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Was ist eine Bipolare Störung oder manische Depression?

Bipolare Störungen = manisch depressive Störung (F31)

Bipolare affektive Störungen sind psychiatrische Störungen, die sich durch einen besonderen Krankheitsverlauf mit mindestens zwei Krankheitsphasen im Sinne einer Depression und einer Manie beschreiben lassen.
Davon muss mindestens eine Episode manisch bzw. zumindest submanisch sein.
Das bedeutet, dass man - etwas paradox - auch von bipolaren Störungen spricht, wenn ausschliesslich manische Episoden bestehen.

  • ICD 10 F31.0 gegenwärtig hypomanische Episode

  • ICD 10 F31.1 gegenwärtig manische Episode ohne psychotische Symptome

  • ICD 10 F31.2 gegenwärtig manische Episode mit psychotischer Symptomatik

  • ICD 10 F31.3 gegenwärtig leichte oder mittelgradige depressive Episode

  • ICD 10 F31.4 gegenwärtig schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome

  • ICD 10 F31.5 gegenwärtig schwerde depressive Episode mit psychotischen Symptomen

  • ICD 10 F31.6 gemischte Episode

  • ICD 10 F31.7 gegenwertig gemittiert

  • ICD 10 F31.8. Sonstige bipolare Störungen wie Bipolar-II-Störung bzw. Rapid-Cycling
  • Haeufig wird die Bipolare Stoerung nicht als solche erkannt und viele Leute leiden mehrere Jahre darunter, bevor sie eine Diagnose und eine Behandlung bekommen. Genauso wie Diabetes oder eine Herzkrankheit ist die Bipolare Stoerung eine langfristige Krankheit und es muss sich das ganze Leben der betroffenen Person lang darum gekuemmert werden.

    1 Diagnose: Bipolare Störung Was heißt das für mich?

    2 Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, in Deutschland leiden etwa zwei Millionen Menschen an einer bipolaren Störung und wir wollen mit der vorliegenden Broschüre unseren Beitrag zu einem besseren Verständnis dieser schwierigen Erkrankung leisten. Diese Broschüre wählt eine eher untypische Erzählperspektive. Aus Sicht einer IchErzählerin berichtet eine fiktive Patientin über ihre Situation. Dabei werden ganz unterschiedliche, wichtige Aspekte der Krankheit angesprochen, die sich aus den Erfahrungen verschiedener Einzelpersonen zusammensetzen. Wenn Sie selbst erkrankt sind oder jemand aus Ihrer näheren Umgebung, werden Sie manche Situationen wiedererkennen. Die verschiedenen Episoden aus Patientensicht werden ergänzt durch Hintergrundinformationen zum Krankheitsbild. Wir haben diese Broschüre besonders für Patienten und Angehörige erarbeitet, die noch nicht lange mit der Diagnose Bipolare Störung vertraut sind. Bitte denken Sie bei der Lektüre daran, dass Schweregrad und Verlauf der Erkrankung individuell sehr unterschiedlich sein können. Wenn Sie Anregungen dazu haben, schreiben Sie uns, am einfachsten per an Redaktion: Dr. med. Ellen R. Markert Dr. Carl GmbH, Stuttgart Herausgeber: Konzept/Text: Gestaltung: Ihr Lundbeck-Team Deutschland Lundbeck GmbH Dr. Carl GmbH Brand Health GmbH 2. Auflage Dezember

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    Jedoch hat die bipolare Störung eins gemeinsam mit der Depression: je eher diese erkannt und behandelt wird, desto schneller geht es Betroffenen besser!

    Betroffene erleben ein ständiges Wechselbad zwischen extrem euphorischen, manischen Phasen und Phasen tiefer Depression. Dies macht ein geregeltes Leben sehr schwer bis unmöglich.

    Betroffene erleben ständige Stimmungsschwankungen, die nicht den äußeren Umständen zuzuordnen sind.

    Es gibt also keinen erkenn- und erklärbaren Grund, warum Betroffene in eine depressive Phase fallen oder aus ihr heraus in euphorische Zeiten wechseln.

    Die Stimmungsschwankungen orientieren sich nicht an Situationen und Begebenheiten und ändern in einer Eigendynamik ihre Ausrichtung. Dazwischen liegen aber auch oft Episoden mit ausgeglichener Stimmung.

    Die Symptome einer manischen Phase des Erkrankten können vielfältig sein. Treten jedoch mindestens drei dieser Verhaltensweisen über die Dauer von etwa einer Woche auf, so kann man von einer manischen Phase sprechen:

    • Gesteigerte Aktivität
    • Ruhelosigkeit
    • Rededrang
    • Ideenflucht
    • Gedankenrasen
    • Verlust sozialer Hemmungen
    • Vermindertes Schlafbedürfnis
    • Überhöhte Selbsteinschätzung
    • Ablenkbarkeit
    • Ständiger Wechsel von Aktivitäten
    • Tollkühnes oder rücksichtsloses Verhalten
    • Gesteigerte Libido
    • Konzentrationsschwierigkeiten
    • Leichtsinniges oder verantwortungsloses Verhalten
    • Gesteigerte Geselligkeit

    Im Gegensatz dazu fällt der Betroffene in depressive Phasen, von denen man spricht, wenn folgende Symptome über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen die Stimmung, das Verhalten und das Leben erkrankter Personen beeinflussen:

    • Depressive Stimmung
    • Verlust von Interesse und Freude
    • Antriebsmangel
    • Verlust des Selbstwertgefühls
    • Selbstvorwürfe
    • Schuldgefühle
    • Todes- und Suizidgedanken
    • Unentschlossenheit
    • Psychomotorische Agitiertheit oder Hemmung
    • Schlafstörungen
    • Appetitstörungen

    Besonders schwierig sind Mischformen, bei der Betroffene entweder in kurzen Episoden zwischen beiden Gemütszuständen wechseln oder Anzeichen für beide gleichzeitig zeigen.

    Dies zeigt sich beispielsweise in gesteigerter Aktivität bei depressiver Grundstimmung.

    Wichtig ist zunächst, die bipolare Störung als solche zu diagnostizieren. Das ist nicht immer einfach, weil viele Betroffene sich selbst nicht als krank erachten – und selbst wenn, sich in einer manischen Phase eher unauffällig präsentieren, sodass zu einer richtigen Diagnose oft mehrere Arztbesuche, lange Gespräche und meist auch eine Befragung von Verwandten oder (Ehe-) Partner nötig ist.

    Die bipolare Störung ist keine Krankheit, die schnell und einfach behandelt werden kann.

    Manchmal dauert sie ein ganzes Leben an und Betroffene müssen sich auf eine fortwährende Therapie einstellen.

    Das Ziel ist es, Betroffenen ein geregeltes Leben zu ermöglichen, indem man die Stimmungslage normalisiert und erhält.

    Dies wird mit intensiver Psychotherapie und unter Umständen auch mit unterstützenden Psychopharmaka erreicht. Beide Therapieformen können zum lebenslangen Begleiter betroffener Personen werden.

    Zunächst ist wichtig, zu erkennen, dass eine Krankheit vorliegt, die behandelt werden muss.

    Es gilt, den Betroffenen dazu zu überzeugen, Hilfe zu suchen und diese auch konsequent anzunehmen. Angehörige sollten dabei unterstützend wirken.

    Wichtig ist auch, zwischen Krankheitssymptomen und tatsächlichen Charakterzügen und –schwächen zu unterscheiden.

    Dies kann man einfach für sich herausfinden, indem man sich fragt, ob der/die Betroffene etwas nicht will oder aufgrund der Krankheit nicht kann. Auch, wenn es schwer ist, so ist es wichtig, dies genau zu unterscheiden!

    Befindet sich ein Angehöriger gerade in einer depressiven Phase, so nützt es nichts, gut gemeinte Ratschläge zu geben.

    Dies führt nur zu Spannungen, weil der Erkrankte diesen nicht nachkommen kann.

    Stattdessen sollten Angehörige in solch dunklen Phasen erkennen, welche Entscheidungen für den Betroffenen gefällt werden müssen und welche Dinge man für Erkrankte Personen organisiert, weil sie selbst dazu nicht in der Lage sind.

    Ganz wichtig: Ist dein Partner oder eine andere nahestehende Person betroffen, so bedeutet das nicht, dass du verpflichtet bist, dein Leben der Erkrankung unterzuordnen!

    Auch, wenn es schwer fällt, einen Kranken sich selbst zu überlassen, solltest du diese Entscheidung fällen, wenn du Gefahr läufst, dir selbst durch die zu große Nähe und Anteilnahme am Geschehen zu schaden.

    Um dich selbst zu schützen darfst du persönliche Konsequenzen ziehen und dich gegebenenfalls trennen.

    Lasse nicht zu, dass du auf lange Sicht „co abhängig“ wirst, nur weil dein Angehöriger psychisch erkrankt ist! Doch zunächst versuche, Betroffenen zu helfen, aber setze dir dabei Grenzen, um dir nicht selbst zu schaden. Sei konsequent mit dir selbst!

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    Was soll ich tun? Wie lange habe ich noch? Was hat in meinem Leben Bedeutung? Werde ich alles noch schaffen, was ich mir vorgenommen habe? Wie wird sich der Tod anfühlen?

    Eine mir in den letzten Jahren vertraut gewordene Stimme sagt: „Soja, Du schaffst es, Du schaffst diese Probleme zu lösen, egal wohin der Weg Dich führt!“ Plötzlich weiß ich, was zu tun ist – endlich werde ich das Blog schreiben, das ich bereits 2012 mit einer FB-Seite begann. Struktur, Disziplin und die Möglichkeit der Selbstreflektion werden für mich Halt sein. Öffentlich geschriebene Worte sind wie gesprochene Worte, nicht wie ein lärmender, nicht festzuhaltender Gedankenstrom. Vielleicht sind andere Menschen in einer ähnlichen Situation und es wirkt wie ein Impuls für sie. Der Entschluss steht und plötzlich bin ich ganz ruhig. Ich stehe auf, gehe zum Auto und weiß jetzt kann ich mit allen sprechen …

    Über die Geduld
    (von Rainer Maria Rilke)

    Man muss den Dingen
    die eigene, stille
    ungestörte Entwicklung lassen,
    die tief von innen kommt
    und durch nichts gedrängt
    oder beschleunigt werden kann,
    alles ist austragen – und
    dann gebären…

    Reifen wie der Baum,
    der seine Säfte nicht drängt
    und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
    ohne Angst,
    dass dahinter kein Sommer
    kommen könnte.

    Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
    die da sind, als ob die Ewigkeit
    vor ihnen läge,
    so sorglos, still und weit…

    Man muss Geduld haben

    Mit dem Ungelösten im Herzen,
    und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
    wie verschlossene Stuben,
    und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
    geschrieben sind.

    Es handelt sich darum, alles zu leben.
    Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
    ohne es zu merken,
    eines fremden Tages
    in die Antworten hinein.

    P.S. Gern führe ich mit meinen Lesern einen Austausch. Tretet gern mit mir über E-Mail (siehe Impressum) in Kontakt oder hinterlasst einen Kommentar. In jedem Fall werde ich eine Antwort geben. Vielen Dank!

    ich habe schon so lange nichts mehr von Dir gehört, das macht mich nicht gerade froh. Ich denke ziemlich oft daran, dass es hier in Berlin so starke Persönlichkeiten wie Dich gibt, die sich nicht unterkriegen lassen, die sich nicht der Krankenhausmaschinerie ergeben, die für sich einen Therapieweg suchen, welcher mit Würde und kräftigem Rückgrat begangen werden kann. Ich finde es wirklich bewegend, dass Du Dich an der Gersontherapie versuchst. Schade, dass ich mich darüber nicht mit Dir austauschen kann. Ich würde gern einen engeren Kontakt darüber pflegen. Also, ich drück Dir die Daumen.
    Henning

    Hallo Sonja,
    die gedankliche Beschäftigung mit Krebs und allen seinen Begleitproblemen kann sehr belastend sein. Ich hoffe, du konntest hierzu ein wenig mehr Abstand und Frieden finden. Ich habe gute Erfahrungen mit dem Krebstherapie-Begleitsystem gemacht (www.krebstherapie-media.de). Es heilt natürlich nicht den Krebs, aber es kann für eine mentale Einstimmung sorgen, die vieles u.U. einfacher macht.

    Hallo liebe Sonja!
    Über das Gerson-forum fand ich deinen blog!
    Wie geht es dir inzwischen? Ich hoffe gut.

    Ich schreibe dir, weil meine Freundin sehr schlecht dran ist, bekommt gerade wieder chemo und wird punktiert und hat noch sehr wenig power.
    Nächste Woche werde ich zu ihr nach Hamburg fahren(ich wohne in der Nähe von Köln)

    Habe erst vor ein par tagen von der gerson-methode gehört,…. Hört sich vielversprechend an!

    Kannst du mir weiterhelfen,… Bzw Tipps geben wo und wie wir das angehen können, falls Hella nicht schon zu schwach ist,….

    Vielen lieben Dank!

    Liebe Bärbel,
    ich kann Dich sehr gut verstehen. Es ist schwer einen Menschen der einem nahe steht in solch einer Situation zu begleiten. Ich finde es gut, dass Du Dir Gedanken machst wie Du ihr helfen kannst.
    Die Gerson-Therapie ist gerade für Menschen, die sehr schwach sind sehr gut. Wenn Du im Internet recherchierst wirst Du sehr viele Informationen dazu finden. Doch das Wichtigste ist, dass Deine Freundin sich dieser Thematik auch öffnet. Sie selbst kann nur entscheiden was sie machen möchte. Denn gerade bei der Gerson-Therapie, die sehr umfangreich und anstrengend ist, ist es wichtig, dass der Patient es auch selbst will. Trage Informationen zusammen und gib sie Deiner Freundin, ohne Erwartungen von Deiner Seite. Sie kann sich dann damit beschäftigen und wenn sie dafür offen ist, wirst Du es merken und kannst sie dabei unterstützen diesen Weg zu gehen. Dann kann ich Dir zur Gerson-Therapie Bücher empfehlen oder Du kannst der Gruppe „Gerson Therapie Deutschland“ bei Facebook beitreten. Damit ist man sehr gut für die Durchführung der Therapie ausgerüstet. Falls die finanziellen Mittel vorhanden sind kann ich die Gerson Klinik in Budapest empfehlen. Das ist in jedem Fall der beste Einstieg in die Gerson-Therapie!
    Ja, es ist nicht einfach es auszuhalten. Ich wünsche Deiner Freundin dass sie ihren Weg findet und sich von ihrem Herzen leiten lässt und Dir wünsche ich die Kraft und den Mut Deine Freundin auf ihrem Weg, egal welcher es ist, zu begleiten.
    Liebe Grüße Soja

    ich bin auf Deinen Blog gestoßen über das Gerson Forum. Und gleich das schöne Gedicht von Rilke…das tut gut. Und wie freue ich mich jemanden aus Berlin mit anscheinend gleichem Gedankengut zu haben. Gern können wir Gedanken austauschen. Ich bin nicht selbst erkrankt, jedoch hat mein Bruder grad mit dem K Thema zu tun. Das macht mich betroffen und ich suche nach Wahrhaftigkeiten (funktioniert Gerson oder nicht). Ich habe schon viele Bücher gelesen zum Thema Ernährung. Zur Zeit habe ich die China Study angefangen, komme von Konz, Walker usw. Mal sehen, wohin die Reise noch gehen wird. Auf alle Fälle wünsche ich Dir Kraft auf dem schweren Weg. Herzliche Grüße aus dem hohen Norden Berlins (Hermsdorf).
    Henning

    ich habe mich schon von Anfang an meiner Therapie mit dem Thema „Stärkung des Immunsystems“ beschäftigt. Über GERSON bin ich immer wieder „gestolpert“. Es ist jedoch eine sehr aufwendige Selbsttherapie und das ließ mich bisher zögern. Inzwischen denke ich, dass es für mich die einzige Möglichkeit ist meine Gesundheit zu stärken, eine sehr gute Lebensqualität auch mit meiner Diagnose zu erhalten und sogar schließlich vollkommen gesund zu werden.
    Mit sehr viel Respekt vor dieser Herausforderung bereite ich alles vor um Mitte Dezember 2014 zu starten. Mein Onkologe wird mich unterstützen und darüber bin ich sehr froh.
    Ich weiß wie schwer es ist ein Familienmitglied mit dieser Diagnose zu unterstützen. Auch in unserer Familie bin ich nicht die einzige. Alle gehen ganz unterschiedlich mit dem Thema Krebs um.
    Ich werde auch regelmäßig hier mit Blog und auch im Gerson-Forum zu meiner Selbsttherapie berichten. Gern tausche ich mich mit Dir aus.

    Liebe Grüße und Danke für Deinen Kommentar
    Soja

    vielen Dank für Deine Zeilen. Schön, dass es Dir den Umständen gut geht. Und einen Onkologen mit Verständnis, mit Kompetenzen Richtung Gerson, diese sind wohl nicht so häufig anzutreffen. Meinem Verwandten wurde nichts erzählt/vermittelt hierzu. Auf meine Frage, welche Ernährung denn vorgeschlagen wurde hinsichtlich weiterem Vorgehen…..nur ein Kopfschütteln war zu vernehmen. Ich überlege zur Zeit, ob ich quasi als Selbstversuch mich einer Gersondiät annähern sollte. Das Thema Einläufe schreckt mich nicht ab, jeoch die Einnahme von Mitteln (Kalium u.a.). Das muss sich noch entwickeln, ich behalte es aber sehr stark im Hinterkopf.
    Bis dahin mal wieder
    H.

    ich hatte Dich noch einmal angeschrieben über Email. Ich hoffe nicht, dass Du mich in den Spamordner verschoben hast. Wie sieht es denn aus bei Dir: hast Du Muße mir noch weitere Fragen zu beantworten? Ich würde mich jedenfalls über einen Austausch sehr freuen. Bis dahin mal wieder
    H.G.

    Liebe Soja,natürlich kannst du meine Zeilen im Blog verwenden wie du es vorschlägst.

    Übrigens gefällt mir das Gedicht“Über die Geduld“ so gut. Anfangs guckte ich täglich nach, ob eine Antwort von dir kam. Dann dachte ich schon, Schlimmes sei passiert.Nun heute die angenehme und ganz umfangreiche Antwort von dir. Hab herzlichen Dank!
    Klar weiß ich, dass du an unsere Krankheit dachtest bei dem Gedicht.
    Deine Gedanken zum Kampf gegen den Krebs teile ich auch voll und ganz. Ich glaube er hat eine Aufgabe die aber nicht leicht zu erkennen ist.
    Meine sechste Chemo wurde vorige Woche ganz und gar gestrichen, weil mein Blut so schlecht war. Ich bin darüber sehr froh und halte die Entscheidung für richtig, weil ich schon nach der fünften das Gefühl hatte, eine weitere nicht zu überleben.
    Ich arbeite mit Affirmationen für meine Heilung.Dafür habe ich Hilfe. Aber wie man am besten eine Meditation realisiert weiß ich nicht und kenne auch keine unterstützende Person. Vielleicht finde ich sie durch dich. Bei meinem Arztgespräch heute kamen wir auf den positiven Einfluß des Sports zu sprechen. Da sehe ich für mich noch Handlungsbedarf. Ich hoffe, während meiner baldigen Kur dafür Anregung zu erhalten.
    Übrigens kann ich auch ein gutes Buch empfehlen: von Heinrich Grill:“Krebskrankheit“ aus ganzheitlicher medizinischer und spiritueller Sicht, Erklärung, Prophylaxe, Therapie
    Auch ich grüße dich herzlich und in Verbundenheit
    H.

    Anm.: 1.Kommentar auf der Impressum-Seite

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    Bipolare Störungen (auch als manisch-depressive Erkrankungen bekannt) gehören zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen in Deutschland. Etwa 5% unserer Bevölkerung, also ca. 4 Millionen Menschen, sind hiervon betroffen.

    Leider erhalten nur 10-15% dieser Menschen eine Therapie. Bis zur Diagnosestellung vergehen oft mehrere Jahre.

    "Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt" - dies sind häufige Gefühlsempfindungen von Menschen, die an einer bipolaren Störung leiden. Bipolare Störungen beeinflussen jedoch nicht nur die Stimmung, sondern haben auch Auswirkungen auf das Denken, die Gefühle, den Körper und die Fähigkeit der Lebensbewältigung. Diese Erkrankungen verlaufen bei jedem Patienten nach einem eigenen Muster.

    Verschiedene Phasen sind typisch. Es werden manische und depressive Phasen unterschieden. Zwischen den Phasen können oft Monate bis Jahre ohne Beschwerden liegen. Treten manische oder depressive Phasen auf, dauern sie wenige Tage, mehrere Monate oder sogar Jahre.

    Bipolare Störung: Manische Stimmungsschwankungen können graue Hirnmasse zerstören

    Episoden bipolarer Störung reduzieren die Größe des Gehirns und möglicherweise auch die Intelligenz.

    Mit jeder manischen oder depressiven Episode wird graue Masse im Gehirn von Menschen mit bipolarer Störung zerstört.

    Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie mit 21 Patienten, die an bipolarer Störung leiden, einer Erkrankung, die durch im Wechsel auftretende manische und depressive Episoden gekennzeichnet ist. Das Gehirn der Patienten wurde zu Beginn und am Ende einer vierjährigen Phase, in der jeder mindestens eine, manche sogar sechs Episoden hatten, mittels Magnetresonanztomografie gescannt. In allen Fällen war die graue Masse im Temporallappen und im Kleinhirn im Vergleich zur Kontrollgruppe reduziert. Erinnerungs- und Koordinationsvermögen sind mit diesem Breichen des Gehirns assoziiert.

    Patienten mit mehreren Episoden in diesem Vierjahreszeitraum wiesen die größten Unterschiede hinsichtlich der Masse grauer Zellen auf. "Es besteht ein signifikanter Zusammenhang mit der Anzahl der Episoden", sagt Andrew McIntosh von der Universität Edinburgh, Autor des im Journal of Biologal Psychiatry (1) erschienenen Beitrags.

    Jeder Mensch verliert im Lauf der Zeit Gehirnmasse, aber dieser Prozess scheint bei Menschen mit bestimmten mentalen Störungen beschleunigt, darunter Alzheimer und Schizophrenie. Nun kommt auch die bipolare Störung hinzu.

    Wissenschaftler hatten bereits den Verdacht, dass bipolare Störung mit dem Verlust grauer Hirnmasse einhergeht, so Lars Kessing von der Universität Kopenhagen - dies ist erste Bestätigung, dass sie richtig liegen.

    Als McIntosh den Verlust grauer Hirnmasse mit dem Sprach-IQ der Patienten zu Beginn und am Ende der Studie verglich, zeigte sich ein Trend. Wenn graue Hirnmasse zerstört war, nahm die Fähigkeit der Patienten, Worte zu bilden, sowie weitere sprachassoziierte Fertigkeiten ab. McIntosh fügt hinzu, dass der Effekt nicht statistisch signifikant war - möglicherweise weil die Studie mit 21 Patienten nicht groß genug angelegt war.

    Graue Hirnmasse wurde bereits früher mit Intelligenz in Verbindung gebracht.

    McIntosh untersuchte ebenfalls, ob dieser Effekt medikationsabhängig sei - Patienten mit bipolarer Störung erhalten oftmals Lithium, Antidepressiva oder Antipsychotika. "Die Medikation scheint darauf keinen Einfluss zu haben", sagt er, fügt aber hinzu, dass es zu weit ginge, zu behaupten, dass Medikamente keinerlei Auswirkungen auf das Gehirn hätten.

    Zum Beispiel können Medikamente die Anzahl manischer bzw. depressiver Episoden einschränken, was sich nun als wichtiger Faktor erweist, betrachtet man den im Gehirn entstehenden Schaden.

    "Dieses Ergebnis legt nahe, dass wir uns verstärkt bemühen sollten, manische und depressive Episoden zu verhindern", stimmt Kessing zu.

    Die Gruppe um McIntosh wird nun eingehender Faktoren untersuchen, die zum Verlust grauer Hirnmasse beitragen könnten. In diesem Zusammenhang könnten Stresshormone ebenso infrage kommen wie genetische Faktoren.

    Forscher weisen darauf hin, dass gelegentlich schlecht gelaunt oder aufgebracht zu sein nicht ausreicht, um das Gehirn zu zerstören. "Es geht nicht darum, einfach launisch zu sein", erklärt Kessing, "diese Patienten leiden an ziemlich schwerwiegenden bipolaren Störungen."

    Lithium ist ein antimanischer Wirkstoff aus der Gruppe der Antipsychotika, der hauptsächlich zur Vorbeugung und Behandlung manischer Episoden eingesetzt wird. Eine typische Indikation ist die bipolare Störung. Lithium wird in Form verschiedener Salze verabreicht, unter anderem als Lithiumcarbonat, -citrat und -acetat. Die Dosis wird individuell eingestellt und die Blutspiegel und weitere Parameter müssen aufgrund der engen therapeutischen Breite regelmässig überwacht werden. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören ein verstärkter Durst, Übelkeit, häufiges Wasserlassen, EKG-Veränderungen, Verlängerung des QT-Intervalls, ein leichtes Zittern der Hände, eine Hypothyreose, Gewichtszunahme und Mundtrockenheit. Lithium hat ein Potential für Arzneimittel-Wechselwirkungen. Eine Überdosis kann lebensgefährlich sein.

    Lithium ist in Form von Tabletten und Retardtabletten im Handel (z.B. Quilonorm®, Priadel®, Lithiofor®).

    Struktur und Eigenschaften

    Das Lithiumion (Li + ) ist ein monovalentes Kation, das in Arzneimitteln in Form verschiedener Salze enthalten ist. Dazu gehören unter anderem Lithiumcitrat, Lithiumsulfat, Lithiumcarbonat und Lithiumacetat. So liegt beispielsweise Lithiumcarbonat (Li2CO3, Mr = 73.9 g/mol) als weisses Pulver vor, das in Wasser schwer löslich ist.

    Lithium (ATC N05AN01 ) hat antimanische, antidepressive, antipsychotische und antisuizidale Eigenschaften. Der Wirkmechanismus ist nicht vollständig aufgeklärt. Lithium hat unter anderem Effekte auf verschiedene Neurotransmittersysteme. Es hat eine Halbwertszeit von etwa 24 Stunden und wird unverändert über die Nieren ausgeschieden.

    Indikationen

    • Zur Behandlung akuter Episoden der Manie und Hypomanie.
    • Zur Vorbeugung manisch-depressiver Episoden (Bipolare Störung).
    • Zur Behandlung von Depressionen (Kombinationstherapie mit Antidepressiva).
    • Zur Behandlung der schweren chronischen Aggressivität.
      • Dosierung

        Gemäss der Fachinformation. Die Dosis wird individuell eingestellt. Lithium hat eine enge therapeutische Breite und die Blutspiegel müssen deshalb regelmässig überwacht werden (Therapeutic Drug Monitoring). Auch weitere Parameter müssen regelmässig gemessen werden (z.B. Schilddrüsenfunktion).

        Kontraindikationen

        • Überempfindlichkeit
        • Nierenerkrankungen
        • Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinsuffizienz, kongenitales QT-Syndrom, QT-Verlängerung
        • Hypothyreose (unbehandelt)
        • Gestörter Natrium-Haushalt aufgrund einer Dehydrierung (z.B. nach starkem Schwitzen)
        • Reduzierte Kochsalzaufnahme, z.B. aufgrund einer salzarmen Diät
        • Morbus Addison
        • Schwangerschaft, Stillzeit

        Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

        In der Literatur sind zahlreiche Arzneimittel-Wechselwirkungen beschrieben, unter anderem mit NSAR, ACE-Hemmern, Psychopharmaka, natriumhaltigen Arzneimitteln und Diuretika. Die vollständigen Angaben finden sich in der Fachinformation.

        Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören ein verstärkter Durst, Übelkeit, häufiges Wasserlassen, EKG-Veränderungen, eine Verlängerung des QT-Intervalls, eine Hypothyreose, ein leichtes Zittern der Hände, eine Gewichtszunahme und Mundtrockenheit. Eine Überdosis kann lebensgefährlich sein.

        Literatur

        • Arzneimittel-Fachinformation (CH, D, USA)
        • Europäisches Arzneibuch PhEur
        • Grandjean E.M., Aubry J.M. Lithium: updated human knowledge using an evidence-based approach: Part I: Clinical efficacy in bipolar disorder. CNS Drugs, 2009, 23(3), 225-40 Pubmed
        • Licht R.W. Lithium: still a major option in the management of bipolar disorder. CNS Neurosci Ther, 2012, 18(3), 219-26 Pubmed
        • Peet M., Pratt J.P. Lithium. Current status in psychiatric disorders. Drugs, 1993, 46(1), 7-17 Pubmed
        • Price L.H., Heninger G.R. Lithium in the treatment of mood disorders. N Engl J Med, 1994, 331(9), 591-8 Pubmed
        Autor

        Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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    Deshalb gilt es auf solche Patienten besonders zu achten. Einzelheiten siehe das entsprechende Kapitel über die Suizidgefahr. Und im vorliegenden Falle sind es vor allem

    - Patienten mit einer schizo-depressiven Krankheitsepisode,
    - weibliche Kranke,
    - zusätzliche Belastung durch einschneidende Lebensereignisse.

    Dabei gilt es zwei Aspekte bei drohender Suizidgefahr im allgemeinen und bei schizoaffektiven Störungen im speziellen zu beachten: Der eine wird charakterisiert durch die Mahnung: "Suizid - das ist die Abwesenheit der anderen", der andere besagt: Wenn man in dieser Hinsicht kein gutes Gefühl hat, dann ist die Behandlung in einer Fachklinik (und nicht im Allgemeinkrankenhaus, um eine psychiatrische Klinik zu umgehen!) sicherer, als ständig zwischen Hoffen und Bangen zu schweben bzw. das Prinzip "Hoffnung" zu überfordern. Wer erst nachträglich klug wird, muss sich später einige unangenehme Fragen gefallen lassen.

    Schizoaffektive Störungen im Kindesalter

    Die Mehrzahl der seelischen Störungen ist nicht auf das Erwachsenenalter beschränkt. Depressionen und Schizophrenien gibt es auch bei Heranwachsenden, Jugendlichen und sogar Kindern. Allerdings gilt es dort alterstypische Besonderheiten zu berücksichtigten, vor allem was Beschwerdebild, Verlauf und auch Therapie anbelangt. Soll man schon bei jeder seelischen Störung einen Fachmann hinzuziehen, also einen Psychiater oder Nervenarzt, so empfiehlt sich dies in jungen Jahren doppelt, nämlich den Kinder- und Jugendpsychiater mit einer Reihe von spezialisierten zusätzlichen Therapeuten. In diesem Alter heißt es noch weniger "abwarten" bzw. wenn, dann nur unter fachärztlicher Kontrolle.

    So gibt es schizoaffektive Störungen auch im Kindes- und Jugendalter, und zwar in einem ähnlichen Verhältnis wie bei den Erwachsenen. Man nimmt also an, dass zwischen 10 und 20 % aller psychotischen Erkrankungen in dieser Altersstufe schizoaffektive Störungen sind. Allerdings ist die Zahl der Psychosen (Geisteskrankheiten) im Kindes- und Jugendalter deutlich seltener als bei Erwachsenen. Deshalb trifft man insgesamt wenig schizoaffektiv Betroffene in jungen Jahren.

    Im übrigen gelten hier dann die selben Erkenntnisse wie später, nämlich ein sehr unterschiedlicher Verlauf, aber gute Heilungsaussichten, vor allem unter rechtzeitiger Therapie (die dieselbe ist wie im Erwachsenenalter, nur unter Berücksichtigung der besonderen seelischen, körperlichen und psychosozialen Bedingungen von Kindern und Jugendlichen).

    Schizoaffektive Störungen im höheren Lebensalter

    Schizoaffektive Störungen sind am häufigsten im mittleren Lebensalter, in jungen Jahren selten (siehe oben), im höheren Lebensalter (z. B. ab 65) aber auch nicht mehr so häufig anzutreffen.

    Da im dritten Lebensalter noch eine sogenannte hirnorganische Komponente (also eine alters-bedingte Beeinträchtigung im seelischen, körperlichen und zwischenmenschlichen Bereich) hinzukommt, stellen sich diese Patienten schlechter als in jüngeren Jahren. Dies hat aber nicht unbedingt etwas mit der schizoaffektiven Störung zu tun, das ist ein Problem des altersbedingten Gesamtzustandes (z. B. Hirnatrophie (Hirnschwund), Durchblutungsstörungen, Beeinträchtigung durch eine Reihe zusätzlicher Leiden, insbesondere was Herz-Kreislauf anbelangt usw.).

    Dies sind auch jene begrenzenden Faktoren, die den Erfolg einer medikamentösen Therapie einschränken. Einzelheiten siehe die Kapitel Neuroleptika, Antidepressiva, Lithium/Carbamazepin und Valproinsäure (Phasen-Prophylaktika) u. a.

    Schizoaffektive Störungen im Wochenbett

    Seelische Störungen im Wochenbett, insbesondere psychotische Symptome sind zwar nicht häufig, aber besonders irritierend. Einzelheiten dazu siehe das Kapitel Wochenbett und seelische Störungen.

    Obgleich es zahlreiche Möglichkeiten psychotischer Erkrankung nach der Geburt gibt, scheinen schizoaffektive Störungen besonders häufig zu sein. Man spricht von der Hälfte aller psychotischen Störungen nach einer Entbindung.

    Seelische Störungen im Wochenbett generell pflegen besonders zu irritieren. Denn zum einen erwartet man doch eher Freude und Dankbarkeit nach der Geburt eines gesunden Kindes, zum anderen können die Symptome alle Betroffene erheblich verwirren. Dies besonders im Falle einer schizoaffektiven Störung im Wochenbett, nicht nur Partner und Angehörige, sondern auch Ärzte, Schwestern, Hebammen u. a. noch mehr verblüffen, befremden oder gar schockieren können. Auf jeden Fall kann das Krankheitsbild turbulente Ausmaße annehmen, vor allem wenn es sich um eine schizomanische Krankheitsepisode handelt.

    Ein solches Leiden erfordert eine sofortige und konkrete Behandlungsstrategie durch Geburtshelfer/Gynäkologen und Psychiater. Man sollte dies nicht zu leicht nehmen. Denn eine schizoaffektive Störung, besonders bei schizodepressiver Tönung geht mit erhöhter Suizidgefahr einher. Und das kann im Falle der Wöchnerin sogar "erweiterter Suizid" bedeuten, d. h. die schwer psychotische und ggf. wahnhafte Mutter versucht nicht nur sich selber, sondern auch das Neugeborene zu töten (Fachausdruck: Infantizid). Einzelheiten siehe Suizidgefahr und erweiterter Suizid.

    Es wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass die schizoaffektiven Störungen ein komplexes und damit kompliziertes, schwieriges und vor allem nicht ungefährliches Krankheitsbild sind. Das ist nachvollziehbar. Schon die Teil-Krankheiten Schizophrenie, Depression und manische Hochstimmung gehören - für sich allein genommen - zu den problematischsten seelischen Leiden in einer meist schwer durchschaubaren Mischung und entsprechender Belastung für den Betroffenen, seine Angehörigen, Freunde, Arbeitskollegen und Nachbarn.

    Früher stellte die Diagnose einer schizoaffektiven Störung, gleichgültig ob schizophren-depressiv oder schizophren-manisch vor erhebliche Probleme. Das hat sich geändert, besonders wegen der medikamentösen Möglichkeiten, auch wenn gerade die Psychopharmaka viel Kritik trifft. Auf was ist zu achten und was verspricht Erfolg. Nachfolgend eine komprimierte Übersicht zur Therapie der schizoaffektiven Störungen (für Einzelheiten siehe die ausführlichen Kapitel über Neuroleptika, Antidepressiva, Beruhigungsmittel (Tranquilizer) und Phasen-Prophylaktika: Lithium, Carbamazepin und Valproinsäure).

    · Therapie der schizomanischen Krankheitsepisoden

    Eine reine schizophrene oder manische Erkrankung leichterer Art kann ambulant, d. h. "zu Hause" von Nervenarzt, Psychiater, Internist oder Allgemeinmediziner behandelt werden, wenn alle sich gegenseitig unterstützen. Bei mittelschwerem Verlauf kann das schon bedenklicher werden. Ein schwerer Krankheitsverlauf von Schizophrenie oder Manie erfordert grundsätzlich die stationäre Behandlung in einer Fachklinik (und nicht in einem Allgemeinkrankenhaus. Auch wenn der Patient sich gegen die psychiatrische Klinik wehrt und z. B. nur eine internistische Abteilung akzeptiert).

    Wenn ein Patient nun beide Krankheitsbilder ertragen muss, also Schizophrenie und manische Hochstimmung zugleich, dann gilt nicht nur das selbe, man sollte noch viel vorsichtiger sein, was die Einschätzung des Schweregrades und seiner psychosozialen Folgen anbelangt. Denn eines muss man sich stets vor Augen halten: Die Medizin im allgemeinen und die Psychiatrie bzw. die Pharmakotherapie im speziellen können die jeweiligen Krankheitszeichen sehr wohl unterdrücken (wenngleich nicht ausheilen!) und damit dieses Leiden mehr oder weniger schell zum Abklingen bringen. Machtlos sind sie hingegen dann, wenn die Krankheit bereits zu folgenschweren Konsequenzen in Partnerschaft, Familie, Freundeskreis, Nachbarschaft und am Arbeitsplatz geführt hat. Und das geht sehr schnell, besonders wenn die Umgebung nicht aufgeklärt ist und ohnehin keine Ahnung von dem krankhaften Hintergrund des ungewöhnlichen Geschehens hat. Und dies ist vor allem bei den beiden Krankheitsbildern Schizophrenie und Manie der Fall. Und kann in der Regel auch nicht mit der "Gnade des raschen Vergessens" rechnen. Mit anderen Worten: Wer sich zu spät zu einer fachlich fundierten Therapie entschließt, den "bestrafen seine Symptome" - und zwar auch rückwirkend und vor allem länger als ihm lieb ist.

    Eine stationäre Behandlung ist also nicht nur ein Sicherheitsfaktor (Selbstgefährdung), sondern auch der Schutz vor zwar krankheitsbedingter, aber in den Augen seiner Umgebung letztlich "selbst-verschuldeter" Rufschädigung (sinnlose Einkäufe, finanzielle Gefährdung, sexuelle Enthemmung u. a.).

    Welche medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Bei akuten schizomanischen Krankheitsepisoden greifen die Fachleute zu Neuroleptika oder Lithiumsalzen bzw. zur Kombination von Neuroleptika und Lithium. Außerdem stehen die Antiepileptika Carbamazepin und Valproinsäure zur Verfügung, die alleine oder in Kombination mit Lithium bzw. Neuroleptika genutzt werden können. Das gleiche gilt auch in entsprechenden Situationen für die Beruhigungsmittel vom Typ der Benzodiazepine.

    Einzelheiten siehe die jeweilig ausführlichen Kapitel zu diesen psychotropen Arzneimitteln (mit Wirkung auf das Zentrale Nervensystem und damit Seelenleben), so dass man sich im folgenden auf einige erläuternde Stichworte beschränken kann:

    Bei hochgradig unruhigen schizomanischen Patienten kommt man um hochpotente Neuroleptika mit antipsychotischer Wirkung nicht herum, meist ergänzt durch mittel- oder niederpotente Neuroleptika, die vorwiegend dämpfen. Bei schwer erregten Kranken muss man ggf. sogar die Injektion (sogenannte parenterale Applikation) nutzen. Nicht selten greift man dann auch zusätzlich zu den beruhigenden und angstlösenden Benzodiazepin-Tranquilizern.

    Wenn die manische Leidens-Komponente überwiegt, bietet sich zusätzlich eine Lithiumtherapie an, also letztlich die Kombination aus Lithium und Neuroleptika. In diesem Falle wird man versuchen, die - mit mehr äußerlich beeinträchtigenden Nebenwirkungen behafteten - Neuroleptika etwas geringer zu dosieren und nach und nach auszuschleichen, falls es das Zustandsbild erlaubt. Eine alleinige Behandlung schizomanischer Patienten mit Lithium ist zwar möglich, wird aber nur selten (d. h. bei leichten Verläufen) riskiert.

    In dem speziellen Kapitel über Phasen-Prophylaktika mit Lithium, Carbamazepin und Valproinsäure wird auch auf die Möglichkeiten (und Grenzen) der beiden Antiepileptika Carbamazepin und Valproinsäure in der Behandlung von manischen und schizomanischen Zuständen detailliert hingewiesen (Einzelheiten siehe dort).

    · Therapie der schizodepressiven Krankheitsepisoden

    Wenn im Rahmen einer schizoaffektiven Störung der Kombinations-Schwerpunkt "schizophrene und depressive Symptome" vorliegt, gelten andere Bedingungen. Vor allem ist eines zu beachten: Eine Suizidgefahr ist immer gegeben, selbst beim schizomanischen Beschwerdebild. Bei einem schizodepressiven Leidens-Schwerpunkt aber ist sie besonders hoch. Deshalb wird man hier noch zurückhaltender sein, was eine ambulante Behandlung "zu Hause" anbelangt. Ein hundertprozentiger Schutz ist nie gewährleistet, aber die Therapie in einer Fachklinik ist auf jeden Fall risikoloser. Das muss man wissen, wenn man sich dem Willen des Patienten (und seiner Angehörigen?) beugt und auf eine stationäre Fachbehandlung verzichtet.

    Therapeutisch stehen bei der schizodepressiven Episode wiederum verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Neuroleptika (hoch-, mittel- und niederpotente), Antidepressiva, die Kombination von beiden, die zusätzliche Gabe von Lithiumsalzen, Carbamazepin und Valproinsäure, ggf. sogar von Beruhigungsmitteln (Tranquilizer) vom Typ der Benzodiazepine. Möglich sind auch eine Elektrokrampfbehandlung. Diskutiert werden gelegentlich auch Schlafentzug und Phototherapie (Lichttherapie). Im einzelnen:

    Die Behandlung schizodepressiver Krankheitsepisoden ist noch schwieriger, ggf. noch folgenschwerer und löst damit mehr Diskussionen aus, und zwar nicht nur unter Ärzten, auch unter Angehörigen. Will man auf jeden Fall sicher gehen, kommt man um eine Kombinationstherapie aus Neuroleptika und Antidepressiva nicht herum. Grund: Es gibt zwar auch (vor allem niederpotente) Neuroleptika, die leicht stimmungsstabilisierend wirken, doch an die antidepressive Potenz der für Depressionen zuständigen Antidepressiva kommen sie bei weitem nicht heran. Es wäre also ein Fehler, bei schizodepressiven Episoden auf Antidepressiva zu verzichten.

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    Achtung: nicht alle zornigen, depressiven, verzweifelten und angstvollen Menschen leiden an bipolaren Störungen

    Aus psychiatrischer Sicht ist emotionale Instabilität, die zu Komplikationen führt, verschiedenen grundlegenden Leidenszuständen zuzuordnen.

    Unzufriedenheit mit sich selbst. Ein im Grunde gekränkter und enttäuschter Mensch kann sehr instabil sein. Sein Selbstwert ist nicht hoch, aber er kann durch das Gefühl andere beeinflussen zu können steigen. Kündigen diese anderen - meist Familienmitglieder - die Bereitschaft auf ihn zu hören auf, kann es zu Schwierigkeiten kommen.

    Depressive Grundstimmung. Gerade an der Schwelle zur Depression, bei Beginn einer depressiven Phase und manchmal auch bei deren Ende kann die Stimmung als quälend und schmerzhaft unbefriedigend empfunden werden. Der Wiener nennt es "Grant", der Psychiater Dysphorie, allgemein wird dieser Zustand als Gereiztheit verstanden. Ein explosiver Zwischenbereich zwischen dem Wohlergehen und dem schlechten Zustand. Hier kann ein andere den Zündfunken für eine Entladung bilden. Auch bei dem Beginn der Wirkung von Psychopharmaka können solche instabile Zustände vorkommen.

    Angst und Zwangshandlungen: Menschen, deren Handeln durch Angst, Zwänge und Riten geprägt ist, reagieren unsicher und gereizt, wenn es Abweichungen von ihrem Plan gibt. Durch ihre von vornherein festgelegten und genau geplanten Handlungen bekommen sie Sicherheit, allerdings um den Preis einer hohen Arbeitsbelastung. Stress, Erschöpfung und aufkeimende Panik kann sie zu Kurzschlusshandlungen verleiten. So können auch diese sehr beherrschten und meist ruhigen Zeitgenossen in emotionale Extremzustände gelangen.

    Sucht und Persönlichkeitsstörungen: sie können Teil oder Ursache einer anderen psychischen Erkrankung sein oder auch für sich selbst Gemütsschwankungen verursachen. (Auf dieses komplexe Thema möchte ich hier nicht eingehen.)

    Wirklich heftige Gemütschwankungen haben Krankheitswert und sind eine Belastung für den Betroffenen selbst und für seine Mitmenschen. Es sollte daher rasch ein Facharzt aufgesucht werden, der durch ein verhältnismäßig einfaches Therapieangebot Hilfe bringen kann. Interessanterweise sind die meisten der dafür wirksamen Medikamente eigentlich für etwas anderes gedacht.

    Die Bipolare (lateinisch bis = zwei) Störung zeichnet sich durch Stimmungs­schwankungen zwischen dem depressiven und dem maniformen Pol aus. Da die Schwankungen das Gefühl betreffen, wird auch von Bipolarer affektiver Störung gesprochen. Affekt ist von lateinisch afficere = hinzutun abgeleitet. Der Begriff verweist darauf, dass die pathologische Qualität der Stimmung als etwas Gemachtes (facere = machen) erscheint, das dazukommt ohne dazuzugehören.

    • Manisch-depressive Erkrankung (MDE)
    • Zykloide Psychose
    • Bipolare Psychose

    Auch die Stimmung Gesunder schwankt. Daher hängt die Abgren­zung zwischen gesund und krank von den individuellen Bewer­tungen sowohl des Untersuchers als auch des Betroffenen ab. Schwankungen, die der eine als Ausdruck lebendiger Reaktivität empfindet, bezeichnet ein Anderer als krank.

    • Je schwerer die depressive Verstimmung ist, desto häufiger wird sie als krankhaft empfunden.
    • Maniforme Symptome werden vom Betroffenen oft nicht als krankhaft, sondern als Ausdruck eigentlicher Gesundheit erlebt. Erst im Nachhinein und wenn er mit den Folgen vernunftwidriger Taten konfrontiert wird, erkennt er die problematische Qualität der Manie.
    • Schwere, wahnhafte Depressionen deutet der Kranke oft nicht als krankhaft, sondern als Strafe Gottes für vermeintliche Sünden oder als folgerichtige Reaktion auf existenzielle Bedrohungen (z.B.: Verarmung, Krankheit, Weltuntergang oder Strafgericht).

    Treten im Rahmen der Bipolaren Störung psychotische Symptome auf, wird auch von Bipolarer Psychose gesprochen.

    Bipolare affektive Störungen werden in der Internationalen Klassifikation der Krank­heiten (ICD-10) nach drei Kriterien aufgeteilt:

    1. Polarität (depressiv, manisch, gemischt)
    2. Ausprägung (abwesend, leicht-mittelschwer, schwer)
    3. Vorliegen psychotischer Symptome: Wahn, Halluzinationen (ja/nein)

    Bipolare Störungen gemäß ICD-10-Klassifikation der WHO

    Den gemischten Episoden kann auch die agitierte Depression zugeordnet werden. Die agitierte Depression zeichnet sich durch innere Unruhe und Getriebenheit aus. Sie ist von der gehemmten Depression zu unterscheiden. Bei der gehemmten Depression ist der Antrieb vermindert.

    Seelische Erlebnisweisen sind individuell. Deshalb sind sich Psychiater oft uneins, wel­cher diagnostischen Kategorie ein Zustandsbild zugeordnet werden sollte. Das betrifft auch die Bipolare Störung. Sie wird sowohl gegenüber anderen Diagnosen abgegrenzt als auch intern unterschieden.

    Als Sonderform der Bipolaren Störung ist das Rapid cycling bekannt. Dabei wechseln sich mindestens vier depressive und / oder maniforme Phasen innerhalb eines Jahres ab. Der Phasenwechsel kann sogar in Tagen oder Stunden erfolgen. Dann spricht man von Ultra-rapid-cycling bzw. Ultra-ultra-rapid-cycling.

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    Zum Umgang mit der Krankheit

    Im Rahmen einer intellektuellen Auseinandersetzung

    mit der Krankheit und der Deutung eines bestimmten Symptomes wird der Frage nachgegangen

    Die Stufen von Krankheiten

    Krankheit als Weg.
    (von Rolf-Dietmar Ehrhardt)

    Auch hier gilt was eigentlich immer gilt: Erkenne Dich selbst.

    Bitte beachten Sie speziell bei diesem Artikel auch die allgemeinen Hinweise!

    Kann uns eine Krankheit etwas sagen?

    Vitamin A:

    Vitamin B 1 :

    Vitamin B2:

    Vitamin B6:

    Unsicherheit beim Gehen; "Ameisenlaufen" und brennende Schmerzen in Armen und Beinen

    Vitamin B12:

    Niacin:

    Vitamin C:

    Durchfall, Verdauungsbeschwerden, Bildung von Nierensteinen

    Vitamin E:

    Kalzium:

    Magnesium:

    Eisen:

    Ein Lexikon sagt u.a.:

    Das vorher zitierte Lexikon sagt zum Begriff " Gesundheit ":

    Herz - Magen - Lunge - Kopf - Hals

    Nieren - Galle - Leber - Ohren - Augen - Nase - Nerven - Sprache

    Sicherlich sind noch viel mehr von diesen Weisheiten im Umlauf. Was wollen alle diese Worte uns sagen? Ganz offensichtlich sagen diese Weisheiten aus, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen geistig/seelischen Konstellationen des Menschen und seinen Organen und damit zu seinem Organismus.

    Im Gegenteil, diese Symptome werden als ernst angesehen und haben vermeintlich gar nichts mit einem selbst zu tun.

    Was haben viele Patienten gegen die Apparate-Medizin?

    Wissen die Patienten vielleicht doch (zum Teil unbewusst), was ihnen gut tut??

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    Krankheiten können lokal begrenzt sein, sich auf einzelne oder mehrere Organe, auf Organsysteme oder auf den gesamten Organismus auswirken. Man unterscheidet:

    Eine weitere, grobe Einteilung kann nach der Ursache der Krankheit erfolgen, z.B. in

    Ein wichtiges Merkmal zur Unterscheidung von Krankheiten ist ihre Organlokalisation, die sich auch in der Unterteilung der verschiedenen medizinischen Fachgebiete widerspiegelt. Diese Einteilung ist jedoch in vielen Fällen nicht trennscharf, da Erkrankungen mehrere Organe betreffen können und Störungen eines Organs oft auch den Gesamtorganismus beeinträchtigen.

    Steht eine Begleiterkrankung in kausalem Zusammenhang mit der Grunderkrankung, spricht man von einer Folgeerkrankung.

    Aus der klinischen Beobachtung einer Krankheit kann eine weitere Einteilung nach dem Krankheitsverlauf erfolgen, unter anderem in

    • akute Erkrankungen - plötzlich beginnend
    • chronische Erkrankungen - länger verlaufend

    • kongenitale Erkankung - die Krankheit besteht seit der Geburt, ist also angeboren
    • erworbene Erkrankung - die Krankheit tritt erst im Laufe des Lebens auf

    Auch die Prognose bzw. die Heilungsaussichten einer Krankheit können zu ihrer Einteilung dienen.

    • spontan heilend
    • durch Behandlung heilbar
    • unheilbar

    Krankheiten, die einen starken Gewichtsverlust und eine zunehmende Schwäche des Organismus verursachen, nennt man konsumierende Erkrankungen.

    Mit der Verbreitung von Krankheiten in der Bevölkerung beschäftigt sich die Epidemiologie. Die Häufigkeit einer Erkrankung, bezogen auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe, nennt man Morbidität. Weitere wichtige Parameter sind die Inzidenz und Prävalenz von Erkrankungen sowie ihre Mortalität.

    Die Krankheitsursachen sind mannigfaltig und umfassen Gendefekte, Toxine, Mikroorganismen, Über- und Fehlbelastungen, Ernährungsfaktoren und vieles andere mehr. Sie werden unter dem Begriff der Ätiologie zusammengefasst. Den genauen Prozess der Entstehung bzw. Manifestation einer Krankheit bezeichnet man davon abgegrenzt als Pathogenese.

    Bei vielen Krankheiten kann man keine einzelne Ursache dingfest machen, sodass man Risikofaktoren herauszuarbeiten versucht (siehe z.B. Herzinfarkt). Mittels Symptomatologie und verschiedensten Diagnoseverfahren wird versucht, ein spezifisches oder unspezifisches Beschwerdebild einer Diagnose zuzuführen.

    Der Krankheit selbst geht das Krankheitsvorfeld voraus. Krankheit führt - behandelt oder unbehandelt - zu Heilung, Remission, einem Rezidiv (oder mehreren Rezidiven), Leiden oder Tod. Erwähnt werden muss allerdings auch, dass viele Patienten ihre Krankheit trotz Behandlung überstehen.

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