duetact dosierung kind

  • Brille oder Kontaktlinsen
  • Geburt eines Kindes
  • Haarausfall oder ein Toupet
  • Impfungen
  • Krankengymnastik
  • Pflanzenheilkunde
  • Schwangerschaftsabbruch
  • Zahnarztbehandlung
  • Zahnspange und Retainer

Suchterkrankung: Heilkosten sind auch Krankheitskosten

Chronische Erkrankung: Verordnung nur einmal vorlegen

  • Trinkgelder an das Personal

Manche Krankheitskosten werden nur unter zwei Bedingungen anerkannt

  1. Das Attest muss vor Beginn der Behandlung ausgestellt werden.

  • Bade- und Heilkuren
  • Betreuung durch eine Begleitperson
  • Massagen
  • Psychotherapeutische Behandlungen
  • Unterbringung eines an einer Behinderung leidenden Kindes
  • Therapie von Legasthenie

IGeL sind nur selten als Krankheitskosten absetzbar

Wer heiratet oder Vater wird, muss dafür keine Urlaubs­tage abzwa­cken. Er bekommt Sonder­urlaub. Ein Blick in den Arbeits­vertrag lohnt sich. Denn die Frage des Sonder­urlaubs können Arbeit­geber unterschiedlich regeln. Ist nichts vereinbart, gilt das Bürgerliche Gesetz­buch. test.de erklärt, wann eine bezahlte Frei­stellung in Frage kommt und wie lange sie gegebenenfalls dauert.

Die Part­nerin bekommt ein Kind, ein Arbeitnehmer zieht aus betriebs­bedingten Gründen um, ein naher Verwandter stirbt – mit Entspannung hat all das nichts zu tun. Arbeitnehmer müssen dafür keinen regulären Urlaubs­tag in Anspruch nehmen, sondern bekommen bezahlten Sonder­urlaub. Denn der reguläre Urlaub soll der Erholung dienen.

Paragraf 616 des Bürgerlichen Gesetz­buches (BGB) regelt, dass Arbeitnehmer bei Bezahlung frei­gestellt werden müssen, wenn sie unver­schuldet nicht zur Arbeit kommen können, weil sie vorüber­gehend verhindert sind. Eine Erkrankung des Arbeitnehmers ist damit nicht gemeint. Für diese Fälle gilt das Entgelt­fortzahlungs­gesetz. Vielmehr erfasst Paragraf 616 BGB Situationen, in denen es dem Arbeitnehmer nicht möglich oder zumut­bar ist, bei der Arbeit zu erscheinen: die eigene Eheschließung, die Geburt eines Kindes oder der Tod eines nahen Angehörigen gehören dazu. Arbeit­geber können dieses Recht vertraglich ausschließen oder eingrenzen. Dann gilt die Regelung im Arbeits­vertrag.

Die Dauer des bezahlten Sonder­urlaubs ist im Bürgerlichen Gesetz­buch nicht fest­gelegt. In der Regel sind es ein oder mehrere Tage. „Es hängt häufig davon ab, in welchem Arbeits­verhältnis sich der Arbeitnehmer befindet. Jemand, der für ein halbes Jahr befristet beschäftigt ist, wird für einzelne Ereig­nisse weniger Sonder­urlaubs­tage bekommen als jemand, der seit zwanzig Jahren in einem Betrieb arbeitet“, sagt der auf Arbeits­recht spezialisierte Rechts­anwalt Harald Klinke aus Bonn.

Eine Geburt ist ein klassischer Fall für bezahlten Sonder­urlaub. „Sitzt ein Mann im Büro und bekommt von seiner Frau den Anruf, dass sein Kind im Anmarsch ist, kann er natürlich nicht alles sofort stehen und liegen lassen“, erklärt Steffan Schwerin, Rechts­anwalt mit Schwer­punkt Arbeits­recht. „Ein Gemüsehändler kann seinen Laden ebenso wenig verlassen wie ein Lehrer seine Klasse.“ Der Chef muss recht­zeitig von der bevor­stehenden Geburt informiert werden, ebenso die Kollegen. So können sich alle absprechen und die Vertretung regeln. Das geht in einer großen Firma meist leichter als in einem Zwei-Mann-Unternehmen.

Krankenkasse springt ein. Eltern dürfen zu Hause bleiben, wenn ihr Kind krank ist. Ob sie dafür bezahlten Sonder­urlaub bekommen, hängt von ihrem Arbeits­vertrag ab. Oft regeln Arbeit­geber, dass ihre Mitarbeiter lediglich frei­gestellt werden, wenn sie bei einem kranken Kind zu Hause bleiben und ein ärzt­liches Attest vorlegen können. Eine Vergütung gibt es nicht. In diesem Fall springt allerdings die gesetzliche Kranken­versicherung ein. Statt des Gehalts zahlt diese Kinder­krankengeld.

Groß­zügige Ober­grenze. Sind Eltern und Kind gesetzlich kranken­versichert, können sich Beschäftigte direkt an ihre Krankenkasse wenden. Nach Paragraf 45 des Sozialgesetz­buches V darf jeder beschäftigte Eltern­teil für die Betreuung seines kranken Kindes 10 Tage im Jahr freinehmen, Allein­erziehende sogar 20 Tage. Wer zwei oder mehr Kinder hat, dem stehen auch mehr Tage zur Verfügung. Es gilt jedoch eine Ober­grenze: Diese liegt bei 25 Arbeits­tagen pro Eltern­teil, bei Allein­erziehenden bei 50 Tagen.

Nur bis zwölf. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt, wenn der Arzt bescheinigt, dass das Kind zu Hause betreut werden muss und keine andere im Haushalt lebende Person diese Aufgabe über­nehmen kann. Außerdem muss das erkrankte Kind jünger als zwölf Jahre alt sein. Mehr zum Thema in unserer Meldung Kind krank: Diese Rechte haben berufstätige Eltern.

Sonder­urlaub gibt es nicht nur für die eigene Hoch­zeit, sondern auch für die goldene Hoch­zeit der Eltern.

Für die eigene Hoch­zeit gibt es einen Tag bezahlten Sonder­urlaub. Dasselbe gilt für die Trauung der Eltern oder der Kinder und für die goldene Hochzeits­feier der Eltern. All diese Ereig­nisse wurden von der Recht­sprechung als Anlass für eine bezahlte Frei­stellung anerkannt. Auch das 25- oder 40-jährige Arbeits­jubiläum zählt in der Regel als vorüber­gehende Verhinderung. Der Arbeitnehmer kann sich nach Absprache mit dem Chef einen Tag frei nehmen. „Bei geplanten Ereig­nissen ist es ratsam, recht­zeitig mit dem Chef über den Sonder­urlaub zu sprechen“, so der Arbeits­rechtler Schwerin.

Der Tod stellt den Alltag auf den Kopf. Stirbt ein naher Angehöriger wie zum Beispiel der Lebens­partner, die Eltern, Geschwister oder das eigene Kind, so hat der Arbeitnehmer in der Regel Anspruch auf zwei Tage Sonder­urlaub, nämlich am Todes­tag selbst und am Tag der Beerdigung. Nach Absprache mit dem Chef können Angehörige auch mehr freie Tage erhalten – beispiels­weise wenn sie für die Beerdigung eine weite Reise antreten müssen. Der Chef kann Hinterbliebene auch aus Kulanz unbe­zahlt frei­stellen, wenn sie keinen Anspruch auf Sonder­urlaub haben.

Geht es um andere als die genannten Ereig­nisse, die den Arbeitnehmer verhindern, muss der Arbeit­geber Sonder­urlaub nicht bewil­ligen, er kann es aber. Nach­fragen schadet also nicht. „In der Privatwirt­schaft ist es zum Beispiel durch­aus üblich, dass Mitarbeiter nicht nur für einen arbeits­bedingten, sondern auch für einen persönlichen Umzug einen Tag Sonder­urlaub erhalten“, sagt Rechts­anwalt Schwerin. Arzt­termine sollten möglichst nicht während der Arbeits­zeit statt­finden. Nur in dringenden Fällen und wenn ein anderer Termin nicht möglich ist, kann der Chef auf freiwil­liger Basis Sonder­urlaub gewähren.

Betriebs­ver­einbarung. Steht nichts zum Sonder­urlaub im Arbeits­vertrag, lohnt es sich, in den Betriebs­ver­einbarungen oder im Tarif­vertrag nach­zusehen. Für Beamte und Richter gelten die Sonder­urlaubs­ver­ordnung des Bundes beziehungs­weise Rege­lungen der einzelnen Bundes­länder. Wer sich unsicher ist, kann sich in der Personal­stelle Rat holen.

Fest­stellungs­klage. Wenn der Chef den Sonder­urlaub zu Unrecht verweigert, kann der Arbeitnehmer sein Recht mit einer Fest­stellungs­klage gericht­lich einklagen. Hier empfiehlt sich ein Vorgespräch mit dem Betriebsrat oder einem Anwalt. Hat der Arbeit­geber das Geld für die freien Tage vom Lohn abge­zogen, können die Mitarbeiter ihn auf Zahlung des fehlenden Lohnes verklagen.

„Grund­sätzlich gilt: Wenn sich nichts Gegen­teiliges oder Beschränkendes in den Verträgen zum Sonder­urlaub findet, so kann sich jeder Dienst­verpflichtete auf eine unver­schuldete vorüber­gehende Verhinderung beziehen“, erklärt Anwalt Klinke.

Für Hoch­zeiten von Freunden und Beerdigungen außer­halb des engen Familien­kreises gibt es regulär keinen Sonder­urlaub. Ehren­amtliche Tätig­keiten in privaten Vereinen oder Kandidaturen für öffent­liche Ämter zählen ebenfalls nicht, sagt Rechts­anwalt Klinke aus Bonn: „Auch im Rhein­land wird das Prinzen­paar zu Karneval Erholungs­urlaub opfern müssen, wenn es sich mit dem Arbeit­geber nicht auf eine unbe­zahlte Frei­stellung einigen kann.“

Diese Meldung erschien erst­mals am 12. November 2013 auf test.de. Sie wurde am 15. August 2017 aktualisiert.

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chronische Faulheit - ist das eine psychische Krankheit?

chronische Faulheit - ist das eine psychische Krankheit?

von Faulpelz » Mi. 21.12.2005, 14:23

von Dark Soul » Mi. 21.12.2005, 14:40

von Lutz » Mi. 21.12.2005, 19:55

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Die bipolare Störung, auch als manisch-depressive Erkrankung bekannt, ist eine psychische Erkrankung.

Sie ist gekennzeichnet durch wiederkehrende extrem starke Schwankungen von Antrieb, Stimmung und Aktivität in Richtung Depression und Manie.

Der Betroffene befindet sich also in einem konstanten Wechsel zwischen „himmelhochjauchzend“ und „zu Tode betrübt“, ohne dabei ein gesundes Mittelmaß zu finden.

Unter einer bipolaren Störung, die landläufig ebenso als „manische Depression“ bekannt ist, versteht man ein psychologische Erkrankung des Menschen, die sich darin äußert, dass der Betroffene in ständigem Wechsel zwischen manischen oder hypomanischen und depressiven Phasen gefangen ist. Dabei kann er das Auftreten selbiger nicht willentlich beeinflussen. Darüber hinaus befindet er sich mental auch niemals in einem neutralen Mittelmaß, sondern ist stets in einem der beiden Extreme gefangen.

Die Schwankungen zwischen den beiden Phasen können sehr schnell von Statten Gehen, sodass Außenstehende zunächst keine manische Depression, sondern eher Stimmungsschwankungen vermuten könnten. Nichtsdestoweniger sind diese meist Symptom und nicht Ursache.

Hierbei gilt es jedoch zu erwähnen, dass die Häufigkeit der Schwankungen sehr stark vom individuellen Fall abhängt. Manche Personen, die an einer bipolaren Störung leiden, durchlaufen nur eine große Gemütsänderung pro Jahr, wohingegen sie bei schlimmeren Fällen durchaus mehrmals täglich wechseln kann. Darüber hinaus kann man auch während einer manischen oder depressiven Phase jeweils depressive oder manische Episoden beobachten. Diese sind aber nur von kurzer Dauer.

Des Weiteren können ebenso die Phasen des Übergangs von Manie zu Depression oder andersherum von emotionalen Auffälligkeiten begleitet werden. Dazu gehören beispielsweise Weinerlichkeit, Unlust, geistige Abwesenheit oder grundlose Traurigkeit. Aber auch diese Erscheinungen sind stark fallabhängig und richten sich in aller Regel nach dem Charakter des Betroffenen aus.

Die bipolare Störung tritt familiär gehäuft auf. Bei erkrankten Personen wurden Veränderungen der Chromosomen 4, 18 und 21 beobachtet. Daher wird eine genetische Disposition für die Erkrankung angenommen, die durch psychosoziale Faktoren ausgelöst werden kann. Als Auslöser kommt ein Trauma in Frage (z.B. Trennungen, Verlust von nahestehenden Bezugspersonen, Mobbing, sexueller Missbrauch, Vergewaltigung, Folter) aber auch ein gestörter Tag-Nacht-Rhythmus wie bei Schichtarbeitern oder Missbrauch von Alkohol/Drogen.

Viele Erkrankte berichten, dass sie vor Auftreten der Krankheitssymptome stark unter Stress standen. Auf molekularer Ebene wird die bipolare Störung durch eine mengenmäßige Veränderung bestimmter Neurotransmitter verursacht. Neurotransmitter sind Botenstoffe, die für die Übertragung von Informationen zwischen Nervenzellen im ZNS (Zentrales Nervensystem) verantwortlich sind.

Während einer depressiven Phase ist ein Mangel der Neurotransmitter Serotonin und Noradrenalin nachweisbar; während einer manischen Episode dagegen sind die Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin erhöht. Auch haben Erkrankte einen erhöhten Spiegel an Stresshormonen (Cortisol und Adrenalin).

Nicht selten ist überdies eine Häufung psychischer Leiden bei Patienten zu beobachten. Dabei muss die bipolare Störung nicht immer die primär zugrunde liegende Erkrankung darstellen, sondern kann auch als sog. Begleiterkrankung in Erscheinung treten.

Typische begleitende psychologische oder physiologische Störungen sind:

Depression und Manie treten im Wechsel auf. Zwischen den Episoden wirken die Erkrankten äußerlich normal, fühlen sich aber meist innerlich zerrissen und verloren.

Während einer depressiven Episode verhalten sich die Erkrankten apathisch und sind lustlos. Suizidgedanken können auftreten. Während einer manischen Episode fallen die Erkrankten durch übermäßige Aktivität, Rastlosigkeit und stark gehobene oder gereizte Stimmung auf.

Symptome wie Kaufsucht, Alkohol- und Drogenmissbrauch, übermäßige Steigerung der sexuellen Aktivität oder ein übermäßiger Rededrang können auftreten. Auch Misch-Episoden sind möglich, z.B. gesteigerte Aktivität bei gleichzeitig gedrückter Stimmung.

Es gilt also für den zuständigen Mediziner zunächst zu determinieren, in welcher Phase sich der Erkrankte befindet. Hierfür kann man sich an den typischen Symptomen der einzelnen Phasen orientieren:
Manische Phase:

  • Megalomanie, Hybris und damit einhergehender Realitätsverlust (wird von Außenstehenden oftmals als besonders unangenehm empfunden)
  • Schlafrhythmus verschiebt sich (weniger Schlaf nötig als zuvor)
  • Drang danach ständig zu reden
  • Zügellosigkeit und Maßlosigkeit in allen Belangen (Gesellschaftlich, sexuell und persönlich)
  • Gesteigerte Produktivität

Depressive Phase:

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Für einige Menschen bleibt es nicht bei einer sozial verträglichen Form der
Eifersucht. Verselbstständigt sich der Argwohn, kann er Beziehungen zerstören und den Alltag mit Zweifeln vergiften. „Medizinisch unterscheiden wir drei Formen der Eifersucht“, sagt Harald Oberbauer, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, „die normale Eifersucht, die krankhafte Eifersucht und den Eifersuchtswahn.“

Oberbauer leitet an der Medizinischen Universitätsklinik Innsbruck die erste Eifersuchtsambulanz im deutschsprachigen Raum. „Die Alarmglocken läuten bei mir, wenn sich Betroffene nicht mehr auf ihre Arbeit konzentrieren können, wenn es immer die gleichen Gedanken sind, die in ihren Köpfen kreisen.“ Eines der Hauptmerkmale für krankhafte Eifersucht ist das Checking, das dem Partner Hinterherspionieren, das ständige Kontrollieren. Männer durchsuchen die Handtaschen ihrer Frauen nach Beweisen für ihren Verdacht. Frauen folgen ihren Männern zum angeblichen Pokerabend. E-​Mail-​Accounts werden durchforstet, SMS gelesen.

Was lässt Menschen so sehr an ihrem Partner zweifeln? „Pathologische Eifersucht kann Ausdruck von ganz unterschiedlichen Störungen sein“, sagt Oberbauer. Suchterkrankungen, etwa Alkoholismus, Depressionen, Angststörungen und Psychosen können einen Menschen extrem eifersüchtig werden lassen. Aber auch eine gestörte Kommunikation in der Beziehung oder ein gemindertes Selbstwertgefühl können das Misstrauen ins Krankhafte steigern. Männer mit Potenzproblemen haben manchmal Angst, ihrer Frau nicht mehr zu genügen. Auch große Altersunterschiede können diese hilflose Unsicherheit auslösen, die Eifersucht heraufbeschwört.

Am Ende steht der Wahn. „Die Patienten sind fest davon überzeugt, betrogen zu werden. Gegenargumente werden nicht zugelassen, selbst wenn ihre Anschuldigen absurd sind.“ Eine häufige Ursache für solch einen Wahn ist eine hirnorganische Störung. Als Alois Alzheimer im Jahr 1901 auf Auguste D. traf (die erste Patientin, an der er die später nach ihm benannte Demenz diagnostizierte), fiel ihm zuerst ihre wahnhafte Eifersucht auf. Auch manche Parkinsonpatienten oder Unfallopfer, deren Gehirn geschädigt wurde, entwickeln die wahnhafte Vorstellung, dass sie hintergangen werden. Den Schlüssel zur Eifersucht vermuten Wissenschaftler daher genau hier: in unseren Köpfen.

Um besser zu verstehen, welche Rolle unser Gehirn spielt, schauen Wissenschaftler sich das Gehirn mit bildgebenden Verfahren wie MRT– oder PET-​Scans genauer an. Zeigen die Versuchspersonen Anzeichen von Eifersucht, sehen die Wissenschaftler häufig Aktivitäten in visuellen Bereichen und im limbischen System, das an der Verarbeitung von Emotionen, Gelerntem und Erinnerungen beteiligt ist. Aber auch kognitive Teile des Gehirns – Areale, mit denen wir grübeln – leuchten auf. Das gleiche gilt für die Insula, die mitspielt bei der Verarbeitung von Gerüchen, bei Empathie oder der Bewertung von Schmerz. Wenn der Stachel der Eifersucht in das Herz bohrt, feuern ihre Neuronen los. Wird aus Eifersucht eine Obsession, könnte nach Ergebnissen von Forschern aus Pisa noch ein anderer Teil des Gehirn beteiligt sein: der ventromediale präfrontale Cortex, er gehört zum vorderen Bereich des Gehirns. Auch hier werden Emotionen verarbeitet wie auch Reflexionen über sich und andere.

Demenz

Demenz ist ein erworbenes Defizit kognitiver, aber auch sozialer, motorischer und emotionaler Fähigkeiten. Die bekannteste Form ist Alzheimer. „De mentia“ bedeutet auf Deutsch „ohne Geist“.

Empathie

Der Begriff „Empathie“ geht auf das altgriechische Wort für „Leidenschaft“ zurück. Heute versteht man unter Empathie das Vermögen, sich in andere hineinzuversetzen und deren Gefühle, Gedanken und Handlungsweisen nachzuvollziehen. Die physiologische Basis dafür sehen viele Neurowissenschaftler in den Spiegelneuronen: Nervenzellen, die beim Beobachten einer Handlung ebenso aktiv sind wie bei deren Ausführung.

Neuron

Das Neuron ist eine Zelle des Körpers, die auf Signalübertragung spezialisiert ist. Sie wird charakterisiert durch den Empfang und die Weiterleitung elektrischer oder chemischer Signale.

Emotionen

Unter „Emotionen“ verstehen Neurowissenschaftler psychische Prozesse, die durch äußere Reize ausgelöst werden und eine Handlungsbereitschaft zur Folge haben. Emotionen entstehen im limbischen System, einem stammesgeschichtlich alten Teil des Gehirns. Der Psychologe Paul Ekman hat sechs kulturübergreifende Basisemotionen definiert, die sich in charakteristischen Gesichtsausdrücken widerspiegeln: Freude, Ärger, Angst, Überraschung, Trauer und Ekel.

„Unsere Hauptaufgabe“, sagt Harald Oberbauer, „besteht darin, zu schauen: Was steckt wirklich hinter der Eifersucht?“ Erst dann kann er die Patienten in die spezifische Behandlung schicken: einen Entzug oder eine Therapie ihrer Depressionen oder Minderwertigkeitsgefühle. Auch Medikamente, die in den Hirnstoffwechsel eingreifen, kommen zum Einsatz. Denn bei den Störungen, die Eifersucht auslösen, sind meist Neurotransmitter beteiligt. In Untersuchungen konnten Forscher die Symptome ihrer Patienten lindern, indem sie ihnen Medikamente verabreichten, die eine Wiederaufnahme von Serotonin in die Nervenzellen hemmten.

Auch an der Innsbrucker Klinik haben mittlerweile über 900 Menschen nach Wegen gesucht, ihre Eifersucht in den Griff zu bekommen. „Den meisten können wir helfen“, sagt Psychiater Oberbauer.

Depression

Phasenhaft auftretende psychische Erkrankung, deren Hauptsymptome die traurige Verstimmung sowie der Verlust von Freude, Antrieb und Interesse sind.

Neurotransmitter

Ein Neurotransmitter ist ein chemischer Botenstoff, eine Mittlersubstanz. An den Orten der Zell-​Zellkommunikation wird er vom Senderneuron ausgeschüttet und wirkt auf das Empfängerneuron erregend oder hemmend.

Serotonin

Ein Neurotransmitter, der bei der Informationsübertragung zwischen Neuronen an deren Synapsen als Botenstoff dient. Er wird primär in den Raphé-​Kernen des Mesencephalons produziert und spielt eine maßgebliche Rolle bei Schlaf und Wachsamkeit, sowie der emotionalen Befindlichkeit.

Neuron

Das Neuron ist eine Zelle des Körpers, die auf Signalübertragung spezialisiert ist. Sie wird charakterisiert durch den Empfang und die Weiterleitung elektrischer oder chemischer Signale.

zum Weiterlesen:

  • Marneros, Andreas: Intimizid. Die Tötung des Intimpartners: Ursachen, Tatsituationen und forensische Beurteilung, Stuttgart 2007
  • David M. Buss, The Dangerous Passion. Why Jealousy Is as Necessary as Love and Sex, New York 2000
  • Barelds et al.: Relations between Different Types of Jealousy and Self and Partner Perceptions of Relationship Quality. Clinical Psychology and Psychotherapy 2007;14:176 – 188
  • Hart, S. et al.: When Infants Lose Exclusive Maternal Attention: Is It Jealousy? Infancy 2004;6(1):57 – 78
  • Penke et al.: Evidence for Conditional Sex Differences in Emotional but Not in Sexual Jealousy at the Automatic Level of Cognitive Processing. European Journal of Personality 2008;22:3 – 30
  • Rydell, RJ, Bringle, RG: Differentiating Reactive and Suspicious Jealousy. In: Social Behavior and Personality 2007;35:1099 – 1114
  • Levy KN, Kelly KM.: Sex Differences in Jealousy. A Contribution From Attachment Theory. Psychological Science, 2010 Feb;21(2):168 – 73 (zum Abstract).
  • Felson, RB: Anger, aggression, and violence in love triangles. Violence and Victims 1997 Winter; 12(4):345 – 362 (zum Abstract).

Emotionen

Unter „Emotionen“ verstehen Neurowissenschaftler psychische Prozesse, die durch äußere Reize ausgelöst werden und eine Handlungsbereitschaft zur Folge haben. Emotionen entstehen im limbischen System, einem stammesgeschichtlich alten Teil des Gehirns. Der Psychologe Paul Ekman hat sechs kulturübergreifende Basisemotionen definiert, die sich in charakteristischen Gesichtsausdrücken widerspiegeln: Freude, Ärger, Angst, Überraschung, Trauer und Ekel.

Anspruch auf ALG II haben alle erwerbsfähigen, hilfebedürftigen Personen im Alter zwischen 15 und 65-67 Jahren (je nach Renteneintrittsalter), wenn sie sich gewöhnlich in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten.

Leistungsberechtigt sind auch die Personen, die mit einem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in einem Haushalt zusammenleben und eine gemeinschaftliche Haushaltsführung betreiben. Sie bilden gemeinsam mit dem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen eine Bedarfsgemeinschaft.

Im folgenden Ratgeber erhalten Sie eine Übersicht, wann ein Hartz IV Anspruch gegeben ist sowie welche Leistungen Ihnen neben dem Arbeitslosengeld II zustehen oder alternativ geleistet werden.

Personen, die Altersrente beziehen, sind nicht anspruchsberechtigt, ggfls. kommt hier die Grundsicherung im Alter und bei Ewerbsminderung in Betracht. Ebenfalls ausgeschlossen sind auch Personen, die in stationären Einrichtungen untergebracht sind, es sei denn,

  • sie sind für voraussichtlich weniger als sechs Monate in einem Krankenhaus untergebracht
  • sie sind in einer stationären Einrichtung untergebracht, aber mindestens 15 Stunden wöchentlich erwerbstätig

ALG II-Leistungen werden im Regelfall auch nicht erbracht an Auszubildende, Studenten und Teilnehmer an einer berufsvorbereitenden Maßnahme. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz kommt nur bei Vorliegen einer besonderen Härte in Betracht.

Anspruch auf Hartz 4 haben nur erwerbsfähige Personen im Alter zwischen 15 und 65-67 Jahren. Besteht keine Erwerbsfähigkeit, kann gegebenenfalls ein Anspruch auf Sozialgeld infrage kommen, wenn die Zugehörigkeit zu einer Bedarfsgemeinschaft gegeben ist.

Die Erwerbsfähigkeit ist gesetzlich definiert (§ 8 SGB II). Sie wird bejaht, wenn die Person mindestens drei Stunden täglich erwerbstätig sein kann, ohne daran aufgrund Krankheit oder Behinderung auf absehbare Zeit gehindert zu sein. Als absehbar in diesem Sinne gilt dabei ein Zeitraum von bis zu sechs Monaten. Alle sonstigen Tatbestände, die zur Beeinträchtigung der Erwerbstätigkeit führen können, bleiben daneben außer Betracht. Deshalb gilt grundsätzlich auch als erwerbsfähig, wem eine Erwerbstätigkeit aufgrund der Erziehung eines Kindes unter drei Jahren oder der Pflege eines Angehörigen nur vorübergehend nicht zuzumuten ist.

Art und Ausmaß der Krankheit oder Behinderung, die zum Ausschluss der Erwerbsfähigkeit führen können, werden von den Sozialleistungsträger festgestellt (§ 44a SGB II). Hierzu kann sich der Leistungsträger der Hilfe der medizinischen Dienste der Gesundheitsämter bedienen. Dabei gilt zudem, dass allein das Vorliegen einer Behinderung die Erwerbsfähigkeit im Sinne des § 8 SGB II nicht ausschließt. Grundsätzlich wird daher auch bei behinderten Personen die Erwerbsfähigkeit in jedem Einzelfall geprüft.

Ursprünglich war die Erwerbsfähigkeit bis zu einem Alter von 65 Jahren festgelegt, was auch das Alter für den Eintritt der Regelaltersrente gewesen ist. Vor ein paar Jahren hat die Regierung jedoch die Rente mit 67 eingeführt, was das Renteneintrittsalter je nach Geburtsjahr, stufenweise von 65 Jahren bis auf 67 Jahre anhebt. Welches Ihr Renteneintrittsalter ist, können Sie der folgenden Tabelle entnehmen:

Das Gesetz regelt in § 12a SGB II, dass ab dem Alter von 63 Jahren Leistungsbezieher verpflichtet werden können, einen vorzeitigen Antrag auf die Altersrente. Weigert sich der Leistungsbezieher, so eröffnet das Gesetz auch dem Jobcenter die Möglichkeit, den Antrag auf Rente zu stellen. Durch diese „Zwangsverrentung“ entstehen Hartz IV Beziehern für den späteren Bezug der Rente Nachteile, da für jeden Monat, der vor dem regulären Renteneintrittsalter beginnt, die Rente um 0,3% gekürzt wird. Weitere Informationen in einem gesonderten Artikel unter ZWANGSVERRENTUNG – Wenn Jobcenter Hartz IV Bezieher zur Frührente zwingen

Hilfebedürftig nach § 9 SGB II ist danach derjenige, der seinen und den Lebensunterhalt der übrigen Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft nicht oder nicht ausreichend bestreiten kann und keine erforderliche Hilfe von dritter Seite erhält.

Das bedeutet insbesondere, dass der Lebensunterhalt nicht sichergestellt werden kann durch

  • Aufnahme einer zumutbaren Arbeit
  • Einsatz von Einkommen und Vermögen
  • Unterstützung von Angehörigen oder anderen Sozialleistungsträgern

Eigenes als auch Einkommen und Vermögen der übrigen Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft sind daher bei der Bestimmung der Hilfebedürftigkeit zu berücksichtigen. Das gleiche gilt für mögliche anderweitige Ansprüche auf Sozialleistungen. Bestehen solche Ansprüche, sind sie geltend zu machen, wenn dadurch die Hilfebedürftigkeit und ein grundsätzlich nachrangiger Anspruch auf Bezug von ALG II abgewendet werden kann, z.B. durch Wohngeld. Diese Verpflichtung ist gesetzlich festgeschrieben (§ 12a SGB II). Kommen Hilfebedürftige ihr nicht nach, können Anträge auf Leistungsbezug von ALG II abgelehnt werden. Leistungsträger sind zudem berechtigt, selbst die erforderlichen Anträge zu stellen (§ 5 Abs. 3 SGB II).

Insbesondere liegt keine Hilfebedürftigkeit vor, wenn der Lebensunterhalt durch Aufnahme einer zumutbaren Arbeit gesichert werden kann. Grundsätzlich gilt, dass dem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen jede Arbeit zumutbar ist, es sei denn,

  • er ist zu der Arbeit körperlich, geistig oder seelisch nicht in der Lage
  • die Arbeit erschwert ihm wesentlich die künftige Ausübung seiner bisherigen Arbeit, weil die bisherige Arbeit besondere körperliche Anforderungen stellt
  • die Ausübung der Arbeit gefährdet die Erziehung seines Kindes oder des Kindes seines Partners
  • die Ausübung der Arbeit ist mit der Pflege eines Angehörigen nicht vereinbar, und die Pflege kann auf andere Weise nicht sichergestellt werden
  • der Ausübung der Arbeit steht sonst ein wichtiger Grund entgegen

Das Gesetz listet zudem eine Reihe von Gründen auf, deren Vorliegen allein die Aufnahme der Arbeit nicht unzumutbar macht. Eine Arbeit ist danach nicht schon deshalb unzumutbar, weil

  • sie nicht einer früheren Berufstätigkeit entspricht, für die der Hilfebedürftige ausgebildet worden ist oder die er ausgeübt hat
  • sie hinsichtlich der Ausbildung des Hilfebedürftigen als geringwertig anzusehen ist
  • der Beschäftigungsort vom Wohnort weiter entfernt ist als ein früherer Beschäftigungs- oder Ausbildungsort
  • die Arbeitsbedingungen ungünstiger sind als bei den bisherigen Beschäftigungen
  • sie mit der Beendigung einer Erwerbstätigkeit verbunden ist (es sei denn, durch die bisherige Tätigkeit kann die Hilfebedürftigkeit beendet werden)

Es besteht demzufolge die generelle Verpflichtung zur Arbeitsaufnahme zur Vermeidung der Hilfebedürftigkeit, und die Ablehnung von Arbeit ist nur unter sehr engen Voraussetzungen möglich. Beruft sich der erwerbsfähige Hilfebedürftige auf einen Ausnahmetatbestand, ist er verpflichtet, im Einzelnen darzulegen und nachzuweisen, dass die Arbeit ihm nicht zumutbar ist.

Ergänzende Leistungen bei Erwerbstätigkeit (Aufstocker)

Grundsätzlich stellt der jeweils aktuelle Regelsatz in der Grundsicherung für Arbeitsuchende den sozialstaatlich garantierten Minimalbetrag zur privaten Existenzsicherung dar. Das heißt, dass Arbeitslosigkeit keine Anspruchsvoraussetzung für den Bezug von ALG II-Leistungen ist. Diese Sozialleistung kann deshalb auch dann in Anspruch genommen werden, wenn die erzielten Einkünfte aus einer Erwerbstätigkeit nicht ausreichen, um den Grundbedarf einer Einzelperson oder einer Bedarfsgemeinschaft zu decken.

Entsprechende Ansprüche auf die Erbringung ergänzender ALG II-Leistungen bestehen dabei nicht nur bei Geringverdienern, sondern auch bei dem Bezug von Arbeitslosengeld I (so genannte Aufstocker).

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The International Consortium on Lithium Generics (ConLiGen) – ein Bündnis zur Erforschung der Lithiumtherapie bei Bipolarer Störung

Wissenschaftler eines internationalen Forschungsverbundes haben auf Chromosom 21 genetische Varianten identifiziert, die möglicherweise darüber mit entscheiden, ob ein mit Lithium behandelter manisch-depressiver (auch: bipolarer) Patient auf dieses Medikament anspricht oder nicht. Lithium wird schon seit über 60 Jahren zur Verhinderung von depressiven und manischen Episoden bei bipolar Erkrankten eingesetzt. Es spricht allerdings nur bei ungefähr einem Drittel aller Patienten an. Warum dies so ist und wie Lithium genau wirkt, ist allerdings noch ungeklärt. Unter anderem werden genetische Faktoren als mitverantwortlich angesehen.

Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Medizin
überregional
Forschungsergebnisse, Forschungsprojekte
Deutsch

German translation: bipolare Störung / manisch-depressive Erkrankung

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Immer mehr, meist jüngere Menschen leiden an einer seelischen Störung, die als das Borderline-Syndrom bekannt ist.

Zu Beginn einige kühle Fakten:
In Deutschland leiden ca. 2% der Bevölkerung am Borderline-Syndrom, das sind ca. 1,6 Millionen Menschen. Sieht man sich speziell junge Menschen an, so leiden bis zu 5% von ihnen unter der Krankheit.

In Kliniken, die psychische Störungen stationär behandeln, sind ca. 15% der Patienten Borderline-Patienten. Ambulante Therapien sind zu ca. 20% von an Borderline leidenden Menschen belegt.

Der Ausblick in die Zukunft ist noch düsterer: Man geht davon aus, daß immer mehr Menschen, besonders Jugendliche, an einer Borderline-Erkrankung leiden werden. Offensichtlich bietet unsere Gesellschaft einen guten Nährboden für diese Erkrankung.

Wo sind die Ursachen?
Das Borderline-Syndrom ist eine "Erkrankung" der Psyche, meist ausgelöst durch Verlustangst, dem Fehlen von Grundwerten im Leben, Armut, zerstörten Familien, Arbeitslosigkeit, Leistungsdruck, Drogen und Krankheiten.

Kinder wachsen ohne Väter auf, Familien nehmen sich zu wenig Zeit für die Kinder, es fehlt der Halt in der Familie, die Betroffenen kommen sich abgeschoben und wertlos vor.

In letzter Zeit jedoch wird die Öffentlichkeit immer aufmerksamer auf die Situation der Borderliner. Es gibt inzwischen Bücher, Filme und immer häufiger auch Berichte über die Krankheit, so daß das Borderline-Syndrom mitlerweile gesellschaftlich so akzeptiert ist, daß man zumindest darüber reden kann.

Auch in der Behandlung der Erkrankung haben einige schon viele falsche Methoden erfahren und falsche Konzepte erleben müssen. Die Krankheit Borderline ist leider noch nicht so klar zu behandeln wie zum Beispiel eine Depression oder eine Angststörung. Jedoch ist die Medizin und die Psychologie auf dem richtigen Weg und macht immer größere Fortschritte.

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  • Auch in der Depression sollte die Stimmung des Betroffenen beobachtet werden.
  • Kommunizieren Sie mit dem Betroffenen. Wichtig ist, wieder einen Zugang zu ihm zu finden. (In der Manie hingegen ist der Zugang noch da, aber eben sehr flüchtig und durch den ständigen Stimmungs- und Themenwechsel erschwert.)
  • Animieren Sie ihn behutsam zu angenehmen Aktivitäten. Ermuntern Sie ihn, seinen Hobbies nachzugehen, die ihm früher Spaß gemacht haben.
  • Achten Sie auch hier darauf, dass er seine Grundbedürfnisse erfüllt, und unterstützen Sie den Depressiven bei Bedarf dabei. In dieser Phase wird er sich nicht wehren, sondern braucht eher Anleitung. Fordern Sie ihn aber nicht zu sehr. Auch kleine Schritte sind in der Depression viel wert. Größere Schritte und vor allem zu viel auf einmal überfordern den Betroffenen in dieser Situation.
  • Grundsätzlich ist die depressive Phase für Angehörige längst nicht so schwer zu handhaben wie die manische Phase. Da der Antrieb des Betroffenen in der Depression ohnehin reduziert ist, ist die Gefahr, dass etwas Ernsthaftes passiert, in diesem Fall deutlich geringer. Dennoch sollten Sie auch hier den Zustand beobachten und die nötige Unterstützung geben. Auch wird es Sie als Angehöriger beruhigen, wenn alle wichtigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen sind.
  • Aufpassen sollten Sie insbesondere dann, wenn Sie konkrete Anzeichen einer Suizidgefahr sehen oder der Betroffene anfängt, davon zu reden, dass er sich umbringen will. Dann ist Obacht angesagt, und der behandelnde Psychiater oder Therapeut sollte schnellstmöglich informiert werden, damit weitere Schritte eingeleitet werden können.

Einweisung in die Psychiatrie – Problematik der aktuellen Rechtsgrundlage

Bei einer akuten Selbst- oder Fremdgefährdung kann eine Einweisung in die Psychiatrie auch gegen den Willen des psychisch Erkrankten veranlasst werden. Ist diese nicht gegeben beziehungsweise können Sie keine konkreten Argumente für eine drohende Selbst- oder Fremdgefährdung vorbringen, muss der Betroffene damit einverstanden sein. In der Depression ist die Wahrscheinlichkeit der Einsicht bei dem Betroffenen oft noch recht groß.

Problematisch kann die aktuelle Rechtslage sich im Falle einer Manie auswirken. Denn so lange die manische Phase noch nicht den akut gefährdenden Punkt (der zwangsläufig irgendwann kommt) erreicht hat, müssen Angehörige selber und mit der ärztlichen Hilfe des Betroffenen inklusive Medikamentenanpassung damit klarkommen. Der Betroffene selbst weigert sich in der Manie meist, da er meint, es ginge ihm gut, und alles andere inklusive vorhandener gesundheitlicher Beschwerden in der manischen Phase für ihn unwichtig ist. Gegen alles, was ihn in seiner Freiheit einschränkt, wehrt er sich vehement. Für die Angehörigen stellt diese Situation eine sehr große Belastung dar, da in dieser Phase praktisch in jeder Minute etwas geschehen kann.

Die Kontrollmöglichkeiten sind in der manischen Phase hingegen auch, wenn alle wichtigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden, sehr eingeschränkt. Es wäre daher wünschenswert, wenn der Gesetzgeber die Gefahr, der alle Beteiligten in so einer Situation ausgesetzt sind, erkennt, und eine Zwangseinweisung bereits vor der Eskalation möglich macht. Damit nicht erst ein Unfall passieren muss, bevor eine stationäre Behandlung des von dieser psychischen Erkrankung Betroffenen erfolgt.

Nach der Krise eines Bipolaren sollten sich Angehörige erholen

Sobald Sie wieder etwas Ruhe haben oder die Verantwortung in den Händen der Fachkräfte liegt, sollten Sie unbedingt eine (wenn möglich mehrtägige) Ruhepause für sich einlegen. Holen Sie in den kommenden Tagen den fehlenden Schlaf nach, nehmen Sie sich in dieser Zeit der Erholung keine größeren Dinge vor, erledigen Sie nur das Nötigste und schonen Sie Ihre Kräfte.

Die körperliche und seelische Erschöpfung werden Sie normalerweise ohnehin spüren. Aber selbst wenn Sie meinen, Sie könnten wieder mit dem Alltag weitermachen wie bisher: Gönnen Sie sich eine Phase der Erholung und Entschleunigung!

Vielleicht können Sie einen Wellnesstag einlegen. Machen Sie etwas Schönes, das nicht körperlich anstrengend ist und Sie nicht zu vielen Reizen aussetzt. Sie haben momentan genug zu verarbeiten, da braucht Ihr Geist nicht unbedingt gleich wieder etwas Neues. Möglicherweise ist Ihre Aufnahmekapazität im Moment aus diesem Grund sowieso eingeschränkt. Das ist okay. Es ist lediglich ein Zeichen dafür, dass Sie nach der Belastung eine Pause brauchen.

Erleben Personen scheinbar unerklärliche Wechsel zwischen euphorischen und depressiven Gemütszuständen, sollten sie diese Schwankungen der Stimmung fachärztlich abklären lassen, denn sie können auf eine Bipolare Störung hinweisen. Bei Menschen, die an Bipolaren Störungen leiden, kommt es zu Krankheitsepisoden mit völlig übersteigerten Stimmungsschwankungen. Diese werden zwar oft durch äussere Umstände wie Prüfungsstress oder ein Hochzeitsfest ausgelöst, doch erklären diese Umstände das Ausmass und vor allem die Dauer der Stimmungsveränderung nicht.

Fast alle Betroffene, die eine Manie erleben, in der sie überaktiv, euphorisch oder gereizt sind, erleiden auch depressive Phasen mit Lustlosigkeit, gedrückter Stimmung und pessimistischen Gedanken. Zwischen diesen Phasen treten oft weniger stark ausgeprägte Stimmungsschwankungen auf. Bipolare Erkrankungen können individuell recht unterschiedliche Formen und Verläufe haben. Besonders ausgeprägt und schwerwiegend sind Bipolare Erkrankungen, wenn psychotische Symptome auftreten. Dies bedeutet, dass die Realitätswahrnehmung und –verarbeitung gestört ist, was zu verzerrten Sinneseindrücke und Wahnvorstellungen führt. Psychotische Symptome kommen dabei häufiger bei Manien als bei Depressionen vor. Über zwei Drittel aller Patienten mit Manien zeigen einzelne psychotische Symptome, am häufigsten grenzenlose Selbstüberschätzung. Leichtsinnige Geldausgaben und der Verlust sozialer Hemmungen sind häufige Folgen der gestörten Realitätswahrnehmung.

Man schätzt, dass etwa 1 bis 3 Prozent der Bevölkerung von einer Bipolaren Erkrankung betroffen ist. Frauen und Männer erkranken jeweils gleich häufig. Als Ursache wird ein multifaktorielles Geschehen angenommen, bei dem biologische Faktoren wie Störungen im Neurotransmitterhaushalt oder hormonelle Störungen sowie auch psychosoziale Einflüsse eine Rolle spielen könnten.

Personen, die an manischen Episoden (bzw. einer bipolaren Störung oder einer zyklothymen Störung) leiden, zeigen innerhalb von mindestens einer Woche an fast allen Tagen eine auffällige und dauerhafte euphorische, ungewöhnlich gute bzw. fröhliche Stimmung. Sie lassen sich äußerst leicht für zwischenmenschliche, sexuelle und berufliche Interaktionen begeistern, ohne diese kritisch zu hinterfragen. So unterhalten sich manische Personen langanhaltend mit ihnen fremden Menschen oder bringen spontane Einfälle sofort und unreflektiert vor. Zu einer gereizten Stimmung kommt es bei einer Manie eher seltener, jedoch vor allem dann, wenn auf die Wünsche der Betroffenen nicht eingegangen wird. Es kann auch ein reger Wechsel zwischen Euphorie und Reizbarkeit stattfinden (Affektlabilität). Zusätzlich zur gehobenen Stimmung sind noch eine Reihe weiterer Symptome für eine manische Episode charakteristisch, die jedoch nicht alle auftreten müssen.

So neigen Personen mit einer Manie zu einem übersteigerten Selbstvertrauen bis hin zu ausgeprägten Größenideen, welche auch ein wahnhaftes Ausmaß annehmen können. Zum Beispiel geben sie Ratschläge ohne entsprechendes Fachwissen, versuchen trotz fehlender Begabung oder Erfahrung ein Buch zu schreiben oder ein Musikstück zu komponieren. In der Regel zeigt sich zudem ein reduziertes Bedürfnis an Schlaf. Betroffene erwachen oft mehrere Stunden vor ihrer normalen Aufwachzeit oder sie können tagelang ohne Schlaf auskommen und fühlen sich trotzdem energiegeladen und nicht müde.

Darüberhinaus haben manische Personen einen gesteigerten Rededrang – sie reden laut, schnell, gehetzt und lassen sich nur schwer von anderen unterbrechen. Ohne andere zu Wort kommen zu lassen, können sie stundenlang reden. Selten hat das Gesagte einen zusammenhängenden Sinn und wird häufig mit Witzen und Wortspielen gespickt. Während sie reden, haben manche manischen Personen das Gefühl, als würden ihre Gedanken rasen, d.h. sie denken schneller als sie reden können. So kann es zu abrupten Gedankensprüngen kommen, denen Außenstehende nicht mehr folgen können.

Betroffene lassen sich außerdem leicht von irrelevanten äußeren Reizen, wie z.B. Hintergrundgeräuschen oder herumliegenden Gegenständen ablenken. Sie scheinen ständig beschäftigt zu sein und nehmen z.B. gleichzeitig mehrere Projekte auf sich, ohne die Risiken zu bedenken oder sich im Klaren darüber zu sein, unmöglich mehreren Tätigkeiten gleichzeitig gerecht werden zu können. Ihre gesellige Art wird schnell als aufdringlich, fordernd und äußerst dominant wahrgenommen. Durch den unbegründeten Optimismus, die Größenideen und das mangelnde Urteilsvermögen begeben sich Personen mit einer Manie immer wieder in Situationen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit unangenehme Folgen nach sich ziehen. So gehen sie exzessiv einkaufen, fahren rücksichtslos Auto, gehen verschwenderisch mit ihrem Geld um und sind ihrem Partner häufig untreu oder haben (ungeschützten) sexuellen Kontakt mit einer Vielzahl von fremden Menschen.

Um von einer manischen Episode sprechen zu können, dürfen die Symptome nicht durch die Einnahme einer Droge oder eines Medikaments oder eine körperliche Krankheit ausgelöst worden sein und sollten den Betroffenen deutlich in sozialen oder beruflichen Angelegenheiten behindern. Des Weiteren kann es vorkommen, dass Personen in einer manischen Episode plötzlich ihren Aufenthaltsort wechseln und den Kontakt zu ihnen nahestehenden Personen verlieren. Sie kleiden oder schminken sich auffällig lasziv oder grell, wirken durcheinander oder verhalten sich seltsam, indem sie Fremden Ratschläge geben oder Geld und Süßigkeiten schenken. Darüberhinaus kann es in der Zeit einer Manie zu einem erhöhten Konsum von Alkohol oder Aufputschmitteln kommen. Nach den manischen Episoden schämen sich die meisten Betroffenen für ihr Verhalten. Dann kann die gehobene Stimmung schnell in Ärger oder Niedergeschlagenheit umschlagen.

Treten mehrere manische Episoden oder zusätzlich auch depressive Episoden auf, dann spricht man von einer bipolaren oder einer manisch-depressiven Störung. Betroffene mit ausschließlich manischen Episoden sind vergleichsweise selten. Ungefähr 10 bis 15% nehmen sich das Leben, meist wenn sie gerade depressiv sind. In der Zeit einer Manie kann es dazu kommen, dass Betroffene ihre Kinder oder Ehepartner misshandeln oder sich anderweitig gewalttätig verhalten.

Sind die depressiven und die manischen Symptome nur leicht ausgeprägt und wechseln sich diese häufig in einem Zeitraum von mindestens zwei Jahren ab bzw. zeigen sie einen chronischen Verlauf, dann liegt eine zyklothyme Störung vor.

Psychische Störungen die im Zusammenhang mit einer bipolaren Störung auftreten können sind die Anorexia Nervosa, die Bulimia Nervosa, die Panikstörung und die soziale Phobie.

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Wie sie im Fachmagazin NATURE bekanntgaben, entdeckten die Wissenschaflter zwei Genregionen auf Chromosom fünf und sechs, die in Zusammenhang mit der Erkrankung stehen. Mittels automatisierter Analyseverfahren erfassten die Forscher circa 2,3 Millionen verschiedene genetische Marker. Die Auswertung ergab fünf Risikoregionen auf der DNA, die in Zusammenhang mit der bipolaren Störung stehen. Während drei Risikoregionen („ANK3“, „ODZ4“ und „TRANK1“) bereits in vorangegangenen Studien beschrieben wurden, waren zwei weitere auf Chromosom fünf und sechs den Wissenschaftlern bislang unbekannt.

Eine der entdeckten Regionen codiert für ein Enzym, dass an der Signalweiterleitung im Nervensystem beteiligt ist. „Das passt sehr gut zu Beobachtungen, dass bei Patienten mit bipolarer Störung die Signalübertragung in bestimmten Regionen des Gehirns beeinträchtigt ist“, sagt Markus Nöthen. Die Ergebnisse der Studie können helfen, die biologischen Grundlagen der Erkrankung zu verstehen und somit langfristig für die Entwicklung passender Therapieansätze hilfreich sein.

Falscher Empfänger - Heute hab´ ich mal nicht geheult!

Seine Antwort erreichte mich gegen Mitternacht. Während ich seine Nachricht öffnete, schlug mein Herz bis zum Hals. Es fühlte sich so an, als ob mein Herz gegen mein Brustbein donnerte und kurz vorm Aussetzen wäre. Meine Arme fingen an zu beben, mir stockte der Atem, und ich musste brechen. Alles noch, bevor ich anfing, seine Nachricht überhaupt zu lesen. Ausführlich beschrieb er darin seinen Gefühlszustand - einfühlsam und verständnisvoll. Für einen kurzen Moment hatte ich das Gefühl, die komplette Erleuchtung gewonnen zu haben. Ich konnte seine Entscheidung sensibel nachempfinden und schämte mich teilweise für die Erkenntnis, welche Außenwirkung ich bei dem Mann hinterließ, für den ich einst so viel empfand. Es blieb für lange Zeit die letzte Unterhaltung, die wir führten.

Das Gefühl der Erleuchtung hatte mich schnell verlassen. Umso häufiger ich seine letzten Zeilen las, desto mehr hatte ich das Gefühl, nicht der richtige Empfänger dieser Nachricht gewesen zu sein. Ich habe mich in einigen Beschreibungen zwar wiederfinden können, und doch wollte ich nicht wahrhaben, dass das zwar auf mich zutreffende - aber dennoch befremdliche Charaktereigenschaften gewesen waren, welche er im Detail beschrieben hatte. Ich befand mich eindeutig noch in der ersten von insgesamt vier Trauerphasen: In der des „Nicht-Wahrhaben-Wollens".

Ich verleugnete mir selbst gegenüber mein eigenes Verhalten. Ich wollte nicht wahrhaben, dass die Beschreibungen, welche er mir nannte, auf mich zutrafen. Ich hatte das Gefühl, dass doch wohl einiges sehr überspitzt von ihm dargestellt worden war. Ich war doch immer liebevoll und wohlwollend mit ihm umgegangen. Wie konnte er denn jetzt so gemein sein?

Wieder einige Tage waren vergangen und ich hatte einen ersten Schritt nach draußen gewagt. Die Klinik war von einer schönen Grünanlage umgeben, und in der Nähe gab es sogar einen kleinen See. Es war Sommer, die Sonne zeigte sich von ihrer schönsten Seite, und ich suchte mir ein verlassenes Plätzchen auf einer einsamen gelegenen Parkbank. Ich beobachte die Menschen um mich herum. Einige sahen zufrieden und glücklich aus und wiederum andere sehr krank. Ich atmete die warme Luft tief ein und genoss die warmen Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Ich blickte mich weiter um und sah ringsherum frische Blumen, grüne Wiesen und prächtige Bäume. Dennoch konnte ich mich an diesem Anblick nicht erfreuen. Ich fühlte mich wie in einem Vakuum. Gefühle blieben draußen.

Ein jüngerer Mann, offensichtlich ein Patient, setzte sich stillschweigend zu mir. Ich empfand seine Anwesenheit als störend. Ich schloss meine Augen und versuchte sein Dasein zu verdrängen. „Hey, wie geht´s dir?", hörte ich ihn plötzlich sprechen. Ich öffnete blitzartig meine Augen und schaute ihn irritiert an. „Er meint wohl hoffentlich nicht etwa mich?!", dachte ich. Er nickte kurz und wiederholte seine Frage. Und ich hörte mich nur sagen: „Mir geht es gut. Heute hab´ ich mal nicht geheult". Er antwortete mit einer lässigen und selbstverständlichen Art: „Hey, das ist doch gut." Ich nickte nur und blickte wieder ins Weite. „Heute hab´ ich mal nicht geheult". Dieser Satz spukte mir noch den ganzen Nachmittag durch den Kopf. Ich hoffte, nun auf dem Weg der Besserung zu sein, doch es kam alles anders, als erhofft.

Einmal Hölle und zurück - ich erzähl dir meine Geschichte.

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Die bipolare Störung gehört zu den affektiven Erkrankungen.
Das bedeutet, dass die Stimmungslage während einer Erkrankungsphase gegenüber dem Normalzustand verändert ist. Männer und Frauen sind gleich häufig betroffen. Der Beginn der Erkrankung liegt zumeist zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr.

Für die Erkrankung ist die Auslenkung der Stimmung in verschiedene Richtungen hin typisch.
Es gibt einerseits Zeiten mit einer gehobenen Stimmungslage und andererseits Zeiten mit einer tieftraurigen Stimmungslage. Die Redensart „Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt“ beschreibt die Extreme dieser Auslenkung. Es kann zu einem Wechsel von manischen und depressiven Erkrankungsphasen kommen.

Eine stark gehobene Stimmungslage bezeichnet die Medizin als Manie.
Der Betroffene hat meist kein Krankheitsgefühl, da er sich energiegeladen und tatkräftig fühlt. Der Antrieb ist gesteigert, das Schlafbedürfnis nimmt ab. Manche Betroffene entwickeln Größenideen, eine gereizte Stimmungslage oder geben viel Geld aus.

Der Gegenpol der Manie ist die Depression.
Die Betroffenen sind tieftraurig, der Antrieb ist vermindert, es besteht Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit.

Die Betroffenen können sowohl in depressiven als auch in manischen Phasen lebensmüde Gedanken entwickeln. Dann ist es erforderlich die Notwendigkeit einer stationären Aufnahme zu prüfen.

Eine Behandlung mit Medikamenten oder eine Psychotherapie können weitere Krankheitsphasen verhüten.

Eine bipolare Störung kann sowohl ambulant aus auch (teil-)stationär behandelt werden.
Die Indikation zur stationären Behandlung wird in der Regel durch einen niedergelassenen Psychiater gestellt, der die Einweisung in ein psychiatrisches Krankenhaus veranlassen kann. Bei einer akuten Eigen- und Fremdgefährdung (etwa bei Selbsttötungsversuchen oder riskantem Verhalten) ist eine Krankenhausbehandlung oft unumgänglich.

In unserer Allgemeinpsychiatrie behandeln wir Patienten mit bipolarer Störung.

Vor ein paar Tagen habe ich von einem Freund einen Artikel geschickt bekommen über eine junge Frau, die Selbstmord begeht, und ihre Mutter, die gegen die Klinik, in der sie untergebracht war, klagt.

Mir geht es jetzt gar nicht um die Frage, ob eine ärztliche Fehlbehandlung zu dem Suizid geführt hat, ihr könnt meinen Beitrag also lesen, ohne dem Link zu folgen. Aber es ist sehr berührend, wenn ihr also zwölf Minuten erübrigen könnt, schaut euch das Video an.

Was mich hier beschäftigt, ist, dass ich bei solchen Vorfällen immer danach suche, welcher Missbrauch demjenigen zugestoßen ist, der die psychischen Problemen ausgelöst hat, dass ich also die Schuldfrage stelle. Aber Melissa hatte offensichtlich eine glückliche Kindheit und Jugend. Da sie durch einen Vater mit bipolarer Störung genetisch vorbelastet war, hat bei ihr anscheinend Druck im Studium als Auslöser gereicht. Etwas, das viele andere gut wegstecken können, hat sie in eine tiefe Depression gestürzt, an deren Ende der Selbstmord stand. Melissas Eltern haben keine Schuld an ihrer Erkrankung und Melissa hat keine Schuld, weil sie sich nicht zusammenreißen konnte, sondern so wie ein Allergiker im Gegensatz zu anderen auf Pollen oder Tierhaaren reagiert oder ein Querschnittsgelähmter keinen Marathon laufen kann, reagieren andere Menschen sensibler auf belastende Situationen. Die Betroffenen können nichts dafür, genausowenig wie der Allergiker oder der Querschnittsgelähmte. Und ich wünsche mir, diese Auslöser hätten von Melissa ferngehalten werden können, sie hätte ein Leben führen können, in dem sie solchen Belastungen nicht ausgesetzt ist. Ich bin traurig über dieses wertvolle Leben, das nicht mehr ist.

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Jedoch hat die bipolare Störung eins gemeinsam mit der Depression: je eher diese erkannt und behandelt wird, desto schneller geht es Betroffenen besser!

Betroffene erleben ein ständiges Wechselbad zwischen extrem euphorischen, manischen Phasen und Phasen tiefer Depression. Dies macht ein geregeltes Leben sehr schwer bis unmöglich.

Betroffene erleben ständige Stimmungsschwankungen, die nicht den äußeren Umständen zuzuordnen sind.

Es gibt also keinen erkenn- und erklärbaren Grund, warum Betroffene in eine depressive Phase fallen oder aus ihr heraus in euphorische Zeiten wechseln.

Die Stimmungsschwankungen orientieren sich nicht an Situationen und Begebenheiten und ändern in einer Eigendynamik ihre Ausrichtung. Dazwischen liegen aber auch oft Episoden mit ausgeglichener Stimmung.

Die Symptome einer manischen Phase des Erkrankten können vielfältig sein. Treten jedoch mindestens drei dieser Verhaltensweisen über die Dauer von etwa einer Woche auf, so kann man von einer manischen Phase sprechen:

  • Gesteigerte Aktivität
  • Ruhelosigkeit
  • Rededrang
  • Ideenflucht
  • Gedankenrasen
  • Verlust sozialer Hemmungen
  • Vermindertes Schlafbedürfnis
  • Überhöhte Selbsteinschätzung
  • Ablenkbarkeit
  • Ständiger Wechsel von Aktivitäten
  • Tollkühnes oder rücksichtsloses Verhalten
  • Gesteigerte Libido
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Leichtsinniges oder verantwortungsloses Verhalten
  • Gesteigerte Geselligkeit

Im Gegensatz dazu fällt der Betroffene in depressive Phasen, von denen man spricht, wenn folgende Symptome über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen die Stimmung, das Verhalten und das Leben erkrankter Personen beeinflussen:

  • Depressive Stimmung
  • Verlust von Interesse und Freude
  • Antriebsmangel
  • Verlust des Selbstwertgefühls
  • Selbstvorwürfe
  • Schuldgefühle
  • Todes- und Suizidgedanken
  • Unentschlossenheit
  • Psychomotorische Agitiertheit oder Hemmung
  • Schlafstörungen
  • Appetitstörungen

Besonders schwierig sind Mischformen, bei der Betroffene entweder in kurzen Episoden zwischen beiden Gemütszuständen wechseln oder Anzeichen für beide gleichzeitig zeigen.

Dies zeigt sich beispielsweise in gesteigerter Aktivität bei depressiver Grundstimmung.

Wichtig ist zunächst, die bipolare Störung als solche zu diagnostizieren. Das ist nicht immer einfach, weil viele Betroffene sich selbst nicht als krank erachten – und selbst wenn, sich in einer manischen Phase eher unauffällig präsentieren, sodass zu einer richtigen Diagnose oft mehrere Arztbesuche, lange Gespräche und meist auch eine Befragung von Verwandten oder (Ehe-) Partner nötig ist.

Die bipolare Störung ist keine Krankheit, die schnell und einfach behandelt werden kann.

Manchmal dauert sie ein ganzes Leben an und Betroffene müssen sich auf eine fortwährende Therapie einstellen.

Das Ziel ist es, Betroffenen ein geregeltes Leben zu ermöglichen, indem man die Stimmungslage normalisiert und erhält.

Dies wird mit intensiver Psychotherapie und unter Umständen auch mit unterstützenden Psychopharmaka erreicht. Beide Therapieformen können zum lebenslangen Begleiter betroffener Personen werden.

Zunächst ist wichtig, zu erkennen, dass eine Krankheit vorliegt, die behandelt werden muss.

Es gilt, den Betroffenen dazu zu überzeugen, Hilfe zu suchen und diese auch konsequent anzunehmen. Angehörige sollten dabei unterstützend wirken.

Wichtig ist auch, zwischen Krankheitssymptomen und tatsächlichen Charakterzügen und –schwächen zu unterscheiden.

Dies kann man einfach für sich herausfinden, indem man sich fragt, ob der/die Betroffene etwas nicht will oder aufgrund der Krankheit nicht kann. Auch, wenn es schwer ist, so ist es wichtig, dies genau zu unterscheiden!

Befindet sich ein Angehöriger gerade in einer depressiven Phase, so nützt es nichts, gut gemeinte Ratschläge zu geben.

Dies führt nur zu Spannungen, weil der Erkrankte diesen nicht nachkommen kann.

Stattdessen sollten Angehörige in solch dunklen Phasen erkennen, welche Entscheidungen für den Betroffenen gefällt werden müssen und welche Dinge man für Erkrankte Personen organisiert, weil sie selbst dazu nicht in der Lage sind.

Ganz wichtig: Ist dein Partner oder eine andere nahestehende Person betroffen, so bedeutet das nicht, dass du verpflichtet bist, dein Leben der Erkrankung unterzuordnen!

Auch, wenn es schwer fällt, einen Kranken sich selbst zu überlassen, solltest du diese Entscheidung fällen, wenn du Gefahr läufst, dir selbst durch die zu große Nähe und Anteilnahme am Geschehen zu schaden.

Um dich selbst zu schützen darfst du persönliche Konsequenzen ziehen und dich gegebenenfalls trennen.

Lasse nicht zu, dass du auf lange Sicht „co abhängig“ wirst, nur weil dein Angehöriger psychisch erkrankt ist! Doch zunächst versuche, Betroffenen zu helfen, aber setze dir dabei Grenzen, um dir nicht selbst zu schaden. Sei konsequent mit dir selbst!

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