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Aufgrund dieser vielschichtigen Verlaufsformen werden bipolare Erkrankungen in Bipolar-I-Störung, Bipolar-II-Störung und Zyklothyme Störung eingeteilt. Diese sind in der folgenden Abbildung vereinfacht dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Bräunig und Dietrich 2004, Seite 15

Bipolar-I-Störung

Als Bipolar-I bezeichnet man eine bipolare Krankheit, wenn mindestens zwei voll ausgeprägte Episoden aufgetreten sind, von der eine eindeutig die Symptome einer Manie erfüllt.

Bipolar-II-Störung

Bipolar-II charakterisiert eine Erkrankungsform mit depressiven Episoden unterschiedlicher Schwere, die durch Hypomanien ergänzt wird. Hierbei treten keine voll ausgeprägten Manien auf.

Zyklothyme Störung

Eine Zyklothymia ist eine wesentlich schwächer verlaufende Form der bipolaren Störung. Die Symptome erreichen nicht die Stadien einer Depression oder Manie sondern pendeln zwischen Hypomanien und Dysthymien hin und her und dauern mindestens 2 Jahre an. Häufig sind Angehörige bipolar Erkrankter davon betroffen.

Eine andere Einteilung kann auf Grund der Auftretenshäufigkeit der Episoden vorgenommen werden.

Rapid Cycler sind Patienten, die im vorausgegangenen Jahr mindestens 4 oder mehr Episoden erlebten.

Unter Ultra rapid Cycling sind Stimmungsumschwünge innerhalb weniger Tage zu verstehen.

Die am schnellsten wechselnde Verlaufsform wird als Ultra ultra rapid Cycling bezeichnet und bedeutet, dass die Episoden innerhalb von wenigen Stunden umschlagen.

Bipolare Störung: Wie wirkt Licht unterschiedlicher Wellenlänge?

Bei Personen mit Bipolarer Erkrankung ist die innere Uhr vermutlich verändert, weshalb es zu Störungen im Schlaf-Wach-Rhythmus kommt. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Dresden wollen nunmehr analysieren, bei welcher Wellenlänge des Lichts – zum Beispiel Rot oder Blau – die Unterschiede in der Melatonin-Produktion am stärksten auftreten.

Licht reguliert die „innere Uhr“ und bringt sie mit der Umwelt in Einklang. Solange Menschen Licht ausgesetzt sind, wird die Bildung des Botenstoffes Melatonin unterdrückt, bei Dunkelheit steigt dessen Produktion an und sorgt unter anderem für die Einleitung des Schlafes. Es wurde in diesem Zusammenhang bereits gezeigt, dass Personen, die an einer Bipolaren Störung erkrankt sind, unter Lichteinwirkung schneller als gesunde Probanden die Produktion von Melatonin einstellen. Zudem ist bekannt, dass Patienten in Ländern, in denen die jährlichen Schwankungen des Lichtes sehr stark sind, im Durchschnitt in früheren Lebensjahren an einer Bipolaren Störung erkranken.

„In unseren Untersuchungen messen wir den Einfluss von LED-Licht verschiedener Wellenlängen auf die Bildung des körpereigenen Hormons Melatonin sowie auf die Hirnströme“, erläutert Dr. Philipp Ritter, Funktionsoberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Dresden. Die Ergebnisse sollen für ein verbessertes Verständnis der Zusammenhänge zwischen nicht-visueller Lichtrezeption und verändertem Biorhythmus beitragen und somit sowohl der Aufklärung der Krankheitsentstehung einer Bipolaren Störung dienen als auch Hinweise für neue Ansätze in der pharmakologischen und nicht-pharmakologischen Therapie liefern.

Für die geplante Studie werden noch Probanden gesucht. Teilnehmen können Personen mit einer Bipolar I-Störung sowie gesunde Kontrollpersonen. Während der Abende, an denen zwischen 19.00 und 0.00 Uhr die Messung erfolgt, können Probanden ein Hörbuch oder Musik hören. Lediglich zwischen 23.00 und 23.30 Uhr werden Sie aufgefordert, in eine speziell angefertigte Lichtquelle zu schauen.

Die Studie ist Teil des deutschlandweiten Forschungs-Verbundes NiviL (Nicht-visuelle Wirkungen von Licht) mit Partnern in Dresden, Berlin, Tübingen, Erlangen und Köln. Sie wird über drei Jahre vom Ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell unterstützt. Am Standort Dresden wird die Studie an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie (Direktor Prof. Dr. Dr. Michael Bauer) mit Unterstützung des Elektrotechnischen Institutes der TU Dresden (Prof.
Henry Güldner) durchgeführt.

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Mit diesen Worten schildert die junge Butoh-Tänzerin Yu in dem Film "Kirschblüten - Hanami" den Charakter ihrer Mutter und beschreibt damit sehr genau das Leben von Manisch-Depressiven. Ich möchte bewußt von dem vielfach verwendeten Ausdruck "himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt" in Zusammenhang mit dieser so häufigen Krankheit wegkommen: Der Alltag dieser Menschen (und auch der Angehörigen) ist nur selten so. Viel häufiger sind Phasen, die mehrere Tage bis Wochen, meist Monate dauern können. Auf eine Zeit der Manie folgt die Zeit der Depression und umgekehrt. Es gibt verschiedene Formen dieser Erkrankung, aber das "Nebeneinander" oder die extrem rasche zeitliche Abfolge (in wenigen Stunden) von manischen und depressiven Symptomen gehört zu den seltensten.

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Vater im Himmel, dein Sohn Jesus Christus ist in die Welt gekommen, um den Menschen zu helfen und sie zu heilen. Durch ihn wissen wir, dass du uns deine Gaben nicht versagst, wenn wir darum bitten. Sieh die Gefahren und Nöte, die uns bedrängen, und höre unser Gebet:

  • Wir bitten für alle Kranken in ihren Wohnungen, in Krankenhäusern, Sanatorien und Pflegeheimen.
  • Für alle, die krank sind an Seele und Geist, ob sie mit uns zusammenleben oder in Heilstätten betreut werden.
  • Für die, deren Persönlichkeit angeschlagen ist durch Medikamente, Genussmittel und Rauschgift.
  • Für die, die vom Erwerbsleben überfordert sind, und für alle, die unter Hektik und Stress leiden.
  • Für alle, die ihre Gesundheit ruinieren durch unverantwortlichen Verschleiß ihrer Kräfte im Beruf und in der Freizeit.
  • Für die, die sich und anderen im Übermaß Leistung und Erfolg abverlangen.
  • Für alle Ärzte und Heilkundigen und für jene, die in Pflegeberufen anderen dienen.
  • Für alle, die ihre Kräfte gebrechlichen Menschen widmen und Sterbenden beistehen.
  • Für alle, die Behinderte betreuen und an ihrer Eingliederung in die Gesellschaft mitarbeiten.
  • Für alle, die sich derer annehmen, die nicht mehr im vollen Besitz ihrer geistigen Kräfte sind.

Gott, unser großer Heiler, dir vertrauen, dienen und danken wir durch deinen Sohn Jesus Christus. Amen.
(aus: Liturgische Kommission der Diözese Rottenburg-Stuttgart)

Herr,
ich kann nichts mehr ausrichten,
doch du richtest mich auf.

Gebet um Ordensberufe

Jesus, göttlicher Hirt, du hast die Apostel berufen
und zu Menschenfischern gemacht.
Rufe auch heute junge Menschen in deinen
Dienst als Priester und Ordensleute!


Maria, die Königin der Diener der Kranken, breitet schützend ihren Mantel über den hl. Kamillus.
(C. Maratta, 18. Jh., Gemälde in der Kirche S. Maria Maddalena in Rom).

© Kamillianer 2013 - [Stand: 25.07.2016] zurück

Seit Januar 2018 nimmt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die sogenannte Videospielsucht offiziell in den Katalog der psychischen Erkrankungen auf. Dies bestätigte der Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, kürzlich in Genf. Die Videospielsucht wird demnach im International Classification of Diseases Nummer 11 (ICD-11) zu finden sein, auf dessen katalogischer Grundlage heutige Mediziner weltweit Diagnosen treffen. Zurzeit überarbeitet die WHO den Katalog und schätzt, dass dieser Mitte 2018 auf dem aktuellsten Stand sein wird. Mit der Überarbeitung des Katalogs gibt die WHO für behandelnde Mediziner Richtlinien für therapeutische Maßnahmen an die Hand.

Die WHO stützt ihre Datengrundlage auf die Rückmeldungen und Public-Health-Programme verschiedener Nationen und die damit in Zusammenhang stehenden Diagnosen und Präventionsprogramme. Obwohl die WHO angibt, dass nur ein sehr geringer Anteil von Menschen in einem pathologischen Ausmaß betroffen ist, sollten Spielzeiten stets im Auge behalten werden.

Sofern soziale Aktivitäten des täglichen Lebens wie Arbeit, Familie, Freundschaften, Schule oder Ausbildung mehr und mehr vernachlässigt werden und sich darüber hinaus psychische und/oder physische Veränderungen ergeben, können diese als Indikatoren für eine Videospielsucht in Betracht gezogen werden. Damit sind, wie es für eine Suchterkrankung typisch ist, Menschen gemeint, die ihr eigenes Videospielverhalten nicht mehr eigenständig regulieren können.

Im Hinblick auf nähere Details hat die WHO ein Frage-und-Antwort-Video (Englisch) veröffentlicht, das genaue Hinweise auf die Erkrankung gibt und offene Fragen beantworten soll. In diesem Zusammenhang wird klar zwischen Gaming-Behaviour, also dem Spieleverhalten, und der Spielesucht unterschieden.

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Links finden Sie alle Informationen zur Bipolaren Störung, Kapitel für Kapitel "verdaubar" aufbereitet. Klicken und lesen Sie sich Step by Step von oben nach unten durch die Symptome, die Möglichkeiten zur Selbsthilfe, mögliche Therapieformen und die Chancen für Kinder von bipolar Erkrankten. Wenn Sie sich vorher einen Account anlegen (Pseudonym und Email genügt), können Sie die bereits gelesenen Kapitel markieren - damit Sie morgen wissen, wo Sie heute waren und so bequem weiterlesen können.

Von psychischen Erkrankungen sind viele – auch junge – Menschen betroffen. Trotzdem sind Depression und bipolare Störung noch immer ein Tabu-Thema. Woran das liegt? An der Tatsache, dass Kopfschmerzen und Bandscheibenvorfälle nicht das Freak-Dasein mit sich bringen.

In unserer vorletzten Ausgabe hat eine Freundin von „Futter“ offen und ehrlich über ihre Depression geschrieben. Viele haben sich in dem Text vielleicht wiedererkannt oder haben Freunde und Bekannte mit ähnlichen Erfahrungen. Depression und bipolare Störung sind im österreichischen Krankheitsbild keine Seltenheit mehr. Man hat sogar den Eindruck, dass immer mehr Menschen davon betroffen sind. „Das kann man so nicht sagen“, meint Eva Reininghaus, Leiterin der „Spezialambulanz für Patient/innen mit bipolar affektiver Erkrankung“ an der Medizinischen Universität Graz. „Diese Erkrankungen hat es immer schon gegeben“. Sie werden nicht häufiger, sondern sichtbarer. Einer besseren medizinische Behandlung und einer veränderten gesellschaftlichen Wahrnehmung sei Dank. Unschöne Assoziationen wie Klapse oder Irrenanstalt werden immer seltener. Trotzdem ist diese Krankheit noch immer ein Tabu-Thema. Ich hatte eine Depression kommt den meisten noch eher über die Lippen als ich habe eine Depression. Aber beginnen wir ganz von vorne...

Was ist eine Depression?
Was ist eine bipolare Störung?

Depressionen und bipolare Störungen zählen zu den affektiven Erkrankungen, die sich durch eine Veränderung der Stimmung und des Gefühlslebens auszeichnen. Eine gedrückte Stimmungslage, reduzierter Antrieb und Anhedonie, also die Freud- und Interessenslosigkeit, gelten laut den Diagnosekriterien der ICD-10 (International Classification of Diseases) als typische Anzeichen für eine Depression. Zumindest zwei von diesen drei Symptomen müssen für einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen durchgehend vorhanden sein. Dazu kommen Zusatzsymptome wie Appetitlosigleit, Schlafstörungen, Pessimismus, Suizidgedanken etc., von denen wiederum mindestens drei erfüllt sein müssen. Je nach Anzahl und Schwere der Symptome wird zwischen einer leichten, mittelgradigen oder schweren Depression unterschieden.

Von einer bipolaren Störung spricht man, wenn sich depressive Episoden und manische Episoden abwechseln. Typische Symptome einer Manie sind gesteigerter Antrieb, gehobene oder gereizte Stimmungslage, gesteigerte Aktivität, Steigerung der Libido, hohe Kontaktfreudigkeit, extrem reduzierter Schlaf und Enthemmung des Verhaltens. Ähnlich wie bei der Depression wird auch bei der Manie zwischen verschiedenen Phasen unterschieden. Bei einem schweren Verlauf kann es zu einer Verzerrung der Realität, Wahnideen und Sinnestäuschungen kommen.

Eine Depression oder eine bipolare Störung entwickelt sich in den meisten Fällen schleichend. Ein Auslöser ist nicht immer sofort erkennbar. Viele Betroffene stellen sich dann die Frage: Warum trifft es mich? Antwort darauf gibt es keine – zumindest keine einfache. Die Erkrankung hängt nämlich von vielen Faktoren ab. „Es gibt eine genetische Komponente. Die muss allerdings nicht zum Ausbruch der Krankheit führen“, erklärt Reininghaus. Die Anfälligkeit eines Menschen, an einer psychischen Krankheit zu erkranken, kann mit dem Vulnerabilitäs-Stress-Konzept beschrieben werden: „Jeder Mensch hat eine persönliche genetische Verletzbarkeit, die man bei seiner Geburt sozusagen mitbekommen hat. Ob es zu einem Ausbruch der Erkrankung kommt, hängt davon ab, wie viele Stressoren darauf treffen. Wenn jemand eine hohe genetische Wahrscheinlichkeit hat, an einer Depression zu erkranken, und ein extrem stressiges Leben hinzukommt, ist das Risiko höher.“ Auslöser können dann überdauernde Stressoren wie z.B. chronische Konflikte in der Familie, andauernde Belastungen oder akute Krisen oder Traumata sein.

Depression und bipolare Störung sind grundsätzlich gut behandelbar. Je nach Krankheitsverlauf und Schweregrad bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten der Behandlung an – von einer Psychotherapie bis hin zu einer medikamentösen Unterstützung. Auch eine vollständige Genesung ist möglich. Sich selbst einzugestehen, dass man Hilfe braucht, an Depression oder bipolarer Störung leidet, ist allerdings ein erster wichtiger Schritt. „Man muss bereit sein, sich mit der Erkrankung auseinanderzusetzen, denn ohne die Mitarbeit der Betroffenen geht es nicht. Das ist eine Grenze der Behandlungsmöglichkeit.“ Die Anbindung an eine Vertrauensperson – Arzt, Therapeut, Freunde –, kann dabei erfahrungsgemäß sehr hilfreich sein, sagt Reininghaus.

Eine wertvolle Maßnahme ist auch die Aufklärung über die Krankheit, sodass Betroffene zum Spezialisten der eigenen Erkrankung werden. Psychoedukation lautet der Fachbegriff. Das Ziel: Frühwarnsymptome selbst erkennen. „Ich muss mich so gut kennen, um zu sehen, wann die Krankheitsepisode wieder beginnt, ohne dass ich noch wirklich depressiv oder manisch bin.“

Obwohl man mittlerweile das Gefühl hat, dass jeder jemanden kennt, der psychisch krank ist, gelten Depression und bipolare Störung immer noch als Tabu-Themen – besonders am Arbeitsplatz. In der heutigen Gesellschaft muss man permanent funktionieren – oder hat zumindest das Gefühl zu müssen. Da wollen diese Krankheitsbilder nicht so recht hineinpassen. Nur wenige trauen sich, offen zu sagen: Ja, ich bin psychisch krank. Aus Scham und Angst als Freak oder Sozialfall abgestempelt zu werden, schweigen sie lieber. Das Wort Depression möchte man nicht über sich schweben haben. Aber warum ist das so?

Eva Reininghaus glaubt, dass das Problem in der Unwissenheit bei einer Mehrheit der Bevölkerung liegt: „Viele Menschen wissen gar nicht, um was es bei diesen Erkrankungen genau geht. Den meisten ist nicht bekannt, dass Depressive und Bipolare auch Phasen haben, in denen sie vollkommen normal sind. Besonders die bipolare Störung wird oft als ein ewiges Hin und Her der Episoden dargestellt. In Wirklichkeit gibt es oft Phasen, die über Jahre andauern können, wo der Patient nichts hat und auch leistungsfähig ist.“ Gerade deshalb sind Vorträge und Aufklärungsarbeit bei Jugendlichen so wichtig.

Was würde sich ändern, wenn Depression und bipolare Störung in einem Atemzug mit Migräne oder Bandscheibenvorfall genannt werden? „Man würde die Erkrankung vermutlich viel leichter und viel früher erkennen. Dann würde der Arbeitskollege vielleicht sagen: Ich glaube, du bist depressiv. Genauso wie man sagen würde: Ich glaube, du kriegst eine Grippe, geh nach Hause und ruh dich aus.“

Aber genau darin liegt die Schwierigkeit. Noch. Viele Leute trauen sich oft nicht, eine Person direkt darauf anzusprechen. Weil sie eben auch nicht wissen wie. Den Verdacht zu äußern ist trotzdem sehr wichtig. „Die Motivation, sich profesionelle Hilfe zu holen, kommt oft aus dem persönlichen Umfeld“, weiß Reininghaus. Man muss dabei nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, aber hilfreich sind Fragen wie „Ich habe den Eindruck, dass du dich nicht gut fühlst, stimmt das? Kann ich etwas für dich tun?“

Von heute auf morgen wird ein komplettes Umdenken nicht stattfinden – aber es geht voran. Immer mehr junge Leute interessieren sich für psychische Erkrankungen und informieren sich auch darüber – durch Vorträge oder im Internet. Aber auch die Betroffenen selbst wollen nicht mehr länger schweigen und gehen mit ihrer Krankheit an die Öffentlichkeit. Beispielsweise auf Twitter, wo Tausende unter dem Hashtag #notjustsad von ihrem Leben und ihrem Alltag mit Depression berichten. Die Tweets sollen aufklären und anderen Mut machen – denn sie sind mit ihrer Krankheit nicht alleine. Ein bisschen wird es noch dauern, aber irgendwann ist es eine ernstzunehmende Sache, aber kein großes Ding mehr, wenn einem die Welt da draußen einfach zu viel wird.

Angehörige – die andere Seite der psychischen Erkrankungen

Eine psychische Erkrankung ist nicht nur für die betroffene Person eine Herausforderung. Familie, Partner und Freunde leiden darunter ebenso. Dass der Partner seit Wochen kaum aus dem Bett hochkommt, ist manchmal nur schwer nachvollziehbar. Oder wenn die beste Freundin beim gemeinsamen Kaffeetrinken nur schweigt. Gut zureden hilft dann auch nichts. Aus Unwissenheit über die Krankheit und den richtigen Umgang damit interpretieren Angehörige dieses Verhalten oft falsch – und reagieren gereizt und frustriert. Wenn Aufmunterungsversuche kläglich scheitern, kommen Gefühle wie Machtlosigkeit und Überforderung dazu. Man will helfen.

In einer akuten Krankheitsphase ist es vor allem wichtig, den Betroffenen zu motivieren und zu aktivieren. Die Spezialistin rät, gezielt Aktivitäten zu planen: „Zweimal am Tag gemeinsam Spazierengehen zum Beispiel reicht oft schon. Den Rest des Tages kann sich die Person dann ausruhen.“ Unter Druck setzten, bringt allerdings nichts. Geduld und Verständnis sind gefragt. Auch Suizidgedanken können bei einer Depression ein Thema werden. Dabei gilt: Immer sofort ansprechen und bei Andeutungen Hilfe holen. „Es ist nicht die Aufgabe der Angehörigen zu entscheiden, ob jemand suizidgefährdet ist oder nicht. Dafür gibt es Spezialeinrichtungen.“ Nach einer überstandenen Depression ist es dann wichtig, wieder einen normalen Alltag einkehren lassen. Sinnvoll ist dann auch, gemeinsam zu überlegen, wie der Alltag anders gestaltet werden kann, um eine neue Episode zu verhindern.

Aber: Als Angehöriger muss man auch seine eigenen Grenzen der Belastbarkeit kennen. Nur wenn es einem selbst gut geht, kann man auch den anderen unterstützen.

TERMIN:
Depression, Burnout, Bipolare Störung – Möglichkeiten und Grenzen der Behandlung.
Vortrags- und Gesprächsabend mit Priv.-Doz.in Dr.in Eva Reininghaus.

Wann: Donnerstag, 26. November
Wo: Quartier Leech, Leechgasse 24, 8010 Graz
Beginn: 19:30 Uhr

Autorin: Kerstin Hatzi

Bipolare Störung: Die typischen Merkmale in der Übersicht

Dieser Text dient lediglich dazu, dass Sie sich oder einen Betroffenen besser einschätzen können und bei einem Gespräch mit einem Psychologen oder Psychiater die richtigen Worte finden. Sie können eine bipolare Störung oder Depression auf keinen Fall selbst diagnostizieren. Suchen Sie bei Verdacht einen Psychologen oder Psychiater auf!

Die hier aufgeführten diagnostischen Kriterien für eine bipolare Störung oder Depression sind nach dem Klassifikationssystem DSM-IV für psychische Krankheiten zusammengestellt. Bei der Diagnose muss der Psychologe oder Arzt Drogenkonsum (vor allem Alkohol, Kokain/Amphetamine, Cannabis, Ecstasy) oder auch bestimmte organische Störungen ausschließen können, da auch sie zu Symptomen einer bipolaren Störung führen können.

Bipolare Störung: Diagnose einer Manie ohne psychotische Symptome

Wenn drei bis vier der folgenden Symptome in ausgeprägtem Maß vorhanden sind, kann eine Manie ohne psychotische Symptome als bipolare Störung vorliegen:

  • gesteigertes Selbstwertgefühl oder Größenideen
  • vermindertes Schlafbedürfnis (z. B. nur noch drei Stunden)
  • ungewöhnlich redselig bis unaufhörlich plappernd
  • Ideenflucht oder die subjektive Erfahrung des Gedankenjagens
  • Ablenkbarkeit durch alle Dinge der Umgebung
  • Steigerung zielgerichteter Aktivität oder psychomotorische Unruhe
  • exzessive Beschäftigung mit angenehmen Aktivitäten, die mit großer Wahrscheinlichkeit unangenehme Konsequenzen haben werden.

Wenn die abnorm veränderte Stimmungslage so schwer ausgeprägt ist, dass sie die berufliche Leistungsfähigkeit deutlich beeinträchtigt, ist das ein weiterer Hinweis auf eine manische Episode.

Bipolare Störung: Diagnose einer Manie mit psychotischen Symptomen

Wenn drei der folgenden Merkmale vorliegen (oder vier, wenn die Stimmung nur gereizt ist) und die persönliche Lebensführung dadurch stark gestört ist, kann eine als bipolare Störung Manie mit psychotischen Symptomen vorliegen:

  • gesteigerte Aktivität oder motorische Ruhelosigkeit
  • gesteigerte Gesprächigkeit („Rededrang")
  • Ideenflucht oder subjektives Gefühl von Gedankenrasen
  • Verlust normaler sozialer Hemmungen, was zu einem den Umständen unangemessenen Verhalten führt
  • vermindertes Schlafbedürfnis
  • überhöhte Selbsteinschätzung oder Größenwahn
  • Ablenkbarkeit oder andauernder Wechsel von Aktivitäten oder Plänen
  • tollkühnes oder leichtsinniges Verhalten, dessen Risiken die Betroffenen nicht erkennen, z. B. rücksichtsloses Autofahren, verrückte Geschäftsinvestitionen, weit übertriebenen Ausgaben für Großeinkäufe
  • gesteigerte Libido oder sexuelle Praktiken, die für diese Person ungewöhnlich sind.

Ein weiterer Hinweis auf diese Form der Manie liegt vor, wenn die Episode wenigstens eine Woche dauert und schwer genug ist, um die berufliche und soziale Funktionsfähigkeit mehr oder weniger vollständig zu unterbrechen.

Mindestens drei der folgenden Merkmale müssen vorhanden sein und die persönliche Lebensführung beeinträchtigen:

  • gesteigerte Aktivität oder motorische Ruhelosigkeit
  • gesteigerte Gesprächigkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten oder Ablenkbarkeit
  • vermindertes Schlafbedürfnis
  • gesteigerte Libido
  • übertriebene Einkäufe oder andere Arten von leichtsinnigem oder verantwortungslosem Verhalten
  • gesteigerte Geselligkeit oder übermäßige Vertraulichkeit.

Einige der genannten Merkmale sollen an mindestens zwei bis vier aufeinanderfolgenden Tagen deutlich und durchgehend vorhanden sein. Außerdem müssen die gesteigerte Aktivität, Ruhelosigkeit und der häufige Gewichtsverlust als bipolare Störung von ähnlichen Symptomen bei einer Schilddrüsenüberfunktion und Magersucht unterschieden werden.

Autor: Springer Medizin
Letzte Aktualisierung: 09. Oktober 2008
Quellen: Literatur beim Verfasser

Genetische und neurobiologische Befunde besitzen für die aktuelle Forschung einen besonderen Stellenwert für das Verständnis der bipolaren (manisch-depressiven) Störung. Einige epidemiologische Daten (gleiche Prävalenz in verschiedenen Kulturen, familiäre Häufung, früher durchschnittlicher Krankheitsbeginn) führen zu der Annahme, dass die bipolare Störung stärker als die Depression von genetischen Faktoren bestimmt wird und der Einfluss äusserer Faktoren entsprechend geringer ist. Man vermutet einen komplexen Erbgang mit Veränderungen mehrerer verschiedener Gene bei ein und derselben Person. Erst die Wechselwirkung zwischen ihnen führen dazu, dass ein Mensch für die bipolare Erkrankung prädisponiert ist. Damit es tatsächlich zum Ausbruch kommt, müssen wahrscheinlich nicht-genetische, äussere Faktoren hinzukommen.

Familienstudien, Zwillingsstudien und Adoptivstudien

Es fanden sich wiederholt

  • familiäre Häufungen bipolarer Störungen mit eindeutigen manischen Phasen. Die Bedeutung genetischer Faktoren bei der bipolaren Störung ist dabei höher als bei der Depressionen.
  • Für bipolare Störungen fand sich eine Konkordanzrate von 72% bei eineiigen Zwillingen und von 14% bei zweieiigen Zwillingen
  • Für unipolare manische Störungen betragen die Konkordanzraten 40% (eineiige) und 14% (zweieiige)
  • Kinder, deren einer Elternteil an einer bipolaren Störung leidet, erkranken mit 24% Wahrscheinlichkeit an derselben oder einer anderen affektiven Störung
  • Wenn beide Eltern erkrankt sind, beträgt die Erkrankungswahrscheinlichkeit für die Kinder > 55%
  • Biologische Verwandte von Adoptivkindern, die an einer affektiven Störung leiden, haben ein deutlich höheres Risiko, ebenfalls an einer uni- oder bipolaren Störung zu erkranken/erkrankt zu sein als die Mitglieder der Gastfamilie

Auch bei den monopolar manischen und bipolaren Störungen ließ sich bislang keine direkte Verantwortlichkeit bestimmter Gene nachweisen. In sogenannten genetischen „Kopplungsanalysen“ konnten jedoch inzwischen einzelne Gene lokalisiert werden, die mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit für die Disposition zur Krankheit mitverantwortlich sind. Es handelt sich um folgende „Dispositionsgene“:

  • das G72-Gen auf Chromosom 13, wichtig für die glutamaterge Transmission an den Synapsen
  • das BDNF (brain-derived neurotrophic factor) – Gen auf Chromosom 11, beteiligt an der Neubildung und am Wachstum von Nervenzellen
  • das GRK 3 (G-Protein-Rezeptorkinase) – Gen auf Chromosom 22, beteiligt an dem wichtigen Prozess der Signaltransduktion und v. a. auch im limbischen System verbreitet, welches für das Gefühlserleben und Stimmungen eine besondere Bedeutung hat

Im Verlauf affektiver Störungen kommt es auch zu funktionellen und strukturellen Veränderungen des Gehirns. Dabei finden sich bei bipolaren Störungen Auffälligkeiten in der gesamten Kette der neuronalen Transmission von der Genexpression bis zum Neurotransmitter (Baumann et al, 2003). Bei den verfügbaren Befunden handelt es sich bislang jedoch erst um einzelne Nachweise signifikanter Veränderungen, die in bestimmte Richtungen weisen. Von einer zusammenhängenden neurobiologischen Theorie der bipolaren Störung scheint die Forschung noch weit entfernt. Es verdichten sich aber die Hinweise, dass die gemeinsame Grundstörung bei affektiven Erkrankungen in einer fehlerhaften postsynaptischen Signaltransduktion zu suchen ist.

  • Nachweis funktioneller metabolischer Abweichungen in bildgebenden Verfahren:
    • PET- und SPECT-Untersuchungen zeigen inkonsistent aber signifikant eine verringerte (v. a. frontale) kortikale Aktivität des Glucosestoffwechsels während (bipolar oder unipolar) depressiver Phasen (im Vergleich zu gesunden Probanden oder Phasen euthymer oder manischer Stimmung). Die Stimmung scheint also mit der Glucoseaktivität bzw. metabolischen Veränderungen im Gehirn assoziiert zu sein.
  • Stukturelle hirnmorphologische Befunde:
    • Die in PET- und SPECT-Untersuchungen gefundene Verringerung des Glucosestoffwechsels im präfrontalen Kortex in monopolar oder bipolare depressiven Phasen scheint auch strukturell bedingt zu sein. Im MRT fand sich im Vergleich zu Gesunden in dieser Hirnregion eine Volumenreduktion von 39% bei bipolaren Patienten und von 48% bei monopolar depressiven Patienten.
    • Die beobachteten Störungen der chonobiologischen Rhythmen bei affektiven Störungen und insbesondere der bipolaren Störung scheinen auf Störungen im Nucleus suprachiasmaticus („Zeitgeber“), Gewebsuntergänge im Nucleus paraventricularis des Thalamus (PVN) und eine Verminderung der Melatonin-Sekretion zurückzuführen zu sein.
    • Relativ spazifisch für bipolare Störungen scheinen zu sein eine Vergrößerung des 3. Ventrikels, Veränderungen der Basalganglien und eine Verkleinerung des Temporallappens.
    • Wie unipolare manische oder depressive Störungen gehen auch bipolare Störungen oft mit einer Verkleinerung des Cerebellums (Kleinhirns) einher.
    • Nach Verletzungen der rechten Hirnhemisphäre treten häufiger manische Symptome auf.
  • neurochemische und neuroendokrine Befunde:
    • Es konnte in einigen Studien bei manischen Episoden gleichzeitig erniedrigte Serotoninspiegel und erhöhte Noradrenalinspiegel gefunden werden. Es fand sich bei bipolaren Störungen auch eine Verminderung von MHPG (Noradreanlinmetabolit) im Urin
    • Es finden sich Hinweise auf eine erhöhte zentrale cholinerge Aktivität bei bipolaren Störungen
    • Depressive Störungen, auch solche bei bipolaren Störungen, gehen mit einem Hyperkortisolismus einher (erhöhtes 24-Stunden-Kortisol und pathologischer Dexamethason-Test)

Detailliertere Informationen über Transmittersysteme und Modellvorstellungen zur Entstehung affektiver Störungen inkl. einer zusammenfassenden Bewertung der Erkenntnislage finden Sie bei den Informationen zur Depression

Bipolare Störung: Manische Depression als Wechselbad der Gefühle Mittwoch, 02. August 2017

Leben zwischen den Extremen: Bei einer manisch depressiven Erkrankung schwankt der Gemütszustand von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt. Die bipolare Störung ist aufgrund der symptomfreien Zeit nur sehr schwer zu erkennen – die Diagnose wird meist erst nach zehn bis 15 Jahren gestellt. Wir erklären, was die Erkrankung bedeutet und wie Betroffene und Angehörige am besten damit umgehen.

Die manisch depressive Erkrankung gehört zu den affektiven Störungen – sie wirkt sich erheblich auf die Stimmungslage des Erkrankten aus. Er durchlebt mehrere Tage, Wochen oder gar Jahre lang eine absolute Hochphase (Manie), auf die ein tiefes Loch (Depression) folgen kann. Zwischen den krankhaften Phasen liegen beschwerdefreie Zeiträume. Sind die Symptome dieser bipolaren Erkrankung nicht so stark ausgeprägt, spricht man auch von einer Hypomanie.

Während einer manischen Phase ist dem Betroffenen nicht bewusst, dass es sich um eine Krankheit handelt. Er fühlt sich extrem leistungsfähig, belastbar und fit. Das Schlafbedürfnis ist sehr gering, die eigenen Fähigkeiten, die finanziellen Mittel und die Attraktivität werden zum Teil enorm überschätzt. Die Manie ist von Aktionismus geprägt: Der Erkrankte kann kaum einen Moment still sitzen, die Sprechgeschwindigkeit nimmt zu und es kommt zu schnellen Gedankensprüngen.

Handlungen im Affekt können den Betroffenen in die Bredouille bringen. So kann es zu spontanen Autokäufen, der Aufnahme eines Kredits oder rauschartigen Shoppingerlebnissen kommen. Nicht selten überschreiten Erkrankte dabei ihre finanziellen Mittel. Durch das gesteigerte Selbstbewusstsein und eine Steigerung des sexuellen Verlangens kann es während der Manie zu exzessiven Ausschweifungen kommen. Nicht selten schämen sich Betroffene im Nachhinein für ihr Verhalten. Ist eine Manie extrem ausgeprägt und kommt es zu gefährlichen Situationen für den Patienten oder sein Umfeld, kann eine Zwangseinweisung in eine Klinik erforderlich sein.

Symptomfreie Zeit: Langeweile und Unzufriedenheit

Wenn die Manie nach einigen Tagen oder Wochen wieder abklingt, kann eine Zeit ohne körperliche und geistige Beschwerden folgen. Hier kann sich der Betroffene gelangweilt und unausgefüllt fühlen. Die emotionale Hochphase während der Manie wird als erstrebenswertes Ziel erachtet – das „normale“ Leben und die „normalen“ Empfindungen reichen nicht mehr aus.

Liegt eine bipolare Störung vor, kann der Betroffene nach einer Hochphase auch in ein tiefes Loch fallen. Auf die Manie folgt die Depression. Hier treten für Depressionen typische Symptome wie Antriebslosigkeit, Bedrücktheit, Traurigkeit und Suizidgedanken auf. Der Betroffene ist abgeschlagen, müde und nicht in der Lage seinen Alltag zu bewältigen. Meist wird während der ersten depressiven Phase ein Arzt aufgesucht. Es kommt häufig zur Fehldiagnose Depression, da der Patient die manische Phase nicht als krankhaft erachtet und im Anamnesegespräch nicht weiter beschreibt. Fälschlicherweise werden deshalb viele Betroffene unipolar gegen Depressionen behandelt.

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Aber auch freudige Ereignisse wie die Geburt eines Kindes oder die Heirat können zu Depressionen führen.

Psychologische Faktoren wie mangelndes Selbstwertgefühl, eine ängstliche oder übermässig, pflichtbewusste Persönlichkeitsstruktur sowie Angst- und Zwangszustände können ebenfalls das Auftreten von Depressionen begünstigen.

Eine Depression entwickelt sich aufgrund eines Ungleichgewichtes im Bereich von Nervenübertragungen im Gehirn. Der Nervenstoffwechsel produziert zu wenig Botenstoffe wie Serotonin und/oder Noradrenalin. Durch die veränderte Konzentration im Nervenspalt ist die Reizleitung unterbrochen.

Besonders das limbische System ist betroffen, das für die meisten Regulationsvorgänge im Körper verantwortlich ist und einen Teil des vegetativen Nervensystems bildet. Dadurch sind auch weitere Hirnleistungen wie das Gedächtnis (Hipocampusbereich) und die Organisation und Planung von Handlungen (Stirnhirn) eingeschränkt.

  • Ausführliches Anamnesegespräch durch Arzt / Psychologen
  • Erhebung des Psychostatus
  • Psychologische Testuntersuchungen (Fragebogen, Persönlichkeitsmerkmale)
  • Laboruntersuchungen (Blutbild, Schilddrüsenhormon, Eisen, Vitamine etc.)

Depressionen sind gut zu behandeln und heilbar. Zur Verfügung stehen Medikamente, sogenannte Antidepressiva, die kognitive Verhaltenstherapie, die interpersonelle Therapie, die psychoanalytisch orientierte Therapie, Lichttherapie, transkranielle Elektrostimulation und Elektrokrampftherapien.

Bei den Medikamenten werden ältere, „klassische“ Antidepressiva wie zum Beispiel Anafranil, Tofranil, Saroten eingesetzt. Die neueren Antidepressiva wirken spezifisch, entweder auf den Serotonin- oder Noradrenalin-Stoffwechsel oder auf beide.

Im Allgemeinen sind Antidepressiva gut verträglich und machen nicht süchtig. Die Behandlung muss nach individueller Dosis erfolgen, in genügend hoher Dosierung und mindestens sechs Monate lang nach Normalisierung der Stimmung. Dann erfolgt eine langsame Reduktion der Medikamente. Bei einigen Betroffenen ist auch eine Langzeitbehandlung zur Rückfallverhütung notwendig.

Sie als Angehöriger sind durch die Krise oder psychische Erkrankung eines nahestehenden Menschen mit betroffen und belastet. Informationen, Vernetzung und der Kontakt mit anderen Betroffenen helfen, mit schwierigen Situationen umzugehen.

Wir bieten in Psychoedukationsgruppen für Angehörige von erkrankten Patienten einen Austausch mit unseren Fachpersonen an.

19. September 2018 18.00 - 19.00 Uhr Ärzterapportzimmer – Klinik Beverin Cazis [mehr]

26. September 2018 18.00 - 19.30 Uhr Ärzterapportzimmer – Klinik Waldhaus Chur [mehr]

Mittwoch, 10. Oktober 2018 18.00 - 19.30 Uhr Ärzterapportzimmer – Klinik Waldhaus Chur [mehr]

Wir bieten unterschiedliche Angebote in Form von ambulanten Sprechstunden, Tageskliniken oder stationären Behandlungen in der Klinik Beverin Cazis, Klinik Waldhaus Chur oder der Privatklinik MENTALVA an.

Telefon +41 58 225 25 25

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Die Abmahnung ist die erste offizielle arbeitsrechtliche Maßnahme, die der Arbeitgeber ergreifen kann, wenn der Angestellte einmal oder mehrfach gegen Arbeitsanweisungen oder Regeln verstößt. Doch sollte eine Abmahnung nicht leichtfertig ausgesprochen werden, da sie das Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber auch verschlechtern kann.

Das Arbeitsrecht gibt dem Verantwortlichen die Möglichkeit, auf ein unangemessenes Verhalten zu reagieren. Doch manche Situationen entschuldigen den Angestellten, dann ist eine Abmahnung nicht rechtens und verfehlt ihren Zweck.

Eine Abmahnung soll den Arbeitnehmer auf sein Fehlverhalten hinweisen und ihm die Chance geben, sein Verhalten zu ändern. Krankheit ist jedoch laut Arbeitsrecht kein Fehlverhalten, weshalb es auch kein Grund für eine Abmahnung ist. Schließlich sind Erkrankungen nicht steuerbar und Mitarbeiter können somit nichts dafür, wenn sie krank werden. Eine Abmahnung wegen Krankmeldung ist daher grundsätzlich ausgeschlossen.

Eine Abmahnung wegen fehlender Krankmeldung oder eine Abmahnung wegen verspäteter Krankmeldung ist hingegen zulässig, denn der Arbeitnehmer ist verpflichtet sich in einem engen Zeitfenster beim Arbeitgeber krank zu melden.

In welchen Fällen eine Abmahnung wegen einer Krankheit gültig ist, erklärt dieser Ratgeber

Es kann zudem auch eine Abmahnung während der Krankheit ausgesprochen werden, wenn der Arbeitnehmer in dieser Zeit einer Beschäftigung nachgeht und eine Arbeit ausübt, für die er eigentlich als arbeitsunfähig krankgeschrieben ist. In solch einem Fall kann es unter Umständen sogar zu einer verhaltensbedingten fristlosen Kündigung kommen, da in diesem Fall ein Betrugsversuch vorliegt.

Bei einer Abmahnung bei Krankheit sind sowohl von Arbeitnehmer als auch von Arbeitgeber die rechtlichen Möglichkeiten und Wege sehr genau einzuhalten. Der Arbeitgeber muss in seiner Abmahnung sehr genau aufführen, auf welchem konkreten Vorfall die Abmanhnung beruht.

Im Abmahnschreiben muss auch beschrieben sein, ob es sich um eine Abmahnung wegen verspäteter Krankmeldung, um eine Abmahnung wegen fehlender Krankmeldung oder um eine Verletzung anderer arbeitsrechtlicher Pflichten handelt.

Außerdem ist im Abmahnschreiben die genaue Anschrift des Betroffenen zu nennen sowie Ort, Datum und Uhrzeit des Vorfalls. Darüberhinaus ist das Schreiben deutlich mit dem Wort “Abmahnung” als solche zu kennzeichnen. Eine Abmahnung muss nicht immer schriftlich erfolgen. Eine mündliche Abmahnung ist ebenso möglich, jedoch ist eine schriftliche Ausführung zur besseren Dokumentation ratsam. Denn, kommt es zu einem Verfahren, kann eine schriftliche Abmahnung als Beweis hinzugezogen werden.

Muster: Abmahnung wegen verspäteter/fehlender Krankmeldung

Sehr geehrte(r) Frau/Herr…

zu unserem Bedauern mussten wir feststellen, dass Sie Ihre ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung anlässlich Ihrer Krankheit vom (Datum) bis (Datum) verspätet am (Datum)/bis jetzt noch nicht vorgelegt haben.Sie sind vom (Datum) bis einschließlich (Datum) krankheitsbedingt nicht zur Arbeit erschienen.

Laut der in unserem Unternehmen angewandten Betriebsvereinbarung hätten Sie Ihre ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung innerhalb von … Tagen vorlegen müssen. Das ärztliche Attest hätte somit am (Datum) vorgelegen haben müssen.

Indem Sie Ihr ärztliches Attest erst am (Datum)/bis jetzt noch nicht vorgelegt haben, haben Sie gegen Ihre arbeitsrechtlichen Pflichten verstoßen.

Wir fordern Sie hiermit ausdrücklich auf, Ihre arbeitsrechtlichen Pflichten ordnungsgemäß zu erfüllen und die Vorgaben zur Vorlage des ärztlichen Attests zu beachten.

Im Falle einer Wiederholung des oben geschilderten Vorfalls, behalten wir uns vor eine fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses auszusprechen.

Eine Durchschrift der Abmahnung legen wir Ihrer Personalakte bei.

Mit freundlichen Grüßen

Ort, Datum, Unterschrift Arbeitgeber

Bestätigung Arbeitnehmers:

Die Abmahnung habe ich erhalten.

Ort, Datum, Unterschrift Arbeitnehmer

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Vielen Kranken fällt es schwer, einen „Normalzustand“ oder „Normalität“ als erstrebenswert anzusehen. Es kommt deshalb nicht selten zu einer Bevorzugung des hypomanischen Zustands, was häufig zu Compliance-Problemen bei der Phasenprophylaxe führt.

Die Hypomanie ist die abgeschwächte Form der Manie. Besondere Merkmale sind die gehobene Grundstimmung und gesteigerter Antrieb, die mit gleichzeitigen Veränderungen im Denken im Sinne eines sprunghafteren, unkonzentrierteren Denkens (Ideenflut) und einer Veränderung der Psychomotorik verbunden sein können. Durch die gehobene Stimmung kommt es zu einem größeren Selbstbewusstsein, einer erhöhten Risikofreudigkeit und zu Grenzverletzungen. Die Leistungsfähigkeit ist in diesem Zustand am höchsten.

Die Depression verkehrt alle Aspekte der Manie ins Gegenteil und zwingt den Betroffenen zu Apathie und Lustlosigkeit. Bei dieser Erkrankungsphase höchsten Leidens erscheint sehr oft der Tod als besserer Zustand. Auch beschämen dann oft Dinge, die man in der Manie gemacht hat. Eine Depression wird als viel schlimmer empfunden als das „Depressiv-Drauf“-Sein, das auch viele gesunde Menschen gelegentlich durchmachen. Depressive Episoden kommen im fortgeschrittenen Alter häufiger vor.

Manische oder depressive Episoden treten häufig, aber nicht ausschließlich, nach einem belastenden Lebensereignis auf. Das erstmalige Auftreten der Krankheit kann in jedem Alter geschehen. Die ersten Symptome treten jedoch meist zwischen 15 und 30 Jahren auf. Die Betroffenen durchleben in den ersten 10 Jahren meist vier verschiedene Phasen. Häufigkeit und Dauer der einzelnen Phasen sind sehr unterschiedlich. Generell lässt sich jedoch sagen, dass manische Phasen in der Regel etwas kürzer dauern als depressive Episoden, dass die Intervalle zwischen den Phasen im Laufe der Zeit kürzer werden und dass mit zunehmendem Lebensalter häufiger depressive Phasen auftreten und diese länger andauern. Nach einigen Phasen der Krankheit können sich innere Rhythmen ausbilden, die auch unabhängig von äußeren Ereignissen wirken. Mitunter, wenn nach der ersten oder den ersten Episoden keine weiteren mehr auftreten, sie also nicht schnell genug erkannt und adäquat behandelt werden, tritt die bipolare Störung dann bei vielen als eine lebenslange, chronische Erkrankung in Erscheinung.

Es gibt eine Rückkoppelung zwischen den Erlebnissen und dem Handeln einer Person auf der einen Seite und seiner Biochemie und Symptomatik auf der anderen Seite. Mangelnde Einsicht (in den manischen Phasen) ist ein Symptom der Erkrankung, ohne dieses Element wäre das krankheitsbedingte selbstschädigende Verhalten nicht möglich. Je mehr Zeit vergeht, bevor Einsicht erlangt wird, desto stärker werden Hirnstrukturen geprägt, was die Prognose negativ beeinflusst. Hinzu kommt der Einfluss von krankheitsbedingten Entscheidungen (Probleme am Arbeitsplatz und in Beziehungen, Schulden) auf die Lebensoptionen.

Gemäß den neuesten Studien erreichen bis zu 40 % nach Phasen von Manie oder Depression ihr ursprüngliches Funktionsniveau nicht mehr. 40 % der Betroffenen haben einen günstigen psychosozialen Verlauf bzw. können ihr soziales Umfeld bzw. ihre Position in der Gesellschaft erhalten. Im Fall bleibender Symptome wie Konzentrationsschwäche oder Müdigkeit spricht man von residualen Symptomen. Dauert die Krankheit länger mit mehreren längeren Klinikaufenthalten, besteht die Gefahr, dass der betroffenen Person vielfach der soziale Halt verloren geht, oft auch der Arbeitsplatz. Mitunter zerbricht die Familie.

Die bipolaren Störungen werden unterteilt in Bipolar I und Bipolar II.

Als Bipolar I wird eine 7 bis 14 Tage oder seltener auch länger andauernde manische Episode (Hochphase) bezeichnet, gefolgt von mindestens einer depressiven Episode. Die Bipolar-I-Störung kommt bei etwa ein bis zwei Prozent der Bevölkerung vor. Frauen und Männer sind gleich häufig betroffen.

Bipolar II beinhaltet eine mindestens 14 Tage andauernde depressive Episode, gefolgt von mindestens einer Hypomanie (leichtere Form der Manie). Die Bipolar-II-Störung kommt bei rund vier Prozent der Bevölkerung vor.

Bipolar II-Störungen können mit rezidivierenden depressiven Störungen (Depressionen, die nach einem Zwischenzustand des Normalen immer wieder auftreten) verwechselt werden, wenn die hypomanen Phasen nicht erkannt werden.

Switching (Polaritätswechsel) wird der übergangslose Wechsel zwischen Manie (oder Hypomanie) und Depression genannt.

Bei einer Zyklothymia ICD-10 sind die Betroffenen mindestens zwei Jahre lang leichten manischen und depressiven Schwankungen ausgesetzt, die allerdings immer noch deutlich über den normalen Stimmungsschwankungen liegen. Nach ICD-10 wird die Zyklothymia nicht zur bipolaren Störung gerechnet.

Von Rapid Cycling wird bei mindestens vier Stimmungsumschwüngen im Jahr gesprochen, Ultra Rapid Cycling beschreibt Stimmungsumschwünge innerhalb von wenigen Tagen und Ultradian Rapid Cycling (Ultra-Ultra Rapid Cycling) die Umschwünge innerhalb von wenigen Stunden. Patienten mit einem Rapid-Cycling-Verlauf werden häufig in einer Klinik behandelt. Sie benötigen eine spezielle Therapie, weil der häufige Episodenwechsel mit klassischen Medikamenten oftmals nicht ausreichend behandelbar ist, und daher üblicherweise zu Stimmungsstabilisatoren gegriffen wird. Die Ursachen sind bis zum jetzigen Zeitpunkt ungeklärt. Das Selbsttötungs-Risiko ist bei „Rapid Cycling“ hoch und die Prognose schlechter.

Wenn während einer bipolaren Krankheitsepisode depressive und manische Symptome in rascher Aufeinanderfolge auftreten, oder wenn sich depressive und manische Symptome durch gleichzeitiges Auftreten mischen, nennt man das einen manisch-depressiven Mischzustand oder eine gemischte Episode. Die betroffenen Patienten können z. B. sehr schnell denken oder sprechen, wie es für eine manische Episode typisch ist. Gleichzeitig können sie aber sehr ängstlich sein, Selbstmordgedanken haben und unter gedrückter Stimmung leiden; auch Ultra- und Ultradian Rapid Cycling lassen sich in diesen Episoden bei Patienten feststellen, die sonst nicht von dieser Art des Switchings betroffen sind. Mischzustände treten häufig in der postmanischen Phase auf und sind auch darin begründet, dass Betroffene in der manischen Phase nicht mehr fähig sind, richtig zu schlafen. Sie sind häufig und kommen mindestens so oft vor wie „klassische“ Manien. Der erhöhte Antrieb kann verursachen, dass depressive Gedanken in die Tat umgesetzt werden, so dass das Suizidrisiko in diesen Zuständen wesentlich höher ist als in der reinen Depression, in der der Antrieb gelähmt ist. Wie bei Rapid Cycling finden hier oft stimmungsstabilisierende Psychopharmaka Anwendung. Es handelt sich um schwere Episoden, die schwieriger zu behandeln sind als die klassischen Phasen der bipolaren Erkrankung.

An bipolaren Störungen Leidende haben generell ein um ein Vielfaches erhöhtes Suizidrisiko. Durchschnittlich nahmen sich 15 bis 30% das Leben. In manchen Gegenden – wie für Schottland nachgewiesen – ist die Suizidrate von Betroffenen 23 Mal höher als im Bevölkerungsdurchschnitt, und in manchem Lebensabschnitt – beispielsweise im Zeitraum von zwei bis fünf Jahren nach der Erstmanifestation – ereignen sich besonders viele Suizide. [3] [4] [5]

Besonders riskant sind Depressionen, bei denen die Lähmung des Antriebs noch nicht vorhanden oder bereits wieder etwas verbessert ist, so dass die Selbsttötung umgesetzt werden kann. Auch gemischte Phasen (Mischzustände), bei denen in quälender Weise manische und depressive Symptome zugleich auftreten, bergen infolge der dysphorischen bzw. verzweifelten Stimmung und des enorm hohen Antriebsniveaus ein Selbsttötungs-Risiko. Ein weiterer Grund kann sich auch bei klarer Überlegung zwischen den Phasen halten: Viele Experten halten die Depression für die Krankheit, bei der man am meisten leidet. Menschen, die unter bipolaren Störungen mit ungünstiger Prognose und vielen Phasen zuvor leiden, wissen darum, dass wieder und wieder Depressionen kommen werden.

Die Entstehung einer bipolaren Störung ist höchstwahrscheinlich multifaktoriell bedingt (Vulnerabilität). Sowohl genetische Faktoren als auch psychosoziale Auslöser dürften eine Rolle spielen, d. h. das Erbgut setzt einen Rahmen für die Erkrankungswahrscheinlichkeit (Prädisposition) und die Umfeldfaktoren beeinflussen Entstehung, Verlauf und Ende der Erkrankung.

Bipolare Störungen sind bis zu einem gewissen Grad erblich veranlagt. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Verwandte ersten Grades von Menschen mit einer Bipolar-I-Störung ebenfalls daran erkranken, ist gegenüber der normalen Bevölkerung siebenfach erhöht. Deren Risiko, an irgendeiner Form von Gemütsleiden – an einer affektiven Störung also – zu erkranken, ist um das 15- bis 20-fache erhöht. [6] Bei eineiigen Zwillingen ist bei 60 Prozent der Fälle der zweite Zwilling ebenfalls von der bipolaren Störung betroffen, falls der erste erkrankt ist. Allerdings wird daraus auch deutlich, dass trotz 100prozentig gleichen Erbguts keine 100prozentige Übereinstimmung bei der Krankheit besteht. [6]

Bipolare Erkrankungen sind keine klassischen, reine Erbkrankheiten, die etwa gemäß der Mendelschen Regeln dominant oder rezessiv vererbt werden. Dennoch tragen nach heutigem Wissensstand verschiedene Gene zum Erkrankungsrisiko bei. So wurden bei manisch-depressiven Menschen Veränderungen vor allem auf den Chromosomen 18, 4 und 21 festgestellt. [7] So z. B. an einem Gen, das auf Wirkungen von Stress auf das Nervensystem Einfluss ausübt. Auch genetische Codierungen für das episodenhafte Denken können betroffen sein. Weiter ist ein Gen wirksam, das für Stoffe zur Ausbildung von Nervenscheiden und auch bei Veränderungen in der Pubertät verantwortlich ist. Gene für Monoaminooxidase (MAO), für Serotonin-Transport, für den Aufbau des Noradrenalin-Stoffwechsels sind ebenfalls betroffen.

Jedes einzelne Gen bzw. jeder einzelne genetische Defekt hat hierbei nur einen relativ geringen Effekt. Solche Anlagenträger sind recht verbreitet. Kommen allerdings viele solcherart wirkende Gene bei einer Person zusammen, so hat sie eine große Disposition, bei auslösenden Faktoren im Laufe des Lebens an der bipolaren Störung zu erkranken. [8]

Die Neurotransmitter (die chemischen Botenstoffe), die in Synapsen zwischen den Nervenzellen des Gehirns bei der Informations-Übermittlung hemmend oder verstärkend wirken, zeigen bei bipolar Erkrankten mengenmäßige Abweichungen von dem Zustand bei Nichtbetroffenen. Besonders die Überträgerstoffe Serotonin, Dopamin und Noradrenalin sind hier zu nennen, die auch bei anderen psychischen Störungen eine Rolle spielen.

  • Eine Depression wird durch einen Mangel der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin begünstigt. Inzwischen gilt eine Störung des gesamten Gleichgewichts verschiedener Transmitter als Ursache depressiver Phasen. Außerdem ist bei Depressiven die Empfindlichkeit und Dichte der Rezeptoren, auf die die Neurotransmitter einwirken, verändert.
  • Eine Manie wird mit einer erhöhten Konzentration der Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin begünstigt.

Möglicherweise ist auch der Stresshormon-Gehalt im Blut Erkrankter erhöht (Cortisol, Adrenalin, Noradrenalin).

Neben genetischen spielen unterschiedliche Faktoren aus der Umwelt eine große Rolle, die in der Lebensgeschichte wirken, wie traumatische Ereignisse (Trennungen, Mobbing, Verlust des Arbeitsplatzes, Vertreibung und Verfolgung, Folter, sexueller Missbrauch/ Vergewaltigung und körperliche Misshandlung im Kindes- und Jugendalter, sowie der Verlust eines geliebten Angehörigen). Ebenso verheerend wirken sich auch sonstiger Stress wie auch alle angstauslösenden Veränderungen aus (so kann z. B. ein Wohnungswechsel Phasen auslösen), vor allem auch psychosozialer Stress, Konflikte in der Partnerschaft, in Familie und Beruf.

Diskutiert wird auch eine Schwächung des Selbstwertgefühls, bei der eine tragende Säule des gesunden Zustandes wegfällt (Stavros Mentzos). Eine große Rolle bei auslösenden Faktoren spielt ein unregelmäßiger Tag-/Nacht-Rhythmus z. B. durch Schichtarbeit oder ein einschneidender Lebenswandel, Schlafmangel, Überarbeitung, Alkohol- und sonstiger Drogenmissbrauch. Schließlich können jegliche Veränderungen phasenauslösend wirken. Bis zu 75 % der Betroffenen berichten im reflektierenden Rückblick, dass sie unmittelbar vor der ersten spürbaren Krankheitsepisode intensiven Stress hatten – Stress allerdings, der bei nicht vulnerablen (solcherart verletzlichen, von Vulnerabilität betroffenen) Menschen keine manische oder depressive Episode ausgelöst hätte, da sie Stress besser körperlich verarbeiten.

Spätere Krankheits-Phasen können immer weniger mit stressenden Ereignissen erklärt werden, bzw. minimaler Stress kann sie bereits auslösen.

Aufgrund mitunter mangelnder Krankheitseinsicht der Betroffenen, insbesondere in manischen Episoden oder bei akuter Suizidgefahr, muss eine Behandlung in der akuten Krankheitsphase bei Manien oder schweren Depressionen manchmal gegen den Willen der Patienten als Zwangsbehandlung erfolgen. In den meisten Fällen zeigen Betroffene jedoch Einsicht und lassen sich auch wegen ihres hohen Leidensdrucks freiwillig behandeln. Wenn allerdings manische Phasen erstmals auftreten, können Betroffene keine Einsicht haben, da sie noch keine Erfahrungen über die schweren negativen Folgen gesammelt haben. Bei vielen kommt die Einsicht erst nach mehreren Phasen. Sehr hilfreich für eine erfolgreiche Behandlung ist, wenn sich die Betroffenen über ihre eigene Krankheit informieren und viel darüber lesen, damit sie selbst nachvollziehen können, welche Behandlung in welcher Phase am besten ist; auch deshalb, dass sie ein rechtzeitiges Gegensteuern, welches für ein geregeltes Leben zwingend notwendig ist, erlernen können. Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist die korrekte Diagnose.

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Die manische Episode ist durch eine nicht den Umständen entsprechende gehobene Stimmung charakterisiert. Diese kann zwischen sorgloser Heiterkeit und unkontrollierbarer Erregung schwanken. Die Betroffenen sind rastlos, überaktiv und verspüren einen ständigen Bewegungsdrang. Sie vermeinen über unbegrenzte körperliche und geistige Energie zu verfügen und fühlen sich in keinster Weise psychisch krank. Der Umgang mit anderen Menschen gestaltet sich oft distanzlos, die Betroffenen sprechen typischerweise viel, schnell und hemmungslos.

Konzentration und Aufmerksamkeit sind beeinträchtigt, es besteht eine erhöhte Ablenkbarkeit, oft jagt ein Gedanke den anderen. Das Ausüben eines Berufs ist in diesem Zustand praktisch nicht möglich. Die Betroffenen beginnen beispielsweise unrealisierbare Projekte oder geben leichtsinnig viel Geld aus. Charakteristisch für die Manie ist ein vermindertes Schlafbedürfnis, auch das sexuelle Verlangen (Libido) kann gesteigert sein. Bei sehr schweren manischen Episoden kommt es mitunter auch zu Wahnvorstellungen (Größenwahn, Verfolgungswahn).

Die Hypomanie zeichnet sich durch ein der Manie ähnliches Krankheitsbild aus, allerdings ist es leichter ausgeprägt und dauert üblicherweise kürzer an. Die Symptome erreichen kein derartiges Ausmaß, dass die Erkrankten in ihrer Lebensführung wesentlich beeinträchtigt sind, also etwa ihrem Beruf nicht mehr nachgehen können oder auf massive soziale Ablehnung stoßen.

Auch in einer hypomanen Episode nehmen die Betroffenen an sich meist keine krankheitswertigen Veränderungen wahr, im Gegenteil, sie fühlen sich meist besonders gesund, vital, attraktiv, kreativ, gesellig, gesprächig und leistungsfähig. Gerade deshalb sollten Angehörige von Menschen mit einer bipolaren Störung besonders aufmerksam sein und bei ersten Anzeichen von gehobener Stimmung oder Antriebssteigerung ärztliche Hilfe suchen. Denn oftmals geht eine Hypomanie in eine Manie über.

Bipolar Erkrankte zeigen in einer depressiven Episode die gleichen Beschwerden wie Menschen mit einer unipolaren Depression, also gedrückte Stimmung sowie Antriebs-, Freud- und Interessenlosigkeit. Selbstvorwürfe und Schuldgefühle können sich einstellen, diese beziehen sich mitunter auf die Konsequenzen manischer Exzesse (z.B. Verlust von Freunden, Schulden). Die Betroffenen zeigen eine gehemmte Mimik, Gestik und Sprache und ziehen sich sozial zurück. Zudem können Appetit und sexuelle Aktivität abnehmen. Typisch sind auch Schlafstörungen mit frühzeitigem Erwachen. Depressive Episoden dauern in der Regel etwas länger als manische.

In der sogenannten gemischten affektiven Episode wechseln sich manische und depressive Zustände sehr schnell ab, gewöhnlich innerhalb von Stunden, und können sogar zugleich vorkommen, etwa im Sinne von einer aggressiv gefärbten Niedergeschlagenheit. Im Mischzustand ist das Risiko für einen Selbstmord (Suizid) besonders hoch.

Dieser Zustand ist ähnlich dem Mischzustand, äußert sich aber in sich häufig ändernden Phasen: mindestens einmal täglich, oft auch im Stundentakt.

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Autoren:
Dr. med. Peter Mahlknecht, Dr. med. Matthias Thalhammer
Medizinisches Review:
Univ.-Doz. Dr. Margot Schmitz, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie
Redaktionelle Bearbeitung:
Dr. med. Lisa Demel, Mag.(FH) Silvia Hecher,MSc

Stand der Information: August 2012

Was sind Depressionen? Welche Merkmale deuten auf eine depressive Erkrankung hin? Welche Hilfen gibt es? Die Symptome einer depressiven Störung sind sehr vielschichtig und ernst zu nehmen. Es gibt viele Formen der Erkrankung. Angefangen von der depressiven Verstimmung bis hin zur manischen oder Major Depression. Auch Burn out oder Mobbing durch Arbeitskollegen können zu Depressionen führen. Ein Depressionstest kann Aufschluss darüber geben um welche Depressionsform es sich handelt.

Der Inhalt dieses Blogs dient lediglich der Information und dem Erfahrungsaustausch. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt auch keinen Gang zum Arzt oder Psychologen.

Wir übernehmen keine Haftung für die bereitgestellten Informationen.

Quelle: Wikipedia
Lizenz: Creative Commons

Ich bin neulich mal über einen tollen Artikel gestolpert, als ich diesen Song hörte und mal etwas googeln musste. Man merkt oft, dass man mit dieser Krankheit doch nicht ganz allein ist. Obwohl man als Betroffener manchmal dieses Gefühl hat. Auszug aus jetzt.sueddeutsche.de

Im Stück „Schwarze Wolke“ sprichst du über manische Depression. Hast du selbst damit zu kämpfen? Ja, das liegt bei uns in der Familie, in der sich auch schon einige Leute das Leben genommen haben. Das Bild der schwarzen Wolke stammt übrigens aus dem Videospiel Mario Kart, das ich früher gern gespielt habe. Wenn man da mit dem Auto über einen Stern fährt, erscheint eine Wolke, dann ein Blitz, man wird ganz klein und alle Leute können einen überfahren. Diese Vorstellung ist für mich die Versinnbildlichung einer Depression. Da hängt auch permanent eine schwarze Wolke über dir, und wenn die zu regnen beginnt, schrumpfst du und kannst von jeder Nichtigkeit überrollt werden. Das Gefühl kenne ich gut.

Ganzer Artikel: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/569684 Mal in den Song reinhören? Ich kann übrigens das ganze Album “Kompass ohne Norden” empfehlen.

Mit 16 erschien mir alles noch leichter, der Himmel war irgendwie weiter, Die besten Freunde erreichbar, bei den Problemen, die alle Jungs haben, Mit Eltern und Weibern und Geldsorgen leichter, weil da für sowas noch Zeit war. Jedes Ding löst man mit Gaffer und Schweizer, der gute, alte MacGyver. Heut bin ich schon etwas weiter: Abi gemacht, Uni geschafft, Tochter kann sprechen und nennt mich Papa, doch bleibt eine Wolke, ein dunkler Verdacht. Unter meim Dach. Mein Lebenslauf ein unregelmäßiger Slalom. Eltern nerven mit stetiger Warnung: “Denk mal an später, du hast ja keine Ahnung Junge” Höchste Höhen, tiefste Tiefen. An warmen Tagen glaub ich wirklich, Dass mich alle lieben und fühl mich als könnt ich fliegen. Dann kommt die schwarze Wolke, macht mich klein und ich will mich erschießen. Standardkrisen eines manisch Depressiven! Die schwarze Wolke, meine ganz private schwarze Wolke wartet über mir, Macht mich klein, sie wird mich stets verfolgen selbst in überdachten Räumen. Ob bei Nacht, ob über Bäumen schwebt sie über mir, Und macht mich schnell zu einem kleinen Häufchen. Die schwarze Wolke, meine ganz private schwarze Wolke wartet über mir, Sie wird mich stets verfolgen selbst in überdachten Räumen. Manchmal kommt die Sonne raus, ich renn zu Türen, komm heraus. Doch der Horrizont ist eine hohe Wand von schwarzen Wolken. Höchste Höhen, tiefste Tiefen. An warmen Tagen glaub ich wirklich, Dass mich alle lieben und fühl mich als könnt ich fliegen. Dann kommt die schwarze Wolke, macht mich klein und ich will mich erschießen. Standardkrisen eines manisch Depressiven! Gerade ist alles halbwegs in Ordnung, die Miete bezahlt, schon wieder ‘n Jahr. Doch die Decke der Wohnung bewegt sich, ist’s schon wieder so nah. Die Schatten kommen aus den Ecken, schwarze Gedanken fluten den Raum. Momente von Glück ertrinken, die Lichter verschwinden, in dumpfem, pochendem Grau Wege herraus versprechen Tabletten verschrieben von Männern mit schütterem Haar. Trips wie das Leben sie schrieb, zitternd und nah, bitter und wahr. Manchmal sind mir die Menschen zu viel, ich will nicht mehr reden. Sie fragen wie’s geht, ich denke zu Ende doch sage ok. Ich kann nicht tanzen, kann nicht Smalltalk, kann nicht singen, nur lallen. Kann nicht schleimen, kann nicht lügen. Das ist das Schlimmste von allen da. Am Ende des Tunnels ist Licht, doch es ist nur die kurze Strecke, Straße vor dem Nächsten Tunnel, auf dem Weg in Richtung Nichts. Höchste Höhen, tiefste Tiefen. An warmen Tagen glaub ich wirklich, Dass mich alle lieben und fühl mich als könnt ich fliegen. Dann kommt die schwarze Wolke, macht mich klein und ich will mich erschießen. Standardkrisen eines manisch Depressiven!

Bipolare Störung – manchmal auch als manisch-depressive Erkrankung – mit Stimmungsschwankungen, die von den Tiefen der Depression zu den Höhen der Manie assoziiert. Wenn Sie depressiv sind, werden Sie traurig oder hoffnungslos und verlieren das Interesse oder die Freude an den meisten Aktivitäten. Wenn Ihre Stimmung in die andere Richtung verschiebt, können Sie sich euphorisch und voller Energie. Stimmungsschwankungen auftreten nur ein paar Mal im Jahr, oder so oft wie mehrmals am Tag. In einigen Fällen verursacht bipolaren Störung Symptome von Depression und Manie in der gleichen Zeit.

Obwohl bipolare Störung ist eine disruptive, langfristige Zustand können Sie Ihre Stimmungen in Schach, indem Sie einen Behandlungsplan zu halten. In den meisten Fällen können bipolare Störung mit Medikamenten und psychologischer Beratung (Psychotherapie) gesteuert werden.

Bipolare Störung ist in mehrere Subtypen unterteilt. Jedes ein anderes Muster der Symptome. Typen der bipolaren Störung sind:

  • Bipolar-I-Störung. Stimmungsschwankungen mit Bipolar-I erhebliche Schwierigkeiten bei Ihrer Arbeit, Schule oder Beziehungen. Manische Episoden können schwerwiegend sein und gefährlich.
  • Bipolar-II-Störung. Bipolar II ist weniger schwerwiegend als bipolare I. Sie können eine gehobene Stimmung, Reizbarkeit und einige Veränderungen in Ihrem Betrieb haben, aber in der Regel können Sie weiter mit Ihrem normalen Tagesablauf. Statt vollwertigen Manie, haben Sie Hypomanie – eine weniger strenge Form der Manie. Bei der bipolaren II, Zeiten der Depression in der Regel länger als Zeiten der Hypomanie.
  • Zyklothyme Störung. Zyklothyme Störung, auch als cyclothymia bekannt, ist eine milde Form der bipolaren Störung. Mit cyclothymia können Hypomanie und Depression störend sein, aber die Höhen und Tiefen sind nicht so streng wie sie mit anderen Typen der bipolaren Störung sind.

Die genauen Symptome einer bipolaren Störung variieren von Person zu Person. Für manche Menschen verursacht die Depression die meisten Probleme, für andere Menschen sind manische Symptome im Vordergrund. Symptome der Depression und Symptome der Manie oder Hypomanie können auch zusammen auftreten. Dies wird als eine gemischte Folge bekannt.

Manischen Phase einer bipolaren Störung
Anzeichen und Symptome der manischen oder hypomanische Phase einer bipolaren Störung können gehören:

  • Euphorie
  • Aufgeblasen Selbstwertgefühl
  • Schlechtes Urteilsvermögen
  • Schnelles Sprechen
  • Racing Gedanken
  • Aggressives Verhalten
  • Agitation oder Reizung
  • Erhöhte körperliche Aktivität
  • Riskantes Verhalten
  • Spending sprees oder unklug finanziellen Entscheidungen
  • Erhöhte Laufwerk durchzuführen oder Ziele zu erreichen
  • Erhöhter Sexualtrieb
  • Vermindertes Schlafbedürfnis
  • Leicht abgelenkt
  • Careless oder falschen Gebrauch von Drogen oder Alkohol
  • Häufige Abwesenheit von der Arbeit oder Schule
  • Wahnvorstellungen oder eine Pause von der Realität (Psychose)
  • Schlechte Leistung bei der Arbeit oder Schule

Depressiven Phase einer bipolaren Störung
Anzeichen und Symptome der depressiven Phase einer bipolaren Störung können gehören:

  • Traurigkeit
  • Hoffnungslosigkeit
  • Selbstmordgedanken oder Verhalten
  • Angst
  • Schuld
  • Schlafstörungen
  • Low Appetit oder gesteigerter Appetit
  • Müdigkeit
  • Verlust des Interesses an Aktivitäten einst als Spaß
  • Probleme konzentrieren
  • Reizbarkeit
  • Chronische Schmerzen ohne bekannte Ursache
  • Häufige Abwesenheit von der Arbeit oder Schule
  • Schlechte Leistung bei der Arbeit oder Schule

Andere Anzeichen und Symptome einer bipolaren Störung
Zeichen und Symptome einer bipolaren Störung kann auch gehören:

  • Saisonale Veränderungen in der Stimmung. Wie bei Seasonal Affective Disorder (SAD), haben einige Menschen mit bipolarer Störung Stimmungen, die mit den Jahreszeiten wechseln. Einige Leute werden manischen oder hypomanische im Frühjahr oder Sommer und dann depressiv im Herbst oder Winter. Für andere Menschen, wird dieser Zyklus umgekehrt – sie depressiv im Frühjahr oder Sommer und manischen oder hypomanische im Herbst oder Winter.
  • Rapid cycling bipolarer Störung. Manche Menschen mit einer bipolaren Störung leiden rasche Stimmungsschwankungen. Dies wird als mit vier oder mehr Stimmungsschwankungen innerhalb eines Jahres definiert. Doch in manchen Menschen Stimmungsschwankungen auftreten viel schneller, manchmal innerhalb weniger Stunden.
  • Psychose. Schwere Folgen von beiden Manie oder Depression kann in der Psychose führen, eine Loslösung von der Realität. Symptome der Psychose kann falsch, sondern mit Nachdruck vertretene Überzeugungen (Wahnvorstellungen) und Hören oder Sehen von Dingen, die nicht da sind (Halluzinationen).

Symptome bei Kindern und Jugendlichen
Anstatt klare Depression und Manie oder Hypomanie, können die prominentesten Anzeichen einer bipolaren Störung bei Kindern und Jugendlichen gehören explosives Temperament, schnelle Stimmungsschwankungen, rücksichtsloses Verhalten und Aggression. In einigen Fällen treten diese Veränderungen innerhalb von Stunden oder weniger – zum Beispiel kann ein Kind intensivsten Perioden von Schwindel und Albernheit, lange Anfälle von Weinen und Ausbrüche explosive Wut alles an einem Tag haben.

Wenn einen Arzt aufsuchen
Wenn Sie irgendwelche Anzeichen von Depression oder Manie haben, sehen Sie Ihren Arzt oder psychische Gesundheit Anbieter. Bipolare Störung nicht besser auf seine eigenen. Erste Behandlung von einem psychischen Gesundheit mit Erfahrung in einer bipolaren Störung kann Ihnen helfen, Ihre Symptome unter Kontrolle.

Viele Menschen mit einer bipolaren Störung nicht bekommen, die Behandlung, die sie benötigen. Trotz der Stimmung Extreme, Menschen mit bipolarer Störung, oft nicht erkennen, wie viel ihre emotionale Instabilität ihr Leben und das Leben ihrer Lieben stört. Und wenn Sie wie einige Menschen mit einer bipolaren Störung sind, können Sie genießen Sie die Gefühle der Euphorie und Zyklen des Seins produktiver. Und vielleicht auch in finanzieller, rechtlicher oder Beziehung Probleme – allerdings ist diese Euphorie immer von einem emotionalen Absturz, verlassen Sie depressiv können, abgenutzt gefolgt.

Wenn Sie zögern, Behandlung zu suchen sind, in einem Freund anzuvertrauen oder geliebten Menschen, eine Ärztin, ein Glaube Führer oder jemand anderes Sie vertrauen. Sie können in der Lage sein, um Ihnen die ersten Schritte zu einer erfolgreichen Behandlung.

Wenn Sie Selbstmordgedanken haben
Selbstmordgedanken und Verhalten bei Menschen mit einer bipolaren Störung häufig. Wenn Sie oder jemand Sie wissen, ist mit Selbstmordgedanken, Hilfe sofort. Hier sind einige Schritte, die Sie ergreifen können:

  • Kontakt ein Familienmitglied oder einen Freund.
  • Wenden Sie sich an Ihren Arzt, eine mentale Gesundheit Anbieter oder andere Ärztin.
  • Rufen Sie einen Selbstmord-Hotline-Nummer – in den Vereinigten Staaten, können Sie die gebührenfreie, 24-Stunden-Hotline der National Suicide Prevention Lifeline bei 800-273-8255 zu erreichen, um einem ausgebildeten Berater sprechen.
  • Kontaktieren Sie einen Minister, spiritueller Führer oder jemand in Ihrer Glaubensgemeinschaft.

Wenn die Nothilfe zu bekommen
Wenn Sie möchten, können Sie selbst oder einen Suizidversuch weh denke, rufen Sie 911 oder Ihre örtliche Notrufnummer sofort. Wenn Sie einen geliebten Menschen, der selbst, oder ernsthaft damit geschadet hat, stellen Sie sicher, dass jemand Aufenthalte mit dieser Person. Nehmen Sie ihn oder sie ins Krankenhaus oder rufen Sie für Nothilfe.

Die genaue Ursache der bipolaren Störung ist unbekannt, aber einige Faktoren zu sein scheinen beteiligt bei der Entstehung und Auslösung bipolaren Episoden:

  • Biologische Unterschiede. Menschen mit einer bipolaren Störung scheinen physikalische Veränderungen in ihrem Gehirn haben. Die Bedeutung dieser Veränderungen ist noch ungewiss, aber kann schließlich helfen, punktgenaue Ursachen.
  • Neurotransmitter. Ein Ungleichgewicht in natürlich vorkommenden Chemikalien im Gehirn als Neurotransmitter scheint eine wichtige Rolle bei der bipolaren Störung und anderen affektiven Störungen spielen.
  • Hormone. Imbalanced Hormone können bei der Entstehung oder Auslösung einer bipolaren Störung beteiligt sein.
  • Vererbte Merkmale. Bipolare Störung ist häufiger bei Menschen, die einen Blutsverwandten (wie ein Geschwister-oder Elternteil) haben mit der Bedingung. Forscher versuchen, Gene, die bei der Entstehung von bipolaren Störung beteiligt sein können zu finden.
  • Umwelt. Stress, Missbrauch, signifikanten Verlust oder andere traumatische Erfahrungen eine Rolle spielen kann bei der bipolaren Störung.

Faktoren, die das Risiko der Entwicklung einer bipolaren Störung erhöhen können umfassen:

  • Mit Blutsverwandten wie Eltern oder Geschwister mit bipolarer Störung
  • Zeiten hoher Belastung
  • Drogen-oder Alkoholmissbrauch
  • Wichtige Veränderungen im Leben, wie der Tod eines geliebten Menschen
  • Being in Ihren frühen 20er Jahren

Bedingungen, die häufig auftreten, mit einer bipolaren Störung
Wenn Sie bipolaren Störung haben, können Sie auch einen anderen Gesundheitszustand, die vor oder nach Ihrem Diagnose einer bipolaren Störung diagnostiziert ist. Solche Bedingungen müssen diagnostiziert und behandelt werden, weil sie bestehende bipolare Störung verschlimmern kann. Dazu gehören:

  • Angststörungen. Beispiele sind post-traumatischen Belastungsstörung (PTSD), soziale Phobie und generalisierte Angststörung.
  • Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). ADHS hat Symptome, die mit einer bipolaren Störung überlappen. Aus diesem Grund kann bipolaren Störung schwer von ADHS unterscheiden. Manchmal ist man für den anderen falsch. In einigen Fällen kann eine Person mit beiden Bedingungen diagnostiziert werden.
  • Sucht oder Drogenmissbrauch. Viele Menschen mit einer bipolaren Störung auch Alkohol, Tabak oder Drogenproblemen. Drogen oder Alkohol mag, um die Symptome zu lindern, aber sie können tatsächlich auslösen, verlängern oder verschlimmern Depression oder Manie.
  • Physikalische gesundheitliche Probleme. Menschen mit einer bipolaren Störung diagnostiziert sind eher auf bestimmte andere gesundheitliche Probleme, darunter Herzerkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen und Übergewicht haben.

Unbehandelt kann bipolaren Störung schwerwiegende Probleme, die jeden Bereich Ihres Lebens beeinflussen führen. Diese können sein:

  • Probleme im Zusammenhang mit Substanz und Alkoholmissbrauch
  • Rechtliche Probleme
  • Finanzielle Probleme
  • Relationship Probleme
  • Isolation und Einsamkeit
  • Schlechte Arbeit oder Schulleistungen
  • Häufige Abwesenheit von der Arbeit oder Schule
  • Selbstmord

Du bist wahrscheinlich durch Ihren Hausarzt oder einen Hausarzt zu starten. Allerdings, in einigen Fällen, wenn Sie einen Termin nennen, können Sie sofort zu einem Arzt, der in der Diagnose und Behandlung von psychischen Gesundheitszustand (Psychiater) spezialisiert bezeichnet werden.

Weil Termine können kurz sein, und weil es oft eine Menge Boden zu decken, ist es eine gute Idee, auch für den Termin vorbereitet werden. Hier einige Informationen, die Ihnen helfen bereit für Ihre Bestellung, und wissen, was Sie von Ihrem Arzt erwarten.

Was Sie tun können

  • Schreiben Sie alle Symptome, die Sie hatten, haben auch etwaige scheint nichts mit dem Grund, aus dem Sie geplant, die Ernennung kann.
  • Notieren Sie wichtige persönliche Informationen, einschließlich aller wesentlichen Belastungen oder letzten Veränderungen im Leben.
  • Machen Sie eine Liste aller Medikamente, Vitamine oder Nahrungsergänzungsmittel, die Sie einnehmen.
  • Nehmen Sie ein Familienmitglied oder einen Freund mit, wenn möglich. Manchmal kann es schwierig sein, alle Informationen, die Sie während eines Termins erinnern. Jemand, der Sie begleitet erinnern sich vielleicht an etwas, was man verpasst oder vergessen.
  • Notieren Sie sich Fragen zu stellen, mit Ihrem Arzt.

Ihre Zeit mit Ihrem Arzt kann begrenzt werden, so bereitet eine Liste von Fragen vor der Zeit wird Ihnen helfen, das Beste aus Ihrer Zeit zusammen. Bei Problemen im Zusammenhang mit einer bipolaren Störung, sind einige grundlegende Fragen Sie Ihren Arzt fragen:

  • Muss ich bipolaren Störung?
  • Gibt es noch andere mögliche Ursachen für meine Symptome?
  • Welche Arten von Tests benötige ich?
  • Welche Behandlungsmethoden gibt es? Welche wollen Sie mir empfehlen?
  • Welche Nebenwirkungen sind möglich mit dieser Behandlung?
  • Was sind die Alternativen zu den primären Ansatz, dass Sie vorschlagen?
  • Ich habe diese anderen gesundheitlichen Bedingungen. Wie kann ich am besten verwalten diese Bedingungen zusammen?
  • Sollte ich einen Psychiater oder anderen psychischen Anbieter?
  • Gibt es eine generische Alternative zu dem Medikament bei Ihnen verschreiben mir bist?
  • Gibt es irgendwelche Broschüren oder anderen gedruckten Unterlagen, die ich mit nach Hause nehmen kann? Welche Websites empfehlen Sie besuchen?

Zusätzlich zu den Fragen, die Sie vorbereitet haben Ihren Arzt fragen, zögern Sie nicht, Fragen während Ihres Termins jederzeit verlangen, dass Sie nicht verstehen, etwas zu fragen.

Was erwarten Sie von Ihrem Arzt
Ihr Arzt wahrscheinlich fragen Sie eine Reihe von Fragen ist. Bereit zu sein, sie zu beantworten reservieren können Zeit zu gehen über alle Punkte, die Sie wollen mehr Zeit zu verbringen. Ihr Arzt kann fragen:

  • Wann haben Sie oder Ihre Lieben erst beginnen zu bemerken, Ihre Symptome von Depression, Manie oder Hypomanie?
  • Wie oft tun Sie Ihre Stimmungen ändern?
  • Hatten Sie jemals Selbstmordgedanken, wenn Sie deprimiert sind?
  • Wie stark sind Ihre Symptome? Haben sie mit Ihrem täglichen Leben oder Beziehungen stören?
  • Haben Sie Blutsverwandten mit einer bipolaren Störung oder eine andere affektive Störung?
  • Welche anderen geistigen oder körperlichen Gesundheitszustand haben Sie?
  • Trinken Sie Alkohol, Zigaretten rauchen oder benutzen Straße Drogen?
  • Wie viel wissen Sie nachts schlafen? Ist es im Laufe der Zeit ändern?
  • Haben Sie durch Zeiten gehen, wenn Sie Risiken, die Sie normalerweise nicht nehmen würde, wie ungeschützten Sex oder unklug, spontane finanzielle Entscheidungen zu treffen?
  • Was, wenn überhaupt, scheint Ihre Symptome verbessern?
  • Was, wenn überhaupt, scheint sich Ihre Symptome verschlimmern?

Wenn Ärzte vermuten, jemand hat bipolare Störung, sie in der Regel tun, eine Reihe von Tests und Prüfungen. Diese können helfen, um andere Probleme, zu lokalisieren, eine Diagnose und auch für alle damit verbundenen Komplikationen zu überprüfen. Diese können sein:

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Süchtige Spieler oder Gamer spielen nicht mehr zum Spass, sondern weil sie nicht anders können.

Bei einer Demenz lassen Gedächtnis und kognitive Fähigkeiten nach – der Alltag fällt schwer.

Delirien sind plötzlich auftretende Verwirrtheitszustände, die häufig bei älteren Menschen nach Operationen auftreten.

Symptome wie Schlafstörungen, Erschöpfung oder sozialer Rückzug deuten auf eine Altersdepression hin.

Sucht im Alter ist gezeichnet von Missbrauch und der Abhängigkeit von Alkohol und Medikamenten.

Wenn körperliche Erkrankungen von psychischen Beschwerden begleitet werden.

Wenn Hilfe beim Übergang zur Mutterschaft benötigt wird.

Krebs macht Angst und bedeutet Ungewissheit – die Psyche leidet mit.

Erkennen und Vermindern von rechtlichen Risiken.

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Wenn die Belastung zu gross wird

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Diesjähriges Thema «Wir werden alle älter – manche mit einer psychischen Erkrankung.» Eine triaglogische Herausforderung zwischen Erwartungen und Grenzen.

«Wir werden alle älter – manche mit einer psychischen Erkrankung.»

Die 18. Säntis-Psychiatrie-Tagung, eine öffentliche Veranstaltung für Betroffene, Angehörige, Fachleute sowie weitere Interessierte, wird anfangs November stattfinden.

Betroffene erkennen ihren Zustand nicht und haben Schwierigkeiten ihren Alltag zu bewältigen.

Wird eine Psychose früh festgestellt, kann dies die Prognose entscheidend verbessern.

Bei einer Dualdiagnose tritt eine Suchterkrankung gemeinsam mit einer Schizophrenie auf.

Menschen die unter Schizophrenie leiden, erleben zwei Wirklichkeiten.

Menschen mit Behinderung sind besonders gefährdet, eine psychische Störung zu entwickeln.

Wenn Kraft und Antrieb fehlen, alles nur noch grau ist und die Zukunft Angst macht.

Wenn sich depressive Phasen und Phasen gesteigerter Aktivität und Euphorie abwechseln, liegt möglicherweise eine bipolare Störung vor.

Überlastung, Schicksalsschläge und fehlende Unterstützung können Menschen ausbrennen lassen.

Wenn harmlose Situationen zu unkontrollierbaren Angstzuständen führen.

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