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Das Risiko, an Infektionskrankheiten wie an einer Grippe zu erkranken, ist um ein Vielfaches höher, Wunden heilen schlechter und langsamer.

Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare. Christian Morgenstern

Haut
Der Stoffwechsel wird verlangsamt und der Körper entgiftet schlechter. So entsteht Stoffwechselmüll (sog. Freie Radikale), der die Zellen angreift. Die Haut altert schneller.

Gelenke - Knochen - Rücken
Bei starkem Stress, insbesondere Trauer, kann sich der Sauerstoff im Blut bis zu 40 Prozent reduzieren.

Dadurch werden die Zellen schlechter versorgt und können sich schlechter regenerieren. Es kann zu Entzündungen an den Gelenken kommen.

Unsere Wirbelsäule reagiert sehr stark auf seelische Belastungen.

Der Orthopäde Dr. Peer Eysel sagt, dass die meisten Rückenschmerzen die Folge seelischer und nicht organischer Probleme sind.

Sind Stress, Ärger und Unzufriedenheit am Arbeitsplatz groß, fühlt man sich überfordert und hilflos, dann ist das Risiko psychisch bedingter Rückenschmerzen sehr hoch.

Abhilfe schaffen in diesen Fällen keine Spritzen oder Operationen!

Nur eine Psychotherapie, in der Betroffene lernen, anders mit Stress und psychischen Belastungen umzugehen, befreit sie von ihrem Leiden!

Wer länger unter Depressionen leidet, der erleidet häufiger Knochenbrüche, da der Mineralgehalt der Knochen abnimmt.

Herz
Emotionale Belastungen, Unzufriedenheit im Beruf und in der Partnerschaft, Angst und dauerhafter Stress erhöhen das Risiko eines Herzinfarktes - und zwar mehr als die klassischen Risikofaktoren wie Rauchen oder ein hoher Blutdruck.

Lunge
Bei starkem Stress, Depressionen oder bei Trauer atmen wir eher flach. Die Lunge wird weniger mit Sauerstoff versorgt und kann weniger Sauerstoff an den Organismus abgeben.

Dadurch steigt die Infektionsgefahr. Bei Trauernden sind Lungenentzündungen fünfmal häufiger als bei seelisch ausgeglichenen Menschen.

Magen
Unterdrückte Gefühle, Ärger und Angst sind nur schwer zu verdauen. Bei Stress und Ärger verkrampft sich der Magen und es wird mehr Magensäure ausgeschüttet.

Dies führt zu Sodbrennen und kann zu Magengeschwüren, Blähungen, Übelkeit und Krämpfen führen.

Viele Menschen leiden unter einem Reizmagen bzw. Reizdarm. Hier spielt die psychische Komponente ebenfalls eine Rolle. Aufregung und Anspannung verstärken die Symptome des Reizmagens bzw. Reizdarms.

Nieren und Leber
Da der Stoffwechsel verlangsamt ist, müssen Leber und Nieren mehr Abfallprodukte abbauen. Das Risiko für Nierenentzündungen ist sehr viel höher.

Seelische Krisen und chronisch belastende Gefühle können zu zahlreichen psychosomatischen Beschwerden führen.

Wir können nicht verhindern, dass unser Körper mit solchen Veränderungen reagiert, aber wir können ihn darin unterstützen, wieder in ein Gleichgewicht zu kommen, indem wir unser seelisches Befinden verbessern.

Eine Psychotherapeutin erklärt, wie Gedanken und Gefühle die Vorgänge in unserem Körper beeinflussen.

Positive Gefühle haben positive Auswirkungen auf unseren Körper

Positive Gefühle haben einen großen positiven Einfluss auf unser körperliches Befinden. Wann immer wir körperlich krank sind, ist es deshalb für unsere Genesung wichtig, dass wir uns um eine Besserung unseres emotionalen Befindens kümmern!

Optimismus - Zuversicht

Menschen mit einer zuversichtlichen Lebenseinstellung haben ein viel geringeres Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, und sie haben eine höhere Lebenserwartung.

Optimistisch eingestellte Menschen können besser mit Stress umgehen und haben weniger Stresshormone in ihrem Körper.

Und die Heilungschancen sind größer, wenn Menschen an ihre Genesung glauben und zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Unser Immun- und Hormonsystem reagiert auf unsere Psyche und unser Denken.

Unsere Gefühle beeinflussen auch die letzte Zelle unseres Körpers. Sie stärken oder schwächen, je nach Stimmungslage, die Abwehrkräfte unseres Körpers.

Wenn wir uns wohlfühlen und innerlich entspannt sind, ist auch unsere Immunabwehr kraftvoll und aktiv.

Eine positive Stimmung kann uns vor einer Grippe und vielen anderen Krankheiten bewahren, bei denen eine schwache Immunabwehr eine tragende Rolle spielt.

Selbst wenn wir nur so tun, als ob wir uns freuen, können wir unsere Abwehrkräfte ankurbeln.

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Prien am Chiemsee / Rosenheim, www.Dr-Elze.com

Die Bipolare affektive Störung wird nach dem DSM-5 entsprechend dem Ausprägungsgrad der manischen oder hypomanen Symptomen in die Bipolar-I-Störung und die Bipolar-II-Störung unterteilt.

© Dr. Sandra Elze & Dr. Michael Elze

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Als Bipolar-I-Störung werden diejenigen Bipolaren Störungen bezeichnet, bei denen es zu einem Wechsel zwischen depressiven und manischen Phasen kommt.

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Als Bipolar-II-Störung werden die Bipolaren Störungen bezeichnet, bei denen es zu einem Wechsel zwischen depressiven und hypomanen Phasen kommt.

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Als Manie bezeichnet man eine Phase, in der die Stimmung der Erkrankten situationsinadäquat gehoben ist. Die Stimmungslage kann in der Manie zwischen sorgloser Heiterkeit und fast unkontrollierbarer Erregung schwanken. Die gehobene Stimmung ist mit einem vermehrtem Antrieb verbunden, woraus Überaktivität, Rededrang und ein vermindertes Schlafbedürfnis resultieren.

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Als Hypomanie bezeichnet man Krankheitsphasen, die durch eine anhaltend leicht gehobene Stimmung, gesteigerten Antrieb und verstärkte Aktivität gekennzeichnet sind, sowie zumeist auch durch ein auffallendes Gefühl von Wohlbefinden und körperlicher und seelischer Leistungsfähigkeit, gesteigerte Geselligkeit, Gesprächigkeit, übermäßige Vertraulichkeit, gesteigerte Libido und ein vermindertes Schlafbedürfnis.

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Das Lebenszeitrisiko für das Auftreten einer Bipolaren affektiven Störung liegt bei ca. 1-3%. Die Bipolaren Störungen beginnen oftmals zu einem früheren Lebensalter als die unipolaren Depressiven Störungen.

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Wechsel zwischen depressiven Phasen und manischen bzw. hypomanen Phasen

Das Kennzeichen der bipolaren Erkrankungen ist der Wechsel zwischen manischen bzw. hypomanen Krankheitsphasen und depressiven Phasen. Im folgenden werden vorrangig die Symptome der manischen und hypomane Phasen beschrieben. Zur Symptomatik der depressiven Phasen siehe das Kapitel Depressive Störungen: Symptome.

Die Erkrankten haben in der manischen Phase zumeist eine stark gehobene, euphorischen Stimmung, bisweilen kann jedoch auch eine reizbare Stimmung überwiegen. Die Stimmungslage kann dauerhaft gehoben sein, die meisten Erkrankten erleben aber vielmehr eine Stimmungslabilität.

In der manischen Phase bestehen zumeist eine ausgeprägte Ideenflucht sowie ein großer Rededrang.

In den manischen Phasen kann es zu einer Störung der Impulskontrolle kommen. Dies kann dazu führen, dass die Erkrankten bestimmten Impulsen, wie z.B. dem Drang, bestimmte Dinge einkaufen bzw. besitzen zu müssen, nicht mehr widerstehen können, wodurch es zu überschwenglichen Handlungen, wie z.B. einem vermehrten Einkaufen kommen kann.

Ca. 90% der Erkrankten haben eine verkürzte Schlafdauer, unter der sie aber - im Gegensatz zur Schlaflosigkeit bei Depressionen - nicht unbedingt leiden.

Viele Erkrankte erleben in der manischen Phase Allmachtsgefühle, verbunden mit großen Problemen, die eigenen Grenzen und die Grenzen von Mitmenschnen wahr zu nehmen.

Empfindlichkeit gegenüber Kritik und Zurechtweisungen

Viele Erkrankte reaqieren in der manischen Phase empfindlich auf Kritik oder Zurechtweisungen, oftmals besteht auch eine erhöhte Streitbarkeit.

Auch innerhalb der manischen Phase kann es plötzlich und unvorhersehbar zum Auftreten von Minuten oder Stunden anhaltende depressive Phasen kommen.

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In der ortho­mo­le­ku­la­ren Psych­ia­trie wer­den bereits seit Jahr­zehn­ten Vit­ami­ne, Mine­ral­stof­fe, Ami­no­säu­ren und Fett­säu­ren the­ra­peu­tisch ein­ge­setzt. Einer der Pio­nie­re auf die­sem Gebiet, Dr. Abra­ham Hof­fer, ist in 2009 im Alter von 91 Jah­ren in Bri­tish Colum­bia gestor­ben. Er hat beob­ach­tet, dass Pati­en­ten mit Schi­zo­phre­nie von der Ein­nah­me von Vit­amin B3 (Nia­cin) und Anti­oxi­dan­ti­en pro­fi­tier­ten. Sei­ne bahn­bre­chen­de Beob­ach­tung mach­te er an einem schi­zo­phre­nen Pati­en­ten, der sich im kata­to­nen Zustand im Koma befand und zu ster­ben droh­te. Als The­ra­pie­ver­such ver­ab­reich­te Dr. Hof­fer gro­ße Men­gen an Vit­amin B3 und Vit­amin C über eine Magens­ode, wodurch der Pati­ent über­lebt hat. Am nächs­ten Tag konn­te der Pati­ent das Getränk selbst im Sit­zen trin­ken und nach 30 Tagen wur­de er sym­ptom­frei ent­las­sen.

Damit der Rah­men die­ser Arbeit nicht gesprengt wird, ver­zich­te ich auf eine aus­führ­li­che Dar­stel­lung von Ein­zel­wir­kun­gen von Nähr­stof­fen und ver­wei­se auf die ent­spre­chen­de Fach­li­te­ra­tur im Anhang. Die 10 wich­tigs­ten ortho­mo­le­ku­la­ren Nähr­stof­fe bzw. Vital­stoff­kom­bi­na­tio­nen, die ich als Ner­ven­schutz­sub­stan­zen bei mei­nen Pati­en­ten ein­set­ze, sind in der Tabel­le 4 Brain-Pro­tec­tion- For­mu­la auf­ge­führt.

Pati­en­ten, die an Depres­sio­nen oder ande­ren neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen lei­den, soll­ten nicht nur nach den her­kömm­li­chen Metho­den (Psy­cho­the­ra­pie, Psy­cho­phar­ma­ka, Psych­ia­trie) behan­delt wer­den. Ent­zün­dun­gen, Umwelt­gif­te, Stö­run­gen im Magen-Darm-Trakt und ein erhöh­ter Nähr­stoff­be­darf kön­nen als mög­li­che Ursa­chen oder Sym­ptom­ver­stär­ker infra­ge kom­men.

Die fol­gen­den Ana­ly­sen betrach­te ich als Basis­un­ter­su­chun­gen bei Depres­sio­nen und ande­ren Erkran­kun­gen des Ner­ven­sys­tems:

  • Gro­ßes Blut­bild mit Homo­cystein, Vit­amin D3, IgE, IL-6, hs-CRP.
  • Stoff­wech­sel- & Nähr­stoff­pro­fil: Orga­nix Pro­fil
    (Ori­gi­nal Test von GENOVA Dia­gnostics, USA ).
  • Stuhl- & Ver­dau­ungs­ana­ly­se (Pil­ze, Para­si­ten?)
    NEU: Mikro­bi­om Ana­ly­se mit­tels DNA- und Laser­tech­no­lo­gie (Mal­di-Tof) (Ori­gi­nal Tests von Doc­tors Data bzw. GENOVA, USA ).
  • Toxi­sche Metal­le, Mine­ral­stof­fe und Spu­ren­ele­men­te im Urin, Haa­ren bzw. Blut (Doc­tors Data/ USA ver­fü­gen über 40-jäh­ri­ge Labor­er­fah­rung).
  • Abklä­rung Nah­rungs­mit­te­lun­ver­träg­lich­kei­ten
    (z.B. Glu­ten­un­ver­träg­lich­keit).
  • Pep­ti­d­ana­ly­sen im Urin (Caso­mor­phi­ne, Glu­teno­mor­phi­ne).
    Bedingt durch eine gestör­te Ver­dau­ung von Kuh­milch- und Getrei­de­pro­te­inen kön­nen unver­dau­te Eiwei­ße (z.B. Caso­mor­phi­ne, Glu­ten­exor­phi­ne) ent­ste­hen, die Ner­ven- und Hirn­funk­tio­nen ähn­lich wie Mor­phin stö­ren. Sie sind asso­zi­iert mit Autis­mus, ADHS, Depres­sio­nen und Schi­zo­phre­nie. Seit 2009 sind Urin­tests zur Abklä­rung einer sol­chen Pep­ti­dun­ver­träg­lich­keit Bestand­teil des Dia­gnos­tik­spek­trums in mei­ner Pra­xis.
Die­sen Bei­trag u.a. im PDF-For­mat her­un­ter­la­den und bequem lesen:

Schwung, Ener­gie und Lebens­freu­de durch NADH // Prof. Wal­ter Birk­may­ers Ent­de­ckung // Das CoEn­zym 1 und sei­ne Funk­ti­on // The­ra­peu­ti­scher Ein­satz von NADH // Depres­si­on …

Wie Ent­zün­dun­gen, Umwelt­gif­te, Stö­run­gen der Ver­dau­ung, Nähr­stoff­man­gel den Gehirn­stoff­wech­sel beein­flus­sen // Ent­zün­dun­gen ver­ur­sa­chen Depres­sio­nen…

Mein The­ra­pie­kon­zept habe ich als das „ 3-E “ Pro­gramm zusam­men­ge­fasst:

Nasenbluten tritt auf, wenn die feinen Gefäße in der stark durchbluteten Nasenschleimhaut verletzt werden. Im vorderen Teil der Nase, dem so genannten Locus Kießelbachi, treffen gleich mehrere Blutgefäße zusammen, deshalb entstehen hier die meisten Blutungen (90%). Blutungen im vorderen Teil der Nase sind fast immer harmlos. Gefährliche Blutungen entstehen häufiger im hinteren Teil der Nase.

Die Ursachen sind entweder lokal, d.h. sie liegen im Bereich der Nase und Nasennebenhöhlen, oder systemisch bedingt, z.B. als Symptom einer Erkrankung oder als Begleiterscheinung einer Medikamenteneinnahme oder einer körperlichen Entwicklungsphase.

Oft reicht schon ein kräftiges Schnäuzen der Nase oder Nasenbohren, um die empfindlichen Gefäße der Nase einreißen zu lassen und dadurch Nasenbluten auszulösen. Dies wird durch eine vorgeschädigte Nasenschleimhaut begünstigt: Überheizte Räume im Winter, Klimaanlagen im Sommer oder Allergien, wie beispielsweise Heuschnupfen sorgen für trockene, gereizte Schleimhäute. Auch abschwellende Nasentropfen oder -sprays sollte man den Nasenschleimhäuten zuliebe nur kurzzeitig verwenden. Ist die Schleimhaut stark geschädigt, können Blutungen auch scheinbar ohne jeden Grund auftreten.

Nasenbluten kann auch durch äußere Einwirkung, wie einen Schlag oder einen Sturz, ausgelöst werden - unabhängig davon, ob das Nasenbein bzw. die Nasenscheidewand gebrochen ist oder keine Fraktur vorliegt. Stecken sich Kleinkinder einen Fremdkörper (z.B. eine Erdnuss, eine Erbse, eine Perle oder einen kleinen Knopf) in ein Nasenloch, kann dies durch eine Verletzung der Nasenschleimhaut ebenfalls Nasenbluten verursachen.

Veränderungen an der Nasenscheidewand, wie z.B. Eiteransammlungen (Abszess) oder kleine Risse bzw. Löcher in der Scheidewand (Perforation), können auch zu Blutungen unterschiedlicher Stärke führen. In seltenen Fällen muss bei wiederholtem Nasenbluten an gut- oder bösartige Tumoren (Neoplasien) in der Nasenhöhle oder in der Nasennebenhöhle gedacht werden.

Nasenbluten kann manchmal auch als Begleitsymptom oder Vorbote einer ernst zu nehmenden Krankheit auftreten. Deshalb sollten Sie bei häufigen, ungeklärten Blutungen Ihren HNO-Arzt aufsuchen.

Zu den so genannten systemischen Auslösern für Nasenbluten gehören vor allem Nierenerkrankungen und Gefäß-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck (Hypertonie) und Arteriosklerose. Aber auch bei fieberhaften Infektionen wie Grippe oder Masern kommt es zu einer verstärkten Durchblutung der Schleimhäute und damit eventuell häufiger zu Blutungen. Dies gilt ebenso wenn die Nasenschleimhaut in Folge von Erkältungskrankheiten und Allergien entzündet ist.

Auch Patienten mit der Bluterkrankheit (Hämophilie), Leukämie, einer angeborenen Funktionsstörung der Blutplättchen (Thrombopathie) oder der seltenen vererbbaren Gefäßerkrankung Morbus Osler neigen zu Nasenbluten.

Medikamente, die die Blutgerinnung im Körper hemmen, so genannte Antikoagulanzien, nennt man umgangssprachlich auch Blutverdünner. Sie führen zu erhöhter Blutungsneigung und damit öfter mal zu Nasenbluten. Dazu gehören z.B. Acetylsalicylsäure (ASS) und die Wirkstoffgruppe der Kumarine bzw. Cumarine, die gezielt den Spiegel des Vitamins K im Körper senken, welches zur Blutgerinnung benötigt wird.

Bei Kindern und Jugendlichen kommt es häufig auch ohne Fremdeinwirkung zu Blutungen im vorderen Teil der Nase. Das ist meistens völlig harmlos. Bei Kindern und Jugendlichen passiert das öfter im Zuge starker Wachstumsschübe, z.B. während der Pubertät.

In der Schwangerschaft sind alle Schleimhäute stärker durchblutet, daher kommt es leichter zu Nasenbluten. Das ist völlig ungefährlich.

GEW - Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband Berlin

Letzte Aktualisierung: 30.11.2017

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Vorlage einer Vorsorgevollmacht nach Betreuerbestellung

BayObLG, Beschluss vom 12.09.2002, 3Z BR 169/02; BtPrax 2003, 184 (LS) = FamRZ 2003, 704 (LS) = FPR 2003, 143 (Vorlage einer Vorsorgevollmacht nach Betreuerbestellung):

Weist ein Beteiligter im Verfahren zur Bestellung eines Betreuers auf die Existenz einer Vorsorgevollmacht hin, ohne diese vorzulegen, muß der Tatrichter dem nachgehen (§ 12 FGG).

OLG Köln, Beschluss vom 09.02.2005, 16 Wx 8/05, OLGR 2005, 271

Ergibt sich aus einem in erster Instanz eingeholten Sachverständigengutachten nicht mit hinreichender Sicherheit, dass der Betroffene den medizinischen Sachverhalt des § 1896 Abs. 1 BGB erfüllt, ist das Landgericht als Beschwerdegericht verpflichtet, eine erneute Begutachtung anzuordnen. Wird in einem Gutachten lediglich der Verdacht einer psychotischen Störung aufgrund eines Gespräches im Hausflur angeführt und hat keine persönliche Untersuchung des Betroffenen durch den Gutachter stattgefunden, kann eine psychotische Störung oder sonstige psychische Erkrankung nicht angenommen werden. Auch die Anhörung des Betroffenen durch den Amtsrichter ersetzt die ärztliche Fachkompetenz nicht.

OLG Köln, Beschluss vom 22.06.2005, 16 Wx 70/05, FamRZ 2006, 505 = OLGR 2005, 680

Der Anordnung der Betreuung liegen keine hinreichend sicher festgestellten Tatsachen zugrunde. Das LG wäre vielmehr gehalten gewesen, eine erneute Begutachtung anzuordnen.

Aus dem in erster Instanz eingeholten Gutachten der Sachverständigen Dr. Q ergibt sich nicht mit hinreichender Sicherheit, dass die Betr. an einer psychischen Erkrankung leidet und sie deswegen ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen kann (§ 1896 Abs. l BGB). Die Gutachterin hat die Betr. nicht persönlich untersucht, weil diese ein Gespräch mit ihr abgelehnt hat, ist aber dennoch aufgrund ihres Eindrucks von der Person der Betr. und aufgrund weiterer, von ihrem Sohn erteilter Informationen zu dem Ergebnis gekommen, dass der dringende Verdacht auf eine anhaltende wahnhafte Störung vorliege. Allein ein Verdacht genügt für die Erfüllung des medizinischen Tatbestandes des § 1896 Abs. l BGB aber nicht (Senatsbeschluss v. 23.02.2000, 16 Wx 33/2000; BayObLG FamRZ 1995, 1082 f). Es ist auch nicht ersichtlich, dass der kurze persönliche Eindruck, den die Sachverständige bei ihrem Besuch in der Wohnung gewonnen hat, eine tragfähige Beurteilungsgrundlage bietet. Damit steht aufgrund des Gutachtens nicht fest, dass die Betr. tatsächlich an einer psychotischen Störung oder einer sonstigen psychischen Erkrankung leidet. Die Anhörung der Betr. durch das AG, auf die das LG sich bei seinen Feststellungen zu den Voraussetzungen des § 1896 Abs. l BGB auch gestützt hat, ersetzt, zumal sie nicht durch die Richterin erfolgt ist, die den erstinstanzlichen Betreuungsbeschluss vom 21.2.2005 erlassen hat, nicht ärztliche Fachkompetenz.

Auch wenn unabhängig von der Begutachtung verschiedene Umstände - namentlich im Zusammenhang mit der von der Betr. selbst vorgelegten Begründung der weiteren Beschwerde - und weitere Tatsachen im Verhalten der Betr. - nämlich die möglichen Selbstverletzungen - vorliegen, die den Erklärungsversuch der Sachverständigen stützen, und die Betr. nicht kooperationsbereit war, erübrigte sich hierdurch die Klärung der Voraussetzungen des § 1896 Abs. l BGB nicht. Jedenfalls kann die fehlende Kooperationsbereitschaft der Betr. nicht dazu führen, dass sich der Tatrichter mit einer unvollständigen Exploration und einer hierdurch bedingten Beurteilung begnügt, die eine psychische Erkrankung nur als wahrscheinlich erscheinen lässt. Vielmehr gibt das Gesetz ihm in § 68 b Abs. 3, 4 FGG auch für diesen Fall Möglichkeiten zur Gewährleistung einer ordnungsgemäßen Begutachtung an die Hand (Senatsbeschluss v. 16.09.1998, 16 Wx 121/98 = LG Bonn 4 T 306/98, veröffentlicht in FamRZ 1999, 873 u. NJWE-FER 1999, 90).

Bildet das in erster Instanz eingeholte Gutachten keine hinreichende Tatsachengrundlage, so ist es verfahrensfehlerhaft, wenn das Beschwerdegericht sich gem. § 69 g Abs. 5 S. 4 FGG hierauf stützte und von einer erneuten bzw. ergänzenden Begutachtung nach S. l dieser Norm i. V. m. § 68 b FGG absieht.

Bei der erneuten Sachenentscheidung wird das LG auch dem Vortrag der Verfahrensbevollmächtigten der Betr. zu einer anderweitigen freiwilligen neurologisch-psychiatrischen Behandlung nachzugehen und zu berücksichtigen haben.

Abschließend sei die Betr. daraufhingewiesen, dass die Aufhebung der Entscheidung des LG die von dem AG getroffenen Anordnungen unberührt lässt, also die Betreuung in dem ursprünglich angeordneten Umfang zunächst einmal bis zu einer etwaigen anderweitigen Entscheidung des LG fortbesteht. Sie sollte auch bedenken, dass sie eine ihr günstige Entscheidung nur erwirken kann, wenn sie an der Aufklärung des Sachverhalts mitwirkt. Es liegt daher in ihrem eigenen Interesse, dass sie ihren Widerstand gegen eine umfassende Exploration durch einen Sachverständigen aufgibt und sich kooperationsbereit verhält.

Keine Betreuungsbedürftigkeit bei unsinnigen gerichtlichen Anträgen

Die über die Anordnung der Vorführung hinausgehende Anordnung der Unterbringung setzt eine strenge Verhältinismäßigkeitsprüfung voraus. Allein die Stellung einer Vielzahl unsinniger oder keinen Erfolg versprechender Anträge bei Gericht ergibt nicht zwangsläufig die Notwendigkeit der Betreuerbestellung.

1992 gab es den Fall des Erlanger Babys, in dem eine in der 15. Woche schwangere Frau nach Hirntod noch 5 Wochen am „Leben“ erhalten wurde, bei normalem Wachstum des Fetus. Was für den Laien unverständlich scheint, erklärt sich dadurch, dass durch die künstliche Beatmung und Ernährung der Körper der Frau und damit auch der Uterus in seiner Grundfunktion erhalten blieb und damit auch das Kind unversehrt war. Durch eine Infektion kam es dann zum Ende der Schwangerschaft.

Entgegen der allgemeinen Auffassung, dass ein Hirntoter keinen gesetzlichen Vertreter erhalten kann, war der hirntoten Schwangeren ein rechtlicher Betreuer bestellt worden, um über die weitere medizinische Behandlung zu entscheiden. In dem Beschluss des Amtsgerichtes Hersbruck vom 16. Oktober 1992, XVII 1556/92, NJW 1992, 3245 = FamRZ 1992, 1471 heißt es wörtlich: "Die Bestellung eines vorläufigen Betreuers für die genannten Aufgabenkreise erschien erforderlich, ungeachtet der Tatsache, daß die Betr. tot im Sinne des Gesetzes ist. Zur Klarstellung wird darauf hingewiesen, daß die Entscheidung des vorläufigen Betreuers über das Abschalten der funktionserhaltenden Apparate vor Entbindung oder Tod der Leibesfrucht im Mutterleib einer Genehmigung durch das Gericht bedarf. Nach diesem Zeitpunkt ist eine Genehmigung nicht mehr erforderlich."

Die Betreuungsanordnung erfolgt in einem gerichtlichen Verfahren (§§ 271 ff. FamFG), für das spezielle Verfahrensgarantien festgelegt wurden, z.B. Anhörungen, Sachverständigengutachten, Verfahrenspflegerbestellungen. Im Betreuungsverfahren gelten alle Betroffenen als verfahrensfähig.

  • Böhm: Die Erforderlichkeit in der Betreuung und der Wille des Betroffenen; BtSRZ 2011, 44 (PDF)
  • ders.: Haben die Betreuungsgerichte ein Alkoholproblem? FamRZ 2017, 15
  • Bünnigmann: Gradwanderung zwischen Negation und Notwendigkeit rechtlicher Betreuung; BtPrax 2016, 140
  • Crefeld: Zur Feststellung von Betreuungsbedürftigkeit; Recht & Psychiatrie, Heft 3/2009
  • Dieckmann: Erforderlichkeit der Betreuung und der Vorrang anderer Hilfen; BtPrax 2011, 185
  • Dodegge: Der Schutz des freien Willens durch die Rechtsinstitute Betreuung, Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung; FPR 2008, 591
  • Jordans: Anordnung einer Betreuung trotz Vorliegen einer Vollmacht, MDR 2015, 1045
  • Jürgens: Erforderlichkeitsgrundsatz im Betreuungsverfahren; BtPrax 2002, 18
  • Knittel/Looz/Schulze Erforderlichkeit der Betreuung/Wille des Betreuten; Betrifft:Betreuung Nr. 9, S. 113 (PDF)
  • Schmidt: Betreuung und Unterbringung bei Süchtigen; BtPrax 2001, 188
  • Seitz: Erforderlichkeit der Betreuung und freier Wille der Betroffenen; Betrifft:Betreuung Nr. 9, S. 117 (PDF)

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel „Betreuung“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 23. August 2006 (Permanentlink) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Ich sitze am Ufer der Spree und halte den radiologischen Befund in den Händen. Im Auto habe ich gezittert, konnte nicht losfahren. Dann ging ich die Straßen entlang und fand diesen versteckten Weg zur Spree. Nun sitze ich hier und durch meinen Kopf rasen die Gedanken. Gewissheit – ein Rezidiv an einer nicht gerade lustigen Stelle. Meine Kinder kann ich gerade nicht anrufen, sie würden an meiner Stimme merken wie es mir geht. Sie haben selbst mit der Angst um meinen Tod zu kämpfen seitdem der erste Verdacht da war. Ich rufe 2 Freundinnen an – nur der AB. Ich kann sprechen, das hilft. Die dritte Freundin ist da. Wir sprechen. Sie sagt sie kommt am Wochenende. Langsam werde ich ruhiger, kann aber immer noch nicht aufstehen. Zu sehr zittern meine Knie.

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Der Darm ist bei Parkinson oft träge, so dass sich eine Verstopfung entwickelt. Eine solche Obstipation kann auch schon als Frühzeichen von Parkinson auftreten.

Bei Männern zeigen sich manchmal Potenzprobleme (Erektile Dysfunktion). Diese Impotenz kann sowohl durch die Krankheit selbst als auch durch die Parkinson-Medikamente entstehen.

Achtung: Alle genannten Begleitsymptome können auch durch andere Erkrankungen ausgelöst werden, nicht nur durch Parkinson.

Parkinson-Patienten sind anfälliger für eine Demenz als die Allgemeinbevölkerung: Ungefähr ein Drittel der Patienten entwickelt im Krankheitsverlauf zusätzlich eine Demenz. Einigen Untersuchungen zufolge ist das Demenz-Risiko bei Parkinson sogar noch höher (bis zu 80 Prozent).

Zu den Symptomen der Parkinson-Demenz zählen in erster Linie eine gestörte Aufmerksamkeit und ein verlangsamtes Denken. Das ist ein wichtiger Unterschied zu Alzheimer - der häufigsten Form von Demenz. Alzheimer-Patienten leiden hauptsächlich unter Gedächtnisstörungen. Solche treten bei der Parkinson-Demenz dagegen erst in späteren Krankheitsstadien auf.

Mehr zum Thema lesen Sie im Beitrag Demenz bei Parkinson.

Mediziner nenen die Parkinson-Erkrankung auch primäres oder idiopathisches Parkinson-Syndrom (IPS). "Idiopathisch" bedeutet, dass keine greifbare Ursache für die Erkrankung gefunden werden kann. Dieser "echte" Parkinson macht etwa 75 Prozent aller Parkinson-Syndrome aus. Er steht im Fokus dieses Textes. Davon zu unterscheiden sind die seltenen genetischen Formen von Parkinson, das "sekundäre Parkinson-Syndrom" und das "Atypische Parkinson-Syndrom". Sie werden weiter unten kurz beschrieben.

Die Parkinson-Erkrankung geht von einer bestimmten Hirnregion aus, die sogenannte "schwarze Substanz" (Substantia nigra) im Mittelhirn. Diese Hirnregion enthält viel Eisen und den Farbstoff Melanin. Beides färbt die "Substantia nigra" auffallend dunkel (im Vergleich zum sonst hellen Hirngewebe).

In der "Substantia nigra" befinden sich spezielle Nervenzellen, die den Nervenbotenstoff (Neurotransmitter) Dopamin produzieren. Dopamin ist sehr wichtig für die Steuerung von Bewegungen. Beim Idiopathischen Parkinson sterben immer mehr Dopamin-produzierende Nervenzellen ab. Warum, weiß man nicht.

Durch diesen fortschreitenden Zelltod sinkt der Dopaminspiegel im Gehirn immer weiter ab – es entwickelt sich ein Dopaminmangel. Der Körper kann ihn eine lange Zeit ausgleichen: Erst wenn etwa 60 Prozent der Dopamin-produzierenden Nervenzellen abgestorben sind, macht sich der Dopaminmangel bemerkbar: Der Patient bewegt sich immer langsamer (Bradykinese) oder teilweise gar nicht mehr (Akinese).

Doch der Dopaminmangel an sich ist nicht die alleinige Parkinson-Ursache: Er bringt zudem das empfindliche Gleichgewicht der Nervenbotenstoffe außer Balance: Weil immer weniger Dopamin vorhanden ist, steigt zum Beispiel die Menge des Botenstoffes Acetylcholin relativ betrachtet an. Experten vermuten, dass dies der Grund für das Zittern (Tremor) und die Muskelsteifheit (Rigor) bei Parkinson ist.

Das Ungleichgewicht der Neurotransmitter bei Parkinson könnte auch schuld daran sein, dass viele Patienten zusätzlich depressiv werden. Denn man weiß, dass generell bei Depressionen das Gleichgewicht der Nervenbotenstoffe gestört ist. Der Zusammenhang zwischen Morbus Parkinson und Depression ist aber noch nicht abschließend geklärt.

Parkinson-Ursachen: Viele Vermutungen, wenige Beweise

Weshalb bei der Parkinson-Krankheit Nervenzellen in der "Substantia nigra" absterben, ist noch unklar. Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass an der Entstehung von Parkinson mehrere Faktoren beteiligt sind.

So haben Wissenschaftler etwa herausgefunden, dass die Nervenzellen bei Parkinson-Patienten schädigende Substanzen nur unzureichend beseitigen können. Zellschädigende Stoffe sind zum Beispiel die sogenannten "freien Radikale". Das sind aggressive Sauerstoffverbindungen, die bei verschiedenen Stoffwechselprozessen in der Zelle entstehen.

Möglicherweise sind die Nervenzellen bei Parkinson-Patienten nicht fähig, diese gefährlichen Stoffe abzubauen, bevor sie Schaden anrichten. Oder aber die Entgiftungsfähigkeit der Zellen ist normal, aber es werden übermäßig viele "freie Radikale" bei Parkinson produziert. In beiden Fällen könnten sich die zellschädigenden Substanzen in den Nervenzellen anreichern und sie absterben lassen.

Daneben gibt es noch andere mögliche Parkinson-Ursachen, die derzeit diskutiert und erforscht werden.

Wenn ein Familienmitglied an Parkinson erkrankt ist, verunsichert dies viele Angehörige. Sie fragen sich, ob Parkinson vererbbar ist. In den allermeisten Fällen handelt es sich bei Parkinson aber um den oben beschriebenen idiopathischen Parkinson. Vererbung ist bei dieser sporadisch auftretenden Erkrankungsform kein Thema, glauben Experten.

Anders ist das bei den sogenannten monogenetischen Formen von Parkinson: Jede von ihnen wird durch die Veränderung (Mutation) in einem bestimmten Gen verursacht. Diese Genmutationen können an die Nachkommen weitergegeben werden. Monogenetische Formen von Parkinson sind also vererbbar. Sie werden oft auch als familiäres Parkinson-Syndrom bezeichnet. Zum Glück sind sie aber selten.

Im Unterschied zum idiopathischen Parkinson hat das symptomatische (oder sekundäre) Parkinson-Syndrom eindeutig erkennbare Ursachen. Dazu zählen:

  • Medikamente: Hemmstoffe des Dopamins (Dopaminantagonisten) wie Neuroleptika (zur Behandlung von Psychosen) oder Metoclopramid (gegen Übelkeit und Erbrechen), Lithium (gegen Depressionen), Valproinsäure (gegen Krampfanfälle), Kalziumantagonisten (gegen Bluthochdruck)
  • andere Erkrankungen wie Hirntumoren, Entzündungen des Gehirns (etwa infolge von AIDS), Unterfunktion der Nebenschilddrüsen (Hypoparathyreoidismus) oder Morbus Wilson (Kupferspeicherkrankheit)
  • Vergiftungen, etwa mit Mangan oder Kohlenmonoxid
  • Verletzungen des Gehirns

Das Atypische Parkinson-Syndrom entsteht im Rahmen verschiedener neurodegenerativer Erkrankungen. Das sind Erkrankungen, bei denen fortschreitend Nervenzellen im Gehirn absterben. Im Unterschied zum idiopathischen Parkinson-Syndrom betrifft dieser Zelluntergang aber nicht nur die "Substantia nigra", sondern auch andere Hirnregionen. Deshalb treten beim Atypischen Parkinson-Syndrom neben Parkinson-ähnlichen Beschwerden noch weitere Symptome auf.

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Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)

  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
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    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.

20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Beitrag von d0ink » Montag, 30.06.14, 21:37

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ALS Krankheit: Symptome, Lebenserwartung, Diagnose, Ursachen, was ist das?

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine seltene neurodegenrative Krankheit, die die motorischen Neuronen des Gehirns angreift und einen progressiven Verlust der Mobilität zur Folge hat.

Was ist ALS?

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Außerordentlich starke Bevölkerungsdezimierungen gab es im 14. Jahrhundert durch die großen Pestschübe, die durch die Brut- und Übertragungszentren dicht bewohnter Städte und eine ausgedehnte Mobilität der Bevölkerung gefördert wurden. Sprach man im Mittelalter von der Pest, so meinte man damit nicht allein die asiatische Beulenpest, die erst im 14. Jh. über Europa hereinbrach, sondern jegliche Form von ansteckenden Krankheiten, wie auch Typhus oder Milzbrand. Von der Pest abgesehen zählte im gesamten Mittelalter neben Malaria, Pocken und Ruhr vor allem die schwer zu diagnostizierende Lungentuberkulose zu den hauptsächlichen Todesursachen. Nicht wenige Opfer forderten auch die Lepra und vor allem das den Roggen befallende Mutterkorn, das das sogenannte „Heilige Feuer“ auslöste, gegen das man die Hilfe des Eremiten Antonius anflehte (daher der Name „Antoniusfeuer“).

Wegen mangelnder Hygiene verbreiteten sich Krankheiten im Mittelalter schnell. In den Städten gab es keine Kanalisation und es wimmelte von Ratten. Das Wasser kam aus Brunnen oder Quellen, die leicht verseucht wurden. Der mittelalterliche Umgang mit Krankheiten war geprägt von Glaube, Aberglaube und medizinischer Tradition. Krankheiten wurden im Mittelalter als Strafe Gottes oder als Werk des Teufels empfunden. Anhand einiger „typischer“ mittelalterlicher Krankheiten werde ich versuchen den Umgang der Menschen mit den Krankheiten herauszustellen.

Beim Aussatz oder der Lepra ist eines der Symptome, dass die Nerven absterben, was zu einer Unempfindlichkeit gegenüber Schmerzen führt. Wenn sich ein Leprakranker verletzt, aber diese Wunde nicht spürt und sie deshalb unbehandelt lässt, erhöht sich das Risiko, sich über die Wunde lebensgefährliche Infektionen einzufangen, wie z. B. Tetanus. Aber auch Hitze oder Kälte spürt der Leprakranke nicht mehr, so dass er sich verbrennen kann oder sich mit unzureichender Kleidung in der Kälte aufhält.

Ein zweites Symptom ist, dass sich das Blut verdickt, so dass die Venen und Arterien verstopfen. Unbehandelt endet diese Krankheit tödlich.

Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass durch die Krankheit „Lepra“ diverse Körperteile abfallen. Wenn ein Leprakranker Körperteile verliert, so wird das nicht durch die Krankheit Lepra selbst ausgelöst, sondern durch die Infektionen, die nicht behandelt werden und zum Absterben des Körperteils führen. Da der Leprakranke die Infektion nicht spürt, kann sie sich immer weiter ausbreiten, bis die Körperteile absterben.

Die Schmerzunempfindlichkeit von Leprakranken wurde von manchen Kriegsherren in der Weise benutzt, dass sie Leprakranke in die Schlacht zum Kämpfen schickten, um den Feind einzuschüchtern – einerseits durch scheinbar gefühlslose Wesen, andererseits durch die Angst vor einer Ansteckung.

Die Ansteckung von Lepra erfolgte durch intimen Körperkontakt, durch die so genannte „Tröpfcheninfektion“. In Deutschland kam der Aussatz (Lepra) zur Zeit der Kreuzzüge auf. Diese neue, arabische Lepra trat mit erschreckender Heftigkeit auf und wurde für viele eine Warnung, sich nicht mit Arabern und anderen Orientalen einzulassen.

Zu früheren Gründen trat nun noch ein neuer Grund für die Kirche hinzu, den Christen zu verbieten, dass sie sich durch jüdische oder sarazenische Ärzte behandeln ließen; denn sie trachteten, sagten die Bischöfe, nur danach, sie zu verderben, sei es durch sündhafte Ratschläge oder durch verderbliche Gifte. Später entstanden deshalb förmliche Verfolgungen, weil die Juden im Verdacht einer geheimen Verschwörung mit den Aussätzigen standen.

Dem Aussatz gegenüber waren die Ärzte hilflos und empfahlen die unglaublichsten Mittel. („Cum sibi sentiret leprae periculum imminere, de consilio medici virilia sibi fecit abscindi, ut posset a tam gravis infirmitatis vitio liberari; Innocent. III. ep. 151.“).

Aussätzige wurden hart behandelt. Sie waren lebendige Tote. Der Pfarrer las über die Angesteckten die Krankenmesse, dass das Totenoffizium wie über Hinzurichtende, hörte ihre Beichte, spendete ihnen das Abendmahl, reichte ihnen eigene Kleider, Handschuhe, ein Trinkgefäß und einen Brotsack und führte sie in das außerhalb der Tore gelegene Nothaus. Sie durften aus keinem öffentlichen Brunnen trinken und mussten durch Klappern Warnungszeichen geben, bevor sie in menschliche Nähe kamen.

Im 15. Jahrhundert ließ der Aussatz etwas nach, weil die Leute sich öfter badeten.

Die Syphilis (oder auch Franzosenkrankheit) macht sich durch Geschwüre an Schleimhäuten und Lymphknoten bemerkbar. Im fortgeschrittenen Stadium werden auch Organe, die Haut und das zentrale Nervensystem befallen. Ist das Auftreten der Geschwüre oberflächlich, also an Haut und Schleimhaut, sieht man rote, offene oder geschwollene Veränderungen in der erkrankten Region.

Die Syphilis tritt erst am Ausgang des Mittelalters auf und wird auch „Franzosenkrankheit“ genannt. Der Name rührt daher, dass nach der „Kolumbus-Theorie“ der Erreger der Syphilis durch die Entdeckungsreisen Kolumbus‘ nach Europa eingeschleppt worden ist. Von Spanien verbreitete sich der Erreger der Syphilis nach Frankreich und von dort nach Deutschland. Die Deutschen im Mittelalter sahen die Krankheit zuerst bei ihren Nachbarn, den Franzosen, deshalb der Name „Franzosenkrankheit“.

Die Syphilis wütete anscheinend schlimmer als Lepra, sie war schwer zu erkennen und schwer zu behandeln. Die Übertragung der Seuche geschah durch Geschlechtsverkehr oder Ähnliches. Es ist eine venerische Krankheit, die den ganzen Körper vergiftete. Das Heer Karls VIII. von Frankreich steckte sich 1495 in Neapel mit Syphilis an und trug die Krankheit in der Folge über ganz Europa.

„Sie verschonte weder hoch noch nieder, weder reich noch arm und bereitete der bisher ungebundenen Fleischeslust bittere Sorgen. Die Frauenhäuser gingen zum großen Teil ein und die Badestuben verschwanden, weil sie Hauptherde der Ansteckung waren, ohne dass aber die Menschen gesitteter wurden. Hatten sie nun in den Badestuben nicht mehr die Möglichkeit zum Geschlechtsakt, so sank die Sittlichkeit infolge verschiedener Umstände noch viel tiefer, bis eine lange Leidenszeit den Menschen wieder zur Gesinnung brachte.“ (Grupp, G. Kulturgesch. des Mittelalters, Paderborn: 1925)

Das Antoniusfeuer wird durch das Mutterkorn ausgelöst. Das Mutterkorn ist ein dunkler Pilz an Getreide. Aßen die Menschen das Mutterkorn, oder aus Getreide hergestellte Lebensmittel, die ein Mutterkorn enthielten, mit den giftigen Inhaltsstoffen, so verengen sich die Gefäße und es kommt zu Durchblutungsstörungen in Herz, Niere und Gliedmaßen. Die Gliedmaßen werden schwach und blass und der Puls ist kaum noch zu spüren. Außerdem wird von einem Kribbeln auf der Haut und anderen Empfindungsstörungen berichtet.

Im weiteren Krankheitsverlauf können, durch die Blutknappheit, die Extremitäten, wie Finger und Zehen, absterben. Allgemeine Begleiterscheinungen sind Erbrechen, Kopfschmerzen, Durchfall und Wahnvorstellungen. Die Krankheit verlief oft tödlich.

Die Menschen wussten nicht, dass die Erkrankung durch den Mutterkornpilz hervorgerufen wurde. Deshalb half auch alles Waschen, Reinigen und Alkoholtrinken nichts. Erst im 17. Jahrhundert erkannte man den Zusammenhang mit dem Heiligen Feuer (Antoniusfeuer) und dem Mutterkorn und konnte somit die Häufigkeit der Erkrankung eindämmen.

Im Mittelalter kam das Mutterkorn meist durch den Roggen zum Menschen. Im 14. Jahrhundert machte es sich der Antoniter-Orden zur Aufgabe, an Antoniusfeuer erkrankte Menschen zu behandeln. „Die Antoniter unterhielten im 15. Jahrhundert in ganz Europa etwa 370 Spitale, in denen rund 4.000 Erkrankte versorgt wurden.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Antoniusfeuer)

Der Typhus ist eine Infektionskrankheit, die durch Bakterien übertragen wird. Die Übertragung geschieht durch verunreinigtes Trinkwasser oder verunreinigte Lebensmittel. Im Verlauf der Krankheit bekommt der Erkrankte Fieber, das über ca. 2 Wochen hinweg gleichbleibend hoch bei bis zu 41 Grad liegt. Der Erkrankte hat Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und Frösteln. Der Puls ist langsam, manchmal wird der Erkrankte auch bewusstlos. Äußerlich bemerkbar macht sich der Typhus durch kleine, hellrote Flecken auf der Vorderseite des Körper, besonders am Bauch.

Im weiteren Verlauf dann bekommt man schrecklichen Durchfall im Wechsel mit Verstopfung. Der Darm ist angeschlagen und es kann zum Darmdurchbruch kommen. Wenn man sich die hygienischen Verhältnisse des Mittelalters vor Augen führt, wird bewusst, dass diese Krankheit in vielen Lebensmitteln auf den Menschen lauerte. Die Krankheit verlief oft tödlich. Überstand man die Krankheit jedoch, so war man meist ein Leben lang immun dagegen.

Der Milzbrand (oder auch Anthrax) ist eine Infektionskrankheit, die meist Paarhufer befällt. Bei Einatmung hoher Dosen des Milzbranderregers kann sich auch der Mensch infizieren. Im Mittelalter wurde der Milzbrand zur „biologischen Kriegsführung“ angewandt, indem man Tierkadaver, die an Milzbrand verendet waren, mit einem Katapult über die Mauer einer belagerten Stadt katapultierte. So hoffte man, die Seuche würde sich in der Stadt ausbreiten und die Bevölkerung vernichten, bis die Tore der Stadt geöffnet wurden.

Milzbrand wird über die Haut, über die Luft oder über Lebensmittel übertragen. So teilt sich der Milzbrand in Hautmilzbrand, Lungenmilzbrand und Darmmilzbrand. Während beim Hautmilzbrand nur etwa 15% der Erkrankten sterben, ist die Sterblichkeit bei Lungenmilzbrand und Darmmilzbrand sehr hoch.

Der Name „Malaria“ kommt von „schlechter Luft“. Man dachte früher, dass die Übertragung der Krankheit durch schlechte Luft, insbesondere aus den Dämpfen von Sümpfen, entstammt. Tatsächlich aber wird Malaria durch eine Stechmücke übertragen, die im Mittelalter vorwiegend in Sümpfen vorkam. Erst mit der Trockenlegung der Sümpfe in der neuesten Zeit konnte die Malaria in Deutschland ausgerottet werden.

Die Symptome von Malaria sind hohes Fieber, Krämpfe, Schüttelfrost und Beschwerden des Magen-Darm-Traktes. Besonders Kinder fielen der Malaria im Mittelalter zum Opfer. Bei Erwachsenen verlief sie nicht so oft tödlich.

Die Pocken oder Blattern sind eine große Seuche der Menschheitsgeschichte. Ähnlich wie die Pest, forderten auch die Pocken in verheerenden Epidemien zahllose Todesopfer. Im 18. Jahrhundert lösten die Pocken sogar die Pest als schlimmste Krankheit ab.

Der Krankheitsverlauf beginnt am Nasen- und Rachenbereich, wo die Pockenviren die Schleimhäute befallen. Von dort werden sie über die Blutbahn in den gesamten Körper geschwemmt. Es treten Fieber und Schüttelfrost auf. Dann entstehen die bekannten Bläschen auf der Haut, und zwar am ganzen Körper. Die Pocken sind nicht zu verwechseln mit den Windpocken.

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Nicht umsonst hat der RZV den DOGS AWARD 2012 des DOGS-Magazins
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Eine Liste der aktiven RZV-Züchter findet man unter den einzelnen Landesgruppen
Österreich: HO-KLUB, Schweiz: SHC

Den gesunden und wesensstarken Hovawart verdanken wir vor allem
den strengen Kontrollen innerhalb dieser Vereine!

Hovawart - der sportliche Familienhund
ein Partner, der mitdenkt

In den meisten Büchern steht zu fast jeder Rasse beschrieben, was wir gerne hören wollen. Egal welche Rasse, es ist immer der ideale Familienhund. Das klingt so nach "Einfamilienhäuschen, glückliche Familie, Kinder und braver Hund als Statussymbol". Also - was ist ein idealer Familienhund? Ist es ein Kuscheltier, das sich alles gefallen lässt, nicht viel Arbeit macht, pflegeleicht ist, sich kompromisslos ins tägliche Einerlei einbindet und sich sozusagen selbst erzieht? Wenn man das unter dem Begriff "Familienhund" versteht, ist der Hovawart sicher nicht die richtige Wahl. Der Hovawart braucht eine konsequente, liebevolle Hand, viel Zeit und ist auf keinen Fall nebenher zu erziehen. Kein Hund - und schon gar kein Hovawart - kommt als Familienhund auf die Welt. DEN Familienhund gibt es nicht. Und wenn die Umstände nicht passen, dann sollte man den Hundetraum besser aufschieben, bis die Kinder größer sind.

Ein idealer Familienhund ist in erster Linie ein gesunder, gut auf den Menschen gepägter und wohl erzogener Hund, den man überallhin mitnehmen kann und der keinen Frust schieben muss, weil er nicht seinen Bedürfnissen entsprechend leben darf. Hund und Familie müssen zueinander passen. Bevor man einen Hovawart kauft, sollte man sich alles also ganz genau überlegen. Vielleicht wird der Hund fast 15 Jahre alt und man trägt während dieser ganzen Zeit eine große Veranwortung für sein Leben und sein Wohlbefinden. Hunde sind Lebewesen - keine Ware, keine Waffen, keine Prestigeobjekte und auch kein Spielzeug oder Sportgerät.

Der Hovawart ist ein Allrounder: er ist ein alltagstauglicher Begleithund mit dem man auch viel Freude im Gebrauchshundesport haben kann. Aber die geforderte Vielseitigkeit ist wie die Quadratur des Kreises:
- Einerseits ist der Hovawart ein liebevolles, anhängliches Sensibelchen,
andererseits ist er aber nicht so einfach zu halten wie z.B. Retriever oder Sennenhunde.
- Einerseits ist der Hovawart ein wehrhafter Beschützer der Familie,
andererseits ist er aber nicht so triebstark und reagiert durch seine hohe Reizschwelle später als manche anderen Gebrauchshundrassen. Auch hat er nicht so viel "Biss" (Rute oben und doch schon fast rückwärts gehend).

Der Hovawart ist Familienhund und Gebrauchshund. Er vereinigt beides in ganz besonderem Maße, mehr als die anderen Gebrauchshund-Rassen. Der Hovawart braucht engsten Familienanschluss und eine abwechslungsreiche Ausbildung. Er braucht viele Schmuseeinheiten, gleichzeitig aber auch wilde Beute- und Zerrspiele. Aber alles in Maßen ohne Übertreibungen in eine der beiden Richtungen. Nur schmusen und gassi gehen ist ihm zu öde und nur Hundesport und ansonsten ein Leben ohne Familienanschluss ist auch nicht hovigerecht.

Ein Hovawart braucht unbedingt engen Familienanschluss. Zwingerhaltung würde diesen Hund zerstören. Er kann seine rassespezifischen Vorzüge und Anlagen nur dann optimal entfalten, wenn er innerhalb der Wohngemeinschaft am täglichen Leben teilnehmen darf und die Zuwendung bekommt, die er benötigt. Der Hovawart ist ein Freund, der sein Leben mit uns teilen möchte, unvoreingenommen und ohne Falschheit, stürmisch in der Bezeugung seiner Zuneigung und mit manchmal vornehmer Zurückhaltung bei der Dokumentation seiner Abneigung. Dabei neigt der Hovawart dazu, sein "Herz" an eine Person besonders stark zu "hängen". Er begleitet seinen Meister auf Schritt und Tritt, will überall mit dabei sein. Der Hovawart ist ein angenehmer, friedvoller Begleiter, den man überall mit hin nehmen kann. Er weiß sich zu benehmen und man ist mit ihm so gut wie überall gerne gesehen.

Hovawarte sind zärtliche Chaoten. Wenn sie sich freuen, dann zeigen sie das auf die ihnen eigene ungestüme Art. Und wenn man dann von fast 40 kg Freude "überfallen" wird, dann muss man schon standfest sein, darf keine Angst vor blauen Flecken, Dreck oder derangierter Kleidung haben. Es sind eben derbe Bauernrekel und keine aristokratischen Windhunde. Hovawarte können aber auch liebevolle Schmusebären sein, die ihren Menschen zärtlich beknabbeln und die innige Zweisamkeit entspannt genießen.

Merksatz: Hunde sind kinderlieb,
wenn Kinder lieb zu Hunden sind!

Don von der Wildenhag "Dante"
mit dem Sohn seiner Familie

In seinem eigenen Haus ist der Hund ein Löwe
Persisches Sprichwort

My home is my castle!
Dank seines stark ausgeprägten Beschützerinstinktes schläft der Hovawart stets nur auf einem Ohr, hat aber eine hohe sozialverträgliche Reizschwelle und ist nur verteidigungsbereit, nicht angriffslustig. Fremden gegenüber gibt er sich skeptisch und reserviert, was von einem Hof- und Wachhund ja auch verlangt wird. Er spürt, wenn Gefahr in der Luft liegt. Aber wenn man ihm zeigt, dass die Besucher erwünscht sind, akzeptiert der Hovawart rasch, dass keine Diebe Einlass begehren, sondern dass sein Mensch liebe Gäste empfängt, die man zum Kraulen animieren kann. Er muss nur überzeugt sein, dass alles in Ordnung ist. Der Hovawart ist stark an sein Territorium gebunden und neigt nicht zum Streunen. Er ist ein guter Wachhund, der, wenn er mit tiefer, klangvoller Stimme gemeldet hat, auch wieder ruhig ist. Dabei flößt schon die äußere Erscheinung des Hovawarts Respekt ein und man traut ihm durchaus zu, dass er im Ernstfall in der Lage ist, sein Revier und seine Familie zu verteidigen.

Wie schon der Name "Hovawart" - Hofwächter - nahelegt, zeigt diese Rasse ein ausgeprägtes Territorialverhalten, das schon mal problematisch werden kann. Das Territorialverhalten des Hovawarts ist genetisch fixiert und tritt erst mit Erreichen der sozialen Reife auf. Ein junger Hund, der auf dem Grundstück beständig bellt, ist also nichts anderes als ein "Angsthase" - er zeigt kein Territorialverhalten. Territoriale Aggression tritt erst dann auf, wenn der Hund sozial erwachsen wird. Territoriales Verhalten ist entweder vorhanden oder nicht und man muss damit umgehen, es kann nicht beeinflusst werden, wohl aber die damit verbundene Aggression. Als Mensch muss man seinem 'Zaunkönig' vermitteln: "Wenn hier einer ein Revier hat, dann bin ich es und nicht du Hovi." Dann prägt sich dieses Verhalten weniger stark aus. Und beachten Sie: Die Revierverteidigung übernimmt in einem Hunderudel derjenige, der den Eindringling antrifft, also z.B. der Hund, wenn er gerade alleine im Garten ist und der Briefträger kommt herein. Falls mehrere Rudelmitglieder zusammen sind, verteidigt der Ranghöchste - also hoffentlich der Mensch - und klärt die Situation.

In der Öffentlichkeit wird besonderer Wert auf umgängliche Hunde gelegt, wodurch den Hundehaltern in letzter Zeit ein strenger Wind entgegen weht. Trotzdem wollen Hundebesitzer ihren Hund als Begleiter aber auch überall mitnehmen können. Man braucht also einen sehr belastbaren und ausgeglichenen Hund. Gleichzeitig hat der Hund auch einen hohen Freizeitwert: er soll Sportkamerad sein, muss also lernfähig und aktiv sein, ohne dabei hektisch zu werden. Der RZV achtet bei seinen Wesenstests darauf, dass keine übermäßig ängstlichen oder aggressiven Hunde in die Zucht kommen. Diese Selektion hat dazu geführt, dass aus dem misstrauischen und durchaus wehrhaften Hofwächter ein Hund geworden ist, der gegenüber fremden Menschen neugierig-freundlich bis neutral reagiert. Und wenn der Hovawart dann auch noch gut erzogen ist, werden die Menschen in seiner Nachbarschaft bald zum Hovi-Fanclub.

Aber das Erbgut der Hunde ändert sich nur langsam. Es fließt immer noch Wachhundblut in den Adern des Hovawarts und man muss deshalb frühzeitig beginnen, seinen Hofwächter zum Familienhund zu erziehen. Der Hovawart ist eine Schutzhundrasse, die viel Geltungsdrang bzw. Selbstbewusstsein braucht, um ihre Aufgabe ordentlich wahrzunehmen. Es liegt in seiner Natur verankert, dass er die Kontrolle und den Überblick behalten muss, um angemessen seinen Job zu machen, Freund und Feind unterscheiden zu können. Ein Hovawart ist sich seiner Stärke bewusst und steht souverän über den Dingen - aber im Ernstfall steht er auch "seinen Mann" und geht Konflikten nicht aus dem Weg. Außerdem hat er als Wachhund ein ausgeprägtes Territorialverhalten mit hoher Revieraggression und Verteidigungsbereitschaft. Das Grundstück eines Einfamilienhauses ist z.B. viel zu klein, als dass es dem Territoriumsanspruch eines Hovawarts genügen würde. Deshalb dehnt er sein Revier auch auf die Nachbarschaft und oft auch auf die üblichen Spazierwege aus. Von daher ist es nicht verwunderlich, wenn ein erwachsener Rüde sich nicht mehr mit jedem anderen fremden intakten Rüden versteht, denn diese Rüden stellen für ihn "Eindringlinge" in sein Territorium dar. Als Besitzer hat man dann die Aufgabe, seinen Hovawart so zu erziehen, dass er jederzeit kontrollierbar und ohne großen Aufstand an anderen Hunden vorbeigeführt werden kann. Aber man kann von einem Hofwächter nicht verlangen, dass er jederzeit mit allen verträglich ist. Dazu wurden diese Hunde nicht gezüchtet. Sie sollten verträglich innerhalb des eigenen Rudels sein, incl. Kindern, anderen Hunden, Katzen und Nutztieren, den Bauernhof gleichzeitig aber von allen Fremden freihalten, auch von fremden Hunden. Hovawarte sind keine Hunde, die man völlig unproblematisch überall laufen lassen kann. Es sind intelligente, ernsthafte Wach- und Arbeitshunde. Sie machen ihren Job, ob wir das wollen oder nicht! Der Hovawart mit seinen Ecken und Kanten braucht Menschen, die einen starken, wehrhaften Hund zu schätzen wissen. Wer jedoch einfach nur einen rundum unauffälligen, netten Hund haben will, der immer und überall und zu jedem nur lieb ist, sollte sich keinen Hovawart ins Haus holen. Es gibt genügend andere Rassen, die weniger Ansprüche stellen.

Der Hovawart - immer noch ein Hofhund??
Mit einem Missverständnis möchte ich aber gleich mal aufräumen: Der moderne Hovawart ist kein Hofhund im alten Sinne mehr. Sicher, am Ursprung dieser Rasse standen Hofhunde von Bauern, auch der Kuvacz hat mitgemischt. Aber seitdem ist viel Zeit vergangen. Der Hovawart wurde zu einem aktiven, sportlichen Hund gezüchtet, der engen Familienanschluss und viel Beschäftigung braucht. Einfach nur im Hof liegen und Wachen - das genügt ihm nicht! Der Hovawart bewacht allenfalls das Heim seiner Familie, nicht irgendwelche Objekte! Der Spagat, auf der einen Seite einen selbständigen Wachhund und auf der anderen Seite einen gut sozialisierten Familienhund zu haben, funktioniert nicht. Wer einen selbständigen Wachhund für sein Grundstück sucht, mit dem er sich nicht viel beschäftigen will, sollte sich die Hundeanschaffung generell noch mal genauestens überlegen: Kann ein Hund ein Grundstück wirklich effektiv bewachen? Ist eine zuverlässige Alarmanlage mit Schaltung zu einem Wachdienst nicht sinnvoller, billiger, besser?

Ein Hovawart scheint die Welt bereits erobert zu haben,
während ein Golden noch darum bettelt, einen Blick darauf werfen zu dürfen.
Ilona E.

Der Hovawart - Unterschiede zu anderen Rassen
Ein Problem dieser herrlichen Rasse ist ihr Aussehen. Der Hovawart ist als Gebrauchshund einfach zu schön! Deshalb zieht er ein ganz anderes Käuferklientel an als andere Gebrauchshunde. Der Hovawart sieht nämlich aus wie ein Familienhund - lieb, kuschelig, blond! Die wenigsten Hovawart-Käufer wollen wirklich einen willensstarken Gebrauchshund. Doch der Hovawart ist kein selbstbewusster Setter und auch kein hochbeiniger Golden oder Flat Coated Retriever, auch wenn blonde/schwarze Hovawarte diesen sehr ähnlich sehen (das einzige sichere Unterscheidungsmerkmal ist die geschwungene Rute, die der Hovawart je nach Stimmung oft stolz über dem Rücken trägt). Der Hovawart hat weniger "Will to please" und eine niedrigere Reizschwelle als die einfacher gestrickten Retriever. Wer sich einen unkomplizierten, leichtführigen, liebenswürdigen Gefährten wünscht, ist mit einem Retriever sicherlich besser bedient. Der Hovawart ist ein völlig anderer Hundetyp. Der Hovawart ist nicht so gefallsüchtig wie der Golden und läuft leicht aus dem Ruder, wenn er keine Führung hat. Er nimmt gerne mal die dominante Rolle ein, ist sehr willensstark und versucht immer wieder, sich durchzusetzen. Das sollte man bedenken, bevor man sich für diese wehrhafte Rasse entscheidet. Bei konsequenter Erziehung und viel Beschäftigung ist der Hovawart durch sein freundliches und sicheres Wesen aber auch ein vorzüglicher Familienhund, der sich ausgesprochen eng an seine Bezugsperson bindet und seiner Familie ein Leben lang sein Herz zu Füßen legt.

Gegenüber Leonberger und Berner Sennenhund ist der Hovawart schlanker, athletischer, bewegungsfeudiger, wachsamer, lernbegieriger und weniger "gemütlich". Verglichen mit dem bärigen Neufundländer ist der Hovawart nicht so wasserfreudig, an Land aber beweglicher und nicht so phlegmatisch wie dieser. Auch wer den schwarzmarkenen Hovawart für die Langhaar-Ausgabe des Rottweilers hält, ist auf dem Holzweg. Der Hovawart ist eleganter gebaut, sensibler und besitzt mehr Temperament als sein eher lustbetonter, verschmuster Gebrauchshund-Kollege, der alles tut, was sich für ihn lohnt. Auf der anderen Seite läuft das Grundtemperament des in sich ruhenden Hovawarts nicht auf solch hohen Touren wie beim nervösen, oft unsicheren Dobermann. Die Reizschwelle des Hovawarts ist höher als bei Rottweiler und Dobermann.

Der Hovawart ist die einzige Gebrauchshund-Rasse, die früher ganz gezielt als Wachhund gezüchtet wurde und daher eher zu Misstrauen neigt als andere Rassen. Daher ist der Hovawart sensibler und nicht so belastbar wie andere Gebrauchshunde. Alle anderen Gebrauchshund-Rassen kommen aus der Gruppe der Hütehunde oder der Schutzhunde, die schon immer eng mit ihrem Menschen zusammengearbeitet haben. Das macht diese Rassen im Hundesport leichter führbar. Unterschiede zeigen sich auch in der Zuchtauswahl. Der Hovawart wird als Allrounder gezüchtet und kann im VPG-Sport dadurch nicht mit anderen Rassen mithalten, bei denen Leistungslinien gezielt für die Hundeplatzarbeit selektiert werden. Arbeitsprüfungen sind bei diesen spezialisierten Rassen oft Voraussetzung für die Zuchtzulassung, beim Hovawart sind sie eine erfreuliche Zugabe. Wer einen Welpen für den VPG-Sport sucht, sollte daher gezielt nach einem Züchter suchen, der besonderen Wert auf Leistung und VPG-Tauglichkeit legt. Es gibt auch beim Hovawart interessante Linien mit viel Leistungspotential.
Der Schäferhund verzeiht Fehler eher und bringt von sich aus schon viel als Veranlagung mit, was beim Hovawart erst mit viel Zeit und Gefühl erarbeitet werden muss. Der Schäfer ist zielstrebiger, triebiger, und nicht so sensibel gegenüber seiner Umwelt wie der Hovawart. Vieles, was der Hovawart registriert, bekommt der Schäferhund gar nicht mit. Dadurch sind Hovawarte im Hundesport viel leichter ablenkbar. Ein Schäferhund ist nicht so nachtragend und ergibt sich eher seinem Schicksal, während der Hovawart rebelliert. Einen Schäferhund kann man mit mehr Zwang ausbilden, und wenn er mal ins Meiden fällt, kann man ihn über den Beutetrieb wieder rausholen, was bei den wenigsten Hovawarten funktionieren würde. Der Malinois ist oft ein Nervenbündel mit extrem viel Trieb. Er ist stets aktivierbar mit unermüdlichem Arbeitseifer, der aber auch ausgelastet werden muss. Er ist seiner Umwelt gegenüber äußerst aufmerksam und und ähnlich sensibel wie der Hovi, kann eventuelle Unsicherheiten aber durch sein Beuteverhalten überspielen. Der Riesenschnauzer ist eher hektisch. Er braucht ein ruhiges Händchen.

Wieviel Hund soll's denn sein? - Macho oder Mimose? Rüden-Power oder Schlitzohr-Charme?
Beim Hovawart gibt es extreme Unterschiede im Erscheinungsbild der Geschlechter: Hündinnen wirken oft wie eine schmale Miniaturausgabe der derben Rüden. Eine elegante, leichte Hündin wiegt evtl. nur 25 kg, wogegen ein besonders massiger Rüde durchaus schon mal 45 kg auf die Waage bringen kann. Diesen Unterschied sollte man sich als zukünftiger Großhundbesitzer schon vor dem Kauf klar machen: Hündinnen haben nicht so viel Kraft wie Rüden und sind dadurch leichter an der Leine zu halten. Ein Rüde kann seinem Frauchen mit 45 kg geballter Kraft dagegen schon mal Probleme bereiten, denen frau körperlich kaum gewachsen ist. Erziehung ist daher das A und O! - Die Geschlechtswahl ist also eine wahrhaft 'ge'wichtige Entscheidung.
Dazu kommt noch die Neigung des Rüden zum Raufen mit Rivalen (lassen Sie sich das Wort "Rüde" mal auf der Zunge zergehen). Das Ziel "rüdenverträglicher Hovawart-Rüde" ist erreichbar, aber man muss meist seeehr viel Arbeit investieren. Allerdings dulden auch manche Hovi-Damen keine andere Göttin neben sich. Und eine Beißerei mit zwei Zicken, die sich richtig an die Wäsche gehen ist evtl. problematischer als die Macho-Show der Rüden mit viel Lärm um Nichts.
Rüden haben aber auch viele Vorteile: Sie sind einfach schöner, groß und stattlich anzusehen wenn sie daherstolzieren. Ein erwachsener Hovawart-Rüde ist eine Persönlichkeit. Souverän, stolz und voller Selbstbewusstsein. Er steht über den Dingen. Wird er aber als Statussymbol missbraucht, so wird man auf Verhaltensprobleme nicht lange warten müssen.
Mit Rüden kann man besser arbeiten, weil sie oft einen stärker ausgeprägten Spiel- und Beutetrieb haben. Sie zeigen sich interessierter, sind sicherer und unbefangener als Hündinnen. Ein kerniger Rüde will von seinem Chef einen Job. Wenn Sie ihm das bieten können, haben Sie in ihm einen wunderbaren Freund. Wenn nicht, dann lassen Sie besser die Finger vom Rüden.
Rüden sind einfacher gestrickt, mehr geradeaus, führiger, versuchen aber auch schon mal, durch einen Knurrer Land zu gewinnen. Mit einem Rüden holt man sich einen "König" ins Haus, und ein König will naturgemäß herrschen, was er manchmal schon als Prinz austestet. Ein Hovawart-Rüde ist ein "mächtiger" Hund - in doppeltem Sinne des Wortes. Wenn die Rüdenpower zu 100 % eingesetzt wird, weil der Rüde sich dazu berechtigt fühlt, dann ist er kaum noch zu halten. Die Bremse muss daher bereits im Hovi-Schädel sitzen - und da muss sie sehr frühzeitig installiert werden! Für einen Rüden muss man eine starke Hand haben und sich durchsetzen, aber das sitzt und haftet dann auch schon beim jungen Rüden gut. Madame dagegen neigt zu Nachfragen.
Hat man die Gunst eines Rüden erworben, so bleibt diese ewiglich. Der Rüde verschenkt sich voll und ganz, die Hündin läßt sich dagegen immer eine Option offen. Rüden wissen, wer wo steht - die Hündinnen diskutieren das jedes Mal aufs Neue aus.
Hündinnen sind kleiner und eleganter. Sie haben es faustdick hinter den Ohren. Hovi-Damen haben ihren eigenen Kopf und versuchen oft, trickreich alles nach ihrer Nase zu steuern, ganz subtil, kaum merklich, aber doch fortwährend. Hündinnen sind selbstbewusst und temperamentvoll, können aber auch kompliziert sein, zickig und mimosenhaft Leichter erziehbar sind die Diven nicht unbedingt. Wenn man nicht aufpasst, setzt so eine "eiserne Lady" ihre Ansprüche mit listigem Schlitzohr-Charme durch und wickelt ihren Menschen um die Pfote nach dem Motto: "Ich konnte Dich gerade nicht rufen hören, meine Ohren lagen ungünstig!" Hündinnen versuchen meist hartnäckiger als Rüden, sich Vorteile zu erhalten, die sie einmal als erstrebenswert und erreichbar erkannt haben. Eine Hovawart-Hündin kann ein ausgekochtes Schlitzohr sein. Eine Hündin wird die Fehler des Hundehalters aber eher verzeihen, passt sich einfacher in den Sozialverband ein und ist anschmiegsamer als ein Rüde.
Hündinnen sind durchaus nicht "ohne". Im Gegensatz zu Rüden, die mit großem Getöse Schaukämpfe veranstalten bei denen nicht viel passiert, sind Auseinandersetzungen zwischen Hündinnen oft gefährlich. Hündinnen kämpfen entweder überhaupt nicht oder unerbittlich. Auch die häufigen Stimmungsschwankungen sowie die Läufigkeiten sind durchaus als Nachteil anzusehen. Besonders vor und nach der Läufigkeit leiden viele Hündinnen unter einer gewissen Hörschwäche. In dieser Zeit kommt das gesprochene Wort offensichtlich nicht direkt im Gehirn an sondern nimmt irgendwelche dubiosen Umwege.;-). Nach der Läufigkeit werden Hündinnen scheinträchtig, das ist ganz normal. Bei manchen Hündinnen merkt man nichts davon, andere sind in dieser Zeit wesensreduziert, worauf man beim Training Rücksicht nehmen muss. Ein Rüde ist dagegen das ganze Jahr über voll einsatzfähig.
Auf der anderen Seite sind Hündinnen nur zwei mal im Jahr läufig - Rüden sind dagegen das ganze Jahr über ihrem Geschlechtstrieb unterworfen und können kaum dem Reiz eines "romantischen" Abenteuers widerstehen. Und wenn in der Nachbarschaft viele intakte Hündinnen leben, kann es schon mal stressig werden, wenn Ihr Romeo pausenlos an der Tür sitzt und sich die Seele aus dem Leib heult.
Beide Geschlechter haben also ihre Vor- und Nachteile. Wie mensch damit zurechtkommt, ist nicht zuletzt eine Sache der eigenen Vorlieben. Lassen Sie im Zweifelsfall den Züchter entscheiden, welcher Welpe am besten zu Ihnen passt.

Im Rahmen einer Trennung wird häufig die Frage nach Rechten und Pflichten gestellt. Da vielfach der Vater / Mann der Versorger der Familie ist, lautet die Frage deshalb auch häufig nach Pflichten des Vaters. Der Begriff Vater / Mann steht hier exemplarisch für den Versorger der Familie. Besteht die Trennung (Details siehe Trennungsjahr oder Lebensgemeinschaft) haben natürlich beide Ehegatten unterschiedliche Rechte und Pflichten in verschiedenen Bereichen.

Bei einer Trennung haben beide Ehepartner Rechte an der Wohnung / dem Haus, in dem die Ehegatten zusammen gelebt haben. Sie können weiterhin beide dort wohnen bleiben, müssen aber getrennt leben.

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