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  • ver­län­ger­te vira­le Infek­tio­nen.
  • ver­län­ger­te Wund­hei­lung.
  • ver­min­dert Anti­kör­per­pro­duk­ti­on nach Imp­fun­gen.
  • Alte­rungs­pro­zes­se wer­den durch eine Ver­kür­zung der Telo­me­ren beschleu­nigt, d.h. schnel­le­re Chro­mo­so­men-Alte­rung (1,9), wäh­rend die Ände­rung des Life­styles im Sin­ne einer opti­mier­ten „Stress- Respon­se“ die Telo­me­ra­sen-Repair-Enzy­me ver­bes­sert.
  • Bei ver­min­der­ter Stress­be­wäl­ti­gung kommt es zu Ent­zün­dun­gen und Autoimmunerkrankungen:Arthritis,Thyreoiditis, SLE, Der­ma­ti­tis, Fibro­my­al­gie, Chro­ni­sches Erschöp­fungs­syn­drom ( CFS ).

Depres­sio­nen durch Licht­ver­schmut­zung und Mela­to­n­in­man­gel

Ein wich­ti­ger Stress­fak­tor ist die Licht­ver­schmut­zung unse­res Lebens- und Arbeits­be­reichs. Schon lan­ge war­nen Wis­sen­schaft­ler, dass zu viel Licht wäh­rend der Nacht die inne­re Uhr des Men­schen stört und uns krank macht. For­scher um Lau­ra Fon­ken von der Ohio Sta­te Uni­ver­si­ty haben gezeigt, dass kon­stan­te Hel­lig­keit bei Mäu­sen zu Anzei­chen von Depres­sio­nen führt. Mäu­se, mit der Mög­lich­keit, sich in dunk­le Röh­ren zu flüch­ten, lit­ten weni­ger oft an einer Stö­rung des Gemüts (12).

Mei­nen Pati­en­ten emp­feh­le ich, im Schlaf­zim­mer für abso­lu­te Dun­kel­heit zu sor­gen. Auch elek­tro­ni­sche Gerä­te, die z. B. mit blau­en, leuch­ten­den Lämp­chen aus­ge­stat­tet sind, soll­ten aus­ge­schal­tet wer­den. Lam­pen mit hohem Blau­an­teil wie die moder­nen Ener­gie­spar­leuch­ten gehö­ren nicht ins Schlaf­zim­mer. Schon ein kur­zes Ein­schal­ten einer Licht­quel­le in der Nacht kann die Mela­to­nin­pro­duk­ti­on in unse­rer Zir­bel­drü­se im Gehirn stop­pen und somit den Schlaf been­den. Die Fol­ge von Schlaf­stö­run­gen sind u.a. Depres­sio­nen und Stö­run­gen des Immun­sys­tems.

Mei­nen Pati­en­ten mit Depres­sio­nen emp­feh­le ich daher, ein Mela­to­nin-Tages­pro­fil durch­zu­füh­ren. Hier­bei wer­den zwei Spei­chel­pro­ben am Tag und eine Pro­be in der Nacht gesam­melt und anschlie­ßend auf dem Post­weg zu uns geschickt. Abhän­gig von den Ergeb­nis­sen erfolgt eine indi­vi­du­el­le Dosie­rung von Mela­to­nin. Hier­bei soll­te es sich stets um natür­li­ches Mela­to­nin han­deln.

Es gibt Mela­to­nin­prä­pa­ra­te, die Kunst­stof­fe wie Acry­la­te ent­hal­ten, um eine ver­zö­ger­te Frei­set­zung zu erzie­len. Daher rate ich, die Packungs­bei­la­ge zu über­prü­fen, ob Inhalts­stof­fe wie Metha­cry­lat oder Lak­to­se ent­hal­ten sind.

Vit­amin B12 ist wesent­lich betei­ligt an der Pro­li­fe­ra­ti­on (Wachs­tum), Rei­fung und Rege­ne­ra­ti­on von Ner­ven­zel­len. Per­so­nen mit nied­ri­gen Fol­säu­re- und Vit­amin-B12-Wer­ten haben ein erhöh­tes Risi­ko für Alters­de­pres­sio­nen (22). Im Alter ist ein Vit­amin-B12-Man­gel ver­brei­tet, obwohl er sel­ten dia­gnos­ti­ziert wird. Dies liegt dar­an, dass einer­seits typi­sche Sym­pto­me kom­plett feh­len kön­nen und der Arzt daher dies­be­züg­lich kei­nen Ver­dacht hat und ande­rer­seits, weil Vit­amin­be­stim­mun­gen nicht zu den Rou­ti­ne­un­ter­su­chun­gen in den Arzt­pra­xen zäh­len. Sie wer­den von den Kos­ten­trä­gern in der Regel als „nicht not­wen­di­ge medi­zi­ni­sche Leis­tun­gen“ ein­ge­stuft. Außer­dem sind Vit­amin­be­stim­mun­gen im Blut mit Aus­nah­me von Vit­amin D3 nicht aus­sa­ge­kräf­tig. Vit­amin-B12-Bestim­mun­gen im Serum sind laut Deut­schem Ärz­te­blatt (23) als „spä­ter, rela­tiv unsen­si­ti­ver und unspe­zi­fi­scher Bio­mar­ker des B-12-Man­gels“ ein­zu­stu­fen. Erhöh­te Methyl­ma­lon­säu­re bzw. Homo­cystein Wer­te sind Zei­chen für einen mani­fes­ten Vit­amin-B12-Man­gel, wobei kli­ni­sche Anzei­chen noch feh­len kön­nen.

Durch die Ein­nah­me von Fol­säu­re, Vit­amin B6 und Vit­amin B12 kön­nen sich die Homo­cystein-Wer­te nor­ma­li­sie­ren. Obwohl kei­ne beson­de­ren Früh­sym­pto­me auf­tre­ten, wirkt sich ein B12-Man­gel trotz­dem schon früh­zei­tig nega­tiv nicht nur auf das Ner­ven­sys­tem, son­dern auch auf den Kno­chen­stoff­wech­sel aus. Es kommt über eine Sti­mu­la­ti­on der Osteo­k­las­ten zur Osteo­po­ro­se. Die durch einen B12-Man­gel ver­ur­sach­ten neu­ro­lo­gi­schen Schä­di­gun­gen füh­ren zu Stö­run­gen der Gedächt­nis­leis­tung, Gang­art, Vibra­ti­ons­wahr­neh­mung und Par­äs­the­si­en (Miss­emp­fin­dun­gen). Die genann­ten Sym­pto­me kön­nen nach eini­gen Mona­ten durch die ora­le Ein­nah­me von täg­lich 1 – 2 mg Vit­amin B12 (sie­he auch Tabel­le 4) abklin­gen. Da es mitt­ler­wei­le B12-Prä­pa­ra­te auch als Lutsch­ta­blet­ten gibt, die gut von der Mund­schleim­haut resor­biert wer­den, sind Injek­tio­nen nicht unbe­dingt not­wen­dig. Wenn sich die Beschwer­den bes­sern, kann die Dosie­rung auf 1 x wöchent­lich und spä­ter auf 1 x monat­lich redu­ziert wer­den. Wie oben beschrie­ben führt auch ein Man­gel an Fol­säu­re zu Ner­ven­schä­di­gun­gen und Depres­sio­nen. Aus die­sem Grund ist eine Fol­säu­re­the­ra­pie bei Depres­sio­nen grund­sätz­lich in Erwä­gung zu zie­hen. Bei Pati­en­ten, die Medi­ka­men­te gegen Epi­lep­sie oder Par­kin­son (z. B: L-Dopa) ein­neh­men, soll­te der Fol­säu­re­be­darf regel­mä­ßig über­prüft wer­den. In einer Publi­ka­ti­on vom Novem­ber 2009 wird die Ein­nah­me von Fol­säu­re auch zur Vor­beu­gung von Schlag­an­fäl­len als sinn­voll erach­tet (24).

Die Bestim­mung von Homo­cystein im Blut als Mar­ker für einen Man­gel an B 12, B 6 und Fol­säu­re darf bei der Unter­su­chung von Pati­en­ten mit Depres­sio­nen und ande­ren neu­ro­psych­ia­tri­schen Erkran­kun­gen nicht feh­len. Erhöh­te Homo­cysteinspie­gel min­dern die kogni­ti­ven Leis­tun­gen und sind mit einem deut­li­chen Anstieg von Demenz­er­kran­kun­gen und Depres­sio­nen asso­zi­iert.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Grund für die Zunah­me des Vit­amin-B12- Man­gels ist der mas­sen­haf­te Ein­satz von „Magen­mit­teln“: Pro­to­nen­pum­pen­in­hi­bi­to­ren, H2-Blo­cker, Alu­mi­ni­um­ver­bin­dun­gen und die von alter­na­ti­ven The­ra­peu­ten ger­ne ver­wen­de­ten „Basen­pul­ver“. Es han­delt sich hier­bei um Medi­ka­men­te, die Säu­re im Magen bin­den. Hier­durch wird nicht nur die B12-Auf­nah­me behin­dert (19), son­dern auch die Ver­dau­ungs­leis­tung (z.B. Pro­te­in­ver­dau­ung) der­ar­tig gestört, dass in der Fol­ge Nah­rungs­mit­tel­all­er­gi­en auf­tre­ten. Unver­dau­te Nah­rungs­mit­tel mit einem zum Teil zehn­tau­send­fa­chen All­er­gie­po­ten­zi­al gelan­gen in die unte­ren Darm­ab­schnit­te, wo sie zu all­er­gi­schen Reak­tio­nen und somit zu Ent­zün­dun­gen und folg­lich auch Depres­sio­nen füh­ren kön­nen.

Zum Auf­bau von Boten­stof­fen im Gehirn (Neu­ro­trans­mit­ter) benö­ti­gen wir Ami­no­säu­ren wie Tryp­tophan und Tyro­sin aber auch Magne­si­um, Fol­säu­re und Vit­amin B12. Schwer­me­tal­le wie Blei und Queck­sil­ber blo­ckie­ren die Vit­amin-B12-Ver­füg­bar­keit. Die Umwand­lung von „nor­ma­lem Vit­amin B12 “ in das in der Zel­le benö­tig­te Methyl-B12 wird durch die­se Schwer­me­tal­le und ande­re Umwelt­gif­te gestört. Obwohl der im Blut gemes­se­ne Vit­amin-B12-Wert nor­mal oder viel­leicht sogar erhöht ist, kann in der Zel­le ein erhöh­ter Bedarf an Vit­amin B12 vor­lie­gen. Die übli­chen Blut­tests sind daher – wie oben erwähnt – nicht opti­mal, um einen erhöh­ten Vit­amin­be­darf auf­zu­de­cken. Bes­ser geeig­net sind moder­ne Urin­ana­ly­sen, die als nicht inva­si­ve Ver­fah­ren von den Pati­en­ten bevor­zugt wer­den (nähe­res sie­he Dia­gnos­tik-Kas­ten).

Die­ses Bei­spiel zeigt, dass Umwelt­gif­te zu Stö­run­gen im Vit­amin­haus­halt füh­ren.

Dr. Mark Hyman beton­te in sei­nem Vor­trag auf dem Func­tio­nal Medi­ci­ne Kon­gress in Flo­ri­da, dass toxi­sche Metal­le zu einer Ver­stär­kung von Ent­zün­dungs­vor­gän­gen bei­tra­gen (3). Aus die­sem Grund sind ent­spre­chen­de Urin-, Haar- oder Blut­ana­ly­sen auf toxi­sche Metal­le und auch die Ver­sor­gung mit Mine­ral­stof­fen und Spu­ren­ele­men­ten bei depres­si­ven Pati­en­ten not­wen­dig.

Wie Vit­amin E ist Vit­amin D ein fett­lös­li­ches Anti­oxi­dans und daher gut zur The­ra­pie neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen geeig­net. Die anti­oxi­da­ti­ve Kapa­zi­tät von Vit­amin D über­trifft die von Vit­amin E. Bei neu­ro­de­ge­ne­ra­ti­ven Erkran­kun­gen wie Par­kin­son, Mul­ti­pler Skle­ro­se und ALS wur­den nied­ri­ge Vit­amin-D-Spie­gel gemes­sen. In einer japa­ni­schen Stu­die wur­den bei 80 % der Alz­hei­mer-Pati­en­ten ein mode­ra­ter bis schwe­rer Vit­amin-D-Man­gel fest­ge­stellt. Auch bei Depres­sio­nen kann die Ein­nah­me von Vit­amin D emp­foh­len wer­den.

Die Ein­nah­me von Vit­amin D kann in der Regel nicht zu Über­do­sie­run­gen füh­ren. Da der Kör­per dar­auf ein­ge­stellt ist, Vit­amin D zu spei­chern, kann er auch vor­über­ge­hend hohe Dosen ver­kraf­ten. Ich emp­feh­le erwach­se­nen Per­so­nen Dosie­run­gen zwi­schen 1.000 und 2.000 I.E. (Inter­na­tio­na­le Ein­hei­ten). In den Win­ter­mo­na­ten (Okto­ber bis April) kann die Tages­do­sis auf 5.000 I.E. erhöht wer­den.

Selbst­ver­ständ­lich soll­ten regel­mä­ßi­ge Blut­kon­trol­len zur Über­wa­chung des Vit­amin-D-Spie­gels (25-OH-Vit­amin D3 )
erfol­gen (17).

Im Okto­ber 2009 berich­tet die ame­ri­ka­ni­sche Fach­zeit­schrift „Cli­ni­cal Psych­ia­try News“ in der Titel­ge­schich­te: „Mito­chon­dria Key in Mood Dis­or­ders“, dass bei Depres­sio­nen auch Stö­run­gen in unse­ren Zell­kraft­wer­ken, den Mito­chon­dri­en, fest­ge­stellt wor­den sind. Auf­grund sol­cher Erkennt­nis­se soll­ten wir uns mei­nes Erach­tens beson­ders um Nähr­stof­fe küm­mern, die in der Lage sind, die Mito­chon­dri­en zu schüt­zen. Hier­zu zäh­len u.a. die kör­per­ei­ge­nen Wirk­stof­fe Coen­zym Q10, Car­ni­tin und Alpha-Lipon­säu­re. Übri­gens: Die in der Behand­lung von bipo­la­ren Erkran­kun­gen ein­ge­setz­ten Sub­stan­zen wie Lithi­um und Val­proa­te wir­ken auch im Bereich der Mito­chon­dri­en.

Nach neu­es­ten Erkennt­nis­sen zeigt sich, dass Glu­ten, das Kle­ber­ei­weiß im Getrei­de, sehr nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die Funk­tio­nen des Gehirns hat – beson­ders, wenn es nicht hin­rei­chend ver­daut wird. So führt eine getrei­de­las­ti­ge Ernäh­rung u.a. über den Glu­ko­se­an­stieg im Blut (Hyper­gly­kä­mie) zur Insu­lin­re­sis­tenz und chro­ni­scher Ent­zün­dung. Das Gehirn aber reagiert extrem emp­find­lich auf die durch chro­nisch hohe Glu­ko­se­wer­te ver­ur­sach­ten gly­ko­li­sier­ten Pro­te­ine wie das gly­ko­li­sier­te Hämo­glo­bin (HbA1c). Die­se Ner­ven schä­di­gen­den Reak­tio­nen wer­den durch Glu­ten ver­stärkt. Glu­ten schä­digt als mito­chon­dria­les Gift die Ener­gie­zen­tra­len unse­rer Zel­len. Hier­durch kommt es schließ­lich zu einer Abnah­me des Volu­mens bestimm­ter Hirn­area­le wie Hip­po­cam­pus und Amyg­da­la, die u. a. für die Wahr­neh­mung, Gedächt­nis­leis­tung und Stress­re­gu­la­ti­on ver­ant­wort­lich sind. Unter die­sem Aspekt muss Glu­ten als Hirn schä­di­gen­de Sub­stanz ein­ge­ord­net wer­den.

Ob und wie stark die schä­di­gen­den Reak­tio­nen auf Glu­ten bei den betref­fen­den Pati­en­ten ablau­fen, kann durch neue Labo­rana­ly­sen indi­vi­du­ell abge­klärt wer­den.

Wei­te­re Unter­su­chun­gen an Gehir­nen von ver­stor­be­nen Pati­en­ten haben gezeigt, daß bei Depres­si­ven Gene hoch­re­gu­liert sind, die einen ver­stärk­ten oxi­da­ti­ven Stress ver­ur­sa­chen. Die Gabe von Anti­oxi­dan­ti­en darf daher bei der Depres­si­ons­be­hand­lung auf kei­nen Fall feh­len. Dass oxi­da­ti­ver Stress nicht nur in Ver­bin­dung mit Depres­sio­nen son­dern mit neu­ro­de­ge­ne­ra­ti­ven Erkran­kun­gen gese­hen wer­den muß, hat Dr. David Perl­mut­ter wäh­rend des Func­tio­nal Medi­ci­ne Kon­gres­ses in Flo­ri­da erwähnt: Die Ein­nah­me von Anti­oxi­dan­ti­en (Vit­amin E und C) ver­min­dern das Demenz­ri­si­ko um 47 % (10)!

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Auch ein hormoneller Einfluss kann die beiden Phasen einer bipolaren Störung begünstigen. So wird bei einer Manie im Körper deutlich mehr Dopamin und Noradrenalin ausgeschüttet, was den gesteigerten Antrieb erklärt. Bei der Depression hingegen ist zu wenig Serotonin und Noradrenalin vorhanden, so dass der Antrieb stark vermindert ist und sich der Betroffene kaum mehr an etwas erfreuen kann.

Zu Beginn der Erkrankung gibt es meist einen konkreten Auslöser. Das kann ein schicksalhaftes oder gar traumatisches Ereignis oder der Verlust / Tod eines geliebten Menschen sein. Ist die bipolare Störung dann einmal ausgebrochen, verselbstständigt sich diese psychische Krankheit praktisch.

Bipolare Störung - Symptome der Manie und der Depression

Wodurch äußert sich eine manische Phase?

  • Der Betroffene wirkt überdreht, redet fast ununterbrochen und sprunghaft mit abrupten Themenwechseln. Für den Zuhörer ist es meist sehr schwer, den rasend schnellen Gedankengängen der bipolaren Person zu folgen. Auf dem Höhepunkt der Manie dichtet diese auch Aspekte hinzu.
  • Sein Drang zu handeln ist in der manischen Phase stark erhöht. Dabei muss die Handlung nicht immer Sinn ergeben. Eine Prioritätensetzung erfolgt nicht. Seine Aufmerksamkeit kann sich auf im Augenblick unwichtige Dinge richten und im nächsten Moment schon einen anderen Anreiz finden.
  • Er kann sich offenbar nicht längere Zeit auf eine Sache konzentrieren. Alles, was ihm gerade wild durcheinander im Kopf herumwirbelt, hat für ihn in dieser Situation subjektiv die gleiche Wichtigkeit.
  • Es findet kein vollständiger Realitätsverlust statt. Seine Handlungen und geäußerten Gedanken beziehen sich meist auf eine reale Begebenheit oder Ereignisse aus seinem Leben (auch vergangene Erlebnisse werden angesprochen). Lediglich auf dem Höhepunkt der Manie treten Wahnvorstellungen jeweils kurzfristig und sehr abrupt auf. Fakten kann er meist auf Nachfrage abrufen. Das Gedächtnis wird durch die Erkrankung an sich grundsätzlich nicht beeinträchtigt.
  • In der Manie ist ein Bipolarer generell sehr unruhig. Da er keine Ruhe findet, kann er oft nicht schlafen und verspürt auch nicht das Bedürfnis danach. Er bemerkt nicht, wenn er erschöpft ist, und nimmt die Anzeichen von Erschöpfung oder von gesundheitlichen Beschwerden nicht ernst. Mitunter hält er sich für unbesiegbar.
  • Auch kann es sein, dass er in der manischen Phase übermäßig viel Geld ausgibt oder sich in sozialen Situationen taktlos verhält. Ein Risikobewusstsein ist in der manischen Phase nicht vorhanden.

Was kennzeichnet die depressive Phase?

  • In der depressiven Phase ist der bipolare Mensch eher antriebslos und verspürt keine Freude mehr an den Aktivitäten, die ihm sonst angenehm waren.
  • Alles erscheint ihm sinnlos, seine Lage hoffnungslos, sein Selbstwertgefühl ist im Keller. Im schlimmsten Fall sehnt er sich nach dem Tod. Der suizidale Anteil muss nicht zwangsläufig Teil der Depression sein, kann aber auftreten.
  • Er grübelt ständig über Dinge, die ihm Sorgen bereiten. Negative Gedankenschleifen bilden sich, aus denen er letztendlich ohne Hilfe von außen nicht mehr herauskommt. Er gibt sich selbst die Schuld an allem (auch unbegründet) und macht sich Vorwürfe.
  • Seine Energiekapazität ist sehr eingeschränkt. Selbst einfache Alltagsverrichtungen fallen ihm schwer und er kann sich oft nicht dazu überwinden. Dafür ist er in der Depression viel schneller erschöpft als sonst.
  • Als Nebenerscheinung kann er an Gewicht verlieren, weil er keinen Appetit hat. Oder er nimmt in der depressiven Phase zu, weil er mehr isst (Frustessen, Genuss von Süßigkeiten zur kurzfristigen Stimmungsaufhellung).
  • Die Depression kann auch von Unruhe begleitet sein.

Tipps für Angehörige von einer bipolaren Störung Betroffener

Allgemeine Ratschläge bei einer manischen Depression

  • Halten Sie denKontakt zum Betroffenen aufrecht. Gehen Sie aufmerksam mit ihm um und beobachten Sie seinen Zustand auf etwaige Auffälligkeiten und Symptome. Nehmen Sie ihn als Person, seine Wünsche und Bedürfnisse ernst und gehen Sie auf diese ein.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ansprechpartner – insbesondere die Fachärzte und der behandelnde Psychiater und / oder Psychotherapeut – für akute Fälle zur Verfügung stehen.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie nicht alleine dastehen. Da die Belastung und Verantwortung für eine Person alleine zu groß ist, manchmal sogar die Hilfe mehrerer Leute notwendig ist, sollten sich mehrere Vertrauenspersonen bei der Betreuung des Bipolaren gegenseitig unterstützen. Idealerweise wechseln Sie sich im akuten Fall mit der Begleitung ab.
  • Wägen Sie größere Veränderungen gemeinsam mit dem Betroffenen gründlich ab und bereiten Sie diese, falls diese umgesetzt werden sollen, mit ihm vor. Dies gilt nicht nur für objektiv notwendige Veränderungen (wie einem Umzug wegen Jobwechsel), sondern auch für Veränderungen, die aus Eigenantrieb geschehen. Zur Prophylaxe bei unvorhersehbaren Veränderungen, etwa einem persönlichen Schicksalsschlag oder dem Verlust eines nahestehenden Menschen, hilft eventuell, mit dem Betroffenen offen über seine diesbezüglichen Ängste zu reden.
  • Generell sollten Sie ihm in ernsthaften Gesprächen zugewandt sein, bei Bedarf auch über Tabuthemen mit ihm sprechen können, und ihn auch über möglicherweise Belastendes aus der Vergangenheit sprechen lassen. Bleiben Sie mit dem Bipolaren in Verbindung und hören Sie ihm zu, wenn er sich etwas für ihn Wichtiges von der Seele reden möchte.
  • Tauschen Sie sich mit den anderen Vertrauenspersonen aus. Reden Sie miteinander über Ihre Eindrücke, aber auch Sorgen und Ängste bezüglich des Betroffenen und seiner psychischen Erkrankung.

Vorsicht mit Lichttherapie!

Während bei einer reinen Depression oder einer saisonalen Depression eine Lichttherapie hilfreich sein kann, ist sie bei einer bipolaren Störung eher mit Vorsicht zu genießen. Steckt der Betroffene nicht gerade tief in einer depressiven Phase, kann eine Lichttherapie im Gegenteil kontraproduktiv wirken oder bei einer Überdosis gar eine Manie auslösen! Wenn überhaupt, sollte eine Lichttherapie – falls man sich unter diesen Umständen für eine solche Behandlung entscheidet – bei Bipolaren daher nur im ohnehin lichtarmen Winter im Falle einer akuten Depression, vorsichtig dosiert und in Absprache mit dem behandelnden Facharzt eingesetzt werden.

In der hellen Saison dürfte hingegen ein Spaziergang bei Tageslicht zur Stimmungsaufhellung genügen. Auf jeden Fall ist diese sanfte Maßnahme risikofrei, zumal das Tageslicht natürlich vorhanden und der Betroffene ihm daher ohnehin ausgesetzt ist. Ein weiterer Vorteil des Tageslichts ist es, dass der Biorhythmus sich danach richtet. Somit fördert es wohl einen geregelteren Schlaf-Wach-Rhythmus und kann vielleicht in einer nicht allzu akuten Phase Schlafprobleme lindern.

Manische Phase – wie Angehörige am besten vorgehen

  • Erstellen Sie am besten bereits vorher einen Notfallplan, wie im akuten Fall vorgegangen werden muss. Schreiben Sie auch die Telefonnummern aller wichtigen Ansprechpartner (Fachärzte, Notdienste sowie alle Dienste, die bei der Betreuung des von der bipolaren Störung Betroffenen beteiligt sind) auf einen Zettel und bewahren diesen gut auf.
  • Umgang mit dem Betroffenen: Lassen Sie ihn einfach reden. Geben Sie Acht, aber geben Sie ihm nach Möglichkeit nicht zu sehr das Gefühl, dass er kontrolliert wird. Ungefährliche Dinge können Sie ihn einfach tun lassen. Schreiten Sie nur bei wirklich heiklen Aktivitäten ein. Das entstandene Chaos können Sie auch später noch beseitigen. So lange Sie alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen haben, kann nicht allzu viel Schlimmes passieren. Provozieren Sie ihn nicht zusätzlich, versuchen Sie ihn möglichst zumindest etwas zu beruhigen. Lassen Sie sich auch nicht auf denselben Rhythmus ein, sondern versuchen Sie, so gut es geht, Ruhe zu bewahren und auszustrahlen.
  • Grenzen Sie sich so gut es geht ab. Nutzen Sie bei der Betreuung die Ruhephasen des Betroffenen, um sich selber zu erholen. Sorgen Sie für Entlastung, indem Sie sich bei der Betreuung mit den anderen Angehörigen und sonstigen Vertrauenspersonen abwechseln.
  • Weihen Sie vertrauenswürdige Nachbarn des Betroffenen in seine psychische Erkrankung ein, damit diese im Fall der Fälle besser helfen können. Aufmerksame und hilfsbereite Nachbarn merken zwar auch so, wenn etwas nicht stimmt, und unterstützen Sie und den Bipolaren im Notfall ohnehin. Wenn Sie oder der Betroffene die bipolare Störung nicht direkt erwähnen möchten, sollten Sie wenigstens sicherstellen, dass im Akutfall die Nachbarn mit aufpassen und bei Bedarf auch jemand zum Helfen da ist.
  • Warten Sie lieber nicht zu lange, um dieFachärzte über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren. Mit der richtigen Anpassung der Medikamente kann vielleicht das Schlimmste verhindert werden. Wenn eine manische Phase bereits merklich fortgeschritten ist, sollten Sie besser nicht bis zum Wochenende mit den weiteren Schritten warten. Am Wochenende sind viele Notdienste nicht erreichbar oder nur notdürftig besetzt, und auch die Einweisung in die Psychiatrie könnte sich dann schwieriger gestalten.
  • Ist die Manie noch nicht allzu sehr fortgeschritten, etwa in der Anfangsphase oder beim Abklingen im Rahmen der Behandlung, sind moderate Ausgänge in Begleitung, möglichst nur in reizarmer Umgebung (etwa für Spaziergänge), möglich.
  • In einer akuten Manie sollten Sie den Betroffenen niemals alleine in der Wohnung lassen.

Wenn die Manie bereits ihren Höhepunkt erreicht hat:

  • Es mussrund um die Uhr jemand zur Betreuung da sein, idealerweise im Wechsel. Auf jeden Fall sollten mehrere Vertrauenspersonen sich gegenseitig so gut es geht entlasten.
  • An seine Grundbedürfnisse (Essen, Trinken, grundsätzliche Hygiene) muss der Betroffene in dieser Phase nicht nur erinnert werden, sondern benötigt dabei ggf. konkrete Unterstützung. Sonst werden diese vergessen. Auch auf die Medikamentengabe müssen Sie und alle anderen ihn betreuenden Angehörigen verstärkt achten und dass diese auch tatsächlich (mit ausreichend Flüssigkeit) hinuntergeschluckt werden. Erschwert wird dies in der Manie dadurch, dass sich der von einer bipolaren Störung Betroffene mitunter vehement dagegen wehren kann, wenn er gerade aufgedreht ist und Hunderte anderer durcheinander wirbelnder Ideen im Kopf hat. Hier ist behutsames, ruhig bestimmtes Vorgehen gefragt.
  • Schließen Sie wichtige Papiere und Wertgegenstände weg, damit der Betroffene sie nicht verlegen kann. In der manischen Phase kann es nämlich sein, dass er alles durcheinander bringt, etwas vernichtet oder wegschmeißt.
  • Halten Sie alle spitzen Gegenstände sowie alkoholische Getränke(falls vorhanden)außer Reichweite des Betroffenen. Es besteht sonst Verletzungsgefahr. Alkoholische Getränke, egal wie hochprozentig sie auch sein mögen, könnten einfach gekippt werden. Generell würden sich auch geringere Mengen Alkohol bei einer Manie fatal auswirken. Auch auf Kaffee und andere Aufputschmittel sollte in der manischen Phase verzichtet werden.
  • Schließen Sie die Wohnung des Bipolaren ab und nehmen Sie die Schlüssel in Verwahrung. Der Betroffene wird sich natürlich gegen die Einschränkung seiner Freiheit wehren, womöglich laut schimpfen und vielleicht auch Aggressionen äußern. In diesem Zustand bestünde bei einem unbeaufsichtigten Ausgang allerdings eine sehr große Gefahr für einen Unfall. Alles, was ihm zurzeit im Kopf herumschwirrt, hat dann für ihn eine größere Priorität wie zum Beispiel der Straßenverkehr. Ein Sicherheitsbewusstsein ist dann praktisch nicht vorhanden, ebenso wenig wie er für vernünftige Argumente empfänglich wäre.
  • In dieser Phase ist die Einweisung in eine Psychiatrie meist unumgänglich. Da die manischen Phasen besonders am Anfang insgesamt über mehrere Wochen gehen können, wäre die Belastung und Verantwortung für Angehörige andernfalls irgendwann nicht mehr tragbar.

Handlungsempfehlungen und Hinweise für die depressive Phase

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352 Seiten. 28.90 CHF.

ISBN 978 3 871-34170 0

So ungeschminkt haben wir es noch nicht gelesen. Dieses Buch ist ganz knapp am Deutschen Buchpreis 2016 vorbei geschrammt. Es schreit uns an: Leute, das ist eine Krankheit, eine Krankheit! So ist das, wenn man psychotisch ist, es ist die Innensicht einer Psychose. Thomas Melle schreibt in Die Welt im Rücken über seine Krankheit, die bipolare Störung. Er schreibt über sich, als verzweifelter Mensch, als gefallener Mensch, als kranker Mensch, als schreibender Mensch. Er schreibt rastlos und wütend, traurig und suchend: Krankheit als Teil des Menschseins, Zerfall als Fixpunkt seiner Existenz. Und er schreibt ohne Schuldzuweisung, er schreibt reflektiert und er schildert brillant. Jeder Psychiater sollte dieses Buch gelesen haben, jeder, der in der Psychiatrie arbeitet, aber auch jeder, der mit psychisch kranken Menschen in Kontakt kommt, jeder, der psychisches Kranksein verstehen will oder verstehen sollte. Das sind auch Juristen und Politiker. Denn die bipolare Störung – wie auch die Schizophrenie – sind häufig. Die betroffenen Menschen werden nach wie vor stigmatisiert und ausgegrenzt, die Sterblichkeit ist hoch und die Erkrankungen sind volkswirtschaftlich mit am teuersten.

Die «Scheiss-Krankheit» zerstört und macht ohnmächtig

Thomas Melle schreibt von seinem Ausgeschlossensein aus der Gesellschaft: vom Verlust der Freunde, vom Verlust seiner Arbeit, vom Verlust der Wohnung, vom Verlust jeglicher Verantwortung, von Freiheit und Selbstbestimmung. Wie er zurück bleibt, ein abgemagertes Häuflein Elend, hungrig, vewahrlost, voll Scham und Schuldgefühle. Auch er macht, wie viele Kritiker der Psychiatrie, wie manche Kritiker des angeblich ­repressiven Staates, Schuldzuweisungen an die Gesellschaft, an die von Pharmakonzernen und finanziellen Interessen unterwanderte Medizin – doch er reflektiert diese, verwirft sie und kommt zum Ergebnis: Es ist die «Scheiss-Krankheit», die zerstört und ohnmächtig macht. Er anerkennt das Leiden seiner Freunde, der Partnerin, der Angehörigen, der Menschen, die es ­eigentlich gut mit ihm meinen. Er reflektiert und beschreibt, wie er randaliert, rücksichtslos stört, exzessiv Drogen konsumiert, Sexualität auslebt, Beziehungen sabotiert und Hilfe verunmöglicht, alles im Rausch der Krankheit, um dem grenzenlosen Antrieb, der Selbstüberhöhung Raum zu verschaffen.

Als von der Krankheit Gezeichneter hat er recherchiert, er ist einer jener Patienten, die über ihre Krankheit besser Bescheid wissen als viele Behandler. Wenn er psychotisch ist, dann trickst er Behandler, Richter, Betreuungspersonen aus, entzieht sich. Rein in die Klinik, raus aus der Klinik, Berichtsbeschlüsse angezweifelt, Massnahmen verweigert oder davor geflohen. Wenn er nicht psychotisch ist, dann ernüchtert ihn dies: Das wissen über den Wahn und die verlorenen Jahre, die Unergiebigkeit in der Suche nach Ursachen, die Notwendigkeit einer dauerhaften Behandlung mit all den, teilweise entstellenden Nebenwirkungen der Medikamente, seine zunehmend fragmentierte Iden­tität, die schon durch eine schwierige Kindheit bedroht war.

Das Buch ist chronologisch gegliedert in die mitunter phänomenologische Beschreibung seiner manisch- psychotischen Phasen, die teilweise mehr als ein Jahr bestanden. Auch über depressive Phasen, die auf die Manien folgten, berichtet er. Aber trotz deren langer Dauer eher lapidar, mit wenigen Worten. Vielleicht lässt sich nicht viel berichten, wenn man keinen Antrieb hat, wenn man kaum etwas spürt, wenn die Zeit stillsteht. Ganz anders das exzessive Leben in einer wahngedeuteten Welt mit Grössen-, Beziehungs- und Verfolgungsideen bis hin zu Wahrnehmungsstörungen. Grenzenlos, rücksichtslos, verstörend selbstzerstörend. All das spielt im avantgardistisch-intellektuellen Umfeld von Literatur, Musik und Theater. Ein Umfeld, dem er zugehören will, das ihn feiert, ausstösst und zuletzt doch wieder aufnimmt. Immer wieder verbindet er seine praktischen und existenziellen Erfahrungen mit den wissenschaftlichen und theoretischen Erklärungen über Ursachen, Diagnose, Art der Erkrankung, Behandlungsmöglichkeiten.

Dabei bleibt es eine psychiatrisch-theoretische Frage, ob es sich wirklich um eine manisch depressive Erkrankung, eine schizoaffektive Störung oder eine ­paranoide Schizophrenie handelt; die Übergänge sind fliessend; Krankheitsverlauf und Prognose können nie genau vorhergesagt werden. Doch klar ist, es handelt sich um Krankheit, auch wenn die Schwelle zum Normalen graduell verläuft und schwer erkennbar ist. Und klar ist auch in den meisten Fällen die Behandelbarkeit. Doch einer wirksamen Behandlung stehen viele Widerstände entgegen. Schwierig ist schon das Erkennen der Erkrankung: Der Betroffene kann das Krankhafte wegen seiner Erkrankung nicht erkennen. Das Umfeld sieht darin Haltlosigkeit, Bösartigkeit, Dissozialität, Sucht, Kriminalität. Der Kranke trifft auf die gleichen Vorurteile und Urteile wie vor Jahrhunderten. Auch das Rechtssystem ist davon infiziert. Autonomie und Selbstbestimmung werden missgedeutet und Krankheit negiert oder bagatellisiert. Wo der demente und unheilbar kranke Mensch schnell durch Gerichte seiner Rechte und Pflichten entbun-den und «versorgt» wird, wird der manisch-depressive, bipolare und psychotische Mensch als autonomer Herr seines Willen betrachtet, obwohl gerade er behandelt werden könnte und die Chance hat, gesund oder wenigstens nicht ausgestossen zu werden. Das Zugeständnis einer falsch verstandenen Autonomie führt zur Kehrseite einer ­institutionalisierten Verantwortungslosigkeit den Betroffenen und ihren Angehörigen gegenüber. Thomas Melle beschreibt ohne anzuklagen, wie lange es dauert, zu genesen. Er schildert falsche, würdelose Behandlungen, aufgezwungene bürokratisch-unpersönliche «Hilfeleistungen», viel zu frühe Entlassungen verbunden mit einem erneuten Teufelskreis aus Absturz und Zerstörung. Er weiss sich keinen Rat und fragt «doch wie soll man es anders lösen?». Er betrauert den Verlust von Lebensjahren, den schleichenden Verfall bis hin zu Obdachlosigkeit, Armut, ­Delinquenz und Suizid. Vielleicht hätte eine frühe, ausreichend lange und gute Behandlung nach Behandlungsleitlinien ihm vieles erspart. Doch wie umsetzen, wenn der Betroffene dagegen opponiert. Schliesslich hilft ihm die Liebe – und Lithium. Jenes akzeptiert er, auch weil ein Arzt ihm vermittelt, dass daran die Pharmaindustrie nicht viel verdient und durch diese Erklärung sein Misstrauen gegenüber der Medikation ab­geschwächt wird. Zuletzt bleiben der faszinierende phänomenologische Blick, die Ohnmacht und viele Fragen. Mich als Psych­iater regt das Buch zum Wei­terdenken an. Ich sehe ­darin meine Patienten, die ­vielleicht nicht sprachlich so gewandt, aber oft ebenso so klar und spannend, ­offen und ehrlich mir als Arzt begegnen. Jedes mal neu und anders.

Sie fühlen sich abwechselnd himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt und fragen sich, ob das noch normal sein kann?

In unserem Alltag erleben wir eine ganze Reihe unterschiedlichster Gefühle, die einander abwechseln – Freude über ein Geschenk, Ärger nach einem Streit, Enttäuschung über eine verpasste Chance. Jeder Mensch kennt Stimmungsschwankungen. Bei Menschen mit einer Bipolaren Störung jedoch kommt es zu krankhaft übersteigerten Stimmungsschwankungen, die einen deutlichen Leidensdruck verursachen und nicht selten zu negativen Folgen für den Betroffenen führen. Dabei wechseln manische und depressive Phasen einander ab.

In der akuten Krankheitsphase steht die Behandlung mit Medikamenten im Vordergrund, um das Leid des Patienten zu reduzieren und eine Krankheitseinsicht wiederherzustellen. In der anschließenden Erhaltungstherapie und Rückfallprophylaxe geht es darum, die Stimmung zu stabilisieren. Neben der medikamentösen Behandlung wird dann auch unterstützend mit einer psychotherapeutischen Behandlung begonnen. In dieser Phase geht es darum, den privaten und beruflichen Alltag wieder bewältigen zu können und außerdem zu lernen, mit der Erkrankung umzugehen und Anzeichen einer erneuten Krankheitsepisode möglichst früh zu erkennen.

Die Behandlung kann je nach Einzelfall in unterschiedlichem Rahmen erfolgen:

  • Stationär auf unseren allgemeinpsychiatrischen oder störungsspezifischen Stationen ( Station 1, Station 10, Station 5). Auf Wunsch bietet unser Krankenhaus privat versicherten Patienten sowie gesetzlich versicherten Patienten (hier als zusätzliche Wahlleistung) die Möglichkeit des Aufenthaltes auf unserer Privatstation.
  • Teilstationär in einer unserer Tageskliniken.
  • Ambulant über unsere Psychiatrische Institutsambulanz.

Ihre Behandlung erfolgt durch ein Team bestehend aus Ärzten, Psychologen, Pflegekräften sowie Sozialarbeitern, Ergo- und Physiotherapeuten. Ihr Zusammenarbeiten ermöglicht eine sichere und umfassende Untersuchung und eine gezielte Behandlung.

Die Behandlung beinhaltet in unterschiedlichen Schwerpunkten folgende Elemente:

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  • Depression. Depression bzw. klinische Depression ist eine schwer wiegende medizinische und psychische Diagnose, die mit vielen Faktoren in Zusammenhang steht, beispielsweise. mehr »
  • Genetische Erkrankung. Genetische bzw. genetisch bedingte Krankheiten sind auf Fehler in der DNA in als „Gene“ bezeichneten Sequenzen oder manchmal auch auf Defekte in viel umfangreicheren. mehr »

Seelische Erkrankung, bei der gleichzeitig oder abwechselnd Symptome einer Schizophrenie, einer Depression und/oder einer krankhaften Hochstimmung (Manie) auftreten.

Schizophrenie, Depression und die krankhafte Hochstimmung einer Manie pflegen - schon für sich allein genommen - seelisch, körperlich und psychosozial schwer zu beeinträchtigen. Noch schwieriger wird es, wenn alle drei Krankheitsbilder kurz hintereinander auftreten oder gar zusammenfallen. Das nennt man dann eine schizoaffektive Störung oder Psychose. Die Belastung ist hoch, deshalb auch die Selbsttötungsgefahr. Doch die Heilungsaussichten sind gut, besonders wenn dieses Leiden rechtzeitig erkannt und akzeptiert, d. h. von einem Facharzt diagnostiziert und konsequent behandelt werden kann. Vor allem die neuen Medikamenten-Generationen von Antidepressiva und Neuroleptika können das Leiden erfolgreich abkürzen und mildern. Und die sogenannten phasen-prophylaktischen Arzneimittel können - entsprechend lange genommen - einen Rückfall verhindern.

Schizoaffektive Störungen sind Erkrankungen, bei denen gleichzeitig oder abwechselnd Symptome einer Schizophrenie, einer Depression und/oder einer krankhafte Hochstimmung (Manie) auftreten. Einzelheiten siehe die entsprechenden Kapitel. Nachfolgend eine ausführlichere Übersicht.

- Historische Aspekte: Schizoaffektive Störungen werden seit einigen Jahrzehnten, vor allem aber Jahren wissenschaftlich und im Praxisalltag vermehrt diskutiert und erregen deshalb über die Medien auch immer öfter allgemeines Interesse. Für die Ärzte sind sie aber ein zweischneidiges Phänomen. Zum einen kommt man immer häufiger mit Menschen dieser Krankheit in Berührung und deshalb auch nicht um eine Diagnose und Therapie herum. Zum anderen sind schizoaffektive Störungen eine Art wissenschaftliches Ärgernis, und das schon seit über hundert Jahren. Denn beschrieben wurde diese Krankheit, die im Grunde aus drei verschiedenen seelischen Leiden besteht, bereits Mitte des 19. Jahrhunderts. Und schon damals brachte diese Erkrankung so manches theoretische Gebäude in Gefahr und damit ihre psychiatrische Schule in Verlegenheit. Dies äußert sich schon in den verschiedenen Fachbegriffen, die zwar nicht exakt das gleiche meinen müssen, mit ihrer Wortwahl aber die wissenschaftliche Unsicherheit und wenigstens die Erkenntnis ausdrücken, dass sich hier ein gar nicht so seltenes Krankheitsbild letztlich nirgends exakt einordnen lässt: "Mischpsychose", "Zwischen-Fälle" u. a. Schließlich sprach man im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts von schizoaffektiven Erkrankungen, und dabei ist es bis heute geblieben.

- Begriff: Dieser Fachbegriff: schizoaffektive Störung oder Erkrankung besagt, dass sich hier zwei bzw. gar drei verschiedene Krankheiten und damit drei völlig unterschiedliche Beschwerdebilder in einem einzigen Leiden vereinen. Das sind zum einen Krankheitszeichen der schizophrenen Psychose (z. B. Halluzinationen und Wahn), zum anderen affektive, also Gemütsstörungen. Und die setzen sich zusammen aus Depressionen und manischen Hochstimmungen. Daher der Begriff der schizo(= schizophrenen) - affektiven (= Gemümtsstörungen wie Depression und Manie) Erkrankung, Störung oder Psychose.

- Definition: Bei einem Leiden, das aus zwei bzw. drei verschiedenen Störungen besteht und das seit über hundert Jahren die Psychiatrie schon mehrfach in Erklärungsnot brachte, kann man sich vorstellen, dass eine einzige Definition kaum möglich ist - bis heute. Bei den derzeit tonangebenden internationalen Organisationen und damit Klassifikationen heißt es:

· Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkennt in ihrer Internationalen Klassifikation psychischer Störungen - ICD-10 eine schizoaffektive Störung an, wenn sowohl eindeutig schizophrene als auch eindeutig affektive Symptome gleichzeitig oder nur durch wenige Tage getrennt und während der gleichen Krankheitsepisode vorhanden sind.

· Die Amerikanische Psychiatrische Vereinigung (APA) diagnostiziert in ihrem Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen - DSM-IV eine schizoaffektive Erkrankung dann, wenn in einer ununterbrochenen Krankheitsperiode eine depressive Krankheitsepisode, eine manische Krankheitsepisode oder eine gemischte bipolare Krankheitsepisode (d. h. manische und depressive Phasen) zusammen mit schizophrenen Symptomen vorhanden sind.

Im Alltag von Klinik und Praxis hat sich ein brauchbarer Kompromiss entwickelt, der besagt:

Bei einer schizoaffektiven Erkrankung handelt es sich um Störungen, die gleichzeitig ein schizophrenes sowie ein depressiv-herabgestimmtes bzw. manisch-hochgestimmtes Krankheitsbild aufweisen. Das kann eines nach dem anderen auftreten, das kann aber auch gemeinsam sein. Das heißt schizophren und depressiv bzw. schizophren und manisch zugleich oder gar ein schizophren und manisch-depressives Beschwerdebild zusammen.

Wie häufig sind schizoaffektive Störungen und wen treffen sie am ehesten?

Wenn auch schizoaffektive Störungen seit fast 1 ½ Jahrhunderten zumindest diskutiert und seit einigen Jahrzehnten bzw. Jahren verstärkt diskutiert werden, so weiß man doch noch immer nicht genug.

Das betrifft sogar die Häufigkeit von schizoaffektiven Erkrankungen. Man vermutet, dass etwa jeder zehnte bis fünfte Patient, der eine schizophrene Erkrankung oder eine affektive Störung, also Depression oder Manie aufweist, irgendwann in seinem Leben auch zwei oder gar drei dieser Leiden durchmachen muss und deshalb eine schizoaffektive Erkrankung hat.

Um sich hierbei ein halbwegs zutreffendes Bild zu machen, eine kurze epidemiologische Übersicht: Von den schizophrenen Erkrankungen nimmt man an, dass es rund 1 % der Bevölkerung erfassen, von den manischen 2 bis 3 Mal und von den Depressiven bis zu 10-mal so viel. Kurz: Genaue Zahlen sind nicht möglich, aber selten sind diese Krankheiten nicht.

- Geschlechtsspezifisch sind Frauen häufiger betroffen als Männer, und zwar möglicherweise fast doppelt so oft. Dies betrifft vor allem jene Erkrankungsformen, die aus Schizophrenie und Depression bestehen. Dagegen scheint die Geschlechtsverteilung dort eher ausgeglichen zu sein, wo Schizophrenie, Depression und manische Hochstimmung gemeinsam auftreten oder abwechseln.

- Das Alter bei Ersterkrankung liegt im statistischen Mittel um die 30er Jahre. Doch können schizoaffektive Störungen in jedem Alter auftreten. Patienten, bei denen schizophrene, depressive und manische Beschwerdebilder vorliegen, scheinen früher zu erkranken (Anfang bis Mitte 20). Patienten, bei denen "nur" schizophrene und depressive Symptome zu finden sind, erkranken eher später (nach dem 35. Lebensjahr).

- Eine typische Persönlichkeitsstruktur bei schizoaffektiven Patienten gibt es nicht. Das ist auch nicht verwunderlich, wenn zwei oder drei Beschwerdebilder zusammentreffen. Zwar gibt es eindeutige Charakterzüge auch nicht bei jenen Patienten, die ausschließlich schizophren, depressiv oder manisch erkranken. Bestimmte Schwerpunkte in der Wesensart lassen sich allerdings bei jedem dieser Leiden immer wieder registrieren. Dies betrifft vor allem die affektiven, also die Gemütsstörungen. Und die scheinen dann auch eine gewisse Prägung zu besitzen, was den gesamten Erkrankungskreis der schizoaffektiven Störungen anbelangt.

So sollen Patienten mit der Kombination Schizophrenie-Depression vor Ausbruch ihrer Erkrankung eher etwas anankastisch (zwanghaft) und rigide (starr, unflexibel) sein (sogenannter Typus melancholicus), während bei der Kombination Schizophrenie-Depression-manische Hochstimmung eher sogenannte sthenische (energisch-kraftvolle) und selbstsichere Persönlichkeiten dominierten.

- Soziodemographische Aspekte: Bezüglich Ausbildung, Beruf, Familienstand, soziale Schicht u. a. gibt es keine Unterschiede zur allgemeinen Bevölkerung.

DER BIOLOGISCHE HINTERGRUND DER SCHIZOAFFEKTIVEN STÖRUNGEN

Krankheiten wie Schizophrenie, Depression und manische Hochstimmung mit ihrem Vererbungsmuster (siehe unten), mit dem häufig episodischen Auftreten und den relativ typischen Beschwerdebildern legten schon vor hundert Jahren die Vermutung nahe, dass es sich hier zumindest um eine biologische Basis handeln muss, auch wenn dann seelische und psychosoziale Faktoren (z. B. Stress, belastende Lebensereignisse, die Reaktion der Umgebung, Nachteile in Partnerschaft, Familie, Freundeskreis und Beruf u. a) schließlich eine zusätzlich prägende Auswirkung entwickeln. Vor allem die Schizophrenie, in letzter Zeit vermehrt auch die Depression, in Zukunft sicher auch die manische Hochstimmung haben deshalb im Laufe der Jahrzehnte die biologische Forschung ungeheuer beflügelt. Die Ergebnisse halten sich aber leider in Grenzen. Offenbar sind die Ursachen doch komplexer, als man bisher annahm (siehe auch die speziellen Kapitel über Schizophrenie, Depression und Manie).

Deshalb lässt sich im Grunde auch bei der aus diesen Krankheiten zusammengesetzten schizoaffektiven Störung nur eines mit Sicherheit sagen: Es gibt keine einheitliche biologische Basis, es gibt nur verschiedene Hinweise, die die Wissenschaft in Zukunft beschäftigen werden. Dies besonders zur Klärung der Frage: Was kann man therapeutisch tun (z. B. welche Medikamente)? Hier knüpfen sich die größten Hoffnungen vor allem an die Neurotransmitter-Forschung, also die sogenannten Botenstoffe im Gehirn, deren Defizite in bestimmten Gehirnregionen bestimmte Krankheitszeichen, Syndrome (charakteristische Symptom-Gruppierungen) und Erkrankungen auslösen können.

Was die Vererbung anbelangt, so häufen sich in der Tat affektive (depressive und manische), schizophrene, schizoaffektive sowie andere psychische Erkrankungen in den Familien schizoaffektiver Patienten. Je konkreter und konsequenter man nachfasst, desto öfter wird man fündig.

Das bedeutet aber nicht, dass man Angst um seine Kinder haben muss, wenn ein Elternteil eine schizoaffektive, schizophrene, depressive oder manische Erkrankung durchleiden musste. Natürlich steigt die Möglichkeit dann, wenn beide Eltern betroffen sind. Ein konkret abschätzbares Risiko lässt sich aber damit letztlich nicht verbinden.

Eines aber muss man zugestehen: Wer von einer schizoaffektiven Störung (also schizophren/depressiv/manisch) beeinträchtigt ist, muss schon mit einer höheren familiären Erbbelastung rechnen als jene Kranken, die "nur" gesondert eine Schizophrenie, eine Depression und/oder Manie haben.

Bevor man sich allerdings hier in Kummer und Sorgen verliert, sei noch einmal daran erinnert, dass laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) jeder vierte, unter bestimmten Bedingungen sogar jeder dritte Bundesbürger (einschließlich westliche Welt) irgendwann in seinem Leben unter einer seelischen Störung litt, gerade leidet oder noch zu leiden haben wird. Das sind allein im deutschen Sprachraum 20 bis 25 Millionen Menschen. Natürlich belasten alle seelische Störungen bis hin zu Einbruch von Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. Aber man soll nicht glauben, dass 1. jede seelische Störung eine Geisteskrankheit sei, wie man sich das voller heimlicher Ängste immer wieder einzureden scheint, und 2. dass jede seelische Störung und damit auch jede Geisteskrankheit (Psychose) gleich besonders schwer und folgenreich ausfällt. Das ist ein Irrtum. Die überwiegende Mehrzahl aller Betroffenen sind Erkrankungen leichterer Natur und durchaus gut überstehbar, akut und mittel- bis langfristig.

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Maria, die Königin der Diener der Kranken, breitet schützend ihren Mantel über den hl. Kamillus.
(C. Maratta, 18. Jh., Gemälde in der Kirche S. Maria Maddalena in Rom).

© Kamillianer 2013 - [Stand: 25.07.2016] zurück

Hauterkrankungen können Symptome für und Begleiterscheinungen von anderen Krankheiten sein, aber die Haut kann auch selbst erkranken. Die Ursachen – Infektionen, vererbte Krankheiten, psychische Belastungen, übermäßige oder falsche Pflege, Umwelteinflüsse sowie Kontakt mit Chemikalien oder ähnlichem – sind vielfältig. Die Symptome können demzufolge ebenfalls unterschiedlich sein. Am bekanntesten sind sicherlich Quaddeln, daneben kann die Haut unter anderem Flecken, Schuppen, Risse, Ekzeme, Rötungen, Knötchen oder Geschwulste ausbilden. Einige dieser Symptome sind harmlos, andere können ein Anzeichen für eine ernsthaftere Hauterkrankung sein: Einige Beispiele dafür sind Psoriasis, Rosazea (entzündliche Rötungen) oder auch Neurodermitis Diese Krankheiten können noch nicht vollständig geheilt werden und beeinträchtigen das Leben der Betroffenen nachhaltig. Harmlosere Hauterkrankungen sind beispielsweise Sonnenbrand, Warzen oder Akne. Erkrankungen von Haaren und Nägeln zählen ebenfalls zu den Hauterkrankungen, beispielsweise Haarausfall oder Nagelpilz.

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Psoriasis, häufiger bekannt unter dem Begriff Schuppenflechte, ist eine chronische Hauterkrankung, bei der die Hautneubildung schneller als normal abläuft, so dass die oberen, eigentlich intakten Hautschichten absterben. Symptome sind entzündliche Hautveränderungen und Schuppen. mehr.

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Rosazea ist eine chronische entzündliche Hauterkrankung, die sich anfangs in charakteristischen Rötungen auf Nase sowie im Wangen- und Stirnbereich zeigt. Im weiteren Verlauf können entzündliche Pusteln hinzukommen. mehr.

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Neurodermitis ist eine chronische, schubweise verlaufende Erkrankung, deren Ursachen bislang noch nicht in ihrer Gesamtheit erforscht sind. Die Betroffenen leiden unter Ekzemen, Juckreiz und Entzündungen der Haut. mehr.

Hyperhidrose bezeichnet eine gesteigerte Schweißproduktion, die lokal begrenzt oder generalisiert auftreten kann. Die Erkrankung kann sekundär, das heißt als Folge einer Grunderkrankung, oder primär, als eigenständige Krankheit, auftreten. mehr.

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Nesselsucht bzw. Urtikaria kann verschiedene Auslöser haben – physikalische Reizung, allergische Reaktionen, Sonne, Kälte sowie sogenannte Intoleranzphänomene – und äußert sich in flüchtig auftretenden Quaddeln. mehr.

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Akne ist eine Erkrankung der Talgdrüsen, die zumeist in der Pubertät zum ersten Mal auftritt. Akne äußert sich in Entzündungen, Knoten, Abszessen und daraus entstehenden Narben. mehr.

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Warzen sind Wucherungen, die auf der Haut sowie auf der Schleimhaut auftreten können und durch verschiedene Typen des humanen Papillomavirus’ verursacht werden. Warzen sind hoch ansteckend. mehr.

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Dekubitus bezeichnet Druckstellen, die sich durch mangelnde oder fehlende Durchblutung bilden und bei Fortschreiten zu tiefen Wunden entwickeln können. Durch das Absterben der Haut und des Gewebes kann es zu einer Blutvergiftung kommen. mehr.

Krankhafter Haarausfall wird in drei Ausprägungen unterschieden: vererbter, kreisrunder und diffuser Haarausfall, wobei letztere Folgeerscheinungen von anderen Krankheiten sind. Kreisrunder und diffuser Haarausfall sind zumeist behandel- sowie heilbar. mehr.

Schuppen werden durch die überaktive Entstehung neuer Hautzellen hervorgerufen und sind generell nicht als Erkrankung einzustufen. Sie können aber auch Anzeichen einer ernstzunehmenden Krankheit sein. mehr.

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Juckreiz wird meistens durch eine andere Erkrankung hervorgerufen: durch Hauterkrankungen, bei denen man Veränderungen der Haut beobachten kann und Erkrankungen, beispielsweise der inneren Organe, die keine sichtbaren Symptome hervorrufen. mehr.

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Das Handekzem kann zum Beispiel durch häufigen Kontakt mit schädlichen oder giftigen Substanzen oder durch eine allergische Reaktion hervorgerufen werden. Neben der Therapie der Entzündung sollte die Hautbarriere wieder aufgebaut werden. mehr.

Sonnenbrand wird oft immer noch als harmlos eingeschätzt, tatsächlich kann diese Entzündung der Haut jedoch gravierende Folgen haben. Sonnenbrände können die Entstehung von Hautkrebs begünstigen. mehr.

Die Hautkrankheit Vitiligo wird auch Weißfleckenkrankheit genannt. Bei dieser Pigmentstörung werden Hautareale weiß gefärbt. mehr.

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Es sei geradezu eine ethische Herausforderung, formulierte der Ethikrat in seiner Stellungnahme "Demenz und Selbstbestimmung", die Autonomie des Erkrankten weitgehend zu erhalten.

"Jemand, der in der zweiten Phase der Demenz ist, kann nicht mehr über seine Eigentum und sein Testament entscheiden, das ist auch klar. Aber er kann darüber entscheiden, wie sein Tag abläuft. Und wenn Sie einzelne Fälle angucken, dann sehen Sie eine Fülle von nicht nötigen Fremdentscheidungen in diesen Tagesabläufen: Was gibt es zu essen, wie werden Feste verbracht? Dass jemand, der sehr auf die eigene Räumlichkeit angewiesen ist, selbstverständlich über die Bedingungen in dieser Räumlichkeit auch selbst bestimmen kann, selbst wenn es nur hell - dunkel, warm - kalt oder lautere oder leisere Musik ist."

Allerdings wird bei fortschreitender Krankheit zunehmend schwieriger, die Willensäußerungen eines dementiell Erkrankten zu deuten. Möglicherweise ist es nur noch das, was juristisch als "natürlicher Wille" bezeichnet wird, anhand dessen die Wünsche des Kranken dechiffriert werden können. Wenn jemand zum Beispiel beim Füttern den Kopf abwendet, lässt sich das als Ausdruck verstehen, dass er keine Nahrung zu sich nehmen will. Wobei dann dennoch unklar ist, aus welchen Gründen das geschieht. Aus Appetitlosigkeit, einer Abneigung gegenüber der dargereichten Speise, aus einer depressiven Stimmung, gar einem Todeswunsch heraus?

"Entscheidungen werden häufig aus dem Moment heraus getroffen, das nennt man dann den natürlichen Willen, der sich da äußert. Und häufig widerspricht er Äußerungen früheren Verlautbarung im Zustand der völligen Autonomie, als man noch gut überlegen konnte, Werte entwickeln konnte."

Wolfgang Maier beschäftigte sich im Rahmen des Verbundprojekts "Person und Demenz" mit dem Thema "Patient und Autonomie".

"Also das Beispiel ist etwa die Konstellation Walter Jens. Jens hatte ja früher mit Küng zusammen über die Patientenautonomie geschrieben, praktisch schon, bevor es eine Patientenverfügung gab. Er hat schriftlich festgelegt, wenn er im Zustand etwa einer Demenz in einen lebensbedrohlichen Zustand gerät, dass dann eine medizinische Hilfe nicht um jeden Preis gegeben werden soll."

Doch die selbstbestimmt getroffene Entscheidung eines gesunden Menschen widerspricht manchmal der natürlichen Willensäußerung des dementiell Erkrankten. Wie auch bei Walter Jens.

"Nun ist es aber so, als er im Zustand der Demenz war, dass er häufig sagte, nicht totmachen. Das heißt, er hat mit diesem natürlichen Willen seiner früheren Verfügung im autonomen Zustand selbst widersprochen. Das ist eine Konfliktlage. Und es gibt unterschiedliche Meinungen dazu, wie viele eine Patientenautonomie gilt, wenn der natürliche Wille dagegengehalten wird."

Deutlich wird an diesem Beispiel: Die Empfindungen bei einer Demenz sind im Vorfeld nicht vorstellbar. Der gesunde Mensch mag die Vorstellung wachsender "Geistlosigkeit" als unwürdig empfinden. Doch möglicherweise wird dies in der Erkrankung ganz anders erlebt als es zuvor ausgemalt wurde. Michael Wunder:

"Die ganzen Overphilosophen, die haben natürlich auch am meisten Angst vor Demenz, weil das, was sie als Hochleistung ihres Geistes produzieren, sehen sie in Gefahr. Und Walter Jens ist für mich das Beispiel dafür, dass es der gleiche Mensch ist, das gleiche Selbst. Und er hat vorher gesagt, ich möchte nicht als Trottel durch Tübingen laufen. Und was hat er zum Schluss gemacht? Wenn Sie jetzt so wollen, als glücklicher Trottel zwischen Vogelgezwitscher und Spiegelei und Spinat ist er durch Tübingen gelaufen. Ja, er war glücklich."

War Walter Jens glücklich? Glücklich und unglücklich zugleich, beschrieb sein Sohn Tilman Jens. Im bereits dementen Zustand rief der Vater einerseits danach, sterben zu wollen, um kurz darauf lächelnd zu bemerken "aber schön ist es doch". Der Sohn kommt zu dem Schluss:

"Ein 'Zwar-ist-es-schrecklich-aber-schön-ist-es-manchmal-noch- immer' ist keine Grundlage, einen schwerkranken Mann aus der Welt zu schaffen."

Zunehmend entzieht sich der an Demenz Erkrankte jenem, wie Dieter Sturma es nennt "Raum der Gründe, der uns bekannt ist". Gibt es für ihn überhaupt noch Gründe für sein Verhalten - außer jenem einen Grund, der in den Plaques, den Proteinablagerungen in den Nervenzellen liegt, die das Gehirn zielstrebig zerstören? Die Person, so Dieter Sturma, bleibt aber dennoch bestehen.

"Wir müssen uns mal - pathetisch gesprochen - auf ein fremdes Land einlassen und akzeptieren, dass alles, was wir jetzt vielleicht so im ersten Blick in diese Richtung projizieren, falsch sind, weil das die Bilder sind, die wir aus unserem normalen Leben mitbringen. Was wir als fremdartig wahrnehmen, es sind immer Formen personaler Existenz. Das ist die Botschaft, die ich damit verbinden würde, dass wir dieses Rätsel in vielen Bereichen nicht auflösen können und dass wir eben lernen müssen, mit dieser Rätselhaftigkeit umzugehen. Und diese Rätselhaftigkeit wollen wir auch nicht romantisieren, das geht mit einer hohen Zahl von Leidenszuständen einher. Aber, dass man diese Rätselhaftigkeit human wendet und versucht, die Formen des Umgangs anzupassen an das, was wir meinen, dort identifizieren zu können."

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Teil 1: Krankheit als Botschaft der Seele – Der Körper als Spiegelbild

Stellen Sie sich einmal vor, Ihre Gefriertruhe wäre defekt und all die Nahrungsmittel darin würden bald anfangen schlecht zu werden. Das Betriebslämpchen an der Außenseite Ihrer Gefriertruhe ist erloschen und zeigt dadurch die Fehlfunktion an. Im Normalfall würden Sie die Truhe öffnen, sehen dass sie nicht mehr kühlt und ihr kostbares Innenleben versuchen zu retten, während Sie anschließend die Truhe reparieren lassen.
Und jetzt stellen Sie sich bitte einfach einmal vor, Sie sehen das erloschene Licht an der Außenseite, tauschen es so aus, dass es wieder brennt und gehen Ihrem Alltag nach. Das Essen vergammelt langsam… Unvorstellbar? – Nein! Denn leider gehen die meisten Menschen mit Gesundheitsproblemen in Ihrem Körper so um, wie wir im zweiten Gedankenspiel mit den Lebensmitteln in der Truhe.

Die unerschöpfliche Kraft der Seele
Gesundheitsprobleme sind mehr als nur rein körperliche Aspekte. Ein Gesundheitsproblem zeigt uns an, dass wir in einer Weise von uns denken, die uns schadet. Werden wir krank, so zeigt uns unser Körper unsere physische, geistige und emotionale Grenze. Der Körper ist nicht die eigentliche Krankheitsursache. Wir bekommen unsere Kraft aus der Seele und dem Geist. Diese Kraft nährt unseren physischen Körper. Wir alle kennen positive Erlebnisse, z.B. Frischverliebtsein, wir haben Power ohne Ende. Sind wir aber seelisch aus dem Gleichgewicht geraten, ist unsere Seelenenergie blockiert und damit unsere Körperenergie. Die Folge sind körperliche Symptome der verschiedensten Arten und wir öffnen Krankheiten die Tür.

Der Körper als Spiegelbild der Seele
Man sagt, der Körper ist das Spiegelbild unserer Seele. Von den körperlichen Symptomen der Krankheit können wir auf unser eigenes Fehlverhalten gegenüber unserer Seele rückschließen. Dies ist nicht einfach und erfordert in hohem Maße Ehrlichkeit gegenüber uns selbst. Unsere Seele ist metaphysisch betrachtet, unser eigentlicher Schatz, die Quelle unerschöpflicher Energie. Sie ist das, was von den Religionen als das „Göttliche in unserem Innern“ und von den Physikern als Energie bezeichnet wird. Eine glückliche Seele liebt, bedingungslos, sich selbst und andere und ohne wenn und aber. Leider haben wir uns im Laufe der Jahre immer mehr von dieser Urenergie entfernt. Wir müssen den Einfluss neu verstehen lernen, den unsere Gedanken auf unsere Lebensenergie nehmen und welcher Einfluss dadurch auf unseren Körper und unsere Gesundheit entsteht. Schon Freud wusste, dass man zu der Quelle, zur Kindheit und der Beziehung zu den Eltern vorstoßen muss. Denn hier ist die Quelle von Ursache und Wirkung unserer gegenwärtigen Lebenssituation zu finden. Wir speichern oft in sehr tiefen, unbewussten Schichten schwierige Ereignisse und seelische Verletzungen ab. Bereits im frühesten Kindesalter entwickeln wir Strategien und Verhaltensmuster um uns dagegen zu schützen. Bei schweren seelischen Verletzungen wird die Lebensenergie oft zu einem energetischen Abwehrsystem umfunktioniert. Dabei werden Teile der Energie in Abwehrmechanismen kanalisiert, die uns an anderer Stelle im Leben fehlt. Als Folge fühlen wir uns zum Beispiel schlapp, müde, ausgelaugt, angespannt oder kränklich.

Wie das EGO unsere Wünsche blockiert
Viele Jahre, vielleicht sogar ein Leben lang schleppen wir diesen Ballast mit uns herum. Wir haben damals Überzeugungen gebildet, die uns heute daran hindern, wir selbst zu sein mit all unseren Wünschen und Bedürfnissen. Oft machen wir eher das, was andere von uns wollen, als NEIN zu sagen. Unsere alten Überzeugungen, unser sogenanntes EGO verbaut unsere tatsächlichen Wünsche. Der Körper drückt durch Symptome und die Stellen an denen diese auftreten aus, welche Denkweisen oder Wünsche unser EGO „manipuliert“ hat. Aber unser Körper ist nicht von unserem Geist und seinen Gefühlen zu trennen. Verdrängungen ins Unterbewusstsein stauen lediglich Probleme auf und führen irgendwann zu einer umso heftigeren Entladung. Krankheitssymptome treten auf und blockieren den Körperteil, der analog für unseren ureigentlichen Wunsch oder unser Bedürfnis steht. Nicht umsonst sagt der Volksmund, dass ein gesunder Geist auch in einem gesunden Körper wohnt.

Heute habe ich mal frei. Das ist das Gute an der Frei-Beruflichkeit. Es heißt natürlich nicht, dass ich da immer frei bin. Dafür arbeite ich ja zum Beispiel auch samstags. Es gleicht sich eben nur ab und zu mal aus. Einfach nur rumsitzen? Nö, dazu habe ich keine Lust. Ein Buch lesen? Nö! Was mache ich jetzt mit meiner freien Zeit? Zunächst mal für gemütliches Licht sorgen. Gefrühstückt habe ich schon. Mein Funktionstraining verschiebe ich heute mal nach hinten und zum Spazierengehen fehlt mir gerade die Lust beim Blick aus dem Fenster. Allerdings werde ich nachher noch rausgehen, denn ich brauche Bewegung an der frischen Luft. Frisch? Ich denke schon, dass sie hier frischer ist, als in der Innenstadt. Es riecht jedenfalls draußen natürlich nach modrigen Blättern und feuchter Erde aus dem Wald und die Farben sind trotz des bewölkten Himmels richtig warm und wohltuend. Also, was mache ich nun? Na, schreiben, das seht Ihr ja. 😀 Dazu habe ich gerade richtig Lust. Mir fehlt nur noch ein Thema. Ich habe ja schon so viel über dies und jenes philosophiert, dass mir gerade nichts Neues einfallen möchte. Also schreibe ich einfach das, was mir gerade in den Sinn kommt und wenn es einfach nur mal ein paar Alltagsgedanken im Hier und Jetzt sind.

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ICD-10 Code - Diagnose Bipolare affektive Störung, bei leichter depressiver Episode

Bipolare affektive Störung, bei leichter depressiver Episode ICD-10 Diagnose F31.3

Diagnose: Bipolare affektive Störung, bei leichter depressiver Episode
ICD10-Code: F31.3

Der ICD10 ist eine internationale Klassifikation von Diagnosen. ICD10SGBV (die deutsche Fassung) wird in Deutschland als Schlüssel zur Angabe von Diagnosen, vor allem zur Abrechnung mit den Krankenkassen, verwendet. Der ICD10 Code für die Diagnose "Bipolare affektive Störung, bei leichter depressiver Episode" lautet "F31.3".

Weitere Diagnosen F31.3 Bipolare affektive Störung, bei leichter depressiver Episode (ICD-10-GM)

  • Bipolare affektive Störung bei leichter depressiver Episode
  • Bipolare affektive Störung bei mittelgradiger depressiver Episode
  • Zyklothymie mit Depression
  • Für die Diagnose "Bipolare affektive Störung, bei leichter depressiver Episode" ebenso wie für alle anderen Bereiche gilt: Allgemeine Medizin-Informationen können Ihren Arzt nicht ersetzen, da nur er die individuelle Situation Ihrer Gesundheit beurteilen kann. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
    Der ICD10 Code für die Diagnose Bipolare affektive Störung, bei leichter depressiver Episode ist "F31.3".

    Verwandte Artikel zum Thema Bipolare affektive Störung, bei leichter depressiver Episode ICD-10 Diagnose F31.3

    The International Consortium on Lithium Generics (ConLiGen) – ein Bündnis zur Erforschung der Lithiumtherapie bei Bipolarer Störung

    Wissenschaftler eines internationalen Forschungsverbundes haben auf Chromosom 21 genetische Varianten identifiziert, die möglicherweise darüber mit entscheiden, ob ein mit Lithium behandelter manisch-depressiver (auch: bipolarer) Patient auf dieses Medikament anspricht oder nicht. Lithium wird schon seit über 60 Jahren zur Verhinderung von depressiven und manischen Episoden bei bipolar Erkrankten eingesetzt. Es spricht allerdings nur bei ungefähr einem Drittel aller Patienten an. Warum dies so ist und wie Lithium genau wirkt, ist allerdings noch ungeklärt. Unter anderem werden genetische Faktoren als mitverantwortlich angesehen.

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Journalisten
    Medizin
    überregional
    Forschungsergebnisse, Forschungsprojekte
    Deutsch

    German translation: bipolare Störung / manisch-depressive Erkrankung

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    Überlastung, Schicksalsschläge und fehlende Unterstützung können Menschen ausbrennen lassen.

    Wenn harmlose Situationen zu unkontrollierbaren Angstzuständen führen.

    Zwänge sind wiederkehrende Gedanken und Handlungen – stereotyp, unfreiwillig und quälend.

    Schlafstörungen können Folge wie auch Ursache von psychischen Erkrankungen sein.

    Suizidgedanken müssen erstgenommen werden. Darüber reden kann Leben retten.

    Wenn die Kontrolle über Gefühle und Impulse schwerfällt.

    Traumatische Erlebnisse können Menschen aus der Bahn werfen und krank machen.

    Wenn bei anhaltenden Schmerzen keine körperliche Ursache gefunden wird.

    Zu Essstörungen werden Magersucht (Anorexie), Ess-Brechsucht (Bulimie) und «Essattacken» (Binge-Eating) gezählt.

    Wenn ständige Unruhe, Zerstreutheit und Impulsivität die Alltagsbewältigung erschweren.

    Bei stoffgebundener Abhängigkeit haben Menschen die Kontrolle über ihren Alkohol- oder Drogenkonsum verloren.

    Süchtige Spieler oder Gamer spielen nicht mehr zum Spass, sondern weil sie nicht anders können.

    Bei einer Demenz lassen Gedächtnis und kognitive Fähigkeiten nach – der Alltag fällt schwer.

    Delirien sind plötzlich auftretende Verwirrtheitszustände, die häufig bei älteren Menschen nach Operationen auftreten.

    Symptome wie Schlafstörungen, Erschöpfung oder sozialer Rückzug deuten auf eine Altersdepression hin.

    Sucht im Alter ist gezeichnet von Missbrauch und der Abhängigkeit von Alkohol und Medikamenten.

    Wenn körperliche Erkrankungen von psychischen Beschwerden begleitet werden.

    Wenn Hilfe beim Übergang zur Mutterschaft benötigt wird.

    Krebs macht Angst und bedeutet Ungewissheit – die Psyche leidet mit.

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