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Auch Stimmungstagebücher können unterstützend sein. Darin werden die Stimmung, wichtige Tagesereignisse, Therapiemaßnahmen etc. festgehalten. In einer Selbsthilfegruppe können sich Betroffene zudem austauschen und voneinander lernen.

Auf mögliche Warnsignale zu achten und die Selbstwahrnehmung zu schulen kann Betroffenen und Angehörigen helfen, Krankheitsepisoden früh zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern bzw. zu helfen. Folgende Anzeichen sollten Sie besonders hellhörig machen:

  • Appetitlosigkeit,
  • Niedergeschlagenheit,
  • Konzentrationsschwäche,
  • Ängstlichkeit,
  • Schlafstörungen/Schlaflosigkeit,
  • unerklärliche Traurigkeit,
  • Antriebslosigkeit,
  • „Überdrehtheit“,
  • Gedankenflut,
  • Reizbarkeit,
  • Wahnvorstellungen,
  • Suizidgedanken,
  • unaufhörlicher Redefluss mit Gedankensprüngen,
  • Gefühl, durch nichts zu stoppen zu sein und alles zu können.

Besonders bewährt hat sich ein trialogischer Zugang. Der „Trialog“ bezeichnet gemeinsame Gespräche zwischen Betroffenen, Angehörigen und professionellen Helferinnen/Helfern auf Augenhöhe. Dies ermöglicht es auch, besser an einem Strang zu ziehen, um die mit der Patientin/dem Patienten vereinbarten Therapieziele zu erreichen. Auch Selbsthilfegruppen für Betroffene und Angehörige bieten Möglichkeiten zum Austausch und zur Hilfe.

Die Behandlung einer bipolaren Störung erfolgt durch die Fachärztin/den Facharzt für Psychiatrie. Für Jugendliche unter 18 Jahren stehen auch spezialisierte Kinder- und Jugendpsychiaterinnen/Jugendpsychiater zur Verfügung. In die Therapie werden meist weitere Gesundheitsberufe wie Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten oder klinische Psychologinnen/klinische Psychologen miteinbezogen.

Bei einem psychiatrischen Notfall (z.B. Suizidgefahr) ist rasche medizinische Hilfe unumgänglich. Rufen Sie in diesen Fällen sofort die Rettung unter 144! Wenn dies möglich ist, kann auch die nächstgelegene Ambulanz für Psychiatrie aufgesucht werden.

Die Kosten für die ärztliche Behandlung werden im Normalfall von den Krankenversicherungsträgern übernommen. Nähere Informationen finden Sie unter Kosten und Selbstbehalte und Rezeptgebühr & Co: So werden Medikamentenkosten abgedeckt. Informationen zu Kosten bei einem Krankenhausaufenthalt finden Sie unter Was kostet der Spitalsaufenthalt?

Die klinisch-psychologische Diagnostik ist eine Leistung der sozialen Krankenversicherung, deren Kosten von den Krankenversicherungsträgern übernommen werden. Die Kosten für die Behandlung oder Beratung bei niedergelassenen klinischen Psychologinnen/klinischen Psychologen müssen Sie, da es sich um keine Leistung der Krankenversicherung handelt, selbst tragen

Informationen zur Rehabilitation finden Sie unter Reha & Kur.

Näheres zur Kostenerstattung erfahren Sie auf der Website der Sozialversicherungsträger.

Die verwendete Literatur finden Sie im Quellenverzeichnis.

zuletzt aktualisiert 30.09.2016
Freigegeben durch Redaktion Gesundheitsportal
Letzte Expertenprüfung durch Prim. Assoc. Prof. Priv. Doz. Dr. Martin Aigner
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Der Einfluss der Pharmaindustrie
Bipolare Störung machten Forscher reich

Einer der einflussreichsten Wissenschaftler an der Harvard Universität scheint dafür verantwortlich zu sein, dass die Diagnose "Bipolare Störung" - auch bekannt als manisch depressive Erkrankung - bei Kindern von 1994-2003 um 4000% (!) zugenommen hat. Dafür, dass er den Kindern dann entsprechende Medikamente verordnet hat, ist dieser Forscher von den Pharmafirmen selbstverständlich grosszügig bezahlt worden.

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Ich entlasse dich. Du darfst gehen.

Ich vertraue Dir. Dass Du nur wiederkommst, wenn es Sinn macht.

Dann soll es so sein und ich werde Dich erneut überstehen.

Stehen bleiben. Nicht fallen. Oder wieder aufstehn. (Mich) nicht stürzen!

Wenn Du wieder kommst, werde ich erneut an Dir wachsen, durch Dich lernen.

Doch heute entlasse ich Dich.

In Demut und Dankbarkeit. Ohne Bedauern oder Groll.

Auch ohne Sehnsucht, Bedauern oder Sentimentalität.

Ich will jetzt einfach ohne Dich gehen. Ich traue es mir zu. Freue mich darauf.

Also, soweit es nach mir geht: Ich spinne nicht mehr.

Naja. Nochmal. Streich das "nicht". Ich spinne kaum noch. Oder nur noch wenig.

Eigentlich: Ich spinne so viel ich will INNERHALB MEINES GRÜNEN BEREICHS.

Und der ist weit. Weit, weit!

Hat alle Farben. Den ganzen Regenbogen. Und mehr.

Vielleicht sogar mal einen ganz normal-neurotischen menschlichen kurzen Suizidgedanken.

Aber nichts Lebensgefährliches mehr. Darum sage ich auch:

ADIEU Lebensangst. ADIEU Lebensmüdigkeit. ADIEU Selbstgeisselung. ADIEU Todessehnsucht.

Lieber Tod, ja, ich darf mich auf Dich freuen. Tu ich. Und fürchte Dich. "Normal. ";)

Aber erstmal lebe ich. Und zwar volle Kanne. Ja, volle Kanne.

Liebes Leben, hier bin ich! Nimm mich! Nimm mich ganz! Ich bin Dein.

Ich kann alles sein. Ja, auch ohne tödliche Spitzen.

Ich wähle die Ruhe. Die Ruhe im Sturm.

Ich wähle die Nüchternheit. UND die Passion.

Das Laute UND das Leise. Und alles dazwischen.

Sowohl als auch.

Das Heile. Das Gesunde. Die Liebe. Die Welt.

Ersetze oder ergänze das Schroffe durch das Weiche.

Spitz UND rund? Ergibt rundspitz. Spitzrund. Ritz und Spund.

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Die Schulmedizin betrachtet Krankheit weder als Sprache noch als Weg, noch überhaupt als etwas Sinnvolles. Sie wird nicht einmal als etwas Grundsätzliches erkannt, sondern als eine Fülle widerwärtiger, mehr oder minder zufälliger Einbrüche ins Leben gesehen. Deshalb finden wir es auch normal, von Krankheiten in der Mehrzahl zu sprechen. Das macht an sich nicht mehr Sinn als von Gesundheiten zu sprechen. Für die meisten großen Religionen und spirituellen Traditionen ist Krankheit dagegen von jeher etwas Grundsätzliches. Aus dieser ganz unterschiedlichen Haltung Krankheit gegenüber ergeben sich auch völlig konträre Umgangsformen.

Aus der Antihaltung der Schulmedizin folgt konsequent ein kämpferischer Ansatz, bei dem sich der Arzt mit dem Patienten gegen das Symptom verbündet und versucht, dieses so schnell wie möglich aus der Welt zu schaffen. Diese kämpferische Antihaltung der Schulmedizin ergibt sich schon aus den Bezeichnungen ihres Waffenarsenals, mit dem sie die Krankheitsbilder besiegen will: Antihypertonika und Antikonvulsiva, Antikoagulantien und Antibiotika, Antipyretica und Antihistaminika. Was nicht Anti ist, erweist sich als Blocker (Säure- und Betablocker) oder wenigstens Hemmer (ACE-Hemmer).
Aus dem Ansatz von “Krankheit als Symbol” folgt das Gegenteil: Der Arzt verbündet sich mit dem Symptom und schaut, was dem Patienten fehlt, so dass dieses Symptom notwendig wurde. Dem Krankheitsbild wird Bedeutung zugemessen, indem es gedeutet wird. Letztlich wird hier homöopathisch gearbeitet: nicht gegen, sondern mit dem Symptom.

Tatsächlich gibt es in dieser ganzen Schöpfung nichts mit Form und Gestalt, was keine Bedeutung, keinen Sinn und Inhalt. Wenn die Schulmedizin einem sich kraterförmig in die Magenwand fressendes Geschwür oder ein blumenkohlartig wuchernden Tumor weder Sinn, Inhalt noch Bedeutung zuerkennt, steht sie damit völlig allein da.

Die Suche nach Inhalt und Bedeutung ist kein ungewöhnlicher Schritt und im normalen Leben anerkannt weit verbreitet. Wir sind gewohnt, alles Mögliche zu deuten und sind sogar verstimmt, falls es einmal unterbleibt. Nehmen wir an, jemand antwortet auf die Frage nach dem neuesten Theaterstück: die Bühne hatte die Maße 4 mal 6 Meter und war 2 Meter hoch, es waren 8 Schauspieler beteiligt, davon zwei Männer und sechs Frauen, ihre Kostüme bestanden aus x m Seidenstoff und y m Leinen, die Bühne wurde mit so und so viel Lux beleuchtet usw. Wir wären ziemlich erstaunt, denn natürlich hatten wir eine inhaltliche Deutung erwartet und nicht eine Beschreibung der formalen Äußerlichkeiten, auf die sich die Schulmedizin in aller Regel beschränkt.

Was uns beim Theater so selbstverständlich erscheint, ist es in der Medizin plötzlich nicht mehr. Wenn sich ein Patient drei Tage nach der Erstuntersuchung wieder beim Internisten einfindet, bekommt er zu hören, seine Blutuntersuchungen hätten diese, die Urinprobe jene Werte ergeben, sein Blutdruck habe den Wert x und die Temperatur den Wert y. Nun ist der Patient erstaunlicherweise nicht ungehalten, sondern zollt einem wissenschaftlich arbeitenden Mediziner Respekt, obwohl auch jetzt nur von der Form und nie vom Inhalt die Rede ist. Erst wenn der Internist all seine Befunde deutet und die erlösenden Worte spricht: ‘Das Ganze nennt man Lungenentzündung’, kommt mit dieser Deutung auch wieder Sinn ins Geschehen. Die Frage ist allerdings, warum man ausgerechnet an diesem Punkt, wo es für den Patienten erstmals interessant wird, aufhören soll.

Natürlich ließe sich nach der Bedeutung der Lunge und jener der Entzündung weiterforschen. Das Thema der Lunge ist ganz offenbar Kontakt und Kommunikation, ist sie doch für den Gasaustausch und unsere Sprache verantwortlich, die auf der Modulation des Ausatemstromes beruht. Mit der Entzündung ist das Thema Konflikt angesprochen. Erreger kämpfen gegen Antikörper und ihre Mittel sind eindeutig kriegerisch. Es wird belagert und gestorben, angegriffen, blockiert und getötet. Die Makrophagen, wörtlich Großfresser, geben auf Seiten des Körpers genauso wenig Pardon wie die Antikörper, die sich in Kamikazemanier auf die Erreger stürzen, um mit ihnen zugrunde zu gehen. Insofern haben wir es bei der Lungenentzündung mit einem Konflikt im Kommunikationsbereich zu tun. Die häufigen Lungenentzündungen auf Intensivstationen sind dafür Beleg. An den Erregern kann es wohl nicht primär liegen, denn kaum irgendwo werden sie so bekämpft wie hier. Wenn aber die ganze verbliebene Kommunikation mit der Welt über ein paar Plastikschläuche, Kanülen und Elektrodendrähte läuft, bekommen viele Menschen ein Kommunikationsproblem, und das kann sich bei Mangel an anderen Ausdrucksformen in einer Lungenentzündung verkörpern.

Die Integrale Medizin von “Krankheit als Symbol” geht davon aus, dass alles körperliche Geschehen Ausdruck eines dahinterliegenden seelischen Inhalts ist. Wenn wir nur das körperliche Geschehen zudecken, verstärken wir folglich die seelische Problematik. Mit dem Beseitigen von Symptomen landen diese, wie das Wort so ehrlich sagt, auf der Seite bzw. im Unbewussten oder im Schatten. Diese Art von Symptomverschiebung würde uns in anderen Bereichen, wie etwa der Technik, nicht im Traum einfallen. Wenn an einer Maschine das Alarmlicht aufleuchtet, würden wir nicht daran denken, das Birnchen zu lockern, um unsere Ruhe zu haben. Bei Kopf- und anderen Schmerzen finden viele dagegen nichts dabei, wenn Schulmediziner durch Schmerzmittel einfach das Warnsignal blockieren. Böse formuliert werden nach diesem System Symptome von Organ zu Organ und Patienten von Spezialist zu Spezialist verschoben.

Aus der Physik wissen wir längst, dass die Erhaltungssätze gelten und sich grundsätzlich nichts aus der Welt schaffen, sondern höchstens umwandeln lässt. Insofern hat natürlich auch der Ansatz von ‘Krankheit als Sprache der Seele’ nur Symptomverschiebung zu bieten. Allerdings hat eine Verschiebung in der Senkrechten, also zwischen körperlicher und geistig-seelischer Ebene durchaus Heilungschancen im Gegensatz zu jener Symptomverschiebung, die sich auf die körperliche Ebene beschränkt.

Bei der Entstehung von Krankheitsbildern sinken inhaltliche Themen, deren bewusste Bearbeitung die Betroffenen verweigern, in den Körper. Sie somatisieren sich. Will man das Problem lösen, hat es wenig Sinn, seine Verkörperung mit chemischer (z.B. Kortison) oder gedanklicher (z.B. Affirmationen, Verhaltenstherapie) Hilfe zu unterdrücken. Es wäre im Gegenteil notwendig, sich den Inhalt hinter der körperlichen Symptomatik wieder bewusst zu machen. Ist das Thema ins Bewusstsein zurückgeholt, besteht zumindest die Chance, es hier zu lösen. Damit aber wäre der Körper von seiner Darstellungsarbeit entlastet. Tatsächlich stellt der Körper lediglich eine Ausweichbühne für das Bewusstsein dar. Stücke, deren bewusste Aufführung abgelehnt wurde, verkörpern sich auf der Körperbühne. Das macht deutlich, wie sehr Krankheit ein Weg ist, um zu lernen.

Wesentlich eleganter und zielführender ist der Weg, direkt über das Bewusstsein zu lernen, ohne vorher auf die Körperbühne auszuweichen. Hier eröffnet sich die Chance echter Vorbeugung. Die Schulmedizin spricht von Krebsprophylaxe, wenn sie eigentlich Früherkennung meint. Früherkennung ist natürlich weit besser als Späterkennung, hat aber mit Vorbeugung gar nichts tun. Ein Krankheitsbild durch Bewusstseinsarbeit überflüssig zu machen, weil man das betreffende Thema freiwillig auf geistig-seelischer Ebene bearbeitet, ist dagegen echte Prophylaxe.

Wer Krankheit als Sprache der Seele versteht, erlebt am eigenen Leib, dass Form und Inhalt immer zusammengehören, oder wie es Goethe formuliert: ‘Alles Vergängliche ist ein Gleichnis’. Krankheit ist der formale Aspekt eines geistig-seelischen Inhalts oder anders ausgedrückt: Symptome sind Verkörperungen seelischer Themen. Bereits Alexander Mitscherlich wies in ‘Krankheit als Konflikt’ darauf hin, dass sobald Bewusstsein von einem Organ abgezogen wird, dieses erkrankt.

Die Symptomsprache ist ein Sonderfall der Körpersprache, der mit Sicherheit am weitesten verbreiteten Sprache auf dieser Erde. Obwohl sie die universellste Sprache ist, wird sie allerdings nur von wenigen Menschen unserer Kultur bewusst verstanden. Dabei wäre es gar nicht so schwer, sie wieder zu erlernen. Denn unser Körper spricht nicht nur, unsere Sprache ist auch körperlich. Ob wir etwas begreifen oder verstehen, bestimmte Dinge uns an die Nieren gehen oder andere zu Kopf steigen, ob wir uns etwas zu Herzen nehmen oder es uns auf den Magen schlägt, ob Läuse über unsere Leber laufen oder der Atem vor Schreck stockt, immer ist die Sprache psychosomatisch und zeigt uns eine Verbindung zwischen Körper und Seele, die unsere Kultur erst langsam wiederentdeckt.

Neben der Körpersprache, die sich in der einfachen Beschreibung der Symptomatik ausdrückt und durch umgangssprachliche Wendungen, Sprichworte und Sprachbilder wirksam ergänzt wird, stehen auch die von der Medizin erhobenen Befunde für die Deutung zur Verfügung. Denn tatsächlich ist die formale Beschreibung von Krankheitsgeschehen weder falsch noch überflüssig, nur eben nicht ausreichend. Ohne Bühne könnte man kein Theaterstück verfolgen, ohne Beleuchtung bliebe alles im Dunkeln und ohne Kostüme wäre es eher peinlich. Insofern richtet sich dieser deutende Ansatz nicht gegen die etablierte Medizin, sondern ergänzt sie.

So erübrigt es sich, Front gegen die Schulmedizin zu machen. Sie beschäftigt sich nun einmal ausschließlich mit der körperlichen Ebene. Reparaturen in diesem Bereich beherrscht sie immer besse. Wer ihr Vorwürfe macht, sie kümmere sich nicht um den ganzen Menschen, gleicht dem Besucher eines städtischen Schwimmbades, der sich über mangelnden Meeresblick beklagt. Dieser war ihm gar nicht versprochen worden, und es steht ihm frei, ans Meer zu fahren. Wer Heilung wünscht, muss sich um eine ganzheitliche Medizin bemühen, die – ohne die Schulmedizin zu entwerten – doch weit über diese hinaus geht.

Die am eigenen Leibe erlebten Symptome und die erhobenen Befunde können gleichermaßen gedeutet werden und Mosaikstein für Mosaikstein zum umfassenden Muster des Krankheitsbildes zusammengesetzt werden. Die betroffene Region bzw. das Organ gibt dabei jeweils die Ebene an, auf der das Problem abläuft, im Fall der Lungenentzündung also den Kontakt- und Kommunikationsbereich. Das spezielle Geschehen beleuchtet die Art des Problems, in diesem Fall das Thema Entzündung und Konflikt.
Hilfreich zur Deutung haben sich die Fragen erwiesen: Warum geschieht gerade mir, gerade das, gerade jetzt? Woran hindert mich die Symptomatik? Wozu zwingt sie mich? Welchen Sinn erfüllt sie gerade jetzt in meinem Leben?

Natürlich ist jedes Krankheitsbild vollkommen individuell und nur in der persönlichen Situation ganz stimmig zu deuten. Wenn so umfassende Krankheitsbilder wie Krebs oder Aids gedeutet werden, ist das besonders zu bedenken. Wirklich erschöpfend werden Deutungen erst, wenn sowohl die persönlichen Umstände mit in Betracht gezogen werden wie natürlich auch die betroffenen Organebenen.

Der Krankheitsbilder-Deutung liegt das spirituelle Weltbild zugrunde, wie es sich in „Die Schicksalsgesetze – Spielregeln fürs Leben“, „Das Schattenprinzip“ und „Lebensprinzipien“ ausdrückt. Krankheitsbilder sind immer Ausdruck eines Verstoßes gegen die Schicksalsgesetze und Ausdruck davon, dass eine Thematik in den Schatten gesunken ist. Mit Hilfe der „Lebensprinzipien“ ist es möglich aus der Frage “was fehlt ihnen“, die Patienten mit dem, was sie haben, ihren Beschwerden, beantworten, die urprinzipielle Thematik zu erkennen. Wird nun statt der unerlösten Krankheitsebene bewusst eine erlöste Einlösung dieses Themas gewählt, kann Heilung geschehen. Auf dieselbe Weise wird auch echte Vorbeugung möglich, bei der ich mich beuge, bevor das Schicksal es tut. So sind auch Vorsätze, die urprinzipiellen stimmig gewählt werden, sicher zum Funktionieren zu bringen.

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F31.3 Bipolare affektive Störung, gegenwärtig leichte oder mittelgradige depressive Episode

Der betroffene Patient ist gegenwärtig depressiv, wie bei einer leichten oder mittelgradigen depressiven Episode (siehe F32.0 oder F32.1) und hatte wenigstens eine eindeutig diagnostizierte hypomanische, manische oder gemischte Episode in der Anamnese.

F31.4 Bipolare affektive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome

Der betroffene Patient ist gegenwärtig depressiv, wie bei einer schweren depressiven Episode ohne psychotische Symptome (siehe F32.2) und hatte wenigstens eine eindeutig diagnostizierte hypomanische, manische oder gemischte Episode in der Anamnese.

F31.5 Bipolare affektive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen

Der betroffene Patient ist gegenwärtig depressiv, wie bei einer schweren depressiven Episode mit psychotischen Symptomen (siehe F32.3) und hatte wenigstens eine eindeutig diagnostizierte hypomanische, manische oder gemischte Episode in der Anamnese.

F31.6 Bipolare affektive Störung, gegenwärtig gemischte Episode

Der betroffene Patient hatte wenigstens eine eindeutig diagnostizierte hypomanische, manische, depressive oder gemischte affektive Episode in der Anamnese und zeigt gegenwärtig entweder eine Kombination oder einen raschen Wechsel von manischen und depressiven Symptomen.

Exkl.: Einzelne gemischte affektive Episode (F38.0)

F31.7 Bipolare affektive Störung, gegenwärtig remittiert

Der betroffene Patient hatte wenigstens eine eindeutig diagnostizierte hypomanische, manische oder gemischte affektive Episode und wenigstens eine weitere affektive Episode (hypomanisch, manisch, depressiv oder gemischt) in der Anamnese; in den letzten Monaten und gegenwärtig besteht keine deutliche Störung der Stimmung. Auch Remissionen während einer prophylaktischen Behandlung sollen hier kodiert werden.

F31.9 Bipolare affektive Störung, nicht näher bezeichnet

Bei den typischen leichten (F32.0), mittelgradigen (F32.1) oder schweren (F32.2 und F32.3) Episoden leidet der betroffene Patient unter einer gedrückten Stimmung und einer Verminderung von Antrieb und Aktivität. Die Fähigkeit zu Freude, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten. Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt. Sogar bei der leichten Form kommen Schuldgefühle oder Gedanken über eigene Wertlosigkeit vor. Die gedrückte Stimmung verändert sich von Tag zu Tag wenig, reagiert nicht auf Lebensumstände und kann von so genannten "somatischen" Symptomen begleitet werden, wie Interessenverlust oder Verlust der Freude, Früherwachen, Morgentief, deutliche psychomotorische Hemmung, Agitiertheit, Appetitverlust, Gewichtsverlust und Libidoverlust. Abhängig von Anzahl und Schwere der Symptome ist eine depressive Episode als leicht, mittelgradig oder schwer zu bezeichnen.

Inkl.: Einzelne Episoden von:

  • depressiver Reaktion
  • psychogener Depression
  • reaktiver Depression (F32.0, F32.1, F32.2)
Exkl.: Anpassungsstörungen (F43.2) depressive Episode in Verbindung mit Störungen des Sozialverhaltens (F91.-, F92.0) rezidivierende depressive Störung (F33.-)

Gewöhnlich sind mindestens zwei oder drei der oben angegebenen Symptome vorhanden. Der betroffene Patient ist im Allgemeinen davon beeinträchtigt, aber oft in der Lage, die meisten Aktivitäten fortzusetzen.

Gewöhnlich sind vier oder mehr der oben angegebenen Symptome vorhanden, und der betroffene Patient hat meist große Schwierigkeiten, alltägliche Aktivitäten fortzusetzen.

F32.2 Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome

Eine depressive Episode mit mehreren oben angegebenen, quälenden Symptomen. Typischerweise bestehen ein Verlust des Selbstwertgefühls und Gefühle von Wertlosigkeit und Schuld. Suizidgedanken und -handlungen sind häufig, und meist liegen einige somatische Symptome vor.

Inkl.: Einzelne Episode einer agitierten Depression Einzelne Episode einer majoren Depression [major depression] ohne psychotische Symptome Einzelne Episode einer vitalen Depression ohne psychotische Symptome

F32.3 Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen

Eine schwere depressive Episode, wie unter F32.2 beschrieben, bei der aber Halluzinationen, Wahnideen, psychomotorische Hemmung oder ein Stupor so schwer ausgeprägt sind, dass alltägliche soziale Aktivitäten unmöglich sind und Lebensgefahr durch Suizid und mangelhafte Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme bestehen kann. Halluzinationen und Wahn können, müssen aber nicht, synthym sein.

Inkl.: Einzelne Episoden:

  • majore Depression [major depression] mit psychotischen Symptomen
  • psychogene depressive Psychose
  • psychotische Depression
  • reaktive depressive Psychose

Hierbei handelt es sich um eine Störung, die durch wiederholte depressive Episoden (F32.-) charakterisiert ist. In der Anamnese finden sich dabei keine unabhängigen Episoden mit gehobener Stimmung und vermehrtem Antrieb (Manie). Kurze Episoden von leicht gehobener Stimmung und Überaktivität (Hypomanie) können allerdings unmittelbar nach einer depressiven Episode, manchmal durch eine antidepressive Behandlung mitbedingt, aufgetreten sein. Die schwereren Formen der rezidivierenden depressiven Störung (F33.2 und.3) haben viel mit den früheren Konzepten der manisch-depressiven Krankheit, der Melancholie, der vitalen Depression und der endogenen Depression gemeinsam. Die erste Episode kann in jedem Alter zwischen Kindheit und Senium auftreten, der Beginn kann akut oder schleichend sein, die Dauer reicht von wenigen Wochen bis zu vielen Monaten. Das Risiko, dass ein Patient mit rezidivierender depressiver Störung eine manische Episode entwickelt, wird niemals vollständig aufgehoben, gleichgültig, wie viele depressive Episoden aufgetreten sind. Bei Auftreten einer manischen Episode ist die Diagnose in bipolare affektive Störung zu ändern (F31.-).

Inkl.: Rezidivierende Episoden (F33.0 oder F33.1):

  • depressive Reaktion
  • psychogene Depression
  • reaktive Depression
Saisonale depressive Störung Exkl.: Rezidivierende kurze depressive Episoden (F38.1)

F33.0 Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode

Eine Störung, die durch wiederholte depressive Episoden gekennzeichnet ist, wobei die gegenwärtige Episode leicht ist (siehe F32.0), ohne Manie in der Anamnese.

F33.1 Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode

Eine Störung, die durch wiederholte depressive Episoden gekennzeichnet ist, wobei die gegenwärtige Episode mittelgradig ist (siehe F32.1), ohne Manie in der Anamnese.

F33.2 Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne psychotische Symptome

Eine Störung, die durch wiederholte depressive Episoden gekennzeichnet ist, wobei die gegenwärtige Episode schwer ist, ohne psychotische Symptome (siehe F32.2) und ohne Manie in der Anamnese.

Inkl.: Endogene Depression ohne psychotische Symptome Manisch-depressive Psychose, depressive Form, ohne psychotische Symptome Rezidivierende majore Depression [major depression], ohne psychotische Symptome Rezidivierende vitale Depression, ohne psychotische Symptome

F33.3 Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode mit psychotischen Symptomen

Eine Störung, die durch wiederholte depressive Episoden gekennzeichnet ist; die gegenwärtige Episode ist schwer, mit psychotischen Symptomen (siehe F32.3), ohne vorhergehende manische Episoden.

Inkl.: Endogene Depression mit psychotischen Symptomen Manisch-depressive Psychose, depressive Form, mit psychotischen Symptomen Rezidivierende schwere Episoden:

  • majore Depression [major depression] mit psychotischen Symptomen
  • psychogene depressive Psychose
  • psychotische Depression
  • reaktive depressive Psychose

F33.4 Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert

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Simhandl Ch., Mittenwachauer K.: Depression & Manie – Erkennen und erfolgreich behandeln. Wien, New York 2007

Das Risiko, im Laufe seines Lebens an einer Bipolaren affektiven Störung zu erkranken, liegt bei ca. 1-3%. Die bipolaren Störungen entwickeln sich im Durchschnitt bereits zu einem früheren Lebensalter als die unipolaren Depressiven Störungen. Viele Menschen mit bipolaren Erkrankungen haben bereits um das 15. Lebensjahr herum erste Krankheitssymptome, die voll ausgeprägte bipolare Störung entwickelt sich dann häufig zwischen dem 18. und 35. Lebensjahr.

© Dr. Sandra Elze & Dr. Michael Elze

Prien am Chiemsee / Rosenheim, www.Dr-Elze.com

  • Meyer TD, Hautzinger M (2013). Bipolare Störungen: Kognitiv-verhaltens­therapeutisches Behandlungsmanual. Weinheim, Basel: Beltz.
  • American Psychiatric Association - APA (2002). Practice Guideline for the treatment of patients with bipolar disorder. 2nd edition. Arlington: APPI.
    Full text (pdf) >>
  • DGBS, DGPPN (Hrsg) (2012). S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie Bipolarer Störungen. Dresden: DGBS, DGPPN.
    Full text (pdf) >>
  • Goodwin GM, Haddad PM, Ferrier IN, Aronson JK, Barnes T, et al. (2016). Evidence-based guidelines for treating bipolar disorder: Revised third edition recommendations from the British Association for Psychopharmacology. J Psychopharmacol 30(6): 495-553.
    Full text (pdf) >>
  • National Institute for Health an Clinical Excellence - NICE (2014). Bipolar disorder: The NICE guideline on the assessment and management of bipolar disorder in adults, children an young people in primary and secondary care. National Clinical Practice Guideline 185. London: British Psychological Society, The Royal College of Psychiatrists.
    Full text (pdf) >>
  • National Institute for Health an Clinical Excellence - NICE (2003). Guidance on the use of electroconvulsive therapy. Technology Appraisal Guideline 59. London: NICE.
    Full text (pdf) >>
  • Royal Australian and New Zealand College of Psychiatrists RANZCP - Clinical Practice Guidelines Team for Bipolar Disorder (2004). Australian and New Zealand clinical practice guidelines for the treatment of bipolar disorder. Australian and New Zealand Journal of Psychiatry 38:280–305.
    Abstract >>


Letzte Aktualisierung: 08.10.2017

Autoren des Artikels: Dr. Sandra Elze & Dr. Michael Elze

Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt.

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Was ist eine bipolare Störung oder manische Depression?

Die bipolare Störung oder manische Depression wird den affektiven psychischen Störungen zugeordnet. Affektiv bedeutet sinngemäß: Von der aktuellen Stimmung geleitet. Eine bipolare Störung beinhaltet sowohl manische als auch depressive Phasen. Die jeweiligen Phasen sind nicht mit dem Willen beeinflussbar, können aber mit den richtigen Maßnahmen und den passenden Psychopharmaka mitunter abgeschwächt werden. Auf die medikamentöse Unterstützung kann bei dieser psychischen Erkrankung in der Regel nicht verzichtet werden. Manchmal ist eine Anpassung der Medikamentenzusammenstellung und -dosis erforderlich. Ist der Patient medikamentös wieder richtig eingestellt, kann er bis zum nächsten Ausbruch einer Phase wieder ein relativ normales Leben führen.

Bei der bipolaren Störung sind auch Mischphasen möglich. So gibt es eine Art Zwischenphase auf dem Weg zur Manie, die hypomanische Phase, in der die Veränderungen im Verhalten noch nicht sehr auffällig sind und schnell als hoher Antrieb, gesteigertes soziales Bedürfnis oder schlicht gute Laune missgedeutet werden. Als Angehöriger freut man sich dann möglicherweise, dass der Betroffene aus der Depression heraus ist und es scheinbar wieder aufwärts geht. Daher übersieht man eventuell die feinen Anzeichen dafür, dass sich auch wieder eine Manie anbahnen könnte. Eine weitere Mischphase ist die, in der manische Aspekte mit einer eher depressiven Grundstimmung vermengt ist.

Die einzelnen manischen und depressiven Phasen sind auf der Internetseite von Falk Richter noch näher beschrieben. Auch mögliche Maßnahmen zur Prophylaxe von Depressionen können Sie dort nachlesen.

Die Dauer der Phasen kann – ebenso wie der gesamte Krankheitsverlauf – ganz unterschiedlich sein. Über mehrere Wochen kann sich die manische Phase hinziehen. Die Depression kann noch länger dauern. Nicht immer kann ein konkreter Auslöser für die Phasen von außen festgestellt werden. Im späteren Verlauf genügen immer geringere Auslöser für den Ausbruch einer manischen oder depressiven Phase, und die Frequenz zwischen den Phasen kann sich verringern. Allerdings kann es auch sein, dass die depressiven Phasen mit steigendem Alter häufiger werden und länger anhalten.

Eine genetische Veranlagung ist möglich. Ob diese psychische Krankheit jedoch tatsächlich auftaucht, hängt auch mit anderen Faktoren wie den biografischen Erfahrungen, der Persönlichkeit des Betroffenen und wie er etwa mit Schicksalsschlägen umgeht zusammen. Meist sind Betroffene eher dünnhäutig und schnell durch belastende Ereignisse aus der Bahn geworfen. Wenn sie dann nicht einen gesunden Umgang damit finden, kann sich die Gefahr einer bipolaren Erkrankung möglicherweise vergrößern.

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Um Ausschlag vorzubeugen, sollten Allergiker sich unter allen Umständen von Substanzen oder Lebewesen fernhalten, auf die sie allergisch reagieren. Dadurch kommt es gar nicht erst zum Ausschlag. Dasselbe gilt, wenn die Haut empfindlich auf ein Pflegeprodukt reagiert.

Ausschlag kann man verhindern, indem man ein Alternativprodukt verwendet, das der Haut weniger schadet. Wer leicht Ausschlag von handelsüblichen Produkten bekommt, findet Alternativen in der Apotheke. Zur Vorbeugung von Erkrankungen lohnt es sich, frühzeitig über eine schützende Impfung nachzudenken.

Ausschlag bedarf nicht immer einer ärztlichen Behandlung. Betroffene können die Beschwerden oftmals durch Hausmittel und eine Umstellung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten reduzieren. Zunächst sollten Menschen, die unter Ausschlag leiden schonende, pH-neutrale Pflegeprodukte ohne künstliche Zusätze verwenden, um die Haut nicht weiter zu reizen. Durch locker sitzende Kleidung lassen sich Reibungen und Hautreitzungen vermeiden.

Je nach Leiden kann der Ausschlag mit verschiedenen Ölen, frischen Korianderblättern oder einem warmen Bad mit Weizenkleie behandelt werden. Nach dem Duschen oder Baden sollte die Haut an der Luft getrocknet werden, um eine weitere Reizung der betroffenen Stellen zu vermeiden. Eine angemessene Körperhygiene trägt ebenfalls zu einem Rückgang der Beschwerden und einem Anstieg des Wohlbefindens bei.

Ist die Ursache des Ausschlags eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder eine Allergie, helfen diätische Maßnahmen dabei, die Symptome zu reduzieren. Ein Gesundheitstagebuch hilft dabei, mögliche Ursachen für den Ausschlag zu finden und diese gezielt und schnell zu behandeln. Generell sollte der Körper und insbesondere das Immunsystem geschont werden, damit der Ausschlag schnell und komplikationsfrei abheilen kann. Stellt sich trotz dieser Eigenmaßnahmen keine Besserung ein, sollte ein Hautarzt hinzugezogen werden.

Von Hamed Abdel-Samad.

Die Religion des Friedens hat wieder zugeschlagen. Am Palmsonntag sind zwei christliche Kirchen in Ägypten in die Luft gejagt worden! Dutzende Tote und zahlreiche Verletzte. Paris, Berlin, London, Stockholm, Alexandria. Ägypter, Tunesier, Somalier, Usbeken, Konvertiten; alles und alle haben mit dem Islam nicht zu tun! Diejenigen, die die Krankheit im Herzen des Islam lange geleugnet oder beschönigt haben, haben nun nichts Besseres zu tun als zu beschwichtigen. Diejenigen, die seit Jahren für die Islamisten, auch hier in Deutschland, Propaganda machen, nennen mich einen Hetzer. Statt die wahren Gründe der Gewalt anzusprechen, übernehmen sie lieber die Opferrolle und reden von Islamophobie. Leider werden sie dabei von einigen naiven Journalisten und senilen Politikern unterstützt. Ich verachte euch alle, ihr unverbesserlichen Demagogen und mache euch für die Misere mitverantwortlich!

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Lieber Herr Samad, ich habe fast alle Ihre Bücher gelesen und empfehle sie weiter. Lassen Sie sich nicht vergraulen aber klären Sie das deutsche Volk über die mörderische Ideologie, die man fälschlicherweise Religion nennt –Islam- auf. Nach dem Holocaust hat Europa und Deutschland geglaubt, dass das Schwache immer gut sein muss. Das ist ein großer Irrtum. Das traf auf die Juden, die man über Jahrtausende beraubt, vertrieben und ermordet hat sicherlich zu aber in keinem Fall auf die Moslem, die über Jahrhunderte die Welt mit Gewalt erobert, kolonisiert hat und im Namen dieser Ideologie die heutige Welt in Angst und Schrecken versetzen. Es ist auch nicht relevant, dass nicht alle Moslem so sind. Nicht alle Deutsche waren SS-Männer, nicht alle Chinesen waren Maoisten und nicht alle Russen waren überzeugte Kommunisten, trotzdem sind unter der Herrschaft der Ideologien Abermillionen Menschen vernichtet worden. Deshalb halten Sie bitte aus wir brauchen Sie dringend.

Bei der Kritik gegenüber Politikern sollte differenziert werden: Es ist die deutsche Linke, die seit Jahren die muslimischen Aufklärer und Aufklärerinnen diskreditiert und mit dem Totschlag-Argument begegnet, sie würden den Rechtspopulisten in die Hände spielen. „Religionskritik nach Pegida-Art“ vom SPIEGEL ist z.B. so ein Machwerk! So schreibt der SPIEGEL: „Während Jesus im Islam ebenfalls als Prophet anerkannt wird, tat man sich im christlichen Europa mit einer vergleichbaren Anerkennung Mohammeds schwer.“ Ja, soweit sind wir inzwischen: Das zum Rohrkrepierer mutierte „Sturmgeschütz der Demokratie“ auf dem Wege zur „Anerkennung Mohammeds“.

Sehr geehrter Herr Abdel-Samad. Ich schließe mich Ihrer Verachtung von ganzem Herzen an. Nach dem Anschlag in Stockholm kamen wieder, wie leider immer, reflexartig die üblichen Worthülsen: “Wir gehen gestärkt aus diesem Anschlag auf unsere Freiheit hervor.” “Dies ist ein Anschlag auf unsere freiheitliche Demokratie, aber wir lassen uns unsere Freiheit nicht nehmen, Angst ist der falsche Ratgeber.” BlaBlaBla. ICH habe Angst, ICH habe Wut, und JA - Es sind IMMER Anschläge auf unsere Demokratie, auf unsere Lebensweise, weil sie diesen ach so friedensliebenden Islamisten nicht passt, diese Art der Demokratie, diese Art unserere Lebensweise. Und ICH gehe NICHT gestärkt aus diesen furchbaren Anschlägen heraus! UNSERE Werte gehen den Bach hinunter, weil wir kuschen, weil wir die Wahrheit nicht aussprechen dürfen und weil unsere Regierenden die Wahrheit schon gar nicht benennen wollen, denn dann müssten sie zugeben, dass sie die ganzen vergangenen Jahre gelogen haben. Aber sie lügen jeden Tag und nach jedem weiteren Anschlag aufs Neue! Und die Einzigen, die gestärkt aus diesen Anschlägen herausgehen, sind die Islamisten, weil sie sehen und wissen, dass nichts gegen sie unternommen wird. Sie können schalten und walten wie sie wollen, es wird immer wieder geschehen, in Einkaufszentren, in Lokalen, auf Plätzen, Straßen, an Stränden usw. usf. Menschenketten werden uns nicht weiterhelfen….

Vielen Dank Herr Abdel Samad, Sie sind bestimmt kein Hetzer. Sie sind einer der wenigen die sich trauen den Islam aus den eigenen Reihen zu kritisieren. Ich habe viel mit Muslimen zu tun gehabt, beruflich, wie auch privat, es sind immer die gleichen Ausreden. Immer sind die anderen Schuld, keiner versteht sie, alles arme Opfer der bösen Nazis. Aber für eigenes Handeln geradestehen? Fehlanzeige. Die naiven Journalisten merken nicht dass sie die ersten sind die einen Kopf kürzer gemacht werden, oder am nächsten Baum hängen. Ich bewundere Ihren Mut, und passen Sie auf sich auf, ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie viel Glück und Gesundheit, möge Gott oder Allah Sie schützen. Sie sind ein Held!

Starke, ehrliche Worte Herr Samand. So deutlich muss man es heute wohl sagen. Die sollten in jeder Zeitung auf Seite 1 stehen. Aber leider werden sie, von den Meisten ungehört, verhallen. Irgendwann in ferner Zukunft werden die Politiker und Multikulturalisten dann behaupten sie hätten von all dem nicht gewusst und damit auch noch durchkommen.

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Im Gesetz gibt es keinen Katalog von Scheidungsgründen.

Die Scheidungsgründe müssen im Einzelfall geprüft werden.

Letztlich obliegt es der Beweiswürdigung des Richters zu entscheiden, wer welche Scheidungsgründe gesetzt hat und ob diese Grund dafür sind, dass ein Ehegatte das überwiegende oder alleinige Verschulden an der unheilbaren Zerrüttung der Ehe hat oder beide etwa die gleiche Schuld an der Scheidung trifft.

Scheidungsgründe können auch noch während des Scheidungsverfahrens gesetzt werden. Eheverfehlungen nach der Zerrüttung sind dann zu berücksichtigen, wenn eine weitere Vertiefung der Zerrüttung nicht ausgeschlossen war und der andere Ehegatte dieses Verhalten als noch ehezerrüttender empfinden konnte. Auch nach der Zerrüttung darf kein den Partner missachtendes Verhalten gesetzt werden.

Beispiele für Scheidungsgründe:

  1. Verweigerung des Zutritts der Ehewohnung ( etwa Austausch der Schlüssel oder eigenmächtige Wegnahme des Schlüssels)
  2. Grundloses Ausziehen oder Verlegung der Ehewohnung
  3. Unzulässige Verfügung über die Ehewohnung
  4. Ausweisung aus der Ehewohnung ohne Grund
  5. Unreinliches Verhalten, fehlende Körperpflege
  6. Aussperren des Ehegatten aus dem Schlafzimmer ohne Grund oder grundloser Auszug aus diesem
  7. böswilliges Verlassen
  8. unreinliches Verhalten, fehlende Körperpflege
  9. Unterhaltsverletzung gegenüber Gatten oder Kindern
  10. hineinziehen der Kinder in den Ehestreit
  11. aufhetzen der Kinder gegen den anderen Ehepartner
  12. Behinderung oder Verweigerung des Besuchsrechts hinsichtlich der gemeinsamen Kinder
  13. Vernachlässigung der Kinder, und nicht ausreichende Pflege und Erziehung
  14. Verletzung der Treuepflicht
  15. eigenmächtiges Wegbringen von Hausrat
  16. trotz Aufforderung hierzu – keine Rechenschaft über Behebungen, die vom Konto des anderen Ehegatten getätigt wurden
  17. eigenmächtiges Abheben von Sparguthaben
  18. Verschweigen des Einkommens
  19. Sorgloses Eingehen von Schulden
  20. kleinliche Behandlung in Geldangelegenheiten
  21. Verheimlichen einer kritischen wirtschaftlichen Situation
  22. dauerhafte grobe Vernachlässigung der Haushaltsführung
  23. Verstoß gegen die Pflicht zur gemeinsamen Haushaltsführung
  24. Verweigerung einer zumutbaren Mitwirkung im Erwerb des anderen, obwohl dies zumutbar ist;
  25. Andauernde Lieblosigkeit und Feindseligkeiten
  26. Ablehnung der Wiederaufnahme der Ehegemeinschaft ohne hinreichenden Grund
  27. Verletzung der Beistandspflicht ( Hilfe und Unterstützung in schwierigen Situationen)
  28. kein Bemühen zur einvernehmlichen Gestaltung der ehelichen Lebensgemeinschaft
  29. Bordellbesuche
  30. eine bloße „Freundschaft“ die aber den objektiven Anschein einer ehewidrigen Beziehung erweckt
  31. freundschaftliche Beziehungen zum anderen Geschlecht gegen den ausdrücklichen Willen des anderen Ehegatten ( auch wenn diese nicht sexuell sind)
  32. sexuelle Vernachlässigung des Ehegatten
  33. grundlose und beharrliche Verweigerung des ehelichen Verkehrs
  34. häufig durchzechte Nächte
  35. Abbruch des menschlichen Kontaktes
  36. Rechthaberei oder notorisches Nörgeln
  37. keine anständige Begegnung mit dem Ehegatten ( Begrüßung, gegenseitiger Respekt, etc.)
  38. kontinuierliche Gesprächsverweigerung ( über wichtige persönliche Themen)
  39. Verlangen von Perversionen
  40. keine Gemeinsamkeiten mit dem Ehegatten suchen
  41. dauernde Interessenlosigkeit, beharrliches Schweigen
  42. das peinliche Bloßstellen des Ehepartners ( insbesondere vor Freunden, Geschäftspartnern oder dessen Familie)
  43. überintensives Berufsleben bei gleichzeitiger Vernachlässigung des Ehepartners
  44. erheblicher Teil der Freizeit und Urlaube werden alleine verbracht
  45. unbegründete Strafanzeigen ( auch beim Finanzamt) um dem Anderen zu schaden
  46. Ablehnung oder Zurückziehen aus dem Familienverband
  47. Unterbindung des Kontaktes mit Verwandten ohne Grund
  48. Beschimpfungen
  49. Religiöser oder politischer Fanatismus
  50. Misshandlungen
  51. Gefährliche Drohungen
  52. Grundlose Eifersucht
  53. Verbreitung rufschädigender Äußerungen über den Ehegatten
  54. Straftaten von nicht unerheblicher Bedeutung
  55. Ausplaudern von Intimitäten
  56. Künstliche Befruchtung ohne Wissen des Ehegatten
  57. Beleidigungen in der Öffentlichkeit
  58. Installieren einer Überwachungsanlage zur Überwachung des Ehegatten
  59. Entwendung von Fotos, Dokumenten oder das Öffnen der Post
  60. Lügen und Heimlichkeiten

Die Beurteilung ob eine Scheidungsgrund gesetzt wurde ist immer vom Einzelfall anhängig. und kommt es auf die jeweilige einvernehmliche Ehegestaltung an. Wenn der Partner zB stets dazu gedrängt hat, dass der andere, damit man sich als Familie etwas erwirtschaftet, viel arbeitet, so kann einem dies später nicht zum Vorwurf gemacht werden.

Dann gibt es noch die speziellen Scheidungsformen:

Auf geistiger Störung beruhendes Verhalten ( § 50 EheG):

Eine Ehe kann beispielsweise wegen einer Psychoneurose, Zwangsneurose, Melancholie, Hysterie, Eifersuchtswahn, psychisch bedingter unverschuldeter Impotenz und Frigidität, willensmäßig nicht zu beeinflussender Trunk – oder Drogensucht geschieden werden, wenn die Ehe dadurch so tief zerrüttet ist, dass die Wiederherstellung einer dem Wesen der Ehe entsprechenden Lebensgemeinschaft nicht erwartet werden kann.

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eine Community für Menschen mit Seelenkummer und psychischen Problemen
fb.com/seelenkummer

von ehefrau61 » So. 27.07.2008, 14:02

von Amon » So. 27.07.2008, 16:41

Tauschen Sie sich aus!
In der Selbsthilfegruppe Depression auf Facebook von Navigator-Medizin lernen Sie viele andere Betroffene kennen.

Zu den Krankheiten von A bis Z

Die im heutigen Klassifikationssystem ICD-10 mit dem Code F31 definierte bipolare affektive Störung wurde früher als manisch-depressive Erkrankung bezeichnet. Bildhaft beschrieben durch das geflügelte Wort "Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt" ist sie durch abwechselnde Episoden von Depression und gehobener Stimmung (Manie) gekennzeichnet.

Unsere 10 wichtigsten Tipps gegen Depressionen

Wie bei einer Achterbahnfahrt bewegt sich das Seelengemüt dabei zwischen den Hochs und Tiefs menschenmöglicher Stimmungslagen (Affekte) – zwischen Euphorie und abgrundtiefer Einsamkeit als den Polen der willentlich nicht kontrollierbaren Auslenkung von Antrieb, Aktivität und Stimmung. Die Phasen zwischen den Episoden, deren Seltenheit oder Häufigkeit individuell unterschiedlich ist, werden meist symptomfrei erlebt.

Erstaunlich ist die Häufigkeit der Verbreitung dieser Krankheit: Die Wahrscheinlichkeit, in seinem Leben an einer bipolaren Störung zu erkranken, liegt bei 1 bis 1,6 Prozent. Mindestens jeder Hundertste erkrankt folglich an diesem Leiden. In Deutschland geht man derzeit von etwa 2 Millionen Betroffenen aus.

Im Gegensatz zum höheren Frauenanteil bei der unipolaren Depression erkranken Männer und Frauen etwa gleich häufig an einer bipolaren affektiven Störung. Der Erkrankungsbeginn liegt meist zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr und damit im Schnitt etwa sechs Jahre früher als bei einer schweren Depression ohne Manie.

Es werden drei Erkrankungsformen unterschieden:

  • Bipolar-I-Störung: Krankheitsverlauf mit Depressionen und schwer ausgeprägten Manien
  • Bipolar-II-Störung: Statt Manie hypomanische Phasen (leichtere Form der Manie)
  • Bipolar-III-Störung (Rapid Cycling): mindestens vier Stimmungsumschwünge im Jahr

Etwa 800.000 Menschen in Deutschland leiden an einer bipolaren Störung. Die manisch-depressive Erkrankung wird oft nicht erkannt oder falsch diagnostiziert - das ist ein Problem.

Ernest Hemingway, Robert Schumann, Virginia Woolf: Das sind drei der wohl bekanntesten Menschen mit bipolarer Störung. An ihnen zeigt sich, dass die manisch-depressive Krankheit in ihren hypomanen Phasen Kreativität, Arbeitswut und Exzentrik betont, in depressiven Zeiten aber auch zum Suizid führen können.

Gerade die manische Phase der bipolaren Störung bleibt laut "SPON" oft unerkannt. Denn gesteigertes Selbstbewusstsein und Kreativität sind in der Regel nicht so stark ausgeprägt, dass Betroffene aus dem gesellschaftlichen Rahmen fallen. Deshalb kommt es auch häufig zur Fehldiagnose Depression, wenn der Psychotherapeut nur von den depressiven Phasen der Krankheit erfährt.

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Dau­ert die Ar­beits­unfähig­keit länger als drei Ka­len­der­ta­ge, müssen Sie außer­dem ei­ne ärzt­li­che Ar­beits­unfähig­keits­be­schei­ni­gung spätes­tens am nächs­ten Ar­beits­tag vor­le­gen.

BEISPIEL: Der Ar­beit­neh­mer er­krankt am Don­ners­tag vor­aus­sicht­lich für ei­ne Wo­che. Wenn er nor­ma­ler­wei­se von Mon­tag bis Frei­tag ar­bei­tet, muß er die ärzt­li­che Be­schei­ni­gung am Mon­tag vor­le­gen. Denn der Mon­tag ist der Ar­beits­tag, der auf den drit­ten (Ka­len­der-)Tag der Ar­beits­unfähig­keit (das ist hier der Sams­tag) folgt. Am Sonn­tag ist die Ar­beits­unfähig­keits­be­schei­ni­gung nicht vor­zu­le­gen, da der Ar­beit­neh­mer an die­sem Tag nicht ar­bei­tet.

Die ärzt­li­che Be­schei­ni­gung muss An­ga­ben über das Be­ste­hen der Ar­beits­unfähig­keit und über de­ren vor­aus­sicht­li­che Dau­er ent­hal­ten. Der Arzt darf da­ge­gen kei­ne An­ga­ben über die Ur­sa­chen und die Art der Krank­heit ma­chen. Wenn der Ar­beit­neh­mer Mit­glied ei­ner ge­setz­li­chen Kran­ken­kas­se ist, muss in der Krank­schrei­bung auch ein Ver­merk darüber ent­hal­ten sein, daß der Kran­ken­kas­se un­verzüglich ei­ne Be­schei­ni­gung über die Ar­beits­unfähig­keit mit An­ga­ben über den Be­fund und die vor­aus­sicht­li­che Dau­er der Ar­beits­unfähig­keit über­sandt wird.

Der Ar­beit­ge­ber ist darüber hin­aus be­rech­tigt, die Vor­la­ge der ärzt­li­chen Be­schei­ni­gung auch früher zu ver­lan­gen, al­so zum Bei­spiel schon für den ers­ten, zwei­ten oder drit­ten Tag der Krank­heit. Ein sol­ches "Ver­lan­gen" des Ar­beit­ge­bers kann auch all­ge­mein im Ar­beits­ver­trag ent­hal­ten sein.

Steht im Ar­beits­ver­trag aber nichts über die Pflicht zur Vor­la­ge der ärzt­li­chen Ar­beits­unfähig­keits­be­schei­ni­gung und ver­langt der Ar­beit­ge­ber ei­ne sol­che Be­schei­ni­gung auch nicht schon am ers­ten oder zwei­ten Tag der Krank­heit, dann bleibt es bei der ge­setz­li­chen Re­gel, daß ei­ne Be­schei­ni­gung nur vor­zu­le­gen ist, wenn die Ar­beits­unfähig­keit länger als drei Ka­len­der­ta­ge dau­ert.

Dau­ert die Ar­beits­unfähig­keit länger als in der ers­ten ärzt­li­chen Be­schei­ni­gung an­ge­ge­ben, müssen Sie ei­ne er­neu­te ärzt­li­che Be­schei­ni­gung vor­le­gen.

Was müssen Sie bei einem Auslandsaufenthalt beachten?

Wenn Sie sich bei dem Be­ginn Ih­rer Ar­beits­unfähig­keit im Aus­land auf­hal­ten, sind Sie da­zu ver­pflich­tet, em Ar­beit­ge­ber die Ar­beits­unfähig­keit, de­ren vor­aus­sicht­li­che Dau­er und auch Ih­ren Auf­ent­halts­ort in der schnellstmögli­chen Art der Über­mitt­lung mit­zu­tei­len. Die Kos­ten für die­se Mit­tei­lung hat der Ar­beit­ge­ber zu tra­gen.

Wenn Sie Mit­glied ei­ner ge­setz­li­chen Kran­ken­kas­se sind, müssen Sie auch der Kran­ken­kas­se die Ar­beits­unfähig­keit und de­ren vor­aus­sicht­li­che Dau­er mit­tei­len.

Was passiert, wenn Sie eine ärztliche Bescheinigung nicht vorlegen?

Der Ar­beit­ge­ber ist be­rech­tigt, die Ent­gelt­fort­zah­lung zu ver­wei­gern, so­lan­ge Sie die er­for­der­li­che ärzt­li­che Be­schei­ni­gung nicht vor­le­gen (§ 7 Abs.1 EFZG). Die­ses Recht zur Leis­tungs­ver­wei­ge­rung hat der Ar­beit­ge­ber al­ler­dings nur vorüber­ge­hend für die Zeit des Feh­lens der Be­schei­ni­gung, d.h. die­ses Recht führt nicht zum endgülti­gen Weg­fall Ih­res An­spruchs.

Wenn Sie an der ver­späte­ten Vor­la­ge kein Ver­schul­den trifft oder wenn Sie die Krank­heit später nach­wei­sen, muss der Ar­beit­ge­ber die Ent­gelt­fort­zah­lung nachträglich be­zah­len.

Was muss der Arbeitgeber tun, um Krankheiten vorzubeugen?

Ist ein Ar­beit­neh­mer länger als sechs Wo­chen im Jahr ar­beits­unfähig krank, muss der Ar­beit­ge­ber ge­mein­sam mit dem Ar­beit­neh­mer klären, wie die Ar­beits­unfähig­keit über­wun­den und der Ar­beits­platz er­hal­ten wer­den kann. Ge­setz­li­che Grund­la­ge die­ser Ver­pflich­tung ist § 167 Abs.2 Satz 1 Neun­tes Buch So­zi­al­ge­setz­buch (SGB IX).

Müssen Sie eine Kündigung befürchten, wenn Sie länger erkrankt sind oder öfter einmal eine Krankmeldung einreichen müssen?

Da das Ar­beits­verhält­nis ein Aus­tausch­ver­trag ist, kann das Aus­tausch­verhält­nis gestört sein, wenn ein Ar­beit­neh­mer für ei­ne sehr lan­ge Zeit oder im­mer wie­der ein­mal für ei­ni­ge Ta­ge krank­heits­be­dingt ausfällt.

In­fol­ge­des­sen kann der Ar­beit­ge­ber in ex­tre­men Fällen da­zu be­rech­tigt sein, das Ar­beits­verhält­nis zu kündi­gen. Al­ler­dings ha­ben sol­che Kündi­gun­gen vor Ge­richt sel­ten Be­stand.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen, die Sie im Zu­sam­men­hang mit dem The­ma Krank­heit in­ter­es­sie­ren könn­ten, fin­den Sie hier

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