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Concerta ist ein Extended-Release-Vorbereitung von Methylphenidat, das gleiche Medikament in Ritalin gefunden. Es wird in der Regel einmal täglich am Morgen eingenommen, und ist in 18 mg, 27 mg, 36 mg und 54 mg Tabletten. Typische Dosierungen reichen von 18 mg bis 72 mg pro Tag.

Wenn Sie bipolare Störung haben, kann Ihr Arzt vorschlagen, ein Stimulans wie Concerta für behandlungsresistente Depression oder zur Sedierung von anderen Medikamenten verursacht werden. Wenn Sie gemeinsam auftretende ADHD und bipolar Störung kann Concerta auch mit der Ablenkbarkeit und Hyperaktivität häufig mit ADHS zu finden helfen.

Nach einer Überprüfung durch Arnold L. Lieber, MD, Patienten mit Co-auftretende ADHD und bipolar Störung in der Regel zunächst mit einem Stimmungsstabilisator (Lithium oder eine antikonvulsive Medikation) und einem Antidepressivum behandelt. Gelingt dies nicht, könnten die Ärzte versuchen, die Kombination einer Stimmungsstabilisator mit einem Stimulans wie Concerta.

Jüngste Studien haben Versprechen für Stimulanzien bei der Verwaltung von Depressionen und Medikamenten-induzierten Sedierung bei bipolaren Störungen gezeigt. In einem Papier 2004 von Carlson und Kollegen, Methylphenidat als Zusatz (zusätzliche) Behandlung vorgesehen "wesentliche Verbesserung der Gesamt bipolaren Krankheit", und den Stimulanzien wurden gut vertragen. Mehrere andere Studien haben auch Unterstützung für Stimulanzien bei bipolaren Störungen.

Stimulanzien können Manie auch bei Menschen ohne Geschichte der bipolaren Krankheit auszufallen. Das Diagnostische und Statistische Manual of Mental Disorders, vierte Ausgabe (DSM-IV), nennt dies eine "Substanzinduzierte Stimmungsstörung"; es wird manchmal auch als "Bipolar IV", obwohl dies nicht offiziell einen klinischen Subtyp. Diese Art von Manie Regel abklingt, wenn das Medikament entnommen.

Wegen der Gefahr der Manie, wenn Sie bipolare Störung und nehmen Concerta, sollten Sie genau über Ihre Stimmung zu halten und den Aufenthalt in engem Kontakt mit Ihrem Psychiater während der Behandlung.

Die wichtigsten Dinge, über Bipolare Störung wissen

Bipolare Störung, die manchmal auch als manische Depression bezeichnet wird, ist eine langfristige psychische Störung, die durch verschiedene, unvorhersehbare Stimmungsepisoden. Bipolare Störung kann durch Medikamente und Therapie behandelt werden.

Nach Angaben des National Institute of Mental Health, bipolare Störung ist wahrscheinlich durch eine Kombination von Faktoren verursacht werden. Gehirnchemie, Genetik und Umwelt dürfen, um bipolar Störung beitragen.

Bipolar-I, Bipolar II, zyklothyme Störung, gemischt bipolare Störung und Rapid-Cycling einer bipolaren Störung sind die verschiedenen Arten der bipolaren Störung. Jede Typen beinhaltet ein gewisses Maß an manische und depressive Episoden.

Symptome einer manischen Episode sind übermäßig glücklich oder aufgeregt Stimmung und Verhalten. Weitere Symptome können eine schnelle reden, rasende Gedanken, aufgeblasenen Selbstwertgefühl und impulsives Verhalten einschließen.

Depressiven Episoden die typischerweise ein depressiv, traurig oder hoffnungslos Stimmung. Andere Symptome können Müdigkeit, Reizbarkeit, Veränderungen in Ess- und Schlafmuster und Suizidgedanken sind.

Stimmung stabilisierende Medikamente wie Lithium, Antidepressiva, wie Prozac und Zoloft und atypische Antipsychotika wie Zyprexa, gehören zu den behandelt die Symptome der bipolaren Störung Drogen. Psychotherapie kann helfen, Menschen mit bipolarer Störung zu bewältigen, und Elektrokrampftherapie verwendet werden, wenn Medikamente und Psychotherapie unwirksam sind.

Nach Angaben des National Institute of Mental Health, ist Drogenmissbrauch häufig bei Patienten mit bipolarer Störung. Menschen mit einer bipolaren Störung kann sich selbst zu behandeln mit Drogen und Alkohol zu versuchen, aber solche Substanzen können auch bipolare Symptome verschlimmern.

Bipolare Störung, die manchmal auch als manische Depression, ist eine chronische psychische Störung, die unvorhersehbar und dramatische Verschiebungen von Stimmung und Verhalten, wie Episoden bekannt beinhaltet. Nach Angaben des National Institute of Mental Health, ist die Ursache der bipolaren Störung unklar, obwohl Genetik, Gehirn Chemie und Umwelt können Faktoren sein.

Manische Episoden beinhalten übermäßig aufgeregt und voller Energie oder bewegt und aggressive Stimmungen und Verhalten. Depressiven Episoden werden von traurig und hoffnungslos Stimmungen und Verhalten aus.

Frontallappenepilepsie bezieht sich auf das Wiederauftreten von Anfällen, die im vorderen Teil des Gehirns stammen. Frontallappen Anfälle kann durch Bedingungen, einschließlich Tumoren, vaskulärer Funktionsstörung oder Schädigung der Frontallappen des Gehirns verursacht werden.

Zu den Symptomen einer Frontallappen Anfall kann sich wiederholende Bewegungen, unangemessene Lachen, Unfähigkeit zu kommunizieren und abnormale Körperhaltung gehören.

Frontallappenepilepsie kann mit Anti-Anfall Medikamente oder Gehirnchirurgie behandelt werden. Bipolare Störung kann mit Stimmung stabilisierende Medikamente, atypischen Antipsychotika, Antidepressiva und eine Form der Psychotherapie behandelt werden.

Einige Anti-Anfall Medikamente verschrieben, um bipolar Störung zu behandeln. Jedoch warnt der Food and Drug Administration, dass die Menschen mit ein Antikrampfmittel, um bipolar Störung zu behandeln können ein höheres Risiko für Selbstmord.

Christian Based Treatment Centers für Bipolare Störung

Menschen mit einer bipolaren Störung diagnostiziert kann von Psychotherapie profitieren. Die Arten der Therapie erfolgreichsten bei der Behandlung der bipolaren Störung sind die individuelle Beratung, Familienberatung, kognitive Verhaltenstherapie und zwischenmenschlichen und sozialen Rhythmus Psychotherapie. Diese Therapien können durch viele verschiedene Behandlungszentren erhältlich. Je nach persönlichen Vorstellungen und Bedürfnissen, ist eine Option, ein Christ oder die Bibel gegründete Berater.

Christian-basierte Behandlung integriert Sound psycho-sozialen Prinzipien mit dem Glauben, Spiritualität und biblische Lehre. Christian Berater haben die gleichen Ziele wie weltliche Berater aber den zusätzlichen Schritt der Pflege und Betreuung aus christlicher Sicht zu nehmen. Christian-basierte Behandlung kommt in einer Vielzahl von Stilen und Überzeugungen, auch.

Der erste Schritt ist, um Empfehlungen von vertrauenswürdigen Freunden, kirchliche Mitarbeiter oder einem Hausarzt zu suchen. Sozialamt das örtliche Krankenhaus ist eine Liste von Ressourcen zur Verfügung stellen. Eine nahe gelegene Hochschule oder Universität, die eine medizinische, Psychologie oder Sozialarbeit Programm ist eine gute Ressource, vor allem, wenn es ein Seminar oder Christian / kirchliche Schule. Schauen Sie in den Gelben Seiten unter der psychischen Gesundheit, Soziale Arbeit, Berater oder Krankenhäuser für Leads. Schließlich suchen Google, Yahoo!, Bing oder eine andere Internet-Suchmaschine mit Stichworten wie "christliche Seelsorge" oder "Christian psychische Gesundheit Behandlungszentren."

Die Suche nach einer christlichen Berater, der bipolaren Störung behandelt vielleicht einfacher als die Suche nach einem Behandlungszentrum in der Nähe sein. Die erste Station sein sollte, um zu sehen, welche Leistungen sind bei lokalen Kirchen. Die meisten Kirchen haben einen Seelsorger, speziell geschulte Laienberaterinnen oder Selbsthilfegruppen der Community zur Verfügung. Neben der Kirche, werden Sie wahrscheinlich feststellen, Berater, die Christen sind.

Mehrere Websites können gesucht, einen Therapeuten oder Behandlungszentrum finden werden. Die American Association of Christian Counselors sind Therapeuten, die professionell ausgebildete Ärzte, Pastoren und geschulten Mitarbeitern der Kirche sind. Die Website des AACC ist hat ein Verzeichnis der Mitglieder und eine Liste der empfohlenen Behandlungszentren. Die National Christian Counselors Verein trainiert, zertifiziert und Lizenzen christliche Therapeuten. Ihre Website hat ein Verzeichnis von 478 Mitglieder. Die American Association of Pastoral Counselors hat eine "Find a Counselor" Seite und der Internationalen Vereinigung der biblischen Berater hat eine Liste der Gruppen, die sie unterstützen.

Nachdem eine christliche Therapeuten oder Behandlungszentrum gefunden, die erste Frage ist: "Hat diese Person oder in der Mitte haben Erfahrung in der Behandlung der bipolaren Störung." Diese Spezialisierung ist ein kritischer Faktor, der den Unterschied zwischen Behandlung, die fehlschlägt oder erfolgreich machen können. Zögern Sie nicht zu fragen, wie eine langjährige Erfahrung der Berater hat mit der Behandlung von bipolarer Störung und welche Behandlungen oder Therapien er bietet. Überprüfen Sie auch, in welche Lizenz oder Bescheinigung hat er. Aus christlicher Sicht werden einige der folgenden Fragen helfen, festzustellen, ob die bestimmte Person oder in der Mitte ist ein gutes Spiel für die individuelle Überzeugungen: Was ist ihre Herangehensweise an Beratung? Wie sehen sie die Bibel Integration in Beratung? Haben sie beten mit den Kunden? Was ist Ihrer Ansicht nach der Schlüssel moralischen Fragen?

Nach Angaben des National Institute on Mental Health Website, rund 5,7 Millionen amerikanische Erwachsene leiden an irgendeiner Form der bipolaren Störung jedes Jahr. Bipolare Störung (auch als manische Depression bekannt) ist eine Stimmung Störung, die durch extreme Stimmungsschwankungen. Menschen mit bipolarer Störung Erfahrung extreme Höhen in ihren Stimmungen (Manie) und dann schnell zu extremen Tiefs (Depression) zu verlagern.

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Ausführlichere Informationen zur Krankheit für Patienten finden Sie in der 107-seitigen reichhaltig illustrierten Broschüre "Morbus Bechterew - Ein Leitfaden für Patienten" (Heft 1 der DVMB-Schriftenreihe), die Sie mit dem Literatur-Bestellzettel bei der DVMB-Geschäftsstelle bestellen können.

Jedes Vierteljahr ausführliche neue Informationen vermittelt Ihnen die DVMB-Mitgliederzeitschrift "Morbus-Bechterew-Journal", die jedes DVMB-Mitglied regelmäßig zugeschickt bekommt. Den "Leitfaden für Patienten" bekommt jedes Neumitglied als Begrüßungsgeschenk. Zwei von vielen Gründen, möglichst bald Mitglied der DVMB zu werden!

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen die Alzheimer-Krankheit sowie andere Arten von Demenzerkrankungen vorstellen und Ihnen Informationen zu deren Ursachen, Verlauf und Auswirkungen geben.

Zunächst: es gibt eine ganz normale Vergesslichkeit, bei einigen Menschen mehr, bei anderen weniger stark. Wenn Sie ab und zu Ihren Schlüssel verlegen, einen Termin vergessen oder Ihnen der Name eines Bekannten nicht einfällt, dann ist das kein Grund zur Beunruhigung.

Treten jedoch häufig und über längere Zeit Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, der Konzentration oder der Orientierung auf (man kann sich nicht mehr erinnern, einen bestimmten Termin überhaupt vereinbart zu haben, oder man findet sich in neuen Umgebungen wesentlich schlechter zurecht als früher), so ist dies ein Grund einen Arzt aufzusuchen. Auch bei stärkeren Schwankungen der Stimmungslage und geistigen Fähigkeiten ist es gut, einen Arzt zu kontaktieren.

Die genannten Symptome können ganz verschiedene Ursachen haben und stehen nicht unbedingt im Zusammenhang mit einer Demenz. Sie können beispielsweise durch Stress, Burn-out, seelische Belastungen, Depressionen oder auch eine Umstellung des Hormonhaushalts, wie in den Wechseljahren, hervorgerufen werden. Weitere körperliche Ursachen sind unter anderem eine Unterfunktion der Schilddrüse, ein erhöhter Hirndruck, wie er im Alter auftreten kann, oder ein Tumor. Darüber hinaus können die verschiedensten Medikamente, die zum Beispiel gegen Schmerzen oder zur Senkung des Blutdrucks eingenommen werden, Nebenwirkungen haben, die sich auf die geistige Leistungsfähigkeit auswirken.

Auch wenn es sich also nicht um eine Demenz handelt, ist in vielen dieser Fälle eine medizinische Behandlung oder eine therapeutische Unterstützung angezeigt.

In manchen Fällen wird der Arzt feststellen, dass es sich tatsächlich um eine Demenz, d.h. um ein typisches Muster von geistigen Leistungseinschränkungen und Verhaltensänderungen handelt.

In einem weiteren Schritt gilt es eine genaue Diagnose zu stellen, also zu klären: Was ist die Ursache der Demenz?

Die häufigste Ursache ist die Alzheimer-Krankheit, benannt nach dem Arzt Alois Alzheimer. mehr zur Alzheimer-Krankheit

Eine relativ häufige Ursache von Demenzen bei jüngeren Betroffenen ist die Frontotemporale Demenz, auch Pick-Krankheit genannt.
mehr zur Frontotemporalen Demenz

Es gibt aber auch eine Reihe anderer Demenzformen wie z.B. die Lewy-Körperchen-Demenz, Demenz bei Parkinson oder vaskuläre Demenzen. mehr zu weiteren Demenzformen

Die Erkrankungszahlen steigen mit dem Lebensalter: Da immer mehr Menschen ein hohes Alter erreichen, wird die Zahl der Erkrankten künftig weiter ansteigen, wenn kein Heilmittel gefunden wird.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier:

Bei Alzheimer baut das Gehirn langsam ab - bis zum vollständigen geistigen Verfall.

Vielleicht habt auch ihr einen Opa oder eine Oma, deren Gedächtnis langsam abbaut. Alzheimer heißt die gefürchtete Krankheit, die noch immer nicht heilbar ist. Benannt wurde sie nach ihrem Entdecker, dem Nervenarzt Alois Alzheimer.

Alois Alzheimer war ein bayerischer Nervenarzt, der Anfang des 20. Jahrhunderts damit begann Erkrankungen des Gehirns zu untersuchen. Zu diesem Zweck untersuchte und befragte er Patienten zu Lebzeiten sehr genau und besah sich nach deren Tod das Gehirn genauestens unter dem Mikroskop.

Alzheimer stellte fest, dass große Bereiche der Hirnrinde, die das Gedächtnis, die Orientierung und das Gefühlsleben ermöglichen, stark verändert oder sogar zerstört waren. Die toten Nervenzellen und die Eiweißablagerungen gaben eine Erklärung dafür, dass diese Frau vollkommen verblödet gestorben war.

Das Krankheitsbild wird in verschiedene Stadien eingeteilt und wird erst relativ spät erkannt. Zunächst beginnt die Krankheit oft langsam und schleichend mit einer leichten Vergesslichkeit. Die Betroffenen können Situationen nicht mehr richtig einschätzen, haben Probleme sich in einer Stadt oder sogar in ihrer Wohnung zurecht zu finden. Sie vergessen, wo sie ihre Dinge abgelegt haben oder dass sie zum Lesen eine Brille benötigen.

Hinzu kommen Sprachstörungen. Plötzlich fallen passende Wörter oder Namen nicht mehr ein, der Patient kann nicht mehr richtig sprechen und ist immer häufiger geistesabwesend. Nach und nach spürt auch der Betroffene diese Veränderungen, bekommt Angst, die sich immer mehr steigert und die sich auch in scheinbar unbegründeten Aggressionen gegen andere auswirken kann.

Dann beginnt der Patient das Bewusstsein für seine eigene Person immer mehr zu verlieren. Das zweite Stadium tritt ein, in dem der Patient weder seine Umwelt, nicht einmal mehr seine nächsten Verwandten und Freunde erkennt. Er vergisst, wer er ist und wo er lebt, mit wem er zusammen ist. Er kann nicht mehr allein essen und sich nicht mehr sauber halten. Nun ist der körperliche und geistige Verfall für alle sichtbar.

Im dritten Stadium hat der Patient nur noch die Intelligenz eines Neugeborenen. Langsam wird die Hirnleistungsfähigkeit immer schwächer und eine geistige Zerrüttung tritt ein, die bisher kaum aufzuhalten ist, denn die Forscher haben noch keine Möglichkeit gefunden, Alzheimer aufzuhalten oder zu heilen.

Es ist nicht einfach, diese Erkrankung tatsächlich schon früh festzustellen. Mittlerweile gibt es aber Tests und Verfahren, die helfen Alzheimer zu erkennen. Dabei wird auch die Gehirnaktivität geprüft. Besonders ältere Menschen sind von Alzheimer betroffen. Das Risiko steigt also mit zunehmendem Alter. Und da die Menschen im Durchschnitt immer länger leben, steigt auch die Zahl der Alzheimerpatienten. Mittlerweile sind weltweit 20 Millionen Menschen davon betroffen, in Deutschland gibt es mehr als 1,6 Millionen bekannte Fälle - Tendenz steigend.

Alzheimer tritt im Normalfall ab 65 Jahren auf. Es gibt aber auch Fälle mit 40 Jahren. Je älter ein Mensch wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er an Alzheimer erkranken kann.

Als Diabetes seinen Schrecken als tödliche Krankheit verlor

Vor fast 100 Jahren wurde das Insulin entdeckt - Seit 40 Jahren kann es synthetisch hergestellt werden

Insulin in Pillenform bleibt vorerst Zukunftsmusik

Die Entdeckung des Insulin vor nunmehr fast 100 Jahren führte dazu, dass seitdem vielen Diabetikern das Leben gerettet werden konnte, und Diabetes, also die Zuckerkrankheit, ihren Schrecken als tödliche Krankheit verloren hat. Ein Überblick über die Entdeckung des Insulin.

Schon im zweiten Jahrhundert nach Christus nannte der griechische Arzt Aretaios von Kappadokien eine von ihm diagnostizierte „Erkrankung des Magens“ Diabetes, wobei das Wort „entleeren“ oder „hindurchlaufen“ bedeutet. Der Begriff „Diabetes mellitus“ heißt so viel wie „Durchfließen, mit Honig gesüßt“. Im 16. Jahrhundert stellte der schweizerisch-österreichische Arzt und Alchemist Paracelsus neue Theorien über die Ursache des Diabetes auf, und ist der Ansicht, dass die Zusammensetzung des Blutes bei Diabetikern verändert ist.

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Die Morgellons-Haut- und System-Krankheit tritt zwar bereits weltweit auf. Mehr dazu und zur Frage der Ansteckbarkeit durch Morgellons.

Es ist aber immer noch eine "verschwiegene Epidemie", die vom Medizinestablishment entweder noch ignoriert bzw. als 'Delusional Parasitosis' (Dermatozoenwahn) verkannt wird.

Eine psychiatr. Beschreibung des echten Wahns s. hier

Links zu zahlreichen Mikroskop-Morgellons-Fotos und Erfahrungsberichten z.B.:

  • Frequently Asked Questions zu Morgellons (engl.)
    • mitunter kleine Lichtblitze
    • Abkapselung von Mikrofasern, Bindegewebeknoten
    • Depigmentation der Haut (helle Flecken) und Perforationen auf den weissen, erhabenen Flecken, die durch ein- und auswandernde Mikrorganismen entstehen.

    s. eine detailierte Symptomschilderung eines seit mehr als 10 Jahren davon Betroffenen (engl.) hier

  • Schwellung der Lymphknoten
  • Chronischer Morgellons-Krankheitsverlauf nach 8 - 12 Monaten

    Ausbreitungswege, Infektionsrisiko durch Morgellons

    Sind die Morgellons genetisch manipulierte Organismen, Nanoroboter oder was sonst?

    Aufschlussreiche Videos zu diesem brisanten Thema finden Sie bei YouTube unter den Stichworten "Morgellons / Biochemical Warheads – Crimes against Humanity", z.B. in http://www.youtube.com/watch?v=Gxs99wISMfA&playnext=1&list=PLFD7A61CDBBA713D0 (Teil 1 von 2)
    http://www.youtube.com/watch?v=ay4wZOLanDk&feature=related (Teil 2 von 2)

    Sind Lebensmittelzusatzstoffe E 1201(PVP) und E 1202 (PVPP) eine Mitursache?

    Mehr zum Thema Chemtrails- und Morgellons-Inhalte im Feinstaub

    • Nachweis von Polymerfasern per Mikroskop
    • Mikroskopbilder von Schneewasser- und Regenwasseranalysen
    • Gefahren durch besondere Kristallformen in Feinstaub?
    • Research and Videos: The Staninger Report by Hildegarde Staninger, Ph.D - MORGELLONS: A NANO-911 FOREIGN INVADER
    • Fiber Sensors in Morgellons (engl. Video)
    • Fibers in Morgellons
    • Morgellons - Identifying Marks
    • Morgellons - Advanced BioWarfare
    • Morgellon - Macrocycles
    • Insects fly out of permanent sores
    • Morgellons - Dictyostelium
    • Aerobiology and Toxins
    • MORGELLONS: COCOONS, WORMS, SYNTHETIC BIOLOGY, QUANTUM DOTS, SENSORS
    • MORGELLONS: Diamondoids (Carbon) Come Out of Morgellons' Victim's Skin
    • MORGELLONS: Nano Artifacts Identified-Polymer Brush Found in Skin: Stars, Ladders, Comb
    • MORGELLONS: The People Who Know-Ask Them How to Kill Polymer
    • MORGELLONS- Something About Polymer
    • Morgellons-Self-Assembling Organogel-June 7, 2010
    • Morgellons-Parasitic Infection-June 9, 2010
    • MORGELLONS-AntiOxidants, Sunlight, Peroxides, Free Radicals
    • Morgellons-Self-Assembling Organogel-June 7, 2010
    • Microbe Polymer Fibers-June 5, 2010
    • Morgellons-Nano Radio Transmitters-June 3, 2010
    • MORGELLONS: WHERE DO THE FIBERS COME FROM?
    • MORGELLONS: BioStructure-Micelles, Dendrimers, Bioadhesives, Time Release
    • MORGELLONS: Time Release Implant
    • MORGELLONS IS A GENETIC WEAPON
    • MORGELLONS HORROR PICTURE SHOW NANOTECHNOLOGY 2010
    • NASA SIGNED ITS NAME ON MORGELLONS FIBER
    • HEXAGON FOUND IN SKIN--Light Activated-Similar patent 5226902
    • Semiconductor Parent/Child Hexagons Come Out of Skin
    • HEXAGON FOUND IN SKIN--Light Activated-Similar patent 5226902
    • Who Made Morgellons?
    • MORGELLONS IS A GENETIC WEAPON
    • Morgellons: NASA has Cyclodextrin Lab-Navy Defense Research 1994
    • MORGELLONS POPULATION CONTROL-INFERTILITY
    • NASA, NASA, NASA-MORGELLONS-INFERTILITY
    • TRANSGENIC WEAPON
    • Morgellons The Reaper: Aluminum, Barium, Mycoplasma
    • What Did They Do To Our Hair?
    • MORGELLONS GROWS BLOOD VESSELS
    • REAL SENSORS SWARM UNDER MORGELLONS SKIN
    • Silicon Nanowires In Blood for Imaging
    • Living Polymerization, RAFT, CSIRA, DUPONT and Nematodes Von: skizi
    • The Polymer Knocks and The Cell Says "Come In"
    • FUNGUS AMONGUS
    • Bioterrorist Products developed in S-Series Agriculture Program
    • MORGELLONS: What Are spherulites?
    • MORGELLONS-Biofiber Living Polymer Catalyzed by Metals-Funded DOE & NSF
    • MORGELLONS-Encapsulated Bacteria Research by DOE

    • Bin ich hochsensibel?
    • Hochsensibilität auf dem Lebensweg
    • Was kann ich nicht ändern?
    • Was kann ich ändern?

    "Ich bin jemand. Ich bin ich. Ich bin gerne ich. Und ich
    brauche niemanden, der mich zu jemandem macht."

    (Louis L'Amour)

    Bin ich hochsensibel?

    Endlich können hochsensible Menschen aufatmen: das von Elaine N. Aron in den Neunzigerjahren erstmals beschriebene Phänomen der Hochsensibilität existiert tatsächlich und wird langsam einer wachsenden Anzahl von Menschen bewusst.
    Viele HSP werden dadurch befreit von einem oft lebenslangen Gefühl: "ich bin anders, ich bin nicht richtig so, wie ich bin": Es gibt uns! Nur schon diese Tatsache kann einen erlösenden Einfluss auf einen hochsensiblen Menschen haben: Sie/er fühlt sich vielleicht nicht mehr isoliert, ist gar froh, nicht "verrückt" zu sein - und lernt langsam, die persönliche Sensibilität zu erkennen und zu schätzen. Man liest und hört in Berichten hochsensibler Menschen oft, dass es für sie eine Zeit vor der Entdeckung ihrer Hochsensibilität - und eine Zeit danach gibt - und dass das "Nachher" eine entscheidend positivere Lebensqualität aufweist.

    Hochsensibilität auf dem Lebensweg

    Den hochsensiblen Menschen nun in einer Kurzzusammenfassung vollständig und umfassend zu beschreiben, ist nicht gut möglich, denn jede HSP ist ein Individuum, welches seine Hochsensibilität auf ganz persönliche Art auslebt. Klar existieren dennoch - in verschiedenem Masse - auch viele Ähnlichkeiten zwischen hochsensiblen Menschen (siehe weiter unten bei "Was können Sie nicht ändern/Was können Sie ändern").

    Was können Sie nicht ändern?

    • Ihre Veranlagung, welche beinhaltet, dass Ihre Wahrnehmung und die Art Ihres Temperaments nicht der Norm entsprechen, sondern einer hochsensiblen Minderheit (ca. 15-20 Prozent der Menschen). Ebenso können Sie leider Ihre Vergangenheit nicht mehr ändern, falls diese traumatische, belastende Erfahrungen beinhaltete, die sie zu einem hochempfindlichen Menschen machten.
    • Aus diesem Grund können Sie somit schneller eine Reizschwelle erreichen und sich schneller von Reizen (äusseren oder inneren) überflutet, überstimuliert und nervlich übererregt fühlen als Normalsensible, weil Ihr Gehirn weniger gut in der Lage ist, Reize, welche normalerweise als unwichtiger erkannt werden, herauszufiltern. Es ist nicht so, dass Normalsensible nie überreizt sind, - ihre Reizschwelle ist lediglich höher angesetzt.
    • Eventuell sind auch ihre Körpersinne (z.B. Augen, Ohren, Geruchsinn, Tastsinn. ) und ihre Fähigkeit, unterschwellige Reize wahrzunehmen, differenzierter - und führen Sie daher oftmals zu Überstimulation und Übererregung.
    • Vielleicht funktioniert auch Ihr Körper nicht so, wie sie es gerne hätten: vielleicht erträgt er diverse Genussmittel nicht, hat Mühe mit Schlafen - oder Sie müssen bei Ihrer Ernährung sorgfältiger sein als Ihre normalsensiblen Freunde. Vielleicht leiden Sie auch unter Allergien und Überempfindlichkeiten.

    Was können Sie ändern?

    Wichtige Vorbemerkung: Die Vorstellung, "sich zu ändern" ruft bei vielen Menschen schon Gefühle der Überforderung und daher Abwehr hervor: "ich soll mehr rauskommen, als ich in der Lage bin", "ich soll Dinge tun, die mir widerstreben", "ich soll. " So ist dies natürlich nicht gemeint. Es geht in keiner Weise darum, sich selber zu stressen und das frühere Gefühl von Überforderung und Überreizung aufrecht zu erhalten. Wandel kann nur stattfinden, wenn wir den Weg dazu mit unserem individuellen Naturell in Einklang bringen. Vielleicht ist es auch wichtig, sich zuerst einmal wertfrei zu fragen: Will ich mich überhaupt verändern? Bin ich bereit dazu? Und was möchte ich tatsächlich verändern?

    • "Ich bin richtig, so wie ich bin!" Sie können Ihr Gefühl langsam verändern, sie seien "nicht normal" und würden dauernd etwas "falsch machen", wenn Sie sich schneller überstimuliert, überfordert und "am Rand der Nerven" fühlen als normalsensible Menschen.
    • "Ich muss mich nicht mit andern vergleichen." Sie können ein wachsendes Bewusstsein darüber entwickeln, wer Sie eigentlich wirklich sind. Lernen Sie also, sich nicht mehr mit anderen zu vergleichen und nicht mehr zu versuchen, sich an deren Realität anzupassen. Dieser neue Weg braucht vielleicht viel Geduld. Ihre jahrelangen Gewohnheiten können Sie meistens nicht nullkommaplötzlich ändern, und ich würde denken, dass dies noch vermehrt der Fall ist, wenn Sie nicht mehr ganz jung und flexibel sind (obwohl hier positiv mitwirkt, dass HSP häufig "SpätzünderInnen" sind und sich auch im höheren Alter noch als recht "jung" wahrnehmen.)
    • "Wie nehme ich die Welt wahr?" Sie können damit beginnen, kontinuierlich Ihre Art der Wahrnehmung zu hinterfragen, zu studieren - und zu akzeptieren. Unsere persönliche Wahrnehmung kommt uns immer als die "richtige Sicht" vor: fragen Sie sich, ob es wirklich immer die "richtige" Sicht ist? Vielleicht nehmen andere Menschen ja eine Situation nur anders wahr - und wollen Sie z.B. gar nicht brüskieren und verletzen? Wir müssen lernen, sowohl unsere wie fremde Wahrnehmungen als das zu sehen, was sie sind: persönliche Wahrnehmungen.
        • "Ich habe keine Lust mehr, mich immer zu stressen." Wagen Sie es, vom Leistungsstress wegzukommen und sich dafür vielmehr mit Ihrer wachsenden Selbstachtung zu befassen.
        • "Ich werde mein eigener Manager, meine eigene Managerin. " Beginnen Sie damit, ein gesundes Selbstmanagement zu entwickeln, was viel mit Selbstverantwortung zu tun hat. Fragen Sie sich, ob Sie bis jetzt vielleicht noch nicht wirklich die Verantwortung für sich übernommen haben, weil Sie sich dazu nicht in der Lage gefühlt haben?
        • "Wie fühle ich mich eigentlich?!" Lernen Sie den Umgang mit Ihren Gefühlen. (Manchmal braucht dies professionelle Begleitung, gerade, wenn man leicht von Gefühlen überwältigt wird. Seien Sie diesbezüglich selbstverantwortlich.) Es könnte sein, dass Sie Ihre Gefühle gar noch nicht richtig kennen und einmal einen geschützten Rahmen brauchen, um sie kennen zu lernen.
        • "Ich entdecke meine starken Seiten. " Machen Sie sich also auf einen, Ihnen entsprechenden Weg, Ihre Energien nicht mehr in Gefühle des Andersseins, in Scham- und Schuldgefühle, Wut und Groll, Angst und Leiden, Rückzugstendenzen, Opferbewusstsein, Hilflosigkeit oder Unsicherheit etc. zu investieren, sondern zu entdecken, was Ihre Stärken sind.
        • ". und ich nehme meine Schwächen an." Versuchen Sie aber gleichzeitig, vorhandene Schwächen anzunehmen. Sich selber annehmen, wie sie sind, ist für HSP ein sehr wichtiger Lernprozess, da sie sich selber gegenüber häufig negative Gefühle - bis hin zum Selbsthass entwickeln können. Entwickeln Sie vielmehr ein Bewusstsein darüber, dass das, was Sie bis jetzt vielleicht auf vielfältige Weise gequält und blockiert hat, ein anderes Extrem besitzt: nämlich eine positive Seite, ein Potenzial.
        • "Was verbirgt sich hinter meinen Schwächen?" Reflektieren Sie: Könnte es z.B. sein, dass Ihrer, bis jetzt so ungeliebten "Überempfindlichkeit" oder "Hysterie" oder "Schüchternheit" oder "Pingeligkeit bis zur Zwangshaftigkeit". vielleicht ganz andere Eigenschaften zugrunde liegen? Zum Beispiel eine hohe Feinfühligkeit, eine tiefe Intuition, unterschwellige Wahrnehmungsfähigkeiten bis zur 'Hellsichtigkeit', empathische Fähigkeiten, ein hoher Grad an Gewissenhaftigkeit, eine starke "kreative Ader"? (um nur ein paar Eigenschaften zu nennen. )
        • "Eigentlich habe ich einen klaren Durchblick!!" Machen Sie sich auch klar, dass ein schneller Überreizungszustand theoretisch wahrscheinlich auch Fähigkeiten zur Differenzierung und Selbstreflexion enthält, welche über das "normale" Mass hinausgehen.
        • "Wie kann ich mir helfen?" Und werden Sie sich bewusst, dass bedrohliche Gefühle wie zum Beispiel erhöhte Verletzlichkeit, Angst, Panik, Konkurrenzgefühle oder Schuldgefühle. nicht unwiderruflich zu Ihrem Leben gehören müssen, sondern mit Ihrer bisher nicht erkannten Hochsensibilität im Zusammenhang stehen könnten. Seien sie in der Erforschung dieser Punkte ausdauernd, holen Sie sich Hilfe, wenn nötig - und vergessen Sie Ihre bisherige Ausdauer in Eigenschaften wie, sich selber kleiner zu machen als sie tatsächlich sind.
        • "I am 'somebody' - ich bin 'jemand' - durch meinen Körper. " Der englische Ausdruck "somebody" ("ein Körper") für "jemand" zeigt sehr schön, dass es für einen Menschen eigentlich genügt, einen Körper zu haben, um daseinsberechtigt zu sein. Kennen und akzeptieren Sie Ihren Körper? Dies müsste zur Folge haben, dass Sie lernen, für sich in allen Lebenslagen wirklich zu sorgen. Die Zuwendung zu Ihrem Körper, falls Sie diesen bis jetzt vorwiegend "benutzt" haben, um auf dieser Erde zumindest irgendwie "sichtbar" und handlungsfähig zu sein, ist ein ganz wichtiger Punkt. Reflektieren Sie des weiteren, ob Sie ihren Körper bis jetzt gar abgelehnt – oder an verschiedene ÄrztInnen oder HeilerInnen "delegiert" haben, weil er Ihnen mehr Mühe als Freude bereitet.

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    15. Und die letzte: die des weltlichen Profits, der Zurschaustellung - wenn der Apostel seinen Dienst zu Macht umgestaltet und seine Macht zu einer Ware, um weltlichen Nutzen oder mehr Befugnisse zu erhalten. Es ist die Krankheit der Menschen, die unersättlich Befugnisse zu vervielfachen suchen und dafür imstande sind, zu verleumden, zu diffamieren und andere in Misskredit zu bringen, selbst in Zeitungen und Zeitschriften, natürlich um sich zur Schau zu stellen und sich als fähiger als die anderen zu präsentieren. Auch diese Krankheit schadet dem Leib sehr, denn sie bringt Menschen dazu, den Gebrauch jedes Mittels zu rechtfertigen, um ihr Ziel zu erreichen, oft im Namen der Gerechtigkeit und der Transparenz! Ich denke an einen Priester, der Journalisten anrief, um private und vertrauliche Dinge über seine Mitbrüder und Pfarrangehörige zu erzählen - und zu erfinden. Für ihn zählte nur, sich auf den Titelseiten zu sehen, denn so fühlte er sich „mächtig und interessant” - aber er hat anderen und der Kirche sehr geschadet. Der Arme!

    Abschluss der Ansprache

    Liebe Brüder, diese Krankheiten und Versuchungen sind natürlich eine Gefahr für jeden Christen und jede Verwaltung, Gemeinschaft, Orden, Pfarrei und kirchliche Bewegung und können sowohl beim Einzelnen als auch in der Gemeinschaft vorkommen.

    Ich muss klarstellen: Nur der Heilige Geist ist - die Seele des mystischen Leibes Christi, wie das nizäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis sagt: „Ich glaube an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht” - kann jede dieser Krankheiten heilen. Es ist der Heilige Geist, der jede echte Anstrengung zur Reinigung und jeden guten Willen zur Umkehr stützt. Er ist es, der uns verstehen lässt, dass jedes Glied sowohl an der Heiligung des Leibes wie auch an seiner Schwächung mitwirkt. Er ist es, der die Eintracht fördert [Papstpredigt am 30. Nov 2014]: „Ipse harmonia est [Er selbst ist die Eintracht]”, sagt der heilige Basilius. Der heilige Augustinus sagt uns: „Solange ein Teil zum Leib gehört, ist seine Heilung nicht vergebens; was hingegen abgeschnitten wurde, kann weder geheilt werden noch gesunden.” (Augustinus, Predigt CXXXVII)

    Die Heilung ist auch Ergebnis des Erkennens der Krankheit und der persönlichen und gemeinschaftlichen Entscheidung, sich heilen zu lassen und sich geduldig und mit Ausdauer der Behandlung zu unterziehen (Evangelii Gaudium, 25-33).

    Wir sind also gerufen – in dieser weihnachtlichen Zeit wie auch immer in unserem Dienst und unsrem Leben – zu leben „von der Liebe geleitet, an die Wahrheit halten und in allem wachsen, bis wir ihn erreicht haben. Er, Christus, ist das Haupt. Durch ihn wird der ganze Leib zusammengefügt und gefestigt in jedem einzelnen Gelenk. Jedes trägt mit der Kraft, die ihm zugemessen ist. So wächst der Leib und wird in Liebe aufgebaut.” (Eph 4:15-16)

    Die Gründe für eine anhaltende Arbeitslosigkeit sind unterschiedlich und reichen von der schlechten wirtschaftlichen Lage mancher Betriebe bis hin zur mangelnden Ausbildung des Betroffenen. Doch auch wenn sich Arbeitslose oft mit Vorurteilen konfrontiert sehen, ist der Großteil stets um eine neue Anstellung bemüht.

    Das Arbeitslosengeld ist eine Versicherungsleistung des Sozialstaates, die dem Arbeitslosen trotz seiner momentanen Situation eine angemessene Lebenshaltung erlauben soll. In der Regel stammt das Arbeitslosengeld aus einer Arbeitslosenversicherung, in die zuvor eingezahlt wurde. Ist das nicht der Fall, wird es über Steuern finanziert. Durch die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe, wird nun zwischen Arbeitslosengeld I und II entschieden. Das Arbeitslosengeld II ist das Ergebnis einer Gesetzesänderung und wurde zum 1. Januar 2005 eingeführt. Es richtet sich auch an diejenigen, die zwar nicht arbeitslos sind, aber deren Einkommen sowie andere Vermögensverhältnisse nicht ausreichen, um die Grundsicherung zu gewährleisten.
    Um sich besser zu qualifizieren zu können, bietet das Jobcenter verschiedene Möglichkeiten an. Ob Umschulungsangebote, Weiterbildung oder Vermittlungsgutscheine – Hilfe kann von jedem Betroffenen in Anspruch genommen werden.

    Eine Umschulung ist im Grunde ähnlich wie eine Ausbildung. Allerdings wird die Ausbildungszeit hier um ein halbes bis ein Jahr verkürzt. Sie ist für diejenigen geeignet, die entweder schon über eine Ausbildung verfügen oder bereits entsprechende Berufserfahrungen haben. Oftmals kommt eine Umschulung in Betracht, wenn gesundheitliche Gründe die weitere Ausübung des bisherigen Jobs unmöglich machen (zum Beispiel bei Allergien). Auch viele Mütter sind bei einem Wiedereinstieg in das Berufsleben nach der Eltern- bzw. Erziehungszeit mit einer Umschulung gut beraten. Häufig lässt die Nachfrage in einem bestimmten Beruf über die Jahre nach – tatsächlich unterliegt der Arbeitsmarkt einem ständigen Strukturwandel.
    Wie bei einer Ausbildung wird die Umschulung mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer abgeschlossen. Der Umschüler bekommt einen anerkannten IHK-Berufsabschluss oder etwas Gleichwertiges wie zum Beispiel einen Gesellenbrief.

    Dauer

    Die Dauer der Umschulung hängt vom jeweiligen Beruf ab. So haben kaufmännische Ausbildungen in der Regel eine Umschulungszeit von 24 Monaten, bei technischen Berufen sind es sogar 30 Monate.

    Arten der Umschulung

    a) betriebliche Umschulung

    Die Übernahme der Kosten für eine Umschulung durch die Agentur für Arbeit oder andere Leistungsträger wie zum Beispiel die Landesversicherungsanstalt hängt von verschiedenen Voraussetzungen ab.

    Kursnet ist ein Portal für die berufliche Aus- und Weiterbildung der Bundesagentur für Arbeit. Unter dem Link http://www.kursnet.arbeitsagentur.de/kurs/index.html findet man Deutschlands größte Aus- und Weiterbildungsdatenbank. Aktuell sind mehr als 600.000 Bildungsangebote in der beruflichen Aus- und Weiterbildung verfügbar, mehr als 438.000 davon können mit einem Bildungsgutschein genutzt werden. Zudem gibt es rund 18.000 Studienangebote.
    Etwa 18.000 Bildungsanbieter sind hier registriert, die über eine individuelle Such- und Filterfunktion gefunden werden können. Eine Qualitätssicherung der Kursnet-Umschulung im Vorfeld sorgt insgesamt für ein hohes Niveau.
    Bei Fragen steht eine Servicehotline zur Verfügung, die nicht nur über die Umschulungsberufe, sondern auch über die Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten berät.
    Aber die Agentur für Arbeit hält in der Regel auch noch Informationsmaterialen von örtlichen Bildungseinrichtungen für Interessenten bereit. Zudem finden sich in vielen Tageszeitungen entsprechende Angebote wie zum Beispiel die des Berufsförderungswerkes (BFW).

    Arbeitslose mit einem Anspruch auf Arbeitslosengeld bzw. Arbeitslosenhilfe können von der Agentur für Arbeit einen Vermittlungsgutschein anfordern. Ein solcher Gutschein ermöglicht es dem Arbeitssuchenden, sogenannte private Vermittler mit der Jobsuche zu beauftragen. Dieser schließt mit dem Gutscheinbesitzer einen schriftlichen Vermittlungsvertrag ab. Die Vermittlungsgebühr darf dabei nicht höher als der im Gutschein genannte Betrag sein. Für Arbeitslose, die bis zu sechs Monate ohne Anstellung waren, bekommt ein Vermittler 1.500 Euro. 2.000 Euro sind es nach einer Arbeitslosigkeit zwischen sechs und neun Monaten. Wer länger als neun Monate arbeitslos ist, bekommt einen Vermittlungsgutschein in Höhe von 2.500 Euro. Die Dauer der Arbeitslosigkeit wird anhand der letzten zehn Monate vor der Beantragung des Gutscheines berechnet.

    Als erfolgreich gilt die Vermittlung, wenn es zu einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis innerhalb Deutschlands mit einer Dauer von mindestens drei Monaten kommt. Die Mindestarbeitszeit pro Woche sollte dabei 15 Stunden betragen. Sind diese Bedingungen erfüllt, bekommt der private Vermittler den Gutschein ausbezahlt. Um sich so gut wie möglich vor Betrug zu schützen, zahlt die Agentur für Arbeit den Vermittlungsgutschein in zwei Beträgen aus. Die erste Rate in Höhe von 1.000 Euro wird bei Beginn des Beschäftigungsverhältnisses ausgezahlt, der Rest erst nach sechs Monaten. Wird der Vertrag während dieser Dauer aufgelöst, entfällt die zweite Rate für den Vermittler und er erhält insgesamt nur 1.000 Euro.
    Arbeitssuchende können mehrere Vermittler ihrer Wahl gleichzeitig beauftragen. Die Bezahlung bei erfolgreicher Vermittlung erfolgt ausschließlich durch die Agentur für Arbeit, der Arbeitssuchende muss zu keiner Zeit in Vorkasse treten. Anspruch auf den Vermittlungsgutschein haben übrigens auch diejenigen, die sich gerade in einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) oder in einer Strukturanpassungsmaßnahme (SAM) befinden.
    Um den Gutschein zu erhalten, genügt ein formloser Antrag. Ob per Brief, Fax, E-Mail, telefonisch oder persönlich, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

    Die berufliche Weiterbildung bzw. Fortbildung soll die berufliche Handlungsfähigkeit erhalten, anpassen oder erweitern und einen Aufstieg ermöglichen.
    Vor allem der technologische Fortschritt sorgt für die Notwendigkeit, die beruflichen Fähigkeiten sowie das bereits erworbene Fachwissen immer wieder den neuesten Entwicklungen anzupassen. In einigen Branchen ist es zwingend erforderlich, sich den neuen Bedingungen zu stellen, da man ansonsten nicht mehr konkurrenzfähig ist. Aber auch Mütter nach der Erziehungszeit sehen sich häufig ganz neuen Aspekten ihres eigentlichen Berufsbildes gegenübergestellt und erhöhen Dank der Weiterbildung die Wiedereinstiegschancen.

    In Deutschland wird von immer mehr Ärzten die Diagnose ADHS gestellt. Diese „Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung“ ist eine psychische Störung, die bereits im Kindesalter auftritt und dabei zu Impulsivität, häufig auch Hyperaktivität, und zu Problemen bei der Aufmerksamkeit führt. Inzwischen weist bereits ein alarmierend großer Anteil an Kindern Symptome von ADHS auf, wobei meist Jungen häufiger betroffen sind als Mädchen. Die Ursachen für ADHS sind dabei noch nicht vollständig geklärt und bedürfen weiterer Untersuchungen. Des Weiteren erweist sich sogar schon eine Diagnose von ADHS als äußerst schwierig und erfordert eine genaue Beobachtung der Symptome.

    Heute ist ADHS als wirkliche Krankheit anerkannt und in verschiedenen Stufen klassifiziert, bei der die Erkrankung je nach Grad der Aufmerksamkeitsdefizite und Aktivitätsdrang eingegliedert wird. Nach der Diagnose ADHS können zur Behandlung Medikamente verordnet werden, wobei ADHS in leichten Schweregraden nicht medikamentös behandelt wird. Die Kosten für die Medikamente werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, was auch zeigt, dass diese psychische Störung heute als eine „echte“ Krankheit anerkannt wird. Bei Erwachsenen kann es zu Problemen bei der Übernahme der Kosten für die Medikamente kommen, da die Wirksamkeit einer Therapie mit Ritalin hier nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte – deswegen weigern sich einige Krankenkassen, zu zahlen.

    Neben der Therapie mit Ritalin gibt es bei einer Erkrankung an ADHS auch die Möglichkeit anderer therapeutischen Maßnahmen. Von Aggressionstraining über Familientherapie bis hin zu motorischen und logopädischen Therapien können bei ärztlichen Gutachten die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Auch die private Krankenversicherung erkennt ADHS als Krankheit an und übernimmt daher ebenfalls die Kosten für die Medikamente, solange diese zugelassen sind. Ob weitere Therapien übernommen werden, wird wie immer in den vertraglichen Bedingungen der privaten Krankenversicherung geregelt.

    Im Gebet begegne ich Gott. Beim Beten stehe nicht ich mit meinen Sorgen und Problemen im Mittelpunkt, sondern Gott, mein und unser Vater. Er nimmt mich an, weil er mich liebt, und gibt, worum ich ihn bitte. Wenn ich mich ihm nur offen und ehrlich anvertraue. Je mehr ich mich Gott, dem Herrn, öffne und ihn in mir wirken lasse, desto mehr kann er mir helfen und mich heilen.


    Vater unser im Himmel,
    geheiligt werde dein Name.
    Dein Reich komme, dein Wille geschehe,
    wie im Himmel, so auf Erden.

    Der Herr ist mein Hirte

    Der Herr ist mein Hirte,
    nichts wird mit fehlen.

    Abba, lieber Vater

    Ich weiß, daß du mein Vater bist,
    in dessen Arm ich wohlgeborgen.
    Ich will nicht fragen, wie du führst,
    ich will dir folgen ohne Sorgen.

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    Vielen Kranken fällt es schwer, einen „Normalzustand“ oder „Normalität“ als erstrebenswert anzusehen. Es kommt deshalb nicht selten zu einer Bevorzugung des hypomanischen Zustands, was häufig zu Compliance-Problemen bei der Phasenprophylaxe führt.

    Die Hypomanie ist die abgeschwächte Form der Manie. Besondere Merkmale sind die gehobene Grundstimmung und gesteigerter Antrieb, die mit gleichzeitigen Veränderungen im Denken im Sinne eines sprunghafteren, unkonzentrierteren Denkens (Ideenflut) und einer Veränderung der Psychomotorik verbunden sein können. Durch die gehobene Stimmung kommt es zu einem größeren Selbstbewusstsein, einer erhöhten Risikofreudigkeit und zu Grenzverletzungen. Die Leistungsfähigkeit ist in diesem Zustand am höchsten.

    Die Depression verkehrt alle Aspekte der Manie ins Gegenteil und zwingt den Betroffenen zu Apathie und Lustlosigkeit. Bei dieser Erkrankungsphase höchsten Leidens erscheint sehr oft der Tod als besserer Zustand. Auch beschämen dann oft Dinge, die man in der Manie gemacht hat. Eine Depression wird als viel schlimmer empfunden als das „Depressiv-Drauf“-Sein, das auch viele gesunde Menschen gelegentlich durchmachen. Depressive Episoden kommen im fortgeschrittenen Alter häufiger vor.

    Manische oder depressive Episoden treten häufig, aber nicht ausschließlich, nach einem belastenden Lebensereignis auf. Das erstmalige Auftreten der Krankheit kann in jedem Alter geschehen. Die ersten Symptome treten jedoch meist zwischen 15 und 30 Jahren auf. Die Betroffenen durchleben in den ersten 10 Jahren meist vier verschiedene Phasen. Häufigkeit und Dauer der einzelnen Phasen sind sehr unterschiedlich. Generell lässt sich jedoch sagen, dass manische Phasen in der Regel etwas kürzer dauern als depressive Episoden, dass die Intervalle zwischen den Phasen im Laufe der Zeit kürzer werden und dass mit zunehmendem Lebensalter häufiger depressive Phasen auftreten und diese länger andauern. Nach einigen Phasen der Krankheit können sich innere Rhythmen ausbilden, die auch unabhängig von äußeren Ereignissen wirken. Mitunter, wenn nach der ersten oder den ersten Episoden keine weiteren mehr auftreten, sie also nicht schnell genug erkannt und adäquat behandelt werden, tritt die bipolare Störung dann bei vielen als eine lebenslange, chronische Erkrankung in Erscheinung.

    Es gibt eine Rückkoppelung zwischen den Erlebnissen und dem Handeln einer Person auf der einen Seite und seiner Biochemie und Symptomatik auf der anderen Seite. Mangelnde Einsicht (in den manischen Phasen) ist ein Symptom der Erkrankung, ohne dieses Element wäre das krankheitsbedingte selbstschädigende Verhalten nicht möglich. Je mehr Zeit vergeht, bevor Einsicht erlangt wird, desto stärker werden Hirnstrukturen geprägt, was die Prognose negativ beeinflusst. Hinzu kommt der Einfluss von krankheitsbedingten Entscheidungen (Probleme am Arbeitsplatz und in Beziehungen, Schulden) auf die Lebensoptionen.

    Gemäß den neuesten Studien erreichen bis zu 40 % nach Phasen von Manie oder Depression ihr ursprüngliches Funktionsniveau nicht mehr. 40 % der Betroffenen haben einen günstigen psychosozialen Verlauf bzw. können ihr soziales Umfeld bzw. ihre Position in der Gesellschaft erhalten. Im Fall bleibender Symptome wie Konzentrationsschwäche oder Müdigkeit spricht man von residualen Symptomen. Dauert die Krankheit länger mit mehreren längeren Klinikaufenthalten, besteht die Gefahr, dass der betroffenen Person vielfach der soziale Halt verloren geht, oft auch der Arbeitsplatz. Mitunter zerbricht die Familie.

    Die bipolaren Störungen werden unterteilt in Bipolar I und Bipolar II.

    Als Bipolar I wird eine 7 bis 14 Tage oder seltener auch länger andauernde manische Episode (Hochphase) bezeichnet, gefolgt von mindestens einer depressiven Episode. Die Bipolar-I-Störung kommt bei etwa ein bis zwei Prozent der Bevölkerung vor. Frauen und Männer sind gleich häufig betroffen.

    Bipolar II beinhaltet eine mindestens 14 Tage andauernde depressive Episode, gefolgt von mindestens einer Hypomanie (leichtere Form der Manie). Die Bipolar-II-Störung kommt bei rund vier Prozent der Bevölkerung vor.

    Bipolar II-Störungen können mit rezidivierenden depressiven Störungen (Depressionen, die nach einem Zwischenzustand des Normalen immer wieder auftreten) verwechselt werden, wenn die hypomanen Phasen nicht erkannt werden.

    Switching (Polaritätswechsel) wird der übergangslose Wechsel zwischen Manie (oder Hypomanie) und Depression genannt.

    Bei einer Zyklothymia ICD-10 sind die Betroffenen mindestens zwei Jahre lang leichten manischen und depressiven Schwankungen ausgesetzt, die allerdings immer noch deutlich über den normalen Stimmungsschwankungen liegen. Nach ICD-10 wird die Zyklothymia nicht zur bipolaren Störung gerechnet.

    Von Rapid Cycling wird bei mindestens vier Stimmungsumschwüngen im Jahr gesprochen, Ultra Rapid Cycling beschreibt Stimmungsumschwünge innerhalb von wenigen Tagen und Ultradian Rapid Cycling (Ultra-Ultra Rapid Cycling) die Umschwünge innerhalb von wenigen Stunden. Patienten mit einem Rapid-Cycling-Verlauf werden häufig in einer Klinik behandelt. Sie benötigen eine spezielle Therapie, weil der häufige Episodenwechsel mit klassischen Medikamenten oftmals nicht ausreichend behandelbar ist, und daher üblicherweise zu Stimmungsstabilisatoren gegriffen wird. Die Ursachen sind bis zum jetzigen Zeitpunkt ungeklärt. Das Selbsttötungs-Risiko ist bei „Rapid Cycling“ hoch und die Prognose schlechter.

    Wenn während einer bipolaren Krankheitsepisode depressive und manische Symptome in rascher Aufeinanderfolge auftreten, oder wenn sich depressive und manische Symptome durch gleichzeitiges Auftreten mischen, nennt man das einen manisch-depressiven Mischzustand oder eine gemischte Episode. Die betroffenen Patienten können z. B. sehr schnell denken oder sprechen, wie es für eine manische Episode typisch ist. Gleichzeitig können sie aber sehr ängstlich sein, Selbstmordgedanken haben und unter gedrückter Stimmung leiden; auch Ultra- und Ultradian Rapid Cycling lassen sich in diesen Episoden bei Patienten feststellen, die sonst nicht von dieser Art des Switchings betroffen sind. Mischzustände treten häufig in der postmanischen Phase auf und sind auch darin begründet, dass Betroffene in der manischen Phase nicht mehr fähig sind, richtig zu schlafen. Sie sind häufig und kommen mindestens so oft vor wie „klassische“ Manien. Der erhöhte Antrieb kann verursachen, dass depressive Gedanken in die Tat umgesetzt werden, so dass das Suizidrisiko in diesen Zuständen wesentlich höher ist als in der reinen Depression, in der der Antrieb gelähmt ist. Wie bei Rapid Cycling finden hier oft stimmungsstabilisierende Psychopharmaka Anwendung. Es handelt sich um schwere Episoden, die schwieriger zu behandeln sind als die klassischen Phasen der bipolaren Erkrankung.

    An bipolaren Störungen Leidende haben generell ein um ein Vielfaches erhöhtes Suizidrisiko. Durchschnittlich nahmen sich 15 bis 30% das Leben. In manchen Gegenden – wie für Schottland nachgewiesen – ist die Suizidrate von Betroffenen 23 Mal höher als im Bevölkerungsdurchschnitt, und in manchem Lebensabschnitt – beispielsweise im Zeitraum von zwei bis fünf Jahren nach der Erstmanifestation – ereignen sich besonders viele Suizide. [3] [4] [5]

    Besonders riskant sind Depressionen, bei denen die Lähmung des Antriebs noch nicht vorhanden oder bereits wieder etwas verbessert ist, so dass die Selbsttötung umgesetzt werden kann. Auch gemischte Phasen (Mischzustände), bei denen in quälender Weise manische und depressive Symptome zugleich auftreten, bergen infolge der dysphorischen bzw. verzweifelten Stimmung und des enorm hohen Antriebsniveaus ein Selbsttötungs-Risiko. Ein weiterer Grund kann sich auch bei klarer Überlegung zwischen den Phasen halten: Viele Experten halten die Depression für die Krankheit, bei der man am meisten leidet. Menschen, die unter bipolaren Störungen mit ungünstiger Prognose und vielen Phasen zuvor leiden, wissen darum, dass wieder und wieder Depressionen kommen werden.

    Die Entstehung einer bipolaren Störung ist höchstwahrscheinlich multifaktoriell bedingt (Vulnerabilität). Sowohl genetische Faktoren als auch psychosoziale Auslöser dürften eine Rolle spielen, d. h. das Erbgut setzt einen Rahmen für die Erkrankungswahrscheinlichkeit (Prädisposition) und die Umfeldfaktoren beeinflussen Entstehung, Verlauf und Ende der Erkrankung.

    Bipolare Störungen sind bis zu einem gewissen Grad erblich veranlagt. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Verwandte ersten Grades von Menschen mit einer Bipolar-I-Störung ebenfalls daran erkranken, ist gegenüber der normalen Bevölkerung siebenfach erhöht. Deren Risiko, an irgendeiner Form von Gemütsleiden – an einer affektiven Störung also – zu erkranken, ist um das 15- bis 20-fache erhöht. [6] Bei eineiigen Zwillingen ist bei 60 Prozent der Fälle der zweite Zwilling ebenfalls von der bipolaren Störung betroffen, falls der erste erkrankt ist. Allerdings wird daraus auch deutlich, dass trotz 100prozentig gleichen Erbguts keine 100prozentige Übereinstimmung bei der Krankheit besteht. [6]

    Bipolare Erkrankungen sind keine klassischen, reine Erbkrankheiten, die etwa gemäß der Mendelschen Regeln dominant oder rezessiv vererbt werden. Dennoch tragen nach heutigem Wissensstand verschiedene Gene zum Erkrankungsrisiko bei. So wurden bei manisch-depressiven Menschen Veränderungen vor allem auf den Chromosomen 18, 4 und 21 festgestellt. [7] So z. B. an einem Gen, das auf Wirkungen von Stress auf das Nervensystem Einfluss ausübt. Auch genetische Codierungen für das episodenhafte Denken können betroffen sein. Weiter ist ein Gen wirksam, das für Stoffe zur Ausbildung von Nervenscheiden und auch bei Veränderungen in der Pubertät verantwortlich ist. Gene für Monoaminooxidase (MAO), für Serotonin-Transport, für den Aufbau des Noradrenalin-Stoffwechsels sind ebenfalls betroffen.

    Jedes einzelne Gen bzw. jeder einzelne genetische Defekt hat hierbei nur einen relativ geringen Effekt. Solche Anlagenträger sind recht verbreitet. Kommen allerdings viele solcherart wirkende Gene bei einer Person zusammen, so hat sie eine große Disposition, bei auslösenden Faktoren im Laufe des Lebens an der bipolaren Störung zu erkranken. [8]

    Die Neurotransmitter (die chemischen Botenstoffe), die in Synapsen zwischen den Nervenzellen des Gehirns bei der Informations-Übermittlung hemmend oder verstärkend wirken, zeigen bei bipolar Erkrankten mengenmäßige Abweichungen von dem Zustand bei Nichtbetroffenen. Besonders die Überträgerstoffe Serotonin, Dopamin und Noradrenalin sind hier zu nennen, die auch bei anderen psychischen Störungen eine Rolle spielen.

    • Eine Depression wird durch einen Mangel der Neurotransmitter Noradrenalin und Serotonin begünstigt. Inzwischen gilt eine Störung des gesamten Gleichgewichts verschiedener Transmitter als Ursache depressiver Phasen. Außerdem ist bei Depressiven die Empfindlichkeit und Dichte der Rezeptoren, auf die die Neurotransmitter einwirken, verändert.
    • Eine Manie wird mit einer erhöhten Konzentration der Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin begünstigt.

    Möglicherweise ist auch der Stresshormon-Gehalt im Blut Erkrankter erhöht (Cortisol, Adrenalin, Noradrenalin).

    Neben genetischen spielen unterschiedliche Faktoren aus der Umwelt eine große Rolle, die in der Lebensgeschichte wirken, wie traumatische Ereignisse (Trennungen, Mobbing, Verlust des Arbeitsplatzes, Vertreibung und Verfolgung, Folter, sexueller Missbrauch/ Vergewaltigung und körperliche Misshandlung im Kindes- und Jugendalter, sowie der Verlust eines geliebten Angehörigen). Ebenso verheerend wirken sich auch sonstiger Stress wie auch alle angstauslösenden Veränderungen aus (so kann z. B. ein Wohnungswechsel Phasen auslösen), vor allem auch psychosozialer Stress, Konflikte in der Partnerschaft, in Familie und Beruf.

    Diskutiert wird auch eine Schwächung des Selbstwertgefühls, bei der eine tragende Säule des gesunden Zustandes wegfällt (Stavros Mentzos). Eine große Rolle bei auslösenden Faktoren spielt ein unregelmäßiger Tag-/Nacht-Rhythmus z. B. durch Schichtarbeit oder ein einschneidender Lebenswandel, Schlafmangel, Überarbeitung, Alkohol- und sonstiger Drogenmissbrauch. Schließlich können jegliche Veränderungen phasenauslösend wirken. Bis zu 75 % der Betroffenen berichten im reflektierenden Rückblick, dass sie unmittelbar vor der ersten spürbaren Krankheitsepisode intensiven Stress hatten – Stress allerdings, der bei nicht vulnerablen (solcherart verletzlichen, von Vulnerabilität betroffenen) Menschen keine manische oder depressive Episode ausgelöst hätte, da sie Stress besser körperlich verarbeiten.

    Spätere Krankheits-Phasen können immer weniger mit stressenden Ereignissen erklärt werden, bzw. minimaler Stress kann sie bereits auslösen.

    Aufgrund mitunter mangelnder Krankheitseinsicht der Betroffenen, insbesondere in manischen Episoden oder bei akuter Suizidgefahr, muss eine Behandlung in der akuten Krankheitsphase bei Manien oder schweren Depressionen manchmal gegen den Willen der Patienten als Zwangsbehandlung erfolgen. In den meisten Fällen zeigen Betroffene jedoch Einsicht und lassen sich auch wegen ihres hohen Leidensdrucks freiwillig behandeln. Wenn allerdings manische Phasen erstmals auftreten, können Betroffene keine Einsicht haben, da sie noch keine Erfahrungen über die schweren negativen Folgen gesammelt haben. Bei vielen kommt die Einsicht erst nach mehreren Phasen. Sehr hilfreich für eine erfolgreiche Behandlung ist, wenn sich die Betroffenen über ihre eigene Krankheit informieren und viel darüber lesen, damit sie selbst nachvollziehen können, welche Behandlung in welcher Phase am besten ist; auch deshalb, dass sie ein rechtzeitiges Gegensteuern, welches für ein geregeltes Leben zwingend notwendig ist, erlernen können. Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist die korrekte Diagnose.

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    • Man fühlt sich sicher.
    • Der Zustand verbraucht weniger Energie als die Manie.
    • Die Gefühle sind angenehmer, weniger extrem.
    • Das Erleben ist vollständiger: Auch negative Gefühle werden wahrgenommen, nicht nur positive.
    • Man ist mehr bei sich und spürt eine innere Ruhe.
    • Man verschätzt sich nicht so oft, macht weniger Fehler und vergisst nicht so vieles, sondern kann Dinge abschließen.

    Besonders nützlich ist hier ein Krisenplan, in dem Betroffene möglichst konkret ihre Frühwarnzeichen notieren sowie Entlastungs- und Unterstützungsmöglichkeiten, mit denen sie auf erste Krisenanzeichen reagieren können. (. ) Anhand folgender Kriterien können Sie eine normale Stimmungsschwankung von einer beginnenden Manie unterscheiden:

    • Normale Gefühlsschwankungen klingen nach einiger Zeit, spätestens nach mehreren Tagen wieder ab.
    • Für normale Gefühlsschwankungen sind klare Auslöser erkennbar.
    • Normale Schwankungen der Stimmung verschwinden meistens, wenn man darauf achtet, Belastungen zu reduzieren. (. )

    Wenn Frühwarnzeichen einer Manie auftreten, ist es wichtig, schnell geeignete Selbsthilfestrategien zu ergreifen. (. ) Hier finden Sie eine Reihe von Möglichkeiten, um Struktur und Rhythmus im Leben der Betroffenen zu etablieren:

    • Betroffene sollten Ihren Schlaf genau beobachten und beispielsweise ein Schlaftagebuch führen.
    • Die Medikation sollte in Absprache mit dem Arzt rasch angepasst werden.
    • Betroffene sollten ihre körperliche Verfassung erfassen und regulieren, dies bedeutet, sich Ruhepausen zu gönnen, darauf zu achten, dass man regelmäßig isst und trinkt etc.
    • Hilfreich ist, sich vor Reizüberflutung zu schützen, z. B. indem man das Fernsehen und den Internetkonsum einschränkt, Termine absagt, sich zurückzieht und ruhigen Aktivitäten nachgeht wie Spaziergängen oder Entspannungsübungen.
    • Eine gute Planung von Aktivitäten gibt ebenfalls Halt und Struktur. Dies gelingt häufig mit einem Tages- oder Wochenplan. (. )
    • Es zieht nur neue Probleme nach sich, wenn Betroffene ihre Pflichten vernachlässigen. In Verbindung mit einem Tages- oder Wochenplan ist dann eine sogenannte A/B-Liste hilfreich: Aufgaben werden unterteilt in Pflichten, die man erledigen muss (A) und in angenehme Dinge (B). Die Betroffenen sollten versuchen, erst die A-Aufgaben zu erledigen und sich dann die B-Aufgaben zu gönnen. (. )
    • Impulsive Handlungen, vor allem unkontrolliertes Geldausgeben, können in der Manie viele Probleme verursachen. Dagegen kann die 24-Stunden-Regel helfen. Betroffene schließen eine Art Abkommen mit sich selbst: Wenn sie den starken Drang verspüren, etwas zu tun, beispielsweise etwas unbedingt kaufen möchten, so lassen sie erst 24 Stunden verstreichen, bevor sie ihr Vorhaben unter Umständen in die Tat umsetzen. Diese Regel sollte vom Betroffenen am besten schriftlich festgehalten werden.
    • Betroffene sollten einen großen Bogen um Alkohol und Drogen machen. Wenn sich eine erneute Krise ankündigt, sollten Betroffene nicht zögern, zum Arzt oder gegebenenfalls in eine Klinik zu gehen.
    • Für Betroffene sind feste Rhythmen und Strukturen eine Chance, den Beginn einer manischen Episode abzuwenden. Dabei ist es hilfreich, wenn Betroffene von anderen unterstützt werden, beispielweise von Fachkräften oder Angehörigen, die den Tages- oder Wochenplan mit ihnen durchgehen, sie an die 24-Stunden-Regel erinnern oder die A/B-Liste mit ihnen erstellen.

    Manisch-depressive Erkrankung (auch bipolare Störung)

    "Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt" - so übersetzt der Volksmund die Diagnose "manisch-depressive Erkrankung". Die Erkrankung wird in der Fachsprache auch bipolare Störung oder zyklothyme Störung genannt, da die Betroffenen sowohl depressive als auch manische Phasen erleben, die von gegensätzlichen Symptomen geprägt sind. Die zu oft stigmatisierte manisch-depressive Erkrankung ist die Krankheit der extremen Stimmungen und Emotionen.

    Die VoG SIMILES ist ein Zusammenschluss von Familien und Freunden von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Für die Deutschsprachige Gemeinschaft ist die VoG Patientenrat & Treff Anlaufstelle für alle Bürger, die Informationen und Beratung zu Gesundheitsthemen oder Krankheitsbildern suchen. Die VoG bietet kostenlose Beratungen bei Fragen zur körperlichen oder psychischen Gesundheit an. Der PRT bietet Starthilfe bei der Gründung von Selbsthilfegruppen für Angehörige von psychisch erkrankten Menschen. Selbsthilfegruppen für Angehörige sind für die betroffenen Familienmitglieder eine wichtige Hilfe.

    Weitere Informationen beim Patienten Rat & Treff VoG,

    Aachener Str. 6 | 4700 Eupen, Tel: 087 55 22 88,

    Meine neue Freundin (27) (welche mir (33) direkt gesagt hat, das sie Depressionen hat, das aber im Griff hätte) hat mich anfangs total verwöhnt und war so lieb zu mir wie sonst kein anderes Mädel je zuvor. Sie war sehr hyperaktiv und aufgedreht, redete sehr viel, hatte diverse Pläne wie Trödelmärkte, Kino, Kochen etc. und schrieb mir jeden Tag zig SMS. Wir telefonierten jeden Tag zwei Stunden und sie wollte mich ständig sehen. Das Wochenende über war ich immer komplett bei ihr.Vor einpaar Tagen sagte sie mir: 'Es ist so schön, das du mich gefunden hast und alles so gekommen ist, wie es ist. Du bist mein perfektes Gegenstück.'

    Vor drei Tagen rutschte sie dann wohl in die depressive Phase ab, mußte überstürzt zu ihrer Freundin (Falscher Vorwand) und machte danach einfach per Mail schluß. 'Ich mußte zu meiner Freundin, die ist jetzt die einzige, die mich versteht.Du hast eh diverse Macken, das passt nicht, wir sind zu verschieden.'

    Vorher hat sie noch diversen Freunden und Verwandten von uns erzählt. Seitdem kam nix mehr von ihr. Es ist so, als ob ich nie existiert hätte. Bei depressiven Menschen soll man ja, auch wenn sie sich nicht melden, Mitgefühl zeigen. Ich schreib ihr jeden Tag eine SMS mit Dingen wie 'Du schaffst das.Die dunklen Wolken sind bald wieder weg'.

    Weitere Dinge sind: Schlecher Schlaf, wenig Freunde, diverse Komplimente an mich, unsaubere Wohnung und Auto, letzte Beziehung hielt von ihr 3 Jahre. wir waren 2 Wochen zusammen, alles war toll, total verliebt auf Wolke 7, dann der totale Absturz.

    Jetzt werde ich komplett ignoriert.

    Wie lange dauern solche depressive Phasen? Ab wann kann ich sie wieder in normalen Zustand emotional erreichen? Ich will wengistens irgendwann mit ihr reden.

    Diese Phasen, wie du sie gut erkannt hast, kann man leider nicht vorhersehen! Es ist wirklich sehr schwer mit einem depressiven menschen zusammen zuleben wenn man selbst diese art der Depression, an die der partner leidet, nicht verstehen kann. Man kann das nicht so einfach heilen. Das ist ein langjähriger Prozess, indem solche menschen häufig unberechenbar handeln! Ist sie nicht in Behandlung?

    Sie hat mir anfangs direkt gesagt, das sie Depressionen hat und in diesen Phasen dann einfach nur alleine ist und sich komplett zurückzieht. Sie hätte das im Griff, wäre aber nicht in Behandlung. Auf meine Nachfrage, ob sie dann alles wegwerfen würde, wenn sie "schwarz" sieht, hat sie vehement verneint. Aber man hat ja gesehen, das sie einfach schluß gemacht hat. Erst war ich ihr Held, dann nur noch ein Ärgernis. Und jetzt ist da garnix mehr. Von Hundert auf Null.

    Sie kriegt von mir einmal pro Tag ne SMS (natürlich keine Reaktion) wo ich Sachen schreibe, die man einem Depressiven schreiben kann. Zum Beispiel: "Ganz egal wie es dir geht, ich bin für dich da" etc.

    Naja mal abwarten.

    hallo ihr lieben,

    ich nehme jetzt seit ca 5 wochen Lasea und würde gerne zusätzlich noch neurapas balance einnehmen.

    Hat jemand Erfahung? Wechselwirkungen? Verträglichkeit?

    Hallo alles zusammen (: Ich habe ja vor kurzem schon einmal gefragt, ob es sein kann, dass ich an einer Essstörung leide. Ich war deshalb auch schon bei meinem Psychiater und der hat gemeint, dass wird dann in der Psychiatrie festgestellt. Dort gehe ich am 22. Juni für ein paar Monate, Minimum ein halbes Jahr wieder rein.

    Jedoch dauert das nun doch noch zwei Wochen und es wird immer schlimmer. Ich kann momentan nichts essen. Weil mir permanent übel ist. Auch wenn ich essen möchte. Das geht nun schon seit über drei Wochen so. Fast vier. Ich habe in der Zeit 11 Kilo abgenommen. Ich wiege nun bei 1.76 Meter 51 Kilogramm. Ich kann nicht abstreiten, dass ich mich sehr über den Gewichtsverlust freue. Mein persönliches Ziel sind momentan 45 Kilogramm. Ich empfinde mich selbst als viel zu dick und würde gerne schlanker werden. Das macht mich echt fertig. Jedesmal, wenn ich auf die Waage steige und sehe, dass ich wieder etwas abgenommen habe, löst das ein ungemeines Glücksgefühl in mir aus. Das ist momentan das einzige, was mich noch ansatzweise glücklich macht. Ich stecke momentan wieder in einer schweren Depression und mein Borderline-Verhalten kommt nun mehr zur Geltung denje. Ich finde das einfach furchtbar und meine Mitmenschen wenden sich auch schon nach und nach von mir ab und sind maßlos überfordert. Das ist einfach schrecklich. Deshalb gehe ich nun bald wieder in die Psychiatrie, um mir so schnell wie möglich Hilfe zu holen. Denn ich nehme seit drei/vier Wochen auch keine Medikamente mehr. Und ich nehme sehr viele Medikamente. Das ist ein fürchterliches Risiko, da ich bipolar bin und eine Manie das letzte ist, was ich nun gebrauchen kann. Aber ich habe nicht absichtlich aufgehört, meine Medikamente zu nehmen. Ich kann momentan nicht mehr richtig essen und trinken. Das heißt, ich erbreche (diesmal unabsichtlich!) alles wieder heraus, was ich zu mir nehme. Egal ob Tabletten, Trinken oder auch normales Essen. Ich kann nicht wirklich etwas dagegen tun. Ich habe schon Massen an Anti-Brech-Mittel genommen. Ist leider wirkungslos. Eine Schwangerschaft ist ausgeschlossen, da ich die Spirale habe. Mir ist nur noch übel und ich bin permanent am Erbrechen. Kann das vielleicht von der Essstörung beziehungsweise von der Psyche kommen? Ich bin wirklich überfragt.. Danke schonmal für die Antworten!

    Hi. Wie oben schon gesagt ich bin depressiv und überlege jeden Tag ob ich mich umbringen soll. Wir hatten letztes Jahr einen vertrauenslehrer an der Schule ich habe ihm alles erzählt (wir hatten einen Vorfall mit einem Lehrer und seit dem geht es mir richtig schlecht). Er hat mir immer geholfen und dieses Schuljahr ist er nicht mehr als vertrauenslehrer zuständig und es wird zur Zeit noch schlimmer mit selbstmordgedanken. Ich Fänge auch öfters einfach im Unterricht an zu weinen. Er hat das schon gesehen aber er beachtet mich nicht mehr. Ich war auch sehr oft bei unserem Direktor er hat mir auch geholfen aber ich war auch nur durch unseren damaligen vertrauenslehrer dort. Allein traue ich mich nicht aber ich brauche Hilfe. Und ich will es auch keinem anderen sagen außer ihm. Meine Eltern wissen auch nicht das es so schlimm ist. Was soll ich tun? Soll ich ihn fragen ob er mir wieder helfen kann oder soll ich einfach warten bis es ganz schlimm ist und es jeder sieht (falls ich da noch da bin). Danke schonmal für die Antworten;) Und bitte keine dummen antworten. Danke

    Hallo ihr Lieben, Seid einem dreiviertel Jahr habe ich mit Kreislaufschwierigkeiten und Herzrasen zu kämpfen. (Tachykardie, bis an die 200er Grenze) Die Ärzte sind etwas ratlos und haben mich als braucht Aufmerksamkeit eingestuft, weil meine Werte sonst immer recht gut sind. Lediglich im 72 Stunden EKG sind die Werte nicht okay. Sobald ich nicht alle 2 Stunden etwas esse, bekomme ich plötzlich extremen Hunger und Übelkeit, fang an zu zittern, kann nicht mehr reden, schwitze und bekomme Herzrasen. Da ich am Tag 3-4 Liter Leitungswasser trinke (und immer noch Durst habe), meinte mein Arzt jetzt: wir machen mal einen Zuckerbelastungstest wegen Diabetes. Blöd war nur, ich durfte am Vortag (Mittwoch) nur bis 18 Uhr etwas essen und danach nur noch Wasser trinken. Da um 21 Uhr mein Kreislauf zusammen gebrochen ist, musste ich doch noch eine Kleinigkeit essen. Hab mich dann direkt schlafen gelegt und dann ging es auch. Gestern hatte ich den OTG-Test. Er ging 5 Stunden (natürlich musste ich die ganze Zeit komplett nüchtern sein) und schon vor dem ersten Blutabnehmen ist mein Puls (im Sitzen, beim Warten) auf 150 hoch. Mir wurde schwummrig, schwarz vor Augen und ich musste mich hinlegen. Mir wurde dann immer alle Stunde aus der Armbeuge Blut abgenommen (jedes Mal 2-3 Spritzen) und zum Ende alle halbe Stunde. Mein Wert ging bei 97 los, ist dann auf 89 gefallen und am Ende "nur" auf 72. Allerdings musste ich mich hinsetzen, als er unter 90 war. Als er unter 80 war konnte ich nicht mehr sitzen und musste liegen und zum Schluss (bei 72) konnte ich nicht mehr verstehen, was der Arzt sagt, nicht mehr reden (Zunge=Waschlappen) und die Augen nicht mehr aufhalten. Das für mich unverständliche an der Sache ist: mein Blutzucker wurde von den Arzthelferinnen überwacht, der Arzt kam nur am Ende, weil ich nicht mehr ansprechbar war. Er kam rein, hat mich gesehen und sofort zur Helferin gesagt: "Die muss was essen, sie unterzuckert". Darauf hin wurde ein letztes Mal Blut abgenommen und meine Freundin hat mir eine Banane, Schwarzbrot und Wasser gereicht. Ich selbst habe vom Gespräch nicht viel mitbekommen (ich war mir in dem Zustand nicht mal ganz sicher, ob der Arzt überhaupt Deutsch spricht) und weiß es nur von meiner Freundin, die die ganzen 5 Stunden bei mir war. So und das komische ist nun, dass der Arzt sich erst sooo sicher war, dass ich unterzuckere und im Nachhinein meinte er, dass ich wohl nicht unterzuckert bin, weil mein BZ noch über 70 war. Er will aber auf sicher gehen und warten, bis das Labor die Ergebnisse schickt (wegen Insulin). Dass dauert aber 2 Wochen, weil er vorher keinen Termin frei hat.. Nun meine Fragen: kann manm auch unterzuckert sein, obwohl der Wert über 70 ist (bei 97 war mir ja schon schlecht)? Ist es normal, dass man so lange auf die Ergebnisse warten muss? Ich hoffe das ist alles verständlich ausgedrückt.

    Liebe Grüße, MadeInGermany

    bei mir wurde eine schwere Depression (mit Verdacht auf bipolare Störung) festgestellt. Suizidale Gedanken und Phasen, Selbstverletzendes Verhalten, Motivationslosigkeit usw. sind so meine Symptome. Ich stehe nun auf der Warteliste für die KJP, bisher war ich nur für eine Woche in der geschlossenen Psychiatrie für erwachsene und dementsprechend war es der HORROR für mich. Ich habe noch nie soetwas menschenverachtendes gesehen, keine Therapien, man steht auf um die Zeit totzuschlagen usw., weswegen ich nun etwas Angst vor dem Kommenden habe. was wird mich da erwarten?

    ich habe in 2 Wochen meinen Nachsorgetermin beim Hautarzt, was ich total vergessen habe. Nun habe ich am Arm aber selbstzugefügte Schnitte.

    Ich habe nun etwas Angst vor seiner Reaktion, weil er das beim Hautcheck sehen wird, ich kann sie nun ja nicht mehr wegzaubern. Kann ein Arzt jemanden bei soetwas einweisen lassen? Das wäre glaube ich etwas übertrieben oder?

    Hallo, nach dem Lesen verschiedener Websites zu diesem Thema befürchte ich,dass meine Freundin eine paranoide Persönlichkeitsstörung hat. Leider habe ich nirgendwo Hinweise gefunden, wie man als Angehöriger damit umgehen sollte. Die Störung äußert sich in 1.Linie darin, dass Sie ständig befürchtet, in der Wohnung abgehört zu werden oder dass jemand mithört. Dabei handel es sich um eine gute Wohngegend und ein Haus mit soliden Wänden. Die Nachbarn horchen auch nicht ständig und sind (eigentlich) auch nicht das Problem. Dieses besteht darin, dass meine Freunding bei allen "heiklen" Themen mich ermahnt, leise zu sprechen, oder zu flüstern, bzw Angelegenheiten welche zb das Finanzamt oder Geld im Allgemeinen betrifft, gar nicht auszusprechen, weil Sie befürchtet jemand könnte mithören. Dabei ist kein Steuerhinterzieher unter uns und meine Stimme ist für einen Mann eher leise. Schreien tue ich auch nie. Trotzdem ist diese Paranoia da, die schon in der alten Wohnung gelegentlich auftrat und jetzt in den letzter Zeit immer schlimmer geworden ist. Zb hatte meine Freundin sich häufig über den ehemaligen Nachbarn aufgeregt, aber nie gewagt, ihn direkt zu kritisieren. Stattdessen lässt sie sich alles gefallen und benimmt sich so, als ob jeder Nachbar ein Halbgott wäre. Als ICH mich dann auch mal in einem 4-Augen-Gespräch mit Ihr über den Typ aufgeregt habe,ist sie völlig durchgedreht. Nachdem ich die Wohnung zu einem Termin verlassen hatte, bekam ich 2 Std. später von Ihr eine SMS mit dem Wortlaut: "du hast meinen Nachbarn beleidigt, komm nie wieder hierhin". Nach ein paar Tagen konnte ich Sie dann wieder beruhigen. Nun haben wir uns letzte Woche wegen einer Nebensächlichkeit gestritten. Dabei sagte ich (mit etwas lauterer Stimme, aber sicher nicht schreiend) zu Ihr: "du benimmst dich dich wirklich sehr unhöflich und undankbar mir gegenüber". Als ich Sie dann am nächsten Tag von der Arbeit anrief, bekam ich von Ihr zu hören, ich hätte mich asozial benommen, rumgeschrien und die Nachbarn hätten bestimmt alles gehört. Jetzt könnte Sie denen nicht mehr in die Augen sehen,wir müssten uns trennen und separate Wohnung nehmen. Dabei habe ich weder geschrien,noch sie beleidigt,noch konnten die Nachbarn etwas davon hören. In Ihrer Paranoia hat Sie aber anscheinend eine Heidenangst davor, dass jemand (in 1.Linie wohl die Nachbarn) etwas Ungebührliches hören könnte. Dabei erzählt Sie in ruhigen Stunden sogar selber immer wieder,dass sie paranoid wäre. Behandeln lassen will sie sich aber nicht. Wie gesagt, die Probleme sind: a) Paranoia (Angst abgehört zu werden oder die Nachbarn könnten mithören) b) die Meinung der Nachbarn ist unermesslich wichtig für Sie **Frage: wie soll man mit einer solchen Paranoia umgehen? Mit Argumenten komme ich nicht zu Ihr durch. Ruhig bleiben und mitspielen, praktiziere ich schon seit Jahren. Aber es wird immer schlimmer. Gibt es keine andere Möglichkeit, wie man eine Paranoia abmildern oder therapieren kann? Für Tipps: danke im Voraus!

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    Erblindung allein rechtfertigt nicht die Einrichtung einer Betreuung

    OLG Köln, Beschluss vom 05.11.2001, 16 Wx 220/01; FamRB 2002, 143 = EzFamRB aktuell 2002, 227 ( LS ) = OLGR 2002, 45:

    Die Erblindung des Betroffenen alleine rechtfertigt, auch wenn der Betroffene sie selbst beantragt, noch nicht die Einrichtung einer Betreuung. Erst dann, wenn nach Ausschöpfung aller dem Betroffenen nach den gesetzlichen Bestimmungen zustehenden sozialen Hilfen immer noch Hilfs- bedürftigkeit besteht, kommt die Einrichtung einer Betreuung für bestimmte Aufgaben in Betracht:

    Wer selbst für sich sorgen kann, muss den Staat schonen

    Auch wenn ein Mann an einer psychischen Erkrankung leidet, aber seine "eigenen Angelegenheiten" (hier die Abwicklung einer Rechtsanwaltskanzlei) noch selbst erledigen kann, steht ihm kein auf Staatskosten zu finanzierender Betreuer zu. "Unnötige Betreuungen" sind im öffentlichen Interesse zu vermeiden. (Hier empfahl das OLG München dem Mann, sich einer von ihm zu bezahlenden Hilfe zu bedienen, etwa einem Anwalt oder einem Steuerberater. Das Gericht vermutete, dass der Antragsteller nur darauf aus gewesen sei, "die kostenlose Abwicklung seiner Rechtsanwaltsgeschäfte und die Erledigung der ihn betreffenden Prozesse zu erreichen".)

    Nur "mit Geld nicht umgehen können" reicht nicht aus

    OLG Köln, Beschluss vom 02.02.2005; 16 Wx 17/05; JMBl NW 2006, 24 = MDR 2005, 1114 = OLGR 2005, 234:

    Kann eine alte Frau lediglich "nicht mit Geld umgehen", so dass sie stark verschuldet ist, rechtfertigt dies nicht die Bestellung eines amtlichen Betreuers (hier unter anderem angeordnet für den Aufgabenkreis "Vermögenssorge") auf Staatskosten. Dies wäre nur gerechtfertigt, wenn die Person wegen einer psychischen Erkrankung oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung unfähig wäre, ihre Vermögensangelegenheiten "sinnvoll und realitätsbezogen" zu regeln. (Hier vom Oberlandesgericht Köln verneint, weil die alte Dame durchaus noch in der Lage sei, für sich selbst zu sorgen, was zum Beispiel dadurch bewiesen sei, dass sie - mit Hilfe des diakonischen Werkes - ein Verbraucherinsolvenzverfahren eingeleitet habe.)

    § 1896 BGB kann auf Analphabeten nicht analog angewendet werden, da es sich bei Analphabetismus nicht um eine Behinderung handelt. Da alle Menschen als Analphabeten geboren werden, liegt kein angeborenes Intelligenzdefizit vor. Auch ein später erworbenes Intelligenzdefizit scheidet aus, es handelt sich schlichtweg um eine nicht erlernte Fähigkeit, die auch nicht den Schluss auf eine geistige Behinderung zulässt – schließlich sind fast die Hälfte der Weltbevölkerung Analphabeten.

    Betreuerbestellung zur Verhinderung einer (weiteren) Verschuldung des Betroffenen

    BayObLG, Beschluss vom 04.02.1997, 3Z BR 8/97; BayObLGR 1997, 60 =BtE 1996/97, 57 = BtPrax 1997, 160 = FamRZ 1997, 902 = FuR 1998, 89 = Rpfleger 1997, 307:

    1. Die Bestellung eines Betreuers für den Aufgabenkreis Vermögenssorge kann auch erforderlich sein, um eine (weitere) Verschuldung eines Betroffenen zu verhindern, selbst wenn er vermögenslos ist.
    2. In einem solchen Fall ist in der Regel auch die Anordnung eines Einwilligungsvorbehalts erforderlich.

    Keine Betreuung, soweit der Betroffene selbst handeln kann

    BayObLG, Beschluss vom 13.12.2000, 3Z BR 353/00; BayObLGR 2001,19 (LS) = BtPrax 2001, 79 = FamRZ 2001, 1249 (LS) = NJWE-FER 2001, 151:

    Die Betreuung darf Aufgabenkreise nicht umfassen, die der Betreute noch selbst besorgen kann.

    Ein Aufgabenkreis kann auch eine einzige oder wenige einzelne Angelegenheiten umfassen. Ein Betreuungsbebürfnis besteht nicht, wenn der Betreute psychisch in der Lage ist, zur Regelung seiner Angelegenheiten Hilfe eines anderen, z.B. eines Rechtsanwalts oder Steuerberaters in Anspruch zu nehmen und ein Gesunder dies auch tun würde.

    Es ist nicht erforderlich, den Aufgabenkreis eines Betreuers zu erweitern, wenn der Betroffene geistig behindert ist, seine Angelegenheiten in dem fraglichen Bereich aber gleichwohl selbst besorgen kann. Die hierfür erforderlichen tatsächlichen Feststellungen hat das Vormundschaftsgericht zu treffen, sie dürfen nicht allein einem medizinischen Gutachter überlassen werden.

    Eine psychische Erkrankung allein rechtfertigt noch nicht die Anordnung der Betreuung, wenn nicht gleichzeitig konkret festgestellt wird, dass der Betroffene nicht in der Lage ist, seine Angelegenheiten ganz oder teilweise selbst zu besorgen. Pauschale Befürchtungen ohne konkrete Anhaltspunkte insoweit reichen nicht aus.

    Erforderlichkeit der Betreuerbestellung bei Zeugen Jehovas - Ablehnung einer Bluttransfusion. Zur Verfassungsmäßigkeit der amtsgerichtlichen Anordnung einer befristeten vorläufigen Betreuung (gemeint ist wohl die Bestellung eines vorläufigen Betreuers) im Zusammenhang mit der Bluttransfusion auf eine bewusstlose Patientin, die sich aus Glaubensgründen (Zeugen Jehovas) zuvor gegen eine solcheTransfusionausgesprochen hat.

    BayObLG, Beschluss vom 03.08.1995, 3Z BR 190/95, EzFamR aktuell 1995,354 = =BtPrax 1995, 218 = FamRZ 1996, 250 (LS)

    Das Vormundschaftsgericht hatte für eine psychisch kranke Frau einen Betreuer mit den Aufgabenkreisen Sorge für die Gesundheit, Aufenthaltsbestimmung und Entscheidung über die Unterbringung bestellt. Die dagegen erhobene Beschwerde, mit der die Frau geltend machte, sie sei nicht krank und brauche keinen Betreuer, wurde vom Landgericht zurückgewiesen mit der Begründung, sie erlebe ihre Symptome nicht als krankheitswertig, weshalb bei ihr keine Krankheitseinsicht bestehe.

    Das BayObLG hat die weitere Beschwerde der Betroffenen für begründet erachtet. Nach § 1896 Abs. 2 BGB dürfe ein Betreuer nur für Aufgabenkreise bestellt werden, in denen die Betreuung erforderlich ist. Das Prinzip der Erforderlichkeit durchziehe das gesamte Betreuungsrecht; soweit die Betreuung oder weitere mit ihr verbundene Anordnungen sich, wie hier, als Eingriffe in die Freiheitssphäre der Person darstellten, habe der Erforderlichgkeitsgrundsatz Verfassungsrang. Dieser sich aus dem Rechtsstaatsprinzip ergebende Grundsatz verlange für die Bestellung eines Betreuers die konkrete Feststellung, dass sie auch unter Beachtung der Verhältnismäßigkeit notwendig ist, weil die Betroffene auf entsprechende Hilfen angewiesen ist und weniger einschneidende Maßnahmen nicht in Betracht kommen. Unter Berücksichtigung dieser Grundsätze könne die angefochtene Entscheidung keinen Bestand haben. Das LG habe sich zwar mit der Frage befaßt, ob die Betroffene trotz ihrer psychischen Erkrankung noch imstande ist, ihre Angelegenheiten zu besorgen. Den getroffenen Feststellungen lasse sich jedoch nicht entnehmen, ob und inwieweit sie ihren Willen frei bestimmen kann. Das Sachverständigengutachten gehe auf diese Frage nicht ein, lasse aber Zweifel aufkommen, ob sie bejaht werden kann.

    Nach Auffassung des BayObLG tragen die Feststellungen des LG auch nicht den Umfang der Aufgabenkreise des Betreuers. Für den Aufgabenkreis ”Aufenthaltsbestimmung” sei nach dem Sachverständigengutachten die Betreuung für den Fall erforderlich, dass die Betroffene trotz der Betreuung nicht ambulant behandelt werden kann. Das LG habe nicht festgestellt, ob diese Voraussetzung erfüllt oder ihre Erfüllung durch die Erkrankung bereits als unmittelbar bevorstehend anzusehen ist. Der Aufgabenkreis ”Sorge für die Gesundheit” umfasse die Gesundheitsfürsorge in allen Bereichen der Medizin. Dem Gutachten lasse sich jedoch allenfalls entnehmen, dass die Betreute im nervenärztlichen Bereich einer Betreuung bedarf.

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