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Nun aber von meinen persönlichen Erfahrungen zurück zu Ihrem Artikel: Desweiteren fand ich die Argumente sehr interessant, die auf die angebliche "Übereinkunft" zwischen Patienten und MDK abzielten. Um sich vor dem Begriff der "Gesundschreibeeinrichtung" (ein sehr zutreffender Begriff im Übrigen!) zu wehren, führt Dr. S. aus:

"Ich habe gerade in den letzten Jahren immer wieder festgestellt, dass viele von ihnen [den Patienten] froh waren, wenn ich ihnen diese Zusammenhänge erklärt habe und damit frühzeitig einen Weg zur Rückkehr an den Arbeitsplatz aufzeichnen konnte. […] nach einer bestimmten Zeit haben viele Menschen Angst, dass sie die Verbindung zur Arbeitswelt verlieren. […] Sie werden vor allem unsicher, ob sie nach wochenlanger Arbeitsunfähigkeit alles noch schaffen können."

Welch einfache Lösung für ein kompliziert scheinendes Problem: Wenn man trotz massiver gesundheitlicher Probleme einfach wieder "gesund geschrieben" wird, schafft man seine Arbeit umso besser? Der Artikel an sich - und auch die "live-Argumentation" der Ärzte des MDK, wie ich sie am eigenen Leib erfahren musste, stellt sich nämlich so dar (frei zitiert):

"Sie sind sehr krank, aber das ist uns egal. Sie sollen trotzdem wieder arbeiten. Und in dem Moment, wo wir Sie gesundschreiben und wieder arbeiten schicken, geht es Ihnen wieder blendend!"

Das wäre ja fein. Dann müsste ja nur jeder, der ernsthafte Probleme hat, einmal solch ein vertrauensvolles Gespräch mit einem MDK-Arzt führen, sich von ihm in sein sogenanntes "Boot" ziehen lassen, und alles ist paletti. Eine solche Lösung wäre mir, so können Sie mir getrost glauben, wesentlich lieber gewesen, als die "Nicht-Lösung", die sich mir jetzt darstellt: Nur, weil der MDK mich für "nicht mehr arbeitsunfähig" befunden hat, heißt das noch lange nicht, dass es mir schlagartig besser geht. Woher auch. Ich habe meine Arbeitsstelle aufgrund eben jener gesundheitlichen Probleme aufgeben müssen und sollte ganz dringend eine von MEHREREN Ärzten verschiedener Fachrichtungen empfohlene Auszeit nehmen. Die darf ich nun nicht nehmen, sondern soll mich beim Arbeitsamt vorstellen. (Obwohl der zweite Arzt des MDK auch in diesem Fall meinte "Sie sind ja mit DER Krankheit sicher sowieso nicht vermittelbar". Jedoch meinte er weiter, ich solle doch froh sein, von ihm gesund geschrieben worden zu sein, denn "andere Leute mit der Krankheit können NIE WIEDER arbeiten! Also haben Sie noch Glück gehabt, dass ich nun so entscheide" (Logik??)).

Da ich aber bekanntlicherweise nicht von den MDK-Wunderheilern nur durch das Gesundschreiben auch wirklich geheilt worden bin, sehe ich mich gesundheitlich nicht im Stande, mir vor lauter Verzweiflung eine neue Stelle zu suchen, Bewerbungen zu schreiben, zu Vorstellungsgesprächen zu gehen - ganz davon zu schweigen, dass ich mit Sicherheit nicht in der Lage wäre, erneut eine Belastung einer 40-Stunden-Woche zu ertragen. Hätte ich das gekonnt, hätte ich schließlich auch in meiner vorherigen Stelle bleiben können, die ich ja, wie bereits erwähnt, aus denselben gesundheitlichen Problemen aufgegeben habe!

Ein weiteres Argument, welches ich nur als ironisch betrachten kann, ist Dr. S.'s Schilderung der Rückkehr des Patienten an seinen Arbeitsplatz:

"Da kommt man dann mit Schmerzen zurück an den Arbeitsplatz und blickt nur in eisige Gesichter…".

Eben dies war auch bei mir der Fall. Ich bin trotz Krankheit weiter arbeiten gegangen, habe mich zur Arbeit gequält, weil ich an meinen bemitleidenswerten Chef, der ohne mich nicht klar kommt, und meine Kollegen, denen ich (und vor allem meine "unermüdliche" Arbeitskraft) sicher so gefehlt hat, denken musste, weil ich nicht als "kranker Loser" abgestempelt werden wollte, weil ich mir und dem Rest der Welt beweisen wollte, wie belastbar ich doch bin. Genauso lange, bis nun wirklich gar nichts mehr ging. Die Auszeit ist für mich lebenswichtig. Und nun soll ich wieder einmal "mit Schmerzen" zurück an eine Arbeitsstelle gehen, und so tun, als sei nichts gewesen? Interessant, dass diese Aussage allein ja schon bestätigt, dass Frau Dr. sich sehr wohl dessen bewusst ist, dass die Schmerzen und somit die Krankheit offenbar immer noch da sind. Die Hauptsache jedoch scheint zu sein, dass man

"die Reaktion von Kollegen, die während der Arbeitsunfähigkeit die verwaise Arbeit mitmachen mussten" "nicht unterschätzen sollte".

Die Reaktion Anderer war auch bei mir lange Zeit wesentlich wichtiger als meine eigene Gesundheit. Dies bereue ich heute, und doch werde ich vom MDK wieder dazu gezwungen, solche Argumentationen über mein eigenes Leben zu stellen. Wie es aber weitergehen soll, wenn man sich trotz Krankheit immer wieder zur Arbeit zwingt, wenn man die Krankheit nicht auskuriert, sondern ignoriert (wie ich es lange genug versucht habe), davon ist leider nicht die Rede. Soll der Patient davon dann gesünder werden? Die ideale Therapie für einen Workaholic-Kranken, der an einem Burnout-Syndrom leidet, welches bereits solche krassen körperlichen Symptome wie eine Colitis Ulcerosa zeigt, ist anscheinend, ihn wieder arbeiten zu schicken? Weil er die Krankenkasse weniger Geld kostet, wenn er tot ist??

Mir ist bewusst, dass diese Worte nun sehr krass und theatralisch klingen. Jedoch geht es hierbei um mich, mein Leben, meine Gesundheit (was davon noch übrig ist) und meine Zukunft. Ärzte, die mich lange kennen, sich fachlich mit meinem Krankheitsbild auskennen (was bei den Ärzten vom MDK leider nicht der Fall war) und mich gründlich untersucht bzw. therapiert haben, betonten immer wieder, dass ich meine Lage endlich ernst nehmen soll, weil sie lebensbedrohlich werden könne. Den Ärzten des Medizinischen Dienst jedoch scheint das ziemlich egal zu sein. Kein Wunder, immerhin wird man augenscheinlich nicht als Mensch gesehen, sondern als ein weiterer Patient, der den armen Krankenkassen das Geld aus der Tasche ziehen will (jenes Geld, welches er vorher jahrelang selbst eingezahlt hat!).

Ich denke, diese letzte Bemerkung des MDK-Arztes mir gegenüber spricht Bände:

"Sie können gerne gegen meine Entscheidung klagen. Vor Gericht würden Sie sicher Recht bekommen. Allerdings warne ich Sie: Das wird Ihre Nerven noch mehr ruinieren!"

Auch hier hat er Recht. Leider.

Aus einigen Internet-Foren weiß ich, dass die Behandlung, die ich beim Medizinischen Dienst erfahren musste, leider kein Einzelfall ist. Schon im Hinblick hierauf möchte ich Sie doch bitten, auch die Meinung der "Gegenseite" in Erfahrung zu bringen, bevor ein solch einseitiger, sich selbst lobender Bericht über den Medizinischen Dienst in Ihrer Zeitung abgedruckt wird. "Endlich wieder arbeiten!" - so ruft sicher freudestrahlend die Mehrheit aller Patienten, die vom MDK gesundgeschrieben wurden. Es ist wirklich ein Glück für alle Arbeitgeber und Krankenkassen, dass es diese Einrichtung gibt.

Dabei kann im Prinzip jedes Tier ein Krafttier sein oder werden. Seine Botschaft kann das Offensichtliche nahelegen oder lediglich auf eine Zeit der Wandlung hinweisen. Als Helfertier verweist ein Krafttier auf ein bestimmtes Thema.

  • Was kann ich tun, um mich mit dem Krafttier optimal zu verbinden?

  • Auch Zahlsymbolik kann bei einer Krafttierbegegnung wichtig werden, wenn das Krafttier beispielsweise eine bestimmte Anzahl Jungen bei sich hatte.

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Als akademisches Lehrspital der Universität Zürich zeichnen wir uns insbesondere aus durch eine hohe Kompetenz in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Ärzten, Pflegenden und Psychologen.

Gemeinschaftspraxis Dr.Lutz Mauersberg und Dr.Brit Wald

Innere · Allgemeinmedizin · Geriatrie · Palliativmedizin · Notfallmedizin

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Pfad: start > icd10-gm-diagnosen > block-f30-f39

Zertifizierungen:

ICD-10-GM Version 2018

Diese Gruppe enthält Störungen deren Hauptsymptome in einer Veränderung der Stimmung oder der Affektivität entweder zur Depression - mit oder ohne begleitende(r) Angst - oder zur gehobenen Stimmung bestehen. Dieser Stimmungswechsel wird meist von einer Veränderung des allgemeinen Aktivitätsniveaus begleitet. Die meisten anderen Symptome beruhen hierauf oder sind im Zusammenhang mit dem Stimmungs- und Aktivitätswechsel leicht zu verstehen. Die meisten dieser Störungen neigen zu Rückfällen. Der Beginn der einzelnen Episoden ist oft mit belastenden Ereignissen oder Situationen in Zusammenhang zu bringen.

Alle Untergruppen dieser Kategorie dürfen nur für eine einzelne Episode verwendet werden. Hypomanische oder manische Episoden bei Betroffenen, die früher eine oder mehrere affektive (depressive, hypomanische, manische oder gemischte) Episoden hatten, sind unter bipolarer affektiver Störung (F31.-) zu klassifizieren.

Inkl.: Bipolare Störung, einzelne manische Episode

Eine Störung, charakterisiert durch eine anhaltende, leicht gehobene Stimmung, gesteigerten Antrieb und Aktivität und in der Regel auch ein auffallendes Gefühl von Wohlbefinden und körperlicher und seelischer Leistungsfähigkeit. Gesteigerte Geselligkeit, Gesprächigkeit, übermäßige Vertraulichkeit, gesteigerte Libido und vermindertes Schlafbedürfnis sind häufig vorhanden, aber nicht in dem Ausmaß, dass sie zu einem Abbruch der Berufstätigkeit oder zu sozialer Ablehnung führen. Reizbarkeit, Selbstüberschätzung und flegelhaftes Verhalten können an die Stelle der häufigen euphorischen Geselligkeit treten. Die Störungen der Stimmung und des Verhaltens werden nicht von Halluzinationen oder Wahn begleitet.

Die Stimmung ist situationsinadäquat gehoben und kann zwischen sorgloser Heiterkeit und fast unkontrollierbarer Erregung schwanken. Die gehobene Stimmung ist mit vermehrtem Antrieb verbunden, dies führt zu Überaktivität, Rededrang und vermindertem Schlafbedürfnis. Die Aufmerksamkeit kann nicht mehr aufrechterhalten werden, es kommt oft zu starker Ablenkbarkeit. Die Selbsteinschätzung ist mit Größenideen oder übertriebenem Optimismus häufig weit überhöht. Der Verlust normaler sozialer Hemmungen kann zu einem leichtsinnigen, rücksichtslosen oder in Bezug auf die Umstände unpassenden und persönlichkeitsfremden Verhalten führen.

Zusätzlich zu dem unter F30.1 beschriebenen klinischen Bild treten Wahn (zumeist Größenwahn) oder Halluzinationen (zumeist Stimmen, die unmittelbar zum Betroffenen sprechen) auf. Die Erregung, die ausgeprägte körperliche Aktivität und die Ideenflucht können so extrem sein, dass der Betroffene für eine normale Kommunikation unzugänglich wird.

Inkl.: Manie mit parathymen psychotischen Symptomen Manie mit synthymen psychotischen Symptomen Manischer Stupor

Hierbei handelt es sich um eine Störung, die durch wenigstens zwei Episoden charakterisiert ist, in denen Stimmung und Aktivitätsniveau des Betroffenen deutlich gestört sind. Diese Störung besteht einmal in gehobener Stimmung, vermehrtem Antrieb und Aktivität (Hypomanie oder Manie), dann wieder in einer Stimmungssenkung und vermindertem Antrieb und Aktivität (Depression). Wiederholte hypomanische oder manische Episoden sind ebenfalls als bipolar zu klassifizieren.

Inkl.: Manisch-depressiv:

  • Krankheit
  • Psychose
  • Reaktion
Exkl.: Bipolare affektive Störung, einzelne manische Episode (F30.-) Zyklothymia (F34.0)

F31.0 Bipolare affektive Störung, gegenwärtig hypomanische Episode

Der betroffene Patient ist gegenwärtig hypomanisch (siehe F30.0) und hatte wenigstens eine weitere affektive Episode (hypomanisch, manisch, depressiv oder gemischt) in der Anamnese.

F31.1 Bipolare affektive Störung, gegenwärtig manische Episode ohne psychotische Symptome

Der betroffene Patient ist gegenwärtig manisch, ohne psychotische Symptome (siehe F30.1) und hatte wenigstens eine weitere affektive Episode (hypomanisch, manisch, depressiv oder gemischt) in der Anamnese.

F31.2 Bipolare affektive Störung, gegenwärtig manische Episode mit psychotischen Symptomen

Der betroffene Patient ist gegenwärtig manisch, mit psychotischen Symptomen (F30.2) und hatte wenigstens eine weitere affektive Episode (hypomanisch, manisch, depressiv oder gemischt) in der Anamnese.

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Die fehlende Zahlung von Rentenversicherungsbeiträgen ist dagegen kein Problem. Das Land Berlin muss euch für die Zeit des Referendariats in der Rentenversicherung nachversichern, wenn ihr nicht unmittelbar nach dem Referendariat oder voraussichtlich innerhalb von zwei Jahren erneut verbeamtet werdet.

Anders als beim Studium sind Nebenjobs nur in sehr begrenztem Umfang möglich. Im Referendariat seid ihr (Vollzeit)-Beamte und unterliegt damit auch den beamtenrechtlichen Regelungen in Bezug auf Nebentätigkeiten. Das heißt:

Für die Ausübung eines bezahlten Nebenjobs ist eine vorherige Genehmigung durch die Senatsverwaltung (Personalstelle) notwendig.

Der zeitliche Umfang darf etwa 4 Stunden pro Woche betragen, im Einzelfall auch darüber, wenn die Nebentätigkeit z. B. überwiegend am Wochenende oder abends durchgeführt wird. Generell gilt, dass die Ausbildung nicht darunter leiden darf. In der Praxis werden Anträge auf Nebentätigkeit durch die Senatsverwaltung häufig schon bei geringfügiger Überschreitung der 4 Stunden abgelehnt. Es lohnt sich in diesen Fällen immer, gegen einen Ablehnungsbescheid Widerspruch einzulegen.
Während einer Elternzeit im Referendariat gelten andere Grenzen. Da ist mit Zustimmung des Landes Berlin eine Erwerbstätigkeit von bis zu 30 Zeitstunden pro Woche möglich.

Ein paralleles Studium oder eine Promotion sind bei der Senatsverwaltung lediglich „anzuzeigen“, d.h. schriftlich darüber zu informieren.
Wer einen Nebenjob ausübt, muss von dem Verdienst grundsätzlich Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlen (Ausnahme: Kranken- und Pflegeversicherung – wegen das Beamtenstatus). Die Einschreibung in einer Hochschule bringt dabei keine Vorteile mehr (Arbeiten im sog. Studentenstatus ist nicht mehr möglich!) Auf die Einzelheiten kann hier nicht näher eingegangen werden. Die GEW BERLIN berät ihre Mitglieder bei Fragen rund ums Arbeits- und Sozialversicherungsrecht.

Aufgrund der niedrigen Bezüge im Referendariat kann u.U. ein ergänzender Anspruch auf die Sozialleistung Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) bestehen. Das ist immer dann der Fall, wenn das eigene Einkommen sowie das des Partners/der Partnerin nicht ausreicht, um den gesetzlich festgelegten Bedarf (einschließlich der Wohnkosten) abzudecken. Darüber hinaus dürfen bestimmte Vermögensgrenzen nicht überschritten werden. Vom Einkommen werden die Steuern und die Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung sowie Freibeträge abgezogen. Berücksichtigt wird also nur das Nettoeinkommen.
Ob ein Anspruch auf Arbeitslosengeld II besteht, kann nur im Einzelfall geklärt werden. Man sollte diese Möglichkeit zur ergänzenden Sicherung des Lebensunterhalts aber nicht außer acht lassen. Selbst wenn am Ende nur ein geringer Betrag an Alg II ausgezahlt wird, kann sich das lohnen, da dann i.d.R. auch die Kranken- und Pflegeversicherung vom Job Center übernommen wird.
Ein Antrag auf Alg II ist jederzeit möglich. Zuständig sind in Berlin die Job Center im Wohnbezirk
Sehr gute und verständliche Informationen bietet die Broschüre des DGB „Hartz IV – Tipps und Hilfen des DGB“, die GEW-Mitglieder kostenlos bei uns anfordern können.

7. Mit Kind im Referendariat (Mutterschutz, Elternzeit)

Während der Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz (regelmäßig 6 Wochen vor bis 8 Wochen nach der Entbindung) werden die Anwärterbezüge weiter gezahlt. Auch im Referendariat können Mütter und Väter in Elternzeit gehen. Die für Beamt*innen maßgeblichen Regelungen findet ihr in der Verordnung zur Neuregelung mutterschutz- und elternzeitrechtlicher Vorschriften vom 12.02.2009 (BGBL I S. 320), in Verbindung mit dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz.

Der Anspruch auf Elternzeit besteht grundsätzlich bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes. Der Antrag auf Elternzeit muss 7 Wochen vor Beginn schriftlich gestellt werden. Mit Einverständnis der Senatsverwaltung kann der Antrag auch kurzfristiger gestellt werden. Eine Verlängerung oder Verkürzung der genehmigten Elternzeit setzt die Zustimmung der Senatsverwaltung voraus.

Während der Elternzeit werden keine Anwärterbezüge gezahlt. Es besteht aber Anspruch auf das staatliche Elterngeld in den ersten 12 Lebensmonaten des Kindes (längstens in den ersten 14 Lebensmonaten, wenn auch der andere Elternteil mindestens zwei Monate Elternzeit nimmt). Die Anwärterbezüge in der Mutterschutzzeit nach der Entbindung werden auf das Elterngeld angerechnet. Neben diesem Basiselterngeld gibt es für alle ab 1. Juli 2015 geborenen Kinder mit dem Elterngeld Plus diverse weitere Kombinationsmöglichkeiten, auf die hier nicht näher eingegangen werden kann.

Die Höhe des Elterngeldes beträgt 67 % des durchschnittlichen Nettoeinkommens in den letzten 12 Monaten vor der Geburt. Liegt das durchschnittliche Nettoeinkommen unter 1.000 Euro, wird der Prozentsatz schrittweise angehoben; liegt es über 1.200 Euro, wird er schrittweise auf 65 % abgesenkt. In jedem Fall wird ein Mindestbetrag von 300 Euro gewährt. Das Elterngeld in Höhe des Mindestbetrages von 300 Euro wird auch dann gezahlt, wenn keine Elternzeit in Anspruch genommen wird, da es sich beim Referendariat um eine Ausbildung handelt.

In der Elternzeit sind die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung weiter zu zahlen. Auch bei freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse Versicherten besteht keine Beitragsfreiheit. Die Beihilfeberechtigung bleibt in der Elternzeit erhalten. Außerdem wird vom Land Berlin ein Zuschuss zu den KV/PV-Beiträgen in Höhe von 31 Euro monatlich gewährt. Darüber hinaus werden auf Antrag bei der Personalstelle die KV/PV-Beiträge in voller Höhe erstattet. Auskünfte dazu erteilt die Personalstelle. Dort ist auch der Antrag zu stellen.

Sonderurlaub zur Kindererziehung oder bei pflegebedürftigen Angehörigen

Es ist ein Erfolg für die GEW BERLIN, dass es seit 2012 die Möglichkeit gibt, sich auch jenseits der Elternzeit im Referendariat beurlauben zu lassen. Nach § 6 Abs. 8 der Verordnung Vorbereitungsdienst kann auf Antrag Sonderurlaub ohne Bezüge gewährt werden, wenn mindestens ein Kind unter 18 Jahren betreut wird oder pflegbedürftige Angehörige gepflegt werden oder bei eigener Schwerbehinderung oder gleichgestellter Behinderung nach § 2 Abs. 2 und 3 SGB IX.

Allerdings kann dieser Sonderurlaub nur einmal während des Referendariats beantragt werden und ist auf längstens 12 Monate begrenzt. Der Antrag kann frühestens zum Ende des ersten Ausbildungshalbjahres gestellt werden mit einer Antragsfrist von 10 Wochen. Trotz dieser Einschränkungen ist das ein wichtiger Schritt, um die Vereinbarkeit von Ausbildung und Familie zu fördern. Insbesondere junge Mütter und Väter, die für ihre Kinder keine Elternzeit mehr nehmen können (weil diese schon drei sind), können diese Möglichkeit nutzen und so einen Abbruch des Referendariats vermeiden.

Bei einer Erkrankung ist unverzüglich das Schulpraktische Seminar zu informieren. Außerdem muss die Schule bis spätestens 7.30 Uhr von der Krankmeldung unterrichtet werden. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung („Krankschreibung“) ist spätestens am vierten Kalendertag der Krankheit beim Schulpraktischen Seminar vorzulegen.

Bei Erkrankung in der Prüfungsphase muss die "Krankschreibung" unverzüglich vorgelegt werden. Das gilt insbesondere bei Erkrankung an Prüfungstagen. In diesem Fall verlangt die Senatsverwaltung zusätzlich ein ärztliches Attest, in dem die Prüfungsunfähigkeit bescheinigt wird. Beachtet dazu das entsprechende Merkblatt, welches ihr in eurem Allgemeinen Seminar erhaltet. Können schriftliche Prüfungsteile (schriftliche Modulprüfung oder das Prüfungsportfolio) wegen Erkrankung nicht fristgerecht eingereicht werden, ist eine Nachfrist zu gewähren.

Bei Krankheit werden die Anwärterbezüge einschließlich evtl. Familienzuschläge weiter gezahlt. Nach § 6 Abs. 7 der neuen Verordnung Vorbereitungsdienst kann das Referendariat verlängert werden, „wenn die Abwesenheitszeiten sieben Wochen übersteigen“ (gilt für alle, die ab August 2014 neu eingestellt werden). Wer also insgesamt länger als sieben Wochen krank war, sollte bei Bedarf rechtzeitig einen Antrag auf Verlängerung des Referendariats stellen.
Für alle, die vor August 2014 eingestellt wurden, gilt nach § 3 Abs. 5 der bisherigen Verordnung: im zweijährigen Referendariat: Verlängerung, wenn mehr als 10 Wochen Abwesenheitszeit vorliegen; im einjährigen Referendariat, wenn es mehr als fünf Wochen sind.

Dauert die Erkrankung innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten länger als drei Monate, ist damit zu rechnen, dass die Dienstbehörde eine amtsärztliche Untersuchung anweist. Dabei wird geprüft, ob die Dienstfähigkeit innerhalb der nächsten sechs Monate voraussichtlich wieder voll hergestellt sein wird (Prognose). Ist das nicht der Fall, wird die Dienstbehörde eine Entlassung wegen Dienstunfähigkeit einleiten. Dabei hat sie Fristen zu beachten und den Personalrat der Lehramtsanwärter*innen zu beteiligen. Spätestens bei einer Aufforderung zur Amtsarztuntersuchung solltet ihr daher Kontakt mit eurem Personalrat aufnehmen. Mitglieder der GEW haben Anspruch auf die gewerkschaftliche Rechtsberatung.

Probleme können immer mal auftreten. Damit diese nicht unüberwindbar werden, sollte man frühzeitig reagieren und diese keineswegs auf die lange Bank schieben. Meist hilft schon ein klärendes Gespräch mit dem bzw. der Seminarleiter*in oder den Schulleiter*innen. Ein Wechsel des bzw. der Seminare oder auch der Schule kann eine Lösung sein.

Sprecht rechtzeitig auch die Kolleginnen und Kollegen in eurem Personalrat der Lehramtsanwärter*innen an. Sie haben nach dem Personalvertretungsgesetz u.a. die Aufgabe, euch im Einzelfall gegenüber euren Vorgesetzten und Ausbilder*innen zu unterstützen und eine Lösung des Problems zu befördern. GEW-Mitglieder können die gewerkschaftliche Beratung in Anspruch nehmen. Wendet euch in den Schulen an eure anleitenden Lehrer*innen und/oder an Lehrer*innen eures Vertrauens. Je früher und offener ihr an Probleme und Konflikte herangeht, desto besser sind die Chancen, diese zu beheben und das Referendariat erfolgreich durchzuführen – damit ihr die Hinweise in Punkt 10 nicht benötigt.

Sehr nützliche Tipps geben folgende GEW-Praxishilfen:

  • „Konflikt als Chance“
  • „Raus aus dem Stress
  • „Zeitmanagement“

GEW-Mitglieder können diese Broschüren kostenlos bei der GEW BERLIN erhalten.

Tipp: Die GEW bietet für ihre Mitglieder auch ein Coaching im Referendariat an (Einzeltermine). Bei Interesse meldet euch bei Matthias Jähne unter Tel. 030 219 993-59.

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Die für die amyotrophe Lateralsklerose typische Muskelschwäche entsteht dadurch, dass bestimmte Nervenzellen im ZNS (= zentrales Nervensystem bzw. Gehirn und Rückenmark) zunehmend geschädigt sind: Die bei ALS betroffenen Nervenzellen heißen Motoneuronen, weil sie für Muskelbewegungen verantwortlich sind (lat. motor = Beweger, Neuron = Nervenzelle). Ihre Schädigung hat fortschreitende Lähmungen zur Folge. Die ALS ist also durch zunehmende Kraftlosigkeit und Bewegungseinschränkung gekennzeichnet. Je nachdem, welche Muskelgruppe zuerst betroffen ist, kann die amyotrophe Lateralsklerose:

  • zunächst die Hand- und Unterarmmuskulatur einer Körperseite betreffen und sich nachfolgend auf die Gegenseite und auf die Beine ausdehnen oder
  • an der Unterschenkel- und Fußmuskulatur beginnen oder
  • (seltener) als Erstes die Sprech-, Kau- und Schluckmuskulatur betreffen.

Entsprechend können als erste ALS-Symptome sowohl ungeschickte Handbewegungen (z.B. beim Rasieren oder Schreiben) als auch eine Schwäche der Beine beziehungsweise eine Gangunsicherheit oder Sprech- und Schluckstörungen auftreten. Typischerweise wirkt sich die ALS im weiteren Krankheitsverlauf auf alle Muskelgruppen einschließlich der Atemmuskulatur aus, sodass es zu Atemnot kommt. Schmerzen treten meist erst bei einem deutlichen Muskelschwund auf. Die Wahrnehmung, das Bewusstsein und die intellektuellen Fähigkeiten sind durch die amyotrophe Lateralsklerose hingegen in der Regel nicht beeinträchtigt.

Die Therapie der ALS hat zum Ziel, die Krankheit zu verlangsamen sowie die mit ihr verbundenen Beschwerden und Behinderungen zu lindern: So können beispielsweise Medikamente, Krankengymnastik und nicht-invasive Beatmung die amyotrophe Lateralsklerose vorübergehend bessern. Eine Heilung ist jedoch nicht möglich; typischerweise verringert die amyotrophe Lateralsklerose die Lebenserwartung deutlich. Bis der meist friedliche Tod durch ALS eintritt, können jedoch vereinzelt auch Jahrzehnte vergehen.

Krankheit als Symbol Ein Handbuch der Psychosomatik. Symptome, Be-Deutung, Einlösung

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Gebundenes Buch mit Schutzumschlag ISBN: 978-3-570-12265-5

Erschienen: 01.10.1996
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»In Hunderten von Krankheitsbildern und Tausenden von Symptomen wird die alte Idee des Paracelsus von der Einheit von Körper und Seele und ihrem engen Zusammenspiel anschaulich deutlich.« Ruediger Dahlke

Krankheitssymptome zu verstehen heißt die Bedeutung einer Krankheit entschlüsseln. Ruediger Dahlke hilft uns, mit dem Standardwerk "Krankheit als Symbol" die Botschaft einer Krankheit zu deuten. In seinem umfassenden Nachschlagewerk "Krankheit als Symbol" verwirklicht Ruediger Dahlke ein zentrales Anliegen seiner medizinisch - therapeutischen Arbeit. Dieses Symbol - Lexikon der Krankheitsbilder kann denjenigen, die bereit sind, von ihren Krankheitsbildern zu lernen, zum idealen Nachschlagewerk werden. Die Geheimnisse hinter kleinen, schweren bis hin zu bedrohlichen Krankheiten werden systematisch von A bis Z aufgedeckt und ihre Kernaussagen, Botschaften und Lernaufgaben in Stichworten vor dem Benutzer entfaltet. So kann "Krankheit als Symbol" zur Chance werden, an deren Bewältigung sich wachsen läßt. Auch wenn es kurzfristig unangenehm sein mag und fast immer Überwindung kostet, sich von Symptomen über die eigenen Lernaufgaben aufklären zu lassen, ist es langfristig doch über die Maßen lohnend und befreiend.
Insgesamt haben über 400 Krankheitsbilder mit weit über 1000 Symptomen Eingang in das Buch gefunden. Es bietet Hilfe zur Selbsthilfe und ermöglicht es, sich in eigener Verantwortung den anstehenden Lernaufgaben zu stellen.

Dr. med. Ruediger Dahlke, Jahrgang 1951, studierte Medizin in München und hatte eine Praxis als Psychotherapeut. Heute ist Ruediger Dahlke als Fastenarzt, Seminarleiter und Vortragender international tätig. Er ist Autor zahlreicher Bestseller wie "Krankheit als Sprache der Seele", die in viele Sprachen übersetzt wurden. Sein Longseller "Krankheit als Symbol" liegt jetzt in einer vollständig aktualisierten Ausgabe vor.

Seminarwochenende
"Vegane Kochpraxis"
Teilnahme: 280 €

Die Amyotrophe Lateralsklerose ist eine sehr ernste Erkrankung des zentralen und peripheren Nervensystems. Sie ist seit mehr als 100 Jahren bekannt und kommt weltweit vor. Ihre Ursache ist mit Ausnahme der seltenen erblichen Formen bisher unbekannt. Die Abkürzung für Amyotrophe Lateralsklerose ist ALS. ALS hat nichts mit MS (Multiple Sklerose) zu tun, es handelt sich um zwei völlig unterschiedliche Erkrankungen.

Pro Jahr erkranken etwa ein bis zwei von 100.000 Personen an ALS. Die Krankheit beginnt meistens zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr, nur selten sind jüngere Erwachsene betroffen. Männer erkranken etwas öfter als Frauen (1,6:1). Die Häufigkeit der ALS scheint weltweit etwas zuzunehmen. Das Krankheitstempo ist bei den einzelnen Patienten sehr unterschiedlich, die Lebenserwartung ist verkürzt.

Die ALS betrifft nahezu ausschließlich das motorische Nervensystem. Die Empfindung für Berührung, Schmerz und Temperatur, das Sehen, Hören, Riechen und Schmecken, die Funktionen von Blase und Darm bleiben in den meisten Fällen normal. Leichtgradige, meist nur in speziellen Tests feststellbare Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit können bei einem Teil der Patienten auftreten, schwerwiegende Beeinträchtigungen sind jedoch selten.

Das motorische System, das unsere Muskeln kontrolliert und die Bewegungen steuert, erkrankt sowohl in seinen zentralen („oberes Motoneuron“ im Gehirn und Pyramidenbahn) wie in seinen peripheren Anteilen („unteres Motoneuron“ in Hirnstamm und Rückenmark mit den motorischen Nervenfasern bis zum Muskel) (s. Abb.).

Die Erkrankung der motorischen Nervenzellen im Rückenmark und ihren Fortsätzen zur Muskulatur, führt zu unwillkürlichen Muskelzuckungen (Faszikulationen), Muskelschwund (Atrophie) und zur Muskelschwäche (Paresen) an Armen und Beinen und auch in der Atemmuskulatur. Wenn die im Hirnstamm liegenden motorischen Nervenzellen betroffen sind, ist die Sprach-, Kau- und Schluckmuskulatur geschwächt. Diese Form der ALS nennt man auch Progressive Bulbärparalyse. Die Erkrankung der motorischen Nervenzellen in der Hirnrinde und ihren Verbindungen zum Rückenmark, führt sowohl zu einer Muskellähmung wie zu einer Erhöhung des Muskeltonus (spastische Lähmung) mit einer Steigerung der Reflexe.

Die ersten Symptome können bei den einzelnen Kranken an unterschiedlichen Stellen auftreten. Muskelschwund und -schwäche können sich z.B. zunächst nur in der Hand- und Unterarmmuskulatur einer Körperseite zeigen, bevor sie sich auf die Gegenseite und auf die Beine ausdehnen. Seltener ist ein Beginn in der Unterschenkel- und Fußmuskulatur oder in der Oberarm- und Schultermuskulatur. Bei einem Teil der Erkrankten treten erste Symptome im Bereich der Sprech-, Kau- und Schluckmuskulatur auf (Bulbärparalyse). Sehr selten äußern sich die ersten Symptome in Form von spastischen Lähmungen. Schon in den Frühstadien der ALS wird häufig über unwillkürliche Muskelzuckungen (Faszikulationen) und schmerzhafte Muskelkrämpfe geklagt. In der Regel schreitet die Krankheit über Jahre gleichmäßig langsam fort, dehnt sich auf weitere Körperregionen aus und verkürzt die Lebenserwartung. Sehr langsame Verläufe über 10 Jahre und mehr sind jedoch bekannt.

Zuständig für die Diagnosestellung ist der Neurologe (Nervenfacharzt). Der Patient wird zunächst klinisch untersucht, insbesondere muss die Muskulatur im Hinblick auf Muskelschwund und Kraft sowie Faszikulationen beurteilt werden. Ebenso ist eine Beurteilung von Sprache, Schluckakt und Atemfunktion wichtig. Die Reflexe müssen geprüft werden. Darüber hinaus müssen andere Funktionen des Nervensystems, die von der ALS üblicherweise nicht betroffen sind, untersucht werden, um ähnliche, aber ursächlich unterschiedliche Erkrankungen zu erkennen und um Fehldiagnosen zu vermeiden.

Eine wichtige Zusatzuntersuchung ist die Elektromyographie (EMG), die den Befall des peripheren Nervensystems beweisen kann. Ausführliche Untersuchungen der Nervenleitgeschwindigkeit geben weitere Aufschlüsse. Außerdem sind Untersuchungen des Blutes, des Urins und bei der Erstdiagnostik meistens auch des Nervenwassers (Liquor) erforderlich. Verschiedene Bild gebende Untersuchungen (Kernspintomographie oder Röntgenaufnahmen) gehören ebenfalls zur Diagnostik. Im Wesentlichen müssen durch die Zusatzdiagnostik andersartige, z.B. entzündliche bzw. immunologische Krankheitsprozesse ausgeschlossen werden, die der ALS sehr ähnlich sein können, aber unter Umständen besser behandelbar sind.

Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Faltblatt Wissenswertes über die Amyotrophe Lateralsklerose, im Handbuch ALS sowie in ALS - eine Information für Patienten und Angehörige. Alle Publikationen stehen unten zum Download bereit.

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Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Stimmungsschwankungen kennen wir in unserem Leben. Es ist ganz normal, dass man mal einen guten Tag hat und mal einen weniger guten Tag. Mal ist man leicht reizbar, manchmal lässt man sich auch mehr gefallen. Bei den Menschen, die an einer bipolaren affektiven Störung (kurz: bipolare Störung) leiden fallen diese Schwankungen weitaus extremer aus. Die Stimmungsveränderungen reichen von schwer depressiven Phasen mit Suizidgedanken, bis zu schwer manischen Phasen (Hochgefühle). Es kann sein, dass Erkrankte noch vor einer Stunde sehr euphorisch und fröhlich gewesen sind, nun sind sie allerdings in sich gekehrt, traurig und möchten nichts von der Welt wissen– ohne Grund. Deshalb wird die bipolare Störung auch als manisch-depressive Störung bezeichnet. Bis zu drei Personen von 100 leiden an der bipolaren Störung. [1]

Für mich stellt sich nun die Frage, wie die bipolare Störung behandelt werden kann, welche Verlaufsformen es gibt und welche verschiedenen Phasen mit dieser psychischen Erkrankung einhergehen.

Um diese Fragen zu beantworten befasse ich mich zuerst damit was eine bipolare Störung im Allgemeinen ist. Danach behandle ich die einzelnen Phasen der bipolaren Störung und ihre einhergehenden Symptome. Darauf folgt Kapitel vier mit den Ursachen der bipolaren Störung. Das nächste Kapitel beschäftigt sich mit den Verlaufsformen der bipolaren Störung. Hier unterscheidet man zwischen Bipolar I, Bipolar II, zwischen dem Rapid Cycling und den Mischzuständen. Hierzu behandle ich noch das Suizidrisiko der Erkrankten. In dem letzten Kapitel befasse ich mich mit den Behandlungsmöglichkeiten der bipolaren Störung.

Wie schon in der Problemstellung erwähnt handelt es sich bei einer bipolaren affektiven Störung um eine schwere Psychische Krankheit, bei der die Betroffenen starke Stimmungsschwankungen durchmachen. Zwischen den manischen Hochphasen, die sich durch bspw. Hochgefühle kennzeichnen setzen depressive Phasen ein. Diese machen sich durch Niedergeschlagenheit und bspw. Traurigkeit bemerkbar. Die Betroffenen fühlen sich ihren Schwankungen ausgesetzt und fühlen sich, als könnten sie die Phasen nicht beeinflussen. Die bipolare Störung kennzeichnet sich auch dadurch, dass das Zeitgefühl verloren geht. Das heißt, depressive Phasen wirken unendlich und unausweichlich. Die Phasenhaftigkeit wird von den Erkrankten nicht wahrgenommen. [2]

Die Manie kennzeichnet sich durch eine ungewöhnlich gute Stimmung und emotionale Euphorie. Die Erkrankten fühlen sich während dieser Phase sehr leistungsstark. Sie benötigen darüber hinaus während dieser Phase nur wenig Ruhe und Schlaf. Schon oft nach drei Stunden Schlaf stehen sie wieder auf. Der Tatendrang lässt den Schlaf in das Unnötige rücken. Schlaf ist für sie Zeitverschwendung. Was besonders gefährlich in der manischen Phase ist, ist, dass die Betroffenen eine falsche Einschätzung der Realität haben. Sie können während der Phase akustische Halluzinationen haben (hören Dinge die nicht real sind) oder optische Halluzinationen (sehen Dinge die nicht real sind). Treten zusätzlich Halluzinationen auf spricht man von einer psychotischen Manie. Die Maniker leugnen, dass sie Probleme hätten. Sie wirken sehr gereizt, wenn man sie auf offensichtliche Probleme anspricht. Aus diesem Grund ist es auch schwer den Betroffenen klar zu machen, dass sie krank sind. Deshalb müssen sie oft gegen ihren Willen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden. Die Stimmung ist mindestens eine Woche ungewöhnlich gehoben, kann aber auch gereizt sein. Die Betroffenen empfinden die Manie als ein sehr angenehmes Gefühl. Die Manie entsteht oft über mehrere Tage hinweg. Weitere Symptome der Manie sind:

- Größenwahn
- Beschleunigung und Erregung der psychischen Abläufe
- Verstärktes Kontaktbedürfnis
- Erhöhte Risikobereitschaft [3]

Der Unterschied zwischen der Manie und der Hypomanie ist, dass die Symptome bei der Hypomanie weitaus leichter sind. Bei der Diagnose einer Hypomanie genügt es, wenn die Symptome vier Tage lang auftreten. Ein Krankenhausaufenthalt darf bspw. auch nicht erforderlich gewesen sein. Des Weiteren spricht man von einer Hypomanie, wenn keine psychotischen Merkmale (Halluzinationen) vorhanden sind. [4]

Viele Menschen definieren Depression als eine Form der Traurigkeit. Die Traurigkeit stellt hier allerdings nur ein Symptom dar. Die Depression ist eine Erkrankung, die sowohl das psychische Gleichgewicht, als auch das Denken und Handeln beeinträchtigt. Die Personen die eine depressive Phase durchmachen sind nicht nur traurig, sondern ihre Gefühlswelt ist erloschen. Sie können sich nicht freuen, allerdings können sie in traurigen Situationen auch nicht weinen. Symptome sind neben der gedrückten Stimmung und dem Interessenverlust des Weiteren Freud- und Ausdruckslosigkeit. Das Selbstwertgefühl bei den Erkrankten ist stark vermindert. Oft kommen Suizidgedanken und Schuldgefühle hinzu, welche die Depression deutlich verstärken.

Weitere Symptome der Depression sind:

- Schwermut
- Ängste, Gefühlslosigkeit
- Schlafstörungen
- Antriebsmangel
- Selbstzweifel
- Appetitverlust oder gesteigerte Nahrungsaufnahme. [5]

Der Mischzustand beinhaltet neben den Symptomen der depressiven Episode ebenso die der manischen Episode. Entweder die Symptome treten gleichzeitig auf oder wechseln nach kurzer Zeit. Die Stimmungsstörung ist so schwer, dass eine ausgeprägte Beeinträchtigung in beruflichen Aufgabenbereichen und sozialen Aktivitäten besteht. Auch wenn ein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist um die Person selbst oder andere zu schützen kommt der Mischzustand in Betracht. Bei Mischzuständen können des Weiteren psychotische Merkmale vorliegen. Viele Erkrankte empfinden den Mischzustand als hypomanische Phase mit depressiven Einschüben. Bei dieser Phase ist das Risiko eines Suizids besonders hoch. [6]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Phasen der bipolaren Störung [7]

Die bipolare Störung kann nicht vererbt werden, allerdings kann die Anfälligkeit für solch eine Erkrankung von Generation zu Generation vererbt werden. Belastende Lebensereignisse können dann zu einem Ausbruch der bipolaren Störung führen (= Vulnerabilitäs-Stress-Modell). Ist ein Elternteil an der bipolaren Störung erkrankt, so besteht eine Wahrscheinlichkeit von bis zu 20%, dass das Kind auch an einer bipolaren Störung erkranken wird. Sind beide Elternteile an einer bipolaren Störung erkrankt ist das Risiko sogar bis zu 60% hoch. [8]

Es konnte nachgewiesen werden, dass die Hirn-Botenstoffe (Dopamin, Serotonin, Noradrenalin) nicht normal arbeiten. Es wurden also Veränderungen im Neurotransmitterhaushalt festgestellt. Neurotransmitter sind Stoffe des Körpers, die Reaktionen im Körper und Gehirn hervorrufen. In der depressiven Phase findet ein Mangel an den Neurotransmittern Noradrenalin und Serotonin statt. Bei der Manie ist genau das Gegenteil der Fall. Man weiß allerdings nicht auf was das zurückzuführen ist. Wahrscheinlich basiert dies auf der Veränderung mehrerer Gene/Transmitter. [9]

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F31.7
Bipolare affektive Psychose, gegenwärtig remittiert

Der betroffene Patient hatte wenigstens eine eindeutig diagnostizierte hypomanische, manische oder gemischte affektive Episode und wenigstens eine weitere affektive Episode (hypomanisch, manisch, depressiv oder gemischt) in der Anamnese; in den letzten Monaten und gegenwärtig besteht keine deutliche Störung der Stimmung. Auch Remissionen während einer prophylaktischen Behandlung sollen hier kodiert werden.

  • ICD-10
  • F30-F39 - Affektive Störungen
  • F31 Bipolare affektive Störung
  • F31.7 Bipolare affektive Psychose, gegenwärtig remittiert

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Ich bin seid vielen Jahren Bipolar und schaffe es nicht, trotz Medikamenten und Therapien, auch nur ansatzweise damit umzugehen. Oft ist es so, dass ich die Phasen der Manien erst erkenne, wenn schon wieder alles zerstört ist. Ich baue mir immer wieder neu was auf, zB. einen Beruf finden, arbeiten und komme immer wieder dahin, dass ich zu spät merke, dass ich völlig überfordert bin und über meine Kräfte hinaus gearbeitet habe und zusammenbreche. Darauf folgt dann meistens eine bodenlose Depression, in der ich mich nicht mehr unter Kontrolle habe. Ich schade mir selbst, indem ich Alkohol trinke, Haschisch rauche, Beruhigungs-und Schlaftabletten nehme, um den Stillstand und meine Einsamkeit erträglich zu machen.Ich lebe mittlerweile sehr zurückgezogen, weil mir soviel Angst macht und ich mir selbst nicht mehr traue.

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Altersabhängige Makuladegeneration (AMD): Blickpunkt-Netzhaut (Menschen mit Netzhautdegenerationen), Berichte von Gruppen, mailto:goth-schmidt(at)onlinehome.de
Pro Retina Deutschland e.V., Regionalgruppe Augsburg, Berichte von Gruppen,
http://www.pro-retina.de
siehe auch unter Augen- und Sehbehinderung

SHG Manisch-depressive (Großraum Augsburg)
SHG Bipolare Störung Augsburg
SHG für Angehörige von Menschen mit bipolaren Störungen Augsburg
SHG Bipolare Störung Gersthofen
Bipolare Selbsthilfegruppe Allgäu (Stadt Kempten), http://www.bipolare.de
SHG Bipolare Störung Kaufbeuren

Mann sein e.V. Augsburg, 3 Gruppen, http://www.mannsein-ev.de

Stammtisch für Selbstgerinnungsbestimmung (Großraum Augsburg)

Marfanhilfe e.V. Regionalgruppe Süddeutschland, http://www.marfan.de (Deutschlandweit)

Bundesverband Medizingeschädigter, Auskunftsperson (Großraum Augsburg)

Blaues Kreuz SHG Augsburg - Süd
SHG für Betroffene und Angehörige, Kreuzbund,
http://www.kreuzbund-augsburg.de (Einzugsgebiet Schwaben)
Kreuzbund Gruppe "Kleeblatt" Immenstadt (LK Oberallgäu),
http://www.kreuzbund-augsburg.de/immenstadt.html
Kreuzbund Gruppe Sonthofen & Sonthofen "Neues Leben" (LK Oberallgäu),
http://www.kreuzbund-augsburg.de/sonthofen.html
Kreuzbund Gruppe Kempten (Stadt Kempten),
http://www.kreuzbund-augsburg.de/kempten.html
Blaues Kreuz Immenstadt (LK Oberallgäu), www.blaues-kreuz.de/plz8
Blaues Kreuz Kempten (Stadt Kempten), www.blaues-kreuz.de/plz8
MPU-Info Augsburg

SHG malignes Melanom Augsburg

SHG Messies Kempten
Anonyme Messies (Großraum Augsburg)
SHG Messies Kaufbeuren, http://www.kaufbeuren.shg-bayern.de
Messies, Selbsthilfegruppe Friedberg

Deutsch-Bengalische Gesellschaft Augsburg e.V., http://www.deutsch-bengalische.org
Türkische Frauengesprächsgruppe (Großraum Augsburg)
Russisch muttersprachliche Angst- und Depressionsgruppe "Vital" Augsburg

SHG Mobbing für Betroffene und Angehörige,
Augsburg SHG Aktiv Mobbing abwehren (Großraum Augsburg)
Mobbing Gruppe Memmingen
SHG-Mobbing - Burn out (LK Günzburg)

Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V., Ortsgruppe Augsburg (Großraum Augsburg), mit 6 Rehasportgruppen für Morbus Bechterew Erkrankte,
http://www.dvmb-augsburg.de, mailto:gruppensprecher(at)dvmb-augsburg.de
Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V., Ortsgruppe Donauwörth (LK Donau-Ries), http://www.dvmb-donauwoerth.de
Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V., Ortsgruppe Günzburg (LK Günzburg)
Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V., Ortsgruppe Kaufbeuren (Stadt Kaufbeuren)
Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V., Ortsgruppe Kempten (Stadt Kempten)
Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V., Ortsgruppe Füssen (LK Ostallgäu)
Gesprächskreis für Frauen mit Morbus Bechterew, Dt. Vereinigung MB (Großraum Augsburg)

Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung DCCV e.V., http://www.dccv.de
SHG Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, http://www.crocoaugsburg.de
Morbus Crohn (LK Ostallgäu)
Selbsthilfegruppe Crohn/Colitis Kempten-Oberallgäu (Stadt Kempten)

Neurofibromatose/Morbus Recklinghausen (Stadt Kempten)

Erst himmelhoch jauchzend und dann wieder zu Tode betrübt – so stellen sich die extremen Stimmungswechsel für Menschen mit einer bipolaren Störung dar. Forscher haben nun zwei neue Genregionen entdeckt, die mit der verbreiteten Erkrankung zusammenhängen.

Rund ein Prozent der Bevölkerung erkrankt im Laufe seines Lebens an einer bipolaren Störung, die auch als manisch-depressive Krankheit bekannt ist. Die Patienten durchlaufen eine wahre Achterbahn der Emotionen: Im extremen Wechsel erleben sie manische Phasen mit Größenwahn, gesteigertem Antrieb und vermindertem Schlafbedürfnis sowie depressive Episoden mit stark gedrückter Stimmung bis hin zu Suizidgedanken. Die Ursachen der Erkrankung sind noch nicht vollständig verstanden, jedoch haben über psychosoziale Auslöser hinaus genetische Faktoren einen großen Anteil. „Für die Ausprägung einer bipolaren Störung hat nicht ein einzelnes Gen einen starken Effekt“, sagt Prof. Dr. Markus M. Nöthen, Direktor des Instituts für Humangenetik des Universitätsklinikums Bonn. „Es sind offenbar sehr viele verschiedene Gene beteiligt, die mit Umweltfaktoren auf komplexe Weise zusammenwirken.“

Die Wissenschaftler des Instituts für Humangenetik waren in den vergangenen Jahren bereits an der Entschlüsselung mehrerer Gene beteiligt, die mit der bipolaren Störung in Zusammenhang gebracht werden. Die Forscher um Prof. Dr. Marcella Rietschel vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, Prof. Dr. Markus M. Nöthen vom Universitätsklinikum Bonn und Prof. Dr. Sven Cichon vom Universitätsspital Basel nutzten nun in einer internationalen Forschungskollaboration Patientenzahlen in einem bisher nicht gekannten Umfang: Es wurden neue Erbgut-Daten von 2.266 Patienten mit manisch-depressiver Erkrankung und 5.028 Kontrollpersonen gewonnen, mit bestehenden Datensätzen zusammengefügt und gemeinsam analysiert. Insgesamt wurden Daten über das Erbgut von 9.747 Patienten mit Daten von 14.278 gesunden Menschen verglichen. „Die Untersuchung der genetischen Grundlagen der bipolaren Störung in dieser Größenordnung ist weltweit bislang einmalig“, sagt Prof. Rietschel vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim.

Manhattan-Diagramm: Die assoziierten Stellen im menschlichen Genom ragen als “Skyscraper” aus dem Hintergrundrauschen heraus. Die gestrichelte Linie kennzeichnet die Schwelle der Signifikanz. © Grafik: Mühleisen, Leber, Schulze et al., Nature Communications 2014

Die Fahndung nach Genen, die an der manisch-depressiven Erkrankung beteiligt sind, gleicht einer Suche im Heuhaufen. „Die Beiträge einzelner Gene sind so gering, dass sie normalerweise im `Grundrauschen´ genetischer Unterschiede nicht zu erkennen sind“, erklärt Prof. Cichon vom Universitätsspital Basel. Erst wenn die DNA von extrem vielen Patienten mit bipolarer Störung gegen das Erbgut von einer ebenfalls sehr großen Zahl an gesunden Menschen abgeglichen wird, schälen sich Unterschiede statistisch abgesichert heraus. Solche Verdachtsregionen, die auf eine Erkrankung hindeuten, nennen Wissenschaftler Kandidatengene.

Zwei neue Genregionen entdeckt und drei bekannte bestätigt

Die Forscher erfassten mit automatisierten Analyseverfahren im Erbgut der Patienten und Vergleichspersonen jeweils rund 2,3 Millionen verschiedene genetische Marker. Die anschließende Auswertung mit biostatistischen Methoden ergab insgesamt fünf Risikoregionen auf der DNA, die mit der bipolaren Störung in Zusammenhang stehen. Davon wurden zwei neu entdeckt: Das Gen „ADCY2“ auf Chromosom fünf und die sogenannte „MIR2113-POU3F2“-Region auf Chromosom sechs. Die Risikoregionen „ANK3“, „ODZ4“ und „TRANK1“ wurden bereits in vorangegangenen Studien beschrieben. „Diese Genregionen wurden jedoch in unserer aktuellen Untersuchung statistisch nochmals besser abgesichert – der Zusammenhang mit der bipolaren Störung ist nun noch deutlicher geworden“, sagt Prof. Nöthen.

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Behinderung, Krankheit und Euthanasie im Nationalsozialismus

Die folgenden Texte und Übungen thematisieren die nationalsozialistische Verfolgung von Menschen, die als krank oder behindert galten. Zunächst werfen wir einen Blick auf die Jahrzehnte vor dem Beginn des Nationalsozialismus: Bereits zu dieser Zeit wurden diese Menschen ausgegrenzt und in der Propaganda negativ dargestellt. Behauptet wurde beispielsweise, dass sie für die Gesellschaft eine wirtschaftliche Belastung darstellten, weil sie aufgrund ihrer Krankheit oder Behinderung nicht arbeiten konnten.

Darüber hinaus waren um 1900 durch die Erkenntnisse der Genetik Utopien der Menschenzüchtung entstanden. Das heißt, einzelne Wissenschaftler, zum Beispiel Mediziner, Biologen und Anthropologen, hofften, sie könnten Einfluss auf das Fortpflanzungsverhalten der Menschen und damit auf das Bevölkerungswachstum nehmen. Dies bedeutete für sie, dass Menschen, die sie als "hochwertig" einstuften, möglichst viele Kinder bekommen sollten. Menschen, die von ihnen als "minderwertig" bezeichnet wurden, sollten möglichst ohne Nachkommen bleiben. Diese Lehre nennt man Eugenik. Das Ziel dieser Wissenschaftler war eine Gesellschaft ohne kranke oder behinderte Menschen. Dabei gingen sie davon aus, dass Behinderungen, Krankheiten und auch soziale Verhaltensweisen vererbt werden. Zur Umsetzung der Idee einer krankheits- und behindertenfreien Gesellschaft waren ihnen auch Zwangsmaßnahmen recht. Im Visier waren dabei besonders Menschen, die als unheilbar und nicht arbeitsfähig galten. Bereits 1920 schlägt sich dieses Gedankengut in der öffentlichen Diskussion nieder, wie im folgenden Text deutlich wird. Die Autoren waren der Jurist Karl Binding und der Psychiater Alfred Hoche.

Arno Gruen
Der Wahnsinn der Normalität – Realismus als Krankheit: eine grundlegende Theorie zur menschlichen Destruktivität

Taschenbuch, 216 Seiten, 12,5 x 19 cm, ISBN 978-3-423-35002-0. München: Deutscher Taschenbuch Verlag, 20. Auflage 2015. € 9.90 / Preis in sFr / sofort lieferbar oder Bestellung mit Formular Über den Autor | home

Gruen über seine Reaktion auf die »beruflichen Erlebnisse mit dem Wahnsinn der Realität, der im Namen der Liebe Tod und Zerstörung bringt«. Original 1989

Über das Böse in der Welt ist viel nachgedacht worden, und die Psychologie hat verschiedene Thesen zur Destruktivität des Menschen entwickelt. Selten wurden aber mit solcher Konsequenz die Ursachen aufgespürt wie von Arno Gruen, wenn er zeigt, wie Gewalt und Unmenschlichkeit im Inneren des Menschen entstehen und wie sich unser soziales Leben darauf eingerichtet hat, dass der herrschende Wahnsinn lebensfeindlichen Handelns den Mantel realitätsgerechten Verhaltens trägt. Er öffnet den Blick dafür, dass menschliche Destruktivität nicht einfach eine Fähigkeit zum Bösen ist, sondern vielmehr die Folge eines Mangels, der als solcher nicht erkannt wird: Wo das Vermögen abhanden gekommen ist, die eigenen Gefühle wahrzunehmen, und Selbsthass an deren Stelle getreten ist, ist auch die Fähigkeit zu wirklichem Mitgefühl und echtem Mitfühlen verlorengegangen.

Im »Wahnsinn der Normalität« legt er die Wurzeln der Destruktivität frei, die sich viel öfter, als es uns klar ist, hinter vermeintlicher Menschenfreundlichkeit oder ordnungsstiftender Vernunft verbergen. Arno Gruen besticht durch die Vielzahl der Beispiele, zu denen auch die unfasslichen Ereignisse im Dritten Reich oder im Vietnamkrieg gehören, und schafft die überzeugende Beweislage, dass dort, wo Innenwelt und Außenwelt keine Einheit bilden, verantwortungsvolles Handeln und echte Menschlichkeit ausbleiben.

Arno Gruen, am 26. Mai 1923 in Berlin geboren, emigrierte 1936 in die USA, wo er 1961 als Psychoanalytiker bei Theodor Reik promovierte. Tätigkeiten an verschiedenen Universitäten und Kliniken, zuletzt Professor an der Rutgers Universität, New Jersey. Daneben seit 1958 psychotherapeutische Privatpraxis. Zahlreiche Publikationen in Fachzeitschriften und Zeitungen. Arno Gruen lebt seit 1979 in der Schweiz.

Die Gründe für eine anhaltende Arbeitslosigkeit sind unterschiedlich und reichen von der schlechten wirtschaftlichen Lage mancher Betriebe bis hin zur mangelnden Ausbildung des Betroffenen. Doch auch wenn sich Arbeitslose oft mit Vorurteilen konfrontiert sehen, ist der Großteil stets um eine neue Anstellung bemüht.

Das Arbeitslosengeld ist eine Versicherungsleistung des Sozialstaates, die dem Arbeitslosen trotz seiner momentanen Situation eine angemessene Lebenshaltung erlauben soll. In der Regel stammt das Arbeitslosengeld aus einer Arbeitslosenversicherung, in die zuvor eingezahlt wurde. Ist das nicht der Fall, wird es über Steuern finanziert. Durch die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe, wird nun zwischen Arbeitslosengeld I und II entschieden. Das Arbeitslosengeld II ist das Ergebnis einer Gesetzesänderung und wurde zum 1. Januar 2005 eingeführt. Es richtet sich auch an diejenigen, die zwar nicht arbeitslos sind, aber deren Einkommen sowie andere Vermögensverhältnisse nicht ausreichen, um die Grundsicherung zu gewährleisten.
Um sich besser zu qualifizieren zu können, bietet das Jobcenter verschiedene Möglichkeiten an. Ob Umschulungsangebote, Weiterbildung oder Vermittlungsgutscheine – Hilfe kann von jedem Betroffenen in Anspruch genommen werden.

Eine Umschulung ist im Grunde ähnlich wie eine Ausbildung. Allerdings wird die Ausbildungszeit hier um ein halbes bis ein Jahr verkürzt. Sie ist für diejenigen geeignet, die entweder schon über eine Ausbildung verfügen oder bereits entsprechende Berufserfahrungen haben. Oftmals kommt eine Umschulung in Betracht, wenn gesundheitliche Gründe die weitere Ausübung des bisherigen Jobs unmöglich machen (zum Beispiel bei Allergien). Auch viele Mütter sind bei einem Wiedereinstieg in das Berufsleben nach der Eltern- bzw. Erziehungszeit mit einer Umschulung gut beraten. Häufig lässt die Nachfrage in einem bestimmten Beruf über die Jahre nach – tatsächlich unterliegt der Arbeitsmarkt einem ständigen Strukturwandel.
Wie bei einer Ausbildung wird die Umschulung mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer abgeschlossen. Der Umschüler bekommt einen anerkannten IHK-Berufsabschluss oder etwas Gleichwertiges wie zum Beispiel einen Gesellenbrief.

Dauer

Die Dauer der Umschulung hängt vom jeweiligen Beruf ab. So haben kaufmännische Ausbildungen in der Regel eine Umschulungszeit von 24 Monaten, bei technischen Berufen sind es sogar 30 Monate.

Arten der Umschulung

a) betriebliche Umschulung

Die Übernahme der Kosten für eine Umschulung durch die Agentur für Arbeit oder andere Leistungsträger wie zum Beispiel die Landesversicherungsanstalt hängt von verschiedenen Voraussetzungen ab.

Kursnet ist ein Portal für die berufliche Aus- und Weiterbildung der Bundesagentur für Arbeit. Unter dem Link http://www.kursnet.arbeitsagentur.de/kurs/index.html findet man Deutschlands größte Aus- und Weiterbildungsdatenbank. Aktuell sind mehr als 600.000 Bildungsangebote in der beruflichen Aus- und Weiterbildung verfügbar, mehr als 438.000 davon können mit einem Bildungsgutschein genutzt werden. Zudem gibt es rund 18.000 Studienangebote.
Etwa 18.000 Bildungsanbieter sind hier registriert, die über eine individuelle Such- und Filterfunktion gefunden werden können. Eine Qualitätssicherung der Kursnet-Umschulung im Vorfeld sorgt insgesamt für ein hohes Niveau.
Bei Fragen steht eine Servicehotline zur Verfügung, die nicht nur über die Umschulungsberufe, sondern auch über die Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten berät.
Aber die Agentur für Arbeit hält in der Regel auch noch Informationsmaterialen von örtlichen Bildungseinrichtungen für Interessenten bereit. Zudem finden sich in vielen Tageszeitungen entsprechende Angebote wie zum Beispiel die des Berufsförderungswerkes (BFW).

Arbeitslose mit einem Anspruch auf Arbeitslosengeld bzw. Arbeitslosenhilfe können von der Agentur für Arbeit einen Vermittlungsgutschein anfordern. Ein solcher Gutschein ermöglicht es dem Arbeitssuchenden, sogenannte private Vermittler mit der Jobsuche zu beauftragen. Dieser schließt mit dem Gutscheinbesitzer einen schriftlichen Vermittlungsvertrag ab. Die Vermittlungsgebühr darf dabei nicht höher als der im Gutschein genannte Betrag sein. Für Arbeitslose, die bis zu sechs Monate ohne Anstellung waren, bekommt ein Vermittler 1.500 Euro. 2.000 Euro sind es nach einer Arbeitslosigkeit zwischen sechs und neun Monaten. Wer länger als neun Monate arbeitslos ist, bekommt einen Vermittlungsgutschein in Höhe von 2.500 Euro. Die Dauer der Arbeitslosigkeit wird anhand der letzten zehn Monate vor der Beantragung des Gutscheines berechnet.

Als erfolgreich gilt die Vermittlung, wenn es zu einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis innerhalb Deutschlands mit einer Dauer von mindestens drei Monaten kommt. Die Mindestarbeitszeit pro Woche sollte dabei 15 Stunden betragen. Sind diese Bedingungen erfüllt, bekommt der private Vermittler den Gutschein ausbezahlt. Um sich so gut wie möglich vor Betrug zu schützen, zahlt die Agentur für Arbeit den Vermittlungsgutschein in zwei Beträgen aus. Die erste Rate in Höhe von 1.000 Euro wird bei Beginn des Beschäftigungsverhältnisses ausgezahlt, der Rest erst nach sechs Monaten. Wird der Vertrag während dieser Dauer aufgelöst, entfällt die zweite Rate für den Vermittler und er erhält insgesamt nur 1.000 Euro.
Arbeitssuchende können mehrere Vermittler ihrer Wahl gleichzeitig beauftragen. Die Bezahlung bei erfolgreicher Vermittlung erfolgt ausschließlich durch die Agentur für Arbeit, der Arbeitssuchende muss zu keiner Zeit in Vorkasse treten. Anspruch auf den Vermittlungsgutschein haben übrigens auch diejenigen, die sich gerade in einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) oder in einer Strukturanpassungsmaßnahme (SAM) befinden.
Um den Gutschein zu erhalten, genügt ein formloser Antrag. Ob per Brief, Fax, E-Mail, telefonisch oder persönlich, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Die berufliche Weiterbildung bzw. Fortbildung soll die berufliche Handlungsfähigkeit erhalten, anpassen oder erweitern und einen Aufstieg ermöglichen.
Vor allem der technologische Fortschritt sorgt für die Notwendigkeit, die beruflichen Fähigkeiten sowie das bereits erworbene Fachwissen immer wieder den neuesten Entwicklungen anzupassen. In einigen Branchen ist es zwingend erforderlich, sich den neuen Bedingungen zu stellen, da man ansonsten nicht mehr konkurrenzfähig ist. Aber auch Mütter nach der Erziehungszeit sehen sich häufig ganz neuen Aspekten ihres eigentlichen Berufsbildes gegenübergestellt und erhöhen Dank der Weiterbildung die Wiedereinstiegschancen.

Ich bin völlig unverdächtig, katholisch zu sein, aber diese Weihnachten habe ich mich von Herzen über den Papst gefreut. Seine Diagnose der Krankheiten der römischen Kurie trifft auch auf jeder andere Institution, jede Firma, ja jede soziale Gruppe zu. Lesen Sie - und achten Sie den „Geist der Freude, voll Humor und Selbstironie; er macht uns liebenswert, auch in schwierigen Situationen.“

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Stress ist eine nicht­spe­zi­fi­sche Ant­wort auf alle Rei­ze, mit denen sich unser Orga­nis­mus aus­ein­an­der­set­zen muß. Wenn Tech­ni­ken zur Ver­ar­bei­tung von Stress (Stress-Respon­se) ver­lo­ren gegan­gen sind, kön­nen Depres­sio­nen ent­ste­hen. Stress akti­viert Cor­ti­sol, wel­ches wie­der­um zu einer Immun­sup­pres­si­on führt. Auf die bekann­ten psy­cho­the­ra­peu­ti­schen und phar­ma­ko­lo­gi­schen The­ra­pie­ver­fah­ren soll an die­ser Stel­le nicht ein­ge­gan­gen wer­den. Ich möch­te in der Tabel­le 2 eini­ge patho­phy­sio­lo­gi­schen Aus­wir­kun­gen von nicht ver­ar­bei­te­tem Stress hin­wei­sen.

„ Zu wenig Schlaf macht dick, dumm und krank“ schreibt Bar­ba­ra Dreis­sen am 21. Novem­ber 2009 in der Tages­zei­tung DIE WELT: „Frau­en erkran­ken häu­fi­ger als Män­ner an Depres­sio­nen und den Fol­gen von sozia­lem Stress, was häu­fig mit Schlaf­pro­ble­men ein­her­geht.“ (11) Sie­ben Stun­den Schlaf sind opti­mal – weni­ger Schlaf ist schäd­lich. Obwohl Depres­sio­nen bei Frau­en offen­bar häu­fi­ger vor­kom­men, ist die Selbst­mord­ra­te bei Män­nern drei­mal höher als bei Frau­en. In Bezug auf den Sui­zid des Natio­nal­tor­warts Robert Enke schreibt Frau Dr. Möl­ler-Leim­küh­ler zum The­ma „Depres­sio­nen beim Mann“ in der medi­zi­ni­schen Fach­zeit­schrift MMW: „Er jam­mert nicht, aber er bringt sich um.“ Depres­sio­nen kön­nen sich bei Män­nern anders als mit den klas­sisch „weib­li­chen“ Sym­pto­men wie Trau­rig­keit oder Antriebs­min­de­rung äußern. Sie kön­nen durch exter­na­li­sie­ren­de Stress­ver­ar­bei­tungs­mus­ter mas­kiert oder kom­pen­siert wer­den. Hier­zu gehö­ren: Aggres­si­vi­tät, Ärger­at­ta­cken, erhöh­te Reiz­bar­keit, anti­so­zia­les und/oder süch­ti­ges Ver­hal­ten (Alko­hol, Arbeit, Sport, Fern­se­hen, Inter­net, Sex …) und Risi­ko­ver­hal­ten, zum Bei­spiel im Stra­ßen­ver­kehr – was auch als „männ­li­che Depres­si­on“ bezeich­net wird.

Die­se Sym­pto­me sind nicht in den übli­chen Depres­si­ons­in­ven­ta­ri­en ent­hal­ten, so dass Män­ner ein grö­ße­res Risi­ko haben, durch das dia­gnos­ti­sche Ras­ter zu fal­len (13).

Wir­kung einer ver­stärk­ten Cor­tisol­frei­set­zung durch Stress (1):

  • ver­län­ger­te vira­le Infek­tio­nen.
  • ver­län­ger­te Wund­hei­lung.
  • ver­min­dert Anti­kör­per­pro­duk­ti­on nach Imp­fun­gen.
  • Alte­rungs­pro­zes­se wer­den durch eine Ver­kür­zung der Telo­me­ren beschleu­nigt, d.h. schnel­le­re Chro­mo­so­men-Alte­rung (1,9), wäh­rend die Ände­rung des Life­styles im Sin­ne einer opti­mier­ten „Stress- Respon­se“ die Telo­me­ra­sen-Repair-Enzy­me ver­bes­sert.
  • Bei ver­min­der­ter Stress­be­wäl­ti­gung kommt es zu Ent­zün­dun­gen und Autoimmunerkrankungen:Arthritis,Thyreoiditis, SLE, Der­ma­ti­tis, Fibro­my­al­gie, Chro­ni­sches Erschöp­fungs­syn­drom ( CFS ).

Depres­sio­nen durch Licht­ver­schmut­zung und Mela­to­n­in­man­gel

Ein wich­ti­ger Stress­fak­tor ist die Licht­ver­schmut­zung unse­res Lebens- und Arbeits­be­reichs. Schon lan­ge war­nen Wis­sen­schaft­ler, dass zu viel Licht wäh­rend der Nacht die inne­re Uhr des Men­schen stört und uns krank macht. For­scher um Lau­ra Fon­ken von der Ohio Sta­te Uni­ver­si­ty haben gezeigt, dass kon­stan­te Hel­lig­keit bei Mäu­sen zu Anzei­chen von Depres­sio­nen führt. Mäu­se, mit der Mög­lich­keit, sich in dunk­le Röh­ren zu flüch­ten, lit­ten weni­ger oft an einer Stö­rung des Gemüts (12).

Mei­nen Pati­en­ten emp­feh­le ich, im Schlaf­zim­mer für abso­lu­te Dun­kel­heit zu sor­gen. Auch elek­tro­ni­sche Gerä­te, die z. B. mit blau­en, leuch­ten­den Lämp­chen aus­ge­stat­tet sind, soll­ten aus­ge­schal­tet wer­den. Lam­pen mit hohem Blau­an­teil wie die moder­nen Ener­gie­spar­leuch­ten gehö­ren nicht ins Schlaf­zim­mer. Schon ein kur­zes Ein­schal­ten einer Licht­quel­le in der Nacht kann die Mela­to­nin­pro­duk­ti­on in unse­rer Zir­bel­drü­se im Gehirn stop­pen und somit den Schlaf been­den. Die Fol­ge von Schlaf­stö­run­gen sind u.a. Depres­sio­nen und Stö­run­gen des Immun­sys­tems.

Mei­nen Pati­en­ten mit Depres­sio­nen emp­feh­le ich daher, ein Mela­to­nin-Tages­pro­fil durch­zu­füh­ren. Hier­bei wer­den zwei Spei­chel­pro­ben am Tag und eine Pro­be in der Nacht gesam­melt und anschlie­ßend auf dem Post­weg zu uns geschickt. Abhän­gig von den Ergeb­nis­sen erfolgt eine indi­vi­du­el­le Dosie­rung von Mela­to­nin. Hier­bei soll­te es sich stets um natür­li­ches Mela­to­nin han­deln.

Es gibt Mela­to­nin­prä­pa­ra­te, die Kunst­stof­fe wie Acry­la­te ent­hal­ten, um eine ver­zö­ger­te Frei­set­zung zu erzie­len. Daher rate ich, die Packungs­bei­la­ge zu über­prü­fen, ob Inhalts­stof­fe wie Metha­cry­lat oder Lak­to­se ent­hal­ten sind.

Vit­amin B12 ist wesent­lich betei­ligt an der Pro­li­fe­ra­ti­on (Wachs­tum), Rei­fung und Rege­ne­ra­ti­on von Ner­ven­zel­len. Per­so­nen mit nied­ri­gen Fol­säu­re- und Vit­amin-B12-Wer­ten haben ein erhöh­tes Risi­ko für Alters­de­pres­sio­nen (22). Im Alter ist ein Vit­amin-B12-Man­gel ver­brei­tet, obwohl er sel­ten dia­gnos­ti­ziert wird. Dies liegt dar­an, dass einer­seits typi­sche Sym­pto­me kom­plett feh­len kön­nen und der Arzt daher dies­be­züg­lich kei­nen Ver­dacht hat und ande­rer­seits, weil Vit­amin­be­stim­mun­gen nicht zu den Rou­ti­ne­un­ter­su­chun­gen in den Arzt­pra­xen zäh­len. Sie wer­den von den Kos­ten­trä­gern in der Regel als „nicht not­wen­di­ge medi­zi­ni­sche Leis­tun­gen“ ein­ge­stuft. Außer­dem sind Vit­amin­be­stim­mun­gen im Blut mit Aus­nah­me von Vit­amin D3 nicht aus­sa­ge­kräf­tig. Vit­amin-B12-Bestim­mun­gen im Serum sind laut Deut­schem Ärz­te­blatt (23) als „spä­ter, rela­tiv unsen­si­ti­ver und unspe­zi­fi­scher Bio­mar­ker des B-12-Man­gels“ ein­zu­stu­fen. Erhöh­te Methyl­ma­lon­säu­re bzw. Homo­cystein Wer­te sind Zei­chen für einen mani­fes­ten Vit­amin-B12-Man­gel, wobei kli­ni­sche Anzei­chen noch feh­len kön­nen.

Durch die Ein­nah­me von Fol­säu­re, Vit­amin B6 und Vit­amin B12 kön­nen sich die Homo­cystein-Wer­te nor­ma­li­sie­ren. Obwohl kei­ne beson­de­ren Früh­sym­pto­me auf­tre­ten, wirkt sich ein B12-Man­gel trotz­dem schon früh­zei­tig nega­tiv nicht nur auf das Ner­ven­sys­tem, son­dern auch auf den Kno­chen­stoff­wech­sel aus. Es kommt über eine Sti­mu­la­ti­on der Osteo­k­las­ten zur Osteo­po­ro­se. Die durch einen B12-Man­gel ver­ur­sach­ten neu­ro­lo­gi­schen Schä­di­gun­gen füh­ren zu Stö­run­gen der Gedächt­nis­leis­tung, Gang­art, Vibra­ti­ons­wahr­neh­mung und Par­äs­the­si­en (Miss­emp­fin­dun­gen). Die genann­ten Sym­pto­me kön­nen nach eini­gen Mona­ten durch die ora­le Ein­nah­me von täg­lich 1 – 2 mg Vit­amin B12 (sie­he auch Tabel­le 4) abklin­gen. Da es mitt­ler­wei­le B12-Prä­pa­ra­te auch als Lutsch­ta­blet­ten gibt, die gut von der Mund­schleim­haut resor­biert wer­den, sind Injek­tio­nen nicht unbe­dingt not­wen­dig. Wenn sich die Beschwer­den bes­sern, kann die Dosie­rung auf 1 x wöchent­lich und spä­ter auf 1 x monat­lich redu­ziert wer­den. Wie oben beschrie­ben führt auch ein Man­gel an Fol­säu­re zu Ner­ven­schä­di­gun­gen und Depres­sio­nen. Aus die­sem Grund ist eine Fol­säu­re­the­ra­pie bei Depres­sio­nen grund­sätz­lich in Erwä­gung zu zie­hen. Bei Pati­en­ten, die Medi­ka­men­te gegen Epi­lep­sie oder Par­kin­son (z. B: L-Dopa) ein­neh­men, soll­te der Fol­säu­re­be­darf regel­mä­ßig über­prüft wer­den. In einer Publi­ka­ti­on vom Novem­ber 2009 wird die Ein­nah­me von Fol­säu­re auch zur Vor­beu­gung von Schlag­an­fäl­len als sinn­voll erach­tet (24).

Die Bestim­mung von Homo­cystein im Blut als Mar­ker für einen Man­gel an B 12, B 6 und Fol­säu­re darf bei der Unter­su­chung von Pati­en­ten mit Depres­sio­nen und ande­ren neu­ro­psych­ia­tri­schen Erkran­kun­gen nicht feh­len. Erhöh­te Homo­cysteinspie­gel min­dern die kogni­ti­ven Leis­tun­gen und sind mit einem deut­li­chen Anstieg von Demenz­er­kran­kun­gen und Depres­sio­nen asso­zi­iert.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Grund für die Zunah­me des Vit­amin-B12- Man­gels ist der mas­sen­haf­te Ein­satz von „Magen­mit­teln“: Pro­to­nen­pum­pen­in­hi­bi­to­ren, H2-Blo­cker, Alu­mi­ni­um­ver­bin­dun­gen und die von alter­na­ti­ven The­ra­peu­ten ger­ne ver­wen­de­ten „Basen­pul­ver“. Es han­delt sich hier­bei um Medi­ka­men­te, die Säu­re im Magen bin­den. Hier­durch wird nicht nur die B12-Auf­nah­me behin­dert (19), son­dern auch die Ver­dau­ungs­leis­tung (z.B. Pro­te­in­ver­dau­ung) der­ar­tig gestört, dass in der Fol­ge Nah­rungs­mit­tel­all­er­gi­en auf­tre­ten. Unver­dau­te Nah­rungs­mit­tel mit einem zum Teil zehn­tau­send­fa­chen All­er­gie­po­ten­zi­al gelan­gen in die unte­ren Darm­ab­schnit­te, wo sie zu all­er­gi­schen Reak­tio­nen und somit zu Ent­zün­dun­gen und folg­lich auch Depres­sio­nen füh­ren kön­nen.

Zum Auf­bau von Boten­stof­fen im Gehirn (Neu­ro­trans­mit­ter) benö­ti­gen wir Ami­no­säu­ren wie Tryp­tophan und Tyro­sin aber auch Magne­si­um, Fol­säu­re und Vit­amin B12. Schwer­me­tal­le wie Blei und Queck­sil­ber blo­ckie­ren die Vit­amin-B12-Ver­füg­bar­keit. Die Umwand­lung von „nor­ma­lem Vit­amin B12 “ in das in der Zel­le benö­tig­te Methyl-B12 wird durch die­se Schwer­me­tal­le und ande­re Umwelt­gif­te gestört. Obwohl der im Blut gemes­se­ne Vit­amin-B12-Wert nor­mal oder viel­leicht sogar erhöht ist, kann in der Zel­le ein erhöh­ter Bedarf an Vit­amin B12 vor­lie­gen. Die übli­chen Blut­tests sind daher – wie oben erwähnt – nicht opti­mal, um einen erhöh­ten Vit­amin­be­darf auf­zu­de­cken. Bes­ser geeig­net sind moder­ne Urin­ana­ly­sen, die als nicht inva­si­ve Ver­fah­ren von den Pati­en­ten bevor­zugt wer­den (nähe­res sie­he Dia­gnos­tik-Kas­ten).

Die­ses Bei­spiel zeigt, dass Umwelt­gif­te zu Stö­run­gen im Vit­amin­haus­halt füh­ren.

Dr. Mark Hyman beton­te in sei­nem Vor­trag auf dem Func­tio­nal Medi­ci­ne Kon­gress in Flo­ri­da, dass toxi­sche Metal­le zu einer Ver­stär­kung von Ent­zün­dungs­vor­gän­gen bei­tra­gen (3). Aus die­sem Grund sind ent­spre­chen­de Urin-, Haar- oder Blut­ana­ly­sen auf toxi­sche Metal­le und auch die Ver­sor­gung mit Mine­ral­stof­fen und Spu­ren­ele­men­ten bei depres­si­ven Pati­en­ten not­wen­dig.

Wie Vit­amin E ist Vit­amin D ein fett­lös­li­ches Anti­oxi­dans und daher gut zur The­ra­pie neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen geeig­net. Die anti­oxi­da­ti­ve Kapa­zi­tät von Vit­amin D über­trifft die von Vit­amin E. Bei neu­ro­de­ge­ne­ra­ti­ven Erkran­kun­gen wie Par­kin­son, Mul­ti­pler Skle­ro­se und ALS wur­den nied­ri­ge Vit­amin-D-Spie­gel gemes­sen. In einer japa­ni­schen Stu­die wur­den bei 80 % der Alz­hei­mer-Pati­en­ten ein mode­ra­ter bis schwe­rer Vit­amin-D-Man­gel fest­ge­stellt. Auch bei Depres­sio­nen kann die Ein­nah­me von Vit­amin D emp­foh­len wer­den.

Die Ein­nah­me von Vit­amin D kann in der Regel nicht zu Über­do­sie­run­gen füh­ren. Da der Kör­per dar­auf ein­ge­stellt ist, Vit­amin D zu spei­chern, kann er auch vor­über­ge­hend hohe Dosen ver­kraf­ten. Ich emp­feh­le erwach­se­nen Per­so­nen Dosie­run­gen zwi­schen 1.000 und 2.000 I.E. (Inter­na­tio­na­le Ein­hei­ten). In den Win­ter­mo­na­ten (Okto­ber bis April) kann die Tages­do­sis auf 5.000 I.E. erhöht wer­den.

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Im aktuellen Klima der einfachen Wahrheiten hat Abdelwahab Meddeb, einer der führenden Kenner und Kritiker des Islam, ein Grundlagenbuch geschrieben. Auf der Suche nach den tieferen Ursachen des Fundamentalismus spürt er sachkundig, mit genauer Kenntnis der Überlieferung, der alten Tradition der Toleranz im Islam nach und analysiert heutige Probleme in der muslimischen Welt. In seinem mutigen und leidenschaftlichen Plädoyer gegen die Selbstzerstörung der islamischen Zivilisation und ihre Ausgrenzung durch den Westen setzt Meddeb auf einen humanistischen, toleranten Islam, der sich der Herausforderung der Aufklärung stellt.

»Pflichtlektüre für jeden, der in ein muslimisches Land reisen will – oder auch nicht!«

»Ein mutiges und kenntnisreiches Buch. Meddeb untersucht, ob es auch in der islamischen Kulur und Religion selbst Elemente gibt, die Extremismus begünstigen können. Doch anders als christliche Fundamentalisten, die eine solche Fragestellung nur allzu gerne bejahen, kommt Meddeb zu einem sehr viel weniger eindeutigen Ergebnis – ohne mit Kritik an der eigenen Kultur zu sparen.«

»Die höchst kenntnisreich, von Humanismus durchdrungene, historisch detaillreich grundierte Abhandlung streitet einerseits durchaus für die alte Tradition der Toleranz im Islam, schonungslos werden aber auch die (religiösen und soziologischen) Wurzeln jener islamistischen Selbstzerstörung offengelegt, welche zum Fundamentalismus und zum Fanatismus führen. Ein mutiges Buch; Wen diese immer brennendere Thematik genauer interessiert, liest es mit Gewinn.«

»Abdelwahab Meddebs tiefgründiger philosophisch-historischer Essay ist ein Fest des Denkens, in dem sich verwirklicht, wovon Goethe träumte: Weltliteratur.«

»Meddeb will den Fundamentalismus als bösen Fiebertraum des Islam erforschen in der Art, wie Voltaire den Fanatismus als katholische und Thomas Mann den Nazismus als eine deutsche Krankheit anging. […] Dieses Buch bietet weniger Rezepte an als den Versuch einer Diagnose, die kulturgeschichtlich weit ausholt und islamisch-arabische Tabus ebenso zerzaust wie manche westliche Selbstverständlichkeiten. […] Dem europäischen Leser eröffnet es ein Panorama der neueren innerislamischen Debatte zwischen Bagdad und Kairo, die sonst weitgehend nur auf arabisch zugänglich ist.«

»Statt die Tradition einfach den Traditionalisten zu überlassen, begibt Meddeb sich auf Spurensuche durch die Jahrhunderte, durch Denkschulen und Tendenzen. Jeder Fund wird zur Delegitimierung eifernder Fundamentalisten. […] Nach der Lektüre dieses faszinierenden Buchs weiß man endlich um die Existenz von Instrumenten, nützlichen Skalpellen im Kampf gegen fundamentalistischen Wahn. […] Unsentimental, klug und fordernd.«

»Ein bedeutender Beitrag zur Diskussion um den zeitgenössischen Islam und ein Meisterwerk interkultureller Gedankenführung.«

Wien. Der Bundeskanzler hatte bereits via China immer wieder mit seinem erkrankten Justizminister in Wien kommuniziert. Gestern, nachdem Sebastian Kurz knapp nach 9 Uhr in Wien gelandet war, hat er Josef Moser umgehend SMS geschickt. Der Kanzler will seinen Justizminister aufbauen und hat im kleinen ÖVP-Kreis klar gemacht, dass er ihn als Minister halten wolle. Trotzdem ist die Dramatik in der türkisen Welt groß.

ÖSTERREICH hatte immerhin aufgedeckt, dass Josef Moser in einer Budgetausschusssitzung aufgrund fehlender Mittel für sein ­Justizressort am Dienstagnachmittag mit Rücktritt gedroht hatte. Wenige Stunden nach der hitzigen Sitzung versagte sein Kreislauf. Der gebürtige Kärntner wurde mit der Rettung ins AKH gebracht.

Dort wurde eine Sepsis diagnostiziert und umgehend mit einer intravenösen Antibiotikatherapie begonnen.

Seit Januar 2018 nimmt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die sogenannte Videospielsucht offiziell in den Katalog der psychischen Erkrankungen auf. Dies bestätigte der Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, kürzlich in Genf. Die Videospielsucht wird demnach im International Classification of Diseases Nummer 11 (ICD-11) zu finden sein, auf dessen katalogischer Grundlage heutige Mediziner weltweit Diagnosen treffen. Zurzeit überarbeitet die WHO den Katalog und schätzt, dass dieser Mitte 2018 auf dem aktuellsten Stand sein wird. Mit der Überarbeitung des Katalogs gibt die WHO für behandelnde Mediziner Richtlinien für therapeutische Maßnahmen an die Hand.

Die WHO stützt ihre Datengrundlage auf die Rückmeldungen und Public-Health-Programme verschiedener Nationen und die damit in Zusammenhang stehenden Diagnosen und Präventionsprogramme. Obwohl die WHO angibt, dass nur ein sehr geringer Anteil von Menschen in einem pathologischen Ausmaß betroffen ist, sollten Spielzeiten stets im Auge behalten werden.

Sofern soziale Aktivitäten des täglichen Lebens wie Arbeit, Familie, Freundschaften, Schule oder Ausbildung mehr und mehr vernachlässigt werden und sich darüber hinaus psychische und/oder physische Veränderungen ergeben, können diese als Indikatoren für eine Videospielsucht in Betracht gezogen werden. Damit sind, wie es für eine Suchterkrankung typisch ist, Menschen gemeint, die ihr eigenes Videospielverhalten nicht mehr eigenständig regulieren können.

Im Hinblick auf nähere Details hat die WHO ein Frage-und-Antwort-Video (Englisch) veröffentlicht, das genaue Hinweise auf die Erkrankung gibt und offene Fragen beantworten soll. In diesem Zusammenhang wird klar zwischen Gaming-Behaviour, also dem Spieleverhalten, und der Spielesucht unterschieden.

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Mehr als die Abwesenheit von Krankheit Was ist Gesundheit?

"Ich möchte lieber gesund als reich sein", soll Cicero vor mehr als 2000 Jahren gesagt haben. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter dem viel benutzten Begriff Gesundheit, auf den die Weltgesundheitsorganisation jedes Jahr am 7. April aufmerksam macht?

Gesundheit zu definieren ist ein schweres Vorhaben, denn Gesundheit ist einerseits ein individueller Zustand, den jeder anders empfindet und meint andererseits einen durch außen, meistens durch die Medizin, bestimmten Befund. Dennoch gibt es Merkmale und Faktoren, die im Zusammenhang mit Gesundheit immer wieder genannt werden. Gesundheit scheint, so sind sich zumindest viele Experten einig, mehr zu sein als die Abwesenheit von Krankheit. Wohlbefinden, Wohlergehen und uneingeschränkte Handlungsfähigkeit gehören inhaltlich zum Gesundsein dazu. Schmerzen und körperliche Einschränkungen jeglicher Art sind eher dem Kranksein zuzuschreiben.

Gesundheit wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wie folgt definiert: "Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen, körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen." Gesundheit wird also als ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens verstanden, jedoch nicht als vorrangiges Lebensziel definiert. So wird erst die Abwesenheit von Gesundheit bewusst wahrgenommen. Gesunde Kinder und Jugendliche beispielsweise können Gesundheit nur abstrakt wahrnehmen, Krankheit dagegen - ab einem entsprechenden Alter - sehr bewusst und genau erfahren und sogar beschreiben. Ein Gesundheitsbewusstsein entsteht also erst über die direkte oder indirekte Erfahrung von Krankheit im Laufe eines Lebens.

Das Wort Gesundheit stammt vom germanischen (ga)sunda ab, das so viel bedeutet wie stark und kräftig. Heute wird Gesundheit auch mit uneingeschränkter Leistungsfähigkeit im Alltag gleichgesetzt. Das Wort Gesundheit gibt es zudem nur als Einzahlwort. Es gibt also nur eine Gesundheit und nicht mehrere. Gesundheit ist sowohl als Wort als auch als Zustand oder Prozess gesellschaftlich positiv besetzt, denn sie bildet die Grundlage für die Erfüllung der Rollen und Aufgaben, für die ein Individuum sozialisiert worden ist.