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So kann ein Bluthochdruck entstehen, wenn wir uns über längere Zeit hinweg gestresst und gehetzt fühlen und wir nicht in der Lage sind, den Stress angemessen zu verarbeiten.

Es sollen etwa 25% aller Patienten, die einen Hausarzt aufsuchen, unter psychosomatischen Beschwerden leiden.

Der größte Fehler bei der Behandlung von Krankheiten ist, dass es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt, wo doch beides nicht voneinander getrennt werden kann. Platon

Die Patienten haben Beschwerden, der Arzt kann jedoch keinen körperlichen Befund feststellen.

Ärzte sprechen dann von somatoformen, idiopathischen oder funktionellen Beschwerden, was soviel heißt wie: Die Ärzte haben keine Ahnung, woher die Beschwerden kommen.

Dies hat zur Folge, dass Menschen mit psychosomatischen Beschwerden über Jahre hinweg falsch behandelt und unnötige und belastende Untersuchungen vorgenommen werden.

Mal ganz abgesehen davon, dass diese Patienten unter ihren Beschwerden jahrelang leiden.

Redensarten, die das Zusammenspiel von Psyche & Körper (Psychosomatik) zum Ausdruck bringen

  • Etwas schlägt uns auf den Magen.
  • Etwas liegt schwer im Magen.
  • Etwas stößt uns sauer (bitter) auf.
  • Bei Liebeskummer hat man ein gebrochenes Herz.
  • Ein Problem bereitet uns Kopfzerbrechen.
  • Etwas geht uns an die Nieren.
  • Sich etwas zu Herzen nehmen.
  • Schwer ums Herz sein.
  • Es läuft einem die Galle über.
  • Es verschlägt einem die Sprache, den Atem.
  • Etwas ist zum Weinen.
  • Etwas geht uns unter die Haut.
  • Etwas liegt wie ein Stein im Magen.
  • Man hat einen Kloß im Hals.
  • Vor Kummer graue Haare bekommen.

Eine eindeutige Zuordnung von Redensarten und Symptomen (körperlichen Reaktionen) gibt es nicht. Ob eine Redensart zutrifft, muss man selbst entscheiden.

Tatsache ist: Gefühle wie Ärger, Trauer oder Depressionen belasten den Körper und können, wenn sie über längere Zeit andauern, zu psychosomatischen Erkrankungen führen.

Chronische Anspannung und Angst, chronischer Stress, Hilflosigkeits- und Einsamkeitsgefühle führen zu einer Schwächung unserer körpereigenen Abwehrkräfte und Selbstheilungskräfte.

Psychosomatische Erkrankungen und Beschwerden - Organe, die betroffen sein können

Haare
Die Versorgung mit Mineralien lässt nach, so dass wir Haare verlieren oder die Haare sich weiß verfärben.

Immunsystem
Negative Gefühle wie Angst und Ärger schwächen auf Dauer das Immunsystem und unsere Abwehrkräfte enorm.

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Der Physiker war seit 1970 fast vollständig gelähmt und auf den Rollstuhl angewiesen. Seit einer Lungenentzündung 1985 bedurfte er rund um die Uhr der Pflege. Er kommunizierte mittels eines Muskelzuckens in der rechten Wange und braucht dazu Computer und Sprachsynthesizer. Ein winziger Infrarotsensor an seiner Brille ist mit dem Computer verbunden.

Hawking sagte einmal: «Obwohl ich mich nicht bewegen kann und durch einen Computer sprechen muss, bin ich in meinem Geist frei.»

Bislang gibt es keine Möglichkeit, das Absterben der Nervenzellen zu stoppen – man kann den Verlauf der Krankheit mit Medikamenten lediglich verzögern. «Es gibt unterschiedliche Formen von ALS», sagt der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke, Horst Ganter. «Bei Stephen Hawking stellte sich heraus, dass er eine extrem seltene, langsam verlaufende Form hatte.»

Die Todesursache ist meist Atemlähmung. Über die genauen Ursachen und Mechanismen der Nervenkrankheit ist wenig bekannt. Die meisten Fälle treten spontan auf, nur bis zu zehn Prozent sind familiär gehäuft.

ALS ist keine Volkskrankheit. Es sind vergleichsweise wenig Menschen betroffen, in der Schweiz etwa 700, in unserem nördlichen Nachbarland Deutschland etwa 8000. Am häufigsten erkranken Menschen im Alter von 50 bis 70 Jahren, Männer häufiger als Frauen.

Hey Leute Anfang dieses Jahres ist mein Dad an der tödlichen krankheit ALS erkrankt. zurzeit weis ich nicht wie ich damit umgehen soll weil sie so schnell sich fortbildet. wer erfahrungen hat könnte sich ja bei mir melden.. würde mir sehr helfen danke im Vorraus:(

Meine Mutter ist letzten Monat daran gestorben.

Du sagst, er kann nicht mehr sprechen. Besorg ihm einen Sprachcomputer, wenn er nicht schon einen hat. (Frag seinen Arzt. Es eilt. Er kann sich ja sonst gar nicht mehr verständlich machen! Wie soll er am Leben teilnehmen ohne zu reden?)

Du sagst, er hat schon einen Luftröhrenschnitt. Hammer! Meine Mutter hatte "nur" ein Gerät mit dem ihr Sauerstoff zugeführt wurde. Über Schläuche direkt in die Nase. (Mehr wollte sie nicht, sie hatte vorher eine Patientenverfügung gemacht.)

Dein Vater sollte eine Patientenverfügung machen, wenn er nicht schon hat. Und zwar SCHNELL.

Besorge ihm paleativ medizinische Betreuung, falls noch nicht vorhanden. (Da wird Dir auch sein Arzt weiterhelfen können.) Auch hier eilt es.

Ich wünsche Dir viel Kraft.

danke.. ja das hat er schon alles nur er kann sich auch nicht damit verständigen weil seine hände immer mehr gelehmt werden wie der rest vom körper auch.. den schnitt wollte er eigendlich auch nicht weil er somit ja viel länger leben kann.. wenn man das überhaupt "Leben" nennen kann.. könnte ich mit dir irgenwie weiterhin kontakt haben über Mail oder so? würde mir sehr helfen

Ihr habt den Luftröhrenschnitt gegen seinen Willen gemacht? Das finde ich ziemlich unfair.

Solange dein Vater noch sprechen kann, soll er Tagebuchaufzeichnungen auf Band sprechen, am besten alles, woran er so denkt, was er fühlt, was er gerne noch gemacht hätte etc. Videoaufnahmen sind auch hilfreich. Dann habt ihr später mehr, woran ihr euch erinnern könnt. Nutzt die Zeit, die ihm noch bleibt, mit sinnvollen Sachen. Wenn die Muskeln alle versagen und die Atemlähmung das Ende bringt, dann ist sowieso alles aus. Ihr habt jetzt lange Zeit, euch voneinander zu verabschieden. Verplempert die Zeit nicht mit sinnlosen Streitigkeiten oder sinnlosem Gejammere. Vor allen Dingen muss dein Vater jetzt beschäftigt werden, damit er nicht dauernd über sein Schicksal nachdenkt.

leider kann er nicht mehr sprechen. er hat jetzt vor einem monat auch einen luftröhrenschnitt bekommen. und klar versuchen wir es ihm so schön wie möglich zu machen aber es ist nicht immer einfach..

Dann ist er ja schon im Endstadium. Dann solltet ihr euch doch schon längst daran gewöhnt haben und schon alle Vorkehrungen getroffen haben.

Gebt ihm Kraft! Haltet zu ihm! & vorallem. nutze die zeit sinnvoll & gut! Ihr Schafft das! Viel Glück!

Ich suche Personen die an Leukämie (speziell CLL) erkrankt sind. Ich selber bin Studentin und schreibe gerade eine Hausarbeit. Ich habe mir dieses Thema ausgesucht weil meine Oma diese Krankheit hatte. Was mir jedoch weiterhelfen würde werden persönliche Erfahrungen damit. Ich kann mir natürlich auch viele Informationen aus Büchern und dem Internet beschaffen, aber all diese Informationen sind nicht zu vergleichen mit persönlichen Erfahrungen. Ich bin dankbar für jede Antwort.

Hey. Ich leide seit kurzem an Depression und wollte eure Erfahrungen damit erfahren? Egal ob ihr selbst daran erkrankt seit oder einfach nur einen Bekannten habt. Wie geht ihr mit der Krankheit um? Oder wie geht ihr mit euren Bekannten/Freunden um die sowas haben? Einfach alle Erfahrungen bitte.

Hallo alle zusammen,

und zwar geht es bei dieser Frage um etwas sehr ernstes. Meine Mutter ist seit 2 Jahren an etwas erkrankt. Was es genau ist möchte sie oder mein Vater mir aber nicht sagen. Was ich aber weis ist, das sie so stark erkrankt ist das sie einen "Behinderten Ausweis" mit 70% Behinderung besitzt. Äußerliche Behinderung liegen aber nicht vor. Sie rassiert sich den Kopf und trägt wenn sie raus geht oder zur Arbeit geht, immer eine Perücke. Wenn wir schon bein Thema Arbeit sind: Ihre Arbeitszeit pro Monat hat sich deutlich verringert und ist sehr sehr oft Zuhause. Zuhause versucht sie ihre glatze vor mir zu verstecken. Sie geht öfters "spazieren" was sie als Synonym für "ich gehe zum artzt" benutzt und das 2x die woche. Sie wirkt sehr schnell gereizt, was natürlich ich und mein Vater sofort abbekommen. Und bei denn kleinsten Dingen macht sie ein großes Theater daraus und dann lässt sie sich auch nicht mit sich reden lassen.

Mir ist bewusst, das mir hier in diesem Forum keiner eine Antwort auf diese Frage geben kann, außer meiner Mutter selbst. Trotzdem würde ich mich einfach freuen, wenn jemand seine Erfahrungen mit solchen Symptomen teilen würde. Danke fürs lesen o/

Von meiner mutter ihrer seite gab es ziemlich viele tödliche krebserkrankungen und bei meinem vater viele fälle mit herzversagen. Ich will meine eltern nicht irgendwie drauf ansprechen dass ich mur darüber sorgen mache. Ich weis auch nicht ob es überhaupt erbbar ist. Was meint ihr?

Also mein Dad ist jetzt mit Anfang 50 total in einer Midlife Crisis, d.h. er treibt sehr viel mehr Sport, stellt seine Ernährung um und kleidet sich komplett neu ein. Hat auch manchmal solche Einfälle, wo man sich denkt. "What?":D

Wie sollen wir (meine Familie) am besten damit umgehen? Wer hat da schon Erfahrungen und kann helfen? Wie lange dauert sowas in etwa?

Hat jmd erfahrungen mit katzenseuche gemacht? Mein kleiner 14 wöchiger Kater ist daran erkrankt,, ich kann leider schlecht zuordnen wann man sagen kann, dass der Virus bzw die Krankheit oder der Höhepunkt der Krankheit überstanden ist. Der Tierarzt hält sich da sehr bedeckt.

Hallo Ich bin seit anfang des Jahres mit zwei Freundinen in einer Tanzgruppe und wir suchen noch weiter Leute die auch kpop dance covers machen wollen, da wir bis jetzt bis nur dritt sind. Wenn jemand noch eine Gruppe könnt ihr euch gerne bei mir melden

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Geisteskrankheit ( § 51 EheG):

Die Scheidung kann begehrt werden, wenn der andere Ehegatte an einer Geisteskrankheit leidet und die Krankheit einen solchen Grad erreicht hat, dass die geistige Gemeinschaft zwischen den Ehegatten aufgehoben ist und deren Wiederherstellung nicht mehr erwartet werden kann.

Ansteckende oder ekelerregende Krankheit ( § 52 EheG):

Nach dem Ehegesetz kann ein Ehegatte die Scheidung begehren, wenn der andere an einer schweren ansteckenden oder ekelerregenden Krankheit leidet und ihre Heilung oder Beseitigung der Ansteckungsgefahr in absehbarer Zeit nicht erwartet werden kann.

Härteklausel:

Eine Scheidung wegen geistiger Störung, Geisteskrankheit (§ 51 EheG) oder einer ansteckenden oder ekelerregenden Krankheit (§ 52 EheG) ist dann nicht möglich, wenn anzunehmen ist, dass die Auflösung der Ehe den anderen Ehegatten außergewöhnlich hart treffen würde. Zu berücksichtigen sind die Umstände des Einzelfalls (Dauer der Ehe, Lebensalter der Ehegatten, Anlass der Erkrankung etc.).

Auflösung der ehelichen Gemeinschaft ( § 55 EheG):

Ist die Ehe unheilbar zerrüttet und die häusliche Gemeinschaft der Ehegatten seit 3 Jahren aufgehoben, kann jeder der Ehegatten die Scheidung begehren.

Unter häuslicher Gemeinschaft ist eine Wohnungs-, Wirtschafts – und Geschlechtsgemeinschaft zu verstehen.

Eine Aufhebung der häuslichen Gemeinschaft ist aber auch bei Verbleib beider Ehegatten in derselben Wohnung möglich, wenn die persönlichen Beziehungen der Ehegatten weitestgehend ausgeschaltet sind.

Dem Scheidungsbegehren ist nicht stattzugeben, wenn das Gericht die Ansicht vertritt, dass die Wiederherstellung einer dem Wesen der Ehe entsprechenden Lebensgemeinschaft zu erwarten ist oder wenn der Ehegatte, der die Scheidung begehrt, die Zerrüttung allein oder überwiegend verschuldet hat und den beklagten Ehegatten die Scheidung härter trifft, als den klagenden Ehegatten die Abweisung des Scheidungsbegehrens.

Dem Scheidungsbegehren ist auf jeden Fall stattzugeben, wenn die häusliche Gemeinschaft der Ehegatten seit 6 Jahren aufgehoben ist.

All you need is love - so lautet ein Song der Beatles. Reicht Liebe alleine wirklich, um eine Partnerschaft am Leben zu erhalten? Was ist wahre Liebe? Wie die Liebe in einer Partnerschaft am Leben erhalten? Bild © snyggg.de - Fotolia

In der Regel haben wir von der Liebe eine verklärte und romantische Vorstellung.

Kein Wunder. In den Texten der Liedermacher und Schriftsteller, in Filmen und Romanen wird die Liebe verklärt und als das höchste der Gefühle dargestellt.

Da ist die Rede von Glück, Schmetterlingen im Bauch, inniger Zuneigung und jeder Menge Romantik.

Diese schöne Seite von Liebesbeziehungen und die damit verbunden Gefühle erleben wir meist nur sehr kurz.

Die mit der verklärten Liebe verbundenen positiven Gefühle sind nämlich meist nur in der Phase des Verliebtseins da und diese dauert in der Regel höchstens ein Jahr - in vielen Fällen nur einige Monate.

Danach tritt an die Stelle der Liebesgefühle eine Routine, die die meisten Beziehungen mit der Zeit erstickt.

Das einstige Liebespaar lebt dann wie auf Eisenbahnschienen nebeneinander her, ohne jemals wieder die Gefühle zu erleben, die es in der Verliebtheitsphase verspürt hat.

Mit Ausnahme der Phase der Verliebtheit empfinden wir in aller Regel das Gefühl der Liebe für einen anderen nur, wenn dieser uns das gibt, was wir möchten.

In dem folgenden PDF lernen Sie, sich wieder mehr auf die positiven Seiten Ihres Partners zu konzentrieren und so die Liebe zu ihm aufzufrischen.

Wir lieben einen Menschen nicht um seiner selbst willen, sondern immer nur, weil er uns gewisse Bedürfnisse und Wünsche erfüllt.

Wenn der Partner unsere Wünsche nicht mehr erfüllt, beispielsweise den Wunsch nach Anerkennung, Sex, Zärtlichkeit, Verständnis, Zuwendung, etc., verwandelt sich unsere Liebe in Enttäuschung, Hass, Gleichgültigkeit.

Mit anderen Worten: fast niemand ist zur bedingungslosen Liebe fähig, mal abgesehen von einigen Mönchen oder Buddhisten.

Wir Normalsterblichen erwarten immer etwas, stellen Bedingungen an unsere Zuneigung zum anderen.

Werden diese Bedingungen nicht erfüllt, werden die Erwartungen enttäuscht, gibt uns der andere nicht (mehr), was wir uns von ihm erhofft haben, dann erlischt die Liebe und wir denken über eine Trennung nach.

Jede Liebesbeziehung lebt von der Erfüllung der Bedürfnisse des anderen.

Das ist ein realistisches Modell der Partnerschaft, das nichts mit romantischer Liebe oder schwärmerischer Verliebtheit zu tun hat. Aber es funktioniert.

Bei wahrer Liebe geht es um das Geben und nicht um das Nehmen. Wahre Liebe ist selbstlos.

Wahre Liebe fragt nicht, was kann der andere für mich tun, sondern: was kann ich für den anderen tun?

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kaufen Sie Ihren Welpen nur bei anerkannten Züchtern innerhalb des VDH,
also z.B. beim RZV
(Welpenlisten)

Nicht umsonst hat der RZV den DOGS AWARD 2012 des DOGS-Magazins
in der Kategorie "Zuchtverein" gewonnen! mehr.

Eine Liste der aktiven RZV-Züchter findet man unter den einzelnen Landesgruppen
Österreich: HO-KLUB, Schweiz: SHC

Den gesunden und wesensstarken Hovawart verdanken wir vor allem
den strengen Kontrollen innerhalb dieser Vereine!

Hovawart - der sportliche Familienhund
ein Partner, der mitdenkt

In den meisten Büchern steht zu fast jeder Rasse beschrieben, was wir gerne hören wollen. Egal welche Rasse, es ist immer der ideale Familienhund. Das klingt so nach "Einfamilienhäuschen, glückliche Familie, Kinder und braver Hund als Statussymbol". Also - was ist ein idealer Familienhund? Ist es ein Kuscheltier, das sich alles gefallen lässt, nicht viel Arbeit macht, pflegeleicht ist, sich kompromisslos ins tägliche Einerlei einbindet und sich sozusagen selbst erzieht? Wenn man das unter dem Begriff "Familienhund" versteht, ist der Hovawart sicher nicht die richtige Wahl. Der Hovawart braucht eine konsequente, liebevolle Hand, viel Zeit und ist auf keinen Fall nebenher zu erziehen. Kein Hund - und schon gar kein Hovawart - kommt als Familienhund auf die Welt. DEN Familienhund gibt es nicht. Und wenn die Umstände nicht passen, dann sollte man den Hundetraum besser aufschieben, bis die Kinder größer sind.

Ein idealer Familienhund ist in erster Linie ein gesunder, gut auf den Menschen gepägter und wohl erzogener Hund, den man überallhin mitnehmen kann und der keinen Frust schieben muss, weil er nicht seinen Bedürfnissen entsprechend leben darf. Hund und Familie müssen zueinander passen. Bevor man einen Hovawart kauft, sollte man sich alles also ganz genau überlegen. Vielleicht wird der Hund fast 15 Jahre alt und man trägt während dieser ganzen Zeit eine große Veranwortung für sein Leben und sein Wohlbefinden. Hunde sind Lebewesen - keine Ware, keine Waffen, keine Prestigeobjekte und auch kein Spielzeug oder Sportgerät.

Der Hovawart ist ein Allrounder: er ist ein alltagstauglicher Begleithund mit dem man auch viel Freude im Gebrauchshundesport haben kann. Aber die geforderte Vielseitigkeit ist wie die Quadratur des Kreises:
- Einerseits ist der Hovawart ein liebevolles, anhängliches Sensibelchen,
andererseits ist er aber nicht so einfach zu halten wie z.B. Retriever oder Sennenhunde.
- Einerseits ist der Hovawart ein wehrhafter Beschützer der Familie,
andererseits ist er aber nicht so triebstark und reagiert durch seine hohe Reizschwelle später als manche anderen Gebrauchshundrassen. Auch hat er nicht so viel "Biss" (Rute oben und doch schon fast rückwärts gehend).

Der Hovawart ist Familienhund und Gebrauchshund. Er vereinigt beides in ganz besonderem Maße, mehr als die anderen Gebrauchshund-Rassen. Der Hovawart braucht engsten Familienanschluss und eine abwechslungsreiche Ausbildung. Er braucht viele Schmuseeinheiten, gleichzeitig aber auch wilde Beute- und Zerrspiele. Aber alles in Maßen ohne Übertreibungen in eine der beiden Richtungen. Nur schmusen und gassi gehen ist ihm zu öde und nur Hundesport und ansonsten ein Leben ohne Familienanschluss ist auch nicht hovigerecht.

Ein Hovawart braucht unbedingt engen Familienanschluss. Zwingerhaltung würde diesen Hund zerstören. Er kann seine rassespezifischen Vorzüge und Anlagen nur dann optimal entfalten, wenn er innerhalb der Wohngemeinschaft am täglichen Leben teilnehmen darf und die Zuwendung bekommt, die er benötigt. Der Hovawart ist ein Freund, der sein Leben mit uns teilen möchte, unvoreingenommen und ohne Falschheit, stürmisch in der Bezeugung seiner Zuneigung und mit manchmal vornehmer Zurückhaltung bei der Dokumentation seiner Abneigung. Dabei neigt der Hovawart dazu, sein "Herz" an eine Person besonders stark zu "hängen". Er begleitet seinen Meister auf Schritt und Tritt, will überall mit dabei sein. Der Hovawart ist ein angenehmer, friedvoller Begleiter, den man überall mit hin nehmen kann. Er weiß sich zu benehmen und man ist mit ihm so gut wie überall gerne gesehen.

Hovawarte sind zärtliche Chaoten. Wenn sie sich freuen, dann zeigen sie das auf die ihnen eigene ungestüme Art. Und wenn man dann von fast 40 kg Freude "überfallen" wird, dann muss man schon standfest sein, darf keine Angst vor blauen Flecken, Dreck oder derangierter Kleidung haben. Es sind eben derbe Bauernrekel und keine aristokratischen Windhunde. Hovawarte können aber auch liebevolle Schmusebären sein, die ihren Menschen zärtlich beknabbeln und die innige Zweisamkeit entspannt genießen.

Merksatz: Hunde sind kinderlieb,
wenn Kinder lieb zu Hunden sind!

Don von der Wildenhag "Dante"
mit dem Sohn seiner Familie

In seinem eigenen Haus ist der Hund ein Löwe
Persisches Sprichwort

My home is my castle!
Dank seines stark ausgeprägten Beschützerinstinktes schläft der Hovawart stets nur auf einem Ohr, hat aber eine hohe sozialverträgliche Reizschwelle und ist nur verteidigungsbereit, nicht angriffslustig. Fremden gegenüber gibt er sich skeptisch und reserviert, was von einem Hof- und Wachhund ja auch verlangt wird. Er spürt, wenn Gefahr in der Luft liegt. Aber wenn man ihm zeigt, dass die Besucher erwünscht sind, akzeptiert der Hovawart rasch, dass keine Diebe Einlass begehren, sondern dass sein Mensch liebe Gäste empfängt, die man zum Kraulen animieren kann. Er muss nur überzeugt sein, dass alles in Ordnung ist. Der Hovawart ist stark an sein Territorium gebunden und neigt nicht zum Streunen. Er ist ein guter Wachhund, der, wenn er mit tiefer, klangvoller Stimme gemeldet hat, auch wieder ruhig ist. Dabei flößt schon die äußere Erscheinung des Hovawarts Respekt ein und man traut ihm durchaus zu, dass er im Ernstfall in der Lage ist, sein Revier und seine Familie zu verteidigen.

Wie schon der Name "Hovawart" - Hofwächter - nahelegt, zeigt diese Rasse ein ausgeprägtes Territorialverhalten, das schon mal problematisch werden kann. Das Territorialverhalten des Hovawarts ist genetisch fixiert und tritt erst mit Erreichen der sozialen Reife auf. Ein junger Hund, der auf dem Grundstück beständig bellt, ist also nichts anderes als ein "Angsthase" - er zeigt kein Territorialverhalten. Territoriale Aggression tritt erst dann auf, wenn der Hund sozial erwachsen wird. Territoriales Verhalten ist entweder vorhanden oder nicht und man muss damit umgehen, es kann nicht beeinflusst werden, wohl aber die damit verbundene Aggression. Als Mensch muss man seinem 'Zaunkönig' vermitteln: "Wenn hier einer ein Revier hat, dann bin ich es und nicht du Hovi." Dann prägt sich dieses Verhalten weniger stark aus. Und beachten Sie: Die Revierverteidigung übernimmt in einem Hunderudel derjenige, der den Eindringling antrifft, also z.B. der Hund, wenn er gerade alleine im Garten ist und der Briefträger kommt herein. Falls mehrere Rudelmitglieder zusammen sind, verteidigt der Ranghöchste - also hoffentlich der Mensch - und klärt die Situation.

In der Öffentlichkeit wird besonderer Wert auf umgängliche Hunde gelegt, wodurch den Hundehaltern in letzter Zeit ein strenger Wind entgegen weht. Trotzdem wollen Hundebesitzer ihren Hund als Begleiter aber auch überall mitnehmen können. Man braucht also einen sehr belastbaren und ausgeglichenen Hund. Gleichzeitig hat der Hund auch einen hohen Freizeitwert: er soll Sportkamerad sein, muss also lernfähig und aktiv sein, ohne dabei hektisch zu werden. Der RZV achtet bei seinen Wesenstests darauf, dass keine übermäßig ängstlichen oder aggressiven Hunde in die Zucht kommen. Diese Selektion hat dazu geführt, dass aus dem misstrauischen und durchaus wehrhaften Hofwächter ein Hund geworden ist, der gegenüber fremden Menschen neugierig-freundlich bis neutral reagiert. Und wenn der Hovawart dann auch noch gut erzogen ist, werden die Menschen in seiner Nachbarschaft bald zum Hovi-Fanclub.

Aber das Erbgut der Hunde ändert sich nur langsam. Es fließt immer noch Wachhundblut in den Adern des Hovawarts und man muss deshalb frühzeitig beginnen, seinen Hofwächter zum Familienhund zu erziehen. Der Hovawart ist eine Schutzhundrasse, die viel Geltungsdrang bzw. Selbstbewusstsein braucht, um ihre Aufgabe ordentlich wahrzunehmen. Es liegt in seiner Natur verankert, dass er die Kontrolle und den Überblick behalten muss, um angemessen seinen Job zu machen, Freund und Feind unterscheiden zu können. Ein Hovawart ist sich seiner Stärke bewusst und steht souverän über den Dingen - aber im Ernstfall steht er auch "seinen Mann" und geht Konflikten nicht aus dem Weg. Außerdem hat er als Wachhund ein ausgeprägtes Territorialverhalten mit hoher Revieraggression und Verteidigungsbereitschaft. Das Grundstück eines Einfamilienhauses ist z.B. viel zu klein, als dass es dem Territoriumsanspruch eines Hovawarts genügen würde. Deshalb dehnt er sein Revier auch auf die Nachbarschaft und oft auch auf die üblichen Spazierwege aus. Von daher ist es nicht verwunderlich, wenn ein erwachsener Rüde sich nicht mehr mit jedem anderen fremden intakten Rüden versteht, denn diese Rüden stellen für ihn "Eindringlinge" in sein Territorium dar. Als Besitzer hat man dann die Aufgabe, seinen Hovawart so zu erziehen, dass er jederzeit kontrollierbar und ohne großen Aufstand an anderen Hunden vorbeigeführt werden kann. Aber man kann von einem Hofwächter nicht verlangen, dass er jederzeit mit allen verträglich ist. Dazu wurden diese Hunde nicht gezüchtet. Sie sollten verträglich innerhalb des eigenen Rudels sein, incl. Kindern, anderen Hunden, Katzen und Nutztieren, den Bauernhof gleichzeitig aber von allen Fremden freihalten, auch von fremden Hunden. Hovawarte sind keine Hunde, die man völlig unproblematisch überall laufen lassen kann. Es sind intelligente, ernsthafte Wach- und Arbeitshunde. Sie machen ihren Job, ob wir das wollen oder nicht! Der Hovawart mit seinen Ecken und Kanten braucht Menschen, die einen starken, wehrhaften Hund zu schätzen wissen. Wer jedoch einfach nur einen rundum unauffälligen, netten Hund haben will, der immer und überall und zu jedem nur lieb ist, sollte sich keinen Hovawart ins Haus holen. Es gibt genügend andere Rassen, die weniger Ansprüche stellen.

Der Hovawart - immer noch ein Hofhund??
Mit einem Missverständnis möchte ich aber gleich mal aufräumen: Der moderne Hovawart ist kein Hofhund im alten Sinne mehr. Sicher, am Ursprung dieser Rasse standen Hofhunde von Bauern, auch der Kuvacz hat mitgemischt. Aber seitdem ist viel Zeit vergangen. Der Hovawart wurde zu einem aktiven, sportlichen Hund gezüchtet, der engen Familienanschluss und viel Beschäftigung braucht. Einfach nur im Hof liegen und Wachen - das genügt ihm nicht! Der Hovawart bewacht allenfalls das Heim seiner Familie, nicht irgendwelche Objekte! Der Spagat, auf der einen Seite einen selbständigen Wachhund und auf der anderen Seite einen gut sozialisierten Familienhund zu haben, funktioniert nicht. Wer einen selbständigen Wachhund für sein Grundstück sucht, mit dem er sich nicht viel beschäftigen will, sollte sich die Hundeanschaffung generell noch mal genauestens überlegen: Kann ein Hund ein Grundstück wirklich effektiv bewachen? Ist eine zuverlässige Alarmanlage mit Schaltung zu einem Wachdienst nicht sinnvoller, billiger, besser?

Ein Hovawart scheint die Welt bereits erobert zu haben,
während ein Golden noch darum bettelt, einen Blick darauf werfen zu dürfen.
Ilona E.

Der Hovawart - Unterschiede zu anderen Rassen
Ein Problem dieser herrlichen Rasse ist ihr Aussehen. Der Hovawart ist als Gebrauchshund einfach zu schön! Deshalb zieht er ein ganz anderes Käuferklientel an als andere Gebrauchshunde. Der Hovawart sieht nämlich aus wie ein Familienhund - lieb, kuschelig, blond! Die wenigsten Hovawart-Käufer wollen wirklich einen willensstarken Gebrauchshund. Doch der Hovawart ist kein selbstbewusster Setter und auch kein hochbeiniger Golden oder Flat Coated Retriever, auch wenn blonde/schwarze Hovawarte diesen sehr ähnlich sehen (das einzige sichere Unterscheidungsmerkmal ist die geschwungene Rute, die der Hovawart je nach Stimmung oft stolz über dem Rücken trägt). Der Hovawart hat weniger "Will to please" und eine niedrigere Reizschwelle als die einfacher gestrickten Retriever. Wer sich einen unkomplizierten, leichtführigen, liebenswürdigen Gefährten wünscht, ist mit einem Retriever sicherlich besser bedient. Der Hovawart ist ein völlig anderer Hundetyp. Der Hovawart ist nicht so gefallsüchtig wie der Golden und läuft leicht aus dem Ruder, wenn er keine Führung hat. Er nimmt gerne mal die dominante Rolle ein, ist sehr willensstark und versucht immer wieder, sich durchzusetzen. Das sollte man bedenken, bevor man sich für diese wehrhafte Rasse entscheidet. Bei konsequenter Erziehung und viel Beschäftigung ist der Hovawart durch sein freundliches und sicheres Wesen aber auch ein vorzüglicher Familienhund, der sich ausgesprochen eng an seine Bezugsperson bindet und seiner Familie ein Leben lang sein Herz zu Füßen legt.

Gegenüber Leonberger und Berner Sennenhund ist der Hovawart schlanker, athletischer, bewegungsfeudiger, wachsamer, lernbegieriger und weniger "gemütlich". Verglichen mit dem bärigen Neufundländer ist der Hovawart nicht so wasserfreudig, an Land aber beweglicher und nicht so phlegmatisch wie dieser. Auch wer den schwarzmarkenen Hovawart für die Langhaar-Ausgabe des Rottweilers hält, ist auf dem Holzweg. Der Hovawart ist eleganter gebaut, sensibler und besitzt mehr Temperament als sein eher lustbetonter, verschmuster Gebrauchshund-Kollege, der alles tut, was sich für ihn lohnt. Auf der anderen Seite läuft das Grundtemperament des in sich ruhenden Hovawarts nicht auf solch hohen Touren wie beim nervösen, oft unsicheren Dobermann. Die Reizschwelle des Hovawarts ist höher als bei Rottweiler und Dobermann.

Der Hovawart ist die einzige Gebrauchshund-Rasse, die früher ganz gezielt als Wachhund gezüchtet wurde und daher eher zu Misstrauen neigt als andere Rassen. Daher ist der Hovawart sensibler und nicht so belastbar wie andere Gebrauchshunde. Alle anderen Gebrauchshund-Rassen kommen aus der Gruppe der Hütehunde oder der Schutzhunde, die schon immer eng mit ihrem Menschen zusammengearbeitet haben. Das macht diese Rassen im Hundesport leichter führbar. Unterschiede zeigen sich auch in der Zuchtauswahl. Der Hovawart wird als Allrounder gezüchtet und kann im VPG-Sport dadurch nicht mit anderen Rassen mithalten, bei denen Leistungslinien gezielt für die Hundeplatzarbeit selektiert werden. Arbeitsprüfungen sind bei diesen spezialisierten Rassen oft Voraussetzung für die Zuchtzulassung, beim Hovawart sind sie eine erfreuliche Zugabe. Wer einen Welpen für den VPG-Sport sucht, sollte daher gezielt nach einem Züchter suchen, der besonderen Wert auf Leistung und VPG-Tauglichkeit legt. Es gibt auch beim Hovawart interessante Linien mit viel Leistungspotential.
Der Schäferhund verzeiht Fehler eher und bringt von sich aus schon viel als Veranlagung mit, was beim Hovawart erst mit viel Zeit und Gefühl erarbeitet werden muss. Der Schäfer ist zielstrebiger, triebiger, und nicht so sensibel gegenüber seiner Umwelt wie der Hovawart. Vieles, was der Hovawart registriert, bekommt der Schäferhund gar nicht mit. Dadurch sind Hovawarte im Hundesport viel leichter ablenkbar. Ein Schäferhund ist nicht so nachtragend und ergibt sich eher seinem Schicksal, während der Hovawart rebelliert. Einen Schäferhund kann man mit mehr Zwang ausbilden, und wenn er mal ins Meiden fällt, kann man ihn über den Beutetrieb wieder rausholen, was bei den wenigsten Hovawarten funktionieren würde. Der Malinois ist oft ein Nervenbündel mit extrem viel Trieb. Er ist stets aktivierbar mit unermüdlichem Arbeitseifer, der aber auch ausgelastet werden muss. Er ist seiner Umwelt gegenüber äußerst aufmerksam und und ähnlich sensibel wie der Hovi, kann eventuelle Unsicherheiten aber durch sein Beuteverhalten überspielen. Der Riesenschnauzer ist eher hektisch. Er braucht ein ruhiges Händchen.

Wieviel Hund soll's denn sein? - Macho oder Mimose? Rüden-Power oder Schlitzohr-Charme?
Beim Hovawart gibt es extreme Unterschiede im Erscheinungsbild der Geschlechter: Hündinnen wirken oft wie eine schmale Miniaturausgabe der derben Rüden. Eine elegante, leichte Hündin wiegt evtl. nur 25 kg, wogegen ein besonders massiger Rüde durchaus schon mal 45 kg auf die Waage bringen kann. Diesen Unterschied sollte man sich als zukünftiger Großhundbesitzer schon vor dem Kauf klar machen: Hündinnen haben nicht so viel Kraft wie Rüden und sind dadurch leichter an der Leine zu halten. Ein Rüde kann seinem Frauchen mit 45 kg geballter Kraft dagegen schon mal Probleme bereiten, denen frau körperlich kaum gewachsen ist. Erziehung ist daher das A und O! - Die Geschlechtswahl ist also eine wahrhaft 'ge'wichtige Entscheidung.
Dazu kommt noch die Neigung des Rüden zum Raufen mit Rivalen (lassen Sie sich das Wort "Rüde" mal auf der Zunge zergehen). Das Ziel "rüdenverträglicher Hovawart-Rüde" ist erreichbar, aber man muss meist seeehr viel Arbeit investieren. Allerdings dulden auch manche Hovi-Damen keine andere Göttin neben sich. Und eine Beißerei mit zwei Zicken, die sich richtig an die Wäsche gehen ist evtl. problematischer als die Macho-Show der Rüden mit viel Lärm um Nichts.
Rüden haben aber auch viele Vorteile: Sie sind einfach schöner, groß und stattlich anzusehen wenn sie daherstolzieren. Ein erwachsener Hovawart-Rüde ist eine Persönlichkeit. Souverän, stolz und voller Selbstbewusstsein. Er steht über den Dingen. Wird er aber als Statussymbol missbraucht, so wird man auf Verhaltensprobleme nicht lange warten müssen.
Mit Rüden kann man besser arbeiten, weil sie oft einen stärker ausgeprägten Spiel- und Beutetrieb haben. Sie zeigen sich interessierter, sind sicherer und unbefangener als Hündinnen. Ein kerniger Rüde will von seinem Chef einen Job. Wenn Sie ihm das bieten können, haben Sie in ihm einen wunderbaren Freund. Wenn nicht, dann lassen Sie besser die Finger vom Rüden.
Rüden sind einfacher gestrickt, mehr geradeaus, führiger, versuchen aber auch schon mal, durch einen Knurrer Land zu gewinnen. Mit einem Rüden holt man sich einen "König" ins Haus, und ein König will naturgemäß herrschen, was er manchmal schon als Prinz austestet. Ein Hovawart-Rüde ist ein "mächtiger" Hund - in doppeltem Sinne des Wortes. Wenn die Rüdenpower zu 100 % eingesetzt wird, weil der Rüde sich dazu berechtigt fühlt, dann ist er kaum noch zu halten. Die Bremse muss daher bereits im Hovi-Schädel sitzen - und da muss sie sehr frühzeitig installiert werden! Für einen Rüden muss man eine starke Hand haben und sich durchsetzen, aber das sitzt und haftet dann auch schon beim jungen Rüden gut. Madame dagegen neigt zu Nachfragen.
Hat man die Gunst eines Rüden erworben, so bleibt diese ewiglich. Der Rüde verschenkt sich voll und ganz, die Hündin läßt sich dagegen immer eine Option offen. Rüden wissen, wer wo steht - die Hündinnen diskutieren das jedes Mal aufs Neue aus.
Hündinnen sind kleiner und eleganter. Sie haben es faustdick hinter den Ohren. Hovi-Damen haben ihren eigenen Kopf und versuchen oft, trickreich alles nach ihrer Nase zu steuern, ganz subtil, kaum merklich, aber doch fortwährend. Hündinnen sind selbstbewusst und temperamentvoll, können aber auch kompliziert sein, zickig und mimosenhaft Leichter erziehbar sind die Diven nicht unbedingt. Wenn man nicht aufpasst, setzt so eine "eiserne Lady" ihre Ansprüche mit listigem Schlitzohr-Charme durch und wickelt ihren Menschen um die Pfote nach dem Motto: "Ich konnte Dich gerade nicht rufen hören, meine Ohren lagen ungünstig!" Hündinnen versuchen meist hartnäckiger als Rüden, sich Vorteile zu erhalten, die sie einmal als erstrebenswert und erreichbar erkannt haben. Eine Hovawart-Hündin kann ein ausgekochtes Schlitzohr sein. Eine Hündin wird die Fehler des Hundehalters aber eher verzeihen, passt sich einfacher in den Sozialverband ein und ist anschmiegsamer als ein Rüde.
Hündinnen sind durchaus nicht "ohne". Im Gegensatz zu Rüden, die mit großem Getöse Schaukämpfe veranstalten bei denen nicht viel passiert, sind Auseinandersetzungen zwischen Hündinnen oft gefährlich. Hündinnen kämpfen entweder überhaupt nicht oder unerbittlich. Auch die häufigen Stimmungsschwankungen sowie die Läufigkeiten sind durchaus als Nachteil anzusehen. Besonders vor und nach der Läufigkeit leiden viele Hündinnen unter einer gewissen Hörschwäche. In dieser Zeit kommt das gesprochene Wort offensichtlich nicht direkt im Gehirn an sondern nimmt irgendwelche dubiosen Umwege.;-). Nach der Läufigkeit werden Hündinnen scheinträchtig, das ist ganz normal. Bei manchen Hündinnen merkt man nichts davon, andere sind in dieser Zeit wesensreduziert, worauf man beim Training Rücksicht nehmen muss. Ein Rüde ist dagegen das ganze Jahr über voll einsatzfähig.
Auf der anderen Seite sind Hündinnen nur zwei mal im Jahr läufig - Rüden sind dagegen das ganze Jahr über ihrem Geschlechtstrieb unterworfen und können kaum dem Reiz eines "romantischen" Abenteuers widerstehen. Und wenn in der Nachbarschaft viele intakte Hündinnen leben, kann es schon mal stressig werden, wenn Ihr Romeo pausenlos an der Tür sitzt und sich die Seele aus dem Leib heult.
Beide Geschlechter haben also ihre Vor- und Nachteile. Wie mensch damit zurechtkommt, ist nicht zuletzt eine Sache der eigenen Vorlieben. Lassen Sie im Zweifelsfall den Züchter entscheiden, welcher Welpe am besten zu Ihnen passt.

Im Rahmen einer Trennung wird häufig die Frage nach Rechten und Pflichten gestellt. Da vielfach der Vater / Mann der Versorger der Familie ist, lautet die Frage deshalb auch häufig nach Pflichten des Vaters. Der Begriff Vater / Mann steht hier exemplarisch für den Versorger der Familie. Besteht die Trennung (Details siehe Trennungsjahr oder Lebensgemeinschaft) haben natürlich beide Ehegatten unterschiedliche Rechte und Pflichten in verschiedenen Bereichen.

Bei einer Trennung haben beide Ehepartner Rechte an der Wohnung / dem Haus, in dem die Ehegatten zusammen gelebt haben. Sie können weiterhin beide dort wohnen bleiben, müssen aber getrennt leben.

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In Deutschland leben etwa 800.000 Menschen mit einer bipolaren Störung. Ihr Leben gleicht einer Achterbahn, die - einmal angeschoben - nur schwer zum Stehen kommt. Dennoch werden ihre Probleme oft übersehen oder falsch therapiert. Von der ersten Episode bis zu einer angemessenen Behandlung vergehen bei der Krankheit im Durchschnitt fünf bis zehn Jahre. Vor allem die euphorischen Phasen sind häufig nicht so stark ausgeprägt, dass sie auffallen.

Zwar seien die Betroffenen in den sogenannten hypomanen Phasen äußerst arbeitswütig, besonders kreativ oder sehr selbstbewusst und exzentrisch. "Aber sie fallen nicht aus dem gesellschaftlichen Rahmen. Für manche sind es subjektiv sogar die besten, kreativsten Phasen ihres Lebens", sagt Wolfgang Maier, der die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Bonn leitet. Ernest Hemingway, Virginia Woolf und Robert Schumann schufen in gemäßigten Hochs der Krankheit Weltliteratur und Musikklassiker. Doch dann flaute die Euphorie wieder ab. Unauffällige Zeiten folgten, bis die Depression übernahm.

Viele Betroffenen gehen erst in schwermütigen Zeiten zum Arzt, bei drei von vieren beginnt die Erkrankung gar mit einer Depression. Gewöhnlich behandeln Psychiater dann ausschließlich diese, der andere Pol der Erkrankung bleibt ihnen verborgen. "Auch wenn die Patienten vorher schon leicht manische Phasen erlebt haben, werden sie entweder nicht danach gefragt oder erinnern sich nicht unbedingt daran", sagt Psychiater Michael Bauer, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden.

Einige Betroffene verheimlichen auch, dass sie bereits ausgeprägte manische Phasen erlebt haben. "Das veraltete Bild vom durchgedrehten, manisch-depressiven Irren ist in der Gesellschaft noch stark verankert. Viele wollen da lieber nicht dazu zählen", sagt Bauer, der seit 25 Jahren Betroffene behandelt und sich im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen engagiert.

Ohne angemessene Behandlung erleben die Erkrankten immer wieder Episoden mit manischen oder depressiven Symptomen. Die Abstände zwischen den Krankheitsschüben verkürzen sich, das Auf und Ab setzt vielen zu. Suizidgedanken beginnen, sie zu plagen. Im Unterschied zu Menschen mit Depressionen sind sie jedoch auch in ihren depressiven Phasen recht agil, haben eher Wut im Bauch und setzen den Todeswunsch deshalb öfter um. Jeder dritte Betroffene versucht, sich das Leben zu nehmen; etwa einer von fünf Todesfällen unter Bipolar-Patienten geht auf einen Suizid zurück. So auch die von Hemingway, Woolf und Schumann.

Ein fast normales Leben

Dabei lässt sich auch mit der Erkrankung ein normales Leben führen, wenn sie schnell und korrekt behandelt wird. "Die Diagnose bedeutet zwar, dass man ein Leben lang ein sehr hohes Risiko für erneute manische oder depressive Episoden hat", sagt Wolfgang Maier, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde. "Bei günstigem Verlauf machen diese Krankheitsphasen aber im Durchschnitt kaum mehr als 15 Prozent der Lebenszeit aus. Zwischen den Episoden liegen oft mehrere Jahre."

Ohne Medikamente beträgt die Wahrscheinlichkeit, in eine neue Episode zu rutschen, 80 Prozent. Mit Medikamenten lebt etwa ein Drittel ohne Symptome. Bei einem Großteil schwanken zwar weiterhin Stimmung, Aktivität und Antrieb, doch nicht annähernd so gravierend wie ohne Therapie. "Sicher gibt es in den Biografien von Menschen mit bipolarer Störung mehr Brüche zu verzeichnen. Die meisten sind aber in die Gesellschaft integriert, gehen arbeiten, leben in Beziehungen und haben Kontakt zu ihrer Familie und Freunden", sagt Maier. So auch die Buchautorin Kay Redfield Jamison.

Die bipolare Erkrankung hat sie in ihrem Leben mehrfach aus der Bahn geworfen, heißt es in ihrer Autobiografie "Meine ruhelose Seele. Die Geschichte einer bipolaren Störung". Dennoch: Die heute 68-Jährige ist verheiratet und hat trotz oder auch in Teilen wegen ihrer Krankheitsepisoden Karriere gemacht - als Psychologin und Psychiatrieprofessorin sowie international angesehene Expertin für bipolare Störungen. Die Erkrankung war für sie Hindernis und Antrieb zugleich, wie sie schreibt: "Manisch-depressive Störungen sind eine Krankheit, die sowohl tötet als auch Leben gibt. Es liegt in der Natur des Feuers, dass es erschafft und zerstört Die Manie ist eine sonderbare treibende Kraft, eine Zerstörerin und ein Feuer im Blut."

Kreisen Ihre Gedanken darum, sich das Leben zu nehmen? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Hier finden Sie - auch anonyme - Hilfsangebote in vermeintlich ausweglosen Lebenslagen. Per Telefon, Chat, E-Mail oder im persönlichen Gespräch.

Erfahrungsberichte - bipolaris - Manie & Depression Selbsthilfevereinigung Berlin-Brandenburg e. V.

Für alle Berichte liegt das Copyright bei bipolaris e.V. oder den Autoren. Vervielfältigung im Ganzen oder in Teilen ist ohne ausdrückliche Zustimmung nicht gestattet. Dies gilt auch für das Einstellen auf anderen Webseiten.

Hier stellen wir einige Erfahrungsberichte zur Verfügung, die von Menschen mit einer Bipolaren Störung oder von ihren Angehörigen geschrieben worden sind.

Gerne können auch Sie uns Ihre Erfahrungen mitteilen: Kontakt.

Erfahrungsberichte von Menschen mit Bipolaren Störungen

Die bipolare Störung, medizinisch korrekt auch bipolare affektive Störung (BAS) genannt, ist eine psychische Erkrankung, die zur Gruppe der Affektstörungen gehört. Früher war die bipolare Störung unter dem Namen manisch-depressive Erkrankung bekannt.

Bis vor wenigen Jahren wurde die bipolare Störung in medizinischen Fachkreisen als manisch-depressive Erkrankung oder manisch-depressive Psychose bezeichnet. Auch manische Depression ist ein gebräuchliches Synonym.

Die bipolare Störung ist eine schwere psychische Erkrankung, die in der Regel einen chronischen Verlauf nimmt. Charakteristisch ist ein episodischer Verlauf mit depressiven und manischen Episoden. Während die Patienten in der depressiven Episode eher unter einer gedrückten Stimmung bis hin zu Suizidgedanken leiden, ist die manische Episode durch einen gesteigerten Antrieb und eine unangemessene euphorische Stimmung gekennzeichnet. Auch gemischte Episoden mit depressiven und manischen Anteilen können auftreten.

Zwischen den einzelnen Phasen befinden sich die Betroffenen meist in einem normalen und unauffälligen Zustand. Die bipolare Störung kann in unterschiedlichen Ausprägungen auftreten. Einige Patienten können mit ihrer psychischen Erkrankung gut leben, Patienten mit stark ausgeprägten Episoden leben hingegen oft im gesellschaftlichen Aus.

Die bipolare Störung beginnt häufig schon im frühen Erwachsenenalter. Bis schlussendlich die Diagnose bipolare Störung gestellt wird, vergehen nicht selten mehrere Jahre, sodass die Betroffenen bei der Diagnosestellung schon einen langen Leidensweg hinter sich haben.

Die bipolare Störung gehört zu den häufigeren psychischen Erkrankungen. Wenn auch leichtere Fälle in die Statistiken eingerechnet werden, leiden drei bis vier Prozent der Bevölkerung in Industrieländern unter einer bipolaren Störung.

Bei der bipolaren Störung handelt es sich höchstwahrscheinlich um ein multifaktoriell bedingtes Krankheitsgeschehen. Aufgrund von Zwillingsstudien gehen Forscher davon aus, dass die bipolare Störung zu einem Großteil genetisch bedingt ist. Allerdings wird nicht die Erkrankung, sondern lediglich ein erhöhtes Risiko, an der Störung zu erkranken, vererbt. Das bedeutet, dass das Erbgut lediglich eine Prädisposition darstellt. Umweltfaktoren beeinflussen jedoch den Beginn, den Verlauf und das Ende der Erkrankung. Bisher konnten viele verschiedene genetische Veränderungen bei den Erkrankten identifiziert werden. Jede dieser genetischen Veränderungen stellt für sich allein betrachtet jedoch nur ein geringes Risiko für die Entwicklung der Krankheit dar. Nur bei einer Polygenie, also bei mehreren Veränderungen, kann die Störung zum Ausbruch kommen. Ferner ist zu beachten, dass die bisher identifizierten genetischen Veränderungen nicht krankheitsspezifisch sind, sondern auch ein erhöhtes Risiko für andere psychische und körperliche Erkrankungen beinhalten.

Studienergebnisse aus dem Bereich der Hirnforschung zeigen bei Patienten mit bipolarer Störung deutliche Abweichungen in den neuronalen Netzen, die für die Verarbeitung von Gefühlen und für die Emotionsregulation zuständig sind. Diese Abweichungen treten vor allem im präfrontalen und temporalen Cortex sowie im Hippocampus und in der Amygdala auf. Zudem ist die neurochemische Übertragung der Neurotransmitter Noradrenalin, Dopamin, Serotonin und Glutamat gestört. Ebenso zeigen sich bei den sekundären Botenstoffen, den sogenannten Second Messengern, Abweichungen in den Nervenzellen. Diese Störungen scheinen bei der Entstehung und dem Verlauf der Erkrankung eine entscheidende Rolle zu spielen.

Neben den genetischen und biologischen Faktoren sind auch Umweltfaktoren an der Entstehung der bipolaren Störung beteiligt. Insbesondere traumatische Erlebnisse wie schmerzhafte Trennungen, der Verlust des Arbeitsplatzes, sexueller Missbrauch oder Mobbing begünstigen die Entstehung der psychischen Krankheit. Ebenso negativ wirkt sich psychosozialer Stress aus. Zu den psychosozialen Stressoren gehören Konflikte in der Partnerschaft sowie Konflikte innerhalb der Familie oder im Beruf. Auch große Veränderungen wie beispielsweise ein Umzug in eine neue Wohnung oder ein Jobwechsel können sich auf den Verlauf und die Entstehung der bipolaren Störung auswirken. Drei Viertel aller Patienten berichten im Rückblick darüber, dass sie unmittelbar vor dem Ausbruch der Erkrankung starken Stress hatten.

Zu den auslösenden Faktoren der bipolaren Störung gehören zudem Alkohol– und Drogenmissbrauch sowie ein gestörter oder unregelmäßiger Tag- und Nachtrhythmus beispielsweise durch Schicht- oder Nachtarbeit. Insbesondere Schlafmangel wirkt sich negativ auf den psychischen Zustand der Patienten aus.

Grundsätzlich können die bipolaren Störungen in Bipolar I und Bipolar II unterteilt werden. Die meisten Patienten leiden unter der Bipolar-II-Störung. Diese ist durch eine mindestens zwei Wochen andauernde depressive Episode gekennzeichnet, auf die eine Phase der Manie oder Hypomanie folgt. Die Hypomanie ist die leichtere Form der Manie. Wenn diese hypomanische Phase sehr dezent verläuft, kann die Bipolar-II-Störung leicht mit einer rezidivierenden depressiven Störung verwechselt werden.

Die Bipolar-I-Störung beginnt mit einer 7 bis 14 Tage andauernden manischen Hochphase. An diese schließt sich eine depressive Episode an. Normalerweise durchlaufen die Betroffenen zwischen den einzelnen Episoden Phasen mit einem normalen Gemütszustand. Wechseln Manie bzw. Hypomanie und Depression übergangslos, so bezeichnet man dies als Switching oder Polaritätswechsel.

Eine manische Episode ist durch eine abnorme und dauerhaft gehobene Hochstimmung gekennzeichnet. Es gibt jedoch auch Patienten, die eine ausgeprägte gereizte Stimmung aufweisen. Während der manischen Periode haben die Patienten ein übertriebenes Selbstbewusstsein bis hin zum Größenwahn. Das Schlafbedürfnis ist verringert, sodass sie häufig mit nur drei Stunden Schlaf auskommen. Die Betroffenen fallen durch einen großen Rededrang und eine Zerstreutheit auf. Sie haben das Gefühl, dass ihre Gedanken rasen. Diese innere Nervosität spiegelt sich in einer psychomotorischen Unruhe wider. Auffallend ist, dass sich Menschen in einer manischen Episode exzessiv mit angenehmen Tätigkeiten beschäftigen, die vermutlich negative Konsequenzen für sie haben werden. So geben sich Patienten mit bipolarer Störung beispielsweise ungehemmt einem Kaufrausch hin oder tätigen unnütze Investitionen.

In der depressiven Episode leiden die Patienten hingegen unter einer depressiven Stimmung. Sie fühlen sich traurig und leer oder erscheinen weinerlich. Das Interesse an Aktivitäten des Alltags, auch an Aktivitäten, die den Betroffenen früher Freude bereitet haben, ist deutlich vermindert. Im Gegensatz zur manischen Episode ist in der depressiven Episode das Schlafbedürfnis übersteigert. Auch Schlaflosigkeit kann in der Depression auftreten. Patienten in der depressiven Episode sind erschöpft und leiden unter einem starken Energieverlust. Oft können sie den normalen Alltag ohne Hilfe nicht mehr bewältigen. Sie können sich nur sehr schwer konzentrieren und sind unfähig Entscheidungen zu treffen. Ausgeprägte depressive Episoden gehen mit wiederkehrenden Todes- und Suizidgedanken einher.

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Bipolare Störung kann in depressiver Phase zu Suizid führen

Die Fehldiagnose kann gefährlich werden, denn ohne Behandlung wird die bipolare Störung immer extremer. Die Phasen treten in kürzeren Abständen auf und werden intensiver. Selbstmordgedanken häufen sich - jeder dritte Betroffene begeht einen Suizidversuch. So auch Schumann, Hemingway und Woolf. Doch die Diagnose einer manisch-depressiven Erkrankung kann das verhindern.

Die Gefahr, erneut manische oder depressive Phasen zu erleben, ist auch nach der erfolgreichen Behandlung der bipolaren Störung noch sehr hoch. Wenn aber schnell und richtig behandelt wird, können die Krankheitsausbrüche massiv eingedämmt werden. Oft liegen dann Jahre zwischen den einzelnen Episoden, ein Drittel der Behandelten kann ohne Symptome leben. sh

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Früherkennungszentrum Düsseldorf zur Beratung und Hilfe bei erhöhtem psychischen Erkrankungsrisiko

Das Früherkennungszentrum Düsseldorf hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen zu helfen, bei denen ein erhöhtes Risiko für psychotische und bipolare Störungen besteht. Wir stellen fest, ob ein solches Risiko vorliegt, und bieten Beratung für Betroffene und deren Angehörige sowie die Vermittlung in verschiedene Therapiemöglichkeiten an.

Das FEZ Düsseldorf wurde im Jahr 2000 als Forschungs- und Beratungseinrichtung zur Früherkennung und Therapie psychischer Beschwerden, wie sie im Vorfeld erstmaliger psychotischer Erkrankungen häufig auftreten, gegründet. Aktuell besteht auch die Möglichkeit einer weiteren ärztlichen Behandlung und Vermittlung in andere Therapieangebote.

Wir sind ein Team aus Ärzten, Psychologen und Sozialarbeitern und bieten Beratung und Hilfen für Menschen, bei denen ein erhöhtes Risiko besteht, an einer Psychose oder bipolaren Störung zu erkranken.

Erste Ansprechpartner sind Herr Thorsten Nolting, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Frau Dipl.-Psych. Sonja Botterweck.

Das FEZ ist Teil des Psychosozialen Zentrums (PSZ) des LVR-Klinikums Düsseldorf - Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Heinrich-Heine-Universität.

Wir wollen Menschen erreichen, die gefährdet sind, eine psychotische oder bipolare Erkrankung zu entwickeln.

Sollten mindestens zwei der ersten vier im Folgenden genannten Aussagen oder mindestens eine der vier letztgenannten Aussagen auf Sie zutreffen, empfehlen wir Ihnen für ein unverbindliches Gespräch mit uns Kontakt aufzunehmen:

  • "Ich kann die Anforderungen, die in der Schule oder im Beruf an mich gestellt werden, nicht mehr so gut erfüllen, wie früher."
  • "Ich kann mich nicht mehr so gut konzentrieren wie früher. Ständig gehen mir unwichtige Gedanken im Kopf herum, die mich stören."
  • "Immer öfter fallen mir die einfachsten Wörter nicht mehr ein."
  • "Immer häufiger lese ich über Sätze hinweg und verstehe den Sinn nicht."
  • "In Gesprächen verliere ich immer öfter den Faden und kann Unterhaltungen nicht mehr so gut folgen, wie früher."
  • "Ich bin viel misstrauischer geworden als früher. Wenn ich Leute zusammen stehen und reden oder lachen sehe, denke ich schnell, dass könnte etwas mit mir zu tun haben."
  • "Ich beziehe Dinge und Ereignisse, die eigentlich zufällig passieren mittlerweile sehr schnell auf mich."
  • "Meine Wahrnehmung hat sich eigenartig verändert. Dinge riechen oder schmecken nicht mehr so, wie ich es gewohnt bin. Ich sehe Gegenstände manchmal verzerrt oder verschoben, obwohl das gar nicht sein kann. Ich habe mittlerweile häufiger ein Rauschen oder Knacken oder andere eigenartige Geräusche im Ohr, die ich mir nicht erklären kann."

Sie erreichen das Team des FEZ unter folgender Telefonnummer: 0211 922-3760

Eine Psychose ist ein psychischer Ausnahmezustand, in dem es zu einer Veränderung von Empfindung, Wahrnehmung und Denken kommt. Häufig tritt sie erstmals im jungen Erwachsenenalter auf. Typische Symptome sind: Man fühlt sich durch eigentlich unverfängliche Vorkommnisse in der Umgebung persönlich gemeint und bezieht diese Vorkommnisse auf sich, man fühlt sich beobachtet und verfolgt, man hört oder sieht etwas, was objektiv nicht vorhanden ist.

Bereits Monate bis Jahre vor dem Ausbruch einer Psychose kommt es bei vielen Betroffenen zu Veränderungen des Erlebens und Verhaltens. Beispiele sind:

  • man zieht sich aus sozialen Bindungen zurück,
  • Konzentrationsstörungen,
  • Störungen der Wahrnehmung und der Gedankengänge treten auf,
  • man ist häufig nervös, unruhig oder angespannt oder entwickelt Ängste oder Depressionen.

Erhalten die Betroffenen schon in diesem Stadium Hilfe, können Vereinsamung und sozialer Abstieg oft verhindert werden. Auch lässt sich der Ausbruch einer Psychose hinauszögern, abschwächen oder gar ganz verhindern.

Jeder Mensch kennt das: an manchen Tagen ist man gut gelaunt und energiegeladen, an manchen niedergeschlagen und kann sich zu nichts aufraffen. Bei einer bipolaren Störung treten solche Schwankungen jedoch in extremer Form auf, längere Phasen mit deutlich niedergedrückter Stimmung und Energielosigkeit (Depression) wechseln sich ab mit Phasen extrem gehobener Stimmung und gesteigerter Aktivität (Manie).
Typische Anzeichen einer Depression sind über einen längeren Zeitraum niedergeschlagene Stimmung, Energielosigkeit oder der Verlust von Freude an Dingen, die normalerweise Spaß machen, Grübeln, Schlafstörungen oder auch ein gesteigertes Schlafbedürfnis. Typisch für eine Manie sind hingegen ein intensives Hochgefühl und übersteigertes Selbstbewusstsein, gesteigerter Antrieb, ein deutlich vermindertes Schlafbedürfnis bis hin zur Schlaflosigkeit, Distanzlosigkeit im Umgang mit anderen Menschen und/oder gesteigerter Rededrang.

Auch im Vorfeld bipolarer Störungen treten häufig Symptome auf, die erstes Anzeichen einer solchen Erkrankung sein können. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Erschöpfungsgefühl und Müdigkeit,
  • gedrückte Stimmung,
  • vermindertes Selbstbewusstsein und Selbstzweifel
  • Interesselosigkeit, Lustlosigkeit
  • Verringerte Belastbarkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Schlafstörungen
  • Vermehrtes Grübeln, Sorgen
  • Anspannung, innere Unruhe, Reizbarkeit
  • Hochstimmung/Euphorie
  • Gedankenrasen, zahllose neue Ideen
  • Ruhelosigkeit, Ungeduld, auch vermehrte Reizbarkeit
  • Vermindertes Schlafbedürfnis
  • erhöhtes Redebedürfnis, erhöhte Kontaktbereitschaft
  • Ablenkbarkeit, Konzentrationsprobleme
  • Vermehrtes Geldausgeben
  • Veränderte Wahrnehmung (z.B. erhöhte Geräuschempfindlichkeit)

Bei der Mehrheit der Betroffenen (60-70%) beginnt die bipolare Störung mit einer depressiven Phase. Die Stimmungsschwankungen werden gerade zu Beginn als kaum kontrollierbar wahrgenommen und verursachen für Betroffene und Angehörige oft beträchtliche Probleme. Früherkennung kann auch hier entscheidend dazu beitragen, die negativen Folgen und das Ausmaß der Erkrankung einzudämmen. Im Gegensatz zu den Frühwarnzeichen der psychotischen Störung, können Warnzeichen für eine affektive Störung auch nur einige Tage auftreten und dann rasch wieder verschwinden. Meist treten dieses kurze Phasen dann aber immer wieder auf.

Psychische Beschwerden sind sehr häufig und können jeden treffen. Grundsätzlich kann auch jeder Mensch an einer Psychose oder einer Bipolaren Störung erkranken. Mehr als ein Prozent aller Menschen weltweit entwickeln irgendwann in ihrem Leben psychotische Symptome, drei bis sechs Prozent entwickeln eine bipolare Störung.
Mit Hilfe von speziellen Fragebögen und psychologischen Untersuchungen können wir abschätzen, ob bei einem Menschen ein erhöhtes Risiko besteht, an einer Psychose oder einer bipolaren Störung zu erkranken.

In einem Erstgespräch und anschließenden ausführlicheren diagnostischen Interviews ermitteln wir, ob ein relevantes Risiko vorliegt, an einer Psychose oder Bipolaren Störung zu erkranken. Für die Betroffenen entwickeln wir dann ein individuell abgestimmtes Programm mit folgenden Inhalten:

  • ausführliche Diagnostik und regelmäßige Verlaufskontrolle
  • Aufklärung über die Grundlagen der Symptome und mögliche Folgen
  • Erarbeitung von Lösungsansätzen bei individuellen Problemen
  • zusätzliche Gesprächstermine bei besonderem Bedarf
  • Vermittlung zu zusätzlichen Therapieangeboten (z.B. ambulante Ergotherapie, Musik-, Kunst-, Bewegungstherapie), Unterstützung bei der Vermittlung in ambulante Psychotherapie
  • Unterstützung bei sozialen Problemen (z.B. Arbeit, Schule, Studium, Finanzen)
  • Einbeziehung von Angehörigen, sofern dies gewünscht wird
  • medikamentöse Behandlung, falls erforderlich

  • telefonische Information und Beratung bei Überweisung von Patienten, ausführliche Rückmeldung
  • allgemeine Information über die Grundlagen der Früherkennung und Behandlung

Unsere Ziele sind:

  • rechtzeitig die Frühzeichen einer psychotischen oder bipolaren Erkrankung zu erkennen
  • den Ausbruch einer Psychose zu verzögern, abzuschwächen oder gar ganz zu verhindern
  • Betroffene und ihre Angehörigen bei der Bewältigung ihrer Probleme zu unterstützen
  • Depressionen, Ängste und andere Beschwerden zu vermindern bzw. zu beseitigen
  • beizutragen, Brüche in der persönlichen Entwicklung (Freundschaften, Partnerschaft, Ausbildung, Finanzen) zu vermeiden

Wenn Sie Fragen haben oder einen Termin wünschen, schreiben Sie uns eine
E-Mail oder rufen Sie uns an!

Psychosoziales Zentrum (PSZ)

Etwa 800.000 Menschen in Deutschland leiden an einer bipolaren Störung. Die manisch-depressive Erkrankung wird oft nicht erkannt oder falsch diagnostiziert - das ist ein Problem.

Ernest Hemingway, Robert Schumann, Virginia Woolf: Das sind drei der wohl bekanntesten Menschen mit bipolarer Störung. An ihnen zeigt sich, dass die manisch-depressive Krankheit in ihren hypomanen Phasen Kreativität, Arbeitswut und Exzentrik betont, in depressiven Zeiten aber auch zum Suizid führen können.

Gerade die manische Phase der bipolaren Störung bleibt laut "SPON" oft unerkannt. Denn gesteigertes Selbstbewusstsein und Kreativität sind in der Regel nicht so stark ausgeprägt, dass Betroffene aus dem gesellschaftlichen Rahmen fallen. Deshalb kommt es auch häufig zur Fehldiagnose Depression, wenn der Psychotherapeut nur von den depressiven Phasen der Krankheit erfährt.

Bipolare Störung kann in depressiver Phase zu Suizid führen

Die Fehldiagnose kann gefährlich werden, denn ohne Behandlung wird die bipolare Störung immer extremer. Die Phasen treten in kürzeren Abständen auf und werden intensiver. Selbstmordgedanken häufen sich - jeder dritte Betroffene begeht einen Suizidversuch. So auch Schumann, Hemingway und Woolf. Doch die Diagnose einer manisch-depressiven Erkrankung kann das verhindern.

Die Gefahr, erneut manische oder depressive Phasen zu erleben, ist auch nach der erfolgreichen Behandlung der bipolaren Störung noch sehr hoch. Wenn aber schnell und richtig behandelt wird, können die Krankheitsausbrüche massiv eingedämmt werden. Oft liegen dann Jahre zwischen den einzelnen Episoden, ein Drittel der Behandelten kann ohne Symptome leben. sh

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Tauschen Sie sich aus!
In der Selbsthilfegruppe Depression auf Facebook von Navigator-Medizin lernen Sie viele andere Betroffene kennen.

Zu den Krankheiten von A bis Z

Die im heutigen Klassifikationssystem ICD-10 mit dem Code F31 definierte bipolare affektive Störung wurde früher als manisch-depressive Erkrankung bezeichnet. Bildhaft beschrieben durch das geflügelte Wort "Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt" ist sie durch abwechselnde Episoden von Depression und gehobener Stimmung (Manie) gekennzeichnet.

Unsere 10 wichtigsten Tipps gegen Depressionen

Wie bei einer Achterbahnfahrt bewegt sich das Seelengemüt dabei zwischen den Hochs und Tiefs menschenmöglicher Stimmungslagen (Affekte) – zwischen Euphorie und abgrundtiefer Einsamkeit als den Polen der willentlich nicht kontrollierbaren Auslenkung von Antrieb, Aktivität und Stimmung. Die Phasen zwischen den Episoden, deren Seltenheit oder Häufigkeit individuell unterschiedlich ist, werden meist symptomfrei erlebt.

Erstaunlich ist die Häufigkeit der Verbreitung dieser Krankheit: Die Wahrscheinlichkeit, in seinem Leben an einer bipolaren Störung zu erkranken, liegt bei 1 bis 1,6 Prozent. Mindestens jeder Hundertste erkrankt folglich an diesem Leiden. In Deutschland geht man derzeit von etwa 2 Millionen Betroffenen aus.

Im Gegensatz zum höheren Frauenanteil bei der unipolaren Depression erkranken Männer und Frauen etwa gleich häufig an einer bipolaren affektiven Störung. Der Erkrankungsbeginn liegt meist zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr und damit im Schnitt etwa sechs Jahre früher als bei einer schweren Depression ohne Manie.

Es werden drei Erkrankungsformen unterschieden:

  • Bipolar-I-Störung: Krankheitsverlauf mit Depressionen und schwer ausgeprägten Manien
  • Bipolar-II-Störung: Statt Manie hypomanische Phasen (leichtere Form der Manie)
  • Bipolar-III-Störung (Rapid Cycling): mindestens vier Stimmungsumschwünge im Jahr

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Hier in Deutschland ist dieses Syndrom eher nicht so breit verbreitet, eher findet man dies in Süd — Amerika und teilweise auch in Afrika. Auch wenn dieses Syndrom sehr weit verbreitet ist, kann es wenn man es sofort bei einem Arzt feststellen lässt behandeln lassen.

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      Hinter dem Namen Hereditäre Spastische Spinalparalyse verbergen sich vier Grundaussagen:

      Hereditär bedeutet erblich und ist die Ursache für den Gendefekt.
      Spastik ist ein krampfartiges Zusammenziehen der Muskulatur und ist das Symptom der Krankheit. Spinal ist der Ort, von dem die Krankheit ausgeht, also das Rückenmark. Paralyse bedeutet Lähmung, die mögliche Folge der Krankheit.

      Spinal – der Ort
      Im Rückenmark laufen zahlreiche Nervenstränge, die die Informationen vom Gehirn durch die Wirbelsäule zu den Beinen, Armen und dem Rest des Körpers leiten. Der unter anderem für die Koordination der Beinmuskulatur zuständige Nervenstrang ist der so genannte tractus corticospinalis. Der Prozess der Weiterleitung der „Informationen“ aus dem Gehirn, in dem der Nervenstrang beginnt, an die Beinmuskulatur, ist durch den Gendefekt gestört, die „Befehle“ an die Muskeln kommen nicht oder nicht vollständig an. Die Störung innerhalb der Nervenzellen ist je nachdem, welches Gen defekt ist, unterschiedlich, hat aber stets die gleiche Folge: Eine unzureichende Koordination der Beinmuskulatur (in manchen Fällen auch der Hand- oder Beckenmuskulatur), die zu einer Spastik führt.

      Spastik – das Symptom
      Eine scheinbar einfache Bewegung wie ein Schritt nach vorne ist für den Körper hoch komplex. An zahlreiche Muskelstränge müssen vom Gehirn genau die richtigen Impulse zum richtigen Zeitpunkt gesandt werden, um eine solche Bewegung auszuführen. Als Folge der Störung in den Nervenzellen ist bei den HSP’lern diese Koordination nicht mehr gewährleistet, einzelne Muskelgruppen übernehmen nicht mehr ihre Aufgabe.
      Die Folge wäre ein Sturz bei jedem Schritt. Um das zu verhindern, spannt der Körper automatisch mehrere Muskeln an, um den Körper zu stabilisieren – das ist eine Spastik. Während aber bei einem nicht an HSP erkrankten Menschen die Anspannung sofort wieder nachlässt und der nächste Schritt normal ausgeführt wird, hält die Spastik bei HSP’lern dauerhaft an, da der Bewegungsablauf dauerhaft gestört ist.

      Paralyse – die Folge
      Was als dauerhafte Spastik beim Gehen beginnt, kann im Laufe der Krankheit zu einer Paralyse, einer vollständigen Lähmung der betroffenen Muskeln führen. Dazu kommt es, wenn einzelne Nervenbahnen zu den Muskeln dauerhaft geschädigt sind. Häufiger als eine Paralyse ist bei an HSP Erkrankten eine Parese, eine teilweise Lähmung, bei der noch ein Rest an Muskelkraft vorhanden ist. Im Falle einer fortgeschrittenen Parese oder einer Paralyse ist der Betroffene für den Rest seines Lebens auf den Rollstuhl angewiesen.

      Dies ist eine Kurz-Zusammenfassung einer von Herrn R. Kleinsorge verfassten Beschreibung der HSP, spezielle Details finden Sie bei Wikipedia. Weitere Grundinformationen zum Krankheitsbild HSP finden sich auch auf der Seite von Prof. John Fink / USA (Englisch).

      In fast jeder Beziehung blitzt hin und wieder Eifersucht auf. Bei manchen Menschen entwickelt sich daraus jedoch eine zerstörerische Kraft. Während Forscher allmählich den Ursprung des Argwohns verstehen, versuchen Ärzte, Betroffenen zu helfen.

      Es gibt Menschen, die ihre Partner im Aufwallen der Gefühle schlagen oder gar töten. Fachleute sprechen von Intimiziden, wenn Menschen ihren Intimpartner umbringen. Der häufigste Grund dafür ist Eifersucht. Wie viele dieser Straftaten es in Deutschland gibt, ist nicht bekannt. Genaue Zahlen fehlen. Die USA sind da transparenter. Auf den Seiten des FBI lassen sich die Beziehungen zwischen Opfer und Täter einsehen. Im Jahr 2011 wurden 552 Frauen von ihrem Ehemann ermordet und 474 von ihrem Freund. Die größte Gefahr für eine erwachsene Frau, ermordet zu werden, geht demnach von ihrem Ehemann oder einem Sexualpartner aus. Männer reagieren im Rausch der Eifersucht häufiger aggressiv und gewalttätig. Doch auch den umgekehrten Fall gibt es. 269 männliche Mordopfer zählten die Experten. Relativ gesehen, ist das Motiv bei weiblichen Mördern jedoch weitaus häufiger als bei männlichen. Zu diesem Schluss kommt zumindest der Soziologe Richard Felson von der Pennsylvania State University in University Park nach dem Auswerten von Polizeiakten aus 33 großen US-Landkreisen.

      • Eifersucht ist Teil von fast allen Beziehungen. Wir reagieren eifersüchtig, wenn der eigene Status gefährdet ist und man einen geliebten Menschen verlieren könnte.
      • Psychologen unterscheiden dabei zwischen der reaktiven Eifersucht, die auf Tatsachen beruht, und der misstrauischen Eifersucht, bei der die Menschen ohne Grund an der Treue des Partners oder der Liebe eines nahen Angehörigen zweifeln.
      • Die Grenze der Normalität wird überschritten, wenn Menschen ihre Eifersucht nicht mehr kontrollieren können.
      • Neben der natürlichen Eifersucht stehen die medizinischen Diagnosen der pathologischen Eifersucht und des Eifersuchtswahns. Hinter diesen extremen Formen der Eifersucht kann ein vermindertes Selbstbewusstsein oder eine Alkoholsucht stecken, aber auch eine Depression, eine Psychose oder eine hirnorganische Störung wie die Alzheimer-Demenz.

      Ein Telefongespräch, für das er aus dem Zimmer geht, seine Hand, die wie zufällig den Unterarm der anderen berührt und dieses Lächeln, das doch mehr als Freundlichkeit zeigt. Es braucht manchmal nicht viel, und der Stachel der Eifersucht bohrt sich in das verletzte Herz. Häufig kommt sie nur für einen kurzen Augenblick. Ein vergifteter Gedanke schleicht sich ein, bis wir ihn wieder aus unserem Kopf vertreiben. Manchmal jedoch wächst mit jeder neuen Beobachtung der Verdacht, und der Stachel dringt tiefer. Jeder kennt Eifersucht. Sie ist der Stoff, aus dem Dramen gestrickt sind. Unzählige Tragödien, Filme und Lieder gründen auf ihr.

      Noch in den 1970er-​Jahren hielten Psychologen Eifersucht generell für einen krankhaften Wesenszug, gegründet auf einem verletzten Selbstbewusstsein. Heute weiß man, dass ein Anflug von Eifersucht hin und wieder ganz normal ist. Einer Beziehung kann das sogar gut tun. Die Angst davor, den geliebten Menschen zu verlieren, zeigt dem Partner, wie wichtig er für den anderen ist.

      Doch es geht auch um uns selbst: Das Bild, das wir von uns haben, wird geprägt von den Beziehungen, die wir führen. Drohen sie zu zerbrechen, verletzt das häufig unser Selbstbild. Vor allem Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl, mit ungünstigen Beziehungserfahrungen in der Vergangenheit oder einem unsicheren Bindungsstil verdächtigen oft ohne wirklichen Anlass ihren Partner. Misstrauische Eifersucht nennen Experten das. Im Gegensatz dazu gründet sich die reaktive Eifersucht auf Tatsachen. Gemeinsam sind beiden die Emotionen, die Eifersucht heraufbeschwören und die von Unsicherheit, Angst und Trauer bis hin zu blanker Wut reichen können.

      Gefühle wie diese entwickeln sich früh. Schon kleine Kinder von wenigen Monaten reagieren eifersüchtig, wenn das Geschwisterchen bevorzugt wird. Sybil Hart von der Technischen Universität Texas und ihre Kollegen beobachteten Kinder, während ihre Mutter mit einer Puppe spielte, die einem Kind sehr ähnelte. Mit sechs Monaten zeigten sich in den Gesichtern der Kleinen deutliche Anflüge von Missmut. Beschäftigte sich ihre Mutter dagegen mit einem Spielzeug, ließ sie das ziemlich kalt. Der kindliche Argwohn könnte einen evolutionären Hintergrund haben. Kümmert sich die Mutter zu wenig, ist das eigene Überleben gefährdet. Ein anderes Kind kann so zur Bedrohung werden.

      Und bei Erwachsenen? Spielt Darwin auch bei ihren Eifersüchteleien eine Rolle? Einige Wissenschaftler sind davon überzeugt. Ihren Studien zufolge entwickeln Frauen schon Verlustängste, wenn der Mann nur an eine andere denkt. Er reagiert vor allem dann eifersüchtig, wenn sie mit einem anderen ins Bett geht.

      Für die Forscher zeugt dieser Geschlechterunterschied von einem evolutionären Schutzmechanismus. Die Eifersucht des Mannes gründet sich vor allem auf die Angst vor Kuckuckskindern. Bleibt ihm die Frau sexuell treu, kann er sicher sein, dass die Kinder, für die er sorgt, auch mit seinen Genen ausgestattet sind. Die Frau ist sich ihrer Kinder sicher, jedoch nicht ihres Mannes, der zum Seitensprung neigt, weil er sein Erbgut weit streuen will. Die Frau will jedoch einen Mann, der ihr und dem Nachwuchs beisteht und als Versorger erhalten bleibt. Denn es braucht viele Jahre, die eigenen Kinder großzuziehen.

      Die ersten Untersuchungen dazu stammen von David Buss, Psychologe von der Universität Texas. Doch das einst so klare Bild verschwimmt mittlerweile. Dass Eifersucht sich nicht ohne Probleme von der Steinzeit in das 21. Jahrhundert übertragen lässt, stellten beispielsweise die Forscher Kenneth Levy und Kristen Kelly fest, als sie hunderte Männer und Frauen befragten. Ihr Fazit: Es gibt auch viele Männer, die eine emotionale Untreue als ähnlich schmerzlich empfinden wie einen sexuellen Ausreißer – oder sogar als schmerzlicher. Der entscheidende Faktor scheint die Qualität der Beziehung zu sein. Fühlen sie sich emotional stark verbunden, reagieren Menschen eifersüchtig, wenn sich ihr Partner emotional von ihnen entfernt. Die Psychologen gehen davon aus, dass der Entstehung von Eifersucht auch kulturelle und soziale Mechanismen zugrunde liegen. Die Evolution könnte eine weitaus geringere Rolle spielen als bisher angenommen.

      Gen

      Informationseinheit auf der DNA. Den Kernbestandteil eines Gens übersetzen darauf spezialisierte Enzyme in so genannte Ribonukleinsäure (RNA). Während manche Ribonukleinsäuren selbst wichtige Funktionen in der Zelle ausführen, geben andere die Reihenfolge vor, in der die Zelle einzelne Aminosäuren zu einem bestimmten Protein zusammenbauen soll. Das Gen liefert also den Code für dieses Protein. Zusätzlich gehören zu einem Gen noch regulatorische Elemente auf der DNA, die sicherstellen, dass das Gen genau dann abgelesen wird, wenn die Zelle oder der Organismus dessen Produkt auch wirklich benötigen.

      Emotionen

      Unter „Emotionen“ verstehen Neurowissenschaftler psychische Prozesse, die durch äußere Reize ausgelöst werden und eine Handlungsbereitschaft zur Folge haben. Emotionen entstehen im limbischen System, einem stammesgeschichtlich alten Teil des Gehirns. Der Psychologe Paul Ekman hat sechs kulturübergreifende Basisemotionen definiert, die sich in charakteristischen Gesichtsausdrücken widerspiegeln: Freude, Ärger, Angst, Überraschung, Trauer und Ekel.

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Dauer_Quantoren
z. B.: immer, ständig, dauernd, stets, ununterbrochen, fortlaufend, stetig, so und so lange (Zeitangabe)
Langanhaltende Symptomerfahrungen, langdauernde Erkrankungen demoralisieren stärker und sind so gesehen natürlich von Bedeutung. Im Leistungsbereich ist es die Ausdauer, wie lange und hartnäckig jemand ein Ziel verfolgt, z. B. um eine Kompetenz zu erwerben. Wie lange soll eine Therapie dauern? Sind Langzeitpsychoanalysen sinnvoll? All das sind Fragen der Psychotherapieforschung.

Geschwindigkeits_Quantoren
z. B.: schnell, langsam, rasend, plötzlich, unmittelbar
Sehr wichtig z. B. in der Psychopharmakopsychotherapie der Depression, wenn Antriebskomponente und Stimmungsaufhellungskomponente unterschiedliche Reaktionsgeschwindigkeiten haben, was das Suizidrisiko sehr erhöhen kann. In der Lenkung einer Psychotherapie auch bedeutsam: TherapeutInnen dürfen die Entwicklung von PatientInnen und Problemlösungen nicht zu schnell forcieren, sonst riskieren sie erneute, tiefere Demoralisierung und einen unerwünschten und unnötigen Therapieabbruch.

Häufigkeits_Quantoren:
z. B.: nie, selten, manchmal, gelegentlich, öfter, oft
Diese Quantoren kommen sehr oft in der Diagnostik, Exploration und Psychotherapie vor. Es sind unmittelbar kriterienvalide Erfolgskontrollparameter. Bei erfolgreicher Therapie sollte ein Symptom, das oft auftauchte idealiter so gut wie nie mehr vorkommen. Häufigkeitsquantoren spielen in der Beurteilung von Schweregraden eine ähnlich wichtige Rolle wie Intensitätsquantoren. Es ist natürlich sehr wesentlich, ob man oft Schmerz, Asthma, Migräne, Panikattacken, Vollräusche oder Kontrollzwänge hat oder selten.

Intensitäts_Quantoren
z. B.: gar nicht, ein bißchen, deutlich spürbar, mittel, mittelstark, stark, sehr, hoch, hochgradig, extrem, maximal, x-prozentig
Dieser Quantor ist in der Praxis sehr wichtig immer dann, wenn es um die Erfassung und Beurteilung der Ausprägungen von Symptomen, Leiden, Störungen oder Beeinträchtigungen geht.

Komplexitäts_Quantoren
z. B.: Ganzes, Teil, zusammengesetzt, ein- bzw. mehrdimensional
In der Psychotherapie wichtig zum Differenzieren z. B. von Therapiezielen, Teilzielen, Mitteln und Methoden. Für die Therapieforschung wichtig, wenn mehrdimensionale Erfolgsmaße konstruiert werden, z. B. auch, wenn verschiedene Beurteilungen des Therapieerfolgs vorliegen (PatientIn, PsychotherapeutIn, Angehörige, "objektive" Parameter wie z. B. Fehltage durch Krankheit usw.).

Kontinuitäts_Quantoren
z. B.: stetig (kontinuierlich), diskret, "quantisch"
Sie sind z. B. wichtig in der Entwicklungspsychologie: Kinder brauchen die Erfahrung zuverlässiger Erziehungskontinuität. In der Anwendung der forensischen Psychologie im Familienrecht für Sorgerechtsentscheidungen sehr relevant. Aber auch für die Stimmungs- und Lustpsychologie ist die Frage nach Kontinuität im Zusammenhang mit Periodizität interessant. Wir können nicht ununterbrochen "high" sein, wie es wohl viele Süchtige möchten, so daß sich die alte philosophische Frage stellt, ob zu einem glücklichen Leben nicht auch zwingend der Kontrast gehört: down sein, Phasen von Tiefs oder grauem Einerlei. Große Bedeutung hat die Kontinuität als Metakategorie im zwischenmenschlichen Bereich, in der Sozialpolitik und der Gesellschaft, was die Kalkulierbarkeit, die Berechenbarkeit, die Kategorien Verläßlichkeit und Vertrauen betrifft. Auch für die Lernprozesse, bei denen es bekanntlich Plateaus gibt, stellt sich die interessante Frage, ob Lernen im Verlauf "quantisch" vor sich geht, was man sich durch das Bild einer Treppe veranschaulichen kann. Auch für den Verlauf einer Psychotherapie gibt es wahrscheinlich "quantische" Phänomene. Das verwundert insofern nicht, wenn Psychotherapie auch als ein Lernprozeß interpretiert wird. Sie kennen das Phänomen wahrscheinlich auch aus eigener Erfahrung: eine Entwicklung stagniert, man hängt auf einem Plateau, etwas entwickelt sich latent, eine Einsicht reift. Das Aha-Erlebnis bei der Problemlösung ist ein solch quantisches Phänomen.

Mengen_Quantoren
z. B.: einige, wenige, viel, viele, alle, wie viele? (Anzahl)
Um wie viele Probleme und Therapieziele geht es? Anspruchsniveau und Ideale werden berührt. Manche Menschen leiden darunter, daß sie zu viel - vielleicht im Verhältnis zu ihren Fähigkeiten oder ihrer Leistungsbereitschaft - wollen. Ein Therapieziel könnte dann lauten: aufgeben, verzichten, sich mit weniger zufriedengeben lernen.

Meta_Quantoren
z. B.: Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Gültigkeit (gesetzesartig, statistisch).
Sehr wichtig für die Beurteilung der Güte und Sicherheit von Aussagen. In der Test- und ganz allgemein in der Wissenschaftstheorie etwa die Kriterien Objektivität, Reliabilität, Validität und Evaluation. Was bedeutet das genau? Wie sicher ist die Aussage? Unter welchen Bedingungen gilt sie? Diese Fragen und Probleme sind natürlich nicht nur für die Wissenschaft wichtig und interessant, sondern für alle Informationsgewinnungs- und Erkenntnisprozesse. Da es in Diagnostik, Exploration und Psychotherapie ständig um Informationsgewinnung und Erkenntnis geht - wie geht es PatientIn, kommt sie voran, was geschieht im Augenblick, an welcher Stelle des Therapieplans befinden wir uns, sind wir in der Zeit, ist das jetzt wichtig, wie ist das zu beurteilen, was PatientIn jetzt äußert, stimmt das, was bedeutet das? usw. usf. - betreffen diese Fragen natürlich im höchsten Maße die praktische Arbeit von PsychologInnen, DiagnostikerInnen und PsychotherapeutInnen 6).

Ordnungs_Quantoren
z. B.: mehr, größer, besser, geeigneter. als
Wichtig für alle Prioritätsprobleme; im psychologisch-psychotherapeutischen Bereich daher für Entscheidungen, Auswahlen, Optimierungsprobleme, Zeit-Plan-Management; in der Familienrechtspsychologie bei Fragestellungen, wer für das Kindeswohl geeigneter ist. Der Alltag wie auch jede Psychotherapiestunde ist voll von ständigen Entscheidungen, welche Reaktion oder Intervention aus der Vielzahl der möglichen gewählt wird. Letztlich kann jede dieser Entscheidungen auf einen ordinalen Paarvergleich vom Typ entweder X-Tun oder Nicht-X-Tun (=lassen) zurückgeführt werden.

Periodizitäts_Quantoren
z. B.: Periode p, Rhythmik, wiederkehrend, regelmäßig, abwechselnd, Kontrast
Für die Motivationspsychologie, für Homöostase und Befriedigungszyklen sehr wichtig. In der klinischen Psychologie und Psychotherapie, besonders z. B. in der verhaltenstherapeutischen Bedingungsanalyse, stellt sich etwa die Frage, was es bedeutet, wenn Migräneanfälle bevorzugt am Wochenende oder in Freizeiten auftreten. Bei der alten endogenen Depression haben Periodizitätszyklen eine große Rolle gespielt: die Aufhellung zum Abend hin, nächtliches Aufwachen und jahreszeitliche Perioden waren für die Diagnose wichtig.

Beeintraechtigungs-Quantoren. Was (Y) wird wie sehr durch (X) gestoert, behindert?
z. B. beeintraechtigt, gestoert, behindert, benachteiligt, krank


Praktische Ausprägungs-Merkmale (Quantifizierungs-Parameter)
Die wichtigsten praktischen Merkmale sind die Häufigkeit h, Dauer d und die Intensität i einer Qualität Q in einem Verlauf V. Damit eingeher geht ein Beeinträchtigungserleben B von sich selbst B(S) oder anderen B(A). Das entspricht ungefähr den alten Beschreibungen, dass ein Menschen mit Störungen unter sich selbst leiden aber auch andere leiden machen kann. Und dies wiederum kann sich für einen selbst (S) anders darstellen als für andere (A).


"Normal", "Anders", "Fehler", "Gestört", "Krank", "Verrückt"

Um diese Begriffe und ihre Bedeutung gibt es eine lange, anhaltende und immer wieder neu aufflammende meist sehr kontroverse Diskussion zum Sinn und Unsinn, zu Gefahr, Nutzen und Schaden. Dennoch: Was "ist" "normal"? ist für viele Menschen eine wichtige Frage.
In wessen Augen, relativ zu welcher Bezugsgruppe, an welchen Zielen und Zwecken orientiert?, fragen wir.

Einer der sozialpsychologisch und soziologisch bedeutungsvollsten und nicht selten dramatischsten Fehler ist - siehe z. B. die Welle von Fremdenfeindlichkeit und Ausländerhass - andere, Andersein, Andersgeartetheit vorschnell und fälschlich in den Topf des Fehlerhaften, Gestörten, Kranken, Verrückten und damit oft auch Minderwertigen zu stecken.

Ein Mensch, der sich "ungewöhnlich" verhält, verhält sich zunächst einmal "ungewöhnlich" und sonst nichts. Meist bedeutet eine solche Aussage nur, daß er sich nicht so verhält, wie es eine Bezugsperson oder Bezugsgruppe wünscht, erwartet oder haben will. Relativ zu einer bestimmten Bezugsperson oder Bezugsgruppe verhält sich ein solcher Mensch zunächst einmal, wertneutral formuliert, nur anders. (> Autisten-Selbstverständnis).

Grundsätzlich und sachlich betrachtet ist der andere aber zunächst einmal nichts anderes als eben "nur"anders. Die Bezeichnung anderer als "nicht normal", "gestört", "krank" oder "verrückt" kann selbst "nicht normal", "gestört", "krank" oder gar "verrückt" sein.

Wann also ist es z. B. sinnvoll, von einer Störung, einem gestörten Verhalten zu sprechen? In der traditionellen Psychiatrie hat man im Zusammenhang mit dem Psychopathiebegriff ein Doppelkriterium entwickelt, das einen allgemeinen Sinn macht: (1) Leidet ein Mensch unbeabsichtigt unter sich oder (2) leiden andere unter ihm, so wurde dies als ein wichtiges Merkmal für die Erfüllung einer Psychopathie (wörtl. Seelenleiden) betrachtet, wenn ein solches Leiden überdauernd und kein Merkmal einer vorübergehenden Erkankung war. Man könnte dies allgemeiner fassen und sagen: Fühlt sich ein Mensch in seiner Persönlichkeit, Befindlichkeit oder in seinem Verhalten unbeabsichtigt beeinträchtigt oder werden andere Menschen durch ihn entsprechend beeinträchtigt, so kann man von einer Störung sprechen. Diese Bestimmung ist natürlich vielfach problematisch, was aber an dieser Stelle, wo es darum geht, die Grundidee des Störungsbegriff zu entwickeln, hintan gestellt werden soll. Eine Störung kann allgemein als eine Behinderung von Zielverwirklichungen aufgefasst werden.

Nun liegt im Gebrauch des Begriffes Störung eine echte Falle. Stört A durch bestimmte Handlungen B, so wird im gewöhnlichen Alltag aus der Perspektive B daraus nicht selten und fälschlich ein: A "ist" gestört. Das ist falsch. Eher richtig wäre es, zu sagen: B ist (im Sinne von wird) gestört. Ganz korrekt und am verständlichsten wäre es wohl zu sagen: In der Situation S, macht A H, wodurch sich B gestört fühlt. Durch diese korrekte Formulierung wird klar, daß die Störung, an A oder an B oder an der Situation S oder an der Handlung H liegen kann. Kombinieren wir diese Möglichkeiten durch, ergeben sich bereits 15 Möglichkeiten (A, B, S, H, A+B, A+S, A+H, A+B+S,. ). Manche Handlungen sind personeninvariant und stören trotzdem, etwa wenn der Gerichtsvollzieher erscheint und "seinen" Tribut will.

(wird gelegentlich fortgesetzt)



Glossar, Fußnoten und Anmerkungen
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1) Das kann dann gefährlich sein, wenn manche gefährlichen Störungen oder Krankheiten, zunächst keinerlei Beschwerden machen. Genau für diesen Fall sind sinnvollerweise die Vorbeugeuntersuchungen erfunden worden, keine schlechte Idee, auf die man erst einmal kommen muß.
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2) Beispiel von Canguilhem, G. (dt. 1974, orig. 1966), S. 121.
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3) Wissenschaftlich gesehen ist es sinnvoll, zwischen empfinden und fühlen noch zu unterscheiden, nicht aber therapeutisch, da viele PatientInnen solche Feinheiten nur verwirren und sie sie oft nicht mit Gewinn lernen und anwenden können.
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4) Das klingt für KlinikerInnen und PsychotherapeutInnen möglicherweise ganz furchtbar und schrecklich, weil es der akademischen Psychologie bislang nicht gelungen ist, eine für unseren Gegenstands- und Wirklichkeitsbereich angemessene Meß-, Test- und Inferenztheorie zu entwickeln. Der Aufschwung der sog. qualitativen Forschung zeigt uns aber, daß auch hier eine Trendwende eingesetzt hat. "Klassische" Testtheorie, Varianzanalyse, Faktorenanalyse, Rasch-Modell [Ausnahme: falls die Lösungshäufigkeiten eine angemessene Operationalisierung der Itemschwierigkeit bzw. der Fähigkeit sind, was im allgemeinen nur für Leistungsteste gilt] sind oft Irrwege. Kritisch ist oft anzumerken: (1) Fehlendes Intervallniveau. (2) nicht erfüll- oder kontrollierbare Voraussetzungen zu Mittelwert, Varianz oder Verteilungsannahmen, z. B. Normalverteilung. (3) Unendlicher Charakter der Grundgesamtheiten. (4) es liegen im allgemeinen keine echten Zufallsauswahlen vor, die aber für Inferenzschlüsse derzeit noch vorausgesetzt werden müsssen. (5) es gibt potentiell unendlich viele Kriterien, nach denen Stichproben zusammengesetzt werden können und problemangemessene repräsentive Stichprobentheorien sind bislang nicht entwickelt. (6) Die Aussage über eine Signifikanz ist extrem trivial und nichtssagend; (7) die Problematik der Ergodizitätsannahmen (Parameterkonstanz über die Zeit) wird in der Regel weder thematisiert geschweige denn begründet ausgeführt. Trotz aller notwendigen und berechtigten Kritik an der szientistischen Psychologie, sollten wir die wertvollen Teile des Szientismus nicht über Bord werfen. Denn wir kommen auch in der psychotherapeutischen Praxis nicht um das Problem einer wissenschaftlichen Evaluation herum und müssen uns der Wissenschaft stellen (> Neue Wege Sponsel 1995, Kap. 6).
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5) Diese Ausführungen zu den Quantoren sind praktisch ein Vorabdruck aus meiner geplanten "Testtheorie", die sich durch meine nunmehr erfolgreichen Bemühungen um die Lösung des Matrizenproblems um 10 Jahre verschoben hat und die nun noch einmal zugunsten der GIPT verschoben wurde (Veröffentlichung ca. 2000).
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6) Allerdings ist die akademische Ausbildung zu diesem Problemkreis sehr schlecht. Das hat etwas mit der Vorherrschaft der oberflächlichen und falschen Mathematik und Statistik zu tun, die man der Psychologie übergestülpt hat und die an den Universitäten so fehlangezeigt tradiert wird. Viele PsychotherapeutInnen kommen mit dieser szientistischen Form nicht zurecht. Und das erklärt einen wichtigen Spannungsfaktor zwischen Theorie und Praxis. Für den unscharfen flüchtigen, veränderlichen psychischen Bereich ist eine angemessene Mathematik und Statistik erst noch zu entwickeln. Und hier brauchen wir zuerst einen neuen Zahlentyp, nennen wir ihn Fuzzyzahl, der unseren Gegenstands- und Wirklichkeitsbereich angemessen zu beschreiben gestattet. Dieser Zahlentyp, so viel steht jetzt schon fest, wird zwischen Intervallzahl und Ordinalzahl anzusiedeln sein und wird eine eigene Axiomatik brauchen.
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Querverweise
Standort: Welten.

  • Überblick Wissenschaft in der IP-GIPT.
  • Über den Aufbau einer präzisen Wissenschaftssprache in Psychologie, Psychopathologie, Psychodiagnostik und Psychotherapie.
  • Systemtheoretischer Krankheitsbegriff CST-System.
  • Was ist Fragen in der Diagnostik * Diagnostik * Differentialdiagnose * ProzentRANGnormen *
  • Überblick Definitionslehre in der GIPT.
  • Axiome - Grundannahmender Allgemeinen und Integrativen Psychotherapie (GIPT).
  • Die grundlgenden Probleme und Aporie jeglicher Einzelfall- und damit Therapieforschung. Grundzüge einer idiographischen Wissenschaftstheorie.
  • Der Wissenschaftsbegriff und seine aktuelle Bedeutung.
  • Zahlen und neue Zahlen zum Messen im Unscharfen, Flüchtigen, Subjektiven und idiographischen.
  • Konstruktivismus - Formen & Varianten.
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Änderungenwird gelegentlich überarbeitet, ergänzt und vertieft * Anregungen und Kritik willkommen
23.09.17 Links.
18.12.15 Praktische Ausprägungs-Merkmale (Quantifizierungs-Parameter).
03.06.08 Literatur (Auswahl).
08.07.06 Meta-Arbeiten (Key, Links).

Elefantenkrankheit: Ursache und Heilung der Elefantenbeine

Elefantenkrankheit: Beine eines Erkrankten *

Die Elefantenkrankheit, oder Elephantiasis, ist ein Syndrom, welches durch eine Störung in den Lymphgefäßen verursacht wird. Durch mangelnden Lymphabfluss bzw. Stau in den Lymphgefäßen schwellen vereinzelte Körperteile, in der Regel die Beine, extrem an. Die Elefantenkrankheit kann entweder angeboren sein oder durch eine Wurminfektion entstehen. Da die Elefantenkrankheit nicht heilbar ist, bedeutet sie für die Betroffenen eine starke Einschränkung im Alltag, Schmerzen und auch eine hohe psychische Belastung durch die entstellten Gliedmaßen. Durch Lymphdrainagen kann zeitweise eine Besserung der enormen Schwellungen erzielt werden.

Eine Möglichkeit ist die angeborene bzw. vererbte Elephantiasis. Die Schwellungen treten schon bei Säuglingen auf und werden durch erbliche Faktoren oder Entwicklungsstörungen verursacht, bei denen sich die Lymphabflussbahnen unzureichend oder gar nicht entwickelt haben.
In den Tropen und in den afrikanischen Ländern tritt häufig die Elephantiasis tropica oder lymphatische Filariasis auf, die Elefantenkrankheit, die durch Infektionen verursacht wird. Häufig sind Filarien, kleine Fadenwürmer die Ursache, die sich im lymphatischen System einsiedeln und dort eine Entzündung mit Lymphstau verursachen. Die Larven der Fadenwürmer gelangen durch Stechmücken in die Haut. Die Inkubationszeit variiert sehr stark und kann einige Monate, aber auch mehrere Jahre betragen.

Eine wirkliche Heilung oder Therapie gibt es bei dieser Krankheit nicht. Stetige Schmerzen, psychische Belastung und deutliche Bewegungseinschränkungen sind die Folge. Regelmäßige Lymphdrainagen können die Beschwerden lindern, aber nicht ganz beseitigen. Eine Operation von großen Geschwülsten ist ebenfalls möglich. Bei einer starken Elephantiasis raten die Ärzte manchmal auch zu einer Amputation des entsprechenden Körperteils.

* Bildquelle:
Elefantenkrankheit, Beine eines Erkrankten; Wikipedia / Content Providers: CDC/ [Public domain], via Wikimedia Commons, Lizenz: Creative Commons by-sa 3.0 de / Kurz

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