carbozyne günstig kaufen ohne kreditkarte

Ich habe eine frage. Ich habe seit jahren stimmungsschwankungen. Meine Stimmung kann sich innerhalb von minuten ändern. Entweder bin ich total depremiert und könnte nur weinen oder ich bin total glücklich, aktiv, mache verrückte sachen und lache nur. Ich bin wenn ich glücklich bin sehr kreativ in zeichnen und wenn ich traurig bin geht garnichts mehr. Seit meine großeltern gestorben sind sind sie oft der hauptgrund warum ich so oft weine aber auch weil ich so oft wegen kleinigkeiten ausraste wenn ich mit meinen Eltern streite.

Hallo, kann mir vielleicht jemand helfen. Ich glaube, dass jemand, den ich kenne bipolar ist. wie kann ich ihn dazu bringen das untersuchen zu lassen? Ich kenne ihn seit 6 Jahren. wenn er Arbeit hat, dann ist er euphorisch motiviert, gibe alles, macht Überstunden ect., nach einiger Zeit ist er dann immer der Beste, laut seiner Aussage, aber keiner erkennt das dann so richtig an, dann gibt er noch mehr, bis es "umkippt", dann sind alle blöd oder können nichts, dann irgendwann verliert er seinen Job, angeblich immer nicht seine Schuld, ich weiß aber, dass da Alkoholkonsum meist die Rolle gespielt hat. dann fällt er in eine depressive Phase, geht kaum raus, trinkt noch mehr, sitzt nächtelang am PC, hält sich für einen Versager, hat Selbstmordgedanken. die letzte Phase begann vorletztes. Jahr im Oktober mit erst wieder Job mit tollen Aussichten, dann Jobverlust & gleichzeitiger Trennung von seiner Beziehung. ich weiß jetzt erst seit einiger Zeit, dass er in einer anderen Stadt lebt, dort aber in einem Obdachlosenheim untergekommen ist. erst dachte, na vielleicht findet er dort Hilfe, dass jemand auf ihn aufmerksam wird. habe ihm dann eine Sms geschrieben, dass ich wünschte, dass es ihm gut geht. seine Antwort war " es wird mir nie gut gehen, verschwende Deine Wünsche nicht". ich bin überzeugt, dass er bipolar ist, aber ich weiß nicht wie ich ihm helfen kann.

Hey, ich weiß nicht ob ich solche Fragen hier auch stellen kann, aber ich tu's einfach mal.

Ich glaube, ich habe Borderline. Alles hat letzten Sommer angefangen. Meine beste Freundin, der ich wirklich seehr nahe stand, hat mir von heute auf morgen ohne erdenklichen Grund die Freundschaft gekündigt. (den Grund weiß ich bis heute nicht) Ich hatte schon immer eine ziemlich starke menschliche Bindung zu anderen Leute, von daher hat es mich noch mehr verletzt. Dazu kommt, dass ich in einem sehr kleinen Dorf lebe, und nun keinen mehr hatte, mit dem ich mich mal spontan treffen könnte. Von da an ging es abwärts. Ich hatte öfters Depressionen und verletze mich selbst. Auch Suizidgedanken waren dabei. Es ging Monate..Dann kam ich mit einem Jungen zusammen, erzählt ihm aber nichts von den Depressionen und so weiter. Die Beziehung ging nicht lang, 2 Monate, und dann machte ich Schluss. Ich kam überhaupt nicht mehr klar in meinem Leben. Die Depressionen wurden immer schlimmer und ich hatte das Gefühl von einem Realitätsverlust. Es fühlt sich so an, als würde man sich gerade nur vorstellen das zu tun, was man gerade tut. Aber man ist garnicht dort. Es scheint, als ob man nur einen film sieht, dass alles unwirklich ist. Seit damals hat sich dieses Gefühl nicht geändert. Egal wo ich bin, ich habe das Gefühl, garnicht dort zu sein, dabei zu sein, sondern es mir einfach nur vorzustellen. Ich bin in letzter Zeit komplett verpeilt, und verletze unwissentlich und aus Versehen die Gefühle von Freunden. Ich plaudere Dinge aus, die ich lieber für mich behalten sollte, aber ich kann das nicht kontrollieren. Dann bin ich im Februar auf eine Seite über Borderline gestoßen. Und hab mich in den Beschreibungen komplett wiedergefunden. Alles stimmt, ich fühle in etwa das selbe, was dort beschrieben war. Aber hab ich wirklich Borderline?

Ich möchte zu keinem Psychologen, der mir das bestätigen soll..und ich verletze mich auch immernoch selbst. Gibt es unter euch vielleicht Experten, die sich mit dem Thema auskennen?

Ich möchte auch keine Therapie machen. Denn ich lebe jetzt fast ein dreiviertel Jahr mit der Krankheit, soweit sie es ist. Und ich habe durchaus die guten Seiten daran entdeckt. Denn man lernt, mit Dingen, die man nicht ändern kann, zurecht zu kommen. Denn auch wenn ich mal in einer ungewohnten, unangenehmen Situation bin, habe ich das Gefühle nicht dort zu sein. Dass das keine Realität ist, sondern ich mir das nur vorstelle.

Hab ich wirklich Borderline? Realitätsverlust?

Ich muss keine Medikamente nehmen, aber als wir sas ganze in der Schule hatten hab ich mich folgendes gefragt:

Antid. Sind ja eig keine Drogen, aber haben eine "aufhellende Wirkung". Aber die kann man ja dann nicht regelmäßig einnehmen und durchgehend "stoned" sein. Soll man die nur nehmen wenn es einem schlecht geht oder so?

Zweite Frage: Es gibt tausende von diesen Medikamenten und viele werden als Anzidepressivum beschrieben Obwohl sie noch dazu gegen Shizophrenie usw sind. Viele Antid's sind für Depressionen UND noch eine Krankheit X, Y, Z. Beispielsweise wenn es jetzt 200 Antid's für Depressionen und Krankheit B, C gibt, hat ein Arzt einen speziellen Grund, dir GENAU DAS zu geben und kein anderes für Depressionen und B, C?

Info: Ich bin kein Arzt, sondern eine 9. Klass-Schülerin, deswegen weiß ich nicht, ob es der Wahrheit entspricht, dass es Tausende von Antid's gibt. Und falls die erste Frage echt dumm klingt: Ich bin hier um zu fragen was die Wirkung von dem Zeug ist!:D

Danke im voraus 💩

Hallo, ich leide seit Jahren an schweren psychischen Problemen (bipolare Störung) und chronischer Erschöpfung. Jetzt riet mir mein Psychiater, mich auf Streptokokken testen zu lassen. Ich habe natürlich recherchiert, und ich habe festgestellt, dass rein somatisch einiges passt, ich habe im Laufe meines Lebens immer wieder Sachen gehabt, die irgendwie in das Schema Streptokokken passenn. Von häufigen Mittelohrentzündungen und Bronchitis über einen Fieberkrampf im Kindesalter und höllisch schmerzhafter Halsentzündung bis hin zu plötzlicher heftiger Blasenentzündung und kleinen Hautentzündungen im Gesicht und an den Augen. Bei den meisten Sachen fand ich nicht so recht eine Erklärung bzgl. der Herkunft, sie kamen "aus heiterem Himmel" und verschwanden irgendwann auch wieder. Wie können Streptokokken sich in Form einer chronischen latenten Infektion äußern? Wie können sie die Psyche beeinflussen? Ist es wahrscheinlich, dass ich an einer derartigen Infektion leide? Gruß!

ich brauche Rat und Hilfe und habe mich deshalb hier ebene angemeldet. Habe mich mit dem Thema aus meines Überschrift in den letzten Tagen seht intensiv beschäftigt aber ich brauche Ratschläge zu meinem speziellen Fall.

Ich habe eine Freundin die ich vor ca 2 1/2 Jahren kennen gelernt habe. Hab mich in diese verliebt aber leider hat sie immer wieder den Kontakt abgebrochen. Meist gilt es keine 1 Woche. Sie kam aber immer wieder an, wir waren auch ein paar mal zusammen aber das hielt manchmal keine 3 Tage und sie hat sie hat wieder Schluß gemacht. Die Gründe waren oft sehr merkwürdig und teilweise paradox. Einmal hatte sie nach einer Woche Schluß gemacht, weil ihre Tochter das Handy verloren hat. Sie meinte damals, sie kann nicht glücklich sein, nicht länger verliebt sein, weil alle ihre Fotos jetzt weg sind. Naja, ich habe irgendwie nie aufgegeben auch heute noch nicht - ich lieb sie und kenne so viele gute Eigenschaften von Ihr. In den letzten Jahren hat sie mir immer wieder erzählt, dass irgendwelche Leute daran Schuld sind, dass ihr Leben so mies ist. Das andere Leute jemanden auf sie angesetzt hat, um sie auszuspionieren, sie fertig zu machen. Ich war anfangs auch auch ein Teil von denen, die sie ausspionieren sollte. Deshalb hat sie auch immer wieder den Kontakt abgebrochen. Damals dachte ich, spinnt einfach nur aber jetzt zu Weihnachten hast bei mir klick gemacht. Nachdem sie im Sommer (da hatten wir mal wieder für 14 Tage Kontakt) Schluß gemacht hatte, kam am heiligen Abend eine SMS von ihr. Alles verlief harmonisch und vielversprechnend und wir hatten uns für 2. Feiertag verabredet. Die darauffolgenden 3 Tage verliefen echt happy und ich dachte, jetzt wird es was. Aber in den letzten tagen habe ich gemacht, dass das alte Muster von ihr wieder da ist. Naja, und heute hat sie mal wieder den Kontakt abgebrochen. Ich sehe das aber ziemlich locker, weil ich drauf vorbereitet war. Auf was ich eigentlich hinaus will, sie hat mir in den letzten Tagen erzählt, dass Leute sie beobachten, sie verfolgen, dass Leute in ihre Wohnung gehen wenn sie nicht da ist. Das sich ihre Nachbarn alle gegen sie verschworen haben, das ihre Fahrräder immer wieder manipuliert werden, dass ihre Tochter in der Schule ausgefragt wird. Desweiteren hat sie mir erzählt, dass sie aus einem Haus beobachtet wird, was ca 500m weit weg steht. Mit Ferngläsern sitzen darin Leute in schwarz und beobachten sie. Auch an einem ca 2 km entfernten Waldrand steht ein weißes Auto was sie mit Ferngläsern beobachtet. Das Auto stand auch da, ich hab es gesehen. Allerdings niemanden mit Ferngläser. Sie hat mir erzählt, dass Leute draußen auf dem Parkplatz stehen und wenn sie vom Balkon schaut, fahren diese plötzlich los. Auch steckt ihre Schwester mit drin, die sogar der Kopf der Verschwörungsbande ist. Ich habe den Kids, sie hat zwei stück, zu Weihnachten ne Kleinigkeit mitgebracht, so ein Kuscheltier, was in einer Kinderschokoladenverpackung steckt.

von 13. Dezember 2012 um 09:45 Uhr

Welcome to the Yahoo Search forum! We’d love to hear your ideas on how to improve Yahoo Search.

The Yahoo product feedback forum now requires a valid Yahoo ID and password to participate.

You are now required to sign-in using your Yahoo email account in order to provide us with feedback and to submit votes and comments to existing ideas. If you do not have a Yahoo ID or the password to your Yahoo ID, please sign-up for a new account.

If you have a valid Yahoo ID and password, follow these steps if you would like to remove your posts, comments, votes, and/or profile from the Yahoo product feedback forum.

Your search engine does not find any satisfactory results for searches. It is too weak. Also, the server of bing is often off

I created a yahoo/email account long ago but I lost access to it; can y'all delete all my yahoo/yahoo account except for my newest YaAccount

I want all my lost access yahoo account 'delete'; Requesting supporter for these old account deletion; 'except' my Newest yahoo account this Account don't delete! Because I don't want it interfering my online 'gamble' /games/business/data/ Activity, because the computer/security program might 'scure' my Information and detect theres other account; then secure online activities/ business securing from my suspicion because of my other account existing will make the security program be 'Suspicious' until I'm 'secure'; and if I'm gambling online 'Depositing' then I need those account 'delete' because the insecurity 'Suspicioun' will program the casino game 'Programs' securities' to be 'secure' then it'll be 'unfair' gaming and I'll lose because of the insecurity can be a 'Excuse'. Hope y'all understand my explanation!

I want all my lost access yahoo account 'delete'; Requesting supporter for these old account deletion; 'except' my Newest yahoo account this Account don't delete! Because I don't want it interfering my online 'gamble' /games/business/data/ Activity, because the computer/security program might 'scure' my Information and detect theres other account; then secure online activities/ business securing from my suspicion because of my other account existing will make the security program be 'Suspicious' until I'm 'secure'; and if I'm gambling online 'Depositing' then I need those account 'delete' because the insecurity 'Suspicioun' will program the casino game 'Programs' securities' to be… more

eine Community für Menschen mit Seelenkummer und psychischen Problemen
fb.com/seelenkummer

carbozyne rezeptfrei biz erfahrung

Ropinirol Krka

Ropinirol

Sertralin Krka

Sertralin

Simvastatin Alternova

Simvastatin

Tamsulosin Krka

Tamsulosin

Tolucombi

Telmisartan/HCT

Tolura

Telmisartan

Valsacor

Valsartan

Valsartan HCT

Valsartan/HCT

Venlafaxin Krka

Venlafaxin

Vizarsin Filmtabletten + Schmelztabletten

Sildenafil

Zalasta Tabletten + Schmelztabletten

Olanzapin

Ziprasidon Krka

Ziprasidon

Amlodipin

Aripiprazol

Atorvastatin

Candesartan

Candesartan HCT

Carvedilol

erfahrungen carbozyne ohne rezept

Krankheit als Symbol

Hier ein paar Beispiele:

Bearbeitung mit REIKI

Bearbeitung mit REIKI:

Bearbeitung mit REIKI:

Handposition Ohren, 1. Chakra und 5. Chakra.

Furchtsamkeit, Angst, vergrabener Mist.

Bearbeitung mit REIKI:

Bearbeitung mit REIKI:

Bearbeitung mit REIKI:

Bearbeitung mit REIKI:

Bearbeitung mit REIKI:

Bearbeitung mit REIKI:

Krankheit als Symbol oder Krankheit als Sprache der Seele von Ruediger Dahlke

ALS ist die Abkürzung für Amyotrophe Lateralsklerose, eine neurologische Erkrankung, die sehr selten ist. Bei ALS sterben die motorischen Neuronen im Rückenmark, dem Hirnstamm und er motorischen Kortex des Gehirns ab. Deshalb erleidet der Körper einen starken Kraftverlust und eventuell Lähmung. Der Kraftverlust macht sich ganz besonders in den Beinen, den Armen und sogar den Muskeln, die man zum Sprechen und Schlucken bemerkbar. So wird Amyotrophe Lateralsklerose schließlich zum Tod durch Atemlähmung führen. Man nennt diese neurologische Krankheit manchmal auch Charcot-Krankheit. ALS ist eine Krankheit, die häufig vorkommt und in der Regel im späteren Leben beginnt. Meistens ist das Alter für den Beginn der Krankheit zwischen 40 und 60 Jahren. Jedes Jahr leidet eine wachsende Zahl von Menschen unter ALS. ALS ist eine kurze, aber schwere Krankheit und betrifft mehr Männer als Frauen.

Die Ursache von ALS ist noch nicht vollständig bekannt. Ein Patient wird seinem Arzt relativ vage Symptome berichten. Die Beschwerden reichen von Unwohlsein bis zu Schwierigkeiten beim Schlucken. ALS kann eine erbliche Krankheit sein, aber das betrifft nur eine kleine Gruppe von Menschen, die ALS haben oder bekommen. Es gibt auch keine Medikamente, welche die Krankheit heilen können. Aber es gibt ein Medikament, welches den Krankheitsprozess etwas verlangsamen kann, und das ist das Medikament Riluzol, unter dem Markennamen Rilutek. Es kann die Krankheit bis zu 6 Monate verzögern. Der Name Amyotrophe Lateralsklerose kommt aus dem Griechischen und bedeutet im Grunde, Muskeln, die wenig oder keine Nahrung bekommen, weil das Rückenmark, wo sich die Nervenzellen befinden, keine Reize an die Muskeln sendet. Wenn diese Nervenzellen absterben, wird dies zu einer Verhärtung oder Narbenbildung führen.

Die Diagnose von ALS Hausärzte und andere Ärzte haben eine schwierige Aufgabe, wenn es um die Feststellung der Diagnose von ALS geht. Das hat mit der Tatsache zu tun, dass die Krankheit selten ist und die Symptome der Patienten sind oft vage und werden von dem behandelnden Arzt nicht erkannt. Die Bestimmung der Diagnose ist schwierig für den Arzt, da es keine Diagnoseverfahren für ALS gibt. Zuerst ist es immer eine Vermutung, dass es diese Krankheit ist. Wenn der Hausarzt von den vagen Beschwerden die Krankheit nicht genau bestimmen kann, wird er eine Überweisung zu einem Neurologen ausstellen. Wenn der Neurologe ALS vermutet, wird der Patient direkt zu einem ALS-Center überwiesen. Die Spezialisten im ALS-Center werden eine Untersuchung machen, um andere Krankheiten auszuschließen, und wird dann eine ALS-Diagnose stellen. Sobald die Diagnose von den Fachleuten, die wegen der Schwere der Krankheit unbedingt nötig sind, als ALS bestätigt wird, wird die Diagnose dem Patienten mitgeteilt. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Patienten mit ALS liegt im Bereich von 3 bis 5 Jahren. 20% der Patienten leben länger als 5 Jahre und 5 % leben mehr als 20 Jahre nach den ersten Symptomen.

Groll und Verbitterung

Beantworten Sie zwei Fragen: Woran hindert mich das Symptom? Wozu zwingt es mich? So erkennen Sie leichter, um welches Thema es geht.

WO ES HILFE GIBT

  • bei Klinischen Psychologen und Psychotherapeuten, die sich mit dem Thema befassen ( ruhig vorher nachfragen!

Wolfgang Keibl, 48, Prostatatkrebs:

Marietta Bohn, 46, Brustkrebs

Dieser Artikel ist erschienen in GESUNDHEIT 7+8/2000

Krankheit als Sprache der Seele Be-Deutung und Chance der Krankheitsbilder

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

carbozyne kaufen abholen

Die Kriterien für eine der oben beschriebenen Störungen F33.0-F33.3 sind in der Anamnese erfüllt, aber in den letzten Monaten bestehen keine depressiven Symptome.

F33.9 Rezidivierende depressive Störung, nicht näher bezeichnet

Hierbei handelt es sich um anhaltende und meist fluktuierende Stimmungsstörungen, bei denen die Mehrzahl der einzelnen Episoden nicht ausreichend schwer genug sind, um als hypomanische oder auch nur leichte depressive Episoden gelten zu können. Da sie jahrelang, manchmal den größeren Teil des Erwachsenenlebens, andauern, ziehen sie beträchtliches subjektives Leiden und Beeinträchtigungen nach sich. Gelegentlich können rezidivierende oder einzelne manische oder depressive Episoden eine anhaltende affektive Störung überlagern.

Hierbei handelt es sich um eine andauernde Instabilität der Stimmung mit zahlreichen Perioden von Depression und leicht gehobener Stimmung (Hypomanie), von denen aber keine ausreichend schwer und anhaltend genug ist, um die Kriterien für eine bipolare affektive Störung (F31.-) oder rezidivierende depressive Störung (F33.-) zu erfüllen. Diese Störung kommt häufig bei Verwandten von Patienten mit bipolarer affektiver Störung vor. Einige Patienten mit Zyklothymia entwickeln schließlich selbst eine bipolare affektive Störung.

Inkl.: Affektive Persönlichkeit(sstörung) Zykloide Persönlichkeit Zyklothyme Persönlichkeit

Hierbei handelt es sich um eine chronische, wenigstens mehrere Jahre andauernde depressive Verstimmung, die weder schwer noch hinsichtlich einzelner Episoden anhaltend genug ist, um die Kriterien einer schweren, mittelgradigen oder leichten rezidivierenden depressiven Störung (F33.-) zu erfüllen.

Inkl.: Anhaltende ängstliche Depression Depressiv:

  • Neurose
  • Persönlichkeit(sstörung)
Neurotische Depression Exkl.: Ängstliche Depression (leicht, aber nicht anhaltend) (F41.2)

F34.9 Anhaltende affektive Störung, nicht näher bezeichnet

Hierbei handelt es sich um eine Restkategorie für Stimmungsstörungen, die die Kriterien der oben genannten Kategorien F30-F34 in Bezug auf Ausprägung und Dauer nicht erfüllen.

Erst himmelhoch jauchzend und dann wieder zu Tode betrübt – so stellen sich die extremen Stimmungswechsel für Menschen mit einer bipolaren Störung dar.

Unter Leitung von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Bonn, des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit Mannheim und des Universitätsspitals Basel hat eine internationale Forscherkollaboration zwei neue Genregionen entdeckt, die mit der verbreiteten Erkrankung zusammenhängen.

Im Labor: Prof. Dr. Markus Nöthen, Direktor des Instituts für Humangenetik des Universitätsklinikums Bonn.

(c) Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

Die weltweit einmalige Studie nutzte Patientenzahlen im bisher nicht gekannten Umfang. Die Ergebnisse sind jetzt im renommierten Fachjournal „Nature Communications” veröffentlicht.

Rund ein Prozent der Bevölkerung erkrankt im Laufe seines Lebens an einer bipolaren Störung, die auch als manisch-depressive Krankheit bekannt ist. Die Patienten durchlaufen eine wahre Achterbahn der Emotionen: Im extremen Wechsel erleben sie manische Phasen mit Größenwahn, gesteigertem Antrieb und vermindertem Schlafbedürfnis sowie depressive Episoden mit stark gedrückter Stimmung bis hin zu Suizidgedanken.

Die Ursachen der Erkrankung sind noch nicht vollständig verstanden, jedoch haben über psychosoziale Auslöser hinaus genetische Faktoren einen großen Anteil. „Für die Ausprägung einer bipolaren Störung hat nicht ein einzelnes Gen einen starken Effekt“, sagt Prof. Dr. Markus M. Nöthen, Direktor des Instituts für Humangenetik des Universitätsklinikums Bonn. „Es sind offenbar sehr viele verschiedene Gene beteiligt, die mit Umweltfaktoren auf komplexe Weise zusammenwirken.“

Größenordnung der Untersuchung ist weltweit einmalig

Die Wissenschaftler des Instituts für Humangenetik waren in den vergangenen Jahren bereits an der Entschlüsselung mehrerer Gene beteiligt, die mit der bipolaren Störung in Zusammenhang gebracht werden. Die Forscher um Prof. Dr. Marcella Rietschel vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, Prof. Dr. Markus M. Nöthen vom Universitätsklinikum Bonn und Prof. Dr. Sven Cichon vom Universitätsspital Basel nutzten nun in einer internationalen Forschungskollaboration Patientenzahlen in einem bisher nicht gekannten Umfang:

Es wurden neue Erbgut-Daten von 2.266 Patienten mit manisch-depressiver Erkrankung und 5.028 Kontrollpersonen gewonnen, mit bestehenden Datensätzen zusammengefügt und gemeinsam analysiert. Insgesamt wurden Daten über das Erbgut von 9.747 Patienten mit Daten von 14.278 gesunden Menschen verglichen. „Die Untersuchung der genetischen Grundlagen der bipolaren Störung in dieser Größenordnung ist weltweit bislang einmalig“, sagt Prof. Rietschel vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim.

Die Fahndung nach Genen, die an der manisch-depressiven Erkrankung beteiligt sind, gleicht einer Suche im Heuhaufen. „Die Beiträge einzelner Gene sind so gering, dass sie normalerweise im `Grundrauschen´ genetischer Unterschiede nicht zu erkennen sind“, erklärt Prof. Cichon vom Universitätsspital Basel. Erst wenn die DNA von extrem vielen Patienten mit bipolarer Störung gegen das Erbgut von einer ebenfalls sehr großen Zahl an gesunden Menschen abgeglichen wird, schälen sich Unterschiede statistisch abgesichert heraus. Solche Verdachtsregionen, die auf eine Erkrankung hindeuten, nennen Wissenschaftler Kandidatengene.

Zwei neue Genregionen entdeckt und drei bekannte bestätigt

Die Forscher erfassten mit automatisierten Analyseverfahren im Erbgut der Patienten und Vergleichspersonen jeweils rund 2,3 Millionen verschiedene genetische Marker. Die anschließende Auswertung mit biostatistischen Methoden ergab insgesamt fünf Risikoregionen auf der DNA, die mit der bipolaren Störung in Zusammenhang stehen. Davon wurden zwei neu entdeckt:

Das Gen „ADCY2“ auf Chromosom fünf und die sogenannte „MIR2113-POU3F2“-Region auf Chromosom sechs. Die Risikoregionen „ANK3“, „ODZ4“ und „TRANK1“ wurden bereits in vorangegangenen Studien beschrieben. „Diese Genregionen wurden jedoch in unserer aktuellen Untersuchung statistisch nochmals besser abgesichert - der Zusammenhang mit der bipolaren Störung ist nun noch deutlicher geworden“, sagt Prof. Nöthen.

Besonders interessieren sich die Forscher nun für die neu entdeckte Genregion „ADCY2“. Sie codiert ein Enzym, das an der Weiterleitung von Signalen in Nervenzellen hinein beteiligt ist. „Das passt sehr gut zu Beobachtungen, dass in Patienten mit bipolarer Störung die Signalübertragung in bestimmten Regionen des Gehirns beeinträchtigt ist“, erklärt der Humangenetiker des Bonner Universitätsklinikums. Die Wissenschaftler klären mit ihrer Fahndung nach genetischen Regionen die Ursachen der manisch-depressiven Krankheit Schritt für Schritt auf. „Nur wenn wir die biologischen Grundlagen dieser Erkrankung kennen, können wir auch Ansatzpunkte für neue Therapien identifizieren“, sagt Prof. Nöthen.

Die Forschung ist durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzwerkes plus (NGFNplus) im Integrierten Genomforschungsnetzwerk MooDS (Systematic Investigation of the Molecular Causes of Major Mood Disorders and Schizophrenia) und im Rahmen des e:Med Programms zur Systemmedizin im Integrierten Netzwerk IntegraMent (Integrated understanding of causes and mechanisms in mental disorders) gefördert worden.

Publikation: Mühleisen, Leber, Schulze et al., Genome-wide association study reveals two new risk loci for bipolar disorder, Nature Communications, DOI: 10.1038/ncomms4339

carbozyne online kaufen mit rezept

Die Morgellons-Haut- und System-Krankheit tritt zwar bereits weltweit auf. Mehr dazu und zur Frage der Ansteckbarkeit durch Morgellons.

Es ist aber immer noch eine "verschwiegene Epidemie", die vom Medizinestablishment entweder noch ignoriert bzw. als 'Delusional Parasitosis' (Dermatozoenwahn) verkannt wird.

Eine psychiatr. Beschreibung des echten Wahns s. hier

Links zu zahlreichen Mikroskop-Morgellons-Fotos und Erfahrungsberichten z.B.:

  • Frequently Asked Questions zu Morgellons (engl.)
    • mitunter kleine Lichtblitze
    • Abkapselung von Mikrofasern, Bindegewebeknoten
    • Depigmentation der Haut (helle Flecken) und Perforationen auf den weissen, erhabenen Flecken, die durch ein- und auswandernde Mikrorganismen entstehen.

    s. eine detailierte Symptomschilderung eines seit mehr als 10 Jahren davon Betroffenen (engl.) hier

  • Schwellung der Lymphknoten
  • Chronischer Morgellons-Krankheitsverlauf nach 8 - 12 Monaten

    Ausbreitungswege, Infektionsrisiko durch Morgellons

    Sind die Morgellons genetisch manipulierte Organismen, Nanoroboter oder was sonst?

    Aufschlussreiche Videos zu diesem brisanten Thema finden Sie bei YouTube unter den Stichworten "Morgellons / Biochemical Warheads – Crimes against Humanity", z.B. in http://www.youtube.com/watch?v=Gxs99wISMfA&playnext=1&list=PLFD7A61CDBBA713D0 (Teil 1 von 2)
    http://www.youtube.com/watch?v=ay4wZOLanDk&feature=related (Teil 2 von 2)

    Sind Lebensmittelzusatzstoffe E 1201(PVP) und E 1202 (PVPP) eine Mitursache?

    Mehr zum Thema Chemtrails- und Morgellons-Inhalte im Feinstaub

    • Nachweis von Polymerfasern per Mikroskop
    • Mikroskopbilder von Schneewasser- und Regenwasseranalysen
    • Gefahren durch besondere Kristallformen in Feinstaub?
    • Research and Videos: The Staninger Report by Hildegarde Staninger, Ph.D - MORGELLONS: A NANO-911 FOREIGN INVADER
    • Fiber Sensors in Morgellons (engl. Video)
    • Fibers in Morgellons
    • Morgellons - Identifying Marks
    • Morgellons - Advanced BioWarfare
    • Morgellon - Macrocycles
    • Insects fly out of permanent sores
    • Morgellons - Dictyostelium
    • Aerobiology and Toxins
    • MORGELLONS: COCOONS, WORMS, SYNTHETIC BIOLOGY, QUANTUM DOTS, SENSORS
    • MORGELLONS: Diamondoids (Carbon) Come Out of Morgellons' Victim's Skin
    • MORGELLONS: Nano Artifacts Identified-Polymer Brush Found in Skin: Stars, Ladders, Comb
    • MORGELLONS: The People Who Know-Ask Them How to Kill Polymer
    • MORGELLONS- Something About Polymer
    • Morgellons-Self-Assembling Organogel-June 7, 2010
    • Morgellons-Parasitic Infection-June 9, 2010
    • MORGELLONS-AntiOxidants, Sunlight, Peroxides, Free Radicals
    • Morgellons-Self-Assembling Organogel-June 7, 2010
    • Microbe Polymer Fibers-June 5, 2010
    • Morgellons-Nano Radio Transmitters-June 3, 2010
    • MORGELLONS: WHERE DO THE FIBERS COME FROM?
    • MORGELLONS: BioStructure-Micelles, Dendrimers, Bioadhesives, Time Release
    • MORGELLONS: Time Release Implant
    • MORGELLONS IS A GENETIC WEAPON
    • MORGELLONS HORROR PICTURE SHOW NANOTECHNOLOGY 2010
    • NASA SIGNED ITS NAME ON MORGELLONS FIBER
    • HEXAGON FOUND IN SKIN--Light Activated-Similar patent 5226902
    • Semiconductor Parent/Child Hexagons Come Out of Skin
    • HEXAGON FOUND IN SKIN--Light Activated-Similar patent 5226902
    • Who Made Morgellons?
    • MORGELLONS IS A GENETIC WEAPON
    • Morgellons: NASA has Cyclodextrin Lab-Navy Defense Research 1994
    • MORGELLONS POPULATION CONTROL-INFERTILITY
    • NASA, NASA, NASA-MORGELLONS-INFERTILITY
    • TRANSGENIC WEAPON
    • Morgellons The Reaper: Aluminum, Barium, Mycoplasma
    • What Did They Do To Our Hair?
    • MORGELLONS GROWS BLOOD VESSELS
    • REAL SENSORS SWARM UNDER MORGELLONS SKIN
    • Silicon Nanowires In Blood for Imaging
    • Living Polymerization, RAFT, CSIRA, DUPONT and Nematodes Von: skizi
    • The Polymer Knocks and The Cell Says "Come In"
    • FUNGUS AMONGUS
    • Bioterrorist Products developed in S-Series Agriculture Program
    • MORGELLONS: What Are spherulites?
    • MORGELLONS-Biofiber Living Polymer Catalyzed by Metals-Funded DOE & NSF
    • MORGELLONS-Encapsulated Bacteria Research by DOE

    • Bin ich hochsensibel?
    • Hochsensibilität auf dem Lebensweg
    • Was kann ich nicht ändern?
    • Was kann ich ändern?

    "Ich bin jemand. Ich bin ich. Ich bin gerne ich. Und ich
    brauche niemanden, der mich zu jemandem macht."

    (Louis L'Amour)

    Bin ich hochsensibel?

    Endlich können hochsensible Menschen aufatmen: das von Elaine N. Aron in den Neunzigerjahren erstmals beschriebene Phänomen der Hochsensibilität existiert tatsächlich und wird langsam einer wachsenden Anzahl von Menschen bewusst.
    Viele HSP werden dadurch befreit von einem oft lebenslangen Gefühl: "ich bin anders, ich bin nicht richtig so, wie ich bin": Es gibt uns! Nur schon diese Tatsache kann einen erlösenden Einfluss auf einen hochsensiblen Menschen haben: Sie/er fühlt sich vielleicht nicht mehr isoliert, ist gar froh, nicht "verrückt" zu sein - und lernt langsam, die persönliche Sensibilität zu erkennen und zu schätzen. Man liest und hört in Berichten hochsensibler Menschen oft, dass es für sie eine Zeit vor der Entdeckung ihrer Hochsensibilität - und eine Zeit danach gibt - und dass das "Nachher" eine entscheidend positivere Lebensqualität aufweist.

    Hochsensibilität auf dem Lebensweg

    Den hochsensiblen Menschen nun in einer Kurzzusammenfassung vollständig und umfassend zu beschreiben, ist nicht gut möglich, denn jede HSP ist ein Individuum, welches seine Hochsensibilität auf ganz persönliche Art auslebt. Klar existieren dennoch - in verschiedenem Masse - auch viele Ähnlichkeiten zwischen hochsensiblen Menschen (siehe weiter unten bei "Was können Sie nicht ändern/Was können Sie ändern").

    Was können Sie nicht ändern?

    • Ihre Veranlagung, welche beinhaltet, dass Ihre Wahrnehmung und die Art Ihres Temperaments nicht der Norm entsprechen, sondern einer hochsensiblen Minderheit (ca. 15-20 Prozent der Menschen). Ebenso können Sie leider Ihre Vergangenheit nicht mehr ändern, falls diese traumatische, belastende Erfahrungen beinhaltete, die sie zu einem hochempfindlichen Menschen machten.
    • Aus diesem Grund können Sie somit schneller eine Reizschwelle erreichen und sich schneller von Reizen (äusseren oder inneren) überflutet, überstimuliert und nervlich übererregt fühlen als Normalsensible, weil Ihr Gehirn weniger gut in der Lage ist, Reize, welche normalerweise als unwichtiger erkannt werden, herauszufiltern. Es ist nicht so, dass Normalsensible nie überreizt sind, - ihre Reizschwelle ist lediglich höher angesetzt.
    • Eventuell sind auch ihre Körpersinne (z.B. Augen, Ohren, Geruchsinn, Tastsinn. ) und ihre Fähigkeit, unterschwellige Reize wahrzunehmen, differenzierter - und führen Sie daher oftmals zu Überstimulation und Übererregung.
    • Vielleicht funktioniert auch Ihr Körper nicht so, wie sie es gerne hätten: vielleicht erträgt er diverse Genussmittel nicht, hat Mühe mit Schlafen - oder Sie müssen bei Ihrer Ernährung sorgfältiger sein als Ihre normalsensiblen Freunde. Vielleicht leiden Sie auch unter Allergien und Überempfindlichkeiten.

    Was können Sie ändern?

    Wichtige Vorbemerkung: Die Vorstellung, "sich zu ändern" ruft bei vielen Menschen schon Gefühle der Überforderung und daher Abwehr hervor: "ich soll mehr rauskommen, als ich in der Lage bin", "ich soll Dinge tun, die mir widerstreben", "ich soll. " So ist dies natürlich nicht gemeint. Es geht in keiner Weise darum, sich selber zu stressen und das frühere Gefühl von Überforderung und Überreizung aufrecht zu erhalten. Wandel kann nur stattfinden, wenn wir den Weg dazu mit unserem individuellen Naturell in Einklang bringen. Vielleicht ist es auch wichtig, sich zuerst einmal wertfrei zu fragen: Will ich mich überhaupt verändern? Bin ich bereit dazu? Und was möchte ich tatsächlich verändern?

    • "Ich bin richtig, so wie ich bin!" Sie können Ihr Gefühl langsam verändern, sie seien "nicht normal" und würden dauernd etwas "falsch machen", wenn Sie sich schneller überstimuliert, überfordert und "am Rand der Nerven" fühlen als normalsensible Menschen.
    • "Ich muss mich nicht mit andern vergleichen." Sie können ein wachsendes Bewusstsein darüber entwickeln, wer Sie eigentlich wirklich sind. Lernen Sie also, sich nicht mehr mit anderen zu vergleichen und nicht mehr zu versuchen, sich an deren Realität anzupassen. Dieser neue Weg braucht vielleicht viel Geduld. Ihre jahrelangen Gewohnheiten können Sie meistens nicht nullkommaplötzlich ändern, und ich würde denken, dass dies noch vermehrt der Fall ist, wenn Sie nicht mehr ganz jung und flexibel sind (obwohl hier positiv mitwirkt, dass HSP häufig "SpätzünderInnen" sind und sich auch im höheren Alter noch als recht "jung" wahrnehmen.)
    • "Wie nehme ich die Welt wahr?" Sie können damit beginnen, kontinuierlich Ihre Art der Wahrnehmung zu hinterfragen, zu studieren - und zu akzeptieren. Unsere persönliche Wahrnehmung kommt uns immer als die "richtige Sicht" vor: fragen Sie sich, ob es wirklich immer die "richtige" Sicht ist? Vielleicht nehmen andere Menschen ja eine Situation nur anders wahr - und wollen Sie z.B. gar nicht brüskieren und verletzen? Wir müssen lernen, sowohl unsere wie fremde Wahrnehmungen als das zu sehen, was sie sind: persönliche Wahrnehmungen.
        • "Ich habe keine Lust mehr, mich immer zu stressen." Wagen Sie es, vom Leistungsstress wegzukommen und sich dafür vielmehr mit Ihrer wachsenden Selbstachtung zu befassen.
        • "Ich werde mein eigener Manager, meine eigene Managerin. " Beginnen Sie damit, ein gesundes Selbstmanagement zu entwickeln, was viel mit Selbstverantwortung zu tun hat. Fragen Sie sich, ob Sie bis jetzt vielleicht noch nicht wirklich die Verantwortung für sich übernommen haben, weil Sie sich dazu nicht in der Lage gefühlt haben?
        • "Wie fühle ich mich eigentlich?!" Lernen Sie den Umgang mit Ihren Gefühlen. (Manchmal braucht dies professionelle Begleitung, gerade, wenn man leicht von Gefühlen überwältigt wird. Seien Sie diesbezüglich selbstverantwortlich.) Es könnte sein, dass Sie Ihre Gefühle gar noch nicht richtig kennen und einmal einen geschützten Rahmen brauchen, um sie kennen zu lernen.
        • "Ich entdecke meine starken Seiten. " Machen Sie sich also auf einen, Ihnen entsprechenden Weg, Ihre Energien nicht mehr in Gefühle des Andersseins, in Scham- und Schuldgefühle, Wut und Groll, Angst und Leiden, Rückzugstendenzen, Opferbewusstsein, Hilflosigkeit oder Unsicherheit etc. zu investieren, sondern zu entdecken, was Ihre Stärken sind.
        • ". und ich nehme meine Schwächen an." Versuchen Sie aber gleichzeitig, vorhandene Schwächen anzunehmen. Sich selber annehmen, wie sie sind, ist für HSP ein sehr wichtiger Lernprozess, da sie sich selber gegenüber häufig negative Gefühle - bis hin zum Selbsthass entwickeln können. Entwickeln Sie vielmehr ein Bewusstsein darüber, dass das, was Sie bis jetzt vielleicht auf vielfältige Weise gequält und blockiert hat, ein anderes Extrem besitzt: nämlich eine positive Seite, ein Potenzial.
        • "Was verbirgt sich hinter meinen Schwächen?" Reflektieren Sie: Könnte es z.B. sein, dass Ihrer, bis jetzt so ungeliebten "Überempfindlichkeit" oder "Hysterie" oder "Schüchternheit" oder "Pingeligkeit bis zur Zwangshaftigkeit". vielleicht ganz andere Eigenschaften zugrunde liegen? Zum Beispiel eine hohe Feinfühligkeit, eine tiefe Intuition, unterschwellige Wahrnehmungsfähigkeiten bis zur 'Hellsichtigkeit', empathische Fähigkeiten, ein hoher Grad an Gewissenhaftigkeit, eine starke "kreative Ader"? (um nur ein paar Eigenschaften zu nennen. )
        • "Eigentlich habe ich einen klaren Durchblick!!" Machen Sie sich auch klar, dass ein schneller Überreizungszustand theoretisch wahrscheinlich auch Fähigkeiten zur Differenzierung und Selbstreflexion enthält, welche über das "normale" Mass hinausgehen.
        • "Wie kann ich mir helfen?" Und werden Sie sich bewusst, dass bedrohliche Gefühle wie zum Beispiel erhöhte Verletzlichkeit, Angst, Panik, Konkurrenzgefühle oder Schuldgefühle. nicht unwiderruflich zu Ihrem Leben gehören müssen, sondern mit Ihrer bisher nicht erkannten Hochsensibilität im Zusammenhang stehen könnten. Seien sie in der Erforschung dieser Punkte ausdauernd, holen Sie sich Hilfe, wenn nötig - und vergessen Sie Ihre bisherige Ausdauer in Eigenschaften wie, sich selber kleiner zu machen als sie tatsächlich sind.
        • "I am 'somebody' - ich bin 'jemand' - durch meinen Körper. " Der englische Ausdruck "somebody" ("ein Körper") für "jemand" zeigt sehr schön, dass es für einen Menschen eigentlich genügt, einen Körper zu haben, um daseinsberechtigt zu sein. Kennen und akzeptieren Sie Ihren Körper? Dies müsste zur Folge haben, dass Sie lernen, für sich in allen Lebenslagen wirklich zu sorgen. Die Zuwendung zu Ihrem Körper, falls Sie diesen bis jetzt vorwiegend "benutzt" haben, um auf dieser Erde zumindest irgendwie "sichtbar" und handlungsfähig zu sein, ist ein ganz wichtiger Punkt. Reflektieren Sie des weiteren, ob Sie ihren Körper bis jetzt gar abgelehnt – oder an verschiedene ÄrztInnen oder HeilerInnen "delegiert" haben, weil er Ihnen mehr Mühe als Freude bereitet.

    carbozyne online kaufen mit rezept

    Ar­beits­recht ak­tu­ell 2011

    Ar­beits­recht ak­tu­ell 2010

    Ar­beits­recht ak­tu­ell 2009

    Letzte Überarbeitung: 5. Februar 2018

    Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
    von 09:00 bis 19:00 Uhr:

    Hensche Rechtsanwälte
    Kanzlei Berlin

    Lützowstraße 32
    10785 Berlin

    Telefon: 030 - 26 39 62 0
    Telefax: 030 - 26 39 62 499

    Karl C. Mayer , Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

    Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

    Bei der ALS erkranken die Vorderhornzellen im Rückenmark und die motorischen Hirnnervenkerne im unteren Teil des Hirnstamms. Nervenimpulse die vom Gehirn ausgehen können so nicht mehr zur Muskulatur weitergeleitet werden. Die Kontrolle über die Muskulatur geht verloren. Da die entsprechenden Muskelzellen nicht mehr benutzt werden können, schrumpfen sie. Der Name beschreibt die Degeneration von motorischen Nervenfasern, die vom Gehirn ins Rückenmark ziehen mit Verlust von myelinisierten Nervenfasern und einer Gliose. Die Schädigung ist meist am ausgeprägtesten im unteren Rückenmark betrifft aber auch den Hirnstamm und sogar die Capsula interna. Die Veränderungen zeigen sich deutlich in den motorischen Vorderwurzeln des Rückenmarkes, wären die hinteren für die Sensibilität zuständigen Wurzeln intakt bleiben.
    Auch nicht mit den Lähmungen zusammenhängende Hirngebiete werden geschädigt. Bei vielen Verstorbenen finden sich Ubiquitinpositive Einschlusskörperchen im Gehirn dort besonders in Nervenellen des Hippocampus und frontotemporalen Nervenzellen. Letztere können für die manchmal vorkommenden kognitiven Defizite verantwortlich sein.

    Der bekannte Baseballspieler, Lou Gehrig’s der Physiker Stephen Hawking, Mao Tsetung, David Niven haben darunter gelitten In Deutschland besonders bekannt ist der Maler Jörg Immendorff, der offen über seine Erkrankung und die diversen unternommenen unkonventionellen Heilversuche spricht.

    Symptome: Schwäche und Atrophie der Muskeln, Faszikulationen und Muskelkrämpfe, Spastik, Dysarthrie, Dysphagie, Dyspnoe, emotionale Labilität. Wenn 30-50 % der Nervenzellen geschädigt sind, kommt es zu Muskelschwäche und Muskelschwund. Die gelähmten Muskeln scheinen dabei manchmal recht lebendig, da es bei dieser Erkrankung häufig zu unwillkürlichen Muskelzuckungen (Faszikulationen) oder wenn es die Zunge betrifft zu Fibrillationen kommt. You Tube Video mit Faszikulationen und Muskelatrophien. Eine Betroffene berichtet (engl.) Faszikulationen Die obersten motorischen Nervenzellen die Vorderhornzellen entsprechen liegen im Hirnstamm wenn dieser betroffen ist, ist die Augen (sehr selten)-,Sprach-, Kau- und Schluckmuskulatur geschwächt. Diese Form der ALS nennt man progressive Bulbärparalyse. Da auch darüber liegende zentrale motorische Nervenzellen der Hirnrinde und ihrer Verbindungen zum Rückenmark betroffen sein können kommt es bei vorhandener Schwäche auch zu einer Erhöhung der Muskelanspannung im Sinne einer Spastik. Die ALS betrifft nur das motorische Nervensystem (das für die Steuerung der Muskeln zuständig ist). Die Empfindung für Berührung, Schmerz und Temperatur, das Sehen, Hören, Riechen und Schmecken, die Funktionen von Blase und Darm sind nicht betroffen. Bei einem kleinen Teil der Betroffenen ist auch die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. 2-5% der Patienten mit ALS leiden zusätzlich an einer frontotemporalen Demenz. Neuropsychologische Untersuchungen und die funktionelle Bildgebung zeigen, dass auch Patienten mit klassischer ALS neuropsychologische Defizite aufweisen können. Zu Lebzeiten nur motorisch betroffene Patienten zeigen neuropathologisch oft Atrophien des frontotemporalen Kortex. Umgekehrt finden sich bei Patienten mit frontotemporaler Demenz, die klinisch keine motorischen Einschränkungen aufweisen, neuropathologisch Atrophien der spinalen und bulbären Motoneurone. Ungeklärt ist, ob es sich bei der ALS mit neuropsychologischen Störungen um eine distinkte nosologische Entität handelt oder um einen Teil eines kontinuierlichen Spektrums, das von rein motorischen zu rein neuropsychologischen Symptomen verläuft. Im Verlauf droht den Patienten der langsame Erstickungstod, da die Atemmuskulatur regelmäßig betroffen wird. (A. Flöel, H. Lohmann, S. KnechtDer Nervenarzt 12/2002). Etwa 4% der Patienten leben länger als 10 Jahre mit der Erkrankung. Sekundär zu den Krankheitssymptomen kommt es bei vielen Patienten zu psychischen Störungen, Schlafstörungen, Verstopfung, Speichelfluss, verdicktem Bronchialsekret, Symptomen der chronischen Atemnot und Hypoventilation, Schmerzen M R Turner, et al., Prolonged survival in motor neuron disease: a descriptive study of the King’s database 1990–2002 J Neurol Neurosurg Psychiatry 2003; 74: 995-997. [Abstract] [Full text] [PDF] J D Mitchell, G D Borasio Amyotrophic lateral sclerosis Lancet 2007; 369: 2031–41

    • Schädigungs-Zeichen des oberen oder 1. Motoneurons: pathologische Reflexe oder gesteigerte Eigenreflexe, Kloni, spastische Tonuserhöhung, erhaltene Reflexe trotz Atrophie der Gliedmaße,
    • Schädigungs-Zeichen des unteren oder 2. Motoneurons: Schwäche, Atrophie, Faszikulationen

    Häufigkeit: 1-3 Fälle / 100000 Einwohner / Jahr oder etwa 6/100 000 Einwohner die derzeit mit der Erkrankung leben. Weltweit schätzungsweise 150000 ALS-Fälle, in Deutschland gibt es etwa 6000 Patienten mit einer ALS. An der sporadischen (nicht erblichen) Form leiden 90-95%, an der familiären Variante 5- 10%. Männer > Frauen (3:2). Bei etwa 5% der ALS-Patienten kommen weitere Krankheitsfälle in der Familie vor. Bei der sporadischen Form scheint häufig eine Mutation eines einzelnen Nukleotides im FLJ10986- Gen eine Rolle zu spielen. (N Engl J Med 2007;357:775-88). Das potentielle Substrat für FLJ10986 ist bisher nicht bekannt, damit ist auch nicht bekannt, wie es zur Auslösung der sporadischen Form der ALS beiträgt. ALS beginnt meist zwischen 50 und 70 Jahren, kann aber auch jüngere Menschen treffen. Die ALS tritt als sporadische (spontane) Form, familiäre Form (seltener, ca. 5-10% der Fälle), endemische (nur in einer bestimmten Region vorkommende, z.B. Guam, Kii Halbinsel) Form auf. ALS scheint bei Weißen häufiger zu sein als bei Afroamerikanern, Lateinamerikanern oder Asiaten. Die Ursache der ALS ist weiter unklar. Manche Studien weisen darauf hin, dass ein vererbtes Retrovirus verantwortlich sein könnte. Im Blut von ALS- Patienten und deren Blutsverwandten wurde eine im Vergleich zu Kontrollpersonen signifikant höhere Prävalenz der reversen Serumtranskriptase- Aktivität gefunden.

    Vesikel-assoziiertes Membranprotein/Synaptobrevin-assoziiertes Membranprotein B ( VAPB ) Gen

    CHMP2B (charged multivesicular body protein 2B),

    Die Diagnose wird oft erst sehr spät im Verlauf gestellt. Interessant ist dabei die Feststellung, dass der Hausarzt 3x schneller auf die Idee kommt und seine Patienten zum Neurologen zur Abklärung schickt als dies andere Fachärzte wie Rheumatologen tun. (Vorläufige Ergebnisse der „From First Symptoms to Diagnosis Study" Rh�ne-Poulenc Rorer GmbH. Es handelt sich um eine Ausschlußdiagnose. Die Diagnosekriterien der ALS sind als "El Escorial-Kriterien" international standardisiert und werden momentan überarbeitet ("erweiterte El Escorial-Kriterien"). Dies bedeutet, dass die Erkrankung erst diagnostiziert wird, wenn andere (besser behandelbare) Ursachen der Symptome ausgeschlossen sind. Insbesondere eine cervicale Myelopathie, motorische Neuropathien, Autoimmunerkrankungen (MS, Motorische Neuropathie mit multiplen Leitungsblöcken, Myasthenie, Einschlußkörperchen-Myositis, paraneoplastische Syndrome), toxisch infektiös oder durch Stoffwechselerkrankungen bedingte Polyneuropathien. Für diese Ausschlussdiagnostik sind entsprechende laborchemische Untersuchungen und eventuell auch radiologische Untersuchungen wie Kernspintomographien der Halswirbelsäule oder manchmal auch des Kopfes oder ein SSEP erforderlich. Eine Kernspintomographie der Halswirbelsäule oder des Kopfes dient also nicht dem Nachweis der Erkrankung sondern nur dem Ausschluss anderer Ursachen der Lähmungen. Manchmal ist auch eine Untersuchung des Nervenwassers im Rahmen der Ausschlussdiagnostik sinnvoll. Die Bestimmung der Blutgase und eine Lungenfunktionsprüfung kann im Verlauf sinnvoll sein um das Ausmaß der vorhandenen Beeinträchtigung der Atmung besser beurteilen zu können.

    Letztlich entscheidend für die Diagnose ist der neurologische Befund und der EMG- Befund. Bei der neurologischen Untersuchung finden sich Zeichen einer Spastik mit gesteigerten Muskeleigenreflexen und einem erhöhten Muskeltonus bei gleichzeitiger Muskelatrophie. Dabei Fehlen in der Regel sensible Ausfallserscheinungen. Der EMG- Befund ist, wenn man einen befallenen Muskel untersucht meistens typisch für die Erkrankung. Kein einzelner Befund alleine kann jedoch die Diagnose wirklich sichern. Genauso nachteilhaft wie zu späte Diagnosen, sind verfrühte und besonders nicht wirklich gesicherte Diagnosen. Ich selbst habe vor ein paar Jahren eine Patientin gesehen, bei der in einer renommierten neurologischen Klinik 12 Jahre zuvor die Diagnose ALS mitgeteilt worden war, und die außer einem leichten Restbefund einer Polyneuropathie beschwerdefrei war. Dabei aber wartete sie immer noch auf das Fortschreiten dieser schrecklichen Krankheit. Die Diagnose sollte deshalb nie von einem Neurologen alleine gestellt werden. Hier ist immer auch eine stationäre Einweisung um eine 2. und 3. Meinung einzuholen sinnvoll. Klinisch und neuropathologisch wird die ALS eingeteilt in die klassische ALS/PBP, bei der neben den Motoneuronen in Rückenmark und Hirnstamm ("zweite Motoneurone") auch die übergeordneten Motoneurone (sog. "erste Motoneurone" oder Betz´schen Riesenzellen) des präzentralen Großhirns zugrunde gehen, die progressive muskuläre Atrophie (PMA), bei der nur die Motoneurone des Vorderhorns zugrunde gehen. Die PMA betrifft dabei mehr als 10% aller ALS-Patienten. Sie führt ebenso zu fortschreitenden Lähmungen an Armen und Beinen, und zu Atemlähmung, seltener oder später aber zur Bulbärsymptomatik (was günstiger ist als bei der ALS). Reflexsteigerungen bzw. Zeichen einer begleitenden Spastik fehlen hier, da das 1. motorische Neuron nicht betroffen ist. Der Verlauf der PMA ist ansonsten dem Verlauf der ALS ähnlich, wobei die Überlebenszeit hauptsächlich wegen der später eintretenden Bulbärsymptomatik länger ist und bei bis zu 2/3 der Patienten bei mehr als 5 Jahren liegen soll. Eine Abgrenzung zu den Erwachsenenformen der spinalen Muskelatrophie ist meist erst durch den bei letzterer Erkrankung gutartigeren Verlauf möglich. Daneben gibt es die primäre Lateralsklerose (PLS), bei der die übergeordneten Motoneurone, nicht jedoch die Motoneurone des Vorderhorns zugrunde gehen.

    Häufigste Fehldiagnosen nach Chio J Neurol 1999 246 suppl 3

    Die Prognose ist nach wie vor schlecht. Alter, bulbäre Symptome beim Beginn, fehlen eines Partners, weibliches Geschlecht bedingen eine schlechtere Prognose, allgemein gute Gesundheit verbessert die Prognose hinsichtlich der Überlebenszeit. M.A. del Aguila, PhD, W.T. Longstreth, Jr, MD MPH, V. McGuire, PhD, T.D. Koepsell, MD MPH and G. van Belle, PhDPrognosis in amyotrophic lateral sclerosis A population-based study Neurology 2003;60:813-819

    Ein für die Behandlung der MS zugelassenes Medikament könnte nach den Ergebnissen von Tierversuchen an Mäusen eine Behandlung der ALS ermöglichen. Glatirameracetat (Copaxone ®), Eiweiß mit Ähnlichkeiten zu Eiweißen in der Nervenscheidewand muss bei MS- Kranken täglich gespritzt werden. Bei Mäusen führt eine Impfung mit Copaxone ® zu einer Lebensverlängerung, Nervenzellen am Gesichtsnerven der Mäuse überlebten doppelt so lange, wenn die Mäuse mit der Substanz geimpft wurden. Akute wie chronische Abbauprozesse von Nerven wurden durch die Substanz verzögert. Die Autoren der Studie vermuten, dass die Substanz über einen Schutz vor dem Autoimmunprozess wirkt, der für die vorzeitige Zerstörung der Vorderhornzellen im Rückenmark und motorischer Nervenzellen verantwortlich ist. Möglicherweise könnte das Medikament auch bei anderen Verletzungen von Nerven den Heilungsprozess beschleunigen.

    Tierversuche sind nicht immer auf den Menschen übertragbar. Bis Studien an Menschen überprüft haben, ob eine Wirkung der Substanz auch bei ALS vorhanden ist, wird es noch ein paar Jahre dauern. Das Medikament ist sehr teuer und wird die nächsten Jahre für die Behandlung der ALS nicht zugelassen sein. Bis jetzt gibt es für ALS- Patienten auch noch keinen Grund sich Copaxone ® zu besorgen. Angesichts des bisherigen Mangels an gut wirksamen Behandlungen für diese schreckliche Erkrankung wird es mit Sicherheit bald Studien geben. Diese zu beobachten lohnt sich auf jeden Fall. Die Injektion von Copaxone ® wird meist gut vertragen. Kurzdauernde Reaktion mit Beklemmungsgefühl und Flush-Symptomen wurden berichtet. Juckreiz und Schwellungen an der Injektionsstelle kommen ebenfalls vor. Eine laufende Nase, Tremor; ungewöhnliche Müdigkeit oder Schwäche sowie Gewichtszunahmen wurden berichtet. D. N. Angelov et al. PNAS 2003 100: 4790-4795;

    1. A. Chio, R. Mutani, G. Mora, W.T. Longstreth Jr., and M.A. del Aguila Prognosis in amyotrophic lateral sclerosis: A population-based study Neurology, December 23, 2003; 61(12): 1826 - 1827. [Full Text][PDF]
    2. Filme YouTube Wings Over Wall Street 07Motor Neuron DiseaseWhen every moment becomes precious.. English subtitles
    3. M. G. Weisskopf, E. J. O'Reilly, M. L. McCullough, E. E. Calle, M. J. Thun, M. Cudkowicz, and A. Ascherio
      Prospective study of military service and mortality from ALS Neurology, January 11, 2005; 64(1): 32 - 37. [Abstract][Full Text][PDF]
    4. P N Leigh, S Abrahams, A Al-Chalabi, M-A Ampong, L H Goldstein, J Johnson, R Lyall, J Moxham, N Mustfa, A Rio, C Shaw, and E Willey The management of motor neurone disease J. Neurol. Neurosurg. Psychiatry, December 1, 2003; 74(90004): iv32 - 47. [Full Text][PDF]
    5. K. Abe and J.-S. Lou Fatigue and depression are associated with poor quality of life in ALS Neurology, May 25, 2004; 62(10): 1914 - 1914. [Full Text][PDF]
    6. S. Abrahams, L. H. Goldstein, A. Simmons, M. Brammer, S. C. R. Williams, V. Giampietro, and P. N. Leigh Word retrieval in amyotrophic lateral sclerosis: a functional magnetic resonance imaging study Brain, July 1, 2004; 127(7): 1507 - 1517. [Abstract][Full Text][PDF]
    7. S. Maekawa, S. Al-Sarraj, M. Kibble, S. Landau, J. Parnavelas, D. Cotter, I. Everall, and P. N. Leigh Cortical selective vulnerability in motor neuron disease: a morphometric study Brain, June 1, 2004; 127(6): 1237 - 1251. [Abstract][Full Text][PDF]
    8. S. Abrahams, P. N. Leigh, and L. H. Goldstein Cognitive change in ALS: A prospective study Neurology, April 12, 2005; 64(7): 1222 - 1226. [Abstract][Full Text][PDF] R. S Howard and C. Davidson Long term ventilation in neurogenic respiratory failure J. Neurol. Neurosurg. Psychiatry, September 1, 2003; 74(90003): iii24 - 30. [Full Text][PDF]
    9. A. Chio, G. Mora, M. Leone, L. Mazzini, D. Cocito, M. T. Giordana, E. Bottacchi, and R. Mutani Early symptom progression rate is related to ALS outcome: A prospective population-based study Neurology, July 9, 2002; 59(1): 99 - 103. [Abstract][Full Text][PDF]
    10. W. G. Bradley, F. Anderson, M. Bromberg, L. Gutmann, Y. Harati, M. Ross, and R. G. Miller Current management of ALS: Comparison of the ALS CARE Database and the AAN Practice Parameter Neurology, August 14, 2001; 57(3): 500 - 504. [Abstract][Full Text][PDF]
    11. D. N. Angelov, S. Waibel, O. Guntinas-Lichius, M. Lenzen, W. F. Neiss, T. L. Tomov, E. Yoles, J. Kipnis, H. Schori, A. Reuter, A. Ludolph, and M. Schwartz Therapeutic vaccine for acute and chronic motor neuron diseases: Implications for amyotrophic lateral sclerosis PNAS 2003 100: 4790-4795; published online before print March 31 2003, 10.1073/pnas.0530191100 [Abstract][Full Text][PDF]
    12. Valentine, J. S., Hart, P. J. (2003). Bioinorganic Chemistry Special Feature: Misfolded CuZnSOD and amyotrophic lateral sclerosis. Proc. Natl. Acad. Sci. U. S. A. 100: 3617-3622 [Abstract][Full Text]
    13. ROWLAND, L; N Engl J Med, Vol. 344,1696 - No. 22 - May 31, 2001 - www.nejm.org
    14. M.A. del Aguila, PhD, W.T. Longstreth, Jr, MD MPH, V. McGuire, PhD, T.D. Koepsell, MD MPH and G. van Belle, PhDPrognosis in amyotrophic lateral sclerosis A population-based study Neurology 2003;60:813-819
    15. Lomen-Hoerth, C., Murphy, J., Langmore, S., Kramer, J. H., Olney, R. K., Miller, B. (2003). Are amyotrophic lateral sclerosis patients cognitively normal?. Neurology 60: 1094-1097 [Abstract][Full Text]
    16. Tiwari, A., Hayward, L. J. (2003). Familial Amyotrophic Lateral Sclerosis Mutants of Copper/Zinc Superoxide Dismutase Are Susceptible to Disulfide Reduction. J. Biol. Chem. 278: 5984-5992 [Abstract][Full Text]
    17. Mockett, R. J., Radyuk, S. N., Benes, J. J., Orr, W. C., Sohal, R. S. (2003). Phenotypic effects of familial amyotrophic lateral sclerosis mutant Sod alleles in transgenic Drosophila. Proc. Natl. Acad. Sci. U. S. A. 100: 301-306 [Abstract][Full Text]
    18. Jung, C., Higgins, C. M. J., Xu, Z. (2002). Mitochondrial electron transport chain complex dysfunction in a transgenic mouse model for amyotrophic lateral sclerosis. J Neurochem 83: 535-545 [Abstract][Full Text]
    19. Gamez, J., Barcelo, M. J., Munoz, X., Carmona, F., Cusco, I., Baiget, M., Cervera, C., Tizzano, E.F. (2002). Survival and respiratory decline are not related to homozygous SMN2 deletions in ALS patients. Neurology 59: 1456-1460 [Abstract][Full Text]
    20. Priori, A., Cinnante, C., Pesenti, A., Carpo, M., Cappellari, A., Nobile-Orazio, E., Scarlato, G., Barbieri, S. (2002). Distinctive abnormalities of motor axonal strength-duration properties in multifocal motor neuropathy and in motor neurone disease. Brain 125: 2481-2490 [Abstract][Full Text]
    21. Taylor, J. P., Hardy, J., Fischbeck, K. H. (2002). Toxic Proteins in Neurodegenerative Disease. Science 296: 1991-1995 [Abstract][Full Text]
    22. Johnson, M. A., Macdonald, T. L., Mannick, J. B., Conaway, M. R., Gaston, B. (2001). Accelerated S-Nitrosothiol Breakdown by Amyotrophic Lateral Sclerosis Mutant Copper,Zinc-Superoxide Dismutase. J. Biol. Chem. 276: 39872-39878 [Abstract][Full Text]
    23. Vandenberghe, W., Brorson, J. R., Rowland, L. P., Shneider, N. A. (2001). Amyotrophic Lateral Sclerosis. N Engl J Med 345: 1131-1132 [Full Text]
    24. Jubelt, B., Berger, J. R. (2001). Does viral disease underlie ALS?: Lessons from the AIDS pandemic. Neurology 57: 945-946 [Full Text]
    25. A. Chio, G. Mora, M. Leone, L. Mazzini, D. Cocito, M. T. Giordana, E. Bottacchi, and R. Mutani Early symptom progression rate is related to ALS outcome: A prospective population-based study Neurology, July 9, 2002; 59(1): 99 - 103. [Abstract][Full Text][PDF]
    26. M D Bradley, R W Orrell, J Clarke, A C Davidson, A J Williams, D M Kullmann, N Hirsch, and R S Howard Outcome of ventilatory support for acute respiratory failure in motor neurone disease J. Neurol. Neurosurg. Psychiatry, June 1, 2002; 72(6): 752 - 756. [Abstract][Full Text][PDF]
    27. W. G. Bradley, F. Anderson, M. Bromberg, L. Gutmann, Y. Harati, M. Ross, and R. G. Miller Current management of ALS: Comparison of the ALS CARE Database and the AAN Practice Parameter Neurology, August 14, 2001; 57(3): 500 - 504. [Abstract][Full Text][PDF]
    28. N. Lechtzin, C. M. Wiener, L. Clawson, V. Chaudhry, and G. B. Diette Hospitalization in amyotrophic lateral sclerosis: Causes, costs, and outcomes Neurology, March 27, 2001; 56(6): 753 - 757.[Abstract][Full Text][PDF]
    29. M. J. Rumbak and R. M. Walker Should Patients With Neuromuscular Disease Be Denied the Choice of the Treatment of Mechanical Ventilation? Chest, March 1, 2001; 119(3): 683 - 684. [Full Text]
    30. P. L. Murphy, S. M. Albert, C. M. Weber, M. L. Del Bene, and L. P. Rowland Impact of spirituality and religiousness on outcomes in patients with ALS Neurology, November 28, 2000; 55(10): 1581 - 1584. [Abstract][Full Text][PDF]
    31. Ganzini L, Johnston WS, McFarland BH, Tolle SW, Lee MA. Attitudes of patients with amyotrophic lateral sclerosis and their caregivers toward assisted suicide. N Engl J Med 1998;339:967–973. Full Text]
    32. H. Mitsumoto Patient choices in ALS Neurology, July 1, 1999; 53(2): 248 - 248. [Full Text][PDF]
    33. Farsides, B., Dunlop, R. J (2001). Measuring quality of life: Is there such a thing as a life not worth living?. BMJ 322: 1481-1483 [Full Text]
    34. Ganzini, L., Johnston, W. S., Silveira, M. J. (2002). The final month of life in patients with ALS. Neurology 59: 428-431 [Abstract][Full Text]
    35. A. J. Steele et al, Detection of serum reverse transcriptase activity in patients with ALS and unaffected blood relatives, NEUROLOGY 2005;64:454-458
    36. L. P. Rowland and N. A. Shneider Amyotrophic Lateral Sclerosis N. Engl. J. Med., May 31, 2001; 344(22): 1688 - 1700. [Full Text][PDF]
    37. N. Lechtzin, C. M. Wiener, L. Clawson, V. Chaudhry, and G. B. Diette Hospitalization in amyotrophic lateral sclerosis: Causes, costs, and outcomes Neurology, March 27, 2001; 56(6): 753 - 757. [Abstract][Full Text][PDF]
    38. P. L. Murphy, S. M. Albert, C. M. Weber, M. L. Del Bene, and L. P. Rowland Impact of spirituality and religiousness on outcomes in patients with ALS Neurology, November 28, 2000; 55(10): 1581 - 1584. [Abstract][Full Text][PDF]
    39. M. I Polkey, R. A Lyall, J. Moxham, and P N. Leigh Respiratory aspects of neurological disease J. Neurol. Neurosurg. Psychiatry, January 1, 1999; 66(1): 5 - 15. [Full Text]
    40. P J Shaw Molecular and cellular pathways of neurodegeneration in motor neurone disease J. Neurol. Neurosurg. Psychiatry, August 1, 2005; 76(8): 1046 - 1057. [Abstract][Full Text][PDF]
    41. Stephen C Bourke, Mark Tomlinson, Tim L Williams, Robert E Bullock, Pamela J Shaw, G John Gibson, Effects of non-invasive ventilation on survival and quality of life in patients with amyotrophic lateral sclerosis: a randomised controlled trial Lancet Neurol 2006; 5: 140–47
    42. Veldink, J. H., Wokke, J. H.J., van der Wal, G., Vianney de Jong, J.M.B., van den Berg, L. H. (2002). Euthanasia and Physician-Assisted Suicide among Patients with Amyotrophic Lateral Sclerosis in the Netherlands. N Engl J Med 346: 1638-1644 [Abstract][Full Text]
    43. www.dgm.orgDGM (Deutsche Gesellschaft für Muskelkrankheiten)
    44. Amyotrophe Lateralsklerose Leitliniehttp://www.dgn.org/33.0.html
    45. ALS C.A.R.E.
    46. Bundesfachverband Elektronische Hilfsmittel für Behinderte e.V.
    47. http://weka.rpr-cologne.de
    48. http://www.alsa.org/research
    49. http://www.wfnals.orgAmyotrophic Lateral Sclerosis Association (ALSA).http://www.wfnals.org/guidelines/1998elescorial/elescorial1998criteria.htm oder http://www.wfnals.org/guidelines/index.html
    50. World Federation of Neurology
    51. ALS Network
    52. The Roots of ALS Society for Neuroscience )
    53. Rh�ne-Poulenc Rorer, Inc. ALS Homepage
    54. Muscular Dystrophy Association
    55. Center for Neurologic Study
    56. International Alliance of ALS/MND Associations
    57. Neuroscience on the Internethttp://www.alssurvivalguide.com
    58. http://www.phoenix.com
    59. www.march-of-faces.org
    60. http://members.home.net/freyerse/
    61. http://www.rideforlife.com
    62. http://www.steveholly.com
    63. http://www.miami-als.org
    64. in http://www.neuroscript.com/ Darstellung der Medikamente für Medizinstudenten (nicht immer ganz aktuell da nach Prüfungskatalog)ALS
    65. Deutschlandfunk: Heilung unmöglich? (29.11.2004)
    66. Stern.de - Gefangenen im eigenen Körper (10.08.2004)
    67. Nichtinvasive intermittierende Selbstbeatmung (ISB) als Palliativmaßnahme bei amyotropher LateralskleroseV. Schlamp Der Nervenarzt 69/1998, S. 1074

    Therapeutische Strategien der ventilatorischen Insuffizienz bei amyotropher Lateralsklerose (ALS)B. Schönhofer Der Nervenarzt 69, S. 312

    Molekularbiologische Befunde bei der amyotrophen Lateralsklerose R. Bachus Neurologische Klinik, Universitätsklinikum Charité, Humboldt-Universität, Berlin –Der Nervenarzt 68/1997, S. 785

    Empfehlung der bayerischen Muskelzentren in der DGM zur Heimbeatmung bei neuromuskulären Erkrankungen Erwachsener M. Winterholler Der Nervenarzt 68/1997, S. 351

    Bitte beachten Sie, diese Webseite ersetzt keine medizinische Diagnosestellung oder Behandlung. Es wird hier versucht einen Überblick über den derzeitigen Stand der medizinischen Forschung auch für interessierte Laien zu geben, dies ist nicht immer aktuell möglich. Es ist auch nicht möglich, dass ein Arzt immer auf dem aktuellsten Stand der medizinischen Forschung in allen Bereichen seines Faches ist. Es ist immer möglich, dass die medizinische Forschung hier noch als wirksam und ungefährlich dargestellte Behandlungsmaßnahmen inzwischen als gefährlich oder unwirksam erwiesen hat. Lesen Sie bei Medikamenten immer den Beipackzettel und fragen Sie bei Unklarheiten Ihren behandelnden Arzt. Medikamentöse Behandlungen auch mit freiverkäuflichen Medikamenten bedürfen ärztlicher Aufsicht und Anleitung. Dies gilt auch für alle anderen Behandlungsverfahren. Die hier angebotenen Informationen können nicht immer für jeden verständlich sein. Um Mitteilung wo dies nicht der Fall ist bin ich dankbar. Fragen Sie hierzu immer Ihren behandelnden Arzt. Dieser weiß in der Regel über die hier dargestellten Sachverhalte gut Bescheid und kann Ihren individuellen Fall und Ihre Beschwerden besser einordnen- was für einen bestimmten Patienten nützlich ist, kann einem anderen schaden. Selbstverständlich gibt es zu den meisten Themen unterschiedliche Auffassungen. Soweit möglich wird hier dargestellt woher die Informationen stammen. In den meisten Fällen mit einem entsprechenden Link (da diese oft ohne Ankündigung geändert werden, sind diese leider nicht immer aktuell zu halten).. Leider ist die zitierte Literatur nicht immer kostenfrei zugänglich. Die Beschränkung auf kostenfrei zugängliche Literatur würde manches sehr oberflächlich lassen. In der Regel versuche ich mich in der Darstellung an deutschen oder internationalen Leitlinien der Fachgesellschaften und Metaanalysen der Literatur zu orientieren. Auch dies ist nicht überall möglich. Zum einen gibt es nicht überall solche Leitlinien, zum anderen werden diese mir nicht immer sofort bekannt. Manche Leitlinien sind lange nicht aktualisiert worden und von neuerer Literatur überholt, bzw, ergänzungsbedürftig. Wenn möglich sind im Text Links zu solchen Leitlinien eingebaut. Auch Leitlinien sind nur Orientierungen, sie schließen nicht aus, dass generell oder im Einzelfall Fehler enthalten sind oder diese im Einzelfall nicht anwendbar sind. Ziel der Darstellung ist hier definitiv nicht, mich als Experten für irgendeines der in der Homepage dargestellten Krankheitsbilder auszuweisen. Ich gehe davon aus, dass alle vergleichbaren Fachärzte für Neurologie, Psychotherapeutische Medizin und Psychiatrie ihre Patienten sorgfältig und genau so gut wie ich behandeln. Sollten Sie über eine Suchmaschine direkt auf diese Seite gekommen sein, werden Sie gebeten auch die Hauptseite aufzusuchen. Dort finden Sie einen Link zu den zuständigen Ärztekammern. Bitte lesen sie auch den Beipackzettel der Homepage und das Vorwort. Jeder Nutzer ist für die Verwendung der hier gewonnenen Informationen selbst verantwortlich, es handelt sich definitiv um keine Anleitung zur Selbstbehandlung. Es wird keinerlei Haftung weder für die hier angebotenen Informationen noch für die in den Links angebotenen Informationen übernommen. Sollten Sie Links finden, die nicht (oder nicht mehr) seriös sind, teilen Sie mir dies bitte mit, damit ich diese löschen kann. Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen. Veränderungen erfolgen dabei ständig in Anpassung an neue Literatur oder weil sich meine Auffassung zu einem Thema aus anderen Gründen geändert hat. Dieser Haftungsausschluss ist als Teil des Internetangebotes zu betrachten, von dem aus auf diese Seite verwiesen wurde. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt. Sollte sich jemand durch die Homepage in irgendeiner Form beleidigt, benachteiligt oder in sonst einer Form geschädigt fühlen, bitte ich um eine persönliche Kontaktaufnahme per E-Mail oder telefonisch bzw. per Post. Bitte nennen Sie bei Mitteilungen Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse. Bei Mitteilungen von Kollegen bitte auch Tatsache, dass sie Kollege sind, sowie die Fachbezeichnung. Anonyme Mitteilungen sind in der Regel nicht willkommen. Karl C. Mayer

    Die Fachanwaltskanzlei

    Ξ Homepage
    Ξ
    Wir über uns
    Ξ Angebot
    Ξ Referenzen
    Ξ Publikationen
    Ξ Impressum
    Ξ Kontakt

    "Wann ist man wegen Krankheit von seiner Erwerbsobliegenheit befreit?"

    Aus dem Gebot der Eigenverantwortlichkeit und gegenseitigen Rücksichtnahme folgt, sowohl für den Unterhaltsgläubiger, als auch für den Unterhaltsschuldner grundsätzlich die Obliegenheit einer -> Vollzeittätigkeit nachzugehen (-> Erwerbsobliegenheiten nach deutschem Unterhaltsrecht). Wer gegen diese Erwerbsobliegenheit verstößt, dem werden in -> Höhe des erzielbaren Einkommens fiktive Einkünfte zugerechnet (-> Erwerbsobliegenheiten & fiktive Einkünfte). Gründe, die gegen eine zumutbare -> Vollzeittätigkeit sprechen können, sind vielschichtig (-> Voraussetzungen für Erwerbsobliegenheit). Ein Grund gegen die Erwerbsobliegenheit ist die erwerbsmindernde Krankheit. Wie muss die Krankheit -> dargelegt und beweisen werden, damit sie als anerkannter Grund für eine fehlende oder verminderte Erwerbsobliegenheit ins Feld geführt werden kann? Dieses Thema greift der -> Wegweiser zur "Erwerbsobliegenheit bei Krankheit" auf.

    Autor: Dr. Schröck - Kanzlei für Familienrecht


    Wegweiser zur "Erwerbsobliegenheit bei Krankheit"


    I. Situation: Krankheit als Einwand gegen die Erwerbsobliegenheit

    Erwerbsobliegenheit oder erwerbsmindernde Krankheit?

    Dem von Krankheit Betroffenen obliegt es, seine gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Einzelnen darzulegen und genau vorzutragen, welche Auswirkungen diese auf seine Erwerbsfähigkeit haben. Nur dann kommt eine Entlastung von der Erwerbsobliegenheit zum tragen (BGH FamRZ 2OO7,2OO). Derjenige, der sich auf krankheitsbedingt geminderte Erwerbsfähigkeit beruft, muss diese im Streifall auch beweisen. Wer sich auf seine Krankheit berufen möchte, um diese einer möglichen -> Erwerbsobliegenheit entgegenzuhalten, sollte sich bereits im Vorfeld eines -> Unterhaltsverfahrens stets um ein ausführliches medizinisches Privatgutachten bemühen und dieses im Prozess vorlegen. Denn die Erkrankungen, aus denen sich eine Erwerbsminderung ergeben sollen, müssen mit einem schriftlich Vortrag dem Gericht im Detail angegeben und dargelegt werden, dass die Krankheit kausal dafür sei, dass sich eine angemessene Erwerbstätigkeit nicht finden lässt und Bewerbungsbemühungen obsolet sind. Dafür muss im Schriftsatz für den Bestreitensfall ein Beweisantrag zur Einholung eines gerichtlich bestellten Sachverständigengutachtens enthalten sein. Einem solchen Beweisantrag braucht jedoch ein Gericht nicht zu folgen, wenn der dazu entsprechende Vortrag schon nicht hinreichend substantiiert, d.h. ausreichend -> dargelegt ist. Erst ein schlüssiger Vortrag von ernsthafter gesundheitlicher Einschränkungen, der die Kausalität zwischen Erkrankung und Erwerbsfähigkeit, veranlasst das Gericht zur die Einholung eines beantragten Sachverständigengutachtens (BVerfG, Beschluss vom 15.02. 2010 - 1 BvR 2236/09). Hierzu muss nicht exakt angeggeben werden zu welchem Grad eine Erwerbsminderung vorliegt. Ungefähre Schätzungen genügen.

    (Zitat, Rn 15) "Der Unterhalt begehrende Ehegatte muss (. ) im Einzelnen die Krankheiten, an denen er leidet, angeben und vortragen, inwiefern sich diese auf seine Erwerbsfähigkeit auswirken. Er darf sich nicht generell auf eine Erwerbsunfähigkeit im Sinne des § 1572 BGB berufen, sondern von ihm ist, insbesondere im Hinblick darauf, dass (. ) nur eine teilweise Erwerbsunfähigkeit vorliegen kann, zu verlangen, dass er Art und Umfang der gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Leiden darlegt (Senatsurteil vom 27. Juni 2001 - XII ZR 135/99 - FamRZ 2001, 1291, 1292)."

    (Zitat, Rn 13) "Wer sich gegenüber seiner Erwerbsobliegenheit auf eine krankheitsbedingte Einschränkung seiner Erwerbsfähigkeit berufen will, muss grundsätzlich Art und Umfang der behaupteten gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Leiden angeben, und er hat ferner darzulegen, inwieweit die behaupteten gesundheitlichen Störungen sich auf die Erwerbsfähigkeit auswirken (vgl. Senatsurteile vom 25. Oktober 2006 - XII ZR 190/03 - FamRZ 2007, 200, 201 f. und vom 27. Juni 2001 - XII ZR 135/99 - FamRZ 2001, 1291, 1292).

    (Zitat, Rn 14) "Inwieweit die tatsächliche nachhaltige Ausübung einer vollschichtigen Tätigkeit mit dem Vorbringen einer krankheitsbedingten Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit in Einklang gebracht werden kann, ist eine der Beweiswürdigung vorzubehaltende Frage."


    ♦ Darlegungslast für zumutbare Heilbehandlung (Therapiemaßnahmen)

    carbozyne kaufen banküberweisung

    Dauer_Quantoren
    z. B.: immer, ständig, dauernd, stets, ununterbrochen, fortlaufend, stetig, so und so lange (Zeitangabe)
    Langanhaltende Symptomerfahrungen, langdauernde Erkrankungen demoralisieren stärker und sind so gesehen natürlich von Bedeutung. Im Leistungsbereich ist es die Ausdauer, wie lange und hartnäckig jemand ein Ziel verfolgt, z. B. um eine Kompetenz zu erwerben. Wie lange soll eine Therapie dauern? Sind Langzeitpsychoanalysen sinnvoll? All das sind Fragen der Psychotherapieforschung.

    Geschwindigkeits_Quantoren
    z. B.: schnell, langsam, rasend, plötzlich, unmittelbar
    Sehr wichtig z. B. in der Psychopharmakopsychotherapie der Depression, wenn Antriebskomponente und Stimmungsaufhellungskomponente unterschiedliche Reaktionsgeschwindigkeiten haben, was das Suizidrisiko sehr erhöhen kann. In der Lenkung einer Psychotherapie auch bedeutsam: TherapeutInnen dürfen die Entwicklung von PatientInnen und Problemlösungen nicht zu schnell forcieren, sonst riskieren sie erneute, tiefere Demoralisierung und einen unerwünschten und unnötigen Therapieabbruch.

    Häufigkeits_Quantoren:
    z. B.: nie, selten, manchmal, gelegentlich, öfter, oft
    Diese Quantoren kommen sehr oft in der Diagnostik, Exploration und Psychotherapie vor. Es sind unmittelbar kriterienvalide Erfolgskontrollparameter. Bei erfolgreicher Therapie sollte ein Symptom, das oft auftauchte idealiter so gut wie nie mehr vorkommen. Häufigkeitsquantoren spielen in der Beurteilung von Schweregraden eine ähnlich wichtige Rolle wie Intensitätsquantoren. Es ist natürlich sehr wesentlich, ob man oft Schmerz, Asthma, Migräne, Panikattacken, Vollräusche oder Kontrollzwänge hat oder selten.

    Intensitäts_Quantoren
    z. B.: gar nicht, ein bißchen, deutlich spürbar, mittel, mittelstark, stark, sehr, hoch, hochgradig, extrem, maximal, x-prozentig
    Dieser Quantor ist in der Praxis sehr wichtig immer dann, wenn es um die Erfassung und Beurteilung der Ausprägungen von Symptomen, Leiden, Störungen oder Beeinträchtigungen geht.

    Komplexitäts_Quantoren
    z. B.: Ganzes, Teil, zusammengesetzt, ein- bzw. mehrdimensional
    In der Psychotherapie wichtig zum Differenzieren z. B. von Therapiezielen, Teilzielen, Mitteln und Methoden. Für die Therapieforschung wichtig, wenn mehrdimensionale Erfolgsmaße konstruiert werden, z. B. auch, wenn verschiedene Beurteilungen des Therapieerfolgs vorliegen (PatientIn, PsychotherapeutIn, Angehörige, "objektive" Parameter wie z. B. Fehltage durch Krankheit usw.).

    Kontinuitäts_Quantoren
    z. B.: stetig (kontinuierlich), diskret, "quantisch"
    Sie sind z. B. wichtig in der Entwicklungspsychologie: Kinder brauchen die Erfahrung zuverlässiger Erziehungskontinuität. In der Anwendung der forensischen Psychologie im Familienrecht für Sorgerechtsentscheidungen sehr relevant. Aber auch für die Stimmungs- und Lustpsychologie ist die Frage nach Kontinuität im Zusammenhang mit Periodizität interessant. Wir können nicht ununterbrochen "high" sein, wie es wohl viele Süchtige möchten, so daß sich die alte philosophische Frage stellt, ob zu einem glücklichen Leben nicht auch zwingend der Kontrast gehört: down sein, Phasen von Tiefs oder grauem Einerlei. Große Bedeutung hat die Kontinuität als Metakategorie im zwischenmenschlichen Bereich, in der Sozialpolitik und der Gesellschaft, was die Kalkulierbarkeit, die Berechenbarkeit, die Kategorien Verläßlichkeit und Vertrauen betrifft. Auch für die Lernprozesse, bei denen es bekanntlich Plateaus gibt, stellt sich die interessante Frage, ob Lernen im Verlauf "quantisch" vor sich geht, was man sich durch das Bild einer Treppe veranschaulichen kann. Auch für den Verlauf einer Psychotherapie gibt es wahrscheinlich "quantische" Phänomene. Das verwundert insofern nicht, wenn Psychotherapie auch als ein Lernprozeß interpretiert wird. Sie kennen das Phänomen wahrscheinlich auch aus eigener Erfahrung: eine Entwicklung stagniert, man hängt auf einem Plateau, etwas entwickelt sich latent, eine Einsicht reift. Das Aha-Erlebnis bei der Problemlösung ist ein solch quantisches Phänomen.

    Mengen_Quantoren
    z. B.: einige, wenige, viel, viele, alle, wie viele? (Anzahl)
    Um wie viele Probleme und Therapieziele geht es? Anspruchsniveau und Ideale werden berührt. Manche Menschen leiden darunter, daß sie zu viel - vielleicht im Verhältnis zu ihren Fähigkeiten oder ihrer Leistungsbereitschaft - wollen. Ein Therapieziel könnte dann lauten: aufgeben, verzichten, sich mit weniger zufriedengeben lernen.

    Meta_Quantoren
    z. B.: Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Gültigkeit (gesetzesartig, statistisch).
    Sehr wichtig für die Beurteilung der Güte und Sicherheit von Aussagen. In der Test- und ganz allgemein in der Wissenschaftstheorie etwa die Kriterien Objektivität, Reliabilität, Validität und Evaluation. Was bedeutet das genau? Wie sicher ist die Aussage? Unter welchen Bedingungen gilt sie? Diese Fragen und Probleme sind natürlich nicht nur für die Wissenschaft wichtig und interessant, sondern für alle Informationsgewinnungs- und Erkenntnisprozesse. Da es in Diagnostik, Exploration und Psychotherapie ständig um Informationsgewinnung und Erkenntnis geht - wie geht es PatientIn, kommt sie voran, was geschieht im Augenblick, an welcher Stelle des Therapieplans befinden wir uns, sind wir in der Zeit, ist das jetzt wichtig, wie ist das zu beurteilen, was PatientIn jetzt äußert, stimmt das, was bedeutet das? usw. usf. - betreffen diese Fragen natürlich im höchsten Maße die praktische Arbeit von PsychologInnen, DiagnostikerInnen und PsychotherapeutInnen 6).

    Ordnungs_Quantoren
    z. B.: mehr, größer, besser, geeigneter. als
    Wichtig für alle Prioritätsprobleme; im psychologisch-psychotherapeutischen Bereich daher für Entscheidungen, Auswahlen, Optimierungsprobleme, Zeit-Plan-Management; in der Familienrechtspsychologie bei Fragestellungen, wer für das Kindeswohl geeigneter ist. Der Alltag wie auch jede Psychotherapiestunde ist voll von ständigen Entscheidungen, welche Reaktion oder Intervention aus der Vielzahl der möglichen gewählt wird. Letztlich kann jede dieser Entscheidungen auf einen ordinalen Paarvergleich vom Typ entweder X-Tun oder Nicht-X-Tun (=lassen) zurückgeführt werden.

    Periodizitäts_Quantoren
    z. B.: Periode p, Rhythmik, wiederkehrend, regelmäßig, abwechselnd, Kontrast
    Für die Motivationspsychologie, für Homöostase und Befriedigungszyklen sehr wichtig. In der klinischen Psychologie und Psychotherapie, besonders z. B. in der verhaltenstherapeutischen Bedingungsanalyse, stellt sich etwa die Frage, was es bedeutet, wenn Migräneanfälle bevorzugt am Wochenende oder in Freizeiten auftreten. Bei der alten endogenen Depression haben Periodizitätszyklen eine große Rolle gespielt: die Aufhellung zum Abend hin, nächtliches Aufwachen und jahreszeitliche Perioden waren für die Diagnose wichtig.

    Beeintraechtigungs-Quantoren. Was (Y) wird wie sehr durch (X) gestoert, behindert?
    z. B. beeintraechtigt, gestoert, behindert, benachteiligt, krank


    Praktische Ausprägungs-Merkmale (Quantifizierungs-Parameter)
    Die wichtigsten praktischen Merkmale sind die Häufigkeit h, Dauer d und die Intensität i einer Qualität Q in einem Verlauf V. Damit eingeher geht ein Beeinträchtigungserleben B von sich selbst B(S) oder anderen B(A). Das entspricht ungefähr den alten Beschreibungen, dass ein Menschen mit Störungen unter sich selbst leiden aber auch andere leiden machen kann. Und dies wiederum kann sich für einen selbst (S) anders darstellen als für andere (A).


    "Normal", "Anders", "Fehler", "Gestört", "Krank", "Verrückt"

    Um diese Begriffe und ihre Bedeutung gibt es eine lange, anhaltende und immer wieder neu aufflammende meist sehr kontroverse Diskussion zum Sinn und Unsinn, zu Gefahr, Nutzen und Schaden. Dennoch: Was "ist" "normal"? ist für viele Menschen eine wichtige Frage.
    In wessen Augen, relativ zu welcher Bezugsgruppe, an welchen Zielen und Zwecken orientiert?, fragen wir.

    Einer der sozialpsychologisch und soziologisch bedeutungsvollsten und nicht selten dramatischsten Fehler ist - siehe z. B. die Welle von Fremdenfeindlichkeit und Ausländerhass - andere, Andersein, Andersgeartetheit vorschnell und fälschlich in den Topf des Fehlerhaften, Gestörten, Kranken, Verrückten und damit oft auch Minderwertigen zu stecken.

    Ein Mensch, der sich "ungewöhnlich" verhält, verhält sich zunächst einmal "ungewöhnlich" und sonst nichts. Meist bedeutet eine solche Aussage nur, daß er sich nicht so verhält, wie es eine Bezugsperson oder Bezugsgruppe wünscht, erwartet oder haben will. Relativ zu einer bestimmten Bezugsperson oder Bezugsgruppe verhält sich ein solcher Mensch zunächst einmal, wertneutral formuliert, nur anders. (> Autisten-Selbstverständnis).

    Grundsätzlich und sachlich betrachtet ist der andere aber zunächst einmal nichts anderes als eben "nur"anders. Die Bezeichnung anderer als "nicht normal", "gestört", "krank" oder "verrückt" kann selbst "nicht normal", "gestört", "krank" oder gar "verrückt" sein.

    Wann also ist es z. B. sinnvoll, von einer Störung, einem gestörten Verhalten zu sprechen? In der traditionellen Psychiatrie hat man im Zusammenhang mit dem Psychopathiebegriff ein Doppelkriterium entwickelt, das einen allgemeinen Sinn macht: (1) Leidet ein Mensch unbeabsichtigt unter sich oder (2) leiden andere unter ihm, so wurde dies als ein wichtiges Merkmal für die Erfüllung einer Psychopathie (wörtl. Seelenleiden) betrachtet, wenn ein solches Leiden überdauernd und kein Merkmal einer vorübergehenden Erkankung war. Man könnte dies allgemeiner fassen und sagen: Fühlt sich ein Mensch in seiner Persönlichkeit, Befindlichkeit oder in seinem Verhalten unbeabsichtigt beeinträchtigt oder werden andere Menschen durch ihn entsprechend beeinträchtigt, so kann man von einer Störung sprechen. Diese Bestimmung ist natürlich vielfach problematisch, was aber an dieser Stelle, wo es darum geht, die Grundidee des Störungsbegriff zu entwickeln, hintan gestellt werden soll. Eine Störung kann allgemein als eine Behinderung von Zielverwirklichungen aufgefasst werden.

    Nun liegt im Gebrauch des Begriffes Störung eine echte Falle. Stört A durch bestimmte Handlungen B, so wird im gewöhnlichen Alltag aus der Perspektive B daraus nicht selten und fälschlich ein: A "ist" gestört. Das ist falsch. Eher richtig wäre es, zu sagen: B ist (im Sinne von wird) gestört. Ganz korrekt und am verständlichsten wäre es wohl zu sagen: In der Situation S, macht A H, wodurch sich B gestört fühlt. Durch diese korrekte Formulierung wird klar, daß die Störung, an A oder an B oder an der Situation S oder an der Handlung H liegen kann. Kombinieren wir diese Möglichkeiten durch, ergeben sich bereits 15 Möglichkeiten (A, B, S, H, A+B, A+S, A+H, A+B+S,. ). Manche Handlungen sind personeninvariant und stören trotzdem, etwa wenn der Gerichtsvollzieher erscheint und "seinen" Tribut will.

    (wird gelegentlich fortgesetzt)



    Glossar, Fußnoten und Anmerkungen
    ____
    1) Das kann dann gefährlich sein, wenn manche gefährlichen Störungen oder Krankheiten, zunächst keinerlei Beschwerden machen. Genau für diesen Fall sind sinnvollerweise die Vorbeugeuntersuchungen erfunden worden, keine schlechte Idee, auf die man erst einmal kommen muß.
    ____
    2) Beispiel von Canguilhem, G. (dt. 1974, orig. 1966), S. 121.
    ____
    3) Wissenschaftlich gesehen ist es sinnvoll, zwischen empfinden und fühlen noch zu unterscheiden, nicht aber therapeutisch, da viele PatientInnen solche Feinheiten nur verwirren und sie sie oft nicht mit Gewinn lernen und anwenden können.
    ____
    4) Das klingt für KlinikerInnen und PsychotherapeutInnen möglicherweise ganz furchtbar und schrecklich, weil es der akademischen Psychologie bislang nicht gelungen ist, eine für unseren Gegenstands- und Wirklichkeitsbereich angemessene Meß-, Test- und Inferenztheorie zu entwickeln. Der Aufschwung der sog. qualitativen Forschung zeigt uns aber, daß auch hier eine Trendwende eingesetzt hat. "Klassische" Testtheorie, Varianzanalyse, Faktorenanalyse, Rasch-Modell [Ausnahme: falls die Lösungshäufigkeiten eine angemessene Operationalisierung der Itemschwierigkeit bzw. der Fähigkeit sind, was im allgemeinen nur für Leistungsteste gilt] sind oft Irrwege. Kritisch ist oft anzumerken: (1) Fehlendes Intervallniveau. (2) nicht erfüll- oder kontrollierbare Voraussetzungen zu Mittelwert, Varianz oder Verteilungsannahmen, z. B. Normalverteilung. (3) Unendlicher Charakter der Grundgesamtheiten. (4) es liegen im allgemeinen keine echten Zufallsauswahlen vor, die aber für Inferenzschlüsse derzeit noch vorausgesetzt werden müsssen. (5) es gibt potentiell unendlich viele Kriterien, nach denen Stichproben zusammengesetzt werden können und problemangemessene repräsentive Stichprobentheorien sind bislang nicht entwickelt. (6) Die Aussage über eine Signifikanz ist extrem trivial und nichtssagend; (7) die Problematik der Ergodizitätsannahmen (Parameterkonstanz über die Zeit) wird in der Regel weder thematisiert geschweige denn begründet ausgeführt. Trotz aller notwendigen und berechtigten Kritik an der szientistischen Psychologie, sollten wir die wertvollen Teile des Szientismus nicht über Bord werfen. Denn wir kommen auch in der psychotherapeutischen Praxis nicht um das Problem einer wissenschaftlichen Evaluation herum und müssen uns der Wissenschaft stellen (> Neue Wege Sponsel 1995, Kap. 6).
    ____
    5) Diese Ausführungen zu den Quantoren sind praktisch ein Vorabdruck aus meiner geplanten "Testtheorie", die sich durch meine nunmehr erfolgreichen Bemühungen um die Lösung des Matrizenproblems um 10 Jahre verschoben hat und die nun noch einmal zugunsten der GIPT verschoben wurde (Veröffentlichung ca. 2000).
    ____
    6) Allerdings ist die akademische Ausbildung zu diesem Problemkreis sehr schlecht. Das hat etwas mit der Vorherrschaft der oberflächlichen und falschen Mathematik und Statistik zu tun, die man der Psychologie übergestülpt hat und die an den Universitäten so fehlangezeigt tradiert wird. Viele PsychotherapeutInnen kommen mit dieser szientistischen Form nicht zurecht. Und das erklärt einen wichtigen Spannungsfaktor zwischen Theorie und Praxis. Für den unscharfen flüchtigen, veränderlichen psychischen Bereich ist eine angemessene Mathematik und Statistik erst noch zu entwickeln. Und hier brauchen wir zuerst einen neuen Zahlentyp, nennen wir ihn Fuzzyzahl, der unseren Gegenstands- und Wirklichkeitsbereich angemessen zu beschreiben gestattet. Dieser Zahlentyp, so viel steht jetzt schon fest, wird zwischen Intervallzahl und Ordinalzahl anzusiedeln sein und wird eine eigene Axiomatik brauchen.
    ____
    Querverweise
    Standort: Welten.

    • Überblick Wissenschaft in der IP-GIPT.
    • Über den Aufbau einer präzisen Wissenschaftssprache in Psychologie, Psychopathologie, Psychodiagnostik und Psychotherapie.
    • Systemtheoretischer Krankheitsbegriff CST-System.
    • Was ist Fragen in der Diagnostik * Diagnostik * Differentialdiagnose * ProzentRANGnormen *
    • Überblick Definitionslehre in der GIPT.
    • Axiome - Grundannahmender Allgemeinen und Integrativen Psychotherapie (GIPT).
    • Die grundlgenden Probleme und Aporie jeglicher Einzelfall- und damit Therapieforschung. Grundzüge einer idiographischen Wissenschaftstheorie.
    • Der Wissenschaftsbegriff und seine aktuelle Bedeutung.
    • Zahlen und neue Zahlen zum Messen im Unscharfen, Flüchtigen, Subjektiven und idiographischen.
    • Konstruktivismus - Formen & Varianten.
    *


    Änderungenwird gelegentlich überarbeitet, ergänzt und vertieft * Anregungen und Kritik willkommen
    23.09.17 Links.
    18.12.15 Praktische Ausprägungs-Merkmale (Quantifizierungs-Parameter).
    03.06.08 Literatur (Auswahl).
    08.07.06 Meta-Arbeiten (Key, Links).

    Elefantenkrankheit: Ursache und Heilung der Elefantenbeine

    Elefantenkrankheit: Beine eines Erkrankten *

    Die Elefantenkrankheit, oder Elephantiasis, ist ein Syndrom, welches durch eine Störung in den Lymphgefäßen verursacht wird. Durch mangelnden Lymphabfluss bzw. Stau in den Lymphgefäßen schwellen vereinzelte Körperteile, in der Regel die Beine, extrem an. Die Elefantenkrankheit kann entweder angeboren sein oder durch eine Wurminfektion entstehen. Da die Elefantenkrankheit nicht heilbar ist, bedeutet sie für die Betroffenen eine starke Einschränkung im Alltag, Schmerzen und auch eine hohe psychische Belastung durch die entstellten Gliedmaßen. Durch Lymphdrainagen kann zeitweise eine Besserung der enormen Schwellungen erzielt werden.

    Eine Möglichkeit ist die angeborene bzw. vererbte Elephantiasis. Die Schwellungen treten schon bei Säuglingen auf und werden durch erbliche Faktoren oder Entwicklungsstörungen verursacht, bei denen sich die Lymphabflussbahnen unzureichend oder gar nicht entwickelt haben.
    In den Tropen und in den afrikanischen Ländern tritt häufig die Elephantiasis tropica oder lymphatische Filariasis auf, die Elefantenkrankheit, die durch Infektionen verursacht wird. Häufig sind Filarien, kleine Fadenwürmer die Ursache, die sich im lymphatischen System einsiedeln und dort eine Entzündung mit Lymphstau verursachen. Die Larven der Fadenwürmer gelangen durch Stechmücken in die Haut. Die Inkubationszeit variiert sehr stark und kann einige Monate, aber auch mehrere Jahre betragen.

    Eine wirkliche Heilung oder Therapie gibt es bei dieser Krankheit nicht. Stetige Schmerzen, psychische Belastung und deutliche Bewegungseinschränkungen sind die Folge. Regelmäßige Lymphdrainagen können die Beschwerden lindern, aber nicht ganz beseitigen. Eine Operation von großen Geschwülsten ist ebenfalls möglich. Bei einer starken Elephantiasis raten die Ärzte manchmal auch zu einer Amputation des entsprechenden Körperteils.

    * Bildquelle:
    Elefantenkrankheit, Beine eines Erkrankten; Wikipedia / Content Providers: CDC/ [Public domain], via Wikimedia Commons, Lizenz: Creative Commons by-sa 3.0 de / Kurz

    E-Books aus dem Unionsverlag: Unsere Angebote für Sie

    Falls Sie ein E-Book aus dem Unionsverlag gekauft haben und nicht mehr in der Lage sind, es zu lesen, ersetzen wir es Ihnen. Dies kann zum Beispiel geschehen, wenn Ihr E-Book-Shop schließt, wenn Sie den Anbieter oder Ihr Lesegerät wechseln. Senden Sie eine E-Mail an ebook@unionsverlag.ch mit dem Kaufbeleg und der Schilderung Ihres Problems.

    Viele unserer E-Books enthalten zusätzliche informative Dokumente: Interviews mit den Autorinnen und Autoren, Artikel und Materialien. Dieses Bonus-Material wird laufend ergänzt und erweitert.

    Durch die datenbankgestütze Produktionweise werden unsere E-Books regelmäßig aktualisiert. Satzfehler (kommen leider vor) werden behoben, die Information zu Autor und Werk wird nachgeführt, Bonus-Dokumente werden erweitert, neue Lesegeräte werden unterstützt. Falls Ihr E-Book-Shop keine Möglichkeit anbietet, Ihr gekauftes E-Book zu aktualisieren, liefern wir es Ihnen direkt.

    Wir versuchen, das Bestmögliche aus Ihrem Lesegerät oder Ihrer Lese-App herauszuholen. Darum stellen wir jedes E-Book in drei optimierten Ausgaben her:

    • Standard EPUB: Für Reader von Sony, Tolino, Kobo etc.
    • Kindle: Für Reader von Amazon (E-Ink-Geräte und Tablets)
    • Apple: Für iPad, iPhone und Mac

    Modernste Produktionstechnik und klassische Sorgfalt

    E-Books aus dem Unionsverlag werden mit Sorgfalt gestaltet und lebenslang weiter gepflegt. Wir geben uns Mühe, klassisches herstellerisches Handwerk mit modernsten Mitteln der digitalen Produktion zu verbinden.

    Machen Sie Vorschläge, was wir verbessern können. Bitte melden Sie uns Satzfehler, Unschönheiten, Ärgernisse. Gerne bedanken wir uns mit einem kostenlosen E-Book. Schreiben Sie an ebook@unionsverlag.ch

    »Es gehört zu den Aufgaben des Schriftstellers, die eigenen Leute auf ihre Verirrungen aufmerksam zu machen. Ich möchte sozusagen vor der eigenen Tür kehren.«

    carbozyne rezeptfrei biz erfahrung

    Welcome to the Yahoo Search forum! We’d love to hear your ideas on how to improve Yahoo Search.

    The Yahoo product feedback forum now requires a valid Yahoo ID and password to participate.

    You are now required to sign-in using your Yahoo email account in order to provide us with feedback and to submit votes and comments to existing ideas. If you do not have a Yahoo ID or the password to your Yahoo ID, please sign-up for a new account.

    If you have a valid Yahoo ID and password, follow these steps if you would like to remove your posts, comments, votes, and/or profile from the Yahoo product feedback forum.

    Your search engine does not find any satisfactory results for searches. It is too weak. Also, the server of bing is often off

    I created a yahoo/email account long ago but I lost access to it; can y'all delete all my yahoo/yahoo account except for my newest YaAccount

    I want all my lost access yahoo account 'delete'; Requesting supporter for these old account deletion; 'except' my Newest yahoo account this Account don't delete! Because I don't want it interfering my online 'gamble' /games/business/data/ Activity, because the computer/security program might 'scure' my Information and detect theres other account; then secure online activities/ business securing from my suspicion because of my other account existing will make the security program be 'Suspicious' until I'm 'secure'; and if I'm gambling online 'Depositing' then I need those account 'delete' because the insecurity 'Suspicioun' will program the casino game 'Programs' securities' to be 'secure' then it'll be 'unfair' gaming and I'll lose because of the insecurity can be a 'Excuse'. Hope y'all understand my explanation!

    I want all my lost access yahoo account 'delete'; Requesting supporter for these old account deletion; 'except' my Newest yahoo account this Account don't delete! Because I don't want it interfering my online 'gamble' /games/business/data/ Activity, because the computer/security program might 'scure' my Information and detect theres other account; then secure online activities/ business securing from my suspicion because of my other account existing will make the security program be 'Suspicious' until I'm 'secure'; and if I'm gambling online 'Depositing' then I need those account 'delete' because the insecurity 'Suspicioun' will program the casino game 'Programs' securities' to be… more

    Prijs: € 11.95

    Subtitel: Deutung und Bedeutung der Krankheitsbilder

    Levertijd: Levertijd 5-10 dagen

    Uitgever: Van Ditmar Boekenimport B.V.

    Afmeting: 219 x 146 x 30 mm

    Aantal pagina's: 379

    Bindwijze: BB

    Gewicht: 475

    Annotatie: Das Standardwerk jetzt als Sonderausgabe Der Psychologe Thorwald Dethlefsen, und der Mediziner Ruediger Dahlke vermitteln in diesem bahnbrechenden Werk eine Alternative zur Schulmedizin und wecken ein tieferes Verständnis von Krankheit. Die Autoren zeigen, dass alle psychischen und physischen Leiden letztendlich wertvolle Botschaften der Seele sind. Indem wir sie entschlüsseln und den tieferen Sinn hinter Krankheitsbildern sehen, eröffnet sich für jeden von uns ein neuer, besserer Weg, sich selbst zu finden.

    Bijzonderheden: Bassermann, Edition

    Was bedeutet diese Bezeichnung?

    4.1. Erneuter Anspruch auf Krankengeld wegen derselben Krankheit

    Das Krankengeld ist eine sog. Lohnersatzleistung, d.h. es wird nur gezahlt, wenn nach 6 Wochen kein Anspruch (mehr) auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber (§ 3 Entgeltfortzahlungsgesetz) besteht. Weitere Voraussetzungen sind:

    Bezieher von Arbeitslosengeld erhalten ebenfalls unter diesen Voraussetzungen Krankengeld.

    Keinen Anspruch auf Krankengeld haben:

    • Familienversicherte
    • Studenten (in der Regel bis zum Abschluss des 14. Fachsemesters oder bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres)
    • Praktikanten
    • Bezieher von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld
    • versicherungspflichtige Personen in Einrichtungen der Jugendhilfe

    • Abschluss einer privaten Krankentagegeldversicherung

    • 70 % des Bruttoarbeitsentgelts,
    • maximal aber 90 % des Nettoarbeitsentgelts.

    4.1. Erneuter Anspruch auf Krankengeld wegen derselben Krankheit

    Homepage von Gerd Kunath

    Herzlich willkommen auf dieser Seite. Hier finden Sie Links zum Thema Amyotrophe Lateralsklerose, abgekürzt ALS. Eine in Deutschland noch weitgehend unbekannte Krankheit des zentralen und peripheren Nervensystems, an der schätzungsweise 6000 Menschen in Deutschland erkrankt sind. Obwohl bereits seit mehr als 140 Jahren bekannt, ist sie immer noch unheilbar. ALS hat nichts mit Multipler Sklerose (MS) zu tun, es sind zwei vollkommen unterschiedliche Erkrankungen. Mehr zu dem Thema ALS, die vor allen Dingen in den USA auch unter dem Namen "Lou-Gehrig-Krankheit" (Lou Gehrig: ein im Jahre 1941 verstorbener Baseballspieler, der an ALS erkrankt war) bekannt ist, finden Sie unter dem Link ALS-Links.

    Hinweis: auf dieser Homepage befinden sich einige PDF-Dokumente.
    Diese können mit dem kostenlosen Adobe Acrobat Reader angesehen werden.

    Eine Auswahl von Büchern bei amazon.de, die sich mit dem Thema ALS beschäftigen.
    Beim Kauf eines Buches unterstützen Sie die Unterhaltskosten der Homepage mit 2-3% des Kaufpreises.

    Besucher seit dem 15.10.2000

    Diese Seite ist speziell meinem verstorbenen Vater Gerd J. Kunath und allen ALS-Erkrankten und deren Angehörigen gewidmet.
    This site is dedicated especially to my Dad and all who suffer from ALS and their relatives.

    Alle Inhalte - wie Bilder und Texte - sowie der Gestaltung der Seite unterliegen nach dem Urheberrechtsgesetz (UrhG) der Bundesrepublik Deutschland dem Verfasser. Jegliche Veröffentlichung des Bild- und Textmaterials in Printmedien (Zeitschriften, Bücher, Kopien usw.) oder anderen Internetseiten ist ohne Einverständnis des Verfassers nicht gestattet.
    Mißbräuchliches Verwenden der Seiteninhalte, insbesondere der Linksammlungen, stellt einen Verstoß gegen § 97 UrhG dar (Landgericht Köln, Az. 28 O 527/98) und wird straf- und zivilrechtlich verfolgt.
    LG Köln "Linksammlung im Internet" (Az.: 28 O 527/98)
    Eine Sammlung im Internetlinks kann eine Datenbank im Sinne von §§ 4, 87a UrhG sein. Damit darf sie von Dritten nicht ohne weiteres kopiert oder veröffentlicht werden (Urteil vom 25. August 1998)
    Verantwortlich im Sinne des Presserechts und des § 6 des Mediendienste-Staatsvertrages: Susanne Kunath, Köln

    Le­sen Sie hier, was ei­ne krank­heits­be­ding­te Kün­di­gung ist, wann sie recht­lich zu­läs­sig ist und was be­trof­fe­ne Ar­beit­neh­mer be­ach­ten soll­ten.