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352 Seiten. 28.90 CHF.

ISBN 978 3 871-34170 0

So ungeschminkt haben wir es noch nicht gelesen. Dieses Buch ist ganz knapp am Deutschen Buchpreis 2016 vorbei geschrammt. Es schreit uns an: Leute, das ist eine Krankheit, eine Krankheit! So ist das, wenn man psychotisch ist, es ist die Innensicht einer Psychose. Thomas Melle schreibt in Die Welt im Rücken über seine Krankheit, die bipolare Störung. Er schreibt über sich, als verzweifelter Mensch, als gefallener Mensch, als kranker Mensch, als schreibender Mensch. Er schreibt rastlos und wütend, traurig und suchend: Krankheit als Teil des Menschseins, Zerfall als Fixpunkt seiner Existenz. Und er schreibt ohne Schuldzuweisung, er schreibt reflektiert und er schildert brillant. Jeder Psychiater sollte dieses Buch gelesen haben, jeder, der in der Psychiatrie arbeitet, aber auch jeder, der mit psychisch kranken Menschen in Kontakt kommt, jeder, der psychisches Kranksein verstehen will oder verstehen sollte. Das sind auch Juristen und Politiker. Denn die bipolare Störung – wie auch die Schizophrenie – sind häufig. Die betroffenen Menschen werden nach wie vor stigmatisiert und ausgegrenzt, die Sterblichkeit ist hoch und die Erkrankungen sind volkswirtschaftlich mit am teuersten.

Die «Scheiss-Krankheit» zerstört und macht ohnmächtig

Thomas Melle schreibt von seinem Ausgeschlossensein aus der Gesellschaft: vom Verlust der Freunde, vom Verlust seiner Arbeit, vom Verlust der Wohnung, vom Verlust jeglicher Verantwortung, von Freiheit und Selbstbestimmung. Wie er zurück bleibt, ein abgemagertes Häuflein Elend, hungrig, vewahrlost, voll Scham und Schuldgefühle. Auch er macht, wie viele Kritiker der Psychiatrie, wie manche Kritiker des angeblich ­repressiven Staates, Schuldzuweisungen an die Gesellschaft, an die von Pharmakonzernen und finanziellen Interessen unterwanderte Medizin – doch er reflektiert diese, verwirft sie und kommt zum Ergebnis: Es ist die «Scheiss-Krankheit», die zerstört und ohnmächtig macht. Er anerkennt das Leiden seiner Freunde, der Partnerin, der Angehörigen, der Menschen, die es ­eigentlich gut mit ihm meinen. Er reflektiert und beschreibt, wie er randaliert, rücksichtslos stört, exzessiv Drogen konsumiert, Sexualität auslebt, Beziehungen sabotiert und Hilfe verunmöglicht, alles im Rausch der Krankheit, um dem grenzenlosen Antrieb, der Selbstüberhöhung Raum zu verschaffen.

Als von der Krankheit Gezeichneter hat er recherchiert, er ist einer jener Patienten, die über ihre Krankheit besser Bescheid wissen als viele Behandler. Wenn er psychotisch ist, dann trickst er Behandler, Richter, Betreuungspersonen aus, entzieht sich. Rein in die Klinik, raus aus der Klinik, Berichtsbeschlüsse angezweifelt, Massnahmen verweigert oder davor geflohen. Wenn er nicht psychotisch ist, dann ernüchtert ihn dies: Das wissen über den Wahn und die verlorenen Jahre, die Unergiebigkeit in der Suche nach Ursachen, die Notwendigkeit einer dauerhaften Behandlung mit all den, teilweise entstellenden Nebenwirkungen der Medikamente, seine zunehmend fragmentierte Iden­tität, die schon durch eine schwierige Kindheit bedroht war.

Das Buch ist chronologisch gegliedert in die mitunter phänomenologische Beschreibung seiner manisch- psychotischen Phasen, die teilweise mehr als ein Jahr bestanden. Auch über depressive Phasen, die auf die Manien folgten, berichtet er. Aber trotz deren langer Dauer eher lapidar, mit wenigen Worten. Vielleicht lässt sich nicht viel berichten, wenn man keinen Antrieb hat, wenn man kaum etwas spürt, wenn die Zeit stillsteht. Ganz anders das exzessive Leben in einer wahngedeuteten Welt mit Grössen-, Beziehungs- und Verfolgungsideen bis hin zu Wahrnehmungsstörungen. Grenzenlos, rücksichtslos, verstörend selbstzerstörend. All das spielt im avantgardistisch-intellektuellen Umfeld von Literatur, Musik und Theater. Ein Umfeld, dem er zugehören will, das ihn feiert, ausstösst und zuletzt doch wieder aufnimmt. Immer wieder verbindet er seine praktischen und existenziellen Erfahrungen mit den wissenschaftlichen und theoretischen Erklärungen über Ursachen, Diagnose, Art der Erkrankung, Behandlungsmöglichkeiten.

Dabei bleibt es eine psychiatrisch-theoretische Frage, ob es sich wirklich um eine manisch depressive Erkrankung, eine schizoaffektive Störung oder eine ­paranoide Schizophrenie handelt; die Übergänge sind fliessend; Krankheitsverlauf und Prognose können nie genau vorhergesagt werden. Doch klar ist, es handelt sich um Krankheit, auch wenn die Schwelle zum Normalen graduell verläuft und schwer erkennbar ist. Und klar ist auch in den meisten Fällen die Behandelbarkeit. Doch einer wirksamen Behandlung stehen viele Widerstände entgegen. Schwierig ist schon das Erkennen der Erkrankung: Der Betroffene kann das Krankhafte wegen seiner Erkrankung nicht erkennen. Das Umfeld sieht darin Haltlosigkeit, Bösartigkeit, Dissozialität, Sucht, Kriminalität. Der Kranke trifft auf die gleichen Vorurteile und Urteile wie vor Jahrhunderten. Auch das Rechtssystem ist davon infiziert. Autonomie und Selbstbestimmung werden missgedeutet und Krankheit negiert oder bagatellisiert. Wo der demente und unheilbar kranke Mensch schnell durch Gerichte seiner Rechte und Pflichten entbun-den und «versorgt» wird, wird der manisch-depressive, bipolare und psychotische Mensch als autonomer Herr seines Willen betrachtet, obwohl gerade er behandelt werden könnte und die Chance hat, gesund oder wenigstens nicht ausgestossen zu werden. Das Zugeständnis einer falsch verstandenen Autonomie führt zur Kehrseite einer ­institutionalisierten Verantwortungslosigkeit den Betroffenen und ihren Angehörigen gegenüber. Thomas Melle beschreibt ohne anzuklagen, wie lange es dauert, zu genesen. Er schildert falsche, würdelose Behandlungen, aufgezwungene bürokratisch-unpersönliche «Hilfeleistungen», viel zu frühe Entlassungen verbunden mit einem erneuten Teufelskreis aus Absturz und Zerstörung. Er weiss sich keinen Rat und fragt «doch wie soll man es anders lösen?». Er betrauert den Verlust von Lebensjahren, den schleichenden Verfall bis hin zu Obdachlosigkeit, Armut, ­Delinquenz und Suizid. Vielleicht hätte eine frühe, ausreichend lange und gute Behandlung nach Behandlungsleitlinien ihm vieles erspart. Doch wie umsetzen, wenn der Betroffene dagegen opponiert. Schliesslich hilft ihm die Liebe – und Lithium. Jenes akzeptiert er, auch weil ein Arzt ihm vermittelt, dass daran die Pharmaindustrie nicht viel verdient und durch diese Erklärung sein Misstrauen gegenüber der Medikation ab­geschwächt wird. Zuletzt bleiben der faszinierende phänomenologische Blick, die Ohnmacht und viele Fragen. Mich als Psych­iater regt das Buch zum Wei­terdenken an. Ich sehe ­darin meine Patienten, die ­vielleicht nicht sprachlich so gewandt, aber oft ebenso so klar und spannend, ­offen und ehrlich mir als Arzt begegnen. Jedes mal neu und anders.

Sie fühlen sich abwechselnd himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt und fragen sich, ob das noch normal sein kann?

In unserem Alltag erleben wir eine ganze Reihe unterschiedlichster Gefühle, die einander abwechseln – Freude über ein Geschenk, Ärger nach einem Streit, Enttäuschung über eine verpasste Chance. Jeder Mensch kennt Stimmungsschwankungen. Bei Menschen mit einer Bipolaren Störung jedoch kommt es zu krankhaft übersteigerten Stimmungsschwankungen, die einen deutlichen Leidensdruck verursachen und nicht selten zu negativen Folgen für den Betroffenen führen. Dabei wechseln manische und depressive Phasen einander ab.

In der akuten Krankheitsphase steht die Behandlung mit Medikamenten im Vordergrund, um das Leid des Patienten zu reduzieren und eine Krankheitseinsicht wiederherzustellen. In der anschließenden Erhaltungstherapie und Rückfallprophylaxe geht es darum, die Stimmung zu stabilisieren. Neben der medikamentösen Behandlung wird dann auch unterstützend mit einer psychotherapeutischen Behandlung begonnen. In dieser Phase geht es darum, den privaten und beruflichen Alltag wieder bewältigen zu können und außerdem zu lernen, mit der Erkrankung umzugehen und Anzeichen einer erneuten Krankheitsepisode möglichst früh zu erkennen.

Die Behandlung kann je nach Einzelfall in unterschiedlichem Rahmen erfolgen:

  • Stationär auf unseren allgemeinpsychiatrischen oder störungsspezifischen Stationen ( Station 1, Station 10, Station 5). Auf Wunsch bietet unser Krankenhaus privat versicherten Patienten sowie gesetzlich versicherten Patienten (hier als zusätzliche Wahlleistung) die Möglichkeit des Aufenthaltes auf unserer Privatstation.
  • Teilstationär in einer unserer Tageskliniken.
  • Ambulant über unsere Psychiatrische Institutsambulanz.

Ihre Behandlung erfolgt durch ein Team bestehend aus Ärzten, Psychologen, Pflegekräften sowie Sozialarbeitern, Ergo- und Physiotherapeuten. Ihr Zusammenarbeiten ermöglicht eine sichere und umfassende Untersuchung und eine gezielte Behandlung.

Die Behandlung beinhaltet in unterschiedlichen Schwerpunkten folgende Elemente:

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  • Depression. Depression bzw. klinische Depression ist eine schwer wiegende medizinische und psychische Diagnose, die mit vielen Faktoren in Zusammenhang steht, beispielsweise. mehr »
  • Genetische Erkrankung. Genetische bzw. genetisch bedingte Krankheiten sind auf Fehler in der DNA in als „Gene“ bezeichneten Sequenzen oder manchmal auch auf Defekte in viel umfangreicheren. mehr »

Seelische Erkrankung, bei der gleichzeitig oder abwechselnd Symptome einer Schizophrenie, einer Depression und/oder einer krankhaften Hochstimmung (Manie) auftreten.

Schizophrenie, Depression und die krankhafte Hochstimmung einer Manie pflegen - schon für sich allein genommen - seelisch, körperlich und psychosozial schwer zu beeinträchtigen. Noch schwieriger wird es, wenn alle drei Krankheitsbilder kurz hintereinander auftreten oder gar zusammenfallen. Das nennt man dann eine schizoaffektive Störung oder Psychose. Die Belastung ist hoch, deshalb auch die Selbsttötungsgefahr. Doch die Heilungsaussichten sind gut, besonders wenn dieses Leiden rechtzeitig erkannt und akzeptiert, d. h. von einem Facharzt diagnostiziert und konsequent behandelt werden kann. Vor allem die neuen Medikamenten-Generationen von Antidepressiva und Neuroleptika können das Leiden erfolgreich abkürzen und mildern. Und die sogenannten phasen-prophylaktischen Arzneimittel können - entsprechend lange genommen - einen Rückfall verhindern.

Schizoaffektive Störungen sind Erkrankungen, bei denen gleichzeitig oder abwechselnd Symptome einer Schizophrenie, einer Depression und/oder einer krankhafte Hochstimmung (Manie) auftreten. Einzelheiten siehe die entsprechenden Kapitel. Nachfolgend eine ausführlichere Übersicht.

- Historische Aspekte: Schizoaffektive Störungen werden seit einigen Jahrzehnten, vor allem aber Jahren wissenschaftlich und im Praxisalltag vermehrt diskutiert und erregen deshalb über die Medien auch immer öfter allgemeines Interesse. Für die Ärzte sind sie aber ein zweischneidiges Phänomen. Zum einen kommt man immer häufiger mit Menschen dieser Krankheit in Berührung und deshalb auch nicht um eine Diagnose und Therapie herum. Zum anderen sind schizoaffektive Störungen eine Art wissenschaftliches Ärgernis, und das schon seit über hundert Jahren. Denn beschrieben wurde diese Krankheit, die im Grunde aus drei verschiedenen seelischen Leiden besteht, bereits Mitte des 19. Jahrhunderts. Und schon damals brachte diese Erkrankung so manches theoretische Gebäude in Gefahr und damit ihre psychiatrische Schule in Verlegenheit. Dies äußert sich schon in den verschiedenen Fachbegriffen, die zwar nicht exakt das gleiche meinen müssen, mit ihrer Wortwahl aber die wissenschaftliche Unsicherheit und wenigstens die Erkenntnis ausdrücken, dass sich hier ein gar nicht so seltenes Krankheitsbild letztlich nirgends exakt einordnen lässt: "Mischpsychose", "Zwischen-Fälle" u. a. Schließlich sprach man im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts von schizoaffektiven Erkrankungen, und dabei ist es bis heute geblieben.

- Begriff: Dieser Fachbegriff: schizoaffektive Störung oder Erkrankung besagt, dass sich hier zwei bzw. gar drei verschiedene Krankheiten und damit drei völlig unterschiedliche Beschwerdebilder in einem einzigen Leiden vereinen. Das sind zum einen Krankheitszeichen der schizophrenen Psychose (z. B. Halluzinationen und Wahn), zum anderen affektive, also Gemütsstörungen. Und die setzen sich zusammen aus Depressionen und manischen Hochstimmungen. Daher der Begriff der schizo(= schizophrenen) - affektiven (= Gemümtsstörungen wie Depression und Manie) Erkrankung, Störung oder Psychose.

- Definition: Bei einem Leiden, das aus zwei bzw. drei verschiedenen Störungen besteht und das seit über hundert Jahren die Psychiatrie schon mehrfach in Erklärungsnot brachte, kann man sich vorstellen, dass eine einzige Definition kaum möglich ist - bis heute. Bei den derzeit tonangebenden internationalen Organisationen und damit Klassifikationen heißt es:

· Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkennt in ihrer Internationalen Klassifikation psychischer Störungen - ICD-10 eine schizoaffektive Störung an, wenn sowohl eindeutig schizophrene als auch eindeutig affektive Symptome gleichzeitig oder nur durch wenige Tage getrennt und während der gleichen Krankheitsepisode vorhanden sind.

· Die Amerikanische Psychiatrische Vereinigung (APA) diagnostiziert in ihrem Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen - DSM-IV eine schizoaffektive Erkrankung dann, wenn in einer ununterbrochenen Krankheitsperiode eine depressive Krankheitsepisode, eine manische Krankheitsepisode oder eine gemischte bipolare Krankheitsepisode (d. h. manische und depressive Phasen) zusammen mit schizophrenen Symptomen vorhanden sind.

Im Alltag von Klinik und Praxis hat sich ein brauchbarer Kompromiss entwickelt, der besagt:

Bei einer schizoaffektiven Erkrankung handelt es sich um Störungen, die gleichzeitig ein schizophrenes sowie ein depressiv-herabgestimmtes bzw. manisch-hochgestimmtes Krankheitsbild aufweisen. Das kann eines nach dem anderen auftreten, das kann aber auch gemeinsam sein. Das heißt schizophren und depressiv bzw. schizophren und manisch zugleich oder gar ein schizophren und manisch-depressives Beschwerdebild zusammen.

Wie häufig sind schizoaffektive Störungen und wen treffen sie am ehesten?

Wenn auch schizoaffektive Störungen seit fast 1 ½ Jahrhunderten zumindest diskutiert und seit einigen Jahrzehnten bzw. Jahren verstärkt diskutiert werden, so weiß man doch noch immer nicht genug.

Das betrifft sogar die Häufigkeit von schizoaffektiven Erkrankungen. Man vermutet, dass etwa jeder zehnte bis fünfte Patient, der eine schizophrene Erkrankung oder eine affektive Störung, also Depression oder Manie aufweist, irgendwann in seinem Leben auch zwei oder gar drei dieser Leiden durchmachen muss und deshalb eine schizoaffektive Erkrankung hat.

Um sich hierbei ein halbwegs zutreffendes Bild zu machen, eine kurze epidemiologische Übersicht: Von den schizophrenen Erkrankungen nimmt man an, dass es rund 1 % der Bevölkerung erfassen, von den manischen 2 bis 3 Mal und von den Depressiven bis zu 10-mal so viel. Kurz: Genaue Zahlen sind nicht möglich, aber selten sind diese Krankheiten nicht.

- Geschlechtsspezifisch sind Frauen häufiger betroffen als Männer, und zwar möglicherweise fast doppelt so oft. Dies betrifft vor allem jene Erkrankungsformen, die aus Schizophrenie und Depression bestehen. Dagegen scheint die Geschlechtsverteilung dort eher ausgeglichen zu sein, wo Schizophrenie, Depression und manische Hochstimmung gemeinsam auftreten oder abwechseln.

- Das Alter bei Ersterkrankung liegt im statistischen Mittel um die 30er Jahre. Doch können schizoaffektive Störungen in jedem Alter auftreten. Patienten, bei denen schizophrene, depressive und manische Beschwerdebilder vorliegen, scheinen früher zu erkranken (Anfang bis Mitte 20). Patienten, bei denen "nur" schizophrene und depressive Symptome zu finden sind, erkranken eher später (nach dem 35. Lebensjahr).

- Eine typische Persönlichkeitsstruktur bei schizoaffektiven Patienten gibt es nicht. Das ist auch nicht verwunderlich, wenn zwei oder drei Beschwerdebilder zusammentreffen. Zwar gibt es eindeutige Charakterzüge auch nicht bei jenen Patienten, die ausschließlich schizophren, depressiv oder manisch erkranken. Bestimmte Schwerpunkte in der Wesensart lassen sich allerdings bei jedem dieser Leiden immer wieder registrieren. Dies betrifft vor allem die affektiven, also die Gemütsstörungen. Und die scheinen dann auch eine gewisse Prägung zu besitzen, was den gesamten Erkrankungskreis der schizoaffektiven Störungen anbelangt.

So sollen Patienten mit der Kombination Schizophrenie-Depression vor Ausbruch ihrer Erkrankung eher etwas anankastisch (zwanghaft) und rigide (starr, unflexibel) sein (sogenannter Typus melancholicus), während bei der Kombination Schizophrenie-Depression-manische Hochstimmung eher sogenannte sthenische (energisch-kraftvolle) und selbstsichere Persönlichkeiten dominierten.

- Soziodemographische Aspekte: Bezüglich Ausbildung, Beruf, Familienstand, soziale Schicht u. a. gibt es keine Unterschiede zur allgemeinen Bevölkerung.

DER BIOLOGISCHE HINTERGRUND DER SCHIZOAFFEKTIVEN STÖRUNGEN

Krankheiten wie Schizophrenie, Depression und manische Hochstimmung mit ihrem Vererbungsmuster (siehe unten), mit dem häufig episodischen Auftreten und den relativ typischen Beschwerdebildern legten schon vor hundert Jahren die Vermutung nahe, dass es sich hier zumindest um eine biologische Basis handeln muss, auch wenn dann seelische und psychosoziale Faktoren (z. B. Stress, belastende Lebensereignisse, die Reaktion der Umgebung, Nachteile in Partnerschaft, Familie, Freundeskreis und Beruf u. a) schließlich eine zusätzlich prägende Auswirkung entwickeln. Vor allem die Schizophrenie, in letzter Zeit vermehrt auch die Depression, in Zukunft sicher auch die manische Hochstimmung haben deshalb im Laufe der Jahrzehnte die biologische Forschung ungeheuer beflügelt. Die Ergebnisse halten sich aber leider in Grenzen. Offenbar sind die Ursachen doch komplexer, als man bisher annahm (siehe auch die speziellen Kapitel über Schizophrenie, Depression und Manie).

Deshalb lässt sich im Grunde auch bei der aus diesen Krankheiten zusammengesetzten schizoaffektiven Störung nur eines mit Sicherheit sagen: Es gibt keine einheitliche biologische Basis, es gibt nur verschiedene Hinweise, die die Wissenschaft in Zukunft beschäftigen werden. Dies besonders zur Klärung der Frage: Was kann man therapeutisch tun (z. B. welche Medikamente)? Hier knüpfen sich die größten Hoffnungen vor allem an die Neurotransmitter-Forschung, also die sogenannten Botenstoffe im Gehirn, deren Defizite in bestimmten Gehirnregionen bestimmte Krankheitszeichen, Syndrome (charakteristische Symptom-Gruppierungen) und Erkrankungen auslösen können.

Was die Vererbung anbelangt, so häufen sich in der Tat affektive (depressive und manische), schizophrene, schizoaffektive sowie andere psychische Erkrankungen in den Familien schizoaffektiver Patienten. Je konkreter und konsequenter man nachfasst, desto öfter wird man fündig.

Das bedeutet aber nicht, dass man Angst um seine Kinder haben muss, wenn ein Elternteil eine schizoaffektive, schizophrene, depressive oder manische Erkrankung durchleiden musste. Natürlich steigt die Möglichkeit dann, wenn beide Eltern betroffen sind. Ein konkret abschätzbares Risiko lässt sich aber damit letztlich nicht verbinden.

Eines aber muss man zugestehen: Wer von einer schizoaffektiven Störung (also schizophren/depressiv/manisch) beeinträchtigt ist, muss schon mit einer höheren familiären Erbbelastung rechnen als jene Kranken, die "nur" gesondert eine Schizophrenie, eine Depression und/oder Manie haben.

Bevor man sich allerdings hier in Kummer und Sorgen verliert, sei noch einmal daran erinnert, dass laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) jeder vierte, unter bestimmten Bedingungen sogar jeder dritte Bundesbürger (einschließlich westliche Welt) irgendwann in seinem Leben unter einer seelischen Störung litt, gerade leidet oder noch zu leiden haben wird. Das sind allein im deutschen Sprachraum 20 bis 25 Millionen Menschen. Natürlich belasten alle seelische Störungen bis hin zu Einbruch von Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. Aber man soll nicht glauben, dass 1. jede seelische Störung eine Geisteskrankheit sei, wie man sich das voller heimlicher Ängste immer wieder einzureden scheint, und 2. dass jede seelische Störung und damit auch jede Geisteskrankheit (Psychose) gleich besonders schwer und folgenreich ausfällt. Das ist ein Irrtum. Die überwiegende Mehrzahl aller Betroffenen sind Erkrankungen leichterer Natur und durchaus gut überstehbar, akut und mittel- bis langfristig.

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Neurodermitis & Psyche: die Haut als Spiegel der Seele

Viele Neurodermitiker wissen: Am Zustand ihrer Haut lässt sich auch ihre seelische Verfassung ablesen. Denn psychische Strapazen beeinflussen den Krankheitsprozess. Die Hautsymptome wiederum verursachen Turbulenzen im Gemüt. Ein Kreislauf, den es zu durchbrechen gilt. Die Haut ist nicht nur unser größtes Organ, sondern auch eine von Geburt an wichtige Struktur zur Kontaktaufnahme mit der Außenwelt….

Eine Hälfte der Menschheit ist weiblich, die andere männlich. Aber nur fast. Denn es kommen auch zahlreiche Babys zur Welt, die sich nicht eindeutig einem der beiden Geschlechter zuordnen lassen. Sie sind Intersexuelle (Hermaphroditen, Zwitter). Ein schwieriges Erbe. Der Intersexualität (“teilweise männlich, teilweise weiblich“) mit ihren rund 100 Erscheinungsformen liegen Besonderheiten in der Geschlechtsentwicklung (differences/disorders…

Melisse: Melissengeist & Co. bringen Entspannung und Schlaf

Wenn Stress und Hektik regieren, kennt Mutter Natur ein Heilkraut, das im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Beruhigungsmitteln nicht abhängig macht: die Melisse. Sie beseitigt Unruhe und Schlafstörungen. Und noch manch andere unangenehmen Zustände. Die Melisse stammt aus dem Mittelmeerraum, war aber bereits im Mittelalter in jedem Klostergarten zu finden, für so unentbehrlich wurden ihre Heilkräfte…

Posttraumatische Belastungsstörung: grausames Relikt von Gewalt, Krieg und Co.

Extrembelastungen wie schwere Krankheiten, Unfälle oder Gewalterfahrungen können ein schlimmes Erbe hinterlassen: eine Posttraumatische Belastungsstörung. Das komplexe Krankheitsbild mit zahlreichen seelischen, körperlichen und psychosozialen Folgen bedarf einer ehebaldigen, einfühlsamen und fachkundigen Therapie, um überhaupt die Chance auf Bewältigung zu wahren. Naturkatastrophen, Unfälle, Gewalterlebnisse, aber auch scheinbar weniger dramatische Ereignisse können fast jeden Menschen in tiefe…

Dienststunden absitzen, sich dabei privaten Angelegenheiten widmen, dabei so tun, als sei man beschäftigt – was paradiesisch klingen mag, macht vielen im Job unterforderten Menschen zu schaffen. Sie entwickeln ein Bore Out Syndrom. Statt Aktenberge wälzen oder Bilanzen erstellen privat im Internet surfen, mit Freunden telefonieren oder den nächsten Urlaub planen – diesen scheinbar beneidenswerten…

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Stachelbeeren: Süße Früchtchen belohnen die stachelige Ernte

Stachelbeeren (Ribes uva-crispa) gehören, wie der Name schon sagt, zu der Familie der Stachelbeergewächse. Stachelbeeren sind nicht nur sommergrüne Sträucher, sondern auch mit einer Vielzahl lästiger Dornen besetzt. Auch wenn dieser Strauch im Garten sehr anspruchslos ist, ist er dennoch seltener anzutreffen als die verwandten Johannisbeeren. Die Vermutung liegt nahe, dass diese Tatsache mit der mühsameren Ernte zusammenhängt und nicht mit dem Geschmack der Stachelbeeren. Denn die reifen Früchte sind nicht nur süß und lecker, sondern auch noch richtig gesund. Pflanzen Sie zu Ihrem Stachelbeerstrauch doch auch gleich Johannisbeeren. Abgesehen davon, dass diese sich gut miteinander vertragen, können Sie abwechselnd von beiden Sträuchern naschen.

Besonders lecker sind die gesunden Stachelbeeren direkt vom Strauch. Ob nun frisch geerntet oder verarbeitet: das Früchtchen gibt was her – als Stachelbeerkuchen, eingemacht oder als Marmelade.

Abwechslung durch verschiedene Sorten der Stachelbeeren

Nicht nur bei der Farbwahl der Früchtchen haben Sie eine kleine Auswahl, sondern auch bei den Stachelbeersträuchern selbst. Sie können die Stachelbeeren als buschigen Strauch anbauen, der auch gerne mal ein wenig ausufert, wenn er nicht regelmäßig beschnitten wird, oder auch als Hochstamm. Fällt die Entscheidung auf einen Hochstamm, pflanzen Sie auch direkt einen Stützpfahl mit ein. So ist nicht nur der Stamm besser vor einem möglichen Abknicken bei starken Winden geschützt, sondern auch die Krone, falls der Strauch reichlich Stachelbeeren trägt und somit sehr schwer ist. Zusätzlich können Sie auch eine dreieckige Stütze bauen, auf der die Krone aufliegt – drei Pfähle werden ganz einfach mit Latten oben verbunden.

Bezüglich der Fruchtfarbe stehen nicht nur die bekannten grünen Stachelbeeren zur Auswahl, sondern auch rote und gelbe. Zudem haben manche Sorten größere Beeren, süßere Früchte, weniger Borsten an der Schale oder gar Zweige ohne die lästigen Dornen. Schauen Sie doch mal, was Ihre Nachbarn so an Stachelbeeren haben oder fragen Sie in Gartencentern oder Baumschulen nach, welche Sorten diese gerade anbieten.

Stachelbeeren mögen es gerne hell und auch windgeschützt. Eine dunkle Ecke an einer nach Norden ausgerichteten Hauswand ist ganz und gar nichts für diesen Strauch. Lichten Halbschatten müssen Sie den Stachelbeeren schon bieten. An einem solchen Platz fühlen sie sich noch wohl. In der ganztägig prallen Sonne hingegen nicht. Denn dann besteht die Gefahr, dass die Früchte einfach verbrennen und lediglich die inneren Stachelbeeren geerntet werden können.

Auch wenn der Strauch recht frostresistent ist – die Blüten sind es nicht. Aus dem Grunde ist ein windgeschütztes Plätzchen geeigneter. An sonnigen und wärmenden Tagen im frühen Frühjahr beginnen die Stachelbeeren schon mal mit dem Ausbilden von Blättern und Blüten. Aber bis zu den Eisheiligen kann es schon mal Nachtfröste geben und die Blüten an den äußeren Zweigen erfrieren dann.

Wohl fühlen sich die Stachelbeeren in einem nährstoffreichen, lehm- und kalkhaltigen sowie feuchten Boden. Sorgen Sie dafür, dass der Untergrund nicht austrocknet – in trockenen Zeiten wird regelmäßig gewässert. Ideal ist eine dicke Mulchschicht, beispielsweise aus Beinwell, der sehr närstoff- und kaliumreich ist. Eine Mulchschicht aus organischem Material schützt den Boden nicht nur vor einer starken Erwärmung und somit einem Austrocknen, sondern auch vor Erosion.

Die anspruchslosen Stachelbeeren brauchen Sie nicht übermäßig düngen. Es reicht aus, wenn Sie im Frühjahr, so etwa Anfang März, und auch nach der Blüte, den Strauch mit organischem Dünger versorgen. Eine gute Gabe Kompost eignet sich für das Frühjahr und nach der Blüte können Sie auch Hornspäne oder Brennnesseljauche als „Nahrungsergänzung“ verwenden.

Aber nicht nur Wasser, Mulch und Dünger sind die ausschlaggebenden Kriterien für eine reiche Ernte. Damit die Stachelbeeren gut wachsen und auch viele Früchte tragen, müssen Sie Ihren Strauch regelmäßig auslichten und schneiden. Wie und wann die Stachelbeeren am besten geschnitten und ausgelichtet werden, erfahren Sie in einem gesonderten Artikel.

Und etwa im Juli werden die Stachelbeeren dann geerntet. Eine in den Mund, eine für den Stachelbeerkuchen…

Die Stachelbeeren können Sie im Frühjahr oder im Herbst pflanzen. Geeigneter ist allerdings die Herbstpflanzung im Oktober bis November. Zwei Gründe sprechen für die Herbstpflanzung: An- oder ausgetriebene Gehölze wachsen schlechter an und der Strauch hat ausreichend Zeit, um bis zur nächsten Wachstumsphase mehr Wurzeln auszubilden.

Ob nun als Solitärpflanze oder zu mehreren gepflanzt: Zwischen der nächsten Pflanze und der Stachelbeere sollten Sie ausreichend Platz lassen. Je nach Sorte können das gut und gerne zwei Meter sein. Das erleichtert die Ernte und Pflege der Stachelbeeren ungemein. Manch einer sah nach der Ernte aus, als ob er den Kampf gegen einen Stubentiger verloren hat.

Auch wenn die Stachelbeeren, gerade durch ihre Dornen, sehr robust wirken, sind sie je nach Sorte dennoch recht anfällig gegenüber dem Amerikanischen Stachelbeermehltau. Inzwischen gibt es widerstandsfähige Neuzüchtungen, auf die Sie zurückgreifen sollten, wenn Sie sich nicht mit dem Mehltau-Pilz rumärgern möchten. Aber auch die Blattfallkrankheit kann bei den Stachelbeeren auftreten, insbesondere bei den alten Sorten wie beispielsweise die „Grüne Kugel“.

Auch Schädlinge, wie die Stachelbeerblattwespe, schrecken nicht vor den Dornen zurück. Im Gegenteil: Ihre Larven können binnen kurzer Zeit einen ganzen Strauch kahl fressen. Aber nicht nur die Stachelbeerblattwespe kann einen Schaden an den Stachelbeeren anrichten, sondern auch der Stachelbeerspanner, die Kleine Stachelbeertrieblaus und die Bleiche Stachelbeerblattlaus. Bevor Sie zur chemischen Keule greifen, sollten Sie grundsätzlich erst einmal alles andere ausprobieren. Sie können beispielsweise schon im Vorfeld, bevor der Schaden zu groß wird, die Raupen an den Stachelbeeren absammeln.

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  • Brille oder Kontaktlinsen
  • Geburt eines Kindes
  • Haarausfall oder ein Toupet
  • Impfungen
  • Krankengymnastik
  • Pflanzenheilkunde
  • Schwangerschaftsabbruch
  • Zahnarztbehandlung
  • Zahnspange und Retainer

Suchterkrankung: Heilkosten sind auch Krankheitskosten

Chronische Erkrankung: Verordnung nur einmal vorlegen

  • Trinkgelder an das Personal

Manche Krankheitskosten werden nur unter zwei Bedingungen anerkannt

  1. Das Attest muss vor Beginn der Behandlung ausgestellt werden.

  • Bade- und Heilkuren
  • Betreuung durch eine Begleitperson
  • Massagen
  • Psychotherapeutische Behandlungen
  • Unterbringung eines an einer Behinderung leidenden Kindes
  • Therapie von Legasthenie

IGeL sind nur selten als Krankheitskosten absetzbar

Wer heiratet oder Vater wird, muss dafür keine Urlaubs­tage abzwa­cken. Er bekommt Sonder­urlaub. Ein Blick in den Arbeits­vertrag lohnt sich. Denn die Frage des Sonder­urlaubs können Arbeit­geber unterschiedlich regeln. Ist nichts vereinbart, gilt das Bürgerliche Gesetz­buch. test.de erklärt, wann eine bezahlte Frei­stellung in Frage kommt und wie lange sie gegebenenfalls dauert.

Die Part­nerin bekommt ein Kind, ein Arbeitnehmer zieht aus betriebs­bedingten Gründen um, ein naher Verwandter stirbt – mit Entspannung hat all das nichts zu tun. Arbeitnehmer müssen dafür keinen regulären Urlaubs­tag in Anspruch nehmen, sondern bekommen bezahlten Sonder­urlaub. Denn der reguläre Urlaub soll der Erholung dienen.

Paragraf 616 des Bürgerlichen Gesetz­buches (BGB) regelt, dass Arbeitnehmer bei Bezahlung frei­gestellt werden müssen, wenn sie unver­schuldet nicht zur Arbeit kommen können, weil sie vorüber­gehend verhindert sind. Eine Erkrankung des Arbeitnehmers ist damit nicht gemeint. Für diese Fälle gilt das Entgelt­fortzahlungs­gesetz. Vielmehr erfasst Paragraf 616 BGB Situationen, in denen es dem Arbeitnehmer nicht möglich oder zumut­bar ist, bei der Arbeit zu erscheinen: die eigene Eheschließung, die Geburt eines Kindes oder der Tod eines nahen Angehörigen gehören dazu. Arbeit­geber können dieses Recht vertraglich ausschließen oder eingrenzen. Dann gilt die Regelung im Arbeits­vertrag.

Die Dauer des bezahlten Sonder­urlaubs ist im Bürgerlichen Gesetz­buch nicht fest­gelegt. In der Regel sind es ein oder mehrere Tage. „Es hängt häufig davon ab, in welchem Arbeits­verhältnis sich der Arbeitnehmer befindet. Jemand, der für ein halbes Jahr befristet beschäftigt ist, wird für einzelne Ereig­nisse weniger Sonder­urlaubs­tage bekommen als jemand, der seit zwanzig Jahren in einem Betrieb arbeitet“, sagt der auf Arbeits­recht spezialisierte Rechts­anwalt Harald Klinke aus Bonn.

Eine Geburt ist ein klassischer Fall für bezahlten Sonder­urlaub. „Sitzt ein Mann im Büro und bekommt von seiner Frau den Anruf, dass sein Kind im Anmarsch ist, kann er natürlich nicht alles sofort stehen und liegen lassen“, erklärt Steffan Schwerin, Rechts­anwalt mit Schwer­punkt Arbeits­recht. „Ein Gemüsehändler kann seinen Laden ebenso wenig verlassen wie ein Lehrer seine Klasse.“ Der Chef muss recht­zeitig von der bevor­stehenden Geburt informiert werden, ebenso die Kollegen. So können sich alle absprechen und die Vertretung regeln. Das geht in einer großen Firma meist leichter als in einem Zwei-Mann-Unternehmen.

Krankenkasse springt ein. Eltern dürfen zu Hause bleiben, wenn ihr Kind krank ist. Ob sie dafür bezahlten Sonder­urlaub bekommen, hängt von ihrem Arbeits­vertrag ab. Oft regeln Arbeit­geber, dass ihre Mitarbeiter lediglich frei­gestellt werden, wenn sie bei einem kranken Kind zu Hause bleiben und ein ärzt­liches Attest vorlegen können. Eine Vergütung gibt es nicht. In diesem Fall springt allerdings die gesetzliche Kranken­versicherung ein. Statt des Gehalts zahlt diese Kinder­krankengeld.

Groß­zügige Ober­grenze. Sind Eltern und Kind gesetzlich kranken­versichert, können sich Beschäftigte direkt an ihre Krankenkasse wenden. Nach Paragraf 45 des Sozialgesetz­buches V darf jeder beschäftigte Eltern­teil für die Betreuung seines kranken Kindes 10 Tage im Jahr freinehmen, Allein­erziehende sogar 20 Tage. Wer zwei oder mehr Kinder hat, dem stehen auch mehr Tage zur Verfügung. Es gilt jedoch eine Ober­grenze: Diese liegt bei 25 Arbeits­tagen pro Eltern­teil, bei Allein­erziehenden bei 50 Tagen.

Nur bis zwölf. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt, wenn der Arzt bescheinigt, dass das Kind zu Hause betreut werden muss und keine andere im Haushalt lebende Person diese Aufgabe über­nehmen kann. Außerdem muss das erkrankte Kind jünger als zwölf Jahre alt sein. Mehr zum Thema in unserer Meldung Kind krank: Diese Rechte haben berufstätige Eltern.

Sonder­urlaub gibt es nicht nur für die eigene Hoch­zeit, sondern auch für die goldene Hoch­zeit der Eltern.

Für die eigene Hoch­zeit gibt es einen Tag bezahlten Sonder­urlaub. Dasselbe gilt für die Trauung der Eltern oder der Kinder und für die goldene Hochzeits­feier der Eltern. All diese Ereig­nisse wurden von der Recht­sprechung als Anlass für eine bezahlte Frei­stellung anerkannt. Auch das 25- oder 40-jährige Arbeits­jubiläum zählt in der Regel als vorüber­gehende Verhinderung. Der Arbeitnehmer kann sich nach Absprache mit dem Chef einen Tag frei nehmen. „Bei geplanten Ereig­nissen ist es ratsam, recht­zeitig mit dem Chef über den Sonder­urlaub zu sprechen“, so der Arbeits­rechtler Schwerin.

Der Tod stellt den Alltag auf den Kopf. Stirbt ein naher Angehöriger wie zum Beispiel der Lebens­partner, die Eltern, Geschwister oder das eigene Kind, so hat der Arbeitnehmer in der Regel Anspruch auf zwei Tage Sonder­urlaub, nämlich am Todes­tag selbst und am Tag der Beerdigung. Nach Absprache mit dem Chef können Angehörige auch mehr freie Tage erhalten – beispiels­weise wenn sie für die Beerdigung eine weite Reise antreten müssen. Der Chef kann Hinterbliebene auch aus Kulanz unbe­zahlt frei­stellen, wenn sie keinen Anspruch auf Sonder­urlaub haben.

Geht es um andere als die genannten Ereig­nisse, die den Arbeitnehmer verhindern, muss der Arbeit­geber Sonder­urlaub nicht bewil­ligen, er kann es aber. Nach­fragen schadet also nicht. „In der Privatwirt­schaft ist es zum Beispiel durch­aus üblich, dass Mitarbeiter nicht nur für einen arbeits­bedingten, sondern auch für einen persönlichen Umzug einen Tag Sonder­urlaub erhalten“, sagt Rechts­anwalt Schwerin. Arzt­termine sollten möglichst nicht während der Arbeits­zeit statt­finden. Nur in dringenden Fällen und wenn ein anderer Termin nicht möglich ist, kann der Chef auf freiwil­liger Basis Sonder­urlaub gewähren.

Betriebs­ver­einbarung. Steht nichts zum Sonder­urlaub im Arbeits­vertrag, lohnt es sich, in den Betriebs­ver­einbarungen oder im Tarif­vertrag nach­zusehen. Für Beamte und Richter gelten die Sonder­urlaubs­ver­ordnung des Bundes beziehungs­weise Rege­lungen der einzelnen Bundes­länder. Wer sich unsicher ist, kann sich in der Personal­stelle Rat holen.

Fest­stellungs­klage. Wenn der Chef den Sonder­urlaub zu Unrecht verweigert, kann der Arbeitnehmer sein Recht mit einer Fest­stellungs­klage gericht­lich einklagen. Hier empfiehlt sich ein Vorgespräch mit dem Betriebsrat oder einem Anwalt. Hat der Arbeit­geber das Geld für die freien Tage vom Lohn abge­zogen, können die Mitarbeiter ihn auf Zahlung des fehlenden Lohnes verklagen.

„Grund­sätzlich gilt: Wenn sich nichts Gegen­teiliges oder Beschränkendes in den Verträgen zum Sonder­urlaub findet, so kann sich jeder Dienst­verpflichtete auf eine unver­schuldete vorüber­gehende Verhinderung beziehen“, erklärt Anwalt Klinke.

Für Hoch­zeiten von Freunden und Beerdigungen außer­halb des engen Familien­kreises gibt es regulär keinen Sonder­urlaub. Ehren­amtliche Tätig­keiten in privaten Vereinen oder Kandidaturen für öffent­liche Ämter zählen ebenfalls nicht, sagt Rechts­anwalt Klinke aus Bonn: „Auch im Rhein­land wird das Prinzen­paar zu Karneval Erholungs­urlaub opfern müssen, wenn es sich mit dem Arbeit­geber nicht auf eine unbe­zahlte Frei­stellung einigen kann.“

Diese Meldung erschien erst­mals am 12. November 2013 auf test.de. Sie wurde am 15. August 2017 aktualisiert.

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eine Community für Menschen mit Seelenkummer und psychischen Problemen
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chronische Faulheit - ist das eine psychische Krankheit?

chronische Faulheit - ist das eine psychische Krankheit?

von Faulpelz » Mi. 21.12.2005, 14:23

von Dark Soul » Mi. 21.12.2005, 14:40

von Lutz » Mi. 21.12.2005, 19:55

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Auch Stimmungstagebücher können unterstützend sein. Darin werden die Stimmung, wichtige Tagesereignisse, Therapiemaßnahmen etc. festgehalten. In einer Selbsthilfegruppe können sich Betroffene zudem austauschen und voneinander lernen.

Auf mögliche Warnsignale zu achten und die Selbstwahrnehmung zu schulen kann Betroffenen und Angehörigen helfen, Krankheitsepisoden früh zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern bzw. zu helfen. Folgende Anzeichen sollten Sie besonders hellhörig machen:

  • Appetitlosigkeit,
  • Niedergeschlagenheit,
  • Konzentrationsschwäche,
  • Ängstlichkeit,
  • Schlafstörungen/Schlaflosigkeit,
  • unerklärliche Traurigkeit,
  • Antriebslosigkeit,
  • „Überdrehtheit“,
  • Gedankenflut,
  • Reizbarkeit,
  • Wahnvorstellungen,
  • Suizidgedanken,
  • unaufhörlicher Redefluss mit Gedankensprüngen,
  • Gefühl, durch nichts zu stoppen zu sein und alles zu können.

Besonders bewährt hat sich ein trialogischer Zugang. Der „Trialog“ bezeichnet gemeinsame Gespräche zwischen Betroffenen, Angehörigen und professionellen Helferinnen/Helfern auf Augenhöhe. Dies ermöglicht es auch, besser an einem Strang zu ziehen, um die mit der Patientin/dem Patienten vereinbarten Therapieziele zu erreichen. Auch Selbsthilfegruppen für Betroffene und Angehörige bieten Möglichkeiten zum Austausch und zur Hilfe.

Die Behandlung einer bipolaren Störung erfolgt durch die Fachärztin/den Facharzt für Psychiatrie. Für Jugendliche unter 18 Jahren stehen auch spezialisierte Kinder- und Jugendpsychiaterinnen/Jugendpsychiater zur Verfügung. In die Therapie werden meist weitere Gesundheitsberufe wie Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten oder klinische Psychologinnen/klinische Psychologen miteinbezogen.

Bei einem psychiatrischen Notfall (z.B. Suizidgefahr) ist rasche medizinische Hilfe unumgänglich. Rufen Sie in diesen Fällen sofort die Rettung unter 144! Wenn dies möglich ist, kann auch die nächstgelegene Ambulanz für Psychiatrie aufgesucht werden.

Die Kosten für die ärztliche Behandlung werden im Normalfall von den Krankenversicherungsträgern übernommen. Nähere Informationen finden Sie unter Kosten und Selbstbehalte und Rezeptgebühr & Co: So werden Medikamentenkosten abgedeckt. Informationen zu Kosten bei einem Krankenhausaufenthalt finden Sie unter Was kostet der Spitalsaufenthalt?

Die klinisch-psychologische Diagnostik ist eine Leistung der sozialen Krankenversicherung, deren Kosten von den Krankenversicherungsträgern übernommen werden. Die Kosten für die Behandlung oder Beratung bei niedergelassenen klinischen Psychologinnen/klinischen Psychologen müssen Sie, da es sich um keine Leistung der Krankenversicherung handelt, selbst tragen

Informationen zur Rehabilitation finden Sie unter Reha & Kur.

Näheres zur Kostenerstattung erfahren Sie auf der Website der Sozialversicherungsträger.

Die verwendete Literatur finden Sie im Quellenverzeichnis.

zuletzt aktualisiert 30.09.2016
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Der Einfluss der Pharmaindustrie
Bipolare Störung machten Forscher reich

Einer der einflussreichsten Wissenschaftler an der Harvard Universität scheint dafür verantwortlich zu sein, dass die Diagnose "Bipolare Störung" - auch bekannt als manisch depressive Erkrankung - bei Kindern von 1994-2003 um 4000% (!) zugenommen hat. Dafür, dass er den Kindern dann entsprechende Medikamente verordnet hat, ist dieser Forscher von den Pharmafirmen selbstverständlich grosszügig bezahlt worden.

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Was soll ich tun? Wie lange habe ich noch? Was hat in meinem Leben Bedeutung? Werde ich alles noch schaffen, was ich mir vorgenommen habe? Wie wird sich der Tod anfühlen?

Eine mir in den letzten Jahren vertraut gewordene Stimme sagt: „Soja, Du schaffst es, Du schaffst diese Probleme zu lösen, egal wohin der Weg Dich führt!“ Plötzlich weiß ich, was zu tun ist – endlich werde ich das Blog schreiben, das ich bereits 2012 mit einer FB-Seite begann. Struktur, Disziplin und die Möglichkeit der Selbstreflektion werden für mich Halt sein. Öffentlich geschriebene Worte sind wie gesprochene Worte, nicht wie ein lärmender, nicht festzuhaltender Gedankenstrom. Vielleicht sind andere Menschen in einer ähnlichen Situation und es wirkt wie ein Impuls für sie. Der Entschluss steht und plötzlich bin ich ganz ruhig. Ich stehe auf, gehe zum Auto und weiß jetzt kann ich mit allen sprechen …

Über die Geduld
(von Rainer Maria Rilke)

Man muss den Dingen
die eigene, stille
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann,
alles ist austragen – und
dann gebären…

Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind, als ob die Ewigkeit
vor ihnen läge,
so sorglos, still und weit…

Man muss Geduld haben

Mit dem Ungelösten im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.

P.S. Gern führe ich mit meinen Lesern einen Austausch. Tretet gern mit mir über E-Mail (siehe Impressum) in Kontakt oder hinterlasst einen Kommentar. In jedem Fall werde ich eine Antwort geben. Vielen Dank!

ich habe schon so lange nichts mehr von Dir gehört, das macht mich nicht gerade froh. Ich denke ziemlich oft daran, dass es hier in Berlin so starke Persönlichkeiten wie Dich gibt, die sich nicht unterkriegen lassen, die sich nicht der Krankenhausmaschinerie ergeben, die für sich einen Therapieweg suchen, welcher mit Würde und kräftigem Rückgrat begangen werden kann. Ich finde es wirklich bewegend, dass Du Dich an der Gersontherapie versuchst. Schade, dass ich mich darüber nicht mit Dir austauschen kann. Ich würde gern einen engeren Kontakt darüber pflegen. Also, ich drück Dir die Daumen.
Henning

Hallo Sonja,
die gedankliche Beschäftigung mit Krebs und allen seinen Begleitproblemen kann sehr belastend sein. Ich hoffe, du konntest hierzu ein wenig mehr Abstand und Frieden finden. Ich habe gute Erfahrungen mit dem Krebstherapie-Begleitsystem gemacht (www.krebstherapie-media.de). Es heilt natürlich nicht den Krebs, aber es kann für eine mentale Einstimmung sorgen, die vieles u.U. einfacher macht.

Hallo liebe Sonja!
Über das Gerson-forum fand ich deinen blog!
Wie geht es dir inzwischen? Ich hoffe gut.

Ich schreibe dir, weil meine Freundin sehr schlecht dran ist, bekommt gerade wieder chemo und wird punktiert und hat noch sehr wenig power.
Nächste Woche werde ich zu ihr nach Hamburg fahren(ich wohne in der Nähe von Köln)

Habe erst vor ein par tagen von der gerson-methode gehört,…. Hört sich vielversprechend an!

Kannst du mir weiterhelfen,… Bzw Tipps geben wo und wie wir das angehen können, falls Hella nicht schon zu schwach ist,….

Vielen lieben Dank!

Liebe Bärbel,
ich kann Dich sehr gut verstehen. Es ist schwer einen Menschen der einem nahe steht in solch einer Situation zu begleiten. Ich finde es gut, dass Du Dir Gedanken machst wie Du ihr helfen kannst.
Die Gerson-Therapie ist gerade für Menschen, die sehr schwach sind sehr gut. Wenn Du im Internet recherchierst wirst Du sehr viele Informationen dazu finden. Doch das Wichtigste ist, dass Deine Freundin sich dieser Thematik auch öffnet. Sie selbst kann nur entscheiden was sie machen möchte. Denn gerade bei der Gerson-Therapie, die sehr umfangreich und anstrengend ist, ist es wichtig, dass der Patient es auch selbst will. Trage Informationen zusammen und gib sie Deiner Freundin, ohne Erwartungen von Deiner Seite. Sie kann sich dann damit beschäftigen und wenn sie dafür offen ist, wirst Du es merken und kannst sie dabei unterstützen diesen Weg zu gehen. Dann kann ich Dir zur Gerson-Therapie Bücher empfehlen oder Du kannst der Gruppe „Gerson Therapie Deutschland“ bei Facebook beitreten. Damit ist man sehr gut für die Durchführung der Therapie ausgerüstet. Falls die finanziellen Mittel vorhanden sind kann ich die Gerson Klinik in Budapest empfehlen. Das ist in jedem Fall der beste Einstieg in die Gerson-Therapie!
Ja, es ist nicht einfach es auszuhalten. Ich wünsche Deiner Freundin dass sie ihren Weg findet und sich von ihrem Herzen leiten lässt und Dir wünsche ich die Kraft und den Mut Deine Freundin auf ihrem Weg, egal welcher es ist, zu begleiten.
Liebe Grüße Soja

ich bin auf Deinen Blog gestoßen über das Gerson Forum. Und gleich das schöne Gedicht von Rilke…das tut gut. Und wie freue ich mich jemanden aus Berlin mit anscheinend gleichem Gedankengut zu haben. Gern können wir Gedanken austauschen. Ich bin nicht selbst erkrankt, jedoch hat mein Bruder grad mit dem K Thema zu tun. Das macht mich betroffen und ich suche nach Wahrhaftigkeiten (funktioniert Gerson oder nicht). Ich habe schon viele Bücher gelesen zum Thema Ernährung. Zur Zeit habe ich die China Study angefangen, komme von Konz, Walker usw. Mal sehen, wohin die Reise noch gehen wird. Auf alle Fälle wünsche ich Dir Kraft auf dem schweren Weg. Herzliche Grüße aus dem hohen Norden Berlins (Hermsdorf).
Henning

ich habe mich schon von Anfang an meiner Therapie mit dem Thema „Stärkung des Immunsystems“ beschäftigt. Über GERSON bin ich immer wieder „gestolpert“. Es ist jedoch eine sehr aufwendige Selbsttherapie und das ließ mich bisher zögern. Inzwischen denke ich, dass es für mich die einzige Möglichkeit ist meine Gesundheit zu stärken, eine sehr gute Lebensqualität auch mit meiner Diagnose zu erhalten und sogar schließlich vollkommen gesund zu werden.
Mit sehr viel Respekt vor dieser Herausforderung bereite ich alles vor um Mitte Dezember 2014 zu starten. Mein Onkologe wird mich unterstützen und darüber bin ich sehr froh.
Ich weiß wie schwer es ist ein Familienmitglied mit dieser Diagnose zu unterstützen. Auch in unserer Familie bin ich nicht die einzige. Alle gehen ganz unterschiedlich mit dem Thema Krebs um.
Ich werde auch regelmäßig hier mit Blog und auch im Gerson-Forum zu meiner Selbsttherapie berichten. Gern tausche ich mich mit Dir aus.

Liebe Grüße und Danke für Deinen Kommentar
Soja

vielen Dank für Deine Zeilen. Schön, dass es Dir den Umständen gut geht. Und einen Onkologen mit Verständnis, mit Kompetenzen Richtung Gerson, diese sind wohl nicht so häufig anzutreffen. Meinem Verwandten wurde nichts erzählt/vermittelt hierzu. Auf meine Frage, welche Ernährung denn vorgeschlagen wurde hinsichtlich weiterem Vorgehen…..nur ein Kopfschütteln war zu vernehmen. Ich überlege zur Zeit, ob ich quasi als Selbstversuch mich einer Gersondiät annähern sollte. Das Thema Einläufe schreckt mich nicht ab, jeoch die Einnahme von Mitteln (Kalium u.a.). Das muss sich noch entwickeln, ich behalte es aber sehr stark im Hinterkopf.
Bis dahin mal wieder
H.

ich hatte Dich noch einmal angeschrieben über Email. Ich hoffe nicht, dass Du mich in den Spamordner verschoben hast. Wie sieht es denn aus bei Dir: hast Du Muße mir noch weitere Fragen zu beantworten? Ich würde mich jedenfalls über einen Austausch sehr freuen. Bis dahin mal wieder
H.G.

Liebe Soja,natürlich kannst du meine Zeilen im Blog verwenden wie du es vorschlägst.

Übrigens gefällt mir das Gedicht“Über die Geduld“ so gut. Anfangs guckte ich täglich nach, ob eine Antwort von dir kam. Dann dachte ich schon, Schlimmes sei passiert.Nun heute die angenehme und ganz umfangreiche Antwort von dir. Hab herzlichen Dank!
Klar weiß ich, dass du an unsere Krankheit dachtest bei dem Gedicht.
Deine Gedanken zum Kampf gegen den Krebs teile ich auch voll und ganz. Ich glaube er hat eine Aufgabe die aber nicht leicht zu erkennen ist.
Meine sechste Chemo wurde vorige Woche ganz und gar gestrichen, weil mein Blut so schlecht war. Ich bin darüber sehr froh und halte die Entscheidung für richtig, weil ich schon nach der fünften das Gefühl hatte, eine weitere nicht zu überleben.
Ich arbeite mit Affirmationen für meine Heilung.Dafür habe ich Hilfe. Aber wie man am besten eine Meditation realisiert weiß ich nicht und kenne auch keine unterstützende Person. Vielleicht finde ich sie durch dich. Bei meinem Arztgespräch heute kamen wir auf den positiven Einfluß des Sports zu sprechen. Da sehe ich für mich noch Handlungsbedarf. Ich hoffe, während meiner baldigen Kur dafür Anregung zu erhalten.
Übrigens kann ich auch ein gutes Buch empfehlen: von Heinrich Grill:“Krebskrankheit“ aus ganzheitlicher medizinischer und spiritueller Sicht, Erklärung, Prophylaxe, Therapie
Auch ich grüße dich herzlich und in Verbundenheit
H.

Anm.: 1.Kommentar auf der Impressum-Seite

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Deshalb gilt es auf solche Patienten besonders zu achten. Einzelheiten siehe das entsprechende Kapitel über die Suizidgefahr. Und im vorliegenden Falle sind es vor allem

- Patienten mit einer schizo-depressiven Krankheitsepisode,
- weibliche Kranke,
- zusätzliche Belastung durch einschneidende Lebensereignisse.

Dabei gilt es zwei Aspekte bei drohender Suizidgefahr im allgemeinen und bei schizoaffektiven Störungen im speziellen zu beachten: Der eine wird charakterisiert durch die Mahnung: "Suizid - das ist die Abwesenheit der anderen", der andere besagt: Wenn man in dieser Hinsicht kein gutes Gefühl hat, dann ist die Behandlung in einer Fachklinik (und nicht im Allgemeinkrankenhaus, um eine psychiatrische Klinik zu umgehen!) sicherer, als ständig zwischen Hoffen und Bangen zu schweben bzw. das Prinzip "Hoffnung" zu überfordern. Wer erst nachträglich klug wird, muss sich später einige unangenehme Fragen gefallen lassen.

Schizoaffektive Störungen im Kindesalter

Die Mehrzahl der seelischen Störungen ist nicht auf das Erwachsenenalter beschränkt. Depressionen und Schizophrenien gibt es auch bei Heranwachsenden, Jugendlichen und sogar Kindern. Allerdings gilt es dort alterstypische Besonderheiten zu berücksichtigten, vor allem was Beschwerdebild, Verlauf und auch Therapie anbelangt. Soll man schon bei jeder seelischen Störung einen Fachmann hinzuziehen, also einen Psychiater oder Nervenarzt, so empfiehlt sich dies in jungen Jahren doppelt, nämlich den Kinder- und Jugendpsychiater mit einer Reihe von spezialisierten zusätzlichen Therapeuten. In diesem Alter heißt es noch weniger "abwarten" bzw. wenn, dann nur unter fachärztlicher Kontrolle.

So gibt es schizoaffektive Störungen auch im Kindes- und Jugendalter, und zwar in einem ähnlichen Verhältnis wie bei den Erwachsenen. Man nimmt also an, dass zwischen 10 und 20 % aller psychotischen Erkrankungen in dieser Altersstufe schizoaffektive Störungen sind. Allerdings ist die Zahl der Psychosen (Geisteskrankheiten) im Kindes- und Jugendalter deutlich seltener als bei Erwachsenen. Deshalb trifft man insgesamt wenig schizoaffektiv Betroffene in jungen Jahren.

Im übrigen gelten hier dann die selben Erkenntnisse wie später, nämlich ein sehr unterschiedlicher Verlauf, aber gute Heilungsaussichten, vor allem unter rechtzeitiger Therapie (die dieselbe ist wie im Erwachsenenalter, nur unter Berücksichtigung der besonderen seelischen, körperlichen und psychosozialen Bedingungen von Kindern und Jugendlichen).

Schizoaffektive Störungen im höheren Lebensalter

Schizoaffektive Störungen sind am häufigsten im mittleren Lebensalter, in jungen Jahren selten (siehe oben), im höheren Lebensalter (z. B. ab 65) aber auch nicht mehr so häufig anzutreffen.

Da im dritten Lebensalter noch eine sogenannte hirnorganische Komponente (also eine alters-bedingte Beeinträchtigung im seelischen, körperlichen und zwischenmenschlichen Bereich) hinzukommt, stellen sich diese Patienten schlechter als in jüngeren Jahren. Dies hat aber nicht unbedingt etwas mit der schizoaffektiven Störung zu tun, das ist ein Problem des altersbedingten Gesamtzustandes (z. B. Hirnatrophie (Hirnschwund), Durchblutungsstörungen, Beeinträchtigung durch eine Reihe zusätzlicher Leiden, insbesondere was Herz-Kreislauf anbelangt usw.).

Dies sind auch jene begrenzenden Faktoren, die den Erfolg einer medikamentösen Therapie einschränken. Einzelheiten siehe die Kapitel Neuroleptika, Antidepressiva, Lithium/Carbamazepin und Valproinsäure (Phasen-Prophylaktika) u. a.

Schizoaffektive Störungen im Wochenbett

Seelische Störungen im Wochenbett, insbesondere psychotische Symptome sind zwar nicht häufig, aber besonders irritierend. Einzelheiten dazu siehe das Kapitel Wochenbett und seelische Störungen.

Obgleich es zahlreiche Möglichkeiten psychotischer Erkrankung nach der Geburt gibt, scheinen schizoaffektive Störungen besonders häufig zu sein. Man spricht von der Hälfte aller psychotischen Störungen nach einer Entbindung.

Seelische Störungen im Wochenbett generell pflegen besonders zu irritieren. Denn zum einen erwartet man doch eher Freude und Dankbarkeit nach der Geburt eines gesunden Kindes, zum anderen können die Symptome alle Betroffene erheblich verwirren. Dies besonders im Falle einer schizoaffektiven Störung im Wochenbett, nicht nur Partner und Angehörige, sondern auch Ärzte, Schwestern, Hebammen u. a. noch mehr verblüffen, befremden oder gar schockieren können. Auf jeden Fall kann das Krankheitsbild turbulente Ausmaße annehmen, vor allem wenn es sich um eine schizomanische Krankheitsepisode handelt.

Ein solches Leiden erfordert eine sofortige und konkrete Behandlungsstrategie durch Geburtshelfer/Gynäkologen und Psychiater. Man sollte dies nicht zu leicht nehmen. Denn eine schizoaffektive Störung, besonders bei schizodepressiver Tönung geht mit erhöhter Suizidgefahr einher. Und das kann im Falle der Wöchnerin sogar "erweiterter Suizid" bedeuten, d. h. die schwer psychotische und ggf. wahnhafte Mutter versucht nicht nur sich selber, sondern auch das Neugeborene zu töten (Fachausdruck: Infantizid). Einzelheiten siehe Suizidgefahr und erweiterter Suizid.

Es wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass die schizoaffektiven Störungen ein komplexes und damit kompliziertes, schwieriges und vor allem nicht ungefährliches Krankheitsbild sind. Das ist nachvollziehbar. Schon die Teil-Krankheiten Schizophrenie, Depression und manische Hochstimmung gehören - für sich allein genommen - zu den problematischsten seelischen Leiden in einer meist schwer durchschaubaren Mischung und entsprechender Belastung für den Betroffenen, seine Angehörigen, Freunde, Arbeitskollegen und Nachbarn.

Früher stellte die Diagnose einer schizoaffektiven Störung, gleichgültig ob schizophren-depressiv oder schizophren-manisch vor erhebliche Probleme. Das hat sich geändert, besonders wegen der medikamentösen Möglichkeiten, auch wenn gerade die Psychopharmaka viel Kritik trifft. Auf was ist zu achten und was verspricht Erfolg. Nachfolgend eine komprimierte Übersicht zur Therapie der schizoaffektiven Störungen (für Einzelheiten siehe die ausführlichen Kapitel über Neuroleptika, Antidepressiva, Beruhigungsmittel (Tranquilizer) und Phasen-Prophylaktika: Lithium, Carbamazepin und Valproinsäure).

· Therapie der schizomanischen Krankheitsepisoden

Eine reine schizophrene oder manische Erkrankung leichterer Art kann ambulant, d. h. "zu Hause" von Nervenarzt, Psychiater, Internist oder Allgemeinmediziner behandelt werden, wenn alle sich gegenseitig unterstützen. Bei mittelschwerem Verlauf kann das schon bedenklicher werden. Ein schwerer Krankheitsverlauf von Schizophrenie oder Manie erfordert grundsätzlich die stationäre Behandlung in einer Fachklinik (und nicht in einem Allgemeinkrankenhaus. Auch wenn der Patient sich gegen die psychiatrische Klinik wehrt und z. B. nur eine internistische Abteilung akzeptiert).

Wenn ein Patient nun beide Krankheitsbilder ertragen muss, also Schizophrenie und manische Hochstimmung zugleich, dann gilt nicht nur das selbe, man sollte noch viel vorsichtiger sein, was die Einschätzung des Schweregrades und seiner psychosozialen Folgen anbelangt. Denn eines muss man sich stets vor Augen halten: Die Medizin im allgemeinen und die Psychiatrie bzw. die Pharmakotherapie im speziellen können die jeweiligen Krankheitszeichen sehr wohl unterdrücken (wenngleich nicht ausheilen!) und damit dieses Leiden mehr oder weniger schell zum Abklingen bringen. Machtlos sind sie hingegen dann, wenn die Krankheit bereits zu folgenschweren Konsequenzen in Partnerschaft, Familie, Freundeskreis, Nachbarschaft und am Arbeitsplatz geführt hat. Und das geht sehr schnell, besonders wenn die Umgebung nicht aufgeklärt ist und ohnehin keine Ahnung von dem krankhaften Hintergrund des ungewöhnlichen Geschehens hat. Und dies ist vor allem bei den beiden Krankheitsbildern Schizophrenie und Manie der Fall. Und kann in der Regel auch nicht mit der "Gnade des raschen Vergessens" rechnen. Mit anderen Worten: Wer sich zu spät zu einer fachlich fundierten Therapie entschließt, den "bestrafen seine Symptome" - und zwar auch rückwirkend und vor allem länger als ihm lieb ist.

Eine stationäre Behandlung ist also nicht nur ein Sicherheitsfaktor (Selbstgefährdung), sondern auch der Schutz vor zwar krankheitsbedingter, aber in den Augen seiner Umgebung letztlich "selbst-verschuldeter" Rufschädigung (sinnlose Einkäufe, finanzielle Gefährdung, sexuelle Enthemmung u. a.).

Welche medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Bei akuten schizomanischen Krankheitsepisoden greifen die Fachleute zu Neuroleptika oder Lithiumsalzen bzw. zur Kombination von Neuroleptika und Lithium. Außerdem stehen die Antiepileptika Carbamazepin und Valproinsäure zur Verfügung, die alleine oder in Kombination mit Lithium bzw. Neuroleptika genutzt werden können. Das gleiche gilt auch in entsprechenden Situationen für die Beruhigungsmittel vom Typ der Benzodiazepine.

Einzelheiten siehe die jeweilig ausführlichen Kapitel zu diesen psychotropen Arzneimitteln (mit Wirkung auf das Zentrale Nervensystem und damit Seelenleben), so dass man sich im folgenden auf einige erläuternde Stichworte beschränken kann:

Bei hochgradig unruhigen schizomanischen Patienten kommt man um hochpotente Neuroleptika mit antipsychotischer Wirkung nicht herum, meist ergänzt durch mittel- oder niederpotente Neuroleptika, die vorwiegend dämpfen. Bei schwer erregten Kranken muss man ggf. sogar die Injektion (sogenannte parenterale Applikation) nutzen. Nicht selten greift man dann auch zusätzlich zu den beruhigenden und angstlösenden Benzodiazepin-Tranquilizern.

Wenn die manische Leidens-Komponente überwiegt, bietet sich zusätzlich eine Lithiumtherapie an, also letztlich die Kombination aus Lithium und Neuroleptika. In diesem Falle wird man versuchen, die - mit mehr äußerlich beeinträchtigenden Nebenwirkungen behafteten - Neuroleptika etwas geringer zu dosieren und nach und nach auszuschleichen, falls es das Zustandsbild erlaubt. Eine alleinige Behandlung schizomanischer Patienten mit Lithium ist zwar möglich, wird aber nur selten (d. h. bei leichten Verläufen) riskiert.

In dem speziellen Kapitel über Phasen-Prophylaktika mit Lithium, Carbamazepin und Valproinsäure wird auch auf die Möglichkeiten (und Grenzen) der beiden Antiepileptika Carbamazepin und Valproinsäure in der Behandlung von manischen und schizomanischen Zuständen detailliert hingewiesen (Einzelheiten siehe dort).

· Therapie der schizodepressiven Krankheitsepisoden

Wenn im Rahmen einer schizoaffektiven Störung der Kombinations-Schwerpunkt "schizophrene und depressive Symptome" vorliegt, gelten andere Bedingungen. Vor allem ist eines zu beachten: Eine Suizidgefahr ist immer gegeben, selbst beim schizomanischen Beschwerdebild. Bei einem schizodepressiven Leidens-Schwerpunkt aber ist sie besonders hoch. Deshalb wird man hier noch zurückhaltender sein, was eine ambulante Behandlung "zu Hause" anbelangt. Ein hundertprozentiger Schutz ist nie gewährleistet, aber die Therapie in einer Fachklinik ist auf jeden Fall risikoloser. Das muss man wissen, wenn man sich dem Willen des Patienten (und seiner Angehörigen?) beugt und auf eine stationäre Fachbehandlung verzichtet.

Therapeutisch stehen bei der schizodepressiven Episode wiederum verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Neuroleptika (hoch-, mittel- und niederpotente), Antidepressiva, die Kombination von beiden, die zusätzliche Gabe von Lithiumsalzen, Carbamazepin und Valproinsäure, ggf. sogar von Beruhigungsmitteln (Tranquilizer) vom Typ der Benzodiazepine. Möglich sind auch eine Elektrokrampfbehandlung. Diskutiert werden gelegentlich auch Schlafentzug und Phototherapie (Lichttherapie). Im einzelnen:

Die Behandlung schizodepressiver Krankheitsepisoden ist noch schwieriger, ggf. noch folgenschwerer und löst damit mehr Diskussionen aus, und zwar nicht nur unter Ärzten, auch unter Angehörigen. Will man auf jeden Fall sicher gehen, kommt man um eine Kombinationstherapie aus Neuroleptika und Antidepressiva nicht herum. Grund: Es gibt zwar auch (vor allem niederpotente) Neuroleptika, die leicht stimmungsstabilisierend wirken, doch an die antidepressive Potenz der für Depressionen zuständigen Antidepressiva kommen sie bei weitem nicht heran. Es wäre also ein Fehler, bei schizodepressiven Episoden auf Antidepressiva zu verzichten.

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Für Rehabilitationsmaßnahmen ist die Rentenversicherung zuständig. Sie trägt in der Regel auch die Kosten. Wir unterstützen Sie bei der Beantragung einer Maßnahme und klären gegebenenfalls offene Fragen mit dem zuständigen Leistungsträger.

Nehmen Sie im Laufe der Krankengeldzahlung an einer medizinischen Reha-Maßnahme der Rentenversicherung teil, brauchen Sie den täglichen Zuzahlungsbetrag von zehn Euro für den Aufenthalt nicht zu zahlen.

Sie beziehen eine Rente und arbeiten zusätzlich? Dann können Sie – je nach Rentenart – trotzdem Krankengeld erhalten. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern.

Sie erhalten Krankengeld und bekommen währenddessen eine Rente zugebilligt? Dann wird das Krankengeld gekürzt oder es entfällt. Dies gilt auch für ausländische Renten und vergleichbare Leistungen.

Bei einigen Rentenarten verringert sich die Krankengeldhöhe um den Betrag der Rente, zum Beispiel bei

  • Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung
  • Rente wegen Berufsunfähigkeit
  • Teilrente wegen Alters.

Sie haben keinen Anspruch auf Krankengeld, wenn Sie eine der folgenden Leistungen erhalten:

  • Vollrente wegen Alters
  • Rente wegen voller Erwerbsminderung
  • Rente wegen Erwerbsunfähigkeit
  • Vorruhestandsgeld oder Ruhegehalt.

Ihr Krankengeldanspruch endet in diesem Fall einen Tag, bevor die Rente beginnt.

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