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Bipolare Störung kann in depressiver Phase zu Suizid führen

Die Fehldiagnose kann gefährlich werden, denn ohne Behandlung wird die bipolare Störung immer extremer. Die Phasen treten in kürzeren Abständen auf und werden intensiver. Selbstmordgedanken häufen sich - jeder dritte Betroffene begeht einen Suizidversuch. So auch Schumann, Hemingway und Woolf. Doch die Diagnose einer manisch-depressiven Erkrankung kann das verhindern.

Die Gefahr, erneut manische oder depressive Phasen zu erleben, ist auch nach der erfolgreichen Behandlung der bipolaren Störung noch sehr hoch. Wenn aber schnell und richtig behandelt wird, können die Krankheitsausbrüche massiv eingedämmt werden. Oft liegen dann Jahre zwischen den einzelnen Episoden, ein Drittel der Behandelten kann ohne Symptome leben. sh

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Früherkennungszentrum Düsseldorf zur Beratung und Hilfe bei erhöhtem psychischen Erkrankungsrisiko

Das Früherkennungszentrum Düsseldorf hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen zu helfen, bei denen ein erhöhtes Risiko für psychotische und bipolare Störungen besteht. Wir stellen fest, ob ein solches Risiko vorliegt, und bieten Beratung für Betroffene und deren Angehörige sowie die Vermittlung in verschiedene Therapiemöglichkeiten an.

Das FEZ Düsseldorf wurde im Jahr 2000 als Forschungs- und Beratungseinrichtung zur Früherkennung und Therapie psychischer Beschwerden, wie sie im Vorfeld erstmaliger psychotischer Erkrankungen häufig auftreten, gegründet. Aktuell besteht auch die Möglichkeit einer weiteren ärztlichen Behandlung und Vermittlung in andere Therapieangebote.

Wir sind ein Team aus Ärzten, Psychologen und Sozialarbeitern und bieten Beratung und Hilfen für Menschen, bei denen ein erhöhtes Risiko besteht, an einer Psychose oder bipolaren Störung zu erkranken.

Erste Ansprechpartner sind Herr Thorsten Nolting, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Frau Dipl.-Psych. Sonja Botterweck.

Das FEZ ist Teil des Psychosozialen Zentrums (PSZ) des LVR-Klinikums Düsseldorf - Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Heinrich-Heine-Universität.

Wir wollen Menschen erreichen, die gefährdet sind, eine psychotische oder bipolare Erkrankung zu entwickeln.

Sollten mindestens zwei der ersten vier im Folgenden genannten Aussagen oder mindestens eine der vier letztgenannten Aussagen auf Sie zutreffen, empfehlen wir Ihnen für ein unverbindliches Gespräch mit uns Kontakt aufzunehmen:

  • "Ich kann die Anforderungen, die in der Schule oder im Beruf an mich gestellt werden, nicht mehr so gut erfüllen, wie früher."
  • "Ich kann mich nicht mehr so gut konzentrieren wie früher. Ständig gehen mir unwichtige Gedanken im Kopf herum, die mich stören."
  • "Immer öfter fallen mir die einfachsten Wörter nicht mehr ein."
  • "Immer häufiger lese ich über Sätze hinweg und verstehe den Sinn nicht."
  • "In Gesprächen verliere ich immer öfter den Faden und kann Unterhaltungen nicht mehr so gut folgen, wie früher."
  • "Ich bin viel misstrauischer geworden als früher. Wenn ich Leute zusammen stehen und reden oder lachen sehe, denke ich schnell, dass könnte etwas mit mir zu tun haben."
  • "Ich beziehe Dinge und Ereignisse, die eigentlich zufällig passieren mittlerweile sehr schnell auf mich."
  • "Meine Wahrnehmung hat sich eigenartig verändert. Dinge riechen oder schmecken nicht mehr so, wie ich es gewohnt bin. Ich sehe Gegenstände manchmal verzerrt oder verschoben, obwohl das gar nicht sein kann. Ich habe mittlerweile häufiger ein Rauschen oder Knacken oder andere eigenartige Geräusche im Ohr, die ich mir nicht erklären kann."

Sie erreichen das Team des FEZ unter folgender Telefonnummer: 0211 922-3760

Eine Psychose ist ein psychischer Ausnahmezustand, in dem es zu einer Veränderung von Empfindung, Wahrnehmung und Denken kommt. Häufig tritt sie erstmals im jungen Erwachsenenalter auf. Typische Symptome sind: Man fühlt sich durch eigentlich unverfängliche Vorkommnisse in der Umgebung persönlich gemeint und bezieht diese Vorkommnisse auf sich, man fühlt sich beobachtet und verfolgt, man hört oder sieht etwas, was objektiv nicht vorhanden ist.

Bereits Monate bis Jahre vor dem Ausbruch einer Psychose kommt es bei vielen Betroffenen zu Veränderungen des Erlebens und Verhaltens. Beispiele sind:

  • man zieht sich aus sozialen Bindungen zurück,
  • Konzentrationsstörungen,
  • Störungen der Wahrnehmung und der Gedankengänge treten auf,
  • man ist häufig nervös, unruhig oder angespannt oder entwickelt Ängste oder Depressionen.

Erhalten die Betroffenen schon in diesem Stadium Hilfe, können Vereinsamung und sozialer Abstieg oft verhindert werden. Auch lässt sich der Ausbruch einer Psychose hinauszögern, abschwächen oder gar ganz verhindern.

Jeder Mensch kennt das: an manchen Tagen ist man gut gelaunt und energiegeladen, an manchen niedergeschlagen und kann sich zu nichts aufraffen. Bei einer bipolaren Störung treten solche Schwankungen jedoch in extremer Form auf, längere Phasen mit deutlich niedergedrückter Stimmung und Energielosigkeit (Depression) wechseln sich ab mit Phasen extrem gehobener Stimmung und gesteigerter Aktivität (Manie).
Typische Anzeichen einer Depression sind über einen längeren Zeitraum niedergeschlagene Stimmung, Energielosigkeit oder der Verlust von Freude an Dingen, die normalerweise Spaß machen, Grübeln, Schlafstörungen oder auch ein gesteigertes Schlafbedürfnis. Typisch für eine Manie sind hingegen ein intensives Hochgefühl und übersteigertes Selbstbewusstsein, gesteigerter Antrieb, ein deutlich vermindertes Schlafbedürfnis bis hin zur Schlaflosigkeit, Distanzlosigkeit im Umgang mit anderen Menschen und/oder gesteigerter Rededrang.

Auch im Vorfeld bipolarer Störungen treten häufig Symptome auf, die erstes Anzeichen einer solchen Erkrankung sein können. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Erschöpfungsgefühl und Müdigkeit,
  • gedrückte Stimmung,
  • vermindertes Selbstbewusstsein und Selbstzweifel
  • Interesselosigkeit, Lustlosigkeit
  • Verringerte Belastbarkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Schlafstörungen
  • Vermehrtes Grübeln, Sorgen
  • Anspannung, innere Unruhe, Reizbarkeit
  • Hochstimmung/Euphorie
  • Gedankenrasen, zahllose neue Ideen
  • Ruhelosigkeit, Ungeduld, auch vermehrte Reizbarkeit
  • Vermindertes Schlafbedürfnis
  • erhöhtes Redebedürfnis, erhöhte Kontaktbereitschaft
  • Ablenkbarkeit, Konzentrationsprobleme
  • Vermehrtes Geldausgeben
  • Veränderte Wahrnehmung (z.B. erhöhte Geräuschempfindlichkeit)

Bei der Mehrheit der Betroffenen (60-70%) beginnt die bipolare Störung mit einer depressiven Phase. Die Stimmungsschwankungen werden gerade zu Beginn als kaum kontrollierbar wahrgenommen und verursachen für Betroffene und Angehörige oft beträchtliche Probleme. Früherkennung kann auch hier entscheidend dazu beitragen, die negativen Folgen und das Ausmaß der Erkrankung einzudämmen. Im Gegensatz zu den Frühwarnzeichen der psychotischen Störung, können Warnzeichen für eine affektive Störung auch nur einige Tage auftreten und dann rasch wieder verschwinden. Meist treten dieses kurze Phasen dann aber immer wieder auf.

Psychische Beschwerden sind sehr häufig und können jeden treffen. Grundsätzlich kann auch jeder Mensch an einer Psychose oder einer Bipolaren Störung erkranken. Mehr als ein Prozent aller Menschen weltweit entwickeln irgendwann in ihrem Leben psychotische Symptome, drei bis sechs Prozent entwickeln eine bipolare Störung.
Mit Hilfe von speziellen Fragebögen und psychologischen Untersuchungen können wir abschätzen, ob bei einem Menschen ein erhöhtes Risiko besteht, an einer Psychose oder einer bipolaren Störung zu erkranken.

In einem Erstgespräch und anschließenden ausführlicheren diagnostischen Interviews ermitteln wir, ob ein relevantes Risiko vorliegt, an einer Psychose oder Bipolaren Störung zu erkranken. Für die Betroffenen entwickeln wir dann ein individuell abgestimmtes Programm mit folgenden Inhalten:

  • ausführliche Diagnostik und regelmäßige Verlaufskontrolle
  • Aufklärung über die Grundlagen der Symptome und mögliche Folgen
  • Erarbeitung von Lösungsansätzen bei individuellen Problemen
  • zusätzliche Gesprächstermine bei besonderem Bedarf
  • Vermittlung zu zusätzlichen Therapieangeboten (z.B. ambulante Ergotherapie, Musik-, Kunst-, Bewegungstherapie), Unterstützung bei der Vermittlung in ambulante Psychotherapie
  • Unterstützung bei sozialen Problemen (z.B. Arbeit, Schule, Studium, Finanzen)
  • Einbeziehung von Angehörigen, sofern dies gewünscht wird
  • medikamentöse Behandlung, falls erforderlich

  • telefonische Information und Beratung bei Überweisung von Patienten, ausführliche Rückmeldung
  • allgemeine Information über die Grundlagen der Früherkennung und Behandlung

Unsere Ziele sind:

  • rechtzeitig die Frühzeichen einer psychotischen oder bipolaren Erkrankung zu erkennen
  • den Ausbruch einer Psychose zu verzögern, abzuschwächen oder gar ganz zu verhindern
  • Betroffene und ihre Angehörigen bei der Bewältigung ihrer Probleme zu unterstützen
  • Depressionen, Ängste und andere Beschwerden zu vermindern bzw. zu beseitigen
  • beizutragen, Brüche in der persönlichen Entwicklung (Freundschaften, Partnerschaft, Ausbildung, Finanzen) zu vermeiden

Wenn Sie Fragen haben oder einen Termin wünschen, schreiben Sie uns eine
E-Mail oder rufen Sie uns an!

Psychosoziales Zentrum (PSZ)

Etwa 800.000 Menschen in Deutschland leiden an einer bipolaren Störung. Die manisch-depressive Erkrankung wird oft nicht erkannt oder falsch diagnostiziert - das ist ein Problem.

Ernest Hemingway, Robert Schumann, Virginia Woolf: Das sind drei der wohl bekanntesten Menschen mit bipolarer Störung. An ihnen zeigt sich, dass die manisch-depressive Krankheit in ihren hypomanen Phasen Kreativität, Arbeitswut und Exzentrik betont, in depressiven Zeiten aber auch zum Suizid führen können.

Gerade die manische Phase der bipolaren Störung bleibt laut "SPON" oft unerkannt. Denn gesteigertes Selbstbewusstsein und Kreativität sind in der Regel nicht so stark ausgeprägt, dass Betroffene aus dem gesellschaftlichen Rahmen fallen. Deshalb kommt es auch häufig zur Fehldiagnose Depression, wenn der Psychotherapeut nur von den depressiven Phasen der Krankheit erfährt.

Bipolare Störung kann in depressiver Phase zu Suizid führen

Die Fehldiagnose kann gefährlich werden, denn ohne Behandlung wird die bipolare Störung immer extremer. Die Phasen treten in kürzeren Abständen auf und werden intensiver. Selbstmordgedanken häufen sich - jeder dritte Betroffene begeht einen Suizidversuch. So auch Schumann, Hemingway und Woolf. Doch die Diagnose einer manisch-depressiven Erkrankung kann das verhindern.

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Tauschen Sie sich aus!
In der Selbsthilfegruppe Depression auf Facebook von Navigator-Medizin lernen Sie viele andere Betroffene kennen.

Zu den Krankheiten von A bis Z

Die im heutigen Klassifikationssystem ICD-10 mit dem Code F31 definierte bipolare affektive Störung wurde früher als manisch-depressive Erkrankung bezeichnet. Bildhaft beschrieben durch das geflügelte Wort "Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt" ist sie durch abwechselnde Episoden von Depression und gehobener Stimmung (Manie) gekennzeichnet.

Unsere 10 wichtigsten Tipps gegen Depressionen

Wie bei einer Achterbahnfahrt bewegt sich das Seelengemüt dabei zwischen den Hochs und Tiefs menschenmöglicher Stimmungslagen (Affekte) – zwischen Euphorie und abgrundtiefer Einsamkeit als den Polen der willentlich nicht kontrollierbaren Auslenkung von Antrieb, Aktivität und Stimmung. Die Phasen zwischen den Episoden, deren Seltenheit oder Häufigkeit individuell unterschiedlich ist, werden meist symptomfrei erlebt.

Erstaunlich ist die Häufigkeit der Verbreitung dieser Krankheit: Die Wahrscheinlichkeit, in seinem Leben an einer bipolaren Störung zu erkranken, liegt bei 1 bis 1,6 Prozent. Mindestens jeder Hundertste erkrankt folglich an diesem Leiden. In Deutschland geht man derzeit von etwa 2 Millionen Betroffenen aus.

Im Gegensatz zum höheren Frauenanteil bei der unipolaren Depression erkranken Männer und Frauen etwa gleich häufig an einer bipolaren affektiven Störung. Der Erkrankungsbeginn liegt meist zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr und damit im Schnitt etwa sechs Jahre früher als bei einer schweren Depression ohne Manie.

Es werden drei Erkrankungsformen unterschieden:

  • Bipolar-I-Störung: Krankheitsverlauf mit Depressionen und schwer ausgeprägten Manien
  • Bipolar-II-Störung: Statt Manie hypomanische Phasen (leichtere Form der Manie)
  • Bipolar-III-Störung (Rapid Cycling): mindestens vier Stimmungsumschwünge im Jahr

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ADHS im Erwachsenenalter ist eine moderne (weil relativ junge) Diagnose!

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Prijs: € 11.95

Subtitel: Deutung und Bedeutung der Krankheitsbilder

Levertijd: Levertijd 5-10 dagen

Uitgever: Van Ditmar Boekenimport B.V.

Afmeting: 219 x 146 x 30 mm

Aantal pagina's: 379

Bindwijze: BB

Gewicht: 475

Annotatie: Das Standardwerk jetzt als Sonderausgabe Der Psychologe Thorwald Dethlefsen, und der Mediziner Ruediger Dahlke vermitteln in diesem bahnbrechenden Werk eine Alternative zur Schulmedizin und wecken ein tieferes Verständnis von Krankheit. Die Autoren zeigen, dass alle psychischen und physischen Leiden letztendlich wertvolle Botschaften der Seele sind. Indem wir sie entschlüsseln und den tieferen Sinn hinter Krankheitsbildern sehen, eröffnet sich für jeden von uns ein neuer, besserer Weg, sich selbst zu finden.

Bijzonderheden: Bassermann, Edition

hallo ich bin auf der suche nach der frage. was ist der unterschied zwischen MS und ALS.

habґs schon versucht und bei google finde ich echt keine kompetenten antworten.

Ist jetzt nicht Dein Ernst, oder?

Lesen musst Du aber selbst

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Neue Forschungsergebnisse zu Amyotrophe Lateralsklerose?

Hallo alle miteinander. Bei meinem Opa wurde diese Diagnose gestellt, was uns allen in der Familie erstmal nicht viel gesagt hat. Bis dahin wa. weiterlesen >

Seit einiger Zeit habe ich keine Kraft in Armen und Beinen.Ich versuche meine Muskeln durch Gymnastik wieder aufzubauen.Leider kann ich keine. weiterlesen >

Hallo,ich hatte mir beim Skifahren den Arm gebrochen Es war ausgerechnet der rechte Arm, mit dem ich sonst alles gemacht habe.Ich war froh,da. weiterlesen >

Wie ist das mit dem Muskelaufbau bei Muskelschwund?

  • Behandlung von ALS mit Stammzellen?
    Anscheinend gibt es jetzt eine Therapie mit eigenen Stammzellen. Dabei werden aus Fettgewebe gew.
    stark098
  • Opa hat ab und zu motorische aussetzer
    Halli ihrrr, also, mein opa is in der letzten zeit immer mal wieder ganz komisch und hat dann mo.
    Prinzessin
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Tod von Stephen Hawking: Unheilbare Krankheit – Warum ALS so heimtückisch ist

Tod von Stephen Hawking Unheilbare Krankheit – Warum ALS so heimtückisch ist

Seine Familie teilte seinen Tod mit. Der weltberühmte Wissenschaftler litt jahrzehntelang an einer Nervenkrankheit, bei der die Muskeln absterben.

Quelle: WELT/Paul Willmann

A ls bei Stephen Hawking im Alter von 21 Jahren eine Erkrankung des motorischen Nervensystems diagnostiziert wurde, gaben die Ärzte ihm nur noch zwei Jahre zu leben. Doch der Wissenschaftler trotzte der Krankheit – bis zu seinem 76. Lebensjahr. In all der Zeit litt er an Amyotropher Lateralsklerose (ALS), einer Nervenkrankheit, bei der die Muskeln nach und nach absterben.

Die Krankheit ist heimtückisch: ALS führt zu zerstörten Nerven und fortschreitender Muskellähmung. Die Betroffenen können sich im Verlauf der Erkrankung nicht mehr bewegen, sie haben Schwierigkeiten beim Schlucken, Sprechen und Atmen. Das Bewusstsein und der Intellekt bleiben aber in der Regel intakt.

Etwa die Hälfte der Patienten stirbt innerhalb der ersten drei Jahre. Nur in Ausnahmefällen leben sie länger als ein Jahrzehnt mit der unheilbaren Krankheit – bei Stephen Hawking war es sogar mehr als ein halbes Jahrhundert. Die Krankheit setzte bei ihm bereits im Studium zwischen 1963 und 1965 ein. Hawking starb am 14. März 2018.

„Es gibt unterschiedliche Formen von ALS“, sagt der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke, Horst Ganter. „Bei Stephen Hawking stellte sich heraus, dass er eine extrem seltene, langsam verlaufende Form hatte.“

FISCHER Taschenbuch, 1990

Broschiert. Fischer 1984. Georg Groddeck 67-9RV5-S9FW Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 118. Gut. Artikel-Nr.: 29593.

Krankheit als Symbol: Ein Handbuch der Psychosomatik. Symptome, Be-Deutung, Einlösung.

917 Gramm. neuwertig und ungelesen. Artikel-Nr.: AB 331642.

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Bertelsmann Verlag, 2007

672 Seiten, Sehr guter Zustand. Originalfoto nebenstehend. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 800 gebundenes Hardcover mit Schutzumschlag. 20. Auflage. Artikel-Nr.: 375068.

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Hier ein paar Beispiele:

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Handposition Ohren, 1. Chakra und 5. Chakra.

Furchtsamkeit, Angst, vergrabener Mist.

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Krankheit als Symbol oder Krankheit als Sprache der Seele von Ruediger Dahlke

ALS ist die Abkürzung für Amyotrophe Lateralsklerose, eine neurologische Erkrankung, die sehr selten ist. Bei ALS sterben die motorischen Neuronen im Rückenmark, dem Hirnstamm und er motorischen Kortex des Gehirns ab. Deshalb erleidet der Körper einen starken Kraftverlust und eventuell Lähmung. Der Kraftverlust macht sich ganz besonders in den Beinen, den Armen und sogar den Muskeln, die man zum Sprechen und Schlucken bemerkbar. So wird Amyotrophe Lateralsklerose schließlich zum Tod durch Atemlähmung führen. Man nennt diese neurologische Krankheit manchmal auch Charcot-Krankheit. ALS ist eine Krankheit, die häufig vorkommt und in der Regel im späteren Leben beginnt. Meistens ist das Alter für den Beginn der Krankheit zwischen 40 und 60 Jahren. Jedes Jahr leidet eine wachsende Zahl von Menschen unter ALS. ALS ist eine kurze, aber schwere Krankheit und betrifft mehr Männer als Frauen.

Die Ursache von ALS ist noch nicht vollständig bekannt. Ein Patient wird seinem Arzt relativ vage Symptome berichten. Die Beschwerden reichen von Unwohlsein bis zu Schwierigkeiten beim Schlucken. ALS kann eine erbliche Krankheit sein, aber das betrifft nur eine kleine Gruppe von Menschen, die ALS haben oder bekommen. Es gibt auch keine Medikamente, welche die Krankheit heilen können. Aber es gibt ein Medikament, welches den Krankheitsprozess etwas verlangsamen kann, und das ist das Medikament Riluzol, unter dem Markennamen Rilutek. Es kann die Krankheit bis zu 6 Monate verzögern. Der Name Amyotrophe Lateralsklerose kommt aus dem Griechischen und bedeutet im Grunde, Muskeln, die wenig oder keine Nahrung bekommen, weil das Rückenmark, wo sich die Nervenzellen befinden, keine Reize an die Muskeln sendet. Wenn diese Nervenzellen absterben, wird dies zu einer Verhärtung oder Narbenbildung führen.

Die Diagnose von ALS Hausärzte und andere Ärzte haben eine schwierige Aufgabe, wenn es um die Feststellung der Diagnose von ALS geht. Das hat mit der Tatsache zu tun, dass die Krankheit selten ist und die Symptome der Patienten sind oft vage und werden von dem behandelnden Arzt nicht erkannt. Die Bestimmung der Diagnose ist schwierig für den Arzt, da es keine Diagnoseverfahren für ALS gibt. Zuerst ist es immer eine Vermutung, dass es diese Krankheit ist. Wenn der Hausarzt von den vagen Beschwerden die Krankheit nicht genau bestimmen kann, wird er eine Überweisung zu einem Neurologen ausstellen. Wenn der Neurologe ALS vermutet, wird der Patient direkt zu einem ALS-Center überwiesen. Die Spezialisten im ALS-Center werden eine Untersuchung machen, um andere Krankheiten auszuschließen, und wird dann eine ALS-Diagnose stellen. Sobald die Diagnose von den Fachleuten, die wegen der Schwere der Krankheit unbedingt nötig sind, als ALS bestätigt wird, wird die Diagnose dem Patienten mitgeteilt. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Patienten mit ALS liegt im Bereich von 3 bis 5 Jahren. 20% der Patienten leben länger als 5 Jahre und 5 % leben mehr als 20 Jahre nach den ersten Symptomen.

Groll und Verbitterung

Beantworten Sie zwei Fragen: Woran hindert mich das Symptom? Wozu zwingt es mich? So erkennen Sie leichter, um welches Thema es geht.

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  • bei Klinischen Psychologen und Psychotherapeuten, die sich mit dem Thema befassen ( ruhig vorher nachfragen!

Wolfgang Keibl, 48, Prostatatkrebs:

Marietta Bohn, 46, Brustkrebs

Dieser Artikel ist erschienen in GESUNDHEIT 7+8/2000

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Die ALS-Diagnose wird durch verschiedene ärztliche Untersuchungen gesichert. Einige davon sind zwingend vorgeschrieben, weitere Tests kann der behandelnde Arzt nutzen, um andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen wie die der Amyotrophen Lateralsklerose als Krankheit auszuschließen (Differenzialdiagnose).

Typische Untersuchungen bei Amyotropher Lateralsklerose sind:

  • Tests der Nervenfunktionen (Reflexe, Muskelspannung, Tastsinn, Blasen- und Darmsteuerung)
  • Test der psychischen und mentalen Leistungsfähigkeit
  • Elektromyografie und -neurografie (Aufzeichnung der elektrischen Muskelaktivität)
  • Blutuntersuchungen
  • Test der Lungenfunktion, eventuell auch eine Blutgasanalyse
  • Magnetresonanztomografie (zur Abgrenzung der ALS-Krankheit von anderen Nervenerkrankungen)
  • Bestimmung von Körpergewicht und Body-Mass-Index (BMI)

Eine ALS-Diagnose lässt sich zudem mit folgenden Tests weiter absichern:

  • Muskelbiopsie (Struktur der Muskelfasern)
  • Test auf Demenz
  • Magnetstimulation der motorischen Gehirnbereiche (Transkranielle Magnetstimulation)
  • Untersuchung von Blut und Liquor auf verschiedene Krankheitserreger (Borrelien, HIV, Lues u.a.) oder Antikörper
  • HNO-Untersuchung (Differenzialdiagnose: Sprech- und Schluckstörungen)
  • Weitere bildgebende Verfahren (z. B. Kernspintomogramm von Gehirn und Rückenmark)
  • Untersuchungen des Blutserums auf Stoffwechselstörungen
  • Knochenmarkbiopsie
  • Erfassung des Ernährungszustands (unabhängiger Prädiktor der Lebenserwartung)

Ein DNA-Test auf ein verändertes SOD-1-Gen ist wegen der hohen Kosten nur dann sinnvoll, wenn in der Familie des Betroffenen bereits Amyotrophe Lateralsklerose aufgetreten ist. Entscheidend für die Diagnose ALS ist, Subformen wie die Primäre Lateralsklerose oder das Kennedy-Syndrom sowie Überlappungen mit anderen neurologischen Erkrankungen (z. B. Morbus Parkinson) auszuschließen.

Ist von einem Arzt die Diagnose ALS /Lou-Gehrig-Syndrom gestellt, so kann es wegen der immensen Bedeutung sinnvoll sein, die Meinung eines weiteren Experten einzuholen.

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist nicht heilbar. Das Ziel jeder Behandlung der ALS-Krankheit ist daher, Betroffenen ein möglichst langes, unabhängiges und beschwerdearmes Leben zu ermöglichen. Die beste Betreuung erfahren Patienten in einer Klinik, die zur Behandlung der Amyotrophen Lateralsklerose ein interdisziplinäres Team zur Verfügung hat. Dazu gehören neben Neurologen auch Magen-Darm-Spezialisten (Gastroenterologen), Lungenfachärzte (Pulmonologen), Sprechtherapeuten (Logopäden), Psychologen, Physio- und Ergotherapeuten, Zahnärzte sowie Diätberater.

Als einzige empfohlene medikamentöse Therapie bei Amyotropher Lateralsklerose ist derzeit der Wirkstoff Riluzol verfügbar. Er erlaubt zwar keine Heilung, kann aber die Nervenzellen vor weiteren Schäden schützen, indem der Wirkstoff den Botenstoff Glutamat im Gehirn (Glutamat-Antagonist) hemmt. Riluzol ist damit als Krankheitsverlauf-verzögerndes Medikament zu verstehen. Je früher die Therapie beginnt, desto stärker vermindert es die Symptome der amyotrophen Lateralsklerose. Lebenserwartung und Lebensqualität steigen durch das Medikament beträchtlich. Weitere Wirkstoffe werden derzeit klinisch geprüft und bei Erfolg in den nächsten Jahren zugelassen.

Amyotrophe Lateralsklerose: Symptome können behandelt werden

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Schizoaffektive Störungen gehören zwar nicht gerade zu den leichteren Beeinträchtigungen, haben auch ihre spezifischen Risiken (z. B. Suizidgefahr - siehe später), sind aber inzwischen so gut behandelbar, dass man sich auch hier keine Sorgen machen sollte. Voraussetzung ist allerdings das rechtzeitige Erkennen und schließlich Anerkennen dieser Störung. Und natürlich eine konsequente Therapie, die aber bei den heutigen Möglichkeiten kein Problem darstellt, was vor allem die deutlich verringerten Nebenwirkungen anbelangt.

Die Diagnose einer schizoaffektiven Störung ist nicht einfach, das wurde schon eingangs betont. Vor allem gibt es keine Kriterien, die auf Labor- oder Röntgenuntersuchungen, durch Elektroenzephalographie (EEG), Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) u. a. beruhen. Die Diagnose einer schizoaffektiven Störung wird rein phänomenologisch gestellt, d. h. entscheidend ist das Erscheinungsbild, allen voran das konkrete Beschwerdebild.

Und dieses Beschwerdebild kann also schizophren, depressiv oder manisch sein, hintereinander oder gleichzeitig (siehe später) ausbrechen. Und je charakteristischer es für die jeweiligen Syndrome (Zusammenstellung jener Krankheitszeichen, die für dieses Leiden typisch sind) ausfällt, desto leichter fällt die Diagnose.

Schwierig wird es - und das sei kurz eingeflochten, da gar nicht so selten -, weil es unterschiedliche Definitionen und Klassifikationen von Schizophrenie, Depression und Manie gibt, und zwar noch immer. Und weil alle drei Krankheitsbilder eine Vielzahl von Symptomen aufweisen, und zwar nicht immer so typisch, wie man das zur raschen Diagnose bräuchte. Und weil sich diese Erscheinungsformen auch noch dauernd ändern können, d. h. mal in dieser, mal in jener Verlaufsform auftreten. Und weil es nicht nur eine konkrete schizoaffektive Störung mit schizophrenen, depressiven und/oder manischen Symptomen gibt, sondern auch depressive Schizophrene, wahnhafte Depressive, Patienten mit einer eigenartigen Mischung aus Depression und manischer Hochstimmung und sogar sogenannte "überkochende" Manien, die manches Wahnhafte zeigen (Einzelheiten siehe unten).

Im allgemeinen sind aber bei einer schizoaffektiven Erkrankung folgende Beschwerdebilder auszumachen:

· Schizophrenes Krankheitsbild: Wahnphänomene, d. h. Verfolgungs-, Größen-, Eifersuchts-, körperbezogener, nihilistischer (vom lat.: nihil = nichts, also z. B. "ich bin nichts oder gar nicht vorhanden") und andere Wahninhalte. Ferner Gedankenausbreitung, Gedankeneingebung, Gedankenentzug und vor allem das Gefühl des (von anderen) Gemachten, Zugefügten, Aufgezwungenen. Im weiteren Halluzinationen (Sinnestäuschungen, Trugwahrnehmungen), insbesondere akustische (Gehörs-)Halluzinationen, bei denen entweder eine Stimme das Verhalten oder die Gedanken des Betroffenen kommentiert oder zwei oder mehrere Stimmen sich miteinander unterhalten, auch in Form des sogenannten Gedankenlautwerdens ("jeder kann meine Gedanken lesen"). Und schließlich das Phänomen der Inkohärenz, der Zerfahrenheit, mit ausgeprägtem unlogischem Denken oder auch einfach Verarmung der sprachlichen Äußerungen, bis hin zum verflachten, abgestumpften Gemütszustand oder gar inadäquaten Affekten (lachen bei Traurigem, weinen bei Lustigem).

Detaillierte Einzelheiten zum Krankheitsbild der schizophrenen Psychose finden sich in dieser Internet-Serie in dem Übersichtskapitel über die Schizophrenien sowie die speziellen Kapitel über wahnhafte Störungen, kurze psychotische Störungen usw.

· Depressives Krankheitsbild: niedergeschlagen, freudlos, interessenlos, initiativelos, antriebslos, voller Schuld-, Versagens- und Unfähigkeitsgefühle, merk- und konzentrationsschwach, vergesslich, Grübelneigung, ängstlich, innerlich unruhig und gespannt oder seelisch-körperlich blockiert sowie eine Vielzahl organischer (in Wirklichkeit psychosomatischer) Beschwerden wie Schlafstörungen (z. B. das quälende Früherwachen mit Morgentief), Kloß im Hals sowie Beeinträchtigungen von Herz-Kreislauf, Atmung, Magen-Darm (z. B. Appetitlosigkeit mit Gewichtsverlust), Wirbelsäule, Gelenken u. a. Am Schluss natürlich auch Leistungseinbruch, Rückzug und Isolationsgefahr aus Schwäche, Scham und Verzweiflung.

Detaillierte Einzelheiten zum depressiven Beschwerdebild siehe das ausführliche Kapitel über Depressionen in dieser Internet-Serie.

· Manisches Krankheitsbild: überaktiv, vor allem zwischenmenschlich, beruflich, ggf. sexuell, dabei redselig, Ideenflucht, gesteigertes Selbstbewusstsein (bis hin zu Größengedanken, ggf. wahnhaft), vermindertes Schlafbedürfnis, rasche Ablenkbarkeit, exzessive Beschäftigung mit Aktivitäten, die an sich nicht falsch, in dieser Form aber mit unangenehmen Konsequenzen belastet sein können (geschäftlich, sexuell, Verkehr, Kaufwut) u. a.

Detaillierte Einzelheiten zum manischen Krankheitsbild siehe das spezielle Kapitel in dieser Internet-Serie über die Manie, die krankhafte Hochstimmung.

Wenn mehrere Verlaufsformen möglich sind, dann kann das schon sehr verwirrend werden - zumindest theoretisch. Im "wirklichen Leben" pflegt das oftmals wie folgt auszusehen:

Grundannahme ist die Erkenntnis, dass eine schizoaffektive Störung eine Mischung von schizophrenen, depressiven und/oder manischen Symptomen ist - und zwar sowohl im Querschnitt (alle zusammen) als auch im Längsschnitt (hintereinander). Das heißt, dass man zur Diagnose das Erscheinungsbild einer
- reinen schizophrenen Krankheitsepisode
- einer reinen depressiven Krankheitsepisode
- einer reinen manischen Krankheitsepisode
- einer sogenannten gemischten manisch-depressiven Krankheitsepisode vor Augen haben muss.

- Dann kann es ein Krankheitsbild geben, dass sowohl manisch als auch depressiv gemischt ist: manisch-depressiv gemischte oder bipolare (weil hochgestimmt und schwermütig gemischte) Krankheitsepisode.

- Oder es liegt das Beschwerdebild einer Schizophrenie und einer Depression vor: schizodepressive Krankheitsepisode.

- Oder das Beschwerdebild setzt sich aus einer schizophrenen und manischen Erkrankung zusammen: schizomanische Krankheitsepisode.

- Oder es belastet gar das Beschwerdebild einer sowohl schizophrenen als auch gemischten manisch-depressiven Erkrankung: schizomanisch-depressiv gemischte Krankheitsepisode.

Und alles kann entweder gleichzeitig oder abwechselnd hintereinander, ggf. sogar ohne gesunde Zwischenzeit (freies Intervall) auftreten.

Möglich ist also alles: So treten beispielsweise nur schizoaffektive Episoden auf, d. h. die Mischung aus schizophren und depressiv oder schizophren und manisch bzw. schizophren und manisch-depressiv zugleich gemischt.

Es können sich aber auch schizophrene, depressive, manische und schizoaffektive, (siehe oben) Episoden abwechseln.

Die Mehrzahl der schizoaffektiven Störungen zeigt mehrere Verlaufstypen, d. h. das Beschwerdebild wechselt (sogenannter Syndrom-Wechsel). Nur etwa ein Drittel bleibt im gesamten Krankheitsverlauf stabil, was den ursprünglichen Verlauf anbelangt.

Da es aber seine Zeit braucht, bis der Betroffene mehrere Krankheitsepisoden erlitten hat, wird die Diagnose schizoaffektive Psychose meist relativ spät gestellt. Doch das ist nicht nötig. Ist das Krankheitsbild von Anfang an gemischt, d. h. schizophren, manisch und/oder depressiv, kann die richtige Diagnose ohnehin sofort getroffen werden. Das scheint sogar die Mehrzahl der Fälle einzuschließen. Es beginnt gleich mit einem typischen schizoaffektiven Krankheitsverlauf. Und bei der zweiten oder gar dritten Krankheitsepisode liegt die Sicherheit dann schon bei 80 bzw. 90 %.

Die relativ rasche Diagnose einer so komplizierten Erkrankung wie der schizoaffektiven Psychose ist also schneller möglich, als man im allgemeinen annimmt bzw. aus verschiedenen Verzögerungsgründen vorschiebt. Diese Erkenntnis ist deshalb so wichtig, weil eine schizoaffektive Psychose natürlich andere therapeutische Strategien nahe legt als eine rein schizophrene, depressive oder manische Verlaufsform (siehe später).

WAS KANN MIT EINER SCHIZOAFFEKTIVEN STÖRUNG VERWECHSELT WERDEN?

Neben mehr oder weniger theoretischen Erwägungen war und ist eine der stichhaltigsten Kritikpunkte zur Diagnose der schizoaffektiven Störungen die Erkenntnis, dass man es sich mit einer solchen "Sammel-Diagnose" zu leicht machen kann. Schließlich lassen sich damit gleich mehrere der häufigsten seelischen Störungen bequem auf einen Nenner bringen. In Wirklichkeit ist es dadurch natürlich noch schwieriger und verantwortungsvoller als bei den meisten anderen Diagnosen, sich auf eine schizoaffektive Störung festzulegen.

Vor allem gibt es weitere Krankheitsbilder, die sich leicht (und wie erwähnt auch bequem) verwechseln lassen, was für den Betroffenen und vor allem seine Therapie und damit Heilungsaussichten aber negative Folgen haben kann. Was gehört dazu?

Der depressive Wahn

So gibt nicht nur "depressive Schwermütige", es gibt auch wahnhafte Depressionen. Der Wahn eines Depressiven aber ist "nachvollziehbar schwermütig", oder wie der Fachausdruck lautet: stimmungskongruent, d. h. von einem tief depressiven Erleben durchdrungen. Zu den depressiven Wahnformen gehören beispielsweise Schuld- und Versündigungswahn ("schuldig, nicht krank, deshalb auch Strafe verdient, keine Therapie", "ich bin ein schlechter Mensch", schuldig am eigenen Zustand, an fremder Not, an früheren oder bevorstehenden Katastrophen" u. a.). Dazu der depressive Verarmungswahn ("habe nichts mehr, bin der Not, ja dem Hungertod ausgeliefert"), der hypochondrische Wahn (zahlreiche nicht objektivierbare Beschwerden), der nihilistische Wahn ("ich bin nichts, bin gar nicht mehr vorhanden") u. a.

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Bei der Pharmakotherapie der Bipolaren Störung ist zu beachten, dass Pharmaka das Risiko gewisser Komplikationen erhöhen.

Bei der Behandlung von Depressionen im Rahmen einer Bipolaren Störung mit einem Trizyklischen Antidepressivum (TZA) besteht eine erhöhte Gefahr, dass es zu einem Übergang in eine Manie kommt (Switch). Deshalb werden heute Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) oder Bupropion verordnet; obwohl auch für diese Substanzen ein Risiko nicht ausgeschlossen ist.

TZA können auch die Phasenfrequenz erhöhen und somit ein Rapid cycling anstoßen. Um das zu vermeiden gelten SSRI und Bupropion ebenfalls als Antidepressiva der ersten Wahl.

Medikamente zur Behandlung Bipolarer Störungen

Therapeutisch biblische Seelsorge in der Region Stuttgart, Ludwigsburg, Marbach, Backnang und Heilbronn

Die bipolare Störung ist eine psychische Störung, bei der der Antrieb und die Stimmung der Betroffenen episodisch in Richtung Depression oder Manie reichen. Die Stimmungslage ist willentlich nicht kontrollierbar und wechselt immer wieder in diese zweipolig entgegengesetzte (d.h. bipolare) Ausrichtung. Dazwischen können auch sogenannte hypomanische und gemischte Episoden und Phasen der Normalität auftreten.
Die frühere Bezeichnung der bipolaren Störung lautete „Manisch-depressive Erkrankung“.

In der depressiven Phase kommt es zu einer gedrückten Stimmungslage mit vermindertem Antrieb. Bei starken depressiven Phasen können auch Selbstmordgedanken auftreten.

In der manischen Phase kommt es zu einem gesteigerten Antrieb der Betroffenen mit Rastlosigkeit, euphorischer Stimmungslage und eventuellem mehr oder weniger starkem Realitätsverlust.

In der hypomanischen Phase ist die Manie nicht so stark ausgeprägt. Während der gemischten Episode wechseln sehr rasch die Symptome von Manie und Depression.

Im Rahmen der therapeutisch biblischen Seelsorge begleite ich als Heilpraktiker und Seelsorger auch Menschen mit einer bipolaren Störung.

Infos zur therapeutisch biblischen Seelsorge finden Sie hier

Falls Sie zu weit von mir entfernt wohnen, kann ich auch eine begleitende biblische Seelsorge als telefonische Beratung anbieten.

  • Zyklothymie
  • Reaktionspsychose

Sie schlafen in dieser Krankheitsphase schlecht und haben keine Freude mehr am Leben. Zudem leiden die Patienten auch unter Appetitmangel und nehmen daher stark an Gewicht ab.

  • tiefe Trauer
  • Gedankenreisen
  • Angst (diffus sowie konkret)
  • wortarmes, stockendes Sprechen
  • sexuelle Unlust

  • Gedankensprunghaftigkeit
  • Angstfreiheit
  • gesteigertes sexuelles Interesse
  • fehlende Krankheitseinsicht

  • Hyperthyreose
  • eine Medikamenten- oder Drogenwirkung sowie
  • Demenz.

Depressive Verstimmung (Traurigkeit, Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit):

  • keine: 0
  • nur auf Befragen genannt: 1

  • keiner: 0
  • Gedanken an eigenen Tod, Todeswunsch: 2
  • Suizidgedanken oder entsprechendes Verhalten: 3
  • Suizidversuche: 4

  • keine: 0
  • vorzeitiges Erwachen mit nochmaligem Einschlafen: 1
  • vorzeitiges Erwachen ohne nochmaliges Einschlafen: 2

  • MAO-Hemmer mit dem Wirkstoff Moclobermid
  • ein SSRI mit dem Wirkstoff Citalopram

Unsere Stimmung ist oft wechselhaft wie das Wetter. Hat es gestern noch geregnet, scheint heute vielleicht schon wieder die Sonne. Derartige Schwankungen sind normal. Die Gemütslage von Menschen mit einer manisch-depressiven Erkrankung gleicht jedoch Naturgewalten: Mal lässt eine eisige Kälte alles Leben für Wochen erstarren - dann bricht plötzlich ein Wirbelsturm herein und stellt die Welt komplett auf den Kopf.

Die manisch-depressive Erkrankung bewegt sich zwischen zwei Polen: auf der einen Seite ungehemmte Euphorie, auf der anderen Seite abgrundtiefer Trübsinn. Die Fachwelt nennt die Krankheit daher bipolare Störung. Beide Stimmungsextreme treten phasenweise auf. Dazwischen liegen oft Zeiträume, in denen die Stimmung normal ist.

Im Spannungsverhältnis von Manie und Depression fällt es Erkrankten schwer, ein geregeltes Leben zu führen. Unbehandelt treten die Stimmungsepisoden meist immer stärker auf und beeinträchtigen Partnerschaft, Familie und Berufsleben auf das Äußerste. Wird die bipolare Störung jedoch erkannt, ist sie heute gut behandelbar.

Eine bipolare Störung äußert sich bei jedem Erkrankten anders. Die Stimmungsepisoden können sich zum Beispiel langsam aufbauen oder schlagartig auftreten. Sie können zwei Wochen oder ein halbes Jahr anhalten. Einige Betroffene durchleben mehrere depressive Phasen nacheinander bis sich eine manische Episode einstellt. Auch Mischzustände, in denen gleichzeitig Merkmale einer Depression und einer (Hypo-)Manie auftreten, sind möglich.

  • Gehobene oder gereizte Stimmung
  • Vermindertes Schlafbedürfnis
  • Ruhelosigkeit, tausend Ideen gleichzeitig
  • Rededrang und rasende Gedanken
  • Zerstreutheit, leicht ablenkbar
  • Selbstüberschätzung, Größenwahn
  • Gesteigerte Libido
  • Unkontrollierter Alkoholkonsum
  • Unkontrollierte Geldausgaben
  • Riskantes, ungehemmtes Verhalten
  • Schwermut, Niedergeschlagenheit
  • Antriebslosigkeit
  • Gleichgültigkeit und Verlust von Interessen
  • Gefühl, nichts mehr zu empfinden
  • Gefühl der Wertlosigkeit
  • Schuldgefühle
  • Schlafstörungen
  • Denk- und Konzentrationsstörungen
  • Vielfältige körperliche Beschwerden
  • Wiederkehrende Gedanken an den Tod

Die sogenannte Hypomanie ist eine abgeschwächte Form der Manie. Hypomanische Menschen stecken voller Energie und Kreativität, wirken aber nervös, zerstreut und überreizt.

Eine schwere depressive oder manische Episode wird in Einzelfällen auch von psychotischen Symptomen begleitet. Diese können erschreckend sein, da Betroffene dann an Wahnvorstellungen leiden, sich verfolgt fühlen und mitunter halluzinieren.

Die bipolare Störung ist keine klassische Erbkrankheit, es gibt jedoch eine genetische Prädisposition. Das bedeutet, dass Familienangehörige von Erkrankten anfälliger sind. Dennoch entwickelt sich bei ihnen nicht zwangsläufig eine bipolare Störung. Auch Umweltfaktoren sind beteiligt, und erst ein komplexes Zusammenspiel aus Genen und Umwelt kann eine bipolare Störung auslösen.

Häufig geht der Erkrankung ein belastendes Lebensereignis wie zum Beispiel der Tod eines nahestehenden Menschen voraus. Aber auch enormer Stress, Drogen oder eine körperliche Erkrankung sind mögliche Auslöser.

Bis die richtige Diagnose und Behandlung erfolgen, dauert es in vielen Fällen mehrere Jahre. Dies liegt zum einen daran, dass sich Erkrankte in manischen Zeiträumen vollkommen gesund fühlen und keine Notwendigkeit sehen, einen Arzt aufzusuchen. Zum anderen verwechseln Außenstehende die bipolare Störung leicht mit anderen Erkrankungen, zum Beispiel einer unipolaren, also einfachen Depression ohne Manie oder der Borderline-Persönlichkeitsstörung.

Wenn Sie sich in einem depressiven Zustand an einen Arzt wenden, ist es sehr wichtig, ihm von eventuell bereits erlebten manischen oder hypomanischen Phasen zu berichten. Liegt der Verdacht auf eine bipolare Störung vor, sollten Sie sich umgehend von einem Facharzt, zum Beispiel für Psychiatrie und Psychotherapie, untersuchen lassen.

Unterschiede zwischen einer bipolaren Störung und der Borderline - Persönlichkeitsstörung

Einige Merkmale der bipolaren Störung und der Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ können sehr ähnlich sein, zum Beispiel euphorische Stimmungen oder schwermütige Zustände mit suizidalen Gedanken. Menschen mit Borderline leiden jedoch durchgehend unter einer emotionalen Instabilität und im Vordergrund steht vor allem eine mangelhafte Kontrolle der eigenen Gefühle (Impulskontrolle): Ihre Stimmung kann innerhalb von Minuten kippen. Menschen mit bipolarer Störung durchleben in der Regel länger anhaltende manische oder depressive Phasen, zwischen denen immer wieder auch Zeiträume mit normaler beziehungsweise ausgeglichener Stimmung liegen.

Bipolare Störungen sind heute gut behandelbar. Ärzte unterscheiden allgemein zwischen einer akuten und einer vorbeugenden Behandlung. Die wichtigste Voraussetzung für eine gute Prognose ist jedoch, die Diagnose anzunehmen und zu lernen, langfristig mit ihr zu leben.

Das Ziel der Akuttherapie ist es, mit Hilfe von stimmungsstabilisierenden Medikamenten eine akute manische oder depressive Episode abzuschwächen. In schweren Fällen wird der Erkrankte manchmal zu seinem eigenen Schutz in eine Klinik eingewiesen, bis sich seine Stimmung wieder stabilisiert hat. Neben der Medikamentengabe helfen unterstützende psychiatrische Gespräche, die Diagnose zu bewältigen und die Rehabilitation zu planen.

Die vorbeugende Therapie zielt darauf ab, die Stimmungslage langfristig zu stabilisieren und einen Rückfall in eine depressive oder manische Episode zu verhindern. Ein wichtiger Baustein ist die individuell abgestimmte Medikamenteneinnahme. Häufig wird Lithium verordnet, denn seine antimanische Wirkung ist gut belegt. Welche Medikamente sinnvoll sind, ist jedoch vom Einzelfall abhängig.

Daneben ist auch eine psychotherapeutische Langzeitbehandlung sinnvoll, bei der Erkrankte darin unterstützt werden, (wieder) einen normalen Alltag zu führen.

Häufig geben Angehörige den Anstoß zur Behandlung: Sie spiegeln dem Betroffenen wider, dass sein Verhalten ihm selbst und seinem Umfeld schadet und drängen zum Arztbesuch. Für eine optimale Diagnose ist es sinnvoll, wenn die Angehörigen bei der Untersuchung dabei sind, um ihre Eindrücke zu schildern. Denn die Diagnose basiert auf einem ausführlichen Gespräch, bei dem der Arzt die aktuellen Beschwerden, Probleme und Vorerkrankungen sowie die Lebens- und Familiengeschichte erfragt.

Familie und Freunde stehen oft vor einer schwierigen Situation und wissen nicht, wie sie mit der Erkrankung umgehen sollen. Gefühle wie Wut und Überlastung können das Verhältnis zum Erkrankten beeinträchtigen. Deshalb ist es wichtig, eigene Bedürfnisse nicht zu vernachlässigen, sich Freiräume zu schaffen oder den Kontakt zu anderen Angehörigen in Selbsthilfegruppen zu suchen.

  • Akzeptieren Sie die bipolare Störung als Erkrankung.
  • Motivieren Sie den Betroffenen, einen Arzt aufzusuchen und die Behandlung konsequent wahrzunehmen. Insbesondere während der manischen Episode ist es wichtig, ihn davon zu überzeugen, dass er Hilfe benötigt. Holen Sie sich gegebenenfalls selbst Unterstützung.
  • Helfen Sie ihm, sich über die Erkrankung zu informieren.
  • Überfordern Sie den Erkrankten in der depressiven Episode nicht. Aufgrund der typischen Antriebsarmut ist er vor allem in der akuten Erkrankungsphase nicht in der Lage, selbst einfache Aktivitäten durchzuführen.
  • Nehmen Sie Äußerungen Ihres Angehörigen, nicht mehr leben zu wollen, immer ernst und informieren Sie umgehend seinen behandelnden Arzt darüber.
  • Hat der Erkrankte wichtige Entscheidungen zu treffen, so sollte er dieses nicht alleine tun. Sowohl in depressiven als auch manischen Episoden kann bei den Betroffenen die Wahrnehmung der Realität erheblich verzerrt sein. Gegebenenfalls ist auch die Einrichtung einer Betreuung für finanzielle Entscheidungen sinnvoll. Besprechen Sie dies am besten gemeinsam mit dem Betroffenen und dem behandelnden Arzt.

In vielen Regionen gibt es Selbsthilfegruppen für Menschen mit einer bipolaren Störung und deren Angehörige. Betroffene profitieren besonders von Initiativen wie zum Beispiel "TRIALOG", einem Erfahrungsaustausch zwischen Patienten, Angehörigen und Therapeuten, der von Selbsthilfegruppen organisiert wird.

Aktuelle regionale Kontaktadressen finden Sie auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen: www.dgbs.de.

S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie Bipolarer Störungen, Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS) und der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) (Stand: 18.07.2014).
Pfennig, A.; Krüger, S.; Mönter, N.: Bipolare Störungen: Behandlung in der Hausarztpraxis. Hrsg. Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS), 2013.
Bauer R.; Bauer M.; Schäfer U.; Mehlfeld V.; Kolbe M.: Manie und Depression. Die Bipolare Störung. Ratgeber für Betroffene und Angehörige. Hrsg. Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS), 3. Auflage 2017.

Ausuferndes Hochgefühl, zerstörerische Tiefs: Die Gefühlswelt von Menschen mit bipolarer Störung ist oft am Rand des Aushaltbaren - nicht nur für die Betroffenen. Oft fallen die Menschen aber auch durch besondere Fähigkeiten auf.

Zutiefst unglücklich, extrem euphorisch: Die Gefühlswelt von Menschen mit bipolaren Störungen gleicht einer Achterbahnfahrt

Thomas Stein* hat schon vieles angepackt, an vielen unterschiedlichen Orten der Welt gelebt und gearbeitet. Der Hamburger hat Unternehmen beraten, Nichtregierungsorganisationen betreut und Internet-Startups gegründet. Aber auch harte Brüche und lange Klinikaufenthalte gehören zum Leben des heute 50-Jährigen.

Als er 18 Jahre alt ist, wirft es ihn zum ersten Mal aus der Bahn. Es ist eine sehr stressige Lebensphase. Stein macht Abitur, nebenbei die Fahrschule. Er fühlt sich zunächst unter Druck, durch die Anforderungen belastet, doch dann schlägt die Gefühlslage um. Er ist wie beflügelt von grenzenlosem Tatendrang und Euphorie. Freunde überredet er nach dem Abitur, mit ihm nach Frankreich zu kommen und ein Haus zu kaufen. Den nicht vorhandenen finanziellen Background blendet er völlig aus. Er ist inmitten seiner ersten Manie.

"In der Manie kann es passieren, dass Patienten im Job eine ganze Firma ins Wackeln bringen, indem sie zum Beispiel als Banker an der Börse durch waghalsige Geschäfte viel Geld verspekulieren", sagt Martin Schäfer, Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Suchtmedizin in Essen und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen.

Der Körper schüttet zu viele euphorisch machende Botenstoffe wie Dopamin aus. "Man fühlt sich wie unter Drogen: euphorisch, enthemmt, gut drauf, voller Energie, Schlaf scheint überflüssig", sagt Schäfer. Dieselben Menschen kennen auch die Kehrseite - die oft langen Phasen der Depression, geprägt von Ängsten, Schuldgefühlen, Suizidgedanken, Entscheidungsunfähigkeit und völliger Energie- und Antriebslosigkeit. Die extremen Gefühlsschwankungen sind typisch.

Bis zur richtigen Diagnose vergeht oft ein Jahrzehnt

In Deutschland leben etwa 800.000 Menschen mit einer bipolaren Störung. Die Ursachen sind noch weitgehend ungeklärt und die Diagnose schwierig. "Von der ersten depressiven Episode bis zur Diagnose der bipolaren Störungen vergehen nicht selten gut zehn Jahre", erklärt Schäfer.

Viele Betroffene erhalten lange keine adäquate Behandlung. Der Leidensdruck ist enorm - gerade wenn die Störung unerkannt und unbehandelt bleibt. "Die Suizidrate bei Menschen mit bipolaren Störungen ist 10 bis 15 Mal höher als in der Normalbevölkerung", sagt Schäfer. Ohne Medikamente verläuft die Erkrankung schwerer. Stress und Belastung, vor allem verbunden mit Schlafmangel, stellen ein besonderes Risiko dar. Selbstbeobachtung und Selbstkontrolle sind sehr wichtig, um sich vor dem Abgleiten in Extremphasen zu schützen.

"Meine Erfahrung ist, dass Menschen mit bipolarer Störung eher überangepasste Menschen sind, die es anderen recht machen wollen, die nicht gelernt haben, sich genügend abzugrenzen. Und dann werden sie erschlagen von allen Ansprüchen, den fremden und den eigenen", sagt der Leiter der Ambulanz für Psychosen und Bipolare Störungen, Thomas Bock. Mehr auf die eigenen Bedürfnisse zu achten, sei entscheidend, und dies zu vermitteln eine wichtige Aufgabe der Psychotherapie. Gesprächs- und Verhaltenstherapien können Betroffenen helfen, sich besser kennenzulernen und frühe Warnsignale zu erkennen.

"Man braucht mit dieser Krankheit enorm viel Disziplin", sagt Stein. Das Leben sei mehr als die Krankheit. "Ich möchte anderen Menschen ebenso wie mir selbst zeigen, dass sich das 'Abenteuer Dasein' lohnt."

Seminararbeit, 2007
12 Seiten, Note: sehr gutes Feedback

1 Einleitung

2 Einteilung der Bipolaren Störungen

3 Ätiologie
3.1 Genetische Prädisposition
3.2 Biologische Faktoren
3.3 Psychosoziale Faktoren

4 Symptome
4.1 Manische Episode
4.2 Hypomanische Episode
4.3 Depressive Episode
4.4 Gemischte Episode

5 Behandlungsansätze
5.1 Medikamentöse Therapie
5.2 Elektrokrampftherapie (EKT)
5.3 Lichttherapie
5.4 Wachtherapie
5.5 Psychotherapie

6 Literaturverzeichnis

Nur wenigen Menschen ist der Begriff Bipolare Störung bekannt. Einigen ist die dahinter stehende Erkrankung als manische Depression geläufig. Aus den Medien geht hervor, dass vermutlich zahlreiche intelligente, kreative Persönlichkeiten unter diesen Stimmungsstörungen leiden und litten. Bekannte Beispiele dafür sind Vincent van Gogh, Robert Schumann, Ernest Hemingway sowie die Sänger Sting und Kurt Cobain (Nirvana). Jüngst wird sogar vermutet, dass die Eskapaden von Britney Spears auf diese Erkrankung zurück zu führen sein könnten.

Obwohl Hippokrates bereits im 5. Jh. v. Chr. die Begriffe Melancholie und Manie prägte, dauerte es relativ lange bis sich die wissenschaftliche Forschung mit der Zusammengehörigkeit dieser Erkrankungen beschäftigte. Erst im Jahre 1999 wurde die Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS) gegründet, um „die Bedürfnisse von Menschen mit einer bipolaren Störung in Öffentlichkeit und Gesundheitspolitik zur Geltung zu bringen, sowie die Forschung, Fortbildung und Selbsthilfe zu fördern“ (DGBS 2007).

Mittlerweile liest man auch in der Presse von „Leben auf einer Achterbahn – Manisch – depressive Erkrankungen können immer besser behandelt werden“ (Berliner Morgenpost vom 23.10.2004) oder von „Launen der Natur“ (Die Tageszeitung - Berlin lokal vom 09.10.2004). Am 9. Mai 2007 lautete das Thema der ZDF-Talkshow Johannes B. Kerner „Bipolare Störungen brauchen mehr Öffentlichkeit.“ Darin sprachen eine Betroffene und ihr Partner über diese psychische Erkrankung. Die Schauspielerin Eleonore Weißberger stellte die neu gegründete Stiftung IN BALANCE vor, mit deren Hilfe sie mehr Aufklärung und Transparenz für Betroffene und Angehörige anstrebt. Dies scheint tatsächlich notwendig zu sein, wenn man den Fakten der DGBS (2007) Glauben schenkt. Nach deren Angaben sind in Deutschland circa zwei Millionen Menschen betroffen, von denen allerdings weniger als 50% diagnostiziert und adäquat behandelt sind. Alarmierend ist die Erkenntnis, dass es zwischen 10 und 15 Jahre dauert, bis die richtige Diagnose gestellt und die notwendige medikamentöse Behandlung eingeleitet wird. Auch wenn die Krankheitszeichen nur sehr schwer zu erkennen sind, ist der Leidensdruck sowohl der Patienten als auch der nahen Angehörigen immens. Zudem besteht gerade in den Anfangsphasen der Erkrankung ein erhöhtes Suizidrisiko. Laut einer Publikation von Krüger versucht „jeder vierte Betroffene […] mindestens einmal, sich das Leben zu nehmen, insgesamt versterben 15% der Menschen mit einer bipolaren Störung durch Suizid“ (Krüger 2002, S. 1).

Die Bipolaren Störungen bilden nach der ICD-10-GM Version 2007 (International Classification of Diseases) eine Untergruppe von Erkrankungen aus der Kategorie der affektiven Störungen. Hierbei handelt es sich um eine psychische Störung, bei der nicht kontrollierbare, extreme Stimmungs- und Gefühlsschwankungen vorliegen. Die Patienten leiden entweder unter verminderter oder gehobener Stimmung. Bei bipolaren Erkrankungen treten die Gemütsschwankungen zwischen den zwei Polen der Manie und der Depression auf. Man spricht hierbei von manischen und depressiven Episoden. Das Auftreten und die Dauer dieser Krankheitsepisoden sind sehr verschieden und können zwischen einigen Tagen, mehreren Monaten, aber auch einigen Jahren variieren. Manche Patienten berichten über mehr manische, andere über mehr depressive Episoden. Die Episoden können zeitlich nacheinander oder ineinander vermischt auftreten. Zwischen den Episoden kann der Patient mehrere Monate oder sogar Jahre völlig beschwerdefrei sein, was nicht mit einer Heilung zu verwechseln ist. Die Krankheit bleibt lebenslänglich bestehen.

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