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Prof. Dieter Sturma, Philosoph Uni Bonn:

"Dass sie jetzt über den Flur läuft und hinter einem steht oder jedes Mal im falschen Zimmer ist, das ist aus ihrer Situation sicher rekonstruierbar, bloß wir haben keinen Zugang mehr."

Erst sind es nur wenige Nervenzellen, die absterben, dann immer mehr. Der Prozess des Vergessens vollzieht sich langsam, aber unaufhaltsam. Bis zum Jahr 2050, so Schätzungen, sollen in Deutschland bis zu drei Millionen Menschen an Demenz erkrankt sein. Eine große medizinische und pflegerische, aber vor allem auch eine ethische Herausforderung. Denn - was ist ein Mensch ohne Gedächtnis? Der zunehmend "von seinem Geist" verlassen wird - denn nichts anderes bedeutet ja "De-mens"? Ist er ein "auseinanderfallendes Selbst", wie Gedächtnisforscher Hans Markowitsch es nennt? Eine sich auflösende Persönlichkeit? Ist jemand, der am Ende niemanden mehr erkennt, wie es der später selbst an Demenz erkrankte Walter Jens in gesunden Jahren formulierte, "im Sinne des Humanen" kein Mensch mehr?

"Das Wort Person bezeichnet "ein denkendes verständiges Wesen, das Vernunft und Überlegungen besitzt und sich selbst betrachten kann."

So definierte es der englische Philosoph John Locke im 17. Jahrhundert. Vernunft und die Fähigkeit zu selbstbestimmtem Handeln sind in der Tradition der Aufklärung zentrale Kennzeichen des Menschen. Für Immanuel Kant zum Beispiel dürfen nur vernünftige Wesen Personen genannt werden. Und sind sie vernünftig, dann sind sie zugleich in der Lage, selbstbestimmt moralisch zu handeln. Diese Fähigkeit zu Vernunft und Moral begründet für Kant die Würde des Menschen.

"Also Autonomie und vernünftiges Handeln, das sind Konzepte, die sich aus dem Leben ohne Demenz, aus dem Leben in Gründen, wie das Philosophen sagen, herleiten."

Wolfgang Maier ist der Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Uni Bonn:

"In der Demenz ist es ab einem gewissen Grad immer schwerer möglich, zum Beispiel bei einer Entscheidung die Konsequenzen zu betrachten, also zu betrachten, wie verhält sich das zu meinen früheren Handlungen, also die Beziehungssetzung, das Zurückdenken und das Vorausdenken."

Sind Demente also am Ende keine Personen mehr, weil sie nicht mehr vernünftig und autonom handeln können? Der US-Philosoph Jeff McMahan bezeichnet schwer Demenzkranke als "Post-Personen". Ähnlich der australische Philosoph Peter Singer. Er spricht von "ehemaligen Personen". Und Menschen, die viel Wert darauf legen, ihr Leben frei und selbstbestimmt zu gestalten, werden den Zustand der Demenz möglicherweise als unakzeptabel, ja als würdelos empfinden. Prof. Dieter Sturma, Philosoph an der Universität Bonn und Direktor mehrerer Ethik-Institute:

"Wer jetzt natürlich sagt, für mich ist ganz entscheidend vor allem aus der Perspektive eines autonomen Lebens, der wird den Zustand in einer Demenz als nicht akzeptabel auffassen und wird entsprechend auch Vorkehrungen treffen wollen, dass er den Zuständen nicht zu lange ausgesetzt ist."

Die Auseinandersetzung mit der Demenz wirft die Frage nach unserem Menschenbild auf. Wird der Mensch mit seiner geistigen Leistung gleichgesetzt, erscheint Demenz als Zerstörung dieses Menschen. Wird er auch als empfindendes, soziales, emotionales Wesen verstanden, kann sich der Blick leichter auf dessen noch vorhandene Fähigkeiten richten.

"Wenn jemand sagt, personales Leben ist nicht durchgängig an kognitive Fähigkeiten gebunden, der kriegt einen viel umfassenderen Blick darauf und wird sagen, ich kann mit dem Zustand, nicht mehr autonom zu sein am Ende meines Lebens, anders umgehen. Der sagt, ich akzeptiere das als eine Form des Lebens oder der Existenz."

Dieter Sturma war Leiter des Forschungsverbunds "Person und Demenz" am Institut für Neurowissenschaften und Medizin in Jülich. Er hält einen Begriff von Person, der vor allem, an deren kognitive Kompetenzen gebunden ist, für verkürzt:

"Wir haben im Rahmen unseres Forschungsprojekts 'Person und Demenz' mal ein großes umfassendes Bild gezeichnet von Eigenschaften der humanen Lebensform, wie wir das genannt haben. Und da stand nicht mehr nur Autonomie oder personale Identität, sondern noch 60 andere Begriffe drauf, wie Kontemplation, wie Ausdruck, wie ästhetische Komponenten und moralische Komponenten, die noch lange intakt bleiben.. Übrigens auch emotionale Nähe."

Es gelte also, den Personenbegriff der Aufklärung zu erweitern, meint Dieter Sturma. Und damit, so Dr. Michael Wunder, Mitglied des Deutschen Ethikrates, müsse man auch die zentralen Attribute dieses Personenbegriffs neu denken:

"Erstens stellt sich die Frage, was wir unter Vernunft eigentlich verstehen? Verstehen wir eine objektiv messbare Handlung, einen Outcome einer Handlung oder würden wir es eher in das Handeln hinein verlegen, was er für vernünftig und damit für sich für erklärbar hält, für plausibel machbar. Und ich neige dem Zweiten zu."

Dann, so Michael Wunder, könnte man vielleicht auch Handlungsweisen verstehen, die auf den ersten Blick unvernünftig erscheinen.

"Zum Beispiel wenig bekleidet in der kalten Jahreszeit rauszugehen, ist unvernünftig. Es kann aber vernünftig sein, weil dicke Sachen drum herum unangenehm empfunden werden, dann ist es auf eine andere Art und Weise vernünftig, nämlich erklärlich für den Betroffenen. Also die genaue Beobachtung von Dementen und Mitgehen mit ihren Empfindungen lehrt uns, bescheiden zu sein mit den großen Überzeugungen, das ist Vernunft, das ist Selbstbestimmung."

Und auch wenn Selbstbestimmung und Demenz wie zwei weit auseinanderliegende Pole des menschlichen Daseins erscheinen, gelte es, den dementiell Erkrankten in die Gestaltung seines Lebens mit einzubeziehen.

"Natürlich ist es so, dass wir nicht sagen, es ist die volle Selbstbestimmung, sondern es ist eine Teilselbstbestimmung und die gilt es ernst zu nehmen. Und natürlich ändert sich der Rahmen, in dem die Selbstbestimmung möglich ist."

Es sei geradezu eine ethische Herausforderung, formulierte der Ethikrat in seiner Stellungnahme "Demenz und Selbstbestimmung", die Autonomie des Erkrankten weitgehend zu erhalten.

"Jemand, der in der zweiten Phase der Demenz ist, kann nicht mehr über seine Eigentum und sein Testament entscheiden, das ist auch klar. Aber er kann darüber entscheiden, wie sein Tag abläuft. Und wenn Sie einzelne Fälle angucken, dann sehen Sie eine Fülle von nicht nötigen Fremdentscheidungen in diesen Tagesabläufen: Was gibt es zu essen, wie werden Feste verbracht? Dass jemand, der sehr auf die eigene Räumlichkeit angewiesen ist, selbstverständlich über die Bedingungen in dieser Räumlichkeit auch selbst bestimmen kann, selbst wenn es nur hell - dunkel, warm - kalt oder lautere oder leisere Musik ist."

Allerdings wird bei fortschreitender Krankheit zunehmend schwieriger, die Willensäußerungen eines dementiell Erkrankten zu deuten. Möglicherweise ist es nur noch das, was juristisch als "natürlicher Wille" bezeichnet wird, anhand dessen die Wünsche des Kranken dechiffriert werden können. Wenn jemand zum Beispiel beim Füttern den Kopf abwendet, lässt sich das als Ausdruck verstehen, dass er keine Nahrung zu sich nehmen will. Wobei dann dennoch unklar ist, aus welchen Gründen das geschieht. Aus Appetitlosigkeit, einer Abneigung gegenüber der dargereichten Speise, aus einer depressiven Stimmung, gar einem Todeswunsch heraus?

"Entscheidungen werden häufig aus dem Moment heraus getroffen, das nennt man dann den natürlichen Willen, der sich da äußert. Und häufig widerspricht er Äußerungen früheren Verlautbarung im Zustand der völligen Autonomie, als man noch gut überlegen konnte, Werte entwickeln konnte."

Wolfgang Maier beschäftigte sich im Rahmen des Verbundprojekts "Person und Demenz" mit dem Thema "Patient und Autonomie".

"Also das Beispiel ist etwa die Konstellation Walter Jens. Jens hatte ja früher mit Küng zusammen über die Patientenautonomie geschrieben, praktisch schon, bevor es eine Patientenverfügung gab. Er hat schriftlich festgelegt, wenn er im Zustand etwa einer Demenz in einen lebensbedrohlichen Zustand gerät, dass dann eine medizinische Hilfe nicht um jeden Preis gegeben werden soll."

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Da die Amyotrophe Lateralsklerose sehr individuell verläuft, können Betroffene unter sehr unterschiedlichen Symptomen leiden, die einzeln behandelt werden. So bekommen viele Patienten Atemprobleme und leiden unter Luftnot, da die Atemmuskulatur nicht mehr ausreichend funktioniert. Ein Beatmungsgerät, das zu Hause eingesetzt werden kann, sowie Medikamente gegen Verschleimung (Mukolytika) können dann helfen. Auch vorbeugende Maßnahmen gegen eine Lungenentzündung sind häufig sinnvoll.

Probleme beim Schlucken können eine künstliche Ernährung nötig machen. Diese erfolgt entweder über Infusionen (über die Vene) oder über eine PEG-Sonde, die durch die Bauchdecke direkt in den Magen gelegt wird. Auch eine vermehrte Speichelbildung (Hypersalivation) ist im ALS-Krankheitsverlauf nicht selten. Zur Behandlung werden Medikamente eingesetzt, die den Einfluss des Parasympathikus dämpfen – etwa Amitriptylin, Scopolamin oder Methionin.

Auch Krankengymnastik und Ergotherapie können bei Amyotropher Lateralsklerose helfen. Symptome wie unkontrolliertes Muskelzucken oder das Risiko einer Gerinnselbildung in den Beinvenen (Thrombose) können so gemindert werden. Schmerzen lassen sich mit starken Schmerzmitteln (Opioiden) und weiteren Schmerzmitteln oft gut in den Griff bekommen. Zur Behandlung von Depressionen und Panikattacken wird eine Psychotherapie mit geeigneten Medikamenten (Psychopharmaka) unterstützt.

Hoffnungen setzen Betroffene auf die Stammzelltherapie. Diese noch undifferenzierten Körperzellen sollen zugrunde gegangene Nervenzellen zum Teil ersetzen. Die Zellen werden aus dem Blut oder Knochenmark des Patienten entnommen, gezüchtet und schließlich in die geschädigten Areale implantiert. Eine abschließende Beurteilung dieser Behandlung ist trotz einiger positiver Ergebnisse derzeit noch nicht möglich. In Deutschland ist diese Behandlungsform zudem nicht zugelassen.

Amyotrophe Lateralsklerose: Krankheitsverlauf und Prognose

Die Lebenserwartung von Menschen mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) lässt sich aufgrund des unterschiedlichen Krankheitsverlaufs kaum vorhersagen. Die mittlere Lebenserwartung ab Diagnosestellung liegt bei dreieinhalb Jahren, ein Drittel der Patienten lebt jedoch noch fünf Jahre und länger.

Wird die ALS-Krankheit diagnostiziert, raten Ärzte wegen des oft fulminanten Krankheitsverlaufs meist schon frühzeitig dazu, eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht auszustellen und psychologische Unterstützung zu suchen. Beratung und Hilfe bieten neben Ärzten auch ALS-Selbsthilfegruppen an.

Wird die Diagnose Amyotrophe Lateralsklerose früh gestellt und gleich eine Behandlung eingeleitet, ist für viele Patienten eine recht hohe Lebensqualität möglich. Symptome wie Depressionen und Angststörungen sind bei der ALS-Krankheit selten. Ist im häuslichen Umfeld eine gute Betreuung sichergestellt, wird erst in der Spätphase der Amyotrophen Lateralsklerose eine stationäre Behandlung in der Klinik nötig.

Amyotrophe lateralsklerose (ALS) – Ursache, Therapie, Forschung | lateralsklerose.info

Der Verlauf der ALS ist, wie bereits mehrfach umschrieben, nicht vorhersehbar und fortschreitend.

Statistisch gesehen beträgt die Überlebenszeit der ALS-Patienten nach Diagnosestellung 3 Jahre. Bei ca. 10% der Erkrankten verlängert sich diese Zeit auf mehr als 5, und bei 5% auf mehr als 10 Jahre.
Wann, welche Symptome bei jedem Einzelnen auftreten, kann nicht vorhergesagt werden. Meist beendet die fortschreitende Atemlähmung das Leben.
Die Atmung hat zwei Funktionen, die Aufnahme von Sauerstoff und die Abgabe von Kohlendioxid. Einen Mangel an Sauerstoff spüren wir als Atemnot, der Anstieg des Kohlendioxid macht uns müde bis zur „Narkose“. ALS-Patienten werden bei einer fortgeschrittenen Schwächung der Atemmuskulatur durch das Kohlendioxid müde. Begleitend kann in seltenen Fällen etwas Atemnot bestehen, was aber durch die Gabe von Sauerstoff gut linderbar ist. Schreitet die Atemlähmung fort schlafen die Patienten ein. Ein Ersticken i. S. eines akuten um Luft Ringens tritt nicht auf.

Um frühzeitig zu erkennen, wann apparative Medizin zum Einsatz kommen sollte oder um auf aktuelle Verschlechterungen mit Hilfsmittel reagieren zu können, ist es wichtig in gewissen Abständen von etwa 2-4 Monaten eine Verlaufsuntersuchung, wenn möglich in einer spezialisierten Ambulanz oder Fachklinik, durchzuführen. Bei dieser Untersuchung kann der dort behandelnde Facharzt aus der Vielzahl von Therapien und Hilfsmöglichkeiten die für den individuellen Patienten sinnvollen auswählen. Den allermeisten Symptomen der ALS kann man entweder medikamentös oder durch geeignete Hilfsmittel begegnen.

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Kurzinformation zur Amyotrophen Lateralsklerose (ALS)

ALS (amyotrophe Lateralsklerose bzw. amyotrophische Lateralsklerose) ist eine fortschreitende Nervenerkrankung, die mit zunehmender Muskelschwäche einhergeht. Meistens beginnt die Krankheit zwischen dem 50. und 70. Lebensjahr; ihre Ursache ist weitgehend unbekannt.

Die für die amyotrophe Lateralsklerose typische Muskelschwäche entsteht dadurch, dass bestimmte Nervenzellen im ZNS (= zentrales Nervensystem bzw. Gehirn und Rückenmark) zunehmend geschädigt sind: Die bei ALS betroffenen Nervenzellen heißen Motoneuronen, weil sie für Muskelbewegungen verantwortlich sind (lat. motor = Beweger, Neuron = Nervenzelle). Ihre Schädigung hat fortschreitende Lähmungen zur Folge. Die ALS ist also durch zunehmende Kraftlosigkeit und Bewegungseinschränkung gekennzeichnet. Je nachdem, welche Muskelgruppe zuerst betroffen ist, kann die amyotrophe Lateralsklerose:

  • zunächst die Hand- und Unterarmmuskulatur einer Körperseite betreffen und sich nachfolgend auf die Gegenseite und auf die Beine ausdehnen oder
  • an der Unterschenkel- und Fußmuskulatur beginnen oder
  • (seltener) als Erstes die Sprech-, Kau- und Schluckmuskulatur betreffen.

Entsprechend können als erste ALS-Symptome sowohl ungeschickte Handbewegungen (z.B. beim Rasieren oder Schreiben) als auch eine Schwäche der Beine beziehungsweise eine Gangunsicherheit oder Sprech- und Schluckstörungen auftreten. Typischerweise wirkt sich die ALS im weiteren Krankheitsverlauf auf alle Muskelgruppen einschließlich der Atemmuskulatur aus, sodass es zu Atemnot kommt. Schmerzen treten meist erst bei einem deutlichen Muskelschwund auf. Die Wahrnehmung, das Bewusstsein und die intellektuellen Fähigkeiten sind durch die amyotrophe Lateralsklerose hingegen in der Regel nicht beeinträchtigt.

Die Therapie der ALS hat zum Ziel, die Krankheit zu verlangsamen sowie die mit ihr verbundenen Beschwerden und Behinderungen zu lindern: So können beispielsweise Medikamente, Krankengymnastik und nicht-invasive Beatmung die amyotrophe Lateralsklerose vorübergehend bessern. Eine Heilung ist jedoch nicht möglich; typischerweise verringert die amyotrophe Lateralsklerose die Lebenserwartung deutlich. Bis der meist friedliche Tod durch ALS eintritt, können jedoch vereinzelt auch Jahrzehnte vergehen.

Durch Schäden an den Nerven, die für Bewegung zuständig sind, versagen bei der ALS-Krankheit nach und nach die willkürlich gesteuerten Muskeln.

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Oberbauer leitet an der Medizinischen Universitätsklinik Innsbruck die erste Eifersuchtsambulanz im deutschsprachigen Raum. „Die Alarmglocken läuten bei mir, wenn sich Betroffene nicht mehr auf ihre Arbeit konzentrieren können, wenn es immer die gleichen Gedanken sind, die in ihren Köpfen kreisen.“ Eines der Hauptmerkmale für krankhafte Eifersucht ist das Checking, das dem Partner Hinterherspionieren, das ständige Kontrollieren. Männer durchsuchen die Handtaschen ihrer Frauen nach Beweisen für ihren Verdacht. Frauen folgen ihren Männern zum angeblichen Pokerabend. E-​Mail-​Accounts werden durchforstet, SMS gelesen.

Was lässt Menschen so sehr an ihrem Partner zweifeln? „Pathologische Eifersucht kann Ausdruck von ganz unterschiedlichen Störungen sein“, sagt Oberbauer. Suchterkrankungen, etwa Alkoholismus, Depressionen, Angststörungen und Psychosen können einen Menschen extrem eifersüchtig werden lassen. Aber auch eine gestörte Kommunikation in der Beziehung oder ein gemindertes Selbstwertgefühl können das Misstrauen ins Krankhafte steigern. Männer mit Potenzproblemen haben manchmal Angst, ihrer Frau nicht mehr zu genügen. Auch große Altersunterschiede können diese hilflose Unsicherheit auslösen, die Eifersucht heraufbeschwört.

Am Ende steht der Wahn. „Die Patienten sind fest davon überzeugt, betrogen zu werden. Gegenargumente werden nicht zugelassen, selbst wenn ihre Anschuldigen absurd sind.“ Eine häufige Ursache für solch einen Wahn ist eine hirnorganische Störung. Als Alois Alzheimer im Jahr 1901 auf Auguste D. traf (die erste Patientin, an der er die später nach ihm benannte Demenz diagnostizierte), fiel ihm zuerst ihre wahnhafte Eifersucht auf. Auch manche Parkinsonpatienten oder Unfallopfer, deren Gehirn geschädigt wurde, entwickeln die wahnhafte Vorstellung, dass sie hintergangen werden. Den Schlüssel zur Eifersucht vermuten Wissenschaftler daher genau hier: in unseren Köpfen.

Um besser zu verstehen, welche Rolle unser Gehirn spielt, schauen Wissenschaftler sich das Gehirn mit bildgebenden Verfahren wie MRT– oder PET-​Scans genauer an. Zeigen die Versuchspersonen Anzeichen von Eifersucht, sehen die Wissenschaftler häufig Aktivitäten in visuellen Bereichen und im limbischen System, das an der Verarbeitung von Emotionen, Gelerntem und Erinnerungen beteiligt ist. Aber auch kognitive Teile des Gehirns – Areale, mit denen wir grübeln – leuchten auf. Das gleiche gilt für die Insula, die mitspielt bei der Verarbeitung von Gerüchen, bei Empathie oder der Bewertung von Schmerz. Wenn der Stachel der Eifersucht in das Herz bohrt, feuern ihre Neuronen los. Wird aus Eifersucht eine Obsession, könnte nach Ergebnissen von Forschern aus Pisa noch ein anderer Teil des Gehirn beteiligt sein: der ventromediale präfrontale Cortex, er gehört zum vorderen Bereich des Gehirns. Auch hier werden Emotionen verarbeitet wie auch Reflexionen über sich und andere.

Demenz

Demenz ist ein erworbenes Defizit kognitiver, aber auch sozialer, motorischer und emotionaler Fähigkeiten. Die bekannteste Form ist Alzheimer. „De mentia“ bedeutet auf Deutsch „ohne Geist“.

Empathie

Der Begriff „Empathie“ geht auf das altgriechische Wort für „Leidenschaft“ zurück. Heute versteht man unter Empathie das Vermögen, sich in andere hineinzuversetzen und deren Gefühle, Gedanken und Handlungsweisen nachzuvollziehen. Die physiologische Basis dafür sehen viele Neurowissenschaftler in den Spiegelneuronen: Nervenzellen, die beim Beobachten einer Handlung ebenso aktiv sind wie bei deren Ausführung.

Neuron

Das Neuron ist eine Zelle des Körpers, die auf Signalübertragung spezialisiert ist. Sie wird charakterisiert durch den Empfang und die Weiterleitung elektrischer oder chemischer Signale.

Emotionen

Unter „Emotionen“ verstehen Neurowissenschaftler psychische Prozesse, die durch äußere Reize ausgelöst werden und eine Handlungsbereitschaft zur Folge haben. Emotionen entstehen im limbischen System, einem stammesgeschichtlich alten Teil des Gehirns. Der Psychologe Paul Ekman hat sechs kulturübergreifende Basisemotionen definiert, die sich in charakteristischen Gesichtsausdrücken widerspiegeln: Freude, Ärger, Angst, Überraschung, Trauer und Ekel.

„Unsere Hauptaufgabe“, sagt Harald Oberbauer, „besteht darin, zu schauen: Was steckt wirklich hinter der Eifersucht?“ Erst dann kann er die Patienten in die spezifische Behandlung schicken: einen Entzug oder eine Therapie ihrer Depressionen oder Minderwertigkeitsgefühle. Auch Medikamente, die in den Hirnstoffwechsel eingreifen, kommen zum Einsatz. Denn bei den Störungen, die Eifersucht auslösen, sind meist Neurotransmitter beteiligt. In Untersuchungen konnten Forscher die Symptome ihrer Patienten lindern, indem sie ihnen Medikamente verabreichten, die eine Wiederaufnahme von Serotonin in die Nervenzellen hemmten.

Auch an der Innsbrucker Klinik haben mittlerweile über 900 Menschen nach Wegen gesucht, ihre Eifersucht in den Griff zu bekommen. „Den meisten können wir helfen“, sagt Psychiater Oberbauer.

Depression

Phasenhaft auftretende psychische Erkrankung, deren Hauptsymptome die traurige Verstimmung sowie der Verlust von Freude, Antrieb und Interesse sind.

Neurotransmitter

Ein Neurotransmitter ist ein chemischer Botenstoff, eine Mittlersubstanz. An den Orten der Zell-​Zellkommunikation wird er vom Senderneuron ausgeschüttet und wirkt auf das Empfängerneuron erregend oder hemmend.

Serotonin

Ein Neurotransmitter, der bei der Informationsübertragung zwischen Neuronen an deren Synapsen als Botenstoff dient. Er wird primär in den Raphé-​Kernen des Mesencephalons produziert und spielt eine maßgebliche Rolle bei Schlaf und Wachsamkeit, sowie der emotionalen Befindlichkeit.

Neuron

Das Neuron ist eine Zelle des Körpers, die auf Signalübertragung spezialisiert ist. Sie wird charakterisiert durch den Empfang und die Weiterleitung elektrischer oder chemischer Signale.

zum Weiterlesen:

  • Marneros, Andreas: Intimizid. Die Tötung des Intimpartners: Ursachen, Tatsituationen und forensische Beurteilung, Stuttgart 2007
  • David M. Buss, The Dangerous Passion. Why Jealousy Is as Necessary as Love and Sex, New York 2000
  • Barelds et al.: Relations between Different Types of Jealousy and Self and Partner Perceptions of Relationship Quality. Clinical Psychology and Psychotherapy 2007;14:176 – 188
  • Hart, S. et al.: When Infants Lose Exclusive Maternal Attention: Is It Jealousy? Infancy 2004;6(1):57 – 78
  • Penke et al.: Evidence for Conditional Sex Differences in Emotional but Not in Sexual Jealousy at the Automatic Level of Cognitive Processing. European Journal of Personality 2008;22:3 – 30
  • Rydell, RJ, Bringle, RG: Differentiating Reactive and Suspicious Jealousy. In: Social Behavior and Personality 2007;35:1099 – 1114
  • Levy KN, Kelly KM.: Sex Differences in Jealousy. A Contribution From Attachment Theory. Psychological Science, 2010 Feb;21(2):168 – 73 (zum Abstract).
  • Felson, RB: Anger, aggression, and violence in love triangles. Violence and Victims 1997 Winter; 12(4):345 – 362 (zum Abstract).

Emotionen

Unter „Emotionen“ verstehen Neurowissenschaftler psychische Prozesse, die durch äußere Reize ausgelöst werden und eine Handlungsbereitschaft zur Folge haben. Emotionen entstehen im limbischen System, einem stammesgeschichtlich alten Teil des Gehirns. Der Psychologe Paul Ekman hat sechs kulturübergreifende Basisemotionen definiert, die sich in charakteristischen Gesichtsausdrücken widerspiegeln: Freude, Ärger, Angst, Überraschung, Trauer und Ekel.

Unter dem Krankheitsbild Hyperhidrose (griech.: hyper = über, zu viel; hidros = Schweiß) versteht man eine übermäßige Schweißproduktion, deren Sinn nicht mehr darin besteht, die normalen körperlichen Funktionen des Schwitzens zu erfüllen.

Hyperhidrose bedeutet daher nicht einfach viel zu schwitzen. Wer körperlich hart arbeitet oder großer Hitze ausgesetzt ist, schwitzt auch viel, ohne dass eine Hyperhidrose zugrunde liegt. Hyperhidrose bedeutet immer eine Fehlfunktion der Schweißsekretion. Wird auch dann zu viel Schweiß gebildet, wenn es nicht notwendig ist, den Körper abzukühlen (als Folge von Überhitzung) liegt der Verdacht auf eine Hyperhidrose nahe.

Läuft die Thermoregulation regelkonform ab, ist die starke Schweißproduktion physiologisch in Ordnung. Einfach gesagt bedeutet dies, dass in solchen Situationen die „Klimaanlage“ des Menschen auf volle Leistung gestellt ist. Körperlich anstrengende Tätigkeiten oder auch eine heiße Umgebungstemperatur sind oftmals der Auslöser.

Jeder kennt Situationen, in denen der Schweiß buchstäblich aus jeder Pore „rinnt“: beim Sport, im Sommer oder in der Sauna. Die Schweißdrüsen nehmen ihre Arbeit auf, weil das vegetative Nervensystem auf solche Reize schützend reagiert. Durch den Verlust beziehungsweise die Sekretion von Schweiß wird die Thermoregulation aktiviert und ebenso das Blut in den Hautkapillaren abgekühlt.

Diagnose ist wichtig, um andere schwere Erkrankungen zu erkennen

Ein Hinweis auf eine Hyperhidrosis (oft auch als Hyperhidrose bezeichnet) ist, wenn Betroffene stark schwitzen, obwohl keine hohen Außentemperaturen herrschen und auch keine körperliche Anstrengung ausgeführt werden.

Fragen zur Einschätzung des Problems bietet der Hyperhidrose-Check hier auf der Website. In jedem Fall sollte aber ein Mediziner die persönliche Vermutung überprüfen. Das ist besonders wichtig, um eine schwere Erkrankung, wie etwa Leukämie, als Auslöser für extremes Schwitzen rechtzeitig zu erkennen.

Hat der Arzt eine krankhaft gesteigerte Schweißabsonderung diagnostiziert, wird er auch die jeweilige Hyperhidrosis-Form nennen, um die Behandlung zu optimieren: Bei einer primären Hyperhidrosis ist die Ursache nicht bekannt und es wird von einer Veranlagung ausgegangen. Die Therapie der Beschwerden fällt individuell sehr verschieden aus. Bei der sekundären Hyperhidrosis löst dagegen etwas Bestimmtes das Schwitzen aus. Das kann eine körperliche aber auch seelische Störung oder Erkrankung sein.

Manchmal reichen schon physische Veränderungen aus, wie sie zum Beispiel die Wechseljahre bei Frauen mit sich bringen, um heftige Schweißausbrüche hervorzurufen. Die sekundäre Hyperhidrosis kann wieder völlig verschwinden, wenn die jeweiligen Auslöser erfolgreich behandelt werden.

Lokalisation: Fokale und generalisierte Hyperhidrose

Neben der Einteilung der Schwitzproblematik in eine Variante ohne erkenntlichen Auslöser und eine Form mit vorliegender Grunderkrankung, kann man die Hyperhidrose noch über die Lokalisation definieren. Ausschlaggebend ist dafür, in welcher Körperregion man schwitzt.

Bezeichnet wird das als fokale Hyperhidrose und bedeutet ein Schwitzen an bestimmten Körperstellen (Achseln, Kopf, Hände und Füße etc.). Betrifft die Hyperhidrose den ganzen Körper, spricht man von einer generalisierten Hyperhidrose. In vielen Fällen kombinieren sich die primäre und fokale Hyperhidrose, sowie die sekundäre und generalisierte Hyperhidrose.

Wenn Sie krank sind oder infolge Schwangerschaft nicht arbeiten können, informieren Sie Ihren Arbeitgebenden. Meistens müssen Sie erst ab dem dritten Arbeitstag ein Arztzeugnis vorlegen, manchmal ab dem ersten Tag (je nach Bestimmung Ihres Arbeitsvertrags). Wenn Sie teilweise arbeitsunfähig sind, muss das Arztzeugnis Auskunft darüber geben, wie viele Stunden Sie arbeiten dürfen.

Werden Sie während Ihren Ferien krank, so müssen Sie Ihren Arbeitgebenden informieren. Für die Tage, an denen Sie krank waren und dies mit einem Arztzeugnis belegen können, müssen Sie keine Ferientage beziehen.

Die Arbeitgebenden sind verpflichtet, ihren Mitarbeitenden bei Krankheit für eine gewisse Zeit den Lohn zu 100 % weiter zu bezahlen. Die Mindestdauer ist gemäss Obligationenrecht OR drei Wochen im ersten Dienstjahr, nachher ist der Lohn für eine angemessene längere Zeit zu entrichten, je nach der Dauer des Arbeitsverhältnisses und den besonderen Umständen. Gemäss Gerichtspraxis richtet man sich nach der Berner-, Basler- und Zürcher-Skala. Andere Abmachungen sind möglich, sie müssen aber für die Arbeitnehmenden mindestens gleichwertig und schriftlich (im Arbeitsvertrag z.B.) oder im Normalarbeitsvertrag / Gesamtarbeitsvertrag festgelegt werden.

Viele Arbeitgebenden schliessen eine Krankentaggeldversicherung ab, um Ihren Mitarbeitenden auch bei längeren Abwesenheiten 80 % des Lohnes bezahlen zu können. Die Prämien sind mindestens zur Hälfte von der Arbeitgeberin bzw. vom Arbeitgeber zu tragen. Bei Arbeitsunfähigkeit dauert die Lohnfortzahlung bis Sie wieder arbeitsfähig sind, maximal aber 720 Tage innerhalb von 900 aufeinander folgenden Tagen.

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Die ALS-Diagnose wird durch verschiedene ärztliche Untersuchungen gesichert. Einige davon sind zwingend vorgeschrieben, weitere Tests kann der behandelnde Arzt nutzen, um andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen wie die der Amyotrophen Lateralsklerose als Krankheit auszuschließen (Differenzialdiagnose).

Typische Untersuchungen bei Amyotropher Lateralsklerose sind:

  • Tests der Nervenfunktionen (Reflexe, Muskelspannung, Tastsinn, Blasen- und Darmsteuerung)
  • Test der psychischen und mentalen Leistungsfähigkeit
  • Elektromyografie und -neurografie (Aufzeichnung der elektrischen Muskelaktivität)
  • Blutuntersuchungen
  • Test der Lungenfunktion, eventuell auch eine Blutgasanalyse
  • Magnetresonanztomografie (zur Abgrenzung der ALS-Krankheit von anderen Nervenerkrankungen)
  • Bestimmung von Körpergewicht und Body-Mass-Index (BMI)

Eine ALS-Diagnose lässt sich zudem mit folgenden Tests weiter absichern:

  • Muskelbiopsie (Struktur der Muskelfasern)
  • Test auf Demenz
  • Magnetstimulation der motorischen Gehirnbereiche (Transkranielle Magnetstimulation)
  • Untersuchung von Blut und Liquor auf verschiedene Krankheitserreger (Borrelien, HIV, Lues u.a.) oder Antikörper
  • HNO-Untersuchung (Differenzialdiagnose: Sprech- und Schluckstörungen)
  • Weitere bildgebende Verfahren (z. B. Kernspintomogramm von Gehirn und Rückenmark)
  • Untersuchungen des Blutserums auf Stoffwechselstörungen
  • Knochenmarkbiopsie
  • Erfassung des Ernährungszustands (unabhängiger Prädiktor der Lebenserwartung)

Ein DNA-Test auf ein verändertes SOD-1-Gen ist wegen der hohen Kosten nur dann sinnvoll, wenn in der Familie des Betroffenen bereits Amyotrophe Lateralsklerose aufgetreten ist. Entscheidend für die Diagnose ALS ist, Subformen wie die Primäre Lateralsklerose oder das Kennedy-Syndrom sowie Überlappungen mit anderen neurologischen Erkrankungen (z. B. Morbus Parkinson) auszuschließen.

Ist von einem Arzt die Diagnose ALS /Lou-Gehrig-Syndrom gestellt, so kann es wegen der immensen Bedeutung sinnvoll sein, die Meinung eines weiteren Experten einzuholen.

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist nicht heilbar. Das Ziel jeder Behandlung der ALS-Krankheit ist daher, Betroffenen ein möglichst langes, unabhängiges und beschwerdearmes Leben zu ermöglichen. Die beste Betreuung erfahren Patienten in einer Klinik, die zur Behandlung der Amyotrophen Lateralsklerose ein interdisziplinäres Team zur Verfügung hat. Dazu gehören neben Neurologen auch Magen-Darm-Spezialisten (Gastroenterologen), Lungenfachärzte (Pulmonologen), Sprechtherapeuten (Logopäden), Psychologen, Physio- und Ergotherapeuten, Zahnärzte sowie Diätberater.

Als einzige empfohlene medikamentöse Therapie bei Amyotropher Lateralsklerose ist derzeit der Wirkstoff Riluzol verfügbar. Er erlaubt zwar keine Heilung, kann aber die Nervenzellen vor weiteren Schäden schützen, indem der Wirkstoff den Botenstoff Glutamat im Gehirn (Glutamat-Antagonist) hemmt. Riluzol ist damit als Krankheitsverlauf-verzögerndes Medikament zu verstehen. Je früher die Therapie beginnt, desto stärker vermindert es die Symptome der amyotrophen Lateralsklerose. Lebenserwartung und Lebensqualität steigen durch das Medikament beträchtlich. Weitere Wirkstoffe werden derzeit klinisch geprüft und bei Erfolg in den nächsten Jahren zugelassen.

Amyotrophe Lateralsklerose: Symptome können behandelt werden

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Frage: Haben sie noch ein schönes Beispiel aus der Praxis?

R. Dahlke: Ja, reichlich. Ich habe eine Patientin, die kam Mitte ihrer fünfziger Jahre mit schwerstem Rheuma, sodaß sie vor Knie- und Hüftoperationen stand und nicht mehr gehen konnte. Man mußte sie mehr oder weniger tragen. Sie hat Therapie gemacht und parallel dazu gefastet - das ist bei uns ja immer integriert und es war deutlich besser nach diesem Vierwochenabschnitt. Sie hat dann selbst nach einem halben Jahr noch einmal gefastet und ist nach einem Jahr wieder zur Therapie gekommen. Heute ist sie Anfang siebzig und ist völlig rheumafrei, gibt Tai Chi- Seminare und Fastenkurse. Das wäre so ein drastisches Beispiel.

Frage: Ein Kritiker könnte natürlich sagen, daß diese Heilung speziell auf das Fasten und nicht auf die Be-deutung und die Therapie zurück zu führen ist. Haben Sie noch ein anderes Beispiel?

Dahlke: Ja, zum Beispiel ein Mann mit mehreren Allergien. Er hat auf Grund der Einsicht und der Therapie sein Leben konsequent umgestaltet, also das Allergikerthema umgedreht zu einem nach außen gekehrtem offensivem Leben und die heißen Eisen in seinem Leben angepackt. Er ist in relativ schneller Zeit allergiefrei geworden. Auch von Kindern könnte ich eindrückliche Beispiele erzählen.

Frage:. Ist man immer selber Schuld ein seinen Krankheiten? Welchen Anteil haben Umweltbelastungen?

R. Dahlke: Von Schuld rede ich nie. Es geht hier immer um Verantwortung. Aus esoterischer Sicht ist man weitgehend für alles selbst verantwortlich. Zwischen Schuld und Verantwortung ist schon ein großer Unterschied. Aus Schuld folgt ein schlechtes Gewissen, aus Verantwortung folgt, daß man Antworten sucht. Und darum geht es im Wesentlichen. Also wenn ich in einer Großstadt mit riesen Umweltbelastung lebe, muß ich die Verantwortung dafür übernehmen und kann es auch in den allermeisten Situationen, mit Ausnahme der Kinder und der Alten. Aber für die Kinder haben die Eltern die Verantwortung zu tragen. Wir bekommen immer unsere Aufgaben. Das kann man genetisch oder karmisch sehen. Wir kommen nicht als unbeschriebene Blätter in diese Welt.

Frage: Wie ist es denn mit den Umweltbelastungen von denen wir nichts wissen, bzw. von denen wir erst wenn es zu spät ist oder durch chronisches Leiden erfahren wie Amalgam- und Holzschutzmittelvergiftung?

R. Dahlke: Ein Zusammenhang zwischen bestimmten Umweltgiften und Krankheitsbildern ist ja auch eindeutig. Auch in der Situation gehört es mit in unseren Verantwortungsbereich mit hinein, sich zum Beispiel aktiver um die Umweltproblematik zu kümmern, bzw. sich eventuell mehr zu informieren und zu engagieren. Für meine Ernährung bin ich doch weitgehendst selbst verantwortlich. Diese Projektionsnummern bringen nie etwas.

Frage: Würden so weit gehen zu sagen, daß die Seele sich ihr Feld, also in dem Fall ihr krankes Feld selbst sucht, im Sinne einer Lernaufgabe?

R. Dahlke: Das würde ich von der Reinkarnationstherapie her in jedem Fall sagen. Ich mache das jetzt 20 Jahre und bin mir da völlig sicher. Ich erlebe das auch mit der Krankheitsbilderdeutung. Ich würde auch einem Krebspatienten sagen er soll doch mal als erstes sein Bett umstellen. Da gibt es Bezüge zu Erdstrahlen. Das Traurige ist nur, der sucht sich unbewußt die zweite Kreuzung in seiner Wohnung und stellt sein Bett wieder dort hin, daß er wieder mit seinem Bauch dort draufliegt. Es scheint schon so zu sein, daß wir uns die Probleme suchen. Wenn ich z.B. mein Geburtstrauma nicht verarbeitet habe und deswegen Engeprobleme und Angst habe, dann wird das Schicksal oder ich mir selbst immer wieder Situationen suchen, wo ich mit diesem Thema konfrontiert werde, also Angst erlebe. Das sind genau die Leute die im Tunnel in den Stau kommen, die im Lift stecken bleiben, wo es sozial oder in der Partnerschaft eng wird usw. Diejenigen, die dieses Thema nicht haben oder es bewältigt haben, die kommen gar nicht in solche Situationen bzw. sie machen ihnen nichts aus. Das Schicksal ist diesbezüglich, wenn man so sagen will, schon gemein oder auch gnädig. Gemein, weil es einen immer dort anstoßen läßt, wo es weh tut und gnädig, weil wir so immer darauf hingewiesen werden, wo es hapert.

Frage: Wie ist es denn mit den angeborenen Behinderungen als Chance, als Weg?

R. Dahlke: Auch das würde ich so sehen. Verständlich ist es jedoch nur im karmischen Kontext der Reinkarnationstheorie. Bei einer angeborenen Erbkrankheit ist es doch offensichtlich so, daß der Mensch es mit ins Leben bringt. Man kann es karmisch nennen, man kann es auch genetisch nennen. Das ist ganz sicherlich eine große Aufgabe, auch sehr für die im Umfeld, vor allem natürlich für die Eltern. Die Kinder, die da betroffen sind, die nehmen das ja lange nicht als Problem war. Im Gegenteil, die sind ja oft gut drauf, d.h. sie leben in ihrem Bereich wunderbar. Das kann ich sogar von der eigenen Tochter sagen, die sich in ihrem Bereich sehr wohlfühlt, sehr lebensfroh ist und das auch ausstrahlt. (sie ist mongoloid und 5 Jahre alt) Da geht es um das Problem des Annehmens für die geschockten Eltern. Wenn die allerdings die Chance annehmen, ist es nach meiner Erfahrung eine große. Ein Mensch, der mit Behinderungen auf die Welt kommt, ein Kind was so abhängig ist, lehrt einen ja noch viel mehr und kann einem damit Dinge lehren, wie andere Kinder in dieser Form gar nicht lehren können.

Frage: Was denn zum Beispiel?

R. Dahlke: Wenn der Intellekt zum Beispiel weitgehend wegfällt, bei geistig behinderten Kindern, dann ist da ja immer ein sehr viel stärkerer gefühlsmäßiger Bereich wunderbar entwickelt. Und den bekommt man auch viel, viel mehr mit. Das sind so Dinge, die dann ganz schnell sehr direkt spürbar werden. Wenn unsere Tochter ein Problem spürt, dann nimmt sie den Kopf von meiner Frau und mir und hält unsere Köpfe minutenlang zusammen. Das ist etwas, was natürlich viel mit uns macht. Vom Therapeutischen her muß ich sagen, therapiert sie uns auf eine sehr sanfte und liebevolle Weise, in einem Ausmaß, wie ich das von guten Therapeuten gar nicht erlebt habe. Ich habe das bei vielen Eltern gesehen, die sich darauf einlassen, das sie von den besonderen Kindern auch besonderes gelernt haben und tiefer berührt wurden. Es ist einfach eine Frage des Einlassens. Große Aufgaben erfordern immer ein großes Einlassen. Bei Krankheitsbildern würde ich es übrigens genauso sehen. Ein großes Krankheitsbild ist auch eine große Chance. Da gibt es auch so viele Beispiele, etwa Hellen Keller, die taubstumm und blind geboren wurde und ein eindrucksvolles Leben daraus machte oder Hildegard von Bingen und ihre Migräneanfälle oder Milton Errickson oder Steven Hawkins. Wenn Milton Errickson nicht zweimal Kinderlähmung gehabt hätte und darin gefangen gewesen wäre, bezweifle ich, daß er so genial geworden wäre auf diesen psychischen Ebenen und der beste Hypnotherapeut. Das ist schon auffällig.

Frage: Wie ist es denn mit sexuellem Mißbrauch, Vergewaltigung und Mord? Das ist ja seit einiger Zeit ein sehr aktuelles Thema. Wie ist das zu verstehen, sowohl aus der Sicht des Kindes als auch der Sicht der Gesellschaft? Ist es ein gesellschaftliches Symptom?

R. Dahlke: Ich glaube sicher, daß es ein gesellschaftliches Symptom ist. Wir haben so einen Jugendkult, eine solche Kindergesellschaft und ein so jugendliches Mädchen- und Figurideal, daß das nicht wundert. Auch die Unschuld dabei. So lange das auf einer David Hamiltonebene läuft, kann man das noch als Kunst sehen, aber es gibt natürlich auch Menschen, die das auf primitiveren Ebenen wahrnehmen, die dann ihre Sexualität an Kindlichkeit und Unreife binden. Ich denke je mehr unsere Gesellschaft in dieser Kindlichkeit verkommt und diese Reifeschritte nicht mehr auf die Reihe kriegt, umso häufiger wird es auch werden, daß sozusagen ganz direkt dieses Mißverständnis passiert, daß sich männliche Sexualität auf Kinder stürzt. Das ist natürlich eine ganz unreife Form, der traut sich nicht an eine erwachsene Frau dran und landet dann zielsicher bei einem unschuldigen Kind, wie wir so gerne sagen. Aber aus der Sicht der esoterischen Philosophie gibt es diese unschuldige Seele nicht. Wir kommen eben alle mit unseren Themen hier her. Aus 20 Jahren Reinkarnationstherapie kann ich sagen, die Menschen, die ich therapiert habe und die in Opferrollen gekommen sind und darunter auch schlimmen, haben in der Therapie eine Stimmigkeit und einen Zusammenhang mit ihrer Lebensgeschichte und ihrer Herkunft finden können, also bezogen auf ihre früheren Leben. Pauschal behaupten für Fälle, die man nicht kennt, ist natürlich in dem Sinne nicht möglich. Mein Gefühl ist schon generell, daß wir in einem Kosmos leben, in dem Gesetze herrschen und bestimmte Regeln, in dem wir bestimmte Lernaufgaben kriegen, die auch sehr schwer sein können. Das so eine Aussage zu einem Aufschrei der Wut führen kann, das ist mir natürlich klar. Aber weitergeführt kann man bei allen möglichen Greueltaten immer bei auf beiden Seiten ein Stück Verantwortung und Stimmigkeit sehen. Aber bestimmt wage ich das nur für die Patienten zu sagen, die ich therapiert habe.

Vielen Dank für das Gespräch.

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Wie sieht eine solche Disharmonie energetisch aus?

Aus energetischer Sicht haben wir es bei Krankheiten immer entweder mit

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Die Symptome, unter denen wir leiden, sagen oftmals recht genau aus (Entsprechungen), wo wir aus der Ordnung (Harmonie) herausgefallen sind.

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Erschienen: 10.12.2007
Dieser Titel ist lieferbar.

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Der bekannte Arzt und Psychotherapeut Dr. Ruediger Dahlke hat mit seinen Bestsellern wesentlich zu einem neuen Verständnis von Krankheit als pyschosomatischem Geschehen beigetragen. Krankheit begreift er als Chance, Körper und Seele wieder in Harmonie zu bringen und zu halten.

Dr. med. Ruediger Dahlke arbeitet seit 37 Jahren als Arzt, Autor und Seminarleiter. Mit Büchern von „Krankheit als Weg“ bis „Krankheit als Symbol“ begründete er seine ganzheitliche Psychosomatik, die bis in mythische und spirituelle Dimensionen reicht. Die Buch-Trilogie „Schicksalsgesetze“, „Schattenprinzip“ und „Lebensprinzipien“ bildet die philosophische und praktische Grundlage seiner Arbeit. Ruediger Dahlke nutzt seine Seminare und Vorträge, um die Welt der Seelenbilder zu beleben und zu eigenverantwortlichen Lebensstrategien anzuregen.

Seminarwochenende
"Vegane Kochpraxis"
Teilnahme: 280 €

Auszüge aus Büchern und Vorträgen
von Dr. med. Michaela Glöckler

Was ist Krankheit aus spiritueller Sicht?

Was ist der tiefere Sinn von Krankheit im Hinblick auf die Entwicklung des Menschen?

Das Geheimnis der menschlichen Entwicklung, das zugleich das Geheimnis von Gesundheit und Krankheit ist, lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Wenn sich jemand in Richtung Menschheitsziel entwickelt, wenn er an der Wahrheit und an der Welt interessiert ist und seine Freiheit und seinen Willen, so gut er kann, in den Dienst des Geistes stellt, kann er gar nicht verhindern, dass er immer gesünder wird. (vgl. Gesundheit: Gesundheit und Denken). Das gilt auch dann, wenn jemand aus karmischen Gründen diese oder jene Krankheit durchzumachen hat. Mit der oben genannten Haltung lässt sich alles besser verkraften.

Nachdem Rudolf Steiner einmal über diese Zusammenhänge einen Vortag gehalten hatte, sprach ihn im Abschluss jemand darauf an, dass so viele Anthroposophen krank sind. Daraufhin antwortete er: „Ich möchte Ihnen nicht erzählen, wie krank sie wären, wenn sie die Anthroposophie nicht kennen gelernt hätten.“ Humor ist natürlich auch gesund.

Wenn bestimmte Ziele gar nicht angestrebt und deshalb auch nicht erreicht werden, wenn es so ist, wie es in der Apokalypse heißt, dass die Menschen sich nicht ändern, dass sie in ihrer Entwicklung stehen bleiben, dass sie nichts tun und nicht vom Fleck kommen, wenn es irgendwann solche Formen annimmt, dass alle Güter der Welt im Dienste des Ego stehen, dann werden alle möglichen Leiden und Schmerzen die Folge sein (vgl. Krankheit: Folgen des Fehlens spiritueller Werte).

Wir sind der alten Gesetzmäßigkeit, die ausführlich erklärt wird im Buch der Apokalypse, noch nicht zur Gänze entwachsen. Diese Gesetze bilden immer noch den Grundstock unserer Natur. Es wird auch deutlich gemacht, dass jeder selbst den Schlüssel in der Hand hat, um dem entgegenzuwirken.

Rudolf Steiner beschreibt in „Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?“ 1 in Gedankenform, was er uns in der Apokalypse in Bildform vor Augen führt: Wie der Mensch sich zuerst als individuelles Wesen entwickelt, um schließlich den Weg zum Gral zu finden und ein soziales „menschheitliches“ Wesen zu werden.

Wenn wir die Skizze vom Merkurstab betrachten, haben wir hier im oberen Teil das bewusste Leben und im unteren Bereich das unbewusste Leben. Die merkurielle Dynamik führt die die Kräfte des Oberen – das außerkörperliche Erkenntnisleben – in die Wirkbereiche des Unteren – in die unbewussten Lebenswelten des Stoffwechsels – über und umgekehrt. Das ist zugleich die Schwellendramatik zwischen der sinnlichen und der über-sinnlichen Welt. Sie zeigt, wie Krankheit dadurch entstehen kann, dass man an dieser Grenze, der Schwelle zur geistigen Welt, körperlich, seelisch oder geistig – wodurch auch immer verursacht – die rechte Orientierung verliert.

Wenn ein Mensch nun eine bestimmte Fähigkeit erwerben möchte, z.B. inneren Frieden, Ruhe, und er die Bedingungen nicht vorfindet, um diese Qualität zu entwickeln, kann es zu einer Erkrankung kommen, die Frieden am falschen Platz erzeugt. Denn die Kräfte, die inneren Frieden herstellen können, sind potentiell immer vorhanden. Wenn sie aber auf der seelisch-geistigen Ebene nicht genützt werden, wo sie gesundheitsfördernd wirken würden, sinken diese ungenützten Kräfte Nacht für Nacht tiefer in das unbewusste Körperleben und der Betreffende entwickelt Rheuma. Das nur als Beispiel.

Es kostet unseren Körper unglaublich viel Kraft, eine Krankheit hervorzubringen. Ein normaler Organismus möchte gesund sein. Zusätzliche Kräfte aus dem Seelisch-Geistigen sind nötig, um diesen Extraaufwand krank zu werden zu bewerkstelligen. Heilung bedeutet nun, diese Kräfte wieder an ihren richtigen Platz zu erheben und Kräfte im Körper aufzurufen, die sie dorthin bringen. Daraus lässt sich eine „spirituelle Pathogenese“, eine Aufklärung über die Herkunft von Leiden ableiten. Wir können jede Station dieses Weges anschauen und begreifen, was geschieht, wenn die Erkenntniskräfte, anstatt im Geistigen zu tätig zu sein, im Körperlichen zu wirken beginnen und damit eine Krankheit hervorrufen.

Entscheidend dabei ist jedoch, dass Krankheit in diesem Kontext nicht als Makel, Fehler oder Irrtum gebrandmarkt wird. Vielmehr ist Sinn der Krankheit ihr Auftreten selbst, weil in ihr die – wenn auch schmerzhafte – Korrektur, und damit auch die Heilung, veranlagt ist. Krankheit erscheint in diesem spirituellen Kontext als ein Gutes, das sich im Körper oder in der Seele des Menschen einen Ort schafft, an dem sich der notwendige Schicksal-sausgleich vollziehen kann.

Vgl. mit einer Zusammenstellung von Vorträgen über „Die sieben Siegel der Apokalypse“ gehalten 2007

  1. Rudolf Steiner, Wie erlangt man Erkenntnisse der Höheren Welten?, GA 10.

Das Rätsel Stephen Hawking: Trotz Krankheit ALS ein langes Leben

Trotz ALS langes Leben: Das Rätsel Stephen Hawking

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Ein wich­ti­ger Stress­fak­tor ist die Licht­ver­schmut­zung unse­res Lebens- und Arbeits­be­reichs. Schon lan­ge war­nen Wis­sen­schaft­ler, dass zu viel Licht wäh­rend der Nacht die inne­re Uhr des Men­schen stört und uns krank macht. For­scher um Lau­ra Fon­ken von der Ohio Sta­te Uni­ver­si­ty haben gezeigt, dass kon­stan­te Hel­lig­keit bei Mäu­sen zu Anzei­chen von Depres­sio­nen führt. Mäu­se, mit der Mög­lich­keit, sich in dunk­le Röh­ren zu flüch­ten, lit­ten weni­ger oft an einer Stö­rung des Gemüts (12).

Mei­nen Pati­en­ten emp­feh­le ich, im Schlaf­zim­mer für abso­lu­te Dun­kel­heit zu sor­gen. Auch elek­tro­ni­sche Gerä­te, die z. B. mit blau­en, leuch­ten­den Lämp­chen aus­ge­stat­tet sind, soll­ten aus­ge­schal­tet wer­den. Lam­pen mit hohem Blau­an­teil wie die moder­nen Ener­gie­spar­leuch­ten gehö­ren nicht ins Schlaf­zim­mer. Schon ein kur­zes Ein­schal­ten einer Licht­quel­le in der Nacht kann die Mela­to­nin­pro­duk­ti­on in unse­rer Zir­bel­drü­se im Gehirn stop­pen und somit den Schlaf been­den. Die Fol­ge von Schlaf­stö­run­gen sind u.a. Depres­sio­nen und Stö­run­gen des Immun­sys­tems.

Mei­nen Pati­en­ten mit Depres­sio­nen emp­feh­le ich daher, ein Mela­to­nin-Tages­pro­fil durch­zu­füh­ren. Hier­bei wer­den zwei Spei­chel­pro­ben am Tag und eine Pro­be in der Nacht gesam­melt und anschlie­ßend auf dem Post­weg zu uns geschickt. Abhän­gig von den Ergeb­nis­sen erfolgt eine indi­vi­du­el­le Dosie­rung von Mela­to­nin. Hier­bei soll­te es sich stets um natür­li­ches Mela­to­nin han­deln.

Es gibt Mela­to­nin­prä­pa­ra­te, die Kunst­stof­fe wie Acry­la­te ent­hal­ten, um eine ver­zö­ger­te Frei­set­zung zu erzie­len. Daher rate ich, die Packungs­bei­la­ge zu über­prü­fen, ob Inhalts­stof­fe wie Metha­cry­lat oder Lak­to­se ent­hal­ten sind.

Vit­amin B12 ist wesent­lich betei­ligt an der Pro­li­fe­ra­ti­on (Wachs­tum), Rei­fung und Rege­ne­ra­ti­on von Ner­ven­zel­len. Per­so­nen mit nied­ri­gen Fol­säu­re- und Vit­amin-B12-Wer­ten haben ein erhöh­tes Risi­ko für Alters­de­pres­sio­nen (22). Im Alter ist ein Vit­amin-B12-Man­gel ver­brei­tet, obwohl er sel­ten dia­gnos­ti­ziert wird. Dies liegt dar­an, dass einer­seits typi­sche Sym­pto­me kom­plett feh­len kön­nen und der Arzt daher dies­be­züg­lich kei­nen Ver­dacht hat und ande­rer­seits, weil Vit­amin­be­stim­mun­gen nicht zu den Rou­ti­ne­un­ter­su­chun­gen in den Arzt­pra­xen zäh­len. Sie wer­den von den Kos­ten­trä­gern in der Regel als „nicht not­wen­di­ge medi­zi­ni­sche Leis­tun­gen“ ein­ge­stuft. Außer­dem sind Vit­amin­be­stim­mun­gen im Blut mit Aus­nah­me von Vit­amin D3 nicht aus­sa­ge­kräf­tig. Vit­amin-B12-Bestim­mun­gen im Serum sind laut Deut­schem Ärz­te­blatt (23) als „spä­ter, rela­tiv unsen­si­ti­ver und unspe­zi­fi­scher Bio­mar­ker des B-12-Man­gels“ ein­zu­stu­fen. Erhöh­te Methyl­ma­lon­säu­re bzw. Homo­cystein Wer­te sind Zei­chen für einen mani­fes­ten Vit­amin-B12-Man­gel, wobei kli­ni­sche Anzei­chen noch feh­len kön­nen.

Durch die Ein­nah­me von Fol­säu­re, Vit­amin B6 und Vit­amin B12 kön­nen sich die Homo­cystein-Wer­te nor­ma­li­sie­ren. Obwohl kei­ne beson­de­ren Früh­sym­pto­me auf­tre­ten, wirkt sich ein B12-Man­gel trotz­dem schon früh­zei­tig nega­tiv nicht nur auf das Ner­ven­sys­tem, son­dern auch auf den Kno­chen­stoff­wech­sel aus. Es kommt über eine Sti­mu­la­ti­on der Osteo­k­las­ten zur Osteo­po­ro­se. Die durch einen B12-Man­gel ver­ur­sach­ten neu­ro­lo­gi­schen Schä­di­gun­gen füh­ren zu Stö­run­gen der Gedächt­nis­leis­tung, Gang­art, Vibra­ti­ons­wahr­neh­mung und Par­äs­the­si­en (Miss­emp­fin­dun­gen). Die genann­ten Sym­pto­me kön­nen nach eini­gen Mona­ten durch die ora­le Ein­nah­me von täg­lich 1 – 2 mg Vit­amin B12 (sie­he auch Tabel­le 4) abklin­gen. Da es mitt­ler­wei­le B12-Prä­pa­ra­te auch als Lutsch­ta­blet­ten gibt, die gut von der Mund­schleim­haut resor­biert wer­den, sind Injek­tio­nen nicht unbe­dingt not­wen­dig. Wenn sich die Beschwer­den bes­sern, kann die Dosie­rung auf 1 x wöchent­lich und spä­ter auf 1 x monat­lich redu­ziert wer­den. Wie oben beschrie­ben führt auch ein Man­gel an Fol­säu­re zu Ner­ven­schä­di­gun­gen und Depres­sio­nen. Aus die­sem Grund ist eine Fol­säu­re­the­ra­pie bei Depres­sio­nen grund­sätz­lich in Erwä­gung zu zie­hen. Bei Pati­en­ten, die Medi­ka­men­te gegen Epi­lep­sie oder Par­kin­son (z. B: L-Dopa) ein­neh­men, soll­te der Fol­säu­re­be­darf regel­mä­ßig über­prüft wer­den. In einer Publi­ka­ti­on vom Novem­ber 2009 wird die Ein­nah­me von Fol­säu­re auch zur Vor­beu­gung von Schlag­an­fäl­len als sinn­voll erach­tet (24).

Die Bestim­mung von Homo­cystein im Blut als Mar­ker für einen Man­gel an B 12, B 6 und Fol­säu­re darf bei der Unter­su­chung von Pati­en­ten mit Depres­sio­nen und ande­ren neu­ro­psych­ia­tri­schen Erkran­kun­gen nicht feh­len. Erhöh­te Homo­cysteinspie­gel min­dern die kogni­ti­ven Leis­tun­gen und sind mit einem deut­li­chen Anstieg von Demenz­er­kran­kun­gen und Depres­sio­nen asso­zi­iert.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Grund für die Zunah­me des Vit­amin-B12- Man­gels ist der mas­sen­haf­te Ein­satz von „Magen­mit­teln“: Pro­to­nen­pum­pen­in­hi­bi­to­ren, H2-Blo­cker, Alu­mi­ni­um­ver­bin­dun­gen und die von alter­na­ti­ven The­ra­peu­ten ger­ne ver­wen­de­ten „Basen­pul­ver“. Es han­delt sich hier­bei um Medi­ka­men­te, die Säu­re im Magen bin­den. Hier­durch wird nicht nur die B12-Auf­nah­me behin­dert (19), son­dern auch die Ver­dau­ungs­leis­tung (z.B. Pro­te­in­ver­dau­ung) der­ar­tig gestört, dass in der Fol­ge Nah­rungs­mit­tel­all­er­gi­en auf­tre­ten. Unver­dau­te Nah­rungs­mit­tel mit einem zum Teil zehn­tau­send­fa­chen All­er­gie­po­ten­zi­al gelan­gen in die unte­ren Darm­ab­schnit­te, wo sie zu all­er­gi­schen Reak­tio­nen und somit zu Ent­zün­dun­gen und folg­lich auch Depres­sio­nen füh­ren kön­nen.

Zum Auf­bau von Boten­stof­fen im Gehirn (Neu­ro­trans­mit­ter) benö­ti­gen wir Ami­no­säu­ren wie Tryp­tophan und Tyro­sin aber auch Magne­si­um, Fol­säu­re und Vit­amin B12. Schwer­me­tal­le wie Blei und Queck­sil­ber blo­ckie­ren die Vit­amin-B12-Ver­füg­bar­keit. Die Umwand­lung von „nor­ma­lem Vit­amin B12 “ in das in der Zel­le benö­tig­te Methyl-B12 wird durch die­se Schwer­me­tal­le und ande­re Umwelt­gif­te gestört. Obwohl der im Blut gemes­se­ne Vit­amin-B12-Wert nor­mal oder viel­leicht sogar erhöht ist, kann in der Zel­le ein erhöh­ter Bedarf an Vit­amin B12 vor­lie­gen. Die übli­chen Blut­tests sind daher – wie oben erwähnt – nicht opti­mal, um einen erhöh­ten Vit­amin­be­darf auf­zu­de­cken. Bes­ser geeig­net sind moder­ne Urin­ana­ly­sen, die als nicht inva­si­ve Ver­fah­ren von den Pati­en­ten bevor­zugt wer­den (nähe­res sie­he Dia­gnos­tik-Kas­ten).

Die­ses Bei­spiel zeigt, dass Umwelt­gif­te zu Stö­run­gen im Vit­amin­haus­halt füh­ren.

Dr. Mark Hyman beton­te in sei­nem Vor­trag auf dem Func­tio­nal Medi­ci­ne Kon­gress in Flo­ri­da, dass toxi­sche Metal­le zu einer Ver­stär­kung von Ent­zün­dungs­vor­gän­gen bei­tra­gen (3). Aus die­sem Grund sind ent­spre­chen­de Urin-, Haar- oder Blut­ana­ly­sen auf toxi­sche Metal­le und auch die Ver­sor­gung mit Mine­ral­stof­fen und Spu­ren­ele­men­ten bei depres­si­ven Pati­en­ten not­wen­dig.

Wie Vit­amin E ist Vit­amin D ein fett­lös­li­ches Anti­oxi­dans und daher gut zur The­ra­pie neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen geeig­net. Die anti­oxi­da­ti­ve Kapa­zi­tät von Vit­amin D über­trifft die von Vit­amin E. Bei neu­ro­de­ge­ne­ra­ti­ven Erkran­kun­gen wie Par­kin­son, Mul­ti­pler Skle­ro­se und ALS wur­den nied­ri­ge Vit­amin-D-Spie­gel gemes­sen. In einer japa­ni­schen Stu­die wur­den bei 80 % der Alz­hei­mer-Pati­en­ten ein mode­ra­ter bis schwe­rer Vit­amin-D-Man­gel fest­ge­stellt. Auch bei Depres­sio­nen kann die Ein­nah­me von Vit­amin D emp­foh­len wer­den.

Die Ein­nah­me von Vit­amin D kann in der Regel nicht zu Über­do­sie­run­gen füh­ren. Da der Kör­per dar­auf ein­ge­stellt ist, Vit­amin D zu spei­chern, kann er auch vor­über­ge­hend hohe Dosen ver­kraf­ten. Ich emp­feh­le erwach­se­nen Per­so­nen Dosie­run­gen zwi­schen 1.000 und 2.000 I.E. (Inter­na­tio­na­le Ein­hei­ten). In den Win­ter­mo­na­ten (Okto­ber bis April) kann die Tages­do­sis auf 5.000 I.E. erhöht wer­den.

Selbst­ver­ständ­lich soll­ten regel­mä­ßi­ge Blut­kon­trol­len zur Über­wa­chung des Vit­amin-D-Spie­gels (25-OH-Vit­amin D3 )
erfol­gen (17).

Im Okto­ber 2009 berich­tet die ame­ri­ka­ni­sche Fach­zeit­schrift „Cli­ni­cal Psych­ia­try News“ in der Titel­ge­schich­te: „Mito­chon­dria Key in Mood Dis­or­ders“, dass bei Depres­sio­nen auch Stö­run­gen in unse­ren Zell­kraft­wer­ken, den Mito­chon­dri­en, fest­ge­stellt wor­den sind. Auf­grund sol­cher Erkennt­nis­se soll­ten wir uns mei­nes Erach­tens beson­ders um Nähr­stof­fe küm­mern, die in der Lage sind, die Mito­chon­dri­en zu schüt­zen. Hier­zu zäh­len u.a. die kör­per­ei­ge­nen Wirk­stof­fe Coen­zym Q10, Car­ni­tin und Alpha-Lipon­säu­re. Übri­gens: Die in der Behand­lung von bipo­la­ren Erkran­kun­gen ein­ge­setz­ten Sub­stan­zen wie Lithi­um und Val­proa­te wir­ken auch im Bereich der Mito­chon­dri­en.

Nach neu­es­ten Erkennt­nis­sen zeigt sich, dass Glu­ten, das Kle­ber­ei­weiß im Getrei­de, sehr nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die Funk­tio­nen des Gehirns hat – beson­ders, wenn es nicht hin­rei­chend ver­daut wird. So führt eine getrei­de­las­ti­ge Ernäh­rung u.a. über den Glu­ko­se­an­stieg im Blut (Hyper­gly­kä­mie) zur Insu­lin­re­sis­tenz und chro­ni­scher Ent­zün­dung. Das Gehirn aber reagiert extrem emp­find­lich auf die durch chro­nisch hohe Glu­ko­se­wer­te ver­ur­sach­ten gly­ko­li­sier­ten Pro­te­ine wie das gly­ko­li­sier­te Hämo­glo­bin (HbA1c). Die­se Ner­ven schä­di­gen­den Reak­tio­nen wer­den durch Glu­ten ver­stärkt. Glu­ten schä­digt als mito­chon­dria­les Gift die Ener­gie­zen­tra­len unse­rer Zel­len. Hier­durch kommt es schließ­lich zu einer Abnah­me des Volu­mens bestimm­ter Hirn­area­le wie Hip­po­cam­pus und Amyg­da­la, die u. a. für die Wahr­neh­mung, Gedächt­nis­leis­tung und Stress­re­gu­la­ti­on ver­ant­wort­lich sind. Unter die­sem Aspekt muss Glu­ten als Hirn schä­di­gen­de Sub­stanz ein­ge­ord­net wer­den.

Ob und wie stark die schä­di­gen­den Reak­tio­nen auf Glu­ten bei den betref­fen­den Pati­en­ten ablau­fen, kann durch neue Labo­rana­ly­sen indi­vi­du­ell abge­klärt wer­den.

Wei­te­re Unter­su­chun­gen an Gehir­nen von ver­stor­be­nen Pati­en­ten haben gezeigt, daß bei Depres­si­ven Gene hoch­re­gu­liert sind, die einen ver­stärk­ten oxi­da­ti­ven Stress ver­ur­sa­chen. Die Gabe von Anti­oxi­dan­ti­en darf daher bei der Depres­si­ons­be­hand­lung auf kei­nen Fall feh­len. Dass oxi­da­ti­ver Stress nicht nur in Ver­bin­dung mit Depres­sio­nen son­dern mit neu­ro­de­ge­ne­ra­ti­ven Erkran­kun­gen gese­hen wer­den muß, hat Dr. David Perl­mut­ter wäh­rend des Func­tio­nal Medi­ci­ne Kon­gres­ses in Flo­ri­da erwähnt: Die Ein­nah­me von Anti­oxi­dan­ti­en (Vit­amin E und C) ver­min­dern das Demenz­ri­si­ko um 47 % (10)!

In der ortho­mo­le­ku­la­ren Psych­ia­trie wer­den bereits seit Jahr­zehn­ten Vit­ami­ne, Mine­ral­stof­fe, Ami­no­säu­ren und Fett­säu­ren the­ra­peu­tisch ein­ge­setzt. Einer der Pio­nie­re auf die­sem Gebiet, Dr. Abra­ham Hof­fer, ist in 2009 im Alter von 91 Jah­ren in Bri­tish Colum­bia gestor­ben. Er hat beob­ach­tet, dass Pati­en­ten mit Schi­zo­phre­nie von der Ein­nah­me von Vit­amin B3 (Nia­cin) und Anti­oxi­dan­ti­en pro­fi­tier­ten. Sei­ne bahn­bre­chen­de Beob­ach­tung mach­te er an einem schi­zo­phre­nen Pati­en­ten, der sich im kata­to­nen Zustand im Koma befand und zu ster­ben droh­te. Als The­ra­pie­ver­such ver­ab­reich­te Dr. Hof­fer gro­ße Men­gen an Vit­amin B3 und Vit­amin C über eine Magens­ode, wodurch der Pati­ent über­lebt hat. Am nächs­ten Tag konn­te der Pati­ent das Getränk selbst im Sit­zen trin­ken und nach 30 Tagen wur­de er sym­ptom­frei ent­las­sen.

Damit der Rah­men die­ser Arbeit nicht gesprengt wird, ver­zich­te ich auf eine aus­führ­li­che Dar­stel­lung von Ein­zel­wir­kun­gen von Nähr­stof­fen und ver­wei­se auf die ent­spre­chen­de Fach­li­te­ra­tur im Anhang. Die 10 wich­tigs­ten ortho­mo­le­ku­la­ren Nähr­stof­fe bzw. Vital­stoff­kom­bi­na­tio­nen, die ich als Ner­ven­schutz­sub­stan­zen bei mei­nen Pati­en­ten ein­set­ze, sind in der Tabel­le 4 Brain-Pro­tec­tion- For­mu­la auf­ge­führt.

Pati­en­ten, die an Depres­sio­nen oder ande­ren neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen lei­den, soll­ten nicht nur nach den her­kömm­li­chen Metho­den (Psy­cho­the­ra­pie, Psy­cho­phar­ma­ka, Psych­ia­trie) behan­delt wer­den. Ent­zün­dun­gen, Umwelt­gif­te, Stö­run­gen im Magen-Darm-Trakt und ein erhöh­ter Nähr­stoff­be­darf kön­nen als mög­li­che Ursa­chen oder Sym­ptom­ver­stär­ker infra­ge kom­men.

Die fol­gen­den Ana­ly­sen betrach­te ich als Basis­un­ter­su­chun­gen bei Depres­sio­nen und ande­ren Erkran­kun­gen des Ner­ven­sys­tems:

  • Gro­ßes Blut­bild mit Homo­cystein, Vit­amin D3, IgE, IL-6, hs-CRP.
  • Stoff­wech­sel- & Nähr­stoff­pro­fil: Orga­nix Pro­fil
    (Ori­gi­nal Test von GENOVA Dia­gnostics, USA ).
  • Stuhl- & Ver­dau­ungs­ana­ly­se (Pil­ze, Para­si­ten?)
    NEU: Mikro­bi­om Ana­ly­se mit­tels DNA- und Laser­tech­no­lo­gie (Mal­di-Tof) (Ori­gi­nal Tests von Doc­tors Data bzw. GENOVA, USA ).
  • Toxi­sche Metal­le, Mine­ral­stof­fe und Spu­ren­ele­men­te im Urin, Haa­ren bzw. Blut (Doc­tors Data/ USA ver­fü­gen über 40-jäh­ri­ge Labor­er­fah­rung).
  • Abklä­rung Nah­rungs­mit­te­lun­ver­träg­lich­kei­ten
    (z.B. Glu­ten­un­ver­träg­lich­keit).
  • Pep­ti­d­ana­ly­sen im Urin (Caso­mor­phi­ne, Glu­teno­mor­phi­ne).
    Bedingt durch eine gestör­te Ver­dau­ung von Kuh­milch- und Getrei­de­pro­te­inen kön­nen unver­dau­te Eiwei­ße (z.B. Caso­mor­phi­ne, Glu­ten­exor­phi­ne) ent­ste­hen, die Ner­ven- und Hirn­funk­tio­nen ähn­lich wie Mor­phin stö­ren. Sie sind asso­zi­iert mit Autis­mus, ADHS, Depres­sio­nen und Schi­zo­phre­nie. Seit 2009 sind Urin­tests zur Abklä­rung einer sol­chen Pep­ti­dun­ver­träg­lich­keit Bestand­teil des Dia­gnos­tik­spek­trums in mei­ner Pra­xis.
Die­sen Bei­trag u.a. im PDF-For­mat her­un­ter­la­den und bequem lesen:

Schwung, Ener­gie und Lebens­freu­de durch NADH // Prof. Wal­ter Birk­may­ers Ent­de­ckung // Das CoEn­zym 1 und sei­ne Funk­ti­on // The­ra­peu­ti­scher Ein­satz von NADH // Depres­si­on …

Wie Ent­zün­dun­gen, Umwelt­gif­te, Stö­run­gen der Ver­dau­ung, Nähr­stoff­man­gel den Gehirn­stoff­wech­sel beein­flus­sen // Ent­zün­dun­gen ver­ur­sa­chen Depres­sio­nen…

Mein The­ra­pie­kon­zept habe ich als das „ 3-E “ Pro­gramm zusam­men­ge­fasst:

Schwer erkrankt, erklärte der Justizminister dem Kanzler, dass er bleiben wolle.

Wien. Der Bundeskanzler hatte bereits via China immer wieder mit seinem erkrankten Justizminister in Wien kommuniziert. Gestern, nachdem Sebastian Kurz knapp nach 9 Uhr in Wien gelandet war, hat er Josef Moser umgehend SMS geschickt. Der Kanzler will seinen Justizminister aufbauen und hat im kleinen ÖVP-Kreis klar gemacht, dass er ihn als Minister halten wolle. Trotzdem ist die Dramatik in der türkisen Welt groß.

ÖSTERREICH hatte immerhin aufgedeckt, dass Josef Moser in einer Budgetausschusssitzung aufgrund fehlender Mittel für sein ­Justizressort am Dienstagnachmittag mit Rücktritt gedroht hatte. Wenige Stunden nach der hitzigen Sitzung versagte sein Kreislauf. Der gebürtige Kärntner wurde mit der Rettung ins AKH gebracht.

Dort wurde eine Sepsis diagnostiziert und umgehend mit einer intravenösen Antibiotikatherapie begonnen.

Sie sind hier: Dystonie

Tief betroffen und mit großer Trauer geben wir bekannt, dass unsere Gründerin und Ehrenvorsitzende "Trägerin des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland in der Stufe Bundesverdienstkreuz am Bande"

Didi Jackson

am 14. Februar 2018 nach schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren verstorben ist.

Gemeinsam mit ihrem im vergangenen Jahr verstorbenen Mann hat sie im Jahr 1993 die „Deutsche Dystonie Gesellschaft e. V.“ gegründet.

Als Vorsitzende der DDG e. V. wie auch als Präsidentin der Europäischen Dystonie Gesellschaft hat Didi Jackson sehr viel Engagement und Herzblut in ihre Arbeit für die Dystonie-Betroffenen eingesetzt.

Wir sagen „Vielen Dank“ für das unermüdliche und liebenswerte Engagement, durch das sie unseren Verband prägte. Wir nehmen Abschied von einem großartigen Menschen und verneigen uns in Ehrfurcht und Dankbarkeit.

Der Vorstand der Deutschen Dystonie Gesellschaft e. V.

Jahrestagung und Mitgliederversammlung 2018 im Hotel La Strada in Kassel

Sehr geehrte Gäste unserer Jahrestagung zum 25. Jubiläum in Kassel!

Wir feiern anlässlich der Jahrestagung und der Mitgliederversammlung am 21. und 22. Juli 2018 das 25-jährige Bestehen der DDG und haben das Jubiläumsjahr unter das Motto „Dystonie bewegt – damals und heute“ gestellt.

Wenn Sie auf diesen Link klicken, kommen Sie zum Anmeldeformular für die Zimmerbuchung im „La Strada“ in Kassel. Dieses Formular muss dort bei jeder Zimmerbestellung verwendet werden.

Zusätzlich haben wir auch im City Hotel Arosa in der Wilhelmshöher Allee, im PreMotel sowie auch im Hotel Parklon ein Zimmerkontingent für Sie reserviert (auch hier unter dem Stichwort „Deutsche Dystonie Gesellschaft“).

Nähere Einzelheiten – wie Anmeldefristen, Programm usw, - erfahren Sie demnächst hier auf der Homepage bzw. in der nächsten Ausgabe der „Dystonie aktuell“.

Hier finden Sie das Informationsblatt und die Anmeldekarte zur Jahrestagung.
Sie erhalten dieses auch mit der „Dystonie aktuell“ Nr. 48 in den nächsten Tagen.

Aaron Schaal ist 27 Jahre alt und promoviert derzeit in mathematischer Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Seit seinem zweiten Lebensjahr ist er von einer generalisierten Dystonie betroffen. Wie auch der an Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) erkrankte, weltbekannte Physiker Stephan Hawking es war - ist auch Aaron, um kommunizieren und selbstständig leben zu können, auf technische Hilfe und persönliche Assistenz angewiesen.

Aus eigener Erfahrung weiß Aaron, dass es in der Wissenschaft nach wie vor sehr viele Hindernisse für Menschen mit Behinderungen gibt. Ein jüngst erschienener Artikel von Aaron Schaal in der renommierten Wissenschaftszeitschrift „Nature“ macht auf diese Thematik aufmerksam.

Außerdem hat Aaron Schaal auch ein Netzwerk für behinderte Wissenschaftler (Chronically Academic) gegründet, damit will er eine Verbesserung des Austauschs zwischen behinderten WissenschaftlerInnen erreichen.

Zum Tag der Seltenen Erkrankungen fanden in vielen Städten Aktionstage statt, an denen auch die DDG teilgenommen hat.

Berichte über die Veranstaltungen in Ulm, Dessau und Berlin finden Sie hier.

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