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Auch Stimmungstagebücher können unterstützend sein. Darin werden die Stimmung, wichtige Tagesereignisse, Therapiemaßnahmen etc. festgehalten. In einer Selbsthilfegruppe können sich Betroffene zudem austauschen und voneinander lernen.

Auf mögliche Warnsignale zu achten und die Selbstwahrnehmung zu schulen kann Betroffenen und Angehörigen helfen, Krankheitsepisoden früh zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern bzw. zu helfen. Folgende Anzeichen sollten Sie besonders hellhörig machen:

  • Appetitlosigkeit,
  • Niedergeschlagenheit,
  • Konzentrationsschwäche,
  • Ängstlichkeit,
  • Schlafstörungen/Schlaflosigkeit,
  • unerklärliche Traurigkeit,
  • Antriebslosigkeit,
  • „Überdrehtheit“,
  • Gedankenflut,
  • Reizbarkeit,
  • Wahnvorstellungen,
  • Suizidgedanken,
  • unaufhörlicher Redefluss mit Gedankensprüngen,
  • Gefühl, durch nichts zu stoppen zu sein und alles zu können.

Besonders bewährt hat sich ein trialogischer Zugang. Der „Trialog“ bezeichnet gemeinsame Gespräche zwischen Betroffenen, Angehörigen und professionellen Helferinnen/Helfern auf Augenhöhe. Dies ermöglicht es auch, besser an einem Strang zu ziehen, um die mit der Patientin/dem Patienten vereinbarten Therapieziele zu erreichen. Auch Selbsthilfegruppen für Betroffene und Angehörige bieten Möglichkeiten zum Austausch und zur Hilfe.

Die Behandlung einer bipolaren Störung erfolgt durch die Fachärztin/den Facharzt für Psychiatrie. Für Jugendliche unter 18 Jahren stehen auch spezialisierte Kinder- und Jugendpsychiaterinnen/Jugendpsychiater zur Verfügung. In die Therapie werden meist weitere Gesundheitsberufe wie Psychotherapeutinnen/Psychotherapeuten oder klinische Psychologinnen/klinische Psychologen miteinbezogen.

Bei einem psychiatrischen Notfall (z.B. Suizidgefahr) ist rasche medizinische Hilfe unumgänglich. Rufen Sie in diesen Fällen sofort die Rettung unter 144! Wenn dies möglich ist, kann auch die nächstgelegene Ambulanz für Psychiatrie aufgesucht werden.

Die Kosten für die ärztliche Behandlung werden im Normalfall von den Krankenversicherungsträgern übernommen. Nähere Informationen finden Sie unter Kosten und Selbstbehalte und Rezeptgebühr & Co: So werden Medikamentenkosten abgedeckt. Informationen zu Kosten bei einem Krankenhausaufenthalt finden Sie unter Was kostet der Spitalsaufenthalt?

Die klinisch-psychologische Diagnostik ist eine Leistung der sozialen Krankenversicherung, deren Kosten von den Krankenversicherungsträgern übernommen werden. Die Kosten für die Behandlung oder Beratung bei niedergelassenen klinischen Psychologinnen/klinischen Psychologen müssen Sie, da es sich um keine Leistung der Krankenversicherung handelt, selbst tragen

Informationen zur Rehabilitation finden Sie unter Reha & Kur.

Näheres zur Kostenerstattung erfahren Sie auf der Website der Sozialversicherungsträger.

Die verwendete Literatur finden Sie im Quellenverzeichnis.

zuletzt aktualisiert 30.09.2016
Freigegeben durch Redaktion Gesundheitsportal
Letzte Expertenprüfung durch Prim. Assoc. Prof. Priv. Doz. Dr. Martin Aigner
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Der Einfluss der Pharmaindustrie
Bipolare Störung machten Forscher reich

Einer der einflussreichsten Wissenschaftler an der Harvard Universität scheint dafür verantwortlich zu sein, dass die Diagnose "Bipolare Störung" - auch bekannt als manisch depressive Erkrankung - bei Kindern von 1994-2003 um 4000% (!) zugenommen hat. Dafür, dass er den Kindern dann entsprechende Medikamente verordnet hat, ist dieser Forscher von den Pharmafirmen selbstverständlich grosszügig bezahlt worden.

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Jedoch hat die bipolare Störung eins gemeinsam mit der Depression: je eher diese erkannt und behandelt wird, desto schneller geht es Betroffenen besser!

Betroffene erleben ein ständiges Wechselbad zwischen extrem euphorischen, manischen Phasen und Phasen tiefer Depression. Dies macht ein geregeltes Leben sehr schwer bis unmöglich.

Betroffene erleben ständige Stimmungsschwankungen, die nicht den äußeren Umständen zuzuordnen sind.

Es gibt also keinen erkenn- und erklärbaren Grund, warum Betroffene in eine depressive Phase fallen oder aus ihr heraus in euphorische Zeiten wechseln.

Die Stimmungsschwankungen orientieren sich nicht an Situationen und Begebenheiten und ändern in einer Eigendynamik ihre Ausrichtung. Dazwischen liegen aber auch oft Episoden mit ausgeglichener Stimmung.

Die Symptome einer manischen Phase des Erkrankten können vielfältig sein. Treten jedoch mindestens drei dieser Verhaltensweisen über die Dauer von etwa einer Woche auf, so kann man von einer manischen Phase sprechen:

  • Gesteigerte Aktivität
  • Ruhelosigkeit
  • Rededrang
  • Ideenflucht
  • Gedankenrasen
  • Verlust sozialer Hemmungen
  • Vermindertes Schlafbedürfnis
  • Überhöhte Selbsteinschätzung
  • Ablenkbarkeit
  • Ständiger Wechsel von Aktivitäten
  • Tollkühnes oder rücksichtsloses Verhalten
  • Gesteigerte Libido
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Leichtsinniges oder verantwortungsloses Verhalten
  • Gesteigerte Geselligkeit

Im Gegensatz dazu fällt der Betroffene in depressive Phasen, von denen man spricht, wenn folgende Symptome über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen die Stimmung, das Verhalten und das Leben erkrankter Personen beeinflussen:

  • Depressive Stimmung
  • Verlust von Interesse und Freude
  • Antriebsmangel
  • Verlust des Selbstwertgefühls
  • Selbstvorwürfe
  • Schuldgefühle
  • Todes- und Suizidgedanken
  • Unentschlossenheit
  • Psychomotorische Agitiertheit oder Hemmung
  • Schlafstörungen
  • Appetitstörungen

Besonders schwierig sind Mischformen, bei der Betroffene entweder in kurzen Episoden zwischen beiden Gemütszuständen wechseln oder Anzeichen für beide gleichzeitig zeigen.

Dies zeigt sich beispielsweise in gesteigerter Aktivität bei depressiver Grundstimmung.

Wichtig ist zunächst, die bipolare Störung als solche zu diagnostizieren. Das ist nicht immer einfach, weil viele Betroffene sich selbst nicht als krank erachten – und selbst wenn, sich in einer manischen Phase eher unauffällig präsentieren, sodass zu einer richtigen Diagnose oft mehrere Arztbesuche, lange Gespräche und meist auch eine Befragung von Verwandten oder (Ehe-) Partner nötig ist.

Die bipolare Störung ist keine Krankheit, die schnell und einfach behandelt werden kann.

Manchmal dauert sie ein ganzes Leben an und Betroffene müssen sich auf eine fortwährende Therapie einstellen.

Das Ziel ist es, Betroffenen ein geregeltes Leben zu ermöglichen, indem man die Stimmungslage normalisiert und erhält.

Dies wird mit intensiver Psychotherapie und unter Umständen auch mit unterstützenden Psychopharmaka erreicht. Beide Therapieformen können zum lebenslangen Begleiter betroffener Personen werden.

Zunächst ist wichtig, zu erkennen, dass eine Krankheit vorliegt, die behandelt werden muss.

Es gilt, den Betroffenen dazu zu überzeugen, Hilfe zu suchen und diese auch konsequent anzunehmen. Angehörige sollten dabei unterstützend wirken.

Wichtig ist auch, zwischen Krankheitssymptomen und tatsächlichen Charakterzügen und –schwächen zu unterscheiden.

Dies kann man einfach für sich herausfinden, indem man sich fragt, ob der/die Betroffene etwas nicht will oder aufgrund der Krankheit nicht kann. Auch, wenn es schwer ist, so ist es wichtig, dies genau zu unterscheiden!

Befindet sich ein Angehöriger gerade in einer depressiven Phase, so nützt es nichts, gut gemeinte Ratschläge zu geben.

Dies führt nur zu Spannungen, weil der Erkrankte diesen nicht nachkommen kann.

Stattdessen sollten Angehörige in solch dunklen Phasen erkennen, welche Entscheidungen für den Betroffenen gefällt werden müssen und welche Dinge man für Erkrankte Personen organisiert, weil sie selbst dazu nicht in der Lage sind.

Ganz wichtig: Ist dein Partner oder eine andere nahestehende Person betroffen, so bedeutet das nicht, dass du verpflichtet bist, dein Leben der Erkrankung unterzuordnen!

Auch, wenn es schwer fällt, einen Kranken sich selbst zu überlassen, solltest du diese Entscheidung fällen, wenn du Gefahr läufst, dir selbst durch die zu große Nähe und Anteilnahme am Geschehen zu schaden.

Um dich selbst zu schützen darfst du persönliche Konsequenzen ziehen und dich gegebenenfalls trennen.

Lasse nicht zu, dass du auf lange Sicht „co abhängig“ wirst, nur weil dein Angehöriger psychisch erkrankt ist! Doch zunächst versuche, Betroffenen zu helfen, aber setze dir dabei Grenzen, um dir nicht selbst zu schaden. Sei konsequent mit dir selbst!

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Im 17. Jahrhundert beschreibt der Schweizer Arzt Johann Conrad Brunner den Zusammenhang zwischen Diabetes und der Bauchspeicheldrüse; er gilt somit als Entdecker des pankreopriven „Diabetes mellitus“. 1780 entdeckt der englische Arzt Francis Home eine Methode zum Nachweis von Zucker: Durch Zusatz von Hefe wird der im Urin von Diabetikern enthaltene Zucker zur Gärung gebracht. Home stellte nach beendeter Gärung fest, dass der süße Geschmack des Urins verschwunden war.

1893 gelingt der Nachweis des Zusammenhangs zwischen Diabetes und der Insulin produzierenden Bauchspeicheldrüse am Hund. Anfang des 20. Jahrhunderts versuchen deutsche Forscher, Insulin, das ein wichtiges Hormon für den Stoffwechsel im menschlichen Körper ist, zu produzieren.

1921 isolieren der kanadische Wissenschaftler Frederick Banting und der US-amerikanische Wissenschaftler Charles Herbert Best aus der Bauchspeicheldrüse von Hunden eine Substanz, die sie diabetischen Hunden spritzten und so deren Blutzuckerwerte senkten. Einige Zeit später wird dieses Experiment auf den Menschen übertragen. Nach zehnjähriger Forschungsarbeit kann der Brite Frederick Sanger 1955 den chemischen Aufbau des Insulins klären. Aufgrund dieser Forschungsarbeit wird es möglich, Insulin synthetisch herzustellen. Die gentechnische Herstellung von Insulin gelingt erstmals 1978.

Der Geburtstag von Frederick Banting wird 1991 von der „International Diabetes Federation“ und der Weltgesundheitsorganiation zum Weltdiabetestag bestimmt.

Novo Nordisk, Sanofi-Aventis, Eli Lilly: Das sind die drei größten Insulin-Hersteller weltweit, wobei der dänische Konzern Novo Nordisk einen Marktanteil von fast 50 Prozent besitzt.

An einem Markt, der in den kommenden Jahren weltweit wachsen wird. Laut Zion Market Research verdienen die Produzenten von Humaninsulin derzeit mehr als 32 Milliarden Dollar jährlich, 2021 sollen es bereits um die 44 Milliarden Dollar sein.

Aber woher bezieht Luxemburg das Insulin für die Diabetes-Patienten hierzulande? Auf Nachfrage beim Gesundheitsministerium ist zu erfahren, dass Insulin-Präparate, wie andere Medikamente auch, größtenteils aus Belgien und in kleineren Mengen aus Frankreich und Deutschland importiert werden.

Großhändler kaufen es ein und versorgen dann die Apotheken mit den Präparaten, die natürlich wie jedes Medikament für den luxemburgischen Markt vom Gesundheitsministerium genehmigt sein müssen.

Die Verantwortlichen für die Versorgung des Großherzogtums müssen eine Reihe von Verpflichtungen erfüllen, darunter die Gewährleistung ausreichender Reserven.

Sollte das aus irgend einem Grund nicht möglich sein, müssen sie die Gesundheitsbehörden umgehend informieren. In solchen Fällen könnten dann verstärkt Insulin-Präparate aus anderen Ländern importiert werden, in denen genügend Vorräte sind. Oder für die vorhandenen Vorräte wird eine Kontingentierung eingeführt.

Engpässe gebe es nie wirklich, heißt es aus der „Maison du Diabète“, wenn ein Patient mal in einer Apotheke eine „rupture de stock“ mitgeteilt bekommt, dann handele es sich in der Regel um logistische Probleme oder Rangeleien zwischen Großhändlern und Erzeugern. In Europa sei es immer möglich, an genügend Insulin zu kommen.

Schwierige Versorgung in Entwicklungsländern und Krisengebieten

Das sei in weniger entwickelten Ländern der Welt ganz anders, schreibt Sylvie Paquet, Direktionsbeauftragte der „Maison du Diabète“. Dort würden immer noch viele Menschen und besonders Kinder am Typ 1 Diabetes sterben, weil sie nicht an Insulin gelangen oder es sich nicht leisten können. Auch in den USA etwa sei der Preis übrigens ein Problem, denn nicht jeder ist dort gesundheitsversichert.

Paquet weist in diesem Rahmen auf die Ini-tiative „Insulin for All“ hin, an dem auch die „Association Luxembourgeoise du Diabète“ teilnimmt. Zusammen mit dem „Comptoir pharmaceutique“ werden Präparate, die in den Apotheken nicht verkauft werden, eingesammelt und über das Projekt „Insulin for Life“ an Partner in der Welt geschickt, die sie brauchen. Partner der ALD sei hier eine NGO im Mali.

Problematisch für die Versorgung von Entwicklungsländern oder Krisengebieten mit Insulin sei die Kühlung. Zwischen zwei bis acht Grad ist ideal. Was die Umgebungstemperatur steigt, was das Insulin schneller aufgebraucht werden muss.

Wie Ent­zün­dun­gen, Umwelt­gif­te, Stö­run­gen der Ver­dau­ung und des Immun­sys­tems, Nah­rungs­mit­tel und Nähr­stoff­man­gel den Gehirn­stoff­wech­sel beein­flus­sen

Im Zusam­men­spiel der wich­tigs­ten chro­ni­schen Zivi­li­sa­ti­ons­er­kran­kun­gen spielt die Depres­si­on eine ganz ent­schei­den­de Rol­le. Jün­ge­re For­schun­gen haben gezeigt, dass Depres­sio­nen ein signi­fi­kan­ter und unab­hän­gi­ger Risi­ko­fak­tor für Dia­be­tes und Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen sind (18). Die­se neh­men bei uns den trau­ri­gen Spit­zen­platz als Todes­ur­sa­che Nr. 1 noch vor den Krebs­er­kran­kun­gen ein. Im Hin­blick auf die Herz­krank­hei­ten sind Depres­sio­nen ein grö­ße­rer Risi­ko­fak­tor als Rau­chen (21).

In unse­rer Beschleu­ni­gungs­ge­sell­schaft gera­ten immer mehr Men­schen an die Gren­zen ihrer kör­per­li­chen und psy­chi­schen Leis­tungs­fä­hig­keit. Wir beob­ach­ten eine star­ke Zunah­me von Depres­sio­nen, All­er­gi­en und auch neu­ro­de­ge­ne­ra­ti­ven Erkran­kun­gen wie Par­kin­son, Alz­hei­mer und MS. Das Trom­mel­feu­er der Dau­er­kom­mu­ni­ka­ti­on (Com­pu­ter, Tele­fon, E-mail) stört die Gehirn­bio­che­mie in unge­ahn­ter Wei­se. Hin­zu kommt der Drang zur Erleb­nis­ma­xi­mie­rung. Anstel­le die Pau­sen und Urlau­be für Lang­sam­keit und Muße zu nut­zen, wählt der moder­ne Mensch Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten und Hob­bys, die wie­der­um den Stress­hor­mon­spie­gel in die Höhe trei­ben. Kei­ne Atem­pau­se.

Nichts­tun, der nicht zweck­ori­en­tier­te Müßig­gang, gilt als unpro­duk­tiv und öde, schreibt Ulrich Schna­bel in der ZEIT (16). Was nach ver­schwen­de­ri­schem Luxus klin­ge, betrach­te­ten Hirn­for­scher als Zustand, der zur Rege­ne­ra­ti­on und für die geis­ti­ge Sta­bi­li­tät drin­gend benö­tigt wer­de.

Obwohl Anti-Stress-Pro­gram­me selbst­ver­ständ­lich ein wich­ti­ger Bestand­teil mei­nes the­ra­peu­ti­schen Kon­zep­tes sind, möch­te ich hier vor­ran­gig umwelt­me­di­zi­ni­sche Aspek­te der Depres­si­on ver­tie­fen.

Ner­ven- und Gehirn­er­kran­kun­gen sind zur Epi­de­mie gewor­den: welt­weit sei­en 1 Mil­li­ar­de Men­schen betrof­fen, schreibt Mark Hymann im Janu­ar 2009 (1,2). Die Zahl der Alz­hei­mer-Erkrank­ten wird in den nächs­ten Jah­ren um 300 % anstei­gen. Zehn Pro­zent der Kin­der neh­men regel­mä­ßig Arz­nei­mit­tel gegen Hyper­ak­ti­vi­tät und Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen ( ADHS ) und 10 % der Erwach­se­nen neh­men Medi­ka­men­te gegen Depres­sio­nen. In den USA und Kana­da sind Gehirn­er­kran­kun­gen in der Alters­grup­pe von 15 – 44 der häu­figs­te Krank­heits­grund. Bei einem von vier Erwach­se­nen, geschätz­te 26,2 % der Ame­ri­ka­ner über 18 Jah­ren (57,7 Mil­lio­nen), wird pro Jahr eine men­ta­le Erkran­kung dia­gnos­ti­ziert. Einer von sie­ben (ca. 6 %) lei­den an einer schwe­ren men­ta­len Erkran­kung (1, 3). Psy­cho­phar­ma­ka wer­den auf Platz 2 der Ver­kaufs­lis­te der Phar­ma­in­dus­trie gelan­gen.

Die Hirn­for­schung ist seit Jahr­zehn­ten an dem Dog­ma fixiert, dass bei Depres­sio­nen und ande­ren Erkran­kun­gen des Ner­ven­sys­tems eine Stö­rung des Gleich­ge­wich­tes von Boten­stof­fen im Gehirn (Neu­ro­trans­mit­tern) wie Sero­to­nin, Dopa­min und Nor­ad­re­na­lin zugrun­de liegt – und in die­ses sen­si­ble bio­che­mi­sche Gefü­ge grei­fen die Psy­cho­phar­ma­ka (z.B. Anti­de­pres­si­va) ein. Ohne den Stel­len­wert die­ser – zum Teil segens­rei­chen Sub­stan­zen – zu schmä­lern, soll­ten mei­nes Erach­tens vor deren Ein­satz umwelt­me­di­zi­ni­sche Aspek­te beach­tet und Vit­amin­de­fi­zi­te aus­ge­schlos­sen wer­den, zumal ohne­hin nur 30 % der depres­si­ven Pati­en­ten dau­er­haft von einer medi­ka­men­tö­sen The­ra­pie mit Anti­de­pres­si­va pro­fi­tie­ren (21).

Man darf nicht ver­ges­sen, dass Fol­säu­re der begren­zen­de Fak­tor beim Auf­bau der Neu­ro­trans­mit­ter Dopa­min und Sero­to­nin ist. Die für den Auf­bau die­ser Boten­stof­fe benö­tig­ten Enzy­me Tyro­sin- und Tryp­tophan-Hydroxy­la­se benö­ti­gen Fol­säu­re. Glei­ches gilt für die Bil­dung von Katecho­lami­nen wie Nor­ad­re­na­lin und Dopa­min (20). Ein Fol­säu­re­man­gel ist daher mit Depres­sio­nen asso­zi­iert und führt dar­über hin­aus zu einer schlech­te­ren Wir­kung von Anti­de­pres­si­va.

Gehirn-Bio­che­mie: Signal­über­tra­gung in der Neu­ro­psych­ia­trie

Täg­lich emp­fängt unser Orga­nis­mus in sei­ner Wech­sel­wir­kung zwi­schen Umwelt und Indi­vi­du­um phy­si­ka­li­sche, che­mi­sche und bio­lo­gi­sche Signa­le. Signal­über­tra­gung bedeu­tet die Über­tra­gung von exter­nen Rei­zen in mole­ku­la­re Ant­wor­ten. Dies geschieht ins­be­son­de­re an den End­knöpf­chen der Ner­ven­bah­nen, den Syn­ap­sen. Die­se bestehen aus zwei gegen­über­lie­gen­den Knöpf­chen. Die End­knöpf­chen an den Ner­ven­fa­sern wer­den auch als prä­syn­ap­ti­scher Bereich bezeich­net. Hier sind Boten­stof­fe (Neu­ro­trans­mit­ter) wie Nor­ad­re­na­lin, Dopa­min, Sero­to­nin gespei­chert. Die­se Boten­stof­fe sol­len, nach­dem ein Signal über die Ner­ven­bah­nen her­ein­kommt, aus­ge­schüt­tet wer­den und am benach­bar­ten Knöpf­chen, dem post­syn­ap­ti­schen Bereich, nach dem Schlüs­sel-Schloß-Prin­zip ando­cken und hier­durch wei­te­re – oft auch lebens- bzw. über­le­bens­wich­ti­ge – Reak­tio­nen bewir­ken.

Der initia­le Schritt der Signal­über­tra­gung in die­ser bio­che­mi­schen Kas­ka­de ist also die Bin­dung der Neu­ro­trans­mit­ter, am post­syn­ap­ti­schen Rezep­tor. Beein­träch­ti­gun­gen die­ser che­mi­schen Signal­über­tra­gung füh­ren zu Stö­run­gen der Gehirn-Bio­che­mie und ver­ur­sa­chen zahl­rei­che Erkran­kun­gen. Zum bes­se­ren Ver­ständ­nis die­ser kom­pli­zier­ten Vor­gän­ge müs­sen wir uns zunächst den che­mi­schen Auf­bau der Rezep­to­ren anse­hen. Die Rezep­to­ren bestehen aus Fett-Eiweiß-Ver­bin­dun­gen, den Lipo­pro­te­inen. Die­se umhül­len die Zell­struk­tu­ren in Form einer Lipid-Dop­pel­mem­bran. Die­se Mem­bran­li­pi­de stel­len 50 % der Gehirn­mas­se dar.

Von den Mem­bran­li­pi­den stel­len die Phos­pho­li­pi­de die ele­men­tars­ten Bau­stei­ne dar:

  • Phos­pha­t­idyl­cho­lin,
  • Phos­pha­t­idyl­se­rin,
  • Phos­pha­t­idy­lino­si­tol,
  • Phos­pha­t­idyl­e­tha­nola­min.

Ent­zün­dun­gen und Umwelt­gif­te kön­nen oxi­da­ti­ven Stress und somit eine Lipid­per­oxi­da­ti­on ver­ur­sa­chen. Hier­bei wer­den Mem­bran­struk­tu­ren zer­stört – die Mem­bran­fet­te wer­den sozu­sa­gen ran­zig und die Zel­le altert schnel­ler. Wenn nun die für die Signal­über­tra­gung wich­ti­gen Schlüs­sel-Schloss-Regio­nen, die Rezep­to­ren, „ran­zig“ und in ihrer räum­li­chen Struk­tur defor­miert wer­den, kön­nen die aus dem prä­syn­ap­ti­schen Bereich aus­ge­schüt­te­ten Boten­stof­fe nicht mehr an den „Schlös­sern“ ando­cken. Die Signal­über­tra­gung ist unter­bro­chen und Hirn­funk­tio­nen wer­den gestört.

Moder­ne umwelt­me­di­zi­ni­sche Ana­ly­se­me­tho­den ermit­teln alle jene Fak­to­ren, die oxi­da­ti­ven Stress bzw. Lipid­per­oxi­da­tio­nen ver­ur­sa­chen und wel­che Anti­oxi­dan­ti­en, natür­li­che Fett­säu­ren, Mine­ral­stof­fe und Vit­ami­ne an die­sen zen­tra­len Wirk­prin­zi­pi­en regu­lie­rend und somit hei­lend ein­grei­fen.

Eine wich­ti­ge anti­ent­zünd­li­che Wir­kung an den Mem­bran­re­zep­to­ren ent­fal­ten die Ome­ga-3-Fett­säu­ren aus Fisch­öl. Eine ran­do­mi­sier­te Dop­pelb­lind­stu­die an 35 ambu­lan­ten Pati­en­ten mit Depres­sio­nen zeig­te eine gute Wir­kung eines Ome­ga-3-Fisch­öl Bestand­tei­les, der Doco­sa­he­xa­en­säu­re ( DHA ) (2).

Durch den Ver­zehr gro­ßer Men­gen an tie­ri­schen Fet­ten mit einem hohen Anteil an Ara­chi­don­säu­re (z. B. Schwei­ne­schmalz) kommt es zu einer Hoch­re­gu­la­ti­on von Ent­zün­dun­gen und somit zu einem ver­stärk­ten Depres­si­ons­ri­si­ko. Ara­chi­don­säu­re kann direkt neu­ro­to­xisch wir­ken. Als natür­li­cher Gegen­spie­ler zur Ara­chi­don­säu­re kom­men Fisch­öle mit einem hohen Anteil an Ome­ga-3-Fett­säu­ren in Betracht. Die­se redu­zie­ren die mit einer Depres­si­on asso­zi­ier­ten ent­zün­dungs­för­dern­den Inter­leu­ki­ne 1 und 6 und erhö­hen die Bin­dungs­ka­pa­zi­tät von Dopa­min- und Sero­to­n­in­re­zep­to­ren. Da DHA auch beim Auf­bau der Glia­zel­len im Gehirn betei­ligt ist, gilt es als hilf­rei­che „Repa­ra­tur- und Wachs­tums­sub­stanz“ für das Gehirn. DHA akti­viert den BDNF (Brain-Deri­ved-Ner­ve-Growth-Fac­tor) und ist auch an der mito­chon­dria­len Kom­mu­ni­ka­ti­on betei­ligt.

Vie­le Krank­hei­ten gehen ein­her mit ent­zünd­li­chen Reak­tio­nen, die wie­der­um ande­re Orga­ne des Orga­nis­mus, auch das Gehirn, beein­träch­ti­gen kön­nen. Dies kommt durch zir­ku­lie­ren­de Ent­zün­dungs­me­dia­to­ren zustan­de, die über den Blut­kreis­lauf an alle Orga­ne trans­por­tiert wer­den und dort zu Schä­di­gun­gen füh­ren kön­nen. Man nennt die­se Vor­gän­ge auch Komor­bi­di­tä­ten oder Begleit­krank­hei­ten. Die Schup­pen­flech­te (Pso­ria­sis) wird als Haut­krank­heit ein­ge­stuft, weil sie offen­sicht­lich pri­mär die Haut­struk­tur zer­stört. Bei nähe­rer Betrach­tung der Begleit­sym­pto­me wird deut­lich, dass es zukünf­tig immer schwie­ri­ger wer­den dürf­te, chro­ni­sche Krank­hei­ten in eine „Schub­la­de“ (hier nach ICD-Code eine Haut­krank­heit) ein­zu­ord­nen. Zu den Komor­bi­di­tä­ten bei der Schup­pen­flech­te zäh­len auch Gelenk­ent­zün­dun­gen, eine erhöh­te Herz­in­farkt­ra­te und auch Depres­sio­nen (5).

Als Haupt­ur­sa­che für die­se Haut­krank­heit mit den genann­ten Beglei­ter­kran­kun­gen kann die Ent­zün­dung gese­hen wer­den. Bei einer Ent­zün­dung signa­li­siert das Immun­sys­tem durch die Frei­set­zung von bestimm­ten Signal­stof­fen dem Gehirn, dass „Krieg“ abläuft. Die­se Signal­stof­fe wer­den Zyto­ki­ne genannt. Bei einem grip­pa­len Infekt wer­den auch Zyto­ki­ne frei­ge­setzt. Nicht das Fie­ber ist die Ursa­che des Krank­heits­ge­fühls, son­dern die Zyto­kin­pro­duk­ti­on. Zyto­ki­ne kön­nen wie Hor­mo­ne Gehirn­funk­tio­nen akti­vie­ren – sie über­win­den die Blut-Hirn-Schran­ke. Die „Stress-Ant­wort“ des Gehirns ist: Fie­ber, Krank­heits­ge­fühl, Müdig­keit, Schlaf. Bei Pati­en­ten mit Schup­pen­flech­te, die Medi­ka­men­te bekom­men, die das Immun­sys­tem unter­drü­cken, ver­min­dern sich die Depres­sio­nen (6).

Bei Über­ge­wicht bzw. Fett­sucht stei­gen im Blut Ent­zün­dungs­pa­ra­me­ter an. Über­ge­wicht kann daher als sys­te­mi­sche Ent­zün­dung betrach­tet wer­den, die auch das Risi­ko für Depres­sio­nen erhöht. Im Juni 2009 berich­tet die medi­zi­ni­sche Fach­zeit­schrift „MMW-Fort­schrit­te der Medi­zin“, dass schon bei über­ge­wich­ti­gen Kin­dern eine deut­li­che Erhö­hung von „pro­in­flamma­to­ri­schen und prothrom­bo­ti­schen Mar­kern“ wie Zyto­ki­ne (Inter­leu­kin 6), CRP und Fibri­o­no­gen fest­zu­stel­len ist. Somit dro­he in den nächs­ten Jah­ren eine dra­ma­ti­sche Zunah­me von Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen (14) und – aus den o. g. Grün­den – auch eine dra­ma­ti­sche Zunah­me bei den Ner­ven- und Gehirn­er­kran­kun­gen, wie Depres­sio­nen.

Die Ärz­te Zei­tung berich­tet im April 2011 über For­schungs­er­geb­nis­se der Uni­ver­si­tät Leip­zig, dass Fett­lei­big­keit (Body Mass Index über 30) offen­bar mit einer mess­ba­ren Ver­rin­ge­rung des Gehirn­vo­lu­mens asso­zi­iert sei (15).

Im Gehirn gibt es ganz beson­de­re Zel­len, die Glia­zel­len, die lan­ge Zeit ledig­lich als pas­si­ve Stütz­zel­len der eigent­li­chen Ner­ven­zel­len (Neu­ro­nen) betrach­tet wor­den sind (6). Glia kann man als Kle­be­mas­se über­set­zen. In den letz­ten Jah­ren sind immer mehr span­nen­de Ein­zel­hei­ten zu den Glia­zel­len bekannt gewor­den, die zei­gen, dass Glia­zel­len weit mehr Funk­tio­nen haben als nur zu „stüt­zen“. Es han­delt sich hier­bei um die Immun­zel­len des Gehirns. Da sie die Ner­ven­fort­sät­ze und Blut­ge­fä­ße im Gehirn umman­teln, sind sie bekannt unter dem Begriff „Blut-Hirn-Schran­ke“. Sie schüt­zen das Gehirn vor dem Ein­strom von aggres­si­ven Sub­stan­zen, die im Blut­kreis­lauf zir­ku­lie­ren. Sie sind betei­ligt an Ent­gif­tungs­vor­gän­gen und auch an der Rege­ne­ra­ti­on der Neu­ro­nen. Und das Span­nen­de ist, dass sie mit den Immun­zel­len des Dar­mes asso­zi­iert sind. Wenn also im Darm Ent­zün­dungs­pro­zes­se durch All­er­gi­en, Bak­te­ri­en oder Pil­ze aus­ge­löst wor­den sind, gelan­gen Ent­zün­dungs­me­dia­to­ren oder Zyto­ki­ne (z. B. Inter­leu­kin 6, Inter­fe­ron) über den Blut­kreis­lauf in das Gehirn, wo sie die Glia­zel­len akti­vie­ren. Hier­durch kommt es zu Schä­di­gun­gen der Ner­ven­zel­len mit der Fol­ge von Depres­sio­nen und ande­re Stö­run­gen der Gehirn­funk­tio­nen. Akti­vier­te Glia­zel­len kön­nen in Ein­zel­fäl­len noch über zehn Mona­te eben­falls Ent­zün­dungs­me­dia­to­ren in die Umge­bung abge­ben und loka­le – aber auch sys­te­mi­sche – Ent­zün­dun­gen unter­hal­ten.

Auch Medi­ka­men­te mit immun­sti­mu­lie­ren­der Wir­kung kön­nen über eine Akti­vie­rung der Glia­zel­len Depres­sio­nen aus­lö­sen. Pati­en­ten mit Hepa­ti­tis oder Mul­ti­pler Skle­ro­se, die mit Ent­zün­dungs­me­dia­to­ren wie z. B. Inter­fe­ron behan­delt wer­den, ent­wi­ckeln häu­fig Depres­sio­nen.

Die­se Erkennt­nis­se füh­ren zu der Über­le­gung, dass bei allen Gehirn­er­kran­kun­gen nach ent­zünd­li­chen Ursa­chen bzw. Krank­heits­pro­zes­sen – u. a. im Darm – gefahn­det wer­den muß. Eine Stuhl- und Ver­dau­ungs­ana­ly­se sowie der Aus­schluss von Nah­rungs­mit­te­lun­ver­träg­lich­kei­ten soll­ten daher zum Rou­ti­ne­un­ter­su­chungs­pro­fil gehö­ren.

Stress ist eine nicht­spe­zi­fi­sche Ant­wort auf alle Rei­ze, mit denen sich unser Orga­nis­mus aus­ein­an­der­set­zen muß. Wenn Tech­ni­ken zur Ver­ar­bei­tung von Stress (Stress-Respon­se) ver­lo­ren gegan­gen sind, kön­nen Depres­sio­nen ent­ste­hen. Stress akti­viert Cor­ti­sol, wel­ches wie­der­um zu einer Immun­sup­pres­si­on führt. Auf die bekann­ten psy­cho­the­ra­peu­ti­schen und phar­ma­ko­lo­gi­schen The­ra­pie­ver­fah­ren soll an die­ser Stel­le nicht ein­ge­gan­gen wer­den. Ich möch­te in der Tabel­le 2 eini­ge patho­phy­sio­lo­gi­schen Aus­wir­kun­gen von nicht ver­ar­bei­te­tem Stress hin­wei­sen.

„ Zu wenig Schlaf macht dick, dumm und krank“ schreibt Bar­ba­ra Dreis­sen am 21. Novem­ber 2009 in der Tages­zei­tung DIE WELT: „Frau­en erkran­ken häu­fi­ger als Män­ner an Depres­sio­nen und den Fol­gen von sozia­lem Stress, was häu­fig mit Schlaf­pro­ble­men ein­her­geht.“ (11) Sie­ben Stun­den Schlaf sind opti­mal – weni­ger Schlaf ist schäd­lich. Obwohl Depres­sio­nen bei Frau­en offen­bar häu­fi­ger vor­kom­men, ist die Selbst­mord­ra­te bei Män­nern drei­mal höher als bei Frau­en. In Bezug auf den Sui­zid des Natio­nal­tor­warts Robert Enke schreibt Frau Dr. Möl­ler-Leim­küh­ler zum The­ma „Depres­sio­nen beim Mann“ in der medi­zi­ni­schen Fach­zeit­schrift MMW: „Er jam­mert nicht, aber er bringt sich um.“ Depres­sio­nen kön­nen sich bei Män­nern anders als mit den klas­sisch „weib­li­chen“ Sym­pto­men wie Trau­rig­keit oder Antriebs­min­de­rung äußern. Sie kön­nen durch exter­na­li­sie­ren­de Stress­ver­ar­bei­tungs­mus­ter mas­kiert oder kom­pen­siert wer­den. Hier­zu gehö­ren: Aggres­si­vi­tät, Ärger­at­ta­cken, erhöh­te Reiz­bar­keit, anti­so­zia­les und/oder süch­ti­ges Ver­hal­ten (Alko­hol, Arbeit, Sport, Fern­se­hen, Inter­net, Sex …) und Risi­ko­ver­hal­ten, zum Bei­spiel im Stra­ßen­ver­kehr – was auch als „männ­li­che Depres­si­on“ bezeich­net wird.

Die­se Sym­pto­me sind nicht in den übli­chen Depres­si­ons­in­ven­ta­ri­en ent­hal­ten, so dass Män­ner ein grö­ße­res Risi­ko haben, durch das dia­gnos­ti­sche Ras­ter zu fal­len (13).

Wir­kung einer ver­stärk­ten Cor­tisol­frei­set­zung durch Stress (1):

  • ver­län­ger­te vira­le Infek­tio­nen.
  • ver­län­ger­te Wund­hei­lung.
  • ver­min­dert Anti­kör­per­pro­duk­ti­on nach Imp­fun­gen.
  • Alte­rungs­pro­zes­se wer­den durch eine Ver­kür­zung der Telo­me­ren beschleu­nigt, d.h. schnel­le­re Chro­mo­so­men-Alte­rung (1,9), wäh­rend die Ände­rung des Life­styles im Sin­ne einer opti­mier­ten „Stress- Respon­se“ die Telo­me­ra­sen-Repair-Enzy­me ver­bes­sert.
  • Bei ver­min­der­ter Stress­be­wäl­ti­gung kommt es zu Ent­zün­dun­gen und Autoimmunerkrankungen:Arthritis,Thyreoiditis, SLE, Der­ma­ti­tis, Fibro­my­al­gie, Chro­ni­sches Erschöp­fungs­syn­drom ( CFS ).

Depres­sio­nen durch Licht­ver­schmut­zung und Mela­to­n­in­man­gel

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Die EM-Rente wird für zwei oder drei Jahre bewilligt. Nach Ablauf des Zeitraums werden die Voraussetzungen erneut überprüft. Wichtig hierbei ist, dass man rechtzeitig vor Ablauf der Rentenbewilligung einen neuen Antrag auf EM-Rente stellt. Dies sollte etwa vier Monate im Voraus erfolgen.

Wurde die EM-Rente 9 Jahre ohne Unterbrechung gezahlt, wird sie dann als Dauerrente bewilligt.

Bei einer vollen EM-Rente darf hinzuverdient werden. Der Zuverdienst darf aber 400 Euro im Monat nicht überschreiten.

Als Hinzuverdienst zählen neben Lohn und Gehalt bzw. dem Honorar bei einer selbständigen Tätigkeit auch Arbeitslosengeld oder Krankengeld. Anrechnungsfrei bleiben hingegen private Rente und Betriebsrenten.

Bei einer teilweisen Erwerbsminderungsrente kommt es für die Hinzuverdienst-Grenze auf den Verdienst der letzten drei Jahre vor dem Beginn der Erwerbsminderung an. Auf Basis dieser Summen wird die Hinzuverdienst-Grenze individuell berechnet.

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Wenn Sehnsucht krank macht - Symptomatik einer Sehnsuchtskrankheit

Wahre Liebe erkennen und pflegen - Mit diesen Tipps bleibt Ihre Beziehung gesund

Krankenversicherung für EU-Ausländer in Deutschland

Häufig können EU-Bürger Mitglied einer deutschen Krankenkasse werden

EU-Bürger dürfen in jedem Land der Europäischen Union leben und arbeiten. Diese „Freizügigkeit" ist eines der zentralen Rechte im gemeinsamen Binnenmarkt. Dazu gehört eine gute Absicherung im Krankheitsfall, häufig sogar eine Krankenversicherung vor Ort.

EU-Ausländer sollen nicht gegenüber denjenigen benachteiligt werden, die schon immer in einem Land wohnen - erst recht nicht bei der Krankenversicherung. EU-Bürger in Deutschland haben damit einen Anspruch auf Unterstützung im Krankheitsfall, wie ihn andere Bürger in Deutschland auch haben. Allerdings hängt es vom Status des EU-Ausländers in Deutschland ab, wie der Krankenversicherungsschutz konkret umgesetzt wird.

Wer gerade erst aus einem EU-Mitgliedsland nach Deutschland gekommen ist, kann meistens vorübergehend seine Krankenversicherung behalten, in der er zuletzt versichert war. Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte EHIC ist eine Behandlung in Deutschland möglich. Sie ist aber beschränkt auf Notfallbehandlungen.

So finden Ausländer und EU-Bürger eine geeignete Krankenversicherung in Deutschland: Hier Informationen anfordern oder gleich online die Mitgliedschaft in einer Krankenkasse beantragen.

Zum Krankenkassen-Beitritt für Ausländer und EU-Bürger.

Den vollen Leistungsumfang erhalten Ausländer, wenn sie Mitglied einer deutschen Krankenkasse werden. Nicht nur aus diesem Grund werden die meisten EU-Bürger in Deutschland so bald wie möglich eine deutsche Krankenversicherung abschließen. Oftmals ist die Mitgliedschaft in einer Krankenkasse sogar gesetzlich vorgeschrieben, so zum Beispiel für angestellte Arbeitnehmer. In diesem Fall können auch Ausländer, die nicht aus EU-Mitgliedsstaaten kommen, in eine gesetzliche Krankenkasse aufgenommen werden.

Bei selbstständiger Tätigkeit oder während der Jobsuche ist die Lage für EU-Bürger in Deutschland nicht so eindeutig wie bei Arbeitnehmern. Auch in diesen Fällen ist eine Krankenversicherung in Deutschland jedoch fast immer möglich: Entweder bei einer von über 100 gesetzlichen Krankenkassen oder in einer privaten Krankenversicherung. Informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten:

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Inhalte dienen der persönlichen Information. Jede weitergehende Verwendung, Speicherung in Datenbank, Veröffentlichung, Vervielfältigung nur mit Zustimmung von Euro-Informationen, Berlin.

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Ich halte morgen einen Vortrag über Progerie, und wollte als ein weiteres Beispiel eine Person angeben die an dieser Krankheit erkrankt ist. Nun weis ich nicht ob Adalia Rose bereits gestorben ist und wenn ja in welchem Alter.

Hey Leute, zurzeit schreibe ich eine Geschichte über eine junge Frau, die leider an einer unheilbaren Krankheit erkrankt ist, bei der sie immer schwächer wird und des wegen auch des öfteren in Ohnmacht fällt. Letztlich stirbt sie an dieser Krankheit. Kennt ihr solch eine Krankheit oder eine ähnliche? Dankeschön!

Hatte schon jemand diese Krankheit? Was kann man machen, wenn man daran erkrankt ist? Habt ihr Tipps, wie man es schnell wieder los wird?

Danke, liebe Grüße (;

Seit geraumer Zeit sind an ihn weis farbene Rückstände. Sieht fast aus wie Schimmel. Aber es lässt sich pusten. Er ist etwa ein Jahr alt und ist erst so seit Anfang des Jahres. Was hat er? Wie kann ich ihm helfen?

Hei Leute:) ich bin seit Anfang des Jahres an Anorexia nervosa erkrankt. War in einer stationärentherapie und bin jetzt, nach dem ich danach wieder abgenommen habe in einer tagesklinik. Bin da schon seit 2 Monaten habe aber erst letzte Woche angefangen zuzunehmen. Habe viele Zukunftspläne. Ich mache auch immer Sport damit ich glücklich und zufrieden bin. Jetzt hat mich die Krankheit aber wieder eingenommen. Ich merke das ich Sport machen MUSS! weil die Krankheit das will. War ich zu naiv zu glauben, das ich sofort Sport machen kann, ohne das die Krankheit sich auf einem Schleichweg wieder bei mir einhakt?? Mir geht es momentan psychisch sowieso nicht so gut hatte gestern fast einen Rückfall aber ich will stark bleiben. Aber die Krankheit verbietet mir das irgendwie. Habt ihr Tipps?

Hallo zusammen,
ich bin schon wieder erkrankt!
Am Anfang des Jahres hatte ich schon 2 Nasennebenhöhlenentzündungen, eine Stirnhöhlen und eine Kieferhöhlenentzündung. Danach hatte ich das Pfeiffische Drüsenfieber und nun bin ich wieder erkältet. Das heißt ich bin dieses Jahr seit mehr als über 2 Monaten insgesamt krank. Ich bin wirklich verzweifelt. Was kann ich machen? Wie kann das sein? Ich ziehe mich immer warm genug an Esse ausgewogen und treibe oft Sport.
Danke im Voraus!

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Krankheit als Symbol

Hier ein paar Beispiele:

Bearbeitung mit REIKI

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Handposition Ohren, 1. Chakra und 5. Chakra.

Furchtsamkeit, Angst, vergrabener Mist.

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  • Brille oder Kontaktlinsen
  • Geburt eines Kindes
  • Haarausfall oder ein Toupet
  • Impfungen
  • Krankengymnastik
  • Pflanzenheilkunde
  • Schwangerschaftsabbruch
  • Zahnarztbehandlung
  • Zahnspange und Retainer

Suchterkrankung: Heilkosten sind auch Krankheitskosten

Chronische Erkrankung: Verordnung nur einmal vorlegen

  • Trinkgelder an das Personal

Manche Krankheitskosten werden nur unter zwei Bedingungen anerkannt

  1. Das Attest muss vor Beginn der Behandlung ausgestellt werden.

  • Bade- und Heilkuren
  • Betreuung durch eine Begleitperson
  • Massagen
  • Psychotherapeutische Behandlungen
  • Unterbringung eines an einer Behinderung leidenden Kindes
  • Therapie von Legasthenie

IGeL sind nur selten als Krankheitskosten absetzbar

Wer heiratet oder Vater wird, muss dafür keine Urlaubs­tage abzwa­cken. Er bekommt Sonder­urlaub. Ein Blick in den Arbeits­vertrag lohnt sich. Denn die Frage des Sonder­urlaubs können Arbeit­geber unterschiedlich regeln. Ist nichts vereinbart, gilt das Bürgerliche Gesetz­buch. test.de erklärt, wann eine bezahlte Frei­stellung in Frage kommt und wie lange sie gegebenenfalls dauert.

Die Part­nerin bekommt ein Kind, ein Arbeitnehmer zieht aus betriebs­bedingten Gründen um, ein naher Verwandter stirbt – mit Entspannung hat all das nichts zu tun. Arbeitnehmer müssen dafür keinen regulären Urlaubs­tag in Anspruch nehmen, sondern bekommen bezahlten Sonder­urlaub. Denn der reguläre Urlaub soll der Erholung dienen.

Paragraf 616 des Bürgerlichen Gesetz­buches (BGB) regelt, dass Arbeitnehmer bei Bezahlung frei­gestellt werden müssen, wenn sie unver­schuldet nicht zur Arbeit kommen können, weil sie vorüber­gehend verhindert sind. Eine Erkrankung des Arbeitnehmers ist damit nicht gemeint. Für diese Fälle gilt das Entgelt­fortzahlungs­gesetz. Vielmehr erfasst Paragraf 616 BGB Situationen, in denen es dem Arbeitnehmer nicht möglich oder zumut­bar ist, bei der Arbeit zu erscheinen: die eigene Eheschließung, die Geburt eines Kindes oder der Tod eines nahen Angehörigen gehören dazu. Arbeit­geber können dieses Recht vertraglich ausschließen oder eingrenzen. Dann gilt die Regelung im Arbeits­vertrag.

Die Dauer des bezahlten Sonder­urlaubs ist im Bürgerlichen Gesetz­buch nicht fest­gelegt. In der Regel sind es ein oder mehrere Tage. „Es hängt häufig davon ab, in welchem Arbeits­verhältnis sich der Arbeitnehmer befindet. Jemand, der für ein halbes Jahr befristet beschäftigt ist, wird für einzelne Ereig­nisse weniger Sonder­urlaubs­tage bekommen als jemand, der seit zwanzig Jahren in einem Betrieb arbeitet“, sagt der auf Arbeits­recht spezialisierte Rechts­anwalt Harald Klinke aus Bonn.

Eine Geburt ist ein klassischer Fall für bezahlten Sonder­urlaub. „Sitzt ein Mann im Büro und bekommt von seiner Frau den Anruf, dass sein Kind im Anmarsch ist, kann er natürlich nicht alles sofort stehen und liegen lassen“, erklärt Steffan Schwerin, Rechts­anwalt mit Schwer­punkt Arbeits­recht. „Ein Gemüsehändler kann seinen Laden ebenso wenig verlassen wie ein Lehrer seine Klasse.“ Der Chef muss recht­zeitig von der bevor­stehenden Geburt informiert werden, ebenso die Kollegen. So können sich alle absprechen und die Vertretung regeln. Das geht in einer großen Firma meist leichter als in einem Zwei-Mann-Unternehmen.

Krankenkasse springt ein. Eltern dürfen zu Hause bleiben, wenn ihr Kind krank ist. Ob sie dafür bezahlten Sonder­urlaub bekommen, hängt von ihrem Arbeits­vertrag ab. Oft regeln Arbeit­geber, dass ihre Mitarbeiter lediglich frei­gestellt werden, wenn sie bei einem kranken Kind zu Hause bleiben und ein ärzt­liches Attest vorlegen können. Eine Vergütung gibt es nicht. In diesem Fall springt allerdings die gesetzliche Kranken­versicherung ein. Statt des Gehalts zahlt diese Kinder­krankengeld.

Groß­zügige Ober­grenze. Sind Eltern und Kind gesetzlich kranken­versichert, können sich Beschäftigte direkt an ihre Krankenkasse wenden. Nach Paragraf 45 des Sozialgesetz­buches V darf jeder beschäftigte Eltern­teil für die Betreuung seines kranken Kindes 10 Tage im Jahr freinehmen, Allein­erziehende sogar 20 Tage. Wer zwei oder mehr Kinder hat, dem stehen auch mehr Tage zur Verfügung. Es gilt jedoch eine Ober­grenze: Diese liegt bei 25 Arbeits­tagen pro Eltern­teil, bei Allein­erziehenden bei 50 Tagen.

Nur bis zwölf. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt, wenn der Arzt bescheinigt, dass das Kind zu Hause betreut werden muss und keine andere im Haushalt lebende Person diese Aufgabe über­nehmen kann. Außerdem muss das erkrankte Kind jünger als zwölf Jahre alt sein. Mehr zum Thema in unserer Meldung Kind krank: Diese Rechte haben berufstätige Eltern.

Sonder­urlaub gibt es nicht nur für die eigene Hoch­zeit, sondern auch für die goldene Hoch­zeit der Eltern.

Für die eigene Hoch­zeit gibt es einen Tag bezahlten Sonder­urlaub. Dasselbe gilt für die Trauung der Eltern oder der Kinder und für die goldene Hochzeits­feier der Eltern. All diese Ereig­nisse wurden von der Recht­sprechung als Anlass für eine bezahlte Frei­stellung anerkannt. Auch das 25- oder 40-jährige Arbeits­jubiläum zählt in der Regel als vorüber­gehende Verhinderung. Der Arbeitnehmer kann sich nach Absprache mit dem Chef einen Tag frei nehmen. „Bei geplanten Ereig­nissen ist es ratsam, recht­zeitig mit dem Chef über den Sonder­urlaub zu sprechen“, so der Arbeits­rechtler Schwerin.

Der Tod stellt den Alltag auf den Kopf. Stirbt ein naher Angehöriger wie zum Beispiel der Lebens­partner, die Eltern, Geschwister oder das eigene Kind, so hat der Arbeitnehmer in der Regel Anspruch auf zwei Tage Sonder­urlaub, nämlich am Todes­tag selbst und am Tag der Beerdigung. Nach Absprache mit dem Chef können Angehörige auch mehr freie Tage erhalten – beispiels­weise wenn sie für die Beerdigung eine weite Reise antreten müssen. Der Chef kann Hinterbliebene auch aus Kulanz unbe­zahlt frei­stellen, wenn sie keinen Anspruch auf Sonder­urlaub haben.

Geht es um andere als die genannten Ereig­nisse, die den Arbeitnehmer verhindern, muss der Arbeit­geber Sonder­urlaub nicht bewil­ligen, er kann es aber. Nach­fragen schadet also nicht. „In der Privatwirt­schaft ist es zum Beispiel durch­aus üblich, dass Mitarbeiter nicht nur für einen arbeits­bedingten, sondern auch für einen persönlichen Umzug einen Tag Sonder­urlaub erhalten“, sagt Rechts­anwalt Schwerin. Arzt­termine sollten möglichst nicht während der Arbeits­zeit statt­finden. Nur in dringenden Fällen und wenn ein anderer Termin nicht möglich ist, kann der Chef auf freiwil­liger Basis Sonder­urlaub gewähren.

Betriebs­ver­einbarung. Steht nichts zum Sonder­urlaub im Arbeits­vertrag, lohnt es sich, in den Betriebs­ver­einbarungen oder im Tarif­vertrag nach­zusehen. Für Beamte und Richter gelten die Sonder­urlaubs­ver­ordnung des Bundes beziehungs­weise Rege­lungen der einzelnen Bundes­länder. Wer sich unsicher ist, kann sich in der Personal­stelle Rat holen.

Fest­stellungs­klage. Wenn der Chef den Sonder­urlaub zu Unrecht verweigert, kann der Arbeitnehmer sein Recht mit einer Fest­stellungs­klage gericht­lich einklagen. Hier empfiehlt sich ein Vorgespräch mit dem Betriebsrat oder einem Anwalt. Hat der Arbeit­geber das Geld für die freien Tage vom Lohn abge­zogen, können die Mitarbeiter ihn auf Zahlung des fehlenden Lohnes verklagen.

„Grund­sätzlich gilt: Wenn sich nichts Gegen­teiliges oder Beschränkendes in den Verträgen zum Sonder­urlaub findet, so kann sich jeder Dienst­verpflichtete auf eine unver­schuldete vorüber­gehende Verhinderung beziehen“, erklärt Anwalt Klinke.

Für Hoch­zeiten von Freunden und Beerdigungen außer­halb des engen Familien­kreises gibt es regulär keinen Sonder­urlaub. Ehren­amtliche Tätig­keiten in privaten Vereinen oder Kandidaturen für öffent­liche Ämter zählen ebenfalls nicht, sagt Rechts­anwalt Klinke aus Bonn: „Auch im Rhein­land wird das Prinzen­paar zu Karneval Erholungs­urlaub opfern müssen, wenn es sich mit dem Arbeit­geber nicht auf eine unbe­zahlte Frei­stellung einigen kann.“

Diese Meldung erschien erst­mals am 12. November 2013 auf test.de. Sie wurde am 15. August 2017 aktualisiert.

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eine Community für Menschen mit Seelenkummer und psychischen Problemen
fb.com/seelenkummer

chronische Faulheit - ist das eine psychische Krankheit?

chronische Faulheit - ist das eine psychische Krankheit?

von Faulpelz » Mi. 21.12.2005, 14:23

von Dark Soul » Mi. 21.12.2005, 14:40

von Lutz » Mi. 21.12.2005, 19:55

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Meistens können die Stimmungsschwankungen allerdings relativ gut behandelt und eingeschränkt werden. Ebenso ist ein Besuch beim Arzt dann notwendig, wenn die Stimmungsschwankungen den Alltag des Patienten und den von anderen Menschen erschweren. Dabei kann es zu Problemen mit den Freunden oder mit dem eigenen Partner kommen. Sollten sich die Stimmungsschwankungen so stark ausgebildet haben, so kann ein Arzt um Rat gefragt werden. In der Regel kann dafür zuerst auch der Hausarzt aufgesucht werden. Frauen können sich allerdings auch direkt an den Frauenarzt wenden.

Eine ärztliche Behandlung ist nur dann ratsam, wenn der Patient selbst keinen Ausweg aus seinen Stimmungsschwankungen weiss. Auch bei immer wiederkehrenden Stimmungsveränderungen sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Psychisch bedingte Stimmungsschwankungen werden dann meist medikamentös behandelt. Es ist davon auszugehen, dass sie durch ein psychisch herbeigeführtes hormonelles Ungleichgewicht entstehen, weshalb eine Gesprächstherapie oder andere Formen der verbalen Therapie nicht den gewünschten Erfolg bringen würden. Antidepressiva helfen etwa Patienten mit depressiven Verstimmungen dabei, ihre Stimmungsschwankungen in den Griff zu bekommen. Anschließend sollten allerdings weitere Therapieformen angeschlossen werden, um den Grund für die Erkrankung zu ermitteln und dem Patienten in Zukunft zu ermöglichen, psychischen Stress besser abzubauen.

Handelt es sich um starke Stimmungsschwankungen, die den Patienten selbst gefährden oder suizidale, selbstverletzende Stimmungen beinhalten, wird oftmals auch eine Einweisung zur Therapie in einer Klinik angeordnet. Wird eine körperliche Ursache vermutet, muss vor allem diese behandelt werden. Handelt es sich beispielsweise um einen Tumor, muss dieser entfernt werden - die Stimmungsschwankungen verschwinden dadurch von alleine. Hormonelle Behandlungen müssen hingegen umgestellt und neu angepasst werden, wenn sie der Auslöser sind.

Grundsätzlich sollte man aber auch sich selbst nach den Ursachen und damit auch nach möglichen Änderungen suchen. So sollten übermässiger Stress, Probleme mit Mitmenschen, Genussgifte (Alkohol, Nikotin) und jegliche Probleme realistisch und optimistisch bedacht werden.

Zumeist findet sich hierbei eine Lösung, vor allen in Gespärchen mit der Familie und Freunden. Unterstützend sind auch vermehrte körperliche Aktivitäten (z.B. Wandern, Gartenarbeit), Sport (Joggen, Schwimmen, Radfahren), Kultur (Theater, Festivals), Wellness (Sauna, Schwimmbad) und eine gesunde Ernährung (Obst, Gemüse, Vollkorn).

Stimmungsschwankungen können bei vielen Menschen auftreten, wobei es sich allerdings in den meisten Fällen um ein temporäres Symptom handelt. Oft kommen die Stimmungsschwankungen aufgrund einer bestimmten Situation auf und verschwinden nach einer kurzen Zeit wieder. In diesem Falle müssen die Stimmungsschwankungen auch nicht behandelt werden und führen nicht zu weiteren Beschwerden.

Stimmungsschwankungen können auch bei Frauen vor oder in der Periode auftreten und stellen dort hormonbedingt ebenso ein gewöhnliches Symptom dar. Auch in diesem Falle ist eine Behandlung nicht notwendig und das Symptom verschwindet von selbst wieder.

Sollten die Stimmungsschwankungen allerdings oft auftreten und nicht mit bestimmten Ereignissen verbunden sein, so sollte ein Arzt aufgesucht werden. Eine Behandlung ist durch einen Psychologen oder mit Hilfe von Medikamenten möglich. Sie führt in der Regel schnell zum Erfolg und zieht keine weiteren Komplikationen nach sich.

Die Stimmungsschwankungen können auch ohne Behandlung wieder von alleine verschwinden, falls es sich zum Beispiel im Jugendliche und Teenager handelt, welche einen Hormonwechsel durchleben. Falls die Stimmungsschwankungen allerdings den Alltag erschweren, müssen sie von einem Arzt behandelt werden.

Hausmittel ↵ gegen Stimmungs-
schwankungen

Bei Stimmungsschwankungen helfen eine Reihe von Maßnahmen und Hausmitteln. Schnelle Hilfe bringen ätherische Öle, die stimmungsaufhellend und antidepressiv wirken. Bewährt haben sich Öle aus Mandarinen, Limetten, Orangen und Grapefruits, aber auch Düfte wie Bergamotte, Jasmin, Rose und Sandelholz. Doch auch normale Nahrungsmittel und Gewürze wie zum Beispiel Ingwer, Muskat, Chilischoten und Schokolade können die Laune verbessern. Als alternative Heilmethoden empfehlen sich Bachblüten und Schüssler-Salze, die als Tee, Salbe oder Badezusatz angewendet werden können.

Davon abgesehen, sollte auch die Ursache für die Stimmungsschwankungen ermittelt werden. Häufig liegt etwa ein harmloser Lichtmangel vor, der sich durch Bewegung an der frischen Luft beheben lässt. Im Allgemeinen führen Sport und Lachen zur Ausschüttung von Glückshormonen. Wirkungsvoll sind auch Wärme oder künstliches Licht in Form einer Infrarotlampe oder eines Besuchs im Solariums. Auch angenehmes Kerzenlicht und Gespräche mit Freunden und Familienmitgliedern regulieren die Stimmung auf natürliche Weise.

Bleiben die Stimmungsschwankungen über einen längeren Zeitraum bestehen, liegt womöglich eine ernste Erkrankung vor. Wer sich immer wieder in depressiven Verstimmungen wiederfindet, sollte deshalb mit einem Arzt oder Therapeuten sprechen.

Im Erbgut einer jungen Frau hat ein internationales Wissenschaftlerteam einen bislang unbekannten genetischen Defekt nachgewiesen. Er sorgt dafür, dass der Körper bestimmte Schäden an der DNA nicht mehr reparieren kann.

Wenn es im Körper zu wenige RAD50-Proteine gibt, treten typische Veränderungen an den Chromosomen auf: Die Träger der Erbanlagen brechen auseinander oder tauschen untereinander Bruchstücke aus. Letzteres ist auf dem Bild zu sehen. Das mit dem Pfeil markierte grüne Stück stammt von einem anderen Chromosom. Bild: Institut für Humangenetik

Beschädigt wird die DNA am laufenden Band: Die UV-Strahlung der Sonne setzt ihr ebenso zu wie Giftstoffe aus der Umwelt. Defekte entstehen aber auch bei der Zellteilung: Die DNA muss dafür verdoppelt werden, und bei diesem komplexen Vorgang passieren gelegentlich Fehler.

Solche Schäden kann der Organismus grundsätzlich selbst reparieren – sogar wenn sie derart gravierend sind wie das komplette Durchbrechen beider DNA-Stränge an derselben Stelle. Wenn es dazu kommt, tritt zuerst der so genannte MRN-Proteinkomplex auf den Plan: Er erkennt den Schaden und meldet ihn an die Reparatursysteme der Zelle weiter.

Dieser wichtige Proteinkomplex funktioniert bei der jungen Frau nicht ordnungsgemäß. Den Wissenschaftlern ist der Komplex vertraut: Er setzt sich aus drei Proteinen zusammen, für zwei von ihnen sind seit Jahren Mutationen bekannt. Der neu entdeckte Defekt betrifft nun das dritte Protein, das die Bezeichnung RAD50 trägt und bei der Reparatur wie eine molekulare Klammer die Enden des DNA-Bruchs zusammenhält.

„Wir kennen die Patientin und ihre Eltern seit rund 15 Jahren“, sagt Professor Detlev Schindler vom Institut für Humangenetik der Universität Würzburg. Anfangs gingen die Wissenschaftler davon aus, dass das Mädchen am so genannten Nijmegen-Breakage-Syndrom (NBS) leidet. Diese erbliche Krankheit entsteht durch einen der schon damals bekannten Defekte an dem Proteinkomplex. Sie ist sehr selten und trifft rein statistisch von drei Millionen Menschen nur einen einzigen.

Die junge Frau hatte Symptome, die für diese Erkrankung typisch sind: Der Kopf zu klein, das Größenwachstum vermindert, die körperliche und geistige Entwicklung verzögert. Im Lauf der Zeit zeigte sich aber, dass bei ihr doch etwas anders war. Denn von den gravierenden Komplikationen der Krankheit blieb sie verschont: Nie machte sie die schweren Atemwegsinfektionen durch, an denen NBS-Patienten häufig sterben. Ihre Immunabwehr ist normal. Und bis heute hat sich bei ihr kein Lymphdrüsenkrebs entwickelt.

Die Ursache für diese Abweichungen ist nun gefunden: Die Patientin leidet eben nicht an NBS, sondern an einer bislang unbekannten Krankheit. Die Wissenschaftler haben ihr den Namen „NBS-artige Störung“ gegeben. Die Mutation, die dem Leiden zu Grunde liegt, haben die Würzburger Forscher in Kooperation mit Kollegen aus Hannover, Magdeburg, Berlin, Israel und Australien charakterisiert.

Der Organismus der Frau bildet viel zu wenige RAD50-Proteine. Dazu kommt, dass die Restproteine ihre Funktion nicht gut genug erfüllen. „Eine Restmenge und eine Restfunktion sind da, und womöglich lebt die Patientin nur deshalb“, sagt Detlev Schindler. Denn wenn ein Organismus gar kein RAD50 zur Verfügung hat, stirbt er bereits als Embryo ab. Das wisse man von Mäusen, die diesen Defekt aufweisen. Die Mutation der Patientin sei vielleicht so selten, dass sie einer der wenigen lebenden Menschen mit dieser Krankheit sei.

Wozu die neuen Erkenntnisse gut sind? Die Patientin selbst kann davon nicht profitieren – vielleicht aber die Eltern von Kindern, bei denen der Verdacht auf das Nijmegen-Breakage-Syndrom besteht. Denn mittels Gendiagnostik lässt sich nun prüfen, ob es sich wirklich um dieses schwere Syndrom handelt oder um die abgemilderte neu entdeckte Krankheit.

Ein Gewinn sind die Forschungsergebnisse auch für die Wissenschaft. „Wir haben einen weiteren Schritt geklärt, der bei der Reparatur von DNA-Doppelstrangbrüchen abläuft und beginnen zu verstehen, welche Rolle ihm zukommt“, so der Würzburger Professor. Derzeit untersucht er mit seinem Team, wie das RAD50-Protein mit anderen Proteinen zusammenarbeitet. Diese Arbeiten sollen weitere Erkenntnisse über die Signalwege in der Zelle liefern, die es dem Organismus ermöglichen, Schäden am Erbgut zu beseitigen.

Warum wird eine – destruktive – Beziehungsabhängigkeit nicht international als Krankheit anerkannt?

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>>> Anmerkung / WICHTIGE ERKENNTNIS:

Die Erklärung des Leidens durch angeborene Faktoren birgt eine fatale Gefahr: das Gefühl der Ohnmacht gegenüber einem unüberwindbaren Damokles-Schwert, welches über einem schwebt. Die Schneide dieses Schwertes hat zwei Seiten.

Seite 1 fühlt sich zunächst erleichternd an: Niemand kann etwas dafür, es ist kein persönliches Versagen, man ist "berechtigt", immer wieder Mitgefühl, Hilfe, Geduld und Verständnis zu erhalten. Angst, Schmerz, Feigheit, Faulheit bzw. Schwächung empfinden die Diagnose als Erklärung und den bio-genetischen Hintergrund als Trost. Man kann "selbst nichts dafür (tun)".

Der Preis für diese vermeintliche Beruhigung ist hoch, denn Seite 2 ist die der OHNMACHT. Diese vermittelt dem Erkrankten das Gefühl eine Marionette zu sein, in letzter Konsequenz die Zügel nicht in den eigenen Händen zu halten. Das kann in der grausamen Konsequenz zu suizidalen Gedanken und Taten führen. Der Suizid lockt dann als Freiheit aus der Sackgasse heraus. Vermeintlich.

Meinem Leiden und dem Damokles-Schwert entkomme ich nur mit Mut. Dem Mut, hin und dem Grauen ins Auge zu sehen, im Feuer stehen zu bleiben, die Marionettenfäden zu kappen und die Zügel wieder aufzunehmen.

Eigenmacht und Selbstwirksamkeit schlagen die Ohnmacht.

Das ist möglich. Entweder ein- und letztmalig und ich bleibe fortan gesund oder eben immer wieder und wieder. Und wenn ich nicht aufgebe, wird meine Ausdauer letztlich belohnt. Mit immer längeren und stabileren gesunden und immer seltener und schwächer auftretenden Phasen.

Und dem Leben!

Grundsätzlich kann jede körperliche Erkrankung zu psychiatrischen, d.h. auch zu manisch-depressiven Symptomen führen oder sie verursachen.

• Beispielsweise Veränderungen des Schilddrüsensystems zu Zuständen von Inaktivität und gedrückter Stimmung führen, aber auch zu gesteigerter Aktivität und Getriebenheit.


Drogenkonsum und Alkohol verändern die affektive Gemütslage des Menschen und können zu großer Antriebssteigerung führen, aber auch den gegenteiligen Effekt haben. (Alkohol verändert das Gehirn auf die Dauer so, dass sich affektive Erkrankungen manifestieren können.)

Traumata wie sexueller oder auch emotionaler Missbrauch, körperliche Misshandlung, fortgesetzte Vernachlässigung und andere belastende Lebensereignisse (sog. „life events“) wie frühe Scheidung der Eltern, Trauerfälle, frühe schwere körperliche Erkrankungen, Partnerschaftkonflikte, etc. aber auch erfreuliche Ereignisse wie Hochzeit, Umzug, Jobwechsel oder Schwangerschaft können bei einer vorbestehenden individuellen Disposition psychiatrische Erkrankungen wie die Bipolare Störung mitverursachen.

• Psychoedukation, Psychotherapie, Selbstmanagement, Psychopharmakotherapie etc.


• Die Lebensführung ist sehr wichtig:

Wie gehe ich mit Stress um? Schlafe ich ausreichend? Wie steht es mit Bewegung und Ernährung? Achte ich auf genügend Erholung? Betäube ich mich oder schaue ich hin (Tagebuch, Meditation)?

• Entlarven und vermeiden von Stressoren

* Weil das Familiensystem solch großen Einfluss auf Ausbruch und Verlauf der Krankheit hat und Briefe ein so effektives Tool sind, habe ich einen weiteren formuliert:

Liebe/r Angehörige/r,


die Erkrankung deines Angehörigen spielt eine Rolle in deinem Leben.
Weißt du, dass auch umgekehrt Du eine Rolle in der Erkrankung deines Angehörigen spielst?


Auch wenn wissenschaftliche Forschungen vermuten lassen, das es genetische Hintergründe für die bipolare Erkrankung gibt, so sind doch die tatsächlichen Ursachen im Ganzen bis heute noch immer unklar. Falls etwas vererbt wird, so ist es lediglich eine Disposition. Wenn diese auf eine vulnerabile Persönlichkeit trifft und sich äußere und systemische Faktoren hinzu gesellen, kann diese Disposition zu Erkrankung führen. (Bemerkenswert in diesem Zusammenhang sind die modernen Erkenntnisse der Quantenphysik: Nichts ist wirklich fest und statisch. Dann kann auch keine Krankheit chronisch sein.)

Krass ausgedrückt: Du bist Teil der Krankheit oder auch der Gesundung deines Angehörigen.

"Resilienz" heißt das Zauberwort, ihr beide könnt jeweils eure eigene aufbauen und ausbauen.

Alles Gute Euch allen,

und auch meiner Familie

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