aciphex in tschechien ohne rezept

Als es auf die Sommerferien zuging, wollte die WG wieder mit uns in die Ferien fahren. In 2 Gruppen. Ich sollte mit der ersten Gruppe in die Ferien, danach nach Hause. Ich habe rebelliert. Wollte nach Hause. Also wurde mir gestattet, nach Hause zu fahren, für 3 Wochen. Das nächste woran ich mich erinnere, ist dass ich der Erzieherin, die besonders gerne brutal uns gegenüber war, am Telefon sagte, als sie anrief um mich zurück in die WG zu rufen, sie könne mich mal am A…. lecken. Ich würde nicht zurückkommen.

Danach erinnere ich mich nur noch daran, dass ich ausgezogen bin. Seitdem war nichts mehr wie es war. Sex, körperliche Intimitäten, Körperkontakt widerten mich an, machten mir Angst. Hatte ich Sex, oder habe ich Sex, reagiert mein Körper nicht auf Berührung oder nur sehr wenig, wodurch dann wieder Einrisse entstehen. Ich sage aber nichts. Schlicht weil es danach besser ist vom Gefühl her und ich Spaß habe. Ein Jahr später nachdem ich zurück zu meiner Mutter gezogen bin, wurde mir schließlich klar, was mir da angetan wurde. Hilfe? Auch danach nicht. Niemand fragte mich was passiert ist oder wer das war. Es hieß nur, hätte ich eher was gesagt, wäre ich keinen Tag länger da geblieben. Ein Schlag ins Gesicht. 2 Jahre später lernte ich einen gestörten jungen Mann kennen und zog zu ihm. 3 schlimme Jahre, aus der ich nicht ohne Hilfe raus kam.

Mit 21 lernte ich dann den Richtigen kennen. Wir hatten 5 Jahre zusammen, in denen ich lernte, was Liebe ist, erfuhr wie es ist, schmerzfrei Sex zu haben, lernte Nähe zuzulassen. Er war nicht der Ansicht, mich einweisen lassen zu müssen. Für ihn wäre das eher der letzte Ausweg gewesen, wenn es nicht anders gegangen wäre. Er war gelernter Rettungsassistent, hatte daher Erfahrung mit ADHS – betroffenen Kindern. Als ich ihm anfangs erzählte, dass ich manisch-depressiv bin, stellte er mir viele Fragen dazu: wie ist es, manisch zu sein, eine Psychose zu haben, wie fühlt sich das an, was für Gedanken hast du dabei, was geht in dir vor?

Es tat mir gut, dass er mich gefragt hat, dass er zugehört hat. Ich hatte immer mit dem Gefühl gelebt, ich wäre kaputt und mein einziger Platz in der Welt wäre die Psychiatrie. Er beobachtete, erlebte mich und zeigte mir, wie ich mithilfe von „Skills“ lernen konnte, mit mir selbst klar zu kommen.

Medikamentös eingestellt wurde ich über die ganze Zeit hinweg nicht, schlicht aus dem Grund, dass es 1. niemandem auffiel, dass ich manisch-depressiv bin und 2. weil ich zu kontrolliert bin. Durch ihn lernte ich mich selbst zu kontrollieren, zu beherrschen, lernte, woran ich Auslöser erkenne und wie ich die Stimmungen und Phasen beeinflussen und kontrollieren konnte. Ich lernte, mit Geld umzugehen indem ich ihm meine Kontokarte und einen gewissen Satz an Geld gab, den er mir einteilte, von dem ich einkaufen ging und indem ich ihn beobachtete und vom ihm lernte und das Gesehene und Gelernte umsetzte. Ich wurde ruhiger.

Was immer da kam – Manie, Psychose, Mischphase, Wut, Depressionen, Selbstverletzung, Selbsthass, Suizidgedanken – wir standen das zusammen durch. Ich erinnere mich daran, dass ich Halluzinationen hatte. Hörte Krankenwagensirenen und war sicher, er hätte sie gerufen um mich einweisen zu lassen. tatsächlich waren da keine Sirenen. Ich hatte schlicht akustische Halluzinationen. Ich versteckte mich neben dem Bett im Schlafzimmer, im Dunkeln und war sicher, da würde er mich nicht finden. Er setzte sich zu mir und hörte mir zu und dadurch kam ich runter und die Psychose beruhigte sich.

Nach 3 Jahren Beziehung fing ich an, auf einen Border Collie zu sparen. Es sollte ein Mädchen sein, das wir zur Therapiehündin ausbilden lassen wollten. Ich sparte so gut es ging. Es war sehr schwierig. Ich hatte das Gefühl, dass nicht zu schaffen.

Zwischenzeitlich setzte ich mich mit unserer späteren Züchterin in Verbindung. Wir trafen uns und es passte! Nicht lange danach kam mein kleiner Schlumpf dann auf die Welt. Sie ist inzwischen 3 1/2 und nicht zur Therapiehündin ausgebildet worden. Durch sie geht es mir besser. Sie ist mein wichtigster Skill.

Sie lebt bei meinem Ex – Freund, aber ich kann sie immer sehen, wenn ich das möchte. Ich habe bei ihr das Gefühl, atmen zu können, zu vergessen. Schlafe ich schlecht, kommt sie zu mir aufs Bett, kuschelt sich an, küsst mich, wartet bis es besser ist und geht dann wieder. Habe ich ein Babybel, kriege ich einen Kuss und zack ist das Babybel weg. Tricksen wir, bringt sie mich mit ihrer kreativen Art zum Lachen. Fängt der Morgen an, springt sie auf meinen Rücken, legt sich hin, und küsst mich solange, bis ich wach bin und freut sich dann. Dann stellt sie sich solange neben das Bett und quengelt, bis ich aufstehe. Bin ich sehr müde, lässt sie mich ausschlafen. Sie lässt an schlechten Tagen die Welt und die Zeit still stehen und gibt mir Zeit, durchzuatmen. Bei ihr habe ich das Gefühl, nicht kaputt zu sein. Ich weiß, dass Paige nicht für immer an meiner Seite sein wird, aber ich bin trotzdem über jede Sekunde glücklich, die sie an meiner Seite ist. Weil sie meine beste Freundin ist.

Neben Paige habe ich noch 2 beste Freudinnen, die eine hat Borderline, „tickt“ aber genauso wie ich und sortiert mich jedes Mal, wenn ich unsortiert bin und die andere ist gesund, aber neugierig, über WhatsApp für mich da und fragt mich sehr viel, was in mir vorgeht, was ich denke, wenn ich eine Psychose habe oder wie es ist vom Gefühl her. Sie meint, es bringt nichts, mich in eine Klinik zu bringen, es wäre besser, mir zuzuhören und zu gucken ob wir zusammen einen Weg finden können und ganz ehrlich: DAFÜR liebe ich sie. Sie sagt, eine Klinik sollte eher die auffangen, die neu lernen müssen, zu leben. Sie weiß, dass ich psychisch krank bin, aber für sie bin ich wie jeder andere auch. Sie sagt, jedem kann es mal schlecht gehen. Ich empfinde jedes Mal eine unglaublich tiefgreifende Ruhe und Erleichterung. Sie ist nicht betroffen, aber versteht mich trotzdem. Fragt sie nach etwas, überlege ich und erkläre es ihr an normalen Dingen und Beispielen. „Druck“ zum Beispiel fühlt sich fast an wie Ungeduld. Nur ein bisschen intensiver.

Geht es mir schlecht, habe ich eine Psychose, Phase, Halluzinationen, kann nicht schlafen, erzähle ich ihr das in einer „Voicemail“ bei WhatsApp, weil sie mich auch danach gefragt hat, ob ich das für sie machen könnte. Und ich finde das gut. Auf die Art erlebt sie das alles mit. Ich kann immer auf sie zählen. Ich weiß nicht, ob ich mich selbst so falsch einschätze, aber ich komme eigentlich gut zurecht. Ich bin oft phasenlos, habe keine Probleme beim Einkaufen, kann mein Geld mithilfe von Excel einteilen und halte diese Einteilung auch ein.

Funktioniert das mal nicht, lasse ich mir von Freunden helfen. Gehe mit jemandem einkaufen oder gebe mein Geld ab, bis ich „runter gekommen“ bin. Ab und zu habe ich auch mal Phasen wo ich zum Beispiel plötzlich kein Geld mehr habe. Das war die letzten 3 Monate der Fall, im letzten Monat (November 2017) habe ich 6 Tage gehungert. Grund? Rechnungen. Plötzlich war alles weg. Dann ein Rezept das ich eingelöst habe, weil es mir wichtiger erschien, als einzukaufen, weil es mir wichtiger ist, dass meine Meerschweinchen etwas zu fressen haben. Um die beiden durchzukriegen, habe ich von mir aus verzichtet und gehungert.

Ich hätte das nicht geschafft ohne die Hilfe meiner Mutter, meiner Freundin und meines Freundes. Schamgefühl? Ja. Sehr großes. Das habe ich zum Glück durchgestanden, aber wenn ich darüber nachdenke kommt mir wieder der Gedanke, dass ich nicht existieren darf. Gleichzeitig denke ich aber auch, dass ich eine sehr starke Frau bin und selbstlos. Etwas was ich bisher noch nie an mir selbst gesehen habe. Gleichzeitig empfinde ich dann aber auch sehr große und intensive Dankbarkeit für die Liebe und Hilfe die ich erfahren habe und für meine Freunde, die hinter mir stehen. So etwas ist nicht selbstverständlich.

Trotzdem bin ich sehr dankbar und glücklich. Ich lebe ein relativ gesundes Leben. Ganz ohne medikamentöse Einstellung. Habe inzwischen selten Phasen. Es ist jetzt fast Dezember und ich freue mich auf Weihnachten, auf meinen „Käse-Schinken-Crêpes“, den ich auf dem Weihnachtsmarkt essen werde, auf Silvester und das neue Jahr, dass besser wird als 2017.

Hast Du ähnliche oder andere Erfahrungen? Diskutiere mit uns hier und auf Facebook. Oder schreib uns Deinen eigenen Erfahrungsbericht – nähre Infos hierzu findest zu hier.

Depressionen und psychische Leiden und Erkrankungen werden immer noch viel zu häufig abgetan oder sogar stigmatisiert. Wir freuen uns über jeden, der unsere Erfahrungsberichte oder Infoartikel teilt, damit sich etwas ändert.

1 Diagnose: Bipolare Störung Was heißt das für mich?

2 Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, in Deutschland leiden etwa zwei Millionen Menschen an einer bipolaren Störung und wir wollen mit der vorliegenden Broschüre unseren Beitrag zu einem besseren Verständnis dieser schwierigen Erkrankung leisten. Diese Broschüre wählt eine eher untypische Erzählperspektive. Aus Sicht einer IchErzählerin berichtet eine fiktive Patientin über ihre Situation. Dabei werden ganz unterschiedliche, wichtige Aspekte der Krankheit angesprochen, die sich aus den Erfahrungen verschiedener Einzelpersonen zusammensetzen. Wenn Sie selbst erkrankt sind oder jemand aus Ihrer näheren Umgebung, werden Sie manche Situationen wiedererkennen. Die verschiedenen Episoden aus Patientensicht werden ergänzt durch Hintergrundinformationen zum Krankheitsbild. Wir haben diese Broschüre besonders für Patienten und Angehörige erarbeitet, die noch nicht lange mit der Diagnose Bipolare Störung vertraut sind. Bitte denken Sie bei der Lektüre daran, dass Schweregrad und Verlauf der Erkrankung individuell sehr unterschiedlich sein können. Wenn Sie Anregungen dazu haben, schreiben Sie uns, am einfachsten per an Redaktion: Dr. med. Ellen R. Markert Dr. Carl GmbH, Stuttgart Herausgeber: Konzept/Text: Gestaltung: Ihr Lundbeck-Team Deutschland Lundbeck GmbH Dr. Carl GmbH Brand Health GmbH 2. Auflage Dezember

3 Und ich? Wann hat es angefangen? Eine ziemlich beeindruckende Darstellung eines bipolaren Patienten liefert der charmante Richard Gere im Hollywood-Film Mr. Jones, großes Kino, empfehlenswert. So überzeugend er in die Patientenrolle schlüpft, so einfach kann er sie nach den Dreharbeiten wieder abstreifen. Und ich? Ich lebe seit fast 20 Jahren mit der Diagnose einer bipolaren Störung. Tage- oder wochenlanger Rückzug, dann wieder Party bis zum Morgengrauen in der Pubertät gehört das doch dazu, oder? Auch mein Mann, meine Familie und meine Freunde müssen damit leben. Zurzeit geht es mir ziemlich gut, aber ich weiß, dass ein Rückfall möglich ist. Für bipolare Störungen typisch sind Zeiten sehr niedergeschlagener Stimmung und Zeiten extremer Hochstimmung, die aufeinander folgen. Dauer, Grad der Ausprägung und Häufigkeit unterscheiden sich von Patient zu Patient. Die Trennung von meinem ersten Freund kam, als ich gerade 18 war. Er ging für ein Jahr ins Ausland und ich verbrachte die folgenden Wochen fast ausschließlich im Bett. Ich konnte nichts essen und wollte niemand sehen. Was meine Eltern für heftigen Liebeskummer hielten, war in der Rückschau wohl meine erste depressive Phase. Etwa ein halbes Jahr später fuhr ich nach einer mit Freunden durchwachten Nacht spontan 300 km nach München. Wir hatten stundenlang über Gott und die Welt diskutiert und ich kann mich noch gut an meine aufgekratzte Stimmung erinnern. Als die anderen ins Bett gingen, fuhr ich mit dem Auto meiner Mutter los und verbrachte einen ganzen Tag in München. Tief in der Nacht kam ich wieder nach Hause und meine Eltern überhäuften mich mit Vorwürfen. Dass ich ihre Aufregung überhaupt nicht verstehen konnte, machte sie noch wütender. Ich fühlte mich großartig und schlief kaum noch. Die nächsten Wochen waren von sex and drugs and rock n roll geprägt. Dann kam der Zusammenbruch. Ich heulte stundenlang, bis ich nicht mehr konnte. Bipolare Störungen beginnen meistens im Jugend- oder frühen Erwachsenenalter. Negative sowie positive Lebensereignisse können die Erkrankung auslösen. Vom Auftreten der Symptome bis zur korrekten Diagnosestellung vergehen oft mehrere Jahre. 4 5

4 Schrecklich müde Damals war ich der Depression hoffnungslos ausgeliefert. Heute weiß ich ziemlich gut, wie sich eine depressive Phase bei mir ankündigt und vor allem wissen es auch mein Mann und meine beste Freundin: Ich wache gegen 4 Uhr morgens auf und kann nicht mehr einschlafen. Den ganzen Vormittag fühle ich mich deshalb wie gerädert. Ich habe das Gefühl, dass mich jede Kleinigkeit mehr Kraft kostet, als ich habe. Wenn ich es endlich aus dem Bett geschafft habe, schlurfe ich noch bis zum Mittag im Schlafanzug durch die Wohnung. In den ersten Tagen fühle ich mich wenigstens nachmittags dazu in der Lage, ein bisschen aufzuräumen oder den Müll hinauszubringen. Ich weiß, dass mir dann ein Spaziergang guttut. Aber ich schaffe es kaum, mich dazu aufzuraffen, wenn nicht jemand mit mir geht. Bevor ich gelernt habe, mit meiner Krankheit offener umzugehen, ging es mir nach den ersten Anzeichen von Tag zu Tag schlechter. Schließlich fehlte mir jeder Antrieb, morgens aufzustehen. Manchmal gönnte ich mir schon am frühen Morgen einen Cognac, um wieder einschlafen zu können. Appetitlosigkeit und Lustlosigkeit steigerten sich bis zu einer vollkommenen inneren Leere. Alles erschien sinnlos. Mehr als einmal habe ich daran gedacht, Schluss zu machen. Eine depressive Episode kündigt sich häufig durch Schlafstörungen an. Früherwachen und ein sogenanntes Morgentief sind typisch. Psychische Symptome der Depression niedergedrückte oder ängstliche Stimmung, Lustlosigkeit bis zum Lebensüberdruss, Verlangsamung, Konzentrationsschwäche, aber auch Unruhe und Reizbarkeit werden oft von körperlichen Symptomen begleitet. Dazu gehören Appetitstörungen, die zur Gewichtsabnahme, manchmal aber auch zur Gewichtszunahme führen. 6 Eine Depression bedeutet für mich, Landschaften des eigenen Selbst durchwandern zu müssen, die abgebrannt, tot, niedergetrampelt oder einfach nur leer sind. (Kommentar eines Betroffenen, zitiert auf 7

5 Großartig! Großartig! Ich fühle mich großartig! Wenn ich so auf die Frage antworte, wie es mir geht, sieht mich mein Mann schon skeptisch an. Manische Phasen fürchtet er fast mehr als depressive. Dann schlafe ich wenig und fühle mich trotzdem topfit. Mir kommen viele Ideen, ich bin unternehmungslustig Das fühlt sich anfangs so gut an, dass ich in Gefahr bin, meine Medikamente wegzulassen. Von meiner letzten manischen Episode habe ich noch ein paar Einzelheiten in Erinnerung: Einmal fuhr ich mit der S-Bahn in die Stadt und schaffte es, das ganze Abteil zu unterhalten. Wir erfanden den Rap gegen die Sorgen am frühen Morgen. Im Musikgeschäft bestellte ich ein Schlagzeug. Um Platz dafür zu schaffen, räumte ich zu Hause das Wohnzimmer um. Bis mein Mann von seiner zweitägigen Dienstreise zurückkam, hatte ich es auch schon neu gestrichen orange! und außerdem eine bessere Stereoanlage besorgt. Zur Einweihung organisierte ich eine Willkommensparty für ihn mit Nachbarn und Freunden. Weil er sich offensichtlich gar nicht darüber freute, gerieten wir in heftigen Streit. Den Rest der Nacht verbrachte ich in einer Kneipe, bis der Wirt in den frühen Morgenstunden meinen Mann anrief, um mich abzuholen Die meisten Menschen würden heutzutage in der Leistungsund Mediengesellschaft alles dafür geben, einmal besonders zu sein, besonders interessant, selbstsicher, kreativ, belastbar, einmal aus der Reihe zu fallen, etwas Verrücktes zu machen, immer fröhlich zu sein etc. sie nehmen sogar Drogen für diese Illusion. Wir kriegen das leider umsonst und können am eigenen Leib erfahren, wie grausam das alles sein kann und wie wenig der Mensch dafür gemacht ist, so zu sein. Und wir müssen diese Suppe dann jedes Mal auslöffeln, wenn der schöne Schein vorbei ist. (Kommentar eines Betroffenen*, zitiert auf Eine gehobene, oft überdreht-fröhliche Stimmungslage ist typisch für die manische Episode, aber auch erhöhte Reizbarkeit und Streitsucht kommen vor. Vorbote einer manischen Episode kann ein deutlich vermindertes Schlafbedürfnis sein. Die gehobene Stimmung führt nicht selten zu risikoreichem Verhalten, darunter leichtsinnige Geldausgaben und sexuelle Abenteuer. 8 * Mit Betroffener wird im vorliegenden Text sowohl ein Mann als auch eine Frau mit bipolarer Störung bezeichnet. 9

6 Meine Eltern und ihre Schuldgefühle Mein mutiger Mann Meine Eltern wollten es zunächst nicht wahrhaben, dass ich dem verrückten Cousin meiner Mutter nachschlage. Sie hatten lange Zeit das Gefühl, in der Erziehung versagt zu haben. Dann machten sie sich wieder Vorwürfe, nicht früher erkannt zu haben, dass ich krank bin. Die nächste Selbsthilfegruppe für Angehörige ist von ihrem Wohnort über 70 km entfernt, aber es gab Jahre, da ließen sie keines der monatlichen Treffen aus. An schlechten Tagen frage ich mich, was meinen Mann noch bei mir hält. Ich fange dann häufig Streit an oder ziehe mich völlig zurück. Manchmal gelingt es ihm, durch eine bestimmte Art, meinen Namen auszusprechen, mich zurückzuholen. Das ist wie eine Geheimsprache zwischen uns. Ich bin Einzelkind, daher weiß ich nicht aus eigener Erfahrung, wie Geschwister reagieren. Eine Mitpatientin hat mir einmal erzählt, dass ihre kleine Schwester für sie immer diejenige war, zu der sie am meisten Vertrauen hatte. Damals habe ich mich nach einer Schwester gesehnt Die bipolare Erkrankung kommt familiär gehäuft vor. Es gibt aber nicht das Bipolar-Gen. Das Behandlungsteam sollte die Angehörigen nach Möglichkeit einbeziehen. Dies ist nicht nur für die Erhebung der bisherigen Krankengeschichte ( Anamnese ), sondern auch für den weiteren Krankheitsverlauf wesentlich. Die Angehörigen sollten sich nicht scheuen, selbst Rat zu suchen. Den Bedürfnissen des Erkrankten stehen die eigenen Grenzen der Belastbarkeit gegenüber. Schweben zwischen Hoffnung, Enttäuschung, Resignation. Ungläubiges Entsetzen (das kann doch nicht wahr sein, meine Tochter). Aufbieten aller Kräfte, um helfen zu wollen. Weich geklopft sein vom ewigen Auf und Ab. (Kommentar eines Elternteils, zitiert auf 10 An guten Tagen, wenn ich ihn mit meinen Geschichten zum Lachen bringe, sehe ich uns gemeinsam als älteres Pärchen auf der Bank vor einem rosenumrankten Häuschen Wir haben uns vor zehn Jahren in einem Volkshochschulkurs getroffen. Ich war in einer stabilen Phase meiner Erkrankung, arbeitete halbtags und wollte Leute außerhalb meiner Therapiegruppe und außerhalb meiner Arbeitsstelle kennenlernen. Weil der Konversationskurs Französisch schon belegt war, entschied ich mich für einen Kochkurs aus dem Pfundskur -Programm. (Unter der regelmäßigen Medikamenteneinnahme hatte ich schon ein bisschen zugenommen ) Mein Mann war aus beruflichen Gründen zugezogen und hoffte ebenfalls, beim Kochen neue Leute kennenzulernen. Wir hatten viel Spaß in dem Kurs, gingen erst ein paarmal mit der Gruppe aus und irgendwann planten wir eine Fahrradtour zu zweit. Die Tour war zwar verregnet, aber in einem Unterstand im Wald erreichten wir bald eine so vertrauliche Gesprächsatmosphäre, dass ich von meinen bipolaren Schwankungen und der Therapie erzählen konnte. Wenn ich sage, dass ich ihn mutig finde, weil er sich auf eine Beziehung mit mir eingelassen hat, widerspricht er mir. Er meint, er sei weniger mutig als einfach mit einer gewissen Gelassenheit auf die Welt gekommen! 11

7 Mein mutiger Mann Freundschaften und Freundschaften Eine wirklich gute Freundin ist mir aus Schultagen geblieben und es hat sich ergeben, dass wir im selben Ort gelandet sind. Sie kennt mich in- und auswendig und hat sich in schwierigen Phasen nicht abschrecken lassen. Von ihr lasse ich mir viel mehr sagen als von irgendjemand sonst. Ich habe aber auch viele Freunde verloren: In der Depression habe ich mich so vollkommen zurückgezogen, dass sie nicht mehr an meine Freundschaft geglaubt haben, und in der Manie habe ich einige wohlmeinende Freunde sehr verletzt. Entweder du kannst damit leben und dann läuft s oder du kannst es nicht, dann musst du einen Schlussstrich ziehen. (Nach einem Beitrag auf Die bipolare Störung stellt auch für den Lebenspartner oder die -partnerin eine große Belastung dar, nicht allein in psychischer Hinsicht. Schwierigkeiten am Arbeitsplatz bis hin zur Kündigung, aber auch übertriebene Geldausgaben in der Manie können zu erheblichen finanziellen Belastungen führen. Wenn sich der oder die Betroffene von gemeinsamen Freunden abwendet, ist die Freundschaft oftmals ungewollt auch für den Lebenspartner oder die -partnerin zu Ende. Das sexuelle Verlangen kann sich in einer akuten Episode der Erkrankung ändern, vom völligen Desinteresse in der Depression bis zum erheblich gesteigerten Interesse in der Manie. Dabei richtet sich die Lust der Betroffenen häufig auch auf Personen außerhalb der Partnerschaft. In der Manie habe ich auch immer wieder falsche Freunde gefunden, die mit mir getrunken und mit Drogen experimentiert haben. Dann bin ich noch tiefer abgestürzt. Freunde zu finden ist auch deshalb nicht leicht, weil mich praktisch schon beim ersten Kennenlernen die Frage quält, ob ich ihr (oder ihm) von meiner bipolaren Störung erzähle und wann der beste Zeitpunkt dafür ist. Dann bin ich verkrampft und anders, als ich sein möchte Freunde und Bekannte können zur Stabilisierung erheblich beitragen. Nähere Freunde sollten über die bipolare Störung Bescheid wissen. So können sie den Betroffenen auf erste Anzeichen einer neuen Episode hinweisen und ggf. eingreifen (s. Notfallplan, S. 29). Seit ich gelernt habe, meine Gefühle, Ängste und Befürchtungen, aber auch die Verbundenheit und Liebe zu diesen Menschen zu beschreiben und zu vermitteln, habe ich das Gefühl, dass sich echte und tiefe Beziehungen entwickelt haben. (Nach dem Beitrag eines Betroffenen auf

8 Am Arbeitsplatz Berufstätigkeit bei bipolarer Erkrankung ist ein heikles Thema. Viele Betroffene werden früher oder später als erwerbsunfähig in Rente geschickt. Ich bin bisher nur mehrfach arbeitslos gewesen, meine Eltern und später mein Mann haben mich finanziell unterstützt. In einem Ratgeber habe ich gelesen, dass ich nicht verpflichtet bin, meine bipolare Störung am Arbeitsplatz zu erwähnen. Damit habe ich einmal ganz massiv Schiffbruch erlitten: Ich hatte zu Beginn einer manischen Phase die Medikamente abgesetzt und flippte bei der Arbeit mehrfach aus. Ich machte die Kolleginnen beim kleinsten Fehler nieder und pöbelte die Kunden an. Daraufhin setzte mich mein Chef kurzfristig für Arbeiten ohne Kundenkontakt ein, aber nach mehreren Beschwerden von Mitarbeiterseite schickte er mich eines Nachmittags nach Hause. Ich war so wütend, dass ich mich ins Auto setzte und fuhr und fuhr. Am Bodensee suchte ich mir ein Hotel. Erst am nächsten Tag meldete ich mich bei meinem Mann, um mich darüber zu beschweren, wie man mich behandelt hatte. Er holte mich ab und beschwor mich, in die Klinik zu gehen. Ich willigte zunächst nur ein, mit meinem Arzt zu sprechen und mich krankschreiben zu lassen. Eine geregelte Tätigkeit ist ein wichtiges Element, um in einem sozialen Rhythmus zu bleiben. Schichtarbeit ist nicht geeignet. Die Entscheidung, am Arbeitsplatz über die Erkrankung zu sprechen, sollte sorgfältig abgewogen werden: Wer genau soll ins Vertrauen gezogen werden? Eine Einzelperson oder mehrere? Vorgesetzte, Kollegen, Mitarbeiter? Wie genau soll(en) diese Person(en) informiert werden? Die Sicherheit, dass im Notfall professionelle Hilfe zur Verfügung steht, kann dem Arbeitgeber ggf. die Entscheidung für die Anstellung leichter machen. In Absprache mit dem behandelnden Arzt können z.b. dessen Kontaktdaten hinterlegt werden. Ich habe mich bei einer Besprechung geoutet, das heißt zumindest gesagt, dass ich bipolare Störungen habe und welche Auswirkungen das haben kann. Mit einem Kollegen kann ich sehr offen über das Thema sprechen, den Rest hab ich eher nur grob informiert. Seit ich das gemacht habe, fühle ich mich auf der Arbeit viel freier. Ich hätte vorher nie gedacht, dass mir so viel Verständnis und Wohlwollen entgegengebracht werden würden. (Nach dem Beitrag eines Betroffenen auf Es hat lange gedauert, mir einzugestehen, dass ich nicht mehr in Vollzeit arbeiten kann. Inzwischen bin ich echt froh, dass ich mich dafür entschieden habe. (Nach dem Beitrag eines Betroffenen auf

9 Die Erkrankung akzeptieren Eine ältere Mitpatientin hat mir einmal gesagt, dass sie ihre Medikamente nimmt wie ein Diabetiker sein Insulin. So sei das eben mit chronisch Kranken. Zu akzeptieren, dass ich krank bin, zwar behandelbar, aber doch chronisch krank, war ein weiter Weg für mich. Welcher Mensch hat denn keine Stimmungsschwankungen? Was ist schon normal? Darf man denn niemals traurig sein? So spielte ich lange herunter, was mit mir geschah. Lange Phasen der Normalität ließen mich hoffen, dass der Spuk vorbei sei. Als ich mit den Anforderungen des Studiums nicht mehr zurechtkam, suchte ich die Studienberatung auf. Besser gesagt: Meine Wohnungsgenossin schleppte mich förmlich dorthin. Ich hatte großes Glück, dass mich die Studienberaterin direkt zur psychologischen Beratungsstelle begleitete. Von dort ging es in die nächste Landesklinik: mein erster Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik, meine erste Auseinandersetzung mit der Diagnose bipolare Störung. Meine Probleme als Krankheit anzusehen hatte auch etwas Entlastendes. Endlich war ich nicht mehr an allem schuld. Für eine erfolgreiche Behandlung der bipolaren Störung ist es unabdingbar, dass sich die Betroffenen mit dem Krankheitsbild und den Therapiemöglichkeiten auseinandersetzen. Selbst nach Jahren ohne Beschwerden können neue Episoden auftreten. Meine Diagnose Bipolare Störung wurde gestellt, als ich mein gesamtes Leben bereits ruiniert hatte. Für neun Jahre Chaos gab es plötzlich eine Erklärung, einen Namen, deshalb konnte ich die Diagnose sofort annehmen. Was mir noch hilft, verhältnismäßig unbekümmert mit der Erkrankung zu leben, ist der Umgang meines Arztes damit. (Nach dem Beitrag eines Betroffenen auf Am Ende ist man nicht nur ein selbsternannter Experte auf diesem Gebiet, sondern man sieht die Diagnose auch sehr viel nüchterner und nimmt sich nicht selbst immer alles sooo übel. (Nach dem Beitrag eines Betroffenen auf

10 Behandlung: Akutphase Mein Vater hatte einmal ein Problem mit seinem Fernsehgerät: Er hatte versehentlich die Einstellung gewählt, mit der die Kanäle ständig wechseln, ohne dass man die Fernbedienung drückt. In der Klinik von der Manie herunterzukommen ist so, als ob nach ständigem Programmwechsel auf einmal ein langer, ruhiger Naturfilm läuft. Das ist erholsam und ein bisschen langweilig. Aus dem Loch der Depression herauszuklettern dauert bei mir auch mit Medikamenten mindestens drei Wochen. Und dann bin ich immer noch erschöpft von der Kletterei ans Tageslicht. Wenn dann gleich zu viel von mir erwartet wird, ziehe ich mich unwillkürlich wieder zurück. Besucher sind mir in dieser Phase oft zu anstrengend. Die Behandlung verläuft in drei Phasen: Akutphase, Erhaltungsphase und Rückfallverhütung. Ziel der Akutphase ist, den Betroffenen aus dem Hoch oder Tief in den normalen Bereich von Stimmungsschwankungen zurückzuholen. Die Akuttherapie kann mehrere Wochen dauern. Eine Abschirmung von Außenreizen während der Akutphase ergänzt die medikamentöse Behandlung. Häufig ist eine Psychotherapie in dieser Phase nicht möglich

11 Erhaltungstherapie Nicht noch einmal! Wenn die tiefe Traurigkeit oder die große Maßlosigkeit abgeklungen ist, kommt eine schwierige Phase. Die Klinik zu verlassen ist, wie wenn ich aus einem schallisolierten Raum auf die Straße trete: Ich muss erst einmal stehen bleiben, mich orientieren und an den Lärm gewöhnen. Manchmal spüre ich dann, wie Angst und Mutlosigkeit wieder auftauchen. Durch Rückfälle habe ich gelernt, dass ich an einer medikamentösen Dauertherapie nicht vorbeikomme. Das heißt nicht, dass ich damit überhaupt keine Stimmungsschwankungen mehr kenne, aber mit der Zeit sind die Ausschläge geringer geworden, die Hochs sind nicht mehr so hoch und die Tiefs nicht mehr so tief. Ich weiß, dass ich besonders in dieser Phase engen Kontakt zu meinem Arzt halten muss. Anpassungen der Tabletten und regelmäßige Gespräche helfen mir, nach und nach in den Alltag zurückzukehren. Spaziergänge im Wald mit meinem Mann oder mit meiner Freundin gehören zu meinem persönlichen Erholungsprogramm. Wenn es passt, setzen wir uns danach noch zum Tee zusammen und lassen den Nachmittag ausklingen. Ähnlich wie bei körperlichen Erkrankungen sind Zeit und Geduld für den Heilungsprozess erforderlich. Restsymptome können noch eine gewisse Zeit nach der Akutphase weiterbestehen. Gerade in der Erhaltungsphase sollte nicht zu früh das Risiko einer erneuten Belastung eingegangen werden, z.b. aus Angst vor Arbeitsplatzverlust oder Sorge um den Haushalt. 20 Auch wenn sich normal ein bisschen langweilig anfühlt, ändere ich ohne meinen Arzt nichts mehr an den Tabletten, und mit meiner aktuellen Kombination habe ich seit drei Jahren keine Krankheitsepisode mehr gehabt. Die verschiedenen Tabletten wirken nicht bei allen Patienten gleich gut und auch die Nebenwirkungen fallen unterschiedlich aus. Nicht nur ich, auch mein Arzt musste viel Geduld beweisen, bis wir diese Kombination gefunden haben. Die Nebenwirkungen, die mir im Alltag zu schaffen machen, sind vor allem Müdigkeit und Gewichtszunahme. Ich bin ganz stolz, dass ich seit über zwei Jahren mit einer Walking-Gruppe zweimal pro Woche unterwegs bin. Außerdem habe ich Limonade ganz abgeschafft, ich trinke stattdessen fast nur noch Wasser. Mit meinem Mann probiere ich aus, welche kalorienarmen Rezepte wirklich schmecken Zur Rückfallverhütung werden vor allem die sogenannten Stimmungsstabilisierer eingesetzt. Dazu zählen neben Lithium bestimmte Mittel, die auch gegen Epilepsie wirken (Valproinsäure, Carbamazepin, Lamotrigin), sowie verschiedene atypische Neuroleptika, die seltener die typischen Nebenwirkungen von Neuroleptika hervorrufen. Die medikamentöse Rückfallverhütung bedeutet in der Regel eine Dauertherapie. 21

12 Psychotherapie und Notfallplan Stress soll neue Episoden auslösen. Gar nicht so leicht ist herauszufinden, was Stress im Einzelfall bedeutet. Für mich ist Stress z.b., wenn ich an drei Tagen hintereinander aus irgendwelchen Gründen weniger als sieben Stunden Nachtschlaf bekomme. Selbst Urlaub kann für mich in Stress ausarten, wenn die Anreise zu lang ist, der Tagesrhythmus sich zu stark verschiebt oder das Abendprogramm zu laut ist. Ein wichtiges Ergebnis der Gespräche mit meinem Therapeuten ist mein persönlicher Notfallplan. Ich habe aufgeschrieben, wer über meine Erkrankung und die Frühwarnzeichen informiert ist. Mein Mann oder meine Freundin sollen mich darauf ansprechen, wenn sie den Eindruck haben, dass ich in eine neue Episode rutsche. Wenn sie in Sorge sind, dass ich ihnen entgleite, habe ich ihnen mein schriftliches Einverständnis erteilt, dass sie mit meinem Arzt Kontakt aufnehmen. Betroffene und Angehörige müssen Frühwarnzeichen und Symptome akuter Episoden kennen und lernen, auf eine beginnende Symptomatik richtig zu reagieren. Nein, ich lege mich nicht auf eine Couch und erzähle meinem Doktor, was mir in den Sinn kommt. Wir setzen uns zu längeren Gesprächen auf zwei bequeme Sessel, die sich nicht genau gegenüberstehen, so dass ich ihn nicht immer anschauen muss, während ich rede. Meine Krankheit kennenzulernen war das Wichtigste für mich in den ersten Gesprächen. Dazu hat mir mein Therapeut viele Informationen gegeben. Die nächste Stufe bestand darin, wahrzunehmen, wie sich eine Episode bei mir ankündigt. Zu erkennen, was dazu beiträgt, eine Episode auszulösen, oder was hilft, ein Wiederaufflackern zu vermeiden, ist dann sozusagen die hohe Kunst. 22 Ein schriftlicher Notfallplan sollte zumindest Vertrauenspersonen und den behandelnden Arzt benennen. Als psychotherapeutische Verfahren werden Verhaltenstherapie, Familientherapie und auch tiefenpsychologische Verfahren erfolgreich eingesetzt. Vom Opfer zum Moderator des eigenen Lebenswegs werden (Kommentar eines Betroffenen, zitiert auf 23

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Besonders interessieren sich die Forscher nun für die neu entdeckte Genregion „ADCY2“. Sie codiert ein Enzym, das an der Weiterleitung von Signalen in Nervenzellen hinein beteiligt ist. „Das passt sehr gut zu Beobachtungen, dass in Patienten mit bipolarer Störung die Signalübertragung in bestimmten Regionen des Gehirns beeinträchtigt ist“, erklärt der Humangenetiker des Bonner Universitätsklinikums.

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Erst himmelhoch jauchzend und dann wieder zu Tode betrübt – so stellen sich die extremen Stimmungswechsel für Menschen mit einer bipolaren Störung dar. Forscher haben nun zwei neue Genregionen entdeckt, die mit der verbreiteten Erkrankung zusammenhängen.

Rund ein Prozent der Bevölkerung erkrankt im Laufe seines Lebens an einer bipolaren Störung, die auch als manisch-depressive Krankheit bekannt ist. Die Patienten durchlaufen eine wahre Achterbahn der Emotionen: Im extremen Wechsel erleben sie manische Phasen mit Größenwahn, gesteigertem Antrieb und vermindertem Schlafbedürfnis sowie depressive Episoden mit stark gedrückter Stimmung bis hin zu Suizidgedanken. Die Ursachen der Erkrankung sind noch nicht vollständig verstanden, jedoch haben über psychosoziale Auslöser hinaus genetische Faktoren einen großen Anteil. „Für die Ausprägung einer bipolaren Störung hat nicht ein einzelnes Gen einen starken Effekt“, sagt Prof. Dr. Markus M. Nöthen, Direktor des Instituts für Humangenetik des Universitätsklinikums Bonn. „Es sind offenbar sehr viele verschiedene Gene beteiligt, die mit Umweltfaktoren auf komplexe Weise zusammenwirken.“

Die Wissenschaftler des Instituts für Humangenetik waren in den vergangenen Jahren bereits an der Entschlüsselung mehrerer Gene beteiligt, die mit der bipolaren Störung in Zusammenhang gebracht werden. Die Forscher um Prof. Dr. Marcella Rietschel vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, Prof. Dr. Markus M. Nöthen vom Universitätsklinikum Bonn und Prof. Dr. Sven Cichon vom Universitätsspital Basel nutzten nun in einer internationalen Forschungskollaboration Patientenzahlen in einem bisher nicht gekannten Umfang: Es wurden neue Erbgut-Daten von 2.266 Patienten mit manisch-depressiver Erkrankung und 5.028 Kontrollpersonen gewonnen, mit bestehenden Datensätzen zusammengefügt und gemeinsam analysiert. Insgesamt wurden Daten über das Erbgut von 9.747 Patienten mit Daten von 14.278 gesunden Menschen verglichen. „Die Untersuchung der genetischen Grundlagen der bipolaren Störung in dieser Größenordnung ist weltweit bislang einmalig“, sagt Prof. Rietschel vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim.

Manhattan-Diagramm: Die assoziierten Stellen im menschlichen Genom ragen als “Skyscraper” aus dem Hintergrundrauschen heraus. Die gestrichelte Linie kennzeichnet die Schwelle der Signifikanz. © Grafik: Mühleisen, Leber, Schulze et al., Nature Communications 2014

Die Fahndung nach Genen, die an der manisch-depressiven Erkrankung beteiligt sind, gleicht einer Suche im Heuhaufen. „Die Beiträge einzelner Gene sind so gering, dass sie normalerweise im `Grundrauschen´ genetischer Unterschiede nicht zu erkennen sind“, erklärt Prof. Cichon vom Universitätsspital Basel. Erst wenn die DNA von extrem vielen Patienten mit bipolarer Störung gegen das Erbgut von einer ebenfalls sehr großen Zahl an gesunden Menschen abgeglichen wird, schälen sich Unterschiede statistisch abgesichert heraus. Solche Verdachtsregionen, die auf eine Erkrankung hindeuten, nennen Wissenschaftler Kandidatengene.

Zwei neue Genregionen entdeckt und drei bekannte bestätigt

Die Forscher erfassten mit automatisierten Analyseverfahren im Erbgut der Patienten und Vergleichspersonen jeweils rund 2,3 Millionen verschiedene genetische Marker. Die anschließende Auswertung mit biostatistischen Methoden ergab insgesamt fünf Risikoregionen auf der DNA, die mit der bipolaren Störung in Zusammenhang stehen. Davon wurden zwei neu entdeckt: Das Gen „ADCY2“ auf Chromosom fünf und die sogenannte „MIR2113-POU3F2“-Region auf Chromosom sechs. Die Risikoregionen „ANK3“, „ODZ4“ und „TRANK1“ wurden bereits in vorangegangenen Studien beschrieben. „Diese Genregionen wurden jedoch in unserer aktuellen Untersuchung statistisch nochmals besser abgesichert – der Zusammenhang mit der bipolaren Störung ist nun noch deutlicher geworden“, sagt Prof. Nöthen.

Besonders interessieren sich die Forscher nun für die neu entdeckte Genregion „ADCY2“. Sie codiert ein Enzym, das an der Weiterleitung von Signalen in Nervenzellen hinein beteiligt ist. „Das passt sehr gut zu Beobachtungen, dass in Patienten mit bipolarer Störung die Signalübertragung in bestimmten Regionen des Gehirns beeinträchtigt ist“, erklärt der Humangenetiker des Bonner Universitätsklinikums.

Bipolare Störung häufig mit Depression verwechselt

Erfahrungen zeigen, dass Patienten mit einer bipolaren Störung häufig eine Fehldiagnose erhalten. Ärzte diagnostizieren oftmals eine Depression. Die Fehldiagnose führt dann unter Umständen zu Behandlungsfehlern.

In Deutschland leiden knapp 800.000 Menschen an einer bipolaren Störung. Viele Betroffene wissen nicht einmal, dass sie krank sind, einige erhalten sogar die Diagnose Depression. Die Fehldiagnose wird oftmals dann gestellt, wenn der Patient sich in der depressiven Phase befindet. Hier sind die sozialen Auffälligkeiten am größten. Oftmals wechselt die Stimmung jedoch schlagartig. Menschen mit einer bipolaren Störung durchlaufen zudem die sogenannte hypomanische Phase, die auch als überschwänglicher Teil bezeichnet wird. In diesem Teil der Krankheit sind die Betroffenen überdurchschnittlich engagiert, kreativ, übertrieben arbeitswillig oder gar exzentrisch. Ein übersteigertes Selbstbewusstsein ist ebenfalls ein relativ auffälliger Indikator. Dennoch haben es Ärzte schwer aus der Moment-Aufnahme heraus eine treffende Diagnose zu stellen. Eine bipolare Störung kann sich nach und nach verschlimmern. Wird die Krankheit nicht richtig behandelt, kann das schlimme Folgen haben.

Menschen mit bipolarer Störung hegen oftmals starke Suizid-Gedanken

Ein Gen ist für starke Gefühlsschwankungen verantwortlich

Wissenschaftler der Universität Bonn und des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit machen das Manie-Gen „NCAN“ für die teilweise starken Gefühlsschwankungen verantwortlich. Menschen mit einer bipolaren Störung durchlaufen den Forschern zufolge eine ständige Achterbahn der Gefühle. Im Allgemeinen wird Bipolarität auch mit den Attributen „himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt“ beschrieben. Das dürfte die Krankheit im Kern treffen und auch für Laien gut veranschaulichen.

„In depressiven Phasen leiden sie unter sehr gedrückter Stimmung, vermindertem Antrieb und häufig auch unter Suizidgedanken“, während in den „manischen Episoden Rastlosigkeit, Euphorie und Größenwahn“ typische Merkmale sind, so Professor Dr. Andreas Zimmer, Direktor des Instituts für Molekulare Psychiatrie, und Professor Dr. Markus M. Nöthen, Direktor des Instituts für Humangenetik von der Universität Bonn ergänzend.

Zusammen mit den Experten um Prof. Dr. Marcella Rietschel vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim ist den Forschern in einer umfassenden Studie der Nachweis gelungen: „auf welche Weise das NCAN-Gen an der Entwicklung der Manie beteiligt ist.“ Professor Dr. Markus M. Nöthen räumt ein, dass schon länger bekannt war, dass „das NCAN-Gen einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung einer bipolaren Störung hat“. Bisher blieb jedoch der funktionelle Zusammenhang aus. Dieser konnte nun ebenfalls hergeleitet werden.

Übersteigerte Suizid-Gedanken in der depressive Phase

Das Gefährliche an einer bipolaren Störung ist die manische Phase. Schließlich fallen Menschen die übermäßig kreativ sind oder über ein gesteigertes Selbstbewusstsein verfügen nicht so sehr auf, wie Personen, die depressiv scheinen. Wird dem Psychotherapeuten lediglich von der depressiven Phase des Patienten berichtet, kann es hier zu einer Fehldiagnose kommen. Wird eine bipolare Störung gar nicht oder falsch behandelt, kann die Erkrankung weiter voranschreiten und schlimmer werden. Das Wechselspiel der Phase tritt in immer kürzeren Zeitabständen auf. Desweiteren steigert sich auch die Intensivität. Das Ganze führt dann bis zu starken Selbstmordgedanken. Statistisch gesehen begeht jeder Dritte Erkrankte einen Suizidversuch. Schumann, Hemingway und Woolf werden oftmals im Zusammenhang mit den Folgen der bipolaren Störung als bekannte Beispiele erwähnt.

Wir die bipolare Störung richtig diagnostiziert, kann den Patienten umgehend geholfen werden. Bei einem Großteil der Betroffenen können die Symptome komplett eingedämmt werden. Eine hundert prozentige Garantie auf volle Genesung gibt es jedoch nicht. Die Gefahr nach einer erfolgreichen Behandlung wieder in eine depressive Phase zu gelangen besteht weiterhin. Durch eine richtige Behandlung können die Krankheitsausbrüche jedoch massiv reduziert werden. Zwischen den einzelnen Phasen liegen dann oftmals Jahre.

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Ziel der Behandlung ist es, Schweregrad und Häufigkeit der Krankheitsphasen und damit ihrer Folgen zu reduzieren. Dazu sollte eine Kombination aus medikamentöser Behandlung und Psychotherapie erfolgen.

Mit Medikamenten sollen einerseits die aktuellen Krankheitssymptome behandelt werden (Akuttherapie), andererseits bei eingetretener Besserung dieser Zustand möglichst erhalten (Erhaltungstherapie) und Rückfällen vorgebeugt (Phasenprophylaxe) werden.

In der Akuttherapie werden unabhängig davon, ob aktuell eine depressive oder manische Episode vorliegt, in jedem Fall stimmungsstabilisierende Medikamente eingesetzt. Zu den wichtigsten Stimmungsstabilisierern zählen Lithium, Carbamazepin, Valproat und Lamotrigin sowie die modernen Atypika - insbesondere Quetiapin, Aripiprazol, Risperidon und Olanzapin. Zur Minimierung von Nebenwirkungen müssen diese Medikamente exakt dosiert und daher die Therapien vor allem zu Beginn engmaschig kontrolliert werden.

Neben den Stimmungsstabilisierern kommen in der Akutbehandlung vor allem sogenannte Neuroleptika (Antipsychotika) zum Einsatz. Bei starker Unruhe können zusätzlich auch andere sedierende Medikamente verwendet werden. In der Akuttherapie einer depressiven Episode werden vor allem Antidepressiva eingesetzt. Es besteht allerdings die Gefahr, dass durch die antidepressive Behandlung die Depression rasch in eine Manie kippt - Fachleute sprechen dann von einem sogenannten "Switch".

Medikamentöse Erhaltungstherapie & Phasenprophylaxe

Nach Abklingen der Beschwerden sollte bei allen Erkrankten für mindestens ein Jahr eine Erhaltungstherapie erfolgen - und zwar mit denselben Stimmungsstabilisierern wie in der Akuttherapie. In den meisten Fällen ist danach eine langjährige, unter Umständen eine lebenslange Phasenprophylaxe notwendig. Auch für die Phasenprophylaxe wird im Regelfall auf diejenigen Stimmungsstabilisierer zurückgegriffen, mit denen sich schon in der Akut- und Erhaltungstherapie gute Erfolge erzielen ließen.

Gleich wichtig wie Lithium, Valproat und Lamotrigin sind einige moderne atypische Neuroleptika (Atypika wie Aripiprazol oder Olanzapin). Studien mit Olanzapin als Monotherapie waren sehr erfolgreich, ebenso mit Quetiapin und Aripiprazol. Seit einiger Zeit geht man der Frage nach, ob die Kombination dieser atypischen Neuroleptika mit bestimmten Epilepsie-Medikamenten (Antiepileptika) noch besser wirkt als die Einnahme eines atypischen Neuroleptikums alleine (Monotherapie). Obwohl dies in Studien noch nicht ausreichend belegt werden konnte, versucht man trotzdem, durch eine Kombination zweier Wirkstoffe den Therapieerfolg zu verbessern, wenn zur Phasenprophylaxe eine Monotherapie nicht ausreichend ist.

Neben der Gabe von Medikamenten sollte zusätzlich auch eine Psychotherapie angestrebt werden. Verschiedene psychotherapeutische Methoden können dabei zum Einsatz kommen. Derzeit gibt es noch keine sicheren Hinweise darauf, dass einer bestimmten Methode bei der Behandlung der bipolaren affektiven Störung der Vorzug zu geben ist. Da es sich bei der bipolaren Störung um eine mitunter sehr schwere Erkrankung handelt, sollte sie von möglichst erfahrenen Therapeuten behandelt werden.

Bei der Behandlung einer bipolaren Erkrankung können zusätzlich zu Medikamenten und der Psychotherapie noch andere Therapieformen eingesetzt werden. Ergotherapie, Kunst-, Tanz- und Musiktherapie sowie Entspannungsverfahren und die Bewegungstherapie können ergänzend eingesetzt werden.

Bei schweren depressiven Phasen können die Wachtherapie, bei der Betroffene eine bestimmte Zeit lang nicht schlafen darf, die Beschwerden lindern. Bei starken manischen Phasen ist die Dunkeltherapie, bei der sich die Betroffenen über einen bestimmten Zeitraum in einem dunklen Raum aufhalten, in Erprobung. Hirnstimulationsverfahren, bei denen die Funktion der Nervenzellen in bestimmten Hirnbereichen durch elektrischen Strom oder elektromagnetische Wellen beeinflusst wird, und die Elektrokrampftherapie kommen nur bei der Therapie von schweren bipolaren Erkrankungen zur Anwendung.

Falls Sie die beschriebenen Krankheitssymptome schon einmal an sich bemerkt haben, sollten Sie unbedingt einen Facharzt für Psychiatrie aufsuchen. Ein Selbsttest kann darüber Aufschluss geben, wie wahrscheinlich bei Ihnen das Vorliegen einer bipolaren affektiven Erkrankung ist. Vermeiden Sie Alkohol und Drogen bzw. Medikamente, die Ihnen nicht von Ihrem Arzt verschrieben wurden. Oft werden diese Substanzen zur "Selbsttherapie" eingesetzt, können den Erkrankungsverlauf jedoch negativ beeinflussen.

Als Ergänzung zur medikamentösen Behandlung und Psychotherapie können Sie auch Unterstützung bei Selbsthilfegruppen finden. Diese können Ihnen unter anderem dabei helfen, Wissen über Ihre Erkrankung zur erwerben, Anzeichen für einen Rückfall rechtzeitig zu erkennen und geeignete Strategien dagegen zu entwickeln. Sie können Erfahrungen mit anderen Betroffenen austauschen, Kontakte herstellen und weitere Hilfsangebote für Sie und Ihre Angehörigen kennenlernen.

Bewährt haben sich auch sogenannte Stimmungskalender, in denen Sie Art und Ausmaß der Stimmungsschwankungen eintragen können. Die behandelnden Ärzte erhalten so einen zusätzlichen Einblick in den Krankheitsverlauf und können im Bedarfsfall die medikamentöse Therapie anpassen.

Eine bipolare affektive Störung setzt nicht nur die erkrankte Person selbst, sondern auch deren Familie bzw. deren soziales Umfeld immer wieder massiven Belastungen aus. Manisches Verhalten kann Schulden, Arbeitsplatzverlust und Konflikte mit dem Gesetz nach sich ziehen. Hinzu kommen Beschämungen und Kränkungen der Angehörigen durch soziale Entgleisungen oder sexuelle Zügellosigkeit der Erkrankten.

Diese durch die bipolare Störung bedingten Probleme werden allzu oft als innerfamiliäre oder partnerschaftliche Konflikte gedeutet. Es erstaunt daher kaum, dass die Scheidungsraten von Menschen mit bipolarer affektiver Störung deutlich über jener der Allgemeinbevölkerung liegen.

Bei der bipolaren Störung besteht in den allermeisten Fällen ein lebenslanges Risiko für Rückfälle. Da bei den Patienten meist ein mangelndes Krankheitsbewusstsein besteht, sollten Partner und Verwandte genau über die Erkrankung Bescheid wissen - wie sie verläuft, welche Symptome auftreten können und welche Anzeichen auf einen drohenden Rückfall hindeuten. In jedem Fall ist eine Einbindung der Angehörigen für den Therapieerfolg entscheidend. Das regelmäßige gemeinsame Gespräch mit dem Betroffenen, dem Therapeuten und einem Angehörigen sollte fixer Bestandteil der Therapie sein.

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Autoren:
Dr. med. Peter Mahlknecht, Dr. med. Matthias Thalhammer
Medizinisches Review:
Univ.-Doz. Dr. Margot Schmitz, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie
Redaktionelle Bearbeitung:
Dr. med. Lisa Demel, Mag. (FH) Silvia Hecher, MSc

Stand der Information: August 2012

Psychische Störungen - Affektive Störungen

Helle Lichttherapie am Mittag hilft Patienten mit bipolarer Depression

10.10.2017 Tägliche Exposition gegenüber hellem weißen Licht am Mittag verringerte erheblich die Symptome der Depression und erhöhte die Leistungsfähigkeit bei Menschen mit bipolarer affektiver Störung, zeigt eine im American Journal of Psychiatry veröffentlichte Studie.

Frühere Studien haben gezeigt, dass die Morgenlicht-Therapie bei Patienten mit saisonaler affektiver Depression (SAD) die Depressionssymptome reduzierte. Aber Patienten mit bipolarer Störung können Nebenwirkungen wie Manie oder gemischte Symptome von dieser Form der Depressionsbehandlung bekommen, sagte Studienautorin Dr. Dorothy Sit von der Northwestern Universität.

Die aktuelle Studie realisierte eine neuartige Lichttherapie-Intervention am Mittag, um die bipolare Depression zu lindern und diese Nebenwirkungen zu vermeiden.

Im Vergleich zu schwachem Placebo-Licht erreichten die Teilnehmer der Studie, die zwischen 12:00 und 14:30 Uhr für sechs Wochen helles weißes Licht erhielten, eine signifikant höhere Remissionsrate (minimale Depression und Rückkehr zur normalen Funktionsfähigkeit).

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Eine bipolare Störung eines Menschen wird auch als manisch depressive Störung bezeichnet. Doch was versteht man eigentlich unter der Bezeichnung manisch depressiv?

Bei diesen Störungen ist es so, dass die erkrankte Person mit den beiden gegenteiligen Formen des Spektrums vertraut ist. Wenn der Betroffene dann gerade eine depressive Stimmung durchlebt, so findet er sich in dem Spektrum der negativen Gedanken, welche eine depressive Störung mit sich bringen, wieder. Hat er allerdings gerade eine manische Phase, so ist der Patient überwältigt von seiner eigenen Energie, hat große kreative Ausbrüche, welche unglaublich viele Ideen mitbringen und braucht außerdem fast keinen Schlaf.

So könnte man zunächst einmal vermuten, die manische Phase sei ja eigentlich gar nicht schlimm. Manche meinen, sie sei sogar positiv für den betroffenen Menschen. Allerdings können vor allem die Familie und Freunde eines manisch depressiven Menschen bestätigen, dass nicht nur die depressiven Phasen gefährlich sind, sondern auch die manischen Phasen starke Risiken mit sich bringen können. Die Gefahr in diesen Phasen entsteht vor allem dadurch, dass der Betroffene während diesen Zeiten nicht mehr dazu in der Lage ist, seine Verhaltensweisen und Taten richtig abzuwägen und kein Gefühl mehr dafür hat, welche Konsequenzen daraus resultieren können. Dies kann zu folgenschweren Fehlentscheidungen des Patienten führen, die sich auf ihre Zukunft negativ auswirken können. Häufig kann es auch zu finanziellen Problemen kommen, da sich der erkrankte Mensch während seiner manischen Phasen beispielsweise:

  • Einfach so ein neues Auto gönnt.
  • Spontan eine Urlaubsreise unternimmt.
  • Teure Unternehmungen durchführt.

Für solche Dinge hat er aber gar nicht das nötige Geld. Diese Tatsache ist ihm aber während einer manischen Phase nicht bewusst. So kann sich das Handeln für die gesamte Familie den Betroffenen fatal auswirken und bis zu einem vollständigen finanziellen Aus führen.

Die manisch depressive Störung führt zu einer heftigen Beeinträchtigung des erkrankten Menschen in dem gesamten Alltag. Daher macht es bei starken Krankheitsfällen durchaus Sinn, eine stationäre Einweisung in eine Klinik durchzuführen, welche einzig und alleine dadurch begründet wird, dass der Betroffene selbst geschützt wird. In den meisten Fällen ist es so, dass eine bipolare Störung nicht nur einmal aufkommt, sondern sich wiederholen wird. Die Statistik ist hier leider ziemlich eindeutig: Menschen, bei denen mal eine manische Phase aufgetreten ist, werden zu 90 Prozent erneut davon betroffen werden.

Eine weitere erschreckende Entdeckung zeigt, dass das Suizidrisiko bei Personen mit einer bipolaren Störung mehr als 10 Prozent beträgt. Die beiden Geschlechter sind ungefähr gleich oft von der Krankheit betroffen.

Um einem manisch depressiven Menschen zu helfen und ihn zu behandeln ist es zunächst einmal wichtig, die Krankheit einmal zu erkennen. Doch wodurch merkt man eigentlich, ob ein Mitmensch unter einer bipolaren Störung leidet? Besonders stark fällt bei diesen Menschen die manische Phase auf. Wenn ein Mitmensch also ohne eindeutigen Grund für mindestens 7 Tage in einer außergewöhnlich guten Stimmung ist und verschiedene Symptome der Störung aufzeigt, so sollte man am besten einen Arzt kontaktieren.

Eine weitere Studie kommt zu dem Schluss, dass eine Influenza in der Schwangerschaft das Risiko für neuropsychiatrische Erkrankungen beim Kind erhöht. Nachkommen von Müttern, die während der Schwangerschaft erkrankt waren, entwickelten im Erwachsenenalter viermal häufiger bipolare Störungen.

Frühere Untersuchungen haben bereits aufgezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen einer Grippe-Infektion während der Schwangerschaft und der späteren Entwicklung einer Schizophrenie beim Nachwuchs gibt. Nun zeigt eine neue Studie, dass offenbar auch das Risiko, an einer bipolaren Störung zu erkranken bei den Nachkommen steigt.

In der aktuellen Untersuchung wurden Daten der US-amerikanischen Bevölkerungsstudie Child Health and Development Study (CHDS) ausgewertet, die Schwangerschaften zwischen den Jahren 1959 und 1966 betrachtete. Nur 6,1% der Mütter waren damals gegen Grippe geimpft. Auch wurden über die Jahre Daten zum gesundheitlichen Verlauf des Nachwuchses erhoben, der aus diesen Schwangerschaften hervorging. Von den 92 Studienteilnehmern, bei denen im Erwachsenenalter eine bipolare Störung bestätigt wurde, waren 8,7% im Mutterleib einer Virusgrippe ausgesetzt gewesen. In der Kontrollgruppe, die aus 722 Studienteilnehmern ohne bipolare Störung bestand, lag die Quote bei nur 2,6%. Die Autoren errechneten aus diesen Daten ein etwa vierfach erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer bipolaren Erkrankung bei denjenigen Nachkommen, deren Mütter während der Schwangerschaft an Influenza erkrankt waren. Dieses Ergebnis blieb auch dann noch bestehen, wenn weitere Einflussfaktoren, wie das Alter der Mutter während der Schwangerschaft, oder psychiatrische Vorerkrankungen der Mutter berücksichtigt wurden.

Bemerkenswert war darüber hinaus, dass Frauen mit psychiatrischen Erkrankungen signifikant häufiger an Influenza erkrankten. Die Studienautoren vermuten, dass dieser Umstand möglicherweise mit einer höheren Anfälligkeit der psychisch erkrankten Frauen (Vulnerabilität) für Influenza-Infektionen zu erklären ist.

Für den Fall, dass weitere Untersuchungen einen kausalen Zusammenhang zwischen Influenzainfektionen in der Schwangerschaft und bipolaren Störungen bei den Nachkommen bestätigen, würde dies, nach Ansicht der Autoren, die Forderungen nach präventiven Maßnahmen für Schwangere bzw. Frauen im gebärfähigen Alter weiter unterstützen - insbesondere wenn weitere Risikofaktoren vorlägen. In Deutschland wird die Grippeimpfung für Schwangere (idealerweise ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel) empfohlen.

Frankfurt, 2. September 2011 – Als Bipolare Störung oder bipolare affektive Störung versteht man in der klinischen Psychologie eine psychische Erkrankung, bei der sich die Betroffenen durch episodische Schwankungen des Antriebs, der Aktivität und der Stimmung weit außerhalb des Normalniveaus in Richtung Depression oder Manie befinden. Im allgemeinen Sprachgebrauch spricht man hierbei oft auch von einer „manisch-depressiven Erkrankung”.

Bei der Bipolaren Störung folgt auf eine depressive Phase in der Regel unmittelbar eine manische Episode. Wenn dies richtig erkannt wird, ist ein Klinikaufenthalt oft unabdingbar. In vielen Fällen treten jährlich zwei oder mehrere Zyklen auf. Solche Fälle werden als „rapid cycling“ bezeichnet.


Ihre Dipl.-Psychologin Ina Preussner

Psychologische Praxis Preussner

Psychotherapie, Verhaltenstherapie, Psychologisches Coaching, Paartherapie, Sexualtherapie, psychologische Beratung in Lebensfragen

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vielen dank schonmal

Hallo Leute:)

Ich habe ein sehr schwerwiegendes Problem. Seid ca einem halben Jahr leide ich an Depressionen - oder zumindest glaube ich, dass es eine Depression ist. Beschreiben wir meine Symptome mal so: Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Lustlosigkeit, Heißhunger / Frustessen, Isolation von meinem sozialen Umfeld, Schmerzen im Körper, Reizbarkeit, Albträume. und ich fange öfters grundlos an zu weinen. Letzte Woche erst bin ich auf der Arbeit einfach zusammengeklappt.

Zusammengefasst fühle ich mich seit einiger Zeit furchtbar unwohl, und bin einfach. sehr unglücklich. Ob es wirklich eine Depression ist, weiß ich nicht, weil ich mich bisher geweigert habe, zu einem Psychologen zu gehen. Grund dafür ist v.a. der, dass ich die ganze Zeit dachte, dass es sich nur um eine kurzweilige depressive Phase handelt, die man halt mal so hat und die irgendwann von selber wieder geht.

Leider ist die Phase immer noch nicht weg, im Gegenteil: es wird immer schlimmer.

Jetzt wollte ich euch mal fragen, was ihr denkt: habe ich eine Depression? Oder ab wann kann man überhaupt von einer Depression sprechen? Und wie soll ich das Ganze am Besten angehen? Gibt es eine Möglichkeit, diese Phase auch ohne Therapie/Medikamente zu überwinden?

Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Antworten! - Stella.

Ich glaube ich hab was mit der Schilddrüße, weil ich immer müde und antriebslos bin, mir öfters schwindlig wird, ich öfters einen Druck auf meinen kehlkopf verspüre, manchmal richtig blass bin, da ich manchmal zittrig bin, immer nervös und einfach so depressiv bin und da diese symptome immer öfters auftreten, denke ich, ich hab was mit der SChilddrüse

Hallo alle zusammen,

ich weiß die Frage klingt erstmal ein bisschen doof. Ich habe angefangen, drei Mal die Woche ein wenig Sport zu machen. Meine Ärzte haben mir dies ausdrücklich empfohlen, sowohl für mein Herz-Kreislauf-System, als auch für meine (oft sehr verspannte) Muskulatur und Gelenke. Ich bin von Haus aus eigentlich ziemlich athletisch, habe aber bis jetzt nie die Lust gefunden, mich anzustrengen. Ich bin leider aber auch jemand, der schnell unterzuckert und einen relativ unbelastbaren Kreislauf hat (liegt in der Familie). Zu meiner Person: Ich bin 167cm groß, wiege zwischen 52kg und 53kg und bin ziemlich schlank (aber eben super unmuskulös und schwach). In der Vergangenheit hatte ich mit einer Essstörung zu kämpfen und esse leider noch immer sehr unregelmäßig und wenig (zB skippe ich oft das Mittag).
Ich will wirklich was für meinen Körper tun und aktiver sein, aber irgendwie habe ich keinen Schimmer, wie ich das anstellen soll, ohne mich zu überfordern. Momentan mache ich regelmäßig Übungen, um meine Muskeln aufzubauen um mich ein wenig straffer und kräftiger zu fühlen. Joggen habe ich früher sehr oft versucht, aber dazu fehlt mir einfach die Disziplin und die Zeit, um es regelmäßig zu machen. Jedenfalls bekomme ich jedes Mal fast einen Kreislaufzusammenbruch wenn ich fertig bin (dabei achte ich wirklich darauf, nicht zu viel auf einmal zu machen) und bin total zittrig und müde. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich einfach zu wenige Kalorien zu mir nehme (oft liege ich noch unter 1000 pro Tag und seit einigen Wochen werde ich nach keinem essen mehr satt, es ist zum heulen). Ich unterstreiche nochmal, dass ich meine ES im Griff habe und mich bewusst ernähren WILL, aber teilweise vergesse ich es einfach oder ich greife nur zum erstbesten, was ich schnell mitnehmen kann. Kann mir vielleicht jemand ein paar nützliche Tipps geben?

Hallo liebe Leute, ich möchte morgen in Urlaub fahren(9Tage Gran Canaria). Vorab noch die Info das alle Ärzte zu mir gesagt haben das ich fahren soll. Aber irgendwie bin ich garnicht in Stimmung und hab irgendwie das Gefühl das mein Kopf sich dagegen sträubt. Das hat folgende Gründe, ich fühle mich seit einiger Zeit recht müde und abgeschlagen. Meine Beine und Arme sind schwach und zittrig, mir ist schwindlig und ich hab Schmerzen im Brust und Rückenbereich sowie Atemnot. Das Atmen fühlt sich so an, als wenn ich nur bis zum unteren Ende des Brustbeins komme. Ich war jetzt schon bei verschiedenen Ärzten und bei meiner Heilpraktikerin. Ich hab einen Lungenfunktionstest und vor 5 Wochen auch ein Lungenröntgen gemacht. Innerhalb der letzten 2 Wochen wurde mein Herz noch gecheckt und min 3 mal blut abgenommen. Alles ohne Befund. Das einzigste was rausgefunden worden ist, das ich Verspannungen an der Wirbelsäule habe. Heute wurde auch nochmal meine Lunge abgehört. alles i.O. Ich hab immer Angst gehabt das ich eine kalte Lungenentzündung habe, aber alle sagten, das es nicht so ist. Kann es denn sein das ich eine psychiche Störung in Kombination mit Verspannungen habe? Ich habe nähmlich echt Angst vor dem Flug und dem stressigen Tag. Ich reise alleine sollte noch dazu gesagt werden. Was mach ich bloss?

wie ich ja gestern geschrieben habe befinde ich mich laut HA in eine leichten depressiven Phase. So ich möchte da unbedingt so schnell wie möglich raus. Nehme schon 1 x täglich Laif 900 und Schüssler Salz Nr. 2 und Nr. 5 20 Stück am Tag. Ich versuche auch meinen Alltag ganz normal zu gestalten, freue mich wenn ich meine zwei Kinder spielen sehe und bin eigentlich mit allem zufrieden. Nur übermannt mich immer wieder dieses Gefühl das mir schwindelig wird bzw. ich mich schwach fühle. Wann hört das auf? Ist es überhaupt eine Depression oder bin ich einfach noch nicht fit genug? Wer kann mir eine Erklärung hierfür geben? Muss man wirklich eine Gesprächstherapie machen um diesen Schwindel loszuwerden? Spielt der Kopf einem echt so übel mit?

Vielen Dank für eure Antworten.

In der ödipalen Phase (nach Freud) sieht man den gleichgeschlechtlichen Elternteil als Konkurenz und beginnt dann diesen als Vorbild zu nehmen, da er/sie ja mit seinen Ansichten, Handlungen, usw. Erfolg hatte. Meine Frage dazu ist: Was passiert, wenn das Elternteil, dass man "erobern" möchte, das gleichgeschlechtliche Elternteil nicht liebt, diese aber noch zusammen leben?

Mein Vater war nicht oft da, als ich klein war. Ich kann mich an meine ödipale Phase noch erinnern, weiß aber auch noch, dass mein Vater meine Mutter nicht geliebt hat und ihre Ehe auch nicht durch Zuneigung und Respekt gekennzeichnet war. Meine Mutter war trotzdem immer ein Vorbild für mich und ich war als Kind immer bemüht die Aufmerksamkeit und Liebe meines Vaters zu gewinnen.

Was kann das für sofortige- und Langzeitfolgen mit sich ziehen?

Möchte nicht jammern, o.Ä. Es interessiert mich lediglich. Danke für die Antworten. Liebe Grüße.:)

Mit welchem Grad der Behinderung kann man rechnen, wenn man mit F31.3+G diagnostiziert wurde und ziemliche Konzentrationsstörungen und Probleme im Beruf hat, zu Hause auch kaum noch alles auf die Reihe bekommt. Diagnose: Bipolare Störung vor zwei Jahren schwere depressive Phase mit psychotischen Symptomen, Krankenhausaufenthalt 12 Wochen, danach Wiedereingliederung im Job, bis jetzt schwere Konzentrationsstörungen Angstsstörungen und immer wiederkehrende leichte bis mittelschwere Depris und hypomanische Phasen, die letzten 2 Jahre ohne psychotische Symptome. Wielange dauert die Bearbeitungszeit eines Schwerbehindertenantrages im Durchschnitt

Ich habe eine frage. Ich habe seit jahren stimmungsschwankungen. Meine Stimmung kann sich innerhalb von minuten ändern. Entweder bin ich total depremiert und könnte nur weinen oder ich bin total glücklich, aktiv, mache verrückte sachen und lache nur. Ich bin wenn ich glücklich bin sehr kreativ in zeichnen und wenn ich traurig bin geht garnichts mehr. Seit meine großeltern gestorben sind sind sie oft der hauptgrund warum ich so oft weine aber auch weil ich so oft wegen kleinigkeiten ausraste wenn ich mit meinen Eltern streite.

Hallo, habe ja schon zu Schilddrüsenüberfunktion hier Fragen gestellt, Symptome passen.

Bin deswegen am Montag zum Arzt; habe alles geschildert und ich wurde auch untersucht. Haben mich bloß für 3 Tage entschuldigt, und Ibuprofen verschieben. Kam auch nur raus, das ich eine Verspannung im Rücken hätte, denke sonst immer, das es mein Herz sei. Nächster Tag war Blutabnahme, Ergebnisse würden in einer Woche kommen. Bin erstmal ganz glücklich nach hause, dachte das diese eine Woche schön schnell vorbeigehen würde damit ich endlich weiß was ich jetzt nun habe. Nochmal meine Symptome zusammengefasst: Benommen, starker Schwindel, abundzu Kopfschmerzen, Druck auf der Brust, schwerer Atem bis Atemnot, starkes schwitzen bei Anstrengung, Herzstolpern, hoher/niedriger Puls, Müdigkeit, Lustlosigkeit, dauernder Durst, ofter Harndrang, Schlafstörungen, und das schlimmste: Panik und Angst. An dem Tag des Blutabnehmens wurde mir es zum Abend aber immer komischer: "Du gehst jetzt friedlich schlafen, wirst keine Panik bekommen, und wirst vorallem nicht sterben!" Das habe ich mir bis jetzt immer gesagt, dennoch immer eine Panikattacke bekommen. So schlimm, das wir gestern Nacht um 3 den Krankenwagen gerufen haben.

Als ich gestern kurz vorm einschlafen war habe ich gemerkt das ich kaum noch atmen konnte, bin dann so schnell wie möglich aufgestanden und bin zur meiner Mutter gegangen, habe gesagt das ich gleich umkippe usw. und ich wusste einfach nicht was es ist. Zuerst wollten wir zur 800 m entfernten Notstation laufen, doch mit jedem Schritt wurde mir immer schwärzer vor Augen. Sind dann also wieder in die Wohnung und dann kam der Krankenwagen, ungefähr 5 Leute. Haben Blutdruck (Der zu diesem Zeitpunkt anscheinend wieder normal war)gemessen und mich sachen gefragt. Als ich erwähnt habe, das ich auch Cannabis konsumierte (Was ich vor 3 Woche aufgehört habe) wurde der Arzt hell hörig. "Wenn man so bescheuert ist, das zu nehmen, dann ist es doch klar, das sie sich jetzt so fühlen. Damit muss man rechnen." Habe danach erstmal ne Stunde geheult und dann hat sich wieder alles gedreht. Habe danach noch die Schlaftablette genommen die die mir dagelassen haben. Konnte dann auch endlich schlafen. Doch dieser schlimme schwere Druck auf der Brust und auf dem Herzen bringt mir immer wieder Panik ein, mir ist dauernd zu heiss und wieder kalt, ich bin immer so nervös und habe Angst irgendwas mit dem Herzen und der Lunge zu haben, das ich den morgigen Tag nicht mehr erleben würde. Heute früh war mir schonwieder so schwindelig und ich erkenne meine Umgebung kaum wieder. Ich fühle mich als würde ich niewieder aus dieser trostlosigkeit heraus kommen.

Was is denn das jetzt genau?

Sind das Warnzeichen vom Körper oder werde ich einfach nur verrückt? Wie soll ich diese Woche ohne Angst überstehen? Gehen wahrscheinlich morgen mal zum Psychologen.

Bevor ich zu meiner Frage komme, sollte ich zuerst etwas zu meiner Vorgeschichte erzählen. Ich hoffe es wird nicht zu lang, und es nimmt sich jmd. Zeit meinen Text durchzulesen. Ich bin 16 Jaher alt (w), zurzeit leide ich unter Mittleren bis mittelschweren Depressionen. Zudem unter mittelschwerer Akne und einer Sozialphobie. Ich habe letzten Januar die Akne bekommen, damals war sie richtig schlimm. Dadurch wurde meine SP schlimm verstärkt, wodruch dann schwere DP entstanden sind. Ich bin dann sogar etwa 3 Monate nichtmehr zur Schule gegangen, da ich so schlimme Angst vor dem rausegehen hatte, dass es einfach nichtmehr ging. Das heißt ich war etwa 3 Monate lang fast die ganze Zeit zu Hause in meinem Zimmer (zu dieser Zeit kam noch der erste und graunvolle Liebeskummer hinzu). In der Zeit war es dann normal für mich, dass ich mich dauernd schwach und zittrig gefühlt habe, und immer total kaputt, obwohl ich ja gar nichts gemacht habe. Seit dem neuen Schuljahr, also seit Ende der Sommerferien besuche ich nun wieder die Schule, und das ganze hat sich verbessert, inklusive meiner Note. Nun ist es aber manchmal noch so, vor allem am Wochenende, wenn ich mal einen Tag zu Hause bleiben, dass es wieder anfängt mir Körperlich schlecht zu gehen.. wie jetzt gerade z.B, ich fühle mich schwach, zittrig und habe zu überhaupt nichts Lust. Ich fühle mich einfach furchtbar, weil ich nicht weiß,was ich dagegen machen soll, und ich habe das Gefühl, im Bett liegen macht alles noch schlimmer. Ich gehe am Wochende jedoch oft nicht raus, da ich es geniese, mich ein bis zwei Tage einmal nicht Schminken zu müssen.. ohne Schminke traue ich mich leider wegen der immernoch unschönen Akne nicht raus

Ist nun sehr ungünstig, da ich gerade dabei war für einen Test zu lernen, kann mich jedoch nun überhaupt nichtmehr konzentrieren, teilweise verschimmen die Buchstaben vor meinen Augen:/

Ich hoffe jmd. kann mir weiterhelfen, woher das kommt und was ich dagegen tun kann:) Ich weiß, dass so etwas auftritt, wenn man zu lange nur zu Hause war, aber nur wegen ein bis zwei Tagen sollte das doch nicht gleich so heftig auftreten, oder?

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Wann ist eine Kündigung wegen Leistungsminderung zulässig?

Bei krank­heits­be­ding­ter Leis­tungs­min­de­rung des Ar­beit­neh­mers (4. Fall­kon­stel­la­ti­on) ist die Ge­sund­heits­pro­gno­se nur ne­ga­tiv, wenn auf­grund ver­gan­ge­ner er­heb­li­cher Leis­tungs­min­de­run­gen auch für die wei­te­re Zu­kunft mit sol­chen, d.h. mit er­heb­li­chen Min­der­leis­tun­gen zu rech­nen ist.

Bei hin­rei­chend gra­vie­ren­den Leis­tungs­min­de­run­gen ist in der Re­gel von ei­ner er­heb­li­chen Be­ein­träch­ti­gung der wirt­schaft­li­chen In­ter­es­sen des Ar­beit­ge­bers aus­zu­ge­hen. Ei­ne In­ter­es­sen­be­ein­träch­ti­gung liegt aber dann nicht vor, wenn der Ar­beit­neh­mer kann auf ei­nem an­de­ren, sei­ner ver­min­der­ten Leis­tungsfähig­keit ent­spre­chen­den Ar­beits­platz wei­ter beschäftigt wer­den kann.

Liegt ei­ne krank­heits­be­ding­te Leis­tungs­min­de­rung vor, ist ei­ne um­fas­sen­de In­ter­es­sen­abwägung wie bei Fall­kon­stel­la­ti­on I. und Fall­kon­stel­la­ti­on III. an­zu­stel­len.

Wann ist eine krankheitsbedingte Kündigung auf jeden Fall unwirksam?

Wie Sie un­ter dem Stich­wort "Kündi­gungs­schutz" nach­le­sen können, kann der Ar­beit­ge­ber bei je­der Kündi­gung - und al­so auch bei je­der krank­heits­be­ding­ten Kündi­gung - an be­stimm­ten "Stol­per­stei­nen" schei­tern.

So ist zum Bei­spiel ei­ne Kündi­gung ge­ne­rell un­wirk­sam, wenn es in dem Be­trieb, in dem Sie ar­bei­ten, ei­nen Be­triebs­rat gibt und Ihr Ar­beit­ge­ber den Be­triebs­rat vor Aus­spruch der Kündi­gung nicht an­gehört hat. Nähe­re In­for­ma­tio­nen hier­zu fin­den Sie un­ter Hand­buch Ar­beits­recht: Anhörung des Be­triebs­rats.

Un­wirk­sam ist oft auch die Kündi­gung be­stimm­ter Ar­beit­neh­mer­grup­pen (Mit­glie­der des Be­triebs­rats, Schwan­ge­re, schwer­be­hin­der­te Ar­beit­neh­mer), da der Ar­beit­ge­ber hier be­son­de­re Vor­aus­set­zun­gen be­ach­ten muss, al­so zum Bei­spiel vor der Kündi­gung ei­nes schwer­be­hin­der­ten Ar­beit­neh­mers die Zu­stim­mung des In­te­gra­ti­ons­am­tes ein­ho­len muß u.s.w.

Wann ist eine krankheitsbedingte Kündigung unwirksam, weil der Arbeitgeber Fehler beim betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) gemacht hat?

Wenn ein Ar­beit­neh­mer in­ner­halb ei­nes Jah­res länger als sechs Wo­chen un­un­ter­bro­chen oder wie­der­holt ar­beits­unfähig ist, muss der Ar­beit­ge­ber gemäß § 167 Abs.2 Satz 1 Neun­tes Buch So­zi­al­ge­setz­buch (SGB IX) un­ter Be­tei­li­gung des be­trof­fe­nen Ar­beit­neh­mers und des Be­triebs­rats bzw. Per­so­nal­rats klären, wie die Ar­beits­unfähig­keit möglichst über­wun­den wer­den und mit wel­chen Leis­tun­gen oder Hil­fen er­neu­ter Ar­beits­unfähig­keit vor­ge­beugt und der Ar­beits­platz er­hal­ten wer­den kann. Die­se Klärung heißt Be­trieb­li­ches Ein­glie­de­rungs­ma­nage­ment (BEM).

Ein BEM muss der Ar­beit­ge­ber nicht nur dann durchführen, wenn der länger er­krank­te Ar­beit­neh­mer ein be­hin­der­ter Mensch oder ein Schwer­be­hin­der­ter ist, son­dern auch bei nicht be­hin­der­ten Ar­beit­neh­mern, die länger als sechs Wo­chen pro Jahr ar­beits­unfähig sind. Ist der Be­trof­fe­ne al­ler­dings ein Schwer­be­hin­der­ter, ist beim BEM auch die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung hin­zu­zu­zie­hen.

Un­terlässt der Ar­beit­ge­ber ent­ge­gen sei­ner ge­setz­li­chen Ver­pflich­tung vor Aus­spruch ei­ner krank­heits­be­ding­ten Kündi­gung das BEM oder macht er da­bei Feh­ler, führt das zwar nicht au­to­ma­tisch bzw. im­mer zu Un­wirk­sam­keit der Kündi­gung. In ei­nem sol­chen Fall hat der gekündig­te Ar­beit­neh­mer aber im Kündi­gungs­schutz­pro­zess bes­se­re Chan­cen, dass das Ge­richt die Kündi­gung als un­wirk­sam be­wer­tet. Nähe­re Ein­zel­hei­ten zu die­sen Fra­gen fin­den Sie un­ter "Hand­buch Ar­beits­recht: Be­trieb­li­ches Ein­glie­de­rungs­ma­nage­ment (BEM)".

Kann der Arbeitgeber aus krankheitsbedingten Gründen auch außerordentlich kündigen?

Krank­heits­be­ding­te Kündi­gun­gen sind in den meis­ten Fällen or­dent­li­che Kündi­gun­gen, d.h. Kündi­gun­gen un­ter Ein­hal­tung der Kündi­gungs­frist. Für sie gilt § 1 KSchG, falls der Ar­beit­neh­mer Kündi­gungs­schutz nach dem KSchG hat.

Aus­nahms­wei­se kann der Ar­beit­ge­ber aber auch ei­ne außer­or­dent­li­che Kündi­gung aus krank­heits­be­ding­ten Gründen aus­spre­chen, nämlich dann,

  • wenn der Ar­beit­neh­mer or­dent­lich unkünd­bar ist und
  • wenn dem Ar­beit­ge­ber die dau­er­haf­te Fort­set­zung des Ar­beits­verhält­nis­ses in­fol­ge der Krank­heit des Ar­beit­neh­mers nicht zu­zu­mu­ten ist, weil er gar kei­ne nen­nens­wer­te Ge­gen­leis­tung für den Lohn erhält und das Ar­beits­verhält­nis da­her "sinn­ent­leert" ist.

Recht­li­che Grund­la­ge für ei­ne sol­che außer­or­dent­li­che krank­heits­be­ding­te Kündi­gung ist nicht § 1 KSchG, son­dern § 626 Bürger­li­ches Ge­setz­buch (BGB).

Ei­ne sol­che Kündi­gung ist nur in ex­tre­men Aus­nah­mefällen zulässig. Denn die nach Ta­rif oder Ar­beits­ver­trag be­ste­hen­de Unkünd­bar­keit soll den Schutz des Ar­beit­neh­mers ge­genüber Kündi­gun­gen verstärken. Da­her rei­chen die "nor­ma­len" Vor­aus­set­zun­gen für ei­ne or­dent­li­che krank­heits­be­ding­te Kündi­gung nicht aus, um ei­ne außer­or­dent­li­che krank­heits­be­ding­te Kündi­gung zu stützen.

Die krank­heits­be­ding­ten Gründe für die Kündi­gung müssen da­her so gra­vie­rend sein, dass der Ar­beit­ge­ber prak­tisch gar kei­ne nen­nens­wer­te Ge­gen­leis­tung mehr erhält ("Sinn­ent­lee­rung" des Ar­beits­verhält­nis­ses). Da­zu reicht es nicht aus, dass der unkünd­ba­re Ar­beit­neh­mer "nur" ein Drit­tel des Jah­res krank­heits­be­dingt fehlt (sie­he da­zu Ar­beits­recht ak­tu­ell: 14/282 BAG zur außer­or­dent­li­chen Kündi­gung aus krank­heits­be­ding­ten Gründen).

Außer­dem kann der Ar­beit­ge­ber in sol­chen Aus­nah­mefällen zwar außer­or­dent­lich kündi­gen, aber nicht frist­los. Er muss dem unkünd­ba­ren Ar­beit­neh­mer viel­mehr bei ei­ner krank­heits­be­ding­ten außer­or­dent­li­chen Kündi­gung ei­ne Aus­lauf­frist zu­ge­ste­hen, die so lan­ge wie die Kündi­gungs­frist sein muss, die der Ar­beit­ge­ber be­ach­ten müss­te, wenn der Ar­beit­neh­mer or­dent­lich künd­bar wäre.

Wenn Sie ei­ne krank­heits­be­ding­te Kündi­gung er­hal­ten ha­ben, müssen Sie sich in­ner­halb von drei Wo­chen nach Zu­gang der Kündi­gung ent­schei­den, ob Sie da­ge­gen Kündi­gungs­schutz­kla­ge er­he­ben wol­len oder nicht. Wenn Sie die­se in § 4 Satz 1 KSchG be­stimm­te Frist für die Er­he­bung der Kla­ge versäum­en, gilt die Kündi­gung als von als von An­fang an rechts­wirk­sam (§ 7 KSchG).

Es ist da­her von al­ler­größter Wich­tig­keit, daß Sie die ge­setz­li­che Drei­wo­chen­frist für die Kündi­gungs­schutz­kla­ge be­ach­ten.

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Concerta ist ein Extended-Release-Vorbereitung von Methylphenidat, das gleiche Medikament in Ritalin gefunden. Es wird in der Regel einmal täglich am Morgen eingenommen, und ist in 18 mg, 27 mg, 36 mg und 54 mg Tabletten. Typische Dosierungen reichen von 18 mg bis 72 mg pro Tag.

Wenn Sie bipolare Störung haben, kann Ihr Arzt vorschlagen, ein Stimulans wie Concerta für behandlungsresistente Depression oder zur Sedierung von anderen Medikamenten verursacht werden. Wenn Sie gemeinsam auftretende ADHD und bipolar Störung kann Concerta auch mit der Ablenkbarkeit und Hyperaktivität häufig mit ADHS zu finden helfen.

Nach einer Überprüfung durch Arnold L. Lieber, MD, Patienten mit Co-auftretende ADHD und bipolar Störung in der Regel zunächst mit einem Stimmungsstabilisator (Lithium oder eine antikonvulsive Medikation) und einem Antidepressivum behandelt. Gelingt dies nicht, könnten die Ärzte versuchen, die Kombination einer Stimmungsstabilisator mit einem Stimulans wie Concerta.

Jüngste Studien haben Versprechen für Stimulanzien bei der Verwaltung von Depressionen und Medikamenten-induzierten Sedierung bei bipolaren Störungen gezeigt. In einem Papier 2004 von Carlson und Kollegen, Methylphenidat als Zusatz (zusätzliche) Behandlung vorgesehen "wesentliche Verbesserung der Gesamt bipolaren Krankheit", und den Stimulanzien wurden gut vertragen. Mehrere andere Studien haben auch Unterstützung für Stimulanzien bei bipolaren Störungen.

Stimulanzien können Manie auch bei Menschen ohne Geschichte der bipolaren Krankheit auszufallen. Das Diagnostische und Statistische Manual of Mental Disorders, vierte Ausgabe (DSM-IV), nennt dies eine "Substanzinduzierte Stimmungsstörung"; es wird manchmal auch als "Bipolar IV", obwohl dies nicht offiziell einen klinischen Subtyp. Diese Art von Manie Regel abklingt, wenn das Medikament entnommen.

Wegen der Gefahr der Manie, wenn Sie bipolare Störung und nehmen Concerta, sollten Sie genau über Ihre Stimmung zu halten und den Aufenthalt in engem Kontakt mit Ihrem Psychiater während der Behandlung.

Die wichtigsten Dinge, über Bipolare Störung wissen

Bipolare Störung, die manchmal auch als manische Depression bezeichnet wird, ist eine langfristige psychische Störung, die durch verschiedene, unvorhersehbare Stimmungsepisoden. Bipolare Störung kann durch Medikamente und Therapie behandelt werden.

Nach Angaben des National Institute of Mental Health, bipolare Störung ist wahrscheinlich durch eine Kombination von Faktoren verursacht werden. Gehirnchemie, Genetik und Umwelt dürfen, um bipolar Störung beitragen.

Bipolar-I, Bipolar II, zyklothyme Störung, gemischt bipolare Störung und Rapid-Cycling einer bipolaren Störung sind die verschiedenen Arten der bipolaren Störung. Jede Typen beinhaltet ein gewisses Maß an manische und depressive Episoden.

Symptome einer manischen Episode sind übermäßig glücklich oder aufgeregt Stimmung und Verhalten. Weitere Symptome können eine schnelle reden, rasende Gedanken, aufgeblasenen Selbstwertgefühl und impulsives Verhalten einschließen.

Depressiven Episoden die typischerweise ein depressiv, traurig oder hoffnungslos Stimmung. Andere Symptome können Müdigkeit, Reizbarkeit, Veränderungen in Ess- und Schlafmuster und Suizidgedanken sind.

Stimmung stabilisierende Medikamente wie Lithium, Antidepressiva, wie Prozac und Zoloft und atypische Antipsychotika wie Zyprexa, gehören zu den behandelt die Symptome der bipolaren Störung Drogen. Psychotherapie kann helfen, Menschen mit bipolarer Störung zu bewältigen, und Elektrokrampftherapie verwendet werden, wenn Medikamente und Psychotherapie unwirksam sind.

Nach Angaben des National Institute of Mental Health, ist Drogenmissbrauch häufig bei Patienten mit bipolarer Störung. Menschen mit einer bipolaren Störung kann sich selbst zu behandeln mit Drogen und Alkohol zu versuchen, aber solche Substanzen können auch bipolare Symptome verschlimmern.

Bipolare Störung, die manchmal auch als manische Depression, ist eine chronische psychische Störung, die unvorhersehbar und dramatische Verschiebungen von Stimmung und Verhalten, wie Episoden bekannt beinhaltet. Nach Angaben des National Institute of Mental Health, ist die Ursache der bipolaren Störung unklar, obwohl Genetik, Gehirn Chemie und Umwelt können Faktoren sein.

Manische Episoden beinhalten übermäßig aufgeregt und voller Energie oder bewegt und aggressive Stimmungen und Verhalten. Depressiven Episoden werden von traurig und hoffnungslos Stimmungen und Verhalten aus.

Frontallappenepilepsie bezieht sich auf das Wiederauftreten von Anfällen, die im vorderen Teil des Gehirns stammen. Frontallappen Anfälle kann durch Bedingungen, einschließlich Tumoren, vaskulärer Funktionsstörung oder Schädigung der Frontallappen des Gehirns verursacht werden.

Zu den Symptomen einer Frontallappen Anfall kann sich wiederholende Bewegungen, unangemessene Lachen, Unfähigkeit zu kommunizieren und abnormale Körperhaltung gehören.

Frontallappenepilepsie kann mit Anti-Anfall Medikamente oder Gehirnchirurgie behandelt werden. Bipolare Störung kann mit Stimmung stabilisierende Medikamente, atypischen Antipsychotika, Antidepressiva und eine Form der Psychotherapie behandelt werden.

Einige Anti-Anfall Medikamente verschrieben, um bipolar Störung zu behandeln. Jedoch warnt der Food and Drug Administration, dass die Menschen mit ein Antikrampfmittel, um bipolar Störung zu behandeln können ein höheres Risiko für Selbstmord.

Christian Based Treatment Centers für Bipolare Störung

Menschen mit einer bipolaren Störung diagnostiziert kann von Psychotherapie profitieren. Die Arten der Therapie erfolgreichsten bei der Behandlung der bipolaren Störung sind die individuelle Beratung, Familienberatung, kognitive Verhaltenstherapie und zwischenmenschlichen und sozialen Rhythmus Psychotherapie. Diese Therapien können durch viele verschiedene Behandlungszentren erhältlich. Je nach persönlichen Vorstellungen und Bedürfnissen, ist eine Option, ein Christ oder die Bibel gegründete Berater.

Christian-basierte Behandlung integriert Sound psycho-sozialen Prinzipien mit dem Glauben, Spiritualität und biblische Lehre. Christian Berater haben die gleichen Ziele wie weltliche Berater aber den zusätzlichen Schritt der Pflege und Betreuung aus christlicher Sicht zu nehmen. Christian-basierte Behandlung kommt in einer Vielzahl von Stilen und Überzeugungen, auch.

Der erste Schritt ist, um Empfehlungen von vertrauenswürdigen Freunden, kirchliche Mitarbeiter oder einem Hausarzt zu suchen. Sozialamt das örtliche Krankenhaus ist eine Liste von Ressourcen zur Verfügung stellen. Eine nahe gelegene Hochschule oder Universität, die eine medizinische, Psychologie oder Sozialarbeit Programm ist eine gute Ressource, vor allem, wenn es ein Seminar oder Christian / kirchliche Schule. Schauen Sie in den Gelben Seiten unter der psychischen Gesundheit, Soziale Arbeit, Berater oder Krankenhäuser für Leads. Schließlich suchen Google, Yahoo!, Bing oder eine andere Internet-Suchmaschine mit Stichworten wie "christliche Seelsorge" oder "Christian psychische Gesundheit Behandlungszentren."

Die Suche nach einer christlichen Berater, der bipolaren Störung behandelt vielleicht einfacher als die Suche nach einem Behandlungszentrum in der Nähe sein. Die erste Station sein sollte, um zu sehen, welche Leistungen sind bei lokalen Kirchen. Die meisten Kirchen haben einen Seelsorger, speziell geschulte Laienberaterinnen oder Selbsthilfegruppen der Community zur Verfügung. Neben der Kirche, werden Sie wahrscheinlich feststellen, Berater, die Christen sind.

Mehrere Websites können gesucht, einen Therapeuten oder Behandlungszentrum finden werden. Die American Association of Christian Counselors sind Therapeuten, die professionell ausgebildete Ärzte, Pastoren und geschulten Mitarbeitern der Kirche sind. Die Website des AACC ist hat ein Verzeichnis der Mitglieder und eine Liste der empfohlenen Behandlungszentren. Die National Christian Counselors Verein trainiert, zertifiziert und Lizenzen christliche Therapeuten. Ihre Website hat ein Verzeichnis von 478 Mitglieder. Die American Association of Pastoral Counselors hat eine "Find a Counselor" Seite und der Internationalen Vereinigung der biblischen Berater hat eine Liste der Gruppen, die sie unterstützen.

Nachdem eine christliche Therapeuten oder Behandlungszentrum gefunden, die erste Frage ist: "Hat diese Person oder in der Mitte haben Erfahrung in der Behandlung der bipolaren Störung." Diese Spezialisierung ist ein kritischer Faktor, der den Unterschied zwischen Behandlung, die fehlschlägt oder erfolgreich machen können. Zögern Sie nicht zu fragen, wie eine langjährige Erfahrung der Berater hat mit der Behandlung von bipolarer Störung und welche Behandlungen oder Therapien er bietet. Überprüfen Sie auch, in welche Lizenz oder Bescheinigung hat er. Aus christlicher Sicht werden einige der folgenden Fragen helfen, festzustellen, ob die bestimmte Person oder in der Mitte ist ein gutes Spiel für die individuelle Überzeugungen: Was ist ihre Herangehensweise an Beratung? Wie sehen sie die Bibel Integration in Beratung? Haben sie beten mit den Kunden? Was ist Ihrer Ansicht nach der Schlüssel moralischen Fragen?

Nach Angaben des National Institute on Mental Health Website, rund 5,7 Millionen amerikanische Erwachsene leiden an irgendeiner Form der bipolaren Störung jedes Jahr. Bipolare Störung (auch als manische Depression bekannt) ist eine Stimmung Störung, die durch extreme Stimmungsschwankungen. Menschen mit bipolarer Störung Erfahrung extreme Höhen in ihren Stimmungen (Manie) und dann schnell zu extremen Tiefs (Depression) zu verlagern.