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Wie reagieren Kinder, wenn Vater oder Mutter ernsthaft erkranken?

Kinder reagieren sehr sensibel auf Veränderungen in der Familie. Sie spüren sehr schnell, wenn etwas nicht stimmt.

Weiß das Kind nichts über Krankheiten, kann die Unwissenheit Schuldgefühle auslösen. Mitunter malen sich Kinder Szenarien aus, die die Wirklichkeit weit übertreffen. Es kommt vielleicht auf den Gedanken, es sei schuld an der Erkrankung. Die Krankheit sei die Strafe dafür, dass es unartig war oder böse Dinge gedacht hat, oder dass nun alle Familienmitglieder sterben müssten. Darum ist es sehr wichtig, dem Kind deutlich zu machen, dass es keinerlei Anteil am Entstehen der Krankheit hat.
Die Wahrheit kann da nur entlasten.

Eltern zögern oft, ihrem Kind von der schweren Krankheit zu erzählen. Sie wissen nicht, wie sehr sie ihr Kind mit diesem schwerwiegenden Problem belasten können und sollen. Sie möchten ihrem Kind nur ungern Sorgen bereiten.

Trotzdem muss über die neue Situation gesprochen werden. Auf Dauer kann man ohnehin nicht vor den Kindern verbergen, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Sprechen Sie mit Ihrem Kind, denken Sie daran, dass Sie ihm nicht zu viel zumuten. Kinder schützen sich selbst. Sie stellen erst dann die nächste weiter gehende Frage, wenn sie die ersten Informationen verarbeitet haben.

Kinder können auch in schweren Zeiten spielen oder fröhlich sein. Das bedeutet nicht, dass sie nicht in Sorge wären. Wichtig bleibt für das Kind Nähe, Geborgenheit und Sicherheit.

Manche Kinder stellen weniger Fragen: Sie reagieren auf die schwere Erkrankung von Vater oder Mutter mit Rückzug. Sie zeigen ihre Probleme mit der Krankheit in Verhaltensweisen wie Nägel kauen, Aggression, Weinen oder Bauchschmerzen.

Viel Zuwendung und ein vorsichtiges Herantasten an das Problem helfen dem Kind. Manchmal sprechen Kinder lieber mit einer nahe stehenden Person.

Eltern sollten sich nicht scheuen, eine Erziehungsberatungsstelle aufzusuchen.

Schwer erkrankte Kinder und Jugendliche müssen zunächst die Diagnose bewältigen. Sie müssen sich auf eine längere, oft schmerzhafte Behandlung einstellen. Sie werden aus ihrer alltäglichen vertrauten Welt plötzlich herausgerissen und begegnen einer beängstigenden fremden Welt: dem Krankenhaus. Sie sind gezwungen, sich mit dem Thema Tod auseinander zu setzen.

Kinder spüren sehr genau, was vorgeht. Sind sie beispielsweise auf einer Krebsstation, begegnen sie täglich anderen Kindern, denen es besser oder schlechter geht als ihnen. Sie erfahren, was die schwere Krankheit, die belastende Therapie und auch der Tod bedeuten.

Auch die Eltern und Geschwister müssen die Diagnose verarbeiten. Der ganze Lebensplan der Familie wird infrage gestellt. Ängste um das Kind und vor einer ungewissen Zukunft, nicht selten Schuldgefühle erfordern zur Bewältigung ungeheure psychische Kräfte. Wochen-, oft monatelange Klinikaufenthalte, Operationen, Chemotherapie werden zumeist von der Mutter begleitet, während der Rest der Familie allein zurechtkommen muss.

Nicht alle Kinder besiegen die Krankheit. Müssen sie sterben, ist die Familie in einer ganz besonderen, belastenden Situation.

Familien mit schwer kranken Kindern dürfen sich nicht scheuen, Unterstützung zu suchen. Gespräche mit Therapeuten oder in Selbsthilfegruppen entlasten und helfen, die Krise zu überwinden. Hilfe kann beispielsweise in einem Kinderhospiz gefunden werden.

Leben Geschwister in der Familie, werden deren Probleme nicht selten übersehen. Die Sorgen der Eltern konzentrieren sich auf das kranke Kind. Es braucht viel Zuwendung. Jede freie Minute wird mit dem erkrankten Kind verbracht. Die Eltern sind oft am Rande der Erschöpfung. Die Familie muss manchmal mit wochenlangen Trennungen fertig werden. Die Geschwister bleiben zurück. Sie werden zwar meist von anderen Personen liebevoll betreut, müssen aber auf ihr gewohntes Familienleben verzichten.

Geschwister müssen mit einer Flut von Gefühlen fertig werden: Angst und Mitgefühl, Wut und Eifersucht, Bangen und Hoffen. Auch sie benötigen jemanden, dem sie sich anvertrauen können.

Übrigens: Berufstätige Mütter und Väter von kranken Kindern (unter zwölf Jahren), die in der gesetzlichen Krankenversicherung sind, haben Anspruch auf Freistellung von der Arbeit. So können Eltern pro Jahr, Kind und Elternteil zehn Tage (bei mehreren Kindern höchstens 25 Tage) freigestellt werden.

Allein Erziehende können pro Jahr und Kind 20 Tage (bei mehreren Kindern höchstens 50 Tage) zur Pflege ihres kranken Kindes freigestellt werden.

Grundsätzlich ist wichtig, dem Kind zu erklären, dass es leichte und schwere Krankheiten gibt. An einer Erkältung kann man nicht sterben. Kleinere Kinder meinen sonst, jede Krankheit ist lebensbedrohlich.

Immer wieder werden Fragen auftauchen. Warten Sie ab, was Ihr Kind wissen möchte. Denn Kinder schützen sich, indem sie nur so viel fragen, wie sie verkraften können. Darum brauchen Kinder Zeit.

Antworten Sie so, dass es Ihr Kind verstehen kann. Geben Sie Ihrem Kind immer ehrliche Antworten. Offenheit – auch wenn sie weh tut – schafft Vertrauen.

Kinder denken über ihre Krankheit entsprechend ihres Alters und ihrer Entwicklung.

Kleine Kinder spüren, dass etwas Schlimmes mit ihnen geschieht. Sie haben Angst vor medizinischen Eingriffen wie Spritzen, Operationen und so weiter. Sie leiden außerordentlich unter der Trennung von der Familie. Sie haben noch keine Vorstellung vom Tod. Oft zeigen sie in Spiel oder Malereien, was sie über die Krankheit wissen.

Eltern können durch Geschichten oder Märchen über Krankheit und Tod ihrem Kind helfen, mit diesem Thema zurechtzukommen. Auch Bilderbücher oder Bücher zum Vorlesen sind geeignet, dem Kind ein Bild davon zu vermitteln, was mit ihm geschieht. Offenheit ist sehr wichtig.

Ältere Kinder verstehen, was eine lebensbedrohliche Krankheit bedeutet. Sie fürchten sich vor dem Tod, einer Behinderung oder einer schmerzhaften Therapie. Durch die langen und wiederkehrenden Klinikaufenthalte verlieren sie ihre Freunde. Dies ist für sie zusätzlich belastend. Darum ist es wichtig, dass sie Besuch bekommen und so wenigstens ein bisschen Kontakt halten können.

Ältere Kinder wissen über den Tod meist sehr genau Bescheid. Oft schweigen sie darüber, um ihre Eltern nicht zu erschrecken. Um sie zu entlasten, ist es wichtig, dass sie die Möglichkeit haben, mit den Eltern oder einer vertrauten Person über ihre Befürchtungen zu sprechen.

Bunter Kreis (Betreuung von Familien mit chronisch, krebs- und schwerstkranken Kindern in Schwaben)

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Münchhausen-Syndrom: Krank sein wollen als Krankheit

Sie erzählen unglaubliche Geschichten, erfinden Krankheiten und verletzen sich selbst. All das nur, um ins Krankenhaus zu kommen. Denn dort bekommen Menschen mit Münchhausen-Syndrom die Aufmerksamkeit, die sie so dringend brauchen.

Lebensfrohe Geister können es sich nur schwer vorstellen: Es gibt tatsächlich Menschen, die scheinbar unbedingt krank sein wollen und Spitalsaufenthalte anstreben. Auf dem Weg zu diesem Ziel scheuen sie teilweise sogar vor Selbstverletzungen nicht zurück und nehmen unnötige, auch schmerzhafte Untersuchungen und Therapien gerne in Kauf. Als Münchhausen-Syndrom (artifizielle Störung, Artefaktkrankheit) bezeichnet man diese psychische Störung ungeklärter Ursache. Mit den fröhlichen Geschichten seines Namensgebers, dem “Lügenbaron“ Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen, hat das eigenartige Gebaren aber wenig zu tun. Ebenso wie dessen unterhaltsame Storys dient das gesundheitsschädigende Verhalten der Patienten mit Münchhausen-Syndrom jedoch der Erlangung von Aufmerksamkeit, auch wenn dabei die Wahrheit auf der Strecke bleibt.

Einfach nur Simulanten sind Menschen mit Münchhausen-Syndrom trotzdem nicht, denn ihre Täuschungsmanöver sind Ausdruck eines krank- und zwanghaften unbewussten psychischen Drangs, nicht einer wohl überlegten, berechnenden Taktik mit klar definiertem Ziel (z.B. Frühpensionierung).

Patient sein wollen – das ist vordergründig das Bestreben von Menschen mit Münchhausen-Syndrom. Sie erreichen es mittels Vortäuschung, Verstärkung oder sogar mutwilliger Erzeugung von Krankheitszeichen. Diese Manipulationen lösen oft die Veranlassung zahlreicher kostspieliger diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen aus, die dicke Krankenhausakten – meist mehrerer Kliniken – füllen. Das Spital wird für Münchhausen-Patienten quasi zur “Ersatzheimat“.

In puncto Einfallsreichtum beim Vortäuschen von Krankheiten lassen die – oft medizinisch versierten und in entsprechender Fachliteratur kundigen – Münchhausen-Patienten nichts zu wünschen übrig. Von Magen-Darm-Erkrankungen, Hautproblemen über Wirbelsäulen-Beschwerden, Anfallsleiden und Gangstörungen bis hin zum Herzinfarkt oder Wahnvorstellungen – die Palette an Symptomen ist groß. Wobei bevorzugt körperliche Beschwerden vorgespiegelt werden, denn seelische bergen die “Gefahr“, bei einem professionellen Kenner der eigentlichen Störung, also einem Psychologen, Psychotherapeuten oder Facharzt für Psychiatrie zu landen und enttarnt zu werden. Auch in der Fälschung von Laborwerten (z.B. Blutbeimengungen in Stuhl oder Urin, künstlich herbeigeführte Unterzuckerung usw.) Krankheitszeichen (z.B. Fieberthermometer erwärmen) und medizinischen Unterlagen sind vom Münchhausen-Syndrom Betroffene Meister.

Verwunderlich erscheint, dass ihre Manipulationen häufig recht lange nicht vom medizinischen Personal durchschaut werden. Hier gehen raffinierte Strategien der Münchhausen-Patienten und das stressgeplagte, zugleich übervorsichtige Medizinsystem Hand in Hand. Die Patienten wissen, wie sie Beschwerden glaubhaft schildern und überzeugend präsentieren sowie stattgehabte Erkrankungen geschickt einflechten müssen, um potenzielle Behandler dazu zu bringen, sie nicht abzuwimmeln, sondern weiterführende Untersuchungen zu veranlassen. Und sie verfügen über genug Erfahrung, wann (stressreiche Episoden), wodurch und wo es am besten gelingt, in ein Spital aufgenommen zu werden. Da Ärzte eine Erkrankung kaum vollständig ausschließen können und sie ihre Sorgfaltspflicht nicht verletzen wollen und dürfen, geben sie dem Begehren der Münchhausen-Patienten meist nach. Letztere suchen schlauerweise nicht immer denselben Doktor respektive nicht ständig das gleiche Krankenhaus auf, brechen aber eine Behandlung meistens ab, wenn ein Mediziner den Verdacht auf eine psychische Erkrankung äußert.

Genügt die Schilderung von Symptomen nicht oder wollen sie einen Beweis für ihr Krankseins erbringen, greifen Menschen mit Münchhausen-Syndrom sogar zum Äußersten. Sie führen Selbstschädigungen durch, die teilweise trickreich, teilweise grausam anmuten. Medikamente werden missbraucht, um Krankheitszeichen (z.B. Einnahme von Schilddrüsenhormonen zur Vortäuschung einer Schilddrüsenüberfunktion, Spritzen von Insulin zwecks Unterzuckerung) auszulösen, was gefährlich bis lebensbedrohlich sein kann. Oder die hoffnungsvollen Patienten legen im wahrsten Sinn des Wortes Hand an sich, indem sie beispielsweise Hautleiden hervorrufen durch das Aufbringen von aggressiven Substanzen (z.B. Säuren, Laugen) oder Einspritzen schmutziger Lösungen (z.B. Spülwasser), durch intensives Reiben zur Schaffung von Blutergüssen oder Strangulationen zur Erzeugung eines Lymphstaus. Auch hier sind dem Ideenreichtum keine Grenzen gesetzt.

Eine besondere Rolle bei vielen dieser Manöver spielt Blut. Selbst herbeigeführte Blutungen oder Aderlässe verursachen eine Blutarmut. Eingebrachtes Eigen- oder auch Fremdblut, ja selbst zugefügte Verletzungen simulieren Scheiden-, Blasen- oder Darmblutungen. Ebenso wenig verschont von Manipulationen bleiben Operationsnarben, was gewöhnlich in einer “unerklärlichen“ und damit abklärungswürdigen Wundheilungsstörung endet.

Es geht oft lange gut – das “Spiel“ mit den behaupteten oder provozierten Krankheitszeichen und den begehrten nachfolgenden Spitalsaufenthalten. Doch irgendwann fällt es meist auf, dass hier etwas nicht stimmt. Hinweise auf einen Münchhausen-Patienten können sein:

  • ein auffallendes Medizinwissen, auch ohne berufsmäßige Zugehörigkeit zum Ärzte- oder Schwesternstand
  • eine ungewöhnliche, ja geradezu sklavische Leidensbereitschaft hinsichtlich jeglicher, auch sehr unangenehmer Eingriffe
  • eine seltsame Gleichgültigkeit bezüglich der Untersuchungsergebnisse bzw. des Heilungsverlaufs
  • übertriebene und dramatische Darstellungen der Krankengeschichte
  • eine Pseudologia phantastica, d.h. eine Neigung zum Erzählen von Lügengeschichten, nicht nur bezüglich der Symptome, sondern auch der Lebensumstände
  • häufige Selbstentlassungen entgegen ärztlichen Rat

Am wichtigsten zur Erkennung eines Münchhausen-Syndroms ist, dass Ärzte das Vorliegen eines solchen bizarren Krankheitsbildes überhaupt in Betracht ziehen und bei begründetem Verdacht auch ansprechen. Das Resultat kann sein, dass der Münchhausen-Patient mit recht großer Sicherheit verschwindet, da er fürchtet, überführt zu werden. Gut, weil ihm dadurch etwaige weitere unnötige Eingriffe erspart bleiben. Schlecht, weil er womöglich inmitten eines Heilungsprozesses (z.B. nach einer Operation) die Flucht ergreift, sich woanders wieder aufnehmen lässt und somit dem Problem nicht stellt.

Trotz alledem muss ein Arzt um festzustellen, ob wirklich ein Münchhausen-Syndrom vorliegt, zunächst organische Erkrankungen ausschließen und eventuelle selbst zugefügte Schäden behandeln. Zur Sicherung der Diagnose dienen psychologische bzw. psychiatrische Verhaltensbeobachtungen, ausführliche Gespräche und Fragebögen zur Persönlichkeit.

Bei dieser milderen Art von selbstmanipulierter Krankheit, die im Gegensatz zum Münchhausen-Syndrom vorwiegend das weibliche Geschlecht betrifft und die gehäuft bei medizinischen Berufsgruppen (z.B. Pflegepersonal, medizinisch-technische Dienste) auftritt, kommt es zwar zu einem ähnlichen Beschwerdebild, aber mit weniger krass ausgeprägtem Verhalten (z.B. keine abrupte Spitalsflucht bei nicht wunschgemäßer Behandlung, kein exzessives “Krankenhauswandern“). Weiterer Unterschied zum Münchhausen-Syndrom: Ein Mimikry-Phänomen (eigentliche Artefakt-Krankheit, heimliche Selbstmisshandlung) geht nicht mit schwerwiegenden psychosozialen Konsequenzen einher, d.h. die Betroffenen bleiben in der Regel beruflich und familiär integriert.

Auch wenn sich die genauen Ursachen des Münchhausen-Syndroms bisher nicht zu erkennen geben, scheinen einige Faktoren seine Entstehung zu begünstigen. In Betracht gezogen werden etwa ein Aufwachsen unter sehr negativen Bedingungen, ein erlittenes Trauma, das in den Handlungen neu in Szene gesetzt wird, oder auch Persönlichkeitsstörungen sowie ein Zwang zur Verleugnung der eigenen Identität bzw. zum permanenten Wechsel derselben. Auffallend ist eine deutlich beeinträchtigte Bindungsfähigkeit bis hin zu kompletter sozialer Entwurzelung, häufig auch ein unruhiges Herumreisen. Ein bisschen hat das Phänomen einen Hauch von Spielertum, vielleicht mit dem Kick auszuprobieren, ob man als Falschspieler entlarvt wird oder nicht.

Die Behandlung des Münchhausen-Syndroms gestaltet sich schwierig bis aussichtslos, denn es fehlt an Krankheitseinsicht. Eine ev. hilfreiche Psycho- oder Verhaltenstherapie wird deshalb kaum angestrebt.

Datum: 1. August 2014

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Mehr als 68 Prozent der Patienten, die mittags helles Licht erhielten, erreichten eine normale Stimmung, verglichen mit 22,2 Prozent der Patienten, die Placebo-Licht bekamen.

Die mit heller Lichttherapie behandelten Personen erreichten auch einen viel niedrigeren durchschnittlichen Depressionsscore von 9,2 im Vergleich von 14,9 der Placebogruppe und eine erheblich höhere Funktionsfähigkeit, was bedeutete, dass sie zurück zur Arbeit gehen oder Aufgaben zu Hause erledigen konnten, was sie vor der Behandlung nicht machen konnten.

Die Patienten berichteten auch nur über minimale Nebenwirkungen der Therapie. Niemand zeigte Manie oder Hypomanie.

Die Studie umfasste 46 Teilnehmer, die zumindest eine moderate Depression, Bipolare Störung hatten und mit einem Stimmungsstabilisator behandelt wurden.

Die Patienten wurden zufällig der Behandlungsgruppe zugeordnet (helles weißes Licht von 7.000 Lux) oder der Kontrollgruppe (Placebo-Licht von 50 Lux). Die Lichttherapie-Patienten sollten den Leuchtkasten etwa 30 cm von ihrem Gesicht entfernt platzieren und 15-minütige Sitzungen abhalten.

Jede Woche wurde die Exposition gegenüber der Lichttherapie um 15-Minuten-Schritte erhöht, bis sie eine Dosis von 60 Minuten pro Tag erreichten oder eine signifikante Veränderung ihrer Stimmung.

Indem die Forscher mit einer niedrigeren Dosis begannen und langsam diese Dosis im Laufe der Zeit erhöhten, konnten sie die Lichtbehandlung auf noch tolerierte Werte einstellen und die Therapie für die meisten Patienten verträglich anpassen, sagte Sit.

Sit und ihre Kollegen beobachteten wie andere Studien (bei perinataler Depression und SAD) auch einen wahrnehmbaren Effekt der hellen Lichttherapie nach vier Wochen.

Lichttherapie wurde bisher unter Verwendung des Morgenlichts nach dem Erwachen getestet, weil frühere Forschungsbefunde nahelegten, dass Morgenlicht hilft, den cirkadianen Rhythmus zurückzustellen, und bei der Behandlung von SAD hilfreich sein kann, sagte Sit.

Allerdings ist der Mechanismus des Ansprechens bei bipolarer Störung unklar. Um die möglichen Auswirkungen von hellem Licht am Mittag auf den circadianen Rhythmus bei Patienten mit Depressionen und bipolaren Störungen zu verstehen, planen Sit und Kollegen neue Studien.

© PSYLEX.de - Quellenangabe: Northwestern Universität; American Journal of Psychiatry - DOI: 10.1176/appi.ajp.2017.16101200; Okt. 2017

Welche Erfahrung haben Sie damit gemacht? Schreiben Sie uns.

  • Licht-Behandlung wirksam bei Depression (nicht nur bei Winterdepression)
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  • Kognitive Verhaltenstherapie versus Lichttherapie bei Saisonal-Affektiver Störung
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Mein Name ist Janine. Ich bin 33 Jahre jung und lebe in Hamburg.

Mit zarten 19 Jahren erhielt ich die Diagnose „Manisch depressiv“. Heute besser bekannt als „Bipolare affektive Störung“.

Manisch Depressiv. Darunter konnte ich mir damals, in Anbetracht meiner wilden Jugend, nichts vorstellen.

Aus heutiger Sicht weiß ich, dass mein Verhalten und Auftreten oftmals von hypomanischen Phasen (eine ausgeprägte Periode ständig gehobener, überschwänglicher oder gereizter Stimmung) begleitet worden sind. Deutlich häufiger als die depressiven Episoden.

Bis die Wende kam!

Wie das Jahr 2015 mein Leben komplett auf den Kopf stellte. Einmal Hölle und zurück!

  • Name(n):Bipolare Störung; manische Depression; BAS
  • Art der Krankheit: Psychische Störung
  • Verbreitung: Weltweit
  • Erste Erwähnung der Krankheit: Seit jeher bekannt
  • Behandelbar: Ja
  • Art des Auslösers: Diverse Faktoren
  • Wieviele Erkrankte:
  • Welchen Facharzt sollte man aufsuchen:Psychiater

Definition Bipolare Störung – Zwischen Himmel und Hölle

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In der Fachsprache nennt man Bewegungen die Motorik des Körpers. Entsprechend werden diese Nervenzellen Moto-, Motorneurone oder motorische Nervenzellen genannt. Motorischen Nervenzellen kommen im Körper im Gehirn (Hirnrinde und -stamm) und im Rückenmark vor. Über Fortsätze, sogenannte Axone, stehen sie in Verbindung zu den Muskeln.

Die motorischen Nervenzellen von ALS-Patienten werden fortschreitend geschädigt bis sie schließlich zugrunde gehen. Die Signalübermittlung von Gehirn oder Rückenmark an die Muskeln wird dadurch gestört bis sie irgendwann ganz zum Erliegen kommt – eine Entwicklung, die nicht rückgängig gemacht werden kann.

Erste Anzeichen dieses neurologischen Verfalls sind Kraftlosigkeit, Krämpfe und Steifigkeit in isolierten Muskelgruppen (zum Beispiel in den Fingern). Früher oder später befällt die ALS Krankheit weitere motorische Nervenzellen und breitet sich auf den gesamten Körper aus. Das Fortschreiten der Erkrankung folgt dabei einem bestimmten Muster. Welches Prinzip dem zugrunde liegt, ist jedoch noch nicht erforscht.

Was löst die Schädigung der motorischen Nervenzellen bei der ALS Krankheit aus? Diese Frage beschäftigt derzeit noch Wissenschaftler weltweit. Als sicher gilt bereits, dass problematische Eiweiß-Bausteine (Proteine) in den motorischen Nervenzellen eingelagert werden. Als Ursache für diese Fehlleistung des Körpers vermutet man in den meisten Fällen krankhaft veränderte Gene. Bei etwa jedem zehnten Patienten scheint ein erblicher Gendefekt für den Ausbruch der Krankheit verantwortlich zu sein.

Ob Genmutationen jedoch der alleinige Auslöser sind oder ob noch andere, innere und äußere Einflüsse eine Rolle spielen, ist noch unklar. Vermutet wird zum Beispiel, dass der körpereigene Botenstoff Glutamat sowie entzündliche und zellschädigende Prozesse, an denen Sauerstoff beteiligt ist („oxidativer Stress“), ebenfalls eine Rolle bei der Entstehung der ALS Krankheit spielen.

Einige Studien weisen auch darauf hin, dass chemische Substanzen wie Chlorkohlenwasserstoffe (enthalten in Unkrautvernichtungsmitteln), oder Kopfverletzungen (zum Beispiel Schädel-Hirn-Traumata) das Risiko, an der ALS Krankheit zu erkranken, erhöhen.

Anders als ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall stellt ALS das Leben der Betroffenen nicht von jetzt auf gleich auf den Kopf, sondern schleicht sich langsam in den Alltag.

Zunächst klagen die Patienten über einen Kraftverlust der Muskeln, häufige Krämpfe, Steifigkeit und unkontrollierbare Muskelzuckungen. Welche Muskelgruppe als erstes davon betroffen ist, hängt davon ab, welche motorischen Nervenzellen als erstes geschädigt werden. Das kann von Patient zu Patient völlig unterschiedlich sein:

Sind die motorischen Nervenzellen des Gehirns als erstes betroffen, sind meist Schluck- oder Sprechstörungen erste Symptome. Die Sprache wird langsamer und undeutlicher, der Speichelfluss nimmt zu. Erst später breitet sich die Erkrankung auf Arme und Beine aus.

Erleiden die Motoneuronen des Rückenmarks als erstes Schaden, sind meist die Muskelgruppen an Armen oder Beinen betroffenen. In den meisten Fällen klagen Betroffene über Beschwerden in den Händen. Eine Tasse zu greifen oder einen Stift zu halten, fällt ihnen auf einmal schwer.

Diese große Bandbreite an Symptomen macht es für Betroffene wie Ärzte schwer, die ALS Krankheit frühzeitig zu erkennen. Erste Anzeichen wie unsicherer Gang, verlangsamtes Sprechen oder häufige Krämpfe werden lange anderen Ursachen zugeschrieben.

Durch ALS werden Nervenzellen zerstört. (c) psdesign1 / Fotolia

Sicher ist lediglich, dass die Krankheit fortschreitet. Eine genauere Prognose zum Verlauf ist jedoch bis dato nicht möglich. Auch die Geschwindigkeit, mit der die ALS Krankheit den gesamten Körper erfasst, ist sehr unterschiedlich. In machen Fällen dauert es wenige Wochen, in anderen mehrere Jahre, bis die Beschwerden die Lebensqualität des Patienten stark einschränken.

Schreitet die Krankheit voran, erfasst sie zunächst benachbarte Muskelgruppen. Schließlich greift sie auf die gesamte Skelettmuskulatur über. Dazu gehören auch die Gesichtsmuskeln (inklusive Zunge) oder die Muskeln, die für die Weitung des Brustkorbes bei der Atmung sorgen. Daher sind nicht nur Arme und Beine, Hüftmuskulatur oder der Rücken von Kraftverlust und Lähmungen betroffen. In einem fortgeschrittenen Stadium der Krankheit verlieren die Betroffenen ihre Mimik, können sich nicht mehr mündlich oder durch Gesten verständlich machen und leiden unter Atemnot.

Die Nervenzellen der Sinnesorgane wie Augen oder Ohren sind von der Erkrankung nicht betroffen, ebenso wenig wie die der glatten Muskulatur, die zum Beispiel Darm oder Blase steuert. Auch die geistigen Fähigkeiten bleiben von ALS unberührt – nur etwa fünf Prozent der Erkrankten leiden unter Demenz.

Schmerzen verursacht ALS nicht, da die schmerzsensiblen Nerven nicht betroffen sind. Erst wenn es zu deutlichem Muskelschwund kommt und die Stützfunktion der Muskeln so weit verringert ist, dass die Belastung der Knochen und Gelenke zu stark wird, klagen die Patienten über Schmerzen.

Die durchschnittliche Lebenszeit nach der Diagnose beträgt drei bis fünf Jahre. Bei etwa zehn Prozent der Patienten schreitet die Krankheit langsamer voran. Sie leben nach der Diagnose noch fünf Jahre oder länger. Nur wenige Betroffene leben über zehn Jahre lang mit der Krankheit, wie etwa Physiker Stephen Hawking – er lebte über 50 Jahre lang mit ALS, ehe er Mitte März 2018 daran starb.

Vor der Diagnose steht eine neurologische Untersuchung. Für eine Diagnose der ALS Krankheit müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Eine davon ist, dass diese charakteristischen Symptome gemeinsam auftreten:

  • fortschreitende Lähmungen
  • Muskelschwund
  • gesteigerte Reflexe in den betroffenen Muskelgruppen
  • gesteigerte Muskelspannung, die sich in Krämpfen oder Steifigkeit äußert

Ergänzt wird die Untersuchung durch eine Zusatz- und Ausschlussdiagnose. Der Arzt muss sicher gehen, dass keine andere neurologische Erkrankung als Auslöser infrage kommt (die in den meisten Fällen einfacher zu behandeln wäre als ALS). Dazu testet er zum Beispiel die Übertragungsgeschwindigkeit der Nerven, untersucht das Blut und das Nervenwasser und entnimmt eine Probe des Nerven- oder Muskelgewebes (Biopsie).

Die Behandlung der ALS Krankheit hat zum Ziel, Symptome zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Sie umfasst Medikamente und nicht-medikamentöse Maßnahmen, Hilfen bei der Mobilität und der Verständigung sowie Ernährungstherapie und Atemhilfen.

Einzig zugelassener Arzneistoff für eine Basismedikation von ALS ist Riluzol: Er setzt bei der Grunderkrankung an und sorgt dafür, dass die Schädigung der Nervenzellen langsamer voranschreitet. Stoppen lässt sich die Erkrankung dadurch jedoch nicht. Die Wirksamkeit von Riluzol ist belegt, sein genauer Wirkmechanismus jedoch noch unbekannt. Rilulzol sollte sofort nach Diagnosestellung und über den gesamten Krankheitsverlauf hinweg eingenommen werden.

Daneben kommen bei ALS zahlreiche Medikamente zur Linderung der Symptome infrage: Angst und depressive Verstimmungen, die die Erkrankung häufig begleiten, werden zum Beispiel mit Antidepressiva behandelt. Gegen die unwillkürlichen Muskelanspannungen (Spastiken) werden physikalische Therapien oder spastiklösende Medikamente verschrieben. Auch die Krämpfe können mit unterschiedlichen Wirkstoffen gemindert werden.

Um den Abbau der Atemmuskulatur zu kompensieren, kann im Verlauf der Erkrankung eine Maskenbeatmung sinnvoll sein oder ein Gerät, das den Hustenstoß verstärkt. In Einzelfällen kommen auch Medikamente zum Einsatz, die die Schleimbildung in den Bronchien hemmen.

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Eine bipolare Störung eines Menschen wird auch als manisch depressive Störung bezeichnet. Doch was versteht man eigentlich unter der Bezeichnung manisch depressiv?

Bei diesen Störungen ist es so, dass die erkrankte Person mit den beiden gegenteiligen Formen des Spektrums vertraut ist. Wenn der Betroffene dann gerade eine depressive Stimmung durchlebt, so findet er sich in dem Spektrum der negativen Gedanken, welche eine depressive Störung mit sich bringen, wieder. Hat er allerdings gerade eine manische Phase, so ist der Patient überwältigt von seiner eigenen Energie, hat große kreative Ausbrüche, welche unglaublich viele Ideen mitbringen und braucht außerdem fast keinen Schlaf.

So könnte man zunächst einmal vermuten, die manische Phase sei ja eigentlich gar nicht schlimm. Manche meinen, sie sei sogar positiv für den betroffenen Menschen. Allerdings können vor allem die Familie und Freunde eines manisch depressiven Menschen bestätigen, dass nicht nur die depressiven Phasen gefährlich sind, sondern auch die manischen Phasen starke Risiken mit sich bringen können. Die Gefahr in diesen Phasen entsteht vor allem dadurch, dass der Betroffene während diesen Zeiten nicht mehr dazu in der Lage ist, seine Verhaltensweisen und Taten richtig abzuwägen und kein Gefühl mehr dafür hat, welche Konsequenzen daraus resultieren können. Dies kann zu folgenschweren Fehlentscheidungen des Patienten führen, die sich auf ihre Zukunft negativ auswirken können. Häufig kann es auch zu finanziellen Problemen kommen, da sich der erkrankte Mensch während seiner manischen Phasen beispielsweise:

  • Einfach so ein neues Auto gönnt.
  • Spontan eine Urlaubsreise unternimmt.
  • Teure Unternehmungen durchführt.

Für solche Dinge hat er aber gar nicht das nötige Geld. Diese Tatsache ist ihm aber während einer manischen Phase nicht bewusst. So kann sich das Handeln für die gesamte Familie den Betroffenen fatal auswirken und bis zu einem vollständigen finanziellen Aus führen.

Die manisch depressive Störung führt zu einer heftigen Beeinträchtigung des erkrankten Menschen in dem gesamten Alltag. Daher macht es bei starken Krankheitsfällen durchaus Sinn, eine stationäre Einweisung in eine Klinik durchzuführen, welche einzig und alleine dadurch begründet wird, dass der Betroffene selbst geschützt wird. In den meisten Fällen ist es so, dass eine bipolare Störung nicht nur einmal aufkommt, sondern sich wiederholen wird. Die Statistik ist hier leider ziemlich eindeutig: Menschen, bei denen mal eine manische Phase aufgetreten ist, werden zu 90 Prozent erneut davon betroffen werden.

Eine weitere erschreckende Entdeckung zeigt, dass das Suizidrisiko bei Personen mit einer bipolaren Störung mehr als 10 Prozent beträgt. Die beiden Geschlechter sind ungefähr gleich oft von der Krankheit betroffen.

Um einem manisch depressiven Menschen zu helfen und ihn zu behandeln ist es zunächst einmal wichtig, die Krankheit einmal zu erkennen. Doch wodurch merkt man eigentlich, ob ein Mitmensch unter einer bipolaren Störung leidet? Besonders stark fällt bei diesen Menschen die manische Phase auf. Wenn ein Mitmensch also ohne eindeutigen Grund für mindestens 7 Tage in einer außergewöhnlich guten Stimmung ist und verschiedene Symptome der Störung aufzeigt, so sollte man am besten einen Arzt kontaktieren.

Hierbei handelt es sich um eine Störung, die durch wenigstens zwei Episoden charakterisiert ist, in denen Stimmung und Aktivitätsniveau des Betroffenen deutlich gestört sind. Diese Störung besteht einmal in gehobener Stimmung, vermehrtem Antrieb und Aktivität (Hypomanie oder Manie), dann wieder in einer Stimmungssenkung und vermindertem Antrieb und Aktivität (Depression). Wiederholte hypomanische oder manische Episoden sind ebenfalls als bipolar zu klassifizieren.

Exkl.: Bipolare affektive Störung, einzelne manische Episode (F30.-)

F31.0 Bipolare affektive Störung, gegenwärtig hypomanische Episode

Der betroffene Patient ist gegenwärtig hypomanisch (siehe F30.0) und hatte wenigstens eine weitere affektive Episode (hypomanisch, manisch, depressiv oder gemischt) in der Anamnese.

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Affektive Störungen können sich durch vielfältige Symptome äußern. Diese unterscheiden sich danach, welche Stimmungsstörung vorliegt:

  • unipolare Störung bzw. reine Depression oder Manie
  • bipolare Störung bzw. manisch-depressive Erkrankung

Bei den unterschiedlichen Formen der affektiven Störungen entwickeln sich manische und/oder depressive Zustände mit unterschiedlichem Schweregrad. Selten bestehen diese Zustände praktisch dauerhaft; in der Regel tritt eine affektive Störung phasenweise (in voneinander abgrenzbaren Episoden) auf. Eine solche affektive Episode kann rein manisch oder depressiv verlaufen, die Symptome können sich aber auch innerhalb einer Episode abwechseln oder vermischen (sog. gemischte Episode).

Neben der veränderten Stimmung können affektive Störungen weitere Symptome verursachen, da sie sich auch auf das Verhalten sowie auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit der Betroffenen auswirken: So ist es beispielsweise in vielen Fällen möglich, dass Depressionen und Manien die Aufmerksamkeit und das Gedächtnis beeinträchtigen. Eine Depression kann außerdem die Anpassungsfähigkeit der Denk- und Verhaltensweise vermindern.

Affektive Störungen äußern sich meist nur durch Symptome einer Depression (= unipolare Depression) oder durch depressive Episoden, die im Wechsel mit manischen Episoden oder gemischt verlaufenden Episoden (also mit manischen und depressiven Merkmalen) auftreten (= bipolare Störung bzw. manisch-depressive Erkrankung).

Eine depressive Episode ist eine Verstimmung, die mit folgenden Hauptsymptomen einhergeht:

  • Niedergeschlagenheit,
  • Antriebs- und Teilnahmslosigkeit,
  • Interesselosigkeit und
  • gehemmtes Denk- oder Konzentrationsvermögen.

Bei einer Depression reicht das Ausmaß der Symptome von leicht gedrückter bis hin zu schwermütiger Stimmung oder auch Gefühllosigkeit. Menschen, die depressiv sind, zeigen häufig kaum Mimik oder Gestik und sprechen mit leiser, zögernder Stimme.

© Jupiterimages/iStockphoto Typische Symptome einer Depression sind eine gedrückte Stimmung, Freud- und Interesselosigkeit und mangelnder Antrieb.

Affektive Störungen führen in ihrer depressiven Episode oft dazu, dass die Betroffenen ihre Umwelt als grau erleben und sich wertlos und schuldig fühlen, sodass sie sich häufig von ihren Mitmenschen zurückziehen. Weitere Symptome einer Depression sind:

Das Risiko für Selbstmord (Suizid) ist bei Depressionen sehr hoch: 40 bis 80 von 100 der Betroffenen haben Selbstmordgedanken. Je nachdem, wie viele Symptome auftreten und wie stark sie ausgeprägt sind, unterteilt man depressive Episoden in drei Schweregrade (leicht, mittelgradig, schwer).

Eine Dysthymie ist eine ständige oder immer wiederkehrende, leicht depressive Verstimmung. Anhaltende affektive Störungen in dieser Form entwickeln sich meist im frühen Erwachsenenalter. Trotz der typischen Symptome einer Depression wie Müdigkeit, Schlafstörungen und Verlust der Genussfähigkeit, sind Menschen mit einer Dysthymie in der Regel fähig, ihren Alltag zu bewältigen.

Referat: Was sind affektive Störungen? - Depression und Bipolare Störung

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Graz Österreich

Referat: Was sind affektive Störungen? - Depression und Bipolare Störung

Zu den affektiven Störungen gehören die DEPRESION und die MANISCHE DEPRESSION, auch BIPOLARE STÖRUNG genannt.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Depression eine häufige psychische Erkrankung, die sich in SYMPTOMEN wie Niedergeschlagenheit, Interesse - oder Freudlosigkeit, Schuldgefühlen oder geringes Selbstwertgefühl, Schlaf - oder Appetitstörungen, Energielosigkeit und Konzentrationsschwäche äußert.

Bestimmte Verhaltensmuster von Menschen, wie zum Beispiel Niedergeschlagenheit nach dem Tod eines Familiemitglieds, sind etwas völlig Normales, nur depressive Verstimmung, und dürfen nicht als depressive Störung eingestuft werden.

Erst wenn diese Symptome eine gewisse Zeitspanne und einen gewissen Schweregrad überschreiten, darf man von depressiven Störungen sprechen.

Viele depressive Menschen erzählen von einem Erl�. [read full text]

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Nun aber von meinen persönlichen Erfahrungen zurück zu Ihrem Artikel: Desweiteren fand ich die Argumente sehr interessant, die auf die angebliche "Übereinkunft" zwischen Patienten und MDK abzielten. Um sich vor dem Begriff der "Gesundschreibeeinrichtung" (ein sehr zutreffender Begriff im Übrigen!) zu wehren, führt Dr. S. aus:

"Ich habe gerade in den letzten Jahren immer wieder festgestellt, dass viele von ihnen [den Patienten] froh waren, wenn ich ihnen diese Zusammenhänge erklärt habe und damit frühzeitig einen Weg zur Rückkehr an den Arbeitsplatz aufzeichnen konnte. […] nach einer bestimmten Zeit haben viele Menschen Angst, dass sie die Verbindung zur Arbeitswelt verlieren. […] Sie werden vor allem unsicher, ob sie nach wochenlanger Arbeitsunfähigkeit alles noch schaffen können."

Welch einfache Lösung für ein kompliziert scheinendes Problem: Wenn man trotz massiver gesundheitlicher Probleme einfach wieder "gesund geschrieben" wird, schafft man seine Arbeit umso besser? Der Artikel an sich - und auch die "live-Argumentation" der Ärzte des MDK, wie ich sie am eigenen Leib erfahren musste, stellt sich nämlich so dar (frei zitiert):

"Sie sind sehr krank, aber das ist uns egal. Sie sollen trotzdem wieder arbeiten. Und in dem Moment, wo wir Sie gesundschreiben und wieder arbeiten schicken, geht es Ihnen wieder blendend!"

Das wäre ja fein. Dann müsste ja nur jeder, der ernsthafte Probleme hat, einmal solch ein vertrauensvolles Gespräch mit einem MDK-Arzt führen, sich von ihm in sein sogenanntes "Boot" ziehen lassen, und alles ist paletti. Eine solche Lösung wäre mir, so können Sie mir getrost glauben, wesentlich lieber gewesen, als die "Nicht-Lösung", die sich mir jetzt darstellt: Nur, weil der MDK mich für "nicht mehr arbeitsunfähig" befunden hat, heißt das noch lange nicht, dass es mir schlagartig besser geht. Woher auch. Ich habe meine Arbeitsstelle aufgrund eben jener gesundheitlichen Probleme aufgeben müssen und sollte ganz dringend eine von MEHREREN Ärzten verschiedener Fachrichtungen empfohlene Auszeit nehmen. Die darf ich nun nicht nehmen, sondern soll mich beim Arbeitsamt vorstellen. (Obwohl der zweite Arzt des MDK auch in diesem Fall meinte "Sie sind ja mit DER Krankheit sicher sowieso nicht vermittelbar". Jedoch meinte er weiter, ich solle doch froh sein, von ihm gesund geschrieben worden zu sein, denn "andere Leute mit der Krankheit können NIE WIEDER arbeiten! Also haben Sie noch Glück gehabt, dass ich nun so entscheide" (Logik??)).

Da ich aber bekanntlicherweise nicht von den MDK-Wunderheilern nur durch das Gesundschreiben auch wirklich geheilt worden bin, sehe ich mich gesundheitlich nicht im Stande, mir vor lauter Verzweiflung eine neue Stelle zu suchen, Bewerbungen zu schreiben, zu Vorstellungsgesprächen zu gehen - ganz davon zu schweigen, dass ich mit Sicherheit nicht in der Lage wäre, erneut eine Belastung einer 40-Stunden-Woche zu ertragen. Hätte ich das gekonnt, hätte ich schließlich auch in meiner vorherigen Stelle bleiben können, die ich ja, wie bereits erwähnt, aus denselben gesundheitlichen Problemen aufgegeben habe!

Ein weiteres Argument, welches ich nur als ironisch betrachten kann, ist Dr. S.'s Schilderung der Rückkehr des Patienten an seinen Arbeitsplatz:

"Da kommt man dann mit Schmerzen zurück an den Arbeitsplatz und blickt nur in eisige Gesichter…".

Eben dies war auch bei mir der Fall. Ich bin trotz Krankheit weiter arbeiten gegangen, habe mich zur Arbeit gequält, weil ich an meinen bemitleidenswerten Chef, der ohne mich nicht klar kommt, und meine Kollegen, denen ich (und vor allem meine "unermüdliche" Arbeitskraft) sicher so gefehlt hat, denken musste, weil ich nicht als "kranker Loser" abgestempelt werden wollte, weil ich mir und dem Rest der Welt beweisen wollte, wie belastbar ich doch bin. Genauso lange, bis nun wirklich gar nichts mehr ging. Die Auszeit ist für mich lebenswichtig. Und nun soll ich wieder einmal "mit Schmerzen" zurück an eine Arbeitsstelle gehen, und so tun, als sei nichts gewesen? Interessant, dass diese Aussage allein ja schon bestätigt, dass Frau Dr. sich sehr wohl dessen bewusst ist, dass die Schmerzen und somit die Krankheit offenbar immer noch da sind. Die Hauptsache jedoch scheint zu sein, dass man

"die Reaktion von Kollegen, die während der Arbeitsunfähigkeit die verwaise Arbeit mitmachen mussten" "nicht unterschätzen sollte".

Die Reaktion Anderer war auch bei mir lange Zeit wesentlich wichtiger als meine eigene Gesundheit. Dies bereue ich heute, und doch werde ich vom MDK wieder dazu gezwungen, solche Argumentationen über mein eigenes Leben zu stellen. Wie es aber weitergehen soll, wenn man sich trotz Krankheit immer wieder zur Arbeit zwingt, wenn man die Krankheit nicht auskuriert, sondern ignoriert (wie ich es lange genug versucht habe), davon ist leider nicht die Rede. Soll der Patient davon dann gesünder werden? Die ideale Therapie für einen Workaholic-Kranken, der an einem Burnout-Syndrom leidet, welches bereits solche krassen körperlichen Symptome wie eine Colitis Ulcerosa zeigt, ist anscheinend, ihn wieder arbeiten zu schicken? Weil er die Krankenkasse weniger Geld kostet, wenn er tot ist??

Mir ist bewusst, dass diese Worte nun sehr krass und theatralisch klingen. Jedoch geht es hierbei um mich, mein Leben, meine Gesundheit (was davon noch übrig ist) und meine Zukunft. Ärzte, die mich lange kennen, sich fachlich mit meinem Krankheitsbild auskennen (was bei den Ärzten vom MDK leider nicht der Fall war) und mich gründlich untersucht bzw. therapiert haben, betonten immer wieder, dass ich meine Lage endlich ernst nehmen soll, weil sie lebensbedrohlich werden könne. Den Ärzten des Medizinischen Dienst jedoch scheint das ziemlich egal zu sein. Kein Wunder, immerhin wird man augenscheinlich nicht als Mensch gesehen, sondern als ein weiterer Patient, der den armen Krankenkassen das Geld aus der Tasche ziehen will (jenes Geld, welches er vorher jahrelang selbst eingezahlt hat!).

Ich denke, diese letzte Bemerkung des MDK-Arztes mir gegenüber spricht Bände:

"Sie können gerne gegen meine Entscheidung klagen. Vor Gericht würden Sie sicher Recht bekommen. Allerdings warne ich Sie: Das wird Ihre Nerven noch mehr ruinieren!"

Auch hier hat er Recht. Leider.

Aus einigen Internet-Foren weiß ich, dass die Behandlung, die ich beim Medizinischen Dienst erfahren musste, leider kein Einzelfall ist. Schon im Hinblick hierauf möchte ich Sie doch bitten, auch die Meinung der "Gegenseite" in Erfahrung zu bringen, bevor ein solch einseitiger, sich selbst lobender Bericht über den Medizinischen Dienst in Ihrer Zeitung abgedruckt wird. "Endlich wieder arbeiten!" - so ruft sicher freudestrahlend die Mehrheit aller Patienten, die vom MDK gesundgeschrieben wurden. Es ist wirklich ein Glück für alle Arbeitgeber und Krankenkassen, dass es diese Einrichtung gibt.

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Bipolare Störungen (auch als manisch-depressive Erkrankungen bekannt) gehören zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen in Deutschland. Etwa 5% unserer Bevölkerung, also ca. 4 Millionen Menschen, sind hiervon betroffen.

Leider erhalten nur 10-15% dieser Menschen eine Therapie. Bis zur Diagnosestellung vergehen oft mehrere Jahre.

"Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt" - dies sind häufige Gefühlsempfindungen von Menschen, die an einer bipolaren Störung leiden. Bipolare Störungen beeinflussen jedoch nicht nur die Stimmung, sondern haben auch Auswirkungen auf das Denken, die Gefühle, den Körper und die Fähigkeit der Lebensbewältigung. Diese Erkrankungen verlaufen bei jedem Patienten nach einem eigenen Muster.

Verschiedene Phasen sind typisch. Es werden manische und depressive Phasen unterschieden. Zwischen den Phasen können oft Monate bis Jahre ohne Beschwerden liegen. Treten manische oder depressive Phasen auf, dauern sie wenige Tage, mehrere Monate oder sogar Jahre.

Bipolare Störung: Manische Stimmungsschwankungen können graue Hirnmasse zerstören

Episoden bipolarer Störung reduzieren die Größe des Gehirns und möglicherweise auch die Intelligenz.

Mit jeder manischen oder depressiven Episode wird graue Masse im Gehirn von Menschen mit bipolarer Störung zerstört.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie mit 21 Patienten, die an bipolarer Störung leiden, einer Erkrankung, die durch im Wechsel auftretende manische und depressive Episoden gekennzeichnet ist. Das Gehirn der Patienten wurde zu Beginn und am Ende einer vierjährigen Phase, in der jeder mindestens eine, manche sogar sechs Episoden hatten, mittels Magnetresonanztomografie gescannt. In allen Fällen war die graue Masse im Temporallappen und im Kleinhirn im Vergleich zur Kontrollgruppe reduziert. Erinnerungs- und Koordinationsvermögen sind mit diesem Breichen des Gehirns assoziiert.

Patienten mit mehreren Episoden in diesem Vierjahreszeitraum wiesen die größten Unterschiede hinsichtlich der Masse grauer Zellen auf. "Es besteht ein signifikanter Zusammenhang mit der Anzahl der Episoden", sagt Andrew McIntosh von der Universität Edinburgh, Autor des im Journal of Biologal Psychiatry (1) erschienenen Beitrags.

Jeder Mensch verliert im Lauf der Zeit Gehirnmasse, aber dieser Prozess scheint bei Menschen mit bestimmten mentalen Störungen beschleunigt, darunter Alzheimer und Schizophrenie. Nun kommt auch die bipolare Störung hinzu.

Wissenschaftler hatten bereits den Verdacht, dass bipolare Störung mit dem Verlust grauer Hirnmasse einhergeht, so Lars Kessing von der Universität Kopenhagen - dies ist erste Bestätigung, dass sie richtig liegen.

Als McIntosh den Verlust grauer Hirnmasse mit dem Sprach-IQ der Patienten zu Beginn und am Ende der Studie verglich, zeigte sich ein Trend. Wenn graue Hirnmasse zerstört war, nahm die Fähigkeit der Patienten, Worte zu bilden, sowie weitere sprachassoziierte Fertigkeiten ab. McIntosh fügt hinzu, dass der Effekt nicht statistisch signifikant war - möglicherweise weil die Studie mit 21 Patienten nicht groß genug angelegt war.

Graue Hirnmasse wurde bereits früher mit Intelligenz in Verbindung gebracht.

McIntosh untersuchte ebenfalls, ob dieser Effekt medikationsabhängig sei - Patienten mit bipolarer Störung erhalten oftmals Lithium, Antidepressiva oder Antipsychotika. "Die Medikation scheint darauf keinen Einfluss zu haben", sagt er, fügt aber hinzu, dass es zu weit ginge, zu behaupten, dass Medikamente keinerlei Auswirkungen auf das Gehirn hätten.

Zum Beispiel können Medikamente die Anzahl manischer bzw. depressiver Episoden einschränken, was sich nun als wichtiger Faktor erweist, betrachtet man den im Gehirn entstehenden Schaden.

"Dieses Ergebnis legt nahe, dass wir uns verstärkt bemühen sollten, manische und depressive Episoden zu verhindern", stimmt Kessing zu.

Die Gruppe um McIntosh wird nun eingehender Faktoren untersuchen, die zum Verlust grauer Hirnmasse beitragen könnten. In diesem Zusammenhang könnten Stresshormone ebenso infrage kommen wie genetische Faktoren.

Forscher weisen darauf hin, dass gelegentlich schlecht gelaunt oder aufgebracht zu sein nicht ausreicht, um das Gehirn zu zerstören. "Es geht nicht darum, einfach launisch zu sein", erklärt Kessing, "diese Patienten leiden an ziemlich schwerwiegenden bipolaren Störungen."

Lithium ist ein antimanischer Wirkstoff aus der Gruppe der Antipsychotika, der hauptsächlich zur Vorbeugung und Behandlung manischer Episoden eingesetzt wird. Eine typische Indikation ist die bipolare Störung. Lithium wird in Form verschiedener Salze verabreicht, unter anderem als Lithiumcarbonat, -citrat und -acetat. Die Dosis wird individuell eingestellt und die Blutspiegel und weitere Parameter müssen aufgrund der engen therapeutischen Breite regelmässig überwacht werden. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören ein verstärkter Durst, Übelkeit, häufiges Wasserlassen, EKG-Veränderungen, Verlängerung des QT-Intervalls, ein leichtes Zittern der Hände, eine Hypothyreose, Gewichtszunahme und Mundtrockenheit. Lithium hat ein Potential für Arzneimittel-Wechselwirkungen. Eine Überdosis kann lebensgefährlich sein.

Lithium ist in Form von Tabletten und Retardtabletten im Handel (z.B. Quilonorm®, Priadel®, Lithiofor®).

Struktur und Eigenschaften

Das Lithiumion (Li + ) ist ein monovalentes Kation, das in Arzneimitteln in Form verschiedener Salze enthalten ist. Dazu gehören unter anderem Lithiumcitrat, Lithiumsulfat, Lithiumcarbonat und Lithiumacetat. So liegt beispielsweise Lithiumcarbonat (Li2CO3, Mr = 73.9 g/mol) als weisses Pulver vor, das in Wasser schwer löslich ist.

Lithium (ATC N05AN01 ) hat antimanische, antidepressive, antipsychotische und antisuizidale Eigenschaften. Der Wirkmechanismus ist nicht vollständig aufgeklärt. Lithium hat unter anderem Effekte auf verschiedene Neurotransmittersysteme. Es hat eine Halbwertszeit von etwa 24 Stunden und wird unverändert über die Nieren ausgeschieden.

Indikationen

  • Zur Behandlung akuter Episoden der Manie und Hypomanie.
  • Zur Vorbeugung manisch-depressiver Episoden (Bipolare Störung).
  • Zur Behandlung von Depressionen (Kombinationstherapie mit Antidepressiva).
  • Zur Behandlung der schweren chronischen Aggressivität.
    • Dosierung

      Gemäss der Fachinformation. Die Dosis wird individuell eingestellt. Lithium hat eine enge therapeutische Breite und die Blutspiegel müssen deshalb regelmässig überwacht werden (Therapeutic Drug Monitoring). Auch weitere Parameter müssen regelmässig gemessen werden (z.B. Schilddrüsenfunktion).

      Kontraindikationen

      • Überempfindlichkeit
      • Nierenerkrankungen
      • Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinsuffizienz, kongenitales QT-Syndrom, QT-Verlängerung
      • Hypothyreose (unbehandelt)
      • Gestörter Natrium-Haushalt aufgrund einer Dehydrierung (z.B. nach starkem Schwitzen)
      • Reduzierte Kochsalzaufnahme, z.B. aufgrund einer salzarmen Diät
      • Morbus Addison
      • Schwangerschaft, Stillzeit

      Die vollständigen Vorsichtsmassnahmen finden sich in der Arzneimittel-Fachinformation.

      In der Literatur sind zahlreiche Arzneimittel-Wechselwirkungen beschrieben, unter anderem mit NSAR, ACE-Hemmern, Psychopharmaka, natriumhaltigen Arzneimitteln und Diuretika. Die vollständigen Angaben finden sich in der Fachinformation.

      Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören ein verstärkter Durst, Übelkeit, häufiges Wasserlassen, EKG-Veränderungen, eine Verlängerung des QT-Intervalls, eine Hypothyreose, ein leichtes Zittern der Hände, eine Gewichtszunahme und Mundtrockenheit. Eine Überdosis kann lebensgefährlich sein.

      Literatur

      • Arzneimittel-Fachinformation (CH, D, USA)
      • Europäisches Arzneibuch PhEur
      • Grandjean E.M., Aubry J.M. Lithium: updated human knowledge using an evidence-based approach: Part I: Clinical efficacy in bipolar disorder. CNS Drugs, 2009, 23(3), 225-40 Pubmed
      • Licht R.W. Lithium: still a major option in the management of bipolar disorder. CNS Neurosci Ther, 2012, 18(3), 219-26 Pubmed
      • Peet M., Pratt J.P. Lithium. Current status in psychiatric disorders. Drugs, 1993, 46(1), 7-17 Pubmed
      • Price L.H., Heninger G.R. Lithium in the treatment of mood disorders. N Engl J Med, 1994, 331(9), 591-8 Pubmed
      Autor

      Interessenkonflikte: Keine / unabhängig. Der Autor hat keine Beziehungen zu den Herstellern und ist nicht am Verkauf der erwähnten Produkte beteiligt.

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