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Bipolare Störung: Woran erkenne ich sie & was kann ich tun?

Tückische Krankheit: Was ist eine Bipolare Störung?

10.02.2018, 08:25 Uhr | hm, az, dpa, t-online.de

Für Menschen mit einer Bipolaren Störung ist das Leben eine ständiges Auf und Ab. (Quelle: KatarzynaBialasiewicz/Thinkstock by Getty-Images)

Im einen Moment noch glücklich, doch im nächsten scheint der Weltuntergang nah? Wer sich so einen heftigen, aber anhaltenden Emotionswechsel nicht erklären kann, sollte sich wegen einer bipolaren Störung untersuchen lassen. Darauf weist der Berufsverband Deutscher Nervenärzte hin. Wir erklären, was es mit der Erkrankung zwischen Depression und Manie auf sich hat.

Bipolare Störungen verlaufen in depressiven und manischen Phasen. Während der Depressionen sind Betroffene bedrückt, antriebslos und sehen keine Perspektive.

Ganz anders während einer Manie: "Dann könnten sie die ganze Welt umarmen", sagt Prof. Andreas Reif, Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Uni-Klinikums Frankfurt. Sie seien voller Energie und optimistisch, benötigten kaum Schlaf. Sie können auch aggressiv werden und gehen unbedacht Risiken ein. Leichtsinnige Geldausgaben sind typisch.

Sieben bis acht Phasen haben Betroffene durchschnittlich in ihrem Leben. Die manischen dauern zwei bis drei, die depressiven fünf bis sechs Monate. "Dazwischen sind die Menschen gesund", sagt Reif.

Rund ein Prozent der Bevölkerung leiden Reif zufolge an einer Bipolaren Störung – also einer von 100 Menschen in Deutschland. Das sei "konservativ" geschätzt. Viele Bipolare Störungen blieben lange unerkannt.

Zur Behandlung erweise sich eine Kombination aus Medikamenten und Psychotherapie als besonders wirksam – nicht nur während einer Phase, sondern auch darüber hinaus, sagt Tomislav Majic von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Charité in Berlin. Das gelte auch für Medikamente, deren Dosis während der Behandlung einer Phase höher und danach entsprechend reduziert ist.

Die Therapie einer manisch-depressiven Erkrankung gliedert sich laut der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS) in drei Stufen.

  • 1. Während der sogenannten Akutbehandlung werden vor allem Medikamente eingesetzt. Diese sollen die Depressionen und Manien lindern.
  • 2. Wenn sich die Situation des Patienten verbessert hat, beginnt die Erhaltungstherapie. Hier versucht der Arzt vor allem, den Betroffenen weiter zu stabilisieren. Zu den Medikamenten, die weiterhin unerlässlich sind, kommen in dieser Phase der Behandlung auch erste psychotherapeutische Maßnahmen.
  • 3. In der Phase der Prophylaxe soll dem Patienten beigebracht werden, Episoden der Erkrankung zu erkennen. Weiterhin unterstützt von Medikamenten und Psychotherapie, begleiten die Ärzte den Betroffenen dabei, seinen Weg zurück in die Gesellschaft zu finden.

Bipolare Störungen zählen laut Majic zu den "Lifetime-Diagnosen". Das bedeutet: Man hat sein Leben lang ein deutlich erhöhtes Risiko, erneut an einer Manie oder Depression zu erkranken. Andererseits ist es Majic zufolge möglich, dass Betroffene trotz einiger manischer und depressiver Phasen irgendwann für lange Zeit nicht mehr erkranken.

Frühwarnsignale und Symptome einer Bipolaren Störung

Ein Frühwarnsignal für eine Phase sind laut Majic Schlafstörungen. "Bei einer Depression sind Betroffene häufig früh wach und haben ein Morgentief." Bei einer Manie schlafen sie mitunter gar nicht und sind dennoch voller Kraft und Tatendrang. Generell können Stimmungsschwankungen ein Anzeichen sein. Betroffene sollten solche Anzeichen nicht ignorieren. Schnelle Hilfe gebe es bei Psychiatern, in Kliniken oder Institutsambulanzen, sagt Majic. Und eine frühe Diagnose ist wichtig.

Das Tückische: Gerade in manischen Phasen sind die Betroffenen überzeugt, dass es ihnen gut gehe, deswegen finden nur wenige Manisch-Depressive den Weg zu einem Psychologen. Häufig sind es Freunde oder Familie, die den Erkrankten auf die Möglichkeit einer Therapie hinweisen.

Ursachen und Risiken: Ist eine Bipolare Störung vererbbar?

Untersuchungen deuten darauf hin, dass eine Bipolare Störung tatsächlich vererbbar ist und somit auch genetisch bedingt sein kann. Laut der DGBS sind bei Verwandten ersten Grades hohe Wahrscheinlichkeiten einer Vererbung der Krankheit festgestellt worden.

Weiterhin scheint bei Menschen mit einer Bipolaren Störung oft das Gleichgewicht von Gehirnbotenstoffen wie Serotonin und Adrenalin nicht intakt zu sein. Ein weiterer Faktor, der eine Bipolare Störung auslösen kann, ist der Missbrauch von Medikamenten oder Drogen.

Für Angehörige von Menschen mit einer Bipolaren Störung ist die Situation häufig auch schwer, der Wechsel zwischen Hoch- und Tiefphasen des anderen belastend. Die wechselhaften, oft widersprüchlichen Verhaltensweisen des Erkrankten können Nahestehende ebenfalls aus der Bahn werfen. Grundlegende Fragen kommen auf: Wann eingreifen, wann zurückziehen? Dürfen Angehörige überhaupt eigene Interessen verfolgen? Jederzeit könnte es zu einem Ausbruch kommen, zu einer Stimmungsschwankung des Betroffenen, die sich dann unmittelbar auf den Partner oder die Familie auswirkt.

Angehörige können in Therapie miteinbezogen werden

Anders als noch vor einigen Jahrzehnten gibt es heute zahlreiche Angebote für Menschen, die in einer Beziehung mit psychisch kranken Menschen stehen oder eine Partnerschaft mit diesen führen. Selbsthilfegruppen, Seminare und ein Beratungstelefon bietet etwa die DGBS unter 0700 333 444 55 an (12 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, Gebühren aus dem Mobilfunknetz zum Teil deutlich höher). Die Zeiten finden Sie unter www.dgbs.de/fuer-angehoerige/.

Darüber hinaus kann der behandelnde Arzt ebenfalls hilfreiche Verhaltenstipps geben und den Angehörigen in die Psychotherapie miteinbeziehen. Dort lernen sie, wie sie die Balance halten zwischen Abgrenzung und Zuwendung und wie sie sich selbst schützen können. Denn häufig sind Freunde so verstrickt in die Krankheit des anderen, dass sie eigene Bedürfnisse aus den Augen verlieren. Zudem fehlt den Betroffenen gerade in einer manischen Phase die Einsicht, dass sie an einer Krankheit leiden, was die Angehörigen oft abfedern. Freunde, Verwandte und Partner von Menschen mit Bipolarer Störung brauchen Geduld, Aufmerksamkeit und Gelassenheit. Nur, wenn sie gesund bleiben, können sie auch für den Erkrankten eine Stütze sein.

Behandlung von Kindern mit bipolarer Störung und ADHD aus mehreren Faktoren. Einer dieser Faktoren ist die sorgfältige Überwachung ihrer Ernährung. Die Lebensmittel, die sie essen können ihre Erkrankung in vielerlei Hinsicht beeinflussen. Einige Lebensmittel können eine negative Interaktion haben, während andere in den Heilungsprozess zu helfen. Sicherstellen, dass Ihr Kind ist richtige Ernährung ist eine der Möglichkeiten, wie Sie bei der Behandlung ihrer Erkrankung helfen.

Nach Angaben des National Institute of Mental Health Zucker nicht verschlimmern die Symptome von ADHS. Allerdings können Medikamente für ADHS verschrieben oft negativ reagieren mit Zucker. Zucker hat auch mit einem Anstieg der Depression, auch mit einer bipolaren Störung in Verbindung gebracht worden. Die chemischen Eigenschaften in Zucker kann eine Erhöhung der Serotonin die Depressionen vorübergehend lindern kann dazu führen, aber der Zucker Absturz können die mit einer bipolaren Störung härter als die meisten treffen. Dadurch Begrenzung der Menge an Zucker Ihre ADHS oder bipolar Kind verbraucht ist in der Regel eine gute Idee. Es ist nicht nur eine gute Idee, für ihre geistige Gesundheit, aber es ist auch besser für die Gesundheit im Allgemeinen.

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3 Und ich? Wann hat es angefangen? Eine ziemlich beeindruckende Darstellung eines bipolaren Patienten liefert der charmante Richard Gere im Hollywood-Film Mr. Jones, großes Kino, empfehlenswert. So überzeugend er in die Patientenrolle schlüpft, so einfach kann er sie nach den Dreharbeiten wieder abstreifen. Und ich? Ich lebe seit fast 20 Jahren mit der Diagnose einer bipolaren Störung. Tage- oder wochenlanger Rückzug, dann wieder Party bis zum Morgengrauen in der Pubertät gehört das doch dazu, oder? Auch mein Mann, meine Familie und meine Freunde müssen damit leben. Zurzeit geht es mir ziemlich gut, aber ich weiß, dass ein Rückfall möglich ist. Für bipolare Störungen typisch sind Zeiten sehr niedergeschlagener Stimmung und Zeiten extremer Hochstimmung, die aufeinander folgen. Dauer, Grad der Ausprägung und Häufigkeit unterscheiden sich von Patient zu Patient. Die Trennung von meinem ersten Freund kam, als ich gerade 18 war. Er ging für ein Jahr ins Ausland und ich verbrachte die folgenden Wochen fast ausschließlich im Bett. Ich konnte nichts essen und wollte niemand sehen. Was meine Eltern für heftigen Liebeskummer hielten, war in der Rückschau wohl meine erste depressive Phase. Etwa ein halbes Jahr später fuhr ich nach einer mit Freunden durchwachten Nacht spontan 300 km nach München. Wir hatten stundenlang über Gott und die Welt diskutiert und ich kann mich noch gut an meine aufgekratzte Stimmung erinnern. Als die anderen ins Bett gingen, fuhr ich mit dem Auto meiner Mutter los und verbrachte einen ganzen Tag in München. Tief in der Nacht kam ich wieder nach Hause und meine Eltern überhäuften mich mit Vorwürfen. Dass ich ihre Aufregung überhaupt nicht verstehen konnte, machte sie noch wütender. Ich fühlte mich großartig und schlief kaum noch. Die nächsten Wochen waren von sex and drugs and rock n roll geprägt. Dann kam der Zusammenbruch. Ich heulte stundenlang, bis ich nicht mehr konnte. Bipolare Störungen beginnen meistens im Jugend- oder frühen Erwachsenenalter. Negative sowie positive Lebensereignisse können die Erkrankung auslösen. Vom Auftreten der Symptome bis zur korrekten Diagnosestellung vergehen oft mehrere Jahre. 4 5

4 Schrecklich müde Damals war ich der Depression hoffnungslos ausgeliefert. Heute weiß ich ziemlich gut, wie sich eine depressive Phase bei mir ankündigt und vor allem wissen es auch mein Mann und meine beste Freundin: Ich wache gegen 4 Uhr morgens auf und kann nicht mehr einschlafen. Den ganzen Vormittag fühle ich mich deshalb wie gerädert. Ich habe das Gefühl, dass mich jede Kleinigkeit mehr Kraft kostet, als ich habe. Wenn ich es endlich aus dem Bett geschafft habe, schlurfe ich noch bis zum Mittag im Schlafanzug durch die Wohnung. In den ersten Tagen fühle ich mich wenigstens nachmittags dazu in der Lage, ein bisschen aufzuräumen oder den Müll hinauszubringen. Ich weiß, dass mir dann ein Spaziergang guttut. Aber ich schaffe es kaum, mich dazu aufzuraffen, wenn nicht jemand mit mir geht. Bevor ich gelernt habe, mit meiner Krankheit offener umzugehen, ging es mir nach den ersten Anzeichen von Tag zu Tag schlechter. Schließlich fehlte mir jeder Antrieb, morgens aufzustehen. Manchmal gönnte ich mir schon am frühen Morgen einen Cognac, um wieder einschlafen zu können. Appetitlosigkeit und Lustlosigkeit steigerten sich bis zu einer vollkommenen inneren Leere. Alles erschien sinnlos. Mehr als einmal habe ich daran gedacht, Schluss zu machen. Eine depressive Episode kündigt sich häufig durch Schlafstörungen an. Früherwachen und ein sogenanntes Morgentief sind typisch. Psychische Symptome der Depression niedergedrückte oder ängstliche Stimmung, Lustlosigkeit bis zum Lebensüberdruss, Verlangsamung, Konzentrationsschwäche, aber auch Unruhe und Reizbarkeit werden oft von körperlichen Symptomen begleitet. Dazu gehören Appetitstörungen, die zur Gewichtsabnahme, manchmal aber auch zur Gewichtszunahme führen. 6 Eine Depression bedeutet für mich, Landschaften des eigenen Selbst durchwandern zu müssen, die abgebrannt, tot, niedergetrampelt oder einfach nur leer sind. (Kommentar eines Betroffenen, zitiert auf 7

5 Großartig! Großartig! Ich fühle mich großartig! Wenn ich so auf die Frage antworte, wie es mir geht, sieht mich mein Mann schon skeptisch an. Manische Phasen fürchtet er fast mehr als depressive. Dann schlafe ich wenig und fühle mich trotzdem topfit. Mir kommen viele Ideen, ich bin unternehmungslustig Das fühlt sich anfangs so gut an, dass ich in Gefahr bin, meine Medikamente wegzulassen. Von meiner letzten manischen Episode habe ich noch ein paar Einzelheiten in Erinnerung: Einmal fuhr ich mit der S-Bahn in die Stadt und schaffte es, das ganze Abteil zu unterhalten. Wir erfanden den Rap gegen die Sorgen am frühen Morgen. Im Musikgeschäft bestellte ich ein Schlagzeug. Um Platz dafür zu schaffen, räumte ich zu Hause das Wohnzimmer um. Bis mein Mann von seiner zweitägigen Dienstreise zurückkam, hatte ich es auch schon neu gestrichen orange! und außerdem eine bessere Stereoanlage besorgt. Zur Einweihung organisierte ich eine Willkommensparty für ihn mit Nachbarn und Freunden. Weil er sich offensichtlich gar nicht darüber freute, gerieten wir in heftigen Streit. Den Rest der Nacht verbrachte ich in einer Kneipe, bis der Wirt in den frühen Morgenstunden meinen Mann anrief, um mich abzuholen Die meisten Menschen würden heutzutage in der Leistungsund Mediengesellschaft alles dafür geben, einmal besonders zu sein, besonders interessant, selbstsicher, kreativ, belastbar, einmal aus der Reihe zu fallen, etwas Verrücktes zu machen, immer fröhlich zu sein etc. sie nehmen sogar Drogen für diese Illusion. Wir kriegen das leider umsonst und können am eigenen Leib erfahren, wie grausam das alles sein kann und wie wenig der Mensch dafür gemacht ist, so zu sein. Und wir müssen diese Suppe dann jedes Mal auslöffeln, wenn der schöne Schein vorbei ist. (Kommentar eines Betroffenen*, zitiert auf Eine gehobene, oft überdreht-fröhliche Stimmungslage ist typisch für die manische Episode, aber auch erhöhte Reizbarkeit und Streitsucht kommen vor. Vorbote einer manischen Episode kann ein deutlich vermindertes Schlafbedürfnis sein. Die gehobene Stimmung führt nicht selten zu risikoreichem Verhalten, darunter leichtsinnige Geldausgaben und sexuelle Abenteuer. 8 * Mit Betroffener wird im vorliegenden Text sowohl ein Mann als auch eine Frau mit bipolarer Störung bezeichnet. 9

6 Meine Eltern und ihre Schuldgefühle Mein mutiger Mann Meine Eltern wollten es zunächst nicht wahrhaben, dass ich dem verrückten Cousin meiner Mutter nachschlage. Sie hatten lange Zeit das Gefühl, in der Erziehung versagt zu haben. Dann machten sie sich wieder Vorwürfe, nicht früher erkannt zu haben, dass ich krank bin. Die nächste Selbsthilfegruppe für Angehörige ist von ihrem Wohnort über 70 km entfernt, aber es gab Jahre, da ließen sie keines der monatlichen Treffen aus. An schlechten Tagen frage ich mich, was meinen Mann noch bei mir hält. Ich fange dann häufig Streit an oder ziehe mich völlig zurück. Manchmal gelingt es ihm, durch eine bestimmte Art, meinen Namen auszusprechen, mich zurückzuholen. Das ist wie eine Geheimsprache zwischen uns. Ich bin Einzelkind, daher weiß ich nicht aus eigener Erfahrung, wie Geschwister reagieren. Eine Mitpatientin hat mir einmal erzählt, dass ihre kleine Schwester für sie immer diejenige war, zu der sie am meisten Vertrauen hatte. Damals habe ich mich nach einer Schwester gesehnt Die bipolare Erkrankung kommt familiär gehäuft vor. Es gibt aber nicht das Bipolar-Gen. Das Behandlungsteam sollte die Angehörigen nach Möglichkeit einbeziehen. Dies ist nicht nur für die Erhebung der bisherigen Krankengeschichte ( Anamnese ), sondern auch für den weiteren Krankheitsverlauf wesentlich. Die Angehörigen sollten sich nicht scheuen, selbst Rat zu suchen. Den Bedürfnissen des Erkrankten stehen die eigenen Grenzen der Belastbarkeit gegenüber. Schweben zwischen Hoffnung, Enttäuschung, Resignation. Ungläubiges Entsetzen (das kann doch nicht wahr sein, meine Tochter). Aufbieten aller Kräfte, um helfen zu wollen. Weich geklopft sein vom ewigen Auf und Ab. (Kommentar eines Elternteils, zitiert auf 10 An guten Tagen, wenn ich ihn mit meinen Geschichten zum Lachen bringe, sehe ich uns gemeinsam als älteres Pärchen auf der Bank vor einem rosenumrankten Häuschen Wir haben uns vor zehn Jahren in einem Volkshochschulkurs getroffen. Ich war in einer stabilen Phase meiner Erkrankung, arbeitete halbtags und wollte Leute außerhalb meiner Therapiegruppe und außerhalb meiner Arbeitsstelle kennenlernen. Weil der Konversationskurs Französisch schon belegt war, entschied ich mich für einen Kochkurs aus dem Pfundskur -Programm. (Unter der regelmäßigen Medikamenteneinnahme hatte ich schon ein bisschen zugenommen ) Mein Mann war aus beruflichen Gründen zugezogen und hoffte ebenfalls, beim Kochen neue Leute kennenzulernen. Wir hatten viel Spaß in dem Kurs, gingen erst ein paarmal mit der Gruppe aus und irgendwann planten wir eine Fahrradtour zu zweit. Die Tour war zwar verregnet, aber in einem Unterstand im Wald erreichten wir bald eine so vertrauliche Gesprächsatmosphäre, dass ich von meinen bipolaren Schwankungen und der Therapie erzählen konnte. Wenn ich sage, dass ich ihn mutig finde, weil er sich auf eine Beziehung mit mir eingelassen hat, widerspricht er mir. Er meint, er sei weniger mutig als einfach mit einer gewissen Gelassenheit auf die Welt gekommen! 11

7 Mein mutiger Mann Freundschaften und Freundschaften Eine wirklich gute Freundin ist mir aus Schultagen geblieben und es hat sich ergeben, dass wir im selben Ort gelandet sind. Sie kennt mich in- und auswendig und hat sich in schwierigen Phasen nicht abschrecken lassen. Von ihr lasse ich mir viel mehr sagen als von irgendjemand sonst. Ich habe aber auch viele Freunde verloren: In der Depression habe ich mich so vollkommen zurückgezogen, dass sie nicht mehr an meine Freundschaft geglaubt haben, und in der Manie habe ich einige wohlmeinende Freunde sehr verletzt. Entweder du kannst damit leben und dann läuft s oder du kannst es nicht, dann musst du einen Schlussstrich ziehen. (Nach einem Beitrag auf Die bipolare Störung stellt auch für den Lebenspartner oder die -partnerin eine große Belastung dar, nicht allein in psychischer Hinsicht. Schwierigkeiten am Arbeitsplatz bis hin zur Kündigung, aber auch übertriebene Geldausgaben in der Manie können zu erheblichen finanziellen Belastungen führen. Wenn sich der oder die Betroffene von gemeinsamen Freunden abwendet, ist die Freundschaft oftmals ungewollt auch für den Lebenspartner oder die -partnerin zu Ende. Das sexuelle Verlangen kann sich in einer akuten Episode der Erkrankung ändern, vom völligen Desinteresse in der Depression bis zum erheblich gesteigerten Interesse in der Manie. Dabei richtet sich die Lust der Betroffenen häufig auch auf Personen außerhalb der Partnerschaft. In der Manie habe ich auch immer wieder falsche Freunde gefunden, die mit mir getrunken und mit Drogen experimentiert haben. Dann bin ich noch tiefer abgestürzt. Freunde zu finden ist auch deshalb nicht leicht, weil mich praktisch schon beim ersten Kennenlernen die Frage quält, ob ich ihr (oder ihm) von meiner bipolaren Störung erzähle und wann der beste Zeitpunkt dafür ist. Dann bin ich verkrampft und anders, als ich sein möchte Freunde und Bekannte können zur Stabilisierung erheblich beitragen. Nähere Freunde sollten über die bipolare Störung Bescheid wissen. So können sie den Betroffenen auf erste Anzeichen einer neuen Episode hinweisen und ggf. eingreifen (s. Notfallplan, S. 29). Seit ich gelernt habe, meine Gefühle, Ängste und Befürchtungen, aber auch die Verbundenheit und Liebe zu diesen Menschen zu beschreiben und zu vermitteln, habe ich das Gefühl, dass sich echte und tiefe Beziehungen entwickelt haben. (Nach dem Beitrag eines Betroffenen auf

8 Am Arbeitsplatz Berufstätigkeit bei bipolarer Erkrankung ist ein heikles Thema. Viele Betroffene werden früher oder später als erwerbsunfähig in Rente geschickt. Ich bin bisher nur mehrfach arbeitslos gewesen, meine Eltern und später mein Mann haben mich finanziell unterstützt. In einem Ratgeber habe ich gelesen, dass ich nicht verpflichtet bin, meine bipolare Störung am Arbeitsplatz zu erwähnen. Damit habe ich einmal ganz massiv Schiffbruch erlitten: Ich hatte zu Beginn einer manischen Phase die Medikamente abgesetzt und flippte bei der Arbeit mehrfach aus. Ich machte die Kolleginnen beim kleinsten Fehler nieder und pöbelte die Kunden an. Daraufhin setzte mich mein Chef kurzfristig für Arbeiten ohne Kundenkontakt ein, aber nach mehreren Beschwerden von Mitarbeiterseite schickte er mich eines Nachmittags nach Hause. Ich war so wütend, dass ich mich ins Auto setzte und fuhr und fuhr. Am Bodensee suchte ich mir ein Hotel. Erst am nächsten Tag meldete ich mich bei meinem Mann, um mich darüber zu beschweren, wie man mich behandelt hatte. Er holte mich ab und beschwor mich, in die Klinik zu gehen. Ich willigte zunächst nur ein, mit meinem Arzt zu sprechen und mich krankschreiben zu lassen. Eine geregelte Tätigkeit ist ein wichtiges Element, um in einem sozialen Rhythmus zu bleiben. Schichtarbeit ist nicht geeignet. Die Entscheidung, am Arbeitsplatz über die Erkrankung zu sprechen, sollte sorgfältig abgewogen werden: Wer genau soll ins Vertrauen gezogen werden? Eine Einzelperson oder mehrere? Vorgesetzte, Kollegen, Mitarbeiter? Wie genau soll(en) diese Person(en) informiert werden? Die Sicherheit, dass im Notfall professionelle Hilfe zur Verfügung steht, kann dem Arbeitgeber ggf. die Entscheidung für die Anstellung leichter machen. In Absprache mit dem behandelnden Arzt können z.b. dessen Kontaktdaten hinterlegt werden. Ich habe mich bei einer Besprechung geoutet, das heißt zumindest gesagt, dass ich bipolare Störungen habe und welche Auswirkungen das haben kann. Mit einem Kollegen kann ich sehr offen über das Thema sprechen, den Rest hab ich eher nur grob informiert. Seit ich das gemacht habe, fühle ich mich auf der Arbeit viel freier. Ich hätte vorher nie gedacht, dass mir so viel Verständnis und Wohlwollen entgegengebracht werden würden. (Nach dem Beitrag eines Betroffenen auf Es hat lange gedauert, mir einzugestehen, dass ich nicht mehr in Vollzeit arbeiten kann. Inzwischen bin ich echt froh, dass ich mich dafür entschieden habe. (Nach dem Beitrag eines Betroffenen auf

9 Die Erkrankung akzeptieren Eine ältere Mitpatientin hat mir einmal gesagt, dass sie ihre Medikamente nimmt wie ein Diabetiker sein Insulin. So sei das eben mit chronisch Kranken. Zu akzeptieren, dass ich krank bin, zwar behandelbar, aber doch chronisch krank, war ein weiter Weg für mich. Welcher Mensch hat denn keine Stimmungsschwankungen? Was ist schon normal? Darf man denn niemals traurig sein? So spielte ich lange herunter, was mit mir geschah. Lange Phasen der Normalität ließen mich hoffen, dass der Spuk vorbei sei. Als ich mit den Anforderungen des Studiums nicht mehr zurechtkam, suchte ich die Studienberatung auf. Besser gesagt: Meine Wohnungsgenossin schleppte mich förmlich dorthin. Ich hatte großes Glück, dass mich die Studienberaterin direkt zur psychologischen Beratungsstelle begleitete. Von dort ging es in die nächste Landesklinik: mein erster Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik, meine erste Auseinandersetzung mit der Diagnose bipolare Störung. Meine Probleme als Krankheit anzusehen hatte auch etwas Entlastendes. Endlich war ich nicht mehr an allem schuld. Für eine erfolgreiche Behandlung der bipolaren Störung ist es unabdingbar, dass sich die Betroffenen mit dem Krankheitsbild und den Therapiemöglichkeiten auseinandersetzen. Selbst nach Jahren ohne Beschwerden können neue Episoden auftreten. Meine Diagnose Bipolare Störung wurde gestellt, als ich mein gesamtes Leben bereits ruiniert hatte. Für neun Jahre Chaos gab es plötzlich eine Erklärung, einen Namen, deshalb konnte ich die Diagnose sofort annehmen. Was mir noch hilft, verhältnismäßig unbekümmert mit der Erkrankung zu leben, ist der Umgang meines Arztes damit. (Nach dem Beitrag eines Betroffenen auf Am Ende ist man nicht nur ein selbsternannter Experte auf diesem Gebiet, sondern man sieht die Diagnose auch sehr viel nüchterner und nimmt sich nicht selbst immer alles sooo übel. (Nach dem Beitrag eines Betroffenen auf

10 Behandlung: Akutphase Mein Vater hatte einmal ein Problem mit seinem Fernsehgerät: Er hatte versehentlich die Einstellung gewählt, mit der die Kanäle ständig wechseln, ohne dass man die Fernbedienung drückt. In der Klinik von der Manie herunterzukommen ist so, als ob nach ständigem Programmwechsel auf einmal ein langer, ruhiger Naturfilm läuft. Das ist erholsam und ein bisschen langweilig. Aus dem Loch der Depression herauszuklettern dauert bei mir auch mit Medikamenten mindestens drei Wochen. Und dann bin ich immer noch erschöpft von der Kletterei ans Tageslicht. Wenn dann gleich zu viel von mir erwartet wird, ziehe ich mich unwillkürlich wieder zurück. Besucher sind mir in dieser Phase oft zu anstrengend. Die Behandlung verläuft in drei Phasen: Akutphase, Erhaltungsphase und Rückfallverhütung. Ziel der Akutphase ist, den Betroffenen aus dem Hoch oder Tief in den normalen Bereich von Stimmungsschwankungen zurückzuholen. Die Akuttherapie kann mehrere Wochen dauern. Eine Abschirmung von Außenreizen während der Akutphase ergänzt die medikamentöse Behandlung. Häufig ist eine Psychotherapie in dieser Phase nicht möglich

11 Erhaltungstherapie Nicht noch einmal! Wenn die tiefe Traurigkeit oder die große Maßlosigkeit abgeklungen ist, kommt eine schwierige Phase. Die Klinik zu verlassen ist, wie wenn ich aus einem schallisolierten Raum auf die Straße trete: Ich muss erst einmal stehen bleiben, mich orientieren und an den Lärm gewöhnen. Manchmal spüre ich dann, wie Angst und Mutlosigkeit wieder auftauchen. Durch Rückfälle habe ich gelernt, dass ich an einer medikamentösen Dauertherapie nicht vorbeikomme. Das heißt nicht, dass ich damit überhaupt keine Stimmungsschwankungen mehr kenne, aber mit der Zeit sind die Ausschläge geringer geworden, die Hochs sind nicht mehr so hoch und die Tiefs nicht mehr so tief. Ich weiß, dass ich besonders in dieser Phase engen Kontakt zu meinem Arzt halten muss. Anpassungen der Tabletten und regelmäßige Gespräche helfen mir, nach und nach in den Alltag zurückzukehren. Spaziergänge im Wald mit meinem Mann oder mit meiner Freundin gehören zu meinem persönlichen Erholungsprogramm. Wenn es passt, setzen wir uns danach noch zum Tee zusammen und lassen den Nachmittag ausklingen. Ähnlich wie bei körperlichen Erkrankungen sind Zeit und Geduld für den Heilungsprozess erforderlich. Restsymptome können noch eine gewisse Zeit nach der Akutphase weiterbestehen. Gerade in der Erhaltungsphase sollte nicht zu früh das Risiko einer erneuten Belastung eingegangen werden, z.b. aus Angst vor Arbeitsplatzverlust oder Sorge um den Haushalt. 20 Auch wenn sich normal ein bisschen langweilig anfühlt, ändere ich ohne meinen Arzt nichts mehr an den Tabletten, und mit meiner aktuellen Kombination habe ich seit drei Jahren keine Krankheitsepisode mehr gehabt. Die verschiedenen Tabletten wirken nicht bei allen Patienten gleich gut und auch die Nebenwirkungen fallen unterschiedlich aus. Nicht nur ich, auch mein Arzt musste viel Geduld beweisen, bis wir diese Kombination gefunden haben. Die Nebenwirkungen, die mir im Alltag zu schaffen machen, sind vor allem Müdigkeit und Gewichtszunahme. Ich bin ganz stolz, dass ich seit über zwei Jahren mit einer Walking-Gruppe zweimal pro Woche unterwegs bin. Außerdem habe ich Limonade ganz abgeschafft, ich trinke stattdessen fast nur noch Wasser. Mit meinem Mann probiere ich aus, welche kalorienarmen Rezepte wirklich schmecken Zur Rückfallverhütung werden vor allem die sogenannten Stimmungsstabilisierer eingesetzt. Dazu zählen neben Lithium bestimmte Mittel, die auch gegen Epilepsie wirken (Valproinsäure, Carbamazepin, Lamotrigin), sowie verschiedene atypische Neuroleptika, die seltener die typischen Nebenwirkungen von Neuroleptika hervorrufen. Die medikamentöse Rückfallverhütung bedeutet in der Regel eine Dauertherapie. 21

12 Psychotherapie und Notfallplan Stress soll neue Episoden auslösen. Gar nicht so leicht ist herauszufinden, was Stress im Einzelfall bedeutet. Für mich ist Stress z.b., wenn ich an drei Tagen hintereinander aus irgendwelchen Gründen weniger als sieben Stunden Nachtschlaf bekomme. Selbst Urlaub kann für mich in Stress ausarten, wenn die Anreise zu lang ist, der Tagesrhythmus sich zu stark verschiebt oder das Abendprogramm zu laut ist. Ein wichtiges Ergebnis der Gespräche mit meinem Therapeuten ist mein persönlicher Notfallplan. Ich habe aufgeschrieben, wer über meine Erkrankung und die Frühwarnzeichen informiert ist. Mein Mann oder meine Freundin sollen mich darauf ansprechen, wenn sie den Eindruck haben, dass ich in eine neue Episode rutsche. Wenn sie in Sorge sind, dass ich ihnen entgleite, habe ich ihnen mein schriftliches Einverständnis erteilt, dass sie mit meinem Arzt Kontakt aufnehmen. Betroffene und Angehörige müssen Frühwarnzeichen und Symptome akuter Episoden kennen und lernen, auf eine beginnende Symptomatik richtig zu reagieren. Nein, ich lege mich nicht auf eine Couch und erzähle meinem Doktor, was mir in den Sinn kommt. Wir setzen uns zu längeren Gesprächen auf zwei bequeme Sessel, die sich nicht genau gegenüberstehen, so dass ich ihn nicht immer anschauen muss, während ich rede. Meine Krankheit kennenzulernen war das Wichtigste für mich in den ersten Gesprächen. Dazu hat mir mein Therapeut viele Informationen gegeben. Die nächste Stufe bestand darin, wahrzunehmen, wie sich eine Episode bei mir ankündigt. Zu erkennen, was dazu beiträgt, eine Episode auszulösen, oder was hilft, ein Wiederaufflackern zu vermeiden, ist dann sozusagen die hohe Kunst. 22 Ein schriftlicher Notfallplan sollte zumindest Vertrauenspersonen und den behandelnden Arzt benennen. Als psychotherapeutische Verfahren werden Verhaltenstherapie, Familientherapie und auch tiefenpsychologische Verfahren erfolgreich eingesetzt. Vom Opfer zum Moderator des eigenen Lebenswegs werden (Kommentar eines Betroffenen, zitiert auf 23

13 Selbsthilfe mit der Gruppe Eine psychoedukative Gruppe, in der ein Therapeut mit mehreren Betroffenen arbeitet, gibt es in meiner Region leider nicht, aber eine Selbsthilfegruppe. Ab und zu laden wir uns zu den Abenden Referenten ein. Neulich haben wir gemeinsam den Film Tanz mit dem Einhorn angeschaut, von dem einer aus der Gruppe einen begeisterten Bericht gelesen hatte. Die Treffen beginnen und enden üblicherweise mit einer Blitzlichtrunde, in der jeder sagen kann, wie es ihm gerade geht. Spannend finde ich immer wieder, wie die verschiedenen Teilnehmer ihre Stimmung beobachten. Da gibt es diejenigen, die standardisierte Fragebögen konsequent jeden Abend ausfüllen, und andere, die sogar ihr persönliches Stimmungsbarometer entwickelt haben. Wenn wir uns in der Runde darüber austauschen, was einem Einzelnen Stress macht, lerne ich, mich selbst noch genauer zu beobachten. Wir sind eine Gruppe nur für Betroffene, andere Gruppen stehen auch für Angehörige offen. Verschwiegenheit nach außen ist verpflichtend. Ein Tipp, wenn du dich entschließt, eine Selbsthilfegruppe zu besuchen: Geh öfter hin, ehe du entscheidest, ob das was für dich ist oder nicht. Jede Gruppe läuft anders, je nach Aggregatzustand der Leute und wer gerade da ist. Nicht alle gehen jedes Mal hin. (Nach dem Beitrag eines Betroffenen auf 24 Selbsthilfegruppen dienen dem Erfahrungsaustausch und bieten sowohl praktische Lebenshilfe als auch emotionale Unterstützung. Adressen von Selbsthilfegruppen finden sich z.b. auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS). Ein Stimmungstagebuch kann helfen, Anzeichen einer beginnenden Phase zu erkennen. Als Nachteil empfinden manche Patienten, dass sie durch die tägliche Fahndung nach depressiven oder manischen Anzeichen täglich mit ihrer Erkrankung konfrontiert sind. Es gibt Hinweise, dass bei Patienten, die ein Stimmungstagebuch führen, die Anzahl der bipolaren Episoden zurückgeht. Neben Stimmung, Antrieb, Konzentration und Schlafrhythmus ist es sinnvoll, Medikamente und wichtige Ereignisse des Tages zu notieren. 25

14 Auf dem Weg zur natürlichen Schönheit Die Ratgeber scheinen voneinander abzuschreiben. Dieselben Tipps, die für uns Bipolare gelten, nämlich gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf, möglichst kein Alkohol, finden sich auch in Empfehlungen für die natürliche Schönheit oder für Herzkranke Umgekehrt heißt das wohl auch, dass wir mit vielen anderen in einem Boot sitzen, wenn wir uns mit Ernährungsvorschlägen befassen, bei sportlichen Aktivitäten abmühen und als Langweiler gelten, weil wir bei Alkohol abwinken und früh ins Bett gehen. Vielleicht wird es ganz nebenbei doch noch etwas mit meiner natürlichen Schönheit! Was bedeutet natürliche Schönheit? (. ) Eine schöne Haut benötigt eine gesunde Ernährungsweise, die reich an Gemüse, Obst, also an Vitaminen und Mineralstoffen ist. Gleichzeitig braucht unsere Haut eine gesunde Luft, Schlaf, aber auch körperliche Aktivität und Entspannung. (Gefunden auf 26 Lesehinweise Internetadressen: Bücher für Betroffene und Angehörige: Thomas Bock: Achterbahn der Gefühle: Mit Manie und Depression leben lernen, Balance-Verlag, Bonn (2007) Peter Bräunig: Leben mit bipolaren Störungen, Trias-Verlag, Stuttgart (2009) Christian Simhandl, Klaudia Mitterwachauer: Depression und Manie erkennen und erfolgreich behandeln, Springer-Verlag, Wien (2007) 27

15 Für Ihre Notizen Mein persönlicher Notfallplan In Ihrem persönlichen Notfallplan legen Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt oder Psychotherapeuten fest, welche Maßnahmen im Akutfall für Sie wichtig sind. Die vorgesehenen Schritte sollen aufeinander aufbauen und charakterisieren einen zunehmenden Schweregrad der Situation. Schritt 1 könnte daher die Rücksprache mit einem Freund oder Angehörigen darstellen, Schritt 7 der Anruf beim behandelnden Arzt oder die Fahrt zur Notaufnahme in die Klinik. Fassen Sie Ihren Notfallplan so konkret wie möglich ab und bestimmen Sie dabei auch die Rolle Ihres Partners und der Familie. Nicht vergessen: Legen Sie fest, wo der Plan im Notfall zu finden ist. Was tue ich, wenn es kritisch wird?

16 Notfallplan Für Ihre Notizen 7. Fachliche Hilfe aufsuchen: Arzt Name: Adresse: Telefonnummer: Klinik Name: Adresse: Telefonnummer: Psychotherapeut Name: Adresse: 30 Modifiziert nach Hautzinger M, Meyer T: Bipolar affektive Störungen. Fortschritte der Psychotherapie. Göttingen: Hogrefe Verlag (2011) Telefonnummer: 31

17 Arztstempel Ein Service von: Lundbeck GmbH Ericusspitze Hamburg Tel.: 0 40/ Fax: 0 40/ /2012 Wir wünschen gute Besserung!

Erfahrungsbericht Catheriné – Bipolare Störung & Alexithymie

Mein Name ist Catheriné, ich bin 30, beziehe Hartz 4 und habe eine Bipolare Störung (Typ 2) und eine leichte bis mittlere Alexithymie. Ich habe keinen Job und schaffe inzwischen auch keinen 1 € – Job mehr. Ich lebe mit 2 Meerschweinchen zusammen und kontrolliere meine Störung ganz ohne medikamentöse Hilfe. Und das ist meine Geschichte:

Streitende Eltern, Mobbing, Angst, unzählige Therapien. Ich bin quasi „kaputt“ groß geworden. Ohne je gelernt zu haben, wie eine intakte elterliche Beziehung aussieht oder was Liebe ist, wie es aussieht, wenn sich jemand liebt. Ich bin nur mit sich hassenden Eltern groß geworden.

Meine größte Angst? Je wieder eingewiesen zu werden. Ich bin 30. Wenn es nach mir geht, nach meinem Gefühl, ist genau das der Fehler. Das ich 30 geworden bin. Ich habe das Gefühl, ich dürfte längst nicht mehr existieren, hätte eigentlich nicht 30 werden dürfen. Mein Freund hat mich vor kurzem gefragt, ob ich Selbstmordgedanken habe. Selbstmordgedanken? Nein. Das stimmt. Aber wenn ich aufwache ist mein erster Gedanke oft, dass ich mir wünschte, tot zu sein.

Komisch. Eigentlich bin ich glücklich und lebe gerne. Ich verstehe diesen Gedanken selbst nicht. Ich bin eher dankbar, jeden Tag aufs Neue die Welt entdecken zu dürfen, zu leben und atmen zu dürfen. Trotzdem ist das an vielen Tagen der erste Gedanke, der mir kommt, wenn ich aufwache oder: „Eigentlich dürftest du gar nicht mehr existieren“. Frage ich mich wieso, ist die Antwort: „Weil ich eigentlich nicht mehr existieren dürfte.“ Ich kämpfe jeden Tag gegen meine schlechte Seite, gegen meine negativen Instinkte und Gedanken an. Ich würde so gerne aufgeben, aber das kommt nicht in Frage.

Als Teenager war ich vollkommen überfordert. Mir war alles zu viel. Richtig schlimm wurde es erst in der „WG“. Ich kam mit 14 in das Haus in V. und dachte von Anfang an darüber nach, wie ich zurück zu meiner Familie komme. 2 Jahre lang. Ich habe die WG gehasst. Drogen, Gewalt, Manipulation war dort nichts Neues. Das war an der Tagesordnung. Ich war fast 2 Jahre da. Ausgebildete Erzieher? Nein. KEINER hatte die Ausbildung, keiner hätte da als Erzieher Kinder betreuen dürfen. Das hat aber keinen interessiert. Die, die als Erzieher angestellt waren, waren nichts weiter als Sozialhilfeempfänger. Der Grund, aus dem ich dahin kam, war, dass ich nicht mit der Scheidung meiner Eltern klarkam und den Schmerz und die Wut an meiner Mutter ausgelassen habe.

Ich beschloss, zu meinem Vater zu ziehen. Ich war zu der Zeit ein Papakind. Ein Kind, das durch die Zeit bei seinem Vater lernen musste, dass er nicht der tolle Vater war, als das es ihn sah. Er war Alkoholiker und hatte Alexithymie. Er konnte seine Gefühle nicht zeigen. Ich ging mit in Gaststätten, wo er sich bewusstlos trank. Ich musste. Konnte nicht allein zu Hause bleiben. Also musste ich mit angucken, wie er sich bewusstlos getrunken hat. In dem Zustand hat er mir auch jedes Mal gute Nacht gewünscht und war der liebste Vater der Welt.

Ich hatte Angst. 3 Wochen später war mir das auch zu viel. Ich ging zu meiner Mutter, vertraute mich ihr an und kam durch das Jugendamt, in eine WG. Grund: Ich konnte nicht mehr nach Hause. Durfte nicht. Mich hat keiner gefragt. Also kam ich in die WG.

Ich habe schnell festgestellt, dass es da nicht so toll ist, wie es schien. Aber das interessierte keinen. Ich war psychisch krank. Alles Einbildung. Ich musste selbst klarkommen. Die WG wollte, als sie rausbekam, dass ich immer wieder zu meiner Mutter ging und ihr erzählte, was passiert ist, den Kontakt zwischen uns unterbrechen und vermeiden. Drogen, Gewalt, Mädchen, die zu Abtreibungen gezwungen wurden – würde das rauskommen, wäre die WG geliefert gewesen. Das Haus wäre geschlossen worden. Das ging nicht.

Nach 2 Jahren wurde ich vergewaltigt. Ab da gingen die Probleme richtig los. Ich wurde dadurch gebrochen und wurde manisch-depressiv. Ich weiß noch, dass ich das Gefühl hatte, etwas würde zerbrechen. Hilfe? Nein. Ich hatte nur meine Tage, hieß es. Ein Arzt war nicht nötig. Mich fragen? Unnötig. Ich hatte Verletzungen, blutete, der Teppich war voll.

Der „Erzieher“ – Ein Witz. Ich würde lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Der „Erzieher“ der zu der Zeit Nachtdienst hatte in jener Nacht war eigentlich mal als Hausmeister angestellt worden, hatte keine Ausbildung. Wurde trotzdem für die Erziehung eingesetzt. Grund: Er hatte 2 erwachsene Kinder. Er rauchte gerne mal mit ein paar der älteren Jugendlichen Marihuana, zum Teil auch mit jüngeren. Es blieb aber nicht nur dabei. Alkohol war auch oft im Spiel. Für viele Jugendliche war das der einzige Weg, um die WG auszuhalten und zu vergessen. In jener Nacht war er Sturzbetrunken. Er hatte sich mit einem Kollegen zusammen betrunken und als einer der älteren Jugendlichen mich fand und den beiden Herren Bescheid sagte, wurde es richtig übel. Ich erinnere mich noch sehr klar. Es ist, als hätte ich alles als Außenstehende gesehen. Er säuberte den Teppich, ich stand neben seinem Kollegen, verängstigt und fertig. Ich hatte keine Ahnung, was passiert ist. Mein einziger, klarer Gedanke war, dass ich mein erstes Mal gerade hatte und sterben werde. Ich war mir sicher, dass ich sterben muss. Sein Kollege fragte ihn, ob ich nicht zum Arzt sollte. Er sah auf, grinste und meinte nur: „Nö, die hat nur ihre Tage“.

Dann machte er weiter als wäre nichts gewesen. Als er fertig war, gingen sie ohne sich weiter um mich zu kümmern und ich blieb mit Angst, verwirrt, verletzt und Schmerzen zurück. Am folgenden Morgen wurde ich geweckt und mir mitgeteilt, dass ich zur Schule zu gehen habe. Da ich Angst hatte, widersprach ich nicht. 4 Tage darauf hatte jener „Erzieher“ Wochenenddienst. Er stand morgens plötzlich hinter mir und raunte mir ins Ohr, dass ich meine Familie nie wiedersehen würde, wenn ich es wagen würde, jemandem davon zu erzählen. Ganz ehrlich? Wem hätte ich davon denn erzählen sollen… Ich war auf mich gestellt.

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In der Fachsprache nennt man Bewegungen die Motorik des Körpers. Entsprechend werden diese Nervenzellen Moto-, Motorneurone oder motorische Nervenzellen genannt. Motorischen Nervenzellen kommen im Körper im Gehirn (Hirnrinde und -stamm) und im Rückenmark vor. Über Fortsätze, sogenannte Axone, stehen sie in Verbindung zu den Muskeln.

Die motorischen Nervenzellen von ALS-Patienten werden fortschreitend geschädigt bis sie schließlich zugrunde gehen. Die Signalübermittlung von Gehirn oder Rückenmark an die Muskeln wird dadurch gestört bis sie irgendwann ganz zum Erliegen kommt – eine Entwicklung, die nicht rückgängig gemacht werden kann.

Erste Anzeichen dieses neurologischen Verfalls sind Kraftlosigkeit, Krämpfe und Steifigkeit in isolierten Muskelgruppen (zum Beispiel in den Fingern). Früher oder später befällt die ALS Krankheit weitere motorische Nervenzellen und breitet sich auf den gesamten Körper aus. Das Fortschreiten der Erkrankung folgt dabei einem bestimmten Muster. Welches Prinzip dem zugrunde liegt, ist jedoch noch nicht erforscht.

Was löst die Schädigung der motorischen Nervenzellen bei der ALS Krankheit aus? Diese Frage beschäftigt derzeit noch Wissenschaftler weltweit. Als sicher gilt bereits, dass problematische Eiweiß-Bausteine (Proteine) in den motorischen Nervenzellen eingelagert werden. Als Ursache für diese Fehlleistung des Körpers vermutet man in den meisten Fällen krankhaft veränderte Gene. Bei etwa jedem zehnten Patienten scheint ein erblicher Gendefekt für den Ausbruch der Krankheit verantwortlich zu sein.

Ob Genmutationen jedoch der alleinige Auslöser sind oder ob noch andere, innere und äußere Einflüsse eine Rolle spielen, ist noch unklar. Vermutet wird zum Beispiel, dass der körpereigene Botenstoff Glutamat sowie entzündliche und zellschädigende Prozesse, an denen Sauerstoff beteiligt ist („oxidativer Stress“), ebenfalls eine Rolle bei der Entstehung der ALS Krankheit spielen.

Einige Studien weisen auch darauf hin, dass chemische Substanzen wie Chlorkohlenwasserstoffe (enthalten in Unkrautvernichtungsmitteln), oder Kopfverletzungen (zum Beispiel Schädel-Hirn-Traumata) das Risiko, an der ALS Krankheit zu erkranken, erhöhen.

Anders als ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall stellt ALS das Leben der Betroffenen nicht von jetzt auf gleich auf den Kopf, sondern schleicht sich langsam in den Alltag.

Zunächst klagen die Patienten über einen Kraftverlust der Muskeln, häufige Krämpfe, Steifigkeit und unkontrollierbare Muskelzuckungen. Welche Muskelgruppe als erstes davon betroffen ist, hängt davon ab, welche motorischen Nervenzellen als erstes geschädigt werden. Das kann von Patient zu Patient völlig unterschiedlich sein:

Sind die motorischen Nervenzellen des Gehirns als erstes betroffen, sind meist Schluck- oder Sprechstörungen erste Symptome. Die Sprache wird langsamer und undeutlicher, der Speichelfluss nimmt zu. Erst später breitet sich die Erkrankung auf Arme und Beine aus.

Erleiden die Motoneuronen des Rückenmarks als erstes Schaden, sind meist die Muskelgruppen an Armen oder Beinen betroffenen. In den meisten Fällen klagen Betroffene über Beschwerden in den Händen. Eine Tasse zu greifen oder einen Stift zu halten, fällt ihnen auf einmal schwer.

Diese große Bandbreite an Symptomen macht es für Betroffene wie Ärzte schwer, die ALS Krankheit frühzeitig zu erkennen. Erste Anzeichen wie unsicherer Gang, verlangsamtes Sprechen oder häufige Krämpfe werden lange anderen Ursachen zugeschrieben.

Durch ALS werden Nervenzellen zerstört. (c) psdesign1 / Fotolia

Sicher ist lediglich, dass die Krankheit fortschreitet. Eine genauere Prognose zum Verlauf ist jedoch bis dato nicht möglich. Auch die Geschwindigkeit, mit der die ALS Krankheit den gesamten Körper erfasst, ist sehr unterschiedlich. In machen Fällen dauert es wenige Wochen, in anderen mehrere Jahre, bis die Beschwerden die Lebensqualität des Patienten stark einschränken.

Schreitet die Krankheit voran, erfasst sie zunächst benachbarte Muskelgruppen. Schließlich greift sie auf die gesamte Skelettmuskulatur über. Dazu gehören auch die Gesichtsmuskeln (inklusive Zunge) oder die Muskeln, die für die Weitung des Brustkorbes bei der Atmung sorgen. Daher sind nicht nur Arme und Beine, Hüftmuskulatur oder der Rücken von Kraftverlust und Lähmungen betroffen. In einem fortgeschrittenen Stadium der Krankheit verlieren die Betroffenen ihre Mimik, können sich nicht mehr mündlich oder durch Gesten verständlich machen und leiden unter Atemnot.

Die Nervenzellen der Sinnesorgane wie Augen oder Ohren sind von der Erkrankung nicht betroffen, ebenso wenig wie die der glatten Muskulatur, die zum Beispiel Darm oder Blase steuert. Auch die geistigen Fähigkeiten bleiben von ALS unberührt – nur etwa fünf Prozent der Erkrankten leiden unter Demenz.

Schmerzen verursacht ALS nicht, da die schmerzsensiblen Nerven nicht betroffen sind. Erst wenn es zu deutlichem Muskelschwund kommt und die Stützfunktion der Muskeln so weit verringert ist, dass die Belastung der Knochen und Gelenke zu stark wird, klagen die Patienten über Schmerzen.

Die durchschnittliche Lebenszeit nach der Diagnose beträgt drei bis fünf Jahre. Bei etwa zehn Prozent der Patienten schreitet die Krankheit langsamer voran. Sie leben nach der Diagnose noch fünf Jahre oder länger. Nur wenige Betroffene leben über zehn Jahre lang mit der Krankheit, wie etwa Physiker Stephen Hawking – er lebte über 50 Jahre lang mit ALS, ehe er Mitte März 2018 daran starb.

Vor der Diagnose steht eine neurologische Untersuchung. Für eine Diagnose der ALS Krankheit müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Eine davon ist, dass diese charakteristischen Symptome gemeinsam auftreten:

  • fortschreitende Lähmungen
  • Muskelschwund
  • gesteigerte Reflexe in den betroffenen Muskelgruppen
  • gesteigerte Muskelspannung, die sich in Krämpfen oder Steifigkeit äußert

Ergänzt wird die Untersuchung durch eine Zusatz- und Ausschlussdiagnose. Der Arzt muss sicher gehen, dass keine andere neurologische Erkrankung als Auslöser infrage kommt (die in den meisten Fällen einfacher zu behandeln wäre als ALS). Dazu testet er zum Beispiel die Übertragungsgeschwindigkeit der Nerven, untersucht das Blut und das Nervenwasser und entnimmt eine Probe des Nerven- oder Muskelgewebes (Biopsie).

Die Behandlung der ALS Krankheit hat zum Ziel, Symptome zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Sie umfasst Medikamente und nicht-medikamentöse Maßnahmen, Hilfen bei der Mobilität und der Verständigung sowie Ernährungstherapie und Atemhilfen.

Einzig zugelassener Arzneistoff für eine Basismedikation von ALS ist Riluzol: Er setzt bei der Grunderkrankung an und sorgt dafür, dass die Schädigung der Nervenzellen langsamer voranschreitet. Stoppen lässt sich die Erkrankung dadurch jedoch nicht. Die Wirksamkeit von Riluzol ist belegt, sein genauer Wirkmechanismus jedoch noch unbekannt. Rilulzol sollte sofort nach Diagnosestellung und über den gesamten Krankheitsverlauf hinweg eingenommen werden.

Daneben kommen bei ALS zahlreiche Medikamente zur Linderung der Symptome infrage: Angst und depressive Verstimmungen, die die Erkrankung häufig begleiten, werden zum Beispiel mit Antidepressiva behandelt. Gegen die unwillkürlichen Muskelanspannungen (Spastiken) werden physikalische Therapien oder spastiklösende Medikamente verschrieben. Auch die Krämpfe können mit unterschiedlichen Wirkstoffen gemindert werden.

Um den Abbau der Atemmuskulatur zu kompensieren, kann im Verlauf der Erkrankung eine Maskenbeatmung sinnvoll sein oder ein Gerät, das den Hustenstoß verstärkt. In Einzelfällen kommen auch Medikamente zum Einsatz, die die Schleimbildung in den Bronchien hemmen.

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Diese Aufzählungen sind nicht vollständig. Fügen Sie für sich selber das hinzu, was für Sie zusätzlich noch wichtig ist - und fassen Sie den Mut, sich auf den Weg zu machen, um belastende Umstände nicht mehr einfach zu dulden und hinzunehmen. Es gibt viele kleine und grosse Schritte und Möglichkeiten, aus Ihrer Hochsensibilität eine Kraft zu machen und das innewohnende Potenzial zu entdecken. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie dazu brauchen.
Wichtig: Falls Sie beim Lesen dieser Zeilen den Eindruck gewonnen haben, es werde hier eine "Leistung" von Ihnen gefordert, die Sie eh nicht erbringen können: Lesen Sie die Zeilen nochmals - und diesmal mit der Überzeugung, dass es hier nicht um Leistung geht. "Für sich selber zu sorgen" heisst nichts anderes, als sich selber wirklich wahrzunehmen und zu akzeptieren und "von diesem Punkt aus" sämtliche Schritte zu planen, mögen diese Schritte auch fern von jedem "normalen Durchschnitt" sein.

Sobald durch eine Krankheit oder infolge eines Unfalls Ihre Erwerbsfähigkeit auf lange Sicht gefährdet oder eingeschränkt wird, hilft Ihnen die Deutsche Rentenversicherung häufig mit einer Rehabilitation oder einer Rente weiter.

  • übernehmen wir die Kosten für Ihre stationären und ambulanten medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen
  • finanzieren wir Ihnen notwendige Umschulungen oder Weiterbildungen
  • bieten wir Ihnen Anschlussrehabilitationen nach Unfällen oder Akuterkrankungen, wie Herzinfarkt, Operationen oder Krebserkrankungen sowie Entwöhnungsbehandlungen
  • tragen wir die Kosten für Ihre berufliche Rehabilitation – das sind Maßnahmen, die Ihre weitere Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen, wie eine auf Ihre gesundheitlichen Bedürfnisse optimierte Büroeinrichtung oder der behindertengerechte Umbau Ihres Fahrzeugs. Auch die oben erwähnten Umschulungen und Weiterbildungen gehören zur Beruflichen Rehabilitation.

Mit diesen Leistungen wollen wir Ihnen ermöglichen, Ihre Erwerbsfähigkeit wiederzuerlangen.

Es trifft nicht immer nur die anderen
Statistisch gesehen muss jeder fünfte Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig seinen Beruf aufgeben oder ganz aus dem Arbeitsleben ausscheiden.

Als Versicherter der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten Sie üblicherweise Reha -Leistungen, wenn Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

In der Praxis gibt es allerdings auch Ausnahmen. Beispielsweise bei berufsbedingten Unfällen oder während einer Ausbildung. Lassen Sie sich in jedem Fall zunächst einmal beraten. Neben den Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung gibt es dafür die „Gemeinsamen Servicestellen für Rehabilitation“:

Generell gilt: Erst wenn wir alle Rehabilitationsmöglichkeiten ausgeschöpft haben, kommt als letzte Konsequenz eine Erwerbsminderungsrente infrage. Auf diese haben Sie Anspruch, wenn Sie in Folge von Krankheit oder Unfall nicht mehr in der Lage sind, mehr als sechs Stunden am Tag zu arbeiten. Ausführliche Informationen zur Erwerbsminderungsrente haben wir Ihnen im Themenbereich auf unserer Website zusammengestellt:

Bei tödlichen Unfällen sind die Angehörigen abgesichert: Als Witwen, Witwer, eingetragene Lebenspartner oder Waisen erhalten Sie eine Hinterbliebenenrente:

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Jeder hat schon einmal von der Krankheit Skoliose gehört. Doch was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Was genau ist eine Skoliose und wie äußert sie sich? Ist sie heilbar, wenn ja wie und wer ist in der Regel von Skoliose betroffen?

Bei einer Skoliose handelt es sich um eine Krankheit, die die Wirbelsäule betrifft. Hierbei kommt es zu einer dreidimensional verbogen und verdrehten Wirbelsäule. Daher wird in diesem Zusammenhang oftmals von einer Wirbelsäulenverkrümmung gesprochen. Skoliose äußert sich in der Regel im Wachstumsalter und ist unterschiedlich stark ausgeprägt. Ab wann eine Therapie von Skoliose notwendig ist, hängt vom Verlauf der Krankheit, dem Ausmaß, dem Alter des Erkrankten und den Beschwerden ab.

In vielen Fällen wird den Betroffenen das Tragen eines speziell angefertigten Korsetts vom Arzt verordnet, welches die Wirbelsäule wieder gerade rücken soll. Doch ein Korsett kann Skoliose nicht heilen, hierbei kann nur eine Operation helfen. Mittlerweile ermöglichen moderne Operationstechniken sogar ein aufrechtes und freies Leben für Skoliose-Patienten. Skoliose tritt in vielen Fällen bereits im Alter von zehn Jahren auf. Man kann Skoliose unter anderem daran erkennen, dass sich beispielsweise im Schulterbereich eine Beule bildet, weil sich das Rückgrat seitlich verbogen und in sich verdreht hat.

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Was macht die Medizin? Sie gibt uns weniger den Rat, unsere Ernährung und Lebensweise umzustellen, zumal wir diesen Rat von ihr gar nicht hören wollen. Wir wollen ja unsere Grundhaltung nicht ändern, aber die Folgen der falschen Grundhaltung von uns wegschieben. Dem kommt uns die Medizin insofern entgegen, dass sie uns ihre Pillen und Elixiers zukommen lässt. Weil diese aber wiederum Gift für den Körper darstellen, lösen sie das Grundproblem nicht. Stattdes­sen werden die Krankheitssymptome verlagert oder gar verschlechtert. Dies heißt aber nicht, dass uns in erster Linie gesundes Essen gut tut. Die Entscheidung, gesund essen zu wollen, ist eine Entscheidung, unser Leben in Einklang mit der Natur und somit auch mit den geistigen Gesetzen zu bringen. Wer über hohe Gedankenkraft verfügt, dem schaden auch Gifte und Fremdstoffe nicht. Jedenfalls kann eine Entscheidung, gesund essen und gesund leben zu wollen, nur im Geiste hervor­gerufen werden. Wir nehmen diese Entscheidung im Geiste an und führen sie quasi auf der materiellen Ebene aus. Das Ergebnis wird dann sein, dass unsere Körper gesünder, vitaler und geschmeidiger werden. Im umgekehrten Fall zeichnet sich das Gegenteilige ab. Auch dies ist eine Entscheidung.

Das Problem der Krankheit oder der Krankheitssymptome ist nur ein Aspekt, der auf unser falsches Denkens hinweist. Falsch ist z.B. ein Denken, wir könnten uns über geistige Gesetze, die keine Ausnahmen erlauben, ohne spezielle Folgen erheben. So denken wir, wir könnten sie zu einer Regel machen, die eben Ausnahmen haben. Ausgerechnet sollen wir dann diese Ausnahme-Erscheinung sein.

Als Gesetz können wir formulieren, dass jedes Krankheitssymptom seine Ursache im Oben, sprich im Geiste, hat und ein therapeutisches Mittel für die Korrektur unserer falschen Gedanken ist.

Wenn wir in dieser Welt nun ähnliche Bedingungen vorfinden, sich bei jedem aber andere Krankheitssymptome bemerkbar machen, beruht dies auf einem unterschiedlichen Bewusstseinszustand. Wir können auch sagen, dass die geistige Verstrickung bei jedem etwas anders gelagert ist. So also, wie es unterschiedliche Gaben gibt, gibt es auch Unterschiede in der geistigen Verstrickung. Entsprechend dieser Unterschiede machen sich bei jedem andere Krankheits-Symptome bemerkbar und hat jeder ein etwas anderes Thema, mit dem er sich auseinanderzusetzen hat. Aus begrenzter Sicht sieht es dann so aus, dass es für jeden individuelle Gesetzmäßigkeiten gib.

Von einem Freund habe ich einmal sinngemäß das Argument gehört, die Individualität würde erlauben, dass in Bezug auf Nahrung jeder etwas anderes braucht. Wenn dem prinzipiell so wäre, bräuchte jeder ein spezielles Medikament, um nach altherkömmlicher Sicht eine bestimmte Krankheit behandeln zu können. Dass es gewisse Gesetzmäßigkeiten gibt, die für alle gilt, lässt sich kaum leugnen. Ohne diese Gesetzmäßigkeit hätte die klassische Medizin, welche auf der rein grobstofflichen Ebene ansetzt, keinerlei Ansatzpunkte gehabt. Im Klartext. Wenn dem Körper etwas zugeführt wird, das für ihn nicht vorgesehen ist, leidet er darunter, es sei denn, wir sorgen auf andere Weise dafür - z.B. über unseren Geist -, dass kein Krankheitssymptom entstehen kann.

Wenn wir Individualität also mit individuelle Gesetzmäßigkeit assoziieren, denken wir falsch. Es gibt keine individuellen Gesetzmäßigkeiten sondern immer nur allgemeine Gesetzmäßigkeiten. Die Hierarchie der Energien (z.B. Heilenergien) ist eine universelle Gesetzmäßigkeit, die für alle gleichermaßen gilt. Wenn es also um eine spezielle Heilung oder in der Umkehrung um eine spezielle Erkrankung geht, müssen wir immer berücksichtigen, dass unser individueller Bewusstseinszustand dafür verantwortlich ist. Insofern ist dem Gedanken, dass jeder etwas anderes braucht, zuzustimmen und doch nicht zuzustimmen. Dem ist zuzustimmen, wenn wir glauben, dass wir bestimmte Nahrung oder bestimmte Heilmethoden brauchen und wenn dabei unser Glaube groß genug ist. Wenn wir z.B. glauben, vegane Nahrung schadet uns und unser Glaube ist auch groß genug, dann schadet sie uns. Ist aber unser Glaube in allem klein, werden wir uns über die materiellen Gesetzmäßigkeiten nicht erheben können.

Der Glaube kann alles bewirken; aber er kann auch alles verhindern.

Wir können den Körper dazu umprogrammieren, dass er ohne irdische Nahrung auskommen kann, was aber nicht von heut auf morgen geht. Hier ist in der Regel, die ja Ausnahmen hat, Arbeit an uns notwendig oder sehr starkes Gottesvertrauen. Wenn momentan der Eindruck vorherrscht, wir bräuchten Fleisch oder sind von diesem oder jenem abhängig, liegt dies eher daran, dass in uns unbewusste Glaubensmuster verankert sind, welche sich so manifestieren, dass wir Abhängigkeit (vom Fleisch) erfahren. Die Erfahrung bestimmter Abhängigkeiten ist aber nicht der Beweis dafür, dass wir von solchen Dingen wirklich abhängig sind, sondern ist lediglich die Manifestation dieser Glaubensmuster. Dies hat also mit individueller Gesetzmäßigkeit nicht wirklich etwas zu tun. Die Individualität hat eher für Verwirrung gesorgt und den Eindruck erweckt, das Leben sei kompliziert. Das Leben beruht auf geistigen Gesetzmäßigkeiten, die immer einfach sind.

Ein geistiges Gesetz ist, dass uns nur so geschieht, wie wir in der Summe durch unsere bewussten und un(ter)bewussten Gedanken denken.

Die Idee der Individuation hatte u.a. dazu geführt, zu glauben, wir könnten uns über alle Gesetze erheben und unser eigenes (individuelles) Gesetz sein. Dies möchte ich nicht als negativ darstellen, sondern als neutralen Fakt, den es zu durchschauen gilt. Der Glaube, sich über alle Gesetze erheben zu können, kommt vermutlich daher, dass wir unbewusst unsere wahre Göttlichkeit erahnen können. Wir können in der Tat materielle Gesetzmäßigkeiten aufheben, nicht aber die geistigen Gesetze, die für alle ohne Ausnahme gelten.

Weil uns das falsche Denken von der Erkenntnis fern hält, sind wir versucht, falsch zu schlussfol­gern, was uns noch mehr in die Irre führt und somit im Irrtum hält. Schließlich haben die falschen Schluss­folger­ungen ihre Wurzel in der Fehlwahr­nehmung. Da ferner alle Krankheits-Symptome als eins zu beurteilen sind, macht es wenig Sinn, die einzelnen Symptome bis ins Detail verstehen zu wollen. Manchmal genügt es einfach, zu denken, dass wir im Irrtum sind und diesen Irrtum korrigieren wollen. Wenn wir so denken, nehmen wir keine eigensinnige Antwort vorweg und erlauben stattdes­sen, auf diejenige Instanz in uns zu hören (höheres Selbst), die im Zustand des Gewahr-Seins ist und daher alle Symptome zu interpre­tieren weiß. Diese Instanz weiß am besten, was zu tun ist, um mit möglichst wenig Aufwand der Täuschung, der wir ausgesetzt sind, zu entkom­men. Das Krankheitssymptom will uns nur darauf aufmerksam machen, dass wir immer noch im Irrtum sind und uns immer noch von den äußeren Dingen blenden lassen.

Die eine oder andere klassische Symptom-Behandlung kann analog der alltäglichen Nahrungs-Aufnahme wohl helfen, den Körper, der ja unser Lerninstrument ist, in Funktion zu halten. Das Hauptanliegen jeglicher Behandlung, auch die der therapeutischen Behandlung, sollte aber immer das liebevolle Annehmen im Hinblick einer Aussöhnung sein. Die Aussöhnung ist wie eine Art Versuch, zu verstehen, weil sie uns sagt, dass das Krankheitssymptom ja nicht wirklich ist, sondern nur eine Manifestation krankhaften Denkens. Schließlich kann ich dieses Denken dahingehend ändern, dass das Krankheits-Symptom verschwindet. Insofern hat es nur eine vorüber­gehende aber keine wirkliche Bedeutung. Und ist dieses Symptom einmal verschwunden, brauchen wir uns nicht weiter darum kümmern. Stattdessen haben wir dann Zeit frei, um uns um das Wesentliche zu kümmern. So also weisen wir die Krankheit nicht ab, sondern schauen sie mit liebevollen Augen (ähnlich den geistigen Augen) an. Schließlich gilt es, anhand des allgemeinen Krankheits-Symptoms unsere Irrtümer zu erkennen, um sie zu korrigieren.

Wer in sich selbst und somit in die eigenen Heilkräfte wenig Vertrauen hat, wird Alternati­ven zur Heilung suchen. Er wird sich von Ängsten, Zweifeln und Sorgen leiten lassen und auf seinem Lebensweg weniger Ruhe und Achtsamkeit an den Tag legen. Die Ergebnisse seiner Anstrengungen werden wie ins Leere laufen. Der Heil-Erfolg wird mitunter sehr schwankend und sehr dürftig sein. Letztlich ist die Art des Aufwandes, der in Verbindung mit Medika­menten betrieben wird, in Verbindung mit der Effizienz des schein­baren Heiler­folgs Zeugnis einer bestimmten Geisteshal­tung. Dieses Prinzip lässt sich auf alle Lebens-Bereiche übertragen. Das Geschehen als Zeugnis ist Symbol und Symptom zugleich.

Symbole dienen dazu, dem Geist, der krankhaft denkt, eine Orientierungshilfe zu geben. Der Zustand des Körpers in Verbindung mit der gesamten Mitwelt ist eine einzige Lehreinheit. Das Ziel dieser Lehreinheit ist die Rückerstattung des Gewahr-Seins der Vollkommenheit (= Aufhebung der Fehlwahrnehmung). Wenn wir uns unserer Vollkommenheit nicht gewahr sind, haben wir sie einmal verleugnet. Solange wir nicht im Zustand des Gewahr-Seins sind, leben wir in der Täuschung, was uns dazu verleitet, die Dinge falsch zu sehen. Wir wollen entweder gegen die unangenehmen Dinge mittels Kampf angehen, wollen sie von uns wegschieben oder fliehen vor ihnen. Dies ist der falsche Weg. Den richtigen Weg schlagen wir dann ein, wenn wir alles in Ruhe anschauen. Wir schauen dabei die Dinge zwar mit dem Körper an, berufen uns aber nicht auf sein Urteil. Stattdessen nehmen wir die Analogiegesetze zur Hilfe. Diese sagen uns, dass hinter jedem Problem oder Symptom ein falsches Denken steckt. Und das Wissen darum, dass allein unser Denken eine Ursache-Funktion hat, muss uns automatisch ein beruhigendes Gefühl vermitteln. Denn nur in der Ruhe haben wir keine Gedanken, die negativer oder zerstörerischer Art sind. Stattdessen kommen in der Ruhe Gedanken auf, die letztlich zu unserem Heil führen.

Solange wir wegschauen, uns etwas vormachen oder etwas von uns wegschieben, sind wir nicht fähig, rechtmäßig zu erkennen. Solange bleibt die geistige Verstrickung aufrechterhalten und können wir nicht optimal im Lebensfluss schwimmen. Der Lebensfluss ist gestört, was sich u.a. am Körper durch Krankheitssymptome bemerkbar macht. Krankheitssymptome am Körper tauchen z.B. dann auf, wenn der Energiefluss am Körpersystem durch sogenannte Energie-Blockaden gestört ist. Ist der Energiefluss im Körper an gewissen Stellen gestört, wird im Körper den Zellen, Organen oder/und anderen Teilen des Körpers Lebensenergie entzogen. Dann stehen Geben und Nehmen innerhalb des Körpersystems in einem unausgewogenen Verhältnis.

Blockaden beruhen auf angestauten und ver­drängten Gefühlen, welche nicht ausgesöhnt sind. Diese verdrängten Gefühle machen aus körperlicher Sicht krank und hindern den Kranken (krankhaft denkenden Geist) gleichsam daran, sich zu entfalten. Der Lebensfluss ist auf allen Ebenen, außen wie innen, gestört. Für den Kranken stellt sich das Innen ungleich vom Außen dar. Des­gleichen wird ein falsches Innen vorgetäuscht, um die Körper-Identifikation aufrechtzuerhalten. Damit wird auch der Körper des anderen zum Feind, vor dem man sich schützen muss. Die Teufels­-Spirale ist perfekt.

Der Kranke hat Angst, dass das, was in ihm verborgen ist, ihm Schmerzen bereitet, sobald es aufgedeckt wird. Dabei vergisst er, dass das Ausheilen der Blockaden nicht nur Linderung bedeutet sondern auch das Krankheitssymptom zum vollständigen Verschwinden bringt. Die Ausheilung lässt am Ende ein anscheinend auskuriertes Krankheits-Symptom, das als Veranlagung (Disposition) vorhanden ist/war, in abge­schwächter Form nochmals ans Tageslicht kommen, um sie nach Durchleuchtung vollends auszusöhnen. Heilung ist ohne Aussöhnung nicht möglich. Finden Durchleuchtung und Aussöhnung nicht statt, bleiben Krank­heits-Symptome, wenn auch nur in abgeschwächter Form (Disposition), bestehen oder zeigen sich auch in anderen Formen. Wir bekämpfen die Krankheit, ohne ihre Ursache ausfindig machen zu können. Es gelingt vielleicht, das eine Symptom auszumer­zen, werden uns aber anstelle dessen plötzlich wieder mit einem anderen Symptom auseinandersetzen müssen (Symptom-Verlagerung). Dies ist verwandt mit der alltäglichen Problemlösung. Kaum haben wir ein bestimmtes Problem gelöst, kommt das nächste Problem auf uns zu. Dem einen mag die ständige Problemlösung eine Herausforderung darstellen, für den anderen kann dies aber langweilig oder gar lästig werden. Je nach Art der Probleme oder der Krankheiten ist die Situation erträglich, weniger erträg­lich bis hin zu unerträglich.

Wir können auch die Krankheit als Problem auf­fassen. Denn sobald die Ursache der Krankheit wirklich erkannt wird - und dies ist immer mit den Augen des Geistes (der Liebe) möglich -, ist die Krankheit als Problem gelöst. Wir müssen also vollkommen umdenken. Die Krankheit (besser: das Krankheitssymptom) ist nicht dazu da, um von uns weggeschoben sondern um durchleuch­tet, ausge­söhnt und harmonisiert zu werden. Wir durchleuch­ten die kranke Stelle mit dem Licht unserer Liebe, damit sie ausgeheilt werde. Wenn wir im übertragenen Sinn um eine Krankheit ein Pflaster herummachen, damit sie uns nicht weiter stört, verschwindet sie nicht, sondern wird nur vor unserem eigenen Licht abgeschirmt. Sie kann nicht durchleuchtet und nicht dem Licht zu seiner Ausheilung übergeben werden. Unaus­gesöhnt wird sie früher oder später (vielleicht in einer etwas anderen Form) wieder ans Tageslicht kommen. Sicher ist, dass wir ohne eine Auflösung der Energie- Blockaden immer wieder mit Schmer­zen konfron­tiert werden.

Wenngleich alles seine Ursache im Geiste hat, sind bestimmte Maßnahmen auf der materiellen Ebene dennoch sehr brauchbar oder gar notwendig. So gehen wir bei Knochenbrüchen selbstverständlich zum Arzt und lassen uns von ihm behandeln. Unter Umständen sind Operationen notwendig. Dies muss von Fall zu Fall geprüft werden. Unter Umständen holen wir Rat ein, und suchen Menschen auf, die über gute Intuition verfügen oder die Zugang zur geistigen Welt haben. Ich kenne z.B. einen Fall, wo von der geistigen Welt (ausnahmsweise) eine bestimmte Operation empfohlen wurde. Die entsprechende Person ist dieser Empfehlung nicht nachgekommen und hatte im Laufe der Zeit immer stärkere Schmerzen. Diese Schmerzen wurden durch das Einnehmen immer stärkerer Schmerzmittel zwar gelindert, doch wurde das Voranschreiten des Krankheits-Symptoms nicht verhindert. Es hatte sich später dann ein Krebsgeschwür entwickelt, das diese Person nicht überlebt hatte. An dieser Stelle möchte ich dringend empfehlen, eine Synergie zwischen Psychotherapie, Medizin, alternativer Heilung und Spiritualität herzustellen.

Egal, wie die Behandlung aussehen mag, in allen Fällen hinterfragen wir diese Symptome und versuchen sie in Bezug zu unserem Denken zu setzen.

Solange wir die Krankheitssymptome nicht mit unserem heilenden Licht der Liebe bestrahlen (= mit verständnisvollen Augen anschauen), werden wir die Gründe für diese Symptome verdrängen. Diese Verdrängung hebt Schmerzen und Grenzen nicht auf, sondern erzeugt sie aufs Neue, womit auch die Angst einen Nährboden bekommt. Damit werden wir nicht in Erfahrung bringen können, ob die diesbezügliche Angst berechtigt war oder nicht. Die Angst, die uns bleibt, wird uns daran hindern, uns für die Mitwelt zu öffnen, weil wir in ihr einen potenziellen Feind sehen. Wir schirmen nicht nur die kranke Stelle im Körper ab sondern auch unser Leben von unserem Umfeld, das unser Lebens-Elixier darstellt. Dies ist Selbst-Kreuzigung.

Offenheit und Offenbarung haben immer etwas mit Öffnung der eigenen Grenzen und somit mit der Aufhebung der Trennung zu tun. Schließlich hatte die Trennung u.a. die Krankheitssymptome am Körper als Preis. Wollen wir uns von der materiellen Welt lösen, kann dies nicht durch Tod geschehen, sondern nur dadurch, dass wir alle Verdrängungen (Art Geheimnisse) ins Licht führen. Wenn wir sie mit ins Grab nehmen, bleiben sie solange in der Grube, bis sie wieder ausgegraben werden. Doch wer anders kann sie ausgraben, als wir selber?

Diese Offen­barung scheint uns manchmal mehr Angst zu machen als der Tod, weil wir vielleicht glauben mögen, dass wir bei Preisgabe all unserer Geheimnisse unsere Identität verlieren könnten. Doch was nützt uns eine Identität, die ohnehin sterblich ist? Und außerdem, welche Identität meinen wir damit? Die Identität des Körpers oder die Identität des Geistes?

Die Identität des Geistes können wir nicht ver­lieren, sondern gewinnen, weil sie die wirkliche Identität ist. Dagegen können wir die falsche Identität verlieren. Es ist dies die Körperidentität. Doch welche Identität ist erstrebens­werter? Der Körper ist Grenzen ausgesetzt und sterblich, der Geist nicht. Wenn wir die Identität des Geistes zurückgewinnen, gewinnen wir das geistige Gewahr-Sein zurück. Dann erinnern wir uns wieder an das, was wir wirklich sind, um das, was wir fälschlicherweise vorgegeben haben (falsche Vorstellung von uns und vom anderen), anstelle dessen aufzugeben. Es ist aber nicht so, dass in uns verborgene Sünden vergangener Taten sind, die nur darauf warten, abgeurteilt zu werden. Sondern es steht an, dass die Erscheinungen wirkungsloser Illusionen in Form von irgendwelchen Verletzungen als nichtig erklärt und die damit verbunde­nen Irrtümer mit Freude und in Liebe der Wahrheit überbracht werden (tieferer Sinn von: ‚liebet Eure Feinde‘). Anerkennen wir, dass wir uns getäuscht haben und dass wir vollkommen sind; und Krankheit und Schmerz ver­schwinden!

mir wurden bei meinem Praktikum vier Krankheitstage, die im ersten Monat meines Praktikums lagen und für welche ich ein ärztliches Attest hatte, prozentual von meinem Lohn abgezogen. Allerdings war die Beschäftigung gar nicht bei der Krankenkasse angemeldet, ich war während der drei Monate weiterhin studentisch krankenversichert. Dementsprechend konnte ich mir den abgezogenen Lohn auch nicht von der Krankenkasse zurückerstatten lassen. Ist es rechtens, dass mir der Lohn aufgrund von Krankheit abgezogen wird, wenn die Beschäftigung gar nicht bei der Krankenkasse gemeldet ist?

Sie müssen sich neben Ihrer Arbeit auch noch um rechtliche Fragen und Belange kümmern? Das raubt Zeit und Nerven. Für Sie haben wir die Flatrate für Rechtsberatung entwickelt.

Das ist wieder einmal die Frage, was es mit dem 'Praktikum' auf sich hat. Ist es ein echtes oder wirkliches Praktikum im Rahmen einer Ausbildung, musst du nachschauen, welche Regeln dafür gelten.
Bei den nur so genannten Praktika wäre als Erstes zu prüfen, ob die Bezeichnung nicht lediglich dazu dient, den Mindestlohn zu unterlaufen - aber das ist deine Frage hier erst einmal nicht. Im Arbeitsrecht ist es allerdings so, dass es in den ersten vier Wochen keine Entgeltfortzahlung gibt, aber eben die KK einspringen würde.

Als erstes wäre hier doch zu raten, Ihre Krankenkasse zu befragen, die kennt ja nun die Antwort. Und dann den Zahlungspflichtigen zur Zahlung aufzufordern.

-- Editiert von altona01 am 05.05.2018 16:45

Signatur: Nur wer sich bewegt, hört seine Ketten rasseln.

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Weihnachtsansprache von Papst Franziskus Datum: 24. Dezember 2014

“Und von dieser Bitte um Vergebung ausgehend ist es meine Absicht, dass diese unsere Begegnung und die Gedanken, die ich mit Ihnen teilen möchte, für uns alle zu einer echten Gewissenserforschung stützen und antreiben, um unsere Herzen für das Weihnachtsfest vorzubereiten. Als ich über dieses Treffen nachdachte, kam mir das Bild der Kirche als mystischer Leib Jesu Christi in den Sinn. Dieser Ausdruck, wie Papst Pius XII. erklärt, „ergibt sich und erblüht gleichsam aus dem, was in der Heiligen Schrift und in den Schriften der heiligen Väter häufig darüber vorgebracht wird” (Enzyklika Mystici Corporis Christi).

Der heilige Paulus schreibt dazu: „Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus.“ (1 Kor 12:12)

In diesem Sinn erinnert uns das Zweite Vatikanische Konzil daran, dass „auch bei der Auferbauung des Leibes Christi (..) die Verschiedenheit der Glieder und der Aufgaben (waltet). Der eine Geist ist es, der seine vielfältigen Gaben gemäß seinem Reichtum und den Erfordernissen der Dienste zum Nutzen der Kirche austeilt (vgl. 1 Kor 12,1-11; Lumen Gentium 7).” Daher gilt: „Christus und die Kirche bilden somit den „ganzen Christus” - Christus totus - Die Kirche ist mit Christus eins.” (Katechismus der Katholischen Kirche, 789 und 795).

Wir können uns gut die römische Kurie als ein kleines Modell der Kirche vorzustellen, also wie einen „Leib“, der ernsthaft und täglich danach sucht, lebendiger zu sein, gesünder, harmonischer und mehr vereint in sich selbst und mit Christus.

Tatsächlich, die römische Kurie ist ein komplexer Corpus, er besteht aus vielen Dikasterien, Räten, Büros, Kommissionen und aus vielen Elementen, die alle verschiedene Aufgaben haben, aber zu einem wirksamen, konstruktiven, geordneten und beispielhaften Funktionieren koordiniert sind, trotz all der kulturellen, sprachlichen und nationalen Verschiedenheit ihrer Mitarbeiter (Evangelii Gaudium, 130- 131).

Weil aber die Kurie ein dynamisches Wesen ist, kann sie nicht leben ohne sich zu ernähren und sich zu pflegen. Wie auch die Kirche als solche kann die Kurie nicht leben, ohne eine lebendige, persönliche, authentische und beharrliche Beziehung mit Christus zu haben (vgl Joh 14:4-5). Ein Mitglied der Kurie, der sich nicht täglich mit dieser Speise nährt, wird zu einem Bürokraten, einem Formalisten, Funktionalisten, einem bloßen Angestellten: ein Rebzweig, der trocknet und Stück für Stück stirbt und der weggeworfen wird. Das tägliche Gebet, die beständige Teilnahme an den Sakramenten, vor allem and er Eucharistiefeier und dem Sakrament der Versöhnung, die tägliche Berührung des Wortes Gottes und eine Spiritualität, die sich in gelebte Nächstenliebe übersetzt, sind die lebendige Nahrung für jeden von uns. Uns allen soll klar sein, dass wir ohne Ihn nichts tun können (Joh 15:8).

Als Folge nährt und bestärkt die lebendige Beziehung mit Gott auch die Gemeinschaft mit den Anderen, das heißt je mehr wir zutiefst mit Gott verbunden sind, desto mehr sind wir unter uns verbunden, denn der Heilige Geist vereint und der Geist des Bösen trennt.
Die Kurie ist gerufen, sich zu bessern, immer zu verbessern und in Gemeinschaft, Heiligkeit und Weisheit zu wachsen, um ihre Aufgabe ganz und gar erfüllen zu können (Pastor Bonus 1, CIC 369). Und wie jeder menschliche Körper ist sie auch Krankheiten ausgesetzt, der Erkrankung und der Fehlfunktion. Hier möchte ich einige dieser möglichen Krankheiten nennen, kuriale Krankheiten. Es sind die Krankheiten, die sich öfter in unserem Leben als Kurie finden. Es sind Krankheiten und Versuchungen, die unseren Dienst für den Herrn schwächen. Ich bin überzeugt, dass uns ein „Katalog“ dieser Krankheiten helfen kann – darin den Wüstenvätern folgend, die solche Kataloge erstellten – und davon möchten wir heute sprechen: Er helfe uns, uns für das Sakrament der Versöhnung vorzubereiten, das ein guter Schritt der Vorbereitung auf Weihnachten für uns alle ist.

Die 15 Krankheiten

1. Die Krankheit, sich „unsterblich”, „immun” oder geradezu „unersetzlich” zu fühlen, indem die nötigen und gewohnheitsmäßigen Kontrollen außer Acht gelassen werden. Eine Kurie, die sich selbst nicht kritisiert, die sich nicht erneuert, die nicht besser werden will, ist ein kranker Körper. Ein ganz normaler Besuch auf einem Friedhof kann uns helfen, die Namen vieler Personen zu sehen, von denen manche vielleicht dachten, dass sie unsterblich, unangreifbar und unersetzlich seien! Es ist die Krankheit des reichen Toren aus dem Evangelium, der glaubte, ewig zu leben (vgl. Lk 12:13-21), und derer, die sich zu Herren machen und sich allen überlegen fühlen statt im Dienste an allen. Sie rührt oft von der Sucht nach Macht und vom „Komplex der Erwählten”, vom Narzissmus, der leidenschaftlich das eigene Ebenbild betrachtet und nicht das Abbild Gottes, das sichtbar ist im Antlitz der anderen, vor allem der Schwächsten und Bedürftigsten (Evangelii Gaudium 197-201). Das Gegenmittel für diese Seuche ist die Gnade, sich als Sünder zu fühlen und von ganzem Herzen zu sagen: „Wir sind unnütze Diener; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan” (Lk 17,10).

2. Eine andere: Die Krankheit des „Martalismus” [abgeleitet von der biblischen Figur der Marta], der übertriebenen Arbeitswut: das heißt die Krankheit derer, die sich in die Arbeit stürzen und dabei unausweichlich „den besseren Teil” außer Acht lassen: zu den Füßen Jesu zu sitzen (vgl. Lk 10,38-42). Deshalb lud Jesus seine Jünger ein: „Ruht ein wenig aus” (vgl. Mk 6,31), denn die nötige Ruhe zu vernachlässigen führt zu Stress und Aufregung. Die Ruhe für den, der seine Arbeit beendet hat ist nötig, geboten und ernst zu nehmen, indem man Zeit mit der Familie verbringt und die Feiertage als Zeiten der geistlichen und körperlichen Erholung respektiert; es gilt zu lernen, was Kohelet lehrt: „Ein jedes hat seine Zeit” (Koh 3:1-5).

3. Es gibt auch die Krankheit der geistigen und geistlichen „Versteinerung”: Die Krankheit derer, die ein Herz aus Stein haben und „halsstarrig” sind (Apg 7:51-60), die auf ihrem Weg die innere Ausgeglichenheit verlieren, die Lebendigkeit und den Wagemut, die sich hinter Papier verstecken und „Verwaltungsmaschinen” werden statt „Menschen Gottes“ (Hebr 3:12). Es ist gefährlich, das menschliche Mitgefühl zu verlieren, das man braucht, um mit den Weinenden zu weinen und sich mit denen zu freuen, die froh sind! Es ist die Krankheit derer, die die „Gesinnung Jesu” verlieren (Phil 2:5- 11), denn ihr Herz verhärtet sich im Laufe der Zeit und wird unfähig, den himmlischen Vater und den Nächsten bedingungslos zu lieben (vgl. Mt 22:34-40). Christsein bedeutet genau das: „so gesinnt sein, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht” (Phil 2,5), demütig und freigiebig gesinnt, losgelöst und großzügig (Benedikt XVI, Generalaudienz 1. Juni 2005).

4. Die Krankheit der ausufernden Planung und des Funktionalismus. Wenn der Apostel alles haarklein plant und glaubt, dass mit einer perfekten Planung die Dinge effektiv vorangehen, dann wird er zu einem Buchhalter und Betriebswirt. Gute Vorbereitung ist notwendig, aber immer ohne der Versuchung zu erliegen, die Freiheit des Heiligen Geistes einschränken und steuern zu wollen; er bleibt immer größer, großzügiger als alles menschliche Planen (Joh 3:8). Man fällt in diese Krankheit, weil es „immer leichter und bequemer ist, den eigenen statischen und unveränderten Haltungen zu folgen. In Wirklichkeit ist die Kirche dem Heiligen Geist in dem Maß treu, in dem sie nicht beansprucht, ihn zu regulieren und zu zähmen. den Heiligen Geist zähmen! - Er ist Frische, Fantasie, Neuheit.” (Papstpredigt 30. Nov. 2014)

5. Die Krankheit der schlechten Absprache. Wenn die Mitglieder ihre Gemeinschaft miteinander verlieren und der Körper seine harmonische Funktion und sein Maß, dann wird er zu einem Orchester, das Krach macht, weil seine Mitglieder nicht zusammen spielen und keinen Gemeinschafts- und Mannschaftsgeist haben. Wenn der Fuß zum Arm sagt: „Ich brauche dich nicht”, oder die Hand zum Kopf: „Ich befehle”, erzeugt das Unbehagen und Skandal.

6. Es gibt auch die Krankheit des „geistlichen Alzheimer”, der Vergessenheit der Geschichte des Heils, der persönlichen Geschichte mit dem Herrn, der „ersten Liebe” (Apg 2:4). Dabei handelt es sich um ein fortschreitendes Absenken der geistlichen Fähigkeiten, die früher oder später zu einer schweren Handicap des Menschen führen und ihn unfähig werden lassen, autonom zu handeln, und ihn so in einem Zustand völliger Abhängigkeit von den von ihm selbst geschaffenen Selbstbildern leben lassen. Das sehen wir bei denen, die die Erinnerung an ihre Begegnung mit dem Herrn verloren haben; bei denen, die nicht dem alttestamentlichen Sinn des Lebens haben; bei denen, die völlig von ihrer Gegenwart abhängen, von ihren Leidenschaften, Launen und Ideen; bei denen, die um sich herum Mauern und Gewohnheiten bauen und so immer mehr Sklaven der Götzen werden, die sie sich selbst geschaffen haben.

7. Die Krankheit der Rivalität und der Ruhmsucht (Evangelii Gaudium 95-96) - wenn das Äußere, die Farben der Kleidung und Zeichen der Ehre zum vorrangigen Lebensziel werden und man das Wort des heiligen Paulus vergisst: „Tut nichts aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei. Sondern in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst. Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen.” (Phil 2:1-4). Es ist die Krankheit, die uns falsche Männer und Frauen sein und einen falschen „Mystizismus” und einen falschen „Quietismus” leben lässt. Paulus nennt sie „Feinde des Kreuzes Christi”, denn „ihr Ruhm besteht in ihrer Schande, Irdisches haben sie im Sinn” (Phil 3:19).

8. Die Krankheit der schizophrenen Existenz. Es ist die Krankheit derer, die ein Doppelleben führen, Ergebnis der typischen Heuchelei des Mittelmaßes und einer fortschreitenden geistlichen Leere, die akademische Abschlüsse und Titel nicht befriedigen können. Eine Krankheit, die oft diejenigen trifft, die den pastoralen Dienst aufgeben haben und sich auf bürokratische Aufgaben beschränken; dabei verlieren sie den Kontakt mit der Realität, mit den konkreten Menschen. Sie schaffen eine Parallelwelt, in dem sie selber alles das ablegen, was sie andere streng beibringen, und beginnen, ein verborgenes und oft ausschweifendes Leben zu führen. Für diese äußerst schwere Krankheit ist die Bekehrung dringend und unverzichtbar (Lk 15:11-32).

9. Die Krankheit des Geschwätzes, des Gemurmels, des Tratschens. Von dieser Krankheit habe ich schon oft gesprochen, aber noch nicht genug. Es ist eine schwere Krankheit, die ganz einfach beginnt, manchmal nur durch zwei Gerüchtem, durch die man sich zum Herrn über jemand anderen macht und so zum “Sämann von Unkraut” wird, wie Satan. In vielen Fällen ist das “kaltblütiger Mord” am Ruf der eigenen Kollegen und Brüder. Es ist die Krankheit von feigen Menschen, die nicht den Mut haben, etwas direkt zu sagen und es deswegen hinter dem Rücken tun. Der hl. Paulus ermahnt uns: “Tut alles ohne Murren und Bedenken, damit ihr rein und ohne Tadel seid” (Phil: 14.18). Brüder, hüten wir uns vor dem Terrorismus des Geschwätzes!

10. Die Krankheit der Vergötterung der Vorgesetzte: Das ist die Krankheit derer, die Oberen schmeicheln, weil sie hoffen, ihr Wohlwollen zu erhalten. Sie sind Opfer des Karrierismus und des Opportunismus, sie ehren die Menschen und nicht Gott (vgl. Mt 23:8-12). Es sind Menschen, die in ihrem Dienst einzig daran denken, was sie bekommen können, nicht, was sie geben müssen. Es sind Kleingeister, unglücklich und nur von ihrem eigenen fatalen Egoismus geleitet (vgl. Gal 5:16-25). Diese Krankheit könnte auch die Oberen treffen, wenn sie einige ihre Mitarbeiter umschmeicheln, um ihre Unterwerfung, Loyalität und psychische Abhängigkeit zu erhalten, aber im Ergebnis ist das echte Komplizenschaft.

11. Die Krankheit der Gleichgültigkeit gegenüber anderen. Wenn jeder nur an sich selbst denkt und die Ernsthaftigkeit und Wärme in seinen menschlichen Beziehungen verliert. Wenn der Fachmann sein Wissen nicht den weniger fachkundigen Kollegen zur Verfügung stellt. Wenn man etwas erfährt erhält und es für sich behält, statt es mit anderen zu teilen. Wenn man, aus Eifersucht oder Verschlagenheit, sich freut, jemanden fallen zu sehen, statt ihm aufzuhelfen und ihn zu ermutigen.

12. Da ist die Krankheit des Beerdigungsgesichtes: Das bedeutet Menschen, die mürrisch und finster drein blicken, die meinen, um ernsthaft sein zu können, ihr Gesicht mit Melancholie und Strenge anmalen zu müssen, und die die anderen, vor allem die Schwächeren, mit sturer Strenge, Härte und Arroganz behandeln. In Wirklichkeit ist diese theatralische Strenge ein steriler Pessimismus und ein Zeichen für Angst und Unsicherheit. Der Apostel muss sich bemühen, ein höflicher, gelassener, begeisterter und fröhlicher Mensch zu sein, der überall Freude schenkt. Ein von Gott erfülltes Herz ist ein glückliches Herz, das ausstrahlt und alle um sich herum mit Freude ansteckt: Das sieht man sofort! Lasst uns also nicht den Geist der Freude verlieren, voll Humor und Selbstironie; er macht uns liebenswert, auch in schwierigen Situationen. Wie gut tut uns eine gute Dosis gesunder Humor! Es tut gut, das Gebet des heiligen Thomas Morus zu sprechen [„. Herr, schenke mir Sinn für Humor. Gib mir die Gnade, einen Scherz zu verstehen, damit ich ein wenig Glück kenne im Leben und anderen davon mitteile.”]; ich selbst bete es täglich, es tut mir gut.

13. Die Krankheit des Sammelns. Das ist wenn der Apostel eine existenzielle Leere in seinem Herzen auffüllen will, indem er Dinge anhäuft, nicht weil er sie braucht, sondern um sich sicher zu fühlen. Aber wir werden keine Dinge mitnehmen können, denn „das Leichentuch hat keine Taschen”, und alle unsere irdischen Schätze - und seien sie königlich - können niemals diese Leere füllen, im Gegenteil: Sie machen sie noch fordernder und tiefer. Zu solchen Menschen sagt der Herr: „Du sprichst: Ich bin reich und habe genug und brauche nichts!, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß.. So sei nun eifrig und tue Buße!” (Offb 3,17-19) Das Angehäufte macht nur schwer und verlangsamt unausweichlich das Voranschreiten! Ich denke hierbei an eine Geschichte: Die spanischen Jesuiten beschrieben früher die Gesellschaft Jesu [also ihren Orden] als „leichte Kavallerie der Kirche”. Ich erinnere mich an einen Umzug eines jungen Jesuiten; als er seine vielen Habseligkeiten - Koffer, Bücher, Gegenstände und Geschenke - in einen Lastwagen lud, sagte ein alter Jesuit, der dabeistand und ihn beobachtete, ihm mit weisem Lächeln: „Das soll die ‚leichte Kavallerie der Kirche’ sein?”. Unsere Umzüge sind Ausdruck dieser Krankheit.

14. Die Krankheit der geschlossenen Kreise - wo die Zugehörigkeit zum Grüppchen stärker wird als die zum Leib und, in manchen Fällen, zu Christus selbst. Auch diese Krankheit beginnt immer mit guten Absichten, aber mit der Zeit unterjocht sich die Mitglieder und wird ein Krebsgeschwür, das die Eintracht des Leibes bedroht und viel Übel verursacht - Anstoß, besonders für unsere geringsten Brüder. Die Selbstzerstörung oder der „Eigenbeschuss” unserer Mitstreiter ist die heimtückischste Gefahr. Es ist das Böse, das von innen zuschlägt; und, wie Christus sagt: „Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird” (Lk 11,17).

15. Und die letzte: die des weltlichen Profits, der Zurschaustellung - wenn der Apostel seinen Dienst zu Macht umgestaltet und seine Macht zu einer Ware, um weltlichen Nutzen oder mehr Befugnisse zu erhalten. Es ist die Krankheit der Menschen, die unersättlich Befugnisse zu vervielfachen suchen und dafür imstande sind, zu verleumden, zu diffamieren und andere in Misskredit zu bringen, selbst in Zeitungen und Zeitschriften, natürlich um sich zur Schau zu stellen und sich als fähiger als die anderen zu präsentieren. Auch diese Krankheit schadet dem Leib sehr, denn sie bringt Menschen dazu, den Gebrauch jedes Mittels zu rechtfertigen, um ihr Ziel zu erreichen, oft im Namen der Gerechtigkeit und der Transparenz! Ich denke an einen Priester, der Journalisten anrief, um private und vertrauliche Dinge über seine Mitbrüder und Pfarrangehörige zu erzählen - und zu erfinden. Für ihn zählte nur, sich auf den Titelseiten zu sehen, denn so fühlte er sich „mächtig und interessant” - aber er hat anderen und der Kirche sehr geschadet. Der Arme!

Abschluss der Ansprache

Liebe Brüder, diese Krankheiten und Versuchungen sind natürlich eine Gefahr für jeden Christen und jede Verwaltung, Gemeinschaft, Orden, Pfarrei und kirchliche Bewegung und können sowohl beim Einzelnen als auch in der Gemeinschaft vorkommen.

Ich muss klarstellen: Nur der Heilige Geist ist - die Seele des mystischen Leibes Christi, wie das nizäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis sagt: „Ich glaube an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht” - kann jede dieser Krankheiten heilen. Es ist der Heilige Geist, der jede echte Anstrengung zur Reinigung und jeden guten Willen zur Umkehr stützt. Er ist es, der uns verstehen lässt, dass jedes Glied sowohl an der Heiligung des Leibes wie auch an seiner Schwächung mitwirkt. Er ist es, der die Eintracht fördert [Papstpredigt am 30. Nov 2014]: „Ipse harmonia est [Er selbst ist die Eintracht]”, sagt der heilige Basilius. Der heilige Augustinus sagt uns: „Solange ein Teil zum Leib gehört, ist seine Heilung nicht vergebens; was hingegen abgeschnitten wurde, kann weder geheilt werden noch gesunden.” (Augustinus, Predigt CXXXVII)

Die Heilung ist auch Ergebnis des Erkennens der Krankheit und der persönlichen und gemeinschaftlichen Entscheidung, sich heilen zu lassen und sich geduldig und mit Ausdauer der Behandlung zu unterziehen (Evangelii Gaudium, 25-33).

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Der Physiker war seit 1970 fast vollständig gelähmt und auf den Rollstuhl angewiesen. Seit einer Lungenentzündung 1985 bedurfte er rund um die Uhr der Pflege. Er kommunizierte mittels eines Muskelzuckens in der rechten Wange und braucht dazu Computer und Sprachsynthesizer. Ein winziger Infrarotsensor an seiner Brille ist mit dem Computer verbunden.

Hawking sagte einmal: «Obwohl ich mich nicht bewegen kann und durch einen Computer sprechen muss, bin ich in meinem Geist frei.»

Bislang gibt es keine Möglichkeit, das Absterben der Nervenzellen zu stoppen – man kann den Verlauf der Krankheit mit Medikamenten lediglich verzögern. «Es gibt unterschiedliche Formen von ALS», sagt der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke, Horst Ganter. «Bei Stephen Hawking stellte sich heraus, dass er eine extrem seltene, langsam verlaufende Form hatte.»

Die Todesursache ist meist Atemlähmung. Über die genauen Ursachen und Mechanismen der Nervenkrankheit ist wenig bekannt. Die meisten Fälle treten spontan auf, nur bis zu zehn Prozent sind familiär gehäuft.

ALS ist keine Volkskrankheit. Es sind vergleichsweise wenig Menschen betroffen, in der Schweiz etwa 700, in unserem nördlichen Nachbarland Deutschland etwa 8000. Am häufigsten erkranken Menschen im Alter von 50 bis 70 Jahren, Männer häufiger als Frauen.

Hey Leute Anfang dieses Jahres ist mein Dad an der tödlichen krankheit ALS erkrankt. zurzeit weis ich nicht wie ich damit umgehen soll weil sie so schnell sich fortbildet. wer erfahrungen hat könnte sich ja bei mir melden.. würde mir sehr helfen danke im Vorraus:(

Meine Mutter ist letzten Monat daran gestorben.

Du sagst, er kann nicht mehr sprechen. Besorg ihm einen Sprachcomputer, wenn er nicht schon einen hat. (Frag seinen Arzt. Es eilt. Er kann sich ja sonst gar nicht mehr verständlich machen! Wie soll er am Leben teilnehmen ohne zu reden?)

Du sagst, er hat schon einen Luftröhrenschnitt. Hammer! Meine Mutter hatte "nur" ein Gerät mit dem ihr Sauerstoff zugeführt wurde. Über Schläuche direkt in die Nase. (Mehr wollte sie nicht, sie hatte vorher eine Patientenverfügung gemacht.)

Dein Vater sollte eine Patientenverfügung machen, wenn er nicht schon hat. Und zwar SCHNELL.

Besorge ihm paleativ medizinische Betreuung, falls noch nicht vorhanden. (Da wird Dir auch sein Arzt weiterhelfen können.) Auch hier eilt es.

Ich wünsche Dir viel Kraft.

danke.. ja das hat er schon alles nur er kann sich auch nicht damit verständigen weil seine hände immer mehr gelehmt werden wie der rest vom körper auch.. den schnitt wollte er eigendlich auch nicht weil er somit ja viel länger leben kann.. wenn man das überhaupt "Leben" nennen kann.. könnte ich mit dir irgenwie weiterhin kontakt haben über Mail oder so? würde mir sehr helfen

Ihr habt den Luftröhrenschnitt gegen seinen Willen gemacht? Das finde ich ziemlich unfair.

Solange dein Vater noch sprechen kann, soll er Tagebuchaufzeichnungen auf Band sprechen, am besten alles, woran er so denkt, was er fühlt, was er gerne noch gemacht hätte etc. Videoaufnahmen sind auch hilfreich. Dann habt ihr später mehr, woran ihr euch erinnern könnt. Nutzt die Zeit, die ihm noch bleibt, mit sinnvollen Sachen. Wenn die Muskeln alle versagen und die Atemlähmung das Ende bringt, dann ist sowieso alles aus. Ihr habt jetzt lange Zeit, euch voneinander zu verabschieden. Verplempert die Zeit nicht mit sinnlosen Streitigkeiten oder sinnlosem Gejammere. Vor allen Dingen muss dein Vater jetzt beschäftigt werden, damit er nicht dauernd über sein Schicksal nachdenkt.

leider kann er nicht mehr sprechen. er hat jetzt vor einem monat auch einen luftröhrenschnitt bekommen. und klar versuchen wir es ihm so schön wie möglich zu machen aber es ist nicht immer einfach..

Dann ist er ja schon im Endstadium. Dann solltet ihr euch doch schon längst daran gewöhnt haben und schon alle Vorkehrungen getroffen haben.

Gebt ihm Kraft! Haltet zu ihm! & vorallem. nutze die zeit sinnvoll & gut! Ihr Schafft das! Viel Glück!

Ich suche Personen die an Leukämie (speziell CLL) erkrankt sind. Ich selber bin Studentin und schreibe gerade eine Hausarbeit. Ich habe mir dieses Thema ausgesucht weil meine Oma diese Krankheit hatte. Was mir jedoch weiterhelfen würde werden persönliche Erfahrungen damit. Ich kann mir natürlich auch viele Informationen aus Büchern und dem Internet beschaffen, aber all diese Informationen sind nicht zu vergleichen mit persönlichen Erfahrungen. Ich bin dankbar für jede Antwort.

Hey. Ich leide seit kurzem an Depression und wollte eure Erfahrungen damit erfahren? Egal ob ihr selbst daran erkrankt seit oder einfach nur einen Bekannten habt. Wie geht ihr mit der Krankheit um? Oder wie geht ihr mit euren Bekannten/Freunden um die sowas haben? Einfach alle Erfahrungen bitte.

Hallo alle zusammen,

und zwar geht es bei dieser Frage um etwas sehr ernstes. Meine Mutter ist seit 2 Jahren an etwas erkrankt. Was es genau ist möchte sie oder mein Vater mir aber nicht sagen. Was ich aber weis ist, das sie so stark erkrankt ist das sie einen "Behinderten Ausweis" mit 70% Behinderung besitzt. Äußerliche Behinderung liegen aber nicht vor. Sie rassiert sich den Kopf und trägt wenn sie raus geht oder zur Arbeit geht, immer eine Perücke. Wenn wir schon bein Thema Arbeit sind: Ihre Arbeitszeit pro Monat hat sich deutlich verringert und ist sehr sehr oft Zuhause. Zuhause versucht sie ihre glatze vor mir zu verstecken. Sie geht öfters "spazieren" was sie als Synonym für "ich gehe zum artzt" benutzt und das 2x die woche. Sie wirkt sehr schnell gereizt, was natürlich ich und mein Vater sofort abbekommen. Und bei denn kleinsten Dingen macht sie ein großes Theater daraus und dann lässt sie sich auch nicht mit sich reden lassen.

Mir ist bewusst, das mir hier in diesem Forum keiner eine Antwort auf diese Frage geben kann, außer meiner Mutter selbst. Trotzdem würde ich mich einfach freuen, wenn jemand seine Erfahrungen mit solchen Symptomen teilen würde. Danke fürs lesen o/

Von meiner mutter ihrer seite gab es ziemlich viele tödliche krebserkrankungen und bei meinem vater viele fälle mit herzversagen. Ich will meine eltern nicht irgendwie drauf ansprechen dass ich mur darüber sorgen mache. Ich weis auch nicht ob es überhaupt erbbar ist. Was meint ihr?

Also mein Dad ist jetzt mit Anfang 50 total in einer Midlife Crisis, d.h. er treibt sehr viel mehr Sport, stellt seine Ernährung um und kleidet sich komplett neu ein. Hat auch manchmal solche Einfälle, wo man sich denkt. "What?":D

Wie sollen wir (meine Familie) am besten damit umgehen? Wer hat da schon Erfahrungen und kann helfen? Wie lange dauert sowas in etwa?

Hat jmd erfahrungen mit katzenseuche gemacht? Mein kleiner 14 wöchiger Kater ist daran erkrankt,, ich kann leider schlecht zuordnen wann man sagen kann, dass der Virus bzw die Krankheit oder der Höhepunkt der Krankheit überstanden ist. Der Tierarzt hält sich da sehr bedeckt.

Hallo Ich bin seit anfang des Jahres mit zwei Freundinen in einer Tanzgruppe und wir suchen noch weiter Leute die auch kpop dance covers machen wollen, da wir bis jetzt bis nur dritt sind. Wenn jemand noch eine Gruppe könnt ihr euch gerne bei mir melden

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Symptome-Check: Welches Anzeichen steht für welche Krankheit?

Was könnte ich haben? Erkennen Sie mit uns erste Anzeichen einer Krankheit

Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Zungenbelag: Unser Körper sendet häufig Signale aus, die auf Krankheiten hinweisen. Doch was steckt genau dahinter? Hier kann unser Check der häufigsten Symptome weiterhelfen und erste Anhaltspunkte über die Ursache liefern.

Mit unserem Symptom-Check können Sie nach Körperregion die auftretenden Symptome anklicken und nachlesen, was dahinterstecken kann. Das dazugehörige Lifeline-Lexikon beschreibt die häufigsten Symptome von A bis Z, welche verschiedenen Ursachen ihnen zugrunde liegen können und wie man die Beschwerden am besten lindert. Über die dahinterstehenden Ursachen klärt das große A bis Z der häufigsten Krankheiten auf. Diejenigen Symptome und ersten Anzeichen, bei denen Sie besser unverzüglich einen Arzt besuchen, haben wir im Artikel Die sechs wichtigsten Warnsignale des Körpers zusammengestellt.

Von akutem Bauch bis Zahnschmerzen: Was ist ein Symptom?

Was also haben alle genannten Symptome überhaupt gemeinsam? Das verrät ein Blick auf die Herkunft des Begriffs. Denn ein Symptom – der griechischen Wortbedeutung nach "Begebenheit" – ist nichts anderes als ein Krankheitszeichen. Symptome verraten dem Arzt also, welche Erkrankung hinter den geschilderten Beschwerden stecken könnte.

Hinter demselben Symptom können viele Krankheiten stecken

Doch Vorsicht: Die Ursache für ein Symptom zu bestimmen, ist selbst für manchen gut ausgebildeten Mediziner im Einzelfall sehr schwierig. Denn Krankheitszeichen können trügerisch sein. Ein paar Beispiele:

An so manchem vermeintlichem Rückenschmerz ist eine Nierenbeckenentzündung schuld.

Linksseitige Schulterschmerzen – heftiges Reißen in der Schulter sind in Ausnahmefällen kein orthopädisches Symptom, sondern Anzeichen eines Herzinfarkts.

Gelbsucht (Ikterus) wiederum zeigt bisweilen an, dass ein Tumor der Bauchspeicheldrüse (Pankreaskarzinom) den Gallengang abdrückt.

Zudem kommt es häufig vor, dass Laien Symptome und Krankheiten miteinander verwechseln. Ein Beispiel: Das akute Abdomen, auch akuter Bauch genannt, ist ein häufiges Symptom. Dahinter verbergen sich verschiedenste Grunderkrankungen. Am häufigsten ist aber eine Blinddarmentzündung schuld an den heftigen Bauchschmerzen.

Symptome liefern dem behandelnden Arzt also Hinweise, woran sein Patient leiden könnte. Krankheitsanzeichen, die auch von außen erkennbar sind, nennt man dabei objektive Symptome – im Gegensatz zu subjektiv empfundenen Beschwerden und Schmerzen, von denen nur der Erkrankte allein berichten kann.

Die Summe der Symptome, die von einer bestimmten Krankheit ausgeht, bezeichnen Fachleute auch als Symptomatik oder klinisches Bild. Manche Kombinationen bestimmter Beschwerden heißen Syndrom. Beispiele hierfür sind das Tourette-Syndrom, das chronische Erschöpfungssyndrom oder auch die als Down-Syndrom bezeichnete Erbgutstörung Trisomie 21.

Vom Symptom-Begriff leitet sich außerdem die Bezeichnung "symptomatisch" ab. Bekämpft eine Behandlungsmaßnahme nicht die Ursache einer Krankheit (zum Beispiel Erkältungsviren), sondern nur die von ihr hervorgerufenen Beschwerden wie Schnupfen und Halsschmerz, teilen Mediziner sie der symptomatischen Therapie zu. Das Gegenteil hiervon ist die kausale Behandlung, die sich direkt gegen den Auslöser einer Krankheit richtet.

Autor: Sarah Wagner
Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2014

Die Frage, ob Hochsensibilität eine Krankheit sei, wird mir häufig gestellt, und es werden alle möglichen Krankheiten, Störungen, Syndrome etc. mit Hochsensibilität in Verbindung gebracht. Es sei hier diesen Ausführungen prinzipiell vorangestellt: Nach heutigem Wissensstand gilt Hochsensibilität als Veranlagung und ist KEINE Krankheit.

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  • Keine Krankheit, jedoch ein möglicher Risikofaktor
  • Schwierige Kindheit und Jugend als Risikofaktor für HSP
  • Hilft die Erkenntnis über die eigene Hochsensibilität, wenn man eine psychische Krankheit hat?
  • 'Krankheit' als gesellschaftliche Wertung

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