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LaFrance, M.: zitiert nach A. Krumpholz-Reichel

Mayr, D. F., K. O. Mayr: Von der Kunst Locken auf Glatzen zu drehen. Eine illustrierte Kulturgeschichte der menschlichen Haarpracht. Eichborn-Verlag, Frankfurt 2003

Tischer, B.: Einfluss von Haarausfall auf Personalentscheidungen. Emnid-Institut, Healthcare, Pullach 1999

Bei allen Ausführungen handelt es sich um allgemeine Hinweise.
Bei persönlichen Anliegen fragen Sie bitte Ihren Arzt.
Beachten Sie deshalb bitte auch unseren Haftungsausschluss (s. Impressum).

Spendensammeln für seltene Krankheiten: Mit Eiswasser gegen die Krankheit ALS

Die weltweite „Ice Bucket Challenge“ ist mehr als ein Internet-Hype. Sogar Präsidenten machen mit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Es wird so viel gespendet wie sonst selten.

Anthony Carbajal trägt ein knallrotes Bikinioberteil, auf seiner pinken Unterhose steht: „Kiss my ALS“. Er räkelt sich auf der Motorhaube seines Autos – bis er mit Eiswasser übergossen wird. So weit, so schräg. Trotzdem ist sein Video nicht einfach eines von vielen, die gerade durch die sozialen Netzwerke geistern.

Der 26-Jährige weiß, wovon er redet, wenn er über die „Ice Bucket Challenge“ zu Spenden für die ALS-Forschung aufruft. „Ich hatte mein Leben lang entsetzliche Angst vor ALS“, sagt er und ringt um Fassung. „Meine Oma starb daran, meine Mutter ist todkrank. Vor fünf Monaten bekam ich die Diagnose.“

Die Abkürzung ALS steht für amyotrophe Lateralsklerose. Ablagerungen schädigen die motorischen Nervenzellen im Gehirn und Rückenmark der Patienten immer weiter, irgendwann gibt es keine funktionierende Verbindung mehr zwischen Hirn und Muskeln. Der wache Geist ist in einem völlig hilflosen Körper gefangen. Dass der Physiker Stephen Hawking seit Jahrzehnten mit dieser Krankheit lebt, ist die Ausnahme. Die meisten sterben innerhalb von zwei bis fünf Jahren nach den ersten Symptomen.

Anthony Carbajal hat seine Zukunft jeden Tag vor Augen, er pflegt seine Mutter. Wenn er sie aufsetzt, hängt ihr Körper schlaff da. Die Ernährung übernimmt eine Magensonde. Ab und an braucht sie eine Sauerstoffmaske. „So etwas will niemand hören“, sagt Carbajal. „Deshalb bin ich dankbar für diese Aktion. Auch wenn sie einige Menschen irritiert.“ Seine eigenen Hände werden bereits schwach. Manchmal hat er Mühe, sein Hemd zuzuknöpfen. Bald wird er nicht mehr laufen, essen oder sogar selbstständig atmen können. Heilung gibt es nicht. Für die Erforschung seltener Erkrankungen wie ALS fehlt wegen fehlender Profitaussichten das Geld.

Freunde eines Patienten starteten deshalb ein Online-Spiel. Wer sich vor laufender Kamera Eiswasser über den Kopf kippt, darf die drei nächsten Mitspieler nominieren. Sie haben 24 Stunden Zeit, ihre kalte Dusche im Netz zu posten. Herauswinden können sie sich nur mit einer Spende an eine ALS-Organisation.

Das Schneeballsystem erreichte die Moderatorin Oprah Winfrey, Microsoft- Gründer Bill Gates, Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und den ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush. In Deutschland waren Moderatorin Anne Will, Schauspieler Matthias Schweighöfer, die Vorsitzende des Entwicklungsausschusses Dagmar Wöhrl (CSU) und der FC-Dortmund-Spieler Marco Reus dabei. Nicht nur Prominente kombinieren Spende und Eiseimer. Eine amerikanische Selbsthilfeorganisation sammelte so mehr als 53 Millionen Dollar. Bei der ALS-Ambulanz der Berliner Charité gingen in zwei Wochen rund 250 Spenden ein, auch größere. „Das ist ein dramatischer Unterschied“, sagt der Leiter der Ambulanz, Thomas Meyer. Dabei sind ihm Charity-Aktionen keinesfalls fremd. „Ohne Spenden müssten wir schließen.“

Die Betreuung von ALS-Patienten ist teuer und aufwändig

Nur ein Drittel der Kosten für das zehnköpfige Team aus Neurologen, Ernährungsberatern, Physiotherapeuten, Sozialarbeitern und anderen Experten übernehmen die Krankenkassen. Eine Ambulanz, die rund 800 Schwerkranke aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt nach amerikanischem Vorbild umfassend betreut, sei im Regelwerk des deutschen Gesundheitswesens wie ein Ufo, sagt er.

Dazu kommt die Grundlagen- und Therapieforschung. „Wir beginnen erst, die Molekularbiologie der Krankheit zu verstehen“, sagt Meyer. Besonders stolz ist er auf eine IT-Plattform, die sein Team entwickelt hat. Sowohl der Patient und seine Angehörigen als auch Ärzte, Apotheker und andere Versorger können damit auf die Daten des Kranken zugreifen, den Status von Lieferungen überprüfen, Bewertungen abgeben und den Krankheitsverlauf dokumentieren. „Das erleichtert die alltägliche Logistik“, sagt er.

Die ALS-Ambulanz profitiert nicht nur von der „Ice Bucket Challenge“. Das Team wurde auch selbst herausgefordert. „Das haben wir gern angenommen“, sagt Meyer. Nominiert hat er Hasso Plattner, Peter Maffay und Wladimir Kaminer.

Die ALS-Ambulanz der Charité können Sie mit und ohne Eiswasser unterstützen:

Konto der Charité bei der Berliner Sparkasse

IBAN: DE53100500001270005550, BIC: BELADEBEXXX,

Verwendungszweck: „Ice Bucket/ 89751010“

Eine Erläuterung über den allgemeinen Mechanismus, der hinter allen Krankheitsbildern steckt.

Wann immer der Mensch droht, sich allzu sehr im menschlichen Egospiel zu verlieren, muss die Seele einschreiten, damit der Mensch sich nicht allzu weit von seiner Göttlichkeit entfernt. Der Mensch erhält dann von seiner Seele Impulse und Botschaften, deren Intensität immer weiter zunimmt, solange, bis die Botschaft verstanden wurde. Diese Steigerung kann auch eine Krankheit beinhalten, muss es aber nicht zwangsläufig.
Wenn aber eine Krankheit auftaucht, dann ist es immer eine Botschaft der Seele. Eine andere Ursache für eine Krankheit gibt es nicht. Andere vermeintliche Gründe für Krankheiten, wie beispielsweise Viren, Bakterien, giftige Substanzen, Umweltgifte, Gene und vieles andere sind nur Erfüllungsgehilfen der Seele, um die Krankheit mit deren Botschaft, zu erzeugen.
Wie schon oben geschrieben, die Seele wird ihre Botschaft zuerst leise flüsternd weitergeben, und dann immer lauter, immer aufdringlicher werden. Eine solche Steigerung kann sich über Jahrzehnte hinwegziehen. Im folgenden die häufigsten Stufen dieser Steigerungen:

  1. Seele "flüstert" den Gedanken zu
    Auf dieser Stufe können tiefe Schichten des Unterbewusstseins die Botschaft bereits erfassen. Es kommt zu Träumen, an die man sich hinterher nicht mehr bewusst erinnert. Nur Menschen, die "nach Innen" hören, können die Botschaft auf dieser Stufe bereits bewusst verstehen. Wer genügend offen ist, kann es erleben, dass die Botschaft/der Gedanke plötzlich, wie aus heiterem Himmel, im Kopf auftaucht.
  2. Seele "rüttelt" im Traum
    Damit sind Träume gemeint, die so eindringlich gestaltet sind, dass man sich hinterher noch daran erinnert, ja, vielleicht sogar schon gleich nach, oder während dem Traum aufwacht. Auf dieser Stufe ist das Unterbewusstsein also schon heftig mit der Seelenbotschaft beschäftigt, und, ganz wichtig, ab dieser Stufe hat der Mensch die Möglichkeit durch die Bearbeitung seiner Träume die Botschaft zu verstehen, und anzunehmen, und entsprechend zu handeln. Sträubt sich der Mensch jedoch noch immer dagegen, so wird die Seele irgendwann zur nächsten Steigerungsstufe übergehen (vorausgesetzt, der Seele ist das Thema wichtig genug).
  3. Das Thema manifestiert sich im Außen
    Nun wird einem das Thema im Außen gezeigt, sozusagen als Spiegel dessen, was momentan das eigene Innere bewegt. Die Botschaft der Seele begegnet einem also nun, wie zufällig in allerlei Variationen im realen Leben, vielleicht zappt man wie "zufällig" in einen Fernsehkanal, wo es grad um das Thema geht, oder man bekommt es sonst wie präsentiert. Auf dieser Stufe geschieht dies noch relativ flüchtig und unaufdringlich. Erst wenn die Seele merkt, dass es so nichts bringt, geht es weiter mit der Steigerung:
  4. Das Thema manifestiert sich auf eine penetrante Art
    Auf dieser Steigerungsstufe manifestiert sich das Thema auf eine aufdringliche Art und Weise. Die Person kann das Thema nun nicht mehr ignorieren, verdrängen oder beiseite schieben. Das Thema manifestiert sich nun auf eine solch penetrante Art, dass die Person reagieren muss. In ihrer Umgebung tauchen nun beispielsweise Menschen auf, die ihr massiv das Thema spiegeln. Mobbing ist beispielsweise ein Phänomen, welches auf dieser Steigerungsstufe stattfinden kann. Leichte Unfälle oder leichte Schmerzen können auch Teil dieser Stufe sein und natürlich auch Krankheiten und Schmerzen jeglicher Art (Hinter jeder Krankheit oder Schmerz steckt darum die betreffende Botschaft).
  5. Zwangsweise Änderung durch Schockerlebnis und/oder Krankheit
    Oftmals finden in dieser Phase richtige Schockerlebnisse oder gar Unfälle statt, wenn die Seele anders nicht mehr durchkommen kann mit ihrer Botschaft. Das Thema beeinflusst nun das Leben so stark, dass eine zwangartige Änderung im Leben der Person eintritt. Dies kann auch eine Krankheit sein, als Spiegel dessen, wo der Mensch sich weiterentwickeln muss. Darum wird der Mensch durch eine Krankheit oft gezwungen, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, zumindest mit dem eigenen Körper, der ja der Spiegel seines Seins ist. Auf dieser Steigerungsstufe kann der Leidensdruck sehr hoch sein. Schmerzen sind hier fast immer vorhanden.
  6. Tod
    Falls die Botschaft, also das Lernthema der Seele so wichtig ist, dass sie die Inkarnationsziele als nicht mehr erfüllbar ansieht, und sie keinen Lösungsweg mehr sieht, das Leben der Person aus Sicht der Seele also sinnlos wurde, wird die Seele die Inkarnation der Person abbrechen, also den Tod einleiten. Dies kann dann durch eine tödlich verlaufende Krankheit oder einen Unfalltod geschehen. Dann erhält die Person im nächsten Leben wieder die Möglichkeiten sich mit dem Lernthema auseinanderzusetzen und es anzunehmen.

Es ist also wichtig zu verstehen, dass, wann immer eine Krankheit entsteht, es wurden immer zuvor alle niedrigeren Steigerungsstufen durchlaufen!
Wird die Botschaft der Seele angenommen, so enden diese Steigerungen sofort.

Kurzbeschreibung
Dieses umfassende Kompendium verschiedener Krankheitsbilder und ihnen innewohnender seelischer Botschaften vermittelt sowohl fundierte Sachinformationen als auch Anregungen zur bewußten Auseinandersetzung mit den durch die Krankheit möglich werdenden Lernschritten. Der Arzt und Psychotherapeut Ruediger Dahlke zählt heute zu den renommiertesten Vertretern einer ganzheitlichen Medizin.

Klappentext
Mit "Krankheit als Sprache der Seele" setzt Rüdiger Dahlke sein vor mehr als zehn Jahren mit Thorwald Dethlefsen veröffentlichtes Buch "Krankheit als Weg" fort. Der Arzt und Psychotherapeut beschreibt in diesem Buch viele Krankheitsbilder, die in das erste Buch nicht aufgenommen worden sind. Ziel ist es wiederum, daß der Leser selbst die Symptome deuten und mit den seelischen Ursachen in Beziehung setzen kann. Die Darstellung einer neuen Psychosomatik, mit "Krankheit als Weg" begonnen, erhält mit "Krankheit als Sprache der Seele" die von Betroffenen und Fachkreisen geforderte Ergänzung. Rezension
Inhalt (neutral): Der Autor Rüdiger Dahlke stellt in "Krankheit als Sprache der Seele" sein Verständnis von Krankheit dar, nämlich daß Krankheit (oder besser körperliche Symptome) als Signal des Menschen (oder des Schicksals) an sich selbst zu verstehen ist, daß etwas aus dem Lot geraten ist und Aufmerksamkeit auf einen Bereich des Lebens gerichtet werden muß um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Im weitesten Sinne ist dieses Prinzip jedem untder dem Begriff Psychosomatik vertraut, jedoch bezieht Dahlke es auf jegliche Art von Symptom, sei es nun Kopfschmerz, ein Knochenbruch oder eine Warze an der Fußsohle (um nur einige zu nennen). Das Buch entspricht damit in Aussage und Inhalt grob dem ca. 15 Jahre früher veröffentlichten "Krankheit als Weg", wurde diesmal aber nicht mit Thorwald Detlefson sondern mit andern Co-Autoren zusammen geschrieben. Das Buch besteht (wie übrigens fast alle Dahkle Bücher) aus zwei Teilen, nämlich einem 70-seitigen Einführungsteil, der die "Theorie" und Herangehensweise an Krankheiten erklärt und einem 370-seitigem Symptomteil, in dem verschiedene Krankheiten und Symptome aufgerollt und in ihrer Symbolik entschlüsselt werden. Die Themenkomplexe des zweiten Teils sind: Krebs, der Kopf (Augen, Geruch, Ohren/Gehör, Nebenhöhlen, etc.), Nervensystem, Hals (Kehlkopf, Schilddrüse), Wirbelsäule, Schultern, Arme, Hände, Brust, Bauch, Becken, Beine, Füße und Altersprobleme. Jedes Unterkapitel dort (z.B. Schilddrüse im Kapitel Hals ist mit einer Fragenliste abgeschlossen, die helfen soll, die individuelle Symbolik zu entschlüsseln). Bewertung (subjektiv): Zunächst einmal ist das Buch deutlich weniger dogmatisch und verkniffen als "Kranheit als Weg", was primär daran liegen dürfte, daß Thorwald Detlefson, der ein ein meinen Augen äußerst starres und mechanisches Weltbild vertritt (siehe sein "Schicksal als Chance"), nicht mehr daran mitwirkte. Dadurch wird das Buch meines Erachtens dem Menschenbild der heutigen Zeit wesentlich besser gerecht und ist damit auch etwas leichter verdaulich für all jene, die intensiver christlich orientierter Argumentation und Geheimwissenschaften nicht viel anfangen können. Der Grundton, daß jeder krank sei, Gesundheit also bestenfalls ein Fernziel und Krankheit der Normalzustand dieser Welt ist, ist zwar noch im Einleitungsteil erkennbar, aber deutlich weniger prominent als im früheren Buch und damit weniger störend (zumindest für diejenigen, die diese Sichtweise überhaupt stört). Leider ist der Einführungsteil im Vergleich zu "Krankheit als Weg" um die Hälfte geschrumpft, so daß es für Leser, für die das Buch den Erstkontakt der Dahlke’schen Psychosomatik darstellt, nicht unbedingt überzeugend wirken dürfte, da die Grundprinzipien zwar aufgezählt aber nicht wirklich logisch aufgebaut werden. Die Prinzipien werden aber um neue Gedanken, nämlich "Rituale" und "Muster" erweitert, die für Kenner des früheren Dahlke-Materials eine lohnenswerte Erweiterung darstellen dürften. In der Softwaretechnik könnte man das Buch als Update zum früheren bezeichnen. Der Symptomteil ist dagegen gut strukturiert und gut gelungen auch wenn ich persönlich die kürzeren Beschreibungen aus "Krankheit als Symbol" bevorzuge, da sie durch die Kürze besser als Sprungbrett dienen und mehr zur Eigenleistung beitragen statt sich auf die langen Erklärungen Dahlkes zu verlassen. Allerdings ist der Vorteil der längeren Erklärungen hier der, daß man ein gutes Gefühl dafür bekommen kann, wie Symbolik und Symptom zusammenhängen. Fazit: Lohnenswert für alle, die "Krankheit als Weg" bereits kennen und die darauf aufbauen wollen. Empfehlenswert als Geschenk an Menschen, die bereits eine Idee von Psychosomatik haben, für die aber "Krankheit als Weg" wegen des etwas starren, mechanischen Weltbilds und des latent vorhandenen Grundtons von Schuld und Sünde als unpassend erachtet wird. Leser die nur an einem umfassenden Symptom-Lexikon interessiert sind, sollten allerdings stattdessen "Krankheit als Symbol" von Dahlke in Erwägung ziehen. Quelle:

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Be-Deutung und Chance der Krankheitsbilder

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Produktinformationen zu „Krankheit als Sprache der Seele “

Krankheit als Sprache der Seele von Ruediger Dahlke

I. Einführung in die Philosophie der Krankheitsbilder-Be-Deutung

1. Deutung und Wertung

Der Titel »Krankheit als Weg« hat zu einigen Mißverständnissen geführt. Dabei ist er durchaus wörtlich und ohne Wertung gemeint. Krankheit ist ein gangbarer Weg, kein an sich guter oder schlechter. Es hängt ganz ausschließlich vom Betroffenen ab, was er daraus macht. Mit einer Reihe von Patienten konnte ich miterleben, wie sie diesen Weg bewußt gingen und rückwirkend feststellen konnten, daß »ihr Übergewicht«, »ihr Herzinfarkt« oder sogar »ihr Krebs« zur großen Chance geworden war. Bei der heiligen Theresa von Ávila muß man heute annehmen, daß sie gerade ihr Herzinfarkt auf ihren späteren Weg brachte. Von Hildegard von Bingen wissen wir, wie eng ihre Visionen mit ihrer Migräne zusammenhingen. Diese beiden herausragenden Frauen haben ganz offenbar die Botschaften ihrer Krankheitsbilder angenommen und beispielhaft in ihrem Leben um­gesetzt. Genau das ist der Anspruch von »Krankheit als Weg«: an den eigenen Symptomen zu lernen und zu wachsen.

Dieses Konzept und die dahinterliegende Philosophie für Wertun­gen zu mißbrauchen, ist ein großes Mißverständnis. Esoterik hat gerade nichts mit Schuldverteilung zu tun, geht sie doch, wie im ersten Band ausführlich dargestellt, davon aus, daß jeder Mensch grundsätzlich schuldig, weil von der Einheit abgesondert ist. Schul­digwerden ist keine Frage von kleinen oder großen Fehlern im täglichen Leben, sondern eine grundsätzliche. Die menschliche Ur­schuld liegt im Verlassen der paradiesischen Einheit. Das Leben in dieser Welt der Gegensätze ist notwendigerweise voller Fehler und dient dazu, den Weg zurück zur Einheit zu finden. Jeder Fehler und jedes Krankheitsbild verdeutlichen so zur Vollkommenheit fehlende Elemente und werden damit zur Entwicklungschance.

Krankheitsdeutungen zur Bewertung anderer Menschen zu miß­brauchen, ist ein Mißverständnis in mehrfacher Hinsicht. Zur Schuld­verteilung besteht zum einen keinerlei Anlaß, da die Urschuld längst verteilt ist und es dazu keiner menschlichen Mitarbeit bedarf. Ge­nausogut könnte man den Betroffenen zu ihrer Krankheit wegen der darin enthaltenen Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten gratulieren. Sogenannte »Primitive« sind uns diesbezüglich voraus, schätzen sie doch Krankheitssymptome als Eingriffe des Schicksals in ihr Leben und nehmen sie bereitwillig als Bewährungsproben an. In vielen Stämmen sehnt der angehende Schamane seine Einweihungskrank­heit herbei, die ihn allein in neue Erfahrungsbereiche einführen kann. Dieser Gedanke wird manchmal so konsequent verfolgt, daß ein Heiler nur diejenigen Krankheitsbilder behandeln darf, die er selbst schon mit Leib und Seele durchlebt hat. Versteht sich der Heiler als Seelenführer durch die inneren Welten, ist diese Haltung zwingend, schließlich sollte ein Reiseführer das Land, durch das er führt, vorher kennengelernt haben.

Bei uns ist dieser Gedanke nur noch in Spuren vorhanden. So läßt sich in dem Wort Schicksal das »geschickte Heil« (von lat. salus = das Heil) erkennen. Auch an die Arzneimittelprüfungen der Homöo­pathen wäre zu denken. Der Arzt begibt sich hier freiwillig in den Erfahrungsraum der Krankheit, um das Muster seines Heilmittels kennenzulernen. Von einem Psychotherapeuten schließlich erwarten wir zu Recht, daß er die eigenen und die kollektiven Seelenland­schaften ausgiebig bereist hat und weiß, wohin er seine Patienten begleitet.

Die grundsätzliche und uns alle verbindende Tatsache des Krank­seins einem Menschen anläßlich einer schweren Lernzeit mit entspre­chenden Wachstumschancen vorzuwerfen, ergibt keinen Sinn. Das hat jedenfalls nichts mit dem Konzept von »Krankheit als Weg« zu tun, sondern eher mit der Lust, jemanden zu drangsalieren.

Wer seinen Zeigefinger zur Waffe macht und andere »deutend« ihrer Krankheitsbilder bezichtigt oder sich diesbezüglich selbst be­schuldigt, verrät außerdem, daß erden ganzen Ansatz mißverstanden hat. Mit dem Mißbrauch der Deutung als Beschuldigung nach dem Motto »Du bist verstopft, weil du so ein Geizkragen bist!« verkennt er den Schattencharakter in jedem Krankheitssymptom. Schatten ist dem Betroffenen definitionsgemäß unbewußt. Insofern wird der sol­cherart Beschuldigte die Deutung sowieso nicht akzeptieren können. Wenn er wüßte, daß er geizig ist, gäbe es nicht den geringsten Grund, verstopft zu sein. Schatten eignet sich nicht als Vorwurf. Bei diesem schwierigsten Thema unserer Existenz ist im Gegenteil besonders behutsames Vorgehen notwendig. Der Betroffene braucht seine gan­ze Kraft und von seiten der Umwelt viel Raum, um in kleinen eigenen Schritten seinen Bezug zu dem im Krankheitsbild ausgedrückten Thema zu entdecken. Dabei erweist sich Wertung als ebenso hinder­lich, wie Deutung sinnvoll ist.

Wer sich selbst in dieser Weise beschuldigt, verkennt ebenfalls die Wachstumschancen von Krankheit. Das Durchschauen eines Krankheitsbildes bis zur seelischen Ebene ändert weder an der grund­sätzlichen Schuld noch an den konkreten Tatsachen des anstehenden Problems etwas. Man wird dadurch auch kein besserer oder schlech­terer Mensch, sondern lediglich wissender und verantwortungsbe­wußter. Ignoriert man dieses Wissen und die damit einhergehende Verantwortung, ändert sich wenig, alles bleibt beim alten. Über­nimmt man dagegen die Verantwortung für das eigene Schicksal, wird Krankheit zur Chance und ermöglicht es, auf die Hinweise des eigenen Musters zu antworten.

Das Vorgehen dabei ist nicht einmal schwer. Auf der körperlichen Ebene kann jeder deuten, nämlich mit dem Finger auf die Stelle, die ihm Beschwerden macht. Diese Erfahrung in Zusammenhang mit der seelischen Ebene zu bringen, ist Ziel dieses Buches. Früher war das einmal genauso selbstverständlich, wie es das körperliche Hindeuten mit dem Finger bis heute ist. Es geht darum, den Finger im übertra­genen Sinne in die Wunde zu legen. Das erfordert Mut, aber auch wieder nicht soviel, denn die Wunde ist bereits da. Sie entsteht nicht erst, wenn man den Finger hineinlegt, dadurch wird sie lediglich bewußter. Langfristig bekommt sie durch diesen mutigen Schritt die Möglichkeit zu heilen.

Handbuch der Psychosomatik

München 2007, Bertelsmann, 570 Seiten, 25 €

Jetzt bestellen. Hinweis: Wird nicht als Taschenbuch erscheinen.

Tausende von Symptomen, Hunderte von Krankheitsbildern in alphabetischer Reihenfolge gedeutet. Im ersten Teil Deutung der gesunden Organe und Körperstrukturen, im zweiten Teil der Krankheitssymptome.

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Psychische Störungen - Affektive Störungen

Mechanismus für Resilienz bei Menschen mit hohem Risiko für BAS entdeckt

19.08.2017 Eine im Fachblatt American Journal of Psychiatry veröffentlichte Studie hat einen Mechanismus im Gehirn bei den Geschwistern von bipolaren Patienten identifiziert, der sie gegenüber einer bipolaren Störung resilienter (widerstandsfähiger) macht.

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Gehirn in der Lage ist, sich an das biologische Risiko für die Bipolare affektive Störung (BAS) anzupassen, wodurch sich neue Wege auftun, die Resilienz bei den gefährdeten und aktuell Betroffenen zu verbessern.


Bild: Gerd Altmann

Die psychische Krankheit neigt dazu, in Familien gehäuft aufzutreten: Geschwister von Patienten mit BAS entwickeln 10-mal häufiger die Erkrankung - verglichen mit der allgemeinen Bevölkerung. Allerdings werden die meisten Menschen mit einer BAS in der Familie nicht die Krankheit entwickeln.

Um herauszufinden, was die Menschen gegenüber einer Bipolaren Störung resilienter macht, untersuchten die Forscher Gehirnscans (fMRT) von

  • 78 Patienten mit BAS,
  • 64 ihrer nicht-erkrankten Geschwister und
  • einer Kontrollgruppe von 41 Nicht-Verwandten ohne die psychische Störung.

Während die Geschwister genetische Hinweise auf eine abnormale Konnektivität in Hirnregionen zeigten, die an Empfindung und Bewegung beteiligt sind, die in anderen Studien mit einer bipolaren Erkrankung verknüpft waren, kompensierten sie die Krankheit durch Hyper-Konnektivität (verstärkte Verbindungen zwischen Hirnregionen) im Standardmodusnetz (DMN - default mode network) des Gehirns.

Diese Hyperkonnektivität fehlte in der Gruppe der Patienten mit Bipolarer affektiver Störung.

Das DMN ist ein Netzwerk von interagierenden Hirnregionen, deren Aktivität stark miteinander verbunden ist und sich von anderen Netzwerken im Gehirn unterscheidet.

Die meisten Risikofaktoren für BAS - einschließlich genetisches Risiko, frühe negative Erfahrungen in der Kindheit und Traumata - sind nicht veränderbar, sagte Studienautorin Dr. Sophia Frangou, Professorin für Psychiatrie an der Icahn School of Medicine at Mount Sinai.

Im Gegensatz dazu, zeigt diese Forschung, dass das Gehirn seine Konnektivität verändern kann, um biologische Widrigkeiten zu überwinden. Das gibt Hoffnung, dass wir dieses natürliche Potential des Gehirns nutzen können, um präventive Behandlungen zu entwickeln, sagte sie.

Basierend auf diesen Ergebnissen führen die Forscher eine Reihe von Follow-up-Experimenten durch, um die Möglichkeit zu testen, ob das Gehirn der Patienten durch einfache computergestützte Aufgaben, die die Gehirnkonnektivität verbessern, neu vernetzt werden kann.

Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass einfache Interventionen die funktionelle Architektur des Gehirns wiederherstellen und die Schwere der Symptome bei den Patienten reduzieren können, schreiben die Wissenschaftler.

© PSYLEX.de - Quellenangabe: Icahn School of Medicine at Mount Sinai; American Journal of Psychiatry; Aug. 2017

Welche Erfahrung haben Sie damit gemacht? Schreiben Sie uns.

  • Veränderungen in Gehirnkonnektivität schützen
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  • Blut von Patienten mit bipolarer Störung: toxisch für Gehirnzellen
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  • Bipolare affektive Störung und das Striatum
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  • Geringere Konnektivität in den emotionalen Hirnarealen
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Die Hypomanie ist eine abgeschwächte Form der Manie und zeigt ähnliche Symptome, die jedoch nicht so stark ausgeprägt sind wie bei einer Manie.

4.2 Was kennzeichnet eine Depression oder depressive Phase?

In einer depressiven Phase fühlen sich die Betroffenen oft traurig, leer, ausgebrannt und empfinden keine Lebensfreude mehr. Sie können nicht in gewohnter Weise auf Erlebnisse oder Ereignisse gefühlsmäßig reagieren, sind wie versteinert. Je nach Schwere der Depression kann diese mit Selbstmordgedanken einhergehen.

Wichtige Symptome einer Depression:

  • Schwermut, Freud- und Mutlosigkeit
  • Angstgefühle, Pessimismus, Konzentrationsstörungen
  • Antriebs- und Interessenlosigkeit
  • Gesteigertes Gefühl der Traurigkeit
  • Appetitstörungen
  • Schlafstörungen, Früherwachen und Morgentief
  • Vermindertes Selbstwertgefühl, Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle
  • Lebensüberdruss, Selbstmordgedanken

5. Welche Formen der bipolaren Störungen gibt es?

Entsprechend der auftretenden Phasen und deren Ausprägung unterscheidet man verschiedene Formen der bipolaren Störungen.

Hierunter versteht man die klassische „manisch-depressive Erkrankung“. Es treten sowohl Phasen ausgeprägter Hochstimmung (Manie) als auch Phasen schwerer Depression auf. Die Reihenfolge und Dauer der Phasen kann variieren.

Bei der Bipolar-II-Störung treten schwere depressive Phasen im Wechsel mit leichter ausgeprägten manischen Phasen (sogenannte Hypomanien) auf.

Rapid Cycling ist eine besondere Verlaufsform. Diese Form der bipolaren Störung ist gekennzeichnet durch einen schnellen Wechsel der Phasen, es treten vier oder mehr Krankheitsphasen pro Jahr auf. Die Betroffenen werden meist in einer Klinik behandelt, da eine intensive Therapie notwendig ist.

6. Wie wird eine bipolare Störung diagnostiziert?

Die Diagnose wird anhand der Krankheitsgeschichte (Anamnese) gestellt. Hierzu werden der Patient und manchmal auch Angehörige oder nahestehende Personen befragt. Die Schilderung der bisherigen Krankengeschichte und die genaue Beschreibung der Probleme helfen dem Arzt, nach Symptomen zu suchen, die typisch für bipolare Störungen sind. Da die Beschwerden auch von anderen Erkrankungen verursacht werden können, müssen diese zunächst ausgeschlossen werden. Hilfreich im Verlauf kann beispielsweise das Führen eines Stimmungstagebuches sein, in das der Patient jeden Tag seine Stimmungslage und die Ausprägung der Stimmung einträgt. Mit diesen Informationen kann der Arzt mit dem Patient gemeinsam die Behandlung planen und hat zugleich ein Instrument zur Rückfallprophylaxe.

7. Wie kann man bipolare Störungen behandeln?

Bei bipolaren Störungen handelt es sich meist um eine chronische Erkrankung, die ein Leben lang behandelt werden muss. Hierfür stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Eine wirkungsvolle Therapie hilft, akute Krankheitsepisoden zu behandeln, ein Wiederaufflackern der Symptome und schließlich einen Rückfall zu vermeiden. Der Behandlungsplan besteht daher aus einer Initialtherapie, einer Erhaltungstherapie und einer Rückfallprophylaxe:

In der Initialtherapie (Akuttherapie) ist es Ziel, den Erkrankten aus der Krankheitsphase (manisch, depressiv, hypomanisch oder gemischte Phase) in einen normalen Bereich der Stimmungslage zurückzubringen. Die Akutphase kann je nach Schwere der Episode mehrere Wochen bis Monate dauern. Während dieser Zeit wird je nach Ausprägung der Symptome eine medikamentöse Therapie durchgeführt.

Lassen die Symptome der akuten Krankheitsepisode langsam nach und führen alltägliche Situationen und Umgebungsreize nicht zur erneuten Verschlechterung, kann mit der Erhaltungstherapie begonnen werden. Der Patient soll einen stabilen Zustand erreichen. Die individuelle Anpassung der Medikamente und eine psychotherapeutische Behandlung (vor allem Ausbau der Psychoedukation ) helfen den Patienten, langsam in den Alltag zurückzukehren.

Hat sich die Stimmungslage des Patienten normalisiert, gilt es, neue Krankheitsepisoden zu verhindern und den Patienten wieder in seinen Alltag zu integrieren. Um Rückfälle zu verhüten, ist in der Regel eine medikamentöse Dauertherapie notwendig. Die dafür geeignete Medikation wird entsprechend angepasst. Psychotherapeutische Maßnahmen helfen den Patienten, mit der Erkrankung umzugehen und den Beginn einer neuen Krankheitsepisode zu erkennen.

7.1 Welche Behandlungsmethoden gibt es?

Für die Behandlung bipolarer Störungen stehen verschiedene Behandlungsmethoden zur Verfügung. Schwerpunkte liegen auf einer medikamentösen Therapie und psychotherapeutischen Therapie. Welche Therapie eingesetzt wird, ist abhängig vom Verlauf und der Schwere der Erkrankung.

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Ausgabe Q3.17: mit Samuel Koch, Veit Lindau, Nathalie Karg - der bipolaren Muse u.v.m.

Erhältlich ist MILES! Dein Magazin für seelische Gesundheit und Emotionen über www.miles-dasmagazin.de. einen etwas ausführlicheren Einblick gibt es in meinem ART-Blog. MILES! ist das erste und (noch) einzige seiner Art!


Unter dem Motto „Wir sind viele“ schreiben in MILES! hauptsächlich Betroffene für Betroffene und deren Angehörige. Themen sind Depression, Borderline, Burnout, Mobbing, Essstörungen, Kultur, Sport, Bewegung, Recht, Entspannung, (Suizid-)Prävention und vor allem Menschen! Viele Stiftungen, Verbände, Ärzte und Selbsthilfe-Gruppen unterstützen das Redaktionsteam rund um Chefredakteur Marcus Jäck und seine Chef-Grafikerin Nathalie Karg.

Ziel von MILES! ist es, durch Aufklärung und Information bestehende Vorurteile abzubauen und das Verhalten der Öffentlichkeit gegenüber psychisch erkrankten Menschen positiv zu beeinflussen.

Es gibt inzwischen einige. Viele sind stark wissenschaftlich und/oder schulmedizinisch. Andere rein biografisch, auch in Romanform. Nur wenige begeistern mich nachhaltig (ein Grund mehr, mein eigenes neues Buchprojekt wieder verstärkt voran zu treiben. ) – 7 plus meinen Erstling "Toll im Quadrat" möchte ich heute vorstellen.

Die Geschichte einer bipolaren Störung

Zum Verständnis des Selbstmordes

Manic-Depressive Illness and the Artistic Temperament

Autorin ELLEN FORNEY

Depressionen, Michelangelo und ich

Autorin NATHALIE KARG (moi)

toll² – Bipolar überleben von A bis Z

Dieses humorvolle, kreative Bilder- und Geschichtenbuch für Betroffene der bipolaren Störung und ihre AngehörigenBuch ist mehr als ein Kunst- oder Ausstellungskatalog.

Es besteht aus drei Teilen.
Teil 1 ist ein Bilderbuch. Es zeigt 26 Exponate mit persönlichen Erläuterungen und Beschreibungen der Künstlerin.
Teil 2 enthält eine autobiographische Geschichte, die von den oft skurrilen Abenteuern erzählt, die Nathalie Karg während des erstmaligen Ausbruchs ihrer manisch-depressiven Erkrankung erlebte.
Teil 3 befasst sich mit der Selbsthilfe-Nicht-Nur-Flamenco-Revue, welche die Autorin/Künstlerin/Tänzerin-Sängerin-Comedienne für toll im Quadrat kreierte und aufführte, ein Ausschnitt hier.

Toll-Autorin Nathalie Karg erhielt 1994 die Diagnose „Bipolare Störung“, zwei Jahre später machte sie ihr Diplom in Kommunikationsdesign und arbeitete anschließend als Grafikdesignerin und Journalistin. Und als Bühnenkünstlerin, denn ihre Kreativität erstreckt sich nicht nur auf das Schreiben und Gestalten – kaum, als Nathalie laufen und sprechen konnte, begann sie zu singen und zu tanzen. Mehr unter MUSE4U.de.

Wie man Krisen übersteht und daran wächst

Wie ich meine Depression an die Leine legte

Eine illustrierte Einführung in die Meditation

von Mike Figgis Mit Richard Gere, Lena Olin

Unberechenbar und unwiderstehlich - Hoch und Tief wechseln bei Mr. Jones (Richard Gere) sehr schnell - zu schnell. Gerade hat er nach längerer Arbeitslosigkeit wieder einen Job auf einer Baustelle bekommen, da überkommt ihn das Hochgefühl: Er klettert auf das Dach des Rohbaues, balanciert und versucht abzuheben, als könne er fliegen. Das kostet ihn nicht nur seinen Job, sondern auch die Freiheit: Wegen "akuter Selbstmordgefahr" wird er in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Dort behandelt ihn die Psychiaterin Dr. Elizabeth Bowen (Lena Olin). Die ist aber nicht nur daran interessiert herauszufinden, was bei dem musikalisch und mathematisch hochbegabten Mann diese Gefühlsschwankungen auslöst - sie entdeckt auch, dass er ein hochsensibler Mensch ist und verliebt sich in ihn. Das wird spätestens in dem Moment zum Problem, als er von Chefärztin Dr. Holland (Anne Bancroft) als nicht mehr akut gefährdet entlassen wird und Dr. Bowen die "private" Betreuung übernimmt. Zum Eklat kommt es während eines klassischen Konzertes, als Jones auf die Bühne stürmt.

von Paul Dalio mit Katie Holmes und Luke Kirby

Viel Spaß und erhellende Momente mit meinen Media-Tipps:)

1.) Ja, den Troll nicht füttern. Keinen Troll!

Nicht die Trolle der Krankheit – weder den einen noch den anderen.

Und auch nicht die im Aussen. On- oder offline.

2.) Mit den eigenen ENERGIEN HAUSHALTEN.

Tun und sich umgeben mit was/wer einem gut tut und alles andere möglichst meiden oder minimieren

3.) Ausserdem stets achten auf DIE 4 BASICS – nämlich ausreichend:

III gesunde Ernährung

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Lovastatin

Memantin HCS

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Mirtazapin Alternova

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Montelukast Krka Kautabletten + Filmtabletten

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Moxifloxacin Krka

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Naproxen Krka

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Nimvastid Hartkapslen + Schmelztabletten

Rivastigmin

Omeprazole Alternova

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Oprymea

Pramipexol

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Pramipexol SR

Pantoprazol Alternova

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Pregabalin Krka

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Quetiapin Krka

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Dau­ert die Ar­beits­unfähig­keit länger als drei Ka­len­der­ta­ge, müssen Sie außer­dem ei­ne ärzt­li­che Ar­beits­unfähig­keits­be­schei­ni­gung spätes­tens am nächs­ten Ar­beits­tag vor­le­gen.

BEISPIEL: Der Ar­beit­neh­mer er­krankt am Don­ners­tag vor­aus­sicht­lich für ei­ne Wo­che. Wenn er nor­ma­ler­wei­se von Mon­tag bis Frei­tag ar­bei­tet, muß er die ärzt­li­che Be­schei­ni­gung am Mon­tag vor­le­gen. Denn der Mon­tag ist der Ar­beits­tag, der auf den drit­ten (Ka­len­der-)Tag der Ar­beits­unfähig­keit (das ist hier der Sams­tag) folgt. Am Sonn­tag ist die Ar­beits­unfähig­keits­be­schei­ni­gung nicht vor­zu­le­gen, da der Ar­beit­neh­mer an die­sem Tag nicht ar­bei­tet.

Die ärzt­li­che Be­schei­ni­gung muss An­ga­ben über das Be­ste­hen der Ar­beits­unfähig­keit und über de­ren vor­aus­sicht­li­che Dau­er ent­hal­ten. Der Arzt darf da­ge­gen kei­ne An­ga­ben über die Ur­sa­chen und die Art der Krank­heit ma­chen. Wenn der Ar­beit­neh­mer Mit­glied ei­ner ge­setz­li­chen Kran­ken­kas­se ist, muss in der Krank­schrei­bung auch ein Ver­merk darüber ent­hal­ten sein, daß der Kran­ken­kas­se un­verzüglich ei­ne Be­schei­ni­gung über die Ar­beits­unfähig­keit mit An­ga­ben über den Be­fund und die vor­aus­sicht­li­che Dau­er der Ar­beits­unfähig­keit über­sandt wird.

Der Ar­beit­ge­ber ist darüber hin­aus be­rech­tigt, die Vor­la­ge der ärzt­li­chen Be­schei­ni­gung auch früher zu ver­lan­gen, al­so zum Bei­spiel schon für den ers­ten, zwei­ten oder drit­ten Tag der Krank­heit. Ein sol­ches "Ver­lan­gen" des Ar­beit­ge­bers kann auch all­ge­mein im Ar­beits­ver­trag ent­hal­ten sein.

Steht im Ar­beits­ver­trag aber nichts über die Pflicht zur Vor­la­ge der ärzt­li­chen Ar­beits­unfähig­keits­be­schei­ni­gung und ver­langt der Ar­beit­ge­ber ei­ne sol­che Be­schei­ni­gung auch nicht schon am ers­ten oder zwei­ten Tag der Krank­heit, dann bleibt es bei der ge­setz­li­chen Re­gel, daß ei­ne Be­schei­ni­gung nur vor­zu­le­gen ist, wenn die Ar­beits­unfähig­keit länger als drei Ka­len­der­ta­ge dau­ert.

Dau­ert die Ar­beits­unfähig­keit länger als in der ers­ten ärzt­li­chen Be­schei­ni­gung an­ge­ge­ben, müssen Sie ei­ne er­neu­te ärzt­li­che Be­schei­ni­gung vor­le­gen.

Was müssen Sie bei einem Auslandsaufenthalt beachten?

Wenn Sie sich bei dem Be­ginn Ih­rer Ar­beits­unfähig­keit im Aus­land auf­hal­ten, sind Sie da­zu ver­pflich­tet, em Ar­beit­ge­ber die Ar­beits­unfähig­keit, de­ren vor­aus­sicht­li­che Dau­er und auch Ih­ren Auf­ent­halts­ort in der schnellstmögli­chen Art der Über­mitt­lung mit­zu­tei­len. Die Kos­ten für die­se Mit­tei­lung hat der Ar­beit­ge­ber zu tra­gen.

Wenn Sie Mit­glied ei­ner ge­setz­li­chen Kran­ken­kas­se sind, müssen Sie auch der Kran­ken­kas­se die Ar­beits­unfähig­keit und de­ren vor­aus­sicht­li­che Dau­er mit­tei­len.

Was passiert, wenn Sie eine ärztliche Bescheinigung nicht vorlegen?

Der Ar­beit­ge­ber ist be­rech­tigt, die Ent­gelt­fort­zah­lung zu ver­wei­gern, so­lan­ge Sie die er­for­der­li­che ärzt­li­che Be­schei­ni­gung nicht vor­le­gen (§ 7 Abs.1 EFZG). Die­ses Recht zur Leis­tungs­ver­wei­ge­rung hat der Ar­beit­ge­ber al­ler­dings nur vorüber­ge­hend für die Zeit des Feh­lens der Be­schei­ni­gung, d.h. die­ses Recht führt nicht zum endgülti­gen Weg­fall Ih­res An­spruchs.

Wenn Sie an der ver­späte­ten Vor­la­ge kein Ver­schul­den trifft oder wenn Sie die Krank­heit später nach­wei­sen, muss der Ar­beit­ge­ber die Ent­gelt­fort­zah­lung nachträglich be­zah­len.

Was muss der Arbeitgeber tun, um Krankheiten vorzubeugen?

Ist ein Ar­beit­neh­mer länger als sechs Wo­chen im Jahr ar­beits­unfähig krank, muss der Ar­beit­ge­ber ge­mein­sam mit dem Ar­beit­neh­mer klären, wie die Ar­beits­unfähig­keit über­wun­den und der Ar­beits­platz er­hal­ten wer­den kann. Ge­setz­li­che Grund­la­ge die­ser Ver­pflich­tung ist § 167 Abs.2 Satz 1 Neun­tes Buch So­zi­al­ge­setz­buch (SGB IX).

Müssen Sie eine Kündigung befürchten, wenn Sie länger erkrankt sind oder öfter einmal eine Krankmeldung einreichen müssen?

Da das Ar­beits­verhält­nis ein Aus­tausch­ver­trag ist, kann das Aus­tausch­verhält­nis gestört sein, wenn ein Ar­beit­neh­mer für ei­ne sehr lan­ge Zeit oder im­mer wie­der ein­mal für ei­ni­ge Ta­ge krank­heits­be­dingt ausfällt.

In­fol­ge­des­sen kann der Ar­beit­ge­ber in ex­tre­men Fällen da­zu be­rech­tigt sein, das Ar­beits­verhält­nis zu kündi­gen. Al­ler­dings ha­ben sol­che Kündi­gun­gen vor Ge­richt sel­ten Be­stand.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen, die Sie im Zu­sam­men­hang mit dem The­ma Krank­heit in­ter­es­sie­ren könn­ten, fin­den Sie hier

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Die Depression ist eine Erkrankung, die sich unter anderem durch eine niedergedrückte Stimmungslage.

Eine Depression wird anhand verschiedener Symptome und unter Einbeziehung der Lebenssituation der.

Einer Depression muss man nicht hilflos gegenüberstehen. Es gibt verschiedene wirksame.

Wenn Kinder und Jugendliche depressiv sind, unterscheiden sich die Kennzeichen teilweise stark von.

Bei Depressionen helfen nicht nur Medikamente oder Psychotherapie, auch andere Behandlungsmethoden.

Einer Depression vorzubeugen ist nicht immer möglich. Zu viele Faktoren wirken bei diesem.

Frauen sind häufiger von depressiven Erkrankungen betroffen, Männer verüben jedoch öfter Suizid. Wie.

Eine bipolare Störung ist gekennzeichnet durch manische, ggf. hypomanische sowie depressive.

Bei der Akutbehandlung steht die Linderung der depressiven bzw. (hypo-)manischen Symptome im.

Das Hauptthema im Betreuerdasein ist Krankheit, Behinderung und gelegentlich auch Heilung. Vor allem mit psychischen Einschränkungen hat man da sehr viel zu tun. Da ist ja einiges auf dem Markt: Depressionen, Psychosen, bipolare Störungen, Persönlichkeitsstörungen aller Art, Suchtabhängigkeiten – um nur die populärsten zu nennen.

Manche Menschen tragen diese Einschränkungen ein Leben lang mit sich herum, manche kommen davon los. Die Gründe, weshalb es zur Erkrankung kam, sind so vielfältig wie die Menschen. Der Grund, weshalb ein Mensch krank bleibt ist immer derselbe: Er lügt sich selbst an. Und der Beginn der Heilung ist auch immer derselbe: Der Mensch wird ehrlich sich selbst gegenüber.

Die beliebtesten Selbstlügen sind:

* Ich bin nicht krank.

* Ich bin krank, aber ich hab’s im Griff.

* Die Krankheit hat auch ihre guten Seiten.

* Mein Vater / Meine Mutter / Die Ärzte / Die Schule / Die Gesellschaft sind schuld.

* Es liegt nicht an mir. Die Umstände müssen sich ändern.

* Die Tabletten helfen mir.

* Momentan geht’s mir ja gut.

* Wenn ich nicht dran denke, tut’s auch nicht weh.

* Ich bin halt so.

Das Fiese an diesen Selbstlügen ist, dass sie immer ein Stück Wahrheit enthalten. Sonst würden sie ja auch nicht so wunderbar funktionieren. Natürlich sind es z.B. manchmal die Lebensumstände, die einen Menschen in die Depression treiben. Aber dass dieser Mensch dann in der Depression bleibt, liegt nicht an den Umständen. Denn die Umstände sind in diesem Fall nur der Auslöser, nicht der Grund der Depression. Und dieser Grund bleibt, auch wenn sich die Umstände ändern. Sich diesen Ursachen (statt der Auslöser) der Depression zu stellen, macht aber Angst. Wenn sie nicht Angst machen würden, bräuchte man ja auch die Depression nicht.

Und deshalb beginnt Heilung immer damit, dass sich ein Mensch dieser Angst stellt – der Angst vor dem, was ihn in die Krankheit treibt. Das heißt praktisch: Ich höre auf, mich anzulügen, mir vorzumachen, dass irgendwie ja doch eigentlich alles gut ist, in gewisser Weise. Ich komme an den Punkt, wo ich sage: „Depression/Psychose/Sucht ist scheiße. Da ist absolut nix Gutes dran. Ich kann nicht mehr so weiter machen. Ich will diese Scheiße loswerden.“

Von da an fängt der Mensch an, heil zu werden. Ehrlich.

Heute war ich auf der Beerdigung einer langjährigen Klientin. Wenn einer „meiner Leute“ stirbt, gehe ich immer auf die Beerdigung – wenn man mich lässt. Das gebietet der Respekt und die Verbundenheit mit diesem Menschen. Aber eigentlich mache ich das nicht gerne. Denn als beruflicher Betreuer bekommt man ja nur die Fälle, in denen Angehörige aus welchem Grund auch immer die Betreuung nicht übernehmen können. Einer dieser möglichen Gründe ist, dass sich Angehörige und Betreuter nicht vertragen. Das führt dann nach dem Ableben des Betreuten zu Beerdigungen, die in einer Mischung aus Verlegenheit und Verlogenheit ablaufen.

Diese Beerdigung drohte auch so zu werden. Die Verstorbene war manisch-depressiv, die einzige Tochter litt seit ihrer Geburt unter der Krankheit ihrer Mutter. Das führte zu einem entsprechend gestörten Verhältnis.

Doch dann geschah es. Nach der Predigt des Pfarrers trat der Schwiegersohn der verstorbenen Klientin ans Mikrofon und erzählte: Über das Leben mit einer psychisch kranken (Schwieger)Mutter, wie diese Erkrankung das Leben aller beeinflusste; über die schönen Jahre, in denen die Krankheit eine Pause machte, über „die Hölle“, als die Erkrankung mit voller Wucht zurückkehrte; wie es ist, wenn man am Morgen nicht weiß, wie sich die eigene Mutter an diesem Tag verhalten wird; wie es sich lebt, wenn man den Kontakt mit der Mutter nicht mehr verkraftet.

Der Schwiegersohn erzählte das ohne Beschönigung, aber auch ohne Vorwürfe; mit vielen Tränen, aber ganz sachlich. So wurde diese Beerdigung ein versöhnendes, friedvolles Ereignis. Auch so kann man knapp fünf Jahrzehnte Kampf und Auseinandersetzung mit einem Menschen abschließen. Und danach endlich ein gutes, ungetrübtes Verhältnis zu ihm finden – und damit Frieden mit sich selbst machen.

Schade dass meine Klientin erst sterben musste, dass es so weit kommt. Aber diese Krankheit lässt wohl nichts anderes zu.

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Ich sollte vlt auch noch dazu sagen, dass ich sehr dünn bin ( 1,65m - ca. 50kg)

Guten Tag zusammen, habe folgendes Problem:

Immer wenn irgendwo eine Grippewelle umgeht fange ich mir zu 100% eine ein.

Und zwar ist das komische dass der Krankheitsverlauf bei mir fast immer komplett identisch ist:

Nase ist zu und ich habe Hals, Glieder und Kopfschmerzen!

Das geht dann so 5-7 Tage wo ich auch flach liege (manchmal mit Fieber),

währenddessen kommt dann auch irgendwann Husten dazu und während der Halsschmerz langsam abklingt wandert alles zu den Bronchien wo ich dann nochmal mindestens 5-7 Tage mit einer Bronchitis kämpfe.

Soll heißen ein "normaler" Grippaler Infekt dauert bei mir schon mal gut und gerne 14 Tage. Danach dauert es nochmal ne gute Woche (eher 10 Tage) bis ich mich wieder fit genug fühle um Sport zu machen.

Zu meiner Person: Ich bin männlich 30 Jahre alt und habe früher sehr viel Sport gemacht. Mittlerweile ist es etwas weniger geworden (1-2mal die Woche) da ich Nachtschicht in der Produktion arbeite und mein Beruf mich körperlich richtig heftig fordert. Ich habe vor einem halben Jahr mit Boxen angefangen und habe früher ein paar Jahr lang MMA trainiert.

Ich supplementiere Whey Protein nach dem Sport, Casein vor dem Schlafengehen und zusätzlich noch hochdosiertes Multivitamin, Zink und Glutamin an Trainingstagen bzw. im Winter regelmäßig.

Ich ernähre mich ausgewogen und vernünftig, vitaminreich und Ballaststoffreich.

Ich trinke ausschließlich Wasser.

Ich hoffe das waren jetz nicht zu viele Infos, aber ich bin wirklich verzweifelt was mein Immunsystem angeht.

Gibt es irgendwas wirksames was mein Immunsystem stärken kann?!

Man liest immer überall die gleichen Tipps und nichts zeigt Wirkung.

Eigenblut-Therapie scheidet aus, da mir das Risiko zu groß ist und die Wirkung nicht wissenschaftlich erwiesen.

Die Diagnostik in der ICD-10 unterscheidet zwischen einer manischen Störung (Manie), bei der nur manische Phasen auftreten und einer manisch-depressiven bzw. bipolaren Störung, bei der im Krankheitsverlauf manische und depressive Phasen auftreten.

In der ICD-10 werden drei Schweregrade der Manie unterschieden:

  • Hypomanie (F30.0)
  • Manie ohne psychotische Symptome (F30.1)
  • Manie mit psychotischen Symptomen (F30.2)
    • mit synthymen psychotischen Symptomen (F30.20)
    • mit parathymen psychotischen Symptomen (F30.21)

Folgende Symptome sind besonders charakteristisch für die manische Störung:

  • gehobene Stimmung
  • Steigerung in Ausmass und Geschwindigkeit der körperlichen und psychischen Aktivität

Die diagnostischen Kennzeichen für Hypomanie und Manie in der ICD-10 lauten wie folgt:

  • Für die Hypomanie (F30.0)
    • anhaltende leicht gehobene Stimmung
    • gesteigerter Antrieb und gesteigerte Aktivität
    • gewöhnlich ein auffallendes Gefühl von Wohlbefinden und körperlicher und seelischer Leistungsfähigkeit
    • gesteigerte Geselligkeit
    • gesteigerte Gesprächigkeit
    • übermässige Vertraulichkeit
    • gesteigerte Libido
    • vermindertes Schlafbedürfnis
    • Beeinträchtigung der Konzentration und Aufmerksamkeit
    • übertriebene Geldausgaben

Anstatt der positiven, euphorischen Veränderungen können auch Reizbarkeit, Selbstüberschätzung und flegelhaftes Verhalten vorhanden sein das Ausmass der Veränderungen ist auffällig, aber nicht so ausgeprägt, dass vollständige Arbeitsunfähigkeit oder ausgeprägte soziale Ablehnung resultiert oder grössere Verschuldungen auftreten. Eine deutliche Beeinträchtigung der Berufstätigkeit und der sozialen Aktivität sowie vermehrte Geldausgaben sind dagegen mit dieser Diagnose vereinbar. Die Dauer beträgt mindestens mehrere Tage

„Wenn eine kurze hypomanische Phase nur als Einleitung oder Nachwirkung einer Manie (F30.1 und F30.2) auftritt, soll sie nicht getrennt diagnostiziert werden.“ (ICD-10, S. 133)