dapoxetine rezeptfrei frankreich

Die biologische Psychiatrie geht von einem materialistischen Weltbild aus. Sie deutet psychische Prozesse als Folge stofflicher und organischer Veränderungen. Die Leitidee der biolo­gischen Psychiatrie beruht auf dem Konzept der Transmit­terstörung. Sie erklärt Depressionen, Manien und Bipolare Erkrankungen als Störungen des Stoffwechsels, die die Psyche schicksalhaft von außen treffen. Einen bedeutsamen Zusammen­hang mit der Persönlichkeit sieht die biologische Psychiatrie nur insoweit, als dass der Kranke lernen muss, mit seinem Kranksein umzugehen. Einem ursächlichen Zusammen­hang zwischen Krankheit und Individualität weist sie keine oder nur eine nachrangige Bedeutung zu.

Die psychodynamische Psychiatrie erkennt die biologische Kom­ponente der Krankheitsentstehung an. Darüber hinaus interes­siert sie sich aber für den Sinnzusammenhang zwischen Krank­heit, Persönlichkeit, Weltbild und individueller Entscheid­ung. Dementsprechend sind ihre Erklärungsmodelle komplexer und das therapeutische Vorgehen setzt mehr auf persönliche Lösungsstrategien.

Die Berücksichtigung des individuellen Sinnzusammenhangs hat bei der Behandlung der Bipolaren Störung Vorteile:

Der Bedarf an korrigierender Medikation wird vermindert - oder gar überflüssig. Damit sinkt das Risiko gefährlicher Nebenwirkungen.

Langfristig wird die Kompetenz des Patienten zur selbständigen Problembewältigung verbessert. Das kommt der psychosozialen Integration zugute; was sowohl die Symptomatik als auch deren biographische Auswirkungen im weiteren Verlauf entschärft.

Kausale Faktoren bei der Bipolaren Störung

  • Labilität des Transmitter-Stoffwechsels als genetische Vorgabe
  • Erhöhe Irritabilität bei zwischenmenschlichen Kommunikationsstörungen als psychologisches Muster
  • Verminderte Wahrnehmung der eigenen innerseelischen Abläufe
  • Erhöhte Abhängigkeit des Selbstwertgefühls von äußeren Bedingungen

Die innerseelischen Prozesse der Bipolaren Störung können analog zu denen der Depres­sionen und Manien beschrieben werden. Besonders zu beachten ist dabei der Einfluss persönlicher Entscheidungen, die eine Dyna­mik schüren können, die zum Aufschaukeln der Bipolaren Störung beitragen kann.

Ein besonderes Risiko affektiver Ausnahmezustände ergibt sich bei der Bipolaren Störung durch psychologische Wechselwirkungen zwischen gegenläufigen Phasen. Hier drohen sich depressive und maniforme Phasen gegenseitig aufzuschaukeln.

In der Manie stößt der Kranke wichtige Bezugspersonen oft gedankenlos vor den Kopf. Er trennt sich vom Partner, beleidigt Kollegen, kündigt die Stelle, um selbst eine Firma zu gründen; oder er nimmt Kredite auf, kauft, was er sich nicht leisten kann, fährt sein Auto zu Schrott und verreist planlos mit unrealistischem Ziel: Ich fahre mal nach Rom, um dem Papst zu sagen, dass er zum Protestantismus konvertieren soll.

Hat der Kranke nach der Ernüchterung als Folge kopfloser Taten Schuld- und Scham­gefühle, entmutigt das seine Impulse zur autonomen Selbstbestimmung erneut. Das Risiko, in die nächste Depression zu fallen, steigt, das Risiko, von dort aus nach erlittener Qual in die nächste Manie zu flüchten, ebenfalls. Ein sogenanntes Rapid Cycling kann entstehen: Die Stimmung schwankt rasch von einem Extrem ins andere.

Der jüngst der Kindheit Entwachsene lässt regelhaft einschränkende soziale Beding­ungen hinter sich. Stand er bis dahin unter der Vormundschaft von Erziehungs­berechtigten, die seine Entscheidungsfreiheit begrenzten, kann er mit Eintritt der Volljährigkeit machen, was er will. Zugleich ist der Erfahrungsschatz, der den Menschen meist zur Vorsicht mahnt, beim Adoleszenten ebenso klein wie sein Irrglaube groß, dass die Vorsicht der Älteren als Ausgeburt eines Spießertums einzuschätzen ist, das man bloß abzustreifen braucht, um adlergleich davonzufliegen. Der Adoleszente bildet sich ein: In Wirklichkeit ist alles easy. Es wundert also nicht, dass beim erstmaligen Öffnen der Sprudelflasche auf einen Schlag so viel Energie in die Freiheit entweicht, dass eine Menge davon nutzlos verloren geht oder Kollateralschäden hinterlässt.

Wird der kurzzeitige Überflieger aus der Anstalt entlassen, ist sein Selbstvertrauen ramponiert und die Scham über die verfehlte Anmaßung gigantisch. Wie steht er jetzt vor den anderen da? Es kann sein, dass ihn das dermaßen entmutigt, dass er als nächstes depressiv reagiert.

Der Mensch treibt auf dem Wellengang der Stimmungen nicht dahin wie eine Kokosnuss zwischen Atollen. Er reagiert auf seine Emotionen:

Ging es einem schlecht und man bemerkt, dass die Stimmung steigt, kommt Zuversicht auf. Man glaubt, dass es weiter bergauf gehen wird. Die Zuversicht sorgt dafür, dass es so kommt. Geht es einem gut und man glaubt, es werde so bleiben, ist die Enttäuschung groß, wenn die Stimmung kippt. Die Enttäuschung sorgt dafür, dass es erst recht bergab geht. Stimmungen unterliegen einer selbstverstärkenden Rückkopplung.

Stimmungen verändern die Bewertung von Sachverhalten. Ein missgelaunter Mensch wird eine Wolke am Himmel als Beweis bewerten, dass die Welt im Argen liegt. Für den heiteren ist sie ein willkommener Schutz vor Sonnenbrand. Die Qualität der Bewertung von Sachverhalten wirkt ihrerseits auf die Stimmung zurück.

Ein wesentlicher Risikofaktor dafür, dass abnorm gehobene Stimmungen in maniformen Taten­drang entgleisen ist die Gier der Betroffenen. Wem die gute Stimmung nicht Geschenk genug ist, der versucht, mit ihrer Kraft die Welt zu erobern. Er meint: Endlich habe ich die Mittel in der Hand, mir all das anzueignen, was mich über alle anderen stellt. Nicht die Stimmung, sondern der Vorsatz, sie zu missbrauchen, führt ihn in die Irre. Wer nichts erobern will, der stimmt in der Befreiung mit sich selbst überein und ist sich darin selbst genug.

Trübe Stimmungen verleiten dazu, lieber nichts zu unternehmen. Es könnte ja schiefgehen und außerdem ist alles so mühsam. So mancher Depressive hört daher auf, im eigenen Interesse zu handeln. Er vernachlässigt alltägliche Aufgaben und wartet auf Rettung von irgendwoher. Die Nachteile, die das nach sich zieht, verstärken seine Schwermut.

Ist man euphorisch, meint man, alles, was man beginnt, werde gelingen. Der resultierende Tatendrang führt zum Erfolg. oder man begeht Dummheiten, die man sich besser erspart hätte.

Vor allem die Entscheidungen, die man in Gegenwart abnormer Stimmungen trifft, spielen eine ausschlaggebende Rolle beim Fortgang Bipolarer Störungen. Wer eine maniforme Stimmung als solche genießen kann, ohne mit ihr etwas zu machen, dem wird sie nicht schaden. Wer das Gefühl der befreiten Kraft aber prompt dazu nutzen will, sich unerhörte Erfolge zu sichern, der verwandelt sich solange in den großen Zampano bis ihn die Tatsachen darüber belehren, dass er allenfalls Max Mustermann ist.

Die Lösungsansätze, die bei der Bipolaren Störung zur Anwendung kommen, entspre­chen weitgehend denen, die bei Manien bzw. Depressionen anwendbar sind. Auch bei der Bipolaren Störung sind aktive und passive Ansätze zu unterscheiden.

dapoxetine hexal 30mg kaufen

- Trotzdem mit dem Hund rausgehen. Am besten in den Wald. Ohne Strick.

- Einfach weiteratmen. Und vertrauen. Es zumindest versuchen.

- Notfalls in die Klapse zur "Krisenintervention". VOR ALLEM: Frühzeitig zur Tagesklinik anmelden. Für alle Fälle!

Wenn die Anmeldung daann nicht mehr nötig ist, auch gut.

- Lesen, was ich (mir) selbst geschrieben habe: beispielsweise:

(K)eine Heldenreise – Teil 1
Auf und nieder, immer wieder…


Uff, das war knapp – fast wäre ich auch einer von ihnen geworden, den Helfern, Heilern und Seelengurus. Vielleicht sollte ich meiner jüngsten Krise dankbar sein?

Nathalie Karg im Juni 2016

Reisetagebuch, Teil 2: Doch eine Heldin?
Die Reise ist noch nicht zu Ende…


Jetzt, ein Vierteljahr später, kann ich das Gemälde endlich fertig stellen. Oder zumindest daran weiter arbeiten, denn ich werde von einem Anruf meines Göttergatten unterbrochen. Er lädt mich ein in unser Lieblingslokal, das mit dem vielleicht schönsten Sonnenuntergangs-Panorama im Rhein-Main-Gebiet. Ich ziehe mich also an. Mein rotes Kleid musste lange warten, um erstmals getragen zu werden. Ich hatte es im Frühjahr gekauft, unsere legendären Menschenlehrer-Partys im Sinn, und direkt in die Änderungsschneiderei gebracht. Von dort jedoch Monate lang nicht abgeholt – nicht etwa aus Vergesslichkeit (eine der typischen Nebenwirkungen von Langzeit-Lithium-Einnahme), sondern weil ich in depressivem Zustand nichts mehr anzufangen wusste mit einem Lady-in-Red-Auftritt…

Vorsicht mit "ich bin“ – Sprache ist ein Schöpfer-Werkzeug.

. nahm ich erstmal Lithium. Wie es dazu kam und was dem voraus gegangen ist, habe ich in meinem Buch "TOLL-Bipolar überleben von A bis Z" (noch erhältlich!) aufgeschrieben. Fotos beweisen, das die absonderlichen Geschichten meiner ersten Manie alle wahr sind. Hier die beiden Textauszüge zu den folgenden Bildern meiner Autobahnpanne und meiner Kunstaktion mit der Lufthansa-Handtasche:

[…] Benzinpanne kurz vor dem Rasthof Weisskirchen auf der A3. Ron ist wieder dabei. Während er mit meinem leeren Ersatzkanister zur Tankstelle und wieder zurück läuft, gieße ich mich malerisch roten Hot-Pants und silbernen, schenkelhohen Barbarella­-Stiefeln wie eine Diva auf meinen frisch erstandenen Bauernstuhl, den ich aus dem prall gefüllten Kofferraum hole und auf den Standstreifen stelle. Von den LKW-Fahrern mit lautem Hupen beachtet zu werden, ist für mich ein großes Vergnügen. Nicht für Ron. […]


Es folgt ein weiteres sehr umtriebiges Wochenende […], an dem ich ohne Unterhose auftrete und dämonischer Flamenco tanze, denn je […] und mich in nächtlichen Kunstaktionen austobe, bei denen ich versuche, meine jüngste Schmach mit dem versauten Lufthansa-Job zu verarbeiten. […]

. so heisst das Stück, welches am 05.12.2015 beim HUMAN RISING im Kosmos, Berlin, Premiere feierte.

Es war eine doppelte Premiere. Flamenco – sowohl Gesang, als auch Tanz – wie auch Comedy habe ich schon auf der Bühne gezeigt. Doch nun ist der Startschuss für die SPEAKERIN gefallen. Es war ein wunderbarer Jungfernflug als frisch geschlüpfter Schmetterling. Jetzt dürfen sich die Farben meiner Flügel noch internsivieren.

Und links der Film dazu.

Je doller das Doppelkinn, desto gesünder das Lachen;)

Abwehr und Hingabe

und gab mich der Manie hin.

und die Manie von vorne herein abwehren.


Dabei hilft es sehr, den inneren Beobachter zu aktivieren

und die Metaebene möglichst nie ganz zu verlassen.

BIPOLAR BALANCE ABC: NON-Medikative Prophylaxe von a bis Z

Bipolar und Balance – was zunächst wie ein Widerspruch erscheint, lässt sich mit Hilfe dieser Liste aufheben. Es gibt zahlreiche Werkzeuge, um in gesunden Zeiten vorzubeugen und den extremen Amplituden Deiner Stimmungsschwankungen zu begegnen – ergänze die Liste mit allem, was Dir hilft.

Betroffene: Mo Gleinser
Jahrgang: 1971
Diagnose: Bipolar-II-Störung
Therapien: Medikamente, Ergotherapie, Gesprächstherapie, Klinikaufenthalt
Ressourcen: Kreativität, Neugier, handwerkliches Arbeiten, mein Garten und die Katzen

Erstmals in Behandlung war ich mit 18 Jahren wegen Depressionen. Die folgenden Jahre lautete die Diagnose „Rezidivierende Depression“. Erst ab ca. Mitte 30 kristallisierte sich die Diagnose der bipolaren Störung heraus. Ein Arzt hatte den richtigen Riecher. Bis die Diagnose offiziell festgestellt wurde, dauerte es aber noch ein paar Jahre.

Warum hast du dich entschieden, nun Gesicht zu zeigen?

Ich zeige in meinem Umfeld schon lange Gesicht, ich stehe offen zu meiner Erkrankung. Außer, wenn ich bspw. auf Wohnungssuche bin, dann binde ich das den Vermietern nicht auf die Nase …

Wie hat dein Umfeld reagiert, als es von deiner Krankheit erfahren hat, und welchen Umgang würdest du dir von deinem Umfeld in Bezug auf deine Störung wünschen?

dapoxetine hexal 30mg kaufen

Für Rehabilitationsmaßnahmen ist die Rentenversicherung zuständig. Sie trägt in der Regel auch die Kosten. Wir unterstützen Sie bei der Beantragung einer Maßnahme und klären gegebenenfalls offene Fragen mit dem zuständigen Leistungsträger.

Nehmen Sie im Laufe der Krankengeldzahlung an einer medizinischen Reha-Maßnahme der Rentenversicherung teil, brauchen Sie den täglichen Zuzahlungsbetrag von zehn Euro für den Aufenthalt nicht zu zahlen.

Sie beziehen eine Rente und arbeiten zusätzlich? Dann können Sie – je nach Rentenart – trotzdem Krankengeld erhalten. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern.

Sie erhalten Krankengeld und bekommen währenddessen eine Rente zugebilligt? Dann wird das Krankengeld gekürzt oder es entfällt. Dies gilt auch für ausländische Renten und vergleichbare Leistungen.

Bei einigen Rentenarten verringert sich die Krankengeldhöhe um den Betrag der Rente, zum Beispiel bei

  • Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung
  • Rente wegen Berufsunfähigkeit
  • Teilrente wegen Alters.

Sie haben keinen Anspruch auf Krankengeld, wenn Sie eine der folgenden Leistungen erhalten:

  • Vollrente wegen Alters
  • Rente wegen voller Erwerbsminderung
  • Rente wegen Erwerbsunfähigkeit
  • Vorruhestandsgeld oder Ruhegehalt.

Ihr Krankengeldanspruch endet in diesem Fall einen Tag, bevor die Rente beginnt.

Persönlich und nah mit unseren Geschäftsstellen

24 Stunden täglich und kostenfrei

Der AOK-Portalnewsletter schickt monatlich die neuesten Meldungen aus den Bereichen Medizin, Fitness, Ernährung, Karriere und Gesundheit in Ihr Postfach.

Wie kann ich den RSS-Feed abonnieren?

Was ist ein RSS-Feed?

Der AOK-Portalnewsletter schickt monatlich die neuesten Meldungen aus den Bereichen Medizin, Fitness, Ernährung, Karriere und Gesundheit in Ihr Postfach.

Wie kann ich den RSS-Feed abonnieren?

dapoxetine kaufen deutschland ohne rezept

Krankheit als Symbol. Ein Handbuch der Psychosomatik, Symptome, Be-Deutung, Einlösung.

Bertelsmann Verlag, 1996

508 Seiten, Sehr guter Zustand. Originalfoto nebenstehend. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 700 gebundenes Hardcover mit Schutzumschlag. 4. Auflage. Artikel-Nr.: 374865.

Krankheit als Symbol: Ein Handbuch der Psychosomatik. Symptome, Be-Deutung, Einlösung.

914 Gramm. Newwertig und ungelesen, evtl. eingeschweisst. Artikel-Nr.: AA 102609.

Krankheit als Symbol: Handbuch der Psychosomatik. Symptome, Be-Deutung, Bearbeitung, Einlösung

Bertelsmann Verlag Okt 1996, 1996

Buch. Neuware - 'In Hunderten von Krankheitsbildern und Tausenden von Symptomen wird die alte Idee des Paracelsus von der Einheit von Körper und Seele und ihrem engen Zusammenspiel anschaulich deutlich.' Ruediger Dahlke Krankheitssymptome zu verstehen heißt die Bedeutung einer Krankheit entschlüsseln. Ruediger Dahlke hilft uns, mit dem Standardwerk ' Krankheit als Symbol ' die Botschaft einer Krankheit zu deuten. In seinem umfassenden Nachschlagewerk ' Krankheit als Symbol ' verwirklicht Ruediger Dahlke ein zentrales Anliegen seiner medizinisch - therapeutischen Arbeit. Dieses Symbol - Lexikon der Krankheitsbilder kann denjenigen, die bereit sind, von ihren Krankheitsbildern zu lernen, zum idealen Nachschlagewerk werden. Die Geheimnisse hinter kleinen, schweren bis hin zu bedrohlichen Krankheiten werden systematisch von A bis Z aufgedeckt und ihre Kernaussagen, Botschaften und Lernaufgaben in Stichworten vor dem Benutzer entfaltet. So kann ' Krankheit als Symbol ' zur Chance werden, an deren Bewältigung sich wachsen läßt. Auch wenn es kurzfristig unangenehm sein mag und fast immer Überwindung kostet, sich von Symptomen über die eigenen Lernaufgaben aufklären zu lassen, ist es langfristig doch über die Maßen lohnend und befreiend. Insgesamt haben über 400 Krankheitsbilder mit weit über 1000 Symptomen Eingang in das Buch gefunden. Es bietet Hilfe zur Selbsthilfe und ermöglicht es, sich in eigener Verantwortung den anstehenden Lernaufgaben zu stellen. Der Longseller (rund 200.000 Ex.) in einer vollständig überarbeiteten und erweiterten Fassung. 780 pp. Deutsch. Neu. Artikel-Nr.: 9783570122655.

Das Herz als Symbol./ Gesundheit, Krankheit, Heilung, Tod. Betrachtungen eines Arztes. 2 Bücher

Editiones Roche Basel, 1993

224 S. Pb. geb. illustrierter SU zahlr. Abb. in Farbe mit Widmung und Signatur des Verfassers guter Zustand / 135 S. Softcover guter Zustand Vom Wesen der Symbole. Das Herz - ein universelles Symbol. Die ungeklärte Herkunft des Herzsymbols. Die Herzsymbolik in der altbabylonischen Kultur. Die Herzlehre der alten Chinesen. Das Herz bei den Mystikern und Alchemisten. Die Sonne Herz Symbolik. Das Herz in Sage, Märchen und Volksglauben. Das Herz als Urquell der Religiosität. Das Herz als Quelle tiefen Wissens. Das Herz der Dichter - als Sinnbildirdischer Liebe. Artikel-Nr.: 8258.

Krankheit als Symbol. Schriften zur Psychosomatik. Herausgegeben und mit einer Einleitung und editorischen Vorbemerkungen versehen von Helmut Siefert.

Fischer, Frankfurt, 1983

Krankheit als Symbol: Schr. zur Psychosomatik. Georg Groddeck. Hrsg. u. mit e. Einl. u. editor. Vorbemerkungen vers. von Helmut Seifert / Fischer; 6396: Bücher des Wissens

Frankfurt am Main: Fischer-Taschenbuch-Verlag, 1984

Krankheit als Symbol: Schriften zur Psychosomatik. Hrsg. u. mit e. Einl. u. editor. Vorbemerkungen vers. von Helmut Siefert / Fischer-Taschenbücher, 6396

Frankfurt am Main: Fischer-Taschenbuch-Verlag, 1983

Taschenbuch. 254 S. Vorsatz fehlt, EInband etw. berieben u. bestaubt L010 9783596263967 *.* Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 230. Neuausg.. Artikel-Nr.: 191038.

Aacoby, Henry, Georg Groddeck Wilfried Gottschalch u. a.:

Konvolut aus 3 Büchern: 1. Aldfred Adlers Individualpschologie und dialektische Charakterkunde. / 2. Krankheit als Symbol. Schriften zur Psychosomatik. / 3. Sozialisationsforschung. Materialien, Probleme, Kritik.

Fischer Taschenbuch Verlag um, 1980

Konvolut aus 3 Büchern: 1. Aldfred Adlers Individualpschologie und dialektische Charakterkunde. / 2. Krankheit als Symbol. Schriften zur Psychosomatik. / 3. Sozialisationsforschung. Materialien, Probleme, Kritik. 8°, 117, 254 und 20 Seiten, farbig illustr. und betitelte OKart. - ein Buch mit wenigen dünnen Bleistiftanstr. sonst guter Zustand j- 1974, 1983, 1973. c76239 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 300. Artikel-Nr.: 113161.

Krankheit als Symbol. Handbuch der Psychosomatik. Symptome, Be-Deutung, Bearbeitung, Einlösung. Unter Mitarbeit von Margit Dahlke, Christine Schrödl, Robert Hößl und Volker Zahn.

8°, 508 Seiten (darunter 3 Blankoseiten), 3 Seiten Anzeigen. Orig.Pappband mit OSU. Erste Ausgabe. Mit Bibliographie. Gutes Exemplar. Artikel-Nr.: 12638.

Krankheit als Symbol. Handbuch der Psychosomatik. Symptome, Be-Deutung, Bearbeitung, Einlösung. Unter Mitarbeit von Margit Dahlke, Christine Schrödl, Robert Hößl und Volker Zahn.

Die Brüste der Frauen: Ein Symbol des Lebens oder des Todes?. Brustkrebs als Ausdruck der 'Kränkung' von Frauen im Patriarchat

Peter Gmbh Lang Dez 2003, 2003

dapoxetine auftragen

Ruediger Dahlke

Quantity Available: > 20

From: medimops (Berlin, Germany)

About this Item: Condition: good. 381 Gramm. Seller Inventory # M03442127564-G

Krankheit als Sprache der Seele. Be-Deutung und Chance der Krankheitsbilder

Dahlke, Ruediger

Quantity Available: 1

About this Item: München, Orbis 2000. 444 Seiten. Orig. hardcover, 8°. Name am Vorsatz, sonst sehr gut erhalten. Seller Inventory # B65630

Krankheit als Sprache der Seele. Be-Deutung und Chance der Krankheitsbilder

Ruediger Dahlke

Quantity Available: 1

From: medimops (Berlin, Germany)

About this Item: Condition: very good. 381 Gramm. Seller Inventory # M03442127564-V

Krankheit als Sprache der Seele: Be-Deutung und Chance der Krankheitsbilder. Rüdiger Dahlke. Unter Mitarb. von Peter Fricke und Robert Hössl

Dahlke, Rüdiger (Verfasser):

Published by München: Bertelsmann Verlag; (1992)

Quantity Available: 1

From: Petra Gros (Koblenz, Germany)

About this Item: München: Bertelsmann Verlag;, 1992. gebundene Ausgabe. Condition: Gut. 1. Auflage. 447 Seiten; Das hier angebotene Buch wurde aus einer wissenschaftlichen Bibliothek ausgesondert und zeigt alle üblichen Merkmale, wie z.B. Rückenschild, mehrfache Stempel und handschriftliche Zuordnungsvermerke. Außerdem wurde das Exemplar häufiger benutzt, wodurch der Zustand des Einbandes beeinträchtigt wurde. Einige Anstreichungen im Text; leichte altersbedingte Anbräunung des Papiers; Wir können dieses Buch nur als faires und preiswertes Arbeitsexemplar empfehlen. --- The offered book has been sorted out from a scientific library and shows the usual features like label on the spine, several stamps and handwritten classification marks. It has been used more often, but there are no missing or loose pages. We can recommend this book only as a very reasonable copy for work. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 650. Seller Inventory # 1528059

Krankheit als Sprache der Seele: Be-Deutung und Chance der Krankheitsbilder

Dahlke, Ruediger:

Published by Goldmann Verlag, 01.12.1999. (1999)

Quantity Available: 1

From: Eichhorn GmbH (Möhnesee, Germany)

About this Item: Goldmann Verlag, 01.12.1999., 1999. 16. Aufl. 448 Seiten Gebraucht, sehr gut Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 419 18,2 x 12,4 x 3,4 cm, Taschenbuch. Seller Inventory # 114440

Krankheit als Chance: Ganzheitliche Wege zur Selbstheilung

Dahlke, Rüdiger

Quantity Available: 1

From: medimops (Berlin, Germany)

dapoxetine hexal 30mg kaufen

Die biologische Psychiatrie geht von einem materialistischen Weltbild aus. Sie deutet psychische Prozesse als Folge stofflicher und organischer Veränderungen. Die Leitidee der biolo­gischen Psychiatrie beruht auf dem Konzept der Transmit­terstörung. Sie erklärt Depressionen, Manien und Bipolare Erkrankungen als Störungen des Stoffwechsels, die die Psyche schicksalhaft von außen treffen. Einen bedeutsamen Zusammen­hang mit der Persönlichkeit sieht die biologische Psychiatrie nur insoweit, als dass der Kranke lernen muss, mit seinem Kranksein umzugehen. Einem ursächlichen Zusammen­hang zwischen Krankheit und Individualität weist sie keine oder nur eine nachrangige Bedeutung zu.

Die psychodynamische Psychiatrie erkennt die biologische Kom­ponente der Krankheitsentstehung an. Darüber hinaus interes­siert sie sich aber für den Sinnzusammenhang zwischen Krank­heit, Persönlichkeit, Weltbild und individueller Entscheid­ung. Dementsprechend sind ihre Erklärungsmodelle komplexer und das therapeutische Vorgehen setzt mehr auf persönliche Lösungsstrategien.

Die Berücksichtigung des individuellen Sinnzusammenhangs hat bei der Behandlung der Bipolaren Störung Vorteile:

Der Bedarf an korrigierender Medikation wird vermindert - oder gar überflüssig. Damit sinkt das Risiko gefährlicher Nebenwirkungen.

Langfristig wird die Kompetenz des Patienten zur selbständigen Problembewältigung verbessert. Das kommt der psychosozialen Integration zugute; was sowohl die Symptomatik als auch deren biographische Auswirkungen im weiteren Verlauf entschärft.

Kausale Faktoren bei der Bipolaren Störung

  • Labilität des Transmitter-Stoffwechsels als genetische Vorgabe
  • Erhöhe Irritabilität bei zwischenmenschlichen Kommunikationsstörungen als psychologisches Muster
  • Verminderte Wahrnehmung der eigenen innerseelischen Abläufe
  • Erhöhte Abhängigkeit des Selbstwertgefühls von äußeren Bedingungen

Die innerseelischen Prozesse der Bipolaren Störung können analog zu denen der Depres­sionen und Manien beschrieben werden. Besonders zu beachten ist dabei der Einfluss persönlicher Entscheidungen, die eine Dyna­mik schüren können, die zum Aufschaukeln der Bipolaren Störung beitragen kann.

Ein besonderes Risiko affektiver Ausnahmezustände ergibt sich bei der Bipolaren Störung durch psychologische Wechselwirkungen zwischen gegenläufigen Phasen. Hier drohen sich depressive und maniforme Phasen gegenseitig aufzuschaukeln.

In der Manie stößt der Kranke wichtige Bezugspersonen oft gedankenlos vor den Kopf. Er trennt sich vom Partner, beleidigt Kollegen, kündigt die Stelle, um selbst eine Firma zu gründen; oder er nimmt Kredite auf, kauft, was er sich nicht leisten kann, fährt sein Auto zu Schrott und verreist planlos mit unrealistischem Ziel: Ich fahre mal nach Rom, um dem Papst zu sagen, dass er zum Protestantismus konvertieren soll.

Hat der Kranke nach der Ernüchterung als Folge kopfloser Taten Schuld- und Scham­gefühle, entmutigt das seine Impulse zur autonomen Selbstbestimmung erneut. Das Risiko, in die nächste Depression zu fallen, steigt, das Risiko, von dort aus nach erlittener Qual in die nächste Manie zu flüchten, ebenfalls. Ein sogenanntes Rapid Cycling kann entstehen: Die Stimmung schwankt rasch von einem Extrem ins andere.

Der jüngst der Kindheit Entwachsene lässt regelhaft einschränkende soziale Beding­ungen hinter sich. Stand er bis dahin unter der Vormundschaft von Erziehungs­berechtigten, die seine Entscheidungsfreiheit begrenzten, kann er mit Eintritt der Volljährigkeit machen, was er will. Zugleich ist der Erfahrungsschatz, der den Menschen meist zur Vorsicht mahnt, beim Adoleszenten ebenso klein wie sein Irrglaube groß, dass die Vorsicht der Älteren als Ausgeburt eines Spießertums einzuschätzen ist, das man bloß abzustreifen braucht, um adlergleich davonzufliegen. Der Adoleszente bildet sich ein: In Wirklichkeit ist alles easy. Es wundert also nicht, dass beim erstmaligen Öffnen der Sprudelflasche auf einen Schlag so viel Energie in die Freiheit entweicht, dass eine Menge davon nutzlos verloren geht oder Kollateralschäden hinterlässt.

Wird der kurzzeitige Überflieger aus der Anstalt entlassen, ist sein Selbstvertrauen ramponiert und die Scham über die verfehlte Anmaßung gigantisch. Wie steht er jetzt vor den anderen da? Es kann sein, dass ihn das dermaßen entmutigt, dass er als nächstes depressiv reagiert.

Der Mensch treibt auf dem Wellengang der Stimmungen nicht dahin wie eine Kokosnuss zwischen Atollen. Er reagiert auf seine Emotionen:

Ging es einem schlecht und man bemerkt, dass die Stimmung steigt, kommt Zuversicht auf. Man glaubt, dass es weiter bergauf gehen wird. Die Zuversicht sorgt dafür, dass es so kommt. Geht es einem gut und man glaubt, es werde so bleiben, ist die Enttäuschung groß, wenn die Stimmung kippt. Die Enttäuschung sorgt dafür, dass es erst recht bergab geht. Stimmungen unterliegen einer selbstverstärkenden Rückkopplung.

Stimmungen verändern die Bewertung von Sachverhalten. Ein missgelaunter Mensch wird eine Wolke am Himmel als Beweis bewerten, dass die Welt im Argen liegt. Für den heiteren ist sie ein willkommener Schutz vor Sonnenbrand. Die Qualität der Bewertung von Sachverhalten wirkt ihrerseits auf die Stimmung zurück.

Ein wesentlicher Risikofaktor dafür, dass abnorm gehobene Stimmungen in maniformen Taten­drang entgleisen ist die Gier der Betroffenen. Wem die gute Stimmung nicht Geschenk genug ist, der versucht, mit ihrer Kraft die Welt zu erobern. Er meint: Endlich habe ich die Mittel in der Hand, mir all das anzueignen, was mich über alle anderen stellt. Nicht die Stimmung, sondern der Vorsatz, sie zu missbrauchen, führt ihn in die Irre. Wer nichts erobern will, der stimmt in der Befreiung mit sich selbst überein und ist sich darin selbst genug.

Trübe Stimmungen verleiten dazu, lieber nichts zu unternehmen. Es könnte ja schiefgehen und außerdem ist alles so mühsam. So mancher Depressive hört daher auf, im eigenen Interesse zu handeln. Er vernachlässigt alltägliche Aufgaben und wartet auf Rettung von irgendwoher. Die Nachteile, die das nach sich zieht, verstärken seine Schwermut.

Ist man euphorisch, meint man, alles, was man beginnt, werde gelingen. Der resultierende Tatendrang führt zum Erfolg. oder man begeht Dummheiten, die man sich besser erspart hätte.

Vor allem die Entscheidungen, die man in Gegenwart abnormer Stimmungen trifft, spielen eine ausschlaggebende Rolle beim Fortgang Bipolarer Störungen. Wer eine maniforme Stimmung als solche genießen kann, ohne mit ihr etwas zu machen, dem wird sie nicht schaden. Wer das Gefühl der befreiten Kraft aber prompt dazu nutzen will, sich unerhörte Erfolge zu sichern, der verwandelt sich solange in den großen Zampano bis ihn die Tatsachen darüber belehren, dass er allenfalls Max Mustermann ist.

Die Lösungsansätze, die bei der Bipolaren Störung zur Anwendung kommen, entspre­chen weitgehend denen, die bei Manien bzw. Depressionen anwendbar sind. Auch bei der Bipolaren Störung sind aktive und passive Ansätze zu unterscheiden.

dapoxetine kosten krankenkasse

Die übrigen Stimmungsstabilisatoren sind antikonvulsive Medikamente, die im Allgemeinen bei der Behandlung der Epilepsie verwendet werden, die sich aber ebenfalls bei der Behandlung der bipolaren Störung als wirksam erwiesen haben. Die gebräuchlichsten sind:

- Valproinsäure. Sie wird verwendet bei der Stabilisierung und in den manischen Phasen. Ihre gebräuchlichen Dosen schwanken zwischen 900 mg und 1800 mg pro Tag. Auch dieses Medikament erfordert die Kontrolle der Spiegel im Blut, die zwischen 50 und 100 mg/l sein sollten, um wirksam zu sein. Die häufigsten Nebenwirkungen sind Gewichtszunahme und Haarausfall.

- Carbamazepin. Auch dies wird für die Stabilisierung des Patienten verwendet. Das Problem bei diesem Medikament ist, dass es mit vielen anderen Medikamenten interagiert. Daher wird es in letzter Zeit kaum noch verwendet; an seiner Stelle benutzt man Oxcarbamazepin, eine wesentlich weiter entwickelte Form des Carbamazepin.

- Lamotriginia: Dies wird hauptsächlich verwendet bei der Prävention der depressiven Phasen (beim Vorbeugen der manischen Phasen hat es weniger Wirkung gezeigt). Die Behandlung sollte ganz allmählich beginnen, da sonst eine Hautreaktion auftreten kann (rote Pünktchen, die jucken). Wenn diese Flecken in den Schleimhäuten oder im Mund auftreten, sollten Sie sofort einen Psychiater aufsuchen.

Neuroleptika und Antipsychotika

Diese Medikamente werden hauptsächlich bei der Behandlung der manischen Episoden verwendet, obgleich sie auch gelegentlich (immer in niedrigen Dosen) zum Stabilisieren gebraucht werden. Einige Neuroleptika werden sogar als Antidepressiva verwendet, da sie, je nach der verwendeten Dosis, antimanisch, stimmungsstabilisierend und antidepressiv funktionieren.

Die typischen Neuroleptika, wie das Haloperidol, werden in letzter Zeit kaum mehr verwendet wegen ihrer Nebenwirkungen (Muskelsteifheit, Unruhe und Zittern). Die neuen jedoch, die auch als atypische Neuroleptika bekannt sind, haben weniger Nebenwirkungen bei gleicher Wirkung. Zu den meist verwendeten gehören: Olanzapin, Risperidon, Quetiapin, Aripiprazol oder Ziprasidon.

Der Gebrauch von Antidepressiva bei der bipolaren Störung ist ein umstrittenes Thema. Es stimmt zwar, dass sie bei der bipolaren Störung sehr wirksam sind, es besteht aber auch ein bedeutendes Risiko, dass der Patient, wenn er sie einnimmt, aus der depressiven Phase in die manische Phase verfällt. Daher sollte man, wenn die Tendenz zu manischen Episoden besteht, sehr vorsichtig sein beim Verschreiben.

Die trizyklischen Antidepressiva (Imipramin, Amitriptilin und Clomipramin) sind sehr wirkungsvoll, neigen jedoch dazu, möglicherweise zu Manie zu führen und haben mehr Nebenwirkungen. Sedierung und Verstopfung sind hierbei die häufigsten.

Selektive Inhibitoren der Serotonin-Wiederaufnahme (SSRI) sind derzeit die meist verwendeten Antidepressiva, da sie nicht nur sehr wirkungsvoll sind, sondern auch kaum Nebenwirkungen haben. Die häufigsten sind: Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin, Citalopram und Escitalopram

Selektive Wiederaufnahmehemmer von Sertonin und Noradrenalin (ISRNS) haben eine noch stärkere Wirkung als die ISRS und könnten als ebenso wirksam wie die Trizykliden angesehen werden; das Risiko, einen Übergang zur Manie auszulösen, ist jedoch größer als bei den ISRS. Am häufigsten verwendet werden Duloxetin und Venlafaxin.

Was Sie wissen sollten…

- Die Medikamente, mit Ausnahme der Benzodiazepine, verursachen keine Sucht.

- Die Nebenwirkungen sind reversibel.

- Andere Ärzte müssen Bescheid wissen, dass der Patient diese Medikamente einnimmt, um eventuelle Interaktionen zu vermeiden.

Startseite - bipolaris - Manie & Depression Selbsthilfevereinigung Berlin-Brandenburg e. V.

Auf diesen Seiten finden Sie viele Informationen zur Bipolaren Störung, zu wichtigen Terminen in Berlin und Brandenburg und natürlich auch zu bipolaris.

Die Bipo lare Störun g ist eine Krankheit mit schwerwiegenden Folgen für die Betroffene / den Betroffenen, für die Angehörigen und für sein weiteres soziales Umfeld. In Depression, Hypomanie oder Manie können Beziehungen zerstört werden. Auch gibt es oftmals soziale und berufliche Probleme.

Selbsthilfe ist ein wichtiges Mittel, um mit der eigenen Erkrankung oder der Erkrankung eines Angehörigen und den daraus entstehenden Problemen umgehen zu können.

Für den Notfall finden Sie hier schnelle Hilfe.

bipolaris ist eine unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung von Betroffenen der Bipolaren Störung und deren Angehörige aus Berlin und Brandenburg. Informationen zu unseren Anliegen und Zielen finden sich hier.

Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise zu Therapien, Medikamenten und sonstigen Informationen auf dieser Website! Diese Hinweise finden Sie im Impressum.

bipolaris wird gefördert durch die
GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe im Land Berlin
Unsere Förderer, Struktur und Finanzen finden Sie hier.

Welcome to the Yahoo Search forum! We’d love to hear your ideas on how to improve Yahoo Search.

The Yahoo product feedback forum now requires a valid Yahoo ID and password to participate.

You are now required to sign-in using your Yahoo email account in order to provide us with feedback and to submit votes and comments to existing ideas. If you do not have a Yahoo ID or the password to your Yahoo ID, please sign-up for a new account.

If you have a valid Yahoo ID and password, follow these steps if you would like to remove your posts, comments, votes, and/or profile from the Yahoo product feedback forum.

Your search engine does not find any satisfactory results for searches. It is too weak. Also, the server of bing is often off

I created a yahoo/email account long ago but I lost access to it; can y'all delete all my yahoo/yahoo account except for my newest YaAccount

I want all my lost access yahoo account 'delete'; Requesting supporter for these old account deletion; 'except' my Newest yahoo account this Account don't delete! Because I don't want it interfering my online 'gamble' /games/business/data/ Activity, because the computer/security program might 'scure' my Information and detect theres other account; then secure online activities/ business securing from my suspicion because of my other account existing will make the security program be 'Suspicious' until I'm 'secure'; and if I'm gambling online 'Depositing' then I need those account 'delete' because the insecurity 'Suspicioun' will program the casino game 'Programs' securities' to be 'secure' then it'll be 'unfair' gaming and I'll lose because of the insecurity can be a 'Excuse'. Hope y'all understand my explanation!

dapoxetine kostenlos bestellen

Ar­beits­recht ak­tu­ell 2011

Ar­beits­recht ak­tu­ell 2010

Ar­beits­recht ak­tu­ell 2009

Letzte Überarbeitung: 5. Februar 2018

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin

Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

Karl C. Mayer , Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

Bei der ALS erkranken die Vorderhornzellen im Rückenmark und die motorischen Hirnnervenkerne im unteren Teil des Hirnstamms. Nervenimpulse die vom Gehirn ausgehen können so nicht mehr zur Muskulatur weitergeleitet werden. Die Kontrolle über die Muskulatur geht verloren. Da die entsprechenden Muskelzellen nicht mehr benutzt werden können, schrumpfen sie. Der Name beschreibt die Degeneration von motorischen Nervenfasern, die vom Gehirn ins Rückenmark ziehen mit Verlust von myelinisierten Nervenfasern und einer Gliose. Die Schädigung ist meist am ausgeprägtesten im unteren Rückenmark betrifft aber auch den Hirnstamm und sogar die Capsula interna. Die Veränderungen zeigen sich deutlich in den motorischen Vorderwurzeln des Rückenmarkes, wären die hinteren für die Sensibilität zuständigen Wurzeln intakt bleiben.
Auch nicht mit den Lähmungen zusammenhängende Hirngebiete werden geschädigt. Bei vielen Verstorbenen finden sich Ubiquitinpositive Einschlusskörperchen im Gehirn dort besonders in Nervenellen des Hippocampus und frontotemporalen Nervenzellen. Letztere können für die manchmal vorkommenden kognitiven Defizite verantwortlich sein.

Der bekannte Baseballspieler, Lou Gehrig’s der Physiker Stephen Hawking, Mao Tsetung, David Niven haben darunter gelitten In Deutschland besonders bekannt ist der Maler Jörg Immendorff, der offen über seine Erkrankung und die diversen unternommenen unkonventionellen Heilversuche spricht.

Symptome: Schwäche und Atrophie der Muskeln, Faszikulationen und Muskelkrämpfe, Spastik, Dysarthrie, Dysphagie, Dyspnoe, emotionale Labilität. Wenn 30-50 % der Nervenzellen geschädigt sind, kommt es zu Muskelschwäche und Muskelschwund. Die gelähmten Muskeln scheinen dabei manchmal recht lebendig, da es bei dieser Erkrankung häufig zu unwillkürlichen Muskelzuckungen (Faszikulationen) oder wenn es die Zunge betrifft zu Fibrillationen kommt. You Tube Video mit Faszikulationen und Muskelatrophien. Eine Betroffene berichtet (engl.) Faszikulationen Die obersten motorischen Nervenzellen die Vorderhornzellen entsprechen liegen im Hirnstamm wenn dieser betroffen ist, ist die Augen (sehr selten)-,Sprach-, Kau- und Schluckmuskulatur geschwächt. Diese Form der ALS nennt man progressive Bulbärparalyse. Da auch darüber liegende zentrale motorische Nervenzellen der Hirnrinde und ihrer Verbindungen zum Rückenmark betroffen sein können kommt es bei vorhandener Schwäche auch zu einer Erhöhung der Muskelanspannung im Sinne einer Spastik. Die ALS betrifft nur das motorische Nervensystem (das für die Steuerung der Muskeln zuständig ist). Die Empfindung für Berührung, Schmerz und Temperatur, das Sehen, Hören, Riechen und Schmecken, die Funktionen von Blase und Darm sind nicht betroffen. Bei einem kleinen Teil der Betroffenen ist auch die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. 2-5% der Patienten mit ALS leiden zusätzlich an einer frontotemporalen Demenz. Neuropsychologische Untersuchungen und die funktionelle Bildgebung zeigen, dass auch Patienten mit klassischer ALS neuropsychologische Defizite aufweisen können. Zu Lebzeiten nur motorisch betroffene Patienten zeigen neuropathologisch oft Atrophien des frontotemporalen Kortex. Umgekehrt finden sich bei Patienten mit frontotemporaler Demenz, die klinisch keine motorischen Einschränkungen aufweisen, neuropathologisch Atrophien der spinalen und bulbären Motoneurone. Ungeklärt ist, ob es sich bei der ALS mit neuropsychologischen Störungen um eine distinkte nosologische Entität handelt oder um einen Teil eines kontinuierlichen Spektrums, das von rein motorischen zu rein neuropsychologischen Symptomen verläuft. Im Verlauf droht den Patienten der langsame Erstickungstod, da die Atemmuskulatur regelmäßig betroffen wird. (A. Flöel, H. Lohmann, S. KnechtDer Nervenarzt 12/2002). Etwa 4% der Patienten leben länger als 10 Jahre mit der Erkrankung. Sekundär zu den Krankheitssymptomen kommt es bei vielen Patienten zu psychischen Störungen, Schlafstörungen, Verstopfung, Speichelfluss, verdicktem Bronchialsekret, Symptomen der chronischen Atemnot und Hypoventilation, Schmerzen M R Turner, et al., Prolonged survival in motor neuron disease: a descriptive study of the King’s database 1990–2002 J Neurol Neurosurg Psychiatry 2003; 74: 995-997. [Abstract] [Full text] [PDF] J D Mitchell, G D Borasio Amyotrophic lateral sclerosis Lancet 2007; 369: 2031–41

  • Schädigungs-Zeichen des oberen oder 1. Motoneurons: pathologische Reflexe oder gesteigerte Eigenreflexe, Kloni, spastische Tonuserhöhung, erhaltene Reflexe trotz Atrophie der Gliedmaße,
  • Schädigungs-Zeichen des unteren oder 2. Motoneurons: Schwäche, Atrophie, Faszikulationen

Häufigkeit: 1-3 Fälle / 100000 Einwohner / Jahr oder etwa 6/100 000 Einwohner die derzeit mit der Erkrankung leben. Weltweit schätzungsweise 150000 ALS-Fälle, in Deutschland gibt es etwa 6000 Patienten mit einer ALS. An der sporadischen (nicht erblichen) Form leiden 90-95%, an der familiären Variante 5- 10%. Männer > Frauen (3:2). Bei etwa 5% der ALS-Patienten kommen weitere Krankheitsfälle in der Familie vor. Bei der sporadischen Form scheint häufig eine Mutation eines einzelnen Nukleotides im FLJ10986- Gen eine Rolle zu spielen. (N Engl J Med 2007;357:775-88). Das potentielle Substrat für FLJ10986 ist bisher nicht bekannt, damit ist auch nicht bekannt, wie es zur Auslösung der sporadischen Form der ALS beiträgt. ALS beginnt meist zwischen 50 und 70 Jahren, kann aber auch jüngere Menschen treffen. Die ALS tritt als sporadische (spontane) Form, familiäre Form (seltener, ca. 5-10% der Fälle), endemische (nur in einer bestimmten Region vorkommende, z.B. Guam, Kii Halbinsel) Form auf. ALS scheint bei Weißen häufiger zu sein als bei Afroamerikanern, Lateinamerikanern oder Asiaten. Die Ursache der ALS ist weiter unklar. Manche Studien weisen darauf hin, dass ein vererbtes Retrovirus verantwortlich sein könnte. Im Blut von ALS- Patienten und deren Blutsverwandten wurde eine im Vergleich zu Kontrollpersonen signifikant höhere Prävalenz der reversen Serumtranskriptase- Aktivität gefunden.

Vesikel-assoziiertes Membranprotein/Synaptobrevin-assoziiertes Membranprotein B ( VAPB ) Gen

CHMP2B (charged multivesicular body protein 2B),

Die Diagnose wird oft erst sehr spät im Verlauf gestellt. Interessant ist dabei die Feststellung, dass der Hausarzt 3x schneller auf die Idee kommt und seine Patienten zum Neurologen zur Abklärung schickt als dies andere Fachärzte wie Rheumatologen tun. (Vorläufige Ergebnisse der „From First Symptoms to Diagnosis Study" Rh�ne-Poulenc Rorer GmbH. Es handelt sich um eine Ausschlußdiagnose. Die Diagnosekriterien der ALS sind als "El Escorial-Kriterien" international standardisiert und werden momentan überarbeitet ("erweiterte El Escorial-Kriterien"). Dies bedeutet, dass die Erkrankung erst diagnostiziert wird, wenn andere (besser behandelbare) Ursachen der Symptome ausgeschlossen sind. Insbesondere eine cervicale Myelopathie, motorische Neuropathien, Autoimmunerkrankungen (MS, Motorische Neuropathie mit multiplen Leitungsblöcken, Myasthenie, Einschlußkörperchen-Myositis, paraneoplastische Syndrome), toxisch infektiös oder durch Stoffwechselerkrankungen bedingte Polyneuropathien. Für diese Ausschlussdiagnostik sind entsprechende laborchemische Untersuchungen und eventuell auch radiologische Untersuchungen wie Kernspintomographien der Halswirbelsäule oder manchmal auch des Kopfes oder ein SSEP erforderlich. Eine Kernspintomographie der Halswirbelsäule oder des Kopfes dient also nicht dem Nachweis der Erkrankung sondern nur dem Ausschluss anderer Ursachen der Lähmungen. Manchmal ist auch eine Untersuchung des Nervenwassers im Rahmen der Ausschlussdiagnostik sinnvoll. Die Bestimmung der Blutgase und eine Lungenfunktionsprüfung kann im Verlauf sinnvoll sein um das Ausmaß der vorhandenen Beeinträchtigung der Atmung besser beurteilen zu können.

Letztlich entscheidend für die Diagnose ist der neurologische Befund und der EMG- Befund. Bei der neurologischen Untersuchung finden sich Zeichen einer Spastik mit gesteigerten Muskeleigenreflexen und einem erhöhten Muskeltonus bei gleichzeitiger Muskelatrophie. Dabei Fehlen in der Regel sensible Ausfallserscheinungen. Der EMG- Befund ist, wenn man einen befallenen Muskel untersucht meistens typisch für die Erkrankung. Kein einzelner Befund alleine kann jedoch die Diagnose wirklich sichern. Genauso nachteilhaft wie zu späte Diagnosen, sind verfrühte und besonders nicht wirklich gesicherte Diagnosen. Ich selbst habe vor ein paar Jahren eine Patientin gesehen, bei der in einer renommierten neurologischen Klinik 12 Jahre zuvor die Diagnose ALS mitgeteilt worden war, und die außer einem leichten Restbefund einer Polyneuropathie beschwerdefrei war. Dabei aber wartete sie immer noch auf das Fortschreiten dieser schrecklichen Krankheit. Die Diagnose sollte deshalb nie von einem Neurologen alleine gestellt werden. Hier ist immer auch eine stationäre Einweisung um eine 2. und 3. Meinung einzuholen sinnvoll. Klinisch und neuropathologisch wird die ALS eingeteilt in die klassische ALS/PBP, bei der neben den Motoneuronen in Rückenmark und Hirnstamm ("zweite Motoneurone") auch die übergeordneten Motoneurone (sog. "erste Motoneurone" oder Betz´schen Riesenzellen) des präzentralen Großhirns zugrunde gehen, die progressive muskuläre Atrophie (PMA), bei der nur die Motoneurone des Vorderhorns zugrunde gehen. Die PMA betrifft dabei mehr als 10% aller ALS-Patienten. Sie führt ebenso zu fortschreitenden Lähmungen an Armen und Beinen, und zu Atemlähmung, seltener oder später aber zur Bulbärsymptomatik (was günstiger ist als bei der ALS). Reflexsteigerungen bzw. Zeichen einer begleitenden Spastik fehlen hier, da das 1. motorische Neuron nicht betroffen ist. Der Verlauf der PMA ist ansonsten dem Verlauf der ALS ähnlich, wobei die Überlebenszeit hauptsächlich wegen der später eintretenden Bulbärsymptomatik länger ist und bei bis zu 2/3 der Patienten bei mehr als 5 Jahren liegen soll. Eine Abgrenzung zu den Erwachsenenformen der spinalen Muskelatrophie ist meist erst durch den bei letzterer Erkrankung gutartigeren Verlauf möglich. Daneben gibt es die primäre Lateralsklerose (PLS), bei der die übergeordneten Motoneurone, nicht jedoch die Motoneurone des Vorderhorns zugrunde gehen.

Häufigste Fehldiagnosen nach Chio J Neurol 1999 246 suppl 3

Die Prognose ist nach wie vor schlecht. Alter, bulbäre Symptome beim Beginn, fehlen eines Partners, weibliches Geschlecht bedingen eine schlechtere Prognose, allgemein gute Gesundheit verbessert die Prognose hinsichtlich der Überlebenszeit. M.A. del Aguila, PhD, W.T. Longstreth, Jr, MD MPH, V. McGuire, PhD, T.D. Koepsell, MD MPH and G. van Belle, PhDPrognosis in amyotrophic lateral sclerosis A population-based study Neurology 2003;60:813-819

Ein für die Behandlung der MS zugelassenes Medikament könnte nach den Ergebnissen von Tierversuchen an Mäusen eine Behandlung der ALS ermöglichen. Glatirameracetat (Copaxone ®), Eiweiß mit Ähnlichkeiten zu Eiweißen in der Nervenscheidewand muss bei MS- Kranken täglich gespritzt werden. Bei Mäusen führt eine Impfung mit Copaxone ® zu einer Lebensverlängerung, Nervenzellen am Gesichtsnerven der Mäuse überlebten doppelt so lange, wenn die Mäuse mit der Substanz geimpft wurden. Akute wie chronische Abbauprozesse von Nerven wurden durch die Substanz verzögert. Die Autoren der Studie vermuten, dass die Substanz über einen Schutz vor dem Autoimmunprozess wirkt, der für die vorzeitige Zerstörung der Vorderhornzellen im Rückenmark und motorischer Nervenzellen verantwortlich ist. Möglicherweise könnte das Medikament auch bei anderen Verletzungen von Nerven den Heilungsprozess beschleunigen.

Tierversuche sind nicht immer auf den Menschen übertragbar. Bis Studien an Menschen überprüft haben, ob eine Wirkung der Substanz auch bei ALS vorhanden ist, wird es noch ein paar Jahre dauern. Das Medikament ist sehr teuer und wird die nächsten Jahre für die Behandlung der ALS nicht zugelassen sein. Bis jetzt gibt es für ALS- Patienten auch noch keinen Grund sich Copaxone ® zu besorgen. Angesichts des bisherigen Mangels an gut wirksamen Behandlungen für diese schreckliche Erkrankung wird es mit Sicherheit bald Studien geben. Diese zu beobachten lohnt sich auf jeden Fall. Die Injektion von Copaxone ® wird meist gut vertragen. Kurzdauernde Reaktion mit Beklemmungsgefühl und Flush-Symptomen wurden berichtet. Juckreiz und Schwellungen an der Injektionsstelle kommen ebenfalls vor. Eine laufende Nase, Tremor; ungewöhnliche Müdigkeit oder Schwäche sowie Gewichtszunahmen wurden berichtet. D. N. Angelov et al. PNAS 2003 100: 4790-4795;

  1. A. Chio, R. Mutani, G. Mora, W.T. Longstreth Jr., and M.A. del Aguila Prognosis in amyotrophic lateral sclerosis: A population-based study Neurology, December 23, 2003; 61(12): 1826 - 1827. [Full Text][PDF]
  2. Filme YouTube Wings Over Wall Street 07Motor Neuron DiseaseWhen every moment becomes precious.. English subtitles
  3. M. G. Weisskopf, E. J. O'Reilly, M. L. McCullough, E. E. Calle, M. J. Thun, M. Cudkowicz, and A. Ascherio
    Prospective study of military service and mortality from ALS Neurology, January 11, 2005; 64(1): 32 - 37. [Abstract][Full Text][PDF]
  4. P N Leigh, S Abrahams, A Al-Chalabi, M-A Ampong, L H Goldstein, J Johnson, R Lyall, J Moxham, N Mustfa, A Rio, C Shaw, and E Willey The management of motor neurone disease J. Neurol. Neurosurg. Psychiatry, December 1, 2003; 74(90004): iv32 - 47. [Full Text][PDF]
  5. K. Abe and J.-S. Lou Fatigue and depression are associated with poor quality of life in ALS Neurology, May 25, 2004; 62(10): 1914 - 1914. [Full Text][PDF]
  6. S. Abrahams, L. H. Goldstein, A. Simmons, M. Brammer, S. C. R. Williams, V. Giampietro, and P. N. Leigh Word retrieval in amyotrophic lateral sclerosis: a functional magnetic resonance imaging study Brain, July 1, 2004; 127(7): 1507 - 1517. [Abstract][Full Text][PDF]
  7. S. Maekawa, S. Al-Sarraj, M. Kibble, S. Landau, J. Parnavelas, D. Cotter, I. Everall, and P. N. Leigh Cortical selective vulnerability in motor neuron disease: a morphometric study Brain, June 1, 2004; 127(6): 1237 - 1251. [Abstract][Full Text][PDF]
  8. S. Abrahams, P. N. Leigh, and L. H. Goldstein Cognitive change in ALS: A prospective study Neurology, April 12, 2005; 64(7): 1222 - 1226. [Abstract][Full Text][PDF] R. S Howard and C. Davidson Long term ventilation in neurogenic respiratory failure J. Neurol. Neurosurg. Psychiatry, September 1, 2003; 74(90003): iii24 - 30. [Full Text][PDF]
  9. A. Chio, G. Mora, M. Leone, L. Mazzini, D. Cocito, M. T. Giordana, E. Bottacchi, and R. Mutani Early symptom progression rate is related to ALS outcome: A prospective population-based study Neurology, July 9, 2002; 59(1): 99 - 103. [Abstract][Full Text][PDF]
  10. W. G. Bradley, F. Anderson, M. Bromberg, L. Gutmann, Y. Harati, M. Ross, and R. G. Miller Current management of ALS: Comparison of the ALS CARE Database and the AAN Practice Parameter Neurology, August 14, 2001; 57(3): 500 - 504. [Abstract][Full Text][PDF]
  11. D. N. Angelov, S. Waibel, O. Guntinas-Lichius, M. Lenzen, W. F. Neiss, T. L. Tomov, E. Yoles, J. Kipnis, H. Schori, A. Reuter, A. Ludolph, and M. Schwartz Therapeutic vaccine for acute and chronic motor neuron diseases: Implications for amyotrophic lateral sclerosis PNAS 2003 100: 4790-4795; published online before print March 31 2003, 10.1073/pnas.0530191100 [Abstract][Full Text][PDF]
  12. Valentine, J. S., Hart, P. J. (2003). Bioinorganic Chemistry Special Feature: Misfolded CuZnSOD and amyotrophic lateral sclerosis. Proc. Natl. Acad. Sci. U. S. A. 100: 3617-3622 [Abstract][Full Text]
  13. ROWLAND, L; N Engl J Med, Vol. 344,1696 - No. 22 - May 31, 2001 - www.nejm.org
  14. M.A. del Aguila, PhD, W.T. Longstreth, Jr, MD MPH, V. McGuire, PhD, T.D. Koepsell, MD MPH and G. van Belle, PhDPrognosis in amyotrophic lateral sclerosis A population-based study Neurology 2003;60:813-819
  15. Lomen-Hoerth, C., Murphy, J., Langmore, S., Kramer, J. H., Olney, R. K., Miller, B. (2003). Are amyotrophic lateral sclerosis patients cognitively normal?. Neurology 60: 1094-1097 [Abstract][Full Text]
  16. Tiwari, A., Hayward, L. J. (2003). Familial Amyotrophic Lateral Sclerosis Mutants of Copper/Zinc Superoxide Dismutase Are Susceptible to Disulfide Reduction. J. Biol. Chem. 278: 5984-5992 [Abstract][Full Text]
  17. Mockett, R. J., Radyuk, S. N., Benes, J. J., Orr, W. C., Sohal, R. S. (2003). Phenotypic effects of familial amyotrophic lateral sclerosis mutant Sod alleles in transgenic Drosophila. Proc. Natl. Acad. Sci. U. S. A. 100: 301-306 [Abstract][Full Text]
  18. Jung, C., Higgins, C. M. J., Xu, Z. (2002). Mitochondrial electron transport chain complex dysfunction in a transgenic mouse model for amyotrophic lateral sclerosis. J Neurochem 83: 535-545 [Abstract][Full Text]
  19. Gamez, J., Barcelo, M. J., Munoz, X., Carmona, F., Cusco, I., Baiget, M., Cervera, C., Tizzano, E.F. (2002). Survival and respiratory decline are not related to homozygous SMN2 deletions in ALS patients. Neurology 59: 1456-1460 [Abstract][Full Text]
  20. Priori, A., Cinnante, C., Pesenti, A., Carpo, M., Cappellari, A., Nobile-Orazio, E., Scarlato, G., Barbieri, S. (2002). Distinctive abnormalities of motor axonal strength-duration properties in multifocal motor neuropathy and in motor neurone disease. Brain 125: 2481-2490 [Abstract][Full Text]
  21. Taylor, J. P., Hardy, J., Fischbeck, K. H. (2002). Toxic Proteins in Neurodegenerative Disease. Science 296: 1991-1995 [Abstract][Full Text]
  22. Johnson, M. A., Macdonald, T. L., Mannick, J. B., Conaway, M. R., Gaston, B. (2001). Accelerated S-Nitrosothiol Breakdown by Amyotrophic Lateral Sclerosis Mutant Copper,Zinc-Superoxide Dismutase. J. Biol. Chem. 276: 39872-39878 [Abstract][Full Text]
  23. Vandenberghe, W., Brorson, J. R., Rowland, L. P., Shneider, N. A. (2001). Amyotrophic Lateral Sclerosis. N Engl J Med 345: 1131-1132 [Full Text]
  24. Jubelt, B., Berger, J. R. (2001). Does viral disease underlie ALS?: Lessons from the AIDS pandemic. Neurology 57: 945-946 [Full Text]
  25. A. Chio, G. Mora, M. Leone, L. Mazzini, D. Cocito, M. T. Giordana, E. Bottacchi, and R. Mutani Early symptom progression rate is related to ALS outcome: A prospective population-based study Neurology, July 9, 2002; 59(1): 99 - 103. [Abstract][Full Text][PDF]
  26. M D Bradley, R W Orrell, J Clarke, A C Davidson, A J Williams, D M Kullmann, N Hirsch, and R S Howard Outcome of ventilatory support for acute respiratory failure in motor neurone disease J. Neurol. Neurosurg. Psychiatry, June 1, 2002; 72(6): 752 - 756. [Abstract][Full Text][PDF]
  27. W. G. Bradley, F. Anderson, M. Bromberg, L. Gutmann, Y. Harati, M. Ross, and R. G. Miller Current management of ALS: Comparison of the ALS CARE Database and the AAN Practice Parameter Neurology, August 14, 2001; 57(3): 500 - 504. [Abstract][Full Text][PDF]
  28. N. Lechtzin, C. M. Wiener, L. Clawson, V. Chaudhry, and G. B. Diette Hospitalization in amyotrophic lateral sclerosis: Causes, costs, and outcomes Neurology, March 27, 2001; 56(6): 753 - 757.[Abstract][Full Text][PDF]
  29. M. J. Rumbak and R. M. Walker Should Patients With Neuromuscular Disease Be Denied the Choice of the Treatment of Mechanical Ventilation? Chest, March 1, 2001; 119(3): 683 - 684. [Full Text]
  30. P. L. Murphy, S. M. Albert, C. M. Weber, M. L. Del Bene, and L. P. Rowland Impact of spirituality and religiousness on outcomes in patients with ALS Neurology, November 28, 2000; 55(10): 1581 - 1584. [Abstract][Full Text][PDF]
  31. Ganzini L, Johnston WS, McFarland BH, Tolle SW, Lee MA. Attitudes of patients with amyotrophic lateral sclerosis and their caregivers toward assisted suicide. N Engl J Med 1998;339:967–973. Full Text]
  32. H. Mitsumoto Patient choices in ALS Neurology, July 1, 1999; 53(2): 248 - 248. [Full Text][PDF]
  33. Farsides, B., Dunlop, R. J (2001). Measuring quality of life: Is there such a thing as a life not worth living?. BMJ 322: 1481-1483 [Full Text]
  34. Ganzini, L., Johnston, W. S., Silveira, M. J. (2002). The final month of life in patients with ALS. Neurology 59: 428-431 [Abstract][Full Text]
  35. A. J. Steele et al, Detection of serum reverse transcriptase activity in patients with ALS and unaffected blood relatives, NEUROLOGY 2005;64:454-458
  36. L. P. Rowland and N. A. Shneider Amyotrophic Lateral Sclerosis N. Engl. J. Med., May 31, 2001; 344(22): 1688 - 1700. [Full Text][PDF]
  37. N. Lechtzin, C. M. Wiener, L. Clawson, V. Chaudhry, and G. B. Diette Hospitalization in amyotrophic lateral sclerosis: Causes, costs, and outcomes Neurology, March 27, 2001; 56(6): 753 - 757. [Abstract][Full Text][PDF]
  38. P. L. Murphy, S. M. Albert, C. M. Weber, M. L. Del Bene, and L. P. Rowland Impact of spirituality and religiousness on outcomes in patients with ALS Neurology, November 28, 2000; 55(10): 1581 - 1584. [Abstract][Full Text][PDF]
  39. M. I Polkey, R. A Lyall, J. Moxham, and P N. Leigh Respiratory aspects of neurological disease J. Neurol. Neurosurg. Psychiatry, January 1, 1999; 66(1): 5 - 15. [Full Text]
  40. P J Shaw Molecular and cellular pathways of neurodegeneration in motor neurone disease J. Neurol. Neurosurg. Psychiatry, August 1, 2005; 76(8): 1046 - 1057. [Abstract][Full Text][PDF]
  41. Stephen C Bourke, Mark Tomlinson, Tim L Williams, Robert E Bullock, Pamela J Shaw, G John Gibson, Effects of non-invasive ventilation on survival and quality of life in patients with amyotrophic lateral sclerosis: a randomised controlled trial Lancet Neurol 2006; 5: 140–47
  42. Veldink, J. H., Wokke, J. H.J., van der Wal, G., Vianney de Jong, J.M.B., van den Berg, L. H. (2002). Euthanasia and Physician-Assisted Suicide among Patients with Amyotrophic Lateral Sclerosis in the Netherlands. N Engl J Med 346: 1638-1644 [Abstract][Full Text]
  43. www.dgm.orgDGM (Deutsche Gesellschaft für Muskelkrankheiten)
  44. Amyotrophe Lateralsklerose Leitliniehttp://www.dgn.org/33.0.html
  45. ALS C.A.R.E.
  46. Bundesfachverband Elektronische Hilfsmittel für Behinderte e.V.
  47. http://weka.rpr-cologne.de
  48. http://www.alsa.org/research
  49. http://www.wfnals.orgAmyotrophic Lateral Sclerosis Association (ALSA).http://www.wfnals.org/guidelines/1998elescorial/elescorial1998criteria.htm oder http://www.wfnals.org/guidelines/index.html
  50. World Federation of Neurology
  51. ALS Network
  52. The Roots of ALS Society for Neuroscience )
  53. Rh�ne-Poulenc Rorer, Inc. ALS Homepage
  54. Muscular Dystrophy Association
  55. Center for Neurologic Study
  56. International Alliance of ALS/MND Associations
  57. Neuroscience on the Internethttp://www.alssurvivalguide.com
  58. http://www.phoenix.com
  59. www.march-of-faces.org
  60. http://members.home.net/freyerse/
  61. http://www.rideforlife.com
  62. http://www.steveholly.com
  63. http://www.miami-als.org
  64. in http://www.neuroscript.com/ Darstellung der Medikamente für Medizinstudenten (nicht immer ganz aktuell da nach Prüfungskatalog)ALS
  65. Deutschlandfunk: Heilung unmöglich? (29.11.2004)
  66. Stern.de - Gefangenen im eigenen Körper (10.08.2004)
  67. Nichtinvasive intermittierende Selbstbeatmung (ISB) als Palliativmaßnahme bei amyotropher LateralskleroseV. Schlamp Der Nervenarzt 69/1998, S. 1074

Therapeutische Strategien der ventilatorischen Insuffizienz bei amyotropher Lateralsklerose (ALS)B. Schönhofer Der Nervenarzt 69, S. 312

Molekularbiologische Befunde bei der amyotrophen Lateralsklerose R. Bachus Neurologische Klinik, Universitätsklinikum Charité, Humboldt-Universität, Berlin –Der Nervenarzt 68/1997, S. 785

Empfehlung der bayerischen Muskelzentren in der DGM zur Heimbeatmung bei neuromuskulären Erkrankungen Erwachsener M. Winterholler Der Nervenarzt 68/1997, S. 351

Bitte beachten Sie, diese Webseite ersetzt keine medizinische Diagnosestellung oder Behandlung. Es wird hier versucht einen Überblick über den derzeitigen Stand der medizinischen Forschung auch für interessierte Laien zu geben, dies ist nicht immer aktuell möglich. Es ist auch nicht möglich, dass ein Arzt immer auf dem aktuellsten Stand der medizinischen Forschung in allen Bereichen seines Faches ist. Es ist immer möglich, dass die medizinische Forschung hier noch als wirksam und ungefährlich dargestellte Behandlungsmaßnahmen inzwischen als gefährlich oder unwirksam erwiesen hat. Lesen Sie bei Medikamenten immer den Beipackzettel und fragen Sie bei Unklarheiten Ihren behandelnden Arzt. Medikamentöse Behandlungen auch mit freiverkäuflichen Medikamenten bedürfen ärztlicher Aufsicht und Anleitung. Dies gilt auch für alle anderen Behandlungsverfahren. Die hier angebotenen Informationen können nicht immer für jeden verständlich sein. Um Mitteilung wo dies nicht der Fall ist bin ich dankbar. Fragen Sie hierzu immer Ihren behandelnden Arzt. Dieser weiß in der Regel über die hier dargestellten Sachverhalte gut Bescheid und kann Ihren individuellen Fall und Ihre Beschwerden besser einordnen- was für einen bestimmten Patienten nützlich ist, kann einem anderen schaden. Selbstverständlich gibt es zu den meisten Themen unterschiedliche Auffassungen. Soweit möglich wird hier dargestellt woher die Informationen stammen. In den meisten Fällen mit einem entsprechenden Link (da diese oft ohne Ankündigung geändert werden, sind diese leider nicht immer aktuell zu halten).. Leider ist die zitierte Literatur nicht immer kostenfrei zugänglich. Die Beschränkung auf kostenfrei zugängliche Literatur würde manches sehr oberflächlich lassen. In der Regel versuche ich mich in der Darstellung an deutschen oder internationalen Leitlinien der Fachgesellschaften und Metaanalysen der Literatur zu orientieren. Auch dies ist nicht überall möglich. Zum einen gibt es nicht überall solche Leitlinien, zum anderen werden diese mir nicht immer sofort bekannt. Manche Leitlinien sind lange nicht aktualisiert worden und von neuerer Literatur überholt, bzw, ergänzungsbedürftig. Wenn möglich sind im Text Links zu solchen Leitlinien eingebaut. Auch Leitlinien sind nur Orientierungen, sie schließen nicht aus, dass generell oder im Einzelfall Fehler enthalten sind oder diese im Einzelfall nicht anwendbar sind. Ziel der Darstellung ist hier definitiv nicht, mich als Experten für irgendeines der in der Homepage dargestellten Krankheitsbilder auszuweisen. Ich gehe davon aus, dass alle vergleichbaren Fachärzte für Neurologie, Psychotherapeutische Medizin und Psychiatrie ihre Patienten sorgfältig und genau so gut wie ich behandeln. Sollten Sie über eine Suchmaschine direkt auf diese Seite gekommen sein, werden Sie gebeten auch die Hauptseite aufzusuchen. Dort finden Sie einen Link zu den zuständigen Ärztekammern. Bitte lesen sie auch den Beipackzettel der Homepage und das Vorwort. Jeder Nutzer ist für die Verwendung der hier gewonnenen Informationen selbst verantwortlich, es handelt sich definitiv um keine Anleitung zur Selbstbehandlung. Es wird keinerlei Haftung weder für die hier angebotenen Informationen noch für die in den Links angebotenen Informationen übernommen. Sollten Sie Links finden, die nicht (oder nicht mehr) seriös sind, teilen Sie mir dies bitte mit, damit ich diese löschen kann. Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen. Veränderungen erfolgen dabei ständig in Anpassung an neue Literatur oder weil sich meine Auffassung zu einem Thema aus anderen Gründen geändert hat. Dieser Haftungsausschluss ist als Teil des Internetangebotes zu betrachten, von dem aus auf diese Seite verwiesen wurde. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt. Sollte sich jemand durch die Homepage in irgendeiner Form beleidigt, benachteiligt oder in sonst einer Form geschädigt fühlen, bitte ich um eine persönliche Kontaktaufnahme per E-Mail oder telefonisch bzw. per Post. Bitte nennen Sie bei Mitteilungen Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse. Bei Mitteilungen von Kollegen bitte auch Tatsache, dass sie Kollege sind, sowie die Fachbezeichnung. Anonyme Mitteilungen sind in der Regel nicht willkommen. Karl C. Mayer

Die Fachanwaltskanzlei

Ξ Homepage
Ξ
Wir über uns
Ξ Angebot
Ξ Referenzen
Ξ Publikationen
Ξ Impressum
Ξ Kontakt

"Wann ist man wegen Krankheit von seiner Erwerbsobliegenheit befreit?"

Aus dem Gebot der Eigenverantwortlichkeit und gegenseitigen Rücksichtnahme folgt, sowohl für den Unterhaltsgläubiger, als auch für den Unterhaltsschuldner grundsätzlich die Obliegenheit einer -> Vollzeittätigkeit nachzugehen (-> Erwerbsobliegenheiten nach deutschem Unterhaltsrecht). Wer gegen diese Erwerbsobliegenheit verstößt, dem werden in -> Höhe des erzielbaren Einkommens fiktive Einkünfte zugerechnet (-> Erwerbsobliegenheiten & fiktive Einkünfte). Gründe, die gegen eine zumutbare -> Vollzeittätigkeit sprechen können, sind vielschichtig (-> Voraussetzungen für Erwerbsobliegenheit). Ein Grund gegen die Erwerbsobliegenheit ist die erwerbsmindernde Krankheit. Wie muss die Krankheit -> dargelegt und beweisen werden, damit sie als anerkannter Grund für eine fehlende oder verminderte Erwerbsobliegenheit ins Feld geführt werden kann? Dieses Thema greift der -> Wegweiser zur "Erwerbsobliegenheit bei Krankheit" auf.

Autor: Dr. Schröck - Kanzlei für Familienrecht


Wegweiser zur "Erwerbsobliegenheit bei Krankheit"


I. Situation: Krankheit als Einwand gegen die Erwerbsobliegenheit

Erwerbsobliegenheit oder erwerbsmindernde Krankheit?

Dem von Krankheit Betroffenen obliegt es, seine gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Einzelnen darzulegen und genau vorzutragen, welche Auswirkungen diese auf seine Erwerbsfähigkeit haben. Nur dann kommt eine Entlastung von der Erwerbsobliegenheit zum tragen (BGH FamRZ 2OO7,2OO). Derjenige, der sich auf krankheitsbedingt geminderte Erwerbsfähigkeit beruft, muss diese im Streifall auch beweisen. Wer sich auf seine Krankheit berufen möchte, um diese einer möglichen -> Erwerbsobliegenheit entgegenzuhalten, sollte sich bereits im Vorfeld eines -> Unterhaltsverfahrens stets um ein ausführliches medizinisches Privatgutachten bemühen und dieses im Prozess vorlegen. Denn die Erkrankungen, aus denen sich eine Erwerbsminderung ergeben sollen, müssen mit einem schriftlich Vortrag dem Gericht im Detail angegeben und dargelegt werden, dass die Krankheit kausal dafür sei, dass sich eine angemessene Erwerbstätigkeit nicht finden lässt und Bewerbungsbemühungen obsolet sind. Dafür muss im Schriftsatz für den Bestreitensfall ein Beweisantrag zur Einholung eines gerichtlich bestellten Sachverständigengutachtens enthalten sein. Einem solchen Beweisantrag braucht jedoch ein Gericht nicht zu folgen, wenn der dazu entsprechende Vortrag schon nicht hinreichend substantiiert, d.h. ausreichend -> dargelegt ist. Erst ein schlüssiger Vortrag von ernsthafter gesundheitlicher Einschränkungen, der die Kausalität zwischen Erkrankung und Erwerbsfähigkeit, veranlasst das Gericht zur die Einholung eines beantragten Sachverständigengutachtens (BVerfG, Beschluss vom 15.02. 2010 - 1 BvR 2236/09). Hierzu muss nicht exakt angeggeben werden zu welchem Grad eine Erwerbsminderung vorliegt. Ungefähre Schätzungen genügen.

(Zitat, Rn 15) "Der Unterhalt begehrende Ehegatte muss (. ) im Einzelnen die Krankheiten, an denen er leidet, angeben und vortragen, inwiefern sich diese auf seine Erwerbsfähigkeit auswirken. Er darf sich nicht generell auf eine Erwerbsunfähigkeit im Sinne des § 1572 BGB berufen, sondern von ihm ist, insbesondere im Hinblick darauf, dass (. ) nur eine teilweise Erwerbsunfähigkeit vorliegen kann, zu verlangen, dass er Art und Umfang der gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Leiden darlegt (Senatsurteil vom 27. Juni 2001 - XII ZR 135/99 - FamRZ 2001, 1291, 1292)."

(Zitat, Rn 13) "Wer sich gegenüber seiner Erwerbsobliegenheit auf eine krankheitsbedingte Einschränkung seiner Erwerbsfähigkeit berufen will, muss grundsätzlich Art und Umfang der behaupteten gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Leiden angeben, und er hat ferner darzulegen, inwieweit die behaupteten gesundheitlichen Störungen sich auf die Erwerbsfähigkeit auswirken (vgl. Senatsurteile vom 25. Oktober 2006 - XII ZR 190/03 - FamRZ 2007, 200, 201 f. und vom 27. Juni 2001 - XII ZR 135/99 - FamRZ 2001, 1291, 1292).

(Zitat, Rn 14) "Inwieweit die tatsächliche nachhaltige Ausübung einer vollschichtigen Tätigkeit mit dem Vorbringen einer krankheitsbedingten Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit in Einklang gebracht werden kann, ist eine der Beweiswürdigung vorzubehaltende Frage."


♦ Darlegungslast für zumutbare Heilbehandlung (Therapiemaßnahmen)

liv 52 100mg preis