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Concerta ist ein Extended-Release-Vorbereitung von Methylphenidat, das gleiche Medikament in Ritalin gefunden. Es wird in der Regel einmal täglich am Morgen eingenommen, und ist in 18 mg, 27 mg, 36 mg und 54 mg Tabletten. Typische Dosierungen reichen von 18 mg bis 72 mg pro Tag.

Wenn Sie bipolare Störung haben, kann Ihr Arzt vorschlagen, ein Stimulans wie Concerta für behandlungsresistente Depression oder zur Sedierung von anderen Medikamenten verursacht werden. Wenn Sie gemeinsam auftretende ADHD und bipolar Störung kann Concerta auch mit der Ablenkbarkeit und Hyperaktivität häufig mit ADHS zu finden helfen.

Nach einer Überprüfung durch Arnold L. Lieber, MD, Patienten mit Co-auftretende ADHD und bipolar Störung in der Regel zunächst mit einem Stimmungsstabilisator (Lithium oder eine antikonvulsive Medikation) und einem Antidepressivum behandelt. Gelingt dies nicht, könnten die Ärzte versuchen, die Kombination einer Stimmungsstabilisator mit einem Stimulans wie Concerta.

Jüngste Studien haben Versprechen für Stimulanzien bei der Verwaltung von Depressionen und Medikamenten-induzierten Sedierung bei bipolaren Störungen gezeigt. In einem Papier 2004 von Carlson und Kollegen, Methylphenidat als Zusatz (zusätzliche) Behandlung vorgesehen "wesentliche Verbesserung der Gesamt bipolaren Krankheit", und den Stimulanzien wurden gut vertragen. Mehrere andere Studien haben auch Unterstützung für Stimulanzien bei bipolaren Störungen.

Stimulanzien können Manie auch bei Menschen ohne Geschichte der bipolaren Krankheit auszufallen. Das Diagnostische und Statistische Manual of Mental Disorders, vierte Ausgabe (DSM-IV), nennt dies eine "Substanzinduzierte Stimmungsstörung"; es wird manchmal auch als "Bipolar IV", obwohl dies nicht offiziell einen klinischen Subtyp. Diese Art von Manie Regel abklingt, wenn das Medikament entnommen.

Wegen der Gefahr der Manie, wenn Sie bipolare Störung und nehmen Concerta, sollten Sie genau über Ihre Stimmung zu halten und den Aufenthalt in engem Kontakt mit Ihrem Psychiater während der Behandlung.

Die wichtigsten Dinge, über Bipolare Störung wissen

Bipolare Störung, die manchmal auch als manische Depression bezeichnet wird, ist eine langfristige psychische Störung, die durch verschiedene, unvorhersehbare Stimmungsepisoden. Bipolare Störung kann durch Medikamente und Therapie behandelt werden.

Nach Angaben des National Institute of Mental Health, bipolare Störung ist wahrscheinlich durch eine Kombination von Faktoren verursacht werden. Gehirnchemie, Genetik und Umwelt dürfen, um bipolar Störung beitragen.

Bipolar-I, Bipolar II, zyklothyme Störung, gemischt bipolare Störung und Rapid-Cycling einer bipolaren Störung sind die verschiedenen Arten der bipolaren Störung. Jede Typen beinhaltet ein gewisses Maß an manische und depressive Episoden.

Symptome einer manischen Episode sind übermäßig glücklich oder aufgeregt Stimmung und Verhalten. Weitere Symptome können eine schnelle reden, rasende Gedanken, aufgeblasenen Selbstwertgefühl und impulsives Verhalten einschließen.

Depressiven Episoden die typischerweise ein depressiv, traurig oder hoffnungslos Stimmung. Andere Symptome können Müdigkeit, Reizbarkeit, Veränderungen in Ess- und Schlafmuster und Suizidgedanken sind.

Stimmung stabilisierende Medikamente wie Lithium, Antidepressiva, wie Prozac und Zoloft und atypische Antipsychotika wie Zyprexa, gehören zu den behandelt die Symptome der bipolaren Störung Drogen. Psychotherapie kann helfen, Menschen mit bipolarer Störung zu bewältigen, und Elektrokrampftherapie verwendet werden, wenn Medikamente und Psychotherapie unwirksam sind.

Nach Angaben des National Institute of Mental Health, ist Drogenmissbrauch häufig bei Patienten mit bipolarer Störung. Menschen mit einer bipolaren Störung kann sich selbst zu behandeln mit Drogen und Alkohol zu versuchen, aber solche Substanzen können auch bipolare Symptome verschlimmern.

Bipolare Störung, die manchmal auch als manische Depression, ist eine chronische psychische Störung, die unvorhersehbar und dramatische Verschiebungen von Stimmung und Verhalten, wie Episoden bekannt beinhaltet. Nach Angaben des National Institute of Mental Health, ist die Ursache der bipolaren Störung unklar, obwohl Genetik, Gehirn Chemie und Umwelt können Faktoren sein.

Manische Episoden beinhalten übermäßig aufgeregt und voller Energie oder bewegt und aggressive Stimmungen und Verhalten. Depressiven Episoden werden von traurig und hoffnungslos Stimmungen und Verhalten aus.

Frontallappenepilepsie bezieht sich auf das Wiederauftreten von Anfällen, die im vorderen Teil des Gehirns stammen. Frontallappen Anfälle kann durch Bedingungen, einschließlich Tumoren, vaskulärer Funktionsstörung oder Schädigung der Frontallappen des Gehirns verursacht werden.

Zu den Symptomen einer Frontallappen Anfall kann sich wiederholende Bewegungen, unangemessene Lachen, Unfähigkeit zu kommunizieren und abnormale Körperhaltung gehören.

Frontallappenepilepsie kann mit Anti-Anfall Medikamente oder Gehirnchirurgie behandelt werden. Bipolare Störung kann mit Stimmung stabilisierende Medikamente, atypischen Antipsychotika, Antidepressiva und eine Form der Psychotherapie behandelt werden.

Einige Anti-Anfall Medikamente verschrieben, um bipolar Störung zu behandeln. Jedoch warnt der Food and Drug Administration, dass die Menschen mit ein Antikrampfmittel, um bipolar Störung zu behandeln können ein höheres Risiko für Selbstmord.

Christian Based Treatment Centers für Bipolare Störung

Menschen mit einer bipolaren Störung diagnostiziert kann von Psychotherapie profitieren. Die Arten der Therapie erfolgreichsten bei der Behandlung der bipolaren Störung sind die individuelle Beratung, Familienberatung, kognitive Verhaltenstherapie und zwischenmenschlichen und sozialen Rhythmus Psychotherapie. Diese Therapien können durch viele verschiedene Behandlungszentren erhältlich. Je nach persönlichen Vorstellungen und Bedürfnissen, ist eine Option, ein Christ oder die Bibel gegründete Berater.

Christian-basierte Behandlung integriert Sound psycho-sozialen Prinzipien mit dem Glauben, Spiritualität und biblische Lehre. Christian Berater haben die gleichen Ziele wie weltliche Berater aber den zusätzlichen Schritt der Pflege und Betreuung aus christlicher Sicht zu nehmen. Christian-basierte Behandlung kommt in einer Vielzahl von Stilen und Überzeugungen, auch.

Der erste Schritt ist, um Empfehlungen von vertrauenswürdigen Freunden, kirchliche Mitarbeiter oder einem Hausarzt zu suchen. Sozialamt das örtliche Krankenhaus ist eine Liste von Ressourcen zur Verfügung stellen. Eine nahe gelegene Hochschule oder Universität, die eine medizinische, Psychologie oder Sozialarbeit Programm ist eine gute Ressource, vor allem, wenn es ein Seminar oder Christian / kirchliche Schule. Schauen Sie in den Gelben Seiten unter der psychischen Gesundheit, Soziale Arbeit, Berater oder Krankenhäuser für Leads. Schließlich suchen Google, Yahoo!, Bing oder eine andere Internet-Suchmaschine mit Stichworten wie "christliche Seelsorge" oder "Christian psychische Gesundheit Behandlungszentren."

Die Suche nach einer christlichen Berater, der bipolaren Störung behandelt vielleicht einfacher als die Suche nach einem Behandlungszentrum in der Nähe sein. Die erste Station sein sollte, um zu sehen, welche Leistungen sind bei lokalen Kirchen. Die meisten Kirchen haben einen Seelsorger, speziell geschulte Laienberaterinnen oder Selbsthilfegruppen der Community zur Verfügung. Neben der Kirche, werden Sie wahrscheinlich feststellen, Berater, die Christen sind.

Mehrere Websites können gesucht, einen Therapeuten oder Behandlungszentrum finden werden. Die American Association of Christian Counselors sind Therapeuten, die professionell ausgebildete Ärzte, Pastoren und geschulten Mitarbeitern der Kirche sind. Die Website des AACC ist hat ein Verzeichnis der Mitglieder und eine Liste der empfohlenen Behandlungszentren. Die National Christian Counselors Verein trainiert, zertifiziert und Lizenzen christliche Therapeuten. Ihre Website hat ein Verzeichnis von 478 Mitglieder. Die American Association of Pastoral Counselors hat eine "Find a Counselor" Seite und der Internationalen Vereinigung der biblischen Berater hat eine Liste der Gruppen, die sie unterstützen.

Nachdem eine christliche Therapeuten oder Behandlungszentrum gefunden, die erste Frage ist: "Hat diese Person oder in der Mitte haben Erfahrung in der Behandlung der bipolaren Störung." Diese Spezialisierung ist ein kritischer Faktor, der den Unterschied zwischen Behandlung, die fehlschlägt oder erfolgreich machen können. Zögern Sie nicht zu fragen, wie eine langjährige Erfahrung der Berater hat mit der Behandlung von bipolarer Störung und welche Behandlungen oder Therapien er bietet. Überprüfen Sie auch, in welche Lizenz oder Bescheinigung hat er. Aus christlicher Sicht werden einige der folgenden Fragen helfen, festzustellen, ob die bestimmte Person oder in der Mitte ist ein gutes Spiel für die individuelle Überzeugungen: Was ist ihre Herangehensweise an Beratung? Wie sehen sie die Bibel Integration in Beratung? Haben sie beten mit den Kunden? Was ist Ihrer Ansicht nach der Schlüssel moralischen Fragen?

Nach Angaben des National Institute on Mental Health Website, rund 5,7 Millionen amerikanische Erwachsene leiden an irgendeiner Form der bipolaren Störung jedes Jahr. Bipolare Störung (auch als manische Depression bekannt) ist eine Stimmung Störung, die durch extreme Stimmungsschwankungen. Menschen mit bipolarer Störung Erfahrung extreme Höhen in ihren Stimmungen (Manie) und dann schnell zu extremen Tiefs (Depression) zu verlagern.

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Dauer_Quantoren
z. B.: immer, ständig, dauernd, stets, ununterbrochen, fortlaufend, stetig, so und so lange (Zeitangabe)
Langanhaltende Symptomerfahrungen, langdauernde Erkrankungen demoralisieren stärker und sind so gesehen natürlich von Bedeutung. Im Leistungsbereich ist es die Ausdauer, wie lange und hartnäckig jemand ein Ziel verfolgt, z. B. um eine Kompetenz zu erwerben. Wie lange soll eine Therapie dauern? Sind Langzeitpsychoanalysen sinnvoll? All das sind Fragen der Psychotherapieforschung.

Geschwindigkeits_Quantoren
z. B.: schnell, langsam, rasend, plötzlich, unmittelbar
Sehr wichtig z. B. in der Psychopharmakopsychotherapie der Depression, wenn Antriebskomponente und Stimmungsaufhellungskomponente unterschiedliche Reaktionsgeschwindigkeiten haben, was das Suizidrisiko sehr erhöhen kann. In der Lenkung einer Psychotherapie auch bedeutsam: TherapeutInnen dürfen die Entwicklung von PatientInnen und Problemlösungen nicht zu schnell forcieren, sonst riskieren sie erneute, tiefere Demoralisierung und einen unerwünschten und unnötigen Therapieabbruch.

Häufigkeits_Quantoren:
z. B.: nie, selten, manchmal, gelegentlich, öfter, oft
Diese Quantoren kommen sehr oft in der Diagnostik, Exploration und Psychotherapie vor. Es sind unmittelbar kriterienvalide Erfolgskontrollparameter. Bei erfolgreicher Therapie sollte ein Symptom, das oft auftauchte idealiter so gut wie nie mehr vorkommen. Häufigkeitsquantoren spielen in der Beurteilung von Schweregraden eine ähnlich wichtige Rolle wie Intensitätsquantoren. Es ist natürlich sehr wesentlich, ob man oft Schmerz, Asthma, Migräne, Panikattacken, Vollräusche oder Kontrollzwänge hat oder selten.

Intensitäts_Quantoren
z. B.: gar nicht, ein bißchen, deutlich spürbar, mittel, mittelstark, stark, sehr, hoch, hochgradig, extrem, maximal, x-prozentig
Dieser Quantor ist in der Praxis sehr wichtig immer dann, wenn es um die Erfassung und Beurteilung der Ausprägungen von Symptomen, Leiden, Störungen oder Beeinträchtigungen geht.

Komplexitäts_Quantoren
z. B.: Ganzes, Teil, zusammengesetzt, ein- bzw. mehrdimensional
In der Psychotherapie wichtig zum Differenzieren z. B. von Therapiezielen, Teilzielen, Mitteln und Methoden. Für die Therapieforschung wichtig, wenn mehrdimensionale Erfolgsmaße konstruiert werden, z. B. auch, wenn verschiedene Beurteilungen des Therapieerfolgs vorliegen (PatientIn, PsychotherapeutIn, Angehörige, "objektive" Parameter wie z. B. Fehltage durch Krankheit usw.).

Kontinuitäts_Quantoren
z. B.: stetig (kontinuierlich), diskret, "quantisch"
Sie sind z. B. wichtig in der Entwicklungspsychologie: Kinder brauchen die Erfahrung zuverlässiger Erziehungskontinuität. In der Anwendung der forensischen Psychologie im Familienrecht für Sorgerechtsentscheidungen sehr relevant. Aber auch für die Stimmungs- und Lustpsychologie ist die Frage nach Kontinuität im Zusammenhang mit Periodizität interessant. Wir können nicht ununterbrochen "high" sein, wie es wohl viele Süchtige möchten, so daß sich die alte philosophische Frage stellt, ob zu einem glücklichen Leben nicht auch zwingend der Kontrast gehört: down sein, Phasen von Tiefs oder grauem Einerlei. Große Bedeutung hat die Kontinuität als Metakategorie im zwischenmenschlichen Bereich, in der Sozialpolitik und der Gesellschaft, was die Kalkulierbarkeit, die Berechenbarkeit, die Kategorien Verläßlichkeit und Vertrauen betrifft. Auch für die Lernprozesse, bei denen es bekanntlich Plateaus gibt, stellt sich die interessante Frage, ob Lernen im Verlauf "quantisch" vor sich geht, was man sich durch das Bild einer Treppe veranschaulichen kann. Auch für den Verlauf einer Psychotherapie gibt es wahrscheinlich "quantische" Phänomene. Das verwundert insofern nicht, wenn Psychotherapie auch als ein Lernprozeß interpretiert wird. Sie kennen das Phänomen wahrscheinlich auch aus eigener Erfahrung: eine Entwicklung stagniert, man hängt auf einem Plateau, etwas entwickelt sich latent, eine Einsicht reift. Das Aha-Erlebnis bei der Problemlösung ist ein solch quantisches Phänomen.

Mengen_Quantoren
z. B.: einige, wenige, viel, viele, alle, wie viele? (Anzahl)
Um wie viele Probleme und Therapieziele geht es? Anspruchsniveau und Ideale werden berührt. Manche Menschen leiden darunter, daß sie zu viel - vielleicht im Verhältnis zu ihren Fähigkeiten oder ihrer Leistungsbereitschaft - wollen. Ein Therapieziel könnte dann lauten: aufgeben, verzichten, sich mit weniger zufriedengeben lernen.

Meta_Quantoren
z. B.: Genauigkeit, Zuverlässigkeit, Gültigkeit (gesetzesartig, statistisch).
Sehr wichtig für die Beurteilung der Güte und Sicherheit von Aussagen. In der Test- und ganz allgemein in der Wissenschaftstheorie etwa die Kriterien Objektivität, Reliabilität, Validität und Evaluation. Was bedeutet das genau? Wie sicher ist die Aussage? Unter welchen Bedingungen gilt sie? Diese Fragen und Probleme sind natürlich nicht nur für die Wissenschaft wichtig und interessant, sondern für alle Informationsgewinnungs- und Erkenntnisprozesse. Da es in Diagnostik, Exploration und Psychotherapie ständig um Informationsgewinnung und Erkenntnis geht - wie geht es PatientIn, kommt sie voran, was geschieht im Augenblick, an welcher Stelle des Therapieplans befinden wir uns, sind wir in der Zeit, ist das jetzt wichtig, wie ist das zu beurteilen, was PatientIn jetzt äußert, stimmt das, was bedeutet das? usw. usf. - betreffen diese Fragen natürlich im höchsten Maße die praktische Arbeit von PsychologInnen, DiagnostikerInnen und PsychotherapeutInnen 6).

Ordnungs_Quantoren
z. B.: mehr, größer, besser, geeigneter. als
Wichtig für alle Prioritätsprobleme; im psychologisch-psychotherapeutischen Bereich daher für Entscheidungen, Auswahlen, Optimierungsprobleme, Zeit-Plan-Management; in der Familienrechtspsychologie bei Fragestellungen, wer für das Kindeswohl geeigneter ist. Der Alltag wie auch jede Psychotherapiestunde ist voll von ständigen Entscheidungen, welche Reaktion oder Intervention aus der Vielzahl der möglichen gewählt wird. Letztlich kann jede dieser Entscheidungen auf einen ordinalen Paarvergleich vom Typ entweder X-Tun oder Nicht-X-Tun (=lassen) zurückgeführt werden.

Periodizitäts_Quantoren
z. B.: Periode p, Rhythmik, wiederkehrend, regelmäßig, abwechselnd, Kontrast
Für die Motivationspsychologie, für Homöostase und Befriedigungszyklen sehr wichtig. In der klinischen Psychologie und Psychotherapie, besonders z. B. in der verhaltenstherapeutischen Bedingungsanalyse, stellt sich etwa die Frage, was es bedeutet, wenn Migräneanfälle bevorzugt am Wochenende oder in Freizeiten auftreten. Bei der alten endogenen Depression haben Periodizitätszyklen eine große Rolle gespielt: die Aufhellung zum Abend hin, nächtliches Aufwachen und jahreszeitliche Perioden waren für die Diagnose wichtig.

Beeintraechtigungs-Quantoren. Was (Y) wird wie sehr durch (X) gestoert, behindert?
z. B. beeintraechtigt, gestoert, behindert, benachteiligt, krank


Praktische Ausprägungs-Merkmale (Quantifizierungs-Parameter)
Die wichtigsten praktischen Merkmale sind die Häufigkeit h, Dauer d und die Intensität i einer Qualität Q in einem Verlauf V. Damit eingeher geht ein Beeinträchtigungserleben B von sich selbst B(S) oder anderen B(A). Das entspricht ungefähr den alten Beschreibungen, dass ein Menschen mit Störungen unter sich selbst leiden aber auch andere leiden machen kann. Und dies wiederum kann sich für einen selbst (S) anders darstellen als für andere (A).


"Normal", "Anders", "Fehler", "Gestört", "Krank", "Verrückt"

Um diese Begriffe und ihre Bedeutung gibt es eine lange, anhaltende und immer wieder neu aufflammende meist sehr kontroverse Diskussion zum Sinn und Unsinn, zu Gefahr, Nutzen und Schaden. Dennoch: Was "ist" "normal"? ist für viele Menschen eine wichtige Frage.
In wessen Augen, relativ zu welcher Bezugsgruppe, an welchen Zielen und Zwecken orientiert?, fragen wir.

Einer der sozialpsychologisch und soziologisch bedeutungsvollsten und nicht selten dramatischsten Fehler ist - siehe z. B. die Welle von Fremdenfeindlichkeit und Ausländerhass - andere, Andersein, Andersgeartetheit vorschnell und fälschlich in den Topf des Fehlerhaften, Gestörten, Kranken, Verrückten und damit oft auch Minderwertigen zu stecken.

Ein Mensch, der sich "ungewöhnlich" verhält, verhält sich zunächst einmal "ungewöhnlich" und sonst nichts. Meist bedeutet eine solche Aussage nur, daß er sich nicht so verhält, wie es eine Bezugsperson oder Bezugsgruppe wünscht, erwartet oder haben will. Relativ zu einer bestimmten Bezugsperson oder Bezugsgruppe verhält sich ein solcher Mensch zunächst einmal, wertneutral formuliert, nur anders. (> Autisten-Selbstverständnis).

Grundsätzlich und sachlich betrachtet ist der andere aber zunächst einmal nichts anderes als eben "nur"anders. Die Bezeichnung anderer als "nicht normal", "gestört", "krank" oder "verrückt" kann selbst "nicht normal", "gestört", "krank" oder gar "verrückt" sein.

Wann also ist es z. B. sinnvoll, von einer Störung, einem gestörten Verhalten zu sprechen? In der traditionellen Psychiatrie hat man im Zusammenhang mit dem Psychopathiebegriff ein Doppelkriterium entwickelt, das einen allgemeinen Sinn macht: (1) Leidet ein Mensch unbeabsichtigt unter sich oder (2) leiden andere unter ihm, so wurde dies als ein wichtiges Merkmal für die Erfüllung einer Psychopathie (wörtl. Seelenleiden) betrachtet, wenn ein solches Leiden überdauernd und kein Merkmal einer vorübergehenden Erkankung war. Man könnte dies allgemeiner fassen und sagen: Fühlt sich ein Mensch in seiner Persönlichkeit, Befindlichkeit oder in seinem Verhalten unbeabsichtigt beeinträchtigt oder werden andere Menschen durch ihn entsprechend beeinträchtigt, so kann man von einer Störung sprechen. Diese Bestimmung ist natürlich vielfach problematisch, was aber an dieser Stelle, wo es darum geht, die Grundidee des Störungsbegriff zu entwickeln, hintan gestellt werden soll. Eine Störung kann allgemein als eine Behinderung von Zielverwirklichungen aufgefasst werden.

Nun liegt im Gebrauch des Begriffes Störung eine echte Falle. Stört A durch bestimmte Handlungen B, so wird im gewöhnlichen Alltag aus der Perspektive B daraus nicht selten und fälschlich ein: A "ist" gestört. Das ist falsch. Eher richtig wäre es, zu sagen: B ist (im Sinne von wird) gestört. Ganz korrekt und am verständlichsten wäre es wohl zu sagen: In der Situation S, macht A H, wodurch sich B gestört fühlt. Durch diese korrekte Formulierung wird klar, daß die Störung, an A oder an B oder an der Situation S oder an der Handlung H liegen kann. Kombinieren wir diese Möglichkeiten durch, ergeben sich bereits 15 Möglichkeiten (A, B, S, H, A+B, A+S, A+H, A+B+S,. ). Manche Handlungen sind personeninvariant und stören trotzdem, etwa wenn der Gerichtsvollzieher erscheint und "seinen" Tribut will.

(wird gelegentlich fortgesetzt)



Glossar, Fußnoten und Anmerkungen
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1) Das kann dann gefährlich sein, wenn manche gefährlichen Störungen oder Krankheiten, zunächst keinerlei Beschwerden machen. Genau für diesen Fall sind sinnvollerweise die Vorbeugeuntersuchungen erfunden worden, keine schlechte Idee, auf die man erst einmal kommen muß.
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2) Beispiel von Canguilhem, G. (dt. 1974, orig. 1966), S. 121.
____
3) Wissenschaftlich gesehen ist es sinnvoll, zwischen empfinden und fühlen noch zu unterscheiden, nicht aber therapeutisch, da viele PatientInnen solche Feinheiten nur verwirren und sie sie oft nicht mit Gewinn lernen und anwenden können.
____
4) Das klingt für KlinikerInnen und PsychotherapeutInnen möglicherweise ganz furchtbar und schrecklich, weil es der akademischen Psychologie bislang nicht gelungen ist, eine für unseren Gegenstands- und Wirklichkeitsbereich angemessene Meß-, Test- und Inferenztheorie zu entwickeln. Der Aufschwung der sog. qualitativen Forschung zeigt uns aber, daß auch hier eine Trendwende eingesetzt hat. "Klassische" Testtheorie, Varianzanalyse, Faktorenanalyse, Rasch-Modell [Ausnahme: falls die Lösungshäufigkeiten eine angemessene Operationalisierung der Itemschwierigkeit bzw. der Fähigkeit sind, was im allgemeinen nur für Leistungsteste gilt] sind oft Irrwege. Kritisch ist oft anzumerken: (1) Fehlendes Intervallniveau. (2) nicht erfüll- oder kontrollierbare Voraussetzungen zu Mittelwert, Varianz oder Verteilungsannahmen, z. B. Normalverteilung. (3) Unendlicher Charakter der Grundgesamtheiten. (4) es liegen im allgemeinen keine echten Zufallsauswahlen vor, die aber für Inferenzschlüsse derzeit noch vorausgesetzt werden müsssen. (5) es gibt potentiell unendlich viele Kriterien, nach denen Stichproben zusammengesetzt werden können und problemangemessene repräsentive Stichprobentheorien sind bislang nicht entwickelt. (6) Die Aussage über eine Signifikanz ist extrem trivial und nichtssagend; (7) die Problematik der Ergodizitätsannahmen (Parameterkonstanz über die Zeit) wird in der Regel weder thematisiert geschweige denn begründet ausgeführt. Trotz aller notwendigen und berechtigten Kritik an der szientistischen Psychologie, sollten wir die wertvollen Teile des Szientismus nicht über Bord werfen. Denn wir kommen auch in der psychotherapeutischen Praxis nicht um das Problem einer wissenschaftlichen Evaluation herum und müssen uns der Wissenschaft stellen (> Neue Wege Sponsel 1995, Kap. 6).
____
5) Diese Ausführungen zu den Quantoren sind praktisch ein Vorabdruck aus meiner geplanten "Testtheorie", die sich durch meine nunmehr erfolgreichen Bemühungen um die Lösung des Matrizenproblems um 10 Jahre verschoben hat und die nun noch einmal zugunsten der GIPT verschoben wurde (Veröffentlichung ca. 2000).
____
6) Allerdings ist die akademische Ausbildung zu diesem Problemkreis sehr schlecht. Das hat etwas mit der Vorherrschaft der oberflächlichen und falschen Mathematik und Statistik zu tun, die man der Psychologie übergestülpt hat und die an den Universitäten so fehlangezeigt tradiert wird. Viele PsychotherapeutInnen kommen mit dieser szientistischen Form nicht zurecht. Und das erklärt einen wichtigen Spannungsfaktor zwischen Theorie und Praxis. Für den unscharfen flüchtigen, veränderlichen psychischen Bereich ist eine angemessene Mathematik und Statistik erst noch zu entwickeln. Und hier brauchen wir zuerst einen neuen Zahlentyp, nennen wir ihn Fuzzyzahl, der unseren Gegenstands- und Wirklichkeitsbereich angemessen zu beschreiben gestattet. Dieser Zahlentyp, so viel steht jetzt schon fest, wird zwischen Intervallzahl und Ordinalzahl anzusiedeln sein und wird eine eigene Axiomatik brauchen.
____
Querverweise
Standort: Welten.

  • Überblick Wissenschaft in der IP-GIPT.
  • Über den Aufbau einer präzisen Wissenschaftssprache in Psychologie, Psychopathologie, Psychodiagnostik und Psychotherapie.
  • Systemtheoretischer Krankheitsbegriff CST-System.
  • Was ist Fragen in der Diagnostik * Diagnostik * Differentialdiagnose * ProzentRANGnormen *
  • Überblick Definitionslehre in der GIPT.
  • Axiome - Grundannahmender Allgemeinen und Integrativen Psychotherapie (GIPT).
  • Die grundlgenden Probleme und Aporie jeglicher Einzelfall- und damit Therapieforschung. Grundzüge einer idiographischen Wissenschaftstheorie.
  • Der Wissenschaftsbegriff und seine aktuelle Bedeutung.
  • Zahlen und neue Zahlen zum Messen im Unscharfen, Flüchtigen, Subjektiven und idiographischen.
  • Konstruktivismus - Formen & Varianten.
*


Änderungenwird gelegentlich überarbeitet, ergänzt und vertieft * Anregungen und Kritik willkommen
23.09.17 Links.
18.12.15 Praktische Ausprägungs-Merkmale (Quantifizierungs-Parameter).
03.06.08 Literatur (Auswahl).
08.07.06 Meta-Arbeiten (Key, Links).

Elefantenkrankheit: Ursache und Heilung der Elefantenbeine

Elefantenkrankheit: Beine eines Erkrankten *

Die Elefantenkrankheit, oder Elephantiasis, ist ein Syndrom, welches durch eine Störung in den Lymphgefäßen verursacht wird. Durch mangelnden Lymphabfluss bzw. Stau in den Lymphgefäßen schwellen vereinzelte Körperteile, in der Regel die Beine, extrem an. Die Elefantenkrankheit kann entweder angeboren sein oder durch eine Wurminfektion entstehen. Da die Elefantenkrankheit nicht heilbar ist, bedeutet sie für die Betroffenen eine starke Einschränkung im Alltag, Schmerzen und auch eine hohe psychische Belastung durch die entstellten Gliedmaßen. Durch Lymphdrainagen kann zeitweise eine Besserung der enormen Schwellungen erzielt werden.

Eine Möglichkeit ist die angeborene bzw. vererbte Elephantiasis. Die Schwellungen treten schon bei Säuglingen auf und werden durch erbliche Faktoren oder Entwicklungsstörungen verursacht, bei denen sich die Lymphabflussbahnen unzureichend oder gar nicht entwickelt haben.
In den Tropen und in den afrikanischen Ländern tritt häufig die Elephantiasis tropica oder lymphatische Filariasis auf, die Elefantenkrankheit, die durch Infektionen verursacht wird. Häufig sind Filarien, kleine Fadenwürmer die Ursache, die sich im lymphatischen System einsiedeln und dort eine Entzündung mit Lymphstau verursachen. Die Larven der Fadenwürmer gelangen durch Stechmücken in die Haut. Die Inkubationszeit variiert sehr stark und kann einige Monate, aber auch mehrere Jahre betragen.

Eine wirkliche Heilung oder Therapie gibt es bei dieser Krankheit nicht. Stetige Schmerzen, psychische Belastung und deutliche Bewegungseinschränkungen sind die Folge. Regelmäßige Lymphdrainagen können die Beschwerden lindern, aber nicht ganz beseitigen. Eine Operation von großen Geschwülsten ist ebenfalls möglich. Bei einer starken Elephantiasis raten die Ärzte manchmal auch zu einer Amputation des entsprechenden Körperteils.

* Bildquelle:
Elefantenkrankheit, Beine eines Erkrankten; Wikipedia / Content Providers: CDC/ [Public domain], via Wikimedia Commons, Lizenz: Creative Commons by-sa 3.0 de / Kurz

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Betroffene erkennen ihren Zustand nicht und haben Schwierigkeiten ihren Alltag zu bewältigen.

Wird eine Psychose früh festgestellt, kann dies die Prognose entscheidend verbessern.

Bei einer Dualdiagnose tritt eine Suchterkrankung gemeinsam mit einer Schizophrenie auf.

Menschen die unter Schizophrenie leiden, erleben zwei Wirklichkeiten.

Menschen mit Behinderung sind besonders gefährdet, eine psychische Störung zu entwickeln.

Wenn Kraft und Antrieb fehlen, alles nur noch grau ist und die Zukunft Angst macht.

Wenn sich depressive Phasen und Phasen gesteigerter Aktivität und Euphorie abwechseln, liegt möglicherweise eine bipolare Störung vor.

Überlastung, Schicksalsschläge und fehlende Unterstützung können Menschen ausbrennen lassen.

Wenn harmlose Situationen zu unkontrollierbaren Angstzuständen führen.

Zwänge sind wiederkehrende Gedanken und Handlungen – stereotyp, unfreiwillig und quälend.

Schlafstörungen können Folge wie auch Ursache von psychischen Erkrankungen sein.

Suizidgedanken müssen erstgenommen werden. Darüber reden kann Leben retten.

Wenn die Kontrolle über Gefühle und Impulse schwerfällt.

Traumatische Erlebnisse können Menschen aus der Bahn werfen und krank machen.

Wenn bei anhaltenden Schmerzen keine körperliche Ursache gefunden wird.

Zu Essstörungen werden Magersucht (Anorexie), Ess-Brechsucht (Bulimie) und «Essattacken» (Binge-Eating) gezählt.

Wenn ständige Unruhe, Zerstreutheit und Impulsivität die Alltagsbewältigung erschweren.

Bei stoffgebundener Abhängigkeit haben Menschen die Kontrolle über ihren Alkohol- oder Drogenkonsum verloren.

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Der Einsatz von Antidepressiva in den depressiven Episoden birgt beachtliche Risiken. So können Antidepressiva zur psychischen Destabilisierung der Patienten beitragen oder zu einer Zunahme der manischen Phasen führen. Deshalb werden zur Behandlung eher sogenannte mood stabilizer genutzt. Es handelt sich dabei um Phasenprophylaktika, die auch zur Vorbeugung neuer Krankheitsphasen genutzt werden. Wichtige Phasenprophylaktika sind Lithiumsalze, Valproinsäure, Carbamazepin und Lamotrigin. Auch Schilddrüsenhormone wie Thyroxin können zu diesem Zweck genutzt werden.

Mischzustände sind schwer zu behandeln. Meistens müssen zur Therapie verschiedene Arzneimittel zusammen verabreicht werden. So kommen unter anderem sowohl atypische Neuroleptika als auch Stimmungsstabilisatoren zum Einsatz.

Da die Veranlagung für die affektive Störung höchstwahrscheinlich erblich bedingt ist, gibt es keine präventiven Maßnahmen. Jedoch treten die Stimmungsstörungen häufig nach belastenden Lebensereignissen auf, sodass wenig stressresistente Menschen in schwierigen Lebensphasen frühzeitig professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollten.

Wenn bereits eine affektive Störung bekannt ist, können mood stabilizer dem erneuten Auftreten der Symptome entgegenwirken. Auch ein geregeltes und stressarmes Leben mit regelmäßigem und ausreichendem Schlaf, Sport und Meditation kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

Die bipolare Störung ist eine psychische Erkrankung, bei der die Betroffenen an übersteigerten, weit über das normale Maß hinausgehenden Stimmungsschwankungen und Antriebsstörungen leiden. Dabei wechseln sich depressive Phasen mit manischen Phasen ab. Während depressive Episoden mit einem Gefühl der Traurigkeit und inneren Leere, Interessen- und Antriebslosigkeit einhergehen, empfinden Betroffene in manischen Phasen eine grenzenlose Hochstimmung mit gesteigertem Tatendrang und Selbstüberschätzung.

Stimmungsschwankungen kennt vermutlich jeder Mensch. An manchen Tagen fühlt man sich glücklich, das Leben ist heiter und unbeschwert und alles geht einem leicht von der Hand. Dann wiederum gibt es Tage, an denen man sich bereits beim Aufwachen niedergeschlagen fühlt. Die Welt wirkt trist und grau und alles erscheint anstrengend und mühsam. Solche gelegentlichen Stimmungsschwankungen sind völlig normal und meistens eine Reaktion auf bestimmte Situationen und Lebensumstände.

Bei der bipolaren Störung, die einige Ärzte auch als manisch-depressive Erkrankung bezeichnen, gehen die Stimmungsschwankungen weit über dieses normale Maß hinaus. Die Stimmung pendelt unabhängig von der Lebenssituation und ohne konkreten Anlass wie bei einer Achterbahnfahrt zwischen den Extremen hin und her – von „himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt“. Phasen schwerer Depression und Schwermütigkeit und sogenannte manische Phasen mit intensivem Hochgefühl und überschäumender Euphorie lösen sich gegenseitig ab und können sich ohne Unterbrechung über viele Monate oder sogar Jahre hinziehen.

Bei Menschen mit einer bipolaren Störung schwanken die Stimmungen zwischen tiefer Depression und euphorischer Hochstimmung © Fotolia

Die Betroffenen fühlen sich diesem Wechselbad der Gefühle meistens hilflos ausgeliefert und sind kaum in der Lage, ihre Stimmung selbst zu beeinflussen. Die bipolare Störung wirkt sich allerdings nicht nur auf die Stimmung aus, sie verändert auch das Denken, das Handeln und den körperlichen Zustand der betroffenen Menschen. In manchen Fällen ist die psychische und soziale Beeinträchtigung durch die Erkrankung so schwerwiegend, dass ein normaler Alltag nicht mehr möglich ist.

Die bipolare Störung ist kein einheitliches Krankheitsbild und verläuft individuell sehr unterschiedlich. Vor allem die Schwere und die Länge der einzelnen Episoden kann sehr verschieden sein. Grundsätzlich unterscheiden Ärzte vier unterschiedliche Formen der bipolaren Störung:

  • Bipolar-I-Erkrankungen sind durch einen Wechsel von stark ausgeprägten Manien und schweren Depressionen gekennzeichnet.
  • Bei den Bipolar-II-Erkrankungen sind die manischen Phasen kürzer und weniger stark ausgeprägt als bei der Bipolar-I-Erkrankung. Man bezeichnet solche Episoden auch als Hypomanien. Hypomanische Episoden sind oft sehr schwer festzustellen und das Krankheitsbild ist nur schlecht von einer reinen Depression zu unterscheiden.
  • Eine besondere Form der bipolaren Störung ist das Rapid Cycling, das viele Betroffene als extrem belastend beschreiben. Beim Rapid Cycling kommt es zu einem besonders schnellen Wechsel der Episoden. Innerhalb von 12 Monaten treten mindestens vier manische, hypomanische oder depressive Phasen auf.
  • Bei den gemischten Episoden treten Symptome von Depression und Manie entweder in extrem schnellem Wechsel oder gleichzeitig auf. Das Krankheitsbild ist bei solchen Mischzuständen sehr variabel und schwer zu diagnostizieren.

Die bipolare Störung ist eine relativ häufige psychische Erkrankung. Experten schätzen, dass bis zu fünf Prozent der Bevölkerung davon betroffen sind. Das entspricht alleine in Deutschland ca. vier Millionen Menschen. Die Krankheit beginnt meistens im jugendlichen bis jungen Erwachsenenalter. Da Stimmungsschwankungen gerade in der Pubertät aber auch bei gesunden Jugendlichen nicht ungewöhnlich sind, wird die bipolare Störung zu dieser Zeit oft noch nicht als solche erkannt. Noch heute vergehen zwischen der ersten Episode und der Diagnose durchschnittlich fünf bis zehn Jahre. Die psychische und soziale Entwicklung der Betroffenen ist zum Zeitpunkt der Diagnose deshalb oft schon nachhaltig gestört. Es ist deshalb besonders wichtig, die Anzeichen einer bipolaren Störung möglichst früh zu erkennen und so schnell wie möglich medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Zwar kann die Erkrankung zum heutigen Zeitpunkt nicht geheilt werden, eine angemessene Behandlung kann die Situation der Patienten aber erheblich verbessern.

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Geschlechterverhältnis: M änner und Frauen sind gleichermaßen betroffen.

Häufigkeitsgipfel: Die Erkrankung beginnt meist in der Adoleszenz (Lebensabschnitt zwischen der späten Kindheit und dem Erwachsenenalter) oder dem frühen Erwachsenenalter, also zwischen 15 und 30 Jahren. Erste Symptome treten bereits vor dem 18. Lebensjahr auf.

Die Lebenszeitprävalenz (Krankheitshäufigkeit während des gesamten Lebens) liegt bei 3-5 %. Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) f ür die Bipolar-I-Störung liegt bei 0,5-2 % und für die Bipolar-II-Störung bei 0,2-5 % (in Deutschland).

Verlauf und Prognose: Der Verlauf ist individuell sehr unterschiedlich. Häufig dauern die manischen Phasen etwas kürzer als die depressiven Phasen. Es können sogar einige Jahre symptomfreier Zeit zwischen den Phasen liegen. Mit jeder Krankheitsepisode nimmt jedoch die Dauer der krankheitsfreien Intervalle ab. Bis zur endgültigen Diagnose vergehen meist viele Jahre.
Bipolare Störungen neigen zu Rezidiven (Wiederauftreten der Erkrankung). Rund 10 % der Betroffenen leiden im Leben unter mehr als zehn Episoden.
Das sogenannte Rapid Cycling, bei dem es zu einem schnellen Wechsel zwischen depressiven und manischen Phasen kommt (≥ 4 affektive Episoden in 12 Monaten), betrifft bis zu 20 % der Patienten.
Eine Studie zeigte, dass Patienten mit bipolarer Störung nur zur Hälfte der Zeit euthym ( ausgeglichene Stimmung) waren. Patienten mit BD-I und BD-II unterschieden sich nur wenig in ihrer Tendenz zu depressiven Zuständen [3].
Mit der Erkrankung geht einer gesteigerten Suizidalität (Selbstmordgefährdung) einher. Patienten mit einer bipolaren Störung sterben im Durchschnitt 9 bis 20 Lebensjahre früher [2].

  1. DGBS e.V. und DGPPN e.V.: S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie bipolarer Störungen. Langversion 1.0, Mai 2012 http://www.leitlinie-bipolar.de/wp-content/uploads/2012/05/S3_Leitlinie-Bipolar_11052012_.pdf
  2. Chesney E, Goodwin GM, Fazel S: Risks of all-cause and suicide mortality in mental diesorders: a meta-review. World Psychiartry 2014;13:153-160)
  3. Pallaskorpi S et al.: Five-year outcome of bipolar I and II disorders: findings of the Jorvi Bipolar Study. Bipolar Disord. 2015 Mar 2. doi: 10.1111/bdi.12291

Leitlinien

  1. S3-Leitlinie: S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie Bipolarer Störungen. (AWMF-Registernummer: 038-019), Mai 2012 Langfassung
  2. S3-Leitlinie/Nationale VersorgungsLeitlinie: Unipolare Depression. (AWMF-Registernummer: nvl-005), November 2015 Langfassung

Schizophrenie und bipolare Störung(en): Symptome, Unterschiede, Behandlung

Schizophrenie ist eine psychische Erkrankung, die zu einer Veränderung der Wahrnehmung, des Verhaltens bzw. der Gedanken führt. So können Menschen, die an einer Schizophrenie leiden, oft nicht zwischen Realität und Einbildung unterscheiden, sie glauben, dass sie verfolgt werden oder hören Stimmen.

Im Allgemeinen tritt die Krankheit zum ersten Mal zwischen dem 18. und 35. Lebensjahr auf, wobei Frauen und Männer davon gleich häufig betroffen sind. Im Gegensatz dazu ist eine bipolare Störung (auch manisch-depressive oder bipolare affektive Erkrankung genannt) durch wechselnde Episoden von extrem gehobener Stimmung (Manie) bzw. Depression gekennzeichnet. Die Stimmungslagen schwanken enorm und liegen zwischen extremer Einsamkeit und Euphorie, wobei die Zahl der Episoden bei jedem Betroffenen unterschiedlich ist und die Patienten zwischen den Episoden meist symptomfrei sind. Der Erkrankungsbeginn einer bipolaren Störung liegt zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr.

Statistik über Psychische Störungen – Anteil der Fälle nach Diagnose >> Die Statistik zeigt den Anteil der Krankenhausfälle aufgrund psychischer Störungen nach Diagnoseuntergruppen in Deutschland im Jahr 2009. 10 Prozent der Krankenhausfälle bei Frauen entfielen auf Schizophrenie (Quelle: Statista / BKK Bundesverband).

Bei Patienten mit Schizophrenie treten verschiedenste Beschwerden auf, die jedoch nicht gleich stark ausgeprägt sein müssen. Grundsätzlich wird zwischen so genannten Grundbeschwerden und akzessorischen (zusätzlichen) Beschwerden unterschieden. Zu den Grundbeschwerden zählen Störungen des Sprechens und Denkens, wobei das Denken sehr oft nicht logisch und zusammenhängend erscheint und Gedanken mitten im Satz abbrechen. Darüber hinaus sind Schizophrene meist in ihre eigene Welt versunken und erleben ihre Persönlichkeit als zerschlagen und gespalten.

Neben diesen Grundsymptomen treten sehr häufig auch andere Beschwerden auf. So sind Schizophrene oftmals davon überzeugt verfolgt zu werden oder sie hören Stimmen bzw. Geräusche. Manchmal sind die Bewegungen extrem verlangsamt oder die Betroffenen leiden an depressiven Verstimmungen, wobei in solchen Situationen auch Suizidgefahr bestehen kann.

Die genauen Ursachen für das Auftreten einer Schizophrenie sind noch nicht bekannt. Möglicherweise spielen Neurotransmitter (chemische Botenstoffe) eine Rolle, außerdem sind bei Schizophrenen Teile des Gehirns oftmals verändert. Auch genetische Faktoren spielen eine Rolle, denn das Risiko eine Schizophrenie zu entwickeln steigt, wenn Eltern oder Großeltern ebenfalls davon betroffen sind. Erhöht wird die Anfälligkeit außerdem durch belastende Ereignisse wie schwere Krankheiten oder Stress.

Bei der bipolaren Störung überwiegt in den depressiven Perioden die Depression, die Patienten sind freudlos, leiden unter Durchschlafstörungen und verspüren wenig Appetit. In den manischen Phasen haben die Betroffenen Lebenskraft, die Stimmung ist gehoben und der Antrieb bzw. der Rededrang gesteigert. In diesen Phasen wird auf die Bedürfnisse der Mitmenschen wenig Rücksicht genommen, viele Maniker leiden auch unter Leichtsinnigkeit und Größenwahn. Für die Entwicklung einer bipolaren Störung spielen Erbfaktoren eine wesentliche Rolle. Darüber hinaus ist die Regulation der Neurotransmitter im Gehirn beeinträchtigt. Auch Medikamente können im Extremfall zu einer bipolaren Störung führen. Dazu gehören beispielsweise bestimmte Epilepsie- und Antiparkinson-Medikamente, kortisonhaltige Präparate, aber auch Drogen wie Kokain oder LSD.

© Doreen Salcher / Fotolia

Die Behandlung einer Schizophrenie erfolgt einerseits medikamentös, andererseits mit Hilfe einer Psychotherapie. Verabreicht werden Neuroleptika, die die Wirkung von Dopamin blockieren. Dadurch können Symptome wie Halluzinationen oder Wahn verbessert werden. Allerdings verursachen diese Medikamente vor allem zu Behandlungsbeginn auch Nebenwirkungen wie Muskelzuckungen, Bewegungsstörungen, Müdigkeit oder Antriebslosigkeit. Darüber hinaus erhalten Schizophrenie-Patienten oft auch Antidepressiva, die die Stimmung positiv beeinflussen (Mirtazapin sei exemplarisch als Beispiel für ein Antidepressivum genannt; welches konkret sinnvoll ist, entscheidet jedoch im besten Falle der Psychiater/Nervenarzt). Bei akuten Phasen kommen manchmal auch kurzfristig Beruhigungsmittel zum Einsatz.

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befristetes – sachgrundloses – Arbeitsverhältnis mit Probezeit und anschließender Abschluss eines befristeten Probearbeitszeitverhältnis möglich?

Auch im befristeten Arbeitsverhältnis ohne Sachgrund (§ 14 Abs. 2 TzBfG) kann eine Probezeit vereinbart werden. Theoretisch kann sogar zunächst ein sachgrundlos befristetes Arbeitsverhältnis für z.B. 3 Monate geschlossen werden und anschließend eine befristetes Arbeitsverhältnis mit dem Sachgrund der Erprobung. Dies ist grundsätzlich möglich; allerdings wird es hier Probleme geben, wenn die Erprobung dann faktisch über 6 Monate hinaus geht und nicht nachvollziehbar ist, weshalb eine Erprobung im ersten Arbeitsverhältnis nicht möglich gewesen sein soll. Denkbar wäre aber, dass sich zum Beispiel die Arbeitsaufgaben des Arbeitnehmers geändert haben und von daher eine „zweite“ Erprobung notwendig war.

Probezeit auch ohne Vereinbarung im Arbeitsvertrag möglich?

Grundsätzlich muss die Probezeit im Arbeitsvertrag vereinbart sein; es sei denn es gibt bereits anwendbare Tarifverträge, die eine Probezeit im Arbeitsverhältnis grundsätzlich regeln. Im öffentlichen Dienst ist die Probezeit ist z.B. in § 5 BAT und § 2 Abs. 4, Satz 1 TvÖD geregelt. Außerhalb des öffentlichen Dienstes, also in der Privatwirtschaft, ist es in der Praxis aber so, dass man in fast jeden Arbeitsvertrag eine Vereinbarung über die Probezeit findet. Teilweise sogar mit einem geringeren Lohn für die Dauer der Erprobung. Die Vereinbarung der Probezeit findet man in unbefristeten als auch in befristeten Arbeitsverhältnissen.

Die Probezeit kann maximal für 6 Monate vereinbart werden; so steht dies jedenfalls im Gesetz (§ 622 Abs. 3 BGB). Die Vereinbarung eines kürzeren Zeitraumes ist unproblematisch möglich. Im Berufsausbildungsverhältnis beträgt die Probezeit minimal 1 Monat und maximal 4 Monate (§ 20 Berufsbildungsgesetz). Beim Azubi ist nach dem Ablauf der Probezeit einer ordentliche Kündigung grundsätzlich ausgeschlossen; anders als beim Arbeitnehmer.

Ist eine Verlängerung der Probezeit über 6 Monate hinaus möglich?

Eine längerer – über 6 Monate hinausgehender Zeitraum – kann nur in Ausnahmefällen und innerhalb enger Grenzen vereinbart werden. Hier wäre denkbar, dass der Arbeitnehmer lange während der Probezeit krank war und deshalb eine kurze Verlängerung vereinbart wird. Auch hier kommt es auf den Einzelfall an, nämlich auch darauf, ob eine längere Erprobung wegen der Art der Tätigkeit nötig ist, wie z.B. bei komplizierten Tätigkeiten. Dem Arbeitgeber bringt dies aber nicht viel (ausser der kürzeren Kündigungsfrist), da nach 6 Monaten – wenn die übrigen Voraussetzungen vorliegen – der allgemeine Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz gilt und es dann viel schwerer für den Arbeitgeber wird den Arbeitnehmer zu kündigen. Die Verlängerung der Probezeit heisst also nicht, dass der allgemeine Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz (dann kann braucht der Arbeitgeber für die Kündigung einen Kündigungsgrund und die Kündigung muss sozial gerechtfertigt sein) damit hinausgeschoben wird. Dieser tritt nach 6 Monaten ein (siehe Wartezeit nach dem Kündigungsschutzgesetz). Besser wäre es für den Arbeitgeber wenn er statt ein unbefristetes Arbeitsverhältnis mit vorgeschalteter Probezeit abzuschließen ein befristetes Arbeitsverhältnis mit sachgrundloser Befristung abschließt; hier kann er bis zur Dauer von 2 Jahren befristen.

faktische Verlängerung über einen Aufhebungsvertrag in der Probezeit mit Auslauffrist

Eine faktische Verlängerung kann der Arbeitgeber aber dadurch herbeiführen, dass er mit dem Arbeitnehmer einen Aufhebungsvertrag mit einer Auslauffrist schließt und diesen für den Fall der Bewährung eine Wiedereinstellung zusagt. Die Auslauffrist darf allerdings nicht zu lang sein, da ansonsten eine Umgehung der gesetzlichen Regelungen durch die Arbeitsgerichte vermutet wird.

Manchmal wird auch diskutiert, ob eine Kündigung durch den Arbeitgeber am Ende der Probezeit mit einer langen Frist möglich ist, ebenfalls verbunden mit der Wiedereinstellung für den Fall der Bewährung. Zum Beispiel bei einer Kündigung 1 Tag vor Ende der Probezeit mit einer Kündigungsfrist von 2 Monaten, was grundsätzlich möglich ist, allerdings hier durchaus auch ein Problem wegen der Umgehung der kündigungsrechtlichen Arbeitnehmerschutzvorschriften darstellen kann.

Aber!: Zugang der Kündigung beim Arbeitnehmer noch wenigstens am letzten Tag der Probezeit

Grundsätzlich kann also der Arbeitgeber auch am letzten Tag der Probezeit kündigen, wenn dies nicht völlig treuwidrig oder willkürlich wäre; wichtig ist aber, dass die Kündigung dem Arbeitnehmer auch noch am letzten Tag der Probezeit (oder vorher) zugehen muss!

Der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer müssen aber keine Probezeit vereinbaren und können das Arbeitsverhältnis auch ohne Probezeit beginnen. Wie gesagt, dies heißt nicht, dass keine Kündigung durch den Arbeitgeber mehr möglich ist. Das Kündigungsschutzgesetz findet erst nach 6 Monaten (wenn mehr als 10 Arbeitnehmer im Betrieb in Vollzeit regelmäßig arbeiten) Anwendung, so dass eine gewisse Sicherheit vor einer ordentlichen Kündigung ohnehin erst nach 6 Monaten eintritt. Man spricht hier vom allgemeinen Kündigungsschutz, der eben eine eigenständige Wartezeit von 6 Monaten voraussetzt.

abweichende Regelungen im Berufsausbildungsverhältnis

Andere Grundsätze gelten beim Berufsausbildungsverhältnis. Hier muss eine Probezeit vereinbart werden, die wenigstens 1 Monat beträgt. Die Probezeit beim Auszubildenden darf maximal 4 Monate (also hier nicht 6 Monate) betragen, § 20 BBiG.

Auch Regelungen in auf das Arbeitsverhältnis anwendbaren Tarifverträgen sind zu beachten. Es gibt Tarifverträge, die Näheres zur Dauer und Ausgestaltung der Probezeit regeln; oder die sogar eine Probezeit in bestimmten Fällen ausschließen.

Kündigungsfrist während der Probezeit

Der Sinn und Zweck der Probezeit besteht in der kürzeren Kündigungsfrist, die während der Probezeit gilt. Die Kündigungsfrist beträgt 2 Wochen (taggenau) und muss nicht zum Monatsende oder zum 15. eines Monats erklärt werden.

Beispiel: Der Arbeitgeber kündigt das Arbeitsverhältnis während der Probezeit am 16.09.2015 und übergibt die Kündigung dem Arbeitnehmer auch an diesem Tag (dies ist wichtig, da der Anfang der Frist der Zugang der Kündigungserklärung ist und nicht das Datum auf der Kündigung!). Das Ende des Arbeitsverhältnis ist von daher der 30.09.2015.

Probezeit und Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz

Wichtig ist, dass die Probezeit zunächst zu einer kürzeren Kündigungsfrist führt. Der allgemeine Kündigungsschutz – nach dem Kündigungsschutzgesetz – wird grundsätzlich nicht beeinflusst.

Ablauf der Probezeit = Beginn des Kündigungsschutzes?

Dies heißt, dass auch während der Probezeit das Kündigungsschutzgesetz Anwendung finden kann, wenn dessen Voraussetzungen vorliegen (länger als 6 Monate beschäftigt und mehr als 10 Arbeitnehmer). Ob und wann eine Probezeit vereinbart wurde, ist unerheblich. Der Umstand, dass meist am Anfang des Arbeitsverhältnis eine Probezeit vereinbart wird und daher meist die 6 Monate bei Kündigungen in der Probezeit noch nicht abgelaufen sind, führt aber dazu, dass dann meist auch das Kündigungsschutzgesetz keine Anwendung findet,was aber – rechtlich gesehen – nichts mit der Probezeit, sondern allein mit der Dauer des Arbeitsverhältnisses zu tun hat.

Fazit: Nicht immer, aber meistens bedeutet das Ende der Probezeit auch der Beginn des Kündigungsschutzes nach dem Kündigungsschutzgesetz, obwohl – rein rechtlich – beides nichts miteinander zu tun hat, nur beide mit einer 6-Monatsfrist enden (Probezeit) bzw. beginnen (Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz). Wichtig ist aber, dass neben der 6-Monatsfrist beim Kündigungsschutz noch mehr als 10 Arbeitnehmer regelmäßig in Vollzeit im Betrieb beschäftigt sein müssen, damit der Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz besteht.

Besonderer Kündigungsschutz (Schwangere, Schwerbehinderte etc.) besteht auch während der Probezeit.

Kündigungserklärung in der Probezeit

Um die Probezeit einzuhalten, muss dem Arbeitnehmer die Kündigungserklärung noch vor Ablauf der Probezeit zugehen. Es kommt also nicht darauf an, wann der Arbeitgeber die Kündigung abschickt, sondern wann der Arbeitnehmer die Kündigung bekommt. Wann die Kündigungsfrist wirksam wird, ist unerheblich. Bekommen heißt hier juristisch „Zugang“. Nach der Rechtsprechung des BAG setzt der Zugang unter Abwesenden zweierlei voraus:

  • Schreiben gelangt in verkehrsüblicher Weise in die tatsächliche Verfügungsgewalt des Empfängers
  • ist unter gewöhnlichen Umständen mit einer Kenntnisnahme zu rechnen

Da die Rechtsprechung auf den Zeitpunkt der gewöhnlichen Kenntnisnahmemöglichkeit abstellt, ist es unerheblich wann die tatsächliche Kenntnisnahme erfolgt. Faktisch heißt dies, dass ein Schreiben das über einen Zeugen beim Arbeitnehmer am letzten Tag der Probezeit um 10 Uhr in den Briefkasten geworfen wird, noch am gleichen Tag zugeht und damit für den Arbeitgeber die Frist gewahrt wird, auch wenn der Arbeitnehmer das Schreiben erst am nächsten Tag liest. Anders ist dies allerdings bei einem Einwurf um 19 Uhr; ein solches Schreiben wird erst am nächsten Tag zugehen, da man eben nicht damit rechnen kann, dass man abends um 19 Uhr noch den Briefkasten leert.

Der Arbeitgeber darf die Probezeit grundsätzlich bis zum letzten Tag ausnutzen. Eine solche Kündigung wird in der juristischen Rechtsprechung / Literatur als vorfristige Kündigung bezeichnet. Eine Kündigung am letzten Tag der Probezeit bedeutet nicht, dass eine solche Kündigung problematisch wäre; im Gegenteil, dass Gesetz räumt dem Arbeitgeber ja gerade das Recht ein die Probezeit auszunutzen. Dies gilt selbst dann, wenn der Arbeitgeber bereits lange vor Ablauf der Probezeit sicher ist, dass er den Arbeitnehmer später nicht weiterbeschäftigen will. Wie oben aber ausgeführt wurde, muss die Kündigung dem Arbeitnehmer auch noch am letzten Tag zugehen.

willkürliche Kündigung – ohne sachlichen Grund – am letzten Tag der Probezeit

Trotzdem kann unter Umständen eine solche Kündigung für den Arbeitgeber problematisch sein, wenn eine solche Kündigung willkürlich erfolgt (treuwidrig oder sittenwidrig). Dabei liegt die Darlegungs- und Beweislast aber beim Arbeitnehmer. Die Chancen hier aber gegen die Kündigung vorzugehen sind gering, wenn man als Arbeitnehmer nicht die Willkürlichkeit nachweisen kann. Der Arbeitgeber braucht – wenn er sich rechtfertigen muss (siehe Mindestkündigungsschutz nach dem Bundesverfassungsgericht) nur irgendeinen sachlichen Grund. Es reicht schon aus, wenn er ausführt, dass sich ein Vertrauensverhältnis zum Arbeitnehmer nicht aufbauen konnte.

Kündigung um Eintritt des Kündigungsschutzes zu verhindern

Das BAG hatte bereits entschieden, dass eine Kündigung am letzten Tag der Probezeit (hier gleichzeitig letzter Tag der Wartezeit nach dem Kündigungsschutzgesetz) in Ausnahmefällen treuwidrig sein kann, wenn der Arbeitgeber in treuwidriger Weise den Eintritt des allgemeinen Kündigungsschutzes nach dem Kündigungsschutzgesetz verhindern will. Es ging hier also nicht nur um die Verhinderung des Eintrittes des Kündigungsschutzes, sondern um dessen Verhinderung in treuwidriger Weise! Dabei geht es vor allem um Kündigungen mit langer Kündigungsfrist ohne das es dafür einen Grund gibt. So könnte der Arbeitgeber, der den Arbeitnehmer auch noch über die Wartezeit hinaus beschäftigen möchte, diesen z.B. kurz vor Ablauf der Wartezeit / Probezeit z.B. mit einer Frist von 3 Monaten das Arbeitsverhältnis kündigen. Damit würde er dann erreichen, dass der Arbeitnehmer auch noch nach Ablauf der Probezeit / Wartezeit bei ihm arbeitet und trotzdem das Arbeitsverhältnis beendet wird ohne dass der allgemeine Kündigungsschutz nach dem KSchG eintritt. Das BAG hält solche Kündigungen nur für zulässig, wenn der Arbeitgeber hierfür einen nachvollziehbaren Grund hat, z.B. wenn er den Arbeitnehmer noch eine 2. Chance geben möchte.

Anhörung des Betriebsrates während der Probezeit

Der Betriebsrat ist auch bei Kündigungen während der Probezeit anzuhören (§ 102 BetrVG). Ohne Anörung ist die Kündigung unwirksam. Dies ist ein ganz wesentlicher Punkt. Manchmal ist eben nicht ordnungsgemäß der Betriebsrat angehört worden. Ob der Betriebsrat richtig angehört wurde, kann der Arbeitnehmer meist gar nicht selbst beurteilen, da ihm hier meist die rechtlichen Kenntnisse fehlen. Dies kann aber der „Notanker“ im Kündigungsschutzrechtsstreit sein. Scheitert hieran die Kündigung und wird dies taktisch klug vom Arbeitnehmeranwalt verwendet (also recht spät gerügt), dann kann der Arbeitgeber meist nicht mehr erneut – unter Anhörung des Betriebsrates – kündigen, da dann meist die Probezeit schon abgelaufen ist und die erste Kündigung unwirksam war.

Die entscheidende Frage für den gekündigten Arbeitnehmer ist, ob während der Probezeit irgendein Kündigungsschutz besteht. Im Arbeitsrecht unterscheidet man zwischen dem allgemeinen Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz, dem Sonderkündigungsschutz für bestimmte Personengruppen und dem sog. Mindestkündigungsschutz.

Der Arbeitnehmer ist während der Probezeit vor Kündigungen in der Regel nicht nach dem Kündigungsschutzgesetz geschützt (allgemeiner Kündigungsschutz), da dieses erst nach 6-monatiger Wartezeit Anwendung finden kann (auch wenn die übrigen Voraussetzungen vorliegen; Stichworte:Arbeitnehmer und Mindestmitarbeiterzahl). Wie bereits ausgeführt, hat das Kündigungschutzgesetz eine eigene Wartezeit (6 Monate) und auch die Probezeit (aber auch z.B. das Bundesurlaubsgesetz).

Beispiel: Wird also z.B. eine Probezeit von 3 Monaten vereinbart, besteht ab dem 4. Monat noch kein allgemeiner Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz, da dieser erst nach 6 Monaten besteht und darüber hinaus auch mehr als 10 Arbeitnehmer in Vollzeit abzüglich der Auszubildenden im Betrieb beschäftigt sein müssen (anderer Schwellenwert bei Verträge vor 2004).

Völlig rechtlos ist der Arbeitnehmer aber nicht, da hier zum Beispiel schon der besondere Kündigungsschutz für bestimmte Arbeitnehmergruppen gelten kann, wie z.B. für Schwangere, Betriebsratsmitglieder ect.. Man spricht hier vom sog. Sonderkündigungsschutz.

Beispiel: Der schwangeren Arbeitnehmerin wird während der Probezeit nach 3 Monaten des Arbeitsverhältnis gekündigt. Hier gilt zwar das Kündigungsschutzgesetz noch nicht, aber es besteht Sonderkündigungsschutz nach dem Mutterschutzgesetz und die Kündigung ist von daher unwirksam (wobei hier zur Feststellung der Unwirksamkeit eine Kündigungsschutzklage eingereicht werden muss – 3- Wochenfrist).

Weiter gilt der sog. Mindestkündigungsschutz, der auch für Arbeitnehmer zur Anwendung kommt, auf deren Arbeitsverhältnis – auch nach der Probezeit – eben das Kündigungsschutzgesetz keine Anwendung findet, wie zum Beispiel für Arbeitnehmer in Kleinbetrieben (unter 10 Arbeitnehmern). Mindestkündigungsschutz bedeutet, dass der Arbeitnehmer – auch außerhalb des allgemeinen und des Sonderkündigungsschutzes – einen Mindestschutz vor Kündigungen haben muss. Der Schutz beschränkt sich aber im Allgemeinen auf sittenwidrige (§ 138 BGB) und treuwidrige (§ 242 BGB) Kündigungen. Grundsätzlich kann man sagen, dass der Arbeitgeber auch außerhalb des Kündigungsschutzgesetzes nicht völlig willkürlich kündigen darf. Gerade bei der Kündigung von Arbeitnehmern, die lange im Betrieb sind (dies ist bei einer Kündigung in der Probezeit natürlich nicht der Fall, sondern bei Kündigungen im Kleinbetrieb) muss der Arbeitgeber einen sachlichen und nachvollziehbaren Grund haben. Die allgemeine Handlungsfreiheit und das allgemeine Persönlichkeitsrecht gebieten ebenfalls den Mindestkündigungsschutz des Arbeitnehmers.

Bei einer Kündigung während der Probezeit reicht es für den Vortrag des Arbeitgebers aber grundsätzlich aus, wenn dieser angibt, dass sich kein Vertrauensverhältnis zum Arbeitnehmer gebildet hat. Der Arbeitnehmer muss dann dies widerlegen und nachweisen, dass die Kündigung auf unsachlichen Motiven beruht. Dies hat das Bundesarbeitsgericht – auch unter Berücksichtigung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts – bereits mehrfach entschieden. Von daher hat der Arbeitnehmer mit den Vorwurf einer sittenwidrigen oder treuwidrigen Kündigung gegen den Arbeitgeber es schwierig, da er dies im vollen Umfang darlegen und beweisen muss.

Probezeit im befristeten Arbeitsverhältnis

Wird zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ein befristetes Arbeitsverhältnis (siehe hier: häufige Fehler im befristeten Arbeitsvertrag) geschlossen, so können die Parteien nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetzes die Möglichkeit der ordentlichen Kündigung ausschließen oder aber auch zulassen. Wird die ordentliche Kündigungsmöglichkeiten nicht ausgeschlossen, dann wird der Arbeitgeber in der Regel – was zulässig ist – auch eine Probezeit vereinbaren. Während dieser Probezeit ist dann eine ordentliche Kündigung mit 2 -wöchiger Frist möglich. Greift hier ein besonderer Kündigungsschutz, wie z.B. nach dem Mutterschutzgesetz (Schwangere), so ist eine Kündigung nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis endet aber mit der Befristung ohne das es einer Kündigung bedarf, so dass der besondere Kündigungsschutz der Schwangeren hier nicht viel nutzt.

Manchmal wird in der Praxis das so genannte echte Probearbeitsverhältnis geschlossen. Es handelt sich dabei um Arbeitsverhältnis, das zum Zwecke der Erprobung dient und von daher ein befristetes Arbeitsverhältnis nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz ist (§ 14 Abs. 1 Nr. 5 Teilzeit- und Befristungsgesetz). Das unechte Probearbeitsverhältnis ist ein unbefristetes Arbeitsverhältnis mit „vorgeschalteter Probezeit“, so wie oben beschrieben. Beim echten Probearbeitsverhältnis bzw. bei der echten Probezeitvereinbarung wird das Arbeitsverhältnis auf die Dauer der vereinbarten Probezeit befristet und endet automatisch mit dem Ende der Probezeit ohne dass es einer Kündigung bedarf. Dies darf aber nicht irgendwo im „Kleingedruckten“ des Arbeitsvertrages stehen, sondern muss ausdrücklich und eindeutig geregelt sein. Weiter muss ein Probebedürfnis bestehen und der Vertrag muss schriftlich geschlossen werden, ansonsten ist er unwirksam.

Probezeit ohne Hinweis auf die 2-Wochenkündigungsfrist

Manchmal sieht man in Arbeitsverträgen nur die Regelung:

„für die ersten 6 Monate des Arbeitsverhältnisses wird eine Probezeit vereinbart“

Ein Hinweis darauf, dass das Arbeitsverhältnis während der Probezeit mit einer Frist von 2 Wochen gekündigt werden kann, fehlt. Dies ist aber nicht problematisch, da sich dies aus dem Gesetz ergibt. Von daher wäre auch in diesen Fällen eine Kündigung mit einer Frist von 2 Wochen von beiden Seiten möglich.

Ein Problem für den Arbeitgeber besteht aber dann, wenn er an anderer Stelle die Kündigungsfristen regelt und dort z.B. schreibt, dass das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von 6 Wochen von beiden Seiten gekündigt werden kann ohne auf die kurze Frist für die Kündigung während der Probezeit hinzuweisen. Dann liest sich der Arbeitsvertrag so, dass generell das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von 6 Wochen gekündigt werden kann. Das Bundesarbeitsgericht (Urteil vom 23. März 2017 – 6 AZR 705/15) hat hier entschieden, dass dann sich der Arbeitgeber nicht auf die kurze Kündigungsfrist von 2-Wochen berufen kann.

Das Berufsausbildungsverhältnis von Azubi´s beginnt stets mit einer Probezeit; sie muss mindestens einen Monat und darf höchstens vier Monate betragen. Dies ist in § 20 BBiG geregelt. Während dieser Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist gekündigt werden. Der Arbeitgeber braucht für die Kündigung auch keinen Grund.

Danach ist im Berufungsausbildungsverhältnis eine ordentliche Kündigung nicht mehr möglich. Der Arbeitgeber darf nur noch außerordentlich kündigen, wenn er einen entsprechenden Grund (§ 626 BGB) hat.

Das Arbeitsverhältnis eines Schwerbehinderten kennt ebenfalls eine Probzeit. Der besondere Kündigungsschutz des Schwerbehinderten besteht gemäß § 90 Abs. 1 Nr. 1 SGB IX erst mit Ablauf von sechs Monaten. Von daher kann das Arbeitsverhältnis eines Schwerbehinderten während der ersten sechs Monate noch ohne Zustimmung des Integrationsamts gekündigt werden. Die Anzeigeverpflichtung beim Integrationsamt ist nur eine Ordnungsvorschrift. Ein Verstoß dagegen führt nicht zur Unwirksamkeit der Kündigung. Dies wurde schon mehrfach entschieden. Das BAG hat auch (siehe Rechtsprechung unten) entschieden, dass der Arbeitgeber bei einer Kündigung in der Probzeit kein Präventionsverfahren nach § 84 Abs. 1 SGB IX durchgeführen muss.

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Das chronische Müdigkeitssyndrom ist nicht nur eine Belastung für den Betroffenen, sondern auch für seine Umwelt. Das komplexe Krankheitsbild, das auch als chronisches Erschöpfungssyndrom bezeichnet wird, wird vor allem durch eine lang anhaltende Erschöpfung gekennzeichnet, für die sich keine Ursache finden lässt. Dazu kommen weitere Krankheitssymptome wie Muskelschmerzen, Halsschmerzen, Schlafstörungen und mehr. Frauen sind von der Krankheit mehr betroffen als Männer. Wie oft die Erkrankung in Deutschland vorkommt, lässt sich nicht sagen, da es keine eindeutigen Diagnosekriterien gibt und die Erkrankung deshalb nicht immer erkannt wird. Laut Schätzungen sollen es in Deutschland etwa 300.000 Menschen sein, welche die Krankheitssymptome des chronischen Müdigkeitssyndroms aufweisen.

Die Ursachen für das chronische Müdigkeitssyndrom sind nicht geklärt. Es wird vermutet, dass eine allgemeine Abwehrschwäche, die durch eine nicht vollständig ausgeheilte Virusinfektion ausgelöst wurde, mit beteiligt ist. Aber auch Umweltschadstoffe und psychische Faktoren wie Stress und Überlastung werden als Ursache vermutet. Es scheint wahrscheinlich, dass eine genetische Disposition beteiligt ist. Menschen mit einer Drogen- oder Alkoholabhängigkeit oder Medikamentenabhängigkeit haben ein erhöhtes Risiko.

Das chronische Müdigkeitssyndrom weist verschiedene Krankheitssymptome auf, die nicht alle auf einmal auftreten müssen. Das Krankheitsbild ist sehr umfangreich. Dazu gehören extreme Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, Zuckungen, Taubheitsgefühle in den Gliedern. Aber auch Halsschmerzen, Infektanfälligkeit der oberen Luftwege und der Harnwege, Übelkeit, erhöhte Temperatur und Lymphknotenschwellungen. Ebenso können Angstzustände, Depressionen, Nachtschweiß, Haarausfall und vieles mehr auftreten. Die Krankheitssymptome sind vielfältig und gehen bis zur Persönlichkeitsveränderung.

Leider gibt es in der Schulmedizin keine Therapie. In erster Linie werden Krankheiten ausgeschlossen, die ähnliche Symptome aufweisen. Experten sind sich aber nicht einig, wie das chronische Müdigkeitssyndrom am besten behandelt wird.

Anders sieht es bei den Naturheilverfahren aus. Hier wird eine Kombination aus abwehrsteigernden Umstimmungsverfahren, pflanzliche Immunstimulation, Darmsanierung und Ernährungstherapie eingesetzt. Außerdem werden wichtige Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente eingesetzt. Für Betroffene gibt es Selbsthilfegruppen.

Der Ebola Virus gehört zu den gefährlichsten Erregern der Welt. Ebola verläuft sehr schwer. Bei der Infektion kommt es zu Fieber und inneren Blutungen. Bisher gibt es keine effektive Behandlungsmethode und kein Medikament oder Impfung. In den meisten Fällen verläuft Ebola tödlich. Die Virus Infektion ist meldepflichtig.

Mammografie, Darmspiegelung, Check-up – die Medizin bieten zahlreiche Vorsorgeuntersuchungen. Diese gehören zu den medizinischen Früherkennungsmaßnahmen und zur Vorbeugung von Erkrankungen. Krankheitssymptome können so frühzeitig erkannt werden. Viele Krankheiten lassen sich vermeiden. Aber ist jede Vorsorgeuntersuchung sinnvoll oder stecken auch rein ökonomische Überlegungen dahinter?

Die Haut ist das größte Organ. Zahlreiche Krankheitssymptome können sich hier zeigen. Und nicht immer muss die Haut selber betroffen sein. Auch Krankheitssymptome der Organe können ihre Spuren auf der Haut hinterlassen. Doch nicht nur Krankheiten zeigen sich auf der Haut, auch der Zahn der Zeit nagt an selbiger. Und das bei jedem unterschiedlich. Die Haut verrät das Alter nicht, denn während bei dem einen die Haut schnell altert, tut sie es beim anderen langsam.

Krankheitssymptom Schulterschmerzen – es kann jeden treffen

Schulterschmerzen sind in allen Altersklassen und jedem Tätigkeitsfeld zu finden. Nicht nur Sportler und Schwerstarbeiter klagen darüber. Schmerzen in der Schulter können akut bei bestimmten Tätigkeiten oder Sportarten auftreten. Viele Menschen leiden aber schon unter chronischen Schmerzen in der Schulter. Meist ist das ein Krankheitssymptom für einen Gelenkverschleiß. Die Schmerzen können den Alltag enorm beeinträchtigen.

Krankheitssymptome PCO – wenn Frauen zu viele männliche Hormone haben

Bei vielen Frauen gehört der Kinderwunsch zum Glücklichsein dazu. Manche können gar nicht genug bekommen. Dramatisch wird es, wenn der Kinderwunsch nicht in Erfüllung geht. Meist ist ein unerfüllter Kinderwunsch der Grund für den Gang zum Arzt. Nicht selten kommt dann die Diagnose PCO-Syndrom. Die Krankheitssymptome gehören zu den häufigsten hormonell bedingten Erkrankungen bei Frauen. Man schätzt, dass etwa fünf bis zehn Prozent aller Frauen weltweit am PCO-Syndrom erkrankt sind. Für die Betroffenen eine erschreckende Diagnose, obwohl meist schon in der Pubertät die ersten Anzeichen zu erkennen sind.

Vitamine aus der Flasche – damit Krankheitssymptome fern bleiben

Inzwischen haben sich die kleinen trinkbaren Obst- und Gemüsesäfte beliebt gemacht. Wie immer stammt der Trend aus den USA und macht derzeit ganz schön Bambule. Obst und Gemüse zum Trinken sind nicht nur bei Diäten gut. Die Smoothies, wie die kleinen Vitaminbomben aus Obst und Gemüse heißen, haben es in sich. Lecker, gesund und frisch gehören sie zu jedem Ernährungsplan. Das ist Energie pur, die so manches Krankheitssymptom verhindern kann. Gerade für Obst- und Gemüsemuffel sind Smoothies perfekt, um die tägliche Dosis Vitamine, Mineralien und Spurenelemente zu bekommen.

Die Blinddarmentzündung und ihre Krankheitssymptome

Die Bezeichnung Blinddarmentzündung ist nicht korrekt. Eigentlich handelt es sich um eine Entzündung des Wurmfortsatzes, der am Blinddarm zu finden ist. Das Anhängsel in Wurmform ist eine Aussackung des Dickdarms. Eine Funktion hat der Wurmfortsatz bei der Verdauung nicht. Der Verlauf dieser Krankheit ist sehr unterschiedlich. Es können leichte Reizungen auftreten, die lediglich beobachtet werden müssen, als auch schwerste Entzündungen, die einen Wanddurchbruch zur Folge haben. Die Blinddarmentzündung gehört zu den häufigsten Krankheiten des Bauchraumes. Meist ist eine Operation unerlässlich.

Symptome der Zahnfleischentzündung können gefährlich werden

Zahnfleischentzündungen und deren Krankheitssymptome können akut oder chronisch auftreten. Die Entzündungen werden durch Bakterien hervorgerufen. In wenigen Fällen können auch Pilze oder Viren die Auslöser sein. Meist ist der Grund eine unzureichende Mundhygiene. Diese führt zur plötzlichen Vermehrung der Bakterien. Aber auch Verletzungen am Zahnfleisch können die Ursache von Krankheitssymptomen einer Gingivitis sein. Über 80 Prozent aller Erwachsenen sollten untre Zahnfleischentzündungen leiden und die Symptome zeigen.

Symptome Reisekrankheit – wenn Reisen zur Last wird

Bei verschiedenen Reiseformen können sich Krankheitssymptome der Reisekrankheit zeigen. Das ist sowohl bei Seereisen, Flugreisen, Reisen mit dem Auto oder anderen Reiseformen möglich. Für Betroffene bedeutet das eine starke Belastung. An sich ist die Erkrankung, die den Namen Kinetose trägt, aber ungefährlich.