cardura dosierungsanleitung

Die manische Episode ist durch eine nicht den Umständen entsprechende gehobene Stimmung charakterisiert. Diese kann zwischen sorgloser Heiterkeit und unkontrollierbarer Erregung schwanken. Die Betroffenen sind rastlos, überaktiv und verspüren einen ständigen Bewegungsdrang. Sie vermeinen über unbegrenzte körperliche und geistige Energie zu verfügen und fühlen sich in keinster Weise psychisch krank. Der Umgang mit anderen Menschen gestaltet sich oft distanzlos, die Betroffenen sprechen typischerweise viel, schnell und hemmungslos.

Konzentration und Aufmerksamkeit sind beeinträchtigt, es besteht eine erhöhte Ablenkbarkeit, oft jagt ein Gedanke den anderen. Das Ausüben eines Berufs ist in diesem Zustand praktisch nicht möglich. Die Betroffenen beginnen beispielsweise unrealisierbare Projekte oder geben leichtsinnig viel Geld aus. Charakteristisch für die Manie ist ein vermindertes Schlafbedürfnis, auch das sexuelle Verlangen (Libido) kann gesteigert sein. Bei sehr schweren manischen Episoden kommt es mitunter auch zu Wahnvorstellungen (Größenwahn, Verfolgungswahn).

Die Hypomanie zeichnet sich durch ein der Manie ähnliches Krankheitsbild aus, allerdings ist es leichter ausgeprägt und dauert üblicherweise kürzer an. Die Symptome erreichen kein derartiges Ausmaß, dass die Erkrankten in ihrer Lebensführung wesentlich beeinträchtigt sind, also etwa ihrem Beruf nicht mehr nachgehen können oder auf massive soziale Ablehnung stoßen.

Auch in einer hypomanen Episode nehmen die Betroffenen an sich meist keine krankheitswertigen Veränderungen wahr, im Gegenteil, sie fühlen sich meist besonders gesund, vital, attraktiv, kreativ, gesellig, gesprächig und leistungsfähig. Gerade deshalb sollten Angehörige von Menschen mit einer bipolaren Störung besonders aufmerksam sein und bei ersten Anzeichen von gehobener Stimmung oder Antriebssteigerung ärztliche Hilfe suchen. Denn oftmals geht eine Hypomanie in eine Manie über.

Bipolar Erkrankte zeigen in einer depressiven Episode die gleichen Beschwerden wie Menschen mit einer unipolaren Depression, also gedrückte Stimmung sowie Antriebs-, Freud- und Interessenlosigkeit. Selbstvorwürfe und Schuldgefühle können sich einstellen, diese beziehen sich mitunter auf die Konsequenzen manischer Exzesse (z.B. Verlust von Freunden, Schulden). Die Betroffenen zeigen eine gehemmte Mimik, Gestik und Sprache und ziehen sich sozial zurück. Zudem können Appetit und sexuelle Aktivität abnehmen. Typisch sind auch Schlafstörungen mit frühzeitigem Erwachen. Depressive Episoden dauern in der Regel etwas länger als manische.

In der sogenannten gemischten affektiven Episode wechseln sich manische und depressive Zustände sehr schnell ab, gewöhnlich innerhalb von Stunden, und können sogar zugleich vorkommen, etwa im Sinne von einer aggressiv gefärbten Niedergeschlagenheit. Im Mischzustand ist das Risiko für einen Selbstmord (Suizid) besonders hoch.

Dieser Zustand ist ähnlich dem Mischzustand, äußert sich aber in sich häufig ändernden Phasen: mindestens einmal täglich, oft auch im Stundentakt.

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Autoren:
Dr. med. Peter Mahlknecht, Dr. med. Matthias Thalhammer
Medizinisches Review:
Univ.-Doz. Dr. Margot Schmitz, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie
Redaktionelle Bearbeitung:
Dr. med. Lisa Demel, Mag.(FH) Silvia Hecher,MSc

Stand der Information: August 2012

Was sind Depressionen? Welche Merkmale deuten auf eine depressive Erkrankung hin? Welche Hilfen gibt es? Die Symptome einer depressiven Störung sind sehr vielschichtig und ernst zu nehmen. Es gibt viele Formen der Erkrankung. Angefangen von der depressiven Verstimmung bis hin zur manischen oder Major Depression. Auch Burn out oder Mobbing durch Arbeitskollegen können zu Depressionen führen. Ein Depressionstest kann Aufschluss darüber geben um welche Depressionsform es sich handelt.

Der Inhalt dieses Blogs dient lediglich der Information und dem Erfahrungsaustausch. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt auch keinen Gang zum Arzt oder Psychologen.

Wir übernehmen keine Haftung für die bereitgestellten Informationen.

Quelle: Wikipedia
Lizenz: Creative Commons

Ich bin neulich mal über einen tollen Artikel gestolpert, als ich diesen Song hörte und mal etwas googeln musste. Man merkt oft, dass man mit dieser Krankheit doch nicht ganz allein ist. Obwohl man als Betroffener manchmal dieses Gefühl hat. Auszug aus jetzt.sueddeutsche.de

Im Stück „Schwarze Wolke“ sprichst du über manische Depression. Hast du selbst damit zu kämpfen? Ja, das liegt bei uns in der Familie, in der sich auch schon einige Leute das Leben genommen haben. Das Bild der schwarzen Wolke stammt übrigens aus dem Videospiel Mario Kart, das ich früher gern gespielt habe. Wenn man da mit dem Auto über einen Stern fährt, erscheint eine Wolke, dann ein Blitz, man wird ganz klein und alle Leute können einen überfahren. Diese Vorstellung ist für mich die Versinnbildlichung einer Depression. Da hängt auch permanent eine schwarze Wolke über dir, und wenn die zu regnen beginnt, schrumpfst du und kannst von jeder Nichtigkeit überrollt werden. Das Gefühl kenne ich gut.

Ganzer Artikel: http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/569684 Mal in den Song reinhören? Ich kann übrigens das ganze Album “Kompass ohne Norden” empfehlen.

Mit 16 erschien mir alles noch leichter, der Himmel war irgendwie weiter, Die besten Freunde erreichbar, bei den Problemen, die alle Jungs haben, Mit Eltern und Weibern und Geldsorgen leichter, weil da für sowas noch Zeit war. Jedes Ding löst man mit Gaffer und Schweizer, der gute, alte MacGyver. Heut bin ich schon etwas weiter: Abi gemacht, Uni geschafft, Tochter kann sprechen und nennt mich Papa, doch bleibt eine Wolke, ein dunkler Verdacht. Unter meim Dach. Mein Lebenslauf ein unregelmäßiger Slalom. Eltern nerven mit stetiger Warnung: “Denk mal an später, du hast ja keine Ahnung Junge” Höchste Höhen, tiefste Tiefen. An warmen Tagen glaub ich wirklich, Dass mich alle lieben und fühl mich als könnt ich fliegen. Dann kommt die schwarze Wolke, macht mich klein und ich will mich erschießen. Standardkrisen eines manisch Depressiven! Die schwarze Wolke, meine ganz private schwarze Wolke wartet über mir, Macht mich klein, sie wird mich stets verfolgen selbst in überdachten Räumen. Ob bei Nacht, ob über Bäumen schwebt sie über mir, Und macht mich schnell zu einem kleinen Häufchen. Die schwarze Wolke, meine ganz private schwarze Wolke wartet über mir, Sie wird mich stets verfolgen selbst in überdachten Räumen. Manchmal kommt die Sonne raus, ich renn zu Türen, komm heraus. Doch der Horrizont ist eine hohe Wand von schwarzen Wolken. Höchste Höhen, tiefste Tiefen. An warmen Tagen glaub ich wirklich, Dass mich alle lieben und fühl mich als könnt ich fliegen. Dann kommt die schwarze Wolke, macht mich klein und ich will mich erschießen. Standardkrisen eines manisch Depressiven! Gerade ist alles halbwegs in Ordnung, die Miete bezahlt, schon wieder ‘n Jahr. Doch die Decke der Wohnung bewegt sich, ist’s schon wieder so nah. Die Schatten kommen aus den Ecken, schwarze Gedanken fluten den Raum. Momente von Glück ertrinken, die Lichter verschwinden, in dumpfem, pochendem Grau Wege herraus versprechen Tabletten verschrieben von Männern mit schütterem Haar. Trips wie das Leben sie schrieb, zitternd und nah, bitter und wahr. Manchmal sind mir die Menschen zu viel, ich will nicht mehr reden. Sie fragen wie’s geht, ich denke zu Ende doch sage ok. Ich kann nicht tanzen, kann nicht Smalltalk, kann nicht singen, nur lallen. Kann nicht schleimen, kann nicht lügen. Das ist das Schlimmste von allen da. Am Ende des Tunnels ist Licht, doch es ist nur die kurze Strecke, Straße vor dem Nächsten Tunnel, auf dem Weg in Richtung Nichts. Höchste Höhen, tiefste Tiefen. An warmen Tagen glaub ich wirklich, Dass mich alle lieben und fühl mich als könnt ich fliegen. Dann kommt die schwarze Wolke, macht mich klein und ich will mich erschießen. Standardkrisen eines manisch Depressiven!

Bipolare Störung – manchmal auch als manisch-depressive Erkrankung – mit Stimmungsschwankungen, die von den Tiefen der Depression zu den Höhen der Manie assoziiert. Wenn Sie depressiv sind, werden Sie traurig oder hoffnungslos und verlieren das Interesse oder die Freude an den meisten Aktivitäten. Wenn Ihre Stimmung in die andere Richtung verschiebt, können Sie sich euphorisch und voller Energie. Stimmungsschwankungen auftreten nur ein paar Mal im Jahr, oder so oft wie mehrmals am Tag. In einigen Fällen verursacht bipolaren Störung Symptome von Depression und Manie in der gleichen Zeit.

Obwohl bipolare Störung ist eine disruptive, langfristige Zustand können Sie Ihre Stimmungen in Schach, indem Sie einen Behandlungsplan zu halten. In den meisten Fällen können bipolare Störung mit Medikamenten und psychologischer Beratung (Psychotherapie) gesteuert werden.

Bipolare Störung ist in mehrere Subtypen unterteilt. Jedes ein anderes Muster der Symptome. Typen der bipolaren Störung sind:

  • Bipolar-I-Störung. Stimmungsschwankungen mit Bipolar-I erhebliche Schwierigkeiten bei Ihrer Arbeit, Schule oder Beziehungen. Manische Episoden können schwerwiegend sein und gefährlich.
  • Bipolar-II-Störung. Bipolar II ist weniger schwerwiegend als bipolare I. Sie können eine gehobene Stimmung, Reizbarkeit und einige Veränderungen in Ihrem Betrieb haben, aber in der Regel können Sie weiter mit Ihrem normalen Tagesablauf. Statt vollwertigen Manie, haben Sie Hypomanie – eine weniger strenge Form der Manie. Bei der bipolaren II, Zeiten der Depression in der Regel länger als Zeiten der Hypomanie.
  • Zyklothyme Störung. Zyklothyme Störung, auch als cyclothymia bekannt, ist eine milde Form der bipolaren Störung. Mit cyclothymia können Hypomanie und Depression störend sein, aber die Höhen und Tiefen sind nicht so streng wie sie mit anderen Typen der bipolaren Störung sind.

Die genauen Symptome einer bipolaren Störung variieren von Person zu Person. Für manche Menschen verursacht die Depression die meisten Probleme, für andere Menschen sind manische Symptome im Vordergrund. Symptome der Depression und Symptome der Manie oder Hypomanie können auch zusammen auftreten. Dies wird als eine gemischte Folge bekannt.

Manischen Phase einer bipolaren Störung
Anzeichen und Symptome der manischen oder hypomanische Phase einer bipolaren Störung können gehören:

  • Euphorie
  • Aufgeblasen Selbstwertgefühl
  • Schlechtes Urteilsvermögen
  • Schnelles Sprechen
  • Racing Gedanken
  • Aggressives Verhalten
  • Agitation oder Reizung
  • Erhöhte körperliche Aktivität
  • Riskantes Verhalten
  • Spending sprees oder unklug finanziellen Entscheidungen
  • Erhöhte Laufwerk durchzuführen oder Ziele zu erreichen
  • Erhöhter Sexualtrieb
  • Vermindertes Schlafbedürfnis
  • Leicht abgelenkt
  • Careless oder falschen Gebrauch von Drogen oder Alkohol
  • Häufige Abwesenheit von der Arbeit oder Schule
  • Wahnvorstellungen oder eine Pause von der Realität (Psychose)
  • Schlechte Leistung bei der Arbeit oder Schule

Depressiven Phase einer bipolaren Störung
Anzeichen und Symptome der depressiven Phase einer bipolaren Störung können gehören:

  • Traurigkeit
  • Hoffnungslosigkeit
  • Selbstmordgedanken oder Verhalten
  • Angst
  • Schuld
  • Schlafstörungen
  • Low Appetit oder gesteigerter Appetit
  • Müdigkeit
  • Verlust des Interesses an Aktivitäten einst als Spaß
  • Probleme konzentrieren
  • Reizbarkeit
  • Chronische Schmerzen ohne bekannte Ursache
  • Häufige Abwesenheit von der Arbeit oder Schule
  • Schlechte Leistung bei der Arbeit oder Schule

Andere Anzeichen und Symptome einer bipolaren Störung
Zeichen und Symptome einer bipolaren Störung kann auch gehören:

  • Saisonale Veränderungen in der Stimmung. Wie bei Seasonal Affective Disorder (SAD), haben einige Menschen mit bipolarer Störung Stimmungen, die mit den Jahreszeiten wechseln. Einige Leute werden manischen oder hypomanische im Frühjahr oder Sommer und dann depressiv im Herbst oder Winter. Für andere Menschen, wird dieser Zyklus umgekehrt – sie depressiv im Frühjahr oder Sommer und manischen oder hypomanische im Herbst oder Winter.
  • Rapid cycling bipolarer Störung. Manche Menschen mit einer bipolaren Störung leiden rasche Stimmungsschwankungen. Dies wird als mit vier oder mehr Stimmungsschwankungen innerhalb eines Jahres definiert. Doch in manchen Menschen Stimmungsschwankungen auftreten viel schneller, manchmal innerhalb weniger Stunden.
  • Psychose. Schwere Folgen von beiden Manie oder Depression kann in der Psychose führen, eine Loslösung von der Realität. Symptome der Psychose kann falsch, sondern mit Nachdruck vertretene Überzeugungen (Wahnvorstellungen) und Hören oder Sehen von Dingen, die nicht da sind (Halluzinationen).

Symptome bei Kindern und Jugendlichen
Anstatt klare Depression und Manie oder Hypomanie, können die prominentesten Anzeichen einer bipolaren Störung bei Kindern und Jugendlichen gehören explosives Temperament, schnelle Stimmungsschwankungen, rücksichtsloses Verhalten und Aggression. In einigen Fällen treten diese Veränderungen innerhalb von Stunden oder weniger – zum Beispiel kann ein Kind intensivsten Perioden von Schwindel und Albernheit, lange Anfälle von Weinen und Ausbrüche explosive Wut alles an einem Tag haben.

Wenn einen Arzt aufsuchen
Wenn Sie irgendwelche Anzeichen von Depression oder Manie haben, sehen Sie Ihren Arzt oder psychische Gesundheit Anbieter. Bipolare Störung nicht besser auf seine eigenen. Erste Behandlung von einem psychischen Gesundheit mit Erfahrung in einer bipolaren Störung kann Ihnen helfen, Ihre Symptome unter Kontrolle.

Viele Menschen mit einer bipolaren Störung nicht bekommen, die Behandlung, die sie benötigen. Trotz der Stimmung Extreme, Menschen mit bipolarer Störung, oft nicht erkennen, wie viel ihre emotionale Instabilität ihr Leben und das Leben ihrer Lieben stört. Und wenn Sie wie einige Menschen mit einer bipolaren Störung sind, können Sie genießen Sie die Gefühle der Euphorie und Zyklen des Seins produktiver. Und vielleicht auch in finanzieller, rechtlicher oder Beziehung Probleme – allerdings ist diese Euphorie immer von einem emotionalen Absturz, verlassen Sie depressiv können, abgenutzt gefolgt.

Wenn Sie zögern, Behandlung zu suchen sind, in einem Freund anzuvertrauen oder geliebten Menschen, eine Ärztin, ein Glaube Führer oder jemand anderes Sie vertrauen. Sie können in der Lage sein, um Ihnen die ersten Schritte zu einer erfolgreichen Behandlung.

Wenn Sie Selbstmordgedanken haben
Selbstmordgedanken und Verhalten bei Menschen mit einer bipolaren Störung häufig. Wenn Sie oder jemand Sie wissen, ist mit Selbstmordgedanken, Hilfe sofort. Hier sind einige Schritte, die Sie ergreifen können:

  • Kontakt ein Familienmitglied oder einen Freund.
  • Wenden Sie sich an Ihren Arzt, eine mentale Gesundheit Anbieter oder andere Ärztin.
  • Rufen Sie einen Selbstmord-Hotline-Nummer – in den Vereinigten Staaten, können Sie die gebührenfreie, 24-Stunden-Hotline der National Suicide Prevention Lifeline bei 800-273-8255 zu erreichen, um einem ausgebildeten Berater sprechen.
  • Kontaktieren Sie einen Minister, spiritueller Führer oder jemand in Ihrer Glaubensgemeinschaft.

Wenn die Nothilfe zu bekommen
Wenn Sie möchten, können Sie selbst oder einen Suizidversuch weh denke, rufen Sie 911 oder Ihre örtliche Notrufnummer sofort. Wenn Sie einen geliebten Menschen, der selbst, oder ernsthaft damit geschadet hat, stellen Sie sicher, dass jemand Aufenthalte mit dieser Person. Nehmen Sie ihn oder sie ins Krankenhaus oder rufen Sie für Nothilfe.

Die genaue Ursache der bipolaren Störung ist unbekannt, aber einige Faktoren zu sein scheinen beteiligt bei der Entstehung und Auslösung bipolaren Episoden:

  • Biologische Unterschiede. Menschen mit einer bipolaren Störung scheinen physikalische Veränderungen in ihrem Gehirn haben. Die Bedeutung dieser Veränderungen ist noch ungewiss, aber kann schließlich helfen, punktgenaue Ursachen.
  • Neurotransmitter. Ein Ungleichgewicht in natürlich vorkommenden Chemikalien im Gehirn als Neurotransmitter scheint eine wichtige Rolle bei der bipolaren Störung und anderen affektiven Störungen spielen.
  • Hormone. Imbalanced Hormone können bei der Entstehung oder Auslösung einer bipolaren Störung beteiligt sein.
  • Vererbte Merkmale. Bipolare Störung ist häufiger bei Menschen, die einen Blutsverwandten (wie ein Geschwister-oder Elternteil) haben mit der Bedingung. Forscher versuchen, Gene, die bei der Entstehung von bipolaren Störung beteiligt sein können zu finden.
  • Umwelt. Stress, Missbrauch, signifikanten Verlust oder andere traumatische Erfahrungen eine Rolle spielen kann bei der bipolaren Störung.

Faktoren, die das Risiko der Entwicklung einer bipolaren Störung erhöhen können umfassen:

  • Mit Blutsverwandten wie Eltern oder Geschwister mit bipolarer Störung
  • Zeiten hoher Belastung
  • Drogen-oder Alkoholmissbrauch
  • Wichtige Veränderungen im Leben, wie der Tod eines geliebten Menschen
  • Being in Ihren frühen 20er Jahren

Bedingungen, die häufig auftreten, mit einer bipolaren Störung
Wenn Sie bipolaren Störung haben, können Sie auch einen anderen Gesundheitszustand, die vor oder nach Ihrem Diagnose einer bipolaren Störung diagnostiziert ist. Solche Bedingungen müssen diagnostiziert und behandelt werden, weil sie bestehende bipolare Störung verschlimmern kann. Dazu gehören:

  • Angststörungen. Beispiele sind post-traumatischen Belastungsstörung (PTSD), soziale Phobie und generalisierte Angststörung.
  • Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). ADHS hat Symptome, die mit einer bipolaren Störung überlappen. Aus diesem Grund kann bipolaren Störung schwer von ADHS unterscheiden. Manchmal ist man für den anderen falsch. In einigen Fällen kann eine Person mit beiden Bedingungen diagnostiziert werden.
  • Sucht oder Drogenmissbrauch. Viele Menschen mit einer bipolaren Störung auch Alkohol, Tabak oder Drogenproblemen. Drogen oder Alkohol mag, um die Symptome zu lindern, aber sie können tatsächlich auslösen, verlängern oder verschlimmern Depression oder Manie.
  • Physikalische gesundheitliche Probleme. Menschen mit einer bipolaren Störung diagnostiziert sind eher auf bestimmte andere gesundheitliche Probleme, darunter Herzerkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen und Übergewicht haben.

Unbehandelt kann bipolaren Störung schwerwiegende Probleme, die jeden Bereich Ihres Lebens beeinflussen führen. Diese können sein:

  • Probleme im Zusammenhang mit Substanz und Alkoholmissbrauch
  • Rechtliche Probleme
  • Finanzielle Probleme
  • Relationship Probleme
  • Isolation und Einsamkeit
  • Schlechte Arbeit oder Schulleistungen
  • Häufige Abwesenheit von der Arbeit oder Schule
  • Selbstmord

Du bist wahrscheinlich durch Ihren Hausarzt oder einen Hausarzt zu starten. Allerdings, in einigen Fällen, wenn Sie einen Termin nennen, können Sie sofort zu einem Arzt, der in der Diagnose und Behandlung von psychischen Gesundheitszustand (Psychiater) spezialisiert bezeichnet werden.

Weil Termine können kurz sein, und weil es oft eine Menge Boden zu decken, ist es eine gute Idee, auch für den Termin vorbereitet werden. Hier einige Informationen, die Ihnen helfen bereit für Ihre Bestellung, und wissen, was Sie von Ihrem Arzt erwarten.

Was Sie tun können

  • Schreiben Sie alle Symptome, die Sie hatten, haben auch etwaige scheint nichts mit dem Grund, aus dem Sie geplant, die Ernennung kann.
  • Notieren Sie wichtige persönliche Informationen, einschließlich aller wesentlichen Belastungen oder letzten Veränderungen im Leben.
  • Machen Sie eine Liste aller Medikamente, Vitamine oder Nahrungsergänzungsmittel, die Sie einnehmen.
  • Nehmen Sie ein Familienmitglied oder einen Freund mit, wenn möglich. Manchmal kann es schwierig sein, alle Informationen, die Sie während eines Termins erinnern. Jemand, der Sie begleitet erinnern sich vielleicht an etwas, was man verpasst oder vergessen.
  • Notieren Sie sich Fragen zu stellen, mit Ihrem Arzt.

Ihre Zeit mit Ihrem Arzt kann begrenzt werden, so bereitet eine Liste von Fragen vor der Zeit wird Ihnen helfen, das Beste aus Ihrer Zeit zusammen. Bei Problemen im Zusammenhang mit einer bipolaren Störung, sind einige grundlegende Fragen Sie Ihren Arzt fragen:

  • Muss ich bipolaren Störung?
  • Gibt es noch andere mögliche Ursachen für meine Symptome?
  • Welche Arten von Tests benötige ich?
  • Welche Behandlungsmethoden gibt es? Welche wollen Sie mir empfehlen?
  • Welche Nebenwirkungen sind möglich mit dieser Behandlung?
  • Was sind die Alternativen zu den primären Ansatz, dass Sie vorschlagen?
  • Ich habe diese anderen gesundheitlichen Bedingungen. Wie kann ich am besten verwalten diese Bedingungen zusammen?
  • Sollte ich einen Psychiater oder anderen psychischen Anbieter?
  • Gibt es eine generische Alternative zu dem Medikament bei Ihnen verschreiben mir bist?
  • Gibt es irgendwelche Broschüren oder anderen gedruckten Unterlagen, die ich mit nach Hause nehmen kann? Welche Websites empfehlen Sie besuchen?

Zusätzlich zu den Fragen, die Sie vorbereitet haben Ihren Arzt fragen, zögern Sie nicht, Fragen während Ihres Termins jederzeit verlangen, dass Sie nicht verstehen, etwas zu fragen.

Was erwarten Sie von Ihrem Arzt
Ihr Arzt wahrscheinlich fragen Sie eine Reihe von Fragen ist. Bereit zu sein, sie zu beantworten reservieren können Zeit zu gehen über alle Punkte, die Sie wollen mehr Zeit zu verbringen. Ihr Arzt kann fragen:

  • Wann haben Sie oder Ihre Lieben erst beginnen zu bemerken, Ihre Symptome von Depression, Manie oder Hypomanie?
  • Wie oft tun Sie Ihre Stimmungen ändern?
  • Hatten Sie jemals Selbstmordgedanken, wenn Sie deprimiert sind?
  • Wie stark sind Ihre Symptome? Haben sie mit Ihrem täglichen Leben oder Beziehungen stören?
  • Haben Sie Blutsverwandten mit einer bipolaren Störung oder eine andere affektive Störung?
  • Welche anderen geistigen oder körperlichen Gesundheitszustand haben Sie?
  • Trinken Sie Alkohol, Zigaretten rauchen oder benutzen Straße Drogen?
  • Wie viel wissen Sie nachts schlafen? Ist es im Laufe der Zeit ändern?
  • Haben Sie durch Zeiten gehen, wenn Sie Risiken, die Sie normalerweise nicht nehmen würde, wie ungeschützten Sex oder unklug, spontane finanzielle Entscheidungen zu treffen?
  • Was, wenn überhaupt, scheint Ihre Symptome verbessern?
  • Was, wenn überhaupt, scheint sich Ihre Symptome verschlimmern?

Wenn Ärzte vermuten, jemand hat bipolare Störung, sie in der Regel tun, eine Reihe von Tests und Prüfungen. Diese können helfen, um andere Probleme, zu lokalisieren, eine Diagnose und auch für alle damit verbundenen Komplikationen zu überprüfen. Diese können sein:

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Ausführlichere Informationen zur Krankheit für Patienten finden Sie in der 107-seitigen reichhaltig illustrierten Broschüre "Morbus Bechterew - Ein Leitfaden für Patienten" (Heft 1 der DVMB-Schriftenreihe), die Sie mit dem Literatur-Bestellzettel bei der DVMB-Geschäftsstelle bestellen können.

Jedes Vierteljahr ausführliche neue Informationen vermittelt Ihnen die DVMB-Mitgliederzeitschrift "Morbus-Bechterew-Journal", die jedes DVMB-Mitglied regelmäßig zugeschickt bekommt. Den "Leitfaden für Patienten" bekommt jedes Neumitglied als Begrüßungsgeschenk. Zwei von vielen Gründen, möglichst bald Mitglied der DVMB zu werden!

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen die Alzheimer-Krankheit sowie andere Arten von Demenzerkrankungen vorstellen und Ihnen Informationen zu deren Ursachen, Verlauf und Auswirkungen geben.

Zunächst: es gibt eine ganz normale Vergesslichkeit, bei einigen Menschen mehr, bei anderen weniger stark. Wenn Sie ab und zu Ihren Schlüssel verlegen, einen Termin vergessen oder Ihnen der Name eines Bekannten nicht einfällt, dann ist das kein Grund zur Beunruhigung.

Treten jedoch häufig und über längere Zeit Störungen des Kurzzeitgedächtnisses, der Konzentration oder der Orientierung auf (man kann sich nicht mehr erinnern, einen bestimmten Termin überhaupt vereinbart zu haben, oder man findet sich in neuen Umgebungen wesentlich schlechter zurecht als früher), so ist dies ein Grund einen Arzt aufzusuchen. Auch bei stärkeren Schwankungen der Stimmungslage und geistigen Fähigkeiten ist es gut, einen Arzt zu kontaktieren.

Die genannten Symptome können ganz verschiedene Ursachen haben und stehen nicht unbedingt im Zusammenhang mit einer Demenz. Sie können beispielsweise durch Stress, Burn-out, seelische Belastungen, Depressionen oder auch eine Umstellung des Hormonhaushalts, wie in den Wechseljahren, hervorgerufen werden. Weitere körperliche Ursachen sind unter anderem eine Unterfunktion der Schilddrüse, ein erhöhter Hirndruck, wie er im Alter auftreten kann, oder ein Tumor. Darüber hinaus können die verschiedensten Medikamente, die zum Beispiel gegen Schmerzen oder zur Senkung des Blutdrucks eingenommen werden, Nebenwirkungen haben, die sich auf die geistige Leistungsfähigkeit auswirken.

Auch wenn es sich also nicht um eine Demenz handelt, ist in vielen dieser Fälle eine medizinische Behandlung oder eine therapeutische Unterstützung angezeigt.

In manchen Fällen wird der Arzt feststellen, dass es sich tatsächlich um eine Demenz, d.h. um ein typisches Muster von geistigen Leistungseinschränkungen und Verhaltensänderungen handelt.

In einem weiteren Schritt gilt es eine genaue Diagnose zu stellen, also zu klären: Was ist die Ursache der Demenz?

Die häufigste Ursache ist die Alzheimer-Krankheit, benannt nach dem Arzt Alois Alzheimer. mehr zur Alzheimer-Krankheit

Eine relativ häufige Ursache von Demenzen bei jüngeren Betroffenen ist die Frontotemporale Demenz, auch Pick-Krankheit genannt.
mehr zur Frontotemporalen Demenz

Es gibt aber auch eine Reihe anderer Demenzformen wie z.B. die Lewy-Körperchen-Demenz, Demenz bei Parkinson oder vaskuläre Demenzen. mehr zu weiteren Demenzformen

Die Erkrankungszahlen steigen mit dem Lebensalter: Da immer mehr Menschen ein hohes Alter erreichen, wird die Zahl der Erkrankten künftig weiter ansteigen, wenn kein Heilmittel gefunden wird.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier:

Bei Alzheimer baut das Gehirn langsam ab - bis zum vollständigen geistigen Verfall.

Vielleicht habt auch ihr einen Opa oder eine Oma, deren Gedächtnis langsam abbaut. Alzheimer heißt die gefürchtete Krankheit, die noch immer nicht heilbar ist. Benannt wurde sie nach ihrem Entdecker, dem Nervenarzt Alois Alzheimer.

Alois Alzheimer war ein bayerischer Nervenarzt, der Anfang des 20. Jahrhunderts damit begann Erkrankungen des Gehirns zu untersuchen. Zu diesem Zweck untersuchte und befragte er Patienten zu Lebzeiten sehr genau und besah sich nach deren Tod das Gehirn genauestens unter dem Mikroskop.

Alzheimer stellte fest, dass große Bereiche der Hirnrinde, die das Gedächtnis, die Orientierung und das Gefühlsleben ermöglichen, stark verändert oder sogar zerstört waren. Die toten Nervenzellen und die Eiweißablagerungen gaben eine Erklärung dafür, dass diese Frau vollkommen verblödet gestorben war.

Das Krankheitsbild wird in verschiedene Stadien eingeteilt und wird erst relativ spät erkannt. Zunächst beginnt die Krankheit oft langsam und schleichend mit einer leichten Vergesslichkeit. Die Betroffenen können Situationen nicht mehr richtig einschätzen, haben Probleme sich in einer Stadt oder sogar in ihrer Wohnung zurecht zu finden. Sie vergessen, wo sie ihre Dinge abgelegt haben oder dass sie zum Lesen eine Brille benötigen.

Hinzu kommen Sprachstörungen. Plötzlich fallen passende Wörter oder Namen nicht mehr ein, der Patient kann nicht mehr richtig sprechen und ist immer häufiger geistesabwesend. Nach und nach spürt auch der Betroffene diese Veränderungen, bekommt Angst, die sich immer mehr steigert und die sich auch in scheinbar unbegründeten Aggressionen gegen andere auswirken kann.

Dann beginnt der Patient das Bewusstsein für seine eigene Person immer mehr zu verlieren. Das zweite Stadium tritt ein, in dem der Patient weder seine Umwelt, nicht einmal mehr seine nächsten Verwandten und Freunde erkennt. Er vergisst, wer er ist und wo er lebt, mit wem er zusammen ist. Er kann nicht mehr allein essen und sich nicht mehr sauber halten. Nun ist der körperliche und geistige Verfall für alle sichtbar.

Im dritten Stadium hat der Patient nur noch die Intelligenz eines Neugeborenen. Langsam wird die Hirnleistungsfähigkeit immer schwächer und eine geistige Zerrüttung tritt ein, die bisher kaum aufzuhalten ist, denn die Forscher haben noch keine Möglichkeit gefunden, Alzheimer aufzuhalten oder zu heilen.

Es ist nicht einfach, diese Erkrankung tatsächlich schon früh festzustellen. Mittlerweile gibt es aber Tests und Verfahren, die helfen Alzheimer zu erkennen. Dabei wird auch die Gehirnaktivität geprüft. Besonders ältere Menschen sind von Alzheimer betroffen. Das Risiko steigt also mit zunehmendem Alter. Und da die Menschen im Durchschnitt immer länger leben, steigt auch die Zahl der Alzheimerpatienten. Mittlerweile sind weltweit 20 Millionen Menschen davon betroffen, in Deutschland gibt es mehr als 1,6 Millionen bekannte Fälle - Tendenz steigend.

Alzheimer tritt im Normalfall ab 65 Jahren auf. Es gibt aber auch Fälle mit 40 Jahren. Je älter ein Mensch wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er an Alzheimer erkranken kann.

Als Diabetes seinen Schrecken als tödliche Krankheit verlor

Vor fast 100 Jahren wurde das Insulin entdeckt - Seit 40 Jahren kann es synthetisch hergestellt werden

Insulin in Pillenform bleibt vorerst Zukunftsmusik

Die Entdeckung des Insulin vor nunmehr fast 100 Jahren führte dazu, dass seitdem vielen Diabetikern das Leben gerettet werden konnte, und Diabetes, also die Zuckerkrankheit, ihren Schrecken als tödliche Krankheit verloren hat. Ein Überblick über die Entdeckung des Insulin.

Schon im zweiten Jahrhundert nach Christus nannte der griechische Arzt Aretaios von Kappadokien eine von ihm diagnostizierte „Erkrankung des Magens“ Diabetes, wobei das Wort „entleeren“ oder „hindurchlaufen“ bedeutet. Der Begriff „Diabetes mellitus“ heißt so viel wie „Durchfließen, mit Honig gesüßt“. Im 16. Jahrhundert stellte der schweizerisch-österreichische Arzt und Alchemist Paracelsus neue Theorien über die Ursache des Diabetes auf, und ist der Ansicht, dass die Zusammensetzung des Blutes bei Diabetikern verändert ist.

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Landgericht Traunstein, Beschluss vom 06.03.2006, 4 T 629/06:

Eine Betreuung ist nicht erforderlich, soweit die Angelegenheiten durch einen Bevollmächtigten ebenso gut wie durch einen Betreuer besorgt werden können; die Erforderlichkeit der Betreuung entfällt deshalb, wenn der Betroffene durch eine wirksame Vorsorgevollmacht eine andere Person beauftragt hat. Eine Betreuung trotz bestehender Vorsorgevollmacht ist nur in folgenden Fällen erforderlich:

  • wenn der Bevollmächtigte es wegen familiärer Streitigkeiten ablehnt, von der Vollmacht Gebrauch zu machen;
  • wenn wegen des Vorliegens von mehreren Vorsorgevollmachten eine Klärung erforderlich ist oder
  • wenn die Gefahr von Missbrauch der Vorsorgevollmacht besteht.

Eine Vollmacht i.S.d. § 1896 Abs. 2 S. 2 BGB steht der Erforderlichkeit einer Betreuerbestellung nicht entgegen, wenn die Vollmacht eine Heilbehandlung mit Psychopharmaka ausschließt, die medizinisch indiziert ist, um eine Verschlimmerung der Krankheit des Betroffenen zu verhindern.

  1. Legt ein Betroffener in einer Vorsorgevollmacht fest, dass ein Überwachungsbetreuer nur bestellt werden soll, wenn dem Gericht konkrete Tatsachen über den Missbrauch der Vollmacht offen gelegt werden, so hat dies das Vormundschaftsgericht grundsätzlich zu beachten.
  2. Gibt der nicht mehr geschäftsfähige Betroffene jedoch z.B. im Rahmen seiner Anhörung zu erkennen, dass er nunmehr auch ohne die in der Vollmacht festgelegten Voraussetzungen mit der Bestellung eines Überwachungsbetreuers einverstanden ist, ist das Gericht nicht mehr an die frühere Erklärung des Betroffenen gebunden.

  1. Eine Vorsorgevollmacht steht der Bestellung eines Betreuers nicht entgegen, wenn die Vollmacht mit dem Ziel erteilt wurde, die ärztliche Behandlung einer psychischen Erkrankung und eine eventuelle zivilrechtlichen Unterbringung zu verhindern, und der Bevollmächtigte den geäußerten Willen des Betroffenen ohne Rücksicht auf dessen fehlende Einsichtsfähigkeit und eine konkrete Hilfsbedürftigkeit in jedem Fall über an seinem Wohl auszurichtende Maßnahmen stellt und dabei die Gefahr hinnimmt, dass sich die psychische Krankheit des Betroffenen dadurch weiter verstärkt.
  2. Die Bestellung eines Vollmachtsüberwachungsbetreuers ist nicht ausreichend, wenn der Bevollmächtigte deutlich macht, eine Zusammenarbeit mit dem Betreuer in jedem Fall abzulehnen.

OLG Brandenburg, Beschluss vom 02.11.2006, 11 Wx 44/06; FamRZ 2008, 303 (LS)

  1. Das Bestehen einer wirksamen Vorsorgevollmacht steht grundsätzlich der Anordnung einer Betreuung entgegen.
  2. Entsprechend der Bedeutung der Vorsorgevollmacht hat das Gericht von Amts wegen diejenigen Aufklärungsmaßnahmen zu treffen, die erforderlich sind, Zweifel an der Geschäftsfähigkeit des Betroffenen zum Zeitpunkt der Erteilung der Vorsorgevollmacht zu klären.
  3. Die Bestellung eines Vollmachtsüberwachungsbetreuers ist dann angebracht, wenn ein konkretes Bedürfnis hierfür sichtbar geworden ist, ohne dass schon der Verdacht des Vollmachtsmissbrauchs bestehen müsste.

  1. Dem Vorsorgebevollmächtigten, der nicht zugleich zum nach § 69g Abs. 1 FGG beschwerdeberechtigten Personenkreis zählt, kann die Einsicht in die Betreuungsakten nur dann verwehrt werden, wenn die Unwirksamkeit der Vollmacht offenkundig ist.
  2. Ein Betreuer, dem nicht sämtliche Aufgabenkreise übertragen oder der nicht zum Vollmachtsüberwachungsbetreuer bestellt wurde, hat nicht die Befugnis, eine von dem Betroffenen erteilte Vorsorgevollmacht zu widerrufen. Im Interesse der Rechtsklarheit ist es erforderlich, die Befugnis zum Widerruf einer solchen Vollmacht bei der Bestimmung der Aufgabenkreise ausdrücklich festzulegen.

Zweifel an der Geschäftsfähigkeit zum Zeitpunkt einer Vollmachtserteilung beeinträchtigen die Eignung der Vollmacht als Alternative zur Betreuung nur dann, wenn sie konkrete Schwierigkeiten des Bevollmächtigten im Rechtsverkehr erwarten lassen (Abgrenzung zu BayObLG FamRZ 1994, 720).

Graduell fortschreitende Demenz - kein Schluss auf den Zustand bei Vollmachterteilung. Im vorliegenden Fall war vom Vollmachtgeber eine Vorsorgevollmacht erteilt worden. Für die soziale Umgebung des Vollmachtgebers einschließlich der Hausärztin waren keine geistigen Beeinträchtigungen erkennbar. In diesem Fall unterliegt die rückschauende Diagnose der Geschäftsunfähigkeit durch einen Sachverständigen, der den Betroffenen erstmals nach mehr als vier Monaten seit der Vollmachterteilung untersucht, strengen Anforderungen. Für sich genommen kann aus der Diagnose einer graduell fortschreitenden dementiellen Erkrankung nach Einlieferung in eine psychiatrische Klinik wegen akut aufgetretener Verwirrtheit und Orientierungsstörungen kein hinreichender Schluss auf den Zustand zum Zeitpunkt der Vollmachterteilung gezogen werden.

  1. Eine vom Betroffenen erteilte Vorsorgevollmacht hindert die Bestellung eines Betreuers nur, wenn gegen die Wirksamkeit der Vollmachtserteilung keine Bedenken bestehen (Senatsbeschluss vom 15.12.2010 - XII ZB 165/10 - FamRZ 2011, 285 Rn. 11).
  2. Eine Vorsorgevollmacht steht der Anordnung der Betreuung auch dann nicht entgegen, wenn der Bevollmächtigte als zur Wahrnehmung der Interessen des Betroffenen nicht tauglich erscheint, namentlich erhebliche Zweifel an seiner Redlichkeit im Raum stehen. In diesem Fall genügt die Einsetzung eines Kontrollbetreuers gemäß § 1896 Abs. 3 BGB regelmäßig nicht.

  1. Eine Vorsorgevollmacht steht der Bestellung eines Betreuers dann nicht entgegen, wenn der Bevollmächtigte ungeeignet ist, die Angelegenheiten des Betroffenen zu besorgen (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 13.0.4.2011 - XII ZB 584/10 Rn. 15 mwN).
  2. Die Bestellung eines Betreuers muss verhältnismäßig sein, weshalb weniger einschneidende Maßnahmen nicht in Betracht kommen dürfen; dabei gilt der Grundsatz der Erforderlichkeit auch im Bereich der Vermögenssorge (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 6. Juli 2011 - XII ZB 80/11 Rn. 9).
  3. Der Begriff "Aufgabenkreis" im Sinne des § 1896 Abs. 1 Satz 1 BGB schließt nicht aus, dem Betreuer gegebenenfalls nur eine einzige Angelegenheit zuzuweisen (BayObLG NJWE-FER 2001, 151).

Bei der Prüfung der Eignung des Vorsorgebevollmächtigten kann diesem das Verschulden seines im Betreuungsverfahren tätigen Rechtsanwalts nicht zuge-rechnet werden.

Ein Vorsorgebevollmächtigter ist auch dann ungeeignet, die Angelegenheiten des Betroffenen zu besorgen, wenn er auch unverschuldet objektiv nicht in der Lage ist, die Vorsorgevollmacht zum Wohle des Betroffenen auszuüben (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 7. März 2012 XII ZB 583/11 FamRZ 2012, 868).

Wirksamkeit einer betreuungsvermeidenden Vollmacht über den Tod hinaus.

LG Kleve, Beschl v 17.03.2015 - 4 T 62/15:

Die Bestellung eines Betreuers ist bei einer umfassenden und zweifelsfrei wirksam erteilten Vorsorgevollmacht auch dann nicht erforderlich, wenn eine Bank nicht bereit ist, diese zu akzeptieren.

BGH, Beschluss vom 19. August 2015 - XII ZB 610/14:

Ist zweifelhaft, ob eine Vorsorgevollmacht wirksam widerrufen worden ist, können die Angelegenheiten des Betroffenen durch den Bevollmächtigten wegen der dadurch bedingt eingeschränkten Akzeptanz der Vollmacht im Rechtsverkehr regelmäßig nicht ebenso gut wie durch einen Betreuer besorgt werden.

BGH, Beschluss vom 23. September 2015 - XII ZB 225/15:

Eine Betreuung ist nur dann gemäß § 1896 Abs. 2 Satz 2 BGB nicht erforderlich, wenn konkrete Alternativen im Sinne dieser Vorschrift bestehen. Die Möglichkeit einer Bevollmächtigung steht der Erforderlichkeit der Betreuung daher nur entgegen, wenn es tatsächlich mindestens eine Person gibt, welcher der Betroffene das für eine Vollmachterteilung erforderliche Vertrauen entgegen bringt und die zur Übernahme der anfallenden Aufgaben als Bevollmächtigter des Betroffenen bereit und in der Lage ist.

Die rechtliche Betreuung geht der Eingliederungshilfe (§§ 53 ff SGB XII) bei der Beurteilung der erforderlichen Leistungen eines Ambulant-betreuten-Wohnens nicht vor. Bei der Unterscheidung zwischen der rechtlichen und der sozialhilferechtlichen Betreuung ist zu beachten, dass erstere nur die Rechtsfürsorge erfasst, während die Betreuung im Rahmen des Ambulanten-Wohnens der tatsächlichen Alltagsbewältigung dient, soweit nicht Rechtshandlungen betroffen sind. Vom Ambulant-betreuten-Wohnen werden im Übrigen alle Hilfeleistungen im eigenen Wohnumfeld erfasst, die dazu dienen, den behinderten Menschen zu befähigen, dort selbstständig zu leben; sie sind nicht rein gegenständlich auf die Wohnung beschränkt.

Die Bestellung eines Betreuers von Amts wegen setzt voraus, dass der Betroffene aufgrund seiner Krankheit oder Behinderung seinen Willen nicht frei bestimmen kann (vgl. z.B. BayObLG FamRZ 1995, 510, BayObLG Rpfleger 1996, 245; BayObLGZ 1995, 146/148 m.w.N.; OLG Frankfurt BtPrax 1997, 123 LS; OLG Hamm FamRZ 1995, 433/435), d.h. nicht imstande ist, seinen Willen unbeeinflußt von der Krankheit oder Behinderung zu bilden und nach zutreffend gewonnenen Einsichten zu handeln (vgl. BGH NJW 1996, 918/919).

Seit dem 01.07.2005 ist diese Voraussetzung in § 1896 BGB als Absatz 1a explizit aufgenommen worden. Wenn der Wille durch Krankheits- oder Behinderungseinflüsse beeinträchtigt wird, kann evtl. kein freier Wille mehr gebildet werden (vgl. dazu Geschäftsunfähigkeit, § 104 BGB). Kann nur vorübergehend kein freier Wille gebildet werden, ist die zwangsweise Betreuerbestellung nur für den Zeitraum zulässig, in dem der Betroffene über keinen freien Willen verfügt.

In der Beschlussbegründung des Bayrischen Obersten Landesgerichts zum freien Willen, die Bezug auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts nimmt und von zahlreichen Gerichten übernommen wurde, heißt es: "Der Staat hat nicht das Recht, den Betroffenen zu erziehen, zu bessern, oder zu hindern, sich selbst zu schädigen (vgl. zuletzt BayObLG FamRZ 2006, 289, früher bereits FamRZ 2003, 962 = Rpfleger 2003, 362 = BtPrax 2003, 178 sowie BayObLGR 2001,19 (LS)= BtPrax 2001, 79 = FamRZ 2001, 1249)."

Weitere Rechtsprechung (siehe auch unter Freier Wille:

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Prijs: € 11.95

Subtitel: Deutung und Bedeutung der Krankheitsbilder

Levertijd: Levertijd 5-10 dagen

Uitgever: Van Ditmar Boekenimport B.V.

Afmeting: 219 x 146 x 30 mm

Aantal pagina's: 379

Bindwijze: BB

Gewicht: 475

Annotatie: Das Standardwerk jetzt als Sonderausgabe Der Psychologe Thorwald Dethlefsen, und der Mediziner Ruediger Dahlke vermitteln in diesem bahnbrechenden Werk eine Alternative zur Schulmedizin und wecken ein tieferes Verständnis von Krankheit. Die Autoren zeigen, dass alle psychischen und physischen Leiden letztendlich wertvolle Botschaften der Seele sind. Indem wir sie entschlüsseln und den tieferen Sinn hinter Krankheitsbildern sehen, eröffnet sich für jeden von uns ein neuer, besserer Weg, sich selbst zu finden.

Bijzonderheden: Bassermann, Edition

Was bedeutet diese Bezeichnung?

4.1. Erneuter Anspruch auf Krankengeld wegen derselben Krankheit

Das Krankengeld ist eine sog. Lohnersatzleistung, d.h. es wird nur gezahlt, wenn nach 6 Wochen kein Anspruch (mehr) auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber (§ 3 Entgeltfortzahlungsgesetz) besteht. Weitere Voraussetzungen sind:

Bezieher von Arbeitslosengeld erhalten ebenfalls unter diesen Voraussetzungen Krankengeld.

Keinen Anspruch auf Krankengeld haben:

  • Familienversicherte
  • Studenten (in der Regel bis zum Abschluss des 14. Fachsemesters oder bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres)
  • Praktikanten
  • Bezieher von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld
  • versicherungspflichtige Personen in Einrichtungen der Jugendhilfe

  • Abschluss einer privaten Krankentagegeldversicherung

  • 70 % des Bruttoarbeitsentgelts,
  • maximal aber 90 % des Nettoarbeitsentgelts.

4.1. Erneuter Anspruch auf Krankengeld wegen derselben Krankheit

Homepage von Gerd Kunath

Herzlich willkommen auf dieser Seite. Hier finden Sie Links zum Thema Amyotrophe Lateralsklerose, abgekürzt ALS. Eine in Deutschland noch weitgehend unbekannte Krankheit des zentralen und peripheren Nervensystems, an der schätzungsweise 6000 Menschen in Deutschland erkrankt sind. Obwohl bereits seit mehr als 140 Jahren bekannt, ist sie immer noch unheilbar. ALS hat nichts mit Multipler Sklerose (MS) zu tun, es sind zwei vollkommen unterschiedliche Erkrankungen. Mehr zu dem Thema ALS, die vor allen Dingen in den USA auch unter dem Namen "Lou-Gehrig-Krankheit" (Lou Gehrig: ein im Jahre 1941 verstorbener Baseballspieler, der an ALS erkrankt war) bekannt ist, finden Sie unter dem Link ALS-Links.

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Schriftstellersohn Mark Vonnegut führte ein Aussteigerleben in Kanada. Bis er eines Tages Stimmen hörte und Gesichter sah. Im Buch "Eden Express" erzählt er, wie sich eine bipolare Störung anfühlt.

In der manischen Phase ist ein Bipolarer für sich selbst und für Angehörige nur schwer zu ertragen: Dann ist er extrem aktiv, verprasst oft Unmengen Geld, riskiert viel, neigt zum Konsum von Drogen.

Psychische Erkrankungen werden häufiger. Wie man es nach Depressionen, Burnout und Co schafft, sich im Job wieder zurechtzufinden.

Die Krankheit zerstört Karrieren, zerbricht Beziehungen und treibt Menschen in den Tod. Mediziner rätseln über die Ursache der bipolaren Störung, die auch als manisch-depressive Erkrankung bezeichnet…

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Bipolare Störung (manisch–depressiv): Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt

Jeder kennt diese Gefühlsschwankungen. Je nach Situation verändert sich plötzlich die Stimmung, deren Ausprägung auch mit der eigenen Persönlichkeitsstruktur zusammen hängt. Die Menschen sind nun mal unterschiedlich, es gibt Pessimisten und Optimisten, der eine regt sich schon über Kleinigkeiten auf, den anderen bringt nichts so einfach aus der Ruhe.

Nun gibt es aber ca. 4 Millionen Deutsche, die an einer „bipolaren Störung“ erkrankt sind. Bei dieser Erkrankung sind die Stimmungsschwankungen sehr stark ausgeprägt, meist völlig übersteigert und es gibt oft keinen erkennbaren Grund dafür. Menschen mit einer bipolaren Störung – häufig auch manisch-depressive Erkrankung genannt – leiden unter extremen Emotionen. Sie leben zwischen zwei entgegengesetzten Polen: Die Hochstimmung oder Manie tritt im Wechsel mit tiefster Niedergeschlagenheit oder Depression auf.

Diese Erkrankung ist jedoch nicht nur eine Beeinträchtigung der Stimmung, sondern Gefühle, Denken und Körper sind ebenso betroffen, wie das Verhalten und die Fähigkeit zur täglichen Lebensbewältigung. ( Noch weitaus mehr Menschen leiden an der unipolaren Form der Erkrankung, d.h. hier treten entweder nur depressive oder nur manische Phasen auf. )

Meist beginnt diese Erkrankung zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr und oft dauert es viele Jahre bis sie überhaupt erkannt wird,- sicherlich auch, weil es unterschiedliche Schweregrade und vielfältige Symptome gibt.

Die „Deutsche Gesellschaft für bipolare Störungen“ spricht von durchschnittlich 10 Jahren von der ersten Krankheitsepisode bis hin zu einer korrekten Diagnose und den Beginn einer adäquaten Therapie. Dabei könnte eine gezielte Behandlung den Krankheitsverlauf und das Leben der Betroffenen enorm verbessern und viele Schwierigkeiten und Probleme im Arbeits-und Familienleben vermeiden.

Menschen, die an einer bipolaren Störung leiden, können nichts für ihre Erkrankung. Weder Lebensweise, noch Charakter oder Persönlichkeit sind dafür verantwortlich – treffen kann es eigentlich jeden. Die Ursachen der manisch-depressiven Erkrankung sind noch nicht vollständig geklärt. Man geht davon aus, dass verschiedene Faktoren an der Entstehung beteiligt sind und erst ihr Zusammenspiel die Krankheit auslöst.

Sicher ist, dass der Stoffwechsel verschiedener Botenstoffe im Gehirn (Serotonin, Dopamin, Noradrenalin ) gestört ist und dass das Ungleichgewicht dieser Neurotransmitter ein Grund für diese Erkrankung ist.

Auffällig ist zudem, dass die Krankheit familiär gehäuft auftritt - sind beide Eltern erkrankt, steigt das Risiko für ein Kind auf 50 bis 60 Prozent. Daher kann man auch von einer genetischen Disposition ausgehen.

Ausgelöst wird die Erkrankung oft durch belastende Lebensereignisse. Dies können Konflikte in der Familie, Trennung oder Scheidung, Tod von nahestehenden Personen, andauernder Stress oder Überforderung im beruflichen Bereich sein. Manchmal kommen auch körperliche Auslöser, wie Hormonveränderungen (Schwangerschaft, Wechseljahre ) oder eine Überfunktion der Schilddrüse in Betracht.

Während einer depressiven Phase sind die Betroffenen nicht einfach „nur“ traurig, sondern sie können gar nichts mehr fühlen. Alles ist gleich grau. Sie fühlen sich schlecht und richtig krank. Nichts macht mehr Freude, selbst einfache Entscheidungen werden zu einer Belastung. Sie sind schwermütig, trübsinnig, apathisch und oft ängstlich.

Denken, Sprache und Motorik sind deutlich gehemmt oder verlangsamt. Sie können sich nur noch schwer konzentrieren und leiden besonders unter der verminderten Vitalität, der Energielosigkeit und einem ständigen Erschöpfungsgefühl.

Hinzu kommen häufig Schlafstörungen, Appetitverlust, aber auch verschiedene körperliche Symptome, wie Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen und Herzrasen.

Viele Erkrankte plagen sich mit Selbstzweifeln, Schuldgefühlen und Mutlosigkeit – bis hin zu Selbstmordgedanken, die leider oft genug in die Tat umgesetzt werden.

In den depressiven Phasen ziehen sich die Erkrankten von ihrer Umwelt mehr und mehr zurück. Soziale Kontakte werden vernachlässigt, Hobbys aufgegeben. Selbst alltägliche Aufgaben sind nicht mehr zu bewältigen. Dies führt zu Alltagsproblemen und erheblichen privaten und beruflichen Konflikten.

Ganz anders fühlen sich die Erkrankten während einer manischen Phase. Es kommt zu intensiven Hochgefühlen und die Betroffenen sind oft grundlos und übertrieben heiter. Sie wirken aufgedreht und rastlos, stürzen sich in alle möglichen Aktivitäten und können ihre eigenen Möglichkeiten und Grenzen nicht mehr realistisch einschätzen.

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Die bipolare Störung ist eine psychische Erkrankung, bei der die Betroffenen an übersteigerten, weit über das normale Maß hinausgehenden Stimmungsschwankungen und Antriebsstörungen leiden. Dabei wechseln sich depressive Phasen mit manischen Phasen ab. Während depressive Episoden mit einem Gefühl der Traurigkeit und inneren Leere, Interessen- und Antriebslosigkeit einhergehen, empfinden Betroffene in manischen Phasen eine grenzenlose Hochstimmung mit gesteigertem Tatendrang und Selbstüberschätzung.

Stimmungsschwankungen kennt vermutlich jeder Mensch. An manchen Tagen fühlt man sich glücklich, das Leben ist heiter und unbeschwert und alles geht einem leicht von der Hand. Dann wiederum gibt es Tage, an denen man sich bereits beim Aufwachen niedergeschlagen fühlt. Die Welt wirkt trist und grau und alles erscheint anstrengend und mühsam. Solche gelegentlichen Stimmungsschwankungen sind völlig normal und meistens eine Reaktion auf bestimmte Situationen und Lebensumstände.

Bei der bipolaren Störung, die einige Ärzte auch als manisch-depressive Erkrankung bezeichnen, gehen die Stimmungsschwankungen weit über dieses normale Maß hinaus. Die Stimmung pendelt unabhängig von der Lebenssituation und ohne konkreten Anlass wie bei einer Achterbahnfahrt zwischen den Extremen hin und her – von „himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt“. Phasen schwerer Depression und Schwermütigkeit und sogenannte manische Phasen mit intensivem Hochgefühl und überschäumender Euphorie lösen sich gegenseitig ab und können sich ohne Unterbrechung über viele Monate oder sogar Jahre hinziehen.

Bei Menschen mit einer bipolaren Störung schwanken die Stimmungen zwischen tiefer Depression und euphorischer Hochstimmung © Fotolia

Die Betroffenen fühlen sich diesem Wechselbad der Gefühle meistens hilflos ausgeliefert und sind kaum in der Lage, ihre Stimmung selbst zu beeinflussen. Die bipolare Störung wirkt sich allerdings nicht nur auf die Stimmung aus, sie verändert auch das Denken, das Handeln und den körperlichen Zustand der betroffenen Menschen. In manchen Fällen ist die psychische und soziale Beeinträchtigung durch die Erkrankung so schwerwiegend, dass ein normaler Alltag nicht mehr möglich ist.

Die bipolare Störung ist kein einheitliches Krankheitsbild und verläuft individuell sehr unterschiedlich. Vor allem die Schwere und die Länge der einzelnen Episoden kann sehr verschieden sein. Grundsätzlich unterscheiden Ärzte vier unterschiedliche Formen der bipolaren Störung:

  • Bipolar-I-Erkrankungen sind durch einen Wechsel von stark ausgeprägten Manien und schweren Depressionen gekennzeichnet.
  • Bei den Bipolar-II-Erkrankungen sind die manischen Phasen kürzer und weniger stark ausgeprägt als bei der Bipolar-I-Erkrankung. Man bezeichnet solche Episoden auch als Hypomanien. Hypomanische Episoden sind oft sehr schwer festzustellen und das Krankheitsbild ist nur schlecht von einer reinen Depression zu unterscheiden.
  • Eine besondere Form der bipolaren Störung ist das Rapid Cycling, das viele Betroffene als extrem belastend beschreiben. Beim Rapid Cycling kommt es zu einem besonders schnellen Wechsel der Episoden. Innerhalb von 12 Monaten treten mindestens vier manische, hypomanische oder depressive Phasen auf.
  • Bei den gemischten Episoden treten Symptome von Depression und Manie entweder in extrem schnellem Wechsel oder gleichzeitig auf. Das Krankheitsbild ist bei solchen Mischzuständen sehr variabel und schwer zu diagnostizieren.

Die bipolare Störung ist eine relativ häufige psychische Erkrankung. Experten schätzen, dass bis zu fünf Prozent der Bevölkerung davon betroffen sind. Das entspricht alleine in Deutschland ca. vier Millionen Menschen. Die Krankheit beginnt meistens im jugendlichen bis jungen Erwachsenenalter. Da Stimmungsschwankungen gerade in der Pubertät aber auch bei gesunden Jugendlichen nicht ungewöhnlich sind, wird die bipolare Störung zu dieser Zeit oft noch nicht als solche erkannt. Noch heute vergehen zwischen der ersten Episode und der Diagnose durchschnittlich fünf bis zehn Jahre. Die psychische und soziale Entwicklung der Betroffenen ist zum Zeitpunkt der Diagnose deshalb oft schon nachhaltig gestört. Es ist deshalb besonders wichtig, die Anzeichen einer bipolaren Störung möglichst früh zu erkennen und so schnell wie möglich medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Zwar kann die Erkrankung zum heutigen Zeitpunkt nicht geheilt werden, eine angemessene Behandlung kann die Situation der Patienten aber erheblich verbessern.

Die bipolare Störung ist eine psychische Störung und auch unter der manisch-depressiven Erkrankung bekannt. Der Patient hat keine körperlichen Leiden, sondern bei der kann seinen täglichen Ablauf nicht mehr willentlich kontrollieren. Er verfällt in ein Verhaltensmuster was die Mitmenschen für nicht normal halten. Das geht mit den unterschiedlichsten Manien daher, wie zum Beispiel Hochgefühl und Kaufzwang.

Unter bipolar versteht man entgegengesetzt, das beschreibt den Wechsel aus manischen und hypomanischen Phasen. Die Depression tritt bei den Betroffenen in verschieden langen Zeitabschnitten auf, es kann 4 x im Jahr auftreten aber auch wöchentlich. Der Patient fällt in ein schwarzes Loch möchte sich verkriechen und von niemanden etwas hören. Je nachdem wie häufig und stark die Störungen auftreten, muss die Behandlung entsprechend ausgerichtet werden. Es ist sehr schwer, eine vollständige Heilung zu erlangen. Der behandelnde Arzt wird verschiedene Medikamente verschreiben und den Patienten in besonders schweren Fällen in eine Klinik einweisen. Die Selbstmordrate ist bei der bipolaren Störung sehr hoch, man spricht von ca 20 % der Betroffenen. Man hat inzwischen festgestellt, dass eine der Ursachen für den Ausbruch der Krankheit teils genetisch bedingt ist; es handelt sich hierbei um ca 10 % der Erkrankten. Die vielfältigen anderen Gründe für die bipolare Störung ist das Umfeld des Patienten. So kann Mobbing am Arbeitsplatz, unregelmäßige Schichtarbeit, zu viel Arbeit und zu wenig Schlaf ein Grund sein. Schicksalsschläge wie der Tod eines geliebten Menschen, Vertreibung aus der Heimat, Krieg und viele andere extreme Situationen können den Ausbruch verursachen.

Aber auch ein Überfall oder eine Vergewaltigung und ein schwerer Unfall kann zu der Störung führen. Je schneller in diesen Fällen eine psychologische Betreuung erfolgt, desto besser ist die Heilungschance.

Da gesunde Mitmenschen den krankhaften Zustand nicht nachvollziehen können und daher auch nicht damit umgehen können, wird ein solcher Patient ausgegrenzt. Er verliert häufig seinen Arbeitsplatz, seine Freunde oder manchmal auch seine Familie. Dies wiederum verschlimmert den Zustand in der Regel und es wird noch problematischer eine Heilung zu erlangen. Die Möglichkeit hier zu helfen ist für die Personen im Umfeld des Patienten sehr begrenzt. In manchen Fällen kann aber eine Ruhephase im Leben und eine Änderung der Störfaktoren zu einer Besserung führen, wobei dies aber nicht von heute auf morgen erfolgt, sondern man muss Geduld haben.

„Die Struktur aber ist auch gefährlich: Wann wird sie zum Stress, wann die beamtische Pflicht zum deprimierenden Übel? Ausschlafen aus gesundheitlichen Gründen ist immer wieder angezeigt, bloß nicht dem Stress das Steuer überlassen; doch auch nicht zu viel schlafen, denn sonst ist die depressive Verstimmung da, und die Abwehrreaktion dagegen könnte eine Manie auslösen. Schläft man wiederum zu wenig, droht die Manie gleich unvermittelt. Oh boy.

(Die Welt im Rücken von Thomas Melle, S. 213)

„Wir müssen keine Übermenschen sein, um schlechte Zeiten zu überstehen, und niemand kann immer gut drauf sein. Aber auch wenn die Dinge ganz schlecht aussehen, können wir immer noch positiv in die Zukunft blicken. Optimismus ist eine Wahlmöglichkeit, die wir haben, wenn wir kreativ sind und selbst die Initiative ergreifen.“

Und manchmal gilt es abzuwarten und durchzuhalten, bis man wieder frei genug ist zu erkennen, dass es diese Wahlmöglichkeit tatsächlich gibt.

„…Dabei gibt es zwei wichtige Möglichkeiten und Verantwortlichkeiten: bei der Kompensation darauf zu achten, dass andere Menschen bzw. die Umgebung (die Umwelt) so wenig wie möglich belastet werden, und bei der notwendigen Ablenkung, das tendenzielle Suchtpotential auf mehrere ‚Objekte der Begierde‘ zu verteilen. Die grundlegende Kompensation besteht bei Größenselbst-Narzissten in der übermäßigen Leistungsbereitschaft und bei Größenklein-Narzissten in der Versorgungsmentalität. So lässt sich beispielsweise das Leistungsbedürfnis auch durch Fähigkeiten und Handlungen befriedigen, die der Entspannung dienen und physiologisches Regulationspotential gegen inneren Stress ermöglichen, ohne dass Frühbedrohung und früher Liebesmangel reaktiviert werden. Entspannungstechniken (Autogenes Training, konzentrative Entspannung, Jacobson’sche Muskelrelaxation, Tai-Chi, Qigong, Yoga u. a.), Meditationstechniken und Bewegungsübungen, Gymnastik und Muskeltraining, aber auch ganz gewöhnliches Wandern, Schwimmen und Radfahren lassen sich wohl mit narzisstischem Ehrgeiz betreiben, fordern aber nicht ständig mehr Leistung, sondern bringen Freude durch Regelmäßigkeit, Abwechslung und verfeinerte Technik…“

„…Er ermüdete bald, hatte immer eine Neigung zu liegen und einzuschlafen und sah fast fortwährend allerlei andere Dinge, als die ihn wirklich umgaben. Was es eigentlich für Dinge waren, wusste er selbst nicht, und er besann sich nicht darüber. Es waren helle, zarte, ungewöhnliche Träume, die ihn wie Bildnisse oder wie Alleen fremdartiger Bäume umstanden, ohne dass etwas in ihnen geschah. Reine Bilder, nur zum Anschauen, aber das Anschauen derselben war doch auch ein Erleben. Es war ein Weggenommensein in andere Gegenden und zu anderen Menschen. Es war ein Wandeln auf fremder Erde, auf einem weichen, angenehm zu betretenden Boden, und es war ein Atmen fremder Luft, einer Luft voll Leichtigkeit und feiner, träumerischer Würze. An Stelle dieser Bilder kam zuweilen auch ein Gefühl, dunkel, warm und erregend, als glitte ihm eine leichte Hand mit weicher Berührung über den Körper…“

Wir sind in mehr als 57 Ländern rund um die Welt tätig. Wenn Ihr Land nicht dabei ist, wenden Sie sich bitte an unsere weltweit zuständigen Kontaktpersonen.

Die bipolare Störung Typ I ist eine chronische (langfristige) und invalidisierende psychiatrische Erkrankung, die durch wiederholte manische und depressive Episoden oder eine Mischung aus beiden gekennzeichnet ist.

Übersicht über die bipolare Störung Typ I
Die bipolare Störung Typ I ist eine Unterform der bipolaren Störung – einer schweren psychischen Erkrankung, die früher als manisch-depressive Psychose bezeichnet wurde. Sie ist durch Phasen mit veränderter Stimmung gekennzeichnet, die manisch, depressiv oder gemischt (d. h. schneller Wechsel zwischen Manie und Depression) sein können. Die extremen Stimmungen haben häufig Probleme im Alltag zur Folge, können zwischenmenschliche Beziehungen beeinträchtigen und zu Suizidversuchen führen. Der ersten manischen Episode, die für die Diagnosestellung der bipolaren Störung Typ I notwendig ist, gehen häufig eine oder mehrere depressive Episoden voraus.

Bipolare Störung: Erkrankung bleibt häufig unerkannt

Zwischen ausufernder Euphorie und Todeswunsch: Menschen mit bipolarer Störung erleben ein gefährliches Wechselbad der Gefühle. Die manisch-depressive Erkrankung bleibt oft unerkannt - das kann die Betroffenen das Leben kosten.

Sonnenseite und Schatten: Menschen mit bipolaren Störungen schwanken zwischen Extremen

Eine einfache Angestellte shoppt für einen fünfstelligen Betrag online - aus Spaß. Ein Familienvater prescht mit 200 Kilometern pro Stunde im Auto über Landstraßen, weil er sich für unverwundbar hält. Der beliebte Kollege streitet plötzlich mit dem Chef und kündigt. All diese Beispiele beschreiben Auswüchse einer Manie, eines extremen und krankhaften Überschwangs. Die gleichen Menschen kennen auch das Gegenteil: depressive Phasen, in denen sie sich zurückziehen, grübeln, düsteren Gedanken nachhängen, und in ihnen der Wunsch zu sterben wächst.

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Die Hypomanie ist eine abgeschwächte Form der Manie und zeigt ähnliche Symptome, die jedoch nicht so stark ausgeprägt sind wie bei einer Manie.

4.2 Was kennzeichnet eine Depression oder depressive Phase?

In einer depressiven Phase fühlen sich die Betroffenen oft traurig, leer, ausgebrannt und empfinden keine Lebensfreude mehr. Sie können nicht in gewohnter Weise auf Erlebnisse oder Ereignisse gefühlsmäßig reagieren, sind wie versteinert. Je nach Schwere der Depression kann diese mit Selbstmordgedanken einhergehen.

Wichtige Symptome einer Depression:

  • Schwermut, Freud- und Mutlosigkeit
  • Angstgefühle, Pessimismus, Konzentrationsstörungen
  • Antriebs- und Interessenlosigkeit
  • Gesteigertes Gefühl der Traurigkeit
  • Appetitstörungen
  • Schlafstörungen, Früherwachen und Morgentief
  • Vermindertes Selbstwertgefühl, Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle
  • Lebensüberdruss, Selbstmordgedanken

5. Welche Formen der bipolaren Störungen gibt es?

Entsprechend der auftretenden Phasen und deren Ausprägung unterscheidet man verschiedene Formen der bipolaren Störungen.

Hierunter versteht man die klassische „manisch-depressive Erkrankung“. Es treten sowohl Phasen ausgeprägter Hochstimmung (Manie) als auch Phasen schwerer Depression auf. Die Reihenfolge und Dauer der Phasen kann variieren.

Bei der Bipolar-II-Störung treten schwere depressive Phasen im Wechsel mit leichter ausgeprägten manischen Phasen (sogenannte Hypomanien) auf.

Rapid Cycling ist eine besondere Verlaufsform. Diese Form der bipolaren Störung ist gekennzeichnet durch einen schnellen Wechsel der Phasen, es treten vier oder mehr Krankheitsphasen pro Jahr auf. Die Betroffenen werden meist in einer Klinik behandelt, da eine intensive Therapie notwendig ist.

6. Wie wird eine bipolare Störung diagnostiziert?

Die Diagnose wird anhand der Krankheitsgeschichte (Anamnese) gestellt. Hierzu werden der Patient und manchmal auch Angehörige oder nahestehende Personen befragt. Die Schilderung der bisherigen Krankengeschichte und die genaue Beschreibung der Probleme helfen dem Arzt, nach Symptomen zu suchen, die typisch für bipolare Störungen sind. Da die Beschwerden auch von anderen Erkrankungen verursacht werden können, müssen diese zunächst ausgeschlossen werden. Hilfreich im Verlauf kann beispielsweise das Führen eines Stimmungstagebuches sein, in das der Patient jeden Tag seine Stimmungslage und die Ausprägung der Stimmung einträgt. Mit diesen Informationen kann der Arzt mit dem Patient gemeinsam die Behandlung planen und hat zugleich ein Instrument zur Rückfallprophylaxe.

7. Wie kann man bipolare Störungen behandeln?

Bei bipolaren Störungen handelt es sich meist um eine chronische Erkrankung, die ein Leben lang behandelt werden muss. Hierfür stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Eine wirkungsvolle Therapie hilft, akute Krankheitsepisoden zu behandeln, ein Wiederaufflackern der Symptome und schließlich einen Rückfall zu vermeiden. Der Behandlungsplan besteht daher aus einer Initialtherapie, einer Erhaltungstherapie und einer Rückfallprophylaxe:

In der Initialtherapie (Akuttherapie) ist es Ziel, den Erkrankten aus der Krankheitsphase (manisch, depressiv, hypomanisch oder gemischte Phase) in einen normalen Bereich der Stimmungslage zurückzubringen. Die Akutphase kann je nach Schwere der Episode mehrere Wochen bis Monate dauern. Während dieser Zeit wird je nach Ausprägung der Symptome eine medikamentöse Therapie durchgeführt.

Lassen die Symptome der akuten Krankheitsepisode langsam nach und führen alltägliche Situationen und Umgebungsreize nicht zur erneuten Verschlechterung, kann mit der Erhaltungstherapie begonnen werden. Der Patient soll einen stabilen Zustand erreichen. Die individuelle Anpassung der Medikamente und eine psychotherapeutische Behandlung (vor allem Ausbau der Psychoedukation ) helfen den Patienten, langsam in den Alltag zurückzukehren.

Hat sich die Stimmungslage des Patienten normalisiert, gilt es, neue Krankheitsepisoden zu verhindern und den Patienten wieder in seinen Alltag zu integrieren. Um Rückfälle zu verhüten, ist in der Regel eine medikamentöse Dauertherapie notwendig. Die dafür geeignete Medikation wird entsprechend angepasst. Psychotherapeutische Maßnahmen helfen den Patienten, mit der Erkrankung umzugehen und den Beginn einer neuen Krankheitsepisode zu erkennen.

7.1 Welche Behandlungsmethoden gibt es?

Für die Behandlung bipolarer Störungen stehen verschiedene Behandlungsmethoden zur Verfügung. Schwerpunkte liegen auf einer medikamentösen Therapie und psychotherapeutischen Therapie. Welche Therapie eingesetzt wird, ist abhängig vom Verlauf und der Schwere der Erkrankung.

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