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[12.2012] Spricht man von Cystischer Fibrose, spricht auch immer davon, dass es sich um eine sogenannt seltene Krankheit handelt. Doch wieso ist diese Betonung der Seltenheit so wichtig, was unterscheidet seltene Krankheiten von anderen und warum ist diese Betrachtungsweise so relevant?

Seltene Erkrankungen betreffen eine beschränkte Zahl von Menschen und bringen wegen ihrer Seltenheit besondere Probleme mit sich. In Europa ist eine Krankheit selten, wenn sie weniger als einen von 2000 Einwohnern betrifft. Bei CF in der Schweiz liegt diese Quote bei etwa einem Fall auf 2500 Geburten.

  • Es erfolgt keine korrekte Diagnosestellung
  • Die Diagnose erfolgt oft (zu) spät oder nach langen Verzögerungen
  • Es gibt nur wenige und unzureichende Informationen über die Krankheit
  • Die Krankheit wird auf wissenschaftlicher Ebene nicht genügend verstanden Die Krankheit hat schwerwiegende soziale Probleme für die Betroffenen zur Folge
  • Es fehlt eine angepasste und spezialisierte medizinische Behandlung
  • Ungleichbehandlung und Schwierigkeiten beim Zugang zu Therapien und Behandlung

Selbst Ärzte und das medizinische Fachpersonal kennen die seltenen Krankheiten meist nur ungenügend. Oft ist auch von «Orphan»-Erkrankungen die Rede (also «vernachlässigte Weisenkrankheiten»). Hier fehlt es an medizinischer Forschung und an spezifischen Behandlungen, wenn es überhaupt welche gibt.

Zusammenfassend kann also festgehalten werden, dass Menschen mit seltenen Krankheiten auf ihrem Weg zur Diagnose, bei der Suche nach Informationen und kompetenten Fachkräften alle auf ähnliche Schwierigkeiten stossen. Ein Zugang zu angepassten Therapien, eine umfassende soziale und medizinische Betreuung, die Koordination der Spital- und der ambulanten Pflege, Selbstständigkeit, soziale und berufliche Eingliederung sind keine Selbstverständlichkeit. Vom psychischen Leidensdruck infolge der Isolation und der mangelnden Hoffnung auf Heilung gar nicht zu reden.

Trotz aller positiven Entwicklungen der letzen Jahrzehnte bleiben natürlich Herausforderungen bestehen. CF ist nach wie vor nicht heilbar.

  • In der Regel dauert die Probezeit zwischen drei und sechs Monaten.
  • Die Bedingungen und Dauer der Probezeit müssen dabei im Arbeitsvertrag aufgeführt werden.
  • In der Probezeit kann Arbeitnehmern ohne Angaben von Gründen gekündigt werden.
  • Nach sechs Monaten greift der normale Kündigungsschutz.

Hast du (endlich) deinen ersten Arbeitsvertrag in der Tasche, hast du eigentlich keine Lust, diesen auch gleich wieder zu verlieren. Doch Probezeit heißt, sich erstmal zu beweisen. Denn zwar führen HR-Abteilungen ausgeklügeltePersonalauswahlverfahren durch, doch ob der neue Mitarbeiter wirklich für die Position tauglich ist, zeigt sich oft erst in der beruflichen Praxis. Die Probezeit ist also eine Testphase – sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer.

  • Der Arbeitgeber kann sich während der Probezeit einen Eindruck verschaffen, ob der neu eingestellte Arbeitnehmer die Fähigkeiten und Kompetenzen besitzt, um in dem jeweiligen Unternehmen erfolgreich zu arbeiten.
  • Der Arbeitnehmer wiederum sollte die Probezeit nutzen, um herauszufinden, ob er selbst über einen längeren Zeitraum in der Firma und in der Position arbeiten möchte. Wenn zum Beispiel im Vorstellungsgespräch falsche Versprechungen gemacht wurden, kann man den Job guten Gewissens quittieren.

Was es nun für einzelne Regeln in der Probezeit zur Dauer, zum Arbeitsvertrag, zu Urlaub und zu Krankheit gibt und was du wissen solltest, haben wir im Folgenden einmal für dich zusammen gefasst.

Es gibt keine gesetzliche Vorschrift, nach der ein Arbeitsverhältnis mit einer Probezeit beginnen muss. Es kann also komplett darauf verzichtet werden. In Tarifverträgen wird die Probezeit oft auf drei Monate begrenzt. Allgemein üblich ist eine Probezeit zwischen drei und maximal sechs Monaten. Doch auch hier gibt es Ausnahmen, zum Beispiel bei einer sehr verantwortungsvollen Tätigkeit.

Bei einer Berufsausbildung ist die Probezeit gesetzlich auf mindestens einen Monat und höchstens drei Monate befristet.

Die Probezeit geht in den meisten Fällen direkt in einen Arbeitsvertrag über, sofern weder Arbeitgeber noch Arbeitnehmer einen Grund sehen, das Arbeitsverhältnis vorher zu beenden. Ob das dann ein befristeter oder ein unbefristeter Arbeitsvertrag ist, hängt von dem zu Beginn des Arbeitsverhältnisses abgeschlossenen Vertrag ab.

Eine andere Variante ist, dass ein befristeter Arbeitsvertrag über die Dauer der Probezeit geschlossen wurde. In diesem Fall muss nach Ende der vereinbarten Probezeit ein neuer Arbeitsvertrag aufgesetzt werden, wenn beide Parteien auch weiterhin zusammenarbeiten wollen. Ist das nicht der Fall, wird das Arbeitsverhältnis zum Ende der Probezeit bzw. des befristeten Arbeitsvertrages aufgelöst.

Die gute Nachricht zuerst: Deine Probezeit verlängert sich nicht um die Zeit deines krankheitsbedingten Fehlens. Die schlechte Nachricht: Krankheit schützt in der Probezeit nicht vor einer Kündigung. Solange dein Arbeitgeber die Sittenwidrigkeit nicht erfüllt, kann er dir bei Krankheit kündigen.

Auch in der Probezeit hast du ein Recht auf Urlaub. Die genaue Anzahl der dir zustehenden Urlaubstage regelt das Bundesurlaubgesetz. Paragraph 5 besagt, dass ein Arbeitnehmer auch in der Probezeit pro Monat ein Zwölftel seines Jahresurlaubs in Anspruch nehmen kann. Das heißt, bei 24 Urlaubstagen im Jahr kannst du in der Probezeit pro Monat zwei Tage Urlaub nehmen. Allerdings kann dein Chef während der Probezeit eine Urlaubssperre verhängen, das muss jedoch im Arbeitsvertrag verankert sein. Wenn dir in der Probezeit gekündigt wird und du noch Urlaubstage übrig hast, muss dein Arbeitgeber diese auszahlen. Die Höhe richtet sich nach dem Gehalt.

Während der Probezeit kann der Arbeitgeber den Arbeitnehmer ohne Angabe von Gründen kündigen, da in der Probezeit der gesetzliche Kündigungsschutz noch nicht greift. Das heißt, dass die Kündigung auch am letzten Tag der Probezeit ausgesprochen werden kann.

Auch ist die Kündigungsfrist in der Probezeit kürzer als in einem festen Arbeitsverhältnis. Bei einem unbefristeten Arbeitsvertrag mit einer dreimonatigen Probezeit beträgt sie 14 Tage.

Die Kündigungsfrist steigt mit der Zugehörigkeit zu einem Betrieb. Erst nach sechs Monaten im Job hast du eine Kündigungsfrist von einem Monat, nach fünf Jahren von zwei Monaten und nach zehn Jahren von vier Monaten. Genaueres regelt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), Paragraph 622. Wenn es in einem Unternehmen jedoch zu betrieblichen Kündigungen kommt, müssen laut dem Gesetzgeber die Mitarbeiter auf Probezeit zuerst entlassen werden. Geschützt werden nur Schwangere – diese sind bis einen Monat nach der Geburt des Kindes unkündbar.

  • unterschiedliche Vorstellungen über die Zusammenarbeit
  • mangelnde Fachkenntnisse
  • unzureichende Integration ins Arbeitsteam

Ein Hauptkündigungsgrund ist für mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer ein schlechtes Arbeitsklima, wie die folgende Grafik zeigt.

Quelle: statista.de (2016): http://de.statista.com/statistik/daten/studie/214558/umfrage/umfrage-zu-gruenden-fuer-einen-arbeitsplatzwechsel/

Wenn du als Arbeitnehmer in der Probezeit kündigst, ist es wichtig, nicht alles wutentbrannt hinzuwerfen. Auch tabu: Beim nächsten Vorstellungsgespräch über den alten Arbeitgeber lästern. Eine mögliche Lösung: Im gegenseitigen Einvernehmen kann das Arbeitsverhältnis in einen Projektvertrag abgeändert werden, der planmäßig endet und ein ordentliches Arbeitszeugnis beinhaltet.

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Die Kriterien für eine der oben beschriebenen Störungen F33.0-F33.3 sind in der Anamnese erfüllt, aber in den letzten Monaten bestehen keine depressiven Symptome.

F33.9 Rezidivierende depressive Störung, nicht näher bezeichnet

Hierbei handelt es sich um anhaltende und meist fluktuierende Stimmungsstörungen, bei denen die Mehrzahl der einzelnen Episoden nicht ausreichend schwer genug sind, um als hypomanische oder auch nur leichte depressive Episoden gelten zu können. Da sie jahrelang, manchmal den größeren Teil des Erwachsenenlebens, andauern, ziehen sie beträchtliches subjektives Leiden und Beeinträchtigungen nach sich. Gelegentlich können rezidivierende oder einzelne manische oder depressive Episoden eine anhaltende affektive Störung überlagern.

Hierbei handelt es sich um eine andauernde Instabilität der Stimmung mit zahlreichen Perioden von Depression und leicht gehobener Stimmung (Hypomanie), von denen aber keine ausreichend schwer und anhaltend genug ist, um die Kriterien für eine bipolare affektive Störung (F31.-) oder rezidivierende depressive Störung (F33.-) zu erfüllen. Diese Störung kommt häufig bei Verwandten von Patienten mit bipolarer affektiver Störung vor. Einige Patienten mit Zyklothymia entwickeln schließlich selbst eine bipolare affektive Störung.

Inkl.: Affektive Persönlichkeit(sstörung) Zykloide Persönlichkeit Zyklothyme Persönlichkeit

Hierbei handelt es sich um eine chronische, wenigstens mehrere Jahre andauernde depressive Verstimmung, die weder schwer noch hinsichtlich einzelner Episoden anhaltend genug ist, um die Kriterien einer schweren, mittelgradigen oder leichten rezidivierenden depressiven Störung (F33.-) zu erfüllen.

Inkl.: Anhaltende ängstliche Depression Depressiv:

  • Neurose
  • Persönlichkeit(sstörung)
Neurotische Depression Exkl.: Ängstliche Depression (leicht, aber nicht anhaltend) (F41.2)

F34.9 Anhaltende affektive Störung, nicht näher bezeichnet

Hierbei handelt es sich um eine Restkategorie für Stimmungsstörungen, die die Kriterien der oben genannten Kategorien F30-F34 in Bezug auf Ausprägung und Dauer nicht erfüllen.

Erst himmelhoch jauchzend und dann wieder zu Tode betrübt – so stellen sich die extremen Stimmungswechsel für Menschen mit einer bipolaren Störung dar.

Unter Leitung von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Bonn, des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit Mannheim und des Universitätsspitals Basel hat eine internationale Forscherkollaboration zwei neue Genregionen entdeckt, die mit der verbreiteten Erkrankung zusammenhängen.

Im Labor: Prof. Dr. Markus Nöthen, Direktor des Instituts für Humangenetik des Universitätsklinikums Bonn.

(c) Foto: Volker Lannert/Uni Bonn

Die weltweit einmalige Studie nutzte Patientenzahlen im bisher nicht gekannten Umfang. Die Ergebnisse sind jetzt im renommierten Fachjournal „Nature Communications” veröffentlicht.

Rund ein Prozent der Bevölkerung erkrankt im Laufe seines Lebens an einer bipolaren Störung, die auch als manisch-depressive Krankheit bekannt ist. Die Patienten durchlaufen eine wahre Achterbahn der Emotionen: Im extremen Wechsel erleben sie manische Phasen mit Größenwahn, gesteigertem Antrieb und vermindertem Schlafbedürfnis sowie depressive Episoden mit stark gedrückter Stimmung bis hin zu Suizidgedanken.

Die Ursachen der Erkrankung sind noch nicht vollständig verstanden, jedoch haben über psychosoziale Auslöser hinaus genetische Faktoren einen großen Anteil. „Für die Ausprägung einer bipolaren Störung hat nicht ein einzelnes Gen einen starken Effekt“, sagt Prof. Dr. Markus M. Nöthen, Direktor des Instituts für Humangenetik des Universitätsklinikums Bonn. „Es sind offenbar sehr viele verschiedene Gene beteiligt, die mit Umweltfaktoren auf komplexe Weise zusammenwirken.“

Größenordnung der Untersuchung ist weltweit einmalig

Die Wissenschaftler des Instituts für Humangenetik waren in den vergangenen Jahren bereits an der Entschlüsselung mehrerer Gene beteiligt, die mit der bipolaren Störung in Zusammenhang gebracht werden. Die Forscher um Prof. Dr. Marcella Rietschel vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, Prof. Dr. Markus M. Nöthen vom Universitätsklinikum Bonn und Prof. Dr. Sven Cichon vom Universitätsspital Basel nutzten nun in einer internationalen Forschungskollaboration Patientenzahlen in einem bisher nicht gekannten Umfang:

Es wurden neue Erbgut-Daten von 2.266 Patienten mit manisch-depressiver Erkrankung und 5.028 Kontrollpersonen gewonnen, mit bestehenden Datensätzen zusammengefügt und gemeinsam analysiert. Insgesamt wurden Daten über das Erbgut von 9.747 Patienten mit Daten von 14.278 gesunden Menschen verglichen. „Die Untersuchung der genetischen Grundlagen der bipolaren Störung in dieser Größenordnung ist weltweit bislang einmalig“, sagt Prof. Rietschel vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim.

Die Fahndung nach Genen, die an der manisch-depressiven Erkrankung beteiligt sind, gleicht einer Suche im Heuhaufen. „Die Beiträge einzelner Gene sind so gering, dass sie normalerweise im `Grundrauschen´ genetischer Unterschiede nicht zu erkennen sind“, erklärt Prof. Cichon vom Universitätsspital Basel. Erst wenn die DNA von extrem vielen Patienten mit bipolarer Störung gegen das Erbgut von einer ebenfalls sehr großen Zahl an gesunden Menschen abgeglichen wird, schälen sich Unterschiede statistisch abgesichert heraus. Solche Verdachtsregionen, die auf eine Erkrankung hindeuten, nennen Wissenschaftler Kandidatengene.

Zwei neue Genregionen entdeckt und drei bekannte bestätigt

Die Forscher erfassten mit automatisierten Analyseverfahren im Erbgut der Patienten und Vergleichspersonen jeweils rund 2,3 Millionen verschiedene genetische Marker. Die anschließende Auswertung mit biostatistischen Methoden ergab insgesamt fünf Risikoregionen auf der DNA, die mit der bipolaren Störung in Zusammenhang stehen. Davon wurden zwei neu entdeckt:

Das Gen „ADCY2“ auf Chromosom fünf und die sogenannte „MIR2113-POU3F2“-Region auf Chromosom sechs. Die Risikoregionen „ANK3“, „ODZ4“ und „TRANK1“ wurden bereits in vorangegangenen Studien beschrieben. „Diese Genregionen wurden jedoch in unserer aktuellen Untersuchung statistisch nochmals besser abgesichert - der Zusammenhang mit der bipolaren Störung ist nun noch deutlicher geworden“, sagt Prof. Nöthen.

Besonders interessieren sich die Forscher nun für die neu entdeckte Genregion „ADCY2“. Sie codiert ein Enzym, das an der Weiterleitung von Signalen in Nervenzellen hinein beteiligt ist. „Das passt sehr gut zu Beobachtungen, dass in Patienten mit bipolarer Störung die Signalübertragung in bestimmten Regionen des Gehirns beeinträchtigt ist“, erklärt der Humangenetiker des Bonner Universitätsklinikums. Die Wissenschaftler klären mit ihrer Fahndung nach genetischen Regionen die Ursachen der manisch-depressiven Krankheit Schritt für Schritt auf. „Nur wenn wir die biologischen Grundlagen dieser Erkrankung kennen, können wir auch Ansatzpunkte für neue Therapien identifizieren“, sagt Prof. Nöthen.

Die Forschung ist durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Nationalen Genomforschungsnetzwerkes plus (NGFNplus) im Integrierten Genomforschungsnetzwerk MooDS (Systematic Investigation of the Molecular Causes of Major Mood Disorders and Schizophrenia) und im Rahmen des e:Med Programms zur Systemmedizin im Integrierten Netzwerk IntegraMent (Integrated understanding of causes and mechanisms in mental disorders) gefördert worden.

Publikation: Mühleisen, Leber, Schulze et al., Genome-wide association study reveals two new risk loci for bipolar disorder, Nature Communications, DOI: 10.1038/ncomms4339

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Eigentlich ein Tabu: Schwer krank und dann noch vom Partner verlassen - das ist keine Seltenheit. Wie gefährdet ist die Beziehung, wenn einer schwer krank wird?

Sylvie van der Vaart hat diese Woche gestanden, dass ihre Erkrankung auch ein Grund für die Trennung von ihrem Mann war. Wie belastend kann eine lebensbedrohende Krankheit sein?

Eine lebensbedrohliche Krankheit ist eine schwere Belastung für alle Beteiligten. Frauen und Männer reagieren sehr unterschiedlich auf eine solche Situation. Bei einer schwer wiegenden Erkrankung ist das Risiko einer Trennung oder Scheidung zehn mal so hoch wenn die Partnerin bzw. Ehefrau von der Krankheit betroffen ist, so eine wissenschaftliche amerikanische Studie.

Frauen sind wahrscheinlich eher in der Lage mit einem schwer kranken Menschen umzugehen und übernehmen die pflegende und unterstützende Rolle, wenn ihr Partner erkrankt.

Die Studie unter Michael J. Glantz wurde in der Zeitschrift "Cancer" veröffentlicht.

Zwei Frauen berichten von ihrem Schicksal. Die eine Beziehung zerbricht, die andere wird durch die schwere Krise noch gestärkt.

Marion und ihr Mann haben es nicht geschafft, ihre Ehe durch die Zeit der Krankheit zu retten. Bis heute hat sie dreimal den Brustkrebs besiegt. Die zweifache Mutter hat lange unter der Trennung gelitten. Heute, sechs Jahre später, kann sie darüber reden.

Sie kennt ihren Mann seit 18 Jahren, zehn Jahre waren sie verheiratet. Sie haben zwei gesunde Kinder und dann plötzlich ändert sich das ganze Leben. Marion wird schwer krank. Während der Chemotherapie merkt sie, dass ihr damaliger Mann sich verändert, sich von ihr abwendet. Sie fühlt sich immer öfter allein gelassen und nur durch Zufall erfährt sie, dass ihr Partner eine Affäre angefangen hat. Obwohl sie heute eine neue Beziehung hat, glaubt sie fest, der Krebs sei am Scheitern ihrer Ehe schuld.

Andere Paare wiederum scheinen diese schwere Krise gestärkt zu überstehen, so auch Petra Dietrich. Sie ging durch alle Höhen und Tiefen. Vor vier Jahren bekam sie die Diagnose Krebs, von da an begann sie zu kämpfen, ihr Partner wich nie von ihrer Seite. Brustkrebs, eine Situation an die sich ihr Ehemann erst gewöhnen musste. Drei schwere Jahre hat das Paar gemeinsam überstanden. Das schweißt zusammen.

Es muss ein Weg gefunden werden, über die Ängste und Sorgen von beiden Partnern zu sprechen. Nur so hat ein Paar die Chance, eine so einschneidende Krise zu meistern.

Stachelbeeren: Süße Früchtchen belohnen die stachelige Ernte

Stachelbeeren (Ribes uva-crispa) gehören, wie der Name schon sagt, zu der Familie der Stachelbeergewächse. Stachelbeeren sind nicht nur sommergrüne Sträucher, sondern auch mit einer Vielzahl lästiger Dornen besetzt. Auch wenn dieser Strauch im Garten sehr anspruchslos ist, ist er dennoch seltener anzutreffen als die verwandten Johannisbeeren. Die Vermutung liegt nahe, dass diese Tatsache mit der mühsameren Ernte zusammenhängt und nicht mit dem Geschmack der Stachelbeeren. Denn die reifen Früchte sind nicht nur süß und lecker, sondern auch noch richtig gesund. Pflanzen Sie zu Ihrem Stachelbeerstrauch doch auch gleich Johannisbeeren. Abgesehen davon, dass diese sich gut miteinander vertragen, können Sie abwechselnd von beiden Sträuchern naschen.

Besonders lecker sind die gesunden Stachelbeeren direkt vom Strauch. Ob nun frisch geerntet oder verarbeitet: das Früchtchen gibt was her – als Stachelbeerkuchen, eingemacht oder als Marmelade.

Abwechslung durch verschiedene Sorten der Stachelbeeren

Nicht nur bei der Farbwahl der Früchtchen haben Sie eine kleine Auswahl, sondern auch bei den Stachelbeersträuchern selbst. Sie können die Stachelbeeren als buschigen Strauch anbauen, der auch gerne mal ein wenig ausufert, wenn er nicht regelmäßig beschnitten wird, oder auch als Hochstamm. Fällt die Entscheidung auf einen Hochstamm, pflanzen Sie auch direkt einen Stützpfahl mit ein. So ist nicht nur der Stamm besser vor einem möglichen Abknicken bei starken Winden geschützt, sondern auch die Krone, falls der Strauch reichlich Stachelbeeren trägt und somit sehr schwer ist. Zusätzlich können Sie auch eine dreieckige Stütze bauen, auf der die Krone aufliegt – drei Pfähle werden ganz einfach mit Latten oben verbunden.

Bezüglich der Fruchtfarbe stehen nicht nur die bekannten grünen Stachelbeeren zur Auswahl, sondern auch rote und gelbe. Zudem haben manche Sorten größere Beeren, süßere Früchte, weniger Borsten an der Schale oder gar Zweige ohne die lästigen Dornen. Schauen Sie doch mal, was Ihre Nachbarn so an Stachelbeeren haben oder fragen Sie in Gartencentern oder Baumschulen nach, welche Sorten diese gerade anbieten.

Stachelbeeren mögen es gerne hell und auch windgeschützt. Eine dunkle Ecke an einer nach Norden ausgerichteten Hauswand ist ganz und gar nichts für diesen Strauch. Lichten Halbschatten müssen Sie den Stachelbeeren schon bieten. An einem solchen Platz fühlen sie sich noch wohl. In der ganztägig prallen Sonne hingegen nicht. Denn dann besteht die Gefahr, dass die Früchte einfach verbrennen und lediglich die inneren Stachelbeeren geerntet werden können.

Auch wenn der Strauch recht frostresistent ist – die Blüten sind es nicht. Aus dem Grunde ist ein windgeschütztes Plätzchen geeigneter. An sonnigen und wärmenden Tagen im frühen Frühjahr beginnen die Stachelbeeren schon mal mit dem Ausbilden von Blättern und Blüten. Aber bis zu den Eisheiligen kann es schon mal Nachtfröste geben und die Blüten an den äußeren Zweigen erfrieren dann.

Wohl fühlen sich die Stachelbeeren in einem nährstoffreichen, lehm- und kalkhaltigen sowie feuchten Boden. Sorgen Sie dafür, dass der Untergrund nicht austrocknet – in trockenen Zeiten wird regelmäßig gewässert. Ideal ist eine dicke Mulchschicht, beispielsweise aus Beinwell, der sehr närstoff- und kaliumreich ist. Eine Mulchschicht aus organischem Material schützt den Boden nicht nur vor einer starken Erwärmung und somit einem Austrocknen, sondern auch vor Erosion.

Die anspruchslosen Stachelbeeren brauchen Sie nicht übermäßig düngen. Es reicht aus, wenn Sie im Frühjahr, so etwa Anfang März, und auch nach der Blüte, den Strauch mit organischem Dünger versorgen. Eine gute Gabe Kompost eignet sich für das Frühjahr und nach der Blüte können Sie auch Hornspäne oder Brennnesseljauche als „Nahrungsergänzung“ verwenden.

Aber nicht nur Wasser, Mulch und Dünger sind die ausschlaggebenden Kriterien für eine reiche Ernte. Damit die Stachelbeeren gut wachsen und auch viele Früchte tragen, müssen Sie Ihren Strauch regelmäßig auslichten und schneiden. Wie und wann die Stachelbeeren am besten geschnitten und ausgelichtet werden, erfahren Sie in einem gesonderten Artikel.

Und etwa im Juli werden die Stachelbeeren dann geerntet. Eine in den Mund, eine für den Stachelbeerkuchen…

Die Stachelbeeren können Sie im Frühjahr oder im Herbst pflanzen. Geeigneter ist allerdings die Herbstpflanzung im Oktober bis November. Zwei Gründe sprechen für die Herbstpflanzung: An- oder ausgetriebene Gehölze wachsen schlechter an und der Strauch hat ausreichend Zeit, um bis zur nächsten Wachstumsphase mehr Wurzeln auszubilden.

Ob nun als Solitärpflanze oder zu mehreren gepflanzt: Zwischen der nächsten Pflanze und der Stachelbeere sollten Sie ausreichend Platz lassen. Je nach Sorte können das gut und gerne zwei Meter sein. Das erleichtert die Ernte und Pflege der Stachelbeeren ungemein. Manch einer sah nach der Ernte aus, als ob er den Kampf gegen einen Stubentiger verloren hat.

Auch wenn die Stachelbeeren, gerade durch ihre Dornen, sehr robust wirken, sind sie je nach Sorte dennoch recht anfällig gegenüber dem Amerikanischen Stachelbeermehltau. Inzwischen gibt es widerstandsfähige Neuzüchtungen, auf die Sie zurückgreifen sollten, wenn Sie sich nicht mit dem Mehltau-Pilz rumärgern möchten. Aber auch die Blattfallkrankheit kann bei den Stachelbeeren auftreten, insbesondere bei den alten Sorten wie beispielsweise die „Grüne Kugel“.

Auch Schädlinge, wie die Stachelbeerblattwespe, schrecken nicht vor den Dornen zurück. Im Gegenteil: Ihre Larven können binnen kurzer Zeit einen ganzen Strauch kahl fressen. Aber nicht nur die Stachelbeerblattwespe kann einen Schaden an den Stachelbeeren anrichten, sondern auch der Stachelbeerspanner, die Kleine Stachelbeertrieblaus und die Bleiche Stachelbeerblattlaus. Bevor Sie zur chemischen Keule greifen, sollten Sie grundsätzlich erst einmal alles andere ausprobieren. Sie können beispielsweise schon im Vorfeld, bevor der Schaden zu groß wird, die Raupen an den Stachelbeeren absammeln.

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Der letzte Absatz scheint mir sehr wichtig:
„Die Seele ist nicht alles

Bei aller Wichtigkeit des Seelenbezuges, der sich in der auf die Zukunft zielenden Causa finalis ausdrückt, ist natürlich auch die Causa effiziens in Gestalt von Erregern oder Schadstoffen nicht zu übersehen. Und auch die Causa materialis ist mit zu bedenken, der ich mein Buch „Peace-Food – wie Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt“ gewidmet habe. Tatsächlich wissen wir durch große Studien und harte Fakten, dass die gefährlichsten Krankheitsbilder in unserer Gesellschaft, die zu den meisten Todesfällen führen, Herzerkrankungen wie Infarkt und Schlaganfall und Krebs durch den Verzehr von Tierprotein dramatisch gefördert werden. Dass Milch(produkte) genau jene Osteoporose fördern, die sie laut Schulmedizin verhindern sollten, ist dabei besonders makaber und schwer anzunehmen. Die wissenschaftlichen Studienergebnisse – wie in „Peace-Food“ dargestellt – lassen daran allerdings leider keinen Zweifel.
So gehört zur ganzen Medizin beziehungsweise zur „Integralen Medizin“ immer alles und natürlich auch die Schulmedizin. Diese aber braucht dringend Ergänzung im Sinne von Komplementär-Medizin.“

Krankheit als Weg und Krankheit als Sprache der Seele, habe ich vor vielen Jahren ca. Ende der 80er, als ich noch tief in meiner Krankheit steckte, gelesen. Ich nutzte sie auch als Nachschlagewerk, wenn sich mal wieder ein neues Symptom zeigte. Damals wollte ich nicht so recht wahr haben, daß seelische Ursachen ebenfalls eine Rolle spielten und diese und andere Bücher (Internet gab’s noch nicht) halfen mir diese Seite zu betrachten und mir nicht nur der physischen, sondern auch der seelisch-emotionalen Ursachen der Krankheit bewußt zu werden.

Dafür bin ich Dr. Dahlke und Dethlefsen, sowie weiteren Autoren, sehr dankbar. Sich mit diesem Aspekt zu beschäftigen halte ich für sehr wichtig, denn die Krankheit ist eine Art Leitfaden/Wegweiser zur Bewältigung ungelöster Probleme. Heute betrachte ich auftretende Schmerzen/Symptome genauer und finde dann die Ursache sehr schnell. Problem bearbeiten oder durch andere Entscheidungen aus der Welt schaffen und schon verschwinden sie oder lassen zumindest nach, wenn weitere physische Ursachen vorliegen. Viele Jahre Übung und Selbsbeobachtung waren nötig – erstaunlich, was ich da so alles an Ballast mit mir herumschleppte. Klüger geworden, werfe ich den jetzt flott über Bord!

Ich glaube, dass die meisten Menschen sich nicht vorstellen können, dass die Seele einen so großen Einfluss auf den Körper hat, insbesondere auf die Gesundung. Daher ergänze ich folgendes:
° Dahlke hat zu den jeweiligen Symptomen am Ende auch die astrologische Entsprechung/Analogie hinzugefügt. Das sind sehr wertvolle Hinweise, denn man sieht jede Krankheit entweder im Geburtshoroskop oder im Transit. Die Astrologie bestätigt daher den Zusammenhang von Psyche und Krankheit. Zudem ist sie eine mathematisch exakte Abbildung der Verhältnisse, weil die Planetenposition ebenfalls mathematisch exakten Gesetzen folgt und berechnet werden kann.
° Die Medizin kümmert sich fast nur um den Körper, sie misst Geist und Seele keinerlei oder nur geringe Bedeutung zu, betrachtet also eigentlich nur ein Drittel der Tatsachen. Die größte Rolle spielt die Psyche. Dies und weitere Zusammenhänge findet man, wenn man sich anschaut, wie der Erwachsene entsteht: während der Kindheit. Mit wachsamen Auge kann man bei Kindern zusehen, wie eine körperliche Krankheit durch eine Einengung der Psyche entsteht. Die Befreiung der Seele und anschließende Heilung nannte Maria Montessori „Normalisierung“. Vergleichbares gibt es auch bei den Erwachsenen und für die Bewusstwerdung dieser Mechanismen, meist aus der frühen Kindheit stammend, ist das Buch von Dahlke bestens geeignet. Der Zusammenhang zwischen Krankheit und Seele lässt sich bei Kindern in der Entstehung erkennen. Maria Montessori wies darauf hin, sie schrieb

„Unfassbar war hingegen, dass sich [nach den Normalisierungen] auch der Gesundheitszustand der Kinder so verbesserte, als hätten sie sich einer Heilkur unterzogen. Sie waren anämisch [blutarm; Eisenmangel; Kennzeichen ist ein blasses, bleiches Gesicht] gewesen, sie waren weiterhin unterernährt und trotzdem verbesserte sich ihr Kreislauf, und sie wurden gesünder. Obwohl mir als Ärztin diese Tatsache damals unglaublich erschien, musste ich einsehen, dass gewisse Bedingungen, welche die psychischen Bedürfnisse erfüllten, offensichtlich auch Einfluss auf den körperlichen Zustand hatten. (..) So kam der Zeitpunkt, da die Ärzte unsere Casa dei Bambini [Kinderhäuser Montessoris] als eine Art Kurort empfahlen.“
(Montessori, Maria (1998): Erziehung für eine neue Welt, S. 48)

Groll und Verbitterung

Beantworten Sie zwei Fragen: Woran hindert mich das Symptom? Wozu zwingt es mich? So erkennen Sie leichter, um welches Thema es geht.

WO ES HILFE GIBT

  • bei Klinischen Psychologen und Psychotherapeuten, die sich mit dem Thema befassen ( ruhig vorher nachfragen!

Wolfgang Keibl, 48, Prostatatkrebs:

Marietta Bohn, 46, Brustkrebs

Dieser Artikel ist erschienen in GESUNDHEIT 7+8/2000


Die Nieren repräsentieren im menschlichen Körper den Partnerschaftsbereich. Nierenschmerzen und Nierenerkrankungen treten immer dann auf, wenn man in Partnerkonflikten steckt. Partnerschaft meint hier nicht Sexualität, sondern ganz grundsätzlich die Art und Weise, den Mitmenschen zu begegnen. Die spezifische Weise, wie jemand einem anderen Menschen begegnet, zeigt sich am deutlichsten innerhalb der Partnerschaft, ist jedoch auf jede andere Kontaktperson übertragbar. Um den Zusammenhang zwischen den Nieren und dem Partnerschaftsbereich besser verstehen zu können, mag es nützlich sein, zuerst die psychischen Hintergründe einer Partnerschaft genauer zu betrachten.
Die Polarität unseres Bewußtseins bringt es mit sich, daß wir uns nicht unserer Ganzheit bewußt sind, sondern uns immer nur mit einem Ausschnitt aus dem Seienden identifizieren. Diesen Ausschnitt nennen wir das Ich. Das, was uns fehlt ist unser Schatten, den wir per definitionem nicht kennen Der Weg des Menschen ist der Weg zu größerer Bewußtheit Der Mensch ist ständig gezwungen bisher unbewußte Schattenanteile bewußt zu machen und sie in seine Identifikation zu integrieren Dieser Lernprozeß kann nicht früher sein Ende finden bis wir ein vollkommenes Bewußtsein besitzen bis wir »heil« sind. Diese Einheit umfaßt die ganze Polarität in ihrer Ungeschiedenheit, also auch männlich und weiblich.
Der vollkommene Mensch ist androgyn, d.h. er hat die männlichen und die weiblichen Aspekte in seiner Seele zur Einheit verschmolzen (chymische Hochzeit). Androgynität darf man nicht mit einem Zwitter verwechseln; selbstverständlich bezieht sich die Androgynität auf die psychische Ebene. Der Körper behält sein Geschlecht. Aber das Bewußtsein identifiziert sich nicht mehr damit (ähnlich einem kleinen Kinde, das körperlich auch ein Geschlecht hat, sich aber damit nicht identifiziert). Das Ziel der Androgynität findet seinen äußerlichen Ausdruck auch im Zölibat und in der Kleidung der Priester und Mönche. Mann sein heißt, sich mit dem männlichen Pol seiner Seele zu identifizieren, wodurch der weibliche Anteil automatisch in den Schattenbereich rutscht; Frau sein heißt entsprechend, sich mit dem weiblichen Pol seiner Seele zu identifizieren, wodurch der männliche Pol ins Schattendasein gelangt. Unsere Aufgabe ist es, uns unseren Schatten bewußt zu machen. Das können wir aber nur über den Umweg der Projektion. Wir müssen das, was uns fehlt, über den Umweg des Außen suchen und finden, obwohl es in Wirklichkeit immer in uns ist.
Das klingt anfänglich paradox und wird vielleicht deswegen so selten verstanden. Doch Erkenntnis bedarf nun einmal der Spaltung von Subjekt und Objekt. Zwar kann beispielsweise das Auge sehen, doch es kann noch lange nicht sich selbst sehen. Dafür braucht es den Umweg der Projektion auf eine Spiegelfläche. Nur so kann man sich selbst erkennen. In derselben Situation sind wir Menschen. Der Mann kann seinen weiblichen Seelenanteil (C. G. Jung nennt ihn Anima) nur über die Projektion auf eine konkrete Frau bewußt machen. Das gleiche gilt umgekehrt für die Frau. Wir können uns den Schatten geschichtet vorstellen. Da gibt es sehr tiefe Schichten, die in uns das Grauen auslösen und vor denen wir deshalb große Angst haben, da gibt es Schichten, die nahe an der Oberfläche liegen und auf ihre Bearbeitung und Bewußtwerdung warten. Begegne ich nun einem Menschen, der einen Bereich lebt, der bei mir selbst im oberen Bereich des Schattens liegt, verliebe ich mich in ihn. Das letzte Wort „ihn“ kann man sowohl auf den anderen Menschen als auch auf den eigenen Schattenanteil beziehen, denn beides ist letztlich das gleiche.

Das, was wir an einem anderen Menschen lieben oder hassen, liegt letztlich immer in uns selbst. Wir sprechen dann von Liebe, wenn ein anderer einen Schattenbereich reflektiert, den wir in uns gern bewußt machen möchten, doch wir nennen es Haß, wenn jemand eine sehr tiefe Schicht unseres Schattens reflektiert, der wir in uns noch gar nicht begegnen wollen. Wir finden das andere Geschlecht attraktiv, weil es uns fehlt. Wir haben oft Angst vor ihm, weil es uns unbewußt ist. Die Begegnung mit einem Partner ist die Begegnung mit dem uns unbewußten Seelenaspekt in uns. Wenn dieser Mechanismus der Spiegelung eigener Schattenbereiche im anderen ganz klar ist, werden wir alle Partnerprobleme im neuen Licht betrachten. Alle Schwierigkeiten, die wir mit unserem Partner haben, sind Schwierigkeiten, die wir mit uns haben.
Unser Verhältnis zu unserem Unbewußten ist immer ambivalent. Es reizt uns, und wir haben Angst davor. Genauso ambivalent ist meist unser Bezug zum Partner wir lieben und hassen ihn, wollen ihn ganz besitzen und am liebsten loswerden, finden ihn wundervoll und entsetzlich. In allen Aktivitäten und allen Reibereien, die eine Partnerschaft ausfüllen, bearbeiten wir immer unseren Schatten. Deswegen finden immer relativ gegensätzliche Menschen zueinander. Gegensätze ziehen sich an das weiß jeder, und doch wundert man sich immer wieder von neuem, »wieso gerade diese beiden zusammengefunden haben, die doch gar nicht zusammen passen«. Sie passen um so besser, je größer die Gegensätze sind, denn jeder lebt den Schatten des anderen, oder pointiert formuliert jeder läßt seinen Schatten vom Partner leben. Partnerschaften zwischen zwei recht ähnlichen Menschen wirken zwar ungefährlicher und sind auch bequemer, aber sie bringen für die Entwicklung der Beteiligten meist nicht sehr viel: Es spiegelt sich im anderen nur der eigene, bewußte Bereich das ist unkompliziert und langweilig. Man findet sich gegenseitig wunderbar und projiziert den gemeinsamen Schatten auf die restliche Umwelt, die man dann gemeinsam meidet. Fruchtbar sind nur die Reibungen in einer Partnerschaft, denn nur dadurch, daß man seinen Schatten am anderen bearbeitet, kommt man sich näher. Damit dürfte deutlich werden, daß das Ziel dieser Arbeit in der eigenen Ganzheit liegt.
Im Idealfall sollten am Ende einer Partnerschaft zwei Menschen stehen, die beide in sich ganz geworden oder wenigstens wollen wir vom Idealfall absehen heiler geworden sind, da sie unbewußte Seelenanteile in sich durchlichtet haben und so dem Bewußtsein integrieren konnten. Am Ende steht also nicht das turtelnde sich liebende Paar, von denen der eine ohne den anderen nicht leben kann. Der Hinweis, daß man ohne den anderen nicht leben könne, zeigt lediglich, daß jemand aus lauter Bequemlichkeit (man könnte auch sagen: Feigheit) den anderen dazu benutzt, den eigenen Schatten leben zu lassen, ohne den Versuch zu unternehmen, die Projektion zu bearbeiten und zurückzunehmen. In solchen Fällen (und das ist die Mehrzahl!) erlaubt auch ein Partner dem anderen nicht, daß er sich weiterentwickelt, weil dadurch die eingefahrenen Rollen in Frage gestellt würden. Macht einer eine Psychotherapie, so beschwert sich nicht selten der Partner darüber, daß der andere sich so stark verändert habe. (»Wir wollten doch eigentlich nur, daß das Symptom verschwindet!«)
Eine Partnerschaft hat dann ihr Ziel erreicht, wenn man den anderen nicht mehr braucht. Nur in einem solchen Fall wurde mit dem Versprechen der »ewigen Liebe« ernst gemacht. Liebe ist ein Bewußtseinsakt und bedeutet, seine eigene Bewußtseinsgrenze zu öffnen für das, was man liebt, um sich damit zu einen. Dies ist erst dann geschehen, wenn man all das, was der Partner repräsentierte, in seine Seele aufgenommen hat oder anders ausgedrückt, wenn man alle Projektionen zurückgenommen hat und sich mit ihnen vereint hat. Damit ist die Person als Projektionsfläche leer geworden leer von Anziehung und Abstoßung, die Liebe ist ewig, d.h. zeitunabhängig geworden, da sie in der eigenen Seele verwirklicht wurde. Solche Überlegungen wirken immer Angst auslösend auf Menschen, die mit ihren Projektionen stark im Materiellen hängen. Sie binden Liebe an die Erscheinungsform, statt an Bewußtseinsinhalte. Bei dieser Haltung wird die Vergänglichkeit des Irdischen zur Bedrohung, und dann hofft man, seine »geliebten Angehörigen« im Jenseits wiederzufinden. Dabei übersieht man, daß das »Jenseits« immer da ist. Das Jenseits ist der Bereich jenseits der materiellen Formen. Man braucht lediglich alles Sichtbare im Bewußtsein zu transmutieren, und man ist bereits jenseits der Formen. Alles Sichtbare ist nur ein Gleichnis warum sollte es beim Menschen anders sein?
Die sichtbare Welt muß durch unser Leben überflüssig gemacht werden das gilt auch für unseren Partner. Probleme ergeben sich nur dann, wenn zwei Menschen ihre Partnerschaft unterschiedlich »nutzen«, indem der eine seine Projektionen bearbeitet und zurücknimmt, der andere aber voll in den Projektionen steckenbleibt. Dann wird der Zeitpunkt kommen, da der eine vom anderen unabhängig wird, während dem anderen das Herz bricht. Bleiben jedoch beide Teile in der Projektion stecken, so erleben wir eine Liebe bis in den Sarg und danach die große Trauer, weil die andere Hälfte fehlt! Wohl dem, der begreift, daß einem nur das nicht genommen werden kann, was man in sich verwirklicht hat. Liebe will eins sein, sonst nichts. Solange sie noch auf äußere Objekte gerichtet ist, hat sie ihr Ziel nicht erreicht. Es ist wichtig, die innere Struktur einer Partnerschaft genau zu kennen, um die analogen Bezüge zum Geschehen in der Niere nachvollziehen zu können. Wir finden im Körper sowohl singuläre Organe (z. B. Magen, Leber, Pankreas, Milz) als auch paarig angelegte, wie z. B. Lunge, Hoden, Eierstöcke und Nieren. Betrachten wir die paarigen Organe, so fällt auf, daß sie alle einen Bezug zum Thema »Kontakt« und »Partnerschaft« haben. Dabei repräsentieren die Lungen den unverbindlichen Kontakt und Kommunikationsbereich, während Hoden und Eierstöcke als Geschlechtsorgane die Sexualität repräsentieren. Die Nieren hingegen entsprechen der Partnerschaft im Sinne einer engen mitmenschlichen Begegnung. Diese drei Bereiche entsprechen übrigens auch den drei altgriechischen Begriffen für Liebe: Philia (Freundschaft), Eros (sexuelle Liebe) und Agape im Sinne des schrittweisen Einswerdens mit allem.
Alle Stoffe, die der Körper aufnimmt, gelangen letztlich ins Blut. Die Nieren haben die Aufgabe einer zentralen Filterstation. Hierfür müssen sie erkennen können, welche Stoffe für den Organismus zuträglich und verwertbar sind und welche Abbauprodukte und Gifte ausgeschieden werden müssen. Für diese schwierige Aufgabe stehen den Nieren verschiedene Mechanismen zur Verfügung, die wir hier wegen ihrer physiologischen Komplexität auf zwei Grundfunktionen vereinfachen wollen: Der erste Schritt der Filterung funktioniert nach dem Vorbild eines mechanischen Siebes, in dem Teilchen ab einer gewissen Größe zurückgehalten werden. Die Porengröße dieses Siebes ist genau so groß, daß das kleinste Eiweißmolekül (Albumin) noch gerade zurückgehalten wird. Der zweite, wesentlich kompliziertere Schritt basiert auf einer Verbindung von Osmose und dem Gegenstromprinzip. Im wesentlichen beruht die Osmose auf dem Ausgleich zwischen dem Druck und Konzentrationsgefälle zweier Flüssigkeiten, die von einer semipermeablen Membran voneinander geschieden sind. Dabei sorgt das Gegenstromprinzip dafür, daß die beiden verschieden konzentrierten Flüssigkeiten immer wieder aneinander vorbeigeführt werden, wodurch es der Niere im Bedarfsfall möglich ist, hochkonzentrierten Urin auszuscheiden (z.B. Morgenurin). Bei diesem osmotischen Ausgleich geht es letztlich darum, dem Körper lebenswichtige Salze zu erhalten, wovon unter anderem das Säure-Basen-Gleichgewicht abhängig ist.

Dem medizinischen Laien ist meist gar nicht bewußt, von welch lebenswichtiger Bedeutung dieses Säure-Basen-Gleichgewicht ist, das numerisch im pH-Wert ausgedrückt wird. So hängen alle biochemischen Reaktionen (z. B. Energiegewinnung, Eiweiß-Synthese) von einem in engen Grenzen stabilen pH-Wert ab. Das Blut hält sich damit in der genauen Mitte zwischen basisch und sauer, zwischen Yin und Yang. Analog besteht jede Partnerschaft in dem Versuch, die beiden Pole, männlich (Yang, sauer) und weiblich (Yin, basisch) zum harmonischen Ausgleich zu bringen. So wie die Niere dafür sorgt, daß das Gleichgewicht zwischen Säure und Base garantiert ist, so sorgt die Partnerschaft analog dafür, daß man durch die Verbindung mit einem anderen Menschen, der den Schatten von einem lebt, in Richtung Ganzheit vervollständigt wird. Dabei kompensiert die andere (oder »bessere«) Hälfte durch ihr Sosein das, was einem selbst fehlt.
Die größte Gefahr in einer Partnerschaft ist allerdings immer der Glaube, problematische und störende Verhaltensweisen wären allein dessen Problem und hätten mit mir selbst nichts zu tun. In diesem Falle bleibt man in der Projektion stecken und erkennt nicht die Notwendigkeit und den Nutzen, die vom Partner reflektierten eigenen Schattenbereiche zu be- und verarbeiten, um durch diese Bewußtwerdung zu wachsen und zu reifen. Somatisiert sich dieser Irrtum, so lassen auch die Nieren lebenswichtige Stoffe (Eiweiß, Salze) die Filtersysteme passieren und verlieren damit für die Eigenentwicklung wesentliche Bestandteile an die Außenwelt (z.B. bei der Glomerubnephritis). Sie zeigen damit die gleiche Unfähigkeit, wichtige Stoffe als eigene zu erkennen, wie die Psyche, welche wichtige Probleme nicht als eigene erkennt und deshalb dem anderen überläßt. So wie der Mensch sich im Partner erkennen muß, so brauchen auch die Nieren die Fähigkeit, die von außen kommenden, »fremden« Stoffe als für die eigene Auseinandersetzung und Entwicklung wichtige
Stoffe zu erkennen. Wie stark der Bezug der Nieren zum Thema »Partnerschaft« und »Kontaktfähigkeit« ist, läßt sich auch gut an bestimmten Gewohnheiten des täglichen Lebens ablesen. Bei allen Gelegenheiten, bei denen Menschen zusammenkommen in der Absicht, miteinander in Kontakt zu treten, spielt das Trinken eine übergeordnete Rolle. Kein Wunder, denn Trinken stimuliert das »Kontaktorgan Niere« und damit auch die psychische Kontaktfähigkeit. Der Kontakt wird schnell noch enger, wenn man mit seinen gefüllten Gläsern und Bierkrügen gemeinsam anstößt. So kann man über das Anstoßen anbandeln, ohne anstößig zu werden. Auch der Eintausch des distanzierten »Sie« in ein nahes »Du« ist fast immer mit einem Trinkritual verbunden man begießt die Verbrüderung. Menschliche Kontaktherstellung wäre ohne gemeinsames Trinken so gut wie unvorstellbar sei es eine Party, ein geselliges Zusammensein oder ein Volksfest, überall trinkt man sich Mut an, dem anderen näherzukommen. Entsprechend argwöhnisch betrachtet eine solche Runde dann auch den, der nicht mittrinkt, denn wer nicht (oder wenig) trinkt, zeigt damit, daß er seine Kontaktorgane nicht anregen und so in der Distanz verbleiben will. Bei all diesen Gelegenheiten bevorzugt man eindeutig stark diuretische Getränke, welche die Niere besonders kräftig anregen, wie Kaffee, Tee und Alkohol. (Gleich nach dem Trinken folgt die Bedeutung des Rauchens bei geselligen Anlässen. Rauchen stimuliert unser anderes Kontaktorgan, die Lunge. Es ist allgemein bekannt, daß man in Gesellschaft meist wesentlich mehr raucht, als wenn man allein ist.) Wer viel trinkt, zeigt damit seinen Wunsch nach Kontakt die Gefahr besteht jedoch, daß er auf der Ebene der Ersatzbefriedigung steckenbleibt.
Nierensteine entstehen durch Ausfällung und Kristallisation bestimmter im Harn überreichlich vorhandener Stoffe (z. B. Harnsäure, Calcium-Phosphat, Calcium-Oxalat). Neben den dafür verantwortlichen Milieubedingungen korreliert die Gefahr der Steinbildung stark mit der Flüssigkeitsmenge, die jemand trinkt; eine große Flüssigkeitsmenge senkt die Konzentration eines Stoffes und erhöht die Löslichkeit. Bildet sich jedoch ein Stein, dann unterbricht dieser den Fluß und kann zu einer Kolik führen. Die Kolik ist ein sinnvoller Versuch des Körpers, den blockierenden Stein durch peristaltische Bewegungen des Harnleiters nach außen zu bewegen. Dieser extrem schmerzhafte Vorgang ist mit einer Geburt vergleichbar. Der Kolikschmerz führt zu extremer Unruhe und einem starken Bewegungsdrang. Reicht die körpereigene Kolik nicht aus, den Stein weiterzubewegen, fordert der Arzt den Patienten sogar noch auf, zusätzlich Sprünge zu machen, um damit den Stein weiterzubefördern. Darüber hinaus versucht die Therapie, vor allem durch Entspannung, Wärmezufuhr und reichliches Trinken, die Steingeburt zu beschleunigen.
Die Entsprechungen auf der psychischen Ebene sind einfach zu sehen. Der blockierende Stein besteht aus Stoffen, die eigentlich ausgeschieden werden sollten, da sie zur Entwicklung des Körpers nichts mehr beitragen können. Er entspricht einer Anhäufung von Themen, von denen man ebenfalls schon längst hätte loslassen sollen, da sie für die Entwicklung nichts bringen. Hält man jedoch an unwichtigen und überlebten Themen fest, so blockieren sie den Fluß der Entwicklung und erzeugen einen Stau. Das Symptom der Kolik zwingt dann zu jener Bewegung, die man durch sein Festhalten eigentlich verhindern wollte, und der Arzt fordert vom Patienten genau das Richtige:
den Sprung. Erst ein Sprung aus dem Alten kann die Entwicklung wieder in Fluß bringen und vom überalterten (Stein) befreien.
Die Statistik weiß, daß Männer häufiger an Nierensteinen erkranken als Frauen. Die Themen »Harmonie« und »Partnerschaft« sind für den Mann schwerer lösbar als für die Frau, die diesen Prinzipien von Natur aus nähersteht.
Umgekehrt stellt die aggressive Durchsetzung für die Frau ein größeres Problem dar, da dieses Prinzip dem Mann nähersteht. Statistisch zeigt sich dies in der bereits besprochenen Häufigkeit der Gallensteine bei Frauen. Die bei der Nierenkolik eingesetzten Therapiemaßnahmen beschreiben bereits gut die Prinzipien, die bei der Lösung von Harmonie und Partnerschaftsproblemen hilfreich sind:
Wärme als Ausdruck von Zuneigung und Liebe, Entspannung der krampfenden Gefäße als Zeichen des Sich-Öffnens und Weiter-Werdens und schließlich die Flüssigkeitszufuhr, die alles wieder in Bewegung und Fluß bringt.

Schrumpfniere, künstliche Niere

Der Endpunkt der Entwicklung ist erreicht, wenn alle Funktionen der Nieren völlig darniederliegen und deshalb eine Maschine, die künstliche Niere, die lebenswichtigen Aufgaben der Blutwäsche übernehmen muß (Dialyse). Jetzt wird die perfekte Maschine zum Partner, nachdem man nicht bereit war, seine Probleme mit lebenden Partnern aktiv zu lösen. Wenn kein Partner perfekt und zuverlässig genug oder der Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit zu übermächtig war, findet man in der künstlichen Niere nun einen Partner, der ideal und perfekt ist, da er ohne Eigenanspruch und Eigenbedürfnis treu und zuverlässig all das tut, was man von ihm will. Doch dafür ist man auch von ihm total abhängig: Mindestens dreimal wöchentlich muß man sich in der Klinik mit ihm treffen oder falls man sich eine eigene Maschine leisten kann schläft man Nacht für Nacht treu an seiner Seite. Man kann sich niemals weit von ihm entfernen und lernt vielleicht über diesen Umweg, daß es eben doch keine perfekten Partner gibt solange man selbst noch nicht vollkommen ist.

Wenn etwas an die Nieren geht, sollte man sich folgende Fragen vorlegen:
1. Welche Probleme habe ich im Bereich meiner Partnerschaft?
2. Neige ich dazu, in der Projektion steckenzubleiben und so die Fehler meines Partners allein für dessen Probleme zu halten?
3. Versäume ich, in all den Verhaltensweisen meines Partners mich selbst zu entdecken?
4.Halte ich an alten Problemen fest und verhindere ich dadurch den Fluß der Entwicklung?
5.Zu welchen Sprüngen will mich mein Nierenstein in Wirklichkeit veranlassen?

Was ist „Krankheit als Symbol“?

Es ist eine Möglichkeit, die symbolische Botschaft von Krankheitssymptomen zu entschlüsseln.

Auswahl meiner Anwendungserfahrungen:

  • Was fehlt dem Mensch? Um das zu erkennen, muss auf allen Ebenen des menschlichen Daseins geschaut und gearbeitet werden
  • Die Sprache des Körpers verstehen auf der Basis: alles körperliche Geschehen ist Ausdruck eines seelischen Inhalts
  • Selbstverwirklichung und gesunder Wachstum anstelle von Expansion auf falscher Ebene

Wie kann ich mir eine Therapie mit „Krankheit als Symbol“ vorstellen?

Wir suchen und finden die Bedeutung Ihrer Krankheit und deren Symptome – um dieser dann eine Entwicklungsmöglichkeit anzubieten.

Dazu stelle ich Ihnen z.B. Fragen wie:

Warum geschieht gerade Dir, gerade das, gerade jetzt? Woran hindert Dich die Symptomatik? Wozu zwingt sie Dich? Und welchen Sinn erfüllt sie gerade jetzt in Deinem Leben?

Darüber hinaus befragen Sie in geführten Meditationen Ihren Körper, um verdeckte Botschaften zu erfahren.

Des Weiteren biete ich Ihnen mein umfangreiches Wissen an, welche Bedeutung man den jeweiligen Beschwerden zuspricht. Doch da jedes Krankheitsbild vollkommen individuell ist, ist es auch nur in der persönlichen Situation ganz stimmig zu deuten. Und wirklich erschöpfend werden Deutungen erst, wenn sowohl die persönlichen Umstände mit in Betracht gezogen werden, wie natürlich auch die betroffenen Organebenen.

Hierbei geht es nie darum, eine Schuldzuweisung zu finden, sondern die eigene Verantwortung für die Entwicklungschance, die in der Krankheit steckt, übernehmen zu können und damit als bewußten Teil der eigenen Persönlichkeit zu leben.

Ich verwende das „Krankheit als Symbol“ – Wissen als Basis für die daraus folgenden und wesentlichen Schritte an, z.B. um an den entsprechenden Blockaden und Widerständen zu arbeiten, die bisher der Heilung im Wege standen, und diese zu überwinden. Meine Arbeit diesbezüglich hat nie zum Ziel, die Schulmedizin zu ersetzen, sie ist lediglich eine erweiterte Sichtweise, die zur Heilung beitragen kann.

Wissenswertes über „Krankheit als Symbol“

Dr. med. Ruediger Dahlke ist bekannt als Arzt und Buch-Autor. Seit 1978 ist er als Psychotherapeut, Fastenarzt und Seminarleiter tätig. Seit 1989 leitet er das Heil-Kunde-Zentrum für Psychotherapie, ganzheitliche Medizin und Beratung in Johanniskirchen. Er hält Seminare und Ausbildungen in Psychosomatik, Atem- und Psychotherapie, Fasten und Bilder-Meditation. Man kennt ihn auch aus Vorträgen und Firmen-Trainings im deutschsprachigen Raum und in Italien.

Dahlke achtet schon bei der Symptombeschreibung auf die verwendete Symptomsprache. Symptomsprache ist ein Sonderfall der Körpersprache und wohl die am verbreitetste Sprache auf dieser Erde. Obwohl sie eine universelle Sprache ist, wird sie allerdings nur von wenigen Menschen unserer Kultur bewusst verstanden.

Dabei wäre es gar nicht so schwer, sie wieder zu erlernen. Denn unser Körper spricht nicht nur, sondern unsere Sprache ist auch körperlich. Ob wir etwas begreifen oder verstehen, bestimmte Dinge uns an die Nieren gehen oder andere zu Kopf steigen, ob wir uns etwas zu Herzen nehmen, oder es uns auf den Magen schlägt, ob Läuse über unsere Leber laufen oder der Atem vor Schreck stockt, immer ist die Sprache psychosomatisch und zeigt uns eine Verbindung zwischen Körper und Seele, die diese Kultur erst langsam wieder entdeckt.

Rüdiger Dahlke versteht Krankheiten darüber hinaus als SINNvolles Geschehen, nämlich als einen Weg der Seele, ungelöste Konflikte zu Bewußtsein zu bringen.

Für dieses Bewußtwerden ist es hilfreich, die symbolische Bedeutung von Krankheitssymptomen zu verstehen und die Botschaft der Krankheit entschlüsseln zu können. Das ebnet den Weg, sich der anstehenden Lernaufgabe zu stellen, auf die die Krankheit hinweist.

Kerstin Scheffé
Dipl. Psychologin
Heilpraktikerin (Psychotherapie)
Praxis für ganzheitliche Therapie

Synonyme: Erkrankung, Morbus, Nosos, Pathos
Englisch: disease

Eine Krankheit bzw. Erkrankung ist eine Störung der normalen physischen oder psychischen Funktionen, die einen Grad erreicht, der die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden eines Lebewesens subjektiv oder objektiv wahrnehmbar negativ beeinflusst. Die Grenze zwischen Krankheit und Befindlichkeitsstörung ist fließend.

Sozialversicherungsrechtlich wird unter Krankheit das Vorhandensein einer Störung verstanden, die eine Behandlung im Sinne von medizinischer Therapie und Krankenpflege erfordert und eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat.

Bei Menschen, die an einer Krankheit leiden, spricht man von Erkrankten. Das entsprechende Adjektiv ist krank.

Die Einteilung der Krankheiten kann grob organbezogen nach den Hauptdiagnosegruppen (MDC - Major Diagnostic Categories) erfolgen. Genauer erfolgt sie entsprechend der ICD-10-Klassifikation, bzw. für den onkologischen Bereich entsprechend der Internationalen Klassifikation der Krankheiten für die Onkologie (ICD-O). In Lehrbüchern findet man weitere Systematiken, die sich am klinischem Bild oder an der Histopathologie ausrichten.

Krankheitssystematiken unterliegen einem ständigen Review, da durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse Zusammenhänge aufgedeckt werden, die eine abweichende Einordnung notwendig machen. So können Krankheiten unbekannter Ursache z.B. einem bestimmten Gendefekt zugeordnet werden.

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In der Vereinbarung verpflichtet der Bevollmächtigte, die Vollmacht entsprechend den mit dem Vollmachtgeber getroffenen Regelungen auszuüben. Beispielsweise kann dies eine Absprache sein, dass der Vollmachtnehmer erst dann von der Vollmacht Gebrauch macht, wenn die Krankheit oder Behinderung des Vollmachtgebers so weit fortgeschritten ist, dass dieser sich selbst nicht mehr um seine Angelegenheiten kümmern kann.

OLG Schleswig, Urteil vom 18.03.2014, 3 U 50/13:

  1. Bei der Erteilung einer umfassenden Vorsorgevollmacht für ein Kind des Vollmachtgebers wird in der Regel nicht von einem bloßen Gefälligkeitsverhältnis, sondern von einem Auftragsverhältnis auszugehen sein.
  2. Die Erteilung eines schriftlichen Auftrags an ein Kind des Vollmachtgebers, drei Konten aufzulösen, von dem Guthaben Goldbarren zu kaufen und diese dem Vollmachtgeber auszuhändigen, spricht für das Vorliegen eines Rechtsbindungswillens und gegen ein bloßes Gefälligkeitsverhältnis.
  3. Im Fall von § 667 BGB trifft die Darlegungs- und Beweislast für die auftragsgemäße Verwendung bzw. Herausgabe des Erlangten den Bevollmächtigten. Eine Ausnahme ist nach § 242 BGB nur dann anzunehmen, wenn es um regelmäßig getätigte Kontoabhebungen von Beträgen geht, die für das tägliche Leben des Auftraggebers erforderlich erscheinen, und wenn jahrelang wegen des Vertrauensverhältnisses Abrechnungen oder Quittungen nicht verlangt worden sind.

Niemand ist verpflichtet, eine Vollmachtstätigkeit gegen seinen Willen zu übernehmen. Es gilt der Grundsatz der Vertragsfreiheit. Um sicher zu gehen, dass die als Bevollmächtigter ausgesuchte Person tatsächlich bereit ist, die Vollmachtstätigkeit wahrzunehmen, wird bisweilen empfohlen, ihr Einverständnis mit in die Vollmachtsurkunde aufzunehmen und den Bevollmächtigten zusätzlich unterschreiben zu lassen.

Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn das Grundgeschäft, wie oft unter Angehörigen üblich, nur mündlich vereinbart wurde.

Die Vollmacht kann im Kreis naher Angehöriger und im sozialen Umfeld von Jedermann wahrgenommen werden. Geschäftsmäßige Wahrnehmung ist ohne besondere gerichtliche Erlaubnis nur Anwälten erlaubt.

Eine Vorsorgevollmacht, die in erster Linie deshalb erteilt wird, damit der Vertreter geschäftsmäßig für den Vollmachtgeber in behördlichen und gerichtlichen Verfahren auftreten und dort Anträge stellen kann, ist wegen Verstoßes gegen das Rechtsberatungsgesetz nichtig. Das hindert den Vollmachtgeber grundsätzlich aber nicht, Verfahrenshandlungen des Bevollmächtigten zu genehmigen.

Nichtigkeit nach Rechtsberatungsgesetz erstreckt sich auf Vollmacht: Ist der Geschäftsbesorgungsvertrag zur Abwicklung eines Grundstückserwerbs im Bauträgermodell wegen Verstoßes gegen das Rechtsberatungsgesetz nichtig (BGHZ 145, 265), so erstreckt sich die Nichtigkeit auch auf die dem Treuhänder dazu erteilte Vollmacht.

Weitere BGH-Entscheidung zur Vollmachtsnichtigkeit (im Bereich Grundstücksrecht)

Die Vollmacht selbst ist ebenfalls grundsätzlich nicht an eine bestimmte Form gebunden (§ 167 Abs. 2 BGB). Auch hier empfiehlt sich mindestens Schriftform (§ 126 BGB), weil mündliche Vollmachten im Rechtsverkehr allgemein nicht akzeptiert werden.

Schon aus Gründen der Klarheit und Beweiskraft ist eine schriftliche Abfassung angebracht. Die Vollmacht muss nicht handschriftlich verfasst sein (in diesem Fall wäre allerdings die Gefahr der Fälschung geringer; außerdem lässt sich späteren Zweifeln an der Geschäftsfähigkeit des Vollmachtgebers eher begegnen, wenn der Text vollständig eigenhändig geschrieben worden ist).

Man kann eine Vollmachtsurkunde auch mit der Maschine oder dem PC schreiben oder von einer anderen Person schreiben lassen. Schließlich kann man sich auch eines geeigneten Vordruckmusters bedienen. Ort, Datum und vollständige eigenhändige Unterschrift dürfen jedoch keinesfalls fehlen.

Sofern die Vollmacht sich auf die Einwilligung in Untersuchungen, Heilbehandlungen oder sonstige ärztliche Eingriffe beziehen soll, ist zum einen die Schriftform nötig. Außerdem müssen diese Handlungen ausdrücklich in der Vollmacht erwähnt werden (§ 1904 Abs. 2 BGB). Es reicht also bei medizinischen Behandlung eine so genannte Generalvollmacht nicht aus. Das gleiche gilt, wenn der Bevollmächtigte berechtigt sein soll, in freiheitsentziehende Maßnahmen (auch Fixierungen usw.) einzuwilligen (§ 1906 Abs. 5 BGB).

Durch Vorsorgevollmacht kann die Befugnis zur Entscheidung über freiheitsentziehende Maßnahmen i.S. von (§ 1906 Abs. 4 BGB und zu gefährlichen Heilbehandlungsmaßnahmen (§ 1904 BGB) geregelt werden. Die Vollmacht muss jedoch die Übertragung gerade dieser Befugnis auf den Bevollmächtigten ausdrücklich enthalten und macht das vormundschaftsgerichtliche Genehmigungsverfahren nicht entbehrlich.

Aus Gründen der Rechtssicherheit empfiehlt es sich, Vollmachtsurkunden durch die örtliche Betreuungsbehörde beglaubigen zu lassen ( § 6 BtBG). In einigen Bundesländern beglaubigen auch weitere öffentliche Dienststellen Vollmachtsurkunden (z.B. in Hessen das Ortsgericht oder in Baden-Württemberg die Ratsschreiber).

Die Beglaubigung durch die Betreuungsbehörde ist mit 10 Euro Gebühr zwar erheblich billiger als eine notarielle Beurkundung (bei der es auf die Höhe des Vermögens des Vollmachtgebers ankommt), sie bedeutet jedoch nur eine Identitätsprüfung des Vollmachtgebers. Eine Beglaubigung vom Notar dürfte aber bei normalen Vermögen auch nicht mehr als 20,-- bis 30,-- Euro kosten.

D.h., es wird nur die Unterschrift bzw. das Handzeichen auf der Vollmachtsurkunde beglaubigt. Auf intensivere Rechtsberatung und Formulierungshilfen für die Vollmacht muss hierbei verzichtet werden.

Allerdings stellen Betreuungsbehörden (und Betreuungsvereine) oft Musterformblätter für Vorsorgevollmachten (und Betreuungsverfügungen) zur Verfügung. Bei Betreuungsvereinen gibt es seit 1.7.2005 auch die Möglichkeit, sich rechtlich in Bezug auf Vorsorgevollmachten beraten zu lassen.

Eine Unterschriftsbeglaubigung,ist oftmals erforderlich, z.B. bei Erklärungen zum Grundbuch (§ 29 GBO) oder bei Gerichtsverfahren, wenn dies von der Gegenseite verlangt wird (§ 80 Abs. 2 ZPO).

Um die Akzeptanz bei Geldinstituten zu gewährleisten, ist es ratsam, den Bevollmächtigten dort persönlich einzuführen.

Größere Rechtssicherheit, vor allem bei Grundstücksgeschäften und bei großen Vermögenswerten, bietet die notarielle Beurkundung (§ 129 BGB). Dies gilt vor allem dann, wenn die Vorsorgevollmacht unwiderruflich erteilt werden soll.

Im Unterschied zur Unterschriftsbeglaubigung hat bei einer notariellen Beurkundung der Vorsorgevollmacht eine Prüfung der Geschäftsfähigkeit des Vollmachtgebers durch den Notar zu erfolgen, die zwar für das Gericht nicht verbindlich, aber meist doch hilfreich ist.

Der Notar berät darüber hinaus und hilft dabei, klare Formulierungen in die Vollmachtsurkunde aufzunehmen.

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Auch ein hormoneller Einfluss kann die beiden Phasen einer bipolaren Störung begünstigen. So wird bei einer Manie im Körper deutlich mehr Dopamin und Noradrenalin ausgeschüttet, was den gesteigerten Antrieb erklärt. Bei der Depression hingegen ist zu wenig Serotonin und Noradrenalin vorhanden, so dass der Antrieb stark vermindert ist und sich der Betroffene kaum mehr an etwas erfreuen kann.

Zu Beginn der Erkrankung gibt es meist einen konkreten Auslöser. Das kann ein schicksalhaftes oder gar traumatisches Ereignis oder der Verlust / Tod eines geliebten Menschen sein. Ist die bipolare Störung dann einmal ausgebrochen, verselbstständigt sich diese psychische Krankheit praktisch.

Bipolare Störung - Symptome der Manie und der Depression

Wodurch äußert sich eine manische Phase?

  • Der Betroffene wirkt überdreht, redet fast ununterbrochen und sprunghaft mit abrupten Themenwechseln. Für den Zuhörer ist es meist sehr schwer, den rasend schnellen Gedankengängen der bipolaren Person zu folgen. Auf dem Höhepunkt der Manie dichtet diese auch Aspekte hinzu.
  • Sein Drang zu handeln ist in der manischen Phase stark erhöht. Dabei muss die Handlung nicht immer Sinn ergeben. Eine Prioritätensetzung erfolgt nicht. Seine Aufmerksamkeit kann sich auf im Augenblick unwichtige Dinge richten und im nächsten Moment schon einen anderen Anreiz finden.
  • Er kann sich offenbar nicht längere Zeit auf eine Sache konzentrieren. Alles, was ihm gerade wild durcheinander im Kopf herumwirbelt, hat für ihn in dieser Situation subjektiv die gleiche Wichtigkeit.
  • Es findet kein vollständiger Realitätsverlust statt. Seine Handlungen und geäußerten Gedanken beziehen sich meist auf eine reale Begebenheit oder Ereignisse aus seinem Leben (auch vergangene Erlebnisse werden angesprochen). Lediglich auf dem Höhepunkt der Manie treten Wahnvorstellungen jeweils kurzfristig und sehr abrupt auf. Fakten kann er meist auf Nachfrage abrufen. Das Gedächtnis wird durch die Erkrankung an sich grundsätzlich nicht beeinträchtigt.
  • In der Manie ist ein Bipolarer generell sehr unruhig. Da er keine Ruhe findet, kann er oft nicht schlafen und verspürt auch nicht das Bedürfnis danach. Er bemerkt nicht, wenn er erschöpft ist, und nimmt die Anzeichen von Erschöpfung oder von gesundheitlichen Beschwerden nicht ernst. Mitunter hält er sich für unbesiegbar.
  • Auch kann es sein, dass er in der manischen Phase übermäßig viel Geld ausgibt oder sich in sozialen Situationen taktlos verhält. Ein Risikobewusstsein ist in der manischen Phase nicht vorhanden.

Was kennzeichnet die depressive Phase?

  • In der depressiven Phase ist der bipolare Mensch eher antriebslos und verspürt keine Freude mehr an den Aktivitäten, die ihm sonst angenehm waren.
  • Alles erscheint ihm sinnlos, seine Lage hoffnungslos, sein Selbstwertgefühl ist im Keller. Im schlimmsten Fall sehnt er sich nach dem Tod. Der suizidale Anteil muss nicht zwangsläufig Teil der Depression sein, kann aber auftreten.
  • Er grübelt ständig über Dinge, die ihm Sorgen bereiten. Negative Gedankenschleifen bilden sich, aus denen er letztendlich ohne Hilfe von außen nicht mehr herauskommt. Er gibt sich selbst die Schuld an allem (auch unbegründet) und macht sich Vorwürfe.
  • Seine Energiekapazität ist sehr eingeschränkt. Selbst einfache Alltagsverrichtungen fallen ihm schwer und er kann sich oft nicht dazu überwinden. Dafür ist er in der Depression viel schneller erschöpft als sonst.
  • Als Nebenerscheinung kann er an Gewicht verlieren, weil er keinen Appetit hat. Oder er nimmt in der depressiven Phase zu, weil er mehr isst (Frustessen, Genuss von Süßigkeiten zur kurzfristigen Stimmungsaufhellung).
  • Die Depression kann auch von Unruhe begleitet sein.

Tipps für Angehörige von einer bipolaren Störung Betroffener

Allgemeine Ratschläge bei einer manischen Depression

  • Halten Sie denKontakt zum Betroffenen aufrecht. Gehen Sie aufmerksam mit ihm um und beobachten Sie seinen Zustand auf etwaige Auffälligkeiten und Symptome. Nehmen Sie ihn als Person, seine Wünsche und Bedürfnisse ernst und gehen Sie auf diese ein.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ansprechpartner – insbesondere die Fachärzte und der behandelnde Psychiater und / oder Psychotherapeut – für akute Fälle zur Verfügung stehen.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie nicht alleine dastehen. Da die Belastung und Verantwortung für eine Person alleine zu groß ist, manchmal sogar die Hilfe mehrerer Leute notwendig ist, sollten sich mehrere Vertrauenspersonen bei der Betreuung des Bipolaren gegenseitig unterstützen. Idealerweise wechseln Sie sich im akuten Fall mit der Begleitung ab.
  • Wägen Sie größere Veränderungen gemeinsam mit dem Betroffenen gründlich ab und bereiten Sie diese, falls diese umgesetzt werden sollen, mit ihm vor. Dies gilt nicht nur für objektiv notwendige Veränderungen (wie einem Umzug wegen Jobwechsel), sondern auch für Veränderungen, die aus Eigenantrieb geschehen. Zur Prophylaxe bei unvorhersehbaren Veränderungen, etwa einem persönlichen Schicksalsschlag oder dem Verlust eines nahestehenden Menschen, hilft eventuell, mit dem Betroffenen offen über seine diesbezüglichen Ängste zu reden.
  • Generell sollten Sie ihm in ernsthaften Gesprächen zugewandt sein, bei Bedarf auch über Tabuthemen mit ihm sprechen können, und ihn auch über möglicherweise Belastendes aus der Vergangenheit sprechen lassen. Bleiben Sie mit dem Bipolaren in Verbindung und hören Sie ihm zu, wenn er sich etwas für ihn Wichtiges von der Seele reden möchte.
  • Tauschen Sie sich mit den anderen Vertrauenspersonen aus. Reden Sie miteinander über Ihre Eindrücke, aber auch Sorgen und Ängste bezüglich des Betroffenen und seiner psychischen Erkrankung.

Vorsicht mit Lichttherapie!

Während bei einer reinen Depression oder einer saisonalen Depression eine Lichttherapie hilfreich sein kann, ist sie bei einer bipolaren Störung eher mit Vorsicht zu genießen. Steckt der Betroffene nicht gerade tief in einer depressiven Phase, kann eine Lichttherapie im Gegenteil kontraproduktiv wirken oder bei einer Überdosis gar eine Manie auslösen! Wenn überhaupt, sollte eine Lichttherapie – falls man sich unter diesen Umständen für eine solche Behandlung entscheidet – bei Bipolaren daher nur im ohnehin lichtarmen Winter im Falle einer akuten Depression, vorsichtig dosiert und in Absprache mit dem behandelnden Facharzt eingesetzt werden.

In der hellen Saison dürfte hingegen ein Spaziergang bei Tageslicht zur Stimmungsaufhellung genügen. Auf jeden Fall ist diese sanfte Maßnahme risikofrei, zumal das Tageslicht natürlich vorhanden und der Betroffene ihm daher ohnehin ausgesetzt ist. Ein weiterer Vorteil des Tageslichts ist es, dass der Biorhythmus sich danach richtet. Somit fördert es wohl einen geregelteren Schlaf-Wach-Rhythmus und kann vielleicht in einer nicht allzu akuten Phase Schlafprobleme lindern.

Manische Phase – wie Angehörige am besten vorgehen

  • Erstellen Sie am besten bereits vorher einen Notfallplan, wie im akuten Fall vorgegangen werden muss. Schreiben Sie auch die Telefonnummern aller wichtigen Ansprechpartner (Fachärzte, Notdienste sowie alle Dienste, die bei der Betreuung des von der bipolaren Störung Betroffenen beteiligt sind) auf einen Zettel und bewahren diesen gut auf.
  • Umgang mit dem Betroffenen: Lassen Sie ihn einfach reden. Geben Sie Acht, aber geben Sie ihm nach Möglichkeit nicht zu sehr das Gefühl, dass er kontrolliert wird. Ungefährliche Dinge können Sie ihn einfach tun lassen. Schreiten Sie nur bei wirklich heiklen Aktivitäten ein. Das entstandene Chaos können Sie auch später noch beseitigen. So lange Sie alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen haben, kann nicht allzu viel Schlimmes passieren. Provozieren Sie ihn nicht zusätzlich, versuchen Sie ihn möglichst zumindest etwas zu beruhigen. Lassen Sie sich auch nicht auf denselben Rhythmus ein, sondern versuchen Sie, so gut es geht, Ruhe zu bewahren und auszustrahlen.
  • Grenzen Sie sich so gut es geht ab. Nutzen Sie bei der Betreuung die Ruhephasen des Betroffenen, um sich selber zu erholen. Sorgen Sie für Entlastung, indem Sie sich bei der Betreuung mit den anderen Angehörigen und sonstigen Vertrauenspersonen abwechseln.
  • Weihen Sie vertrauenswürdige Nachbarn des Betroffenen in seine psychische Erkrankung ein, damit diese im Fall der Fälle besser helfen können. Aufmerksame und hilfsbereite Nachbarn merken zwar auch so, wenn etwas nicht stimmt, und unterstützen Sie und den Bipolaren im Notfall ohnehin. Wenn Sie oder der Betroffene die bipolare Störung nicht direkt erwähnen möchten, sollten Sie wenigstens sicherstellen, dass im Akutfall die Nachbarn mit aufpassen und bei Bedarf auch jemand zum Helfen da ist.
  • Warten Sie lieber nicht zu lange, um dieFachärzte über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren. Mit der richtigen Anpassung der Medikamente kann vielleicht das Schlimmste verhindert werden. Wenn eine manische Phase bereits merklich fortgeschritten ist, sollten Sie besser nicht bis zum Wochenende mit den weiteren Schritten warten. Am Wochenende sind viele Notdienste nicht erreichbar oder nur notdürftig besetzt, und auch die Einweisung in die Psychiatrie könnte sich dann schwieriger gestalten.
  • Ist die Manie noch nicht allzu sehr fortgeschritten, etwa in der Anfangsphase oder beim Abklingen im Rahmen der Behandlung, sind moderate Ausgänge in Begleitung, möglichst nur in reizarmer Umgebung (etwa für Spaziergänge), möglich.
  • In einer akuten Manie sollten Sie den Betroffenen niemals alleine in der Wohnung lassen.

Wenn die Manie bereits ihren Höhepunkt erreicht hat:

  • Es mussrund um die Uhr jemand zur Betreuung da sein, idealerweise im Wechsel. Auf jeden Fall sollten mehrere Vertrauenspersonen sich gegenseitig so gut es geht entlasten.
  • An seine Grundbedürfnisse (Essen, Trinken, grundsätzliche Hygiene) muss der Betroffene in dieser Phase nicht nur erinnert werden, sondern benötigt dabei ggf. konkrete Unterstützung. Sonst werden diese vergessen. Auch auf die Medikamentengabe müssen Sie und alle anderen ihn betreuenden Angehörigen verstärkt achten und dass diese auch tatsächlich (mit ausreichend Flüssigkeit) hinuntergeschluckt werden. Erschwert wird dies in der Manie dadurch, dass sich der von einer bipolaren Störung Betroffene mitunter vehement dagegen wehren kann, wenn er gerade aufgedreht ist und Hunderte anderer durcheinander wirbelnder Ideen im Kopf hat. Hier ist behutsames, ruhig bestimmtes Vorgehen gefragt.
  • Schließen Sie wichtige Papiere und Wertgegenstände weg, damit der Betroffene sie nicht verlegen kann. In der manischen Phase kann es nämlich sein, dass er alles durcheinander bringt, etwas vernichtet oder wegschmeißt.
  • Halten Sie alle spitzen Gegenstände sowie alkoholische Getränke(falls vorhanden)außer Reichweite des Betroffenen. Es besteht sonst Verletzungsgefahr. Alkoholische Getränke, egal wie hochprozentig sie auch sein mögen, könnten einfach gekippt werden. Generell würden sich auch geringere Mengen Alkohol bei einer Manie fatal auswirken. Auch auf Kaffee und andere Aufputschmittel sollte in der manischen Phase verzichtet werden.
  • Schließen Sie die Wohnung des Bipolaren ab und nehmen Sie die Schlüssel in Verwahrung. Der Betroffene wird sich natürlich gegen die Einschränkung seiner Freiheit wehren, womöglich laut schimpfen und vielleicht auch Aggressionen äußern. In diesem Zustand bestünde bei einem unbeaufsichtigten Ausgang allerdings eine sehr große Gefahr für einen Unfall. Alles, was ihm zurzeit im Kopf herumschwirrt, hat dann für ihn eine größere Priorität wie zum Beispiel der Straßenverkehr. Ein Sicherheitsbewusstsein ist dann praktisch nicht vorhanden, ebenso wenig wie er für vernünftige Argumente empfänglich wäre.
  • In dieser Phase ist die Einweisung in eine Psychiatrie meist unumgänglich. Da die manischen Phasen besonders am Anfang insgesamt über mehrere Wochen gehen können, wäre die Belastung und Verantwortung für Angehörige andernfalls irgendwann nicht mehr tragbar.

Handlungsempfehlungen und Hinweise für die depressive Phase

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Ich entlasse dich. Du darfst gehen.

Ich vertraue Dir. Dass Du nur wiederkommst, wenn es Sinn macht.

Dann soll es so sein und ich werde Dich erneut überstehen.

Stehen bleiben. Nicht fallen. Oder wieder aufstehn. (Mich) nicht stürzen!

Wenn Du wieder kommst, werde ich erneut an Dir wachsen, durch Dich lernen.

Doch heute entlasse ich Dich.

In Demut und Dankbarkeit. Ohne Bedauern oder Groll.

Auch ohne Sehnsucht, Bedauern oder Sentimentalität.

Ich will jetzt einfach ohne Dich gehen. Ich traue es mir zu. Freue mich darauf.

Also, soweit es nach mir geht: Ich spinne nicht mehr.

Naja. Nochmal. Streich das "nicht". Ich spinne kaum noch. Oder nur noch wenig.

Eigentlich: Ich spinne so viel ich will INNERHALB MEINES GRÜNEN BEREICHS.

Und der ist weit. Weit, weit!

Hat alle Farben. Den ganzen Regenbogen. Und mehr.

Vielleicht sogar mal einen ganz normal-neurotischen menschlichen kurzen Suizidgedanken.

Aber nichts Lebensgefährliches mehr. Darum sage ich auch:

ADIEU Lebensangst. ADIEU Lebensmüdigkeit. ADIEU Selbstgeisselung. ADIEU Todessehnsucht.

Lieber Tod, ja, ich darf mich auf Dich freuen. Tu ich. Und fürchte Dich. "Normal. ";)

Aber erstmal lebe ich. Und zwar volle Kanne. Ja, volle Kanne.

Liebes Leben, hier bin ich! Nimm mich! Nimm mich ganz! Ich bin Dein.

Ich kann alles sein. Ja, auch ohne tödliche Spitzen.

Ich wähle die Ruhe. Die Ruhe im Sturm.

Ich wähle die Nüchternheit. UND die Passion.

Das Laute UND das Leise. Und alles dazwischen.

Sowohl als auch.

Das Heile. Das Gesunde. Die Liebe. Die Welt.

Ersetze oder ergänze das Schroffe durch das Weiche.

Spitz UND rund? Ergibt rundspitz. Spitzrund. Ritz und Spund.

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Leben zwischen den Extremen: Bei einer manisch depressiven Erkrankung schwankt der Gemütszustand von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt. Die bipolare Störung ist aufgrund der symptomfreien Zeit nur sehr schwer zu erkennen – die Diagnose wird meist erst nach zehn bis 15 Jahren gestellt. Wir erklären, was die Erkrankung bedeutet und wie Betroffene und Angehörige am besten damit umgehen.

Die manisch depressive Erkrankung gehört zu den affektiven Störungen – sie wirkt sich erheblich auf die Stimmungslage des Erkrankten aus. Er durchlebt mehrere Tage, Wochen oder gar Jahre lang eine absolute Hochphase (Manie), auf die ein tiefes Loch (Depression) folgen kann. Zwischen den krankhaften Phasen liegen beschwerdefreie Zeiträume. Sind die Symptome dieser bipolaren Erkrankung nicht so stark ausgeprägt, spricht man auch von einer Hypomanie.

Während einer manischen Phase ist dem Betroffenen nicht bewusst, dass es sich um eine Krankheit handelt. Er fühlt sich extrem leistungsfähig, belastbar und fit. Das Schlafbedürfnis ist sehr gering, die eigenen Fähigkeiten, die finanziellen Mittel und die Attraktivität werden zum Teil enorm überschätzt. Die Manie ist von Aktionismus geprägt: Der Erkrankte kann kaum einen Moment still sitzen, die Sprechgeschwindigkeit nimmt zu und es kommt zu schnellen Gedankensprüngen.

Handlungen im Affekt können den Betroffenen in die Bredouille bringen. So kann es zu spontanen Autokäufen, der Aufnahme eines Kredits oder rauschartigen Shoppingerlebnissen kommen. Nicht selten überschreiten Erkrankte dabei ihre finanziellen Mittel. Durch das gesteigerte Selbstbewusstsein und eine Steigerung des sexuellen Verlangens kann es während der Manie zu exzessiven Ausschweifungen kommen. Nicht selten schämen sich Betroffene im Nachhinein für ihr Verhalten. Ist eine Manie extrem ausgeprägt und kommt es zu gefährlichen Situationen für den Patienten oder sein Umfeld, kann eine Zwangseinweisung in eine Klinik erforderlich sein.

Symptomfreie Zeit: Langeweile und Unzufriedenheit

Wenn die Manie nach einigen Tagen oder Wochen wieder abklingt, kann eine Zeit ohne körperliche und geistige Beschwerden folgen. Hier kann sich der Betroffene gelangweilt und unausgefüllt fühlen. Die emotionale Hochphase während der Manie wird als erstrebenswertes Ziel erachtet – das „normale“ Leben und die „normalen“ Empfindungen reichen nicht mehr aus.

Liegt eine bipolare Störung vor, kann der Betroffene nach einer Hochphase auch in ein tiefes Loch fallen. Auf die Manie folgt die Depression. Hier treten für Depressionen typische Symptome wie Antriebslosigkeit, Bedrücktheit, Traurigkeit und Suizidgedanken auf. Der Betroffene ist abgeschlagen, müde und nicht in der Lage seinen Alltag zu bewältigen. Meist wird während der ersten depressiven Phase ein Arzt aufgesucht. Es kommt häufig zur Fehldiagnose Depression, da der Patient die manische Phase nicht als krankhaft erachtet und im Anamnesegespräch nicht weiter beschreibt. Fälschlicherweise werden deshalb viele Betroffene unipolar gegen Depressionen behandelt.

Ursache für manische Depression noch unklar

Warum Menschen zu der bipolaren Störung neigen ist bislang nicht ganz klar. Die genetische Veranlagung scheint eine Rolle zu spielen. So erkranken Personen, deren direkte Verwandte eine affektive Störung aufweisen auch häufiger selbst an der Krankheit. Eine Veränderung der Gene ist ein Risikofaktor für die psychische Erkrankung. Doch nicht nur das Genmaterial spielt eine Rolle – zusätzlich müssen Umweltfaktoren auftreten, damit die Krankheit ausbricht.

Das kann ein einschneidendes Lebensereignis wie der Verlust einer geliebten Person, das Ende einer Beziehung oder der Umzug in eine neue Stadt sein. Die meisten Patienten erleben die erste manische oder depressive Phase bis zu ihrem 25. Lebensjahr. Je früher die Erkrankung diagnostiziert wird, desto besser ist die Prognose für den Verlauf.

Behandlung einer affektiven Störung: Medikamente und Psychotherapie

Ist die manische Depression erkannt, folgt meist einer langfristige oder lebenslange Therapie mit Medikamenten. Dabei wird zwischen der Aktutbehandlung während einer Manie oder Depression und der Behandlung während der symptomfreien Zeit unterschieden. Während der Manie können sogenannte Tranquilizer eingesetzt werden, die sowohl die Stimmung als auch den Schlafrhythmus normalisieren. Während einer depressiven Phase kommen Stimmungsaufheller zum Einsatz.

Direkt im Anschluss an eine Extremphase beginnt die medikamentöse Prophylaxe der nächsten krankhaften Episode. Eine Behandlung mit Lithium hat sich als geeignet erwiesen. Die Zusammensetzung und Dosierung der Mittel ist sehr individuell und kann nur in Absprache mit dem behandelnden Spezialisten festgelegt werden. Eine Veränderung in der Medikation sollte niemals eigenständig unternommen werden.

Begleitend zur medikamentösen Therapie ist eine Psychotherapie angebracht. Hier lernen Betroffene mit ihrer Erkrankung umzugehen und ein Gefühl für die Extremphasen zu bekommen. Es können bestimmte Trigger ausgemacht werden, die eine Manie oder Depression einleiten können. Außerdem bekommen Betroffene eine Hilfestellung zur Bewältigung des Alltags während einer akuten Episode. Das Führen eines Stimmungstagebuchs kann ein geeignetes Mittel sein, um die Gemütslage zu dokumentieren und gegebenenfalls auf Veränderungen rechtzeitig zu reagieren.

Bipolare Störung: Das Umfeld leidet mit

Bei einer bipolaren Störung ist das persönliche Umfeld sehr von den extremen Stimmungen betroffen. Freunde, Familie und Lebenspartner sind den Schwankungen ausgesetzt. Daher sollten nahestehende Menschen in die Behandlung und Arztgespräche mit einbezogen werden. Sie erkennen oft leichte Veränderungen im Verhalten schneller als der betroffene selbst und können rechtzeitig Alarm schlagen. Während einer Manie kann es sinnvoll sein, Bankkarten, Ausweißpapiere oder andere Dokumente einzuziehen. So können sinnlose Spontankäufe verhindert werden. Ist die Krankheit ärztlich dokumentiert, können abgeschlossene Verträge gegebenenfalls wieder rückgängig gemacht werden – der Patient ist vorübergehend entscheidungsunfähig.

Egal ob während der Manie, der Depression oder der symptomfreien Episode, Angehörige können den Betroffenen dabei unterstützen das Stimmungstagebuch zu führen oder Struktur in den Alltag zu bringen. Das Erstellen eines Tages- oder Wochenplans ist geeignet, um normale Abläufe während der Extremphasen beizubehalten.

Für Betroffene und Angehörige gibt es Selbsthilfegruppen, in denen sie sich mit anderen Erkrankten und deren Familien austauschen können. Die behandelnden Ärzte und Kliniken können hierzu Empfehlungen aussprechen. Wird eine bipolare Störung wie die manische Depression diagnostiziert und behandelt, hat sie kaum Auswirkungen auf die Lebenserwartung. Der Betroffene muss lernen mit den extremen Gefühlen umzugehen und auf seine Stimmung zu achten. Unter guter medikamentöser Einstellung ist der Alltag kaum eingeschränkt.

- Gehobene oder euphorische Stimmung oder dysphorische Stimmung (Reizbarkeit)
- Antriebssteigerung
- Ideenflucht

Ein Maniker ist also grundlos gut gelaunt, heiter, die Stimmung kann aber rasch in eine gereizte, aggressive umschwenken.

Manische und depressive Episoden entsprechen in ihrer Symptomatik den oben beschriebenen Formen.

1. Behandlung der akuten Episode
2. Stabilisierungsphase nach Abklingen der Akutsymptomatik
3. Rezidivprophylaxe (Vorbeugung neuer Phasen)

In der Akutphase werden je nach Zustand Medikamente wie bei der Manie bzw. Depression eingesetzt.

Auch einige Antipsychotika sind wirksam und mittlerweile zur Stimmungsstabilisierung zugelassen

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Was ist diese Achterbahn zwischen Manie und Depression?

Erfahren Sie auf dieser Website mehr über die Bipolare Störung, eine der schwersten psychischen Erkrankungen. Allein in Deutschland geht die Zahl der Betroffenenen in die Millionen, die Dunkelziffer liegt bei 50 % nicht oder falsch Behandelter - mit schweren sozialen und wirtschaftlichen Folgen. Dennoch ist sie behandelbar, insbesondere, wenn man möglichst viel darüber weiß. Lernen Sie die Symptome kennen und den Umgang damit - egal, ob Sie selbst betroffen sind, ein guter Freund oder jemand aus Ihrer Familie. Denn Wissen ist in diesem Falle wirklich Macht: Macht durch Wissen über die Aspekte dieser Erkrankung, ihre Gefahren und den Umgang mit ihr. mehr [+]

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