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Fehlbehandlung durch Stimulanzien wie Methylphenidat oder Modafinil können die Symptome der Hypomanien und Manien verstärken, was zu temporär ungünstigen Zuständen bis zu physischen Schädigungen führen kann. Gegenüber rein unipolar Depressiven besteht bei bipolar erkrankten Jugendlichen ein höheres Suizidrisiko.

Bipolare Störungen sind schon seit langem bekannt. Erste Schriftzeugnisse aus der Antike belegen bereits die Kenntnis der beiden Zustände, zunächst als gesonderte Krankheiten durch den berühmten Arzt Hippokrates von Kós. Bereits einige Jahrhunderte danach erkannte Aretaeus von Kappadokien die Zusammengehörigkeit von Depression und Manie.

Hippokrates von Kós beschrieb im 5. Jahrhundert v. Chr. die Melancholie (entspricht der heutigen Depression). Er nahm an, dass sie durch einen Überschuss an „schwarzer Galle“ entstehe, die von der organisch erkrankten Milz ins Blut ausgeschieden werde, den gesamten Körper überflute, ins Gehirn eindringe und Schwermut verursache. Mit dieser Vorstellung ist das griechische Wort Melancholia eng verzahnt (griechisch: μελαγχολια von μελας: melas: „schwarz“, χολη: cholé: „Galle“). Hippokrates verwendete auch bereits den Ausdruck Mania (Manie), um einen Zustand der Ekstase und Raserei zu beschreiben. Diese Bezeichnung (griech. μανία: manía: Raserei) hielt sich seitdem bis heute in der Wissenschaft. Statt des griechischen Wortes „Melancholie“ wird heute das Fachwort „Depression“ für den anderen Extrempol dieser Erkrankung verwendet, das aus der lateinischen Sprache stammt (lat. depressio „Niederdrücken“).

Der griechische Arzt Aretaeus von Kappadokien vermutete ähnliche körperliche Ursachen, erkannte aber bereits im 1. Jahrhundert nach Christus eine Zusammengehörigkeit der beiden extremen Zustände, die als Gegenpole so weit auseinander liegen und beschrieb somit als erster die bipolare Störung: Meiner Ansicht nach ist die Melancholie ohne Zweifel Anfang oder sogar Teil der Krankheit, die Manie genannt wird… [11] Die Entwicklung einer Manie stelle eher ein Zunehmen der Krankheit dar als einen Wechsel in eine andere Krankheit.

Das Konzept des Aretaeus von Kappadokien, das im Mittelalter und der Frühen Neuzeit in Vergessenheit geraten war, wurde im 19. Jahrhundert wieder aufgegriffen: Jean-Pierre Falret beschrieb im Jahr 1851 „la folie circulaire“ (= zirkuläres Irresein) als einen Wechsel von Depressionen, Manien und einem gesunden Intervall, Jules Baillarger drei Jahre später sein Konzept der „folie à double forme“ als unterschiedliche Erscheinungsformen derselben Krankheit, wobei nicht unbedingt ein freies Intervall zwischen diesen beiden Extremzuständen liegen muss.

Der deutsche Psychiater Emil Kraepelin nannte 1899 diese Erkrankung des „circulären Irreseins“ auch „manisch-depressives Irresein“, wobei er auch schon Mischzustände erkannte, bei denen manische und depressive Symptome gleichzeitig vorkommen. Auch für Kraepelin waren Manien und Depressionen Ausdrucksformen ein- und derselben Krankheit. [12]

Bei der nationalsozialistischen „Vernichtung unwerten Lebens“, die von mehreren Psychiatern unterstützt – in einigen Fällen auch angestoßen – wurde, wurden Manisch-Depressive („zirkulär Irre“) als „erbkrank“ eingestuft, zwangssterilisiert oder – dann mit der Diagnose „Schizophrenie“ – in den Vergasungs-Anstalten der „Aktion T4“ ermordet.

1949 traf Karl Kleist eine erbbiologische Unterscheidung unipolarer und bipolarer Krankheitsformen und 1966 unterschieden Jules Angst und Carlo Perris bipolare Erkrankungen und unipolare Depressionen. „Bi-“ ist eine Vorsilbe lateinischen Ursprungs mit der Bedeutung „zwei“, unter „Pol“ versteht man eines von zwei (äußersten) Enden. Das eine Ende wird hierbei als das extreme Gegenteil des anderen betrachtet.

Wie bei anderen Krankheiten gibt es leichte oder schwerere Verläufe. Je früher die Krankheit erkannt wird, desto besser. Mit Erkennen der Frühwarnzeichen und Gegensteuern und Medikation kann man ein erfülltes Leben führen. Bei einem großen Teil der Patienten wird die berufliche und soziale Mobilität nicht wesentlich beeinträchtigt.

Bipolare sind in ihrem Alltag durch ihre Krankheit starken Beeinträchtigungen und Leiden ausgesetzt. Aber auch Angehörige haben stark zu leiden:

  • unter „Fremdgehen“ oder finanziellem Ruin und/oder
  • distanzlosem, ruhelosem oder auffälligem Verhalten im Rahmen einer Manie und/oder
  • unter der Berufsunfähigkeit und/oder
  • unter dem Ausfall partnerschaftlich-unterstützender Verhaltensweisen bei Depressionen und der zermürbenden Wiederkehr solcher Phasen und/oder
  • noch verstärkt durch Komorbidität wie Alkoholmissbrauch und/oder
  • durch die Stigmatisierung.

Wenn psychisch Kranke eine akute Bedrohung oder Gefährdung für sich und/oder andere darstellen, können sie auch gegen ihren Willen in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden, entweder im Kontext einer öffentlich-rechtlichen Unterbringung bei Gefahr im Verzug oder im Zusammenhang einer betreuungsrechtlichen Unterbringung, die im Vorfeld beim Vormundschaftsgericht beantragt und von einem unabhängigen psychiatrischen Gutachter, der vom Gericht beauftragt wird, befürwortet werden muss. Der zuständige Richter des Vormundschaftsgerichtes hat im Vorfeld einer Unterbringung gegen den Willen des Betroffenen die Pflicht, diesen persönlich anzuhören. Ist die Unterbringung im Wege der einstweiligen Anordnung erfolgt, ist die Anhörung kurzfristig nachzuholen. Da die Manie für Betroffene persönlich eine Hochphase der Gefühle bedeutet, weigern sie sich häufig, freiwillig Medikamente einzunehmen, die diese Hochphase bekämpfen würden. Wenn die strengen Voraussetzungen, die der Gesetzgeber an eine Zwangsunterbringung stellt, die ja eine massive Einschränkung der Freiheitsrechte bedeutet, nicht erfüllt sind, müssen oft Angehörige die Krankheitsphase „aussitzen“, was mehrere Wochen dauern und von gravierenden psychosozialen Problemen begleitet sein kann. Hilfen bieten in diesem Fall sozialpsychiatrische Dienste, Angehörigengruppen oder auch der Allgemeine Sozialdienst des zuständigen Jugendamtes an.

Kinder und Jugendliche leiden beispielsweise darunter, dass Mütter oder Väter in ihren Krankheitsphasen ganz oder teilweise bei der Erziehung und im Haushalt ausfallen. Für Kinder kann es schwierig sein zu verarbeiten, dass ein Elternteil während der Krankheitsphase nicht dem Rollenbild, das üblicherweise mit der Rolle der Mutter oder des Vaters verknüpft ist, entspricht. Ängste, die Krankheit geerbt zu haben, treten häufig auf und erfordern professionelle Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit der Krankheit des Elternteils und der Bedeutung der Krankheit im eigenen Leben. Als sehr wichtig hat sich erwiesen, dass Angehörige, die häufig so sehr unterstützend tätig sein müssen, nicht vergessen immer wieder auch einmal an sich zu denken. Positiv und entlastend haben sich psychotherapeutische Schonräume erwiesen, in denen Angehörige ermutigt werden, auch negative Emotionen dem kranken Familienmitglied gegenüber sich selber einzugestehen und in der therapeutischen Situation auszudrücken.

Die Betroffenen haben nicht nur mit den Problemen zu kämpfen, dass sie oft die Unterstützung der Freunde und der Familienmitglieder verlieren, sondern dass sie aus der Gesellschaft ausgegrenzt werden. Gegen die Diskriminierung kämpfen zahlreiche Prominente, die selber erkrankt sind und zu ihrer Erkrankung stehen und öffentlich darüber sprechen. Es gibt auch Projekte, die diesen oft sehr kreativen Leuten helfen sollen, Selbstvertrauen zu gewinnen und so ihre Anerkennung in der Gesellschaft zu erkämpfen. Ein solches Projekt war z. B. in Deutschland »BipolArt« von Magdalena Maya Ben, das unter der Schirmherrschaft von Kay Redfield Jamison 2005 mit einer Internetplattform wirkte.

Für Bipolare ist das Thema Vorsorgevollmacht von entscheidender Bedeutung. In einer "normalen"-Phase sollte man sich bereits klar werden, was man im Falle einer Eigen- oder Fremdgefährdung wünscht. Als Muster für diese Willenserklärung kann man sich an der Bochumer Willenserklärung orientieren.

Während einer Manie kommt es schnell zu einem seelischen Chaos. Durch die Überdrehtheit während dieser Phase richten Betroffene Schaden an und sind nicht mehr in der Lage, Vernünftiges zu leisten. Depressionen und gemischte Episoden, die bei bipolar Erkrankten besonders quälend sind, werfen Betroffene regelrecht aus der Bahn und lähmen diese. Rechtsgeschäfte, die im Kontext einer manischen Phase zum Schaden des Betroffenen von diesem getätigt worden sind, können bei festgestellter Geschäftsunfähigkeit rückgängig gemacht werden (z. B. der Abschluss mehrerer Mietverträge oder der Kauf mehrerer Kraftfahrzeuge, die nicht benötigt werden).

Die Kreativitätsschübe erfolgen vorwiegend in der hypomanen Phase. Durch moderne Behandlungsmethoden (Medikation, Therapien wie kognitive Verhaltenstherapie, Gestaltungstherapie, Kreativ-Atelier, manchmal auch nur einfache Betreuung als Ausgleich für evtl. erlittene Schockerlebnisse in der Kindheit und Jugend) kann die Kreativität meist erhalten bleiben, so dass sie als positiver Aspekt dieser schlimmen und zerstörerischen Krankheit wirken kann.

Manisch-depressive Menschen sind in ihrem manisch anmutenden Arbeiten bei entsprechender Therapie und Betreuung dann zu Werken fähig, die Menschen ohne manische Erfahrung oftmals für unmöglich halten. Visionen zu verwirklichen setzt in diesem Sinn allgemein einen manischen Antrieb voraus. Die kreative Umsetzung der manisch anmutenden Energie ist somit jeweils ein Glücksfall und ist in diesem Sinne auch anzustreben, wobei dann die körperliche Konstitution wiederum Grenzen setzt, z. B. Sehnenscheidenentzündungen an Armen und Händen oder Rückenbeschwerden.

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Vortäuschen von psychischen Beschwerden bei Rentenbegehren

Relativ häufig haben Psychiater sich mit der Frage zu beschäftigen, ob das Ausmaß der Beschwerden im Rahmen einer sog. sozialmedizinischen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bzw. Leistungsfähigkeit wirklich berechtigt ist. Hierbei geht es weniger um das Vortäuschen einer Erkrankung, sondern vielmehr steht die Frage im Vordergrund, ob die Beeinträchtigungen wirklich eine Arbeitsfähigkeit ausschliessen.

Letztlich muss man dabei häufig feststellen, dass die rechtlichen Bestimmungen bzw. Regelungen für die Gutachten vielen Patienten unfair erscheinen. Für den Arzt steht aber gar nicht so sehr die Anzahl der Symptome im Vordergrund, sondern vielmehr der Einfluss im Alltag und Beruf. Und hier gelten gerade bei Langzeitarbeitslosigkeit Bestimmungen, die für die Patienten ungerecht erscheinen.

Nicht verwechseln sollte man daher die Krankheitssimulation von anderen psychischen bzw. psychosomatischen Erkrankungen (z.B. Menschen mit krankheitsbezogenen Ängsten = Hypochondrie oder aber schweren Persönlichkeitsstörungen oder Dissoziativen Störungen). Hier ist dem Patienten häufig nicht klar, dass er nicht unter einer körperlichen Erkrankung, sondern unter einer komplexen psychischen Problematik leidet.

Eine weitere Besonderheit tritt beim gleichzeitigen Vorliegen einer antisozialen Persönlichkeitsstörung vor, wo die Betroffenen ohne Unrechtsbewusstein Lügen bzw. falsche Symptome vortäuschen können (z.B. um einer etwaigen Inhaftierung zu entgehen).

Es kann ganz unterschiedliche Arten der Simulanten geben. Einige täuschen komplett Symptome ohne jeglichen Beschwerdehintergrund vor. Andere übertreiben Beschwerden oder nutzen bestimte Beschwerden als Ausrede (Vermeidung). Hierzu kann auch das Angeben von bestimmten körperlichen oder psychischen Beschwerden gehören, damit andere Erkrankungen wie etwa eine Sucht nicht entdeckt werden (Dissimulieren).

Üblicherweise bringen Simulanten eine gewisse Fantasie mit, wenn es um das Vortäuschen einer Krankheit geht. Häufig geben sie mehrere (allerdings selten aus medizinischer Sicht logisch zusammenhängende) Beschwerden an. Der Patient behauptet also in diesem Fall, an Symptomen zu leiden, die nicht vorhanden sind (und auch so gar nicht auftreten könnten).

Der Weg nach innen

Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte!

  1. Die Kirche ist ein Ort der Ruhe und Besinnung. Unsere Gesellschaft ist gut beraten, wenn sie solche Orte pflegt.
  2. In Seelsorge und Beratung der Kirche wird der ganze Mensch ernst genommen.
  3. Wo immer Menschen hinkommen oder hinziehen, treffen sie auf die weltweite christliche Gemeinschaft. Dazu kann jede und jeder beitragen.
    unbekannt (Verlag Norman Rentrop http://www.normanrentrop.de )

Theresia von Avila

Die Grundgebete der christlichen/katholischen Kirche und andere, weniger bekannte Gebete finden sich unter Glaube und Kirche im Internet; Zitate zum Thema Gebet in der Zitatsammlung Gott und die Welt in Zitaten.

Münchhausen-Syndrom: Krank sein wollen als Krankheit

Sie erzählen unglaubliche Geschichten, erfinden Krankheiten und verletzen sich selbst. All das nur, um ins Krankenhaus zu kommen. Denn dort bekommen Menschen mit Münchhausen-Syndrom die Aufmerksamkeit, die sie so dringend brauchen.

Lebensfrohe Geister können es sich nur schwer vorstellen: Es gibt tatsächlich Menschen, die scheinbar unbedingt krank sein wollen und Spitalsaufenthalte anstreben. Auf dem Weg zu diesem Ziel scheuen sie teilweise sogar vor Selbstverletzungen nicht zurück und nehmen unnötige, auch schmerzhafte Untersuchungen und Therapien gerne in Kauf. Als Münchhausen-Syndrom (artifizielle Störung, Artefaktkrankheit) bezeichnet man diese psychische Störung ungeklärter Ursache. Mit den fröhlichen Geschichten seines Namensgebers, dem “Lügenbaron“ Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen, hat das eigenartige Gebaren aber wenig zu tun. Ebenso wie dessen unterhaltsame Storys dient das gesundheitsschädigende Verhalten der Patienten mit Münchhausen-Syndrom jedoch der Erlangung von Aufmerksamkeit, auch wenn dabei die Wahrheit auf der Strecke bleibt.

Einfach nur Simulanten sind Menschen mit Münchhausen-Syndrom trotzdem nicht, denn ihre Täuschungsmanöver sind Ausdruck eines krank- und zwanghaften unbewussten psychischen Drangs, nicht einer wohl überlegten, berechnenden Taktik mit klar definiertem Ziel (z.B. Frühpensionierung).

Patient sein wollen – das ist vordergründig das Bestreben von Menschen mit Münchhausen-Syndrom. Sie erreichen es mittels Vortäuschung, Verstärkung oder sogar mutwilliger Erzeugung von Krankheitszeichen. Diese Manipulationen lösen oft die Veranlassung zahlreicher kostspieliger diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen aus, die dicke Krankenhausakten – meist mehrerer Kliniken – füllen. Das Spital wird für Münchhausen-Patienten quasi zur “Ersatzheimat“.

In puncto Einfallsreichtum beim Vortäuschen von Krankheiten lassen die – oft medizinisch versierten und in entsprechender Fachliteratur kundigen – Münchhausen-Patienten nichts zu wünschen übrig. Von Magen-Darm-Erkrankungen, Hautproblemen über Wirbelsäulen-Beschwerden, Anfallsleiden und Gangstörungen bis hin zum Herzinfarkt oder Wahnvorstellungen – die Palette an Symptomen ist groß. Wobei bevorzugt körperliche Beschwerden vorgespiegelt werden, denn seelische bergen die “Gefahr“, bei einem professionellen Kenner der eigentlichen Störung, also einem Psychologen, Psychotherapeuten oder Facharzt für Psychiatrie zu landen und enttarnt zu werden. Auch in der Fälschung von Laborwerten (z.B. Blutbeimengungen in Stuhl oder Urin, künstlich herbeigeführte Unterzuckerung usw.) Krankheitszeichen (z.B. Fieberthermometer erwärmen) und medizinischen Unterlagen sind vom Münchhausen-Syndrom Betroffene Meister.

Verwunderlich erscheint, dass ihre Manipulationen häufig recht lange nicht vom medizinischen Personal durchschaut werden. Hier gehen raffinierte Strategien der Münchhausen-Patienten und das stressgeplagte, zugleich übervorsichtige Medizinsystem Hand in Hand. Die Patienten wissen, wie sie Beschwerden glaubhaft schildern und überzeugend präsentieren sowie stattgehabte Erkrankungen geschickt einflechten müssen, um potenzielle Behandler dazu zu bringen, sie nicht abzuwimmeln, sondern weiterführende Untersuchungen zu veranlassen. Und sie verfügen über genug Erfahrung, wann (stressreiche Episoden), wodurch und wo es am besten gelingt, in ein Spital aufgenommen zu werden. Da Ärzte eine Erkrankung kaum vollständig ausschließen können und sie ihre Sorgfaltspflicht nicht verletzen wollen und dürfen, geben sie dem Begehren der Münchhausen-Patienten meist nach. Letztere suchen schlauerweise nicht immer denselben Doktor respektive nicht ständig das gleiche Krankenhaus auf, brechen aber eine Behandlung meistens ab, wenn ein Mediziner den Verdacht auf eine psychische Erkrankung äußert.

Genügt die Schilderung von Symptomen nicht oder wollen sie einen Beweis für ihr Krankseins erbringen, greifen Menschen mit Münchhausen-Syndrom sogar zum Äußersten. Sie führen Selbstschädigungen durch, die teilweise trickreich, teilweise grausam anmuten. Medikamente werden missbraucht, um Krankheitszeichen (z.B. Einnahme von Schilddrüsenhormonen zur Vortäuschung einer Schilddrüsenüberfunktion, Spritzen von Insulin zwecks Unterzuckerung) auszulösen, was gefährlich bis lebensbedrohlich sein kann. Oder die hoffnungsvollen Patienten legen im wahrsten Sinn des Wortes Hand an sich, indem sie beispielsweise Hautleiden hervorrufen durch das Aufbringen von aggressiven Substanzen (z.B. Säuren, Laugen) oder Einspritzen schmutziger Lösungen (z.B. Spülwasser), durch intensives Reiben zur Schaffung von Blutergüssen oder Strangulationen zur Erzeugung eines Lymphstaus. Auch hier sind dem Ideenreichtum keine Grenzen gesetzt.

Eine besondere Rolle bei vielen dieser Manöver spielt Blut. Selbst herbeigeführte Blutungen oder Aderlässe verursachen eine Blutarmut. Eingebrachtes Eigen- oder auch Fremdblut, ja selbst zugefügte Verletzungen simulieren Scheiden-, Blasen- oder Darmblutungen. Ebenso wenig verschont von Manipulationen bleiben Operationsnarben, was gewöhnlich in einer “unerklärlichen“ und damit abklärungswürdigen Wundheilungsstörung endet.

Es geht oft lange gut – das “Spiel“ mit den behaupteten oder provozierten Krankheitszeichen und den begehrten nachfolgenden Spitalsaufenthalten. Doch irgendwann fällt es meist auf, dass hier etwas nicht stimmt. Hinweise auf einen Münchhausen-Patienten können sein:

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Die wichtigste Behörde für biomedizinische Forschung in den USA, National Institutes of Health (NIH), verlangt von Forschern, dass Einkünfte über $ 10.000 pro Jahr bei Interessenkonflikt auf entsprechenden Fragebögen angegeben werden müssen. Tut man das nicht, handelt es sich um einen Gesetzesverstoss.

Dieser Forscher hat die Zahlungen, die er von verschiedenen Pharmafirmen erhalten hat, jedoch keineswegs korrekt angegeben. So hat er beispielsweise im Jahr 2001 von Johnson & Johnson über $ 58.000 erhalten, angegeben hat er aber nur $ 3.500. Insgesamt hat er Zahlungen in Höhe von mindestens $ 1.6 Millionen nicht angegeben. Seltsamerweise wurde dieser Forscher jedoch bislang nicht zur Rechenschaft gezogen…

Irreparable Schäden an Kindern werden billigend in Kauf genommen

Die verschreibungspflichtigen Medikamente, die er den Kindern verabreicht hat, verursachen Diabetes, Gewichtszunahme bis hin zur Fettsucht, gewalttätiges Verhalten, und sogar Selbstmord. Die Gehirne dieser Kinder werden durch die Psychodrogen dauerhaft und irreparabel geschädigt.

Obwohl diese Medikamente nachweislich diese Schäden hervorrufen, sind es Wissenschaftler, die erfundene Erkrankungen wie bipolare Störungen bei Kindern und ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit Hyperaktivität) weiterhin forcieren, um die Nachfrage der Medikamente zu erhöhen und so der Pharmaindustrie zu hohen Profiten verhelfen.

Als Gegenleistung zahlen Pharmafirmen all den korrupten Forschern eine Menge Geld dafür, dass diese mittlerweile fast jeden Menschen als psychisch gestört einstufen und somit den Weg für eine medikamentöse Behandlung ebnen.

Der Wissenschaftler hat öffentlich den Einsatz von bewusstseinsverändernden Medikamenten an Kindern befürwortet und Ärzte zur entsprechenden Verordnung aufgefordert, obwohl diese Medikamente von der FDA nicht für Kinder zugelassen sind.

Er beteiligt sich auch aktiv an weiteren medizinischen Experimenten mit Kindern. Momentan ist er damit beschäftigt, 4-6 Jahre alte Kinder anzuwerben, um an ihnen Seroquel®, ein Neuroleptikum, das vorwiegend bei Schizophrenie und schweren manischen Episoden eingesetzt wird, auszutesten. Dadurch sollen Ärzte davon überzeugt werden, dass bereits Kinder bewusstseinsverändernde Psychopharmaka benötigen.

Da Wissenschaftler und die Pharmafirmen nur daran interessiert sind, Kleinkinder, Kinder und Teenager mit gestörten Gehirnfunktionen medikamentös zu behandeln, haben sie kein Interessen daran, die wahren Ursachen dieser Störung zu hinterfragen. Kinder, bei denen eine bipolare Störung festgestellt wurde, leiden an häufig an schlechter Ernährung durch Fast-Food, an chemischer Vergiftung durch Körperpflegeprodukte, künstliche Nahrungsmittelzusätze, Medikamentennebenwirkungen, Impfschäden, Gewaltfilmen und vielem mehr.

Um unsere Kinder gesund zu erhalten, müssen wir darauf achten, was sie essen. Wenn das Essen in öffentlichen Schulen und auch in den privaten Haushalten entsprechend verändert wird, werden die so genannten mentalen Störungen grösstenteils von selber verschwinden. So gut wie jede psychische Störung oder Erkrankung, die heute in der Psychiatrie bekannt ist, wurde durch schlechte Ernährung und/oder eine Vergiftung durch Chemikalien bzw. Schwermetalle verursacht. Deshalb ist es ungeheuer wichtig, besonders bei unseren Kindern auf eine gesunde Ernährung, auf ausreichend Bewegung und Sonnenlicht sowie auf die Beseitigung von giftigen Chemikalien aus Nahrung, Medikamenten, Körperpflegeprodukten, aus dem häuslichem Umfeld zu achten.

Leider sind die Verbrechen, die "Forscher" unter dem Deckmantel der Wissenschaft an Kindern verüben, nur die Spitze des Eisbergs. Die psychiatrische Industrie durchdringt die gesamte Gesellschaft, indem sie beinahe jeden Menschen nach teilweise erfundenen Störungen und Krankheiten klassifiziert. Den Menschen werden Krankheiten eingeredet, die dann einer lebenslangen Medikation bedürfen. Hiervon profitieren in grossem Masse die Pharmafirmen, die ihrerseits die renommierten Forscher mit Millionen von Dollar, für öffentliche Vorträge, Geschenke und andere nur mühsam verborgene Bestechungen, versorgen.

Mittlerweile ist es sogar schon gefährlich, sich gegen die psychiatrische Medizin als solche zu äussern. Man läuft tatsächlich Gefahr, als psychisch gestört eingestuft und als Folge dessen in eine Nervenheilanstalt eingewiesen und dort zwangsbehandelt zu werden.

An dieser Stelle erlaubt sich die Frage: In welcher Welt leben wir eigentlich?

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Bei der bipolaren Störung (Synonyme: bipolare affektive Erkrankung; bipolare affektive Psychose; bipolare affektive Psychose bei gemischter Episode; bipolare affektive Psychose bei schwerer depressiver Episode mit psychotischen Symptomen; bipolare affektive Störung; bipolare affektive Störung bei gemischter Episode; bipolare affektive Störung bei hypomanischer Episode; bipolare affektive Störung bei leichter depressiver Episode; bipolare affektive Störung bei manischer Episode mit psychotischen Symptomen; bipolare affektive Störung bei manischer Episode ohne psychotische Symptome; bipolare affektive Störung bei mittelgradiger depressiver Episode; bipolare affektive Störung bei schwerer depressiver Episode mit psychotischen Symptomen; bipolare affektive Störung bei schwerer depressiver Episode ohne psychotische Symptome; bipolare Affektpsychose; bipolare Psychose; bipolare Störung; Bipolar-II-Störung; Bipolar-I-Störung; chronische Manie; depressive Episode; gegenwärtig remittierte bipolare affektive Psychose; gegenwärtig remittierte bipolare affektive Störung; Hypomanie; Hypomanische Form der manisch-depressiven Reaktion; Kurzzykler; Manie; manisch-depressive Krankheit; manisch-depressive Psychose; manisch-depressive Reaktion; manisch-depressiver Mischzustand; manisch-depressiver Stupor; manisch-depressives Irresein; manisch-depressives Syndrom; manisch-depressive Symptomatik; manische Depression; manische Episode; manische Form der manisch-depressiven Reaktion; Rapid cycler; Rapid Cycling; rezidivierende manische Episoden; zyklischer Stupor; Zyklothymie mit Depression; Zyklothymie mit Manie; ICD-10 F30: manische Episode/F32: depressive Episode) handelt es sich um eine affektive (sich verändernde Grundstimmung) Störung, bei der es sowohl zu depressiven als auch zu manischen Phasen kommt. Die Stimmungslage der Betroffenen ist gekennzeichnet durch Schwankungen: extreme Hochphasen (Manie) wechseln sich mit Phasen völliger Antriebslosigkeit ab. Zwischen den Krankheitsepisoden kehrt der Betroffene immer in einen unauffälligen Normalzustand zurück.

Man kann die folgenden Formen gemäß ICD-10 unterscheiden:

Um die Diagnose "bipolare Störung" stellen zu können, müssen mindestens zwei voneinander abgrenzbare affektive Episoden aufgetreten sein. Davon muss mindestens eine Episode eine manische, hypomanische oder gemischte Episode sein.

Die bipolare Störung kann je nach Dauer, Häufigkeit und Intensität der einzelnen Phasen unterschieden werden in:

  • Bipolar-I-Störung (BD-I) – Diese Form hat mindestens eine manische Episode neben den Depressionen; manische Phase dauert mindestens 14 Tage und ist sehr ausgeprägt.
  • Bipolar-II-Störung (BD-II) – Diese Form ist geprägt durch depressive Phasen und mindestens einer manischen Phase, die in den meisten Fällen eher schwach ausgeprägt ist (Hypomanie).

Des Weiteren gibt es subsyndromale Verläufe sowie die Zyklothymia (ICD-10 F 34.0).

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Bipolare Störungen (auch als manisch-depressive Erkrankungen bekannt) gehören zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen in Deutschland. Etwa 5% unserer Bevölkerung, also ca. 4 Millionen Menschen, sind hiervon betroffen.

Leider erhalten nur 10-15% dieser Menschen eine Therapie. Bis zur Diagnosestellung vergehen oft mehrere Jahre.

"Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt" - dies sind häufige Gefühlsempfindungen von Menschen, die an einer bipolaren Störung leiden. Bipolare Störungen beeinflussen jedoch nicht nur die Stimmung, sondern haben auch Auswirkungen auf das Denken, die Gefühle, den Körper und die Fähigkeit der Lebensbewältigung. Diese Erkrankungen verlaufen bei jedem Patienten nach einem eigenen Muster.

Verschiedene Phasen sind typisch. Es werden manische und depressive Phasen unterschieden. Zwischen den Phasen können oft Monate bis Jahre ohne Beschwerden liegen. Treten manische oder depressive Phasen auf, dauern sie wenige Tage, mehrere Monate oder sogar Jahre.

Wie bei vielen gesundheitlichen Problemen, ADHS und bipolare Störung kann durch bestimmte Lebensmittel und Lebensmittelzusatzstoffe noch verschärft werden. Medizinische Experten sind sich darüber einig, dass die Ernährung spielt eine Rolle bei der Verwaltung vieler Krankheiten. Das folgende ist ein einfach zu Plan zu folgen, und enthält einige grundlegende "zu tun ist" und "Dont 's" in Bezug auf Ernährung.

Laut WebMD, die grundlegende Ernährung für ADHS beinhaltet:

Ein High-Protein-Diät (Bohnen, Käse, Eier, Fleisch und Nüsse). Versuchen Protein Snacks wie Nüsse oder Samen statt Kohlenhydrate.
Beseitigen Sie einfache Kohlenhydrate (wie Süßigkeiten, Maissirup, Zucker, verarbeitete Lebensmittel aus Weißmehl, sowie weißer Reis und Kartoffeln ohne die Felle).
Essen Sie komplexe Kohlenhydrate (Gemüse und Vollkornprodukte).
Essen natürlichen Ölen und Fettsäuren (Thunfisch, Lachs, andere Kaltwasserfische, Nüsse, Samen und Olivenöl).
Eine umfassende Multi-Vitamin.

Einige Untersuchungen zeigen, dass bestimmte Lebensmittel und Lebensmittelzusätze können viele Verhaltensprobleme, einschließlich ADHS beitragen. Zwar gibt es keine Beweise dafür, dass bestimmte Nahrungsmittel zeigt auf ADHS oder bipolare Störung zu verursachen, die American Association of Pediatrics tut beraten Patienten auf bestimmte Inhaltsstoffe zu vermeiden.

Lebensmittel zu vermeiden:

Lebensmittel mit künstlichen Farben, vor allem Rot und Gelb
Lebensmittelzusatzstoffe wie Aspartam, MSG, und Nitrite (in Frühstücksfleisch, Würstchen und Hot Dogs gefunden)
Zucker
Koffein

Prüfen Sie mit Ihrem Arzt oder Gesundheitsberater, bevor Sie mit Ihrer Ernährung zu experimentieren oder Anfang irgendwelche Ergänzungen, vor allem, wenn Sie getroffen verschreibungspflichtige Medikamente sind. Wenn Sie vermuten, bestimmten Lebensmittelallergien oder Lebensmittelzusatzstoffen ein Beitrag sein, versuchen Sie, die Beseitigung einer Position zu einer Zeit, aus der Nahrung für einen Monat, um zu sehen, ob es eine Veränderung. Vor allem versuchen, verarbeitet, abgepackte Lebensmittel mit Konservierungsstoffen und Lebensmittelfarbe zu vermeiden. Eine gesunde Ernährung mit frischen, Vollwertkost, wie Obst, Gemüse, mageres Eiweiß und Vollkorn ist ein großartiger Ort, um zu starten.

Soziopathen Störung ist eine Persönlichkeitsstörung, und bipolare Erkrankung ist eine affektive Störung mit einer starken biologischen Komponente. Sociopathic Verhalten kann in einem frühen Alter zu manifestieren, während bipolare Erkrankung kann durch Umgebungsbedingungen gebracht werden.

Antisozialen Persönlichkeitsstörung ist die Bezeichnung für das, was vorher als Soziopathen oder Psychopathen bekannt ist. Diese Störung wird durch Schwierigkeiten mit Autorität und Symptomen können oft bei Personen im Alter von unter 15 zu finden.

Diese Erkrankung wird durch einen Mangel an Empathie gegenüber anderen aus. Merkmale dieser Erkrankung gehören der Mangel an Reue, unverantwortliches Verhalten, Wutausbrüche, Reizbarkeit und physische Aggressivität. Verhaftungen und negativen Rechtsfolgen sind oft eine Folge dieses Verhaltens.

Früher bekannt als manisch-depressive Erkrankung bekannt ist, wird diese Krankheit durch Stimmungsschwankungen gekennzeichnet. Bipolare Störung ist in der Regel diagnostiziert, wenn die manische und depressive Episoden beginnen, mit täglichen Betrieb stören.

Die Symptome dieser Krankheit sind ein intensives Gefühl der Euphorie, die destruktives Verhalten wie rücksichtslosen Gebrauch von Drogen oder unangemessene Ausgaben von Geld führen kann. Diese Gefühle sind in der Regel von depressiven Episoden gefolgt.

Eine Studie von Forschern an der Rhode Island Hospital und der Brown University durchgeführt, vor kurzem vorgeschlagen, dass eine große Zahl von Menschen wurde möglicherweise nicht richtig mit einer bipolaren Störung diagnostiziert. Die Studie stellt fest, dass die richtigen Diagnosen könnte Soziopathen oder eine andere Art der Persönlichkeitsstörung sein. Das Ergebnis der Studie ist, dass die bipolare Störung ist übergestellt.

Identifizieren ADHS bei Erwachsenen bedeutet, dass eine Geschichte der Symptome hat konsequent über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten. Symptome sind die Unfähigkeit sich zu konzentrieren und zu konzentrieren, Schwierigkeiten mit folgenden Aufgaben durch, Vergesslichkeit, wird leicht abgelenkt, Unruhe und sozialen Kommunikationsproblemen wie häufig unterbrechen und andere blurting Dinge unbeabsichtigt.

Identifizieren einer bipolaren Störung bei Erwachsenen bedeutet, dass es ein Muster von Stimmungsepisoden einschließlich Depression und Manie über einen Zeitraum von mindestens 2 Wochen. Die Symptome der Manie sind abnorm hohen Energieniveaus, Grandiosität oder aufgeblasen Selbstwertgefühl, wenig Schlaf und Risikoverhalten. Die Symptome einer Depression sind traurig oder leer Stimmung, Appetit Veränderungen, Verlust der Freude und Selbstmordgedanken.

Diagnose ADHS und bipolare Störung kann durch einen ausgebildeten Psychologen durchgeführt werden. Ein Kliniker eine umfassende Geschichte zu nehmen, um zu schließen, wenn Symptome sind mehr im Einklang mit ADHS oder bipolarer Störung.

Die Behandlung von ADHD und bipolar Störung in Erwachsenen je nach Schwere der Symptome Psychotherapie und Medikamente. Typischerweise verursacht ADHS abzüglich Wertminderungen als bipolare Störung. Krankenhausaufenthalt wird manchmal benötigt, für akute Stimmung Episoden charakteristisch für die bipolare Störung.

Der Kohärenz der Behandlungsprotokoll ist die beste Prävention sowohl für ADHS und bipolare Störung. Die Prognose ist gut, wenn Behandlungsempfehlungen werden auf regelmäßiger Basis gefolgt.

Concerta ist ein Extended-Release-Vorbereitung von Methylphenidat, das gleiche Medikament in Ritalin gefunden. Es wird in der Regel einmal täglich am Morgen eingenommen, und ist in 18 mg, 27 mg, 36 mg und 54 mg Tabletten. Typische Dosierungen reichen von 18 mg bis 72 mg pro Tag.

Wenn Sie bipolare Störung haben, kann Ihr Arzt vorschlagen, ein Stimulans wie Concerta für behandlungsresistente Depression oder zur Sedierung von anderen Medikamenten verursacht werden. Wenn Sie gemeinsam auftretende ADHD und bipolar Störung kann Concerta auch mit der Ablenkbarkeit und Hyperaktivität häufig mit ADHS zu finden helfen.

Nach einer Überprüfung durch Arnold L. Lieber, MD, Patienten mit Co-auftretende ADHD und bipolar Störung in der Regel zunächst mit einem Stimmungsstabilisator (Lithium oder eine antikonvulsive Medikation) und einem Antidepressivum behandelt. Gelingt dies nicht, könnten die Ärzte versuchen, die Kombination einer Stimmungsstabilisator mit einem Stimulans wie Concerta.

Jüngste Studien haben Versprechen für Stimulanzien bei der Verwaltung von Depressionen und Medikamenten-induzierten Sedierung bei bipolaren Störungen gezeigt. In einem Papier 2004 von Carlson und Kollegen, Methylphenidat als Zusatz (zusätzliche) Behandlung vorgesehen "wesentliche Verbesserung der Gesamt bipolaren Krankheit", und den Stimulanzien wurden gut vertragen. Mehrere andere Studien haben auch Unterstützung für Stimulanzien bei bipolaren Störungen.

Stimulanzien können Manie auch bei Menschen ohne Geschichte der bipolaren Krankheit auszufallen. Das Diagnostische und Statistische Manual of Mental Disorders, vierte Ausgabe (DSM-IV), nennt dies eine "Substanzinduzierte Stimmungsstörung"; es wird manchmal auch als "Bipolar IV", obwohl dies nicht offiziell einen klinischen Subtyp. Diese Art von Manie Regel abklingt, wenn das Medikament entnommen.

Wegen der Gefahr der Manie, wenn Sie bipolare Störung und nehmen Concerta, sollten Sie genau über Ihre Stimmung zu halten und den Aufenthalt in engem Kontakt mit Ihrem Psychiater während der Behandlung.

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Neue Forschungsergebnisse zu Amyotrophe Lateralsklerose?

Hallo alle miteinander. Bei meinem Opa wurde diese Diagnose gestellt, was uns allen in der Familie erstmal nicht viel gesagt hat. Bis dahin wa. weiterlesen >

Seit einiger Zeit habe ich keine Kraft in Armen und Beinen.Ich versuche meine Muskeln durch Gymnastik wieder aufzubauen.Leider kann ich keine. weiterlesen >

Hallo,ich hatte mir beim Skifahren den Arm gebrochen Es war ausgerechnet der rechte Arm, mit dem ich sonst alles gemacht habe.Ich war froh,da. weiterlesen >

Wie ist das mit dem Muskelaufbau bei Muskelschwund?

  • Behandlung von ALS mit Stammzellen?
    Anscheinend gibt es jetzt eine Therapie mit eigenen Stammzellen. Dabei werden aus Fettgewebe gew.
    stark098
  • Opa hat ab und zu motorische aussetzer
    Halli ihrrr, also, mein opa is in der letzten zeit immer mal wieder ganz komisch und hat dann mo.
    Prinzessin
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Tod von Stephen Hawking: Unheilbare Krankheit – Warum ALS so heimtückisch ist

Tod von Stephen Hawking Unheilbare Krankheit – Warum ALS so heimtückisch ist

Seine Familie teilte seinen Tod mit. Der weltberühmte Wissenschaftler litt jahrzehntelang an einer Nervenkrankheit, bei der die Muskeln absterben.

Quelle: WELT/Paul Willmann

A ls bei Stephen Hawking im Alter von 21 Jahren eine Erkrankung des motorischen Nervensystems diagnostiziert wurde, gaben die Ärzte ihm nur noch zwei Jahre zu leben. Doch der Wissenschaftler trotzte der Krankheit – bis zu seinem 76. Lebensjahr. In all der Zeit litt er an Amyotropher Lateralsklerose (ALS), einer Nervenkrankheit, bei der die Muskeln nach und nach absterben.

Die Krankheit ist heimtückisch: ALS führt zu zerstörten Nerven und fortschreitender Muskellähmung. Die Betroffenen können sich im Verlauf der Erkrankung nicht mehr bewegen, sie haben Schwierigkeiten beim Schlucken, Sprechen und Atmen. Das Bewusstsein und der Intellekt bleiben aber in der Regel intakt.

Etwa die Hälfte der Patienten stirbt innerhalb der ersten drei Jahre. Nur in Ausnahmefällen leben sie länger als ein Jahrzehnt mit der unheilbaren Krankheit – bei Stephen Hawking war es sogar mehr als ein halbes Jahrhundert. Die Krankheit setzte bei ihm bereits im Studium zwischen 1963 und 1965 ein. Hawking starb am 14. März 2018.

„Es gibt unterschiedliche Formen von ALS“, sagt der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke, Horst Ganter. „Bei Stephen Hawking stellte sich heraus, dass er eine extrem seltene, langsam verlaufende Form hatte.“

FISCHER Taschenbuch, 1990

Broschiert. Fischer 1984. Georg Groddeck 67-9RV5-S9FW Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 118. Gut. Artikel-Nr.: 29593.

Krankheit als Symbol: Ein Handbuch der Psychosomatik. Symptome, Be-Deutung, Einlösung.

917 Gramm. neuwertig und ungelesen. Artikel-Nr.: AB 331642.

Krankheit als Symbol. Ein Handbuch der Psychosomatik, Symptome, Be-Deutung, Einlösung.

Bertelsmann Verlag, 2007

672 Seiten, Sehr guter Zustand. Originalfoto nebenstehend. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 800 gebundenes Hardcover mit Schutzumschlag. 20. Auflage. Artikel-Nr.: 375068.

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Stress ist eine nicht­spe­zi­fi­sche Ant­wort auf alle Rei­ze, mit denen sich unser Orga­nis­mus aus­ein­an­der­set­zen muß. Wenn Tech­ni­ken zur Ver­ar­bei­tung von Stress (Stress-Respon­se) ver­lo­ren gegan­gen sind, kön­nen Depres­sio­nen ent­ste­hen. Stress akti­viert Cor­ti­sol, wel­ches wie­der­um zu einer Immun­sup­pres­si­on führt. Auf die bekann­ten psy­cho­the­ra­peu­ti­schen und phar­ma­ko­lo­gi­schen The­ra­pie­ver­fah­ren soll an die­ser Stel­le nicht ein­ge­gan­gen wer­den. Ich möch­te in der Tabel­le 2 eini­ge patho­phy­sio­lo­gi­schen Aus­wir­kun­gen von nicht ver­ar­bei­te­tem Stress hin­wei­sen.

„ Zu wenig Schlaf macht dick, dumm und krank“ schreibt Bar­ba­ra Dreis­sen am 21. Novem­ber 2009 in der Tages­zei­tung DIE WELT: „Frau­en erkran­ken häu­fi­ger als Män­ner an Depres­sio­nen und den Fol­gen von sozia­lem Stress, was häu­fig mit Schlaf­pro­ble­men ein­her­geht.“ (11) Sie­ben Stun­den Schlaf sind opti­mal – weni­ger Schlaf ist schäd­lich. Obwohl Depres­sio­nen bei Frau­en offen­bar häu­fi­ger vor­kom­men, ist die Selbst­mord­ra­te bei Män­nern drei­mal höher als bei Frau­en. In Bezug auf den Sui­zid des Natio­nal­tor­warts Robert Enke schreibt Frau Dr. Möl­ler-Leim­küh­ler zum The­ma „Depres­sio­nen beim Mann“ in der medi­zi­ni­schen Fach­zeit­schrift MMW: „Er jam­mert nicht, aber er bringt sich um.“ Depres­sio­nen kön­nen sich bei Män­nern anders als mit den klas­sisch „weib­li­chen“ Sym­pto­men wie Trau­rig­keit oder Antriebs­min­de­rung äußern. Sie kön­nen durch exter­na­li­sie­ren­de Stress­ver­ar­bei­tungs­mus­ter mas­kiert oder kom­pen­siert wer­den. Hier­zu gehö­ren: Aggres­si­vi­tät, Ärger­at­ta­cken, erhöh­te Reiz­bar­keit, anti­so­zia­les und/oder süch­ti­ges Ver­hal­ten (Alko­hol, Arbeit, Sport, Fern­se­hen, Inter­net, Sex …) und Risi­ko­ver­hal­ten, zum Bei­spiel im Stra­ßen­ver­kehr – was auch als „männ­li­che Depres­si­on“ bezeich­net wird.

Die­se Sym­pto­me sind nicht in den übli­chen Depres­si­ons­in­ven­ta­ri­en ent­hal­ten, so dass Män­ner ein grö­ße­res Risi­ko haben, durch das dia­gnos­ti­sche Ras­ter zu fal­len (13).

Wir­kung einer ver­stärk­ten Cor­tisol­frei­set­zung durch Stress (1):

  • ver­län­ger­te vira­le Infek­tio­nen.
  • ver­län­ger­te Wund­hei­lung.
  • ver­min­dert Anti­kör­per­pro­duk­ti­on nach Imp­fun­gen.
  • Alte­rungs­pro­zes­se wer­den durch eine Ver­kür­zung der Telo­me­ren beschleu­nigt, d.h. schnel­le­re Chro­mo­so­men-Alte­rung (1,9), wäh­rend die Ände­rung des Life­styles im Sin­ne einer opti­mier­ten „Stress- Respon­se“ die Telo­me­ra­sen-Repair-Enzy­me ver­bes­sert.
  • Bei ver­min­der­ter Stress­be­wäl­ti­gung kommt es zu Ent­zün­dun­gen und Autoimmunerkrankungen:Arthritis,Thyreoiditis, SLE, Der­ma­ti­tis, Fibro­my­al­gie, Chro­ni­sches Erschöp­fungs­syn­drom ( CFS ).

Depres­sio­nen durch Licht­ver­schmut­zung und Mela­to­n­in­man­gel

Ein wich­ti­ger Stress­fak­tor ist die Licht­ver­schmut­zung unse­res Lebens- und Arbeits­be­reichs. Schon lan­ge war­nen Wis­sen­schaft­ler, dass zu viel Licht wäh­rend der Nacht die inne­re Uhr des Men­schen stört und uns krank macht. For­scher um Lau­ra Fon­ken von der Ohio Sta­te Uni­ver­si­ty haben gezeigt, dass kon­stan­te Hel­lig­keit bei Mäu­sen zu Anzei­chen von Depres­sio­nen führt. Mäu­se, mit der Mög­lich­keit, sich in dunk­le Röh­ren zu flüch­ten, lit­ten weni­ger oft an einer Stö­rung des Gemüts (12).

Mei­nen Pati­en­ten emp­feh­le ich, im Schlaf­zim­mer für abso­lu­te Dun­kel­heit zu sor­gen. Auch elek­tro­ni­sche Gerä­te, die z. B. mit blau­en, leuch­ten­den Lämp­chen aus­ge­stat­tet sind, soll­ten aus­ge­schal­tet wer­den. Lam­pen mit hohem Blau­an­teil wie die moder­nen Ener­gie­spar­leuch­ten gehö­ren nicht ins Schlaf­zim­mer. Schon ein kur­zes Ein­schal­ten einer Licht­quel­le in der Nacht kann die Mela­to­nin­pro­duk­ti­on in unse­rer Zir­bel­drü­se im Gehirn stop­pen und somit den Schlaf been­den. Die Fol­ge von Schlaf­stö­run­gen sind u.a. Depres­sio­nen und Stö­run­gen des Immun­sys­tems.

Mei­nen Pati­en­ten mit Depres­sio­nen emp­feh­le ich daher, ein Mela­to­nin-Tages­pro­fil durch­zu­füh­ren. Hier­bei wer­den zwei Spei­chel­pro­ben am Tag und eine Pro­be in der Nacht gesam­melt und anschlie­ßend auf dem Post­weg zu uns geschickt. Abhän­gig von den Ergeb­nis­sen erfolgt eine indi­vi­du­el­le Dosie­rung von Mela­to­nin. Hier­bei soll­te es sich stets um natür­li­ches Mela­to­nin han­deln.

Es gibt Mela­to­nin­prä­pa­ra­te, die Kunst­stof­fe wie Acry­la­te ent­hal­ten, um eine ver­zö­ger­te Frei­set­zung zu erzie­len. Daher rate ich, die Packungs­bei­la­ge zu über­prü­fen, ob Inhalts­stof­fe wie Metha­cry­lat oder Lak­to­se ent­hal­ten sind.

Vit­amin B12 ist wesent­lich betei­ligt an der Pro­li­fe­ra­ti­on (Wachs­tum), Rei­fung und Rege­ne­ra­ti­on von Ner­ven­zel­len. Per­so­nen mit nied­ri­gen Fol­säu­re- und Vit­amin-B12-Wer­ten haben ein erhöh­tes Risi­ko für Alters­de­pres­sio­nen (22). Im Alter ist ein Vit­amin-B12-Man­gel ver­brei­tet, obwohl er sel­ten dia­gnos­ti­ziert wird. Dies liegt dar­an, dass einer­seits typi­sche Sym­pto­me kom­plett feh­len kön­nen und der Arzt daher dies­be­züg­lich kei­nen Ver­dacht hat und ande­rer­seits, weil Vit­amin­be­stim­mun­gen nicht zu den Rou­ti­ne­un­ter­su­chun­gen in den Arzt­pra­xen zäh­len. Sie wer­den von den Kos­ten­trä­gern in der Regel als „nicht not­wen­di­ge medi­zi­ni­sche Leis­tun­gen“ ein­ge­stuft. Außer­dem sind Vit­amin­be­stim­mun­gen im Blut mit Aus­nah­me von Vit­amin D3 nicht aus­sa­ge­kräf­tig. Vit­amin-B12-Bestim­mun­gen im Serum sind laut Deut­schem Ärz­te­blatt (23) als „spä­ter, rela­tiv unsen­si­ti­ver und unspe­zi­fi­scher Bio­mar­ker des B-12-Man­gels“ ein­zu­stu­fen. Erhöh­te Methyl­ma­lon­säu­re bzw. Homo­cystein Wer­te sind Zei­chen für einen mani­fes­ten Vit­amin-B12-Man­gel, wobei kli­ni­sche Anzei­chen noch feh­len kön­nen.

Durch die Ein­nah­me von Fol­säu­re, Vit­amin B6 und Vit­amin B12 kön­nen sich die Homo­cystein-Wer­te nor­ma­li­sie­ren. Obwohl kei­ne beson­de­ren Früh­sym­pto­me auf­tre­ten, wirkt sich ein B12-Man­gel trotz­dem schon früh­zei­tig nega­tiv nicht nur auf das Ner­ven­sys­tem, son­dern auch auf den Kno­chen­stoff­wech­sel aus. Es kommt über eine Sti­mu­la­ti­on der Osteo­k­las­ten zur Osteo­po­ro­se. Die durch einen B12-Man­gel ver­ur­sach­ten neu­ro­lo­gi­schen Schä­di­gun­gen füh­ren zu Stö­run­gen der Gedächt­nis­leis­tung, Gang­art, Vibra­ti­ons­wahr­neh­mung und Par­äs­the­si­en (Miss­emp­fin­dun­gen). Die genann­ten Sym­pto­me kön­nen nach eini­gen Mona­ten durch die ora­le Ein­nah­me von täg­lich 1 – 2 mg Vit­amin B12 (sie­he auch Tabel­le 4) abklin­gen. Da es mitt­ler­wei­le B12-Prä­pa­ra­te auch als Lutsch­ta­blet­ten gibt, die gut von der Mund­schleim­haut resor­biert wer­den, sind Injek­tio­nen nicht unbe­dingt not­wen­dig. Wenn sich die Beschwer­den bes­sern, kann die Dosie­rung auf 1 x wöchent­lich und spä­ter auf 1 x monat­lich redu­ziert wer­den. Wie oben beschrie­ben führt auch ein Man­gel an Fol­säu­re zu Ner­ven­schä­di­gun­gen und Depres­sio­nen. Aus die­sem Grund ist eine Fol­säu­re­the­ra­pie bei Depres­sio­nen grund­sätz­lich in Erwä­gung zu zie­hen. Bei Pati­en­ten, die Medi­ka­men­te gegen Epi­lep­sie oder Par­kin­son (z. B: L-Dopa) ein­neh­men, soll­te der Fol­säu­re­be­darf regel­mä­ßig über­prüft wer­den. In einer Publi­ka­ti­on vom Novem­ber 2009 wird die Ein­nah­me von Fol­säu­re auch zur Vor­beu­gung von Schlag­an­fäl­len als sinn­voll erach­tet (24).

Die Bestim­mung von Homo­cystein im Blut als Mar­ker für einen Man­gel an B 12, B 6 und Fol­säu­re darf bei der Unter­su­chung von Pati­en­ten mit Depres­sio­nen und ande­ren neu­ro­psych­ia­tri­schen Erkran­kun­gen nicht feh­len. Erhöh­te Homo­cysteinspie­gel min­dern die kogni­ti­ven Leis­tun­gen und sind mit einem deut­li­chen Anstieg von Demenz­er­kran­kun­gen und Depres­sio­nen asso­zi­iert.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Grund für die Zunah­me des Vit­amin-B12- Man­gels ist der mas­sen­haf­te Ein­satz von „Magen­mit­teln“: Pro­to­nen­pum­pen­in­hi­bi­to­ren, H2-Blo­cker, Alu­mi­ni­um­ver­bin­dun­gen und die von alter­na­ti­ven The­ra­peu­ten ger­ne ver­wen­de­ten „Basen­pul­ver“. Es han­delt sich hier­bei um Medi­ka­men­te, die Säu­re im Magen bin­den. Hier­durch wird nicht nur die B12-Auf­nah­me behin­dert (19), son­dern auch die Ver­dau­ungs­leis­tung (z.B. Pro­te­in­ver­dau­ung) der­ar­tig gestört, dass in der Fol­ge Nah­rungs­mit­tel­all­er­gi­en auf­tre­ten. Unver­dau­te Nah­rungs­mit­tel mit einem zum Teil zehn­tau­send­fa­chen All­er­gie­po­ten­zi­al gelan­gen in die unte­ren Darm­ab­schnit­te, wo sie zu all­er­gi­schen Reak­tio­nen und somit zu Ent­zün­dun­gen und folg­lich auch Depres­sio­nen füh­ren kön­nen.

Zum Auf­bau von Boten­stof­fen im Gehirn (Neu­ro­trans­mit­ter) benö­ti­gen wir Ami­no­säu­ren wie Tryp­tophan und Tyro­sin aber auch Magne­si­um, Fol­säu­re und Vit­amin B12. Schwer­me­tal­le wie Blei und Queck­sil­ber blo­ckie­ren die Vit­amin-B12-Ver­füg­bar­keit. Die Umwand­lung von „nor­ma­lem Vit­amin B12 “ in das in der Zel­le benö­tig­te Methyl-B12 wird durch die­se Schwer­me­tal­le und ande­re Umwelt­gif­te gestört. Obwohl der im Blut gemes­se­ne Vit­amin-B12-Wert nor­mal oder viel­leicht sogar erhöht ist, kann in der Zel­le ein erhöh­ter Bedarf an Vit­amin B12 vor­lie­gen. Die übli­chen Blut­tests sind daher – wie oben erwähnt – nicht opti­mal, um einen erhöh­ten Vit­amin­be­darf auf­zu­de­cken. Bes­ser geeig­net sind moder­ne Urin­ana­ly­sen, die als nicht inva­si­ve Ver­fah­ren von den Pati­en­ten bevor­zugt wer­den (nähe­res sie­he Dia­gnos­tik-Kas­ten).

Die­ses Bei­spiel zeigt, dass Umwelt­gif­te zu Stö­run­gen im Vit­amin­haus­halt füh­ren.

Dr. Mark Hyman beton­te in sei­nem Vor­trag auf dem Func­tio­nal Medi­ci­ne Kon­gress in Flo­ri­da, dass toxi­sche Metal­le zu einer Ver­stär­kung von Ent­zün­dungs­vor­gän­gen bei­tra­gen (3). Aus die­sem Grund sind ent­spre­chen­de Urin-, Haar- oder Blut­ana­ly­sen auf toxi­sche Metal­le und auch die Ver­sor­gung mit Mine­ral­stof­fen und Spu­ren­ele­men­ten bei depres­si­ven Pati­en­ten not­wen­dig.

Wie Vit­amin E ist Vit­amin D ein fett­lös­li­ches Anti­oxi­dans und daher gut zur The­ra­pie neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen geeig­net. Die anti­oxi­da­ti­ve Kapa­zi­tät von Vit­amin D über­trifft die von Vit­amin E. Bei neu­ro­de­ge­ne­ra­ti­ven Erkran­kun­gen wie Par­kin­son, Mul­ti­pler Skle­ro­se und ALS wur­den nied­ri­ge Vit­amin-D-Spie­gel gemes­sen. In einer japa­ni­schen Stu­die wur­den bei 80 % der Alz­hei­mer-Pati­en­ten ein mode­ra­ter bis schwe­rer Vit­amin-D-Man­gel fest­ge­stellt. Auch bei Depres­sio­nen kann die Ein­nah­me von Vit­amin D emp­foh­len wer­den.

Die Ein­nah­me von Vit­amin D kann in der Regel nicht zu Über­do­sie­run­gen füh­ren. Da der Kör­per dar­auf ein­ge­stellt ist, Vit­amin D zu spei­chern, kann er auch vor­über­ge­hend hohe Dosen ver­kraf­ten. Ich emp­feh­le erwach­se­nen Per­so­nen Dosie­run­gen zwi­schen 1.000 und 2.000 I.E. (Inter­na­tio­na­le Ein­hei­ten). In den Win­ter­mo­na­ten (Okto­ber bis April) kann die Tages­do­sis auf 5.000 I.E. erhöht wer­den.

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