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Wurde die EM-Rente 9 Jahre ohne Unterbrechung gezahlt, wird sie dann als Dauerrente bewilligt.

Bei einer vollen EM-Rente darf hinzuverdient werden. Der Zuverdienst darf aber 400 Euro im Monat nicht überschreiten.

Als Hinzuverdienst zählen neben Lohn und Gehalt bzw. dem Honorar bei einer selbständigen Tätigkeit auch Arbeitslosengeld oder Krankengeld. Anrechnungsfrei bleiben hingegen private Rente und Betriebsrenten.

Bei einer teilweisen Erwerbsminderungsrente kommt es für die Hinzuverdienst-Grenze auf den Verdienst der letzten drei Jahre vor dem Beginn der Erwerbsminderung an. Auf Basis dieser Summen wird die Hinzuverdienst-Grenze individuell berechnet.

TV Bericht vom 20.11.2016

Eines der größten Probleme von MCS Betroffenen ist nicht nur die fehlende Akzeptanz bei Freunden, Arbeitskollegen und selbst oft in der eigenen Familie -

es gibt auch kaum Beratungsstellen, Ärzte, Kliniken die eine qualitative Anamnese, Therapierung anbieten -

und wenn, dann weigern sich die Kassen, die entsprechenden Kosten für eine umweltmedizinische Beratung zu übernehmen.

Gesundheitsministerium, Patientenbeauftragte, Kassen und Verbraucherschutzministerium weigern sich, zu diesem Problem eine ernsthafte "positive" Stellungnahme abzugeben.

Einige Stellungnahmen zu MCS:

Neuer Informationsflyer von CSN (Chemikal Sensitivity Network): "Was ist MCS"

"Wie ein Schuß durch den Kopf"

MCS - die "unbequeme" Krankheit

Kaum eine Krankheit kämpft seit langem so "erfolglos" um eine öffentliche Anerkennung wie

MCS = multiple Chemikalien Sensitivität

Würde doch eine endgültige Anerkennung - vor allem auch als "Berufskrankheit" - zugleich ein Eingeständnis unserer derzeitigen "Unwissenheit" über die Auswirkungen zahlreicher Chemikalien auf unseren Körper, über Kombinationseffekte oft auch "nicht beachteter" minimaler Schadstoffkonzentrationen, über komplexe Zusammenhänge zwischen Elektrosmog, chemischen und physikalischen Umweltbelastungen, über mögliche Auswirkungen auch zahlreicher natürlicher Reizstoffe bedeuten.

Wieviel einfacher ist es doch, MCS Erkrankte als "Umweltpsychopathen" darzustellen - ihre Forderungen gegenüber den oftmals sogar bekannten Verursachern einfach als unberechtigt abzuschmettern - die leider noch viel zuwenigen Umwelt- und Ganzheitsmediziner öffentlich zu disqualifizieren.

Belächelt am Arbeitsplatz von den Kollegen, gemobbt von Vorgesetzten, sehr oft auch nicht ernst genommen von den engsten Familienmitgliedern - wen kann es da noch verwundern, daß die Betroffenen nach einigen Jahren "Isolation" auch tatsächlich "psychische" Veränderungen aufweisen, und damit Ihren "Gegnern" ungewollt weitere Argumente einer "eingebildeten Krankheit" liefern.

Bauen für MCS Betroffene stellt Planer und Verarbeiter vor enorme Probleme -
keineswegs reichen die technischen Merkblätter und Sicherheitsdatenblätter der Industrie als Entscheidungshilfe für eine Produktauswahl.

Vielmehr muss auf eine Minimierung sämtlicher Gerüche und Emissionen geachtet werden - jedes verwendete Produkte erfordert eine umfassende Emissionsprüfung.

Planerische Aspekte - von der Grundstückauswahl bis hin zur Raumeinteilung, Haustechnik sind ebenso anspruchsvoll zu beachten, wie der Umgang der Verarbeiter auf der Baustelle im Hinblick auf Geruchs/Schadstoff- und Staubminimierung.

ein Konzept beginnend bei Aspekten der

Grundstücksauswahl bis hin zu

Planung (Raumeinteilung/ Haustechnik);

Produktauswahl,

bauliche Umsetzung und

Wartungs/ -Pflegeanleitungen für die spätere Nutzung.

Mehr Informationen dazu auch unter

Kontakt

Beratungsstellen

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Selbst­ver­ständ­lich soll­ten regel­mä­ßi­ge Blut­kon­trol­len zur Über­wa­chung des Vit­amin-D-Spie­gels (25-OH-Vit­amin D3 )
erfol­gen (17).

Im Okto­ber 2009 berich­tet die ame­ri­ka­ni­sche Fach­zeit­schrift „Cli­ni­cal Psych­ia­try News“ in der Titel­ge­schich­te: „Mito­chon­dria Key in Mood Dis­or­ders“, dass bei Depres­sio­nen auch Stö­run­gen in unse­ren Zell­kraft­wer­ken, den Mito­chon­dri­en, fest­ge­stellt wor­den sind. Auf­grund sol­cher Erkennt­nis­se soll­ten wir uns mei­nes Erach­tens beson­ders um Nähr­stof­fe küm­mern, die in der Lage sind, die Mito­chon­dri­en zu schüt­zen. Hier­zu zäh­len u.a. die kör­per­ei­ge­nen Wirk­stof­fe Coen­zym Q10, Car­ni­tin und Alpha-Lipon­säu­re. Übri­gens: Die in der Behand­lung von bipo­la­ren Erkran­kun­gen ein­ge­setz­ten Sub­stan­zen wie Lithi­um und Val­proa­te wir­ken auch im Bereich der Mito­chon­dri­en.

Nach neu­es­ten Erkennt­nis­sen zeigt sich, dass Glu­ten, das Kle­ber­ei­weiß im Getrei­de, sehr nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die Funk­tio­nen des Gehirns hat – beson­ders, wenn es nicht hin­rei­chend ver­daut wird. So führt eine getrei­de­las­ti­ge Ernäh­rung u.a. über den Glu­ko­se­an­stieg im Blut (Hyper­gly­kä­mie) zur Insu­lin­re­sis­tenz und chro­ni­scher Ent­zün­dung. Das Gehirn aber reagiert extrem emp­find­lich auf die durch chro­nisch hohe Glu­ko­se­wer­te ver­ur­sach­ten gly­ko­li­sier­ten Pro­te­ine wie das gly­ko­li­sier­te Hämo­glo­bin (HbA1c). Die­se Ner­ven schä­di­gen­den Reak­tio­nen wer­den durch Glu­ten ver­stärkt. Glu­ten schä­digt als mito­chon­dria­les Gift die Ener­gie­zen­tra­len unse­rer Zel­len. Hier­durch kommt es schließ­lich zu einer Abnah­me des Volu­mens bestimm­ter Hirn­area­le wie Hip­po­cam­pus und Amyg­da­la, die u. a. für die Wahr­neh­mung, Gedächt­nis­leis­tung und Stress­re­gu­la­ti­on ver­ant­wort­lich sind. Unter die­sem Aspekt muss Glu­ten als Hirn schä­di­gen­de Sub­stanz ein­ge­ord­net wer­den.

Ob und wie stark die schä­di­gen­den Reak­tio­nen auf Glu­ten bei den betref­fen­den Pati­en­ten ablau­fen, kann durch neue Labo­rana­ly­sen indi­vi­du­ell abge­klärt wer­den.

Wei­te­re Unter­su­chun­gen an Gehir­nen von ver­stor­be­nen Pati­en­ten haben gezeigt, daß bei Depres­si­ven Gene hoch­re­gu­liert sind, die einen ver­stärk­ten oxi­da­ti­ven Stress ver­ur­sa­chen. Die Gabe von Anti­oxi­dan­ti­en darf daher bei der Depres­si­ons­be­hand­lung auf kei­nen Fall feh­len. Dass oxi­da­ti­ver Stress nicht nur in Ver­bin­dung mit Depres­sio­nen son­dern mit neu­ro­de­ge­ne­ra­ti­ven Erkran­kun­gen gese­hen wer­den muß, hat Dr. David Perl­mut­ter wäh­rend des Func­tio­nal Medi­ci­ne Kon­gres­ses in Flo­ri­da erwähnt: Die Ein­nah­me von Anti­oxi­dan­ti­en (Vit­amin E und C) ver­min­dern das Demenz­ri­si­ko um 47 % (10)!

In der ortho­mo­le­ku­la­ren Psych­ia­trie wer­den bereits seit Jahr­zehn­ten Vit­ami­ne, Mine­ral­stof­fe, Ami­no­säu­ren und Fett­säu­ren the­ra­peu­tisch ein­ge­setzt. Einer der Pio­nie­re auf die­sem Gebiet, Dr. Abra­ham Hof­fer, ist in 2009 im Alter von 91 Jah­ren in Bri­tish Colum­bia gestor­ben. Er hat beob­ach­tet, dass Pati­en­ten mit Schi­zo­phre­nie von der Ein­nah­me von Vit­amin B3 (Nia­cin) und Anti­oxi­dan­ti­en pro­fi­tier­ten. Sei­ne bahn­bre­chen­de Beob­ach­tung mach­te er an einem schi­zo­phre­nen Pati­en­ten, der sich im kata­to­nen Zustand im Koma befand und zu ster­ben droh­te. Als The­ra­pie­ver­such ver­ab­reich­te Dr. Hof­fer gro­ße Men­gen an Vit­amin B3 und Vit­amin C über eine Magens­ode, wodurch der Pati­ent über­lebt hat. Am nächs­ten Tag konn­te der Pati­ent das Getränk selbst im Sit­zen trin­ken und nach 30 Tagen wur­de er sym­ptom­frei ent­las­sen.

Damit der Rah­men die­ser Arbeit nicht gesprengt wird, ver­zich­te ich auf eine aus­führ­li­che Dar­stel­lung von Ein­zel­wir­kun­gen von Nähr­stof­fen und ver­wei­se auf die ent­spre­chen­de Fach­li­te­ra­tur im Anhang. Die 10 wich­tigs­ten ortho­mo­le­ku­la­ren Nähr­stof­fe bzw. Vital­stoff­kom­bi­na­tio­nen, die ich als Ner­ven­schutz­sub­stan­zen bei mei­nen Pati­en­ten ein­set­ze, sind in der Tabel­le 4 Brain-Pro­tec­tion- For­mu­la auf­ge­führt.

Pati­en­ten, die an Depres­sio­nen oder ande­ren neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen lei­den, soll­ten nicht nur nach den her­kömm­li­chen Metho­den (Psy­cho­the­ra­pie, Psy­cho­phar­ma­ka, Psych­ia­trie) behan­delt wer­den. Ent­zün­dun­gen, Umwelt­gif­te, Stö­run­gen im Magen-Darm-Trakt und ein erhöh­ter Nähr­stoff­be­darf kön­nen als mög­li­che Ursa­chen oder Sym­ptom­ver­stär­ker infra­ge kom­men.

Die fol­gen­den Ana­ly­sen betrach­te ich als Basis­un­ter­su­chun­gen bei Depres­sio­nen und ande­ren Erkran­kun­gen des Ner­ven­sys­tems:

  • Gro­ßes Blut­bild mit Homo­cystein, Vit­amin D3, IgE, IL-6, hs-CRP.
  • Stoff­wech­sel- & Nähr­stoff­pro­fil: Orga­nix Pro­fil
    (Ori­gi­nal Test von GENOVA Dia­gnostics, USA ).
  • Stuhl- & Ver­dau­ungs­ana­ly­se (Pil­ze, Para­si­ten?)
    NEU: Mikro­bi­om Ana­ly­se mit­tels DNA- und Laser­tech­no­lo­gie (Mal­di-Tof) (Ori­gi­nal Tests von Doc­tors Data bzw. GENOVA, USA ).
  • Toxi­sche Metal­le, Mine­ral­stof­fe und Spu­ren­ele­men­te im Urin, Haa­ren bzw. Blut (Doc­tors Data/ USA ver­fü­gen über 40-jäh­ri­ge Labor­er­fah­rung).
  • Abklä­rung Nah­rungs­mit­te­lun­ver­träg­lich­kei­ten
    (z.B. Glu­ten­un­ver­träg­lich­keit).
  • Pep­ti­d­ana­ly­sen im Urin (Caso­mor­phi­ne, Glu­teno­mor­phi­ne).
    Bedingt durch eine gestör­te Ver­dau­ung von Kuh­milch- und Getrei­de­pro­te­inen kön­nen unver­dau­te Eiwei­ße (z.B. Caso­mor­phi­ne, Glu­ten­exor­phi­ne) ent­ste­hen, die Ner­ven- und Hirn­funk­tio­nen ähn­lich wie Mor­phin stö­ren. Sie sind asso­zi­iert mit Autis­mus, ADHS, Depres­sio­nen und Schi­zo­phre­nie. Seit 2009 sind Urin­tests zur Abklä­rung einer sol­chen Pep­ti­dun­ver­träg­lich­keit Bestand­teil des Dia­gnos­tik­spek­trums in mei­ner Pra­xis.
Die­sen Bei­trag u.a. im PDF-For­mat her­un­ter­la­den und bequem lesen:

Schwung, Ener­gie und Lebens­freu­de durch NADH // Prof. Wal­ter Birk­may­ers Ent­de­ckung // Das CoEn­zym 1 und sei­ne Funk­ti­on // The­ra­peu­ti­scher Ein­satz von NADH // Depres­si­on …

Wie Ent­zün­dun­gen, Umwelt­gif­te, Stö­run­gen der Ver­dau­ung, Nähr­stoff­man­gel den Gehirn­stoff­wech­sel beein­flus­sen // Ent­zün­dun­gen ver­ur­sa­chen Depres­sio­nen…

Mein The­ra­pie­kon­zept habe ich als das „ 3-E “ Pro­gramm zusam­men­ge­fasst:

Psychosomatik: Wie Körper, Seele und Geist zusammenhängen

Psychosomatk: die Lehre, wie Körper, Geist und Psyche sich gegenseitig beeinflussen. Wenn die Seele leidet, leidet auch der Körper.

Psychische Probleme äußern sich deshalb oft in körperlichen Schmerzen. Die Folge: psychosomatische Erkrankungen und Beschwerden. Bild © twentyfree - Fotolia

Körper, Geist und Seele sind eine Einheit. Woran wir denken und wie wir uns fühlen, hat einen Einfluss auf unser körperliches Befinden.

Unser Denken beeinflusst unsere Psyche und die Zellen und Organe unseres Körpers. Tatsache ist:

Wenn es der Seele gutgeht, ist der Körper gesünder. Wenn es der Seele schlecht geht, dann geht es auch dem Körper schlecht.

Unter psychosomatischen Erkrankungen versteht man körperliche Erkrankungen und Beschwerden, die durch psychische Belastungen oder Faktoren hervorgerufen werden.

Wer unter psychosomatischen Beschwerden leidet, der verspürt körperliche Symptome, die medzinisch nicht erklärbar sind.

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Ich sollte vlt auch noch dazu sagen, dass ich sehr dünn bin ( 1,65m - ca. 50kg)

Guten Tag zusammen, habe folgendes Problem:

Immer wenn irgendwo eine Grippewelle umgeht fange ich mir zu 100% eine ein.

Und zwar ist das komische dass der Krankheitsverlauf bei mir fast immer komplett identisch ist:

Nase ist zu und ich habe Hals, Glieder und Kopfschmerzen!

Das geht dann so 5-7 Tage wo ich auch flach liege (manchmal mit Fieber),

währenddessen kommt dann auch irgendwann Husten dazu und während der Halsschmerz langsam abklingt wandert alles zu den Bronchien wo ich dann nochmal mindestens 5-7 Tage mit einer Bronchitis kämpfe.

Soll heißen ein "normaler" Grippaler Infekt dauert bei mir schon mal gut und gerne 14 Tage. Danach dauert es nochmal ne gute Woche (eher 10 Tage) bis ich mich wieder fit genug fühle um Sport zu machen.

Zu meiner Person: Ich bin männlich 30 Jahre alt und habe früher sehr viel Sport gemacht. Mittlerweile ist es etwas weniger geworden (1-2mal die Woche) da ich Nachtschicht in der Produktion arbeite und mein Beruf mich körperlich richtig heftig fordert. Ich habe vor einem halben Jahr mit Boxen angefangen und habe früher ein paar Jahr lang MMA trainiert.

Ich supplementiere Whey Protein nach dem Sport, Casein vor dem Schlafengehen und zusätzlich noch hochdosiertes Multivitamin, Zink und Glutamin an Trainingstagen bzw. im Winter regelmäßig.

Ich ernähre mich ausgewogen und vernünftig, vitaminreich und Ballaststoffreich.

Ich trinke ausschließlich Wasser.

Ich hoffe das waren jetz nicht zu viele Infos, aber ich bin wirklich verzweifelt was mein Immunsystem angeht.

Gibt es irgendwas wirksames was mein Immunsystem stärken kann?!

Man liest immer überall die gleichen Tipps und nichts zeigt Wirkung.

Eigenblut-Therapie scheidet aus, da mir das Risiko zu groß ist und die Wirkung nicht wissenschaftlich erwiesen.

Die Diagnostik in der ICD-10 unterscheidet zwischen einer manischen Störung (Manie), bei der nur manische Phasen auftreten und einer manisch-depressiven bzw. bipolaren Störung, bei der im Krankheitsverlauf manische und depressive Phasen auftreten.

In der ICD-10 werden drei Schweregrade der Manie unterschieden:

  • Hypomanie (F30.0)
  • Manie ohne psychotische Symptome (F30.1)
  • Manie mit psychotischen Symptomen (F30.2)
    • mit synthymen psychotischen Symptomen (F30.20)
    • mit parathymen psychotischen Symptomen (F30.21)

Folgende Symptome sind besonders charakteristisch für die manische Störung:

  • gehobene Stimmung
  • Steigerung in Ausmass und Geschwindigkeit der körperlichen und psychischen Aktivität

Die diagnostischen Kennzeichen für Hypomanie und Manie in der ICD-10 lauten wie folgt:

  • Für die Hypomanie (F30.0)
    • anhaltende leicht gehobene Stimmung
    • gesteigerter Antrieb und gesteigerte Aktivität
    • gewöhnlich ein auffallendes Gefühl von Wohlbefinden und körperlicher und seelischer Leistungsfähigkeit
    • gesteigerte Geselligkeit
    • gesteigerte Gesprächigkeit
    • übermässige Vertraulichkeit
    • gesteigerte Libido
    • vermindertes Schlafbedürfnis
    • Beeinträchtigung der Konzentration und Aufmerksamkeit
    • übertriebene Geldausgaben

Anstatt der positiven, euphorischen Veränderungen können auch Reizbarkeit, Selbstüberschätzung und flegelhaftes Verhalten vorhanden sein das Ausmass der Veränderungen ist auffällig, aber nicht so ausgeprägt, dass vollständige Arbeitsunfähigkeit oder ausgeprägte soziale Ablehnung resultiert oder grössere Verschuldungen auftreten. Eine deutliche Beeinträchtigung der Berufstätigkeit und der sozialen Aktivität sowie vermehrte Geldausgaben sind dagegen mit dieser Diagnose vereinbar. Die Dauer beträgt mindestens mehrere Tage

„Wenn eine kurze hypomanische Phase nur als Einleitung oder Nachwirkung einer Manie (F30.1 und F30.2) auftritt, soll sie nicht getrennt diagnostiziert werden.“ (ICD-10, S. 133)

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2 Einteilung der Bipolaren Störungen

3 Ätiologie
3.1 Genetische Prädisposition
3.2 Biologische Faktoren
3.3 Psychosoziale Faktoren

4 Symptome
4.1 Manische Episode
4.2 Hypomanische Episode
4.3 Depressive Episode
4.4 Gemischte Episode

5 Behandlungsansätze
5.1 Medikamentöse Therapie
5.2 Elektrokrampftherapie (EKT)
5.3 Lichttherapie
5.4 Wachtherapie
5.5 Psychotherapie

6 Literaturverzeichnis

Nur wenigen Menschen ist der Begriff Bipolare Störung bekannt. Einigen ist die dahinter stehende Erkrankung als manische Depression geläufig. Aus den Medien geht hervor, dass vermutlich zahlreiche intelligente, kreative Persönlichkeiten unter diesen Stimmungsstörungen leiden und litten. Bekannte Beispiele dafür sind Vincent van Gogh, Robert Schumann, Ernest Hemingway sowie die Sänger Sting und Kurt Cobain (Nirvana). Jüngst wird sogar vermutet, dass die Eskapaden von Britney Spears auf diese Erkrankung zurück zu führen sein könnten.

Obwohl Hippokrates bereits im 5. Jh. v. Chr. die Begriffe Melancholie und Manie prägte, dauerte es relativ lange bis sich die wissenschaftliche Forschung mit der Zusammengehörigkeit dieser Erkrankungen beschäftigte. Erst im Jahre 1999 wurde die Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V. (DGBS) gegründet, um „die Bedürfnisse von Menschen mit einer bipolaren Störung in Öffentlichkeit und Gesundheitspolitik zur Geltung zu bringen, sowie die Forschung, Fortbildung und Selbsthilfe zu fördern“ (DGBS 2007).

Mittlerweile liest man auch in der Presse von „Leben auf einer Achterbahn – Manisch – depressive Erkrankungen können immer besser behandelt werden“ (Berliner Morgenpost vom 23.10.2004) oder von „Launen der Natur“ (Die Tageszeitung - Berlin lokal vom 09.10.2004). Am 9. Mai 2007 lautete das Thema der ZDF-Talkshow Johannes B. Kerner „Bipolare Störungen brauchen mehr Öffentlichkeit.“ Darin sprachen eine Betroffene und ihr Partner über diese psychische Erkrankung. Die Schauspielerin Eleonore Weißberger stellte die neu gegründete Stiftung IN BALANCE vor, mit deren Hilfe sie mehr Aufklärung und Transparenz für Betroffene und Angehörige anstrebt. Dies scheint tatsächlich notwendig zu sein, wenn man den Fakten der DGBS (2007) Glauben schenkt. Nach deren Angaben sind in Deutschland circa zwei Millionen Menschen betroffen, von denen allerdings weniger als 50% diagnostiziert und adäquat behandelt sind. Alarmierend ist die Erkenntnis, dass es zwischen 10 und 15 Jahre dauert, bis die richtige Diagnose gestellt und die notwendige medikamentöse Behandlung eingeleitet wird. Auch wenn die Krankheitszeichen nur sehr schwer zu erkennen sind, ist der Leidensdruck sowohl der Patienten als auch der nahen Angehörigen immens. Zudem besteht gerade in den Anfangsphasen der Erkrankung ein erhöhtes Suizidrisiko. Laut einer Publikation von Krüger versucht „jeder vierte Betroffene […] mindestens einmal, sich das Leben zu nehmen, insgesamt versterben 15% der Menschen mit einer bipolaren Störung durch Suizid“ (Krüger 2002, S. 1).

Die Bipolaren Störungen bilden nach der ICD-10-GM Version 2007 (International Classification of Diseases) eine Untergruppe von Erkrankungen aus der Kategorie der affektiven Störungen. Hierbei handelt es sich um eine psychische Störung, bei der nicht kontrollierbare, extreme Stimmungs- und Gefühlsschwankungen vorliegen. Die Patienten leiden entweder unter verminderter oder gehobener Stimmung. Bei bipolaren Erkrankungen treten die Gemütsschwankungen zwischen den zwei Polen der Manie und der Depression auf. Man spricht hierbei von manischen und depressiven Episoden. Das Auftreten und die Dauer dieser Krankheitsepisoden sind sehr verschieden und können zwischen einigen Tagen, mehreren Monaten, aber auch einigen Jahren variieren. Manche Patienten berichten über mehr manische, andere über mehr depressive Episoden. Die Episoden können zeitlich nacheinander oder ineinander vermischt auftreten. Zwischen den Episoden kann der Patient mehrere Monate oder sogar Jahre völlig beschwerdefrei sein, was nicht mit einer Heilung zu verwechseln ist. Die Krankheit bleibt lebenslänglich bestehen.

Aufgrund dieser vielschichtigen Verlaufsformen werden bipolare Erkrankungen in Bipolar-I-Störung, Bipolar-II-Störung und Zyklothyme Störung eingeteilt. Diese sind in der folgenden Abbildung vereinfacht dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Bräunig und Dietrich 2004, Seite 15

Bipolar-I-Störung

Als Bipolar-I bezeichnet man eine bipolare Krankheit, wenn mindestens zwei voll ausgeprägte Episoden aufgetreten sind, von der eine eindeutig die Symptome einer Manie erfüllt.

Bipolar-II-Störung

Bipolar-II charakterisiert eine Erkrankungsform mit depressiven Episoden unterschiedlicher Schwere, die durch Hypomanien ergänzt wird. Hierbei treten keine voll ausgeprägten Manien auf.

Zyklothyme Störung

Eine Zyklothymia ist eine wesentlich schwächer verlaufende Form der bipolaren Störung. Die Symptome erreichen nicht die Stadien einer Depression oder Manie sondern pendeln zwischen Hypomanien und Dysthymien hin und her und dauern mindestens 2 Jahre an. Häufig sind Angehörige bipolar Erkrankter davon betroffen.

Eine andere Einteilung kann auf Grund der Auftretenshäufigkeit der Episoden vorgenommen werden.

Rapid Cycler sind Patienten, die im vorausgegangenen Jahr mindestens 4 oder mehr Episoden erlebten.

Unter Ultra rapid Cycling sind Stimmungsumschwünge innerhalb weniger Tage zu verstehen.

Die am schnellsten wechselnde Verlaufsform wird als Ultra ultra rapid Cycling bezeichnet und bedeutet, dass die Episoden innerhalb von wenigen Stunden umschlagen.

Unsere Stimmung ist oft wechselhaft wie das Wetter. Hat es gestern noch geregnet, scheint heute vielleicht schon wieder die Sonne. Derartige Schwankungen sind normal. Die Gemütslage von Menschen mit einer manisch-depressiven Erkrankung gleicht jedoch Naturgewalten: Mal lässt eine eisige Kälte alles Leben für Wochen erstarren - dann bricht plötzlich ein Wirbelsturm herein und stellt die Welt komplett auf den Kopf.

Die manisch-depressive Erkrankung bewegt sich zwischen zwei Polen: auf der einen Seite ungehemmte Euphorie, auf der anderen Seite abgrundtiefer Trübsinn. Die Fachwelt nennt die Krankheit daher bipolare Störung. Beide Stimmungsextreme treten phasenweise auf. Dazwischen liegen oft Zeiträume, in denen die Stimmung normal ist.

Im Spannungsverhältnis von Manie und Depression fällt es Erkrankten schwer, ein geregeltes Leben zu führen. Unbehandelt treten die Stimmungsepisoden meist immer stärker auf und beeinträchtigen Partnerschaft, Familie und Berufsleben auf das Äußerste. Wird die bipolare Störung jedoch erkannt, ist sie heute gut behandelbar.

Eine bipolare Störung äußert sich bei jedem Erkrankten anders. Die Stimmungsepisoden können sich zum Beispiel langsam aufbauen oder schlagartig auftreten. Sie können zwei Wochen oder ein halbes Jahr anhalten. Einige Betroffene durchleben mehrere depressive Phasen nacheinander bis sich eine manische Episode einstellt. Auch Mischzustände, in denen gleichzeitig Merkmale einer Depression und einer (Hypo-)Manie auftreten, sind möglich.

  • Gehobene oder gereizte Stimmung
  • Vermindertes Schlafbedürfnis
  • Ruhelosigkeit, tausend Ideen gleichzeitig
  • Rededrang und rasende Gedanken
  • Zerstreutheit, leicht ablenkbar
  • Selbstüberschätzung, Größenwahn
  • Gesteigerte Libido
  • Unkontrollierter Alkoholkonsum
  • Unkontrollierte Geldausgaben
  • Riskantes, ungehemmtes Verhalten
  • Schwermut, Niedergeschlagenheit
  • Antriebslosigkeit
  • Gleichgültigkeit und Verlust von Interessen
  • Gefühl, nichts mehr zu empfinden
  • Gefühl der Wertlosigkeit
  • Schuldgefühle
  • Schlafstörungen
  • Denk- und Konzentrationsstörungen
  • Vielfältige körperliche Beschwerden
  • Wiederkehrende Gedanken an den Tod

Die sogenannte Hypomanie ist eine abgeschwächte Form der Manie. Hypomanische Menschen stecken voller Energie und Kreativität, wirken aber nervös, zerstreut und überreizt.

Eine schwere depressive oder manische Episode wird in Einzelfällen auch von psychotischen Symptomen begleitet. Diese können erschreckend sein, da Betroffene dann an Wahnvorstellungen leiden, sich verfolgt fühlen und mitunter halluzinieren.

Die bipolare Störung ist keine klassische Erbkrankheit, es gibt jedoch eine genetische Prädisposition. Das bedeutet, dass Familienangehörige von Erkrankten anfälliger sind. Dennoch entwickelt sich bei ihnen nicht zwangsläufig eine bipolare Störung. Auch Umweltfaktoren sind beteiligt, und erst ein komplexes Zusammenspiel aus Genen und Umwelt kann eine bipolare Störung auslösen.

Häufig geht der Erkrankung ein belastendes Lebensereignis wie zum Beispiel der Tod eines nahestehenden Menschen voraus. Aber auch enormer Stress, Drogen oder eine körperliche Erkrankung sind mögliche Auslöser.

Bis die richtige Diagnose und Behandlung erfolgen, dauert es in vielen Fällen mehrere Jahre. Dies liegt zum einen daran, dass sich Erkrankte in manischen Zeiträumen vollkommen gesund fühlen und keine Notwendigkeit sehen, einen Arzt aufzusuchen. Zum anderen verwechseln Außenstehende die bipolare Störung leicht mit anderen Erkrankungen, zum Beispiel einer unipolaren, also einfachen Depression ohne Manie oder der Borderline-Persönlichkeitsstörung.

Wenn Sie sich in einem depressiven Zustand an einen Arzt wenden, ist es sehr wichtig, ihm von eventuell bereits erlebten manischen oder hypomanischen Phasen zu berichten. Liegt der Verdacht auf eine bipolare Störung vor, sollten Sie sich umgehend von einem Facharzt, zum Beispiel für Psychiatrie und Psychotherapie, untersuchen lassen.

Unterschiede zwischen einer bipolaren Störung und der Borderline - Persönlichkeitsstörung

Einige Merkmale der bipolaren Störung und der Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ können sehr ähnlich sein, zum Beispiel euphorische Stimmungen oder schwermütige Zustände mit suizidalen Gedanken. Menschen mit Borderline leiden jedoch durchgehend unter einer emotionalen Instabilität und im Vordergrund steht vor allem eine mangelhafte Kontrolle der eigenen Gefühle (Impulskontrolle): Ihre Stimmung kann innerhalb von Minuten kippen. Menschen mit bipolarer Störung durchleben in der Regel länger anhaltende manische oder depressive Phasen, zwischen denen immer wieder auch Zeiträume mit normaler beziehungsweise ausgeglichener Stimmung liegen.

Bipolare Störungen sind heute gut behandelbar. Ärzte unterscheiden allgemein zwischen einer akuten und einer vorbeugenden Behandlung. Die wichtigste Voraussetzung für eine gute Prognose ist jedoch, die Diagnose anzunehmen und zu lernen, langfristig mit ihr zu leben.

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Die fehlende Zahlung von Rentenversicherungsbeiträgen ist dagegen kein Problem. Das Land Berlin muss euch für die Zeit des Referendariats in der Rentenversicherung nachversichern, wenn ihr nicht unmittelbar nach dem Referendariat oder voraussichtlich innerhalb von zwei Jahren erneut verbeamtet werdet.

Anders als beim Studium sind Nebenjobs nur in sehr begrenztem Umfang möglich. Im Referendariat seid ihr (Vollzeit)-Beamte und unterliegt damit auch den beamtenrechtlichen Regelungen in Bezug auf Nebentätigkeiten. Das heißt:

Für die Ausübung eines bezahlten Nebenjobs ist eine vorherige Genehmigung durch die Senatsverwaltung (Personalstelle) notwendig.

Der zeitliche Umfang darf etwa 4 Stunden pro Woche betragen, im Einzelfall auch darüber, wenn die Nebentätigkeit z. B. überwiegend am Wochenende oder abends durchgeführt wird. Generell gilt, dass die Ausbildung nicht darunter leiden darf. In der Praxis werden Anträge auf Nebentätigkeit durch die Senatsverwaltung häufig schon bei geringfügiger Überschreitung der 4 Stunden abgelehnt. Es lohnt sich in diesen Fällen immer, gegen einen Ablehnungsbescheid Widerspruch einzulegen.
Während einer Elternzeit im Referendariat gelten andere Grenzen. Da ist mit Zustimmung des Landes Berlin eine Erwerbstätigkeit von bis zu 30 Zeitstunden pro Woche möglich.

Ein paralleles Studium oder eine Promotion sind bei der Senatsverwaltung lediglich „anzuzeigen“, d.h. schriftlich darüber zu informieren.
Wer einen Nebenjob ausübt, muss von dem Verdienst grundsätzlich Steuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlen (Ausnahme: Kranken- und Pflegeversicherung – wegen das Beamtenstatus). Die Einschreibung in einer Hochschule bringt dabei keine Vorteile mehr (Arbeiten im sog. Studentenstatus ist nicht mehr möglich!) Auf die Einzelheiten kann hier nicht näher eingegangen werden. Die GEW BERLIN berät ihre Mitglieder bei Fragen rund ums Arbeits- und Sozialversicherungsrecht.

Aufgrund der niedrigen Bezüge im Referendariat kann u.U. ein ergänzender Anspruch auf die Sozialleistung Arbeitslosengeld II („Hartz IV“) bestehen. Das ist immer dann der Fall, wenn das eigene Einkommen sowie das des Partners/der Partnerin nicht ausreicht, um den gesetzlich festgelegten Bedarf (einschließlich der Wohnkosten) abzudecken. Darüber hinaus dürfen bestimmte Vermögensgrenzen nicht überschritten werden. Vom Einkommen werden die Steuern und die Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung sowie Freibeträge abgezogen. Berücksichtigt wird also nur das Nettoeinkommen.
Ob ein Anspruch auf Arbeitslosengeld II besteht, kann nur im Einzelfall geklärt werden. Man sollte diese Möglichkeit zur ergänzenden Sicherung des Lebensunterhalts aber nicht außer acht lassen. Selbst wenn am Ende nur ein geringer Betrag an Alg II ausgezahlt wird, kann sich das lohnen, da dann i.d.R. auch die Kranken- und Pflegeversicherung vom Job Center übernommen wird.
Ein Antrag auf Alg II ist jederzeit möglich. Zuständig sind in Berlin die Job Center im Wohnbezirk
Sehr gute und verständliche Informationen bietet die Broschüre des DGB „Hartz IV – Tipps und Hilfen des DGB“, die GEW-Mitglieder kostenlos bei uns anfordern können.

7. Mit Kind im Referendariat (Mutterschutz, Elternzeit)

Während der Schutzfristen nach dem Mutterschutzgesetz (regelmäßig 6 Wochen vor bis 8 Wochen nach der Entbindung) werden die Anwärterbezüge weiter gezahlt. Auch im Referendariat können Mütter und Väter in Elternzeit gehen. Die für Beamt*innen maßgeblichen Regelungen findet ihr in der Verordnung zur Neuregelung mutterschutz- und elternzeitrechtlicher Vorschriften vom 12.02.2009 (BGBL I S. 320), in Verbindung mit dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz.

Der Anspruch auf Elternzeit besteht grundsätzlich bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes. Der Antrag auf Elternzeit muss 7 Wochen vor Beginn schriftlich gestellt werden. Mit Einverständnis der Senatsverwaltung kann der Antrag auch kurzfristiger gestellt werden. Eine Verlängerung oder Verkürzung der genehmigten Elternzeit setzt die Zustimmung der Senatsverwaltung voraus.

Während der Elternzeit werden keine Anwärterbezüge gezahlt. Es besteht aber Anspruch auf das staatliche Elterngeld in den ersten 12 Lebensmonaten des Kindes (längstens in den ersten 14 Lebensmonaten, wenn auch der andere Elternteil mindestens zwei Monate Elternzeit nimmt). Die Anwärterbezüge in der Mutterschutzzeit nach der Entbindung werden auf das Elterngeld angerechnet. Neben diesem Basiselterngeld gibt es für alle ab 1. Juli 2015 geborenen Kinder mit dem Elterngeld Plus diverse weitere Kombinationsmöglichkeiten, auf die hier nicht näher eingegangen werden kann.

Die Höhe des Elterngeldes beträgt 67 % des durchschnittlichen Nettoeinkommens in den letzten 12 Monaten vor der Geburt. Liegt das durchschnittliche Nettoeinkommen unter 1.000 Euro, wird der Prozentsatz schrittweise angehoben; liegt es über 1.200 Euro, wird er schrittweise auf 65 % abgesenkt. In jedem Fall wird ein Mindestbetrag von 300 Euro gewährt. Das Elterngeld in Höhe des Mindestbetrages von 300 Euro wird auch dann gezahlt, wenn keine Elternzeit in Anspruch genommen wird, da es sich beim Referendariat um eine Ausbildung handelt.

In der Elternzeit sind die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung weiter zu zahlen. Auch bei freiwillig in der gesetzlichen Krankenkasse Versicherten besteht keine Beitragsfreiheit. Die Beihilfeberechtigung bleibt in der Elternzeit erhalten. Außerdem wird vom Land Berlin ein Zuschuss zu den KV/PV-Beiträgen in Höhe von 31 Euro monatlich gewährt. Darüber hinaus werden auf Antrag bei der Personalstelle die KV/PV-Beiträge in voller Höhe erstattet. Auskünfte dazu erteilt die Personalstelle. Dort ist auch der Antrag zu stellen.

Sonderurlaub zur Kindererziehung oder bei pflegebedürftigen Angehörigen

Es ist ein Erfolg für die GEW BERLIN, dass es seit 2012 die Möglichkeit gibt, sich auch jenseits der Elternzeit im Referendariat beurlauben zu lassen. Nach § 6 Abs. 8 der Verordnung Vorbereitungsdienst kann auf Antrag Sonderurlaub ohne Bezüge gewährt werden, wenn mindestens ein Kind unter 18 Jahren betreut wird oder pflegbedürftige Angehörige gepflegt werden oder bei eigener Schwerbehinderung oder gleichgestellter Behinderung nach § 2 Abs. 2 und 3 SGB IX.

Allerdings kann dieser Sonderurlaub nur einmal während des Referendariats beantragt werden und ist auf längstens 12 Monate begrenzt. Der Antrag kann frühestens zum Ende des ersten Ausbildungshalbjahres gestellt werden mit einer Antragsfrist von 10 Wochen. Trotz dieser Einschränkungen ist das ein wichtiger Schritt, um die Vereinbarkeit von Ausbildung und Familie zu fördern. Insbesondere junge Mütter und Väter, die für ihre Kinder keine Elternzeit mehr nehmen können (weil diese schon drei sind), können diese Möglichkeit nutzen und so einen Abbruch des Referendariats vermeiden.

Bei einer Erkrankung ist unverzüglich das Schulpraktische Seminar zu informieren. Außerdem muss die Schule bis spätestens 7.30 Uhr von der Krankmeldung unterrichtet werden. Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung („Krankschreibung“) ist spätestens am vierten Kalendertag der Krankheit beim Schulpraktischen Seminar vorzulegen.

Bei Erkrankung in der Prüfungsphase muss die "Krankschreibung" unverzüglich vorgelegt werden. Das gilt insbesondere bei Erkrankung an Prüfungstagen. In diesem Fall verlangt die Senatsverwaltung zusätzlich ein ärztliches Attest, in dem die Prüfungsunfähigkeit bescheinigt wird. Beachtet dazu das entsprechende Merkblatt, welches ihr in eurem Allgemeinen Seminar erhaltet. Können schriftliche Prüfungsteile (schriftliche Modulprüfung oder das Prüfungsportfolio) wegen Erkrankung nicht fristgerecht eingereicht werden, ist eine Nachfrist zu gewähren.

Bei Krankheit werden die Anwärterbezüge einschließlich evtl. Familienzuschläge weiter gezahlt. Nach § 6 Abs. 7 der neuen Verordnung Vorbereitungsdienst kann das Referendariat verlängert werden, „wenn die Abwesenheitszeiten sieben Wochen übersteigen“ (gilt für alle, die ab August 2014 neu eingestellt werden). Wer also insgesamt länger als sieben Wochen krank war, sollte bei Bedarf rechtzeitig einen Antrag auf Verlängerung des Referendariats stellen.
Für alle, die vor August 2014 eingestellt wurden, gilt nach § 3 Abs. 5 der bisherigen Verordnung: im zweijährigen Referendariat: Verlängerung, wenn mehr als 10 Wochen Abwesenheitszeit vorliegen; im einjährigen Referendariat, wenn es mehr als fünf Wochen sind.

Dauert die Erkrankung innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten länger als drei Monate, ist damit zu rechnen, dass die Dienstbehörde eine amtsärztliche Untersuchung anweist. Dabei wird geprüft, ob die Dienstfähigkeit innerhalb der nächsten sechs Monate voraussichtlich wieder voll hergestellt sein wird (Prognose). Ist das nicht der Fall, wird die Dienstbehörde eine Entlassung wegen Dienstunfähigkeit einleiten. Dabei hat sie Fristen zu beachten und den Personalrat der Lehramtsanwärter*innen zu beteiligen. Spätestens bei einer Aufforderung zur Amtsarztuntersuchung solltet ihr daher Kontakt mit eurem Personalrat aufnehmen. Mitglieder der GEW haben Anspruch auf die gewerkschaftliche Rechtsberatung.

Probleme können immer mal auftreten. Damit diese nicht unüberwindbar werden, sollte man frühzeitig reagieren und diese keineswegs auf die lange Bank schieben. Meist hilft schon ein klärendes Gespräch mit dem bzw. der Seminarleiter*in oder den Schulleiter*innen. Ein Wechsel des bzw. der Seminare oder auch der Schule kann eine Lösung sein.

Sprecht rechtzeitig auch die Kolleginnen und Kollegen in eurem Personalrat der Lehramtsanwärter*innen an. Sie haben nach dem Personalvertretungsgesetz u.a. die Aufgabe, euch im Einzelfall gegenüber euren Vorgesetzten und Ausbilder*innen zu unterstützen und eine Lösung des Problems zu befördern. GEW-Mitglieder können die gewerkschaftliche Beratung in Anspruch nehmen. Wendet euch in den Schulen an eure anleitenden Lehrer*innen und/oder an Lehrer*innen eures Vertrauens. Je früher und offener ihr an Probleme und Konflikte herangeht, desto besser sind die Chancen, diese zu beheben und das Referendariat erfolgreich durchzuführen – damit ihr die Hinweise in Punkt 10 nicht benötigt.

Sehr nützliche Tipps geben folgende GEW-Praxishilfen:

  • „Konflikt als Chance“
  • „Raus aus dem Stress
  • „Zeitmanagement“

GEW-Mitglieder können diese Broschüren kostenlos bei der GEW BERLIN erhalten.

Tipp: Die GEW bietet für ihre Mitglieder auch ein Coaching im Referendariat an (Einzeltermine). Bei Interesse meldet euch bei Matthias Jähne unter Tel. 030 219 993-59.

accutane dosierung bei zahnentzündung

  1. Die Diagnose dient als Basis für die Behandlung.
  2. Die Symptome und Verläufe – inklusive der Dauer einer depressiven Episode – können sehr unterschiedlich sein. Das Wissen über die eigene Depressionsart kann einem helfen die eigenen Symptome besser einzuordnen und auch schwere depressive Episoden besser zu überstehen.
  3. Eine gestellte Diagnose kann einen das Gefühl geben, etwas gegen etwas Konkretes machen zu können. Selbst wenn die Depression für einen noch nicht greifbar ist.
  4. Das Wissen ermöglicht einem, sich über die eigene Depression oder die einer nahestehenden Person noch besser zu informieren. Sich selbst noch gezielter damit auseinander zu setzen und die Depression etwas besser zu verstehen.
  5. Die Tatsache, dass noch andere an der gleichen Depressionsart erkrankt sind oder waren kann einen das Gefühl geben, nicht ganz allein zu sein und Hoffnung machen, auch wieder gesund zu werden.
  6. Die eigene Depressionsart zu kennen gibt einem zudem die Chance sich besser mit anderen auszutauschen und über die eigene Erkrankung zu reden. So kann man z.B. auch gezielte Tipps von andere Betroffenen bekommen, was Ihnen geholfen hat.

Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Varianten herauskristallisiert, um Depressionen in Depressionsarten einzuteilen. Die wichtigsten stellen wir Euch im Folgenden kurz vor.

Die Einteilung von Depressionen nach ICD ist dabei die weltweit verbreiteste und anerkannteste Variante. ICD steht dabei für „Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme“ (Übersetzt vom Englischen International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems ). Sie wird von der Weltgesundheitsorganisation – kurz WHO – herausgegeben und verpflichtet alle Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten in Deutschland die Diagnosen nach ICD zu verschlüsseln.

Die Einteilung der Depressionen in Depressionsarten erfolgt hierbei rein nach den (möglichen) Phasen, die die Krankheit haben kann und nicht nach möglichen Ursachen. Dabei geht es vorrangig um folgende Fragen:

  1. Welchen Schweregrad hat die Depression jetzt gerade?
  2. Wie war der bisherige Verlauf der psychischen Störung?

Hier schon mal ein kurzer Überblick über verschiedene Depressionsarten nach ICD:

Unipolare Depression, Dysthymie oder doch eher eine bipolare affektiven Störung? Damit es nicht bei der verschlüsselten Diagnose bleibt, sondern Du auch weißt, woran Du erkrankt bist, gehen wie auf die einzelnen Diagnosen und Episoden noch gesondert ein. Natürlich informieren wir auch für interessierte Angehörige, die das Krankheitsbild eines nahestehenden oder geliebten Menschen besser verstehen wollen, um zu unterstützen und zu helfen.

Spezifische Depressionsarten nach Lebensumständen und Ursachen

Neben der Einordnung einer Depression nach ICD haben sich heute vor allem im normalen Sprachgebrauch einige spezifische Depressionsarten durchgesetzt, deren Unterscheidung eher auf bestimmte Lebensumstände, der eigenen Person oder konkreten Ursachen zurückzuführen sind.

Hierzu gehört unter anderem die Wochenbettdepression, die Winterdepression und die Erschöpfungsdepression. Aber auch Depressionen die auf den Verlust eines geliebten Menschen, einer körperlichen Krankheit oder einem Medikament zurückgehen, können hierzu gezählt werden.

Hier findest Du bald einen Überblick und gezielte Informationen zu den einzelnen spezifischen Depressionsarten.

Darüber hinaus sind noch ein paar Begriffe für Depressionsarten im Umlauf, die heute normalerweise nicht mehr verwendet werden. Da sie aber weiterhin existieren und an der ein oder anderen Stelle für Verwirrung sorgen, möchten wir hier auch kurz auf die ältere Einteilung der Depressionen eingehen.

Nähere Infos zu den einzelnen Depressionsarten findet Ihr bald in unserer Übersichtsliste und den dazugehörigen Artikeln.

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abana schluckauf