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21. September 2014 – Welt-Alzheimertag möchte alle ansprechen

Das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertages lautete „Demenz – jede/r kann etwas tun“. Es sollte verdeutlichen, dass jede/r einzelne etwas dazu beitragen kann, um Menschen mit Demenzerkrankungen als Mitglieder unserer Gesellschaft zu akzeptieren, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und ihnen eine vermehrte Teilnahme am täglichen Leben zu ermöglichen.

Clowns für Menschen mit Demenz – Das Potenzial einer komischen Kunst

Clowns sind mittlerweile fester Bestandteil vieler medizinischer und sozialer Einrichtungen. Eine positive Grundeinstellung kann den Gesundungsprozess unterstützen und dazu beitragen, den Pflegealltag zu erleichtern.

Das Erzählen von Märchen durch professionell ausgebildete Märchenerzähler kann demenziell erkrankten Menschen gegen das Vergessen helfen und dazu beitragen, den Pflegealltag für alle Beteiligten zu erleichtern.

Foto-Ausstellung „Lebensfreude trotz Demenz“ startet in Köln

Außenstehende tun sich vielfach schwer im Umgang mit Demenzkranken und deren kognitiven Defiziten. Als Folge davon werden diese Patienten oft gesellschaftlich isoliert. Die Anfang April beginnende Foto-Ausstellung „Lebensfreude trotz Demenz“ soll mit positiven Bildern dazu beitragen, Ängste und Unsicherheiten abzubauen und Betroffenen wie Angehörigen Mut zu machen.

Für seine herausragenden Forschungsleistungen auf dem Gebiet neurodegenerativer Erkrankungen, insbesondere der Alzheimer Demenz, wurde Professor Dr. Dr. h.c. Christian Haass mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.

Malen kann sich bei Demenzpatienten auf vielerlei Weise positiv auswirken: Es aktiviert verbliebende Fähigkeiten, stärkt das Selbstwertgefühl, fördert das Gemeinschaftserleben und erzeugt glückliche Momente für alle Beteiligten.

Die Einbindung von Musiktherapie in das Pflegekonzept bei Demenzpatienten kann in vielen Situationen dabei helfen, einen leichteren Zugang zu den Erkrankten zu finden. Denn Musik als multisensorische Erfahrung ermöglicht Begegnung auch ohne Sprache, spricht Gefühle unmittelbar an, weckt Erinnerungen, vermittelt Halt und Struktur, fördert Ressourcen und motiviert zu Bewegung.

Impflücken gegen Diphtherie und Tetanus bei Älteren

Knapp 29 % der Erwachsenen in Deutschland besitzen keinen aktuellen Impfschutz gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) und nahezu 43 % haben in den letzten 10 Jahren keine Diphtherieimpfung erhalten. Insbesondere bei Älteren bestehen deutliche Impflücken, ebenso wie bei Erwachsenen mit niedrigem sozioökonomischem Status. Die Daten zeigen zudem für Ostdeutschland vergleichsweise höhere Impfquoten als für Westdeutschland.

Das Gesamtbehandlungskonzept bei Patienten mit Alzheimer-Demenz sollte sich an den individuellen Bedürfnissen orientieren und neben pharmakotherapeutischen auch nicht-medikamentöse sowie pflegerische Maßnahmen umfassen.

13.000 Menschen sind in Deutschland mittlerweile 100 Jahre oder älter. Nach der zweiten Heidelberger Hundertjährigen-Studie steht fest: die Hochbetagten sind geistig sowie körperlich fitter und leben heute häufiger zuhause als gleichaltrige Senioren der ersten Untersuchung.

Bewusst älter werden – ein Ratgeber zur Vorbereitung auf das Alter

Keiner kann sich dem Älter werden entziehen. Daher ist es wichtig, sich bereits in jungen Jahren mit den Auswirkungen des Alterns auseinander zu setzen und frühzeitig Vorkehrungen für diese Lebensphase zu treffen. Der im Deutschen Apotheker Verlag herausgegebene Ratgeber zur Vorbereitung auf das Alter mit dem Titel „Bewusst älter werden“ möchte hierbei Hilfestellung leisten und zugleich Wege aufzeigen, die dazu beitragen, auch noch im hohen Alter ein erfülltes, aktives und selbstbestimmtes Leben bei möglichst guter Gesundheit führen zu können.

Depressionen können mit vielerlei Symptomen einhergehen. Gerade bei älteren Menschen stehen oftmals körperliche Beschwerden im Vordergrund. Dies führt dazu, dass viele Betroffene erst nach langem Leidensweg eine entsprechende Diagnose und eine adäquate Therapie erhalten. Dabei sind Depressionen auch im Alter gut behandelbar.

Seit Januar 2018 nimmt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die sogenannte Videospielsucht offiziell in den Katalog der psychischen Erkrankungen auf. Dies bestätigte der Generaldirektor der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, kürzlich in Genf. Die Videospielsucht wird demnach im International Classification of Diseases Nummer 11 (ICD-11) zu finden sein, auf dessen katalogischer Grundlage heutige Mediziner weltweit Diagnosen treffen. Zurzeit überarbeitet die WHO den Katalog und schätzt, dass dieser Mitte 2018 auf dem aktuellsten Stand sein wird. Mit der Überarbeitung des Katalogs gibt die WHO für behandelnde Mediziner Richtlinien für therapeutische Maßnahmen an die Hand.

Die WHO stützt ihre Datengrundlage auf die Rückmeldungen und Public-Health-Programme verschiedener Nationen und die damit in Zusammenhang stehenden Diagnosen und Präventionsprogramme. Obwohl die WHO angibt, dass nur ein sehr geringer Anteil von Menschen in einem pathologischen Ausmaß betroffen ist, sollten Spielzeiten stets im Auge behalten werden.

Sofern soziale Aktivitäten des täglichen Lebens wie Arbeit, Familie, Freundschaften, Schule oder Ausbildung mehr und mehr vernachlässigt werden und sich darüber hinaus psychische und/oder physische Veränderungen ergeben, können diese als Indikatoren für eine Videospielsucht in Betracht gezogen werden. Damit sind, wie es für eine Suchterkrankung typisch ist, Menschen gemeint, die ihr eigenes Videospielverhalten nicht mehr eigenständig regulieren können.

Im Hinblick auf nähere Details hat die WHO ein Frage-und-Antwort-Video (Englisch) veröffentlicht, das genaue Hinweise auf die Erkrankung gibt und offene Fragen beantworten soll. In diesem Zusammenhang wird klar zwischen Gaming-Behaviour, also dem Spieleverhalten, und der Spielesucht unterschieden.

Keine Termine gefunden

Am 11.11.2017 fand die "Tulip Gala 2017" der Deutschen Parkinson Hilfe e.V. in der Metropolishalle in Potsdam statt.

zum Beispiel für:

Mit folgenden Institutionen arbeitet die Deutsche PSP-Gesellschaft zusammen:

selbst wenn sich nur der kleine Finger bewegt

oder man sich vorstellt,

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Jetzt bestellen. Hinweis: Wird nicht als Taschenbuch erscheinen.

Tausende von Symptomen, Hunderte von Krankheitsbildern in alphabetischer Reihenfolge gedeutet. Im ersten Teil Deutung der gesunden Organe und Körperstrukturen, im zweiten Teil der Krankheitssymptome.

Grundsituation: Azidose (Übersäuerung)
Körpereb
ene:
Flüssigkeitssysteme
Symptomebene
:
zuviel Männliches (Säure stößt H + -Ionen aus, so wie auf dem Gegenpol die Base, H + -Ionen aufsaugt) kippt das Körperwasser (Seele) aus dem Gleichgewicht.
Bearbeitung
:
mit männlichen Mitteln die Seele durchdringen, Analyse des weiblichen Körpers und der Mutter Natur, um Auswege aus der Einseitigkeit zu finden.
Einlösung, Aufgabe
:
den männlichen Pol kennen, annehmen und verwirklichen lernen. In der Übersäuerung der gesamten Innen und Außenwelt die Aufgabe erkennen, den männlichen Pol in seinen erlösten Eigenschaften zu nutzen, um die Misere, in die er uns mit seinen unerlösten Tendenzen geführt hat, auszugleichen. Das Spirituelle (= männlich) als Gegenpol verwirklichen zum unerlösten Materialismus, der seinem Wesen nach weiblich, vom unerlost Männlichen hemmungslos propagiert wurde. Fernziel auf dem Gegenpol: Harmonie zwischen den Polen erreichen.
Urprinzieller Bezug
: Mars

Symptom: Aufstoßen, saures
Körperebene: Magen (Gefühl, Aufnahmefähigkeit), Speiseröhre.
Symptomebene:
Ausdruck von vertuschtem Widerstand gegenüber Heruntergeschlucktem (K 181); heruntergeschluckte, aber unverdauliche Gefühle drücken nach oben (K 183); Säure steigt nach oben und will zum Ausdruck kommen (K 183); sich Luft machen, Druck ablassen, verdeckte Aggression (K 184); “es stößt einem manches sauer auf”, vor allem die Unfähigkeit, sich angemessen zu artikulieren (V 78); eine Situation hängt einem zum Hals heraus (V 79).
Bearbeitung:
aus der eigenen Tiefe und Körperlichkeit kommende Ausdrucksweise üben (V 79), Gefühle von Widerwillen und Sauersein herauflassen, Aggressionen äußern, Unterdrücktes aufsteigen lassen; Sich Luft machen lernen; Sich von Bedrückendem befreien.
Einlösung:
seinen Bauchgefühlen freien Lauf lassen, aus dem Bauch heraus sprechen und handeln lernen.
Urprinzipieller Bezug: Mond-Mars
Lit.: V 78f.

Die Abkürzungen beziehen sich auf andere Bücher wie V: “Verdauungsprobleme” (Knaur Verlag) oder K: “Krankheit als Weg”

Seltene Krankheiten: Das erschreckend kurze Leben der Greisen-Kinder

Seltene Krankheiten Das erschreckend kurze Leben der Greisen-Kinder

B eim ersten Zusammentreffen reagieren viele Menschen ungläubig und geschockt, können ihr Grauen kaum verbergen. Sie sehen vergreiste Kinder mit faltiger Haut und Altersflecken. Wie alte Menschen leiden sie unter Arterienverkalkung, Osteoporose und Rheuma.

Und doch sind es Kinder mit denselben Wünschen und Träumen wie ihre gesunden Altersgenossen. Nur haben sie weniger Zeit, sie zu verwirklichen. Kinder mit der Erbkrankheit Progerie sterben früh. Sie werden in aller Regel maximal 15 Jahre alt.

Die medizinische Forschung hofft auf baldige Hilfe für die Progerie-Kinder. In den USA und in Frankreich werden zurzeit Medikamente getestet, die die Leiden der kleinen Patienten mindern und ihr Leben verlängern könnten. Bei den klinischen Tests in Frankreich gebe es erste kleine Erfolge, sagt einer der wenigen deutschen Progerie-Experten, der Oberarzt an der Magdeburger Universitätskinderklinik, Thomas Brune.

Vor sechs Jahren lüfteten Forscher das Geheimnis dieser grausamen, aber zum Glück äußerst seltenen Krankheit. Schuld ist ein Defekt am Lamin-Gen, das für die Stabilität der Zellkernwände verantwortlich ist. „Seitdem ist die Diagnose kein Problem mehr“, sagt Brune. Ein relativ einfacher Test reicht aus. Mit einer Therapie aber tun sich die Forscher weltweit schwer, weil bei der Progerie jede Zelle des menschlichen Körpers betroffen ist.

Bereits ab der 34. Schwangerschaftswoche vollzieht das mutierte Gen sein teuflisches Werk. „Je später mit der Therapie begonnen wird, desto geringer sind die Chancen, noch die Zellen zu erreichen, die schon gestört sind“, sagt Brune. Deshalb verspricht man sich am meisten davon, die Kinder sofort nach der Diagnose zu behandeln, wenn die Zellen noch nicht so schwer gestört sind. So könnten schwere Schäden wie die Verkalkung der Arterien zumindest gedämpft werden. Eine Heilung der Progerie ist aber noch nicht in Sicht.

Weltweit sind nach Angaben der Europäischen Stiftung für Kinder mit Progerie seit der erstmaligen Beschreibung der Krankheit im Jahr 1886 rund 150 Fälle bekannt. Im Vorjahr lebten 40 Kinder mit diagnostizierter Progerie überall auf der Welt, sechs davon in Deutschland.

Schätzungen zufolge kommt auf vier Millionen Geburten ein Kind mit dieser tödlichen Spontanmutation zur Welt. Diese findet in den Geschlechtszellen der Eltern statt. Vermutet wird, dass unter den 30 Millionen Samenzellen des Vaters immer einige mit mutierten Genen vorkommen. Bei dem einzigen Fall weltweit, bei dem zwei Kinder in einer belgischen Familie betroffen sind, waren allerdings die Eizellen der Mutter nicht in Ordnung.

Tod durch Herzinfarkt oder Schlaganfall

Die schreckliche Krankheit bricht sechs bis zwölf Monate nach der Geburt aus. Vorher entwickelt sich der Betroffene wie jedes normale Kind. Erste Anzeichen der Krankheit treten an der Haut auf. Sie wird wie Leder, trocken und rot. Im zweiten Lebensjahr legen die Kinder kaum noch an Gewicht und Größe zu. Die Haare gehen aus, Altersflecken werden sichtbar. Später werden die Gelenke steif, vor allem die Finger und die Knie. Durch die fortschreitende Arteriosklerose verändern sich die Blutgefäße und alle anderen Organe. Die Folge sind Durchblutungsstörungen und Verhärtungen der Bindegewebe. Die meisten sterben noch als Kind an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Die Medizin kann bis heute nur die körperlichen Beschwerden lindern – das Rheuma, die Osteoporose, die Arterienverkalkung. Vorbeugende Therapien mit gering dosiertem Aspirin zur Blutverdünnung und Wachstumshormone sind nach Ansicht der Europäischen Stiftung für Kinder mit Progerie nicht sehr hilfreich. Sie empfiehlt, frühzeitig Kontakt zu anderen betroffenen Familien und qualifizierten Therapeuten aufzunehmen, um emotionale Unterstützung, wichtige Informationen und Hilfe zu bekommen. Denn viele Familien glauben mit ihrem Schicksal ganz allein auf der Welt zu sein.

Typische Krankheitskosten sind:

Heute habe ich mal frei. Das ist das Gute an der Frei-Beruflichkeit. Es heißt natürlich nicht, dass ich da immer frei bin. Dafür arbeite ich ja zum Beispiel auch samstags. Es gleicht sich eben nur ab und zu mal aus. Einfach nur rumsitzen? Nö, dazu habe ich keine Lust. Ein Buch lesen? Nö! Was mache ich jetzt mit meiner freien Zeit? Zunächst mal für gemütliches Licht sorgen. Gefrühstückt habe ich schon. Mein Funktionstraining verschiebe ich heute mal nach hinten und zum Spazierengehen fehlt mir gerade die Lust beim Blick aus dem Fenster. Allerdings werde ich nachher noch rausgehen, denn ich brauche Bewegung an der frischen Luft. Frisch? Ich denke schon, dass sie hier frischer ist, als in der Innenstadt. Es riecht jedenfalls draußen natürlich nach modrigen Blättern und feuchter Erde aus dem Wald und die Farben sind trotz des bewölkten Himmels richtig warm und wohltuend. Also, was mache ich nun? Na, schreiben, das seht Ihr ja. 😀 Dazu habe ich gerade richtig Lust. Mir fehlt nur noch ein Thema. Ich habe ja schon so viel über dies und jenes philosophiert, dass mir gerade nichts Neues einfallen möchte. Also schreibe ich einfach das, was mir gerade in den Sinn kommt und wenn es einfach nur mal ein paar Alltagsgedanken im Hier und Jetzt sind.

Meine Kundinnen sind oft erleichtert, wenn sie hören, dass ich als Farbberaterin, die Euch meist sehr fröhlich aus dem Internet anstrahlt, auch „nur“ eine Frau mit ganz normalen Problem(ch)en bin. Wenn zum Beispiel so ein Blick morgens in den Spiegel etwas schräg ausfällt, weil mein fliehendes Kinn in der Nacht um gefühlte zwei Zentimeter gewachsen ist und mein Mann das zu meinem Erstaunen überhaupt nicht erkennen kann oder das linke Augen um mindestens das gleiche Maß geschrumpft ist, weil das Schlupflid meint, sich noch mehr hängen lassen zu müssen. Schließlich soll ich ja auch was vom Älterwerden mitkriegen. Von meinen zerbrechlichen Knochen mal ganz zu schweigen… Ein kleiner Tipp am Rande für alle mit gefühlten zwei Zentimetern fliehendem Kinn. Lasst Euch immer von oben nach unten ablichten und schaut keck nach oben in die Kamera. Das verbirgt so einiges, was Ihr an mir (nicht) seht. 😉

Ja, ich habe eine Osteoporose, die mich in den letzten 21 Monaten, seit sie sich im März 2016 plötzlich bemerkbar machte, sehr in Beschlag genommen hat. Siehe auch „Wie ich positiv mit meiner Diagnose Osteoporose umgehe und mir Gott vorstelle“! Puh, war das eine Odyssee bis ich mal einen Arzt gefunden hatte, der die richtige Diagnose stellen konnte, statt mir Spritzen gegen einen Hexenschuss zu verabreichen und ich endlich ein Rehabilitationsprogramm erhielt, das mir gut tut und nicht noch mehr Knochen bricht. Ich bin sehr lange durch Versuch und Irrtum gehumpelt, habe mich durch das Internet gewuselt und mir letztendlich alles, was ich jetzt weiß, selbst erarbeitet. So fand ich auch eine Selbsthilfegruppe und darüber wieder einen guten Physiotherapeuten, der einzige übrigens unter angeblich dreien in Düsseldorf, der sich wirklich mit Osteoporose auskennt und das Funktionstraining auf ganzheitlicher Ebene ausrichtet. Der Mann ist für mich ein Geschenk des Himmels!

Das muss man sich mal vorstellen. Da ist diese Krankheit eine Volkskrankheit und kaum jemand scheint sich wirklich damit auszukennen. Im Verschreiben von Medikamenten sind alle ganz schnell, aber für den Heilungsprozess und vor allem für die Ur-Sache fühlt sich niemand so richtig verantwortlich. Auch müsste die Knochendichtemessung für jede Frau genau so selbstverständlich ein Bestandteil der Vorsorge ab dem Wechseljahrealter sein, wie die Krebsvorsorge, zumal gerade meine Gynäkologin doch hätte längst bemerken müssen, dass ich zu der gefährdeten Zielgruppe gehöre. Mir wäre einiges erspart geblieben, wenn ich das früher gewusst hätte! Und dann sagt diese Kuh wortwörtlich, sorry für den Ausdruck, aber er ist für mein Empfinden angebracht, die Jahre lang gegen Hormone war und eins auf natürlich gemacht hat: „Tja, Frau Boddem, Hormönchen sind jetzt wieder retro,“ und zückte schon mit dem Stift für das Rezept, das ich dankend ablehnte. Mal abgesehen, dass diese Frau nach ihrem Bandscheibenvorfall und einer längeren Ausfallzeit echt eine schlechte Veränderung ihrer Persönlichkeit durchlebt haben muss und auch sehr unsensibel während den Untersuchungen geworden ist. Sie sieht zwar heute wesentlich erholter und attraktiver aus, aber ich gehe dort nicht mehr hin. Diese Ärztin ist in meinem Alter und sollte sich mal überlegen, warum sie plötzlich, genau so wie viele andere Ärzte, darauf aus ist, an chronischen Erkrankungen Geld zu verdienen, statt wie sie es immer so wichtig fand in früheren Zeiten, Erkrankungen auf ganzheitlichem Wege zu heilen!

Aber auch Wirbelsäulenspezialisten können Nieten sein. Da bekam ich von einem Arzt beispielsweise Krankengymnastik am Gerät verschrieben und mir wurde von ihm ein physiotherapeutisches Zentrum wärmstens empfohlen. Was freute ich mich, dass nach drei Monaten, in denen ich extreme Schwerzen und viel Geld für einen Osteopath ausgegeben hatte, der mir aber zu der Zeit sehr geholfen hat, damit ich überhaupt den Alltag überstehen konnte, endlich diese Maßnahme genehmigt bekam. Die sind in dem Zentrum mit mir umgegangen, als hätte ich normale Rückenprobleme aufgrund normaler Brüche eines Menschen mit stabilen Knochen und ich habe denen vertraut im Glauben, dass sie wissen, was es bedeutet, eine schwere Osteoporose zu haben. Puh, das waren Schmerzen, von denen ich den mir angepriesenen, hochspezialisierten Therapeuten natürlich erzählt habe. „Frau Boddem, die Schmerzen müssen sein. Ihr Körper und Ihr Stoffwechsel stellen sich gerade um. Haben Sie etwas Geduld mit sich und ihrem Körper!“ Ich habe diese Therapie an den Geräten leider zu spät abgebrochen, weil ich dachte, dass ich mal wieder zu ungeduldig sei. Stattdessen bekam ich als Ersatz Einzelsitzungen bei der im Hause tätigen Osteopathin. Als die Schmerzen immer unerträglicher wurden, bin ich nicht mehr hingegangen und das war erst kurz vor der Abschlussanalyse. Hätte ich mal eher auf meinen Körper und auf mein Gefühl gehört! Auch das sollte ich wohl lernen. Und ich dachte, ich sei schon genug geschult in dieser Hinsicht! Das „Ende vom Lied“ war, dass die Gewichte mir noch mehr Sinterungsrisse in den Wirbeldeckplatten verpasst haben, wie sich nach dem MRT herausstellte und ich dann nach einem Hustenanfall während meiner Erkältung in die Notaufnahme musste, weil ein Nerv im Rücken meinte, er müsste mich gefühlt zerreißen. Ich hatte weitere Einbrüche der Wirbeldeckplatten!

Aber ich habe trotzdem immer gearbeitet. Das ist dann das Los der Freiberuflichkeit. Doch soll ich Euch was sagen? Es hat mir richtig gut getan, denn ich war trotz Schmerzen abgelenkt von meinen Belastungen und konnte etwas geben. Das machte mich so glücklich. Wenn ich meine Arbeit nicht gehabt hätte und ich mich nicht gebraucht gefühlt hätte, wäre ich echt verzweifelt. Die Freiberuflichkeit kann also ein gutes Los sein, gerade dann, wenn man seine Arbeit liebt, so wie ich und sie eine Herzensangelegenheit ist.

Ihr müsst Euch vorstellen, dass ich überall, wo ich mit der Osteoporose hinkomme, als 56jährige immer die Jüngste bin. Überall um mich herum sind ca. 65 bis über 80 jährige Frauen, die schon längst in Rente sind. Das fühlt sich schon ziemlich befremdlich an und hat mir anfänglich Angst gemacht. Wenn ich das jetzt schon habe, wie sehe ich dann erst aus und vor allem wie fühle ich mich, wenn ich so alt bin wie sie? Zumal jede zu mir mit besorgter Mine sagt: „Sie sind doch noch so jung und dann haben sie schon so viele Brüche!“ Baut nicht gerade auf, sag ich Euch. Jetzt könnt Ihr Euch sicher vorstellen, wie gut mir dann meine Arbeit getan hat und immer wieder tut! Im Moment fühle ich mich sehr gut, ich meine den Umständen entsprechend, denn ganz so wie früher fühle ich mich nicht mehr. Ich bin nie ganz frei von Einschränkungen, mit denen ich aber gelernt habe, positiv umzugehen. Ja, das ist auch so eine Sache. Lernen mit irgendetwas umzugehen und die Botschaft, den Sinn und die Chance in einer Misere zu erkennen, verstehen zu lernen und danach zu handeln. Als ich im Juli letzten Jahres meinen Beitrag (Link dazu siehe oben!) zu meiner Erkrankung geschrieben habe, da wollte ich diese unbewusst eigentlich noch gar nicht richtig wahrhaben und vor allem habe ich den Ernst der Lage versucht zu verdrängen, obwohl ich mich in meinem Körper fühlte, wie in einem Glashaus, das mir keinen Schutz zu geben schien. Ich gehe heute mit mir völlig anders um. Ich versuche behutsam zu sein und nicht ängstlich, mich zu stellen und nicht wegzulaufen… Irgendwie ist das alles auch sehr spannend. Das sage ich zumindest im Hier und Jetzt, weil es mir gut geht. Im letzten Jahr um diese Zeit verschlimmerte sich nämlich mein Zustand so sehr, dass ich glaubte der Rollator würde schon als Weihnachtsgeschenk auf mich warten.

Ihr merkt, meinen Humor verliere ich selten und heute habe ich ja auch allen Grund dankbar zu sein! 😀 Und ich nehme seit Juli, neben Vitaminen und Mineralien, doch das Medikament (Alendronsäure) ein, wogegen ich mich zuerst gewehrt habe, weil ich keine Chemie in meinen Körper lassen wollte. Das ist meine Entscheidung, für die ich die Verantwortung übernehme. Wenn ich auf der seelischen Ebene etwas verarbeiten muss, dann begleitet mich wie immer und das schon seit vielen Jahren ganz liebevoll, Sigrid Beckendorf ! Wir haben uns 1995 in der Ausbildung zur Kunst- und Gestaltungstherapeutin kennen gelernt. Und jede ist anschließend beruflich ihren eigenen, ganz individuellen Weg gegangen. Unsere Ausbildung war nur ein Puzzlesteinchen auf diesem Weg.

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Gott spielen, egal ob mit dna oder was auch immer, die leute sollten es es lassen, die dna körper aufbau steuerung können sie rumfuschen, aber der 2 und 3 teil seele geist, geht nicht. das verstehen sie nicht und experementieren weiter ohne es verstehen zu können. Dazu reicht die denkebene nicht, es erfassen zu können wie es wirklich funktioniert.

Andi würde jetzt antworten: „Ja, ich weiß“

Die Judikative, Legislative und Exekutive sind im Dachverband der Destruktive durch Blei und Silber in den Menschen sehr gut vernetzt:

Boykott ist die einzige Waffe in dieser theatralen 3. Dimension der Destruktivität und Müdigkeit. Solange der Energiemachtkampf zwischen den Menschen stattfindet, wird mit immer perfideren Mitteln um Energie gerangt.

Da die schöpferische Urquelle nun aber immer mehr bewussteren Menschen Zugang bietet, ist es wichtig immer in seiner Mitte zu bleiben (Akt der Perspektive) und sich mit dieser reineren Energie aufzuladen.

Denn der/die/das Nächste wartet schon, um die bekannte menschliche Energie anzuzapfen, weil kaum jemand gelernt hat, die Schwingung im Gespräch anzuheben bzw. eigenständig nach der Urquelle zu suchen und Sie auch empfangen zu können.

Wir können uns nur gegenseitig helfen, auf dem psychologischen Kriegsgebiet, der seit Einführung der Demonkrathie auf dieser Ebene geführt wird, statt auf körperlicher Ebene, uns gegenseitig anzuheben. Erst dann sind wir nicht angreifbar, nicht sichtbar, nicht annehmbar für die konterminierte Schlacht und deren Mäuler.

Das Buch „Die Prophezeiungen von Celestine (Roman)“ ist von 2004 und bereits in der 16. Auflage und befasst sich mit der Verschwörungspraxis statt nur mit der -theorie von einem Wachzustand höchster Güte, wie viele andere Wegweiser auch.

Es ist ganz einfach diese Erkenntnisse im Leben zu verinnerlichen, äh verschwören natürlich, und danach zu leben, ohne gleich den Verstand oder sein Umfeld zu verlieren, sondern wie ein Magnet Andere mit anzuheben. Bewusst oder Unbewusst. Anzuheben, statt aufzugeben und zu verachten.

Es ist nur müßig damit anzufangen und nicht in seine/ihre ….: „BLEIBEN SIE IN IHRER MATRIX, DORT SIND SIE SICHER!“ ständig zurückzufallen. Das alles ist nicht neu. Seit über 20 Jahren lesen wir Einträge, Berichte, Meinungen im Weltnetz. Doch ufert es meist bei der Masse aus und wird somit verachtet und verleumdet.

Die Jahre vergehen und im Außen ist kaum Veränderung in die schöpferische Evolutionsrichtung mit den neuen Werkzeugen spürbar. Also sein wir die Veränderung aus dem Inneren. Raus aus der Wiederholung! Boykott der Wiederholung!

Eigentlich ist X out, Y läuft nicht so, wie man will; jetzt ist Q auf der theatralischen Empfängnis der „User“ eingespielt worden. Die Q auf dem Eis, doch das Eis schmilzt und dann? Kommt A und O und machen Schluß mit Z, weil Z eigentlich, wie C von P und B gelernt hatten, wann ein T zu einem + wird.

Wenn Sie den Begriff Faulheit in einem Synonymwörterbuch nachschlagen, werden Sie dort unter anderem Begriffe wie arbeitsscheu, inaktiv, passiv, träge und phlegmatisch finden. Viele Menschen betrachten Faulheit als eine Krankheit. Doch wenn dem so ist, müsste es dagegen ein Heilmittel oder eine Therapie geben.

Im Laufe der Zeit hat sich die Definition des Begriffes Krankheit geändert. So umschreibt die WHO den Begriff Gesundheit folgendermaßen: "Gesundheit ist ein Zustand körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen."

Wenn Sie nun Faulheit anhand dieser Definition beurteilen, werden Sie feststellen, dass dies nicht auf diese Charaktereigenschaft zutrifft.

Das erste Fazit könnte also folgendermaßen ausfallen: Faulheit ist keine Krankheit. Zumindest nicht, wenn Sie sich an die Definition der WHO halten.

Sie müssen aber auch der Wahrheit ins Auge schauen und feststellen, dass Menschen sich durch Faulheit langfristig Chancen verbauen, weil sie diese nicht nutzen. So vergleichen Gehirnforscher unser Gehirn mit einem Muskel, welcher trainiert werden muss. Wenn Sie dies aus Faulheit nicht tun, können Sie irgendwann einmal nicht mehr davon sprechen, dass es Ihnen geistig gut geht. Ähnliches gilt für das soziale Wohlergehen. Wenn Sie sich zum Beispiel beruflich nicht weiterbilden, werden Sie nur wenig Chancen haben, Ihren Lebensstandard zu halten.

An diesem Punkt müssen Sie das erste Fazit revidieren oder erweitern. Faulheit ist zwar keine Krankheit, wenn aber das geistige und soziale Wohlergehen gefährdet oder nicht mehr vorhanden ist, kann die Folge von Faulheit schnell zu einer Krankheit werden.

Träume haben seit alters her etwas Geheimnisvolles und Irritierendes gehabt. Was ist …

Im zweiten Teil wird Ihnen ein Drei-Punkte-Plan vorgestellt, wie Sie aktiv gegen Faulheit vorgehen können. Denn nur auf diesem Weg können Sie verhindern, dass diese zur Krankheit wird. Doch beachten Sie diesen Plan bitte nicht als Endlösung. Es soll lediglich zur Inspiration gelten. Lassen Sie sich also motivieren, Ihren ganz persönlichen Schlachtplan gegen Faulheit zu erstellen.

Der erste Punkt könnte "Widerstände annehmen" lauten. Werden Sie aktiv! Leider gibt es immer wieder Dinge, die erledigt werden müssen, egal ob Sie Lust dazu haben oder nicht. Also ist es vollkommen in Ordnung, mal Dinge zu tun, zu denen Sie keine Lust haben. Aber vielleicht können Sie die Rahmenbedingungen möglichst positiv gestalten. Legen Sie zum Beispiel Ihrer Lieblings-CD ein, während Sie den Keller aufräumen.

Arbeiten Sie mit System, indem Sie sich einen Plan über die Dinge, die getan werden müssen, machen. Erstellen Sie also eine Liste und streichen Sie die Dinge, die erledigt sind, durch. Diese Methode ist sehr weit verbreitet, denn Sie können die Dinge, welche Sie erledigt haben, streichen und merken, dass Sie vorankommen.

Doch sollen Sie nun mit den kleinen oder den großen Aufgaben anfangen? Über diese Frage streiten sich die Experten. Wenn Sie mit den kleinen Aufgaben anfangen, haben Sie schnell ein Erfolgserlebnis, denn diese Aufgaben können Sie streichen. Wenn Sie aber mit einer großen Aufgabe anfangen, können Sie sicher sein, dass Sie die kleinen auch bewältigen. Ob Sie also mit den kleinen oder großen Aufgaben anfangen, ist am Ende Ihre eigene Entscheidung. Auf alle Fälle lohnt es sich, große Aufgaben in kleine Schritte zu unterteilen.

5. Oktober 2013 von NF | 109 Kommentare

Krankengeld wird zeitlich unbegrenzt gezahlt. Bei Wiederholungserkrankungen ist der Anspruch allerdings auf 78 Wochen begrenzt.

Wegen derselben Krankheit ist der Anspruch auf Krankengeld auf längstens 78 Wochen begrenzt. Dieselbe Krankheit ist ein im ursächlichen Sinn einheitliches Krankheitsgeschehen. Der regelwidrige Körper- oder Geisteszustand, der die Krankheitsursache bildet, braucht dabei weder ständig Krankheitserscheinungen hervorzurufen noch fortlaufend Behandlungsbedürftigkeit zu bewirken. Es genügt vielmehr, wenn ein medizinisch nicht ausgeheiltes Grundleiden latent weiter besteht und nach einem beschwerdefreien oder beschwerdearmen Intervall erneut Krankheitssymptome hervorruft.

Tritt während der Arbeitsunfähigkeit eine weitere Krankheit hinzu, wird die Leistungsdauer nicht verlängert (vgl. § 48 Abs. 1 Satz 2 SGB V). Aus den genannten Regelungen ergibt sich, dass der Grundsatz der unbeschränkten Krankengeldgewährung für die praktisch wichtigsten Fälle (die Arbeitsunfähigkeit beruht auf derselben Krankheit bzw. auf einer während der Arbeitsunfähigkeit hinzugetretenen weiteren Krankheit) auf 78 Wochen beschränkt ist.

Dabei wird zwischen der ersten Krankheit und der hinzugetretenen weiteren Krankheit rechtlich grundsätzlich kein Unterschied gemacht. Die schon bestehende Krankheit (dieselbe Krankheit) und die hinzugetretene Krankheit bilden eine Einheit, ohne dass es darauf ankommt, ob die hinzugetretene allein oder nur zusammen mit der ersten Krankheit Arbeitsunfähigkeit herbeiführt. Die weitere Krankheit verlängert nicht die Leistungsdauer. Sie setzt auch nicht, wie eine nach Beendigung der vorhergehenden Arbeitsunfähigkeit eingetretene neue Krankheit mit erneuter Arbeitsunfähigkeit, einen neuen 3-Jahres-Zeitraum in Gang.

Die hinzugetreten Erkrankung teilt das Schicksal der Ursprungserkrankung, wenn die weitere Krankheit noch während des Bestehens der Arbeitsunfähigkeit infolge der ersten Krankheit aufgetreten ist.

Allerdings kann eine hinzugetretene Krankheit für spätere Bezugszeiten in einem neuen 3-Jahres-Zeitraum bedeutsam sein, wenn sie dann für sich allein die Arbeitsunfähigkeit bedingt bzw. nach dem Wegfall der ersten Krankheit die alleinige Ursache der Arbeitsunfähigkeit ist.

Für die Feststellung des 3-Jahres-Zeitraums, innerhalb dessen die Anspruchsdauer des Krankengeldes zu beurteilen ist, sind Blockfristen zu bilden. Der erstmalige Eintritt von Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit setzt eine Kette aufeinander folgender Blockfristen in Gang.

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Wir sind also gerufen – in dieser weihnachtlichen Zeit wie auch immer in unserem Dienst und unsrem Leben – zu leben „von der Liebe geleitet, an die Wahrheit halten und in allem wachsen, bis wir ihn erreicht haben. Er, Christus, ist das Haupt. Durch ihn wird der ganze Leib zusammengefügt und gefestigt in jedem einzelnen Gelenk. Jedes trägt mit der Kraft, die ihm zugemessen ist. So wächst der Leib und wird in Liebe aufgebaut.” (Eph 4:15-16)

Für die World Health Organisation scheint das Problem der Videospielsucht nun so ernst zu sein, dass sie die "Gaming Disorder" als psychische Störung in die Neuauflage ihres Registers für Krankheiten aufnehmen will. Nicht alle Wissenschaftler halten das für eine gute Idee.

Von Mira Fricke

Realität und virtuelle Welten Warum Videospiele so real wie die Wirklichkeit sind

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Computerspiele Das passende Adventure zum postfaktischen Zeitalter

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Kunst und Computerspiele Pixelwelt statt Hyperrealismus

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Können Videospiele süchtig machen? Dass es Menschen gibt, deren Vorliebe für Videospiele ihr ganzes Leben dominiert und die auch gegen den eigenen Willen einfach nicht aufhören können zu spielen, darüber sind sich Forscher grundsätzlich einig. Ebenso darüber, dass diesen Betroffenen geholfen werden sollte.

Kontrovers diskutiert wird jedoch der Vorstoß der Weltgesundheitsorganisation WHO, Gaming Disorder, also zu Deutsch Videospielsucht, als eigenständige Krankheit zu klassifizieren und im offiziellen Krankheitskatalog ICD-11 aufzulisten. Befürworter wie Prof. Matthias Brand sind überzeugt, das wäre ein Fortschritt – auch weil es dadurch leichter würde, Forschungsprojekte zu finanzieren:

"Es hilft dabei, die Grundlagen-Mechanismen der Störung besser zu verstehen, wenn man entsprechende Forschungsgelder auch für diese Störungen zur Verfügung gestellt bekommt. Das heißt, es hilft sowohl auf der rein wissenschaftlich akademischen Ebene als auch insbesondere auf der Ebene der Betroffenen, um die es geht, um die besser diagnostizieren und therapieren zu können."

Matthias Brand beschäftigt sich an der Universität Duisburg-Essen mit der Erforschung der psychologischen und neurobiologischen Grundlagen von Verhaltenssüchten wie der Videospielsucht. Gegner des WHO-Vorstoßes wie Dr. Antonius van Rooij vom Institute of Mental Health and Addiction in den Niederlanden warnen wiederum vor Überschlagshandlungen. Sie haben sich in mehreren Diskussions-Papern bereits gegen das Vorhaben ausgesprochen.

"Ich und eine Reihe anderer Wissenschaftler halten das für verfrüht, weil die Evidenz noch nicht stark genug ist."

Ihrer Meinung nach gibt es noch nicht genügend qualitativ hochwertige Studien, die eine Klassifizierung der Videospielsucht als eigenständige Krankheit rechtfertigt. Außerdem sei derzeit noch unklar, inwiefern die Videospielsucht möglicherweise mit anderen Krankheiten wie der Depression zusammen hängt:

"Einige glauben, dass die Videospielsucht besser als ein Bewältigungsmechanismus für andere Krankheiten beschrieben werden kann, anstatt als eigenständige Störung. Das könnte sollte untersuchen, aber bisher gibt es noch viele Unklarheiten auf diesem Gebiet."

Antonius van Rooij und andere Kritiker sprechen sich daher eher für eine weiter gefasste Definition von Verhaltenssüchten aus:

"Damit wir nicht ständig eine neue Definition brauchen, wenn es ein neues auffälliges Verhalten gibt. Zurzeit ist Video-Streaming populär und schon sprechen manche von einer Streaming-Sucht. Wir können nicht ständig psychiatrische Standards ändern, nur weil etwas Neues im Internet auftaucht."

Für Matthias Brand wiederum sind die existierenden Belege ausreichend, auch wenn es in Einzelheiten noch Lücken bei der Evidenz gebe:

"Sie mag noch nicht in allen kleinen Bereichen den Goldstandard erfüllen aber die überwiegende Zahl der Studien spricht ganz klar dafür, dass es das Problem gibt, dass das Krankheitswert hat für die Betroffenen. Und deswegen spricht nach meinem Dafürhalten nichts dagegen die Störung aufzunehmen."

Ein weiteres Schlagwort, das in der Debatte immer wieder genannt wird, ist Pathologisierung. Also die Frage ob eine offiziell anerkannte Videospielsucht nicht plötzlich auch Spieler stigmatisiert, die nur zeitweise kaum vom Bildschirm wegkommen.

Antonius van Rooij: "Wir sorgen uns um Panikmache in den Medien. In einigen Ländern werden Videospiele schon jetzt eher kritisch gesehen. Wir glauben, es könnte als generelles Argument gegen Video- und Computer spiele eingesetzt werden. 'Schau, das ist eine Sucht, eine Störung, das kann nicht gut für dich sein'."

Für Dr. Hans-Jürgen Rumpf von der Universität Lübeck ist das ein vorgeschobenes Argument. Er war mit an dem Vorschlag beteiligt, Videospielsucht in den ICD-11 Katalog aufzunehmen und gibt zu bedenken:

"Es gibt zum Beispiel, wenn wir uns anschauen, die Esssüchte und natürlich kann das auch Menschen stigmatisieren, nämlich Menschen die gerne essen oder einen größeren Körperumfang haben. Deswegen würden wir nicht die Esstörungen aus den ICD-11 Kategorien herausnehmen."

Viele Besucher fragen uns nach dem Unterschied zwischen Demenz und Alzheimer. Hier finden Sie Erklärungen zu den Erkrankungen und zur Therapie der Alzheimer-Demenz.

Vielfältige ambulante Hilfsangebote ermöglichen es Menschen mit beginnender Demenz, weitgehend selbstständig in ihrer vertrauten Umgebung zu leben. Lassen die körperlichen oder geistigen Kräfte der Betroffenen jedoch nach oder kann die Wohnung nicht an den zunehmenden Pflegebedarf angepasst werden, ist der Umzug in ein Pflegeheim oft unumgänglich. Erfahren Sie mehr

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Die EM-Rente wird für zwei oder drei Jahre bewilligt. Nach Ablauf des Zeitraums werden die Voraussetzungen erneut überprüft. Wichtig hierbei ist, dass man rechtzeitig vor Ablauf der Rentenbewilligung einen neuen Antrag auf EM-Rente stellt. Dies sollte etwa vier Monate im Voraus erfolgen.

Wurde die EM-Rente 9 Jahre ohne Unterbrechung gezahlt, wird sie dann als Dauerrente bewilligt.

Bei einer vollen EM-Rente darf hinzuverdient werden. Der Zuverdienst darf aber 400 Euro im Monat nicht überschreiten.

Als Hinzuverdienst zählen neben Lohn und Gehalt bzw. dem Honorar bei einer selbständigen Tätigkeit auch Arbeitslosengeld oder Krankengeld. Anrechnungsfrei bleiben hingegen private Rente und Betriebsrenten.

Bei einer teilweisen Erwerbsminderungsrente kommt es für die Hinzuverdienst-Grenze auf den Verdienst der letzten drei Jahre vor dem Beginn der Erwerbsminderung an. Auf Basis dieser Summen wird die Hinzuverdienst-Grenze individuell berechnet.

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Wenn Sehnsucht krank macht - Symptomatik einer Sehnsuchtskrankheit

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Krankenversicherung für EU-Ausländer in Deutschland

Häufig können EU-Bürger Mitglied einer deutschen Krankenkasse werden

EU-Bürger dürfen in jedem Land der Europäischen Union leben und arbeiten. Diese „Freizügigkeit" ist eines der zentralen Rechte im gemeinsamen Binnenmarkt. Dazu gehört eine gute Absicherung im Krankheitsfall, häufig sogar eine Krankenversicherung vor Ort.

EU-Ausländer sollen nicht gegenüber denjenigen benachteiligt werden, die schon immer in einem Land wohnen - erst recht nicht bei der Krankenversicherung. EU-Bürger in Deutschland haben damit einen Anspruch auf Unterstützung im Krankheitsfall, wie ihn andere Bürger in Deutschland auch haben. Allerdings hängt es vom Status des EU-Ausländers in Deutschland ab, wie der Krankenversicherungsschutz konkret umgesetzt wird.

Wer gerade erst aus einem EU-Mitgliedsland nach Deutschland gekommen ist, kann meistens vorübergehend seine Krankenversicherung behalten, in der er zuletzt versichert war. Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte EHIC ist eine Behandlung in Deutschland möglich. Sie ist aber beschränkt auf Notfallbehandlungen.

So finden Ausländer und EU-Bürger eine geeignete Krankenversicherung in Deutschland: Hier Informationen anfordern oder gleich online die Mitgliedschaft in einer Krankenkasse beantragen.

Zum Krankenkassen-Beitritt für Ausländer und EU-Bürger.

Den vollen Leistungsumfang erhalten Ausländer, wenn sie Mitglied einer deutschen Krankenkasse werden. Nicht nur aus diesem Grund werden die meisten EU-Bürger in Deutschland so bald wie möglich eine deutsche Krankenversicherung abschließen. Oftmals ist die Mitgliedschaft in einer Krankenkasse sogar gesetzlich vorgeschrieben, so zum Beispiel für angestellte Arbeitnehmer. In diesem Fall können auch Ausländer, die nicht aus EU-Mitgliedsstaaten kommen, in eine gesetzliche Krankenkasse aufgenommen werden.

Bei selbstständiger Tätigkeit oder während der Jobsuche ist die Lage für EU-Bürger in Deutschland nicht so eindeutig wie bei Arbeitnehmern. Auch in diesen Fällen ist eine Krankenversicherung in Deutschland jedoch fast immer möglich: Entweder bei einer von über 100 gesetzlichen Krankenkassen oder in einer privaten Krankenversicherung. Informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten:

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Karl C. Mayer , Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

Bei der ALS erkranken die Vorderhornzellen im Rückenmark und die motorischen Hirnnervenkerne im unteren Teil des Hirnstamms. Nervenimpulse die vom Gehirn ausgehen können so nicht mehr zur Muskulatur weitergeleitet werden. Die Kontrolle über die Muskulatur geht verloren. Da die entsprechenden Muskelzellen nicht mehr benutzt werden können, schrumpfen sie. Der Name beschreibt die Degeneration von motorischen Nervenfasern, die vom Gehirn ins Rückenmark ziehen mit Verlust von myelinisierten Nervenfasern und einer Gliose. Die Schädigung ist meist am ausgeprägtesten im unteren Rückenmark betrifft aber auch den Hirnstamm und sogar die Capsula interna. Die Veränderungen zeigen sich deutlich in den motorischen Vorderwurzeln des Rückenmarkes, wären die hinteren für die Sensibilität zuständigen Wurzeln intakt bleiben.
Auch nicht mit den Lähmungen zusammenhängende Hirngebiete werden geschädigt. Bei vielen Verstorbenen finden sich Ubiquitinpositive Einschlusskörperchen im Gehirn dort besonders in Nervenellen des Hippocampus und frontotemporalen Nervenzellen. Letztere können für die manchmal vorkommenden kognitiven Defizite verantwortlich sein.

Der bekannte Baseballspieler, Lou Gehrig’s der Physiker Stephen Hawking, Mao Tsetung, David Niven haben darunter gelitten In Deutschland besonders bekannt ist der Maler Jörg Immendorff, der offen über seine Erkrankung und die diversen unternommenen unkonventionellen Heilversuche spricht.

Symptome: Schwäche und Atrophie der Muskeln, Faszikulationen und Muskelkrämpfe, Spastik, Dysarthrie, Dysphagie, Dyspnoe, emotionale Labilität. Wenn 30-50 % der Nervenzellen geschädigt sind, kommt es zu Muskelschwäche und Muskelschwund. Die gelähmten Muskeln scheinen dabei manchmal recht lebendig, da es bei dieser Erkrankung häufig zu unwillkürlichen Muskelzuckungen (Faszikulationen) oder wenn es die Zunge betrifft zu Fibrillationen kommt. You Tube Video mit Faszikulationen und Muskelatrophien. Eine Betroffene berichtet (engl.) Faszikulationen Die obersten motorischen Nervenzellen die Vorderhornzellen entsprechen liegen im Hirnstamm wenn dieser betroffen ist, ist die Augen (sehr selten)-,Sprach-, Kau- und Schluckmuskulatur geschwächt. Diese Form der ALS nennt man progressive Bulbärparalyse. Da auch darüber liegende zentrale motorische Nervenzellen der Hirnrinde und ihrer Verbindungen zum Rückenmark betroffen sein können kommt es bei vorhandener Schwäche auch zu einer Erhöhung der Muskelanspannung im Sinne einer Spastik. Die ALS betrifft nur das motorische Nervensystem (das für die Steuerung der Muskeln zuständig ist). Die Empfindung für Berührung, Schmerz und Temperatur, das Sehen, Hören, Riechen und Schmecken, die Funktionen von Blase und Darm sind nicht betroffen. Bei einem kleinen Teil der Betroffenen ist auch die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. 2-5% der Patienten mit ALS leiden zusätzlich an einer frontotemporalen Demenz. Neuropsychologische Untersuchungen und die funktionelle Bildgebung zeigen, dass auch Patienten mit klassischer ALS neuropsychologische Defizite aufweisen können. Zu Lebzeiten nur motorisch betroffene Patienten zeigen neuropathologisch oft Atrophien des frontotemporalen Kortex. Umgekehrt finden sich bei Patienten mit frontotemporaler Demenz, die klinisch keine motorischen Einschränkungen aufweisen, neuropathologisch Atrophien der spinalen und bulbären Motoneurone. Ungeklärt ist, ob es sich bei der ALS mit neuropsychologischen Störungen um eine distinkte nosologische Entität handelt oder um einen Teil eines kontinuierlichen Spektrums, das von rein motorischen zu rein neuropsychologischen Symptomen verläuft. Im Verlauf droht den Patienten der langsame Erstickungstod, da die Atemmuskulatur regelmäßig betroffen wird. (A. Flöel, H. Lohmann, S. KnechtDer Nervenarzt 12/2002). Etwa 4% der Patienten leben länger als 10 Jahre mit der Erkrankung. Sekundär zu den Krankheitssymptomen kommt es bei vielen Patienten zu psychischen Störungen, Schlafstörungen, Verstopfung, Speichelfluss, verdicktem Bronchialsekret, Symptomen der chronischen Atemnot und Hypoventilation, Schmerzen M R Turner, et al., Prolonged survival in motor neuron disease: a descriptive study of the King’s database 1990–2002 J Neurol Neurosurg Psychiatry 2003; 74: 995-997. [Abstract] [Full text] [PDF] J D Mitchell, G D Borasio Amyotrophic lateral sclerosis Lancet 2007; 369: 2031–41

  • Schädigungs-Zeichen des oberen oder 1. Motoneurons: pathologische Reflexe oder gesteigerte Eigenreflexe, Kloni, spastische Tonuserhöhung, erhaltene Reflexe trotz Atrophie der Gliedmaße,
  • Schädigungs-Zeichen des unteren oder 2. Motoneurons: Schwäche, Atrophie, Faszikulationen

Häufigkeit: 1-3 Fälle / 100000 Einwohner / Jahr oder etwa 6/100 000 Einwohner die derzeit mit der Erkrankung leben. Weltweit schätzungsweise 150000 ALS-Fälle, in Deutschland gibt es etwa 6000 Patienten mit einer ALS. An der sporadischen (nicht erblichen) Form leiden 90-95%, an der familiären Variante 5- 10%. Männer > Frauen (3:2). Bei etwa 5% der ALS-Patienten kommen weitere Krankheitsfälle in der Familie vor. Bei der sporadischen Form scheint häufig eine Mutation eines einzelnen Nukleotides im FLJ10986- Gen eine Rolle zu spielen. (N Engl J Med 2007;357:775-88). Das potentielle Substrat für FLJ10986 ist bisher nicht bekannt, damit ist auch nicht bekannt, wie es zur Auslösung der sporadischen Form der ALS beiträgt. ALS beginnt meist zwischen 50 und 70 Jahren, kann aber auch jüngere Menschen treffen. Die ALS tritt als sporadische (spontane) Form, familiäre Form (seltener, ca. 5-10% der Fälle), endemische (nur in einer bestimmten Region vorkommende, z.B. Guam, Kii Halbinsel) Form auf. ALS scheint bei Weißen häufiger zu sein als bei Afroamerikanern, Lateinamerikanern oder Asiaten. Die Ursache der ALS ist weiter unklar. Manche Studien weisen darauf hin, dass ein vererbtes Retrovirus verantwortlich sein könnte. Im Blut von ALS- Patienten und deren Blutsverwandten wurde eine im Vergleich zu Kontrollpersonen signifikant höhere Prävalenz der reversen Serumtranskriptase- Aktivität gefunden.

Vesikel-assoziiertes Membranprotein/Synaptobrevin-assoziiertes Membranprotein B ( VAPB ) Gen

CHMP2B (charged multivesicular body protein 2B),

Die Diagnose wird oft erst sehr spät im Verlauf gestellt. Interessant ist dabei die Feststellung, dass der Hausarzt 3x schneller auf die Idee kommt und seine Patienten zum Neurologen zur Abklärung schickt als dies andere Fachärzte wie Rheumatologen tun. (Vorläufige Ergebnisse der „From First Symptoms to Diagnosis Study" Rh�ne-Poulenc Rorer GmbH. Es handelt sich um eine Ausschlußdiagnose. Die Diagnosekriterien der ALS sind als "El Escorial-Kriterien" international standardisiert und werden momentan überarbeitet ("erweiterte El Escorial-Kriterien"). Dies bedeutet, dass die Erkrankung erst diagnostiziert wird, wenn andere (besser behandelbare) Ursachen der Symptome ausgeschlossen sind. Insbesondere eine cervicale Myelopathie, motorische Neuropathien, Autoimmunerkrankungen (MS, Motorische Neuropathie mit multiplen Leitungsblöcken, Myasthenie, Einschlußkörperchen-Myositis, paraneoplastische Syndrome), toxisch infektiös oder durch Stoffwechselerkrankungen bedingte Polyneuropathien. Für diese Ausschlussdiagnostik sind entsprechende laborchemische Untersuchungen und eventuell auch radiologische Untersuchungen wie Kernspintomographien der Halswirbelsäule oder manchmal auch des Kopfes oder ein SSEP erforderlich. Eine Kernspintomographie der Halswirbelsäule oder des Kopfes dient also nicht dem Nachweis der Erkrankung sondern nur dem Ausschluss anderer Ursachen der Lähmungen. Manchmal ist auch eine Untersuchung des Nervenwassers im Rahmen der Ausschlussdiagnostik sinnvoll. Die Bestimmung der Blutgase und eine Lungenfunktionsprüfung kann im Verlauf sinnvoll sein um das Ausmaß der vorhandenen Beeinträchtigung der Atmung besser beurteilen zu können.

Letztlich entscheidend für die Diagnose ist der neurologische Befund und der EMG- Befund. Bei der neurologischen Untersuchung finden sich Zeichen einer Spastik mit gesteigerten Muskeleigenreflexen und einem erhöhten Muskeltonus bei gleichzeitiger Muskelatrophie. Dabei Fehlen in der Regel sensible Ausfallserscheinungen. Der EMG- Befund ist, wenn man einen befallenen Muskel untersucht meistens typisch für die Erkrankung. Kein einzelner Befund alleine kann jedoch die Diagnose wirklich sichern. Genauso nachteilhaft wie zu späte Diagnosen, sind verfrühte und besonders nicht wirklich gesicherte Diagnosen. Ich selbst habe vor ein paar Jahren eine Patientin gesehen, bei der in einer renommierten neurologischen Klinik 12 Jahre zuvor die Diagnose ALS mitgeteilt worden war, und die außer einem leichten Restbefund einer Polyneuropathie beschwerdefrei war. Dabei aber wartete sie immer noch auf das Fortschreiten dieser schrecklichen Krankheit. Die Diagnose sollte deshalb nie von einem Neurologen alleine gestellt werden. Hier ist immer auch eine stationäre Einweisung um eine 2. und 3. Meinung einzuholen sinnvoll. Klinisch und neuropathologisch wird die ALS eingeteilt in die klassische ALS/PBP, bei der neben den Motoneuronen in Rückenmark und Hirnstamm ("zweite Motoneurone") auch die übergeordneten Motoneurone (sog. "erste Motoneurone" oder Betz´schen Riesenzellen) des präzentralen Großhirns zugrunde gehen, die progressive muskuläre Atrophie (PMA), bei der nur die Motoneurone des Vorderhorns zugrunde gehen. Die PMA betrifft dabei mehr als 10% aller ALS-Patienten. Sie führt ebenso zu fortschreitenden Lähmungen an Armen und Beinen, und zu Atemlähmung, seltener oder später aber zur Bulbärsymptomatik (was günstiger ist als bei der ALS). Reflexsteigerungen bzw. Zeichen einer begleitenden Spastik fehlen hier, da das 1. motorische Neuron nicht betroffen ist. Der Verlauf der PMA ist ansonsten dem Verlauf der ALS ähnlich, wobei die Überlebenszeit hauptsächlich wegen der später eintretenden Bulbärsymptomatik länger ist und bei bis zu 2/3 der Patienten bei mehr als 5 Jahren liegen soll. Eine Abgrenzung zu den Erwachsenenformen der spinalen Muskelatrophie ist meist erst durch den bei letzterer Erkrankung gutartigeren Verlauf möglich. Daneben gibt es die primäre Lateralsklerose (PLS), bei der die übergeordneten Motoneurone, nicht jedoch die Motoneurone des Vorderhorns zugrunde gehen.

Häufigste Fehldiagnosen nach Chio J Neurol 1999 246 suppl 3

Die Prognose ist nach wie vor schlecht. Alter, bulbäre Symptome beim Beginn, fehlen eines Partners, weibliches Geschlecht bedingen eine schlechtere Prognose, allgemein gute Gesundheit verbessert die Prognose hinsichtlich der Überlebenszeit. M.A. del Aguila, PhD, W.T. Longstreth, Jr, MD MPH, V. McGuire, PhD, T.D. Koepsell, MD MPH and G. van Belle, PhDPrognosis in amyotrophic lateral sclerosis A population-based study Neurology 2003;60:813-819

Ein für die Behandlung der MS zugelassenes Medikament könnte nach den Ergebnissen von Tierversuchen an Mäusen eine Behandlung der ALS ermöglichen. Glatirameracetat (Copaxone ®), Eiweiß mit Ähnlichkeiten zu Eiweißen in der Nervenscheidewand muss bei MS- Kranken täglich gespritzt werden. Bei Mäusen führt eine Impfung mit Copaxone ® zu einer Lebensverlängerung, Nervenzellen am Gesichtsnerven der Mäuse überlebten doppelt so lange, wenn die Mäuse mit der Substanz geimpft wurden. Akute wie chronische Abbauprozesse von Nerven wurden durch die Substanz verzögert. Die Autoren der Studie vermuten, dass die Substanz über einen Schutz vor dem Autoimmunprozess wirkt, der für die vorzeitige Zerstörung der Vorderhornzellen im Rückenmark und motorischer Nervenzellen verantwortlich ist. Möglicherweise könnte das Medikament auch bei anderen Verletzungen von Nerven den Heilungsprozess beschleunigen.

Tierversuche sind nicht immer auf den Menschen übertragbar. Bis Studien an Menschen überprüft haben, ob eine Wirkung der Substanz auch bei ALS vorhanden ist, wird es noch ein paar Jahre dauern. Das Medikament ist sehr teuer und wird die nächsten Jahre für die Behandlung der ALS nicht zugelassen sein. Bis jetzt gibt es für ALS- Patienten auch noch keinen Grund sich Copaxone ® zu besorgen. Angesichts des bisherigen Mangels an gut wirksamen Behandlungen für diese schreckliche Erkrankung wird es mit Sicherheit bald Studien geben. Diese zu beobachten lohnt sich auf jeden Fall. Die Injektion von Copaxone ® wird meist gut vertragen. Kurzdauernde Reaktion mit Beklemmungsgefühl und Flush-Symptomen wurden berichtet. Juckreiz und Schwellungen an der Injektionsstelle kommen ebenfalls vor. Eine laufende Nase, Tremor; ungewöhnliche Müdigkeit oder Schwäche sowie Gewichtszunahmen wurden berichtet. D. N. Angelov et al. PNAS 2003 100: 4790-4795;

  1. A. Chio, R. Mutani, G. Mora, W.T. Longstreth Jr., and M.A. del Aguila Prognosis in amyotrophic lateral sclerosis: A population-based study Neurology, December 23, 2003; 61(12): 1826 - 1827. [Full Text][PDF]
  2. Filme YouTube Wings Over Wall Street 07Motor Neuron DiseaseWhen every moment becomes precious.. English subtitles
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  44. Amyotrophe Lateralsklerose Leitliniehttp://www.dgn.org/33.0.html
  45. ALS C.A.R.E.
  46. Bundesfachverband Elektronische Hilfsmittel für Behinderte e.V.
  47. http://weka.rpr-cologne.de
  48. http://www.alsa.org/research
  49. http://www.wfnals.orgAmyotrophic Lateral Sclerosis Association (ALSA).http://www.wfnals.org/guidelines/1998elescorial/elescorial1998criteria.htm oder http://www.wfnals.org/guidelines/index.html
  50. World Federation of Neurology
  51. ALS Network
  52. The Roots of ALS Society for Neuroscience )
  53. Rh�ne-Poulenc Rorer, Inc. ALS Homepage
  54. Muscular Dystrophy Association
  55. Center for Neurologic Study
  56. International Alliance of ALS/MND Associations
  57. Neuroscience on the Internethttp://www.alssurvivalguide.com
  58. http://www.phoenix.com
  59. www.march-of-faces.org
  60. http://members.home.net/freyerse/
  61. http://www.rideforlife.com
  62. http://www.steveholly.com
  63. http://www.miami-als.org
  64. in http://www.neuroscript.com/ Darstellung der Medikamente für Medizinstudenten (nicht immer ganz aktuell da nach Prüfungskatalog)ALS
  65. Deutschlandfunk: Heilung unmöglich? (29.11.2004)
  66. Stern.de - Gefangenen im eigenen Körper (10.08.2004)
  67. Nichtinvasive intermittierende Selbstbeatmung (ISB) als Palliativmaßnahme bei amyotropher LateralskleroseV. Schlamp Der Nervenarzt 69/1998, S. 1074

Therapeutische Strategien der ventilatorischen Insuffizienz bei amyotropher Lateralsklerose (ALS)B. Schönhofer Der Nervenarzt 69, S. 312

Molekularbiologische Befunde bei der amyotrophen Lateralsklerose R. Bachus Neurologische Klinik, Universitätsklinikum Charité, Humboldt-Universität, Berlin –Der Nervenarzt 68/1997, S. 785

Empfehlung der bayerischen Muskelzentren in der DGM zur Heimbeatmung bei neuromuskulären Erkrankungen Erwachsener M. Winterholler Der Nervenarzt 68/1997, S. 351

Bitte beachten Sie, diese Webseite ersetzt keine medizinische Diagnosestellung oder Behandlung. Es wird hier versucht einen Überblick über den derzeitigen Stand der medizinischen Forschung auch für interessierte Laien zu geben, dies ist nicht immer aktuell möglich. Es ist auch nicht möglich, dass ein Arzt immer auf dem aktuellsten Stand der medizinischen Forschung in allen Bereichen seines Faches ist. Es ist immer möglich, dass die medizinische Forschung hier noch als wirksam und ungefährlich dargestellte Behandlungsmaßnahmen inzwischen als gefährlich oder unwirksam erwiesen hat. Lesen Sie bei Medikamenten immer den Beipackzettel und fragen Sie bei Unklarheiten Ihren behandelnden Arzt. Medikamentöse Behandlungen auch mit freiverkäuflichen Medikamenten bedürfen ärztlicher Aufsicht und Anleitung. Dies gilt auch für alle anderen Behandlungsverfahren. Die hier angebotenen Informationen können nicht immer für jeden verständlich sein. Um Mitteilung wo dies nicht der Fall ist bin ich dankbar. Fragen Sie hierzu immer Ihren behandelnden Arzt. Dieser weiß in der Regel über die hier dargestellten Sachverhalte gut Bescheid und kann Ihren individuellen Fall und Ihre Beschwerden besser einordnen- was für einen bestimmten Patienten nützlich ist, kann einem anderen schaden. Selbstverständlich gibt es zu den meisten Themen unterschiedliche Auffassungen. Soweit möglich wird hier dargestellt woher die Informationen stammen. In den meisten Fällen mit einem entsprechenden Link (da diese oft ohne Ankündigung geändert werden, sind diese leider nicht immer aktuell zu halten).. Leider ist die zitierte Literatur nicht immer kostenfrei zugänglich. Die Beschränkung auf kostenfrei zugängliche Literatur würde manches sehr oberflächlich lassen. In der Regel versuche ich mich in der Darstellung an deutschen oder internationalen Leitlinien der Fachgesellschaften und Metaanalysen der Literatur zu orientieren. Auch dies ist nicht überall möglich. Zum einen gibt es nicht überall solche Leitlinien, zum anderen werden diese mir nicht immer sofort bekannt. Manche Leitlinien sind lange nicht aktualisiert worden und von neuerer Literatur überholt, bzw, ergänzungsbedürftig. Wenn möglich sind im Text Links zu solchen Leitlinien eingebaut. Auch Leitlinien sind nur Orientierungen, sie schließen nicht aus, dass generell oder im Einzelfall Fehler enthalten sind oder diese im Einzelfall nicht anwendbar sind. Ziel der Darstellung ist hier definitiv nicht, mich als Experten für irgendeines der in der Homepage dargestellten Krankheitsbilder auszuweisen. Ich gehe davon aus, dass alle vergleichbaren Fachärzte für Neurologie, Psychotherapeutische Medizin und Psychiatrie ihre Patienten sorgfältig und genau so gut wie ich behandeln. Sollten Sie über eine Suchmaschine direkt auf diese Seite gekommen sein, werden Sie gebeten auch die Hauptseite aufzusuchen. 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"Wann ist man wegen Krankheit von seiner Erwerbsobliegenheit befreit?"

Aus dem Gebot der Eigenverantwortlichkeit und gegenseitigen Rücksichtnahme folgt, sowohl für den Unterhaltsgläubiger, als auch für den Unterhaltsschuldner grundsätzlich die Obliegenheit einer -> Vollzeittätigkeit nachzugehen (-> Erwerbsobliegenheiten nach deutschem Unterhaltsrecht). Wer gegen diese Erwerbsobliegenheit verstößt, dem werden in -> Höhe des erzielbaren Einkommens fiktive Einkünfte zugerechnet (-> Erwerbsobliegenheiten & fiktive Einkünfte). Gründe, die gegen eine zumutbare -> Vollzeittätigkeit sprechen können, sind vielschichtig (-> Voraussetzungen für Erwerbsobliegenheit). Ein Grund gegen die Erwerbsobliegenheit ist die erwerbsmindernde Krankheit. Wie muss die Krankheit -> dargelegt und beweisen werden, damit sie als anerkannter Grund für eine fehlende oder verminderte Erwerbsobliegenheit ins Feld geführt werden kann? Dieses Thema greift der -> Wegweiser zur "Erwerbsobliegenheit bei Krankheit" auf.

Autor: Dr. Schröck - Kanzlei für Familienrecht


Wegweiser zur "Erwerbsobliegenheit bei Krankheit"


I. Situation: Krankheit als Einwand gegen die Erwerbsobliegenheit

Erwerbsobliegenheit oder erwerbsmindernde Krankheit?

Dem von Krankheit Betroffenen obliegt es, seine gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Einzelnen darzulegen und genau vorzutragen, welche Auswirkungen diese auf seine Erwerbsfähigkeit haben. Nur dann kommt eine Entlastung von der Erwerbsobliegenheit zum tragen (BGH FamRZ 2OO7,2OO). Derjenige, der sich auf krankheitsbedingt geminderte Erwerbsfähigkeit beruft, muss diese im Streifall auch beweisen. Wer sich auf seine Krankheit berufen möchte, um diese einer möglichen -> Erwerbsobliegenheit entgegenzuhalten, sollte sich bereits im Vorfeld eines -> Unterhaltsverfahrens stets um ein ausführliches medizinisches Privatgutachten bemühen und dieses im Prozess vorlegen. Denn die Erkrankungen, aus denen sich eine Erwerbsminderung ergeben sollen, müssen mit einem schriftlich Vortrag dem Gericht im Detail angegeben und dargelegt werden, dass die Krankheit kausal dafür sei, dass sich eine angemessene Erwerbstätigkeit nicht finden lässt und Bewerbungsbemühungen obsolet sind. Dafür muss im Schriftsatz für den Bestreitensfall ein Beweisantrag zur Einholung eines gerichtlich bestellten Sachverständigengutachtens enthalten sein. Einem solchen Beweisantrag braucht jedoch ein Gericht nicht zu folgen, wenn der dazu entsprechende Vortrag schon nicht hinreichend substantiiert, d.h. ausreichend -> dargelegt ist. Erst ein schlüssiger Vortrag von ernsthafter gesundheitlicher Einschränkungen, der die Kausalität zwischen Erkrankung und Erwerbsfähigkeit, veranlasst das Gericht zur die Einholung eines beantragten Sachverständigengutachtens (BVerfG, Beschluss vom 15.02. 2010 - 1 BvR 2236/09). Hierzu muss nicht exakt angeggeben werden zu welchem Grad eine Erwerbsminderung vorliegt. Ungefähre Schätzungen genügen.

(Zitat, Rn 15) "Der Unterhalt begehrende Ehegatte muss (. ) im Einzelnen die Krankheiten, an denen er leidet, angeben und vortragen, inwiefern sich diese auf seine Erwerbsfähigkeit auswirken. Er darf sich nicht generell auf eine Erwerbsunfähigkeit im Sinne des § 1572 BGB berufen, sondern von ihm ist, insbesondere im Hinblick darauf, dass (. ) nur eine teilweise Erwerbsunfähigkeit vorliegen kann, zu verlangen, dass er Art und Umfang der gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Leiden darlegt (Senatsurteil vom 27. Juni 2001 - XII ZR 135/99 - FamRZ 2001, 1291, 1292)."

(Zitat, Rn 13) "Wer sich gegenüber seiner Erwerbsobliegenheit auf eine krankheitsbedingte Einschränkung seiner Erwerbsfähigkeit berufen will, muss grundsätzlich Art und Umfang der behaupteten gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Leiden angeben, und er hat ferner darzulegen, inwieweit die behaupteten gesundheitlichen Störungen sich auf die Erwerbsfähigkeit auswirken (vgl. Senatsurteile vom 25. Oktober 2006 - XII ZR 190/03 - FamRZ 2007, 200, 201 f. und vom 27. Juni 2001 - XII ZR 135/99 - FamRZ 2001, 1291, 1292).

(Zitat, Rn 14) "Inwieweit die tatsächliche nachhaltige Ausübung einer vollschichtigen Tätigkeit mit dem Vorbringen einer krankheitsbedingten Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit in Einklang gebracht werden kann, ist eine der Beweiswürdigung vorzubehaltende Frage."


♦ Darlegungslast für zumutbare Heilbehandlung (Therapiemaßnahmen)

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