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Oberbauer leitet an der Medizinischen Universitätsklinik Innsbruck die erste Eifersuchtsambulanz im deutschsprachigen Raum. „Die Alarmglocken läuten bei mir, wenn sich Betroffene nicht mehr auf ihre Arbeit konzentrieren können, wenn es immer die gleichen Gedanken sind, die in ihren Köpfen kreisen.“ Eines der Hauptmerkmale für krankhafte Eifersucht ist das Checking, das dem Partner Hinterherspionieren, das ständige Kontrollieren. Männer durchsuchen die Handtaschen ihrer Frauen nach Beweisen für ihren Verdacht. Frauen folgen ihren Männern zum angeblichen Pokerabend. E-​Mail-​Accounts werden durchforstet, SMS gelesen.

Was lässt Menschen so sehr an ihrem Partner zweifeln? „Pathologische Eifersucht kann Ausdruck von ganz unterschiedlichen Störungen sein“, sagt Oberbauer. Suchterkrankungen, etwa Alkoholismus, Depressionen, Angststörungen und Psychosen können einen Menschen extrem eifersüchtig werden lassen. Aber auch eine gestörte Kommunikation in der Beziehung oder ein gemindertes Selbstwertgefühl können das Misstrauen ins Krankhafte steigern. Männer mit Potenzproblemen haben manchmal Angst, ihrer Frau nicht mehr zu genügen. Auch große Altersunterschiede können diese hilflose Unsicherheit auslösen, die Eifersucht heraufbeschwört.

Am Ende steht der Wahn. „Die Patienten sind fest davon überzeugt, betrogen zu werden. Gegenargumente werden nicht zugelassen, selbst wenn ihre Anschuldigen absurd sind.“ Eine häufige Ursache für solch einen Wahn ist eine hirnorganische Störung. Als Alois Alzheimer im Jahr 1901 auf Auguste D. traf (die erste Patientin, an der er die später nach ihm benannte Demenz diagnostizierte), fiel ihm zuerst ihre wahnhafte Eifersucht auf. Auch manche Parkinsonpatienten oder Unfallopfer, deren Gehirn geschädigt wurde, entwickeln die wahnhafte Vorstellung, dass sie hintergangen werden. Den Schlüssel zur Eifersucht vermuten Wissenschaftler daher genau hier: in unseren Köpfen.

Um besser zu verstehen, welche Rolle unser Gehirn spielt, schauen Wissenschaftler sich das Gehirn mit bildgebenden Verfahren wie MRT– oder PET-​Scans genauer an. Zeigen die Versuchspersonen Anzeichen von Eifersucht, sehen die Wissenschaftler häufig Aktivitäten in visuellen Bereichen und im limbischen System, das an der Verarbeitung von Emotionen, Gelerntem und Erinnerungen beteiligt ist. Aber auch kognitive Teile des Gehirns – Areale, mit denen wir grübeln – leuchten auf. Das gleiche gilt für die Insula, die mitspielt bei der Verarbeitung von Gerüchen, bei Empathie oder der Bewertung von Schmerz. Wenn der Stachel der Eifersucht in das Herz bohrt, feuern ihre Neuronen los. Wird aus Eifersucht eine Obsession, könnte nach Ergebnissen von Forschern aus Pisa noch ein anderer Teil des Gehirn beteiligt sein: der ventromediale präfrontale Cortex, er gehört zum vorderen Bereich des Gehirns. Auch hier werden Emotionen verarbeitet wie auch Reflexionen über sich und andere.

Demenz

Demenz ist ein erworbenes Defizit kognitiver, aber auch sozialer, motorischer und emotionaler Fähigkeiten. Die bekannteste Form ist Alzheimer. „De mentia“ bedeutet auf Deutsch „ohne Geist“.

Empathie

Der Begriff „Empathie“ geht auf das altgriechische Wort für „Leidenschaft“ zurück. Heute versteht man unter Empathie das Vermögen, sich in andere hineinzuversetzen und deren Gefühle, Gedanken und Handlungsweisen nachzuvollziehen. Die physiologische Basis dafür sehen viele Neurowissenschaftler in den Spiegelneuronen: Nervenzellen, die beim Beobachten einer Handlung ebenso aktiv sind wie bei deren Ausführung.

Neuron

Das Neuron ist eine Zelle des Körpers, die auf Signalübertragung spezialisiert ist. Sie wird charakterisiert durch den Empfang und die Weiterleitung elektrischer oder chemischer Signale.

Emotionen

Unter „Emotionen“ verstehen Neurowissenschaftler psychische Prozesse, die durch äußere Reize ausgelöst werden und eine Handlungsbereitschaft zur Folge haben. Emotionen entstehen im limbischen System, einem stammesgeschichtlich alten Teil des Gehirns. Der Psychologe Paul Ekman hat sechs kulturübergreifende Basisemotionen definiert, die sich in charakteristischen Gesichtsausdrücken widerspiegeln: Freude, Ärger, Angst, Überraschung, Trauer und Ekel.

„Unsere Hauptaufgabe“, sagt Harald Oberbauer, „besteht darin, zu schauen: Was steckt wirklich hinter der Eifersucht?“ Erst dann kann er die Patienten in die spezifische Behandlung schicken: einen Entzug oder eine Therapie ihrer Depressionen oder Minderwertigkeitsgefühle. Auch Medikamente, die in den Hirnstoffwechsel eingreifen, kommen zum Einsatz. Denn bei den Störungen, die Eifersucht auslösen, sind meist Neurotransmitter beteiligt. In Untersuchungen konnten Forscher die Symptome ihrer Patienten lindern, indem sie ihnen Medikamente verabreichten, die eine Wiederaufnahme von Serotonin in die Nervenzellen hemmten.

Auch an der Innsbrucker Klinik haben mittlerweile über 900 Menschen nach Wegen gesucht, ihre Eifersucht in den Griff zu bekommen. „Den meisten können wir helfen“, sagt Psychiater Oberbauer.

Depression

Phasenhaft auftretende psychische Erkrankung, deren Hauptsymptome die traurige Verstimmung sowie der Verlust von Freude, Antrieb und Interesse sind.

Neurotransmitter

Ein Neurotransmitter ist ein chemischer Botenstoff, eine Mittlersubstanz. An den Orten der Zell-​Zellkommunikation wird er vom Senderneuron ausgeschüttet und wirkt auf das Empfängerneuron erregend oder hemmend.

Serotonin

Ein Neurotransmitter, der bei der Informationsübertragung zwischen Neuronen an deren Synapsen als Botenstoff dient. Er wird primär in den Raphé-​Kernen des Mesencephalons produziert und spielt eine maßgebliche Rolle bei Schlaf und Wachsamkeit, sowie der emotionalen Befindlichkeit.

Neuron

Das Neuron ist eine Zelle des Körpers, die auf Signalübertragung spezialisiert ist. Sie wird charakterisiert durch den Empfang und die Weiterleitung elektrischer oder chemischer Signale.

zum Weiterlesen:

  • Marneros, Andreas: Intimizid. Die Tötung des Intimpartners: Ursachen, Tatsituationen und forensische Beurteilung, Stuttgart 2007
  • David M. Buss, The Dangerous Passion. Why Jealousy Is as Necessary as Love and Sex, New York 2000
  • Barelds et al.: Relations between Different Types of Jealousy and Self and Partner Perceptions of Relationship Quality. Clinical Psychology and Psychotherapy 2007;14:176 – 188
  • Hart, S. et al.: When Infants Lose Exclusive Maternal Attention: Is It Jealousy? Infancy 2004;6(1):57 – 78
  • Penke et al.: Evidence for Conditional Sex Differences in Emotional but Not in Sexual Jealousy at the Automatic Level of Cognitive Processing. European Journal of Personality 2008;22:3 – 30
  • Rydell, RJ, Bringle, RG: Differentiating Reactive and Suspicious Jealousy. In: Social Behavior and Personality 2007;35:1099 – 1114
  • Levy KN, Kelly KM.: Sex Differences in Jealousy. A Contribution From Attachment Theory. Psychological Science, 2010 Feb;21(2):168 – 73 (zum Abstract).
  • Felson, RB: Anger, aggression, and violence in love triangles. Violence and Victims 1997 Winter; 12(4):345 – 362 (zum Abstract).

Emotionen

Unter „Emotionen“ verstehen Neurowissenschaftler psychische Prozesse, die durch äußere Reize ausgelöst werden und eine Handlungsbereitschaft zur Folge haben. Emotionen entstehen im limbischen System, einem stammesgeschichtlich alten Teil des Gehirns. Der Psychologe Paul Ekman hat sechs kulturübergreifende Basisemotionen definiert, die sich in charakteristischen Gesichtsausdrücken widerspiegeln: Freude, Ärger, Angst, Überraschung, Trauer und Ekel.

Unter dem Krankheitsbild Hyperhidrose (griech.: hyper = über, zu viel; hidros = Schweiß) versteht man eine übermäßige Schweißproduktion, deren Sinn nicht mehr darin besteht, die normalen körperlichen Funktionen des Schwitzens zu erfüllen.

Hyperhidrose bedeutet daher nicht einfach viel zu schwitzen. Wer körperlich hart arbeitet oder großer Hitze ausgesetzt ist, schwitzt auch viel, ohne dass eine Hyperhidrose zugrunde liegt. Hyperhidrose bedeutet immer eine Fehlfunktion der Schweißsekretion. Wird auch dann zu viel Schweiß gebildet, wenn es nicht notwendig ist, den Körper abzukühlen (als Folge von Überhitzung) liegt der Verdacht auf eine Hyperhidrose nahe.

Läuft die Thermoregulation regelkonform ab, ist die starke Schweißproduktion physiologisch in Ordnung. Einfach gesagt bedeutet dies, dass in solchen Situationen die „Klimaanlage“ des Menschen auf volle Leistung gestellt ist. Körperlich anstrengende Tätigkeiten oder auch eine heiße Umgebungstemperatur sind oftmals der Auslöser.

Jeder kennt Situationen, in denen der Schweiß buchstäblich aus jeder Pore „rinnt“: beim Sport, im Sommer oder in der Sauna. Die Schweißdrüsen nehmen ihre Arbeit auf, weil das vegetative Nervensystem auf solche Reize schützend reagiert. Durch den Verlust beziehungsweise die Sekretion von Schweiß wird die Thermoregulation aktiviert und ebenso das Blut in den Hautkapillaren abgekühlt.

Diagnose ist wichtig, um andere schwere Erkrankungen zu erkennen

Ein Hinweis auf eine Hyperhidrosis (oft auch als Hyperhidrose bezeichnet) ist, wenn Betroffene stark schwitzen, obwohl keine hohen Außentemperaturen herrschen und auch keine körperliche Anstrengung ausgeführt werden.

Fragen zur Einschätzung des Problems bietet der Hyperhidrose-Check hier auf der Website. In jedem Fall sollte aber ein Mediziner die persönliche Vermutung überprüfen. Das ist besonders wichtig, um eine schwere Erkrankung, wie etwa Leukämie, als Auslöser für extremes Schwitzen rechtzeitig zu erkennen.

Hat der Arzt eine krankhaft gesteigerte Schweißabsonderung diagnostiziert, wird er auch die jeweilige Hyperhidrosis-Form nennen, um die Behandlung zu optimieren: Bei einer primären Hyperhidrosis ist die Ursache nicht bekannt und es wird von einer Veranlagung ausgegangen. Die Therapie der Beschwerden fällt individuell sehr verschieden aus. Bei der sekundären Hyperhidrosis löst dagegen etwas Bestimmtes das Schwitzen aus. Das kann eine körperliche aber auch seelische Störung oder Erkrankung sein.

Manchmal reichen schon physische Veränderungen aus, wie sie zum Beispiel die Wechseljahre bei Frauen mit sich bringen, um heftige Schweißausbrüche hervorzurufen. Die sekundäre Hyperhidrosis kann wieder völlig verschwinden, wenn die jeweiligen Auslöser erfolgreich behandelt werden.

Lokalisation: Fokale und generalisierte Hyperhidrose

Neben der Einteilung der Schwitzproblematik in eine Variante ohne erkenntlichen Auslöser und eine Form mit vorliegender Grunderkrankung, kann man die Hyperhidrose noch über die Lokalisation definieren. Ausschlaggebend ist dafür, in welcher Körperregion man schwitzt.

Bezeichnet wird das als fokale Hyperhidrose und bedeutet ein Schwitzen an bestimmten Körperstellen (Achseln, Kopf, Hände und Füße etc.). Betrifft die Hyperhidrose den ganzen Körper, spricht man von einer generalisierten Hyperhidrose. In vielen Fällen kombinieren sich die primäre und fokale Hyperhidrose, sowie die sekundäre und generalisierte Hyperhidrose.

Wenn Sie krank sind oder infolge Schwangerschaft nicht arbeiten können, informieren Sie Ihren Arbeitgebenden. Meistens müssen Sie erst ab dem dritten Arbeitstag ein Arztzeugnis vorlegen, manchmal ab dem ersten Tag (je nach Bestimmung Ihres Arbeitsvertrags). Wenn Sie teilweise arbeitsunfähig sind, muss das Arztzeugnis Auskunft darüber geben, wie viele Stunden Sie arbeiten dürfen.

Werden Sie während Ihren Ferien krank, so müssen Sie Ihren Arbeitgebenden informieren. Für die Tage, an denen Sie krank waren und dies mit einem Arztzeugnis belegen können, müssen Sie keine Ferientage beziehen.

Die Arbeitgebenden sind verpflichtet, ihren Mitarbeitenden bei Krankheit für eine gewisse Zeit den Lohn zu 100 % weiter zu bezahlen. Die Mindestdauer ist gemäss Obligationenrecht OR drei Wochen im ersten Dienstjahr, nachher ist der Lohn für eine angemessene längere Zeit zu entrichten, je nach der Dauer des Arbeitsverhältnisses und den besonderen Umständen. Gemäss Gerichtspraxis richtet man sich nach der Berner-, Basler- und Zürcher-Skala. Andere Abmachungen sind möglich, sie müssen aber für die Arbeitnehmenden mindestens gleichwertig und schriftlich (im Arbeitsvertrag z.B.) oder im Normalarbeitsvertrag / Gesamtarbeitsvertrag festgelegt werden.

Viele Arbeitgebenden schliessen eine Krankentaggeldversicherung ab, um Ihren Mitarbeitenden auch bei längeren Abwesenheiten 80 % des Lohnes bezahlen zu können. Die Prämien sind mindestens zur Hälfte von der Arbeitgeberin bzw. vom Arbeitgeber zu tragen. Bei Arbeitsunfähigkeit dauert die Lohnfortzahlung bis Sie wieder arbeitsfähig sind, maximal aber 720 Tage innerhalb von 900 aufeinander folgenden Tagen.

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Einweisung in die Psychiatrie – Problematik der aktuellen Rechtsgrundlage

Bei einer akuten Selbst- oder Fremdgefährdung kann eine Einweisung in die Psychiatrie auch gegen den Willen des psychisch Erkrankten veranlasst werden. Ist diese nicht gegeben beziehungsweise können Sie keine konkreten Argumente für eine drohende Selbst- oder Fremdgefährdung vorbringen, muss der Betroffene damit einverstanden sein. In der Depression ist die Wahrscheinlichkeit der Einsicht bei dem Betroffenen oft noch recht groß.

Problematisch kann die aktuelle Rechtslage sich im Falle einer Manie auswirken. Denn so lange die manische Phase noch nicht den akut gefährdenden Punkt (der zwangsläufig irgendwann kommt) erreicht hat, müssen Angehörige selber und mit der ärztlichen Hilfe des Betroffenen inklusive Medikamentenanpassung damit klarkommen. Der Betroffene selbst weigert sich in der Manie meist, da er meint, es ginge ihm gut, und alles andere inklusive vorhandener gesundheitlicher Beschwerden in der manischen Phase für ihn unwichtig ist. Gegen alles, was ihn in seiner Freiheit einschränkt, wehrt er sich vehement. Für die Angehörigen stellt diese Situation eine sehr große Belastung dar, da in dieser Phase praktisch in jeder Minute etwas geschehen kann.

Die Kontrollmöglichkeiten sind in der manischen Phase hingegen auch, wenn alle wichtigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden, sehr eingeschränkt. Es wäre daher wünschenswert, wenn der Gesetzgeber die Gefahr, der alle Beteiligten in so einer Situation ausgesetzt sind, erkennt, und eine Zwangseinweisung bereits vor der Eskalation möglich macht. Damit nicht erst ein Unfall passieren muss, bevor eine stationäre Behandlung des von dieser psychischen Erkrankung Betroffenen erfolgt.

Nach der Krise eines Bipolaren sollten sich Angehörige erholen

Sobald Sie wieder etwas Ruhe haben oder die Verantwortung in den Händen der Fachkräfte liegt, sollten Sie unbedingt eine (wenn möglich mehrtägige) Ruhepause für sich einlegen. Holen Sie in den kommenden Tagen den fehlenden Schlaf nach, nehmen Sie sich in dieser Zeit der Erholung keine größeren Dinge vor, erledigen Sie nur das Nötigste und schonen Sie Ihre Kräfte.

Die körperliche und seelische Erschöpfung werden Sie normalerweise ohnehin spüren. Aber selbst wenn Sie meinen, Sie könnten wieder mit dem Alltag weitermachen wie bisher: Gönnen Sie sich eine Phase der Erholung und Entschleunigung!

Vielleicht können Sie einen Wellnesstag einlegen. Machen Sie etwas Schönes, das nicht körperlich anstrengend ist und Sie nicht zu vielen Reizen aussetzt. Sie haben momentan genug zu verarbeiten, da braucht Ihr Geist nicht unbedingt gleich wieder etwas Neues. Möglicherweise ist Ihre Aufnahmekapazität im Moment aus diesem Grund sowieso eingeschränkt. Das ist okay. Es ist lediglich ein Zeichen dafür, dass Sie nach der Belastung eine Pause brauchen.

Die sogenannte bipolare Störung und die Schizophrenie sind zwar zwei verschiedene psychiatrische Krankheitsbilder, dennoch existiert eine gemeinsame Wurzel. Aufgrund der häufig ähnlichen Symptome ist die Differenzialdiagnose auch für Fachärzte nicht immer leicht. Die bipolare Störung wird in Fachkreisen oft auch als manische Depression bezeichnet. Zeitweilige Störungen des Realitätsbezugs im Sinne einer Psychose können bei beiden Krankheitsbildern im Alltag auftreten. In der Therapie sprechen bipolare Störung aber auch die Schizophrenie oft auf die gleichen Gruppen von Psychopharmaka an, was sich in einer Besserung der Symptomatik und einer Stabilisierung im Alltag zeigt. Aufgrund dieser und anderer Ähnlichkeiten wird in psychiatrischen Fachkreisen seit Langem darüber diskutiert, ob bei beiden Krankheiten bestimmte zusammenhängende biologische Mechanismen zugrunde liegen.

Eine Langzeitstudie konnte genetische Dispositionen zweifelsfrei nachweisen

Im Rahmen einer groß angelegten Langzeitstudie konnten Forscher des renommierten Karolinska-Institutes in Stockholm nun herausfinden, dass beiden Krankheitsbildern tatsächlich gemeinsame genetische Wurzeln zugrunde liegen. Insgesamt wurden in der Studie Daten von 9 Millionen Bewohnern aus 2 Millionen schwedischen Familien ausgewertet. Der Zeitraum der Studie umfasste 30 Jahre, unter den Studienteilnehmern waren etwa 40000 Patienten mit bipolarer Störung und etwa 36000 Patienten mit Schizophrenie. Menschen mit einem Verwandten ersten Grades, die entweder unter einer bipolaren Störung oder einer Schizophrenie litten, hatten im Vergleich zur Durchschnittsbevölkerung für beide Krankheiten ein überdurchschnittlich hohes Risiko. Patienten, welche einen Stimmungskalender oder ein Tagebuch führen, haben für das Arztgespräch erhebliche Vorteile. Der Arzt kann sich dadurch beispielsweise ein viel genaueres Bild vom Krankheitsverlauf machen und die Medikation bei abweichender Schlafdauer oder Stimmungsschwankungen zeitnah anpassen. Mit einer Tagebuch-App können jetzt immer und überall Stimmung und Befinden ganz einfach mit dem Handy eingetragen werden.

Bei beiden Krankheitsbildern spielen Umwelteinflüsse eine geringere Rolle

Auch leibliche Eltern, die ihre erkrankten Kinder zur Adoption freigaben, wiesen ein deutlich erhöhtes Risiko für die Gesundheit auf. In Prozentzahlen ausgedrückt lässt das Ergebnis der Studie den Schluss zu, dass ein Schizophrenie-Risiko nur zu etwa 36 Prozent auf Umwelteinflüsse zurückgeführt werden kann, aber zu 64 Prozent genetisch bedingt ist. Für die bipolare Störung spielen Umwelteinflüsse mit 41 Prozent eine etwas größere Rolle. Die gemeinsamen genetischen Wurzeln von bipolarer Störung und Schizophrenie sind bei eineiigen Zwillingen am augenscheinlichsten. Litt ein Zwilling unter bipolarer Störung, so verachtfachte sich das Risiko für den anderen Zwilling. Litt ein Zwilling unter Schizophrenie, so hatte der andere Zwilling sogar ein zehnfach erhöhtes Risiko, ebenfalls daran zu erkranken.

Das Risiko, im Laufe seines Lebens an einer Bipolaren affektiven Störung zu erkranken, liegt bei ca. 1-3%. Die bipolaren Störungen entwickeln sich im Durchschnitt bereits zu einem früheren Lebensalter als die unipolaren Depressiven Störungen. Viele Menschen mit bipolaren Erkrankungen haben bereits um das 15. Lebensjahr herum erste Krankheitssymptome, die voll ausgeprägte bipolare Störung entwickelt sich dann häufig zwischen dem 18. und 35. Lebensjahr.

© Dr. Sandra Elze & Dr. Michael Elze

Prien am Chiemsee / Rosenheim, www.Dr-Elze.com

  • Meyer TD, Hautzinger M (2013). Bipolare Störungen: Kognitiv-verhaltens­therapeutisches Behandlungsmanual. Weinheim, Basel: Beltz.
  • American Psychiatric Association - APA (2002). Practice Guideline for the treatment of patients with bipolar disorder. 2nd edition. Arlington: APPI.
    Full text (pdf) >>
  • DGBS, DGPPN (Hrsg) (2012). S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie Bipolarer Störungen. Dresden: DGBS, DGPPN.
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  • Goodwin GM, Haddad PM, Ferrier IN, Aronson JK, Barnes T, et al. (2016). Evidence-based guidelines for treating bipolar disorder: Revised third edition recommendations from the British Association for Psychopharmacology. J Psychopharmacol 30(6): 495-553.
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  • National Institute for Health an Clinical Excellence - NICE (2014). Bipolar disorder: The NICE guideline on the assessment and management of bipolar disorder in adults, children an young people in primary and secondary care. National Clinical Practice Guideline 185. London: British Psychological Society, The Royal College of Psychiatrists.
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  • National Institute for Health an Clinical Excellence - NICE (2003). Guidance on the use of electroconvulsive therapy. Technology Appraisal Guideline 59. London: NICE.
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  • Royal Australian and New Zealand College of Psychiatrists RANZCP - Clinical Practice Guidelines Team for Bipolar Disorder (2004). Australian and New Zealand clinical practice guidelines for the treatment of bipolar disorder. Australian and New Zealand Journal of Psychiatry 38:280–305.
    Abstract >>


Letzte Aktualisierung: 08.10.2017

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kaufen Sie Ihren Welpen nur bei anerkannten Züchtern innerhalb des VDH,
also z.B. beim RZV
(Welpenlisten)

Nicht umsonst hat der RZV den DOGS AWARD 2012 des DOGS-Magazins
in der Kategorie "Zuchtverein" gewonnen! mehr.

Eine Liste der aktiven RZV-Züchter findet man unter den einzelnen Landesgruppen
Österreich: HO-KLUB, Schweiz: SHC

Den gesunden und wesensstarken Hovawart verdanken wir vor allem
den strengen Kontrollen innerhalb dieser Vereine!

Hovawart - der sportliche Familienhund
ein Partner, der mitdenkt

In den meisten Büchern steht zu fast jeder Rasse beschrieben, was wir gerne hören wollen. Egal welche Rasse, es ist immer der ideale Familienhund. Das klingt so nach "Einfamilienhäuschen, glückliche Familie, Kinder und braver Hund als Statussymbol". Also - was ist ein idealer Familienhund? Ist es ein Kuscheltier, das sich alles gefallen lässt, nicht viel Arbeit macht, pflegeleicht ist, sich kompromisslos ins tägliche Einerlei einbindet und sich sozusagen selbst erzieht? Wenn man das unter dem Begriff "Familienhund" versteht, ist der Hovawart sicher nicht die richtige Wahl. Der Hovawart braucht eine konsequente, liebevolle Hand, viel Zeit und ist auf keinen Fall nebenher zu erziehen. Kein Hund - und schon gar kein Hovawart - kommt als Familienhund auf die Welt. DEN Familienhund gibt es nicht. Und wenn die Umstände nicht passen, dann sollte man den Hundetraum besser aufschieben, bis die Kinder größer sind.

Ein idealer Familienhund ist in erster Linie ein gesunder, gut auf den Menschen gepägter und wohl erzogener Hund, den man überallhin mitnehmen kann und der keinen Frust schieben muss, weil er nicht seinen Bedürfnissen entsprechend leben darf. Hund und Familie müssen zueinander passen. Bevor man einen Hovawart kauft, sollte man sich alles also ganz genau überlegen. Vielleicht wird der Hund fast 15 Jahre alt und man trägt während dieser ganzen Zeit eine große Veranwortung für sein Leben und sein Wohlbefinden. Hunde sind Lebewesen - keine Ware, keine Waffen, keine Prestigeobjekte und auch kein Spielzeug oder Sportgerät.

Der Hovawart ist ein Allrounder: er ist ein alltagstauglicher Begleithund mit dem man auch viel Freude im Gebrauchshundesport haben kann. Aber die geforderte Vielseitigkeit ist wie die Quadratur des Kreises:
- Einerseits ist der Hovawart ein liebevolles, anhängliches Sensibelchen,
andererseits ist er aber nicht so einfach zu halten wie z.B. Retriever oder Sennenhunde.
- Einerseits ist der Hovawart ein wehrhafter Beschützer der Familie,
andererseits ist er aber nicht so triebstark und reagiert durch seine hohe Reizschwelle später als manche anderen Gebrauchshundrassen. Auch hat er nicht so viel "Biss" (Rute oben und doch schon fast rückwärts gehend).

Der Hovawart ist Familienhund und Gebrauchshund. Er vereinigt beides in ganz besonderem Maße, mehr als die anderen Gebrauchshund-Rassen. Der Hovawart braucht engsten Familienanschluss und eine abwechslungsreiche Ausbildung. Er braucht viele Schmuseeinheiten, gleichzeitig aber auch wilde Beute- und Zerrspiele. Aber alles in Maßen ohne Übertreibungen in eine der beiden Richtungen. Nur schmusen und gassi gehen ist ihm zu öde und nur Hundesport und ansonsten ein Leben ohne Familienanschluss ist auch nicht hovigerecht.

Ein Hovawart braucht unbedingt engen Familienanschluss. Zwingerhaltung würde diesen Hund zerstören. Er kann seine rassespezifischen Vorzüge und Anlagen nur dann optimal entfalten, wenn er innerhalb der Wohngemeinschaft am täglichen Leben teilnehmen darf und die Zuwendung bekommt, die er benötigt. Der Hovawart ist ein Freund, der sein Leben mit uns teilen möchte, unvoreingenommen und ohne Falschheit, stürmisch in der Bezeugung seiner Zuneigung und mit manchmal vornehmer Zurückhaltung bei der Dokumentation seiner Abneigung. Dabei neigt der Hovawart dazu, sein "Herz" an eine Person besonders stark zu "hängen". Er begleitet seinen Meister auf Schritt und Tritt, will überall mit dabei sein. Der Hovawart ist ein angenehmer, friedvoller Begleiter, den man überall mit hin nehmen kann. Er weiß sich zu benehmen und man ist mit ihm so gut wie überall gerne gesehen.

Hovawarte sind zärtliche Chaoten. Wenn sie sich freuen, dann zeigen sie das auf die ihnen eigene ungestüme Art. Und wenn man dann von fast 40 kg Freude "überfallen" wird, dann muss man schon standfest sein, darf keine Angst vor blauen Flecken, Dreck oder derangierter Kleidung haben. Es sind eben derbe Bauernrekel und keine aristokratischen Windhunde. Hovawarte können aber auch liebevolle Schmusebären sein, die ihren Menschen zärtlich beknabbeln und die innige Zweisamkeit entspannt genießen.

Merksatz: Hunde sind kinderlieb,
wenn Kinder lieb zu Hunden sind!

Don von der Wildenhag "Dante"
mit dem Sohn seiner Familie

In seinem eigenen Haus ist der Hund ein Löwe
Persisches Sprichwort

My home is my castle!
Dank seines stark ausgeprägten Beschützerinstinktes schläft der Hovawart stets nur auf einem Ohr, hat aber eine hohe sozialverträgliche Reizschwelle und ist nur verteidigungsbereit, nicht angriffslustig. Fremden gegenüber gibt er sich skeptisch und reserviert, was von einem Hof- und Wachhund ja auch verlangt wird. Er spürt, wenn Gefahr in der Luft liegt. Aber wenn man ihm zeigt, dass die Besucher erwünscht sind, akzeptiert der Hovawart rasch, dass keine Diebe Einlass begehren, sondern dass sein Mensch liebe Gäste empfängt, die man zum Kraulen animieren kann. Er muss nur überzeugt sein, dass alles in Ordnung ist. Der Hovawart ist stark an sein Territorium gebunden und neigt nicht zum Streunen. Er ist ein guter Wachhund, der, wenn er mit tiefer, klangvoller Stimme gemeldet hat, auch wieder ruhig ist. Dabei flößt schon die äußere Erscheinung des Hovawarts Respekt ein und man traut ihm durchaus zu, dass er im Ernstfall in der Lage ist, sein Revier und seine Familie zu verteidigen.

Wie schon der Name "Hovawart" - Hofwächter - nahelegt, zeigt diese Rasse ein ausgeprägtes Territorialverhalten, das schon mal problematisch werden kann. Das Territorialverhalten des Hovawarts ist genetisch fixiert und tritt erst mit Erreichen der sozialen Reife auf. Ein junger Hund, der auf dem Grundstück beständig bellt, ist also nichts anderes als ein "Angsthase" - er zeigt kein Territorialverhalten. Territoriale Aggression tritt erst dann auf, wenn der Hund sozial erwachsen wird. Territoriales Verhalten ist entweder vorhanden oder nicht und man muss damit umgehen, es kann nicht beeinflusst werden, wohl aber die damit verbundene Aggression. Als Mensch muss man seinem 'Zaunkönig' vermitteln: "Wenn hier einer ein Revier hat, dann bin ich es und nicht du Hovi." Dann prägt sich dieses Verhalten weniger stark aus. Und beachten Sie: Die Revierverteidigung übernimmt in einem Hunderudel derjenige, der den Eindringling antrifft, also z.B. der Hund, wenn er gerade alleine im Garten ist und der Briefträger kommt herein. Falls mehrere Rudelmitglieder zusammen sind, verteidigt der Ranghöchste - also hoffentlich der Mensch - und klärt die Situation.

In der Öffentlichkeit wird besonderer Wert auf umgängliche Hunde gelegt, wodurch den Hundehaltern in letzter Zeit ein strenger Wind entgegen weht. Trotzdem wollen Hundebesitzer ihren Hund als Begleiter aber auch überall mitnehmen können. Man braucht also einen sehr belastbaren und ausgeglichenen Hund. Gleichzeitig hat der Hund auch einen hohen Freizeitwert: er soll Sportkamerad sein, muss also lernfähig und aktiv sein, ohne dabei hektisch zu werden. Der RZV achtet bei seinen Wesenstests darauf, dass keine übermäßig ängstlichen oder aggressiven Hunde in die Zucht kommen. Diese Selektion hat dazu geführt, dass aus dem misstrauischen und durchaus wehrhaften Hofwächter ein Hund geworden ist, der gegenüber fremden Menschen neugierig-freundlich bis neutral reagiert. Und wenn der Hovawart dann auch noch gut erzogen ist, werden die Menschen in seiner Nachbarschaft bald zum Hovi-Fanclub.

Aber das Erbgut der Hunde ändert sich nur langsam. Es fließt immer noch Wachhundblut in den Adern des Hovawarts und man muss deshalb frühzeitig beginnen, seinen Hofwächter zum Familienhund zu erziehen. Der Hovawart ist eine Schutzhundrasse, die viel Geltungsdrang bzw. Selbstbewusstsein braucht, um ihre Aufgabe ordentlich wahrzunehmen. Es liegt in seiner Natur verankert, dass er die Kontrolle und den Überblick behalten muss, um angemessen seinen Job zu machen, Freund und Feind unterscheiden zu können. Ein Hovawart ist sich seiner Stärke bewusst und steht souverän über den Dingen - aber im Ernstfall steht er auch "seinen Mann" und geht Konflikten nicht aus dem Weg. Außerdem hat er als Wachhund ein ausgeprägtes Territorialverhalten mit hoher Revieraggression und Verteidigungsbereitschaft. Das Grundstück eines Einfamilienhauses ist z.B. viel zu klein, als dass es dem Territoriumsanspruch eines Hovawarts genügen würde. Deshalb dehnt er sein Revier auch auf die Nachbarschaft und oft auch auf die üblichen Spazierwege aus. Von daher ist es nicht verwunderlich, wenn ein erwachsener Rüde sich nicht mehr mit jedem anderen fremden intakten Rüden versteht, denn diese Rüden stellen für ihn "Eindringlinge" in sein Territorium dar. Als Besitzer hat man dann die Aufgabe, seinen Hovawart so zu erziehen, dass er jederzeit kontrollierbar und ohne großen Aufstand an anderen Hunden vorbeigeführt werden kann. Aber man kann von einem Hofwächter nicht verlangen, dass er jederzeit mit allen verträglich ist. Dazu wurden diese Hunde nicht gezüchtet. Sie sollten verträglich innerhalb des eigenen Rudels sein, incl. Kindern, anderen Hunden, Katzen und Nutztieren, den Bauernhof gleichzeitig aber von allen Fremden freihalten, auch von fremden Hunden. Hovawarte sind keine Hunde, die man völlig unproblematisch überall laufen lassen kann. Es sind intelligente, ernsthafte Wach- und Arbeitshunde. Sie machen ihren Job, ob wir das wollen oder nicht! Der Hovawart mit seinen Ecken und Kanten braucht Menschen, die einen starken, wehrhaften Hund zu schätzen wissen. Wer jedoch einfach nur einen rundum unauffälligen, netten Hund haben will, der immer und überall und zu jedem nur lieb ist, sollte sich keinen Hovawart ins Haus holen. Es gibt genügend andere Rassen, die weniger Ansprüche stellen.

Der Hovawart - immer noch ein Hofhund??
Mit einem Missverständnis möchte ich aber gleich mal aufräumen: Der moderne Hovawart ist kein Hofhund im alten Sinne mehr. Sicher, am Ursprung dieser Rasse standen Hofhunde von Bauern, auch der Kuvacz hat mitgemischt. Aber seitdem ist viel Zeit vergangen. Der Hovawart wurde zu einem aktiven, sportlichen Hund gezüchtet, der engen Familienanschluss und viel Beschäftigung braucht. Einfach nur im Hof liegen und Wachen - das genügt ihm nicht! Der Hovawart bewacht allenfalls das Heim seiner Familie, nicht irgendwelche Objekte! Der Spagat, auf der einen Seite einen selbständigen Wachhund und auf der anderen Seite einen gut sozialisierten Familienhund zu haben, funktioniert nicht. Wer einen selbständigen Wachhund für sein Grundstück sucht, mit dem er sich nicht viel beschäftigen will, sollte sich die Hundeanschaffung generell noch mal genauestens überlegen: Kann ein Hund ein Grundstück wirklich effektiv bewachen? Ist eine zuverlässige Alarmanlage mit Schaltung zu einem Wachdienst nicht sinnvoller, billiger, besser?

Ein Hovawart scheint die Welt bereits erobert zu haben,
während ein Golden noch darum bettelt, einen Blick darauf werfen zu dürfen.
Ilona E.

Der Hovawart - Unterschiede zu anderen Rassen
Ein Problem dieser herrlichen Rasse ist ihr Aussehen. Der Hovawart ist als Gebrauchshund einfach zu schön! Deshalb zieht er ein ganz anderes Käuferklientel an als andere Gebrauchshunde. Der Hovawart sieht nämlich aus wie ein Familienhund - lieb, kuschelig, blond! Die wenigsten Hovawart-Käufer wollen wirklich einen willensstarken Gebrauchshund. Doch der Hovawart ist kein selbstbewusster Setter und auch kein hochbeiniger Golden oder Flat Coated Retriever, auch wenn blonde/schwarze Hovawarte diesen sehr ähnlich sehen (das einzige sichere Unterscheidungsmerkmal ist die geschwungene Rute, die der Hovawart je nach Stimmung oft stolz über dem Rücken trägt). Der Hovawart hat weniger "Will to please" und eine niedrigere Reizschwelle als die einfacher gestrickten Retriever. Wer sich einen unkomplizierten, leichtführigen, liebenswürdigen Gefährten wünscht, ist mit einem Retriever sicherlich besser bedient. Der Hovawart ist ein völlig anderer Hundetyp. Der Hovawart ist nicht so gefallsüchtig wie der Golden und läuft leicht aus dem Ruder, wenn er keine Führung hat. Er nimmt gerne mal die dominante Rolle ein, ist sehr willensstark und versucht immer wieder, sich durchzusetzen. Das sollte man bedenken, bevor man sich für diese wehrhafte Rasse entscheidet. Bei konsequenter Erziehung und viel Beschäftigung ist der Hovawart durch sein freundliches und sicheres Wesen aber auch ein vorzüglicher Familienhund, der sich ausgesprochen eng an seine Bezugsperson bindet und seiner Familie ein Leben lang sein Herz zu Füßen legt.

Gegenüber Leonberger und Berner Sennenhund ist der Hovawart schlanker, athletischer, bewegungsfeudiger, wachsamer, lernbegieriger und weniger "gemütlich". Verglichen mit dem bärigen Neufundländer ist der Hovawart nicht so wasserfreudig, an Land aber beweglicher und nicht so phlegmatisch wie dieser. Auch wer den schwarzmarkenen Hovawart für die Langhaar-Ausgabe des Rottweilers hält, ist auf dem Holzweg. Der Hovawart ist eleganter gebaut, sensibler und besitzt mehr Temperament als sein eher lustbetonter, verschmuster Gebrauchshund-Kollege, der alles tut, was sich für ihn lohnt. Auf der anderen Seite läuft das Grundtemperament des in sich ruhenden Hovawarts nicht auf solch hohen Touren wie beim nervösen, oft unsicheren Dobermann. Die Reizschwelle des Hovawarts ist höher als bei Rottweiler und Dobermann.

Der Hovawart ist die einzige Gebrauchshund-Rasse, die früher ganz gezielt als Wachhund gezüchtet wurde und daher eher zu Misstrauen neigt als andere Rassen. Daher ist der Hovawart sensibler und nicht so belastbar wie andere Gebrauchshunde. Alle anderen Gebrauchshund-Rassen kommen aus der Gruppe der Hütehunde oder der Schutzhunde, die schon immer eng mit ihrem Menschen zusammengearbeitet haben. Das macht diese Rassen im Hundesport leichter führbar. Unterschiede zeigen sich auch in der Zuchtauswahl. Der Hovawart wird als Allrounder gezüchtet und kann im VPG-Sport dadurch nicht mit anderen Rassen mithalten, bei denen Leistungslinien gezielt für die Hundeplatzarbeit selektiert werden. Arbeitsprüfungen sind bei diesen spezialisierten Rassen oft Voraussetzung für die Zuchtzulassung, beim Hovawart sind sie eine erfreuliche Zugabe. Wer einen Welpen für den VPG-Sport sucht, sollte daher gezielt nach einem Züchter suchen, der besonderen Wert auf Leistung und VPG-Tauglichkeit legt. Es gibt auch beim Hovawart interessante Linien mit viel Leistungspotential.
Der Schäferhund verzeiht Fehler eher und bringt von sich aus schon viel als Veranlagung mit, was beim Hovawart erst mit viel Zeit und Gefühl erarbeitet werden muss. Der Schäfer ist zielstrebiger, triebiger, und nicht so sensibel gegenüber seiner Umwelt wie der Hovawart. Vieles, was der Hovawart registriert, bekommt der Schäferhund gar nicht mit. Dadurch sind Hovawarte im Hundesport viel leichter ablenkbar. Ein Schäferhund ist nicht so nachtragend und ergibt sich eher seinem Schicksal, während der Hovawart rebelliert. Einen Schäferhund kann man mit mehr Zwang ausbilden, und wenn er mal ins Meiden fällt, kann man ihn über den Beutetrieb wieder rausholen, was bei den wenigsten Hovawarten funktionieren würde. Der Malinois ist oft ein Nervenbündel mit extrem viel Trieb. Er ist stets aktivierbar mit unermüdlichem Arbeitseifer, der aber auch ausgelastet werden muss. Er ist seiner Umwelt gegenüber äußerst aufmerksam und und ähnlich sensibel wie der Hovi, kann eventuelle Unsicherheiten aber durch sein Beuteverhalten überspielen. Der Riesenschnauzer ist eher hektisch. Er braucht ein ruhiges Händchen.

Wieviel Hund soll's denn sein? - Macho oder Mimose? Rüden-Power oder Schlitzohr-Charme?
Beim Hovawart gibt es extreme Unterschiede im Erscheinungsbild der Geschlechter: Hündinnen wirken oft wie eine schmale Miniaturausgabe der derben Rüden. Eine elegante, leichte Hündin wiegt evtl. nur 25 kg, wogegen ein besonders massiger Rüde durchaus schon mal 45 kg auf die Waage bringen kann. Diesen Unterschied sollte man sich als zukünftiger Großhundbesitzer schon vor dem Kauf klar machen: Hündinnen haben nicht so viel Kraft wie Rüden und sind dadurch leichter an der Leine zu halten. Ein Rüde kann seinem Frauchen mit 45 kg geballter Kraft dagegen schon mal Probleme bereiten, denen frau körperlich kaum gewachsen ist. Erziehung ist daher das A und O! - Die Geschlechtswahl ist also eine wahrhaft 'ge'wichtige Entscheidung.
Dazu kommt noch die Neigung des Rüden zum Raufen mit Rivalen (lassen Sie sich das Wort "Rüde" mal auf der Zunge zergehen). Das Ziel "rüdenverträglicher Hovawart-Rüde" ist erreichbar, aber man muss meist seeehr viel Arbeit investieren. Allerdings dulden auch manche Hovi-Damen keine andere Göttin neben sich. Und eine Beißerei mit zwei Zicken, die sich richtig an die Wäsche gehen ist evtl. problematischer als die Macho-Show der Rüden mit viel Lärm um Nichts.
Rüden haben aber auch viele Vorteile: Sie sind einfach schöner, groß und stattlich anzusehen wenn sie daherstolzieren. Ein erwachsener Hovawart-Rüde ist eine Persönlichkeit. Souverän, stolz und voller Selbstbewusstsein. Er steht über den Dingen. Wird er aber als Statussymbol missbraucht, so wird man auf Verhaltensprobleme nicht lange warten müssen.
Mit Rüden kann man besser arbeiten, weil sie oft einen stärker ausgeprägten Spiel- und Beutetrieb haben. Sie zeigen sich interessierter, sind sicherer und unbefangener als Hündinnen. Ein kerniger Rüde will von seinem Chef einen Job. Wenn Sie ihm das bieten können, haben Sie in ihm einen wunderbaren Freund. Wenn nicht, dann lassen Sie besser die Finger vom Rüden.
Rüden sind einfacher gestrickt, mehr geradeaus, führiger, versuchen aber auch schon mal, durch einen Knurrer Land zu gewinnen. Mit einem Rüden holt man sich einen "König" ins Haus, und ein König will naturgemäß herrschen, was er manchmal schon als Prinz austestet. Ein Hovawart-Rüde ist ein "mächtiger" Hund - in doppeltem Sinne des Wortes. Wenn die Rüdenpower zu 100 % eingesetzt wird, weil der Rüde sich dazu berechtigt fühlt, dann ist er kaum noch zu halten. Die Bremse muss daher bereits im Hovi-Schädel sitzen - und da muss sie sehr frühzeitig installiert werden! Für einen Rüden muss man eine starke Hand haben und sich durchsetzen, aber das sitzt und haftet dann auch schon beim jungen Rüden gut. Madame dagegen neigt zu Nachfragen.
Hat man die Gunst eines Rüden erworben, so bleibt diese ewiglich. Der Rüde verschenkt sich voll und ganz, die Hündin läßt sich dagegen immer eine Option offen. Rüden wissen, wer wo steht - die Hündinnen diskutieren das jedes Mal aufs Neue aus.
Hündinnen sind kleiner und eleganter. Sie haben es faustdick hinter den Ohren. Hovi-Damen haben ihren eigenen Kopf und versuchen oft, trickreich alles nach ihrer Nase zu steuern, ganz subtil, kaum merklich, aber doch fortwährend. Hündinnen sind selbstbewusst und temperamentvoll, können aber auch kompliziert sein, zickig und mimosenhaft Leichter erziehbar sind die Diven nicht unbedingt. Wenn man nicht aufpasst, setzt so eine "eiserne Lady" ihre Ansprüche mit listigem Schlitzohr-Charme durch und wickelt ihren Menschen um die Pfote nach dem Motto: "Ich konnte Dich gerade nicht rufen hören, meine Ohren lagen ungünstig!" Hündinnen versuchen meist hartnäckiger als Rüden, sich Vorteile zu erhalten, die sie einmal als erstrebenswert und erreichbar erkannt haben. Eine Hovawart-Hündin kann ein ausgekochtes Schlitzohr sein. Eine Hündin wird die Fehler des Hundehalters aber eher verzeihen, passt sich einfacher in den Sozialverband ein und ist anschmiegsamer als ein Rüde.
Hündinnen sind durchaus nicht "ohne". Im Gegensatz zu Rüden, die mit großem Getöse Schaukämpfe veranstalten bei denen nicht viel passiert, sind Auseinandersetzungen zwischen Hündinnen oft gefährlich. Hündinnen kämpfen entweder überhaupt nicht oder unerbittlich. Auch die häufigen Stimmungsschwankungen sowie die Läufigkeiten sind durchaus als Nachteil anzusehen. Besonders vor und nach der Läufigkeit leiden viele Hündinnen unter einer gewissen Hörschwäche. In dieser Zeit kommt das gesprochene Wort offensichtlich nicht direkt im Gehirn an sondern nimmt irgendwelche dubiosen Umwege.;-). Nach der Läufigkeit werden Hündinnen scheinträchtig, das ist ganz normal. Bei manchen Hündinnen merkt man nichts davon, andere sind in dieser Zeit wesensreduziert, worauf man beim Training Rücksicht nehmen muss. Ein Rüde ist dagegen das ganze Jahr über voll einsatzfähig.
Auf der anderen Seite sind Hündinnen nur zwei mal im Jahr läufig - Rüden sind dagegen das ganze Jahr über ihrem Geschlechtstrieb unterworfen und können kaum dem Reiz eines "romantischen" Abenteuers widerstehen. Und wenn in der Nachbarschaft viele intakte Hündinnen leben, kann es schon mal stressig werden, wenn Ihr Romeo pausenlos an der Tür sitzt und sich die Seele aus dem Leib heult.
Beide Geschlechter haben also ihre Vor- und Nachteile. Wie mensch damit zurechtkommt, ist nicht zuletzt eine Sache der eigenen Vorlieben. Lassen Sie im Zweifelsfall den Züchter entscheiden, welcher Welpe am besten zu Ihnen passt.

Im Rahmen einer Trennung wird häufig die Frage nach Rechten und Pflichten gestellt. Da vielfach der Vater / Mann der Versorger der Familie ist, lautet die Frage deshalb auch häufig nach Pflichten des Vaters. Der Begriff Vater / Mann steht hier exemplarisch für den Versorger der Familie. Besteht die Trennung (Details siehe Trennungsjahr oder Lebensgemeinschaft) haben natürlich beide Ehegatten unterschiedliche Rechte und Pflichten in verschiedenen Bereichen.

Bei einer Trennung haben beide Ehepartner Rechte an der Wohnung / dem Haus, in dem die Ehegatten zusammen gelebt haben. Sie können weiterhin beide dort wohnen bleiben, müssen aber getrennt leben.

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Die EM-Rente wird für zwei oder drei Jahre bewilligt. Nach Ablauf des Zeitraums werden die Voraussetzungen erneut überprüft. Wichtig hierbei ist, dass man rechtzeitig vor Ablauf der Rentenbewilligung einen neuen Antrag auf EM-Rente stellt. Dies sollte etwa vier Monate im Voraus erfolgen.

Wurde die EM-Rente 9 Jahre ohne Unterbrechung gezahlt, wird sie dann als Dauerrente bewilligt.

Bei einer vollen EM-Rente darf hinzuverdient werden. Der Zuverdienst darf aber 400 Euro im Monat nicht überschreiten.

Als Hinzuverdienst zählen neben Lohn und Gehalt bzw. dem Honorar bei einer selbständigen Tätigkeit auch Arbeitslosengeld oder Krankengeld. Anrechnungsfrei bleiben hingegen private Rente und Betriebsrenten.

Bei einer teilweisen Erwerbsminderungsrente kommt es für die Hinzuverdienst-Grenze auf den Verdienst der letzten drei Jahre vor dem Beginn der Erwerbsminderung an. Auf Basis dieser Summen wird die Hinzuverdienst-Grenze individuell berechnet.

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Wenn Sehnsucht krank macht - Symptomatik einer Sehnsuchtskrankheit

Wahre Liebe erkennen und pflegen - Mit diesen Tipps bleibt Ihre Beziehung gesund

Krankenversicherung für EU-Ausländer in Deutschland

Häufig können EU-Bürger Mitglied einer deutschen Krankenkasse werden

EU-Bürger dürfen in jedem Land der Europäischen Union leben und arbeiten. Diese „Freizügigkeit" ist eines der zentralen Rechte im gemeinsamen Binnenmarkt. Dazu gehört eine gute Absicherung im Krankheitsfall, häufig sogar eine Krankenversicherung vor Ort.

EU-Ausländer sollen nicht gegenüber denjenigen benachteiligt werden, die schon immer in einem Land wohnen - erst recht nicht bei der Krankenversicherung. EU-Bürger in Deutschland haben damit einen Anspruch auf Unterstützung im Krankheitsfall, wie ihn andere Bürger in Deutschland auch haben. Allerdings hängt es vom Status des EU-Ausländers in Deutschland ab, wie der Krankenversicherungsschutz konkret umgesetzt wird.

Wer gerade erst aus einem EU-Mitgliedsland nach Deutschland gekommen ist, kann meistens vorübergehend seine Krankenversicherung behalten, in der er zuletzt versichert war. Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte EHIC ist eine Behandlung in Deutschland möglich. Sie ist aber beschränkt auf Notfallbehandlungen.

So finden Ausländer und EU-Bürger eine geeignete Krankenversicherung in Deutschland: Hier Informationen anfordern oder gleich online die Mitgliedschaft in einer Krankenkasse beantragen.

Zum Krankenkassen-Beitritt für Ausländer und EU-Bürger.

Den vollen Leistungsumfang erhalten Ausländer, wenn sie Mitglied einer deutschen Krankenkasse werden. Nicht nur aus diesem Grund werden die meisten EU-Bürger in Deutschland so bald wie möglich eine deutsche Krankenversicherung abschließen. Oftmals ist die Mitgliedschaft in einer Krankenkasse sogar gesetzlich vorgeschrieben, so zum Beispiel für angestellte Arbeitnehmer. In diesem Fall können auch Ausländer, die nicht aus EU-Mitgliedsstaaten kommen, in eine gesetzliche Krankenkasse aufgenommen werden.

Bei selbstständiger Tätigkeit oder während der Jobsuche ist die Lage für EU-Bürger in Deutschland nicht so eindeutig wie bei Arbeitnehmern. Auch in diesen Fällen ist eine Krankenversicherung in Deutschland jedoch fast immer möglich: Entweder bei einer von über 100 gesetzlichen Krankenkassen oder in einer privaten Krankenversicherung. Informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten:

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Streitthema Antidepressiva: Ein paar verbreitete Annahmen auf dem Prüfstand.

„Antidepressiva“ ist ein Sammelname für Medikamente, die im Rahmen psychischer Störungen, insbesondere bei affektiven Störungen (Störungen der Stimmungslage) eingesetzt werden. Ältere Vertreter sind vor allem die so genannten Trizyklika und die Monoaminoxidase-(kurz MAO)-hemmer, die eine starke Wirkung, aber auch viele Nebenwirkungen (u.a. Mundtrockenheit, niedriger Blutdruck, Verstopfung, Zittern, Benommenheit) aufweisen. Modernere Formen sind die SSRIs (selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer), SNRIs (selektive Serotonin- und Noradrenalinwiederaufnahmehemmer), die reinen Noradrenalinwiederaufnahmehemmer (NaRIs) und die noradrenergen und spezifisch serotonergen Antidepressiva (NaSSAs). Bei diesen letzten 4 Gruppen ergibt sich eine etwas weniger starke antidepressive Wirkung, die Nebenwirkungen (u.a. sexuelle Funktionsstörungen, Schlafstörungen, Müdigkeit und Gewichtszunahme) sind jedoch auch geringer ausgeprägt als bei den Trizyklika und den MAO-Hemmern. Während SSRIs oft bei leichten bis mittelschweren Depressionen gegeben werden, wirken SNRIs und NaRIs besonders gut bei schweren Depressionen. Über die Wirkweise dieser Medikamente können Sie hier mehr erfahren. Im Folgenden findet sich eine Liste mit typischen Vertretern dieser 6 Klassen (genannt sind die Namen der Wirkstoffe, nicht die Handelsnamen der Medikamente – der Wirkstoff findet sich aber gut lesbar auf jeder Medikamentenpackung):

  • Trizyklika: z.B. Amitriptylin, Imipramin, Trimipramin, Opipramol, Clomipramin
  • MAO-Hemmer: z.B. Moclobemid (reversibel), Tranylcypromin (irreversibel)
  • SSRIs: z.B. Fluoxetin, Paroxetin, Citalopram, Sertralin, Fluvoxamin
  • SSNRIs: z.B. Venlafaxin, Duloxetin
  • SNRIs: z.B. Reboxetin
  • NaSSAs: z.B. Mirtazapin
  • NDRIs: z.B. Bupropion

Hierbei handelt es sich um ein pflanzliches, antidepressiv wirksames Medikament, das allerdings nur eine sehr schwache Wirkung aufweist. Zudem raten viele Experten davon ab, weil man kein gesichertes Wissen darüber hat, wie Johanniskraut wirkt und weil es starke Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten (vor allem SSRIs) aufweist. Zudem bewirkt es als unangenehme Nebenwirkung eine Überempfindlichkeit der Haut (Photosensibilität) und macht z.B. die Wirkung der Antibaby-Pille zunichte.

Die folgenden neun Aussagen beschreiben typische Vorbehalte und Annahmen über Antidepressiva, wie man sie z.B. von Betroffenen, deren Angehörigen und anderen medizinisch/psychologischen Laien oft hört. Der ursprüngliche Zweck dieses Beitrags, der in seiner ersten Fassung bereits seit ca. einem Jahr online ist, bestand darin, über einige nicht-zutreffende Mythen über diese Medikamentengruppe aufzuklären. Ziel war es dabei nicht, Werbung für die Pharmaindustrie zu machen (da ich keine Werbung auf meinem Blog schalte und als Psychologe sowieso nie Medikamente verschreiben werde, besteht hierfür auch keinerlei Anlass), sondern, Betroffenen, die unter einer stark beeinträchtigenden Erkrankung wie der Depression leiden, ein wenig die Angst vor dieser Therapieform zu nehmen, die das Leiden vieler Menschen erheblich verringern kann, aber in den Medien leider oft verteufelt wird. Wahrscheinlich bin ich dabei etwas über das Ziel hinaus geschossen und habe die Bedenken und Erfahrungen von Betroffenen zu wenig berücksichtigt, die mir auch in Kommentaren und Nachrichten mitgeteilt wurden, sodass die Darstellung zu einseitig positiv wirkte. Entsprechende kritische Kommentare habe ich dabei stets zur Kenntnis genommen und, sofern sie in angemessener und nicht in allzu anmaßend-unreflektiert-repektloser Art verfasst waren (was aber nur einmal vorkam), auch öffentlich gemacht.
Diese Rückmeldungen gaben schließlich den Anlass zu einer kompletten Revision und Ergänzung dieses Artikels. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich betonen, dass ich die folgenden Aussagen auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft beurteile. Da die Wissenschaft grundsätzlich über viele Personen hinweg Effekte von Therapiemethoden untersucht, kann es immer sein, dass einzelne Betroffene sich in den berichteten Ergebnissen nicht wiederfinden und sich z.B. denken: „Das stimmt nicht, bei mir ist das anders“. Diese Erfahrungen haben natürlich genau so ihre Berechtigung, können nur leider von der Wissenschaft nicht gut untersucht werden, weil sie die Ausnahme bilden. Erweist sich z.B. ein Medikament als „wirksam“, bedeutet das generell: „Im Mittel profitieren Patienten davon“, und nicht: „Alle Patienten profitieren davon“. Ähnliches gilt für Nebenwirkungen. Was ich hiermit ausdrücken möchte, ist: Nur weil Sie sich nicht in den vorgestellten Ergebnissen wiederfinden, müssen diese nicht gleich falsch sein. Weil genau dies aber natürlich unbefriedigend ist, versucht die Wissenschaft, zunehmend so genannte „Moderatorvariablen“ zu finden, d.h. Faktoren, die beeinflussen, ob und wie ein Medikament bei einer Person wirkt und warum bei einer anderen nicht bzw. anders. Dies möchte ich Sie bitten, bei der folgenden Beurteilung der einzelnen Aussagen zu berücksichtigen.

„Antidepressiva werden nur an Depressive verschrieben“

Das stimmt nicht, denn Antidepressiva werden bei einer großen Bandbreite von psychischen Störungen eingesetzt, unter anderem auch bei Angststörungen, chronischen Schmerzstörungen (insbesondere solchen, bei denen psychische Prozesse einen starken Einfluss haben), oder auch bei Bulimie und Schlafstörungen (z.B. wirken Mirtazapin und Trimipramin bereits in geringen Dosen schlafanstoßend). Oft müssen verschiedene Präparate ausprobiert werden, und nicht selten ist es so, dass keines anschlägt. In den meisten Fällen ist dann Psychotherapie die Methode der Wahl, übrigens auch optimalerweise parallel zu einer Behandlung mit Medikamenten.

„Antidepressiva sind ‚Glückspillen‘, bei Gesunden erzeugen sie Euphorie“

Auch das ist nicht zutreffend. Antidepressiva zeigen bei gesunden Menschen keinerlei Wirkung, höchstens Nebenwirkungen. D.h. bei Menschen, die nicht an einer Depression leiden, verbessern sie nicht die Stimmung. Werden Antidepressiva aber im Verlauf einer Bipolaren Störung verabreicht, ist das Risiko erhöht, dadurch eine manische Episode auszulösen (siehe unten).

Eher nein. Antidepressive Medikamente können in aller Regel ohne Probleme abgesetzt werden. In den allermeisten Fällen entsteht weder ein Craving (der unwiderstehliche Drang, die süchtig machende Substanz zu konsumieren, wie z.B. bei vielen Drogen und Alkohol), noch gibt es normalerweise Entzugssymptome bei Absetzen des Medikaments. Eine scheinbare Ausnahme bildet das so genannte SSRI-Absetzsyndrom (engl. SSRI Discontinuation Syndrome), welches auftreten kann, wenn Patienten Antidepressiva aus der SSRI-Gruppe abrupt ohne Rücksprache mit dem verschreibenden Arzt absetzen. Da SSRIs eine relativ geringe Halbwertszeit (gemeint ist hier die Zeit, die es nach der Einnahme dauert, bis die Wirkstoffkonzentration im Körper sich halbiert hat) haben, tritt dieses Phänomen in der Regel bereits 24 Stunden nach dem Absetzen auf und setzt sich symptomatisch aus vor allem aus Kreislaufbeschwerden, Dingen wie Schwindel, Zittern, Zucken und motorischen Tics, Verdauungsschwierigkeiten, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen (v. a. Tagesschläfrigkeit) zusammen. Das Phänomen erklärt sich durch das Streben des Körpers nach Homöostase, d.h. nach dem chemischen Gleichgewicht im Nerven- und Hormonsystem. Durch die antidepressive Medikation wird die Serotoninkonzentration im Nervensystem erhöht, sodass, sobald diese Medikation plötzlich abgesetzt wird, ein akuter Mangel entsteht, den der Körper versucht, durch Gegenregulationsmaßnahmen auszugleichen.

Diese Gegenregulationsmaßnahmen schließlich führen zu den oben beschriebenen Entzugssymptomen, die sich verhindern lassen, wenn man das Medikament langsam ausschleicht, sodass der Körper sich langsam anpassen kann. Um ein Abhängigkeitssyndrom bzw. eine Sucht handelt es sich derweil hierbei nicht, da hierfür noch diverse andere Symptome vorliegen müssten – allem voran das oben beschriebene Craving. Bei Berichten von Patienten, die angeben, von Antidepressiva abhängig zu sein, ist zudem deshalb Vorsicht geboten, da oft unklar ist, ob eventuell noch weitere Medikamente und/oder andere (illegale) Substanzen im Spiel sind, sodass die Entwicklung einer Abhängigkeit nicht unbedingt auf die Antidepressiva zurückzuführen ist, sondern entweder auf die anderen Substanzen oder auf deren Zusammenwirkung mit den Antidepressiva. Oftmals verwechseln Betroffene und Angehörige auch die Medikamentengruppen und gehen, weil sie an Depression leiden, fälschlicherweise davon aus, ein „Antidepressivum“ zu nehmen, obwohl es sich eigentlich um ein Medikament aus einer anderen Klasse handelt (z.B. ein Benzodiazepin, welches schon nach ca. vierwöchiger Einnahme tatsächlich abhängig macht).

Dass Antidepressiva grundsätzlich langsam abgesetzt werden sollten, hat aber noch einen zweiten Grund: die Vermeidung von Rückfällen. Diese sind nämlich bei abruptem Absetzen des Medikaments sehr viel häufiger als wenn dieses ausgeschlichen wird.

„Antidepressiva führen zu einer Persönlichkeitsveränderung“

Auch diese Behauptung konnte bisher eher widerlegt werden. Zwar kann es für einen Patienten schon einen gewaltigen Lebenswandel bedeuten, wenn er nach 10 Jahren nicht mehr depressiv ist, aber eine Persönlichkeitsveränderung im psychologischen Sinne stellt dies eher nicht dar. Wenn man (wie in einem der Kommentare unten angesprochen) jedoch die typischen Denk- und Verhaltensweisen einer Person zum Konstrukt „Persönlichkeit“ hinzuzählt, dann ergeben sich hier natürlich Veränderungen im Vergleich zum Denken und Verhalten während der depressiven Phase. Die Frage hierbei ist immer: War das Verhalten der Person unter der Depression bedingt durch ihre Persönlichkeit oder viel mehr durch die Depression selbst? Bei einer jahrelangen Depression ist dies schwer zu beurteilen. Von einer wirklichen Persönlichkeitsveränderung durch die Antidepressiva könnte man ferner nur dann sprechen, wenn die Persönlichkeit gegenüber dem Zustand vor dem Einsetzen der Depression verändert wäre. Und eine solche Veränderung kann dann wiederum auch auf andere Faktoren zurückzuführen sein, entweder auf eine natürliche Veränderung über die Zeit (wenn es sich um mehrere Jahre handelt) oder aber auf eine Veränderung durch die einschneidende Erfahrung einer depressiven Lebensphase. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass man Antidepressiva eher nicht den Vorwurf machen kann, die Persönlichkeit einer Person zu verändern, zumal eine Veränderung, wenn sie denn eintritt, tendenziell eher in eine Richtung gehen wird, von der die betroffene Person profitiert. Ganz sicher lässt sich dies aber auf dem Hintergrund des aktuellen Stands der Wissenschaft nicht beantworten.

Während ältere Präparate (Trizyklika und MAO-Hemmer) tatsächlich viele Nebenwirkungen hatten, sind neuere Wirkstoffe der „zweiten Generation“(SSRIs, SNRIs, NaRIs und NaSSAs, siehe oben) deutlich verträglicher. Dies bedeutet nicht, dass sie keine Nebenwirkungen haben: Mundtrockenheit, Müdigkeit, Verstopfung, Benommenheitsgefühle, Schlafstörungen, Libidoverlust und Potenzstörungen werden mit am häufigsten berichtet. Hierbei ist zu beachten, dass die unterschiedlichen Präparate bei verschiedenen Patienten unterschiedlich wirken können, d.h. auch unterschiedliche Nebenwirkungen (bis hin zu einer Verschlimmerung der depressiven Symptomatik) haben können. Deshalb werden meist verschiedene Antidepressiva mit einem Patienten ausprobiert und dasjenige am Ende ausgewählt, welches die beste Wirkung zeigt, verbunden mit den wenigsten Nebenwirkungen.

Dies konnte, nachdem frühere Studien darauf hindeuteten, weder bei Erwachsenen noch bei Jugendlichen eindeutig bestätigt werden. Eher tragen antidepressive Medikamente dazu bei, einen Suizid zu verhindern, was Sie mit speziellem Bezug zu Kindern und Jugendlichen hier nachlesen können.
Hinzufügen möchte ich im Hinblick auf aktuell im TV zu findende Reportagen bezüglich dieses Themas einen wichtigen Hinweis, der die Wirkweise der meisten Antidepressiva betrifft. Und zwar ist es so, dass die erste Wirkung (die in der Regel nach einigen Tagen bis einer Woche eintritt) typischerweise die ist, dass der Antrieb gesteigert wird und die Betroffenen aus ihrer Lethargie und ihrem Erschöpfungsempfinden herauskommen. Die stimmungsaufhellende Wirkung hingegen tritt deutlich später ein, manchmal bis zu 4 Wochen nach der ersten Einnahme. Die Konsequenz ist eine Phase von manchmal mehreren Wochen Dauer, in denen die Stimmung weiterhin gedrückt ist – womit natürlich Suizidgedanken einhergehen – während der Antrieb jedoch schon wieder erhöht ist. Diese ungünstige Konstellation macht das Umsetzen eines konkreten Selbstmordplans, der sonst womöglich nicht umgesetzt worden wäre, wahrscheinlicher. Somit ist für einige Zeit das Risiko für einen tatsächlichen Suizid erhöht, und es ist deshalb sehr wichtig, dass gerade bei schweren Depressionen die Einnahme von Antidepressiva stationär unter Beobachtung und engmaschiger Betreuung stattfindet. Aber – um das noch einmal mit Nachdruck klarzustellen: Das vorübergehend erhöhte Risiko eines Suizids ist keine direkte Wirkung des Medikaments.

„Antidepressiva setzen nicht am eigentlichen Problem an, sondern bekämpfen nur Symptome“

Wie in meinem Artikel zu Depression beschrieben, sind die Ursachen für Depression so facettenreich wie der Christopher Street Day. Es gibt Formen der Depression, die tatsächlich ausschließlich durch Störungen des Hirnstoffwechsels zustande kommen. Mit einem solchen Patienten eine Psychotherapie zu machen, wäre nicht unbedingt zielführend. In der Tat ist dieser Fall aber eher nicht so häufig. Trotzdem können diese Medikamente eine Psychotherapie enorm erleichtern, oder, wie im Fall von sehr schweren Depressionen, überhaupt erst möglich machen. Insgesamt zeigen wissenschaftliche Studien, dass Psychotherapie (kognitive Verhaltenstherapie oder interpersonelle Therapie) bei leichten und mittelschweren Depressionen eine ähnlich gute Wirksamkeit besitzt wie die Therapie mit Antidepressiva, Psychotherapie aber aufgrund der besseren Langzeitwirkung und Rückfallprophylaxe den Antidepressiva überlegen ist. Eine Kombinationsbehandlung aus Medikamenten und Psychotherapie hat sich als besonders effektiv erwiesen, bei schweren Depressionen ist eine medikamentöse Therapie sogar dringend erforderlich, um im Anschluss überhaupt eine Psychotherapie zu beginnen.

Das stimmt. Die meisten Wirkstoffe wirken mit 2 bis 6 Wochen Verzögerung. Typischerweise kommen als erstes der Antrieb und die Energie wieder, erst dann hellt sich die Stimmung auf. Die Verzögerung liegt sehr wahrscheinlich daran, dass im Gehirn erst komplexe „Umbauprozesse“ an den prä- und postsynaptischen Rezeptoren erfolgen müssen, die ihre Zeit brauchen.

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vielen dank schonmal

Hallo Leute:)

Ich habe ein sehr schwerwiegendes Problem. Seid ca einem halben Jahr leide ich an Depressionen - oder zumindest glaube ich, dass es eine Depression ist. Beschreiben wir meine Symptome mal so: Kraftlosigkeit, Müdigkeit, Lustlosigkeit, Heißhunger / Frustessen, Isolation von meinem sozialen Umfeld, Schmerzen im Körper, Reizbarkeit, Albträume. und ich fange öfters grundlos an zu weinen. Letzte Woche erst bin ich auf der Arbeit einfach zusammengeklappt.

Zusammengefasst fühle ich mich seit einiger Zeit furchtbar unwohl, und bin einfach. sehr unglücklich. Ob es wirklich eine Depression ist, weiß ich nicht, weil ich mich bisher geweigert habe, zu einem Psychologen zu gehen. Grund dafür ist v.a. der, dass ich die ganze Zeit dachte, dass es sich nur um eine kurzweilige depressive Phase handelt, die man halt mal so hat und die irgendwann von selber wieder geht.

Leider ist die Phase immer noch nicht weg, im Gegenteil: es wird immer schlimmer.

Jetzt wollte ich euch mal fragen, was ihr denkt: habe ich eine Depression? Oder ab wann kann man überhaupt von einer Depression sprechen? Und wie soll ich das Ganze am Besten angehen? Gibt es eine Möglichkeit, diese Phase auch ohne Therapie/Medikamente zu überwinden?

Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Antworten! - Stella.

Ich glaube ich hab was mit der Schilddrüße, weil ich immer müde und antriebslos bin, mir öfters schwindlig wird, ich öfters einen Druck auf meinen kehlkopf verspüre, manchmal richtig blass bin, da ich manchmal zittrig bin, immer nervös und einfach so depressiv bin und da diese symptome immer öfters auftreten, denke ich, ich hab was mit der SChilddrüse

Hallo alle zusammen,

ich weiß die Frage klingt erstmal ein bisschen doof. Ich habe angefangen, drei Mal die Woche ein wenig Sport zu machen. Meine Ärzte haben mir dies ausdrücklich empfohlen, sowohl für mein Herz-Kreislauf-System, als auch für meine (oft sehr verspannte) Muskulatur und Gelenke. Ich bin von Haus aus eigentlich ziemlich athletisch, habe aber bis jetzt nie die Lust gefunden, mich anzustrengen. Ich bin leider aber auch jemand, der schnell unterzuckert und einen relativ unbelastbaren Kreislauf hat (liegt in der Familie). Zu meiner Person: Ich bin 167cm groß, wiege zwischen 52kg und 53kg und bin ziemlich schlank (aber eben super unmuskulös und schwach). In der Vergangenheit hatte ich mit einer Essstörung zu kämpfen und esse leider noch immer sehr unregelmäßig und wenig (zB skippe ich oft das Mittag).
Ich will wirklich was für meinen Körper tun und aktiver sein, aber irgendwie habe ich keinen Schimmer, wie ich das anstellen soll, ohne mich zu überfordern. Momentan mache ich regelmäßig Übungen, um meine Muskeln aufzubauen um mich ein wenig straffer und kräftiger zu fühlen. Joggen habe ich früher sehr oft versucht, aber dazu fehlt mir einfach die Disziplin und die Zeit, um es regelmäßig zu machen. Jedenfalls bekomme ich jedes Mal fast einen Kreislaufzusammenbruch wenn ich fertig bin (dabei achte ich wirklich darauf, nicht zu viel auf einmal zu machen) und bin total zittrig und müde. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich einfach zu wenige Kalorien zu mir nehme (oft liege ich noch unter 1000 pro Tag und seit einigen Wochen werde ich nach keinem essen mehr satt, es ist zum heulen). Ich unterstreiche nochmal, dass ich meine ES im Griff habe und mich bewusst ernähren WILL, aber teilweise vergesse ich es einfach oder ich greife nur zum erstbesten, was ich schnell mitnehmen kann. Kann mir vielleicht jemand ein paar nützliche Tipps geben?

Hallo liebe Leute, ich möchte morgen in Urlaub fahren(9Tage Gran Canaria). Vorab noch die Info das alle Ärzte zu mir gesagt haben das ich fahren soll. Aber irgendwie bin ich garnicht in Stimmung und hab irgendwie das Gefühl das mein Kopf sich dagegen sträubt. Das hat folgende Gründe, ich fühle mich seit einiger Zeit recht müde und abgeschlagen. Meine Beine und Arme sind schwach und zittrig, mir ist schwindlig und ich hab Schmerzen im Brust und Rückenbereich sowie Atemnot. Das Atmen fühlt sich so an, als wenn ich nur bis zum unteren Ende des Brustbeins komme. Ich war jetzt schon bei verschiedenen Ärzten und bei meiner Heilpraktikerin. Ich hab einen Lungenfunktionstest und vor 5 Wochen auch ein Lungenröntgen gemacht. Innerhalb der letzten 2 Wochen wurde mein Herz noch gecheckt und min 3 mal blut abgenommen. Alles ohne Befund. Das einzigste was rausgefunden worden ist, das ich Verspannungen an der Wirbelsäule habe. Heute wurde auch nochmal meine Lunge abgehört. alles i.O. Ich hab immer Angst gehabt das ich eine kalte Lungenentzündung habe, aber alle sagten, das es nicht so ist. Kann es denn sein das ich eine psychiche Störung in Kombination mit Verspannungen habe? Ich habe nähmlich echt Angst vor dem Flug und dem stressigen Tag. Ich reise alleine sollte noch dazu gesagt werden. Was mach ich bloss?

wie ich ja gestern geschrieben habe befinde ich mich laut HA in eine leichten depressiven Phase. So ich möchte da unbedingt so schnell wie möglich raus. Nehme schon 1 x täglich Laif 900 und Schüssler Salz Nr. 2 und Nr. 5 20 Stück am Tag. Ich versuche auch meinen Alltag ganz normal zu gestalten, freue mich wenn ich meine zwei Kinder spielen sehe und bin eigentlich mit allem zufrieden. Nur übermannt mich immer wieder dieses Gefühl das mir schwindelig wird bzw. ich mich schwach fühle. Wann hört das auf? Ist es überhaupt eine Depression oder bin ich einfach noch nicht fit genug? Wer kann mir eine Erklärung hierfür geben? Muss man wirklich eine Gesprächstherapie machen um diesen Schwindel loszuwerden? Spielt der Kopf einem echt so übel mit?

Vielen Dank für eure Antworten.

In der ödipalen Phase (nach Freud) sieht man den gleichgeschlechtlichen Elternteil als Konkurenz und beginnt dann diesen als Vorbild zu nehmen, da er/sie ja mit seinen Ansichten, Handlungen, usw. Erfolg hatte. Meine Frage dazu ist: Was passiert, wenn das Elternteil, dass man "erobern" möchte, das gleichgeschlechtliche Elternteil nicht liebt, diese aber noch zusammen leben?

Mein Vater war nicht oft da, als ich klein war. Ich kann mich an meine ödipale Phase noch erinnern, weiß aber auch noch, dass mein Vater meine Mutter nicht geliebt hat und ihre Ehe auch nicht durch Zuneigung und Respekt gekennzeichnet war. Meine Mutter war trotzdem immer ein Vorbild für mich und ich war als Kind immer bemüht die Aufmerksamkeit und Liebe meines Vaters zu gewinnen.

Was kann das für sofortige- und Langzeitfolgen mit sich ziehen?

Möchte nicht jammern, o.Ä. Es interessiert mich lediglich. Danke für die Antworten. Liebe Grüße.:)

Mit welchem Grad der Behinderung kann man rechnen, wenn man mit F31.3+G diagnostiziert wurde und ziemliche Konzentrationsstörungen und Probleme im Beruf hat, zu Hause auch kaum noch alles auf die Reihe bekommt. Diagnose: Bipolare Störung vor zwei Jahren schwere depressive Phase mit psychotischen Symptomen, Krankenhausaufenthalt 12 Wochen, danach Wiedereingliederung im Job, bis jetzt schwere Konzentrationsstörungen Angstsstörungen und immer wiederkehrende leichte bis mittelschwere Depris und hypomanische Phasen, die letzten 2 Jahre ohne psychotische Symptome. Wielange dauert die Bearbeitungszeit eines Schwerbehindertenantrages im Durchschnitt

Ich habe eine frage. Ich habe seit jahren stimmungsschwankungen. Meine Stimmung kann sich innerhalb von minuten ändern. Entweder bin ich total depremiert und könnte nur weinen oder ich bin total glücklich, aktiv, mache verrückte sachen und lache nur. Ich bin wenn ich glücklich bin sehr kreativ in zeichnen und wenn ich traurig bin geht garnichts mehr. Seit meine großeltern gestorben sind sind sie oft der hauptgrund warum ich so oft weine aber auch weil ich so oft wegen kleinigkeiten ausraste wenn ich mit meinen Eltern streite.

Hallo, habe ja schon zu Schilddrüsenüberfunktion hier Fragen gestellt, Symptome passen.

Bin deswegen am Montag zum Arzt; habe alles geschildert und ich wurde auch untersucht. Haben mich bloß für 3 Tage entschuldigt, und Ibuprofen verschieben. Kam auch nur raus, das ich eine Verspannung im Rücken hätte, denke sonst immer, das es mein Herz sei. Nächster Tag war Blutabnahme, Ergebnisse würden in einer Woche kommen. Bin erstmal ganz glücklich nach hause, dachte das diese eine Woche schön schnell vorbeigehen würde damit ich endlich weiß was ich jetzt nun habe. Nochmal meine Symptome zusammengefasst: Benommen, starker Schwindel, abundzu Kopfschmerzen, Druck auf der Brust, schwerer Atem bis Atemnot, starkes schwitzen bei Anstrengung, Herzstolpern, hoher/niedriger Puls, Müdigkeit, Lustlosigkeit, dauernder Durst, ofter Harndrang, Schlafstörungen, und das schlimmste: Panik und Angst. An dem Tag des Blutabnehmens wurde mir es zum Abend aber immer komischer: "Du gehst jetzt friedlich schlafen, wirst keine Panik bekommen, und wirst vorallem nicht sterben!" Das habe ich mir bis jetzt immer gesagt, dennoch immer eine Panikattacke bekommen. So schlimm, das wir gestern Nacht um 3 den Krankenwagen gerufen haben.

Als ich gestern kurz vorm einschlafen war habe ich gemerkt das ich kaum noch atmen konnte, bin dann so schnell wie möglich aufgestanden und bin zur meiner Mutter gegangen, habe gesagt das ich gleich umkippe usw. und ich wusste einfach nicht was es ist. Zuerst wollten wir zur 800 m entfernten Notstation laufen, doch mit jedem Schritt wurde mir immer schwärzer vor Augen. Sind dann also wieder in die Wohnung und dann kam der Krankenwagen, ungefähr 5 Leute. Haben Blutdruck (Der zu diesem Zeitpunkt anscheinend wieder normal war)gemessen und mich sachen gefragt. Als ich erwähnt habe, das ich auch Cannabis konsumierte (Was ich vor 3 Woche aufgehört habe) wurde der Arzt hell hörig. "Wenn man so bescheuert ist, das zu nehmen, dann ist es doch klar, das sie sich jetzt so fühlen. Damit muss man rechnen." Habe danach erstmal ne Stunde geheult und dann hat sich wieder alles gedreht. Habe danach noch die Schlaftablette genommen die die mir dagelassen haben. Konnte dann auch endlich schlafen. Doch dieser schlimme schwere Druck auf der Brust und auf dem Herzen bringt mir immer wieder Panik ein, mir ist dauernd zu heiss und wieder kalt, ich bin immer so nervös und habe Angst irgendwas mit dem Herzen und der Lunge zu haben, das ich den morgigen Tag nicht mehr erleben würde. Heute früh war mir schonwieder so schwindelig und ich erkenne meine Umgebung kaum wieder. Ich fühle mich als würde ich niewieder aus dieser trostlosigkeit heraus kommen.

Was is denn das jetzt genau?

Sind das Warnzeichen vom Körper oder werde ich einfach nur verrückt? Wie soll ich diese Woche ohne Angst überstehen? Gehen wahrscheinlich morgen mal zum Psychologen.

Bevor ich zu meiner Frage komme, sollte ich zuerst etwas zu meiner Vorgeschichte erzählen. Ich hoffe es wird nicht zu lang, und es nimmt sich jmd. Zeit meinen Text durchzulesen. Ich bin 16 Jaher alt (w), zurzeit leide ich unter Mittleren bis mittelschweren Depressionen. Zudem unter mittelschwerer Akne und einer Sozialphobie. Ich habe letzten Januar die Akne bekommen, damals war sie richtig schlimm. Dadurch wurde meine SP schlimm verstärkt, wodruch dann schwere DP entstanden sind. Ich bin dann sogar etwa 3 Monate nichtmehr zur Schule gegangen, da ich so schlimme Angst vor dem rausegehen hatte, dass es einfach nichtmehr ging. Das heißt ich war etwa 3 Monate lang fast die ganze Zeit zu Hause in meinem Zimmer (zu dieser Zeit kam noch der erste und graunvolle Liebeskummer hinzu). In der Zeit war es dann normal für mich, dass ich mich dauernd schwach und zittrig gefühlt habe, und immer total kaputt, obwohl ich ja gar nichts gemacht habe. Seit dem neuen Schuljahr, also seit Ende der Sommerferien besuche ich nun wieder die Schule, und das ganze hat sich verbessert, inklusive meiner Note. Nun ist es aber manchmal noch so, vor allem am Wochenende, wenn ich mal einen Tag zu Hause bleiben, dass es wieder anfängt mir Körperlich schlecht zu gehen.. wie jetzt gerade z.B, ich fühle mich schwach, zittrig und habe zu überhaupt nichts Lust. Ich fühle mich einfach furchtbar, weil ich nicht weiß,was ich dagegen machen soll, und ich habe das Gefühl, im Bett liegen macht alles noch schlimmer. Ich gehe am Wochende jedoch oft nicht raus, da ich es geniese, mich ein bis zwei Tage einmal nicht Schminken zu müssen.. ohne Schminke traue ich mich leider wegen der immernoch unschönen Akne nicht raus

Ist nun sehr ungünstig, da ich gerade dabei war für einen Test zu lernen, kann mich jedoch nun überhaupt nichtmehr konzentrieren, teilweise verschimmen die Buchstaben vor meinen Augen:/

Ich hoffe jmd. kann mir weiterhelfen, woher das kommt und was ich dagegen tun kann:) Ich weiß, dass so etwas auftritt, wenn man zu lange nur zu Hause war, aber nur wegen ein bis zwei Tagen sollte das doch nicht gleich so heftig auftreten, oder?

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