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Bipolare Störung – Schutzlos in der Brandung der Gefühle

Fotoquelle: 123RF / Bipolare Störung

Laut der Deutschen Gesellschaft für bipolare Störungen (DGBS) leiden zwischen zwei und fünf Prozent der Bevölkerung unter einer ihrer Ausprägungen. Betroffene berichten, dass sie unter extremen Gefühlsschwankungen leiden. Phasen höchster Euphorie und Aktivität wechseln sich ab mit Zeiten tiefster Depression und Antriebslosigkeit, die nicht selten bis hin zum Todeswunsch reicht – und dem tatsächlichen Versuch, sich das Leben zu nehmen.

Stimmungsschwankungen kennen wir alle. Mal ist die Laune im Keller, mal fühlen wir uns beschwingt. Normalerweise erkennen wir auch den Grund für diese Hochs und Tiefs und können unsere Gefühle einigermaßen kontrollieren. Bei einer bipolaren Störung ist das anders: Scheinbar grundlos wechseln Betroffene zwischen Phasen des Hochgefühls und tiefster Traurigkeit hin und her. Manchmal dauern diese Phasen nur einige Tage, manchmal liegen Wochen oder gar Monate zwischen den beiden Extremen. Auch Mischzustände sind möglich, d.h. ein Gefühl ständiger Unruhe und Rastlosigkeit vermischt mit Traurigkeit und dem Gefühl der Ausweglosigkeit. Das macht es mitunter schwer, das Krankheitsbild zu erkennen und entsprechend zu handeln. Bezeichnend ist, dass die Gefühle scheinbar so unausweichlich über die Betroffenen hereinbrechen wie Ebbe und Flut. So werden sie entweder von ihrer Euphorie überflutet und hinweggeschwemmt, oder sie fühlen sich allen Glücks beraubt und erfahren ihr Leben als abgrundtief trostlos. Objektive Gründe für diese Schwankungen zu erkennen, ist Betroffenen meist genauso unmöglich, wie eine Kontrolle des jeweils vorherrschenden Gefühls. Während der manischen Phasen erscheint ihnen das Leben voller Möglichkeiten, die es bloß zu ergreifen gilt. Während der Depression ziehen sie sich zurück, fühlen sich von der Außenwelt und sich selbst heillos überfordert. Diese Überforderung kann so weit reichen, dass der Tod als willkommener Ausweg erscheint: Im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung liegt das Suizidrisiko bei Betroffenen etwa zwanzigfach höher.

Eine Manie äußert sich auf verschiedene Arten. Symptome können ein extrem gesteigerter Drang zur Aktivität sein, eine ständige Ruhelosigkeit, die sich durch ein vermindertes Schlafbedürfnis, einen starken Rededrang, einen übersteigerten Sexualtrieb, eine Sturmflut verschiedener Ideen und die Unfähigkeit, diese konsequent zu verfolgen, äußern kann. Nicht selten fallen während einer manischen Phase Hemmungen, die im Normalzustand als Schutzmechanismen begriffen werden. Die Folge ist ein Verhalten, das von Außenstehenden als tollkühn, leichtsinnig oder gar rücksichtslos und verletzend wahrgenommen wird.

Während einer Depression verlieren Betroffene das Interesse an allen Aktivitäten und Ideen, die sie zuvor so begeisterten. Sie fühlen sich antriebslos und können sich gar nicht oder nur schlecht auf eine Aufgabe konzentrieren. Sie haben keinen Appetit, erholsamer Schlaf ist kaum mehr möglich. Es fällt ihnen schwer, Entschlüsse zu fassen. Denn ihr Selbstwertgefühl ist dahin, stattdessen machen sie sich Vorwürfe, haben Schuldgefühle, die bis hin zu Gedanken an Selbstmord als letztem Ausweg aus einem scheinbar verpfuschten Leben reichen können. Hier besteht dringender Handlungsbedarf!

Eine bipolare Störung kann sowohl genetische oder biochemische als auch situationsbedingte Gründe haben, die zu einer grundlegenden ‚Vulnerabilität‘, d.h. einer Verletzlichkeit des Nervenkostüms hinzukommen. So haben Forscher herausgefunden, dass eine bipolare Störung zwar nicht nach der mendelschen Lehre ‚vererbt‘ wird, sie jedoch häufiger auftritt, wenn ebenfalls ein enges Familienmitglied wie Vater, Mutter oder Geschwister erkrankt ist. Verantwortlich hierfür scheinen vor allem mehrere gleichzeitige Veränderungen der Chromosomen 4, 18 und 21 zu sein, die für die Regulierung der Stoffwechselprodukte Noradrenalin, Dopamin und Serotonin zuständig sind. So scheint an Mangel dieser Neurotransmitter eine Depression, und ein Zuviel eine Manie zu begünstigen. Auch Veränderungen der Schilddrüse, die unser Hormonsystem maßgeblich beeinflusst, Bluthochdruck und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie neurologische Erkrankungen können eine bipolare Störung auslösen. Aufgrund ihrer starken Auswirkungen auf das Gehirn und die Gemütslage gelten auch übermäßiger Alkohol- oder Drogenkonsum als Risikofaktoren. Hinzu kommt, dass durch Rauschmittel häufig eine Auseinandersetzung und Bewältigung belastender Ereignisse vermieden wird. Denn neben den überwiegend körperlichen Ursachen können auch traumatische Erlebnisse, die man zunächst gar nicht als so einschneidend begreift, zu einer manisch-depressiven Störung führen. Solche Ereignisse können Trauerfälle, schwere Erkrankungen des Betroffenen selbst oder im sozialen Umfeld, eine frühe Scheidung der Eltern, körperlicher oder sexueller Missbrauch, aber auch schwere Konflikte am Arbeitsplatz oder in der Partnerschaft sein. Hier kommt es darauf an, diese Ereignisse bewusst und möglichst vollständig aufzuarbeiten, d.h. ihre Auswirkungen auf das eigene Leben zu begreifen.

Zunächst muss klargestellt werden, dass eine Therapie meist das ganze Leben lang andauert. Neben einer Linderung der akuten Symptome soll dadurch eine Stabilisierung und weitgehende Normalisierung der Lebenssituation erreicht werden. So wird eine bipolare Störung wohl niemals völlig geheilt, sondern lediglich unterdrückt. Neben dem Erkennen der eigenen Situation durch psychotherapeutische Gespräche wird vor allem eine Vielzahl von Psychopharmaka eingesetzt, die in der Regel bis zum Lebensende eingenommen werden müssen. Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung ist jedoch zunächst die Diagnose selbst. Aufgrund der vielfältigen Symptome und möglichen Ursachen ist diese meist schwierig. Durchschnittlich vergehen zwischen den ersten Symptomen und dem Erkennen einer bipolaren Störung etwa zehn Jahre. Auch ein Grund dafür ist, dass Betroffene versuchen, sich über depressive Phasen irgendwie ‚hinweg zu hangeln‘ und manische Phasen aufgrund ihrer Hochstimmung sogar als weitgehend unproblematisch begreifen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Auswirkungen auf den Alltag noch nicht extrem sind. Bei einer voll entwickelten bipolaren Störung sind die Auswirkungen hingegen so groß, dass ein Ignorieren der eigenen Lebenssituation nicht mehr möglich ist. Je früher die Diagnose gestellt wird, desto besser lässt sich die Krankheit meist behandeln.

Weiterführende Informationen und Hilfe in akuten Krisensituationen erhalten Betroffene und ihre Angehörigen hier:

DGBS - Bipolare Störung

DGBS - Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen e.V.

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Das Wörterbuch medizinischer Fachausdrücke. 2013.

Manisch-Depressive Erkrankung — Klassifikation nach ICD 10 F31 Bipolare affektive Störung … Deutsch Wikipedia

Manisch-depressiv — Klassifikation nach ICD 10 F31 Bipolare affektive Störung … Deutsch Wikipedia

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Bipolare Psychose — Klassifikation nach ICD 10 F31 Bipolare affektive Störung … Deutsch Wikipedia

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Manische Depression — Klassifikation nach ICD 10 F31 Bipolare affektive Störung … Deutsch Wikipedia

Zyklophrenie — Klassifikation nach ICD 10 F31 Bipolare affektive Störung … Deutsch Wikipedia

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Auswahl von Fragen

Immer wieder sind hochsensible Menschen, die unter irgendeiner Beeinträchtigung leiden, irritiert, wenn sie mit Diagnosen konfrontiert werden, dann jedoch zusätzlich entdecken, dass sie hochsensibel sind: "Wie geht das zusammen? Was hab ich nun eigentlich? Ein "Syndrom" - oder bin ich einfach hochsensibel?" Auf solche und ähnliche Fragen möchte dieses Kapitel eine Antwort geben.

Psychische Störung generell
". ich habe mich gefragt, weil sie schreiben, Hochsensibilität sei keine Krankheit, ob es da nicht doch Überschneidungen gibt. Ich habe eine psychische Erkrankung und frage mich: Wo beginnt die Krankheit? Sind nicht beides Seiten ein- und derselben Münze. "

Keine Krankheit, jedoch ein möglicher Risikofaktor

Zuerst möchte ich betonen, dass die Forschungen über Hochsensibilität noch lange nicht abgeschlossen sind (siehe die Ausführungen im Kapitel "Wissenschaftliche Forschung"). Wie der Begriff also nach Jahren wissenschaftlicher Forschung letztendlich festgelegt wird, können wir heute noch nicht sagen. Es überwiegt aber nach dem heutigen Stand der Forschung klar die Theorie, dass Hochsensibilität eine angeborene Veranlagung und keine Krankheit ist:

Nach heute vorherrschender Ansicht gilt Hochsensibilität als Veranlagung einer prozentual immer etwa gleichbleibenden Minderheit von 15-20 Prozent der Bevölkerung. Dieser Prozentsatz soll ziemlich stabil und speziesübergreifend sein (siehe z.B. G. Parlow, "Zart besaitet", Festland-Verlag 2003, S.11, S.45ff). Diverse Autoren (z.B. E. Aron) erwähnen jedoch, dass ein kleiner Prozentsatz der HSP ihre Hochsensibilität z.B. auf Grund von Traumata auch erworben haben könnte.

Man stelle sich vor: Wäre Hochsensibilität eine Krankheit, müssten 15-20 Prozent der Weltbevölkerung a priori krankgeschrieben werden:-). Es ist jedoch so, dass ein grosser Teil der Hochsensiblen mit dieser Veranlagung ein gesundes Leben führt, oft mit speziellen Begabungen und Potenzialen.

Schwierige Kindheit und Jugend als Risikofaktor für HSP

Zum Begriff der 'schwierigen Kindheit'

Hilft die Erkenntnis über die eigene Hochsensibilität, wenn man eine psychische Krankheit hat?

Wenn Hochsensible krank werden, dann muss diese Krankheit professionell behandelt werden, - da kann leider die Tatsache allein, dass man seine Hochsensibilität entdeckt hat, nicht viel ändern daran.

Die Hochschulgruppe für Schwule, Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuelle in Karlsruhe

Viele Leute landen versehentlich auf unserem Blog, nachdem Sie in Suchmaschinen nach Begriffen wie „xxx“ oder „Gayromeo“ gesucht haben. Auf Platz vier der häufigsten Suchbegriffe findet sich traurigerweise „homosexualität heilbar“. Den derartig Hilfesuchenden möchte ich an dieser Stelle ein paar Gedanken mit auf den Weg geben…

Bevor man sich fragt, ob Homosexualität heilbar ist, sollte man sich zunächst die Frage stellen: Warum sollte man überhaupt versuchen, Homosexuelle zu „heilen“?

„Homosexuelle sind krank.“

Nein. Früher wurde Homosexualität zwar als Krankheit betrachtet, aber bereits 1968 war Homosexualität als Krankheitsbild umstritten. Seit 1992 ist Homosexualität von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) endgültig von der Liste der Krankheitsbilder (International Classification of Diseases – ICD) gestrichen. Als Krankheitsbild vorhanden sind nur noch „Psychische und Verhaltensstörungen in Verbindung mit der sexuellen Entwicklung und Orientierung (ICD-10 F66)“, insbesondere die sogenannte Ichdystone Sexualorientierung:

Die Geschlechtsidentität oder sexuelle Ausrichtung (heterosexuell,
homosexuell, bisexuell oder präpubertär) ist eindeutig, aber die
betroffene Person hat den Wunsch, dass diese wegen begleitender
psychischer oder Verhaltensstörungen anders wäre und unterzieht
sich möglicherweise einer Behandlung, um diese zu ändern.

„Homosexualität ist unnatürlich.“

Nein. Bei über 450 Tierarten wurde homosexuelles Verhalten nachgewiesen – von gelegentlichen Seitensprüngen bis zu fast lebenslangen Bindungen. Aber widerspricht das nicht der Evolutionstheorie? Homosexuelle können sich doch nicht fortpflanzen, müssten also aussterben… Der Soziobiologe E. Wilson meint dazu: „Beteiligen sich Homosexuelle etwa an der Aufzucht der Kinder von Verwandten, dann fördern sie indirekt auch die Verbreitung des eigenen Erbguts.“

“Homosexualität ist Sünde.”

Auch wenn die katholische Kirche uns das weismachen will – ob man Homosexualität als Sünde betrachtet, ist eine Frage der Interpretation von nur wenigen Bibelstellen. Dazu muss man wissen, dass zu der Zeit, in der die Bibel geschrieben wurde, unser heutiges Konzept von Homosexualität nicht existierte: eine liebevolle(!) Beziehung(!) zweier erwachsener(!) Menschen. Nimmt man die Bibelstellen genauer unter die Lupe, so stellt man fest, dass dort die Rede von Vergewaltigung, Pädophilie und heidnischen Ritualen ist – aber nicht von einer homosexuellen Beziehung im heutigen Sinne.

„Homosexualität ist nicht normal.“

Ja, Homosexuelle sind in der Tat eine Minderheit. Genauso geht es Linkshändern und Rothaarigen. All diese Personengruppen sind eben anders als die Mehrheit. Früher wurden Linkshänder „geheilt“ indem sie auf die Benutzung der rechten Hand umerzogen wurden. Inzwischen weiß man, dass diese Behandlung bei den Betroffenen zu psychischen Problemen, schlechteren Schulleistungen, Gedächtnis- oder Sprachstörungen geführt hat. Und warum wurde diese „Umerziehung“ überhaupt versucht? Nur weil Linkshändigkeit nicht die gesellschaftliche Norm war. Genauso geht es uns heute mit der sexuellen Orientierung…

„Aber ich will meine / mein Kind soll seine Homosexualität trotzdem loswerden!“

Warum? Liegt das vielleicht daran, dass Homosexualität im konkreten sozialen Umfeld (Familie, Freunde, Kirchengemeinde, Dorfgemeinschaft) nicht akzeptiert wird? Man sollte sich klarmachen, dass in diesem Fall das Problem nicht beim Homosexuellen zu suchen ist, sondern beim homophoben Umfeld. Die naheliegenden Lösung dieses Problems wäre entweder die Konfrontation mit dem Umfeld und die Bekämpfung der Homophobie, oder der Wechsel des Umfelds, zum Beispiel durch einen Wohnsitzwechsel. Auch wenn ein Outing den Verlust von Freundschaften zur Folge hat: Freunde, die einen Menschen nicht mit allen seinen Eigenarten (insbesondere der sexuellen Orientierung) akzeptieren, sind keine Freunde. Wenn Eltern mit der Homosexualität des Kindes ein Problem haben, hilft vielleicht die Elternbroschüre „Da fiel ich aus allen Wolken“ des hessischen Sozialministeriums.

„Ich will aber unbedingt heterosexuell werden! Wer kann mir helfen?“

Wer jetzt immer noch den Wunsch hat, seine/ihre sexuelle Ausrichtung zu verändern, dem kann man nur raten sich an einen der vom LSVD gelisteten Therapeuten zu wenden, die alle angeben, sich den Problemen von Lesben und Schwulen vorurteilsfrei zu widmen. Wer allerdings hofft, dass diese tatsächlich die sexuelle Ausrichtung verändern können, der wird enttäuscht werden: Führende Psychologen sind der Ansicht, dass sogenannte reparative Therapien nicht nur nicht zum Erfolg führen, sondern potentiell schädigende Wirkung für die Therapierten haben. In einer Studie zum Verhalten von Psychologen gaben nur 4% der Therapeuten an, sie würden auf Nachfrage versuchen, die sexuelle Ausrichtung eines Patienten zu ändern. Ziel einer sogenannten affirmativen Therapie ist vielmehr, dass der Betroffene seine sexuelle Ausrichtung erforscht, akzeptiert, und in sein Leben integriert.

„Aber ich habe gehört, neuste wissenschaftliche Erkenntnisse behaupten, dass eine Heilung möglich ist.“

Vertreter der sogenannten Ex-Gay-Bewegung behaupten, sie könnten helfen, eine vorhandene homosexuelle in eine heterosexuelle Orientierung zu ändern. Wer psychisch halbwegs gesund bleiben will, sollte sich von derartigen „Behandlungen“ unbedingt fernhalten! Unter beyondexgay.com wird sehr gut zusammengestellt, welchen Schaden solche „Therapien“ anrichten: Viele Patienten haben nach jahrelanger Behandlung zwar nicht ihre Homosexualität, dafür aber ihre geistige Gesundheit, ihre Freunde, ihren Partner, ihren Glauben, ihren Job und jede Menge Geld verloren. Grund genug, um aktiv gegen Psychologen vorzugehen, die mit solch „wertlosen Therapien Menschenleben zerstören“.

Diese Gruppen berufen sich oft auf wissenschaftliche Studien, deren Aussagen dann jedoch fehlinterpretiert werden, wie zum Beispiel:

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Der letzte Absatz scheint mir sehr wichtig:
„Die Seele ist nicht alles

Bei aller Wichtigkeit des Seelenbezuges, der sich in der auf die Zukunft zielenden Causa finalis ausdrückt, ist natürlich auch die Causa effiziens in Gestalt von Erregern oder Schadstoffen nicht zu übersehen. Und auch die Causa materialis ist mit zu bedenken, der ich mein Buch „Peace-Food – wie Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt“ gewidmet habe. Tatsächlich wissen wir durch große Studien und harte Fakten, dass die gefährlichsten Krankheitsbilder in unserer Gesellschaft, die zu den meisten Todesfällen führen, Herzerkrankungen wie Infarkt und Schlaganfall und Krebs durch den Verzehr von Tierprotein dramatisch gefördert werden. Dass Milch(produkte) genau jene Osteoporose fördern, die sie laut Schulmedizin verhindern sollten, ist dabei besonders makaber und schwer anzunehmen. Die wissenschaftlichen Studienergebnisse – wie in „Peace-Food“ dargestellt – lassen daran allerdings leider keinen Zweifel.
So gehört zur ganzen Medizin beziehungsweise zur „Integralen Medizin“ immer alles und natürlich auch die Schulmedizin. Diese aber braucht dringend Ergänzung im Sinne von Komplementär-Medizin.“

Krankheit als Weg und Krankheit als Sprache der Seele, habe ich vor vielen Jahren ca. Ende der 80er, als ich noch tief in meiner Krankheit steckte, gelesen. Ich nutzte sie auch als Nachschlagewerk, wenn sich mal wieder ein neues Symptom zeigte. Damals wollte ich nicht so recht wahr haben, daß seelische Ursachen ebenfalls eine Rolle spielten und diese und andere Bücher (Internet gab’s noch nicht) halfen mir diese Seite zu betrachten und mir nicht nur der physischen, sondern auch der seelisch-emotionalen Ursachen der Krankheit bewußt zu werden.

Dafür bin ich Dr. Dahlke und Dethlefsen, sowie weiteren Autoren, sehr dankbar. Sich mit diesem Aspekt zu beschäftigen halte ich für sehr wichtig, denn die Krankheit ist eine Art Leitfaden/Wegweiser zur Bewältigung ungelöster Probleme. Heute betrachte ich auftretende Schmerzen/Symptome genauer und finde dann die Ursache sehr schnell. Problem bearbeiten oder durch andere Entscheidungen aus der Welt schaffen und schon verschwinden sie oder lassen zumindest nach, wenn weitere physische Ursachen vorliegen. Viele Jahre Übung und Selbsbeobachtung waren nötig – erstaunlich, was ich da so alles an Ballast mit mir herumschleppte. Klüger geworden, werfe ich den jetzt flott über Bord!

Ich glaube, dass die meisten Menschen sich nicht vorstellen können, dass die Seele einen so großen Einfluss auf den Körper hat, insbesondere auf die Gesundung. Daher ergänze ich folgendes:
° Dahlke hat zu den jeweiligen Symptomen am Ende auch die astrologische Entsprechung/Analogie hinzugefügt. Das sind sehr wertvolle Hinweise, denn man sieht jede Krankheit entweder im Geburtshoroskop oder im Transit. Die Astrologie bestätigt daher den Zusammenhang von Psyche und Krankheit. Zudem ist sie eine mathematisch exakte Abbildung der Verhältnisse, weil die Planetenposition ebenfalls mathematisch exakten Gesetzen folgt und berechnet werden kann.
° Die Medizin kümmert sich fast nur um den Körper, sie misst Geist und Seele keinerlei oder nur geringe Bedeutung zu, betrachtet also eigentlich nur ein Drittel der Tatsachen. Die größte Rolle spielt die Psyche. Dies und weitere Zusammenhänge findet man, wenn man sich anschaut, wie der Erwachsene entsteht: während der Kindheit. Mit wachsamen Auge kann man bei Kindern zusehen, wie eine körperliche Krankheit durch eine Einengung der Psyche entsteht. Die Befreiung der Seele und anschließende Heilung nannte Maria Montessori „Normalisierung“. Vergleichbares gibt es auch bei den Erwachsenen und für die Bewusstwerdung dieser Mechanismen, meist aus der frühen Kindheit stammend, ist das Buch von Dahlke bestens geeignet. Der Zusammenhang zwischen Krankheit und Seele lässt sich bei Kindern in der Entstehung erkennen. Maria Montessori wies darauf hin, sie schrieb

„Unfassbar war hingegen, dass sich [nach den Normalisierungen] auch der Gesundheitszustand der Kinder so verbesserte, als hätten sie sich einer Heilkur unterzogen. Sie waren anämisch [blutarm; Eisenmangel; Kennzeichen ist ein blasses, bleiches Gesicht] gewesen, sie waren weiterhin unterernährt und trotzdem verbesserte sich ihr Kreislauf, und sie wurden gesünder. Obwohl mir als Ärztin diese Tatsache damals unglaublich erschien, musste ich einsehen, dass gewisse Bedingungen, welche die psychischen Bedürfnisse erfüllten, offensichtlich auch Einfluss auf den körperlichen Zustand hatten. (..) So kam der Zeitpunkt, da die Ärzte unsere Casa dei Bambini [Kinderhäuser Montessoris] als eine Art Kurort empfahlen.“
(Montessori, Maria (1998): Erziehung für eine neue Welt, S. 48)

Groll und Verbitterung

Beantworten Sie zwei Fragen: Woran hindert mich das Symptom? Wozu zwingt es mich? So erkennen Sie leichter, um welches Thema es geht.

WO ES HILFE GIBT

  • bei Klinischen Psychologen und Psychotherapeuten, die sich mit dem Thema befassen ( ruhig vorher nachfragen!

Wolfgang Keibl, 48, Prostatatkrebs:

Marietta Bohn, 46, Brustkrebs

Dieser Artikel ist erschienen in GESUNDHEIT 7+8/2000


Die Nieren repräsentieren im menschlichen Körper den Partnerschaftsbereich. Nierenschmerzen und Nierenerkrankungen treten immer dann auf, wenn man in Partnerkonflikten steckt. Partnerschaft meint hier nicht Sexualität, sondern ganz grundsätzlich die Art und Weise, den Mitmenschen zu begegnen. Die spezifische Weise, wie jemand einem anderen Menschen begegnet, zeigt sich am deutlichsten innerhalb der Partnerschaft, ist jedoch auf jede andere Kontaktperson übertragbar. Um den Zusammenhang zwischen den Nieren und dem Partnerschaftsbereich besser verstehen zu können, mag es nützlich sein, zuerst die psychischen Hintergründe einer Partnerschaft genauer zu betrachten.
Die Polarität unseres Bewußtseins bringt es mit sich, daß wir uns nicht unserer Ganzheit bewußt sind, sondern uns immer nur mit einem Ausschnitt aus dem Seienden identifizieren. Diesen Ausschnitt nennen wir das Ich. Das, was uns fehlt ist unser Schatten, den wir per definitionem nicht kennen Der Weg des Menschen ist der Weg zu größerer Bewußtheit Der Mensch ist ständig gezwungen bisher unbewußte Schattenanteile bewußt zu machen und sie in seine Identifikation zu integrieren Dieser Lernprozeß kann nicht früher sein Ende finden bis wir ein vollkommenes Bewußtsein besitzen bis wir »heil« sind. Diese Einheit umfaßt die ganze Polarität in ihrer Ungeschiedenheit, also auch männlich und weiblich.
Der vollkommene Mensch ist androgyn, d.h. er hat die männlichen und die weiblichen Aspekte in seiner Seele zur Einheit verschmolzen (chymische Hochzeit). Androgynität darf man nicht mit einem Zwitter verwechseln; selbstverständlich bezieht sich die Androgynität auf die psychische Ebene. Der Körper behält sein Geschlecht. Aber das Bewußtsein identifiziert sich nicht mehr damit (ähnlich einem kleinen Kinde, das körperlich auch ein Geschlecht hat, sich aber damit nicht identifiziert). Das Ziel der Androgynität findet seinen äußerlichen Ausdruck auch im Zölibat und in der Kleidung der Priester und Mönche. Mann sein heißt, sich mit dem männlichen Pol seiner Seele zu identifizieren, wodurch der weibliche Anteil automatisch in den Schattenbereich rutscht; Frau sein heißt entsprechend, sich mit dem weiblichen Pol seiner Seele zu identifizieren, wodurch der männliche Pol ins Schattendasein gelangt. Unsere Aufgabe ist es, uns unseren Schatten bewußt zu machen. Das können wir aber nur über den Umweg der Projektion. Wir müssen das, was uns fehlt, über den Umweg des Außen suchen und finden, obwohl es in Wirklichkeit immer in uns ist.
Das klingt anfänglich paradox und wird vielleicht deswegen so selten verstanden. Doch Erkenntnis bedarf nun einmal der Spaltung von Subjekt und Objekt. Zwar kann beispielsweise das Auge sehen, doch es kann noch lange nicht sich selbst sehen. Dafür braucht es den Umweg der Projektion auf eine Spiegelfläche. Nur so kann man sich selbst erkennen. In derselben Situation sind wir Menschen. Der Mann kann seinen weiblichen Seelenanteil (C. G. Jung nennt ihn Anima) nur über die Projektion auf eine konkrete Frau bewußt machen. Das gleiche gilt umgekehrt für die Frau. Wir können uns den Schatten geschichtet vorstellen. Da gibt es sehr tiefe Schichten, die in uns das Grauen auslösen und vor denen wir deshalb große Angst haben, da gibt es Schichten, die nahe an der Oberfläche liegen und auf ihre Bearbeitung und Bewußtwerdung warten. Begegne ich nun einem Menschen, der einen Bereich lebt, der bei mir selbst im oberen Bereich des Schattens liegt, verliebe ich mich in ihn. Das letzte Wort „ihn“ kann man sowohl auf den anderen Menschen als auch auf den eigenen Schattenanteil beziehen, denn beides ist letztlich das gleiche.

Das, was wir an einem anderen Menschen lieben oder hassen, liegt letztlich immer in uns selbst. Wir sprechen dann von Liebe, wenn ein anderer einen Schattenbereich reflektiert, den wir in uns gern bewußt machen möchten, doch wir nennen es Haß, wenn jemand eine sehr tiefe Schicht unseres Schattens reflektiert, der wir in uns noch gar nicht begegnen wollen. Wir finden das andere Geschlecht attraktiv, weil es uns fehlt. Wir haben oft Angst vor ihm, weil es uns unbewußt ist. Die Begegnung mit einem Partner ist die Begegnung mit dem uns unbewußten Seelenaspekt in uns. Wenn dieser Mechanismus der Spiegelung eigener Schattenbereiche im anderen ganz klar ist, werden wir alle Partnerprobleme im neuen Licht betrachten. Alle Schwierigkeiten, die wir mit unserem Partner haben, sind Schwierigkeiten, die wir mit uns haben.
Unser Verhältnis zu unserem Unbewußten ist immer ambivalent. Es reizt uns, und wir haben Angst davor. Genauso ambivalent ist meist unser Bezug zum Partner wir lieben und hassen ihn, wollen ihn ganz besitzen und am liebsten loswerden, finden ihn wundervoll und entsetzlich. In allen Aktivitäten und allen Reibereien, die eine Partnerschaft ausfüllen, bearbeiten wir immer unseren Schatten. Deswegen finden immer relativ gegensätzliche Menschen zueinander. Gegensätze ziehen sich an das weiß jeder, und doch wundert man sich immer wieder von neuem, »wieso gerade diese beiden zusammengefunden haben, die doch gar nicht zusammen passen«. Sie passen um so besser, je größer die Gegensätze sind, denn jeder lebt den Schatten des anderen, oder pointiert formuliert jeder läßt seinen Schatten vom Partner leben. Partnerschaften zwischen zwei recht ähnlichen Menschen wirken zwar ungefährlicher und sind auch bequemer, aber sie bringen für die Entwicklung der Beteiligten meist nicht sehr viel: Es spiegelt sich im anderen nur der eigene, bewußte Bereich das ist unkompliziert und langweilig. Man findet sich gegenseitig wunderbar und projiziert den gemeinsamen Schatten auf die restliche Umwelt, die man dann gemeinsam meidet. Fruchtbar sind nur die Reibungen in einer Partnerschaft, denn nur dadurch, daß man seinen Schatten am anderen bearbeitet, kommt man sich näher. Damit dürfte deutlich werden, daß das Ziel dieser Arbeit in der eigenen Ganzheit liegt.
Im Idealfall sollten am Ende einer Partnerschaft zwei Menschen stehen, die beide in sich ganz geworden oder wenigstens wollen wir vom Idealfall absehen heiler geworden sind, da sie unbewußte Seelenanteile in sich durchlichtet haben und so dem Bewußtsein integrieren konnten. Am Ende steht also nicht das turtelnde sich liebende Paar, von denen der eine ohne den anderen nicht leben kann. Der Hinweis, daß man ohne den anderen nicht leben könne, zeigt lediglich, daß jemand aus lauter Bequemlichkeit (man könnte auch sagen: Feigheit) den anderen dazu benutzt, den eigenen Schatten leben zu lassen, ohne den Versuch zu unternehmen, die Projektion zu bearbeiten und zurückzunehmen. In solchen Fällen (und das ist die Mehrzahl!) erlaubt auch ein Partner dem anderen nicht, daß er sich weiterentwickelt, weil dadurch die eingefahrenen Rollen in Frage gestellt würden. Macht einer eine Psychotherapie, so beschwert sich nicht selten der Partner darüber, daß der andere sich so stark verändert habe. (»Wir wollten doch eigentlich nur, daß das Symptom verschwindet!«)
Eine Partnerschaft hat dann ihr Ziel erreicht, wenn man den anderen nicht mehr braucht. Nur in einem solchen Fall wurde mit dem Versprechen der »ewigen Liebe« ernst gemacht. Liebe ist ein Bewußtseinsakt und bedeutet, seine eigene Bewußtseinsgrenze zu öffnen für das, was man liebt, um sich damit zu einen. Dies ist erst dann geschehen, wenn man all das, was der Partner repräsentierte, in seine Seele aufgenommen hat oder anders ausgedrückt, wenn man alle Projektionen zurückgenommen hat und sich mit ihnen vereint hat. Damit ist die Person als Projektionsfläche leer geworden leer von Anziehung und Abstoßung, die Liebe ist ewig, d.h. zeitunabhängig geworden, da sie in der eigenen Seele verwirklicht wurde. Solche Überlegungen wirken immer Angst auslösend auf Menschen, die mit ihren Projektionen stark im Materiellen hängen. Sie binden Liebe an die Erscheinungsform, statt an Bewußtseinsinhalte. Bei dieser Haltung wird die Vergänglichkeit des Irdischen zur Bedrohung, und dann hofft man, seine »geliebten Angehörigen« im Jenseits wiederzufinden. Dabei übersieht man, daß das »Jenseits« immer da ist. Das Jenseits ist der Bereich jenseits der materiellen Formen. Man braucht lediglich alles Sichtbare im Bewußtsein zu transmutieren, und man ist bereits jenseits der Formen. Alles Sichtbare ist nur ein Gleichnis warum sollte es beim Menschen anders sein?
Die sichtbare Welt muß durch unser Leben überflüssig gemacht werden das gilt auch für unseren Partner. Probleme ergeben sich nur dann, wenn zwei Menschen ihre Partnerschaft unterschiedlich »nutzen«, indem der eine seine Projektionen bearbeitet und zurücknimmt, der andere aber voll in den Projektionen steckenbleibt. Dann wird der Zeitpunkt kommen, da der eine vom anderen unabhängig wird, während dem anderen das Herz bricht. Bleiben jedoch beide Teile in der Projektion stecken, so erleben wir eine Liebe bis in den Sarg und danach die große Trauer, weil die andere Hälfte fehlt! Wohl dem, der begreift, daß einem nur das nicht genommen werden kann, was man in sich verwirklicht hat. Liebe will eins sein, sonst nichts. Solange sie noch auf äußere Objekte gerichtet ist, hat sie ihr Ziel nicht erreicht. Es ist wichtig, die innere Struktur einer Partnerschaft genau zu kennen, um die analogen Bezüge zum Geschehen in der Niere nachvollziehen zu können. Wir finden im Körper sowohl singuläre Organe (z. B. Magen, Leber, Pankreas, Milz) als auch paarig angelegte, wie z. B. Lunge, Hoden, Eierstöcke und Nieren. Betrachten wir die paarigen Organe, so fällt auf, daß sie alle einen Bezug zum Thema »Kontakt« und »Partnerschaft« haben. Dabei repräsentieren die Lungen den unverbindlichen Kontakt und Kommunikationsbereich, während Hoden und Eierstöcke als Geschlechtsorgane die Sexualität repräsentieren. Die Nieren hingegen entsprechen der Partnerschaft im Sinne einer engen mitmenschlichen Begegnung. Diese drei Bereiche entsprechen übrigens auch den drei altgriechischen Begriffen für Liebe: Philia (Freundschaft), Eros (sexuelle Liebe) und Agape im Sinne des schrittweisen Einswerdens mit allem.
Alle Stoffe, die der Körper aufnimmt, gelangen letztlich ins Blut. Die Nieren haben die Aufgabe einer zentralen Filterstation. Hierfür müssen sie erkennen können, welche Stoffe für den Organismus zuträglich und verwertbar sind und welche Abbauprodukte und Gifte ausgeschieden werden müssen. Für diese schwierige Aufgabe stehen den Nieren verschiedene Mechanismen zur Verfügung, die wir hier wegen ihrer physiologischen Komplexität auf zwei Grundfunktionen vereinfachen wollen: Der erste Schritt der Filterung funktioniert nach dem Vorbild eines mechanischen Siebes, in dem Teilchen ab einer gewissen Größe zurückgehalten werden. Die Porengröße dieses Siebes ist genau so groß, daß das kleinste Eiweißmolekül (Albumin) noch gerade zurückgehalten wird. Der zweite, wesentlich kompliziertere Schritt basiert auf einer Verbindung von Osmose und dem Gegenstromprinzip. Im wesentlichen beruht die Osmose auf dem Ausgleich zwischen dem Druck und Konzentrationsgefälle zweier Flüssigkeiten, die von einer semipermeablen Membran voneinander geschieden sind. Dabei sorgt das Gegenstromprinzip dafür, daß die beiden verschieden konzentrierten Flüssigkeiten immer wieder aneinander vorbeigeführt werden, wodurch es der Niere im Bedarfsfall möglich ist, hochkonzentrierten Urin auszuscheiden (z.B. Morgenurin). Bei diesem osmotischen Ausgleich geht es letztlich darum, dem Körper lebenswichtige Salze zu erhalten, wovon unter anderem das Säure-Basen-Gleichgewicht abhängig ist.

Dem medizinischen Laien ist meist gar nicht bewußt, von welch lebenswichtiger Bedeutung dieses Säure-Basen-Gleichgewicht ist, das numerisch im pH-Wert ausgedrückt wird. So hängen alle biochemischen Reaktionen (z. B. Energiegewinnung, Eiweiß-Synthese) von einem in engen Grenzen stabilen pH-Wert ab. Das Blut hält sich damit in der genauen Mitte zwischen basisch und sauer, zwischen Yin und Yang. Analog besteht jede Partnerschaft in dem Versuch, die beiden Pole, männlich (Yang, sauer) und weiblich (Yin, basisch) zum harmonischen Ausgleich zu bringen. So wie die Niere dafür sorgt, daß das Gleichgewicht zwischen Säure und Base garantiert ist, so sorgt die Partnerschaft analog dafür, daß man durch die Verbindung mit einem anderen Menschen, der den Schatten von einem lebt, in Richtung Ganzheit vervollständigt wird. Dabei kompensiert die andere (oder »bessere«) Hälfte durch ihr Sosein das, was einem selbst fehlt.
Die größte Gefahr in einer Partnerschaft ist allerdings immer der Glaube, problematische und störende Verhaltensweisen wären allein dessen Problem und hätten mit mir selbst nichts zu tun. In diesem Falle bleibt man in der Projektion stecken und erkennt nicht die Notwendigkeit und den Nutzen, die vom Partner reflektierten eigenen Schattenbereiche zu be- und verarbeiten, um durch diese Bewußtwerdung zu wachsen und zu reifen. Somatisiert sich dieser Irrtum, so lassen auch die Nieren lebenswichtige Stoffe (Eiweiß, Salze) die Filtersysteme passieren und verlieren damit für die Eigenentwicklung wesentliche Bestandteile an die Außenwelt (z.B. bei der Glomerubnephritis). Sie zeigen damit die gleiche Unfähigkeit, wichtige Stoffe als eigene zu erkennen, wie die Psyche, welche wichtige Probleme nicht als eigene erkennt und deshalb dem anderen überläßt. So wie der Mensch sich im Partner erkennen muß, so brauchen auch die Nieren die Fähigkeit, die von außen kommenden, »fremden« Stoffe als für die eigene Auseinandersetzung und Entwicklung wichtige
Stoffe zu erkennen. Wie stark der Bezug der Nieren zum Thema »Partnerschaft« und »Kontaktfähigkeit« ist, läßt sich auch gut an bestimmten Gewohnheiten des täglichen Lebens ablesen. Bei allen Gelegenheiten, bei denen Menschen zusammenkommen in der Absicht, miteinander in Kontakt zu treten, spielt das Trinken eine übergeordnete Rolle. Kein Wunder, denn Trinken stimuliert das »Kontaktorgan Niere« und damit auch die psychische Kontaktfähigkeit. Der Kontakt wird schnell noch enger, wenn man mit seinen gefüllten Gläsern und Bierkrügen gemeinsam anstößt. So kann man über das Anstoßen anbandeln, ohne anstößig zu werden. Auch der Eintausch des distanzierten »Sie« in ein nahes »Du« ist fast immer mit einem Trinkritual verbunden man begießt die Verbrüderung. Menschliche Kontaktherstellung wäre ohne gemeinsames Trinken so gut wie unvorstellbar sei es eine Party, ein geselliges Zusammensein oder ein Volksfest, überall trinkt man sich Mut an, dem anderen näherzukommen. Entsprechend argwöhnisch betrachtet eine solche Runde dann auch den, der nicht mittrinkt, denn wer nicht (oder wenig) trinkt, zeigt damit, daß er seine Kontaktorgane nicht anregen und so in der Distanz verbleiben will. Bei all diesen Gelegenheiten bevorzugt man eindeutig stark diuretische Getränke, welche die Niere besonders kräftig anregen, wie Kaffee, Tee und Alkohol. (Gleich nach dem Trinken folgt die Bedeutung des Rauchens bei geselligen Anlässen. Rauchen stimuliert unser anderes Kontaktorgan, die Lunge. Es ist allgemein bekannt, daß man in Gesellschaft meist wesentlich mehr raucht, als wenn man allein ist.) Wer viel trinkt, zeigt damit seinen Wunsch nach Kontakt die Gefahr besteht jedoch, daß er auf der Ebene der Ersatzbefriedigung steckenbleibt.
Nierensteine entstehen durch Ausfällung und Kristallisation bestimmter im Harn überreichlich vorhandener Stoffe (z. B. Harnsäure, Calcium-Phosphat, Calcium-Oxalat). Neben den dafür verantwortlichen Milieubedingungen korreliert die Gefahr der Steinbildung stark mit der Flüssigkeitsmenge, die jemand trinkt; eine große Flüssigkeitsmenge senkt die Konzentration eines Stoffes und erhöht die Löslichkeit. Bildet sich jedoch ein Stein, dann unterbricht dieser den Fluß und kann zu einer Kolik führen. Die Kolik ist ein sinnvoller Versuch des Körpers, den blockierenden Stein durch peristaltische Bewegungen des Harnleiters nach außen zu bewegen. Dieser extrem schmerzhafte Vorgang ist mit einer Geburt vergleichbar. Der Kolikschmerz führt zu extremer Unruhe und einem starken Bewegungsdrang. Reicht die körpereigene Kolik nicht aus, den Stein weiterzubewegen, fordert der Arzt den Patienten sogar noch auf, zusätzlich Sprünge zu machen, um damit den Stein weiterzubefördern. Darüber hinaus versucht die Therapie, vor allem durch Entspannung, Wärmezufuhr und reichliches Trinken, die Steingeburt zu beschleunigen.
Die Entsprechungen auf der psychischen Ebene sind einfach zu sehen. Der blockierende Stein besteht aus Stoffen, die eigentlich ausgeschieden werden sollten, da sie zur Entwicklung des Körpers nichts mehr beitragen können. Er entspricht einer Anhäufung von Themen, von denen man ebenfalls schon längst hätte loslassen sollen, da sie für die Entwicklung nichts bringen. Hält man jedoch an unwichtigen und überlebten Themen fest, so blockieren sie den Fluß der Entwicklung und erzeugen einen Stau. Das Symptom der Kolik zwingt dann zu jener Bewegung, die man durch sein Festhalten eigentlich verhindern wollte, und der Arzt fordert vom Patienten genau das Richtige:
den Sprung. Erst ein Sprung aus dem Alten kann die Entwicklung wieder in Fluß bringen und vom überalterten (Stein) befreien.
Die Statistik weiß, daß Männer häufiger an Nierensteinen erkranken als Frauen. Die Themen »Harmonie« und »Partnerschaft« sind für den Mann schwerer lösbar als für die Frau, die diesen Prinzipien von Natur aus nähersteht.
Umgekehrt stellt die aggressive Durchsetzung für die Frau ein größeres Problem dar, da dieses Prinzip dem Mann nähersteht. Statistisch zeigt sich dies in der bereits besprochenen Häufigkeit der Gallensteine bei Frauen. Die bei der Nierenkolik eingesetzten Therapiemaßnahmen beschreiben bereits gut die Prinzipien, die bei der Lösung von Harmonie und Partnerschaftsproblemen hilfreich sind:
Wärme als Ausdruck von Zuneigung und Liebe, Entspannung der krampfenden Gefäße als Zeichen des Sich-Öffnens und Weiter-Werdens und schließlich die Flüssigkeitszufuhr, die alles wieder in Bewegung und Fluß bringt.

Schrumpfniere, künstliche Niere

Der Endpunkt der Entwicklung ist erreicht, wenn alle Funktionen der Nieren völlig darniederliegen und deshalb eine Maschine, die künstliche Niere, die lebenswichtigen Aufgaben der Blutwäsche übernehmen muß (Dialyse). Jetzt wird die perfekte Maschine zum Partner, nachdem man nicht bereit war, seine Probleme mit lebenden Partnern aktiv zu lösen. Wenn kein Partner perfekt und zuverlässig genug oder der Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit zu übermächtig war, findet man in der künstlichen Niere nun einen Partner, der ideal und perfekt ist, da er ohne Eigenanspruch und Eigenbedürfnis treu und zuverlässig all das tut, was man von ihm will. Doch dafür ist man auch von ihm total abhängig: Mindestens dreimal wöchentlich muß man sich in der Klinik mit ihm treffen oder falls man sich eine eigene Maschine leisten kann schläft man Nacht für Nacht treu an seiner Seite. Man kann sich niemals weit von ihm entfernen und lernt vielleicht über diesen Umweg, daß es eben doch keine perfekten Partner gibt solange man selbst noch nicht vollkommen ist.

Wenn etwas an die Nieren geht, sollte man sich folgende Fragen vorlegen:
1. Welche Probleme habe ich im Bereich meiner Partnerschaft?
2. Neige ich dazu, in der Projektion steckenzubleiben und so die Fehler meines Partners allein für dessen Probleme zu halten?
3. Versäume ich, in all den Verhaltensweisen meines Partners mich selbst zu entdecken?
4.Halte ich an alten Problemen fest und verhindere ich dadurch den Fluß der Entwicklung?
5.Zu welchen Sprüngen will mich mein Nierenstein in Wirklichkeit veranlassen?

Was ist „Krankheit als Symbol“?

Es ist eine Möglichkeit, die symbolische Botschaft von Krankheitssymptomen zu entschlüsseln.

Auswahl meiner Anwendungserfahrungen:

  • Was fehlt dem Mensch? Um das zu erkennen, muss auf allen Ebenen des menschlichen Daseins geschaut und gearbeitet werden
  • Die Sprache des Körpers verstehen auf der Basis: alles körperliche Geschehen ist Ausdruck eines seelischen Inhalts
  • Selbstverwirklichung und gesunder Wachstum anstelle von Expansion auf falscher Ebene

Wie kann ich mir eine Therapie mit „Krankheit als Symbol“ vorstellen?

Wir suchen und finden die Bedeutung Ihrer Krankheit und deren Symptome – um dieser dann eine Entwicklungsmöglichkeit anzubieten.

Dazu stelle ich Ihnen z.B. Fragen wie:

Warum geschieht gerade Dir, gerade das, gerade jetzt? Woran hindert Dich die Symptomatik? Wozu zwingt sie Dich? Und welchen Sinn erfüllt sie gerade jetzt in Deinem Leben?

Darüber hinaus befragen Sie in geführten Meditationen Ihren Körper, um verdeckte Botschaften zu erfahren.

Des Weiteren biete ich Ihnen mein umfangreiches Wissen an, welche Bedeutung man den jeweiligen Beschwerden zuspricht. Doch da jedes Krankheitsbild vollkommen individuell ist, ist es auch nur in der persönlichen Situation ganz stimmig zu deuten. Und wirklich erschöpfend werden Deutungen erst, wenn sowohl die persönlichen Umstände mit in Betracht gezogen werden, wie natürlich auch die betroffenen Organebenen.

Hierbei geht es nie darum, eine Schuldzuweisung zu finden, sondern die eigene Verantwortung für die Entwicklungschance, die in der Krankheit steckt, übernehmen zu können und damit als bewußten Teil der eigenen Persönlichkeit zu leben.

Ich verwende das „Krankheit als Symbol“ – Wissen als Basis für die daraus folgenden und wesentlichen Schritte an, z.B. um an den entsprechenden Blockaden und Widerständen zu arbeiten, die bisher der Heilung im Wege standen, und diese zu überwinden. Meine Arbeit diesbezüglich hat nie zum Ziel, die Schulmedizin zu ersetzen, sie ist lediglich eine erweiterte Sichtweise, die zur Heilung beitragen kann.

Wissenswertes über „Krankheit als Symbol“

Dr. med. Ruediger Dahlke ist bekannt als Arzt und Buch-Autor. Seit 1978 ist er als Psychotherapeut, Fastenarzt und Seminarleiter tätig. Seit 1989 leitet er das Heil-Kunde-Zentrum für Psychotherapie, ganzheitliche Medizin und Beratung in Johanniskirchen. Er hält Seminare und Ausbildungen in Psychosomatik, Atem- und Psychotherapie, Fasten und Bilder-Meditation. Man kennt ihn auch aus Vorträgen und Firmen-Trainings im deutschsprachigen Raum und in Italien.

Dahlke achtet schon bei der Symptombeschreibung auf die verwendete Symptomsprache. Symptomsprache ist ein Sonderfall der Körpersprache und wohl die am verbreitetste Sprache auf dieser Erde. Obwohl sie eine universelle Sprache ist, wird sie allerdings nur von wenigen Menschen unserer Kultur bewusst verstanden.

Dabei wäre es gar nicht so schwer, sie wieder zu erlernen. Denn unser Körper spricht nicht nur, sondern unsere Sprache ist auch körperlich. Ob wir etwas begreifen oder verstehen, bestimmte Dinge uns an die Nieren gehen oder andere zu Kopf steigen, ob wir uns etwas zu Herzen nehmen, oder es uns auf den Magen schlägt, ob Läuse über unsere Leber laufen oder der Atem vor Schreck stockt, immer ist die Sprache psychosomatisch und zeigt uns eine Verbindung zwischen Körper und Seele, die diese Kultur erst langsam wieder entdeckt.

Rüdiger Dahlke versteht Krankheiten darüber hinaus als SINNvolles Geschehen, nämlich als einen Weg der Seele, ungelöste Konflikte zu Bewußtsein zu bringen.

Für dieses Bewußtwerden ist es hilfreich, die symbolische Bedeutung von Krankheitssymptomen zu verstehen und die Botschaft der Krankheit entschlüsseln zu können. Das ebnet den Weg, sich der anstehenden Lernaufgabe zu stellen, auf die die Krankheit hinweist.

Kerstin Scheffé
Dipl. Psychologin
Heilpraktikerin (Psychotherapie)
Praxis für ganzheitliche Therapie

Synonyme: Erkrankung, Morbus, Nosos, Pathos
Englisch: disease

Eine Krankheit bzw. Erkrankung ist eine Störung der normalen physischen oder psychischen Funktionen, die einen Grad erreicht, der die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden eines Lebewesens subjektiv oder objektiv wahrnehmbar negativ beeinflusst. Die Grenze zwischen Krankheit und Befindlichkeitsstörung ist fließend.

Sozialversicherungsrechtlich wird unter Krankheit das Vorhandensein einer Störung verstanden, die eine Behandlung im Sinne von medizinischer Therapie und Krankenpflege erfordert und eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat.

Bei Menschen, die an einer Krankheit leiden, spricht man von Erkrankten. Das entsprechende Adjektiv ist krank.

Die Einteilung der Krankheiten kann grob organbezogen nach den Hauptdiagnosegruppen (MDC - Major Diagnostic Categories) erfolgen. Genauer erfolgt sie entsprechend der ICD-10-Klassifikation, bzw. für den onkologischen Bereich entsprechend der Internationalen Klassifikation der Krankheiten für die Onkologie (ICD-O). In Lehrbüchern findet man weitere Systematiken, die sich am klinischem Bild oder an der Histopathologie ausrichten.

Krankheitssystematiken unterliegen einem ständigen Review, da durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse Zusammenhänge aufgedeckt werden, die eine abweichende Einordnung notwendig machen. So können Krankheiten unbekannter Ursache z.B. einem bestimmten Gendefekt zugeordnet werden.

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Hilfebedürftige, die im Leistungsbezug stehen, können zur Abwendung einer akuten Notsituation Sonderbedarf geltend machen (§ 23 SGB II). Handelt es sich bei diesem Sonderbedarf um wiederkehrende Bedarfssituationen, können sie den Anspruch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar dieses Jahres unmittelbar auf das Grundgesetz stützen, weil es derzeit für diese besonderen Bedarfslagen an einer gesetzlichen Regelung fehlt. Deshalb kann es auch sinnvoll sein, Ansprüche in dieser Übergangszeit einstweilen auf die Auffangvorschrift des § 73 SGB XII zu gründen. Die Sozialleistungsträger haben in der Vergangenheit häufig mit Hilfe dieser Vorschrift Leistungen in besonderen Lebenslagen gewährt, wenn andere Hilfemöglichkeiten nicht gegeben waren.

Ein Bundesgerichtsurteil vom 06. September 2010 hielt fest, dass Krankheiten von Arbeitnehmern im Arbeitszeugnis zu erwähnen sind, sofern diese für die Gesamtbeurteilung der Arbeitsleistung notwendig sind. Dies ist der Fall, wenn eine Krankheit erheblichen Einfluss auf die Leistung und/oder das Verhalten eines Arbeitnehmers hat, oder wenn eine Krankheit die Eignung zum Job in Frage stellt (und deshalb einen sachlichen Grund für eine Kündigung bilden würde).

Ebenfalls zu erwähnen sind längere krankheitsbedingte Unterbrüche der Arbeitstätigkeit, die im Verhältnis zur Anstellungsdauer beachtlich sind (d.h. nicht die Länge der Krankheit an sich ist entscheidend, sondern das Verhältnis zwischen Ausfall und Anstellungsdauer). Grund dafür ist, dass ohne den Hinweis auf diesen Ausfall beim neuen Arbeitgeber ein falscher Eindruck über die Dauer der Berufserfahrung des Arbeitnehmers entstehen könnte.

Im Fall des erwähnte Bundesgerichtsurteils war der Angestellte gut drei Jahre im betreffenden Unternehmen tätig, davon jedoch etwa eineinhalb Jahre wegen Krankheit arbeitsunfähig, also verhältnismässig lange. Dagegen hätte bei einem langjährigen Angestellten ein ähnlicher krankheitsbedingter Ausfall kaum Einfluss auf die Berufserfahrung – eine Erwähnung im Arbeitszeugnis wäre dann kaum gerechtfertigt.

Das Bundesgericht hielt in seinem Entscheid fest:
„Der Beschwerdeführer war während mehr als einem Jahr krankheitshalber unfähig, seine bisherige Tätigkeit auszuüben. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses war nicht absehbar, ob und wann er dazu wieder in der Lage sein wird, weshalb die Krankheit seine weitere Eignung zur Ausübung der bisherigen Tätigkeit erheblich in Frage stellte. Unter diesen Umständen bildete die Krankheit einen berechtigten Kündigungsgrund. Demnach war die Beschwerdegegnerin unabhängig davon, ob sie die Kündigung auf Grund der Krankheit aussprach, gehalten, diese in einem qualifizierten Arbeitszeugnis zu erwähnen. Damit ist eine Verletzung von Art. 330a OR zu verneinen, ohne dass der subjektive Kündigungsgrund bzw. die entsprechende Rüge des Beschwerdeführers geprüft werden müsste. Nicht entscheiderheblich ist auch, ob die Erwähnung der Krankheit sich allenfalls hätte rechtfertigen können, weil sonst bezüglich der Berufserfahrung ein falsches Bild entstanden wäre.“

Im Arbeitszeugnis nicht zu erwähnen sind dagegen geheilte Krankheiten, welche am Ende eines Arbeitsverhältnisses nicht mehr bestehen und damit die Beurteilung von Leistung und/oder Verhalten des Arbeitnehmers nicht mehr betreffen.

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Werde Teil des Rudels

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

Was ist ALS?
Die ALS ist eine sehr ernste Erkrankung des zentralen und peripheren Nervensystems. Das Wort "amyotrophe" steht für einen Krankheitsprozess, der zum Verlust der Muskelsubstanz führt, hervorgerufen durch die Zerstörung von wichtigen Nervenzellen und ihren Fortsätzen.

Der Verlust von zentralen Nervenzellen in der motorischen Hirnrinde (Verbindung zwischen Gehirn und Rückenmark) wird als "Lateralsklerose" bezeichnet.

Die Krankheit beginnt in der Regel mit einer unerklärlichen Schwächung der Arm-, Hand- oder Beinmuskulatur mit Ausdauerschwächen und größerer Ermüdbarkeit. Später greift die Erkrankung auf die Kontrolle der gesamten Muskulatur über. Für die Erkrankten bedeutet das, dass sie in späteren Krankheitsstadien nicht mehr in der Lage sind zu greifen, zu laufen oder zu schlucken.

Die ALS ist eine weitgehend unbekannte Erkrankung, die für die Wissenschaft lange Zeit ein scheinbar unlösbares Rätsel darstellte.

Wer erkrankt an ALS?
ALS kommt weltweit vor. Pro Jahr erkranken etwa ein bis zwei von 100.000 Personen an der Krankheit. Männer erkranken etwas häufiger als Frauen (1,6: 1). Das Durchschnittsalter des Krankheitsbeginns liegt bei 53 - 54 Jahren. Etwa 80 % der Fälle beginnen zwischen dem 40. und dem 70. Lebensjahr. 10 % der Patienten sind jünger, etwas mehr als 10 % älter. Die ALS ist nicht ansteckend.

Dabei sind Kranken- und Atemgymnastik, logopädische Übungen und eine individuell angepasste Speisezubereitung sehr wesentliche und notwendige Hilfsmittel für die Patienten.

Weltweit wird die Ursachenforschung zum Thema ALS bereits seit längerem intensiviert. Es gibt daher durchaus Hoffnung, dass in absehbarer Zeit wirksame Behandlungsmethoden zur Verfügung stehen, die die Krankheitsursache oder die Symptome aufgreifen. Wichtig hierfür sind jedoch breit angelegte Therapiestudien bei denen Betroffene den Forschern und Ärzten helfen den Krankheitsursachen auf die Spur zu kommen und erfolgreiche Behandlungsmethoden zu entwickeln.

Die Ursachen einer Depression - Was kann Depressionen auslösen?

Bis heute weiß man nicht genau, warum eine Depression wirklich entsteht. Es wird angenommen, daß viele verschiedene Faktoren bei der Entstehung der Krankheit beteiligt sind.

Die Depression gehört zu den häufigsten Krankheiten in Deutschland. Man geht davon aus, daß 15 % aller Männer und 24 % aller Frauen im Laufe ihres Lebens an einer Depression erkranken. 10-15 % der Erkrankten versuchen Schätzungen zufolge einen Selbstmordversuch, wenn die Krankheit nicht behandelt wird. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt die Depression sogar als schwerwiegendere Krankheit ein als zum Beispiel Diabetes oder eine Herzerkrankung, woran man erkennen kann, wie schwer eine Depression tatsächlich für den Betroffenen ist.

Vieles spricht dafür, daß die Depression eine Krankheit der Neuzeit ist. Die Belastung in unserer modernen Gesellschaft wird immer höher, hinzu kommen Sorgen vor Arbeitslosigkeit, Stress im Beruf, ein verändertes Familienleben oder sogar Stress in der Freizeit sind sicher Faktoren, die eine Depression auslösen können. Hinzu kommt der immer weiter steigende Konsum von Alkohol, Nikotin, Medikamenten oder anderen Suchtmitteln, die die Psyche verändern können.

Ein weiterer Punkt, der den meisten nicht bekannt sein dürfte, ist die Missachtung des inneren Rhythmus, man nennt ihn auch biologischen Rhythmus. Die moderne Technik, vor allem die Erfindung des elektrischen Lichtes, hat die Verschiebung des Lebensrhythmus möglich gemacht. Früher stand man auf, wenn der Hahn krähte und ging zu Bett, als die Sonne unterging. Heutzutage steht man mitten in der Nacht auf und geht ebenso mitten in der Nacht zu Bett. Dies bewirkt eine Verstellung der inneren Uhr, was ebenfalls als ein Faktor zur Entstehung einer Depression angesehen wird. Allerdings muss man noch anmerken, daß es durchaus schon aus der Antike Berichte über Depressionen gibt. Es gab also schon zu allen Zeiten depressive Menschen, nicht nur in unserer Zeit.

Verlust und Verlustängste
Fast jeder Mensch hat an sich und seine Umwelt bestimmte Erwartungen und Wünsche. Wenn diese Erwartungen nicht erfüllt werden, entsteht Wut und man kämpft dagegen an, oder man ist enttäuscht und fällt vielleicht in eine tiefe Krise. Wie der einzelne reagiert, hängt von seiner Lebenseinstellung und seiner Lebenserfahrung ab. Depressionen werden von negativen Lebenseinstellungen zu sich selbst, der Situation und der Zukunft gefördert. Man bewertet die eigene Situation als ausweglos, man fühlt sich als Versager. Wenn man zum Beispiel seine Arbeit verliert, glaubt man, nie mehr eine Arbeit zu finden. Wenn man seinen Partner verliert, glaubt man, nicht liebenswert zu sein und nie mehr einen Partner zu finden. Man zieht sich so immer weiter aus der Umwelt zurück, weil man glaubt, wertlos zu sein.

Störungen in der Kindheit

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آمين- Amien -- Amen.

قُلْ هُوَ ٱللَّهُ أَحَدٌ - Qul huwa llahu ahad -- Sprich: Er ist der eine Gott

ٱللَّهُ ٱلصَّمَدُ - Allahu ssamad -- GOTT, der Alleiniger

لَمْ يَلِدْ وَلَمْ يُولَدْ - Lam yalid wa lam yulad -- Er zeugt nicht und wird nicht gezeugt

وَلَمْ يَكُن لَّهُۥ كُفُوًا أَحَدٌۢ - Wa lam yakun lahu kufuwan ahad -- und keiner ist ihm gleich.

سبحان ربي الاعلئ - Subhana rabbiya laґla -- Gepriesen sei mein oberster Gott

سبحان ربي الاعلئ - Subhana rabbiya laґla -- Gepriesen sei mein oberster Gott

Alle diese Bewegungen (Verhalten und Lesung) sind eine Rakaa.

تشهد - Attaschahhud -- Glaubenszeugnis

الصَّلَـواتُ الطَّيِّـبات للهِ - Assalawatu attayyibatu lillah -- Die guten Gebete seien GOTT

السَّلامُ عَلَيکَ أَيُّها النَّبِيُّ وَ رَحمَةُ اللهِ وَ بَرَکاتُه - Assalamu aliaka ayyuha nnabiiyyu wa rahmatu llahi wa barakatuh -- Friede sei mit Dir, o Prophet, und mit Dir seien auch Erbarmen und Segen GOTTES

السَّلامُ عَلَينا وَ عَلَی عِبادِ اللهِ الصَّالِحين - Assalamu alaina wa ala ibadi llahi ssalihien -- Friede sei mit uns und mit den guten Dienern GOTTES

وَ أَشهَدُ أَنَّ مُحَمَّدًا عَبدُهُ وَ رَسُولُه - Wa aschhadu anna mahammadan abduhu wa rasuluh -- Und ich bezeuge dass Muhammad der Diener und Gesandte GOTTES ist

السَّلامُ عَلَيکُم - Assalamu alaykum -- Friede sei mit euch

السَّلامُ عَلَيکُم - Assalamu alaykum -- Friede sei mit euch

Das Gebet ist jetzt vollendet.

Wenn das Gebet jedoch aus vier Rakaas besteht, wie zum Beispiel Dohr, Asr und Ischa, oder aus drei Rakaas, wie nur das Maghribgebet, musst du die Tahiyya ohne Assalamu alaykum zu sagen beenden.

Du musst aufstehen nachdem du gesagt hast:

وَ أَشهَدُ أَنَّ مُحَمَّدًا عَبدُهُ وَ رَسُولُه - Wa aschhadu anna mahammadan abduhu wa rasuluh -- Und ich bezeuge dass Muhammad der Diener und Gesandte GOTTES ist

Nachdem du die dritte Rakaa oder zwei Rakaas gemacht hast, sagst du zum zweiten Mal "Attahiyyatu". Danach drehst du deinen Kopf nach rechts und sagst: Assalamu alaykum. Darauf drehst du ihn nochmals nach links und sagst: Assalamu alaykum.

محمد رسول الله - muhammadun rasalu llah -- Muhammad ist der Gesandte GOTTES

لاَ تَأْخُذُهُ سِنَةٌ وَلاَ نَوْمٌ - La taakhuduhu sinatun wa la naum -- Nicht ergreift Ihn Schlummer und nicht Schlaf.

لَهُ مَا فِي السَّمَاوَاتِ وَمَا فِي الأَرْضِ - Lahu ma fi ssamawati wa ma fi lard -- Sein ist, was in den Himmeln und was auf Erden.

وَلاَ يَؤُودُهُ حِفْظُهُمَا - Wala yauduhu hifduhuma -- und nicht beschwert ihn bei der Hut.

وَهُوَ الْعَلِيُّ الْعَظِيمُ - Wa huwa lґaliyyu lґadiem -- Denn Er ist der Hohe, der Erhabene.

Dann musst du 33 mal wiederholen:

الحمد لله - Al hamdu li llah -- GOTT sei Dank (33 mal)

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Heutzutage weiss man, das jede Form von Rauch die Lungenfunktion beeinträchtigt. Selbst die vermeintlich okölogische Heizform des, sich immer weiter verbreitenden, Kachel- oder Kaminofens ist eine starke Gesundheitsgefahr für alle die bereits mit einer geschwächten Lunge zu Kämpfen haben. Wer in einem Gebiet mit erhöhter Schadstoffbelastung lebt und/oder eine geschwächte Lungenfunktion hat sollte deshalb in jedem Falle darüber nachdenken ein empfehlenswertes Gerät zur Reinigung der Luft (Luftreinigung) einzusetzen.

Lebenserwartung und Behandlung der Copd Krankheit mit Cannabis

Cannabis wird in der Medizin immer häufiger genutzt um bisher schwierig zu behandelnde Krankheiten zu bekämpfen oder deren Symptome zu lindern. Auch bei der Lungenerkrankung COPD scheint Cannabis positive Effekte auf den Krankheitsverlauf zu haben. Geringe Verabreichungsdosen erlauben die Behandlung ohne High-Gefühl. In einer Doppelblindstudie britischer Forscher erhielten die Patienten entweder ein Placebo oder ein […]

Im Gebet begegne ich Gott. Beim Beten stehe nicht ich mit meinen Sorgen und Problemen im Mittelpunkt, sondern Gott, mein und unser Vater. Er nimmt mich an, weil er mich liebt, und gibt, worum ich ihn bitte. Wenn ich mich ihm nur offen und ehrlich anvertraue. Je mehr ich mich Gott, dem Herrn, öffne und ihn in mir wirken lasse, desto mehr kann er mir helfen und mich heilen.


Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme, dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.

Der Herr ist mein Hirte

Der Herr ist mein Hirte,
nichts wird mit fehlen.

Abba, lieber Vater

Ich weiß, daß du mein Vater bist,
in dessen Arm ich wohlgeborgen.
Ich will nicht fragen, wie du führst,
ich will dir folgen ohne Sorgen.

Denn du bist mein Vater

Mein Vater,
ich überlasse mich dir,
mach mit mir, was dir gefällt.
Was du auch mit mir tun magst, ich danke dir.
Zu allem bin ich bereit, alles nehme ich an.
Wenn nur dein Wille sich an mir erfüllt
Und an allen deinen Geschöpfen,
so ersehne ich weiter nichts, mein Gott.
In deine Hände lege ich meine Seele.
Ich gebe sie dir, mein Gott,
mit der ganze Liebe meines Herzens,
weil ich dich liebe,
und weil diese Liebe mich treibt,
mich dir hinzugeben,
mich in deine Hände zu legen,
ohne Maß,
mit einem grenzenlosen Vertrauen;
denn du bist mein Vater.

Ich bin erschöpft und habe keine Kraft mehr

Lieber Gott,
du weiß wie ich mich heute fühle;
mutlos, traurig, ängstlich und niedergeschlagen.
Ich bin erschöpft und habe keine Kraft mehr.
Ich bin unruhig, denn ich weiß nicht genau,
was auf mich wartet.

(übersandt von Pater Joshy)

Um eine gute Heimkehr

Werft all eure Sorgen auf ihn!

Herr, ich übergebe dir all meine Sorgen, die ich mit mir und
meinen Angehörigen habe,
mit meinen seelischen und körperlichen Schmerzen.
Du hast mir durch den heiligen Petrus gesagt:
"Werft all eure Sorgen auf den Herrn, denn er kümmert sich um euch"
(1. Petrusbrief 5,7).
Ich nehme dich beim Wort und lege all meine Sorgen in deine Hand.
Mach du damit, was du willst.
Von nun an gehören sie dir.

Laß mich zur Ruhe kommen

Vater im Himmel,
es will mir noch nicht gelingen,
diese Krankheit anzunehmen.
Ungeduldig warte ich darauf,
wieder gesund zu werden.
Hilf mir, daß ich zur Ruhe komme
und erkenne, daß du es so willst.
Vielleicht ist diese Zeit
ganz heilsam für mich.
Gib mir deinen Frieden.
Laß mich wieder Hoffnung haben
und anderen Mut machen.
Amen.

Herr Jesus Christus,
du hast die Not des Leidens und Sterbens durchlitten
und zum Weg der Erlösung gemacht.
Laß auch mein Leiden gesegnet sein
und allen zugute kommen, für die ich bitte.

Laß mich versöhnt mir dir sterben

Herr, ich weiß, daß du mich liebst,
daß mein Sterben genauso in
deinen Händen liegt wie mein Leben.
Hilf mir, deinen Willen zu verstehen
und anzunehmen.
Hilf mir, täglich bereit zu sein,
wenn du mich rufst.
Laß mich versöhnt mir dir sterben,
in der Hoffnung, daß du mir
alles zum Guten wendest,
Herr, dein Wille geschehe.
Amen.

Mein Herr und mein Gott,
nimm alles von mir,
was mich hindert zu dir.

Schenke mir Trost und Hoffnung

Gott, Vater unseres Herrn Jesus Christus.
Ich komme, um von dir Trost zu erfahren und neue Hoffnung zu schöpfen.
Ich brauche deine Nähe und Hilfe, denn auf mich selbst verwiesen
finde ich nicht die Kraft, die Bitterkeit des Leidens, die Not der Krankheit,
die Armut in meiner Schuld, die Angst vor der
Unausweichlichkeit des Todes zu bestehen.

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Interview mit Rüdiger Dahlke

In Ihren zahlreichen Büchern widmen Sie sich der Entschlüsselung der geistig-seelischen Hintergründe verschiedenster Krankheitsbilder. Wie haben Sie diese Deutungen entwickelt, wie all diese Erkenntnisse gewonnen?

Im Wesentlichen haben mir Patienten mit ihren Kranken- bzw. Lebensgeschichten dabei auf die Sprünge geholfen. Es war auf die Dauer unübersehbar, dass Krankheitsbilder Aufforderungscharakter hatten und die Betroffenen zur Entwicklung anstießen. Hinzu kam mein Interesse für Meditation, das mir half, die Seelenbilderwelten ernst und für Heilungsprozesse in Anspruch zu nehmen. Schließlich hat mir auch die spirituelle Philosophie weitergeholfen, etwa Paracelsus und sein Satz, dass die Innenwelt der Außenwelt entspricht.

Wie erklären Sie sich das Interesse von Ärzten und Patienten an Ihrem ganzheitlichen Ansatz? Wie verstehen Sie selbst Ihre Arbeit? Gab es für Sie einen speziellen Anstoß, sich in diese Richtung zu bewegen?

Das Interesse an meinem Ansatz, Krankheitsbilder zu deuten, begann ganz eindeutig bei den Patienten. Von ihnen kamen die wichtigsten Anstöße. Die Ärzte boykottierten den für sie neuen Zugang zunächst sogar. Als Nächstes haben sich Heilpraktiker dafür interessiert, die ich in vielen Fortbildungen geschult habe. Irgendwann hatte sich die erste Million meiner Bücher verkauft. Damit wuchs auch das Interesse daran. Inzwischen ist es - erfreulicherweise - so, dass auch die Ärzte immer zahlreicher in die Ausbildung der Archetypischen Medizin kommen - zumal sie schon vereinzelt von den Ärztekammern anerkannt wird. Im Juli dieses Jahres wird es zum Beispiel eine dreitägige Einführung in die Krankheitsdeutung für Ärzte geben, die nicht nur von der Ärztekammer Niedersachsens zur Fortbildung anerkannt ist, sondern auch in deren Räumen stattfindet. Das aber ist noch ein recht neues Phänomen. Im Ausland übrigens war die Offenheit von Anfang an auch unter Ärzten größer. Mittlerweile gibt es Übersetzungen meiner Bücher in 20 Sprachen, und mich erreichen aus aller Welt Anfragen zu dem Thema.

Ich selbst verstehe die Arbeit der Krankheitsbilder-Deutung als Brückenschlag zwischen Körper und Seele wie auch zwischen Schulmedizin und ganzheitlicher Psychosomatik.

Krankheiten können Hinweise darauf geben, dass der Mensch nicht im Gleichgewicht ist. Gibt es also keinerlei Zufälle?

Aus meinem Weltverständnis ist Zufall das, was einem gesetzmäßig zufällt. Diese Gesetze zu verstehen, ist eines der Anliegen der Archetypischen Medizin. Der Zusammenhang zwischen Körperregionen und Organen und seelischen Themen ist für mich offenkundig gesetzmäßig und wird im Übrigen ja von Hunderttausenden überprüft. Ein Buch wie "Krankheit als Symbol" ist mittlerweile in der 13. Auflage erschienen.

Was glauben Sie, besitzt jeder Mensch die Möglichkeit, Verantwortung für die Heilung seiner Krankheiten zu übernehmen?

Nein, diese Möglichkeit besitzt ein Kleinkind natürlich kaum und ein Neugeborenes gar nicht. Hier könnten nur die betroffenen Eltern einspringen und ihrerseits Verantwortung übernehmen. So lassen sich Antworten auf die spezielle Herausforderung einer Krankheit finden. Die allermeisten Erwachsenen haben nach meinen Erfahrungen gute Chancen, in Eigenverantwortung mit ihren Krankheitsbildern fertig zu werden. Sie müssen sie annehmen und einordnen können, was alles viel leichter macht.

Sie meditieren seit vielen Jahren und haben zahlreiche Meditations-CDs zu einzelnen Themen herausgebraucht. Was bedeutet Meditation für Sie? Welche Rolle spielt sie für die Heilung?

Für mich ist Medi-tation nicht nur vom Wortstamm her verwandt mit Medi-zin. Es ist eine wundervolle Möglichkeit, die eigene Mitte zu finden und sich und seine Umwelt besser verstehen und annehmen zu lernen. Ich habe in den letzten 40 Jahren kaum einen Tag ohne Meditation verbracht und möchte das auch in Zukunft nicht. Für die Heilung von Krankheiten ist Meditation für mich fast unabdingbar. Denn allein intellektuelles Verständnis, also etwa das Nachschlagen in "Krankheit als Symbol", ist leider nur ein erster Schritt. Der entscheidende Schritt ist, das Ganze in der inneren Seelenbilderwelt zu verarbeiten. Das aber leisten die Meditationen auf den CDs mehr als die Bücher.

Neben den Klassikern "Krankheit als Weg" und "Krankheit als Sprache der Seele" haben Sie viele Bücher zu einzelnen Problembereichen veröffentlicht. Woran arbeiten Sie gegenwärtig, was interessiert Sie zurzeit besonders?

An einem Buch wie "Krankheit als Symbol" arbeite ich ständig weiter. Denn nach meiner Einschätzung hat alles, was Form und Gestalt hat, auch einen Inhalt und somit einen Sinn. Ganz konkret habe ich gerade "Schlaf - die bessere Hälfte des Lebens" fertig gestellt. Im Augenblick bin ich dabei, ein Buch über Ernährung zu schreiben. Aber schwanger gehe ich immer mit verschiedenen Themen. So würde es mich reizen, mal ein Buch über den umgekehrten Weg zu schreiben, wie man nämlich über den Körper die Seele beeinflussen kann. Und natürlich reizt es mich, in einem Buch darüber nachzudenken, wie sich aus dem gängigen Krankheitssystem doch noch ein Gesundheitssystem machen ließe.

Die Fragen stellte Ulrike Künnecke, Literaturtest.

2014, Nachdruck der 22., vollständig überarbeiteten und erweiterten Auflage, 780 Seiten, Maße: 14,6 x 22 cm, Gebunden, Deutsch, Unter Mitarb. v. Christine Stecher, Margit Dahlke u. a., Verlag: C. Bertelsmann, ISBN-10: 3570122654, ISBN-13: 9783570122655

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Ich halte morgen einen Vortrag über Progerie, und wollte als ein weiteres Beispiel eine Person angeben die an dieser Krankheit erkrankt ist. Nun weis ich nicht ob Adalia Rose bereits gestorben ist und wenn ja in welchem Alter.

Hey Leute, zurzeit schreibe ich eine Geschichte über eine junge Frau, die leider an einer unheilbaren Krankheit erkrankt ist, bei der sie immer schwächer wird und des wegen auch des öfteren in Ohnmacht fällt. Letztlich stirbt sie an dieser Krankheit. Kennt ihr solch eine Krankheit oder eine ähnliche? Dankeschön!

Hatte schon jemand diese Krankheit? Was kann man machen, wenn man daran erkrankt ist? Habt ihr Tipps, wie man es schnell wieder los wird?

Danke, liebe Grüße (;

Seit geraumer Zeit sind an ihn weis farbene Rückstände. Sieht fast aus wie Schimmel. Aber es lässt sich pusten. Er ist etwa ein Jahr alt und ist erst so seit Anfang des Jahres. Was hat er? Wie kann ich ihm helfen?

Hei Leute:) ich bin seit Anfang des Jahres an Anorexia nervosa erkrankt. War in einer stationärentherapie und bin jetzt, nach dem ich danach wieder abgenommen habe in einer tagesklinik. Bin da schon seit 2 Monaten habe aber erst letzte Woche angefangen zuzunehmen. Habe viele Zukunftspläne. Ich mache auch immer Sport damit ich glücklich und zufrieden bin. Jetzt hat mich die Krankheit aber wieder eingenommen. Ich merke das ich Sport machen MUSS! weil die Krankheit das will. War ich zu naiv zu glauben, das ich sofort Sport machen kann, ohne das die Krankheit sich auf einem Schleichweg wieder bei mir einhakt?? Mir geht es momentan psychisch sowieso nicht so gut hatte gestern fast einen Rückfall aber ich will stark bleiben. Aber die Krankheit verbietet mir das irgendwie. Habt ihr Tipps?

Hallo zusammen,
ich bin schon wieder erkrankt!
Am Anfang des Jahres hatte ich schon 2 Nasennebenhöhlenentzündungen, eine Stirnhöhlen und eine Kieferhöhlenentzündung. Danach hatte ich das Pfeiffische Drüsenfieber und nun bin ich wieder erkältet. Das heißt ich bin dieses Jahr seit mehr als über 2 Monaten insgesamt krank. Ich bin wirklich verzweifelt. Was kann ich machen? Wie kann das sein? Ich ziehe mich immer warm genug an Esse ausgewogen und treibe oft Sport.
Danke im Voraus!

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Krankheit als Symbol

Hier ein paar Beispiele:

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Handposition Ohren, 1. Chakra und 5. Chakra.

Furchtsamkeit, Angst, vergrabener Mist.

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