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Umschreibungen wie jene, von Laien ebenso geäußert wie von Experten, legen nahe, dass sich der Mensch mit dem Verlust seines Gedächtnisses abhanden kommt. Denn traditionell wurde der Begriff der Person ja mit Vernunft und dessen Möglichkeit zum selbstbestimmten Handeln verbunden. Doch Philosophen und Psychiater weisen darauf hin, dass zu einer Person mehr gehört als seine kognitiven Fähigkeiten. Und dass es die philosophischen Schlüsselbegriffe deshalb zu erweitern gilt.

Seit einigen Wochen lebt Maria B., 88, in einem Seniorenzentrum in der Nähe von Köln. Sie kann sich kaum noch orientieren. Traut sich ohne Begleitung nicht einmal aus ihrem Zimmer, weil sie Angst hat, sich zu verlaufen. Wenn ihr ihre Hilflosigkeit bewusst wird, fängt sie an, zu weinen.

"Wenn man die über 80-Jährigen betrachtet, muss man bei jedem Dritten damit rechnen, dass er kognitive Defizite hat und irgendwie eine Entwicklung in Richtung einer Demenz sich entwickeln kann."

Bernd Zimmer, Vizepräsident der Ärztekammer Nordrhein

"In der Menge gesehen sind es 1,2, bis 1,4 Millionen."

Margot F., 87 hat kein Problem, über den Gang des Altenheims zu laufen. Aber spricht man mit ihr, erzählt sie eigentlich immer dieselbe Geschichte. Erzählt, wie sie im evangelischen Pfarrhaus ihres Vaters aufgewachsen ist.

"Sie können nicht mehr so selbstverständlich auf ihre Biografie, ihre Erfahrungen zurückgreifen wie das früher der Fall war."

Prof. Wolfgang Maier, Psychiater Uni Bonn:

"Sie erleben einen Identitätsbruch. Gleichwohl sind das Menschen, sie fühlen, sie freuen sich, ärgern sich."

Christa G, 75, läuft den ganzen Tag auf dem Gang der Demenzstation des Pflegeheims hin und her. Geht auf Menschen zu, die sie dort trifft. Schaut sie an, murmelt allenfalls "Ja" und läuft weiter.

"Es ist nach wie vor eine Person, die sich in ihren Eigenschaften verändert hat."

Prof. Dieter Sturma, Philosoph Uni Bonn:

"Dass sie jetzt über den Flur läuft und hinter einem steht oder jedes Mal im falschen Zimmer ist, das ist aus ihrer Situation sicher rekonstruierbar, bloß wir haben keinen Zugang mehr."

Erst sind es nur wenige Nervenzellen, die absterben, dann immer mehr. Der Prozess des Vergessens vollzieht sich langsam, aber unaufhaltsam. Bis zum Jahr 2050, so Schätzungen, sollen in Deutschland bis zu drei Millionen Menschen an Demenz erkrankt sein. Eine große medizinische und pflegerische, aber vor allem auch eine ethische Herausforderung. Denn - was ist ein Mensch ohne Gedächtnis? Der zunehmend "von seinem Geist" verlassen wird - denn nichts anderes bedeutet ja "De-mens"? Ist er ein "auseinanderfallendes Selbst", wie Gedächtnisforscher Hans Markowitsch es nennt? Eine sich auflösende Persönlichkeit? Ist jemand, der am Ende niemanden mehr erkennt, wie es der später selbst an Demenz erkrankte Walter Jens in gesunden Jahren formulierte, "im Sinne des Humanen" kein Mensch mehr?

"Das Wort Person bezeichnet "ein denkendes verständiges Wesen, das Vernunft und Überlegungen besitzt und sich selbst betrachten kann."

So definierte es der englische Philosoph John Locke im 17. Jahrhundert. Vernunft und die Fähigkeit zu selbstbestimmtem Handeln sind in der Tradition der Aufklärung zentrale Kennzeichen des Menschen. Für Immanuel Kant zum Beispiel dürfen nur vernünftige Wesen Personen genannt werden. Und sind sie vernünftig, dann sind sie zugleich in der Lage, selbstbestimmt moralisch zu handeln. Diese Fähigkeit zu Vernunft und Moral begründet für Kant die Würde des Menschen.

"Also Autonomie und vernünftiges Handeln, das sind Konzepte, die sich aus dem Leben ohne Demenz, aus dem Leben in Gründen, wie das Philosophen sagen, herleiten."

Wolfgang Maier ist der Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Uni Bonn:

"In der Demenz ist es ab einem gewissen Grad immer schwerer möglich, zum Beispiel bei einer Entscheidung die Konsequenzen zu betrachten, also zu betrachten, wie verhält sich das zu meinen früheren Handlungen, also die Beziehungssetzung, das Zurückdenken und das Vorausdenken."

Sind Demente also am Ende keine Personen mehr, weil sie nicht mehr vernünftig und autonom handeln können? Der US-Philosoph Jeff McMahan bezeichnet schwer Demenzkranke als "Post-Personen". Ähnlich der australische Philosoph Peter Singer. Er spricht von "ehemaligen Personen". Und Menschen, die viel Wert darauf legen, ihr Leben frei und selbstbestimmt zu gestalten, werden den Zustand der Demenz möglicherweise als unakzeptabel, ja als würdelos empfinden. Prof. Dieter Sturma, Philosoph an der Universität Bonn und Direktor mehrerer Ethik-Institute:

"Wer jetzt natürlich sagt, für mich ist ganz entscheidend vor allem aus der Perspektive eines autonomen Lebens, der wird den Zustand in einer Demenz als nicht akzeptabel auffassen und wird entsprechend auch Vorkehrungen treffen wollen, dass er den Zuständen nicht zu lange ausgesetzt ist."

Die Auseinandersetzung mit der Demenz wirft die Frage nach unserem Menschenbild auf. Wird der Mensch mit seiner geistigen Leistung gleichgesetzt, erscheint Demenz als Zerstörung dieses Menschen. Wird er auch als empfindendes, soziales, emotionales Wesen verstanden, kann sich der Blick leichter auf dessen noch vorhandene Fähigkeiten richten.

"Wenn jemand sagt, personales Leben ist nicht durchgängig an kognitive Fähigkeiten gebunden, der kriegt einen viel umfassenderen Blick darauf und wird sagen, ich kann mit dem Zustand, nicht mehr autonom zu sein am Ende meines Lebens, anders umgehen. Der sagt, ich akzeptiere das als eine Form des Lebens oder der Existenz."

Dieter Sturma war Leiter des Forschungsverbunds "Person und Demenz" am Institut für Neurowissenschaften und Medizin in Jülich. Er hält einen Begriff von Person, der vor allem, an deren kognitive Kompetenzen gebunden ist, für verkürzt:

"Wir haben im Rahmen unseres Forschungsprojekts 'Person und Demenz' mal ein großes umfassendes Bild gezeichnet von Eigenschaften der humanen Lebensform, wie wir das genannt haben. Und da stand nicht mehr nur Autonomie oder personale Identität, sondern noch 60 andere Begriffe drauf, wie Kontemplation, wie Ausdruck, wie ästhetische Komponenten und moralische Komponenten, die noch lange intakt bleiben.. Übrigens auch emotionale Nähe."

Es gelte also, den Personenbegriff der Aufklärung zu erweitern, meint Dieter Sturma. Und damit, so Dr. Michael Wunder, Mitglied des Deutschen Ethikrates, müsse man auch die zentralen Attribute dieses Personenbegriffs neu denken:

"Erstens stellt sich die Frage, was wir unter Vernunft eigentlich verstehen? Verstehen wir eine objektiv messbare Handlung, einen Outcome einer Handlung oder würden wir es eher in das Handeln hinein verlegen, was er für vernünftig und damit für sich für erklärbar hält, für plausibel machbar. Und ich neige dem Zweiten zu."

Dann, so Michael Wunder, könnte man vielleicht auch Handlungsweisen verstehen, die auf den ersten Blick unvernünftig erscheinen.

"Zum Beispiel wenig bekleidet in der kalten Jahreszeit rauszugehen, ist unvernünftig. Es kann aber vernünftig sein, weil dicke Sachen drum herum unangenehm empfunden werden, dann ist es auf eine andere Art und Weise vernünftig, nämlich erklärlich für den Betroffenen. Also die genaue Beobachtung von Dementen und Mitgehen mit ihren Empfindungen lehrt uns, bescheiden zu sein mit den großen Überzeugungen, das ist Vernunft, das ist Selbstbestimmung."

Und auch wenn Selbstbestimmung und Demenz wie zwei weit auseinanderliegende Pole des menschlichen Daseins erscheinen, gelte es, den dementiell Erkrankten in die Gestaltung seines Lebens mit einzubeziehen.

"Natürlich ist es so, dass wir nicht sagen, es ist die volle Selbstbestimmung, sondern es ist eine Teilselbstbestimmung und die gilt es ernst zu nehmen. Und natürlich ändert sich der Rahmen, in dem die Selbstbestimmung möglich ist."

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Aber auch freudige Ereignisse wie die Geburt eines Kindes oder die Heirat können zu Depressionen führen.

Psychologische Faktoren wie mangelndes Selbstwertgefühl, eine ängstliche oder übermässig, pflichtbewusste Persönlichkeitsstruktur sowie Angst- und Zwangszustände können ebenfalls das Auftreten von Depressionen begünstigen.

Eine Depression entwickelt sich aufgrund eines Ungleichgewichtes im Bereich von Nervenübertragungen im Gehirn. Der Nervenstoffwechsel produziert zu wenig Botenstoffe wie Serotonin und/oder Noradrenalin. Durch die veränderte Konzentration im Nervenspalt ist die Reizleitung unterbrochen.

Besonders das limbische System ist betroffen, das für die meisten Regulationsvorgänge im Körper verantwortlich ist und einen Teil des vegetativen Nervensystems bildet. Dadurch sind auch weitere Hirnleistungen wie das Gedächtnis (Hipocampusbereich) und die Organisation und Planung von Handlungen (Stirnhirn) eingeschränkt.

  • Ausführliches Anamnesegespräch durch Arzt / Psychologen
  • Erhebung des Psychostatus
  • Psychologische Testuntersuchungen (Fragebogen, Persönlichkeitsmerkmale)
  • Laboruntersuchungen (Blutbild, Schilddrüsenhormon, Eisen, Vitamine etc.)

Depressionen sind gut zu behandeln und heilbar. Zur Verfügung stehen Medikamente, sogenannte Antidepressiva, die kognitive Verhaltenstherapie, die interpersonelle Therapie, die psychoanalytisch orientierte Therapie, Lichttherapie, transkranielle Elektrostimulation und Elektrokrampftherapien.

Bei den Medikamenten werden ältere, „klassische“ Antidepressiva wie zum Beispiel Anafranil, Tofranil, Saroten eingesetzt. Die neueren Antidepressiva wirken spezifisch, entweder auf den Serotonin- oder Noradrenalin-Stoffwechsel oder auf beide.

Im Allgemeinen sind Antidepressiva gut verträglich und machen nicht süchtig. Die Behandlung muss nach individueller Dosis erfolgen, in genügend hoher Dosierung und mindestens sechs Monate lang nach Normalisierung der Stimmung. Dann erfolgt eine langsame Reduktion der Medikamente. Bei einigen Betroffenen ist auch eine Langzeitbehandlung zur Rückfallverhütung notwendig.

Sie als Angehöriger sind durch die Krise oder psychische Erkrankung eines nahestehenden Menschen mit betroffen und belastet. Informationen, Vernetzung und der Kontakt mit anderen Betroffenen helfen, mit schwierigen Situationen umzugehen.

Wir bieten in Psychoedukationsgruppen für Angehörige von erkrankten Patienten einen Austausch mit unseren Fachpersonen an.

19. September 2018 18.00 - 19.00 Uhr Ärzterapportzimmer – Klinik Beverin Cazis [mehr]

26. September 2018 18.00 - 19.30 Uhr Ärzterapportzimmer – Klinik Waldhaus Chur [mehr]

Mittwoch, 10. Oktober 2018 18.00 - 19.30 Uhr Ärzterapportzimmer – Klinik Waldhaus Chur [mehr]

Wir bieten unterschiedliche Angebote in Form von ambulanten Sprechstunden, Tageskliniken oder stationären Behandlungen in der Klinik Beverin Cazis, Klinik Waldhaus Chur oder der Privatklinik MENTALVA an.

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Auswahl von Fragen

Immer wieder sind hochsensible Menschen, die unter irgendeiner Beeinträchtigung leiden, irritiert, wenn sie mit Diagnosen konfrontiert werden, dann jedoch zusätzlich entdecken, dass sie hochsensibel sind: "Wie geht das zusammen? Was hab ich nun eigentlich? Ein "Syndrom" - oder bin ich einfach hochsensibel?" Auf solche und ähnliche Fragen möchte dieses Kapitel eine Antwort geben.

Psychische Störung generell
". ich habe mich gefragt, weil sie schreiben, Hochsensibilität sei keine Krankheit, ob es da nicht doch Überschneidungen gibt. Ich habe eine psychische Erkrankung und frage mich: Wo beginnt die Krankheit? Sind nicht beides Seiten ein- und derselben Münze. "

Keine Krankheit, jedoch ein möglicher Risikofaktor

Zuerst möchte ich betonen, dass die Forschungen über Hochsensibilität noch lange nicht abgeschlossen sind (siehe die Ausführungen im Kapitel "Wissenschaftliche Forschung"). Wie der Begriff also nach Jahren wissenschaftlicher Forschung letztendlich festgelegt wird, können wir heute noch nicht sagen. Es überwiegt aber nach dem heutigen Stand der Forschung klar die Theorie, dass Hochsensibilität eine angeborene Veranlagung und keine Krankheit ist:

Nach heute vorherrschender Ansicht gilt Hochsensibilität als Veranlagung einer prozentual immer etwa gleichbleibenden Minderheit von 15-20 Prozent der Bevölkerung. Dieser Prozentsatz soll ziemlich stabil und speziesübergreifend sein (siehe z.B. G. Parlow, "Zart besaitet", Festland-Verlag 2003, S.11, S.45ff). Diverse Autoren (z.B. E. Aron) erwähnen jedoch, dass ein kleiner Prozentsatz der HSP ihre Hochsensibilität z.B. auf Grund von Traumata auch erworben haben könnte.

Man stelle sich vor: Wäre Hochsensibilität eine Krankheit, müssten 15-20 Prozent der Weltbevölkerung a priori krankgeschrieben werden:-). Es ist jedoch so, dass ein grosser Teil der Hochsensiblen mit dieser Veranlagung ein gesundes Leben führt, oft mit speziellen Begabungen und Potenzialen.

Schwierige Kindheit und Jugend als Risikofaktor für HSP

Zum Begriff der 'schwierigen Kindheit'

Hilft die Erkenntnis über die eigene Hochsensibilität, wenn man eine psychische Krankheit hat?

Wenn Hochsensible krank werden, dann muss diese Krankheit professionell behandelt werden, - da kann leider die Tatsache allein, dass man seine Hochsensibilität entdeckt hat, nicht viel ändern daran.

Die Hochschulgruppe für Schwule, Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuelle in Karlsruhe

Viele Leute landen versehentlich auf unserem Blog, nachdem Sie in Suchmaschinen nach Begriffen wie „xxx“ oder „Gayromeo“ gesucht haben. Auf Platz vier der häufigsten Suchbegriffe findet sich traurigerweise „homosexualität heilbar“. Den derartig Hilfesuchenden möchte ich an dieser Stelle ein paar Gedanken mit auf den Weg geben…

Bevor man sich fragt, ob Homosexualität heilbar ist, sollte man sich zunächst die Frage stellen: Warum sollte man überhaupt versuchen, Homosexuelle zu „heilen“?

„Homosexuelle sind krank.“

Nein. Früher wurde Homosexualität zwar als Krankheit betrachtet, aber bereits 1968 war Homosexualität als Krankheitsbild umstritten. Seit 1992 ist Homosexualität von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) endgültig von der Liste der Krankheitsbilder (International Classification of Diseases – ICD) gestrichen. Als Krankheitsbild vorhanden sind nur noch „Psychische und Verhaltensstörungen in Verbindung mit der sexuellen Entwicklung und Orientierung (ICD-10 F66)“, insbesondere die sogenannte Ichdystone Sexualorientierung:

Die Geschlechtsidentität oder sexuelle Ausrichtung (heterosexuell,
homosexuell, bisexuell oder präpubertär) ist eindeutig, aber die
betroffene Person hat den Wunsch, dass diese wegen begleitender
psychischer oder Verhaltensstörungen anders wäre und unterzieht
sich möglicherweise einer Behandlung, um diese zu ändern.

„Homosexualität ist unnatürlich.“

Nein. Bei über 450 Tierarten wurde homosexuelles Verhalten nachgewiesen – von gelegentlichen Seitensprüngen bis zu fast lebenslangen Bindungen. Aber widerspricht das nicht der Evolutionstheorie? Homosexuelle können sich doch nicht fortpflanzen, müssten also aussterben… Der Soziobiologe E. Wilson meint dazu: „Beteiligen sich Homosexuelle etwa an der Aufzucht der Kinder von Verwandten, dann fördern sie indirekt auch die Verbreitung des eigenen Erbguts.“

“Homosexualität ist Sünde.”

Auch wenn die katholische Kirche uns das weismachen will – ob man Homosexualität als Sünde betrachtet, ist eine Frage der Interpretation von nur wenigen Bibelstellen. Dazu muss man wissen, dass zu der Zeit, in der die Bibel geschrieben wurde, unser heutiges Konzept von Homosexualität nicht existierte: eine liebevolle(!) Beziehung(!) zweier erwachsener(!) Menschen. Nimmt man die Bibelstellen genauer unter die Lupe, so stellt man fest, dass dort die Rede von Vergewaltigung, Pädophilie und heidnischen Ritualen ist – aber nicht von einer homosexuellen Beziehung im heutigen Sinne.

„Homosexualität ist nicht normal.“

Ja, Homosexuelle sind in der Tat eine Minderheit. Genauso geht es Linkshändern und Rothaarigen. All diese Personengruppen sind eben anders als die Mehrheit. Früher wurden Linkshänder „geheilt“ indem sie auf die Benutzung der rechten Hand umerzogen wurden. Inzwischen weiß man, dass diese Behandlung bei den Betroffenen zu psychischen Problemen, schlechteren Schulleistungen, Gedächtnis- oder Sprachstörungen geführt hat. Und warum wurde diese „Umerziehung“ überhaupt versucht? Nur weil Linkshändigkeit nicht die gesellschaftliche Norm war. Genauso geht es uns heute mit der sexuellen Orientierung…

„Aber ich will meine / mein Kind soll seine Homosexualität trotzdem loswerden!“

Warum? Liegt das vielleicht daran, dass Homosexualität im konkreten sozialen Umfeld (Familie, Freunde, Kirchengemeinde, Dorfgemeinschaft) nicht akzeptiert wird? Man sollte sich klarmachen, dass in diesem Fall das Problem nicht beim Homosexuellen zu suchen ist, sondern beim homophoben Umfeld. Die naheliegenden Lösung dieses Problems wäre entweder die Konfrontation mit dem Umfeld und die Bekämpfung der Homophobie, oder der Wechsel des Umfelds, zum Beispiel durch einen Wohnsitzwechsel. Auch wenn ein Outing den Verlust von Freundschaften zur Folge hat: Freunde, die einen Menschen nicht mit allen seinen Eigenarten (insbesondere der sexuellen Orientierung) akzeptieren, sind keine Freunde. Wenn Eltern mit der Homosexualität des Kindes ein Problem haben, hilft vielleicht die Elternbroschüre „Da fiel ich aus allen Wolken“ des hessischen Sozialministeriums.

„Ich will aber unbedingt heterosexuell werden! Wer kann mir helfen?“

Wer jetzt immer noch den Wunsch hat, seine/ihre sexuelle Ausrichtung zu verändern, dem kann man nur raten sich an einen der vom LSVD gelisteten Therapeuten zu wenden, die alle angeben, sich den Problemen von Lesben und Schwulen vorurteilsfrei zu widmen. Wer allerdings hofft, dass diese tatsächlich die sexuelle Ausrichtung verändern können, der wird enttäuscht werden: Führende Psychologen sind der Ansicht, dass sogenannte reparative Therapien nicht nur nicht zum Erfolg führen, sondern potentiell schädigende Wirkung für die Therapierten haben. In einer Studie zum Verhalten von Psychologen gaben nur 4% der Therapeuten an, sie würden auf Nachfrage versuchen, die sexuelle Ausrichtung eines Patienten zu ändern. Ziel einer sogenannten affirmativen Therapie ist vielmehr, dass der Betroffene seine sexuelle Ausrichtung erforscht, akzeptiert, und in sein Leben integriert.

„Aber ich habe gehört, neuste wissenschaftliche Erkenntnisse behaupten, dass eine Heilung möglich ist.“

Vertreter der sogenannten Ex-Gay-Bewegung behaupten, sie könnten helfen, eine vorhandene homosexuelle in eine heterosexuelle Orientierung zu ändern. Wer psychisch halbwegs gesund bleiben will, sollte sich von derartigen „Behandlungen“ unbedingt fernhalten! Unter beyondexgay.com wird sehr gut zusammengestellt, welchen Schaden solche „Therapien“ anrichten: Viele Patienten haben nach jahrelanger Behandlung zwar nicht ihre Homosexualität, dafür aber ihre geistige Gesundheit, ihre Freunde, ihren Partner, ihren Glauben, ihren Job und jede Menge Geld verloren. Grund genug, um aktiv gegen Psychologen vorzugehen, die mit solch „wertlosen Therapien Menschenleben zerstören“.

Diese Gruppen berufen sich oft auf wissenschaftliche Studien, deren Aussagen dann jedoch fehlinterpretiert werden, wie zum Beispiel:

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Wie reagieren Kinder, wenn Vater oder Mutter ernsthaft erkranken?

Kinder reagieren sehr sensibel auf Veränderungen in der Familie. Sie spüren sehr schnell, wenn etwas nicht stimmt.

Weiß das Kind nichts über Krankheiten, kann die Unwissenheit Schuldgefühle auslösen. Mitunter malen sich Kinder Szenarien aus, die die Wirklichkeit weit übertreffen. Es kommt vielleicht auf den Gedanken, es sei schuld an der Erkrankung. Die Krankheit sei die Strafe dafür, dass es unartig war oder böse Dinge gedacht hat, oder dass nun alle Familienmitglieder sterben müssten. Darum ist es sehr wichtig, dem Kind deutlich zu machen, dass es keinerlei Anteil am Entstehen der Krankheit hat.
Die Wahrheit kann da nur entlasten.

Eltern zögern oft, ihrem Kind von der schweren Krankheit zu erzählen. Sie wissen nicht, wie sehr sie ihr Kind mit diesem schwerwiegenden Problem belasten können und sollen. Sie möchten ihrem Kind nur ungern Sorgen bereiten.

Trotzdem muss über die neue Situation gesprochen werden. Auf Dauer kann man ohnehin nicht vor den Kindern verbergen, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Sprechen Sie mit Ihrem Kind, denken Sie daran, dass Sie ihm nicht zu viel zumuten. Kinder schützen sich selbst. Sie stellen erst dann die nächste weiter gehende Frage, wenn sie die ersten Informationen verarbeitet haben.

Kinder können auch in schweren Zeiten spielen oder fröhlich sein. Das bedeutet nicht, dass sie nicht in Sorge wären. Wichtig bleibt für das Kind Nähe, Geborgenheit und Sicherheit.

Manche Kinder stellen weniger Fragen: Sie reagieren auf die schwere Erkrankung von Vater oder Mutter mit Rückzug. Sie zeigen ihre Probleme mit der Krankheit in Verhaltensweisen wie Nägel kauen, Aggression, Weinen oder Bauchschmerzen.

Viel Zuwendung und ein vorsichtiges Herantasten an das Problem helfen dem Kind. Manchmal sprechen Kinder lieber mit einer nahe stehenden Person.

Eltern sollten sich nicht scheuen, eine Erziehungsberatungsstelle aufzusuchen.

Schwer erkrankte Kinder und Jugendliche müssen zunächst die Diagnose bewältigen. Sie müssen sich auf eine längere, oft schmerzhafte Behandlung einstellen. Sie werden aus ihrer alltäglichen vertrauten Welt plötzlich herausgerissen und begegnen einer beängstigenden fremden Welt: dem Krankenhaus. Sie sind gezwungen, sich mit dem Thema Tod auseinander zu setzen.

Kinder spüren sehr genau, was vorgeht. Sind sie beispielsweise auf einer Krebsstation, begegnen sie täglich anderen Kindern, denen es besser oder schlechter geht als ihnen. Sie erfahren, was die schwere Krankheit, die belastende Therapie und auch der Tod bedeuten.

Auch die Eltern und Geschwister müssen die Diagnose verarbeiten. Der ganze Lebensplan der Familie wird infrage gestellt. Ängste um das Kind und vor einer ungewissen Zukunft, nicht selten Schuldgefühle erfordern zur Bewältigung ungeheure psychische Kräfte. Wochen-, oft monatelange Klinikaufenthalte, Operationen, Chemotherapie werden zumeist von der Mutter begleitet, während der Rest der Familie allein zurechtkommen muss.

Nicht alle Kinder besiegen die Krankheit. Müssen sie sterben, ist die Familie in einer ganz besonderen, belastenden Situation.

Familien mit schwer kranken Kindern dürfen sich nicht scheuen, Unterstützung zu suchen. Gespräche mit Therapeuten oder in Selbsthilfegruppen entlasten und helfen, die Krise zu überwinden. Hilfe kann beispielsweise in einem Kinderhospiz gefunden werden.

Leben Geschwister in der Familie, werden deren Probleme nicht selten übersehen. Die Sorgen der Eltern konzentrieren sich auf das kranke Kind. Es braucht viel Zuwendung. Jede freie Minute wird mit dem erkrankten Kind verbracht. Die Eltern sind oft am Rande der Erschöpfung. Die Familie muss manchmal mit wochenlangen Trennungen fertig werden. Die Geschwister bleiben zurück. Sie werden zwar meist von anderen Personen liebevoll betreut, müssen aber auf ihr gewohntes Familienleben verzichten.

Geschwister müssen mit einer Flut von Gefühlen fertig werden: Angst und Mitgefühl, Wut und Eifersucht, Bangen und Hoffen. Auch sie benötigen jemanden, dem sie sich anvertrauen können.

Übrigens: Berufstätige Mütter und Väter von kranken Kindern (unter zwölf Jahren), die in der gesetzlichen Krankenversicherung sind, haben Anspruch auf Freistellung von der Arbeit. So können Eltern pro Jahr, Kind und Elternteil zehn Tage (bei mehreren Kindern höchstens 25 Tage) freigestellt werden.

Allein Erziehende können pro Jahr und Kind 20 Tage (bei mehreren Kindern höchstens 50 Tage) zur Pflege ihres kranken Kindes freigestellt werden.

Grundsätzlich ist wichtig, dem Kind zu erklären, dass es leichte und schwere Krankheiten gibt. An einer Erkältung kann man nicht sterben. Kleinere Kinder meinen sonst, jede Krankheit ist lebensbedrohlich.

Immer wieder werden Fragen auftauchen. Warten Sie ab, was Ihr Kind wissen möchte. Denn Kinder schützen sich, indem sie nur so viel fragen, wie sie verkraften können. Darum brauchen Kinder Zeit.

Antworten Sie so, dass es Ihr Kind verstehen kann. Geben Sie Ihrem Kind immer ehrliche Antworten. Offenheit – auch wenn sie weh tut – schafft Vertrauen.

Kinder denken über ihre Krankheit entsprechend ihres Alters und ihrer Entwicklung.

Kleine Kinder spüren, dass etwas Schlimmes mit ihnen geschieht. Sie haben Angst vor medizinischen Eingriffen wie Spritzen, Operationen und so weiter. Sie leiden außerordentlich unter der Trennung von der Familie. Sie haben noch keine Vorstellung vom Tod. Oft zeigen sie in Spiel oder Malereien, was sie über die Krankheit wissen.

Eltern können durch Geschichten oder Märchen über Krankheit und Tod ihrem Kind helfen, mit diesem Thema zurechtzukommen. Auch Bilderbücher oder Bücher zum Vorlesen sind geeignet, dem Kind ein Bild davon zu vermitteln, was mit ihm geschieht. Offenheit ist sehr wichtig.

Ältere Kinder verstehen, was eine lebensbedrohliche Krankheit bedeutet. Sie fürchten sich vor dem Tod, einer Behinderung oder einer schmerzhaften Therapie. Durch die langen und wiederkehrenden Klinikaufenthalte verlieren sie ihre Freunde. Dies ist für sie zusätzlich belastend. Darum ist es wichtig, dass sie Besuch bekommen und so wenigstens ein bisschen Kontakt halten können.

Ältere Kinder wissen über den Tod meist sehr genau Bescheid. Oft schweigen sie darüber, um ihre Eltern nicht zu erschrecken. Um sie zu entlasten, ist es wichtig, dass sie die Möglichkeit haben, mit den Eltern oder einer vertrauten Person über ihre Befürchtungen zu sprechen.

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Aber auch freudige Ereignisse wie die Geburt eines Kindes oder die Heirat können zu Depressionen führen.

Psychologische Faktoren wie mangelndes Selbstwertgefühl, eine ängstliche oder übermässig, pflichtbewusste Persönlichkeitsstruktur sowie Angst- und Zwangszustände können ebenfalls das Auftreten von Depressionen begünstigen.

Eine Depression entwickelt sich aufgrund eines Ungleichgewichtes im Bereich von Nervenübertragungen im Gehirn. Der Nervenstoffwechsel produziert zu wenig Botenstoffe wie Serotonin und/oder Noradrenalin. Durch die veränderte Konzentration im Nervenspalt ist die Reizleitung unterbrochen.

Besonders das limbische System ist betroffen, das für die meisten Regulationsvorgänge im Körper verantwortlich ist und einen Teil des vegetativen Nervensystems bildet. Dadurch sind auch weitere Hirnleistungen wie das Gedächtnis (Hipocampusbereich) und die Organisation und Planung von Handlungen (Stirnhirn) eingeschränkt.

  • Ausführliches Anamnesegespräch durch Arzt / Psychologen
  • Erhebung des Psychostatus
  • Psychologische Testuntersuchungen (Fragebogen, Persönlichkeitsmerkmale)
  • Laboruntersuchungen (Blutbild, Schilddrüsenhormon, Eisen, Vitamine etc.)

Depressionen sind gut zu behandeln und heilbar. Zur Verfügung stehen Medikamente, sogenannte Antidepressiva, die kognitive Verhaltenstherapie, die interpersonelle Therapie, die psychoanalytisch orientierte Therapie, Lichttherapie, transkranielle Elektrostimulation und Elektrokrampftherapien.

Bei den Medikamenten werden ältere, „klassische“ Antidepressiva wie zum Beispiel Anafranil, Tofranil, Saroten eingesetzt. Die neueren Antidepressiva wirken spezifisch, entweder auf den Serotonin- oder Noradrenalin-Stoffwechsel oder auf beide.

Im Allgemeinen sind Antidepressiva gut verträglich und machen nicht süchtig. Die Behandlung muss nach individueller Dosis erfolgen, in genügend hoher Dosierung und mindestens sechs Monate lang nach Normalisierung der Stimmung. Dann erfolgt eine langsame Reduktion der Medikamente. Bei einigen Betroffenen ist auch eine Langzeitbehandlung zur Rückfallverhütung notwendig.

Sie als Angehöriger sind durch die Krise oder psychische Erkrankung eines nahestehenden Menschen mit betroffen und belastet. Informationen, Vernetzung und der Kontakt mit anderen Betroffenen helfen, mit schwierigen Situationen umzugehen.

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Während der Trennung kann unter bestimmten Voraussetzungen der Zugewinn ausgeglichen werden und es können Regelungen für die Zeit nach einer Scheidung getroffen werden (siehe auch Scheidungsfolgenvereinbarung).

Einige Beispiele zu den Rechten

  • Jeder Ehegatte hat das Recht sich von dem Anderen zu trennen und nach Ablauf der einjährigen Trennung (Trennungsjahr) den Scheidungsantrag bei dem zuständigen Familiengericht einzureichen.
  • Ab der Trennung entsteht das Recht, Unterhalt von dem anderen Ehegatten zu verlangen, wenn der andere Ehegatte höhere Einkünfte hat als der Ehegatte, der Unterhalt verlangt.
  • Jeder Ehegatte hat das Recht sein Einkommen selbst zu erhalten.
  • Es entsteht das Recht, Kindesunterhalt zu verlangen, für denjenigen Elternteil, der das oder die Kinder betreut.
  • Es entsteht das Recht daß der Ehegatte das Kindergeld erhält, der die Kinder betreut (Antrag bei der Kindergeldkasse).
  • Es entsteht das Recht auf Umgang mit den Kindern. Das Recht hat derjenige, bei dem die Kinder nicht leben.
  • Es entsteht das Recht eine Regelung betreffend die Ehewohnung zu verlangen, also der Wohnung oder dem Haus, in dem die Ehegatten oder die Familie zuletzt zusammen gelebt hat.
  • Es entsteht das Recht, eine Aufteilung des Hausrats und der Haushaltsgegenstände zu verlangen.

Einige Beispiele zu den Pflichten

  • Der Ehegatte, der Unterhalt bekommt, ist verpflichtet, dem anderen Änderungen in seinen Einkommensverhältnisses mitzuteilen. Geschieht das nicht, kann Unterhalt verwirkt werden, also ganz wegfallen oder herabgesetzt werden.
  • Es entsteht mit der Trennung die Pflicht beider Eltern, alles zu unterlassen, was den Umgang und das Verhältnis zu dem jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert.
  • Jeder Ehegatte trägt seine Kosten selbst und muß sich an gemeinsamen Schulden hälftig beteiligen, wenn keine Berücksichtigung bei der Unterhaltsbemessung vorgenommen wurde und / oder eine andere Verteilung unter den Ehegatten berechtigt ist.

Krankenversicherung für EU-Ausländer in Deutschland

Häufig können EU-Bürger Mitglied einer deutschen Krankenkasse werden

EU-Bürger dürfen in jedem Land der Europäischen Union leben und arbeiten. Diese „Freizügigkeit" ist eines der zentralen Rechte im gemeinsamen Binnenmarkt. Dazu gehört eine gute Absicherung im Krankheitsfall, häufig sogar eine Krankenversicherung vor Ort.

EU-Ausländer sollen nicht gegenüber denjenigen benachteiligt werden, die schon immer in einem Land wohnen - erst recht nicht bei der Krankenversicherung. EU-Bürger in Deutschland haben damit einen Anspruch auf Unterstützung im Krankheitsfall, wie ihn andere Bürger in Deutschland auch haben. Allerdings hängt es vom Status des EU-Ausländers in Deutschland ab, wie der Krankenversicherungsschutz konkret umgesetzt wird.

Wer gerade erst aus einem EU-Mitgliedsland nach Deutschland gekommen ist, kann meistens vorübergehend seine Krankenversicherung behalten, in der er zuletzt versichert war. Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte EHIC ist eine Behandlung in Deutschland möglich. Sie ist aber beschränkt auf Notfallbehandlungen.

So finden Ausländer und EU-Bürger eine geeignete Krankenversicherung in Deutschland: Hier Informationen anfordern oder gleich online die Mitgliedschaft in einer Krankenkasse beantragen.

Zum Krankenkassen-Beitritt für Ausländer und EU-Bürger.

Den vollen Leistungsumfang erhalten Ausländer, wenn sie Mitglied einer deutschen Krankenkasse werden. Nicht nur aus diesem Grund werden die meisten EU-Bürger in Deutschland so bald wie möglich eine deutsche Krankenversicherung abschließen. Oftmals ist die Mitgliedschaft in einer Krankenkasse sogar gesetzlich vorgeschrieben, so zum Beispiel für angestellte Arbeitnehmer. In diesem Fall können auch Ausländer, die nicht aus EU-Mitgliedsstaaten kommen, in eine gesetzliche Krankenkasse aufgenommen werden.

Bei selbstständiger Tätigkeit oder während der Jobsuche ist die Lage für EU-Bürger in Deutschland nicht so eindeutig wie bei Arbeitnehmern. Auch in diesen Fällen ist eine Krankenversicherung in Deutschland jedoch fast immer möglich: Entweder bei einer von über 100 gesetzlichen Krankenkassen oder in einer privaten Krankenversicherung. Informieren Sie sich hier über die Möglichkeiten:

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NepaliMed-Schweiz unterstützt und fördert zusammen mit dem Dhulikhel Hospital das Gesundheitswesen in Nepal.

Unser Projekt "Klinikaktion"

Der Hovawart - ein Traumhund?
Rassespezifische Eigenheiten
Rassengeschichte des Hovawarts - eine neue "alte" Rasse
Der Hovawart - eine gesunde wesensfeste Rasse
Wie findet man einen guten Hovawart-Züchter?
Ist der Hovawart ein Gebrauchshund oder ein Familienhund?
Der Hovawart - ein Hund mit Charakter
Der "dominante" Hovawart
Körperliche und geistige Beschäftigung des Hovawarts
Verträglichkeit - der Hovawart und die anderen Hunde

Der Steckbrief des Hovawarts
Ein aktiver Hund für aktive Menschen

Ob ausgebildet oder nicht, er wird in mancherlei Hinsicht
immer ein selbständiger Hund sein.
Carol Lea Benjamin

Der Hovawart - ein "Traumhund"?
Wunsch und Wirklichkeit

Den Hovawart lernt man erst kennen
und dann lieben!

Der Hovawart ist schon ein großartiger Hund. Außer seinen guten Eigenschaften als Gebrauchshund und "Wächter der Habe" ist der Hovawart auch ästhetisch beeindruckend: Seine sanften Körperlinien, sein freundliches Gesicht, sein langes aber nicht wuscheliges Haarkleid und seine attraktive Fellfärbung verleihen ihm seine Schönheit. Sein stolzes Auftreten verleiht ihm Erhabenheit; es scheint, als sei er sich seiner Schönheit und Anmut bewusst. Und dass der Hovawart einen harmonischen, wohl proportionierten, nicht überzüchteten Körper hat, verleiht ihm Vitalität, Ausdauer und Gesundheit. Es ist eine Freude, den Hovawart laufen zu sehen: elegant, kraftvoll und verblüffend schnell. Und - was noch viel wichtiger ist - er zeigt ein ganz ausgezeichnetes Verhalten, verbunden mit einer hohen Lernfähigkeit und Lernbereitschaft.

Diese starke Hunde-Persönlichkeit mit ihrem edlem Erscheinungsbild ist ein wunderbarer Begleiter, mit dem man auch in der heutigen, teilweise sehr erschwerten Zeit für Hundehalter, durchaus recht positiv auffallen kann. Wenn man mit einem Hovawart unterwegs ist, erntet man oft Bewunderung für diesen imposanten, prachtvollen Bilderbuchhund, der so brav neben seinem Menschen herläuft und sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt. Und oft hört man dann Sätze wie: "Aaach, ist deeeeer aber liiiieeb!" oder auch "Das ist aber ein schöner Hund - darf man den streicheln?"

So manch einer, der ein solches Dream Team sieht, verliebt sich spontan in diese Rasse und möchte auch so einen wunderbaren Hund haben. Aber so ist der Hovawart nicht automatisch. Man muss viel Erziehungsarbeit in seinen Prachtkerl stecken, bis er ein so angenehmer Begleithund ist. Der Hovawart steckt voller Qualitäten und die vielen Pluspunkte müssten eigentlich für einen der ersten Plätze in der Rassen-Hitparade reichen. Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten: seine Dickköpfigkeit, seine Sturheit, seine Dominanz. und wenn man nicht aufpasst, gibt er auch schon mal "Widerworte". - Ein Traumhund ist der willensstarke Hovawart nur dann, wenn man ihn zu nehmen weiß. Gerade beim Hovawart kommt es darauf an, was man daraus macht. Bei einem Menschen, der sich bei Hunden durchsetzen kann, wirkt der Hovawart durchaus leichtführig. Dann ist er verspielt, geradeaus, berechenbar, sehr anhänglich - ein aufmerksamer Mitarbeiter und klasse Kumpel.

Der Hovawart - KEIN SoDa-Hund
Es gibt immer wieder Stimmen, die vom Hovawart abraten, weil es mit ihm oft Probleme gäbe. Deshalb sollte man schon beim Kauf auf kontrollierte Zucht mit strengen Wesensüberprüfungen achten. Vor allem aber ist der Hovawart ein Hund, der vorwiegend nach optischen Kriterien ausgewählt wird - gerade auch von Menschen mit wenig Hundeerfahrung, die eigentlich nur einen Sofawart, einen einfachen Mitläufer suchen. Aber Hovawarte (vornehmlich die Rüden) sind schon eine besondere Rasse: selbstbewusst und mit eigenem Kopf. Schwierig werden sie dann, wenn es der "Herrschaft" an Konsequenz und Durchsetzungsfähigkeit fehlt. Der Hovawart braucht von kleinauf eine resolute Erziehung und nicht erst, wenn er aus dem "Süss-Alter" herausgewachsen ist. Klare Regeln von Anfang an - dann klappt es auch mit dem Hovi. Leider nennen zu viele ungeeingnete Menschen einen Hovawart ihr Eigen und sind mit dieser starken Persönlichkeit absolut überfordert. Auch wenn er einfach nur "so da" sein soll als netter Begleit-Schmusehund und keine Ansprüche stellen darf, wird ein temperamentvoller Hovawart schwierig. Ein Hovawart muss geführt werden, sonst macht er, was ER will. Wenn der Hund dann selbst das Handeln übernimmt ist das bei einem so großen Hund immer ein Problem. Deshalb möchte ich hier die Eigenschaften dieser faszinierenden Rasse etwas genauer beschreiben und auch die potentiell unangenehmen Seiten nicht verschweigen. Denn je mehr man vom Hovawart weiß, desto gezielter kann man den Grundstein für ein harmonisches Mensch-Hund-Team legen. Ein charakterstarker Hovawart ist eine Herausforderung, er hält seinem Hundeführer den Spiegel vor. Aber wenn man sich dem stellen will, Spaß an der Hundeerziehung hat und auch bereit ist, an sich selbst zu arbeiten, dann wird der Hovawart zum Traumhund. Dann steht fest: einmal Hovawart - immer Hovawart.

Der Hovawart kann süchtig machen. In den richtigen Händen ist er der beste Hund der Welt. Wir werden uns wohl immer wieder für einen Hund dieser Rasse entscheiden. Und - seien wir mal ehrlich - welcher Hund, egal welcher Rasse, erzieht sich schon selbst??

Da weiß man, was man hat!
Rassespezifische Eigenheiten

Dinge, die einen Terrier in Aufregung versetzen,
werden von einer Dogge unter Umständen nicht einmal bemerkt.
Smiley Banton

Pauschale Aussagen über Wesens- und Verhaltensmerkmale einer Rasse gehen mir eigentlich ein wenig gegen den Strich; denn es gibt eigentlich kaum DAS rassetypische Verhalten, DEN typischen Hovawart. Jeder Hund ist ein Individuum und hat seine ganz persönlichen Eigenarten. Gerade die Persönlichkeit des Hovawarts schillert in vielen Facetten - das ist eine der Tatsachen, die den Reiz dieser unvergleichlichen Hunderasse ausmachen und den Halter zum Hoviholic machen.

Wer sich - ohne viel Überlegungen - irgendwo einen Hovawart kauft, der greift in eine Wundertüte. Er kann einen allzeit bereiten Setter-ähnlichen Sportsfreund gewinnen, er kann aber auch einen gelassenen, Kuvasz-ähnlichen Sturkopf bekommen. Deshalb ist es ratsam, sich vor dem Kauf gründlich umzuhören und sich zu überlegen, welchen Typ Hovawart man haben will. Es gibt in allen drei Vereinen im VDH (RZV, HZD, HC) derbe und eher schlanke, sportliche und eher ruhige Vertreter dieser Rasse. Ausschlag gebend ist das Zuchtziel des jeweiligen Züchters. Fragen sie ihn danach. Als Familienhund sind sie alle sehr gut geeignet.

Der Hovawart ist eine verhältnismässig junge Rasse, obwohl sein Ursprung weit zurück in der Vergangenheit liegt. In mittelalterlichen Schriften wird er als zuverlässiger, mutiger Wächter und Verteidiger des Hofes beschrieben. Sein Name leitet sich aus dem mittelhochdeutschen Wort "Hovawart" oder auch "Hofwarth" - Wächter der Habe (hova) und des Hofes - her. Schon im 13. Jahrhundert wurden die "großen hofwarten, zotthaarig und hängeohrig" von Albertus Magnus erwähnt und in ihrer Funktion "zum ußspüren der dieb und der bösewicht" beschrieben. In einer Übersetzung heißt es: "Ein Hund heißt Hovewart, der jemanden Häuser und Höfe Tag und Nacht hütet. " Auch in Berichten und Bildern des 15. Jahrhunderts erscheint die Rasse als Aufspürer von Dieben. Somit haben wir den Hofwart oder Vor-Schäferhund als "Polizeihund" schon über 700 Jahre.

Der heutige Hovawart ist eine Rekonstruktion dieses alten Hof- und Bauernhundes, die Anfang des 20. Jahrhunderts entstand. Man wollte eine neue Schutzhunderasse züchten, die im Gegensatz zum Deutschen Schäferhund über eine gewisse Eigenständigkeit verfügt. Als Kurt Friedrich König und sein Vater Bertram König nach "überlegsamen Hunden", d.h. Hunden mit der Fähigkeit zu situationsgerechtem Handeln suchten, stießen sie immer wieder auf diese starkknochigen, lang- oder zotthaarigen Hunde mit Hängeohren.

Erste Versuche zur Rekonstruktion des Hovawarts gehen auf die Jahre vor 1910 zurück. Im Zuchtbuch wurde 1922 der erste Wurf von C. König eingetragen. Von geplanten Verpaarungen in Richtung Hovawart kann aber erst ab der Gründung eines neuen Hovawart-Schutzhunde-Vereins 1924 ausgegangen werden. Damit begann die eigentliche Reinzucht des Hovawarthundes, aus der König sich aber bereits 1926 für einige Jahre weitgehend zurückzog, um sich anderen Themen zu widmen.
König hatte als Zuchtziel von Anfang an gefordert, "eine ausgesprochene Polizei- und Schutzhundrasse" zu züchten. Alle Züchter der ersten Jahre unterstützten diese Zielsetzung, und viele bildeten ihre Hunde aus, und legten Schutzhundprüfungen ab. Diese engagierten Züchter übernahmen nun die Herauszucht des großen mittelalterlichen Hofhundes im 1931 neu gegründeten "Reichsverband der Schutzhund-Leistungszüchter" (RSL). Dazu verwendeten sie ausgewählte Bauernhunde aus dem Schwarzwald, Odenwald und Harz - karge Gegenden mit abgelegenen Höfen, rauhem Klima und einem idealen Betätigungsfeld für wetterfeste, robuste, zuverlässige Hofwächter. Diese Typhunde, also Hofhundbastarde, kamen dem Idealbild relativ nahe. Man hoffte, dass sich der ursprüngliche Hovawart in diesen Hunden erhalten hatte. Diese wurden mit verschiedenen Rassehunden gekreuzt: dem Kuvacz, dem Neufundländer, dem Sennenhund und dem Leonberger. Von besonderer Bedeutung ist die Einmischung langzotthaariger "altdeutscher Schäferhunde", die einen Anteil von fast 25 % erreichten. So war eine breite genetische Basis für die weitere Zucht geschaffen.
Durch starke Selektionsmaßnahmen wurde der ursprüngliche Gebrauchshundetyp des Hovawarts wieder erreicht. Zuchtziel war die Erzüchtung eines deutschen Leistungshundes mit Mut, Schärfe, Kraft, Gewandtheit, Ausdauer, Widerstandsfähigkeit, Arbeitswille und Klugheit. 1937 wurde der Hovawart als Rasse anerkannt, aber noch 1940 wurde als letzte Einkreuzung eine sehr wahrscheinlich windhundähnliche "afrikanische Wildhündin" der Blutmischung zugeführt. 1944 wurde der Genpool dann geschlossen. Nach dem 2. Weltkrieg war der Bestand der Zuchttiere stark zurückgegangen. Die Züchter begannen - zunächst vereinzelt und auf sich alleine gestellt - die Zucht weiterzuführen und schlossen sich erst im Laufe der Zeit in eigenen Landesgruppen zusammen. So entstanden je nach Region unterschiedliche Hovawarttypen. Als der Hovawart 1964 wegen seiner hervorragenden Arbeitseigenschaften als 7. Dienstgebrauchshundrasse anerkannt wurde, war das ursprüngliche Zuchtziel erfüllt.
Bereits 1965 begann man mit der systematischen Bekämpfung der Hüftgelenksdysplasie (HD).

Mit Castor Meyer-Busch, gew. 1932,
erfolgte die systematische
Durchzüchtung der neuen Rasse.

Der Hovawart ist ein ausgesprochen schöner Hund: groß und stattlich, dabei aber nicht schwerfällig sondern elegant. Eine besonders gesunde Rasse, bei der die Körperproportionen stimmen. Diese bemerkenswerte Rasse ist immer noch sehr variationsreich, so dass es oft gar nicht so einfach ist, einen Hovawart als Hovawart zu erkennen. So manch einer, der noch keinen Hovi kennt, glaubt fest, einen Mischling vor sich zu haben. Und wirklich scheint der Hovawart einen stabilisierten Grundtyp des Hundes darzustellen, der sich stark durchsetzt, wenn untereinander verschiedene Rassen oder Mischlinge gekreuzt werden. Für mich ist der Hovawart der schönste "Mischling" der Welt.

Durch einen breiten Zuchtansatz sind die in der modernen Hundezucht sonst so üblichen Inzuchtprobleme mit all ihren negativen Folgen beim Hovawart unbekannt. Zu verdanken ist dies den wohl strengsten Zuchtrichtlinien innerhalb der gesamten Rassehundezucht. Im VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) wird allgemein anerkannt, dass der RZV führend in der Bekämpfung von Erbkrankheiten ist und die Rasse Hovawart im Vergleich zu anderen Rassen überproportional gesund ist. Selbst häufige Erbkrankheiten liegen beim Hovawart unter 1 %. Das gilt allerdings nur für die innerhalb des VDH gezüchteten Hovawarte (also z.B. RZV) und nicht für Zuchten anderer Vereine!

Bei den Hovawart-Vereinen im VDH stehen Zucht auf gutes Wesen und Gesundheit an vorderster Stelle. Krankheiten wie OCD, Hypothyreose und erbliche Herzerkrankungen sind bei Hovawarten äußerst selten. Insbesondere die gefürchtete erbliche Hüftgelenksdysplasie ist durch jahrzehntelange Selektion auf HD-freie Tiere bis auf wenige Prozent zurückgedrängt worden. Ca. 75 % aller RZV-Hovawarte werden auf HD geröntgt, davon sind über 90 % HD-frei (A). Hunde mit mittlerer oder schwerer HD sind bei den 3 dem VDH angeschlosenen Hovi-Vereinen (!) inzwischen sehr selten. In den letzten 10 Jahren hatten im RZV nur 1 % der Hunde HD-D und nur 0,3 % HD-E. Nicht umsonst gilt der Hovawart bei Experten als eine Art Vorzeigerasse für erfolgreiche züchterische Bekämpfung dieser Erbkrankheit. Der RZV züchtet nicht nur mit HD-freien Tieren, was eigentlich selbstverständlich sein sollte, sondern setzt seit fast 20 Jahren zusätzlich noch eine modernste computer-unterstützte Zuchtwertschätzung unter Einbeziehung aller Verwandten der Zuchttiere ein. Dadurch wurde es möglich, unter den HD-freien Hunden die guten Vererber von den genetisch belasteten zu unterscheiden, so dass Zuchtleiter und Zuchtwarte Chancen und Risiken geplanter Verpaarungen noch besser einschätzen können. Deshalb versucht man, von möglichst vielen Hovawart-Hunden Daten zu bekommen, also auch von solchen, die selbst nicht in die Zucht kommen. Dadurch wird die Zucht transparenter und das Risiko von Verpaarungen möglichst weit minimiert. Um diese Bemühungen zum Wohl der Rasse zu unterstützen, sollten alle Welpenkäufer ihre Junghunde zumindest bei der Nachzuchtbeurteilung vorstellen und auch auf HD röntgen lassen. Hier heißt es auch für "normale" Hundebesitzer, die ihre Hunde nicht zur Zucht einsetzen wollen, Verantwortung zu übernehmen. Aber auch wenn HD ihren Schrecken für diese Rasse verloren hat, so kann es fehlerlose Lebewesen und absolute Sicherheit doch nicht geben. Als Ausgleich bietet der RZV seit 1995 mit einem Solidaritätsfonds seinen Mitgliedern sogar eine Teilerstattung von Tierarztkosten für RZV-gezüchtete Hunde an, wenn trotz der durch die Zuchtordnung gegebenen Vorsicht Hunde an bestimmten ererbten Krankheiten erkranken. Dieser Fonds ist nicht nur eine nette Geste den Besitzern kranker Hunde gegenüber, sondern er erhöht vor allem die Wahrscheinlichkeit, dass Krankheiten gemeldet werden und so die Eltern und/oder Geschwister aus der Zucht genommen werden können.

Zuchtziel sind neben Gesundheit und Langlebigkeit auch heute noch die Fähigkeiten eines guten Hofhundes wie Unerschrockenheit, Selbständigkeit und Verteidigungsbereitschaft. Aggressive, ängstliche, schussscheue oder lethargische Hunde sind von der Zucht ausgeschlossen. Der Hovawart soll ein gutartiges, ausgeglichenes und ruhiges Wesen haben. Er ist bewegungsfreudig, geht selbstbewusst auf seine Umwelt zu, ist gelassen und hat ein robustes, belastbares Nervenkostüm. Er ist für alle Bereiche des Hundesports geeignet und kann durch seine hohe Reizschwelle, seinen Mut, seine starken Nerven und die vorzügliche Nasenveranlagung auch zu einem hervorragenden Rettungshund ausgebildet werden. Um die positiven Eigenschaften des Hovawarts zu erhalten, sind verschiedene anspruchsvolle Wesens-/Verhaltensüberprüfungen die Voraussetzung für die Zuchtzulassung. Das beginnt bereits mit dem Welpenwesenstest beim Züchter und setzt sich fort mit Nachzuchtbeurteilung, Jugendbeurteilung, Zuchttauglichkeitsprüfung und verschiedenen Leistungsprüfungen, die zusammen mit den Daten verwandter Tiere in die Zuchtwertprüfung einfließen.

Zum Zuchtprogramm des RZV gehört auch, dass eine Hündin nur einen Wurf pro Jahr großziehen darf. Nach drei Würfen werden erst einmal bei Nachzuchtbeurteilungen ihre Nachkommen auf Herz und Nieren geprüft. Um eine große genetische Breite der Population zu erreichen, werden möglichst viele verschiedene Rüden eingesetzt. Insgesamt darf ein Rüde im Inland nur fünfmal decken. Dann werden auch seine Nachkommen erst einmal überprüft. Nur ganz selten dürfen absolute Spitzenrüden, die in allen Belangen herausragend vererben, noch weitere fünf mal zur Zucht eingesetzt werden. Dann ist endgültig Schluss. Ein genetisch nicht intakter, nur äußerlich schöner Hunde-Champion kann also nie die ganze Rasse vergiften. Champion- und Leistungstitel des Rüden beeinflussen auch nicht den Preis der Welpen, wie es bei manchen anderen Rassen der Fall ist, bei denen man mit einem hoch dekorierten Deckrüden viel Geld verdienen kann.

Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und nicht den Wert
Oscar Wilde

Wo findet man Hovawart-Welpen?

Worauf es beim Welpenkauf ankommt, erfahren Sie hier

Mein Rat: falls Sie gerade mit dem Gedanken schwanger gehen, einen Hovawart zu erwerben, dann

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13 Selbsthilfe mit der Gruppe Eine psychoedukative Gruppe, in der ein Therapeut mit mehreren Betroffenen arbeitet, gibt es in meiner Region leider nicht, aber eine Selbsthilfegruppe. Ab und zu laden wir uns zu den Abenden Referenten ein. Neulich haben wir gemeinsam den Film Tanz mit dem Einhorn angeschaut, von dem einer aus der Gruppe einen begeisterten Bericht gelesen hatte. Die Treffen beginnen und enden üblicherweise mit einer Blitzlichtrunde, in der jeder sagen kann, wie es ihm gerade geht. Spannend finde ich immer wieder, wie die verschiedenen Teilnehmer ihre Stimmung beobachten. Da gibt es diejenigen, die standardisierte Fragebögen konsequent jeden Abend ausfüllen, und andere, die sogar ihr persönliches Stimmungsbarometer entwickelt haben. Wenn wir uns in der Runde darüber austauschen, was einem Einzelnen Stress macht, lerne ich, mich selbst noch genauer zu beobachten. Wir sind eine Gruppe nur für Betroffene, andere Gruppen stehen auch für Angehörige offen. Verschwiegenheit nach außen ist verpflichtend. Ein Tipp, wenn du dich entschließt, eine Selbsthilfegruppe zu besuchen: Geh öfter hin, ehe du entscheidest, ob das was für dich ist oder nicht. Jede Gruppe läuft anders, je nach Aggregatzustand der Leute und wer gerade da ist. Nicht alle gehen jedes Mal hin. (Nach dem Beitrag eines Betroffenen auf 24 Selbsthilfegruppen dienen dem Erfahrungsaustausch und bieten sowohl praktische Lebenshilfe als auch emotionale Unterstützung. Adressen von Selbsthilfegruppen finden sich z.b. auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS). Ein Stimmungstagebuch kann helfen, Anzeichen einer beginnenden Phase zu erkennen. Als Nachteil empfinden manche Patienten, dass sie durch die tägliche Fahndung nach depressiven oder manischen Anzeichen täglich mit ihrer Erkrankung konfrontiert sind. Es gibt Hinweise, dass bei Patienten, die ein Stimmungstagebuch führen, die Anzahl der bipolaren Episoden zurückgeht. Neben Stimmung, Antrieb, Konzentration und Schlafrhythmus ist es sinnvoll, Medikamente und wichtige Ereignisse des Tages zu notieren. 25

14 Auf dem Weg zur natürlichen Schönheit Die Ratgeber scheinen voneinander abzuschreiben. Dieselben Tipps, die für uns Bipolare gelten, nämlich gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf, möglichst kein Alkohol, finden sich auch in Empfehlungen für die natürliche Schönheit oder für Herzkranke Umgekehrt heißt das wohl auch, dass wir mit vielen anderen in einem Boot sitzen, wenn wir uns mit Ernährungsvorschlägen befassen, bei sportlichen Aktivitäten abmühen und als Langweiler gelten, weil wir bei Alkohol abwinken und früh ins Bett gehen. Vielleicht wird es ganz nebenbei doch noch etwas mit meiner natürlichen Schönheit! Was bedeutet natürliche Schönheit? (. ) Eine schöne Haut benötigt eine gesunde Ernährungsweise, die reich an Gemüse, Obst, also an Vitaminen und Mineralstoffen ist. Gleichzeitig braucht unsere Haut eine gesunde Luft, Schlaf, aber auch körperliche Aktivität und Entspannung. (Gefunden auf 26 Lesehinweise Internetadressen: Bücher für Betroffene und Angehörige: Thomas Bock: Achterbahn der Gefühle: Mit Manie und Depression leben lernen, Balance-Verlag, Bonn (2007) Peter Bräunig: Leben mit bipolaren Störungen, Trias-Verlag, Stuttgart (2009) Christian Simhandl, Klaudia Mitterwachauer: Depression und Manie erkennen und erfolgreich behandeln, Springer-Verlag, Wien (2007) 27

15 Für Ihre Notizen Mein persönlicher Notfallplan In Ihrem persönlichen Notfallplan legen Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt oder Psychotherapeuten fest, welche Maßnahmen im Akutfall für Sie wichtig sind. Die vorgesehenen Schritte sollen aufeinander aufbauen und charakterisieren einen zunehmenden Schweregrad der Situation. Schritt 1 könnte daher die Rücksprache mit einem Freund oder Angehörigen darstellen, Schritt 7 der Anruf beim behandelnden Arzt oder die Fahrt zur Notaufnahme in die Klinik. Fassen Sie Ihren Notfallplan so konkret wie möglich ab und bestimmen Sie dabei auch die Rolle Ihres Partners und der Familie. Nicht vergessen: Legen Sie fest, wo der Plan im Notfall zu finden ist. Was tue ich, wenn es kritisch wird?

16 Notfallplan Für Ihre Notizen 7. Fachliche Hilfe aufsuchen: Arzt Name: Adresse: Telefonnummer: Klinik Name: Adresse: Telefonnummer: Psychotherapeut Name: Adresse: 30 Modifiziert nach Hautzinger M, Meyer T: Bipolar affektive Störungen. Fortschritte der Psychotherapie. Göttingen: Hogrefe Verlag (2011) Telefonnummer: 31

17 Arztstempel Ein Service von: Lundbeck GmbH Ericusspitze Hamburg Tel.: 0 40/ Fax: 0 40/ /2012 Wir wünschen gute Besserung!

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An einer Bipolar Affektiven Störung leiden in Deutschland etwa eine Million Menschen. Grundlage einer Bipolaren Störung ist eine vermutlich genetisch bedingte biologische Anfälligkeit (Bereitschaft). Die Erkrankung beginnt typischer Weise im frühen Erwachsenenalter und verläuft episodisch mit Phasen depressiver und/oder grundlos gehobener Stimmung. -->

weitere Informationen siehe Seite der Dt. Gesellschaft für bipolare Störungen: www.dgbs.de

Prognose: Trotz verfügbarer und bewährter Medikamente zur Phasenprophylaxe und Stimmungsstabilisierung ist der Verlauf der manisch-depressiven Erkrankung oft keineswegs unproblematisch. Wie zahlreiche Studien zeigen, leiden Patienten mit dieser Erkrankung über einen längeren Zeitraum (zwölf und mehr Jahre) in fast 50 Prozent dieser Zeit unter Krankheitssymptomen. Die Lebensqualität, die Beziehungs- und Arbeitsfähigkeit ist dadurch deutlich belastet. Im Vergleich mit unipolar depressiven Patienten werden bipolare Patienten früher berentet, zeigen eine deutlichere Erwerbminderung, sind suizidgefährdeter (15-22fach erhöht) und ihre Lebenserwartung ist signifikant verkürzt, wenn die Erkrankung nicht angemessen behandelt wird.

trotz Therapie kein ausreichendes kognitives Funktionsniveau. Kontrollierte Studien bei syndromal remittierten

Die therapeutische Forderung nach einer Stimmungsstabilisierung mit einem einzigen Medikament

ist bei vielen Patienten jedoch nicht realisierbar. Die Behandlung erfolgt allenfalls in 30 % mit nur Lithium, anderen Phasenstabiliserern oder Neuroleptika. Lithium ist ein hochwirksames Medikament vor allem bei Suizidgedanken.

Patienten. Daher ist es besonders wichtig, Nebenwirkungen zu vermeiden bzw. zu minimieren.

Der Verlauf einer bipolaren Störung wird durch folgende Merkmale ungünstig beeinflusst: Hohe Episodenfrequenz, schizoaffektive oder psychotische Episoden, gemischte Episoden (Nebeneinander von Agitation und Depression), Alkohol- oder Drogenmissbrauch, Alltagsbelastungen und kritische Lebensereignisse, Instabiler Lebensrhythmus, unzureichende Zuverlässigkeit bei der Medikamenteneinnahme. Diese Auflistung macht deutlich, dass es auch bei der bipolaren Störung in erheblichen Maße Einstellungen, Krankheitsverständnis, Verhaltens- und Lebensmerkmale sind, die den Krankheitsverlauf bestimmen. Ein angemessenes Krankheitsverständnis bildet die Grundlage für die Zuverlässigkeit der medikamentösen Behandlung, aber auch der psychologische Zugang durch Verhaltensänderungen, Abbau von Belastungen sowie der Umgang mit einem gleichmäßigen Lebensrhythmus.

1.) In der ersten Therapiephase geht es um Motivation und Information. Anhand der eigenen Krankengeschichte und unter Zuhilfenahme von Schaubildern, Broschüren und Texten geht es um den Nutzen der Therapie und die Bedeutung der Krankheit für den Patienten und seine Angehörigen.

2.) In der zweiten Therapiephase stehen die detaillierte Verhaltensanalyse, die Selbstbeobachtung durch ein Stimmungstagebuch im Zentrum - mit dem Ziel, ein Frühwarnsystem zu etablieren, d.h. einen Plan, was beim Wiederauftreten von Symptomen zu tun ist.

3.) In der dritten Phase geht es um die Beeinflussung von Lebensstrukturen, Alltagsrhythmen, Schlaf-Wach-Rhythmen und den Umgang mit Belastungen, Lebensplanung, Einstellungsänderungen (kognitive Therapie) und Verhaltensänderungen.

4.) Die vierte Therapiephase ist dem Aufbau von Problemlöseverhalten, von angemessenen Interaktionsfertigkeiten und sozialer Kompetenz gewidmet.

5.) Über den gesamten Therapiezeitraum wird die Familie immer wieder einbezogen und die Therapie in Anlehnung an die sog. interpersonale Psychotherapie auf schwerpunktmäßige Problemfelder (Konflikte, Trauer, Rollenwechsel) bei gleichzeitiger Lösungsorientierung ausgerichtet.

Zu Depressionen im Speziellen siehe auch Depressionsratgeber auf dieser Seite

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In der ortho­mo­le­ku­la­ren Psych­ia­trie wer­den bereits seit Jahr­zehn­ten Vit­ami­ne, Mine­ral­stof­fe, Ami­no­säu­ren und Fett­säu­ren the­ra­peu­tisch ein­ge­setzt. Einer der Pio­nie­re auf die­sem Gebiet, Dr. Abra­ham Hof­fer, ist in 2009 im Alter von 91 Jah­ren in Bri­tish Colum­bia gestor­ben. Er hat beob­ach­tet, dass Pati­en­ten mit Schi­zo­phre­nie von der Ein­nah­me von Vit­amin B3 (Nia­cin) und Anti­oxi­dan­ti­en pro­fi­tier­ten. Sei­ne bahn­bre­chen­de Beob­ach­tung mach­te er an einem schi­zo­phre­nen Pati­en­ten, der sich im kata­to­nen Zustand im Koma befand und zu ster­ben droh­te. Als The­ra­pie­ver­such ver­ab­reich­te Dr. Hof­fer gro­ße Men­gen an Vit­amin B3 und Vit­amin C über eine Magens­ode, wodurch der Pati­ent über­lebt hat. Am nächs­ten Tag konn­te der Pati­ent das Getränk selbst im Sit­zen trin­ken und nach 30 Tagen wur­de er sym­ptom­frei ent­las­sen.

Damit der Rah­men die­ser Arbeit nicht gesprengt wird, ver­zich­te ich auf eine aus­führ­li­che Dar­stel­lung von Ein­zel­wir­kun­gen von Nähr­stof­fen und ver­wei­se auf die ent­spre­chen­de Fach­li­te­ra­tur im Anhang. Die 10 wich­tigs­ten ortho­mo­le­ku­la­ren Nähr­stof­fe bzw. Vital­stoff­kom­bi­na­tio­nen, die ich als Ner­ven­schutz­sub­stan­zen bei mei­nen Pati­en­ten ein­set­ze, sind in der Tabel­le 4 Brain-Pro­tec­tion- For­mu­la auf­ge­führt.

Pati­en­ten, die an Depres­sio­nen oder ande­ren neu­ro­lo­gi­schen Erkran­kun­gen lei­den, soll­ten nicht nur nach den her­kömm­li­chen Metho­den (Psy­cho­the­ra­pie, Psy­cho­phar­ma­ka, Psych­ia­trie) behan­delt wer­den. Ent­zün­dun­gen, Umwelt­gif­te, Stö­run­gen im Magen-Darm-Trakt und ein erhöh­ter Nähr­stoff­be­darf kön­nen als mög­li­che Ursa­chen oder Sym­ptom­ver­stär­ker infra­ge kom­men.

Die fol­gen­den Ana­ly­sen betrach­te ich als Basis­un­ter­su­chun­gen bei Depres­sio­nen und ande­ren Erkran­kun­gen des Ner­ven­sys­tems:

  • Gro­ßes Blut­bild mit Homo­cystein, Vit­amin D3, IgE, IL-6, hs-CRP.
  • Stoff­wech­sel- & Nähr­stoff­pro­fil: Orga­nix Pro­fil
    (Ori­gi­nal Test von GENOVA Dia­gnostics, USA ).
  • Stuhl- & Ver­dau­ungs­ana­ly­se (Pil­ze, Para­si­ten?)
    NEU: Mikro­bi­om Ana­ly­se mit­tels DNA- und Laser­tech­no­lo­gie (Mal­di-Tof) (Ori­gi­nal Tests von Doc­tors Data bzw. GENOVA, USA ).
  • Toxi­sche Metal­le, Mine­ral­stof­fe und Spu­ren­ele­men­te im Urin, Haa­ren bzw. Blut (Doc­tors Data/ USA ver­fü­gen über 40-jäh­ri­ge Labor­er­fah­rung).
  • Abklä­rung Nah­rungs­mit­te­lun­ver­träg­lich­kei­ten
    (z.B. Glu­ten­un­ver­träg­lich­keit).
  • Pep­ti­d­ana­ly­sen im Urin (Caso­mor­phi­ne, Glu­teno­mor­phi­ne).
    Bedingt durch eine gestör­te Ver­dau­ung von Kuh­milch- und Getrei­de­pro­te­inen kön­nen unver­dau­te Eiwei­ße (z.B. Caso­mor­phi­ne, Glu­ten­exor­phi­ne) ent­ste­hen, die Ner­ven- und Hirn­funk­tio­nen ähn­lich wie Mor­phin stö­ren. Sie sind asso­zi­iert mit Autis­mus, ADHS, Depres­sio­nen und Schi­zo­phre­nie. Seit 2009 sind Urin­tests zur Abklä­rung einer sol­chen Pep­ti­dun­ver­träg­lich­keit Bestand­teil des Dia­gnos­tik­spek­trums in mei­ner Pra­xis.
Die­sen Bei­trag u.a. im PDF-For­mat her­un­ter­la­den und bequem lesen:

Schwung, Ener­gie und Lebens­freu­de durch NADH // Prof. Wal­ter Birk­may­ers Ent­de­ckung // Das CoEn­zym 1 und sei­ne Funk­ti­on // The­ra­peu­ti­scher Ein­satz von NADH // Depres­si­on …

Wie Ent­zün­dun­gen, Umwelt­gif­te, Stö­run­gen der Ver­dau­ung, Nähr­stoff­man­gel den Gehirn­stoff­wech­sel beein­flus­sen // Ent­zün­dun­gen ver­ur­sa­chen Depres­sio­nen…

Mein The­ra­pie­kon­zept habe ich als das „ 3-E “ Pro­gramm zusam­men­ge­fasst:

Nasenbluten tritt auf, wenn die feinen Gefäße in der stark durchbluteten Nasenschleimhaut verletzt werden. Im vorderen Teil der Nase, dem so genannten Locus Kießelbachi, treffen gleich mehrere Blutgefäße zusammen, deshalb entstehen hier die meisten Blutungen (90%). Blutungen im vorderen Teil der Nase sind fast immer harmlos. Gefährliche Blutungen entstehen häufiger im hinteren Teil der Nase.

Die Ursachen sind entweder lokal, d.h. sie liegen im Bereich der Nase und Nasennebenhöhlen, oder systemisch bedingt, z.B. als Symptom einer Erkrankung oder als Begleiterscheinung einer Medikamenteneinnahme oder einer körperlichen Entwicklungsphase.

Oft reicht schon ein kräftiges Schnäuzen der Nase oder Nasenbohren, um die empfindlichen Gefäße der Nase einreißen zu lassen und dadurch Nasenbluten auszulösen. Dies wird durch eine vorgeschädigte Nasenschleimhaut begünstigt: Überheizte Räume im Winter, Klimaanlagen im Sommer oder Allergien, wie beispielsweise Heuschnupfen sorgen für trockene, gereizte Schleimhäute. Auch abschwellende Nasentropfen oder -sprays sollte man den Nasenschleimhäuten zuliebe nur kurzzeitig verwenden. Ist die Schleimhaut stark geschädigt, können Blutungen auch scheinbar ohne jeden Grund auftreten.

Nasenbluten kann auch durch äußere Einwirkung, wie einen Schlag oder einen Sturz, ausgelöst werden - unabhängig davon, ob das Nasenbein bzw. die Nasenscheidewand gebrochen ist oder keine Fraktur vorliegt. Stecken sich Kleinkinder einen Fremdkörper (z.B. eine Erdnuss, eine Erbse, eine Perle oder einen kleinen Knopf) in ein Nasenloch, kann dies durch eine Verletzung der Nasenschleimhaut ebenfalls Nasenbluten verursachen.

Veränderungen an der Nasenscheidewand, wie z.B. Eiteransammlungen (Abszess) oder kleine Risse bzw. Löcher in der Scheidewand (Perforation), können auch zu Blutungen unterschiedlicher Stärke führen. In seltenen Fällen muss bei wiederholtem Nasenbluten an gut- oder bösartige Tumoren (Neoplasien) in der Nasenhöhle oder in der Nasennebenhöhle gedacht werden.

Nasenbluten kann manchmal auch als Begleitsymptom oder Vorbote einer ernst zu nehmenden Krankheit auftreten. Deshalb sollten Sie bei häufigen, ungeklärten Blutungen Ihren HNO-Arzt aufsuchen.

Zu den so genannten systemischen Auslösern für Nasenbluten gehören vor allem Nierenerkrankungen und Gefäß-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck (Hypertonie) und Arteriosklerose. Aber auch bei fieberhaften Infektionen wie Grippe oder Masern kommt es zu einer verstärkten Durchblutung der Schleimhäute und damit eventuell häufiger zu Blutungen. Dies gilt ebenso wenn die Nasenschleimhaut in Folge von Erkältungskrankheiten und Allergien entzündet ist.

Auch Patienten mit der Bluterkrankheit (Hämophilie), Leukämie, einer angeborenen Funktionsstörung der Blutplättchen (Thrombopathie) oder der seltenen vererbbaren Gefäßerkrankung Morbus Osler neigen zu Nasenbluten.

Medikamente, die die Blutgerinnung im Körper hemmen, so genannte Antikoagulanzien, nennt man umgangssprachlich auch Blutverdünner. Sie führen zu erhöhter Blutungsneigung und damit öfter mal zu Nasenbluten. Dazu gehören z.B. Acetylsalicylsäure (ASS) und die Wirkstoffgruppe der Kumarine bzw. Cumarine, die gezielt den Spiegel des Vitamins K im Körper senken, welches zur Blutgerinnung benötigt wird.

Bei Kindern und Jugendlichen kommt es häufig auch ohne Fremdeinwirkung zu Blutungen im vorderen Teil der Nase. Das ist meistens völlig harmlos. Bei Kindern und Jugendlichen passiert das öfter im Zuge starker Wachstumsschübe, z.B. während der Pubertät.

In der Schwangerschaft sind alle Schleimhäute stärker durchblutet, daher kommt es leichter zu Nasenbluten. Das ist völlig ungefährlich.

GEW - Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Landesverband Berlin

Letzte Aktualisierung: 30.11.2017

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